Flora & Fauna
Hier darf alles rund um Mutter Natur veröffentlicht werden
2.241 Themen in dieser Kategorie
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Aufs Selbe raus
| erstellt von zwischenzeit- 3 Kommentare
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ein wind rauscht durch die trauerweide, sie wiegt und wogt. sie atmet schwer und kühl wirds um mich, sanft wie seide. ich fühl mich frei. ich hör das meer. ich möchte in die ferne schweifen, mein glück dabei - ist immer nah. die dinge wachsen und sie reifen und manchmal bleib ich länger da. nach paar tagen dann kehr ich zurück, zu schimpfe, denk ich. und applaus! mit worten voller schall und glück und bau daraus ein kartenhaus. um alles unters dach zu fachen! ja, irgendwann ins meer hinaus. es ist kein ding - in manchen sachen. doch läuft es wohl aufs selbe raus. dahin, wo sich die wege scheiden. und eines hat mich das gelehrt…
letzter Beitrag von eiselfe, -
Kompass der Seele
| erstellt von OnceUponATime- 0 Kommentare
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Voller Inspiration und doch ohne Orientierung Auf der Suche nach einem Weg, ohne festen Halt Greife ich die Hülle, rund und nicht groß Mit goldenem Inhalt und schleich' in den Wald Meine irrsinnigen Gedanken brauchen Auslauf Deshalb führe ich meine taumelnde Seele spazieren Ich gehe bis ich keinen einzigen Pfad mehr sehe Kann spüren wie Herz und Verstand diskutieren Bäume und Gräser verschwimmen im Blick Die Nadel weist mich in den tiefen Wald hinein In großem Vertrauen folge ich ihr blind Sie dreht sich manchmal und das sollte so sein Erst spät - wenn ich merke, die Luft wird kühl Kehre ich um und beachte das Naturreich nicht mehr Dan…
letzter Beitrag von OnceUponATime, -
Regen ungebannt lässt frei oder versacken, den Verstand. Wird nicht enden, die Sonne kann kaum blenden. Nass wird dein Haupt, deine Haare, deine Kleidung auch. Regen wäscht rein, was war einst verstaubt. Und sieh was es bringt, wie Leben im Grund versinkt. Tropfen für Tropfen, werden auch neue Blumen sprießen, so können auch wir die Erde neu genießen. Und die Zeit wird weiter fließen.
letzter Beitrag von Tulk, -
feedback jeder art Des Herbstes schönes Kleiden
| erstellt von curd belesos- 5 Kommentare
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Des Herbstes schönes Kleiden Es kleidet sich der Herbst mit Spinngeweben als Schmuck zu seinem bunten Blätterkleide, so zart und glänzend wie von feinster Seide, wenn sich am frühen Tag die Nebel heben. Er hat den Morgen sich dazu erkoren, um Tau wie Perlen in das Netz zu sticken, es soll das Herz am Anblick sich erquicken, denn wenn die Sonne brennt, geht er verloren. Begrüßt den Tag in seinem jungen Werden, nachdem die Traumgestalten von uns scheiden, drum hurtig aufgestanden ohne Zagen, sonst werden wir bedauernd später klagen. - wir sahen nicht des Herbstes schönes Kleiden - und uns entgeht dies Wunder hier auf Erden. © Curd Bel…
letzter Beitrag von curd belesos, -
fenster auf
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
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der frühling kommt wie gerufen mach dir einen guten lenz sobald die tage länger werden sitz draußen wenn himmel und haut sich blank zeigen schau hoppelt da nicht der osterhase als wölkchen übers blaue versteckt die bunten eier im flaumigen cumulus wer daran glaubt greift nicht ins leere die welt zeigt sich manchmal als schmaler pfad vor der tür tritt nicht daneben dann führt sie dich bereitwillig durch alle längen und breiten ans ziel
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Oase Siwa
| erstellt von Dionysos von Enno- 1 Follower
- 5 Kommentare
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Der Wüstenwind zerreibt zu kleinsten gleichmäßigen Steinen unter der roten Sonne blind was alles andrem Zweck gedient und wie ein neugebornes Kind das sich durch Lachen und durch Weinen in Lust und Schmerz wahrnimmt nimmt er sich wahr in seinem Reiben an den Steinen Ist Dir nicht auch als würd er weinen ? Dort war Koralle, feuerrot, dort schritt einmal ein Saurier. Hier gruben tief in größter Not Neandertaler, suchten Wasser fanden Tod und wurden alle Stein Und Wüstenwind zermahlte ihr Gebein wie Schrot vollkommen aber gleichförmig dahin zu totem Wüstensand …
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
nur kommentar Unglaublich, dieser Herbst!
| erstellt von Carolus- 6 Kommentare
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Unglaublich, dieser Herbst! Mir scheint, als ob des Frühlings Frische, des Sommers reifes Gold, des Herbstes süße Früchte sich in diesen Sonnentagen ein letztes Mal zu einem Freudenfest vereinten, geschmückt mit allen Farben, als ob der Rosen rote Blütenblätter das funkelnde Rubin des Weins noch überbieten wollten, bevor sie sanft und still zu Boden glitten, als ob der Himmel Mitgefühl mit den geplagten Erdenkindern hätte und alle ihre Wünsche wie Bitten in seinem schönsten Blau erfüllen könnte. Froh treibe ich am Waldsaum lang, nehm Abschied von den letzten Blumen, bevor die ersten Stürme die Blätter…
letzter Beitrag von Carolus, -
feedback jeder art Herbstliche Sonne
| erstellt von gummibaum- 1 Follower
- 7 Kommentare
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Die Sonne steht nicht steil genug, noch hohe Wipfel zu durchkämmen, durchmisst den Wald in flachem Flug und weilt auf Weg und Buchenstämmen. Und was sie anrührt, atmet Licht, von hellen Flecken überzogen, und warm durchströmt ist mein Gewicht mit jedem Schritt davongeflogen…
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Nachtduft
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 5 Kommentare
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Blüte der Nacht Öffne deinen Duft für mich Ich atme und ich träume Und ich streichle mit der Nase Deine zarten Blätter
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Sonnenstrahlen
| erstellt von Buchstabenenergie- 2 Kommentare
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Sanfte wärme liebkost die Haut. Omnipräsent, und so vertraut. Nahrung für die Seele die ich aufsaug. Nuancen werden sichtbar und bestaunt. Ewigkeiten strahlst du aus dem Himmelsblau. Nächtens darfst du schweigen nur nicht im Traum. Strahlend wie dein Lächeln, das sich aufbaut. Tanzend deine Wellen verteilt im Raum. Ra dein Schöpfer hält dich nicht im Zaum. Allumfassend deine Leuchtkraft bezeugt vom Astronaut. Heilsam deine Bedeutung für Mann und Frau. Lichtgeschwind auf deiner Reise und ohne Laut. Erleuchtest die Gegenwart und stellst sie zur Schau. Natur ohne dich nicht möglich vom Baum zum kleinsten Kraut.…
letzter Beitrag von Buchstabenenergie, -
Kleines Herbstgedicht
| erstellt von El Hektor- 1 Kommentar
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Es zieht mit goldenem Glanze uns der Herbst in seinen Bann. Am Waldesrand visiert ein Jäger einen Hasen an. Flügge werden der Bäume Kinder, vorbei saust tanzend ein Zylinder, verfolgt von einem Mann.
letzter Beitrag von wundi, -
feedback jeder art Der Schneeflocke Leid
| erstellt von Sternwanderer- 5 Kommentare
- 967 Aufrufe
Der Schneeflocke Leid Schnee entfremdet sich mir * * * mehr und mehr * * * schneesicher ist meine Region schon lange nicht mehr die Schneeflocken tummeln sich nur noch im Wolkenmeer dort wogt ihr Kleid hoch mehr und mehr kann nicht hüllen ein die Lande weit das Klima ist der Flocke Leid statt dessen ziert graues Grün die Landschaft weit und breit bald, ganz bald ist Schnee nur noch eine Mär doch die hat dann 'nen besondren Flair. © Sternwanderer Zusatz: Ich wohne in einem stark frequentierten Wintersportgebiet in NRW, das in der Saison…
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art Heile heilige Welt
| erstellt von Sidgrani- 9 Kommentare
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Noch eh der Tag die Lider hebt, die Nacht allmählich Abschied nimmt, Gesang den grünen Wald belebt, als wär ein Wettstreit angestimmt. Die Luft ist klar, der Ton trägt weit, und dringt zum Himmelszelt empor, der Vogelmann putzt flink sein Kleid und führt es stolz der Liebsten vor. Ein Eichhorn huscht von Ast zu Ast, fliegt durch die Luft mit einem Satz, schnell wie ein Pfeil, doch ohne Hast, es klettert Richtung Futterplatz. Der Igel kriecht ins Blätterbett, er war des Nachts auf Schneckenjagd. Zwei Tauben tanzen ein Ballett, derweil im Wald ein Käuzchen klagt. Vergnügt begrüße ich den Tag, schau hoch hinauf ins Blätterzelt, …
letzter Beitrag von Sidgrani, -
Reingefallen
| erstellt von Wilde Rose- 2 Kommentare
- 966 Aufrufe
Einstmals tat es sich ergeben, dass wir unser trautes Leben mit zehn Weihnachtsgänsen teilten, die auf uns'rer Wiese weilten. Da, wann immer sie es wollte, eine Gans auch baden sollte, stellten wir ein Becken hin, voll mit klarem Wasser drin. Ganter Manfred dümmlich schielte, was sich da wohl ab nur spielte, trotz heroischer Statur war er arm im Geiste nur. Auch nach längerem Beäugen war er nicht zu überzeugen, diesem Ding, was da tat stehen, näher auf den Grund zu gehen. Rufen half nicht und kein Locken, voller Argwohn blieb er hocken, war durch gar nichts zu bewegen sich ins Bade zu begeben. Seine Braut mit Namen "D…
letzter Beitrag von Wilde Rose, -
feedback jeder art Flora und Fauna
| erstellt von Seraph- 1 Kommentar
- 966 Aufrufe
Die Menschheit sei die Krone der Schöpfung Darüber werde ich mir kein Urteil erlauben Sei es wahr oder Blasphemisch Sieht der Geist klar doch das Auge wenig Ich sage sich einer Krone zu bedienen liegt in der Natur selbst Wie elegant ein Pfauenkleid sein kann Und wie stolz es seine Krone trägt Lässt alles verblassen was wir in der Mode sehen Sagt uns diese Schönheit nicht wir sollen strahlen in der Blüte unseres Lebens und uns nicht durch Zwänge und Ängste in Gefängnissen begeben ?
letzter Beitrag von Carlos, -
die welt steht still
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
- 966 Aufrufe
bäume tragen schwer am überreifen der früchte ersehnen den nordwind damit er sie von ihrer last befreit die schnäbel ins geplusterte gesteckt verstummt den letzten akt erwartend selbst das gezwitscher der vögel ein windstoß reißt den vorhang auf schneefall kündet ullers auftritt an er schießt mir den apfel vom kopf
letzter Beitrag von Perry, -
stunde der rohrpfeifer
| erstellt von Perry- 0 Kommentare
- 965 Aufrufe
stunde der rohrpfeifer wir hielten am nächsten imbiss, wenig einladend. die fish & chips schmeckten salzig, sodass uns der sinn nach friesisch herb stand. wir wanderten übers watt, zogen die stiefel abwechselnd aus dem matsch, hielten die kamera hoch, um pixelfehler zu vermeiden. gewundene auswürfe von sandwürmern, der strand eine galerie voller vertrauter skulpturen. beuys hätte seine freude daran gehabt. wir kartographierten sie, aber es waren zu viele. außerdem wurde bald das licht gedimmt, denn das konzert der rohrpfeifer begann.
letzter Beitrag von Perry, -
Am kleinen Fluß
| erstellt von LoWi- 2 Kommentare
- 964 Aufrufe
Oft sitz' ich hier An deinem Ufer Und der Sonne Schein Wärmt auch die Seele mir Meine Last nimmst du Auf deinen Wellen hinfort In silbrig leichtem Lauf Die Zeit vergessend Ruhe findend Steh‘ ich Mit freiem Lächeln Wieder auf. L. Willems 25.11.2003
letzter Beitrag von Perry, -
Manchmal bin ich zart, manchmal bin ich stürmisch, manchmal begleitet mich regen, ja so ist es wirklich. Ich erfrische die Menschen, ab und zu bin ich auch lästig, und wenn es sein muss, dann bin ich auch kräftig. Nutzen tun sie mich und zugleich fürchten, für die kleinen stupse ich vom baume die Kirschen. In der Wüste tanze ich mit Sand, Im Winter tanze ich mit schnee, ach wenn ihr wüsstet was ich alles seh. DER WIND
letzter Beitrag von Perry, -
Zauber einer Nacht
| erstellt von Kurier- 1 Kommentar
- 963 Aufrufe
Zauber einer Nacht Unendlich viele Lichter wollt ich zählen. Ein dunkelblauer Himmel, Sternenglanz bezauberte mich mit Kometentanz, begann des Tages Sorgenhaut zu schälen. Welch Vielfalt nächtlicher diffuser Farben und Geräusche, die so geheimisvoll mit stimmig wohl vertrautem Soll vergessen machte Seelenschmerz samt Narben. Ganz losgelöst, befreit von allen Sorgen gab ich mich gern den Märchenbildern hin, verdrängte so die Gegenwart, das Morgen. Zufrieden, ausgeglichen war mein Sinn, solch Wundersames kann man sich nicht borgen, Natur erleben – immer ein Gewinn. © Kurier
letzter Beitrag von Ametyst, -
vorbei am schaum weißer pferde
| erstellt von Perry- 0 Kommentare
- 962 Aufrufe
vorbei am schaum weißer pferde meinen letzten krill verspeiste ich vor der mündung des yukon, bevor ich in seinen süßen schleier eindrang. ich schlich mich an hechten vorbei, wich geschickt bärenpranken aus, bis ich endlich whitehorse erreichte. den staudamm, wo einst schaumpferde über stromschnellen sprangen, überwand ich auf einer fischleiter. ausgehungert und todesnah, fand ich meinen laichplatz am wolfscreek, legte meinen samen auf deine eier.
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Himmlisch
| erstellt von Darkjuls- 2 Follower
- 6 Kommentare
- 962 Aufrufe
Himmlisch Unter Himmels weitem Zelt bin ich frei und atme durch spüre wie die Last abfällt ´s Herz schlägt gleichmäßig und ruhig lausche den Naturgesängen lass Gedanken einfach kreisen befreie mich von Alltagszwängen kann in meinen Träumen reisen und nach tausend Sternen greifen die für mich die Nacht erhellen mit dem Wind durch Wipfel streifen lass mich tragen von demselben genieße diese Zeit im Hier die Stille und den Augenblick bin mir nah und ruh in mir empfinde das als wahres Glück
letzter Beitrag von Bote_n_stoff, -
Tag und Nacht
| erstellt von Alter Wein- 2 Kommentare
- 961 Aufrufe
Tag und Nacht Der Abend gleitet langsam hinüber in die Nacht - mit einem atemberaubenden Sonnenuntergang. Zaghaft zeigen sich am Firmament funkelnde Punkte, bis der klare Nachthimmel bestickt ist mit zigtausend Sternen. Der Abend gleitet langsam hinüber in die Nacht vergessen ist der Ärger des Tages - Ruhe und Zufriedenheit breiten sich aus und lassen mich eintauchen in die Traumwelt. Die Nacht gleitet langsam hinüber in den Tag - mit einem atemberaubenden Sonnenaufgang. Die Natur erwacht mit überschwänglichem Vogelsang - lässt mich mit Freude und Mut den neuen Tag beginnen. 28.03.2018 ©alterwein
letzter Beitrag von Alter Wein, -
feedback jeder art Frühlingsabend
| erstellt von Schmuddelkind- 4 Kommentare
- 959 Aufrufe
Ich saß wie angekommen einst unter einem Baum. Gesang hab ich vernommen, doch sah die Vögel kaum. Da ist mir fast verschwommen die Welt zu einem Traum. So ging ich ein ins Lauschen, von Seelenhall umrankt, und bin im Waldesrauschen ganz bei mir angelangt. Mit niemandem zu tauschen - gern hätt ich's wem gedankt. Du Wald in deiner Fülle, wer hat dich wohl erdacht? Derselbe stumme Wille, der hat auch mich gemacht. Da wurd es plötzlich stille und all umher war Nacht. (Aus dem Fundus)
letzter Beitrag von Schmuddelkind, -
feedback jeder art Frühjahrsgruß
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
- 5 Kommentare
- 959 Aufrufe
Nur ein klein wenig ... ein Hauch, ein Flüstern ein kleiner Wind, ein leises Wispern der Frühling macht sich schon bereit er braucht noch Anlauf - etwas Zeit Ein mildes Lächeln aus den Wolken die Sonnenstrahlen gülden glänzen als ob sie uns verraten wollten wartet ab, es wird bald lenzen gebt mir nur Zeit, um zu kredenzen Bild by Pixabay
letzter Beitrag von Darkjuls, -
nur kommentar Appetit auf...
| erstellt von Carolus- 4 Kommentare
- 959 Aufrufe
Appetit auf… Ein Hauch wie zarte Haare einer Feder über meinen Rücken streift, als würd` der Flügel eines Engels mich berühren. Möchte im Morgenwind mich wiegen einer jungen Birke gleich mit Blättern, in denen das frische Grün der Zuversicht sich dehnt zur Sonnenwärme, derweil Gefiederte auf Zweigen wippend mit ihren Liedern konkurrieren. Rascher schlägt mein Herz. Appetit auf Frühling, Aufbruch, Zärtlichkeit verspür ich selbst im Magen. Die größte Lust hab ich auf einen Frühling, darin die Liebe selbst in wüster Zeit neu erblüht.
letzter Beitrag von Carolus, -
feedback jeder art Frühlingsabend
| erstellt von gummibaum- 8 Kommentare
- 957 Aufrufe
Nach dem warmen Frühlingstag hat der Himmel sich bezogen, und mit letztem Lerchenschlag kommt ein kühler Hauch geflogen. Abend kriecht am Himmel lang, tuscht ins Graue schwarze Flecken, und wie Botschaft tönt Gesang aus den fahlen Gartenhecken. Dann macht ihn das Dunkeln stumm, schließt und öffnet leise Schranken, und es wächst ein Fluidum nächtlich blühender Gedanken …
letzter Beitrag von gummibaum, -
Unsere Verantwortung
| erstellt von Rebekka- 1 Kommentar
- 957 Aufrufe
Unsere Verantwortung... So einzigartig und wunderbar wurde die Welt erschaffen. Ihre ganze Pracht war von Anfang an geplant und von unserem Vater im Himmel schlussendlich vollbracht. Jedes Detail hat er durchdacht und uns Menschen damit eine Freude gemacht. Wir vergessen oft, was für eine Verantwortung wir tragen. Was soll ich sagen? Sind wir uns über die Risiken und Nebenwirkungen bewusst, welcher unser Lebensstil mit sich bringt? Das blaue weite Meer, dass ewige Eis, wir alle wissen, was dass heisst. Für uns ist es selbstverständlich, dass es existiert... doch wenn wir so weiterleben, wird die Natur, die nächste Generation und somit unser…
letzter Beitrag von Perry, -
Frühling Ganz behutsam leise weckend geht die Sonne früher auf taufrisch kühl, sich wohlig reckend sanft beginnt der Stunden Lauf Neues Leben kann nicht warten überall beginnt ein Sprießen zartes Grün in Wald und Garten eine Lust, dies zu genießen Vögel eilen aus dem Süden zwitschernd ist die Luft erfüllt im Gesange nicht ermüden Lebensfreude überquillt Seid gegrüßt ihr kleinen Sänger zögernd – warmer Sonnenschein auch die Tage werden länger das kann nur der Frühling sein © Dieter Lunow
letzter Beitrag von Kurier, -
Der Morgen
| erstellt von Michael E.- 0 Kommentare
- 956 Aufrufe
Weite Felder. der Wind streicht über die Halme der Gräser. ein Hauch Frühling in der Luft. die Sonne streicht sanft über den Morgen. Sanfte Töne setzen ein. ein Bächlein in der Nähe. sein Wasser plätschert ungehemmt und fröhlich in den Morgen. hügel und Täler, liegen weit unter dem blauen Himmel. kein Mensch weit und breit, allein und befreiend der Morgen. der Tau auf den Halmen verschwindet, während die Sonne steigt. es wird warm, die klamme Kälte vergeht, es streicht über das Land der Morgen. der Wind wird stärker, Pfeift zwischen Bäumen hindurch. Der Tag lebt, erhebt sich nun Und streift ab den sanften Morgen. Vöge…
letzter Beitrag von Michael E., -
feedback jeder art Verkannte Fee
| erstellt von winne007- 8 Kommentare
- 955 Aufrufe
Das Gänseblümchen Meist sieht man Dich im kurzen Gras, doch blühst Du auch am Alpenpass. Bist fast an jedem Ort zufrieden. Dein still Gemüt, ist zum verlieben. Manch Künstler wurde inspiriert, hat Anmut und Magie kopiert. Von weitem strahlt das Blütenkleid. Es schmückt so manche Hochzeitsmaid. Wie oft ich Dich schon blühen sah. Du warst für mich schon immer da. Ging ich allein auf meinen Wegen, Dein Angesicht war stets zugegen. Nichts fasst es ganz, was Dir gebührlich. Bezaubernd schön und so natürlich. Fast schon fragil, unfassbar zart. Hast viel erlebt , bli…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Ein Abend am Fenster
| erstellt von Eric_W- 0 Kommentare
- 955 Aufrufe
Hinter den milchigen Nebel tritt der Mond. Es sind dort nicht die Träume, doch den Glanz vernehmen wir. Und alles, selbst die Nacht will schillernd glühen. Mein Herz kann nicht mehr Still sein, berauscht von all der Schönheit.
letzter Beitrag von Eric_W, -
Am Weiher
| erstellt von Volker Friebel- 2 Kommentare
- 955 Aufrufe
Im Spiegel, heißt es, siehst du dein wahres Gesicht. Ich sehe Wolken. Windgekräusel auf Wasser, wo in den Abend Goldfische schimmern. Libellen flitzen zum Schilf. Um den Weiher will ich gehen, dorthin, wo diese Wolken ziehen. Dornbüsche halten mich fern.
letzter Beitrag von Carlos, -
Der Fels am Rhein
| erstellt von zwischenzeit- 1 Kommentar
- 955 Aufrufe
ein hoch auf die beständigkeit! entgegen zeichen dieser zeit! ja, dies gedicht ist einzig dein, oh, mein geliebter fels am rhein. mir kommen dinge in den sinn, wenn ich in deiner nähe bin, kein ding dabei erscheint noch schwer, wiegst du die schifflein hin und her. du lädst die fracht und gäste ein und irgendwo - da muss doch sein, für mich, vielleicht, die liebelei - am felsen, meine lorelei! von tausend brücken überbrückt, das land heran ans land gerückt - wir haben unsern platz erdacht und ihn zum paradies gemacht.
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Die Dattelpalme
| erstellt von Rosa- 4 Kommentare
- 955 Aufrufe
Als wir dich einst im Blumenladen für wenig Geld erstanden haben da warst du eine unscheinbare fast totgeweihte Massenware. Die Wedel fielen alle nieder, wir gaben dir den Platz am Flieder. Hast dich erholt, die Wedel sprießen, das zarte Grün war zu genießen. Gehegt, gepflegt und viel gegossen, so sind die Jahre schnell verflossen. Du bist jetzt viel zu groß geworden, das Überwintern macht uns Sorgen. Wir werden dich wohl doch verkaufen, mit schwerem Herzen wird es laufen. Gesagt, getan, aus diesen Gründen, wird sich ein neuer Garten finden. Ein junger Mann mit Dach…
letzter Beitrag von Rosa, -
feedback jeder art Der Bussard
| erstellt von Kurt Knecht- 3 Kommentare
- 953 Aufrufe
Der Bussard flattert heut wie toll, weiß nicht wohin zuerst er soll; der Bauersmann hat sich soeben, mit seinem Pflug aufs Feld begeben. Und dessen Scharen haben nach oben, so manches Mäusenest gehoben; die wuseln hastig hin und her, sie haben kein zu Hause mehr. So rennen sie von Fleck zu Fleck, suchen ein sicheres Versteck; das hält das Feld für ihre Art, auch nach dem Pflügen noch parat. So sind es wirklich, nur Sekunden und alle Mäuschen sind verschwunden. Der Bussard kann es gar nicht fassen, dass er sie hat entschwinden lassen. Dass er nicht eines konnte krieg…
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
Winter-Mondmorgen
| erstellt von Wilde Rose- 3 Kommentare
- 953 Aufrufe
In Pfützen silbern sich das Mondlicht spiegelt, das still und klar die Dunkelheit erhellt, noch steht der Mond in runder Pracht, doch ist besiegelt, gleich kommt der Tag und die Magie zerfällt.
letzter Beitrag von Nils, -
Am Ende des Tals
| erstellt von haenger- 1 Kommentar
- 953 Aufrufe
Am Ende des Tals Im Traum hab ich den Fluss geseh´n Er führte hinaus aus diesem Tal Ich möchte das Tal nicht verlassen Im Traum hab ich noch die Wahl Dort wo der Fluss das Tal verlässt Singen all die toten Vögel Wälder wachsen zum Himmel Entfalten ihre grünen Segel Sie schöpfen das Wasser Um all die Gräser zu speisen Darum will ich nun auch Hin zum Tales Ende reisen Zahlreich wie Sand in der Wüste Ziehen Schmetterlinge im Raum All das unbeschwerte Leben Schöner als im schönsten Traum Die Sonnenstrahlen haben mich lieb Zärtlich streichelt mich das Licht Die Wärme liebkost meine Haut Aber verbrennt nicht mein Gesicht …
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
Muschelkalk
| erstellt von Rene Brigge- 0 Kommentare
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Aus den Tiefen der Meere kommend dem Sog der Gezeiten folgend an den Klippen der Zeit zerrieben zurücksinkend zum Grunde. Verloren, doch in jedem Splitter noch vollkommene Form. Aufgehoben im Gedächtnis der Welt.
letzter Beitrag von Rene Brigge, -
feedback jeder art Die Wiese
| erstellt von Sternwanderer- 9 Kommentare
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Die Wiese Heute Morgen striff ich durchs Nebelland wo ich ein kleines Highlight fand - Auf einer Wiese, die gänzlich in Schwarz–Weiß ihr denkt: das gibt es nicht, ich weiß dort sah ich eine Blüte orangerot und ganz klein sie zauberte im Nu ein Lächeln in mein Gesicht hinein der Duft den sie verströmte so unbeschreiblich schön ließ verzaubernde Klänge in meinem Herz ertön'n. da blieb ich stehen, genoss die Entspannung pur und die Melodien im reinsten D-Dur plötzlich swingte mein Körper im Takte mit Geist und Seele dem Tiefpunkt endlich entglitt herrlich…
letzter Beitrag von Claudi, -
Stechmücke
| erstellt von Thymian- 2 Kommentare
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Es gibt ein Tier das keiner mag. Ihr ahnt es schon: es ist der Schnak. Gelingt es nicht dies Tier zu lieben, ist unvollendet man geblieben. Doch frag ich mich "Wen stört das schon!" wenn nächtens sirrt ein Schnakenton...
letzter Beitrag von Thymian, -
An der Weide
| erstellt von Lichtsammlerin- 3 Kommentare
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Unter die tief hängende Weide warst du gespült vom großen Fluss und sahst nie die Wasser schwarzgefärbter schweigender Tiefe im Wind sich heben und Licht das Auge erglühen unter die Wurzeln des Trauergeäst warst du geschwemmt ein Schimmern wie Gold über dir tanzten Sterne im wiegenden Nass.
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art Herbstlaub
| erstellt von Alter Wein- 1 Follower
- 2 Kommentare
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Herbstlaub Ich stehe davor und denke nur das allein schafft die Natur - die Birke trägt ein gelbes Kleid ist für den Laufsteg schon bereit Andere sind bunt gekleidet, doch die Birke wird beneidet von der ganzen Bäume Schar - sie ist der Sieger, das ist klar Das ganze Jahr war sie bescheiden wollte Aufmerksamkeit meiden - doch diesen Lauf hat sie genossen, jetzt hat der Kreislauf sich geschlossen Zwei Nächte Frost und auch der Wind waren dort und ganz geschwind trugen fort das gelbe Kleid - die Birke kahl - winterbereit! 07.11.20 © alter Wein
letzter Beitrag von Alter Wein, -
feedback jeder art Abendsonne
| erstellt von Ostseemoewe- 7 Kommentare
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Abendsonne So wandre ich im Schutze blasser Schatten, wenn rieselnd mattes Gold ins Meer sich senkt. Der Tag hat mir sein heitres Bild geschenkt, ein weicher Mond bedeckt die Dünenmatten. Die Abendsonne möcht ich zärtlich küssen. Ersehnte sie zu greifen diese Nacht! Und hofft, dass sie, mit mir den Tag anlacht. Ich möchte sie nicht gehen lassen müssen. Doch weit im Meer, da ist sie schon versunken und mittendrin ein Schleier voller Gold. Er hüllt mich ein, in Schatten, sanft und hold, in diesen Zauber bin ich ganz ertrunken. © Ilona Pagel
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Zur späten Stunde
| erstellt von Sternwanderer- 4 Kommentare
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Zur späten Stunde in einem unbemerkten Moment als Himmel und Erde sich einten die Innigkeit im Kusse spürten und zu einer Einheit wurden breitete sich das Hell in die Welt aus und ließ seine Samen fliegen. © Sternwanderer Urheberrecht des Bildes Sternwanderer
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art Ende eines Sommertraums
| erstellt von Carolus- 5 Kommentare
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Ende eines Sommertraums Des Knaben reine Lust an heißem Sommertag mit beiden Händen der Quelle kühles Nass seinem verschwitzen Gesicht zu spenden, ist längst verflogen. Einst saß er dort mit einer Liebsten, als beider Welt noch frisch und jung. Dass Liebesglück und Quelle je vergehen, wer konnte damals in eine Zukunft sehen, in der an diesem Ort der Quelle Sprudeln seit Jahren ist versiegt, verdorrt. Ein Sinnbild für das Leben? Gedeiht doch alles Wachsen durch Wärme, Licht und Wasser. Fehlt eines dieser Elemente, drohen selbst Quellen Siechtum, Sterben, Ende.
letzter Beitrag von WF Heiko Thiele, -
feedback jeder art Tauben auf dem Balkon
| erstellt von WF Heiko Thiele- 1 Follower
- 6 Kommentare
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Es sitzt eine Taube bei uns vis-à-vis mit einem grau-weißen Gefieder. Sie gurret und turtelt und man weiß ja nie, vielleicht läßt sie sich bei uns nieder? Bald liegt schon im Kasten für Blumen ein Ei. Wie ist das wohl dahin gekommen? Und plötzlich gesellt sich dazu Nummer zwei. Das Täubchen hat Brutplatz genommen. Sie wechseln sich redlich. Sie sind sich stets treu. Was ist das doch für eine Freude. Wir staunen als Nachbarn. Uns ist das noch neu. Gibt es denn den Nachwuchs schon heute? Auch wenn nicht; die Tage vergehen im Flug. Ich mache am Morgen oft Bilder. auf daß man sieht spät…
letzter Beitrag von WF Heiko Thiele, -
feedback jeder art Oktober
| erstellt von Hans-Peter- 6 Kommentare
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Oktober HP Fischer Die feuchten Nebel senken sich herab zur grünen Au, verschleiert sieht man das Gebüsch, dass Gras ist voller Tau Die Zeit die dieses Grau jetzt duldet, dass trostlos, kalt und leer die Ewigkeit ihr auch es schuldet dass wenn es geht auch wiederkehrt. Die Schwaden die das Feld bedecken, die lautlos ziehen am Waldesrain die in mir eine Sehnsucht wecken die Sehnsucht nach dem Sonnenschein. Die Welt scheint tot, nie auferstehen aus der Melancholie doch als der erste Sonnenstrahl den Bann der Wahrheit bricht da wird die Welt so schön wie nie im hell…
letzter Beitrag von Hans-Peter, -
Traurigkeit
| erstellt von DDG- 2 Kommentare
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Traurigkeit Der Atem stockt, das Herz es schmerzt, Chaos beherrscht die Seele. Wut, Zorn, Trauer, hier und jetzt, und zugeschnürte Kehle. In einem kurzen Augenblick, hat sich die Welt gewandelt. Ich wünscht es gäbe einen Trick, der Tod jedoch nicht handelt. Das Schicksal hat es so bestimmt, ich kann es nicht verstehen. Warum es liebe Menschen nimmt, wieso sie so früh gehen. Vieleicht wird man es nie erfahren, doch Hoffnung stirbt zuletzt. Erinnerung im Herz bewahren, die Zeit zurückversetzt.
letzter Beitrag von Sternenstaubsucher, -
Die Düne "sieben"
| erstellt von Ametyst- 0 Kommentare
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Düne “ sieben“ Zwischen Swakopmund und Walfishbay (Namibia) Groß und riesig, windgetrieben liegt sie da, die Düne Sieben. Wo kommt so viel Sand wohl her ? Fragt man sich, doch ist’s nicht schwer, schickt man seinen Blick umher. Rundherum das ganze Land, nichts als Wüste, nichts als Sand. Als man einst das Land vermessen, hat sie die Höhe längst besessen. Davon ist ihr noch geblieben, doch der Name, Nummer Sieben. Ihr zu Füßen, ganz allein, pflanzt man einen Palmenhain, legte Wasser mit viel Mühen, dass sie wuchsen und gediehen. Heut’, einer Oase gleich belohnt der Fleck’ das Auge reich. Kannst…
letzter Beitrag von Ametyst,
