Flora & Fauna
Hier darf alles rund um Mutter Natur veröffentlicht werden
2.241 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art Frühlingssonne....
| erstellt von anais- 6 Kommentare
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Frühlingssonne spinnt ihr Gold aus der dunklen Erde spriessen Kräuter, Gras und Blumen Laue Winde wehen durch offene Fenster und Türen und Im weiten Himmelblau hört man Vögel tirilieren Ein paar Bienen fliegen bestäuben unermüdlich Blüte für Blüte und in der stillen Mittagszeit webt die Frühlingssonne ihr goldenes Strahlenkleid
letzter Beitrag von anais, -
Am kleinen Fluß
| erstellt von LoWi- 2 Kommentare
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Oft sitz' ich hier An deinem Ufer Und der Sonne Schein Wärmt auch die Seele mir Meine Last nimmst du Auf deinen Wellen hinfort In silbrig leichtem Lauf Die Zeit vergessend Ruhe findend Steh‘ ich Mit freiem Lächeln Wieder auf. L. Willems 25.11.2003
letzter Beitrag von Perry, -
Der Frühlingsregen
| erstellt von zwischenzeit- 0 Kommentare
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Sein Blick schweift über Au und Land, den Grünen Weiden, tiefen Tälern, lieb Umringt vom nahenden Rande des Walds, im warmen Frühlingsregen Dem ersten des Jahrs; Und hier So wirft, o Helios, vom Himmel er Zu ihm hernieder die zerbrechlichen Strahlen Und´s bricht durch alle Himmelstränen Ja! Lausche, seinem Lied vom Morgen; Nach Der endlos langen Dämmerung, O! Mensch! wie leicht fällt dein Erwachen Aus deiner Starre; Deiner sturen Stille Entspringt aufs Neue, alle Tage, Ein Wohlklang holden Glücksgesangs; Heraus, o Helios, wirf die Funken In seine Asche; Seinen Zunder! ~ Der Frühlingsregen ~
letzter Beitrag von zwischenzeit, -
Am Ende des Tals
| erstellt von haenger- 1 Kommentar
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Am Ende des Tals Im Traum hab ich den Fluss geseh´n Er führte hinaus aus diesem Tal Ich möchte das Tal nicht verlassen Im Traum hab ich noch die Wahl Dort wo der Fluss das Tal verlässt Singen all die toten Vögel Wälder wachsen zum Himmel Entfalten ihre grünen Segel Sie schöpfen das Wasser Um all die Gräser zu speisen Darum will ich nun auch Hin zum Tales Ende reisen Zahlreich wie Sand in der Wüste Ziehen Schmetterlinge im Raum All das unbeschwerte Leben Schöner als im schönsten Traum Die Sonnenstrahlen haben mich lieb Zärtlich streichelt mich das Licht Die Wärme liebkost meine Haut Aber verbrennt nicht mein Gesicht …
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
feedback jeder art Nachtduft
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Blüte der Nacht Öffne deinen Duft für mich Ich atme und ich träume Und ich streichle mit der Nase Deine zarten Blätter
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
Hitzewelle
| erstellt von Josina- 2 Kommentare
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Hitzewelle Auf der Stirn steht mir der Schweiß! Es ist warm und schwül sinniere so vor mich hin Fahre ich mit dem Auto oder wird die Hitze zu schlimm Die Sonne scheint Heiß auf meinen gebräunten Bauch Eine kalte Erfrischung danach steht mir jetzt der Sinn Vielleicht fahre ich spät am Abend noch zum Schwimmen Trinke viel Wasser mit Zitrone und schneide Schnittlauch Kochen das lasse ich heute bereite einen gemischten Salat Malen mag ich heute nicht deshalb schreibe ich an einen Gedicht Doch mein Gehirn ist überhitzt legt wohl eine Siesta ein Es ist furchtbar heiß trinke sehr viel doch fühle mich matt Lese doch wirklich konzentrieren kann …
letzter Beitrag von Josina, -
feedback jeder art Denn es ist Sommer .....
| erstellt von Alter Wein- 1 Follower
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Denn es ist Sommer ….. Jetzt blüht der Schmetterlingsflieder Schmetterlinge schweben zart von Rispe zu Rispe - seine Lilapink-Farbe ist ein Traum Nebenan die Baumhortensie mit ihren kecken, elfenbeinfarbenen Ballen ebenfalls ein Eldorado für Insekten aller Art Die Bauernrose, weiß blühend - die eine üppig gefüllt, die andere ohne Pomp, zeigen sich jetzt von ihrer besten Seite Der kleine Malvenstrauch in zartes Lila gehüllt überstrahlt manche teuere Orchidee Der alte Rosenstrauch ist unverwüstlich - blüht in diesem Sommer bereits das zweite Mal in Farbnuancen, wie sie nur die Natur hervorbri…
letzter Beitrag von Alter Wein, -
feedback jeder art Verfassungsschutz will anders sein
| erstellt von Kurt Knecht- 0 Kommentare
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Verfassungsschutz will anders sein, hört trotzdem überall hinein; traut schon von Amtes wegen nicht, den Schmutzpoeten sein Gedicht. Wird deshalb auch an allen Tagen, nie gut und amen zu uns sagen; wird stets voll Argwohn uns betrachten; und das, was wir zur Sprache brachten. Verfassungsschutz ist immer drin, sucht penetrant nach einem Sinn; in allen, noch so offenen Sachen, wollen alles ungeschehen machen. Wird deshalb auch an allen Tagen, nie gut und amen zu uns sagen; wird stets voll Argwohn uns betrachten; und das, was wir zur Sprache brachten. Verfassungsschutz sich gut vers…
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
feedback jeder art Herbstlaub
| erstellt von Alter Wein- 1 Follower
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Herbstlaub Ich stehe davor und denke nur das allein schafft die Natur - die Birke trägt ein gelbes Kleid ist für den Laufsteg schon bereit Andere sind bunt gekleidet, doch die Birke wird beneidet von der ganzen Bäume Schar - sie ist der Sieger, das ist klar Das ganze Jahr war sie bescheiden wollte Aufmerksamkeit meiden - doch diesen Lauf hat sie genossen, jetzt hat der Kreislauf sich geschlossen Zwei Nächte Frost und auch der Wind waren dort und ganz geschwind trugen fort das gelbe Kleid - die Birke kahl - winterbereit! 07.11.20 © alter Wein
letzter Beitrag von Alter Wein, -
MS Anne
| erstellt von zwischenzeit- 4 Kommentare
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der nebel gibt die weiten frei, entschwebt dem see, er geht an land und segelboote, derer drei, nach schönen mädchen wohl benannt, sie schaukeln friedlich in der fern'. die enten quaken, laut, vergnügt. wie habe ich mein leben gern, solang das schauen mir genügt. der wind trägt dumpfes schöngeläut voran, hinein auch ins café und friedlich dünken mich die leut', die ich vorbei spazieren seh. was wohl im innern sie bewegt? die schiffe auf dem wellenritt. als wüssten sie wohin es geht - ich schaue nach und denk für mich - oh, ihr wellen, nehmt mich mit.
letzter Beitrag von Carlos, -
Manchmal bin ich zart, manchmal bin ich stürmisch, manchmal begleitet mich regen, ja so ist es wirklich. Ich erfrische die Menschen, ab und zu bin ich auch lästig, und wenn es sein muss, dann bin ich auch kräftig. Nutzen tun sie mich und zugleich fürchten, für die kleinen stupse ich vom baume die Kirschen. In der Wüste tanze ich mit Sand, Im Winter tanze ich mit schnee, ach wenn ihr wüsstet was ich alles seh. DER WIND
letzter Beitrag von Perry, -
Die Düne "sieben"
| erstellt von Ametyst- 0 Kommentare
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Düne “ sieben“ Zwischen Swakopmund und Walfishbay (Namibia) Groß und riesig, windgetrieben liegt sie da, die Düne Sieben. Wo kommt so viel Sand wohl her ? Fragt man sich, doch ist’s nicht schwer, schickt man seinen Blick umher. Rundherum das ganze Land, nichts als Wüste, nichts als Sand. Als man einst das Land vermessen, hat sie die Höhe längst besessen. Davon ist ihr noch geblieben, doch der Name, Nummer Sieben. Ihr zu Füßen, ganz allein, pflanzt man einen Palmenhain, legte Wasser mit viel Mühen, dass sie wuchsen und gediehen. Heut’, einer Oase gleich belohnt der Fleck’ das Auge reich. Kannst…
letzter Beitrag von Ametyst, -
feedback jeder art Mit dem Spaten
| erstellt von Freiform- 5 Kommentare
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Wenn Saatgut in der Erde keimt dem Licht entgegenstrebt der Bäcker schon den Ofen heizt für das Brot das uns belebt Das uns spendet täglich Kraft für wundervolle Taten die man mit seinen Händen schafft und einem alten Spaten
letzter Beitrag von Carry, -
Aufs Selbe raus
| erstellt von zwischenzeit- 3 Kommentare
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ein wind rauscht durch die trauerweide, sie wiegt und wogt. sie atmet schwer und kühl wirds um mich, sanft wie seide. ich fühl mich frei. ich hör das meer. ich möchte in die ferne schweifen, mein glück dabei - ist immer nah. die dinge wachsen und sie reifen und manchmal bleib ich länger da. nach paar tagen dann kehr ich zurück, zu schimpfe, denk ich. und applaus! mit worten voller schall und glück und bau daraus ein kartenhaus. um alles unters dach zu fachen! ja, irgendwann ins meer hinaus. es ist kein ding - in manchen sachen. doch läuft es wohl aufs selbe raus. dahin, wo sich die wege scheiden. und eines hat mich das gelehrt…
letzter Beitrag von eiselfe, -
feedback jeder art Frühlingsabend
| erstellt von Schmuddelkind- 4 Kommentare
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Ich saß wie angekommen einst unter einem Baum. Gesang hab ich vernommen, doch sah die Vögel kaum. Da ist mir fast verschwommen die Welt zu einem Traum. So ging ich ein ins Lauschen, von Seelenhall umrankt, und bin im Waldesrauschen ganz bei mir angelangt. Mit niemandem zu tauschen - gern hätt ich's wem gedankt. Du Wald in deiner Fülle, wer hat dich wohl erdacht? Derselbe stumme Wille, der hat auch mich gemacht. Da wurd es plötzlich stille und all umher war Nacht. (Aus dem Fundus)
letzter Beitrag von Schmuddelkind, -
Kritik erwünscht! Ja ich weiß Grammatik und Rechtschreibung sind scheußlich aber ich lerne grad ... Die Nacht Die stille Nacht, magst du mein dunkler Begleiter heut sein? So schwarz, so leer, und doch bist du so schön. Die stille Nacht, Die Laternen erhellen meinen Weg, oh siehe da! Ein junges Paar, fest umschlungen schlendern und kreuzen meines Weges Die stille Nacht, Ich höre die Stille doch dann, Ich dachte...dabei war es nur ein Trunkenbold, der mich einlud auf ein Humpem Met. Die stille Nacht, siehst du die Schönheit der Nacht, fragte ich ein vorbeilaufenden Mann. Er antwortete die Nacht sei wie so viele Nächte dav…
letzter Beitrag von Hopefull, -
Traurigkeit
| erstellt von DDG- 2 Kommentare
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Traurigkeit Der Atem stockt, das Herz es schmerzt, Chaos beherrscht die Seele. Wut, Zorn, Trauer, hier und jetzt, und zugeschnürte Kehle. In einem kurzen Augenblick, hat sich die Welt gewandelt. Ich wünscht es gäbe einen Trick, der Tod jedoch nicht handelt. Das Schicksal hat es so bestimmt, ich kann es nicht verstehen. Warum es liebe Menschen nimmt, wieso sie so früh gehen. Vieleicht wird man es nie erfahren, doch Hoffnung stirbt zuletzt. Erinnerung im Herz bewahren, die Zeit zurückversetzt.
letzter Beitrag von Sternenstaubsucher, -
feedback jeder art Wetterleuchten
| erstellt von Vagabund- 6 Kommentare
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Ich sehe wie der Regen in zartem blau die Berge färbt, Und ein zitterndes abgetöntes violett greifft in die Fasern der Kronen. Aus der Esse des Himmels, Dampft samt - weicher Nebel und umringt wie ein Versprechen in ewiger Zuneigung die Gipfel. Als würde Aiolos zum Takte des Dionysos Gesang pfeifen, strömt aus seinen Lippen ein kühler Wind und löst den Saum des Firmaments, Dunkle und helle Leuchten der Elemente rieseln auf die Erde und betupfen lieblich die Ländlichkeit, Aus der Ferne, höre Ich aufgebauschte Flüsse rauschen und brodeln, Und die Pflanzen, saugen und saugen und erst…
letzter Beitrag von Sidgrani, -
feedback jeder art Nebel
| erstellt von Donna- 1 Follower
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Nebelschwaden legen sich nieder Kursieren durch die Landschaft wieder Unheimliche Atmosphäre Wie Spunkende ohne Umkehr Taubengrauer Himmel der sich vorher ausheulte Trägt Trauer, schluchzt erneut, fassungslos eingebeult Bestürtzt schwirrt Schlafwandelnder Nebel umher Rastlos, fern seiner Heimat, ausgeschlossene Rückkehr ©Donna H. 18. März 2022 (Bild/Text)
letzter Beitrag von Ostseemoewe, -
DAS SPINNENNETZ
| erstellt von Jenno Casali- 0 Kommentare
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Über Rittersporn Mariendisteln Schwebte ein Gedanke Gedankenversunken, Verhakte sich zwischen Schlehdorn In eben diesem Kunstwerk Der filigransten Architektur Aranea Diadema Empfing ihn mit Silber und Seide Den unverhofften Gast Und tautropfen-beperlt fühlte sich dieser Regenbogenfarben umwoben Wiegte sich mit in jedem Lufthauch Erlebte gleich das Balzen eines Amants - Das leise Anzupfen als Liebesritual Oh Aranea Diadema, Raunte der Gedanke Ihr noch schnellstens zu, Mit deiner Seide deinen Perlen Deinem Glitzern und eingefädeltem Kokettieren Vespinne ich mich demnächst In umsponnene Poesie … © Jenno Casali
letzter Beitrag von Jenno Casali, -
Der Blätter Abschied
| erstellt von Asazel- 0 Kommentare
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Der Blätter Abschied Verdrängt wurde die Sonne mit dem triumphierenden Königszepter denn der Herbst zog nun in die schon grauen Städte, und so wiegt der frische Tau die müden roten Blätter hinab in den Schoss der alten Mutter Erde. Und so schweben die Blätter zu Boden hinunter denn der kalte Wind hat sie vertrieben, und so fallen sie langsam so langsam herunter nicht ein einziges Blatt ist den Bäumen geblieben. Ihre Träger, die einst so stark so stolz erscheinen ihnen so düster, so schwarz wie Ebenholz, denn ihre Häupter wirken Tod, so kahl und ausgestorben als hätte man ihre Wurzeln qualvoll mit der Pest verdorben. Doch trotz allem …
letzter Beitrag von Asazel, -
Silbernes Blätterwerk
| erstellt von Richard von Lenzano- 0 Kommentare
- 893 Aufrufe
Silbernes Blätterwerk Zwischen zerschlagenem Einfall zischende Glieder am Ständer, strahlende Äste leuchten des Weges Tautropfen, Wolkengeflüster für immer Richard von Lenzano © 03-2009
letzter Beitrag von Richard von Lenzano, -
Da fallen sie rot, gelb und kahl werden die Bäume ein anderes Licht erhellt vorbei die Sommerträume willkommen bist auch Du mit Deinen vielen Facetten es zieht ein die Ruh` willst Sonnenstrahlen retten
letzter Beitrag von Rosenrot, -
feedback jeder art Hoher Besuch
| erstellt von Sternenherz- 0 Kommentare
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Hoher Besuch Es war just in dem Moment: Als die Wäscheklammer das Handtuch mit den Elefanten am Saum an die Leine knipste, kreuzte von Nordost ein Zitronenfalter. Nach einigen Signalen mit der Lichthupe setzte er seinen Kurs fort in Richtung Nordwest
letzter Beitrag von Sternenherz, -
feedback jeder art Meine kleine Amsel
| erstellt von Jackybee- 12 Kommentare
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Meine kleine Amsel Es gibt im Leben vielerlei, doch nichts ist schöner als der Mai, wenn du, mein Freund, in Träumerei, mir singst in Tönen allerlei. Der Himmel, klar im Sonnenkleid, verblasst vor Scham und großem Neid, wenn Ihr, MyLord, im Anflug seid, mit treuen Sängern im Geleit. Du singst von Flüssen, silbergrau, den Wäldern, weiß im Morgentau, dem Augenfedernstolz vom Pfau und liebevollem Nesterbau. Zusammen stimmt ihr fröhlich ein, ihr lieben Vögel, groß und klein, und bringt, bei schönstem Sonnenschein, zum Schwärmen jedes Herz aus Stein. Doch weicht dann …
letzter Beitrag von Jackybee, -
SOMMERWIESEN-POUSSADE
| erstellt von Jenno Casali- 1 Kommentar
- 891 Aufrufe
SOMMERWIESEN-POUSSADE Rote und gelbe und blaue Sprenkel Getupft oder getröpfelt Inmitten des weiten Grüns Doch beim ersten Lufthauch Winden sie sich Recken sie sich Wie aufreizende Samba-Tänzerinnen Im Rausche entflammt Und schon kreist ein Feuerfalter Seine Runden, seine Kreise Segelt hernieder Zu einem flüchtigen Flirt Einem Kiss-and-fly © Jenno Casali
letzter Beitrag von Michael E., -
Frühling - ich höre ihn schon
| erstellt von Wunderkind- 0 Kommentare
- 891 Aufrufe
Frühling - ich höre ihn schon Frühling,ich höre ihn schon in der Ferne, und ich höre ihn so gerne! Ich kann ihn schon riechen, ich spür´s, der Winter ist am Siechen! Wie eine goldene Kugel sie strahlt, - die Sonne - und goldenen Glitzer sie malt, auf den Schnee, der noch auf allem liegt, nun aber bald verfliegt. Wie freu´ich mich drauf, zum Himmel ich jauchz, vor Freude ich sprüh' NUR Winter - bleibts nie Wunderkind
letzter Beitrag von Wunderkind, -
feedback jeder art Alte Schlager neu vertextet: "Lebt denn die alte Nacktschnecke noch?"
| erstellt von Nicolas McLenny- 1 Kommentar
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aus der Reihe: "Sieben Geburtstage und eine Goldene Hochzeit" Melodie: "Lebt denn der alte Holzmichel noch" von "De Randfichten" (nur der Refrain wird gesungen) Sie liegt nackt im Garten, Und knabbert an Tomaten, Die Sonne scheint auf ihre braune Haut, Zum Nachtisch gibt's Kraut. Sie hat 'nen Hang zur Langsamkeit, Sie provoziert die ganze Zeit, Sie hat kein Haus, lebt ohne Heim. Und wo sie war da klebt der Schleim. Refrain: Lebt denn die alte Nacktschnecke noch? Nacktschnecke noch, Nacktschnecke noch? Lebt denn die alte Nacktschnecke noch? Nacktschnecke noch? Ja - sie lebt no…
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
Wo bleibt er der Schnee?
| erstellt von sidivoluntsidisplacet- 0 Kommentare
- 890 Aufrufe
Am Fenster sitz ich - sehe nach drausen und könnte mich vor der Natur grausen Es ist kalt und Nass Der wind peitscht hart Die Farben sind blass die Natur wirkt fad Suche nach Licht oder nach Wärme die Wolken zu dicht verstecken die Sterne. Die Bäume sind kahl Das Gras von Blättern bedeckt Meine Haut schon fahl hab mich im Haus versteckt. Zumindest Schnee wäre doch recht Ein weißes, glänzendes Kissen Der Winter wirkt wieder echt - und der Sommer wird warten müssen.
letzter Beitrag von sidivoluntsidisplacet, -
feedback jeder art Beim Friseur
| erstellt von Amadea- 1 Follower
- 7 Kommentare
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Am Strand sieht man die bunte, lange und recht vergnügte Riesenschlange. Ein Hengst mit Schnecke kommt als Paar mit Schuppen und zu langem Haar. Verstört guckt noch der kleine Stör. Die Krabbe ist hier d e r Friseur und winkt mit einer Riesenschere auf feuchtem Sand am großen Meere. Hier ist was los, wir sind gespannt, Der Maestro ist schon sehr bekannt. Ob Schillerlocken oder Zopf, der Waschbär hilft und wäscht den Schopf. Ein Hahn steht mit dem Kamm parat, man stutzt grad einen Ziegenbart. Die Brillenschlange braucht den Spiegel. Das Pony will jetzt doch den Igel... d…
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Die Amsel singt
| erstellt von Kurt Knecht- 4 Kommentare
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Die Amsel singt, die ganze Nacht, ich ahnte es, hab mit Bedacht; das Kammerfenster aufgemacht und lauschte ihr, als ich erwacht. Da gab es keinen schrägen Ton, nur Harmonie, das kannte ich schon; die Melodie erreicht das Ohr, sie steigt zum Himmel selbst empor. Berührt auf eine sanfte Weise, denn Töne, die mal zärtlich leise; dann wiederum volltönend klingen, so ist der Amsel rufend Singen. Erreicht mich und der Sehnsucht Lied, macht, dass mit mir auch was geschieht; ruft in mir vor, das schlicht Verlangen, mir so ein Weibchen einzufangen. Doch meine Kunst, stößt da…
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
Im Gras
| erstellt von Nachtfuchs- 0 Kommentare
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Der grünen Halme säuerlicher Duft, schwebt in meine Nase aus der Luft Zarte Sonnenstrahlen kitzeln das Gesicht, Ein Frühlingstag, so schön wie ein Gedicht Ameisen direkt vor meinem Augenlicht, grade tummeln sich in kleinen Paaren als ein Rotkehlchen, noch jung an Jahren mit viel Gesang durch das Dickicht zu mir spricht Klare Karaffen voll mit kühlem Nass, Warten freudig frisch am Gartentisch, glitzernde Perlen tropfen ab vom Fass Im trüben Teich schwimmt ein goldener Fisch Im weichen Grün der saftigen Wiese, entfliehst du jeder durchlebten Krise Wirre Gedanken haben hier stets Pause, es ordnet sich das mentale Zuhause
letzter Beitrag von Nachtfuchs, -
feedback jeder art DAS GERICHT
| erstellt von Josina- 5 Kommentare
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Behaglich wärmt, mich süßer Tee die Wiese trägt weißen Raureif. Blicke versonnen, ach herrje was passiert beim hellen Lichtstreif? Bin nun hellwach schärfe den Blick, die Tasse leicht ans Fenster stupst Feder fliegen ach so ein Schreck? etwas schaut auf, ist sehr verdutzt. Fliegt wendig, durch das Baumgeäst weckte der Hunger Mordes Lust? Der Killer Spuren hinterlässt, trägt im Schnabel die Taubenbrust. Später! Es war grausig mit anzuschauen! Nein kein Bussard war’s, kein Habicht Sie war so groß wie die Tauben. Die Sperberin war’s hohes Gericht!: Josina (G.J.Gersberg…
letzter Beitrag von Josina, -
Winter-Mondmorgen
| erstellt von Wilde Rose- 3 Kommentare
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In Pfützen silbern sich das Mondlicht spiegelt, das still und klar die Dunkelheit erhellt, noch steht der Mond in runder Pracht, doch ist besiegelt, gleich kommt der Tag und die Magie zerfällt.
letzter Beitrag von Nils, -
feedback jeder art Die Trauerweide
| erstellt von Darkjuls- 2 Follower
- 8 Kommentare
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Knorrig steht sie da einsam auf der Wiese ich dachte immer sie braucht einen Standort am Wasser nah am Leben ihre Äste überhängend berühren beinahe den Boden ich fühle mich ihr verbunden deshalb sonne ich mich in ihrem Schatten wir verbringen Zeit miteinander in diesen Momenten hasche ich wie ein Kätzchen die Sonnenstrahlen, welche mir hin und wieder durch ihr Blattwerk zulächeln
letzter Beitrag von Darkjuls, -
"Der Lachs im Baum"
| erstellt von Poetry-Ghost- 0 Kommentare
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© „Der Lachs im Baum“ wie kommt der Lachs im Baum? es ist wohl kaum sein Lebensraum fischt ein Bär ihn aus dem Fluss ist mit seinem Leben sofort Schluss wird er nicht ganz verspeist und auch nicht vom Industriekutter vereist liegt er nicht auf Eis agiert der Baum still und leis langsam wird er zu Kadaver was danach folgt klingt schon makaber verdorren seine Reste im Erdreich wie ein Nahrungsbrei so weich saugen Bäume mit ihren Wurzeln an nahen Ufern seine Reste auf so nimmt die Natur ihren ganz eigenen Lauf! LG ©Poetry-Ghost
letzter Beitrag von Poetry-Ghost, -
feedback jeder art Entflogen meiner prickelnd Lust
| erstellt von Sonja Pistracher- 6 Kommentare
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Als mich erreicht im Frühjahr sonnig wärmend Strahl treibts mich nach oben, will der Dunkelheit entflieh´n, Nässe, lock´res Erdreich, das lässt mir keine Wahl, all meine Sinne sind berauscht und ich will zieh`n. Vorsicht, die mir stets ein guter Wegbegleiter, lass ich zurück im Jubel dieser prickelnd Lust wohl weislich dessen schlängle ich mich weiter, die Gefahr erkennend, doch eher unbewusst. Endlich gelungen, regenwarmer Schauer fällt auf mich, der durch Entbehrung lange schon geplagt, es ist der Knospen Sinn, der mir den Tag erhellt, doch regt sich Schatten, weil zu viel gewagt. Trotz der…
letzter Beitrag von Liara, -
Stechmücke
| erstellt von Thymian- 2 Kommentare
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Es gibt ein Tier das keiner mag. Ihr ahnt es schon: es ist der Schnak. Gelingt es nicht dies Tier zu lieben, ist unvollendet man geblieben. Doch frag ich mich "Wen stört das schon!" wenn nächtens sirrt ein Schnakenton...
letzter Beitrag von Thymian, -
feedback jeder art Weltenlauf
| erstellt von WF Heiko Thiele- 7 Kommentare
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Als die Welt noch nicht erwachte, als das Universum schlief, als es gab noch nicht um achte, als noch niemand jemand rief, als das Kleinste aller Kleinen kleiner noch war als ganz klein und das Reinste aller Reinen reiner noch als wirklich rein, war noch nichts, was all die Dinge, die hier sorgsam aufgereiht, hätte je benannt. Auch Ringe, Kreise nicht; kein weit und breit. Doch dann gab’s mit einem Male aus dem wahren Nichts heraus, wie die Welle aus dem Tale, einen Ruck ins gradeaus. Da, wo bislang nichts gewesen, herrschte plötzlich Chaos vor. Keine Ordn…
letzter Beitrag von Anaximandala, -
feedback jeder art Im Wald
| erstellt von habakuk- 0 Kommentare
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Im Wind wiegen die Bäume Es flüstern alte Fichten Sie kennen deine Träume Und erzählen dir Geschichten Deine Seele schreit nach Stille in ner' Welt die niemals ruht vom Geld bezirzt der Wille ist die Frucht all dieser Wut und du kaufst dir all die Sachen neue Schuhe, neues Hemd das Fernsehen zwingt dich lachen doch dein Innerstes wird fremd Das System spielt seine Spiele von der Arbeit gehts nach Hause kurze Gedanken, kurze Ziele nein die Welt macht keine Pause So wird deine Seele alt und für ihr Schreien bist du taub doch ich laufe durch den Wald …
letzter Beitrag von habakuk, -
nur kommentar Unglaublich, dieser Herbst!
| erstellt von Carolus- 6 Kommentare
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Unglaublich, dieser Herbst! Mir scheint, als ob des Frühlings Frische, des Sommers reifes Gold, des Herbstes süße Früchte sich in diesen Sonnentagen ein letztes Mal zu einem Freudenfest vereinten, geschmückt mit allen Farben, als ob der Rosen rote Blütenblätter das funkelnde Rubin des Weins noch überbieten wollten, bevor sie sanft und still zu Boden glitten, als ob der Himmel Mitgefühl mit den geplagten Erdenkindern hätte und alle ihre Wünsche wie Bitten in seinem schönsten Blau erfüllen könnte. Froh treibe ich am Waldsaum lang, nehm Abschied von den letzten Blumen, bevor die ersten Stürme die Blätter…
letzter Beitrag von Carolus, -
feedback jeder art Herbstimpressionen
| erstellt von anais- 1 Kommentar
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Tanzende Blätter im Wind Lichtdurchflutete Leichtigkeit
letzter Beitrag von anais, -
feedback jeder art über den gipfeln herrscht unruh
| erstellt von Perry- 7 Kommentare
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über den gipfeln herrscht unruh trete ich nach den morgendlichen news über die misslichkeiten der welt hinaus in die natur drängen sich düstere ahnungen ins frühlingshafte keimen der wald steht ausgetrocknet und schweigt über abholzungen windbrüche und borkenkäferbefall spechte trommeln dazu ihr monotones klagelied still dämmert der abend hüllt die fluren in ein bittersüßes blutorange stellt drängend die frage finden wir je zurück zu den wurzeln des lebens über den gipfeln herrscht unruh.mp4
letzter Beitrag von Perry, -
Machtwechsel
| erstellt von Paula- 0 Kommentare
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Der Sommer wird entthront. Es ist eine lautlose Kapitulation, wenn er auch seinen Gleichmut betont. Er geht doch ungern in die Emigration. Der Herbst regiert mit Farbenallgewalt. Es beginnt ein wundersames Sterben. Vorher wird alles schön angemalt, Ruhm möchte er sich erwerben. Ein letztes Aufbäumen der Natur, bevor sie sich langsam entblättert Des Herbstes stürmische Tortur, hat jede Hoffnung zerschmettert. Doch dann wird der Herbst ausgebootet. Der Winter hat ihn entmachtet. Schlau hatte ihn dieser ausgelotet, heimlich sein Treiben betrachtet. Als dem Herbst die Puste ausgeht, wird er kaltherzig vertrieben, damit kein Zwei…
letzter Beitrag von Paula, -
feedback jeder art Die Dattelpalme
| erstellt von Rosa- 4 Kommentare
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Als wir dich einst im Blumenladen für wenig Geld erstanden haben da warst du eine unscheinbare fast totgeweihte Massenware. Die Wedel fielen alle nieder, wir gaben dir den Platz am Flieder. Hast dich erholt, die Wedel sprießen, das zarte Grün war zu genießen. Gehegt, gepflegt und viel gegossen, so sind die Jahre schnell verflossen. Du bist jetzt viel zu groß geworden, das Überwintern macht uns Sorgen. Wir werden dich wohl doch verkaufen, mit schwerem Herzen wird es laufen. Gesagt, getan, aus diesen Gründen, wird sich ein neuer Garten finden. Ein junger Mann mit Dach…
letzter Beitrag von Rosa, -
An der Weide
| erstellt von Lichtsammlerin- 3 Kommentare
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Unter die tief hängende Weide warst du gespült vom großen Fluss und sahst nie die Wasser schwarzgefärbter schweigender Tiefe im Wind sich heben und Licht das Auge erglühen unter die Wurzeln des Trauergeäst warst du geschwemmt ein Schimmern wie Gold über dir tanzten Sterne im wiegenden Nass.
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
Wildes, schönes Afrika
| erstellt von Ametyst- 0 Kommentare
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highlight=#ffffff/highlight Wildes, schönes Afrika, Land, so wunderbar. Land, so voll Extrem, für Mensch und Tier oft unbequem. Du nimmst und gibst so vieles her. Kein Leben ohne Wasser wär’. Wer sich Dir einfügt mit reinem Gemüte, den versorgst Du mit verschwendrischer Güte. Wo Trockenheit herrscht und große Not, vielleicht morgen droht schon Hungersnot, da erblüht über Nacht, ehe man es gedacht, durch Regen gebracht, eine herrliche Welt, „ wie vom Himmel bestellt.“ Erquickt Mensch und Tier wohl ungezählt. Es erblüht die Natur von Stund’ zu Stund’, nur sie allein kennt auch den Grund. - Gerafft die Zeit…
letzter Beitrag von Ametyst, -
- 1 Follower
- 4 Kommentare
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Der Morgen in der Kälte in aufsteigender Wärme in grauem, trostlosem Schleier ein aufständischer Morgen im klagenden Sturm der Morgen auf deinem Kajal deinem Lippenkranz aus unausgesprochenen Gedichten endlich scheinst du früh und hell als hätte jemand den Schleier entnommen mich aus der Ecke geholt mich zum Sonnentrocknen an der aufgespannten Zeit aufgehängt der Morgen zwischen der Nacht dem währenden Schmerz der Morgen auf deiner Bettdecke auf den groben Ornamenten als Versprechen für dich das dir jemand in die Hände flüstert entzückt fliege ich mit dem …
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
Die Spatzenfamilie
| erstellt von Shhiva- 1 Kommentar
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Ein Spatzenpärchen, sehr verliebt, weiß, dass es bald Nachwuchs gibt. Dann, nach ein paar Frühlingstagen, hört man sie rufen, mit leerem Magen. Babyspatzen, kugelrund vom Flaum, leben jetzt auch am Apfelbaum. Haben die Schnäbel weit aufgerissen und warten auf die Leckerbissen. Mamaspatz, sehr tüchtig und brav, holt den ganzen Spatzenfraß. Jungen piepsen, doch egal wie sehr, irgendwann kam sie nicht mehr. Und was ist das Ende der Geschicht'? Mamaspatz sah die Scheibe nicht...
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
Am Weiher
| erstellt von Volker Friebel- 2 Kommentare
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Im Spiegel, heißt es, siehst du dein wahres Gesicht. Ich sehe Wolken. Windgekräusel auf Wasser, wo in den Abend Goldfische schimmern. Libellen flitzen zum Schilf. Um den Weiher will ich gehen, dorthin, wo diese Wolken ziehen. Dornbüsche halten mich fern.
letzter Beitrag von Carlos,
