Flora & Fauna
Hier darf alles rund um Mutter Natur veröffentlicht werden
2.241 Themen in dieser Kategorie
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Sei, was du sein willst!
| erstellt von Homo_Ingenuus- 1 Kommentar
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Sei, was du sein willst, in dieser weitesten aller Welten! So spreize ich meine stolzen Schwingen und erhebe mich in azurne Himmelsweiten! Werde hernach erhaben schreiten als Majestät der Steppe und würdigster König aller Tiere! Heiß wird zu Kalt, die Wandlung setzt ein, ich schwimme tief, durch Meere, Flüsse, Seen, um an Land zu kriechen, aufzustehn und nackt dem Leben als Mensch in dieser Welt entgegen zu sehen...
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
Spinnennetz
| erstellt von Richard von Lenzano- 0 Kommentare
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Spinnennetz Du zartes Gebilde Mondlicht spiegelt deine Fäden in endloser, schlafender Nacht schwingst in leichter Brise - was ist dein grausamer Sinn? Spinnennetz, du edles Kunstwerk Hinterlist ist dein Begehren, allzeit bist du bereit - alles in dich aufzunehmen. Richard von Lenzano © 05-2009
letzter Beitrag von Richard von Lenzano, -
Auch Regen braucht die Welt
| erstellt von eiselfe-
- Script-Sensei
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Endlich - dicke Tropfen prasseln nieder, spüre die klare, frische Luft nun wieder. Wie lange ist es denn schon her, habe den Regen vermißt so sehr. Alles vertrocknet oder verbrannt, habe es so noch nicht gekannt. Doch nun hat der Herbst die Regie übernommen und wir haben endlich Regen abbekommen. Möge sich der Herbst von seiner besten Seite zeigen, dann werden auch die Sommerfans nicht ganz so leiden. Laßt uns den goldenen Herbst genießen, mit einem Glas Wein - dem Süßen.
letzter Beitrag von eiselfe, -
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unbefangen
| erstellt von Perry- 3 Kommentare
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ich verneine es orte nach ihren namen zu beurteilen schätze küsten nicht wegen ihrer landeszugehörigkeit dem licht ist es auch egal welchen schatten es wirft ich mag es meine zuneigung frei zu verschenken reiche allen die hand die sie wollen oder brauchen der wäsche ist es gleich welcher wind sie trocknet ich traue mir zu neuen insel einen namen zu geben freue mich über früchte die mir vor die füße fallen hauptsache sie sind süß oder schmecken herzhaft
letzter Beitrag von Perry, -
Abendstund (Haiku)
| erstellt von Joseph- 2 Kommentare
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Samtiger Pfirsich Tanzt mit unschuldigen blau Schöpfung des Himmels
letzter Beitrag von Joseph, -
Zugvogel
| erstellt von Richard von Lenzano- 0 Kommentare
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Zugvogel Vogel flieg - Herrscher der Luft Akrobat im Winde majestätisch und elegant ist dein Flug. Unnachahmlich ist dein Gesang, der uns Menschen tagtäglich erfreut. Vogel flieg - flieg nach Westen! Vogel flieg - zeig uns deine Künste über Wälder Meeren und Seen, demonstriere uns was grenzenlose Freiheit heißt, für dich gelten keine Schranken und Grenzen. Vogel flieg - flieg nach Norden! Vogel flieg - zieh deine Kreise über Bergen und Seen, du überfliegst Länder und Kontinente - wo du nach kurzer Rast zu neuen und unbekannten Gefilden aufbrichst. Vogel flieg - flieg nach Osten! V…
letzter Beitrag von Richard von Lenzano, -
feedback jeder art Ameisengleich
| erstellt von Sonja Pistracher- 7 Kommentare
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Es waren einmal im Waldesland, wo an der Zahl echt allerhand so an die hundert, wenn nicht mehr, Ameisen gekrabbelt, kreuz und quer, um sich mit Müh´ und ohne Rast, ab zeitig Früh´ mit großer Last, ein Haus zu bauen, komm doch schauen: Ein Halm, so groß, dass lahm nicht bloß dein Arm schon wäre dann die Schere vorne am Gebiss, mit der geschnitten werden muss, während die dritten bereits den Stein versuchen wegzuschieben, wegzudrücken, wegzutauchen und in kleinen Schüben gelingts, dass sie einhauchen den Dingen Leben d…
letzter Beitrag von Managarm, -
feedback jeder art Septemberimpressionen
| erstellt von anais- 4 Kommentare
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In den letzten Sommertagen streut die Blumenfee nochmal Farben satt in meinen Garten Astern leuchten weiss,rot,blau Dahlien und Hibiskis öffnen ihre Blüten in Rose, in Violett auch ein Vogelpärchen zwitschert fröhlich im Duett Äpfel,Nüsse, Birnen, Trauben prangen reif im goldenen Laub Noch einmal lacht des Lebens Fülle vor dem kalten Winterhauch
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Wiederkehr
| erstellt von Birke- 3 Kommentare
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Silberpfützen - Frühlingsregen Krokus blüht auf allen Wegen Regenbogen - Sonnentrick zartes Grün in Wald und Knick Schläfrig summt die Sommerwiese Kiesel klicken kühl denn diese sprudeln mit dem Bach hinab Bienen saugen Nektar satt Vögel ziehn im Herbstgebrause Moder ahnt im buntem Laube welche Kraft die Kälte hat sturmgepeitscht der Priel im Watt Eisig blinken Zweig und Hecke dicke, weiße Winterdecke schützt jetzt Knospen und Getier Nordwind heißt der See "Gefrier!" Mond und Erde, Sonnenreise ewig dreht das Jahr im Kreise Schicksal dreht das Rad ein Stück ich ging fort und kam zurück.
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Winterglühen
| erstellt von Alter Wein- 3 Kommentare
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Winterglühen Glitzernde Kristalle im ersten Sonnenlicht auf Bäumen und Sträuchern. Die letzten Beeren verziert mit Silberreif - Januar-Frost lässt die Natur endlich zur Ruhe kommen. Menschen laufen dick vermummt durch die Straßen - Kinder mit roten Wangen genießen das Eislaufen auf dem kleinen See. Das Abendrot, in vielen unbeschreiblichen Farben, kündet die baldige Dämmerung des Wintertages. Die Nacht sternenklar – wir haben Hoffnung, das Naturphänomen „Mondfinsternis & Blutmond“ zu sehen. 19.01.19 © alterwein
letzter Beitrag von Wilde Rose, -
feedback jeder art Regenwolke
| erstellt von Windreiter- 0 Kommentare
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Regenwolke, anmutig, verdunkelst heut das Licht, Frische bringst du übers Land und in mein Gesicht. Keime, Saat und Erntegut, lässt nur du gedeih‘n, bringst Hoffnung und erfrischend Mut, verdrängst der Dürre Pein. Regenbogen zauberst du am Himmelsfirmament, bis die Sonne dich besiegt und alles Dunkle trennt.
letzter Beitrag von Windreiter, -
Sternschnuppen
| erstellt von Alter Wein- 3 Kommentare
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Sternschnuppen Heute ist die Nacht der Schnuppen, freu' mich lange schon darauf, viele Sterne werden "wuppen" hoch am Himmelzelt zu hauf. Man kann sich etwas wünschen, so spricht des Volkes Mund: "Ein Wunsch pro Schnuppe der ist frei - ein neues Auto wär' dabei, vielleicht auch eine tolle Reise gewinnt man so, auf diese Weise. Doch gibt es leider ein Problem, wir werden keine Schnuppen seh'n. Der Himmel ist so grau verhangen, dass selbst die Astronomen bangen um ihre Schnuppen in der Nacht. Ob sie wirklich Glück uns bringen? das weiß keiner so genau, Drum die Moral von der Geschicht' verlass dich auf die Schnupp…
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Was mich traurig macht
| erstellt von Alexander- 1 Follower
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Was mich traurig macht ist.... der Anblick der Wiesen am frühen Morgen mit Tau benetzt auf dem sich die Morgenröte spiegelt der Nebel der über ihnen liegt und dahin schleicht während Vögel ihrem Partner zurufen und den Tag begrüßen die Bäume hinter der lichtgefleckten Dunstlandschaft die an einem Bachlauf eine Grenzmauer bilden über ihnen ein Wolkenmeer eine wahre Explosion von Himmelskissen ...die rauchende Raffinerie dahinter
letzter Beitrag von Alexander, -
Kraniche II
| erstellt von Angelika- 2 Kommentare
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Zeit der Kraniche über den Dächern der Stadt. Hinauf sehe ich und denke an jene, deren Blicke erloschen. Die Lieben. Wieder hat sie die Erde, haben die Sterne sie, woher einst wir alle gekommen. Die Jahre gehen. Wann, ihr Kraniche, sehe ich euch wieder? Wann bricht mir das Herz? Schreie der Kraniche über der Stadt. Und ein Kind lacht, winkt hinauf ins Blau dort oben, wo das Wunder geschieht.
letzter Beitrag von Angelika, -
nur kommentar Herbsthasser
| erstellt von J.W.Waldeck- 2 Kommentare
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schrumplige Kompostherzen in spießiger Kühle frösteln im Herbstrost blasser und blasser verstrahlt lächelnde Bürostühle schön warm und festgesessen kein innig Licht bewahrt als äußerem Scheine nachlaufen im Sonnengesang verstrahlter Tontauben unter Traumschnee keine tiefen Wurzeln wahren nur den schönen Schein sonnigen Einerleis ihr welkes Wesen bäumt nicht außer oberflächlich fröhlich zu weinen, im Gesangsverein über trüben Regen, der Trauer bringt statt taufrisches Leben dürsten Völker im Wüstenwind damit glitschige Lachsnelken gelackmeierte Neurosen melken
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art Schneediamanten
| erstellt von susischreib- 8 Kommentare
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Über Nacht kam diese gleißend weiße Pracht. Geblendet, den Blick abgewendet, heben sich die Lider wieder. Wer hätte das gedacht? Wer hat aus Schnee Diamanten gemacht?
letzter Beitrag von susischreib, -
feedback jeder art Teilweise romantisch
| erstellt von Carolus- 0 Kommentare
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Teilweise romantisch Tief verschleiert tritt am frühen Morgen die Schöne des Tages in Erscheinung, als wolle sie zuerst das Blaue prüfen, das ihr der Himmel versprochen. Doch als die Freundin sich mit strahlend warmen Lächeln nähert, wird ihr so seltsam warm ums Herz. Mit sanfter Hand zieht sie den Schleier fort und lässt ihr Kleid bewundern, darauf taufrische Perlen in bunten Farben glitzern. Ohren durchbohrend fegt ein Krankenwagen, über die Bundesstraße, gefolgt von Polizei mit Warnsignalen.
letzter Beitrag von Carolus, -
feedback jeder art Der Sperling
| erstellt von Alter Wein- 1 Follower
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Der Sperling oder Spatz genannt ist im Lande gut bekannt - er gehört nicht zu den Feinen, nicht zu den Schönen, die da meinen nur bunte Federn wären toll Ja, sein Clan ist riesengroß, sein Gesang nicht so famos - eine reiche Kinderschar schon immer seine Freude war Er sitzt an meinem Gartenteich die Äuglein klar, Gefieder weich - er taucht ganz in das Wasser ein, das Baden kann so herrlich sein Manch einer rümpft die Nase er hat ja keine Klasse, doch das gleiche Daseins-Recht wie Stare und der bunte Specht 27.05.20 © alterwein
letzter Beitrag von Alter Wein, -
Die Flügel ausgebreitet, lass ich mich gleiten. Hier oben in den Wolken, weit weg von Eurem bunten Treiben, dreh' ich stolz die Brust, dem Wind entgegen. Thermik von unten, drückt mich in weiten Kreisen nach oben in die Himmelssphären. Hier bin ich eins mit mir, die Elemente schmeicheln und liebkosen mich. Wenn ich nach unten zu Euch schau spür' ich Bedauern. Eure Sorgen, eurer hektisches Getue, ist weit entfernt von der majestätischen Ruhe und Beschaulichkeit, die sich aus meiner Perspektive offenbart.
letzter Beitrag von Behutsalem, -
nur kommentar Tönern
| erstellt von Marcus Soike- 0 Kommentare
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Moos an Tannen- Stumpf: Stumpfer Ton
letzter Beitrag von Marcus Soike, -
Endlich ist die Zeit heran, Ziehen Sommernächte ihren Bann. Und ab und an geschieht, Was nur der stille wirklich sieht. In der Zeit der letzten Sonne. Der edlen strahlen wahre Wonne. Zieht leis der Mond schon seine Bahnen Uns vor der schwarzen Nacht zu warnen. Doch in dem Zwielicht dieser Zeit, Trägt die Seele Meilen weit. Steigen auf aus dunklem Holz Des lichtes allerletzter stolz. Kleine Funken, kaltem Feuer Sind den Geistern ungeheuer. Schweben lautlos in die Nacht. Kreuzen Wege, halten wacht. Sieht man sie am Boden warten. Des Erden leuchten Sternenkarten. Seh sie gleiten durch Stille Dunkelheit Kennen licht allein, ke…
letzter Beitrag von saschapu, -
Sonne, Licht, Wärme
| erstellt von Jan Brunner- 0 Kommentare
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Heller Hass, Eure geliebte und vergötterte Sonne, Wärme und Freude soll sie spenden. Zerstört sie jedoch meine gute Laune, will und werde erneut den Tag beenden. Hasse das von ihr gespendete Licht, wie nicht viel andres hier. Zu sehr brennt es auf meiner Haut, verspüre nach dem dunklen die Gier. Sie widert mich an diese Helligkeit, erschaffe mir wie so oft künstlich Nacht. Ziehe mich zurück aus der Öffentlichkeit, hinter Vorhängen wird der Tag zum Dunkel gemacht. Blenden und zerstören tut es mich, fesselt mir das innerste Leben. Diese Strahlen versetzen mir einen Stich, das Licht zu erlöschen ist mein bestreben. Ich vera…
letzter Beitrag von Jan Brunner, -
Alte Eiche
| erstellt von wundi- 2 Kommentare
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Die alte Eiche Da steht sie, unerschütterlich in grandioser Einsamkeit, ihr mächtiger Stamm: Symbol der Beständigkeit, ihre Borke: Schwarz und rissig wie die Seelen Gemarterter. Die Menschen kommen und gehen, es kümmert sie nicht, festgekrallt in den Gefilden des Himmels und der Erde trotzt sie seit Jahrhunderten Stürmen und Kriegen. Schicksallos wie das ewige Meer raunt ihr Laub geheimnisvolle Worte. Mittlerin zwischen Himmel und Erde, Du alte Eiche, Sinnbild von Kraft und zeitloser Geduld, verrat´ mir dein Geheimnis.
letzter Beitrag von wundi, -
Öffne ihm die Türen
| erstellt von Freiform- 5 Kommentare
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Der Herbst soll mich entführen ich öffne ihm die Türen er kann mich hinausziehen aus Sommers Griff entfliehen Auf Blättern will ich schweben dem Farbenspiel hingeben im dichten Nebel baden an seinen Winden laben Die Seele mir erfrischen und Herbstpilze auftischen von bunten Trauben naschen Kastanien in den Taschen Der Herbst soll mich entführen ich öffne ihm die Türen gehe in ihm spazieren und lass mein Herz verzieren
letzter Beitrag von Behutsalem, -
fliegenfischer
| erstellt von Perry- 1 Kommentar
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fliegenfischer wenn ich schreibe, werfe ich die schnur weit hinaus über die glitzernde oberfläche, platziere meine gedankennymphen dort, wo noch niemand verführerisch lockte, warte, dass die forellen beißen. kann man ihre schuppenzeichnung lesen, eröffnen sich einem geheimnisvolle welten, die von wanderungen zu fernen laichgründen und magischen meerestiefen erzählen. manchmal werfe ich sie zurück, wenn mir ihre geschichte noch unvollständig erscheint.
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Sommertraum
| erstellt von Federtanz- 9 Kommentare
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Ich schrieb dich als Notiz in meine leeren Hefte in der Hoffnung der Hitze auf der Wiese - mit der bereits trockenen Wäsche und ich frage mich, was ich sehe im Sommer in der Sonne trage ich ein rotes Kleid - ein weites Herz trage ich die lockigen Haare, die ich mir im Winter nicht abschnitt Als der Abend endlich die Nacht brachte und ich mich frage, was ich sehe zog ich aus wie eine Taube die davonflog Nebel rieselte auf meine jungen Federn in meine fehlenden Worte Ja, ich frage mich, was ich sehe wenn ich meine Augen am Himmelszelt öffne den mondbeleuchtenden Schmetterlingen der Nacht dicht auf den Fersen satt vom Sommer …
letzter Beitrag von Federtanz, -
Tsunami
| erstellt von Frank Gehlert- 1 Kommentar
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Und plötzlich wechselt Sand die Farben Das Meer zieht still sein Kleid zurück Es präsentiert uns tiefe Narben Ach war man doch bis jetzt von Glück Die Möwen hören auf zu streiten Als ahnten sie gleich die Gefahr Und können in der Luft begleiten Was das Beben tief gebar So wütend bricht das Meer an Land Zieht alles durch die nasse Hand Zermalmt die Zukunft hier von allen Nichts bleibt verschont durch dessen Krallen Wer nicht entkam der ist verendet Wie die Natur das Leid verschwendet Rücksichtslos so ohne Schuld Löscht sie Leben mit Geduld Die Möwen fingen an zu streiten Kein Fisch nein Kunststoff liegt im Sand Das Meer entb…
letzter Beitrag von Carlos, -
Herbst Kalt fegt der Wind durch alle Gassen, treibt bunte Blätter vor sich her, die Tage sind nun grau und neblig, die Sonne zeigt sich fast nicht mehr. Das ist die Zeit der warmen Stube, schnell Feuer im Kamin entfacht, leise Musik, Chopin, Vivaldi, und in der Kanne Tee gemacht. Ein gutes Buch neben das Sofa, drei Kekse noch, oder auch vier, nun kann getrost der Abend kommen, die Kälte bleibt jetzt vor der Tür. Der Regen prasselt an die Scheiben, leise flackert das Kerzenlicht, wer so den Herbsttag enden lässt, den stört das Wetter wahrlich nicht.
letzter Beitrag von Cicero, -
Herbstzeit
| erstellt von Schreibfee- 2 Kommentare
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Herbszeit Der Herbst zeigt sein buntes Gewand Blätter wirbeln durch die Lüfte frische, schon eiskalte Düfte streifen verheißungsvoll das Land Schreibfee
letzter Beitrag von Schreibfee, -
Mystisch!
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 2 Kommentare
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Wald durchtränkt. Diesige Macht. Ergreift das Gemüt das schützend wacht. Mystische Szene. Täuschende Ruhe. Gedachte Geister öffnen die Truhe.
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
feedback jeder art Perfekt abgestimmt
| erstellt von Sinneswandler- 5 Kommentare
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Das Rascheln der Palmen im nächtlichen Wind, vereint sich ganz sanft mit dem stetigen Rauschen, so wie im Orchester verstehen sie sich blind, im Sand ist mein Platz um in Ruhe zu lauschen. Das schimmernde Wasser bemalt wie mit Pinseln, fügt sich voller Schönheit im Einklang zart ein, in wandelndem Licht zeichnen sich kleine Inseln, so spielt jetzt der Künstler mit mystischem Schein. Der fast endlose Himmel versprüht Eleganz, da über dem Meer weiß das Sternenlicht funkelt und die magische Weite in tiefblauem Glanz, sich manchmal durch ziehende Wolken verdunkelt.
letzter Beitrag von Sinneswandler, -
feedback jeder art dunst erhebt sich aus den wäldern
| erstellt von asphaltfee- 8 Kommentare
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dunst erhebt sich aus den wäldern krähen schreiten auf den feldern jedes blättchen wippt und tropft regengüsse gingen über wald und ackerkrume nieder hör nur - meister specht - er klopft klopft an tiefgefurchter rinde dass er fette larven finde eh' er suchend weiterfliegt tropfen fallen aus den wipfeln prallen ab von tannenzipfeln bis sich jeder grashalm biegt voll von wasserperlenketten feuersalamander retten sich indem sie bergwärts zieh'n kleine bächlein gluckern leise schneiden schneisen auf der reise und die waldameisen flieh'n nasse himbeersträucher schwanken dicke weinbergschnecken zanken …
letzter Beitrag von asphaltfee, -
feedback jeder art Der Frühling wie ein Junitraum
| erstellt von Kurt Knecht- 1 Kommentar
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Der Frühling wie ein Junitraum, das Wetter ward besser und besser; da entdeckt ich oben im grünen Baum, den pelzigen Kirschen Mitesser. Das Antlitz, mir voll zugewandt, das sollte mich wohl erschrecken; ich bin trotzdem nicht weggerannt, konnte nur niedliches entdecken. Ein flauschig schönes Kuscheltier, das Kirschen liebt, die roten; zeigt seine schwarze Maske mir, winkt scheinbar mit den Pfoten. So blieb ich wohl ein Weilchen stehen, hab ruhig dann mit angesehen; wies kleine Kerlchen rasch verschwand, Versteck in einer Tanne fand. Da ging ich weiter, weiß genau, …
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
feedback jeder art Im ersten Licht
| erstellt von Sternwanderer- 6 Kommentare
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Im ersten Licht Spurenlos der Sand noch jungfräulich der Morgen Wellen verlieren sich leise am einsamen Gestade die Blaue Stunde taucht den Horizont in ein geheimnisvolles Licht. Wundersame Stille mich wohlig umarmend Im lockenden Gezeitenspiel umschmiegt mich der Meeressaum Schritt für Schritt überquellend mit seinem Elan. Zarte Morgenröte mit bezauberndem Lächeln © Sternwanderer
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art Versunken im Garten
| erstellt von Kerstin Mayer- 7 Kommentare
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Versunken im Garten Der Garten steht in voller Pracht, wie herrlich all die Blumen blühn. Ganz sanft ist die Natur erwacht, die Wiesen stehn in sattem Grün. Der Sommer wird zum Farbenmeer, die Rose zeigt ihr schönstes Rot. Mein Herz vor Einsamkeit so schwer, der Vater schon so lange tot. Nun sitz ich hier auf meiner Bank, und schaue weit zum Himmel rauf. Ich bin vor Sehnsucht schon ganz krank, das Leben nimmt still seinen Lauf. Der Baum steht da, so stark und groß, der Liebste hier, und doch weit weg. Die Steine sind bedeckt vom Moos, auf meiner Seel‘ ein dunkler Fleck. Die Sonne scheint so warm und mild, ich spür die Kält…
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
ein vogelleben
| erstellt von Perry- 0 Kommentare
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ein vogelleben vorgelagert die insel, an deren haut das bricht, was vor dünen ausrollt. bei ebbe ist sie zu fuß erreichbar, gibt den blick frei auf möwennester, in denen braun geprenkeltes wartet. mit federn in den händen, versuchen wir abzuheben, doch es fliegen nur gedanken ins aufblauende.
letzter Beitrag von Perry, -
Kleiner Spatz
| erstellt von Rena- 2 Kommentare
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Kleiner Spatz Ich wollt, ich könnt als kleiner Spatz, ganz sorgenfrei und einfach so in den blauen Himmel fliegen. Hinauf in die Unendlichkeit, ach wäre ich froh, könnt ich die Schwerelosigkeit besiegen. Und bin ich müde, nehme ich Platz in meinem schönen Nest, das ich aus Zweigen hergestellt, und das mich Wärme spüren lässt. Ich schliefe fest, denn tief versteckt im Baumgeäst bin ich in Sicherheit, kein Feind, der mir was Böses will, ist zu sehen weit und breit. Und habe ich mal Hunger, flieg ich zur Wiese hin und such mir einen Regenwurm tief in der Erde drin. Nur vor dem Winter hab ich Angst, vor Kälte, Eis und…
letzter Beitrag von Rena, -
feedback jeder art Das Hexenei
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 2 Kommentare
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Wo tief im Walde Licht gestorben auf weichen Nadeln ein Kind geboren ist aus faulem Grund entsprungen und durch garstige Teufelei gelungen Spinnenbeine sich hervorstrecken im hohlen Holze haust der Schrecken rote Augen, geifernde Klauen Zähne wie Stacheln, zum Stechen und Kauen Feuchtes Moos auf allen Steinen Pflanzen wachsen auf Gebeinen Ruinen vorzeitlichster Tage schweigsame Hügel, offenes Grabe Entschlüpft und gestorben oder doch schon tot geboren? verwest noch zu lebzeiten es stinkt und wird ihren Fluch verbreiten
letzter Beitrag von Hayk, -
Freude
| erstellt von Alter Wein- 3 Kommentare
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Freude Endlich ist es nun soweit es beginnt die Ferienzeit Urlaubsziel ist auserkoren - Koffer gepackt, Hunde geschoren Freue mich auf Meer und Wind wieder wie ein kleines Kind - auf Strandkorb und Sonne Meeresrauschen – meine Wonne Spaziergang am Strand mit dir Hand in Hand - Wind in den Haaren Möwen in Scharen 28.06.2019 © alterwein
letzter Beitrag von Josina, -
Wer bist du, Mensch?
| erstellt von Alter Wein- 3 Kommentare
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Wer bist du, Mensch? Wer bist du Mensch, wer willst du sein der Herrscher dieser Welt allein? Du bist ein Sandkorn im Getriebe, mit Glück eines Andern Liebe Ein Vogel fliegt am Firmament er weder Gut noch Böse kennt - lebt fröhlich in den Tag hinein, genießt den hellen Sonnenschein Der Fisch zieht seine Wasserbahn weil er an Land nicht leben kann - das kühle Nass ist sein Revier, Nahrung findet er nur hier Der Mensch er kann nicht fliegen, auch leben nicht im Meer, die Schwerkraft würde siegen und er ertrinkt , trotz Gegenwehr Kann er steuern Regen und Wind Vulkane stoppen - kein Ausbruch beginnt? Stürme und Seebeben…
letzter Beitrag von Behutsalem, -
feedback jeder art Am Wiesenrain
| erstellt von Carry- 7 Kommentare
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Grünes frisches Blätterdach nach einem langem Regenguss am Wiesenrain fließt hoch der Bach der heute sehr viel schleppen muss gewaltig rauscht er jetzt dahin Morgenrot blüht langsam auf Weiden baden sanft darin mit Wärme bis zum Mittagslauf golden steht am Wiesenrain hoch die Sonne und es dringt tief in mein Bewusstsein ein was Natur mir Schönes bringt
letzter Beitrag von Carry, -
Ewigkeit
| erstellt von Windreiter- 2 Kommentare
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Das Wesen des Baumes gleicht sehr dem des Menschen: Als Same strebt er beharrlich zum Licht, als kleine Pflanze lernt er sich, behütet von den Großen, im Dasein zu behaupten, als junger Baum, entfaltet er sich gemäß seinem Wissen und seiner Fähigkeiten, als gereifter Baum, legt er die Samen für eine neue Generation, um durch Sie wieder zu kehren. als alter, ehrwürdiger Baum, verströmt er seine Weisheit an Alle, die ihm nahe sind, und doch gibt es einen Unterschied: Er wächst mit den Jahren an Stärke und Kraft, und kennt das Geheimnis der Ewigkeit.
letzter Beitrag von Windreiter, -
textarbeit erwünscht Ruhe und Glück
| erstellt von Michael-Haase-120370- 5 Kommentare
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Ruhe und Glück Ich ging einmal - gar nicht verlegen einen Regenwurm entgegen behutsam wollte ich ihm zeigen dass auch ich kann sehr gut schweigen Als er aber mich erblickte wie ich mich grad nach ihm bückte hätte er sich gern versteckt und sich auch mit Sand bedeckt Weil das nicht ging auf hartem Grund machte er sich einfach rund und wollte mir damit nur sagen: "Geh doch mal woanders jagen" Ich ließ nicht ab von meinem Denken wollte ihm nur Ruhe schenken trotzdem hörte ich sein flehen: "Kannst Du bitte - bitte gehen" Ich saß jetzt Stunden auf dem Boden …
letzter Beitrag von ConnyS, -
Herbst-Reflektionen
| erstellt von Poetry-Ghost- 2 Kommentare
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©"Herbst-Reflektionen" Fang die Momente des Sommers ein im Land der ewig buntblühenden Farbenpracht wie ein schöner bunter Schmetterling uns vorgemacht. Es eilt der Herbst herein. Der goldene Herbst schenkt uns noch Licht. Die Sonne durchflutet dein Gesicht. Vergiss die Schönheiten des Sommers nicht. Die letzten Strahlen reflektieren in diesem Gedicht. Liebe Grüße ©Poetry-Ghost 1.Oktober 2017
letzter Beitrag von Poetry-Ghost, -
feedback jeder art Wasserliebe
| erstellt von Letreo71- 1 Follower
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Fische haben auch Gefühle, glubschen sie dich meist nur an. Ist das Wasser heiß und schwüle, wollen sich sich paaren dann möchten ihre Flossen streicheln, Augenrunde sich verstecken, wenn sie gar vor Scham erröten. Zartes Blubbern, wie ein schmeicheln. Manche aber wollen necken, scheint es ihnen doch vonnöten. Sind im Taumel ihrer Triebe manchmal über Kopf zu sehn. Ja so ist das mit der Liebe und ich kann es gut verstehn.
letzter Beitrag von Letreo71, -
feedback jeder art Aus dem Fenster schauen
| erstellt von Donna- 1 Follower
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Freitag Mittag, wolkenloser Himmel in seiner besten kompromissbereitender Darbietung. Nach gestrigen Dauerregen und kurzer morgendlicher Schauer, grellster März Sonnenschein in Aufführung. Die jüngsten rosanen Zierkirschen noch beim auslegen, blinkende Regentropfen hängen dran, widerspiegeln Diamant gleißen. Natur lässt uns wissen, trotz Umstände und unbeugsames gibt's einiges welch wir gutheißen. Gezeichnete Baumschatten, wie zurückgeworfenes, jene wahrlich mit der Zeit wandern, deren Umrisse ausgestreckt daliegen auf dem Gelbgrünen samtigen Rasen. Ob sich hinter den ersten knallgelben Osterglocken, diese tro…
letzter Beitrag von Donna, -
feedback jeder art Das letzte Gewitter
| erstellt von Feuerfunke- 6 Kommentare
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Einst war es ein strahlender Sonnentag es zogen jedoch dunkle Wolken heran aus der Ferne ein leiser Donnerschlag - Die Eröffnung des Spektakels begann - Anfangs wehte eine zarte Brise, dann folgte eine kalte Windböe ruhig war es in der Meerestiefe doch stürmisch auf der Anhöhe Ein sausender, brausender, tosender Wind jede Bewegung wurd` von ihm bestimmt Ein Pfeifen, ein Heulen, ein Toben erklang plötzlich ein Schmettern die Gegend durchdrang Ein schallender Donner, ein bebender Boden, vertrocknete Bäume vom Winde verbogen Raschelnde Blätter, gen Himmel geflogen der prasselnde Regen begann nun zu toben Das Peitschen, das Rauschen, das Tr…
letzter Beitrag von Feuerfunke, -
feedback jeder art Schweben im Blau
| erstellt von Freiform- 4 Kommentare
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Im Schönsten Blau schwebe ich von Sonnenstrahlen umwoben und schwerelos lasse ich mich von der leichten Strömung treiben Luftblasen strömen dem Azur an der Oberfläche entgegen und nur mein Atem vermag die wunderbare Stille zu stören …eine Plastiktüte kreuzt meinen Weg Hier unten spüre ich warum ich die Krönung der Schöpfung bin …kein Fisch weit und breit Warum wir uns selbst verherrlichen …ein Kackhaufen treibt vorbei Und wenn wir dann irgendwann unbeobachtet untergehen …tote Korallen sind auch schön Weil wir alles andere Leben bereist vernichtet haben ...ca. 150 Tier und Pflanzenarten täglich Lasset uns unsere Existe…
letzter Beitrag von Freiform, -
feedback jeder art Mein Vierbeiner hat letzte Nacht
| erstellt von Kurt Knecht- 0 Kommentare
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Mein Vierbeiner hat letzte Nacht, so richtig Fetz, Rabatz gemacht; etwas im Hof hat ihn gestört, hat ihn so richtig stark empört. Die Nachtbars Katzen können es nicht sein, die gehen zum Abendessen rein. Dann schlafen die, versorgt im Haus, gehen morgens spät, erst wieder raus. Was also ist es für ein Tier, das nachten s rum schleicht vor der Tür; ganz langsam hab ich den Verdacht, der Waschbär die Geräusche macht. Derselbe der ganz unverhohlen, mir meine Kirschen hat gestohlen; und da der Kirschbaum gänzlich leer, muß wohl was anderes, leckeres her. So hat sein Suc…
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
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Vögelchen magst fröhlich singen fliegen hoch und weit und frei durch die Luft, lässt dich nicht zwingen in ein Gitterhaus hinein Heiter bringst du deine Kunde von der schönsten Zeit im Jahr Singst uns bis zur Dämmerstunde unbeirrt, - so rein, so klar Bleibe nur nicht allzulange Winter naht mit schnellem Schritt Vor ihm wird mir Angst und bange denn er bringt die Wehmut mit Gerne will ich auf dich warten bis die Sonne höher steht Lad dich ein in meinen Garten wenn der Wind aus Süden weht Vögelchen ich sag dir etwas einmal fliege ich mit dir Ach, das wär ei…
letzter Beitrag von Seeadler,
