Flora & Fauna
Hier darf alles rund um Mutter Natur veröffentlicht werden
2.241 Themen in dieser Kategorie
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Tag der toten Bäume
| erstellt von Tolvaire- 4 Kommentare
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Als ich meines Weges schritt Bekam ich aus dem Augenwinkel mit Es ist zu grün für diese Jahreszeit Auch wenn es seit Jahren nicht schneit Was erregt da mein Interesse Gerichtet an Weihnachtsmanns Adresse Ach Nadelbäume groß und klein Auf dem nassen, kalten Stein Diese hier haben ausgedient Überall hört man: Raus mit Ihnen Herausgerissen aus dem schönen Schein Hackt man sie bald kurz und klein Im Namen des Weihnachtsfestes Gaben sie sterbend ihr Allerbestes Was ihnen jetzt noch übrigbleibt Ein Müllwagen, ihr letztes Geleit Und die, die noch in der Erde stehen Die zusehen wie die Tage vergehen Wachsen, schwärmen: oh wie wunderbar Dies d…
letzter Beitrag von Tolvaire, -
Zwei Sterne am Himmel
| erstellt von Walter C.- 0 Kommentare
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Zwei Sterne am Himmel stürzen zur Erde herab, sie trafen uns beide in jeden Tage. Die beiden Sterne haben sich vereint, die Freundschaft beschlossen mit uns auch zu sein Vielleicht wird es mehr als dieses nun, was beide Sterne zusammen haben gefunden Man gibt sich hin die Freude ist groß, sie sollen halten ein Leben lang
letzter Beitrag von Walter C., -
feedback jeder art Verloren an die Nacht
| erstellt von Sternwanderer- 6 Kommentare
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Verloren an die Nacht Eine Träne wird vergossen, von dem Tag er wurde seiner Sonnenstunden beraubt und verstummt ist des Zaunkönigs Gesang beendet der lustige Tanz der Schwalben. Eine Träne wird vergossen, von dem Tag er muss sich ergeben in die müden Stunden und malt mit letzter Kraft sein Abendrot es leuchtet im Wettstreit mit dem Gesang der Nachtigall bevor sein Atem erlischt. Eine Träne wird vergossen, von dem Tag er kann nicht mehr strahlen, nichts mehr erleben und muss im Dunkel der Nacht warten auf seine Neugeburt im Morgenerwachen. © Sternwanderer
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
Abendharmonie
| erstellt von Dame der Feder- 1 Kommentar
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Abendharmonie Wenn die Sonne untergeht, und sich gießt in lange,goldne Streifen, auf des Himmels grünen Bart, in rote,wunderbare Seide. Wenn der Abendwind,ganz leise, seine ganz bestimmte Weise, hauchend,flüsternd wehen lässt und auf dunkelblauem Samt, aufflammt buntes Sternenfest. Dann schließe ich die Augen, das Gesicht der Abendsonne zugewandt, geschützt von dichten Lauben, in goldne Träume eingespannt. Wenn das Lied der Nacht, leise weht von alten Bäumen, die schon immer stehende Wacht, gleitet in samtweiches Träumen. Wenn der Wind mit weichen Fingern, mein Haar nach hinten kämmt, und mein Herz in langen Sprüngen,…
letzter Beitrag von Volker Harmgardt, -
Der Maulwurf
| erstellt von Wolkenwolf- 1 Kommentar
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Im tiefsten Erdreich eingegraben Hörst’ mich hoch zur Sonne klagen. Finsternis trübt meine Augen, Lässt mich an das Licht noch glauben. Ein Grashalm sprießt auf meinem Dach, Gebiert sich selbst millionenfach, Umschließt mein kleines Dunkelreich, Wiegt tonnenschwer und ist doch weich. Manchmal fällt ein Strahl hinab, Trifft meinen Kopf im feuchten Grab, Sinkt fest hinter die dürre Brust, Verleiht mir neue Lebenslust. Die Nacht wird eines Tages weichen, Sonnenlicht mein Herz erreichen. Sich durch dichte Erde wühlen, Meine Stirn mit Wasser kühlen. Gebeine teilen sich mit mir Den Lebensraum, ein Jagdrevier. Alles Leben wird sich…
letzter Beitrag von muse 208, -
feedback jeder art Der Seelenbaum
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Der Seelenbaum In meiner Seele wuchs heran ein Lebensbaum samt zarter Triebe im jungen Grün, welches entsprang keimte zuteil geword´ne Liebe Mein kleiner Baum trotzte der Welt litt aber unter trock´ner Kälte es wuchs die Angst, dass man ihn fällt weil er nicht zu den Stärksten zählte Dann kamen Dürren übers Land begann der Kampf ums Überleben das Feuer wurd zum Flächenbrand die Heilung kam in Form von Tränen Dem Gärtner, der ihn sanft umhegte geduldig ihn mit Liebe tränkte den Wurzelballen nicht freilegte und zum Gedeihen Zeit ihm schenkte So wuchs in me…
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Ein Wonnepfropfen
| erstellt von J.W.Waldeck- 1 Follower
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Ein Wonnepfropfen einen borstigen Bären aufbinden wollen wir schlicht nicht doch warnen wir vor bissigen Rinden und vor dunklem Dickicht! dort nässt ein schnecklich Nasenulp träumt von einer Nasenmuld‘ die weich ihn trägt und wieget indes er sich im Kreis verschließet erwachsen unter faulen Rinden trollt er seinen kleinen Finger der dauernd im Wege steht weil kein Waldloch unbelebt er mag dies kleine Surren im Schlafe wie im Munde und säubert Klebriges vermehrt vom Zungenkuss nach Blaubeer verhangen locken manche Gänge die weit tiefer …
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
Sommergefühle
| erstellt von Maja Besche- 1 Kommentar
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Ich entspanne an der warmen Luft, Und genieße den herrlichen Sommerduft. Die Blumen blühen in ihrer Vielfalt, Die Vögel singen die schönsten Lieder, Die Schönheit der Naturgewalt, Kommt nun zum Vorschein wieder.
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art Miese Meuchelmörder
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Trag die Messer immer am Leib Und töte gern zum Zeitvertreib Ich warn dich vor, dass solltest du wissen Ich kenne keine Reue und auch kein Gewissen Die Dunkelheit ist mein Element Lautlos wie ein Schatten wie man mich kennt Schwarz wie die Nacht ist meine Seele Am liebsten ich wehrlose Opfer quäle Liegen sie dann vor mir am Boden Werde ich mich so richtig austoben Die Zähne schlag ich dir in den Leib Das ist für dich mein Liebesbeweis So werde ich immer aber nur zum Schein Dein liebes braves Kätzchen sein
letzter Beitrag von Anaximandala, -
feedback jeder art Natura naturans
| erstellt von Vagabund- 5 Kommentare
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War ich einst ein Funke? Der mit dem Feuer rang und auf den Schwingen der Luft entkam? Umschlang mich die Erde, in der ich keimte? War ich ein Tropfen der Meere, der an die Küste sprang, die mich mit Dornen und Blüten umhüllte? Ach, hätte das Leben keinen Sinn, woher stammt diese Ahnung, ich wittere, das sich im Nichts etwas Verheißungsvolles verbirgt? Existiert im Wirken der Natur meine Erinnerungen? Aus einer Zeit, als ich noch nicht erlangte das Bewusstsein, sind wir ein und dieselbe? Bin ich dein Gedächtnis, dein Bewusstsein? Das, was sich ähnelt, wird sich finden. Ach, diese verwirrende Welt! Bin ich deine Blume ohne…
letzter Beitrag von Vagabund, -
Morgens im Wald
| erstellt von Sternenstaubsucher- 3 Kommentare
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Träumerisch führen mich meine Schritte Am sonnigen Morgen tief in den Wald. Nach und nach verstummt der Lärm der Stadt, Zärtlich umhüllt mich die Stille schon bald. Edelsteinen gleich blinken Tautropfen, Nebelkrähen krächzen sich Liebeslieder zu, Die Blätter wiegen sich in der Morgenluft, Es ist ringsum nur Frieden und Ruh. Sieh, die Farben des Waldes erstrahlen, Hellgelb und orange, dazwischen ein Rot. Es leben die Farben intensiver als jemals, Rasch sind sie vergangen, die Bäume wie tot. Bald ist die Pracht schon vergangen, Schon morgen vielleicht, wer weiß, Tanzend verlassen die Blätter die Bäume, Leicht schweben sie, bald schon folgt Eis,…
letzter Beitrag von Sternenstaubsucher, -
feedback jeder art Wintermorgen
| erstellt von Berthold- 8 Kommentare
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Kälte glitzert auf den Straßen kriecht sogar auf meinen Ohren und die Luft der dunklen Gassen fühlt sich an wie tiefgefroren. Keine Katzen an den Wegen. Amseln schweigen, tragen Schal. Glockenton durchbricht die Starre. Tiefer Schlaf im Wartesaal. Träume steigen in die Lüfte. Häuser lehnen dicht an dicht ziehen ihre Pudelmützen tief und schützend ins Gesicht. Drinnen in den leeren Stuben summt der Ofen leis sein Lied. Puppen sehen durch die Fenster wie der Frost vorüberzieht. Hinter all dem Schlaf und Dauern ahn ich schon, doch seh es nicht: Weit im Osten brechen Mauern - und erwacht das blaue Licht.
letzter Beitrag von Berthold, -
Leiser Versuch
| erstellt von Zaubersee- 2 Kommentare
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Nebellichter der Winteraustreiberinnen blenden das Reich hinter dem See in dem es gurgelt und flüstert schwebt und haucht Wasserwiesen wachsen ins Haus. In grünen Schuhen liefe es sich weicher in den Frühling aus Lüften fallen Knospen auf Bäume im weißen Dunst. Wenn alles wieder klar wäre aber die Seen schweigen die Schwaden schlafen das Flüstern erstirbt und der Frühling versteckt sich vor dem herrischen Frost. C. Zaubersee / 2017
letzter Beitrag von Zaubersee, -
Der Hecht Heute will Er angeln auf Hecht Anfang Mai die Zeit ist recht 3 Meter vom Ufer der Hecht steht wo es flach ins Brackwasser geht Letztes Jahr fing Er in diesen Weiher einen Hecht mit Kunstköder von Meyer Die Angelausrüstung ist komplett um 21 Uhr angeln wäre perfekt Nochmal nach den Ruten geschaut Dann alles schnell im Auto verstaut Am Weiher nicken kurz die Angelleute schauen mürrisch – beißt nicht gut heute Zu viele Angler heute denkt der Mann der ersehnte Hecht er beißt nicht an Dafür der Brassen mit sehr vielen Gräten Doch auch dieser Fisch hat seine Qualitäten Den werde ich für Frikadellen gebrauchen überlegt der Mann…
letzter Beitrag von Josina, -
feedback jeder art An Mutter Natur
| erstellt von Sternwanderer- 2 Kommentare
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An Mutter Natur Du umarmst mich mit deiner Stärke Du hältst mich aufrecht mit deinem Mut Du lässt mich trotzen allen Widrigkeiten Nur deshalb lebe ich weiter! Dein Baum © Sternwanderer
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
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Vögelchen magst fröhlich singen fliegen hoch und weit und frei durch die Luft, lässt dich nicht zwingen in ein Gitterhaus hinein Heiter bringst du deine Kunde von der schönsten Zeit im Jahr Singst uns bis zur Dämmerstunde unbeirrt, - so rein, so klar Bleibe nur nicht allzulange Winter naht mit schnellem Schritt Vor ihm wird mir Angst und bange denn er bringt die Wehmut mit Gerne will ich auf dich warten bis die Sonne höher steht Lad dich ein in meinen Garten wenn der Wind aus Süden weht Vögelchen ich sag dir etwas einmal fliege ich mit dir Ach, das wär ei…
letzter Beitrag von Seeadler, -
Blatt im Wind
| erstellt von zwischenzeit- 4 Kommentare
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oh herbst, wie lieb ich deine zeichen, bin alt genug - nicht zu vergleichen; hast auf die gärten und terrassen schon tausend blätter gehen lassen und ich sitz hier und schau das glück, der frühling kehrt für mich zurück. fast wie ein wunder wills mir sein, die blumen blühn im sonnenschein. ich schau nun, wie die vögel ziehen, schönwetter wahrlich nur im sinn und ich, wohl tu ichs ihnen gleich, denn nur wer fliegt, der ist auch reich. viel mehr bleibt da auch nicht zu sagen, man sieht sich, in den nächsten tagen - draussen, wie ein blatt im wind; wie wir wohl alle eines sind.
letzter Beitrag von Elmar, -
Der Baum
| erstellt von Alter Wein- 1 Kommentar
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Der Baum Auf weiter Flur steht nur ein Baum - in menschenleerem Raum. Die Äste ragen kahl in den Himmel - fahl steht der Mond am Firmament, wie der Winter ihn nur kennt. Hundert Jahre alt wird er bald - hat viel gesehen, auch manch‘ Vergehen. Soldaten mit Kanonen, Menschen, die in Zelten wohnen - Frauen und Kinder mit Gepäck, es war Krieg, sie mussten weg. Unter seinem Blätterdach gab es Freude und auch Krach - wurde gelacht, getanzt, geweint, saßen Paare in Liebe vereint. Wie lange wird ER noch hier stehen betrachtend das Geschehen? Wenn Menschen ihn pflegen, bleibt ER noch lange ein Segen. 09.03…
letzter Beitrag von Wilde Rose, -
feedback jeder art Winterinsel
| erstellt von J.W.Waldeck- 3 Kommentare
- 990 Aufrufe
Winterinsel streife, wo große Bärentatzen Schnee sabbern manch Fuchs und Katzenspur behüpft ein Maulwurfshügel meine Augen spiegeln keine Menschen klare Luft schneidet wo lautlos träger Atem spuckt Möwenaugen und Schneegefieder auf gezuckerten Gipfeln Nester von Tatarenhäuptern brütende Räuber die Fische schlingen doch niemals anbeten gewahre ihr wildes Würgen die gequollenen Kullertrauben den Vogel mit dem blendenden Gefieder mordend mit U…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art In unseren Meeren
| erstellt von Freiform- 4 Kommentare
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Endeckten wir einst viele Wunder und staunten wie platt die Flunder jetzt entdecken wir Müllströme anstatt erschrockenes Gestöhne Wird in Saus und Braus gelebt bis uns irgendwann der Stoff ausgeht dann hören wir nie mehr ein Lachen weil wir uns selbst den Garaus machen
letzter Beitrag von Freiform, -
feedback jeder art Vor dem Gewitter
| erstellt von Carolus- 4 Kommentare
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Vor dem Gewitter Lautlos schiebt geballtes Dunkel sich voran. Inselblau versinkt im Wolkenmeer. Weit ab Donner grollt. Fahl das Licht. Immer blasser rücken Bergkonturen hin zum Horizont, fließen ein in graues Weiß. Erste Winde rütteln Wipfel, lassen Blätter rascheln. Kühlere Lüfte schweifen umher. In den Atem mischt sich der Geruch von feuchter Erde. Einzeln platzen Tropfen auf Asphalt. Autolichter lassen Verdunkeltes noch dunkler scheinen. Trommelsolo auf Blechdach: Atem angehalten. Grelle Zickzackkurve blitzt vor meinen Augen auf, schießt durch Leib und Seele. Ich zähle die Sekunden. Abg…
letzter Beitrag von Carlos, -
nur kommentar Blumen sind wie Poesie
| erstellt von ConnyS- 6 Kommentare
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Blumen sind wie Poesie Mancher sieht die Schönheit nie Wer sein Herz doch ihnen schenkt Lächelt, wenn er an sie denkt Geschrieben am 06.12.2020 Gedicht zu Bildgedicht in Galerie @createdbyconnystueber
letzter Beitrag von Pegasus, -
feedback jeder art Samenkorn
| erstellt von Lichtsammlerin- 4 Kommentare
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Aus dem Dunkel stoßen ins Hell. Doch Winde peitschen übers Land die zarten Wurzeln ringen um Halt. Zaghaft wachsen - schon langen Hände nach der jungen Knospe. Von Dürre verzehrt vom Regen geflutet der Welt verschlossen dann tastet Sonnenlicht durch die Verwüstung und aus ihr hebt sich vergessene Blütenpracht.
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
Die Anmut im Grase
| erstellt von Wilde Rose- 2 Kommentare
- 984 Aufrufe
Die Anmut im Grase Ein Blümlein tat beim Rasenmähen mir unverhofft im Wege stehen. Es war so lieblich, zart und fein, da pflückt ich's ab und trug's hinein. Nun blüht es sich im sich'ren Haus in einer gläsern Vase aus. aint:
letzter Beitrag von Wilde Rose, -
feedback jeder art Die dauerhafte Schöne
| erstellt von Tulpe- 11 Kommentare
- 983 Aufrufe
Strahlenblüten, gelbe Herzen, Blütenköpfchen, Tausendschön, kleines, rührend Wunderpflänzchen, komm ich lad dich auf ein Tänzchen, und im Haar die Blumen blühn. Baldurs Auge, Augenblümchen, Gänselieschen auch genannt, und die Schmetterlinge schwirren, in des Frühlings Liebeswirren, zähl ich deine Blätter ab.
letzter Beitrag von Tulpe, -
Na diese Blumen...
| erstellt von rupert.lenz- 0 Kommentare
- 982 Aufrufe
Na diese Blumen Wie... ach je... - wie heissen sie doch gleich ? - ...na diese Blumen ! Nichts ist ihnen gleich... obwohl doch streng genommen andere Blumen auch ob von Fleurop gekommen oder am Gartenstrauch So... auch Du... - was Einzigartiges ! - ...unter den Frauen. So charmant und kess ...und dennoch unverdorben wirkt's durch das Ebenmaß. Fast hätt' ich Dich umworben aber ich vergaß... ...na diese Blumen ! Rupert 05.12.1012
letzter Beitrag von rupert.lenz, -
feedback jeder art Unfassbar schön
| erstellt von Carolus- 4 Kommentare
- 982 Aufrufe
Unfassbar schön, stiller Bergsee, bist du, umgeben von düstrem Wald, umsäumt von Erlen, Kiefern Trauerweiden, den Zeugen schwer durchlebter Zeiten. Auf dem Wasser Wolken ostwärts ziehen, Fische stoßen Kreise an, diese treffen andere, wandeln sich, bis sie allmählich Energie und Form verlieren. Stämme, Dächer voller Blattwerk kopfüber in der Tiefe stehen. Farben wippen zitternd hin und her. Spinnen zeichnen Zickzacklinien in ihr wunderliches Abendmeer. Wie von Geisterhand wird die Szene plötzlich aufgehellt: Grünes, Blaues, Braun und Gelb, alles strahlt im letzten zauberhaften Licht, bevor die Sonn…
letzter Beitrag von Carolus, -
feedback jeder art Die Stille ruht
| erstellt von Sternwanderer- 4 Kommentare
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Die Stille ruht Jeden Morgen steigen Nebel aus den Auen und mäandern mit dem Bach in geheimnisvoller Melancholie. Doch heute säumen weißkleidrige Baumgestalten das Ufer steif und sammeln in ihren Ästen ersten Reif. Auf den harten Grund fallen letzte Hüllen verharren mit starrem Blick im gefrorenen Rund. Kein Zwitschern durchbricht das Schweigen kein Vogeltanz brilliert in der Höh' allein des Frostes kalter Atem zieht einsam durch die Flur Das einst muntere Wasser ist überzogen mit Eis und liegt nun lange weilend vor geschichtetem Gestein. …
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art Sommerakelei
| erstellt von Ostseemoewe- 8 Kommentare
- 980 Aufrufe
Sommerakelei Der linde Ton der Sommerakelei gefällig fließt er bis ans Heimattor. Mir scheints wie eine Liebesschmeichelei, ein Gruß, ein Händedruck im Blütenchor. Sogar bei jenen schattenfreien Bänken im Park erblühts im Blau des Männertreu. Aufs Träumen mag das Herz sich hier beschränken, das Blümchen schaut geheimnisvoll und scheu. In früher Morgenstund, da fällt der Tau. Das Köpfchen sinkt und bleiern lasten Tropfen. Vernehme ich als Klageton, ein „au“? Nur Früchte warns, die auf den Boden klopfen.
letzter Beitrag von Liara, -
feedback jeder art Im Spinnennetz
| erstellt von WF Heiko Thiele- 7 Kommentare
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Von rechts aus nach links, von oben nach unten webt heute Frau Spinne in fast ein halb Stunden ihr Netz filigran und klebrig zugleich dort an der Liane, am Wildwasserteich. Und all die Insekten, die summen herum. Und wenn sie ins Netz gehn, dann waren sie dumm. Und sieh, wie sie strampeln, um sich zu befrein. Und kommen doch erst recht noch tiefer hinein. Da freut sich die Spinne, weil das ihr so schmeckt. Auch ist ihr egal ganz, wer da drin verreckt. Wer nämlich nicht aufpaßt, ist selbst daran Schuld. Dann hilft auch kein Zappeln, trotz aller Geduld. Und wer jetzt sollt meinen, das gibt’s nur auswärts, der schaue ma…
letzter Beitrag von Carlos, -
NACH WESTEN HIN
| erstellt von Jenno Casali- 1 Kommentar
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NACH WESTEN HIN zwischen masten der segelschiffe / über rötlichem gebirgsschnee / in des meeres müden letzten meereswogen / auf unendlich weiten puszta-steppen / hinter kanarischen palmen oder nur durch diese scheunenluke, der dürftigen belanglosen entlegenen --- abend für abend erkürt sich die sonne den malerischsten ort zu ihrem abgesang, abend für abend ein opus magnum © Jenno Casali
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
- 4 Kommentare
- 979 Aufrufe
Teil II. Verwandelte Geschöpfe orangene Weiden & pitoreske Pappeln in ziegelgrauer Offiziersmontur auf geschmolzenen Himmelsflächen bibbert Eiswaser noch Puderkristall azurne Irisgrenzen vor moosbraunem Grünspan das Krächzen der Wasservögel schreckt die Lüfte Scharen von Paprikafüßchen betreten neue Brutplätze verboste Höckerschwäne der Masuren patrouillieren ihre Touren elegische Eisberge vor butterfarbigem Sonnenschilf feuchte Luftmassen drohen: schieben stählerne Kriegsschiffe blaue Schatten ins scharfe Stahlmesser der Flussspitzen wie gesprenkelter Bernstein …
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art Der Mai schenkt
| erstellt von Ostseemoewe- 7 Kommentare
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letzter Beitrag von Ostseemoewe, -
Vorstadtnahme
| erstellt von Angelika- 2 Kommentare
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An diesem graubewölkten Tag laufe ich durch die Straßen der Vorstadt, trunken vor Neugier, schlürfend fremdes Leben hinter verhängten Fenstern. Hierher hat es mich verschlagen, hierher, wo des Sommers Nachklang noch die Seele erhebt über die Nacht des kommenden Winters. Schon in den Büschen die Spatzen, lärmend, übertönend die Stille verlassener Gärten, und mein Schritt dem sprechenden Horizont zugewandt.
letzter Beitrag von Angelika, -
feedback jeder art überwintern
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
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gedichte über zugvögel haben den vorteil dass die abschiedsbilder von allein in den himmel aufsteigen du brauchst nur ihren abflug in form zu bringen und ihre heimkehr homerisch zu besingen als erinnerung klippst du an den christbaum mundgeblasene abbilder verleihst den zweigen mit lametta einen schimmernden saum träumst auf der feiertagscouch vom schaum der kommenden tage das schilf steht wartend am seeufer schlange hofft väterchen frost und der junge lenz reichen sich bald die hand lassen für die wiederkehrende schar ein willkommensband flattern durch die lüfte
letzter Beitrag von Perry, -
nur kommentar Im Wald
| erstellt von hermann- 1 Kommentar
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Und wieder geh ich alte Wege im Wald auf schmalen, krummen Pfaden. Vom Regen glitzern noch die Blätter, vergessen ist der Dürreschaden. Die Büsche strecken ihre Zweige dem Wanderer direkt entgegen, als hofften sie nach Regen, Sonne auf einen weitren dritten Segen.
letzter Beitrag von INDI PASHA, -
feedback jeder art Als ich dich spürte
| erstellt von Federtanz- 6 Kommentare
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Kleine Fenster ich suche mir einen Platz auf deiner Lieblingsdecke dort spüre ich dich träumen spüre ich dich überall ohne Berührung Kleine Fenster eine Meise knabbert Kerne ich setze deinen Traum auf meine dunklen Flügel im Flug wachst du auf mir lange hinter her sehnend In einer weiten, tiefen blauen Iris fliege ich
letzter Beitrag von Federtanz, -
feedback jeder art SUB IOVE
| erstellt von Carlos- 4 Kommentare
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Schwarz auf Grün nimmt das Auge wahr Etwas rundes ahnt man oben Vom Wind wie eine Wiege leicht geschaukelt Man erkennt sie an der schaurigen Stimme schwach noch und zärtlich fast aber unverwechselbar hässlich Die hungrigen Kleinen
letzter Beitrag von Carlos, -
Schattenblätter!
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 0 Kommentare
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Sie rekeln sich die Schattenblätter. Kühlen Steine bei Sonnenwetter. Wenn Helles ruht werden sie gehen. Dabei sanft in das Dunkel wehen.
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
nur kommentar Natur, Erinnerung an den Sommer
| erstellt von day dreamer- 4 Kommentare
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Abendstimmung über dem Meer Die letzten Sonnenstrahlen, tauchen das Meer in ein goldenes Licht. Man könnte tausende Bilder malen, einfangen kann man diese Schönheit nicht. Die Luft, die der Wind bläst; sie ist schon frisch. Sie schmeckt salzig; nach Herbst und nach Fisch. Die warmen Sonnenstrahlen; sie rufen Erinnerungen in mir wach. Sie beginnen, vor meinem geistigen Auge Bilder zu malen und flüstern: "Denk' am besten gar nicht nach". Doch es liegt auch ein Hauch von Vergänglichkeit über dem Land. Ich muss daran denken, dass nichts für immer bleibt. Irgendw…
letzter Beitrag von day dreamer, -
Der schöne Mai
| erstellt von Prinzessin- 0 Kommentare
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glow=redIch freu mich auf den Monat Mai; er ruft die Liebenden herbei. Sie küssen sich bei Kerzenschein und schlafen beieinander ein. Wenn mittags all die Vögel schweigen, dann blühen Knospen auf den Zweigen, und singt ein Fröschlein in der Nacht, hab ich gerad an dich gedacht./glow
letzter Beitrag von Prinzessin, -
feuer bekämpft man mit feuer
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
- 970 Aufrufe
erwinia unaufhaltsam frisst du dich durch mein buschland fliegst mit den bienen von blüte zu blüte und blockierst das immunsystem mit deinem eindringenden bakterium erst welken vom stiel ausgehend die blätter verfärben sich braun oder schwarz die triebspitzen krümmen sich zu hängenden haken als hätte sie eine innere hitze verzehrt um dich abzuhalten erwirke ich ein annäherungsverbot schneide die befallenen äste zurück bis ins gute holz anschließend verbrenne ich deine beute im hexenfeuer
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Die Ente kommt im hohen Bogen
| erstellt von Kurt Knecht- 4 Kommentare
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Die Ente kommt im hohen Bogen, direkt nun auf mich zugeflogen. Die Wiese flach nun nach der Maht, hält einen Landeplatz parat. So kommt die Ente, gut zu sehen, leicht taumelnd zwar, endlich zum stehen. Desorientiert, watschelt sie umher, als ob hier ihr zu Hause wär. Derweil erblicke ich im Strauch, das Füchslein und es sieht mich auch; es schaut mir recht begehrlich her, wie es wohl mit dem Braten wär. Es schätzt mich ab, ob der Gefahr, das Entlein ist mir schon ganz nah; der Fuchs setzt nun zum Sprunge an, das Entlein kommt verwirrt heran. Dreht sich abrupt und se…
letzter Beitrag von anais, -
feedback jeder art Lieder der Bäume
| erstellt von Volker Friebel- 5 Kommentare
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Kaum mehr berührt von euren neuen Siegen, nur da ein Blatt und dort ein leiser Ton. Mit meinen Gräsern will ich wiegen, mit meinen Bäumen sing ich immer schon. Mit dieser Tanne hoch am Berg zu rauschen, der Axt zu lauschen und der Säge Klang, aus dem sich bald die Segel bauschen, um einen Mast, in hellen Möwensang. Mit diesem Ahornblatt im Herbst zu brennen, zu spüren wie nach Tanz und Flug und Fall die Erde trägt. – Nur Atem kennen, sonst nichts vom Menschen, Atem überall. Die Schlehenblüte und im Gras das Weiße, mit dem der Apfel lockte durch das Blau. Im Wind ein Leben, eine Reis…
letzter Beitrag von Alexander, -
feedback jeder art Der Liebe Frühling
| erstellt von Ostseemoewe- 8 Kommentare
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Der Liebe Frühling In Töpfen sprießt, gedeiht, was längst ich in mir spüre. Dem Winterfrost zum Trotz zeigt etwas, dass es lebt. Im Garten liegt noch Schnee, kein zartes Pflänzchen strebt empor dort draußen, dass die Sonne es berühre - doch auf der Fensterbank lugt scheu aus dunkler Türe heut' früh ein feiner Flor, von Schönheit glanzdurchwebt. Er macht es, dass mein Geist vom Grambett sich erhebt, dass einen Freudentanz ich innerlich vollführe. Durch Alles haucht erneut der Jugend zartes Leben. Der Liebe Frühling ruft, als sei er nie verweht. Ich weiß, dass viel zu schnell die Freuden uns entschweben, der Sang der Nachtigall nie wieder auferste…
letzter Beitrag von Ostseemoewe, -
feedback jeder art Der Spiegel des Weihers
| erstellt von Kurt Knecht- 1 Follower
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Der Spiegel des Weihers kräuselt sich leicht, der Odem des Tages zärtlich über ihn streicht; Schilf-Püschel sich neigend im ersten Licht, der Sonne, die brillierend im Wasser sich bricht. Der Zauber des Bildes durchdringt meine Welt, ein Augenblick nur, der den Atem anhält; dann plätschert und prustet es immer wieder, Familie Entlein putzt sein Gefieder. Und kleine Vögel versuchen zu fangen, verirrte Käfer, die in das Wasser gelangen; scheinen tollkühn in das Wasser zu fliegen, bevor sie dicht drüber, die Kurve noch kriegen. Und von den Fischlein, die ganz frechen, wollen gar das Wasser…
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
Winter Schneebedeckt die Wiesen und Felder, raue, eisige Luft, die die Backen gefrieren lässt und Atemwölkchen produziert. Die Kinder jubeln, solange Schnee liegt. Sie freuen sich am Schneemänner bauen Und Schneeballschlachten sich liefern. Jubelnd den Hang hinunter schlittern Oder auch auf Plastiktüten lachend und robbend gleiten. Manche Erwachsene freuen sich weniger. Sie denken an Winterkehrwoche. Und beschwerliche Einkäufe. An Autos freikratzen müssen Und ob die Winterreifen sicher sind. Sie ärgern sich über ängstliche Autofahrer, die im Schneckentempo , die Straßen entlangschleichen oder …
letzter Beitrag von Perry, -
nur kommentar Die unbekannte Liebe einer verstoßenen Wiege Teil III + IV, Vergessenes Glück - Kinder der Gezeiten
| erstellt von J.W.Waldeck- 4 Kommentare
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Vergessenes Glück - Kinder der Gezeiten Teil III – Kinder der Gezeiten an Maitagen legen die Stämme Schattenpfade über gesprenkelte Teppiche manch Leuchten blitzt unter dunklem Wurz ein polierter Mahagonitisch: der Bach sein Glanzlack ahmt Bäume nach Intarsien hellen Albengeflechts darauf segeln gelbe Küken: Blattkinder zungenfertiger Himmelszipfel das Gluggern und hypnotische Klickern ist Elfenflüstern verborgner Welten streunen Sonnenblitze aus Buschzweigen, ziept Gezwitscher und zupft zum Herzerweichen schimmern Eisvögel auf Smaragdwellen Waldkämme sind borstige Eber einsa…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
baumsterben
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
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mein lieblingsbaum ist eine wildkirsche eigentlich waren es zwei die nahe beieinander standen damals als wir uns unterm bienengesumm küssten irgendwer hielt es für eine gute idee leitersprossen an die stämme zu schlagen mit einem sitzbrett zwischen den ästen als ruhe- und aussichtspunkt lags an den nägeln jedenfalls ging einer der beiden bald darauf ein zuerst welkten die blätter verdorrten die zweige kurze zeit später verlor ich auch dich
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Sehnsucht nach Meer
| erstellt von eiselfe- 3 Kommentare
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Ich rieche das Meer vermiss' es so sehr. Strandkörbe weiß-blau erinnere mich ganz genau. Wind fängt sich im Haar die Luft ganz frisch und klar. Muscheln im Sand wie viele ich fand. Salz auf meiner Haut wieder so vertraut. Barfuß im Sand - du hältst meine Hand.
letzter Beitrag von eiselfe,
