Flora & Fauna
Hier darf alles rund um Mutter Natur veröffentlicht werden
2.241 Themen in dieser Kategorie
-
Schon früh am Tage Dämmerlicht Wolkendunkel schwach die Sicht Die Sonne strahlt für Sekunden hat eine kleine Lücke gefunden Wende mein Gesicht zur Sonne genieße trunken diese Wonne Josina Das Leben gibt Dir die Noten vor, das Komponieren liegt bei Dir
letzter Beitrag von Josina, -
Leiser Wind bewegt die Wellen, die Sonne spiegelt sich auf dem Wasser wieder. Stille, Ruhe um mich herum. Nur das Kreischen der Möwen das sanfte Rufen der Schafe ist zu hören. Mein Blick schweift in die Ferne, die Gedanken machen sich auf Wanderschaft. Ein Gefühl von Freiheit breitet sich in mir aus. Atme tief die Salzige Luft ein, weiß in meinem Inneren das ich diesen Ort nicht verlassen möchte und Doch muß ich zurück. Zurück in die Ferne, doch ein Teil von mir bleibt hier an der See. Lg RSElektra im Oktober 2009
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
Der Rosenstrauch
| erstellt von Zagorry- 2 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
Er blühte mir in weißer Pracht Im Lenz und Sommer wieder. Die rote Frucht, die er gebracht, War mir als Blüte lieber.
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
feedback jeder art Herbstblues
| erstellt von Josina- 4 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
Klassische Pianomusik erfreut meine Ohren, bringt Wohlgefühl, Geborgenheit nach Haus. Trinke genüsslich den wärmenden Tee aus, versinke in seidigen Kissen, Traum —verloren. Tief entspannt, spüre weder Raum noch Zeit, meine Augen schließen sich unwillkürlich. Die Stimme der Vernunft spricht richterlich, die Sitzung wache auf, es ist gleich soweit! Die Stimme der Bequemlichkeit säuselt fein, schlafe weiter es geht auch einmal ohne Dich. Yiruma spielt Kiss the Rain am Piano für mich zur ruhigen Musik dusele ich erneut selig ein. Unterschwellig ein Diktum meiner Vernunft, heute sind Neuwahle…
letzter Beitrag von Josina, -
Sommergedanken
| erstellt von Alter Wein- 2 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
Sommergedanken Ein wunderschöner Sommertag, die Luft so klar und rein - Menschen fröhlich, ohne Frag - so soll das Leben sein. Bei uns ist das die „Kellerzeit“ mit Fahrrad geht es raus - die Gastronomen stehen bereit mit manchem Gaumenschmaus. Man trinkt Bier, Wasser, Wein gesellig in der Runde - eine Brotzeit muss auch sein man erfährt manch‘ Kunde. Dunkle Wolken ziehen auf, der Wind fegt übers Land - nun schnell auf das Fahrrad rauf, die Folgen sind bekannt. Noch grollt der Donner in der Ferne, die Bäume biegen sich im Wind - die Ausflügler, sie würde gerne daheim sein, ehe ES beginnt. Geschaf…
letzter Beitrag von Alter Wein, -
insel-impression (I)
| erstellt von Mary Lou- 2 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
. ei-n-land im sonnig blühenden wind umschlingt mich mit dir möwenlachen klopft an gedanken treiben aus poren von großstadtstaub .
letzter Beitrag von Mary Lou, -
feedback jeder art Los geht's!
| erstellt von Anonyma- 8 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
Los geht's! Die Sonne strahlt vom himmelblauen Himmel, es hopst ein Mops, das ist ein dicker Hund und Großmama, die liest ein Buch von Simmel. Hurra, der Frühling kommt, jetzt geht es rund! Ein Baum schlägt aus, der Girlitz fliegt herunter, dem Regenwurm beim Singen auf den Kopf, das Gras, das treibt's beim Grünen immer bunter. Hurra, der Frühling lacht und ruft: Klopfklopf! Der Fisch im Topf macht wieder Blubberblasen, nur spinnt die Spinne einfach ganz normal, dafür beschlägt die Uhr: Es ist ein Glasen. Hurra, der Frühling pfeift - auf die Moral! Da knutscht der flotte Hirsch die fesche Katze, jaja, die…
letzter Beitrag von Anonyma, -
Zugvögel?
| erstellt von Alter Wein- 2 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
Unsere Störche ziehen nicht mehr fort, zu schön ist es im Frankenland; viel Nahrung gibt es hier vor Ort, den Störchen ist das wohl bekannt. Wird im Winter das Futter knapp, sind Wiesen schnee- und eisbedeckt, dann kommt der Vater mit der "Kapp" - keine Adebar im Eise steckt. Nicht alles zieht, was ziehen kann - es kommt der nächste Lenz - und dann sind unsre Störche schon vor Ort und jagen manch' Geflogenen fort. 10,2016 © alterwein
letzter Beitrag von Alter Wein, -
feedback jeder art Fallobst
| erstellt von Alexander- 11 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
Fallobst Es fällt in die Körbe ein Lichtlein hinein und schenkt jedem Kern ein versüßtes Verbot. Die Äpfel erstrahlen in glänzendem Rot und blenden die Blicke, um schmackhaft zu sein. Gesammelte Früchte, im Garten gewachsen, erliegen dem Hunger in gierigen Stunden. Sie gären und laufen in drehenden Runden, in eigene Himmel und brechen die Achsen. Noch trunken vom Schimmer, vereist sie der Frost. Verfallen in Starre, erliegen dem Rost und wirken am Boden für immer verloren. Dann blüht eine Zeit, in der Sonne sie findet. Wenn Wasser und Erde, von Neuem, sich bindet. Sie treiben dann wieder, weit …
letzter Beitrag von Alexander, -
tag am meer
| erstellt von Perry- 3 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
entsteigt die sonne den schimmernden wellen heben sich nebel aus dem seegras kreisen wie in trance zusammen mit möwen über den klippen die pfeile der wildgänse zielen in richtung norden tauben picken nach krümel des nachmittagskuchen das auf und ab ihrer köpfe schlägt den tagestakt fällt nacht auf die dünen hilft es beim einschlafen die lichtstreifen des leuchtturms zu zählen wenn sie im ewig gleichen rhythmus dein gesicht streicheln
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art Versenke mich im Meer
| erstellt von Devils.darling.- 6 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
In deinen Wässern will ich wiegen, in deine Umarmung taumelnd fallen, auf deiner Oberfläche liegen. In deinen Tropfen rasch verschwinden, in deinem Fluss mit dir verschwimmen, mich deiner Liebe nie entwinden. In deiner Stimme will ich schmelzen, in jedem Tropfen, in jedem Wort, will mich in ihrer Wärme wälzen. In deinem Donner will ich aufgehn, in deiner wilden Wut verschäumen und dann nie wieder von hier aufstehn. In deinen Wellen, will ich sterben, in sanfter Hölle, schwarzem Teer, in züngelnder Liebkosung Versenke mich im Meer.
letzter Beitrag von Devils.darling., -
Der Eisbär
| erstellt von Herodot79- 6 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
Der Eisbär Er sitzt allein im edlen Weiß, an diesem Ort, ihm ist zu heiß. Einsam auf der letzten Scholle, ist er völlig von der Rolle. Die Welt, wo er sonst lebt und jagt, ist gegangen, hat man uns gesagt. Mit ihm plant diese Welt nicht mehr, die Augen blicken zu mir her. Diese Augen sind schon ohne Kraft, es fehlt bereits der Lebenssaft. Verwachsen mit dem letzten Eis, sind grau die Beine, nicht mehr weiß.
letzter Beitrag von Herodot79, -
feedback jeder art Am Ende aller Zeit
| erstellt von DavidZant- 8 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
Wenn Ich könnte, würde Ich, aufstehen und gehen, wohin es mich zieht. Weit weg, von allem und jedem, jenseits des Horizonts, zwischen Apfelbäumen. Dort läge Ich, im Gras, im Schatten, eines alten Baumes. Verspielt tanzten, Sonnenstrahlen, mit kühlen Brisen, durch grüne Blätter. Ein einsamer Vogel, sänge sein Lied, dann wäre, alles still. Ginge jetzt, unter die Welt, ein Lächeln verkneifen, könnte Ich nicht.
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
textarbeit erwünscht Olivenbaum
| erstellt von Joana50- 3 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
OLIVENBAUM Dunkel ist Dein Stamm, und kräftig, vom hohen Alter knorrig und mächtig Hier stehst Du seit vielen hundert Jahren und konntest bewahren Deine würdevolle Ruhe. Deine silbrigen Blätter, mit hellgrünem Schimmer Flüstern, wispern, immer und immer Und hörbar für mich, erzählst Du Geschichten Aus Deinem Leben, in Liedern und Gedichten Der Vergangenheit. Unter Deinen ausladenden Ästen Wandelten Menschen, mit verhaltenen Gesten, Suchten den Sinn des Lebens zu ergründen. Vergebens, diese Geheimnisse zu schauen. Zeit und Raum verblassen zu einem Schleier Im Nebel. Ich fühle mich freier, Verspüre …
letzter Beitrag von Joana50, -
Die Mücke
| erstellt von Michael-Haase-120370- 2 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
(Gedicht über eine Mücke die mich mal nervte) Die Mücke Neben dem Knast im Tegler Forst da wohnte ´ne Mücke namens Horst Sie war flink und auch sehr Klein und zu den Menschen sehr gemein Bis sie abends spät bei Nacht das Licht bei mir hat angemacht Ich erschrak, und starrte auf das Licht und traute meinen Augen nicht Da saß doch voller List und Tücke auf dem Schalter eine Mücke und grinste mich dazu noch an ich dachte nur: „Oh, mann – Oh, mann“ Ich fragte Sie was Sie da triebe Sie sagte nur das sie kurz bliebe „O.K. ich mach mir da nicht´s draus wenn du gehst mach´s Licht dann wieder aus !“ Di…
letzter Beitrag von Melda-Sabine Fischer, -
herbstzeit
| erstellt von dieter54- 1 Kommentar
- 1,2T Aufrufe
herbstzeit herbst ist bordeauxrot kastanienbraun ockergelb tannengrün im goldenen sonnenschein herbst ist aschgrau trübsinnig nebelig regenpfützen im ungeliebten november herbst ist altweibersommer erntedank oktoberfest weinverkostung für ein dankeschön herbst ist vielfarbig abschied entspannung vorfreude herbst ist wunderschön ©DG-25.09.2018
letzter Beitrag von Behutsalem, -
feedback jeder art die ente
| erstellt von maria.schuppler- 5 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
die ente und die ente schaut mich an während sie mit den flügeln schlägt schaut mich an aus wissenden augen und ihre flügel entfalten sich auf dem wasser einen sonnenstreifen entfernt schlägt sie ihre flügel und ihr blick setzt sich vorsichtig auf meine hand einen flügelschlag lang
letzter Beitrag von maria.schuppler, -
Mama Erde
| erstellt von silbererde- 1 Kommentar
- 1,2T Aufrufe
Mama Erde ist am beben. Es kostet tausende Leben. Sie kann uns nicht vergeben, wenn wir nur das Geld, die Gier und Macht anstreben. Mama Erde ist am weinen. Überflutet uns mit ihren Tränen und doch verstehen wir es nicht. Sehen wir es nicht? Zu viel Wasser auf der Welt und in den Augen im Gesicht. Das Wasser aus dem All ist überall. Mama Erde will nicht mehr für uns bezahlen. Es ist an der Zeit, dass wir endlich anfangen zu strahlen. Mama Erde nicht völlig an die Wand fahren, sie nicht weiter versklaven uns nicht immer nur beklagen, sondern ihr auch mal Danke sagen. Denn es gibt da ein Licht. Ein Licht das tief in uns wohnt. So hell wie die …
letzter Beitrag von Nils, -
Septemberglüher
| erstellt von Carry- 2 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
Die Sonne steht nun tief am Morgen im lauen Abend dunkelts früher hält sich der Herbst auch noch verborgen er ist jetzt ein Septemberglüher schau wie die Blätter langsam sinken ein feiner Sommerwind weht sacht streift leicht den Garten und noch winken Lavendel - Rosen - Blütenpracht Wohl wird es nicht mehr lange dauern und stürmisch schüttelt Zweig und Baum der Sturm mit kalten Regenschauern vorbei mein schöner Sommertraum Melancholie wird bei mir wohnen Septemberglühn recht bald dahin wenn Sommer sich davon gestohlen bleibst du jedoch in meinem Sinn September 2016
letzter Beitrag von Carry, -
Herbstliebe (Sonett)
| erstellt von curd belesos- 2 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
Die ersten Blätter fielen schon im Garten vom Lindenbaum ins nasse Moos hinab, und suchten dort am Fuße sich ihr Grab, als könnten sie den Herbst kaum noch erwarten, denn auch die Stare und die Schwalben scharten sich in den Bäumen um bald fortzuziehn, dem wilden Herbst und Winter zu entfliehn, um dann gen Süden ihren Flug zu starten. Ich aber will in Treue zu dir stehen, dein fester Halt in schweren Zeiten sein, dich schützen und vor allem Leid bewahren. Die ganze Welt soll es von mir erfahren, ich lasse dich ab heut nicht mehr allein, und will den Weg mit dir gemeinsam gehen. © Curd Belesos
letzter Beitrag von Volker Harmgardt, -
Winter-Flora
| erstellt von Alter Wein- 3 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
Winter-Flora Letzte Rose im stürmischen Wind, deine Schönheit muss vergehen - der Winter ist ein trotziges Kind, lässt deine Blüten nicht bestehen. Dafür gibt es noch die Heide in ihrer lila Farbenpracht - sie ist eine Augenweide für den Winter wie gemacht. Meine Lieblingswinterblume ist, wie kann es anders sein - dem Kind zum Ruhme - die Christrose allein. Sie ist zart und doch robust trotzt Regen, Schnee und Eis, bereitet oft dem Winter Frust - sie um ihre Schönheit weiß. Wenn der Frühling zieht ins Land wieder milde Lüfte wehen - Schneeglöckchen sich geben die Hand, muss die Winterblume gehen. …
letzter Beitrag von Behutsalem, -
Erde
| erstellt von lichtblick- 1 Kommentar
- 1,2T Aufrufe
Erde Es ist Erde, welche für Menschen sorgt. Wenn ich noch einmal leben würde, dann als Erde - an jedem Ort. Sie erweckt das zum Leben, was im Vergangenem schön längst gestorben. Ein tiefer Wunsch, keine Angst, keine Sorgen. Neues Leben – aus Jedem. Man benötigt bloß etwas Geschick, das macht sie wunschlos und Geberdenfroh. Wenn sie menschlich wäre, dann nur so. Sie macht das Leben erträglich, denn sie - mit ihren prachvollen Werken, sorgt dafür, dass wir die Welt bemerken.
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Der Seiltänzer
| erstellt von Jackybee- 10 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
Der Seiltänzer Ein Vogel sitzt auf einem Ast, der schwingt, vom regen Wind gepeitscht, als wollte er dem Federvieh mit aller Wucht das Kleid ausziehn. Ein Seiltanz schönster Art erfolgt, in dem der Flügelmatador der Peitsche ausweicht, links und rechts, und eitel auf dem Seil stolziert. Und als dem Wind die Luft ausgeht, die Wippe rasch zum Ruhen kommt, da schaut der kleine Vogel auf und fliegt erquickt zum nächsten Spiel.
letzter Beitrag von Jackybee, -
Das Spinnennetz
| erstellt von Nedomil- 1 Kommentar
- 1,2T Aufrufe
Glitzernd und funkelnd, das geometrische Muster, seit Tagen von Passanten voller Neugier gemustert. Kein Zeichen mehr, der vergangenen Verluste, entstanden im letzten Jahr. Nichts mehr, was den Zaun beschmutzte, diese Zeit nun vergangen war. Entstanden plötzlich, durch Eiskristalle an einem kalten Tag: Ornamente im Spinnengewebe, und des Achtbeiners eisigen Grab. Überrascht im Moment der Ruhe, bei dem beinahe ewigen Schlaf, statt Nahrung Feuchtigkeit gefangen, ohne Luft eingeengt dann starb. Das reflektierte Licht, ab und zu nun in Regenbogenfarben, die Stimmung der Menschen hebt. Und wegen solchen Sachen, wie tote Spinnen, keiner einen Gedanken …
letzter Beitrag von Nedomil, -
feedback jeder art Eicheln
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 3 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
Hinter dem Haus zwei Eichen sich schmeicheln Und neckisch sich die Eicheln streicheln Ist mir befremdlich anzusehen Will nicht mehr in den Garten gehen
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
feedback jeder art Die Uckermark ist wunderschön
| erstellt von Kurt Knecht- 2 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Die Uckermark ist wunderschön ; Ich hab s am Wolletzsee gesehen an dessen Ufer Bäume stehen, mit starken Stämmen, vielen Zweigen und Kronen, die zum Himmel zeigen An anderer Stelle wiederum, da neigen sich die Stämme krumm; die Kronen sind s, mit ihren Zweigen, die fast sich schon ins Wasser neigen. Baumstümpfe, die den Zwergen gleichen, steh n neben übergroßen Eichen; an denen Flechten ohne gleichen, bis hoch in ihre Spitzen reichen. Gleich nebenan, du must nicht suchen, stehen massenhaft gewaltige Buchen und deren Eckern bedecken hier, die Wanderwege im Revier. …
letzter Beitrag von Carlos, -
Erntezeit
| erstellt von Richard von Lenzano- 1 Kommentar
- 1,1T Aufrufe
Erntezeit Maisernte - kahle Felder, dunkle Erde Aussaat, Herbstregen keimende Saat neues Leben Rübenernte - Vergewaltigung der Erde Trennung von Rübe und Kraut brachliegende Felder Silage für Futter Kartoffelernte – Durchforstung des Bodens Aufladung und Säuberung Eggen der Flächen Einlagerung Beerenernte – Plünderung von Beerenhecken Hagebutten, Schlehen, abstreifen und saften Abfüllung in Flaschen Obsternte – sammeln von Früchten zuckern und einkochen einfüllen in Gläser Gelee und Marmelade Die Natur kommt und geht - vergisst aber nicht, den Tisch für Mensch und Tier zu decken w…
letzter Beitrag von Kleine Bärin, -
feedback jeder art Der goldene Herbst [Aurumik]
| erstellt von Cheti- 0 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Bald erwacht aus den flüchtigen Träumen der Wald, sinnt nach herzlichen Tänzen des Abends im Wind: Kalt ist‘s schon, da das sonnige Liedlein verhallt. Lind vergeht, was vom Schatten der Strahlen beminnt. Auch der Prinz der Naturen erfand einen Brauch: Stund‘ um Stund‘ gab er Ewigkeitszauber dem Rund, Strauch um Strauch hat bestäubet der göttliche Hauch und das Antlitz der bebenden Buchen ward bunt! Gold und Blut von Rubinen verzieren nun hold all die Kronen im Haine, im rauschenden Schall. Tollt die Brise denn aber durchs Zweigwerke, zollt Wall wie Dickicht Tribut mit dem schwebenden Fall! Nicht ein Blatt wird en…
letzter Beitrag von Cheti, -
Die Störche
| erstellt von Alter Wein- 2 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Die Störche Unsere Gegend ist bekannt als Storchen-Hochburg hier im Land; sie haben sich das Dorf beschaut, viele Horste dort gebaut. Ein Flüsschen und die Wiesen lassen Futter sprießen - Würmer, Frösche, viel Getier finden sie in Mengen hier. Die Kirche ist ihr Lieblingsort sechs Horste gibt es jetzt schon dort - auch ist der Zwiebelturm besetzt, ob sich dort kein Storch verletzt? Noch viele Gebäude auserkoren, Jungstörche schon geboren - die Leute stehen staunend da, mit Handy oder Kamera. Sechzehn Horste sind zu viel, bald kommt keiner mehr zum Ziel und das Futter wird dann rar, ist nicht gut für Ad…
letzter Beitrag von Alter Wein, -
Das Winterchen
| erstellt von Angelika- 3 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Der deutsche Winter lässt von sich was sehen: Er streut ein bisschen Weißes in die Welt. Und wenn von Nord die Winde etwas wehen, dann hat Herr Petrus doch was angestellt. Man geht jetzt tief verbiestert durch die Straßen, hält Ausschau, ob der Trampelpfad gefegt. Und immer gibt es Leute, die’s vergaßen, und seinen Sturz merkt man sich schmerzbewegt. Die Straßenbäume haben nichts zu lachen. Mit Eis und Schnee bedeckt stehn sie herum. Man müsste diese Ärmsten überdachen - vielleicht ist die Idee gar nicht so dumm. Das ist noch gar nichts, wie wir alle wissen, der Winter buchstabiert sein Kleines ABC, liegt sozusagen auf dem Ruhekissen. …
letzter Beitrag von Nils, -
feedback jeder art ist das gras auf der anderen seite grüner
| erstellt von Perry- 7 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
seit sie den wirtschaftsweg zwischen den feldern und dem bahngleis geteert haben erlebe ich immer wieder das drama in der unbarmherzig strahlenden morgensonne unzählige nacktschnecken versuchen noch schnell den jeweils anderen grünstreifen zu erreichen vertrocknen aber während des kriechens auf der höllenglut des asphalts gewohnt hilfsbedürftige zu unterstützen schwanke ich zwischen sinn und losigkeit und entschließe mich dazu wenigstens eine an ihr heißbegehrtes ziel zu bringen
letzter Beitrag von Perry, -
ohne Titel (Haiku)
| erstellt von Richard von Lenzano- 0 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Eiskalter Winter Flora und Fauna ruhen Friede überall Richard von Lenzano © 12-2007
letzter Beitrag von Richard von Lenzano, -
nur kommentar Frühling
| erstellt von Elisabetta Monte- 7 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Frühling Zaudernd alleweil schickt er zaghafte Boten nächtens mit eiskaltem Hauch Resigniert durchziehen tiefe Furchen feuchtkaltes Land Linde Strahlen täuschen schwächelnd sein Kommen vor Frühling © Elisabetta Monte
letzter Beitrag von Egon Biechl, -
Tag, der sich neigt, aus Licht, aus Stundengesang, in die Nacht, in den Rauch. Aus der Tiefe des Wolkengebirges viel Schweigen. Ich lausche ihm nach, dem gerundeten Tag.
letzter Beitrag von Angelika, -
Frühlingserwachen
| erstellt von Big Lift- 0 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Dies ist mein erster Versuch, ein Gedicht zu schreiben. Ich freue mich auf Eure konstruktive kritik. Der Sonne Bogen hat nun einen größ'ren Kreis gezogen unablässig sendet sie den Planeten ihre Energie Gierig verschlingt der Erde Mund nun diese Kraft in ihren Schlund presst sie zu der Wurzeln Saft kapillar aufsteigend diese Kraft in des Verdorrtem welken Schaft von dort entfaltet sich das Ganze zu einer neuen, grünen Lebenspflanze So wird neues Leben dort geboren wo es einst schien, als wär's verloren.
letzter Beitrag von Big Lift, -
feedback jeder art Wilde Liebe
| erstellt von Steph1988- 7 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Oh Herbst, mein wild geliebter, wirfst Blätter über's Land. Und Bäume steh'n wie Maiden, in festlichem Gewand. Oh Herbst, mein wild geliebter, wirfst Nebel über'n Wald. Und alle Stimmen schweigen, die Welt wird zart und kalt. Oh Herbst, mein wild geliebter, wirfst Stürme über's Feld. Und Wolken dräu'n wie Türme, hoch am Himmelszelt. Oh Herbst, mein wild geliebter, wirfst Sonne über's Tal. Und alles glitzert funkelnd, wie reich geschmückter Saal.
letzter Beitrag von Steph1988, -
feedback jeder art bla ...
| erstellt von Rita Lin- 8 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Blüten, Bienchen, bla bla bla bla bla Bäume sprießen Frühling und so weiter bla glitzernd Bächlein fließen Bla bla Rienkäferma ist so rot sein Kittel Gegen Frühlings bla bla bla gibt es noch kein Mittel
letzter Beitrag von Rita Lin, -
Frühlingsboten
| erstellt von Dyrian- 2 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Frühlingsboten Ungeschützt in Frühlingsträumen, Tief versunken harrt mein Geist, Weiße Federn mich umsäumen, Und das Herz gen Himmel weist. Ohne jeden Schutzgedanken, Träume ich den Blüten zu, Meine Seele aufzutanken, Suchend die ersehnte Ruh. Weit entbreite ich die Arme, Streck mich gänzlich dannach aus, Fühl den ersten Frühlingscharme, Und ich schöpfe Kraft daraus.
letzter Beitrag von Volker Harmgardt, -
Abschiedsduft
| erstellt von Martin D.- 4 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Bin am Fluss, Gedanken treiben, mit dem Strom ins Tal hinab. Möcht' hier ewig sitzen bleiben, Alltagsstress fällt von mir ab. Gräser wiegen sanft im Wind, Bienen Summen leise. Eine Mutter ruft ihr Kind, Schwalben ziehen Kreise. Der Sommer schaut nochmal vorbei, ein letztes Aufbegehren. Staubflimmernd in der Luft, verströmt er seinen Abschiedsduft.
letzter Beitrag von Behutsalem, -
Steine!
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 2 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Diese Steine so alt wie die Welt. Reste einer Zeit die Geschichte erhellt. Sind Zeugen Gottes. Von Anfang bis Ende. Natur bewachsen sprechen sie Bände.
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
Dreißig Grad- Hitzestau im Magen etwas flau, die Sonne brennt kein Erbarmen kennt. Die Knie ganz weich im Gesicht ganz bleich, die Atmung flach, bin so schwach. Da im Schatten - eine Bank fühle mich elend und krank. Mit letzter Kraft - bis zur Bank geschafft. Bin keine Sonnenanbeterin weil ich die "eiselfe" bin.
letzter Beitrag von eiselfe, -
feedback jeder art Im Maiwald
| erstellt von gummibaum- 7 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Im Mai rief man mich bleich ins Haus: Ich dürfte nicht im Walde wandern, die Bäume, hieß es, schlügen aus. Doch hörte ich nicht auf die andern. Ich wollte unter Bäumen sein. Ihr Grünen gab dem welken Manne das Harz der Lust, die Liebespein. Ich duftete nach Edeltanne. Und kaum, dass ich den Wald betrat, besänftigte ich so die Tritte der wilden Wurzeln, und man bat mich selig in der Lichtung Mitte. Da stand ich, eingekreist vom Grün der hohen Pappeln, Buchen, Linden. Ich sah die Eiche, stark und kühn, als erste ihre Worte finden: „Verströmst du, Tanne, diesen Duft, so mag ich schwebend mit dir tanzen: in eines Maien linde …
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art So nah
| erstellt von Patrick- 7 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
- bearbeitet - So nah Wenn das Gezwitscher der Stadtvögel mit dem Zirpen Der Rückwärtsgänge von Müllwerkern konkurriert Und das Geräusch-Bouquet abgerundet wird Von den kreischenden Gleisen der Trams. Wenn sich morgens die Hupkonzerte in den Wipfeln Der Hochhäuser verfangen. Ja, dann ist er’s! Dann lässt er sein blaues Band Wieder flattern durch die Lüftungsschächte der Supermärkte. Frühlingsduft. Die wunderschönsten Blumen am Kottbusser Damm Tragen schwarze Autos auf ihren Kühlerhauben. Es frisst der Löwenzahn Sich durch den brüchigen Beton des Parkplatzes Und die Kreuz…
letzter Beitrag von Patrick, -
Piep, piep
| erstellt von Kurier- 0 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Piep, piep Vogelgezwitscher Lebenslust bunter Federn Katzensinfonie © Kurier
letzter Beitrag von Kurier, -
feedback jeder art Das Amsellied
| erstellt von Carry- 4 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Horch wie der Amsel Lied erklingt im Frühlingsabendwind schau wie die Wolken wandern wie hüpft der Bach und springt Der Amsel zarte Weise dringt tief ins Herz dir ein du spürst ein sanftes Sehnen im Inneren ganz leise Hör wie der Amsel Lied erschallt Springtime ist überall das Leben ist erneut erwacht auf Wiesen Feld und Wald
letzter Beitrag von Berthold, -
Kreislauf 2
| erstellt von Surrender- 0 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Ewig 2 Als der Baum tat sterben, die Blätter als erste folgten nach, bis letztlich alle fielen. Desweiteren traten Äste, sowie deren zierlichere Geschwister, mehr und mehr zurück, bis letztlich die meißten brachen. Der Baum war Tot. Er warf sich tot der Mutter entgegen und ermöglichte es erdewerdend, dass Samen anderer Bäume sprossen und trieben. Es endstand Leben - und mehr als nur ein neuer Baum.
letzter Beitrag von Surrender, -
feedback jeder art Summ, Summ, Summ
| erstellt von Sternwanderer- 2 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Summ, Summ, Summ Ein leiser kleiner Flügelschlag der mir das WILLKOMMEN sagt Mein Herz nun einen Hüpfer springt die Seele ein fröhlich Lied anstimmt Der Pollen sich wohlig in die Nase legt und ich weiß: Der Frühling sich endlich regt! © Sternwanderer
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
Mohnblumen
| erstellt von Paula- 1 Kommentar
- 1,1T Aufrufe
Schmetterlingsgleich sich wiegend Purpurne Fassetten Beglückende Faszination Vollendete Perfektion in Hoffnungsvolle Harmonie Unbegreifliches Glück Fesselnd bildhafte fast Zauberhafte Vergänglichkeit Hoffnungsvolle Erwartung
letzter Beitrag von Paula, -
Frühlingsgefühle
| erstellt von Asraiel- 1 Kommentar
- 1,1T Aufrufe
Ob dieses Gedicht eher in die Liebes- sparte gehört.. Diskussion bitte. (hab noch ne eigene Gedichtinterpretation angefertigt, für die Schule damals.. also bei Interesse meldet euch, ich erklär' gern alles ^^) Frühlingsgefühle G anz jung, von vorn, ein Neuanfang, E in unberührtes Stückchen Zeit - F rühlingstage brechen an U nd bringen Freud' und Zweisamkeit. E ile legt sich, Wintersnacht H at sich im Stillen fort gemacht. L iebe, Wärme, Zuflucht gar E inbringt auch dies' neue Jahr. MfG, Asraiel
letzter Beitrag von Volker Harmgardt, -
feedback jeder art Weißer Riese
| erstellt von Managarm- 3 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
der letzte Eisbär rutscht ins Meer das Eis ist fort sein Blick ist leer geschmolzen ist die letzte Scholle süßes Wasser tränkt die Wolle wo ist sein blau-geliebtes Land die Gletscher und aus Eis der Strand als er musst noch Löcher brechen um in kalte See zu stechen was du nicht weißt und wirst nie wissen der Mensch hat dich auf dem Gewissen ich tanz mit dir den Totentanz weißer Riese...geb mich ganz deinem Abschied hin Photo by Marc Schuelper (Wikipedia) Eisbär im Gelsenkirchener Zoo Die Männchen werden in Einzelfällen bi…
letzter Beitrag von Managarm,
