Flora & Fauna
Hier darf alles rund um Mutter Natur veröffentlicht werden
2.241 Themen in dieser Kategorie
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Der Wolken Spiel
| erstellt von Wolkenwolf- 0 Kommentare
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Die Wolkenwand schwingt sich hinab, Kriecht zärtlich den Berghang entlang, Entkommt auch dem Regen nur knapp, Wiegt sich in seinem trommelnden Klang. Der Nebel tanzt über den Tälern, Durchstreift auf der Jagd jedes Blatt. Das Licht dieses Morgens zu schmälern, Frisst er sich an der Dämmerung satt. In diesem Sinne: Guten Morgen allerseits :wink: Mag jemand weiterspinnen? Will's nicht zerstören, solang es noch halbwegs gut ist. Liest sich jetzt schon ein wenig schwer..
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feedback jeder art Der Mai schenkt
| erstellt von Ostseemoewe- 7 Kommentare
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feedback jeder art Herbst
| erstellt von hermann- 0 Kommentare
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Länglich, gezackt, fast rund, gelblich, oft braun, teils bunt, da liegen nun die alten Blätter, die Bäume stehen kalt im Wetter. Sie reduzieren ihre Säfte und ordnen neu die eignen Kräfte. Mag der Winter kommen dann mit Eis und Schnee, ganz wie er kann.
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feedback jeder art Nieselregen
| erstellt von gummibaum- 9 Kommentare
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Es nieselt heute vor sich hin, als fasele ein müder Geist, von dreistem Aberwitz gespeist, beständig Worte ohne Sinn. Dies Nuscheln aus dem Wolkenmund mag andern gut verständlich sein, sie wurzeln sich im Sermon ein und wachsen daran, grün und bunt. Ich nicht, ich ziehe mich zurück mit allen Sinnen und begieß die Knospen, die ich fest verschließ, von innen mit besonntem Glück…
letzter Beitrag von gummibaum, -
Der Blick zu den Sternen
| erstellt von Roland1984- 1 Kommentar
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Staunend blickend zum Himmel, sich so klein fühlend, die Sterne so weit und doch so nah, das Wunder sehen und doch nicht verstehen, der Mensch als Korn in der Unendlichkeit, die Sterne als Leuchtfeuer der Dunkelheit, der Mensch so klein, die Sterne so groß, sich so nichtig fühlend ohne zu merken, erst der Blick des Menschen, der Blick des kleinen Korns, lässt die Schönheit der Sterne erkennbar werden. geschrieben von Roland1984
letzter Beitrag von Roland1984, -
schlupfbrut
| erstellt von Perry- 1 Kommentar
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abseits das gelege ist es kein österliches nisten in der farbe eher unauffällig liegt braungetupftes mehr kugel als eiförmig im nestrund ein fünferpack einzeln geschlüpft auch das singende und springende löweneckerchen genannt PS: Mein Beitrag zu Tamburins Lerchengedicht
letzter Beitrag von Nils, -
Noch ohne Titel
| erstellt von Goldmund- 0 Kommentare
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Hallo, alle zusammen. Ich hab' mich heute Abend angemeldet. Eigentlich haben mich Gedichte nicht interessiert (ausgenommen die lateinischen, die ich -besonders die Catulls- bewundere) aber da wir Dichtung im Deutsch LK besprechen, habe ich ein wenig herumprobiert :-) Also: Ein Triolett. Mein Pflänzchen wird stets blasser, Dank dir! Welch eitle Sonne! Welker! Träger! Nasser! Mein Pflänzchen wird stets blasser, Es kriegt zuviel vom Wasser, Doch nichts von deiner Wonne. Mein Pflänzchen wird stets blasser, Dank dir! Welch eitle Sonne! Ich weiß nicht, ob ich genau alles berücksichtigen konnte -naja ich hab's versucht^ ;-)
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feedback jeder art Die Schwalbe
| erstellt von Ostseemoewe- 7 Kommentare
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Die Schwalbe kleiner Maurer, du Geselle bist genau im Mai zur Stelle klebst mit Spucke, baust mit Sand rundes Nest an meine Wand ja, ich habe nichts dagegen sagt man doch, es sei ein Segen bringst nur Glück und Sonnenschein tief in mein Gemüt hinein feiern willst du nun ein Fest Eier legst du flink ins Nest schneller bist du als ein Pfeil ohne Ruh, in Windeseil` setzt mir vor die Tür dein Haus fliegst ganz frei dort ein und aus Anhang hast du mitgebracht nie an mich dabei gedacht fällt zu Boden jetzt dein Dreck fege ich ihn mürrisch weg morgens hör ich`s tirilieren möchte gleich auch jubilieren Babys sind nun auf de…
letzter Beitrag von Georg C. Peter, -
Bis in die Nacht!
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 1 Kommentar
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Trügerisch ruhig. Denn etwas wacht. Belauert die Szene bis in die Nacht. Gute Matrosen zur Seefahrt stehen. Wollen die Launen nicht verstehen. Flehen zu Gott. E R möge walten. Und das Meer milde gestalten.
letzter Beitrag von Nils, -
feedback jeder art Drei Tage toller Sonnenschein
| erstellt von Kurt Knecht- 1 Kommentar
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Drei Tage toller Sonnenschein, die stimmen auf den Frühling ein; verkürzen uns die Wartezeit, auf ihn der nunmehr nicht mehr weit. Der uns erfreut mit seinem Grün, den Vögeln, die zu uns nun ziehn; mit Blumen, deren Farbenpracht, macht, dass das Herz im Leibe lacht. Die Bäume sind dann weiß am Blühen, dem Zauber kann man nicht entfliehen; dies Bild uns fest gefangen hält, und Blütenduft schwängert die Welt. Und überall kommt Nachwuchs an, an den man sich erfreuen kann; es ist die fruchtbar schönste Zeit, die Depression unendlich weit. Der Winterblues wie weggefegt, …
letzter Beitrag von anais, -
feedback jeder art Schlangen
| erstellt von Carlos- 1 Follower
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Sie haben nur beißen und fressen im Sinn und wie sie sich ihre Beute mit Haut und Haar langsam einverleiben! Einmal sah ich die alte Haut einer die sich davon befreit hatte Ein anderes Mal wie eine mit erhobenem Kopf über einen Fluss schwamm Unbewegliche im Zoo gesehen auf trockenen Ästen Woran denken sie eigentlich diese stille Wesen? Wie kamen sie auf die Idee Gift zu produzieren? Genau wie ein Mensch. Hat wirklich Gott uns geschaffen? Und jene im Paradies. Warum hat sie nic…
letzter Beitrag von Carlos, -
Blätter
| erstellt von Schmuddelkind- 3 Kommentare
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Die Blätter liegen weit zerstreut, doch ich sitz einsam auf der Bank und denke nur an dich - erneut. So lang, so tief, so geisteskrank. Auf jedem Blatt steht schon ein Traum und alle führen sie zu dir. Sie kräuseln sich und trösten kaum, da schon der Herbst begann in mir.
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feedback jeder art Ein Wonnepfropfen
| erstellt von J.W.Waldeck- 1 Follower
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Ein Wonnepfropfen einen borstigen Bären aufbinden wollen wir schlicht nicht doch warnen wir vor bissigen Rinden und vor dunklem Dickicht! dort nässt ein schnecklich Nasenulp träumt von einer Nasenmuld‘ die weich ihn trägt und wieget indes er sich im Kreis verschließet erwachsen unter faulen Rinden trollt er seinen kleinen Finger der dauernd im Wege steht weil kein Waldloch unbelebt er mag dies kleine Surren im Schlafe wie im Munde und säubert Klebriges vermehrt vom Zungenkuss nach Blaubeer verhangen locken manche Gänge die weit tiefer …
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art In unseren Meeren
| erstellt von Freiform- 4 Kommentare
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Endeckten wir einst viele Wunder und staunten wie platt die Flunder jetzt entdecken wir Müllströme anstatt erschrockenes Gestöhne Wird in Saus und Braus gelebt bis uns irgendwann der Stoff ausgeht dann hören wir nie mehr ein Lachen weil wir uns selbst den Garaus machen
letzter Beitrag von Freiform, -
Blatt im Wind
| erstellt von zwischenzeit- 4 Kommentare
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oh herbst, wie lieb ich deine zeichen, bin alt genug - nicht zu vergleichen; hast auf die gärten und terrassen schon tausend blätter gehen lassen und ich sitz hier und schau das glück, der frühling kehrt für mich zurück. fast wie ein wunder wills mir sein, die blumen blühn im sonnenschein. ich schau nun, wie die vögel ziehen, schönwetter wahrlich nur im sinn und ich, wohl tu ichs ihnen gleich, denn nur wer fliegt, der ist auch reich. viel mehr bleibt da auch nicht zu sagen, man sieht sich, in den nächsten tagen - draussen, wie ein blatt im wind; wie wir wohl alle eines sind.
letzter Beitrag von Elmar, -
Gletscher
| erstellt von Bienenwald- 0 Kommentare
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Gletscher Die eisige Wand, wie Glas sie zerspringt Und schallendes Donnern zum Himmel erklingt Und verborgener Atem wie Dampf entweicht, Und die erste Träne vom Berge verrinnt Und neues Moos dem alten gleicht, dem ist das Feuer der Sonne gesinnt, wenn das blaugrüne Eis zu weinen beginnt In den Schluchten ist seichtes Wasser zu sehen Und ganz verborgen tief im Tal, Plätschern flüsternde Bäche und füllen den Gral Und die Adern des Lebens führen zum Rand Mit dunkler Erde und steinigem Sand Dort beugen sich Hirsche zum glasklaren Ufer wenn grünblaue Seen zwischen Gipfeln entstehen
letzter Beitrag von Bienenwald, -
feedback jeder art Die Stille ruht
| erstellt von Sternwanderer- 4 Kommentare
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Die Stille ruht Jeden Morgen steigen Nebel aus den Auen und mäandern mit dem Bach in geheimnisvoller Melancholie. Doch heute säumen weißkleidrige Baumgestalten das Ufer steif und sammeln in ihren Ästen ersten Reif. Auf den harten Grund fallen letzte Hüllen verharren mit starrem Blick im gefrorenen Rund. Kein Zwitschern durchbricht das Schweigen kein Vogeltanz brilliert in der Höh' allein des Frostes kalter Atem zieht einsam durch die Flur Das einst muntere Wasser ist überzogen mit Eis und liegt nun lange weilend vor geschichtetem Gestein. …
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feedback jeder art Natura naturans
| erstellt von Vagabund- 5 Kommentare
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War ich einst ein Funke? Der mit dem Feuer rang und auf den Schwingen der Luft entkam? Umschlang mich die Erde, in der ich keimte? War ich ein Tropfen der Meere, der an die Küste sprang, die mich mit Dornen und Blüten umhüllte? Ach, hätte das Leben keinen Sinn, woher stammt diese Ahnung, ich wittere, das sich im Nichts etwas Verheißungsvolles verbirgt? Existiert im Wirken der Natur meine Erinnerungen? Aus einer Zeit, als ich noch nicht erlangte das Bewusstsein, sind wir ein und dieselbe? Bin ich dein Gedächtnis, dein Bewusstsein? Das, was sich ähnelt, wird sich finden. Ach, diese verwirrende Welt! Bin ich deine Blume ohne…
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Morgens im Wald
| erstellt von Sternenstaubsucher- 3 Kommentare
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Träumerisch führen mich meine Schritte Am sonnigen Morgen tief in den Wald. Nach und nach verstummt der Lärm der Stadt, Zärtlich umhüllt mich die Stille schon bald. Edelsteinen gleich blinken Tautropfen, Nebelkrähen krächzen sich Liebeslieder zu, Die Blätter wiegen sich in der Morgenluft, Es ist ringsum nur Frieden und Ruh. Sieh, die Farben des Waldes erstrahlen, Hellgelb und orange, dazwischen ein Rot. Es leben die Farben intensiver als jemals, Rasch sind sie vergangen, die Bäume wie tot. Bald ist die Pracht schon vergangen, Schon morgen vielleicht, wer weiß, Tanzend verlassen die Blätter die Bäume, Leicht schweben sie, bald schon folgt Eis,…
letzter Beitrag von Sternenstaubsucher, -
feedback jeder art Lieder der Bäume
| erstellt von Volker Friebel- 5 Kommentare
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Kaum mehr berührt von euren neuen Siegen, nur da ein Blatt und dort ein leiser Ton. Mit meinen Gräsern will ich wiegen, mit meinen Bäumen sing ich immer schon. Mit dieser Tanne hoch am Berg zu rauschen, der Axt zu lauschen und der Säge Klang, aus dem sich bald die Segel bauschen, um einen Mast, in hellen Möwensang. Mit diesem Ahornblatt im Herbst zu brennen, zu spüren wie nach Tanz und Flug und Fall die Erde trägt. – Nur Atem kennen, sonst nichts vom Menschen, Atem überall. Die Schlehenblüte und im Gras das Weiße, mit dem der Apfel lockte durch das Blau. Im Wind ein Leben, eine Reis…
letzter Beitrag von Alexander, -
feedback jeder art beschissen
| erstellt von Amadea- 11 Kommentare
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Der hungrige Frosch traf am eiskalten See, das durstige Rind in gefährlicher Näh. Das spritzte ihm kackfrech und anders als fein den Dung von dem Haufen ans fröscherne Bein. Als sahniges Häubchen schnitt drauf eine Fliege, dem Frosch die Grimassen, wie sonst nur die Ziege. Der Frosch sah den Kot und im Fliegengesichte den Teufel, das macht' ihm den Braten zu nichte. Da trat aus dem Nichts, aus dem Erdloch mit Tröte, die Nichte vom Nachbarn, die hässliche Kröte. Und schwupps, war er weg, dieser köstliche Happen, den schluckte die Kröte mit züngelndem Lappen. Die Tränen zerrannen in grasigen Kissen. Der Frosch schluchzte laut nun und fühlt' sich…
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Die wahre Schönheit des Regens
| erstellt von Freienweide- 1 Kommentar
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Wie Tränen gleich, Befreit von ihren Ketten, Fall´n sie aus des Äthers Schlund. Farbenreich, In all´n Facetten, Spiegelt sich die Sonne bunt. Und wie sie wie ein ewig währender Fluss, Auf mein Gesicht herniederfallen, Sie wie ein kühler, feuchter Kuss, Auf meine heißen Wangen prallen, Und wie nun aus dem grauen Himmelszelt, Der erste Sonnenstrahl erwacht. Erkennt auch bald die ganze Welt, Des kalten Regens wahre Pracht.
letzter Beitrag von Georg C. Peter, -
feedback jeder art Von der Quelle bis ins Meer
| erstellt von Anaximandala- 7 Kommentare
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Es bricht sich eine Quelle frei in Bergen aus dem Felsgestein, wohin, das ist ihr einerlei und folgt den Kräften ganz allein. Noch spärlich, anfangs, rinnt ein Bach und sucht sich langsam seinen Lauf hinab, zwar ist das Wasser schwach, doch füllt es jede Tiefe auf nur bis sie überwunden ist, der Fluss erneut sich Wege bahnt und meerwärts durch die Landschaft frisst; der von des Schwachen Stärke mahnt, denn stoppt den Strom ein Hinderniss, das sich das Wasser sammeln muss, dann staut es sich so lang, gewiss, dass aus dem See entspringt ein Fluss der auch nach unten strebend fließt, selbst Stein zer…
letzter Beitrag von Anaximandala, -
feedback jeder art Der Spiegel des Weihers
| erstellt von Kurt Knecht- 1 Follower
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Der Spiegel des Weihers kräuselt sich leicht, der Odem des Tages zärtlich über ihn streicht; Schilf-Püschel sich neigend im ersten Licht, der Sonne, die brillierend im Wasser sich bricht. Der Zauber des Bildes durchdringt meine Welt, ein Augenblick nur, der den Atem anhält; dann plätschert und prustet es immer wieder, Familie Entlein putzt sein Gefieder. Und kleine Vögel versuchen zu fangen, verirrte Käfer, die in das Wasser gelangen; scheinen tollkühn in das Wasser zu fliegen, bevor sie dicht drüber, die Kurve noch kriegen. Und von den Fischlein, die ganz frechen, wollen gar das Wasser…
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
Vorfreude
| erstellt von Alter Wein- 2 Kommentare
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Vorfreude Habe heut‘ denFrühling gesehen, doch er wollt‘ nicht mit mir gehen. Er trägt ein buntes Blütenkleid ist für den Einzug schon bereit. Die Luft so klar, die Winde lind, wie sie es nur im Frühling sind. Ein Hase hoppelt übers Feld denkt: „wie schön ist doch die Welt“. Vögel sitzen auf den Bäumen sie ebenfalls vom Frühling träumen. wollen zwitschern, trällern, singen uns den Frühling näher bringen. Der Frühling sprach: „Erst muss der Winter weiterzieh‘n - Frost und die kalten Winde flieh’n, dann komme ich ins Land mit Düften, Blüten wohl bekannt“. 10.02.19 © alterwein
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Gewohnheit
| erstellt von Kurier- 0 Kommentare
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Gewohnheit Uralte Eiche seit siebenhundert Jahren Wildschweinvergnügen ©
letzter Beitrag von Kurier, -
feedback jeder art Die Ente kommt im hohen Bogen
| erstellt von Kurt Knecht- 4 Kommentare
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Die Ente kommt im hohen Bogen, direkt nun auf mich zugeflogen. Die Wiese flach nun nach der Maht, hält einen Landeplatz parat. So kommt die Ente, gut zu sehen, leicht taumelnd zwar, endlich zum stehen. Desorientiert, watschelt sie umher, als ob hier ihr zu Hause wär. Derweil erblicke ich im Strauch, das Füchslein und es sieht mich auch; es schaut mir recht begehrlich her, wie es wohl mit dem Braten wär. Es schätzt mich ab, ob der Gefahr, das Entlein ist mir schon ganz nah; der Fuchs setzt nun zum Sprunge an, das Entlein kommt verwirrt heran. Dreht sich abrupt und se…
letzter Beitrag von anais, -
Das Leben des Blattes
| erstellt von mystic- 1 Kommentar
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align=leftDas Leben des Blattes Ein Blatt auf seinem Weg in die Freiheit, losgelöst vom Kraft spendendem Baum, tänzelte es sorglos mit dem Wind, durch Sonnenschein bis der harte Aufprall des Lebens auf seiner Erde ihm sein Ende nahm.26/07/09 mystic
letzter Beitrag von muse 208, -
nur kommentar Die unbekannte Liebe einer verstoßenen Wiege Teil III + IV, Vergessenes Glück - Kinder der Gezeiten
| erstellt von J.W.Waldeck- 4 Kommentare
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Vergessenes Glück - Kinder der Gezeiten Teil III – Kinder der Gezeiten an Maitagen legen die Stämme Schattenpfade über gesprenkelte Teppiche manch Leuchten blitzt unter dunklem Wurz ein polierter Mahagonitisch: der Bach sein Glanzlack ahmt Bäume nach Intarsien hellen Albengeflechts darauf segeln gelbe Küken: Blattkinder zungenfertiger Himmelszipfel das Gluggern und hypnotische Klickern ist Elfenflüstern verborgner Welten streunen Sonnenblitze aus Buschzweigen, ziept Gezwitscher und zupft zum Herzerweichen schimmern Eisvögel auf Smaragdwellen Waldkämme sind borstige Eber einsa…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
Ganz schön was los in meinem Garten
| erstellt von Paula- 1 Kommentar
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Weiße Edelrosen tanzen Walzer mit zartrosa Kletterrosen. Margaritten fliehen kichernd Vor dem Rittersporn, der sich in seiner Männlichkeit sonnt. Bedächtig nickt die Sonnenblume im Wind, hat ein Auge auf ein Grüppchen kleiner Gänseblümchen, die wild durcheinander plappern. Azurblaue Glockenblumen singen selbstverliebt ihr Lied. Klatschmohn zerreißt sich das Maul über den Klebrigen Salbei. Derweil der Goldfelberich ungeniert mit den Lilienschwestern flirtet. Ganz schön was los In meinem Garten!
letzter Beitrag von Volker Harmgardt, -
feedback jeder art Miese Meuchelmörder
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Trag die Messer immer am Leib Und töte gern zum Zeitvertreib Ich warn dich vor, dass solltest du wissen Ich kenne keine Reue und auch kein Gewissen Die Dunkelheit ist mein Element Lautlos wie ein Schatten wie man mich kennt Schwarz wie die Nacht ist meine Seele Am liebsten ich wehrlose Opfer quäle Liegen sie dann vor mir am Boden Werde ich mich so richtig austoben Die Zähne schlag ich dir in den Leib Das ist für dich mein Liebesbeweis So werde ich immer aber nur zum Schein Dein liebes braves Kätzchen sein
letzter Beitrag von Anaximandala, -
feedback jeder art SUB IOVE
| erstellt von Carlos- 4 Kommentare
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Schwarz auf Grün nimmt das Auge wahr Etwas rundes ahnt man oben Vom Wind wie eine Wiege leicht geschaukelt Man erkennt sie an der schaurigen Stimme schwach noch und zärtlich fast aber unverwechselbar hässlich Die hungrigen Kleinen
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Unfassbar schön
| erstellt von Carolus- 4 Kommentare
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Unfassbar schön, stiller Bergsee, bist du, umgeben von düstrem Wald, umsäumt von Erlen, Kiefern Trauerweiden, den Zeugen schwer durchlebter Zeiten. Auf dem Wasser Wolken ostwärts ziehen, Fische stoßen Kreise an, diese treffen andere, wandeln sich, bis sie allmählich Energie und Form verlieren. Stämme, Dächer voller Blattwerk kopfüber in der Tiefe stehen. Farben wippen zitternd hin und her. Spinnen zeichnen Zickzacklinien in ihr wunderliches Abendmeer. Wie von Geisterhand wird die Szene plötzlich aufgehellt: Grünes, Blaues, Braun und Gelb, alles strahlt im letzten zauberhaften Licht, bevor die Sonn…
letzter Beitrag von Carolus, -
feedback jeder art Vor dem Gewitter
| erstellt von Carolus- 4 Kommentare
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Vor dem Gewitter Lautlos schiebt geballtes Dunkel sich voran. Inselblau versinkt im Wolkenmeer. Weit ab Donner grollt. Fahl das Licht. Immer blasser rücken Bergkonturen hin zum Horizont, fließen ein in graues Weiß. Erste Winde rütteln Wipfel, lassen Blätter rascheln. Kühlere Lüfte schweifen umher. In den Atem mischt sich der Geruch von feuchter Erde. Einzeln platzen Tropfen auf Asphalt. Autolichter lassen Verdunkeltes noch dunkler scheinen. Trommelsolo auf Blechdach: Atem angehalten. Grelle Zickzackkurve blitzt vor meinen Augen auf, schießt durch Leib und Seele. Ich zähle die Sekunden. Abg…
letzter Beitrag von Carlos, -
Die Butterblume
| erstellt von Wilde Rose- 1 Kommentar
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Die Butterblume Es stehet eine Butterblum' erblühet auf der Wies' herum, man sieht sie weithin leuchten im grünen Gras dem feuchten. Sie ist so gelb, so wunderbar und wär ich Biene ganz und gar, ich würd mit lieblich Brummen genüsslich sie besummen.
letzter Beitrag von Nils, -
Sonnenstrahlen ziehen leise. Über Tages edle Zeit. Tragen auf ganz eigne weise. Licht über Äonen weit. Wachsen große Bäume. Blätter ihrer Herrlichkeit. Bilden ganz besondre Räume. Vertreiben dunkle Ewigkeit. Ziehen Wolken Stille Kreise. Bilden blaue Himmels Waben. Geht der Mensch nun gern auf Reise. An der Wärme sich zu laben. Formen Blumen bunte Blüten Wesen voller Lebensglück Wird Natur sie wohl behüten. Ist der Seele größtes Stück
letzter Beitrag von Nils, -
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Teil II. Verwandelte Geschöpfe orangene Weiden & pitoreske Pappeln in ziegelgrauer Offiziersmontur auf geschmolzenen Himmelsflächen bibbert Eiswaser noch Puderkristall azurne Irisgrenzen vor moosbraunem Grünspan das Krächzen der Wasservögel schreckt die Lüfte Scharen von Paprikafüßchen betreten neue Brutplätze verboste Höckerschwäne der Masuren patrouillieren ihre Touren elegische Eisberge vor butterfarbigem Sonnenschilf feuchte Luftmassen drohen: schieben stählerne Kriegsschiffe blaue Schatten ins scharfe Stahlmesser der Flussspitzen wie gesprenkelter Bernstein …
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
Bluesgefühl!
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 0 Kommentare
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Harp und Kompass. Mit Blues im Herz. Doch wenn er spielt linderts den Schmerz. Hat viel ertragen. auch eigene Schuld. Der Blues erträgt es mit sanfter Geduld.
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
nur kommentar Natur, Erinnerung an den Sommer
| erstellt von day dreamer- 4 Kommentare
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Abendstimmung über dem Meer Die letzten Sonnenstrahlen, tauchen das Meer in ein goldenes Licht. Man könnte tausende Bilder malen, einfangen kann man diese Schönheit nicht. Die Luft, die der Wind bläst; sie ist schon frisch. Sie schmeckt salzig; nach Herbst und nach Fisch. Die warmen Sonnenstrahlen; sie rufen Erinnerungen in mir wach. Sie beginnen, vor meinem geistigen Auge Bilder zu malen und flüstern: "Denk' am besten gar nicht nach". Doch es liegt auch ein Hauch von Vergänglichkeit über dem Land. Ich muss daran denken, dass nichts für immer bleibt. Irgendw…
letzter Beitrag von day dreamer, -
Der Hecht Heute will Er angeln auf Hecht Anfang Mai die Zeit ist recht 3 Meter vom Ufer der Hecht steht wo es flach ins Brackwasser geht Letztes Jahr fing Er in diesen Weiher einen Hecht mit Kunstköder von Meyer Die Angelausrüstung ist komplett um 21 Uhr angeln wäre perfekt Nochmal nach den Ruten geschaut Dann alles schnell im Auto verstaut Am Weiher nicken kurz die Angelleute schauen mürrisch – beißt nicht gut heute Zu viele Angler heute denkt der Mann der ersehnte Hecht er beißt nicht an Dafür der Brassen mit sehr vielen Gräten Doch auch dieser Fisch hat seine Qualitäten Den werde ich für Frikadellen gebrauchen überlegt der Mann…
letzter Beitrag von Josina, -
Nur gesponnen?
| erstellt von Richard von Lenzano- 1 Kommentar
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Nur gesponnen? Spinnennetze sind stets offen sind fein gewoben und so weich, Spinnen in Erwartung hoffen - weil die Natur so fintenreich Ein Kunstwerk gaukelt man dir vor und lädt dich recht herzlich dazu ein die Landung wird gefährlich sein dein Ende steht sehr dicht bevor.. Richard von Lenzano © 05-2009
letzter Beitrag von Richard von Lenzano, -
feedback jeder art An Mutter Natur
| erstellt von Sternwanderer- 2 Kommentare
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An Mutter Natur Du umarmst mich mit deiner Stärke Du hältst mich aufrecht mit deinem Mut Du lässt mich trotzen allen Widrigkeiten Nur deshalb lebe ich weiter! Dein Baum © Sternwanderer
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art Winternacht an der Flussbiegung
| erstellt von Alexander- 8 Kommentare
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Winternacht an der Flussbiegung Ehrbar steht, doch blattverlassen, Baum und Strauch im Mondenschein. Flockensaum ließ sie erblassen, ebenso wie Moos und Stein. Leises Knistern schmückt die Nacht und der Schein fällt zwischen Zweigen auf den Strom, er schimmert sacht. Träumend schwärmt das Herz im Schweigen. Rauschend zarte Fließgestalt, ziehst so fraglos deine Spuren, in dir kreisend, nass und kalt, bettest dich auf allen Fluren. An dir weidet sich das Ufer und begrenzt im Überhang Wassersinger, Erdenrufer, Tauchgeflüster, Luftgesang. Einsam fliehst du vor den Augen, …
letzter Beitrag von Alexander, -
feedback jeder art Winterinsel
| erstellt von J.W.Waldeck- 3 Kommentare
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Winterinsel streife, wo große Bärentatzen Schnee sabbern manch Fuchs und Katzenspur behüpft ein Maulwurfshügel meine Augen spiegeln keine Menschen klare Luft schneidet wo lautlos träger Atem spuckt Möwenaugen und Schneegefieder auf gezuckerten Gipfeln Nester von Tatarenhäuptern brütende Räuber die Fische schlingen doch niemals anbeten gewahre ihr wildes Würgen die gequollenen Kullertrauben den Vogel mit dem blendenden Gefieder mordend mit U…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
Leiser Versuch
| erstellt von Zaubersee- 2 Kommentare
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Nebellichter der Winteraustreiberinnen blenden das Reich hinter dem See in dem es gurgelt und flüstert schwebt und haucht Wasserwiesen wachsen ins Haus. In grünen Schuhen liefe es sich weicher in den Frühling aus Lüften fallen Knospen auf Bäume im weißen Dunst. Wenn alles wieder klar wäre aber die Seen schweigen die Schwaden schlafen das Flüstern erstirbt und der Frühling versteckt sich vor dem herrischen Frost. C. Zaubersee / 2017
letzter Beitrag von Zaubersee, -
feedback jeder art Aufgeweckt
| erstellt von Letreo71- 7 Kommentare
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Welch ein Hummel - Summel - Treiben, bot sich gestern mir sehr keck. Gerne möcht ich euch beschreiben, was da emsig im Versteck, unter Glöckchens Hütchen schwirrte, so als ob es sich verirrte. Bienchen, die an Kelchen wippten und den süßen Nektar nippten, ließen sich kein bisschen stören, welch ein Anblick zum Betören. Was den Liebreiz wahrlich krönte, war Musik die hell ertönte. Ein Gebimmel, ein Geläute, Gänsehaut hab ich noch heute, von dem munt'ren Frühlingsspiele, das da weckte die Gefühle, die es braucht um zu gedeihen und es schafft, mir zu verzeihen. Dass…
letzter Beitrag von Letreo71, -
Edler Baum
| erstellt von Herodot79- 2 Kommentare
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Edler Baum "Als letzter Baum im Wald, ist mein Traum doch recht alt. Bin ein durchaus edles Holz das macht mich schon sehr stolz! Mit tiefen Wurzeln und mit alter Rinde, berühren mich die Passatwinde. Nun schau’ ich allein auf diese Welt, meine Nachbarn sind bereits gefällt. Ich bewunder’ dieses Tageslicht, diese wunderbare, weite Sicht. Berühmt werden möchte ich in dieser Welt, als letzter Baum, allein auf diesem Feld. Dieses Gedicht über mich als Baum, erfüllt meine Sehnsucht aber kaum. Dichter, Dein Gedicht wird nie gelesen, deine Strophen, sie verhallen – sind nie gewesen. Bist nicht wie ich allein auf einer Lichtung, keine…
letzter Beitrag von Herodot79, -
Abendharmonie
| erstellt von Dame der Feder- 1 Kommentar
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Abendharmonie Wenn die Sonne untergeht, und sich gießt in lange,goldne Streifen, auf des Himmels grünen Bart, in rote,wunderbare Seide. Wenn der Abendwind,ganz leise, seine ganz bestimmte Weise, hauchend,flüsternd wehen lässt und auf dunkelblauem Samt, aufflammt buntes Sternenfest. Dann schließe ich die Augen, das Gesicht der Abendsonne zugewandt, geschützt von dichten Lauben, in goldne Träume eingespannt. Wenn das Lied der Nacht, leise weht von alten Bäumen, die schon immer stehende Wacht, gleitet in samtweiches Träumen. Wenn der Wind mit weichen Fingern, mein Haar nach hinten kämmt, und mein Herz in langen Sprüngen,…
letzter Beitrag von Volker Harmgardt, -
nur kommentar Im Wald
| erstellt von hermann- 1 Kommentar
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Und wieder geh ich alte Wege im Wald auf schmalen, krummen Pfaden. Vom Regen glitzern noch die Blätter, vergessen ist der Dürreschaden. Die Büsche strecken ihre Zweige dem Wanderer direkt entgegen, als hofften sie nach Regen, Sonne auf einen weitren dritten Segen.
letzter Beitrag von INDI PASHA, -
feedback jeder art Wunderlich blaue Blume
| erstellt von Carolus- 5 Kommentare
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Wunderlich blaue Blume fielst mir zu Füßen, als ich das Gras zu Haufen fügte. Dein Blütenkopf mit seinen hellen blauen Spitzen neigte zur Erde sich. Dein Stiel zerfetzt von einer Motorsense. Ich hob dich auf, trug dich ins Haus und stellte dich in ein Glas Wasser. Zwar weiß ich, deine Zeit zu Ende geht, noch weckt dein Farbenkleid Erinnerungen, an meinen Sommerhimmel, doch schmerzt mich zu erleben, wie du verwelkst und stirbst und dennoch mich erfreust mit deinem zauberhaften Blau. Mir scheint, als hättest du gewartet, um mir „Leb wohl!“ zu sagen.
letzter Beitrag von Carolus,
