Flora & Fauna
Hier darf alles rund um Mutter Natur veröffentlicht werden
2.241 Themen in dieser Kategorie
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von grünen Wiesenwogen
| erstellt von zwischenzeit- 1 Kommentar
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ein schleier liegt, oh winternacht, auf dir - den lichten tannen, mit kalten händen angebracht - momente einzufangen. dem morgen fällts entsprechend schwer, bei anbruch zu erscheinen; der nebel dicht, drückt ach zu sehr, im grossen - wie im kleinen. und irgendwann scheint keine wahl - dann flüchtig, wie aus fernen welten durchbricht den wall: ein sonnenstrahl! als schien' es noch zu gelten. und darauf so, als wärs gewollt, hat jener nebel sich verzogen, im glanz vom wärmsten morgengold, von grünsten wiesenwogen. da scheint ein weg zurück zu mir; oh weh! ich will ihn gehen! doch himmel hilf, sag mir wofür - denn ich kann mi…
letzter Beitrag von Behutsalem, -
Urlaubsvorfreude
| erstellt von Alter Wein- 3 Kommentare
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Urlaubsvorfreude Urlaub am Meer - freue mich sehr auf Wellen und Wind, Möwen geschwind. Spaziergänge am Strand wir Hand in Hand - Wind in den Haaren, lautes Meeresgebaren. Seeluft so rau, Himmel so blau - Regen und Gischt - Kummer erlischt. Zwei Wochen so frei nur den Liebsten dabei - keine Sorgen, kein Weh, nur den Wind und die See. 20.03.2019 © alterwein
letzter Beitrag von Ruedi, -
Der Winter
| erstellt von Mike S- 2 Kommentare
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Der Winter ----------------------------------------------------- Schon verstummt das Lied der Vöglein wieder und Krähenrufe ziehen durchs Land. Kalter Regen fällt zur Erde nieder. Alles ist in Winters strenger Hand. Manch ein Gewässer gibt sein Rauschen auf, im strengen Wind knarrt das Geäst, und Eis bedeckt jetzt vieler Bäche Lauf. Wie Frost alles erstarren lässt! © Mike S März 2008
letzter Beitrag von Mike S, -
feedback jeder art FREUD und LEID
| erstellt von Josina- 5 Kommentare
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Steingärten zerstören Lebensraum, verbrannte Erde ist kein Alptraum! Ein großer Garten sollte es sein, Sonne, Schatten für dich ganz allein! Keine Arbeit willst du dir machen, Steine auf schwarze Erde krachen! Vogelgesang und Taubengurren, Lärm und Dreck höre ich dich murren. Nachts willst du mit Gift spritzten, Grasfreie, Steine sollen sauber blitzen Mein Herz blutet, fühle großen Schmerz, Insekten sterben, es ist TOT— ernst! Sonnenschein beim Frühlingserwachen Menschen Tiere munter machen, im Naturgarten blühen Tulpen, Narzissen in rot, gelb, blau, schon ba…
letzter Beitrag von Josina, -
feedback jeder art Delianaschlucht
| erstellt von Serenus- 7 Kommentare
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In gefurchten Felswänden von Geiern begleitet und verborgenen nur hörbaren Ziegen, riecht die Luft nach Bergkräutern und Stille. Der Streit aus dem Auto über den Fehlweg hierher, die endlosen Kehren am Berghang durch Olivenhaine weicht der Macht des stillen Verfalls. Betonreste eines Weges wetteifern mit verrosteten Wasserleitungsfetzen. Der Erbauer der Schlucht ist verschwunden, hat sich abgesetzt ins Meer. Zurück bleibt ein Gefühl wie ein Eintauchen In die Achselhöhle der Landschaft.
letzter Beitrag von Serenus, -
feedback jeder art im naturkundemuseum
| erstellt von Perry- 7 Kommentare
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mit einem auge immer wach warst du therapeut tauchender retter oder minentragender soldat verfingst dich letztlich doch im treibenden netz als gaukler in der wasserwelt bekannt hängst du jetzt als mobile hier im grellen lichterschein wirst völlig abgenagt als kunstobjekt ausgestellt ist es die stille nach der frage die pause vor der antwort die nach dem sinn fragt egal was die lippen sagen das herz fühlt mit dir grauer freund
letzter Beitrag von Gaukelwort, -
Frühling
| erstellt von Marion Baccarra- 1 Kommentar
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Frühling Wenn wundersame Düfte schweben, die Luft erfüllt von süßem Reiz, beginnt der Frühling neu sein Leben, an Boten kennt er keinen Geiz. Die Sonne küsst die Haut ganz leise, so zärtlich, wie die Liebe einst, auf diese wunderbare Weise, dass du vor Glück zu bersten meinst. Du, Sonnenstrahl, trag mich hinauf, ins schäfchenweiße Wolkenmeer. Ein Bett der Rosen nimmt mich auf, oh Frühling, deine Wiederkehr! by Marion Baccarra
letzter Beitrag von Pteiz, -
feedback jeder art Winter, du Schneeblinder
| erstellt von J.W.Waldeck- 2 Kommentare
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Winter, du Schneeblinder wo bleiben deine weißen Sternkinder? die weiche Kuscheldecke mit den tropfenden Zwergnasen und bei den sieben Raben die auf Julchens Schornstein schlafen wir warten auf dein funkelndes Wunder Winter, oh Winter hast wohl anderswo Arbeit gefunden Schneeglöckchen, Lichttröpfchen ohne Flocken ganz ohne kindliche Zöpfchen die im Büro merken nichts dort glaubt man an das Kunstlicht an Zahlen die noch mehr Zahlen sparen die fehlen unter zahllosen Erbsenzählern und so strich man den Winter weg für Sonne satt und baden mit der Maske …
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art Der Wurm im Sturm
| erstellt von Carry- 2 Kommentare
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Es war einmal ein kleiner Wurm der flüchtete vorm Regensturm in eine Kneipe gleich ums Eck dort bestellte er sich keck gleich ein großes helles Bier trank weitere bis früh um vier spielte manch Lied auf einer Laute vom Regen und vom Sonnenschein danach kroch er gemütlich heim 2013
letzter Beitrag von Carry, -
Die Erde weint
| erstellt von Trickie-Wouh- 2 Kommentare
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Das Meer schäumt rot es wird zum Grab, der Mensch schlachtet die Wale ab. Die Tiere werden harpuniert, das Herz der Erde , es gefriert. Später , an den andern Tagen , werden Robbenbabys totgeschlagen. Ihr Fell ist kuschelig und weiß, ihr Blut verteilt sich auf dem Eis. Nerze werden , wie berichtet, für Mäntel aller Art gezüchtet. Damit das Fell erhalten bleibt, man Gas in ihre Lungen treibt. Der Mensch ist grausam und gemein, muß das wirklich alles sein? Lasst doch uns're Tiere leben, die Schönheit und auch Freude geben. Die Welt gehört uns nicht allein, ich frag' dich Mensch wann siehst du's ein? Du bist des Globus größte…
letzter Beitrag von Trickie-Wouh, -
Nacht und Tag
| erstellt von Alter Wein- 4 Kommentare
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Nacht und Tag Auf Ruedis Anraten in Versform: Die Sonne sinkt am Horizont, der Abend bringt die Nacht - der klare Himmel zeigt gekonnt die volle Sternenpracht. Vergessen sind des Tages Sorgen, Zufriedenheit kehrt ein - die Last fällt ab bis morgen, bei einem Glase Wein. Langsam geht die Sonne auf, ein neuer Tag beginnt - heller Vogelsang zuhauf, Blumenduft im Wind. 29.03.2019 © alterwein
letzter Beitrag von Ruedi, -
Von der Leichtigkeit
| erstellt von Onkie IIV- 2 Kommentare
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Von der Leichtigkeit Die Lerchen steigen, steigen alle Zeit, als blühten in den Himmeln schöne Träume; sie steigen mit erleuchtetem Gefieder. Und steigen auf als wärn sie Lieder aus dieser Welt in die Unendlichkeit. Die Freiheit lockt, sie lockt uns sehr. Die Menschen steigen und wir können sehen wie manche voller Leichtigkeiten gehen. Und manche nicht, sie werden schwer. Von ihren Flügen stürzen sie hernieder und voller Sehnsucht klingen ihre Lieder.
letzter Beitrag von Kleine Bärin, -
Gedanken zum Totensonntag
| erstellt von Poetry-Ghost- 0 Kommentare
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"Gedanken zum Totensonntag" Angst vor dem Tod? Wenn ich an Gott glaube, dann brauche ich ihn nicht zu fürchten. "Dagegen zu protestieren macht keinen Sinn und ist zwecklos, da unausweichlich." Den Tod akzeptieren und Frieden mit ihm schließen, scheint mir sinnvoller. In Hoffnung auf ein glückseeliges Leben nach dem Tod. "Wünsche allen Verstorbenen und deren Hinterbliebenen, dass sie ihren Seelenfrieden finden werden." Liebe Grüße zum Sonntag © Poetry-Ghost
letzter Beitrag von Poetry-Ghost, -
Flora und Fauna
| erstellt von Birgit Susewind- 1 Kommentar
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Rose Lebendiges Porzellan, von Gottes meisterlicher Hand aus Sonne und Seide geformt. Blühender Liebeskelch, in das Pastell des Regenbogens getauchte Rosenblüte. Zarter Hauch in uraltrose´, betörende Düfte verströmende Herzensverzauberung. Die Blume Gottes, vollkommen und schön. Dunkelrot blutender Flammensamt mit perlbetauten Wangen. Rose, bräutlich weiße, unberührte, aus Schnee und Marmor, wächserne, unvergänglich scheinende Reine. Anmutige, Hohe der Blumen. In lichtem Sonnengelb brennende, feuerorangenen Kaskaden wirbelnder Schmetterlinge gleichende, in zitroniger Sommerfrische sprühende Rose. Botschafterin der Liebe, im Z…
letzter Beitrag von Ametyst, -
im tiefen grund
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
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im tiefen grund noch einmal stehst du am wehr, wusstest nicht mehr, mit welcher kraft das wasser in die turbine schießt, sich als schäumender strahl ins bachbett ergießt. dorthin, wo wir weiter unten schwimmen lernten, immer einen fuß am boden mit den armen ruderten wie nasse hunde uns schüttelten im kniehohen gras. du hattest vergessen, dass sträucher nach freiheit riechen, der wiesenampfer säuerlich schmeckt und im schlamm, den du auf der haut verreibst, ewige jugend steckt.
letzter Beitrag von Perry, -
Schöne Dinge
| erstellt von Tulk- 2 Kommentare
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Schöne Dinge überall Das Leben zeigt dir deinen Weg Bewege dich und komm nicht zu spät Und reiße nieder jeden hindernden Wall! Halte deine freunde dir nah Sei deinen Feinden noch näher Werde schnell ein aufmerksamer Späher So wird dir bald, jede Wahrheit klar! Werfe deinen Blick nicht zu weit Schöne Dinge, kleine Schätze liegen dir zu Füßen Nimm dir Zeit, übersehe sie nicht du solltest sie grüßen Verweile hier, dir bleibt die Zeit! Streife durchs Land, atme tief ein Erkenne die Schönheit, Geheimnisse im Wald Das Leben wird über allem siegen, sehr bald Kehre zurück in den Schoß, Sohn der Natur, du wirst es wieder sein!
letzter Beitrag von seerocka, -
Natürlich
| erstellt von wolfgang.jatz- 0 Kommentare
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Mir das Liebste Die Natur betrachten Tiere und Kinder. Besonders beeindruckt vom Nachtgespräch mit Fuchs und Dachs.
letzter Beitrag von wolfgang.jatz, -
Ein Sturm zieht auf
| erstellt von 70553K- 1 Kommentar
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friedlich liegt die welt hernieder kinder spielen, vögel singen, die sonne scheint im abendrot wolken ziehen, der wind singt lieder plötzlich stille! immer stärker bläst der wind blätter rascheln, bäume wiegen der regen fängt zu fallen an dunkelheit zieht auf geschwind der sturm schlägt seine eigene schlacht es blitzt und donnert wie kanonen niemand kann ihn jetzt bezwingen kein sterblicher hat soviel macht er wütet hart doch auch gerecht macht keinen unterschied im nehmen frauen, männer alt und jung ob reich ob arm - ob herr ob knecht gleichsam hält der sturm gericht alle werden gleich behandelt keiner kann ihm mehr…
letzter Beitrag von OnceUponATime, -
Depression
| erstellt von Birke- 3 Kommentare
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schaue dem Regen zu der beginnt bei der Laterne und fällt in's Nichts unter dem großen Baum in schwerem Frühlingsgrün fällt der Regen ich falle, wie der Regen, stetig alles wagen und fallen nicht sterben, sondern fallen - also leben schaue dem Regen zu der fällt ohne Grund hier oder dahin fällt ohne Entscheidung wie ich, fällt einfach im Licht der Lampe ging durch die dunkle Feuchtigkeit spürte wie er fiel, leise versprühte Tropfen jetzt fällt der Regen draußen, vor meinem Fenster und ich sehe ihn fallen ich falle in's Nichts schaue dem Regen zu und wollte herumlaufen im Regen - weit weg vom Haus Regen spüren, Fallen spüren, ich f…
letzter Beitrag von Josina, -
. schwanensee vereist unter der oberfläche brodelt sommer .
letzter Beitrag von Mary Lou, -
feedback jeder art Polyphon
| erstellt von gummibaum- 4 Kommentare
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Im Garten saß ein alter Dichter, es duftete sein Tulpenbeet, so saß er lang, es wurde spät, und langsam schlossen sich die Trichter. Ihm wurde weh, und im Erbittern schlich er hinauf zum Grammophon. - Vom Fenster kam ein süßer Ton, der ließ die Blüten seufzend zittern. Und plötzlich öffneten sie wieder die Kelche in die Abendluft und sangen leise, und ihr Duft versüßte ihre zarten Lieder. Es war ein Traum. Der alte Dichter erlauschte jeden Blütenton. Dann endlich schwieg sein Grammophon und schloss beglückt den großen Trichter…
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Hautboden
| erstellt von Serenus- 0 Kommentare
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Hautboden Im Astschiff sinke ich in die Zwischenräume aus Harz Der Wind mit seiner nass grauen Hand tanzt mit meinen Ästen Und ich wiege mich ächzend mit. Meine Handlinien sind rissig und rauh wie Baumrinden eben, An verborgenen Zweigen entpuppen sich die Schmetterlinge des Tages und beginnen ihre rastlose Suche. Bald sind sie Haut für den Boden. In den Blattlinien atme ich Licht an der Grenze der Schatten. Nachtkalte Gedanken rudern am Weiher des Nichts. Die Zeit des Bodens naht, bedeckende Leere als Ziel Meine Wurzeln entschlüsseln die Botschaft der Anderen. Gemeinsam singen wir das ewige Lied
letzter Beitrag von Serenus, -
Regenrausch
| erstellt von Wilde Rose- 1 Follower
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Regenrausch Ich höre den Regen rauschen. So gerne tu ich ihm lauschen. Es stürzet im Bache das Wasser vom Dache und rappelt sich polternd durch's Rohr. Das kommt so gemütlich mir vor. So sieht man mich sitzen und lauschen dem Tropfen und Rappeln und Rauschen.
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art Den Zugvögeln
| erstellt von gummibaum- 9 Kommentare
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Der Herbst macht kahl. Vom Himmel schwirren Stimmen, ein großer Pfeil, gepunktet, zieht vorbei, unzählig Vögel, die mit wildem Schrei im blauen Meer aus Luft nach Süden schwimmen. Ich bin zu gern in all den letzten Jahren beflügelt diesen Schwärmen nachgereist. Nun hat das Alter mich hier festgeschweißt. Ich grüße sie, die Wegbereiter waren. Nur eins, ihr Ziehenden, ist mir geblieben, die Sehnsucht nach Erlösung und nach Licht. Gewachsen neu, die Poesie. Und wundgerieben, befreit aus Fesseln plötzlich ein Gedicht, und mehr und mehr hab ich davon geschrieben - auch so verliert die Schwere ihr Gewicht. (aus dem Fundus, 2013) …
letzter Beitrag von SalSeda, -
Umarmung
| erstellt von Vokalchemist- 2 Kommentare
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Gefiederter Wind trocknet blutende Steine. © RS 2009
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
Der Altmeister
| erstellt von Sternwanderer- 4 Kommentare
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Der Altmeister Die Felder sind verkahlt der Mohn vom Ackerrain verschwunden die Stoppeln verleben dem Boden gleich. Der malende Herbst führt die Feder seine Hand zeichnet einen harten Strich auf das Papier. Doch das Blatt ist brüchig und die Tinte zerfließt ins namenlose Grau Herbstes Signatur ist unbarmherzig doch sein Rahmen ist wunderschön. © Sternwanderer
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
auf letzter fährte
| erstellt von Perry- 5 Kommentare
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in seinen augen sah ich die angst vorm unbekannten dem verlust der gewohnten umgebung ich erinnerte ihn an momente in denen wir auf hügel stürmten entspannt in der sonne lagen zustimmend blinzelte er mit glänzenden augen zurück träumte sich schnüffelnd davon
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Frühlingserwachen
| erstellt von Anonyma- 8 Kommentare
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Frühlingserwachen Wind! Du wehst viel zu wild! Bedenke: Zart ist die Knospe. Knicke sie nicht vor der Zeit. Streichle sie, schau! Sie erblüht!
letzter Beitrag von Anonyma, -
feedback jeder art 俳句 Haiku 3 u 4
| erstellt von Josina- 6 Kommentare
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俳句 Haiku 3 Kartoffelernte ein Pferd vor dem Pferdepflug Seinerzeit im Dorf 俳句 Haiku 4 Die gütige Oma Duft aus der Gartenlaube Kartoffelpuffer Josina ( G.J. Gersberg ) © Das Leben gibt Dir die Noten vor, das Komponieren liegt bei Dir©
letzter Beitrag von Josina, -
feedback jeder art Sommerregen
| erstellt von gummibaum- 3 Kommentare
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Es regnet leise, und des Sommers Wärme wird mit den Tropfen aus der Luft gesiebt, genauso wie die frechen Mückenschwärme, in Pfützen wachsen Ringe selbstverliebt. Die Blätter sind aus müdem Sich-Verneigen erwachend schon gespreitet, und es streift ein leichter Wind sie freudig an die Zweigen, wie Tanzmusik nach neu Beseelten greift. Doch endlich geht der Regen still zu Ende, und mit dem letzten Tropfen keimt das Licht, die Sonne reicht der Erde ihre Hände und küsst die Tränen ihr vom Angesicht…
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Wintermorgen
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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WINTERMORGEN Leise, sanft, ganz sacht und still haucht der Wind mit viel Gefühl gar heimelig in dunkler Nacht zur Erd herunter weiße Pracht Im Fenster flackert wohlig Licht Kerzenschein das Dunkel bricht als er erwacht, der junge Morgen ist er in Hauch von Weiß geborgen Ein Anblick wie im Bilderbuch die Welt gehüllt im Flockentuch bezuckert, weiß mit Zipfelmützen fein bestäubt uns Tannen grüßen Der Tag noch rein und unschuldig der Schnee, er glitzert hell im Licht lädt ein, sich frischen Mut zu fassen Spuren im Leben zu hinterlassen
letzter Beitrag von Letreo71, -
unser kleiner hund
| erstellt von heidi60- 1 Kommentar
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da sitzt er nun und kugelt seine augen, tiefbraun und kugelrund. nichts andres will noch taugen ausser unser hund. es dreht sich fruhs,es dreht sich abends alles um den kleinen schlund was mag er fressen und was nicht dieser süsse knuddelwicht. es ist als wollt er sagen darf ich euch was fragen. man kanns lesen,wir haben dich lieb! aus diesem grund ich-das hier schrieb.
letzter Beitrag von KumboYa, -
Jetzt gehts um die Nuss
| erstellt von wirbel- 2 Kommentare
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Jetzt gehts um die Nuss Eichhörnchen huschen durch Wiesen und Wald, suchen Verstecke zum Nüsse vergraben. Ratsam ist's - kommt doch der Winter nun bald -, reichlichen Vorrat an Nahrung zu haben. Hierhin und dorthin gerannt und gehopst! Wohlgemerkt: gut die Nüsschen verstecken! Nicht dass ein kecker Kollege sie mopst! Achtsam den Vorrat mit Laub überdecken! Eichhörnchen fällt Nüsse knacken nicht schwer; schwerer schon, nicht das Versteck zu vergessen. Findet im Schnee es wohl wieder hierher? Besser doch gleich ein paar Nüsschen gefressen! Niedliches Eichhörnchen, gut jetzt zu sehn, da dich das Laub nicht mehr tarnt auf den Bäumen: …
letzter Beitrag von Nils, -
feedback jeder art Frühlingshauch
| erstellt von Alter Wein- 1 Follower
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Frühlingshauch Des Winters Bann bereits gebrochen, ich habe heute den Frühling gerochen - es tut mir leid für den kalten Herrn, doch ich mag den Frühling gern Vogelsang und Blumenduft, die lang vermisste laue Luft - Winterlinge überall sprießen, dieses Gelb muss man genießen Der Spaziergang eine Wonne, plötzlich zeigt sich auch die Sonne, die Natur in neuem Kleid - auch ich bin für den Lenz bereit 15.02.20 © alterwein
letzter Beitrag von Alter Wein, -
feedback jeder art Ich mag es -
| erstellt von Alter Wein- 1 Follower
- 8 Kommentare
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Ich mag es - wenn der Wind das Haus umkreist, sich in den Freisitz verirrt, dort scheppernde Geräusche produziert wenn der Wind die Bäume berührt, das Blattwerk genussvoll rauscht, und einige Blätter lachend von den Ästen fallen wenn der Wind die Wellen kitzelt, die sich prustend kräuseln, und dann kichernd weiterlaufen wenn der Wind sich mit seinem Freund Regen verbindet, und beide ihre Stärke messen, der Wind das Haus umbraust, die Regentropfen gegen die Fenster prasseln Ich mag es - wenn die Herbststürme toben: bei einer Tasse Tee im warmen Wohnzimmer zu sitzen und zu denken: wie geht…
letzter Beitrag von Alter Wein, -
stadtsommer
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
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stadtsommer in diesen straßen ist nie ruhe, immer das surren von motoren, das qietschen der bremsen, dazu schreien und lachen, das aus fenstern schallt, von wänden widerhallt. über die dächer ziehen schatten, tropfen auf gehwege, überwinden kreuzungen, ohne auf das rotlicht zu achten, schlüpfen unter markisen, dämmriges zu genießen, bis das orchester der nacht eine oktave tiefer einsetzt.
letzter Beitrag von Perry, -
Leiser Wind bewegt die Wellen, die Sonne spiegelt sich auf dem Wasser wieder. Stille, Ruhe um mich herum. Nur das Kreischen der Möwen das sanfte Rufen der Schafe ist zu hören. Mein Blick schweift in die Ferne, die Gedanken machen sich auf Wanderschaft. Ein Gefühl von Freiheit breitet sich in mir aus. Atme tief die Salzige Luft ein, weiß in meinem Inneren das ich diesen Ort nicht verlassen möchte und Doch muß ich zurück. Zurück in die Ferne, doch ein Teil von mir bleibt hier an der See. Lg RSElektra im Oktober 2009
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
feedback jeder art Morgenspaziergang
| erstellt von Anaximandala- 11 Kommentare
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Grün belaubtes Waldorchester, in den Ästen sitzen sie, zwitschern sanft und manchmal fester ihre schönste Sinfonie. Auf die Lichtung scheint hernieder, schüchtern glühend, Sonnenlicht und der Wind rauscht seine Lieder. Hoch am Himmel, ein Gedicht, ziehen leichte Wolkenschwaden durch das ewige Azur um im goldnen Rot zu baden und ich selbst, ich staune nur. Frühe Vögel in den Bäumen, späte Rehe hinterm Knick. Heute Nacht in meinen Träumen kehre ich hierher zurück.
letzter Beitrag von Anaximandala, -
Der Rosenstrauch
| erstellt von Zagorry- 2 Kommentare
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Er blühte mir in weißer Pracht Im Lenz und Sommer wieder. Die rote Frucht, die er gebracht, War mir als Blüte lieber.
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
herbstzeit
| erstellt von dieter54- 1 Kommentar
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herbstzeit herbst ist bordeauxrot kastanienbraun ockergelb tannengrün im goldenen sonnenschein herbst ist aschgrau trübsinnig nebelig regenpfützen im ungeliebten november herbst ist altweibersommer erntedank oktoberfest weinverkostung für ein dankeschön herbst ist vielfarbig abschied entspannung vorfreude herbst ist wunderschön ©DG-25.09.2018
letzter Beitrag von Behutsalem, -
insel-impression (I)
| erstellt von Mary Lou- 2 Kommentare
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. ei-n-land im sonnig blühenden wind umschlingt mich mit dir möwenlachen klopft an gedanken treiben aus poren von großstadtstaub .
letzter Beitrag von Mary Lou, -
Der Frühling
| erstellt von Wadhah- 3 Kommentare
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Erfreut im Wald singt ein Grünling: Hallo alle, heute Frühling. Die Natur spinnt ein schönes Kleid und befreit die Wesen vom Winterleid. Die Erlösung von allen Sorgen beschert der Frühling immer am Morgen. Von Wadhah Abdulaziz
letzter Beitrag von Wadhah, -
nur kommentar Maßliebchen beendet meinen Winter
| erstellt von Carolus- 6 Kommentare
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Maßliebchen beendet meinen Winter Du bist, Maßliebchen, das erste Blümchen, das ich im Walde blühen sah. Freudig begrüß ich dich. Dein stummer Wagemut ist Weckruf meiner Seele, wenn ringsum noch immer Schnee und feuchte Kühle. Lächelnd schau ich dich an. Ein warmer Lebensstrom taut eingefrorene Gefühle auf. Ich beug mich zu dir nieder, streif sanft die Blütenblätter und spür: Du bist mir ähnlich, denn zwischen Himmel und Erde sehnen wir uns beide nach Licht und Wärme. Vielleicht wird vieles, was wir zum Leben brauchen, zu rechten Zeit gegeben, wenn wir in Dankbarkeit und Demut es liebe…
letzter Beitrag von Carolus, -
feedback jeder art Wiedergeburt
| erstellt von Sidgrani- 11 Kommentare
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Tief versunken in Gedanken streif ich durch das weiche Moos. Hier verwehren keine Schranken Zugang zu des Waldes Schoß. Lustvoll atmen meine Sinne, langsam bricht die Seele frei, so als ob ich neu beginne, zieht Vergangenes vorbei. Jeder Schritt löst alte Narben, um mich her grüßt heile Welt. Phönix schenkt mir neue Farben, alle Bitterkeit zerfällt. Neu geboren kehr ich wieder aus dem Hort von Raum und Zeit. Überwältigt knie ich nieder, in mir keimt Zufriedenheit.
letzter Beitrag von Sidgrani, -
feedback jeder art Die Rose und die Liebe
| erstellt von Kerstin Mayer- 8 Kommentare
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Die Rose und die Liebe Die Rose blüht so wie die Liebe, so wunderschön und auch so zart. Sie ist die Königin des Sommers, im Winter wird sie welk und hart. Die Liebe strahlt wie eine Rose, für Mensch und Garten solch ein Glück. Sie gibt das höchste an Gefühlen, und holt sich alles doch zurück. So wie die Rose sticht die Liebe mit ihren Dornen tief ins Herz. Bereitet erst die höchste Freude, beschert uns dann den größten Schmerz. Die Liebe ist so wie die Rose, so heiß wie Feuer und so rot. Doch gleichsam wie die schönste Blume, ist sie schon bald verblüht und tot. © Kerstin Mayer 2021
letzter Beitrag von Onegin, -
Sommergedanken
| erstellt von Alter Wein- 2 Kommentare
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Sommergedanken Ein wunderschöner Sommertag, die Luft so klar und rein - Menschen fröhlich, ohne Frag - so soll das Leben sein. Bei uns ist das die „Kellerzeit“ mit Fahrrad geht es raus - die Gastronomen stehen bereit mit manchem Gaumenschmaus. Man trinkt Bier, Wasser, Wein gesellig in der Runde - eine Brotzeit muss auch sein man erfährt manch‘ Kunde. Dunkle Wolken ziehen auf, der Wind fegt übers Land - nun schnell auf das Fahrrad rauf, die Folgen sind bekannt. Noch grollt der Donner in der Ferne, die Bäume biegen sich im Wind - die Ausflügler, sie würde gerne daheim sein, ehe ES beginnt. Geschaf…
letzter Beitrag von Alter Wein, -
tag am meer
| erstellt von Perry- 3 Kommentare
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entsteigt die sonne den schimmernden wellen heben sich nebel aus dem seegras kreisen wie in trance zusammen mit möwen über den klippen die pfeile der wildgänse zielen in richtung norden tauben picken nach krümel des nachmittagskuchen das auf und ab ihrer köpfe schlägt den tagestakt fällt nacht auf die dünen hilft es beim einschlafen die lichtstreifen des leuchtturms zu zählen wenn sie im ewig gleichen rhythmus dein gesicht streicheln
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art Der goldene Herbst [Aurumik]
| erstellt von Cheti- 0 Kommentare
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Bald erwacht aus den flüchtigen Träumen der Wald, sinnt nach herzlichen Tänzen des Abends im Wind: Kalt ist‘s schon, da das sonnige Liedlein verhallt. Lind vergeht, was vom Schatten der Strahlen beminnt. Auch der Prinz der Naturen erfand einen Brauch: Stund‘ um Stund‘ gab er Ewigkeitszauber dem Rund, Strauch um Strauch hat bestäubet der göttliche Hauch und das Antlitz der bebenden Buchen ward bunt! Gold und Blut von Rubinen verzieren nun hold all die Kronen im Haine, im rauschenden Schall. Tollt die Brise denn aber durchs Zweigwerke, zollt Wall wie Dickicht Tribut mit dem schwebenden Fall! Nicht ein Blatt wird en…
letzter Beitrag von Cheti, -
Zugvögel?
| erstellt von Alter Wein- 2 Kommentare
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Unsere Störche ziehen nicht mehr fort, zu schön ist es im Frankenland; viel Nahrung gibt es hier vor Ort, den Störchen ist das wohl bekannt. Wird im Winter das Futter knapp, sind Wiesen schnee- und eisbedeckt, dann kommt der Vater mit der "Kapp" - keine Adebar im Eise steckt. Nicht alles zieht, was ziehen kann - es kommt der nächste Lenz - und dann sind unsre Störche schon vor Ort und jagen manch' Geflogenen fort. 10,2016 © alterwein
letzter Beitrag von Alter Wein, -
Der Winter naht Unter einer Schicht von friedlichem weiß, Schlummern die Pfade und Wege so glatt, Väterchen Frost überreicht seinen eisigen Preis, Einen schillernden Raureifmantel für jedes Blatt. Hallo an alle. Dies ist der erste Versuch ein eigenes Gedicht zu schreiben. Ich würde gerne eure Meinung darüber hören. Auch Kritik nehme ich gerne entgegen. LG Vague
letzter Beitrag von rupert.lenz,
