Flora & Fauna
Hier darf alles rund um Mutter Natur veröffentlicht werden
2.241 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art Weißer Riese
| erstellt von Managarm- 3 Kommentare
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der letzte Eisbär rutscht ins Meer das Eis ist fort sein Blick ist leer geschmolzen ist die letzte Scholle süßes Wasser tränkt die Wolle wo ist sein blau-geliebtes Land die Gletscher und aus Eis der Strand als er musst noch Löcher brechen um in kalte See zu stechen was du nicht weißt und wirst nie wissen der Mensch hat dich auf dem Gewissen ich tanz mit dir den Totentanz weißer Riese...geb mich ganz deinem Abschied hin Photo by Marc Schuelper (Wikipedia) Eisbär im Gelsenkirchener Zoo Die Männchen werden in Einzelfällen bi…
letzter Beitrag von Managarm, -
Abendstund (Haiku)
| erstellt von Joseph- 2 Kommentare
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Samtiger Pfirsich Tanzt mit unschuldigen blau Schöpfung des Himmels
letzter Beitrag von Joseph, -
feedback jeder art Summ, Summ, Summ
| erstellt von Sternwanderer- 2 Kommentare
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Summ, Summ, Summ Ein leiser kleiner Flügelschlag der mir das WILLKOMMEN sagt Mein Herz nun einen Hüpfer springt die Seele ein fröhlich Lied anstimmt Der Pollen sich wohlig in die Nase legt und ich weiß: Der Frühling sich endlich regt! © Sternwanderer
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
Frühlingsgefühle
| erstellt von Asraiel- 1 Kommentar
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Ob dieses Gedicht eher in die Liebes- sparte gehört.. Diskussion bitte. (hab noch ne eigene Gedichtinterpretation angefertigt, für die Schule damals.. also bei Interesse meldet euch, ich erklär' gern alles ^^) Frühlingsgefühle G anz jung, von vorn, ein Neuanfang, E in unberührtes Stückchen Zeit - F rühlingstage brechen an U nd bringen Freud' und Zweisamkeit. E ile legt sich, Wintersnacht H at sich im Stillen fort gemacht. L iebe, Wärme, Zuflucht gar E inbringt auch dies' neue Jahr. MfG, Asraiel
letzter Beitrag von Volker Harmgardt, -
Abschiedsduft
| erstellt von Martin D.- 4 Kommentare
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Bin am Fluss, Gedanken treiben, mit dem Strom ins Tal hinab. Möcht' hier ewig sitzen bleiben, Alltagsstress fällt von mir ab. Gräser wiegen sanft im Wind, Bienen Summen leise. Eine Mutter ruft ihr Kind, Schwalben ziehen Kreise. Der Sommer schaut nochmal vorbei, ein letztes Aufbegehren. Staubflimmernd in der Luft, verströmt er seinen Abschiedsduft.
letzter Beitrag von Behutsalem, -
Kraniche II
| erstellt von Angelika- 2 Kommentare
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Zeit der Kraniche über den Dächern der Stadt. Hinauf sehe ich und denke an jene, deren Blicke erloschen. Die Lieben. Wieder hat sie die Erde, haben die Sterne sie, woher einst wir alle gekommen. Die Jahre gehen. Wann, ihr Kraniche, sehe ich euch wieder? Wann bricht mir das Herz? Schreie der Kraniche über der Stadt. Und ein Kind lacht, winkt hinauf ins Blau dort oben, wo das Wunder geschieht.
letzter Beitrag von Angelika, -
nur kommentar Herbsthasser
| erstellt von J.W.Waldeck- 2 Kommentare
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schrumplige Kompostherzen in spießiger Kühle frösteln im Herbstrost blasser und blasser verstrahlt lächelnde Bürostühle schön warm und festgesessen kein innig Licht bewahrt als äußerem Scheine nachlaufen im Sonnengesang verstrahlter Tontauben unter Traumschnee keine tiefen Wurzeln wahren nur den schönen Schein sonnigen Einerleis ihr welkes Wesen bäumt nicht außer oberflächlich fröhlich zu weinen, im Gesangsverein über trüben Regen, der Trauer bringt statt taufrisches Leben dürsten Völker im Wüstenwind damit glitschige Lachsnelken gelackmeierte Neurosen melken
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
Mystisch!
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 2 Kommentare
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Wald durchtränkt. Diesige Macht. Ergreift das Gemüt das schützend wacht. Mystische Szene. Täuschende Ruhe. Gedachte Geister öffnen die Truhe.
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
Winterglühen
| erstellt von Alter Wein- 3 Kommentare
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Winterglühen Glitzernde Kristalle im ersten Sonnenlicht auf Bäumen und Sträuchern. Die letzten Beeren verziert mit Silberreif - Januar-Frost lässt die Natur endlich zur Ruhe kommen. Menschen laufen dick vermummt durch die Straßen - Kinder mit roten Wangen genießen das Eislaufen auf dem kleinen See. Das Abendrot, in vielen unbeschreiblichen Farben, kündet die baldige Dämmerung des Wintertages. Die Nacht sternenklar – wir haben Hoffnung, das Naturphänomen „Mondfinsternis & Blutmond“ zu sehen. 19.01.19 © alterwein
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Herbstzeit
| erstellt von Schreibfee- 2 Kommentare
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Herbszeit Der Herbst zeigt sein buntes Gewand Blätter wirbeln durch die Lüfte frische, schon eiskalte Düfte streifen verheißungsvoll das Land Schreibfee
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Alte Eiche
| erstellt von wundi- 2 Kommentare
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Die alte Eiche Da steht sie, unerschütterlich in grandioser Einsamkeit, ihr mächtiger Stamm: Symbol der Beständigkeit, ihre Borke: Schwarz und rissig wie die Seelen Gemarterter. Die Menschen kommen und gehen, es kümmert sie nicht, festgekrallt in den Gefilden des Himmels und der Erde trotzt sie seit Jahrhunderten Stürmen und Kriegen. Schicksallos wie das ewige Meer raunt ihr Laub geheimnisvolle Worte. Mittlerin zwischen Himmel und Erde, Du alte Eiche, Sinnbild von Kraft und zeitloser Geduld, verrat´ mir dein Geheimnis.
letzter Beitrag von wundi, -
feedback jeder art Der Frühling wie ein Junitraum
| erstellt von Kurt Knecht- 1 Kommentar
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Der Frühling wie ein Junitraum, das Wetter ward besser und besser; da entdeckt ich oben im grünen Baum, den pelzigen Kirschen Mitesser. Das Antlitz, mir voll zugewandt, das sollte mich wohl erschrecken; ich bin trotzdem nicht weggerannt, konnte nur niedliches entdecken. Ein flauschig schönes Kuscheltier, das Kirschen liebt, die roten; zeigt seine schwarze Maske mir, winkt scheinbar mit den Pfoten. So blieb ich wohl ein Weilchen stehen, hab ruhig dann mit angesehen; wies kleine Kerlchen rasch verschwand, Versteck in einer Tanne fand. Da ging ich weiter, weiß genau, …
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feedback jeder art Fallobst
| erstellt von Alexander- 11 Kommentare
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Fallobst Es fällt in die Körbe ein Lichtlein hinein und schenkt jedem Kern ein versüßtes Verbot. Die Äpfel erstrahlen in glänzendem Rot und blenden die Blicke, um schmackhaft zu sein. Gesammelte Früchte, im Garten gewachsen, erliegen dem Hunger in gierigen Stunden. Sie gären und laufen in drehenden Runden, in eigene Himmel und brechen die Achsen. Noch trunken vom Schimmer, vereist sie der Frost. Verfallen in Starre, erliegen dem Rost und wirken am Boden für immer verloren. Dann blüht eine Zeit, in der Sonne sie findet. Wenn Wasser und Erde, von Neuem, sich bindet. Sie treiben dann wieder, weit …
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feedback jeder art Los geht's!
| erstellt von Anonyma- 8 Kommentare
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Los geht's! Die Sonne strahlt vom himmelblauen Himmel, es hopst ein Mops, das ist ein dicker Hund und Großmama, die liest ein Buch von Simmel. Hurra, der Frühling kommt, jetzt geht es rund! Ein Baum schlägt aus, der Girlitz fliegt herunter, dem Regenwurm beim Singen auf den Kopf, das Gras, das treibt's beim Grünen immer bunter. Hurra, der Frühling lacht und ruft: Klopfklopf! Der Fisch im Topf macht wieder Blubberblasen, nur spinnt die Spinne einfach ganz normal, dafür beschlägt die Uhr: Es ist ein Glasen. Hurra, der Frühling pfeift - auf die Moral! Da knutscht der flotte Hirsch die fesche Katze, jaja, die…
letzter Beitrag von Anonyma, -
ein vogelleben
| erstellt von Perry- 0 Kommentare
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ein vogelleben vorgelagert die insel, an deren haut das bricht, was vor dünen ausrollt. bei ebbe ist sie zu fuß erreichbar, gibt den blick frei auf möwennester, in denen braun geprenkeltes wartet. mit federn in den händen, versuchen wir abzuheben, doch es fliegen nur gedanken ins aufblauende.
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Am Ende aller Zeit
| erstellt von DavidZant- 8 Kommentare
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Wenn Ich könnte, würde Ich, aufstehen und gehen, wohin es mich zieht. Weit weg, von allem und jedem, jenseits des Horizonts, zwischen Apfelbäumen. Dort läge Ich, im Gras, im Schatten, eines alten Baumes. Verspielt tanzten, Sonnenstrahlen, mit kühlen Brisen, durch grüne Blätter. Ein einsamer Vogel, sänge sein Lied, dann wäre, alles still. Ginge jetzt, unter die Welt, ein Lächeln verkneifen, könnte Ich nicht.
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
Endlich ist die Zeit heran, Ziehen Sommernächte ihren Bann. Und ab und an geschieht, Was nur der stille wirklich sieht. In der Zeit der letzten Sonne. Der edlen strahlen wahre Wonne. Zieht leis der Mond schon seine Bahnen Uns vor der schwarzen Nacht zu warnen. Doch in dem Zwielicht dieser Zeit, Trägt die Seele Meilen weit. Steigen auf aus dunklem Holz Des lichtes allerletzter stolz. Kleine Funken, kaltem Feuer Sind den Geistern ungeheuer. Schweben lautlos in die Nacht. Kreuzen Wege, halten wacht. Sieht man sie am Boden warten. Des Erden leuchten Sternenkarten. Seh sie gleiten durch Stille Dunkelheit Kennen licht allein, ke…
letzter Beitrag von saschapu, -
Sternschnuppen
| erstellt von Alter Wein- 3 Kommentare
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Sternschnuppen Heute ist die Nacht der Schnuppen, freu' mich lange schon darauf, viele Sterne werden "wuppen" hoch am Himmelzelt zu hauf. Man kann sich etwas wünschen, so spricht des Volkes Mund: "Ein Wunsch pro Schnuppe der ist frei - ein neues Auto wär' dabei, vielleicht auch eine tolle Reise gewinnt man so, auf diese Weise. Doch gibt es leider ein Problem, wir werden keine Schnuppen seh'n. Der Himmel ist so grau verhangen, dass selbst die Astronomen bangen um ihre Schnuppen in der Nacht. Ob sie wirklich Glück uns bringen? das weiß keiner so genau, Drum die Moral von der Geschicht' verlass dich auf die Schnupp…
letzter Beitrag von Carlos, -
Kleiner Spatz
| erstellt von Rena- 2 Kommentare
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Kleiner Spatz Ich wollt, ich könnt als kleiner Spatz, ganz sorgenfrei und einfach so in den blauen Himmel fliegen. Hinauf in die Unendlichkeit, ach wäre ich froh, könnt ich die Schwerelosigkeit besiegen. Und bin ich müde, nehme ich Platz in meinem schönen Nest, das ich aus Zweigen hergestellt, und das mich Wärme spüren lässt. Ich schliefe fest, denn tief versteckt im Baumgeäst bin ich in Sicherheit, kein Feind, der mir was Böses will, ist zu sehen weit und breit. Und habe ich mal Hunger, flieg ich zur Wiese hin und such mir einen Regenwurm tief in der Erde drin. Nur vor dem Winter hab ich Angst, vor Kälte, Eis und…
letzter Beitrag von Rena, -
feedback jeder art Wilde Liebe
| erstellt von Steph1988- 7 Kommentare
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Oh Herbst, mein wild geliebter, wirfst Blätter über's Land. Und Bäume steh'n wie Maiden, in festlichem Gewand. Oh Herbst, mein wild geliebter, wirfst Nebel über'n Wald. Und alle Stimmen schweigen, die Welt wird zart und kalt. Oh Herbst, mein wild geliebter, wirfst Stürme über's Feld. Und Wolken dräu'n wie Türme, hoch am Himmelszelt. Oh Herbst, mein wild geliebter, wirfst Sonne über's Tal. Und alles glitzert funkelnd, wie reich geschmückter Saal.
letzter Beitrag von Steph1988, -
nur kommentar Frühling
| erstellt von Elisabetta Monte- 7 Kommentare
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Frühling Zaudernd alleweil schickt er zaghafte Boten nächtens mit eiskaltem Hauch Resigniert durchziehen tiefe Furchen feuchtkaltes Land Linde Strahlen täuschen schwächelnd sein Kommen vor Frühling © Elisabetta Monte
letzter Beitrag von Egon Biechl, -
feedback jeder art Mein Vierbeiner hat letzte Nacht
| erstellt von Kurt Knecht- 0 Kommentare
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Mein Vierbeiner hat letzte Nacht, so richtig Fetz, Rabatz gemacht; etwas im Hof hat ihn gestört, hat ihn so richtig stark empört. Die Nachtbars Katzen können es nicht sein, die gehen zum Abendessen rein. Dann schlafen die, versorgt im Haus, gehen morgens spät, erst wieder raus. Was also ist es für ein Tier, das nachten s rum schleicht vor der Tür; ganz langsam hab ich den Verdacht, der Waschbär die Geräusche macht. Derselbe der ganz unverhohlen, mir meine Kirschen hat gestohlen; und da der Kirschbaum gänzlich leer, muß wohl was anderes, leckeres her. So hat sein Suc…
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
Ewigkeit
| erstellt von Windreiter- 2 Kommentare
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Das Wesen des Baumes gleicht sehr dem des Menschen: Als Same strebt er beharrlich zum Licht, als kleine Pflanze lernt er sich, behütet von den Großen, im Dasein zu behaupten, als junger Baum, entfaltet er sich gemäß seinem Wissen und seiner Fähigkeiten, als gereifter Baum, legt er die Samen für eine neue Generation, um durch Sie wieder zu kehren. als alter, ehrwürdiger Baum, verströmt er seine Weisheit an Alle, die ihm nahe sind, und doch gibt es einen Unterschied: Er wächst mit den Jahren an Stärke und Kraft, und kennt das Geheimnis der Ewigkeit.
letzter Beitrag von Windreiter, -
feedback jeder art Der Sperling
| erstellt von Alter Wein- 1 Follower
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Der Sperling oder Spatz genannt ist im Lande gut bekannt - er gehört nicht zu den Feinen, nicht zu den Schönen, die da meinen nur bunte Federn wären toll Ja, sein Clan ist riesengroß, sein Gesang nicht so famos - eine reiche Kinderschar schon immer seine Freude war Er sitzt an meinem Gartenteich die Äuglein klar, Gefieder weich - er taucht ganz in das Wasser ein, das Baden kann so herrlich sein Manch einer rümpft die Nase er hat ja keine Klasse, doch das gleiche Daseins-Recht wie Stare und der bunte Specht 27.05.20 © alterwein
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Düsterwald
| erstellt von Lyrikaner- 0 Kommentare
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Bei Mondesschein steh‘ ich im Düsterwald ganz allein. Um mich herum der klare See, im Nebeldunst erscheint mir eine Fee. Ich riech‘ den Duft des Waldes in seiner ewigen Natur. Düster ist der Wald, heilig sein Flur. Mythische Wesen durch dein Dickicht dringen und ihre Lieder mir wohl gleich klingen. Bei Mondesschein entfaltet sich deine Macht, im Düstern ist der Wald zum Leben nun erwacht. Regen fällt nun auf mir nieder, bedeckt sanft nun meine Glieder. Nährt nun Baum und Boden und diese Welt, die sich in dir verborgen hält. Dein Zauber entfaltet seine betörende Pracht, man sieht es, wenn man gibt drauf acht. Das zarte …
letzter Beitrag von Lyrikaner, -
feedback jeder art Das Hexenei
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Wo tief im Walde Licht gestorben auf weichen Nadeln ein Kind geboren ist aus faulem Grund entsprungen und durch garstige Teufelei gelungen Spinnenbeine sich hervorstrecken im hohlen Holze haust der Schrecken rote Augen, geifernde Klauen Zähne wie Stacheln, zum Stechen und Kauen Feuchtes Moos auf allen Steinen Pflanzen wachsen auf Gebeinen Ruinen vorzeitlichster Tage schweigsame Hügel, offenes Grabe Entschlüpft und gestorben oder doch schon tot geboren? verwest noch zu lebzeiten es stinkt und wird ihren Fluch verbreiten
letzter Beitrag von Hayk, -
das sanfte der wildtaube
| erstellt von Perry- 0 Kommentare
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das sanfte der wildtaube sie wohnt in der baumkrone hinterm haus da ist das nest windgeschützt das geäst dicht genug um blicke abzuhalten an kalten tagen steht sie wie gulliver unter den sperlingen pickt nach streu futter ignoriert störenfriede wie immer ist sie friedlich wie es ihrer art geziemt trauert geduldig dem gefährten nach dessen federn verstreut im schnee liegen
letzter Beitrag von Perry, -
Klänge der Natur
| erstellt von nordisch- 1 Kommentar
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Hi das Gedicht habe ich vor längerer Zeit mal geschrieben, wie gefällt es euch? Ich sitze unter Bäumen an einem kleinen Bach ich fange an zu träumen oh wie die Sonne lacht Ich sehne mich nach neuen nach einen fernen Ort will mehr als nur träumen doch ich träume nur hinfort Was für wunderschöne klänge gar himmlischer Gesang es begeistert die Menge ich in ihr versank sind es die Vögel in den Bäumen oder nur der Wind es ist doch zu sträuben wo wolln die Klänge hin Ich folge ihnen von Ort zu Ort die Klänge mich betäuben träume ich noch hin fort? und wach auf unter Bäumen? ich will sie nicht missen die Klänge…
letzter Beitrag von julian, -
feedback jeder art So nah
| erstellt von Patrick- 7 Kommentare
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- bearbeitet - So nah Wenn das Gezwitscher der Stadtvögel mit dem Zirpen Der Rückwärtsgänge von Müllwerkern konkurriert Und das Geräusch-Bouquet abgerundet wird Von den kreischenden Gleisen der Trams. Wenn sich morgens die Hupkonzerte in den Wipfeln Der Hochhäuser verfangen. Ja, dann ist er’s! Dann lässt er sein blaues Band Wieder flattern durch die Lüftungsschächte der Supermärkte. Frühlingsduft. Die wunderschönsten Blumen am Kottbusser Damm Tragen schwarze Autos auf ihren Kühlerhauben. Es frisst der Löwenzahn Sich durch den brüchigen Beton des Parkplatzes Und die Kreuz…
letzter Beitrag von Patrick, -
feedback jeder art Ameisengleich
| erstellt von Sonja Pistracher- 7 Kommentare
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Es waren einmal im Waldesland, wo an der Zahl echt allerhand so an die hundert, wenn nicht mehr, Ameisen gekrabbelt, kreuz und quer, um sich mit Müh´ und ohne Rast, ab zeitig Früh´ mit großer Last, ein Haus zu bauen, komm doch schauen: Ein Halm, so groß, dass lahm nicht bloß dein Arm schon wäre dann die Schere vorne am Gebiss, mit der geschnitten werden muss, während die dritten bereits den Stein versuchen wegzuschieben, wegzudrücken, wegzutauchen und in kleinen Schüben gelingts, dass sie einhauchen den Dingen Leben d…
letzter Beitrag von Managarm, -
Frühlingsdüfte
| erstellt von rupert.lenz- 0 Kommentare
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Frühlingsdüfte Laden Dich Frühlingsdüfte ein um in Erinnerungen und in Wohlgefühl zu schwelgen, Gärten voller Pracht und Farben, die erblinden lassen und doch immerfort den Augen schmeicheln ? Lass es zu, und sei’s für eine Stunde nur ! Die Zeit steht still und keine Uhr wird ihre Unruh zu Dir tragen. Viel mehr als ein Traum sind all die Wirklichkeiten ohne Zahl und Frühlingsdüfte retten sie dem Herzen, das empfänglich bleibt, hinüber aus den Kindertagen. 12.12.2003 Rupert
letzter Beitrag von rupert.lenz, -
Möwen
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 0 Kommentare
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Schweben gerne. Reiten auf Wellen. Stürzen hinab um hoch zuschnellen. Verfolgen Schiffe wie ihnen ist. Nahrungssuche mit eigener List. Sind auch mal faul. Hocken am Strand. Muntere Vögel im nördlichem Land.
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
feedback jeder art Septemberimpressionen
| erstellt von anais- 4 Kommentare
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In den letzten Sommertagen streut die Blumenfee nochmal Farben satt in meinen Garten Astern leuchten weiss,rot,blau Dahlien und Hibiskis öffnen ihre Blüten in Rose, in Violett auch ein Vogelpärchen zwitschert fröhlich im Duett Äpfel,Nüsse, Birnen, Trauben prangen reif im goldenen Laub Noch einmal lacht des Lebens Fülle vor dem kalten Winterhauch
letzter Beitrag von anais, -
Herbst-Reflektionen
| erstellt von Poetry-Ghost- 2 Kommentare
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©"Herbst-Reflektionen" Fang die Momente des Sommers ein im Land der ewig buntblühenden Farbenpracht wie ein schöner bunter Schmetterling uns vorgemacht. Es eilt der Herbst herein. Der goldene Herbst schenkt uns noch Licht. Die Sonne durchflutet dein Gesicht. Vergiss die Schönheiten des Sommers nicht. Die letzten Strahlen reflektieren in diesem Gedicht. Liebe Grüße ©Poetry-Ghost 1.Oktober 2017
letzter Beitrag von Poetry-Ghost, -
feedback jeder art Perfekt abgestimmt
| erstellt von Sinneswandler- 5 Kommentare
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Das Rascheln der Palmen im nächtlichen Wind, vereint sich ganz sanft mit dem stetigen Rauschen, so wie im Orchester verstehen sie sich blind, im Sand ist mein Platz um in Ruhe zu lauschen. Das schimmernde Wasser bemalt wie mit Pinseln, fügt sich voller Schönheit im Einklang zart ein, in wandelndem Licht zeichnen sich kleine Inseln, so spielt jetzt der Künstler mit mystischem Schein. Der fast endlose Himmel versprüht Eleganz, da über dem Meer weiß das Sternenlicht funkelt und die magische Weite in tiefblauem Glanz, sich manchmal durch ziehende Wolken verdunkelt.
letzter Beitrag von Sinneswandler, -
feedback jeder art Die Farbe des Glücks
| erstellt von NaturalTini- 0 Kommentare
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„Was ist die Farbe des Glücks?“, fragte die Schnecke, die da saß bei der Hecke des Gartenzauns. Ganz erstaunt über diese Frage, antwortete das Eichhörnchen geradewegs „Braun – so wie die Nüsse vom Baum“. Die Biene, die das hört, ist ganz empört. „Wie kann das sein? Gelb muss es sein! So wie der Blütenstaub, den ich heimtrage in den Bienenbau.“ Die Raupe sagt, „ihr seid verrückt, ist doch das Grün der Blätter das beste Stück“. Estarabella alles mitangehört und lächelt bevor sie ihnen erklärt: „Das Glück ist in allen Farben zu finden, je nach deinem Befinden. Jeder hat etwas Anderes, das ihn glücklich macht. Bei mir ist‘s der Regenbogen in seiner ganzen …
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Im Maiwald
| erstellt von gummibaum- 7 Kommentare
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Im Mai rief man mich bleich ins Haus: Ich dürfte nicht im Walde wandern, die Bäume, hieß es, schlügen aus. Doch hörte ich nicht auf die andern. Ich wollte unter Bäumen sein. Ihr Grünen gab dem welken Manne das Harz der Lust, die Liebespein. Ich duftete nach Edeltanne. Und kaum, dass ich den Wald betrat, besänftigte ich so die Tritte der wilden Wurzeln, und man bat mich selig in der Lichtung Mitte. Da stand ich, eingekreist vom Grün der hohen Pappeln, Buchen, Linden. Ich sah die Eiche, stark und kühn, als erste ihre Worte finden: „Verströmst du, Tanne, diesen Duft, so mag ich schwebend mit dir tanzen: in eines Maien linde …
letzter Beitrag von gummibaum, -
Die Flügel ausgebreitet, lass ich mich gleiten. Hier oben in den Wolken, weit weg von Eurem bunten Treiben, dreh' ich stolz die Brust, dem Wind entgegen. Thermik von unten, drückt mich in weiten Kreisen nach oben in die Himmelssphären. Hier bin ich eins mit mir, die Elemente schmeicheln und liebkosen mich. Wenn ich nach unten zu Euch schau spür' ich Bedauern. Eure Sorgen, eurer hektisches Getue, ist weit entfernt von der majestätischen Ruhe und Beschaulichkeit, die sich aus meiner Perspektive offenbart.
letzter Beitrag von Behutsalem, -
Freude
| erstellt von Alter Wein- 3 Kommentare
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Freude Endlich ist es nun soweit es beginnt die Ferienzeit Urlaubsziel ist auserkoren - Koffer gepackt, Hunde geschoren Freue mich auf Meer und Wind wieder wie ein kleines Kind - auf Strandkorb und Sonne Meeresrauschen – meine Wonne Spaziergang am Strand mit dir Hand in Hand - Wind in den Haaren Möwen in Scharen 28.06.2019 © alterwein
letzter Beitrag von Josina, -
Sinfonie des Waldes
| erstellt von Jannik- 0 Kommentare
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Laue Sommernacht und ich bin noch immer wach kleine Vampire erlaben sich meines Lebenstranks als ich in mir selbst verstarb wie du in mein Leben tratst vorbeiziehen vorüberziehen vor mir fliehen wie ein Riss im Himmelsfundament traurig, ein Stern, der brennt. Ich wünsch mir was. Wünsch dir was. Die Grille. Ein Dirigent. Zählt zirpend ein Und im Takt. Es klackt. Der Specht steigt ein. Sanft darauf legt sich die Sinfonie des Waldes Vögel singen laut im Chor Solch lieblich Klang in meinem Ohr Solch lieblich Klang was einst gespaltet wird nun Eins und bleibt für immer und was nunmehr nie erkaltet Solch Harmonie, sie bleibt für …
letzter Beitrag von Jannik, -
feedback jeder art Der Seiltänzer
| erstellt von Jackybee- 10 Kommentare
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Der Seiltänzer Ein Vogel sitzt auf einem Ast, der schwingt, vom regen Wind gepeitscht, als wollte er dem Federvieh mit aller Wucht das Kleid ausziehn. Ein Seiltanz schönster Art erfolgt, in dem der Flügelmatador der Peitsche ausweicht, links und rechts, und eitel auf dem Seil stolziert. Und als dem Wind die Luft ausgeht, die Wippe rasch zum Ruhen kommt, da schaut der kleine Vogel auf und fliegt erquickt zum nächsten Spiel.
letzter Beitrag von Jackybee, -
Das Ökohaus
| erstellt von huby- 1 Kommentar
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Das Ökohaus Versiegte Quellen, verödetes Land, Tag für Tag wird mehr zu Sand. Auf dem alten Weidegrund, wuchsen Bäume – Kern gesund. Apfelbäume mit Blüten dran, sie zogen im Frühjahr die Bienen an. Die machten unseren Honig daraus, die Katze fing dort ihre Maus. Die alten Bäume, sie fielen zu Boden, hemmungslos - tat man Sie roden. Ein Haus mit Garage - kommt nun hier her, denn wir werden immer mehr. Perfekt gedämmt, alternative Energie, Baustoffe ganz ohne Chemie, Ein solch durchdachtes Ökohaus, macht der Natur doch gar nichts aus. Auf das letzte bisschen Grün - baut man noch eine Straße hin. Und als Ersatz fürs Grün der Straße, ste…
letzter Beitrag von Perry, -
Wer bist du, Mensch?
| erstellt von Alter Wein- 3 Kommentare
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Wer bist du, Mensch? Wer bist du Mensch, wer willst du sein der Herrscher dieser Welt allein? Du bist ein Sandkorn im Getriebe, mit Glück eines Andern Liebe Ein Vogel fliegt am Firmament er weder Gut noch Böse kennt - lebt fröhlich in den Tag hinein, genießt den hellen Sonnenschein Der Fisch zieht seine Wasserbahn weil er an Land nicht leben kann - das kühle Nass ist sein Revier, Nahrung findet er nur hier Der Mensch er kann nicht fliegen, auch leben nicht im Meer, die Schwerkraft würde siegen und er ertrinkt , trotz Gegenwehr Kann er steuern Regen und Wind Vulkane stoppen - kein Ausbruch beginnt? Stürme und Seebeben…
letzter Beitrag von Behutsalem, -
Öffne ihm die Türen
| erstellt von Freiform- 5 Kommentare
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Der Herbst soll mich entführen ich öffne ihm die Türen er kann mich hinausziehen aus Sommers Griff entfliehen Auf Blättern will ich schweben dem Farbenspiel hingeben im dichten Nebel baden an seinen Winden laben Die Seele mir erfrischen und Herbstpilze auftischen von bunten Trauben naschen Kastanien in den Taschen Der Herbst soll mich entführen ich öffne ihm die Türen gehe in ihm spazieren und lass mein Herz verzieren
letzter Beitrag von Behutsalem, -
abgeerntet
| erstellt von Perry- 1 Kommentar
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abgeerntet ähren schwanken hitzeschwer, lassen sich in sichelnde hände fallen. endlich läuten die glocken zum gebet, doch niemand ist bereit den hut zu ziehen, bevor nicht das letzte fuhrwerk einfährt. erschöpfung torkelt in den schatten, erste krüge klirren unter kastanien. weißer schaum malt schnauzbärte, aus mundwinkeln tropft gerstensaft auf verschwitzte hemden, blusen. ein windstoß fährt durch blätter, lässt staubfahnen wirbelnd tanzen, doch das ferne grollen geht ins leere. die kühe auf der weide warten weiter auf eine feuchte labsal.
letzter Beitrag von Perry, -
Der Wolken Spiel
| erstellt von Wolkenwolf- 0 Kommentare
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Die Wolkenwand schwingt sich hinab, Kriecht zärtlich den Berghang entlang, Entkommt auch dem Regen nur knapp, Wiegt sich in seinem trommelnden Klang. Der Nebel tanzt über den Tälern, Durchstreift auf der Jagd jedes Blatt. Das Licht dieses Morgens zu schmälern, Frisst er sich an der Dämmerung satt. In diesem Sinne: Guten Morgen allerseits :wink: Mag jemand weiterspinnen? Will's nicht zerstören, solang es noch halbwegs gut ist. Liest sich jetzt schon ein wenig schwer..
letzter Beitrag von Wolkenwolf, -
Lied der See-Frauen beim Netzespinnen und -flicken
| erstellt von Mischa- 1 Kommentar
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Lied der See-Frauen beim Netzespinnen und -flicken Mancher irrt durch Sehnsuchtsgärten getäuscht von süßem Weh verträumt in Schmerz das halbe Leben doch draußen lockt der See auf seinen Wellen leuchten Sonnen die lachen kichernd auf die grooße Sonne lacht vom Himmel das blaue Wasser lacht hinauf Machen morgen, gestern Schmerzen So bade dich im neuen Tag Atme Winde Wolken Düfte umarme jeden der dich mag und ist dein Herz keinem gewachsen so schau dem Gras beim Wachsen zu und ist im Winter alles duster find in Moos und Wäldern Ruh Denn mancher irrt durch Sehnsuchtsgärten getäuscht von süßem Weh verträumt in Schmerz sein halbes …
letzter Beitrag von Uloisius, -
Winternacht
| erstellt von macu- 1 Kommentar
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Winternacht Die kalten Nächte sind gekommen Der letzte Funken Wärme verglommen Erhalten haben Riesen nun den Eingang Mit eisgem Griff uns alles nun abverlang Dort sieh die kleinen kalten Geister Der Winter treibt sie, unbarmherzig Meister Einziger Wächter, Mond, sie bestrahlet Nach Mutigen die wandern suchet Am Feuer sitz und schau durch Hallen Der Riesen Rufe draußen schallen Zwar ists dunkel, Nacht doch strahle Mit Helle, Kälte, Schönheit prahle Ihr Mond und Sterne sollt bewachen Gesichert sind wir, können lachen Trotz Kältes Herrschaft, Frosts Bestimmung Erleuchtet uns wie nachtlich Lichtung ©Hauke Ahnema…
letzter Beitrag von Torsul, -
feedback jeder art bla ...
| erstellt von Rita Lin- 8 Kommentare
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Blüten, Bienchen, bla bla bla bla bla Bäume sprießen Frühling und so weiter bla glitzernd Bächlein fließen Bla bla Rienkäferma ist so rot sein Kittel Gegen Frühlings bla bla bla gibt es noch kein Mittel
letzter Beitrag von Rita Lin, -
feedback jeder art Wasserliebe
| erstellt von Letreo71- 1 Follower
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Fische haben auch Gefühle, glubschen sie dich meist nur an. Ist das Wasser heiß und schwüle, wollen sich sich paaren dann möchten ihre Flossen streicheln, Augenrunde sich verstecken, wenn sie gar vor Scham erröten. Zartes Blubbern, wie ein schmeicheln. Manche aber wollen necken, scheint es ihnen doch vonnöten. Sind im Taumel ihrer Triebe manchmal über Kopf zu sehn. Ja so ist das mit der Liebe und ich kann es gut verstehn.
letzter Beitrag von Letreo71,
