Flora & Fauna
Hier darf alles rund um Mutter Natur veröffentlicht werden
2.241 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art Frühlingserwachen
| erstellt von Ostseemoewe- 8 Kommentare
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Frühlingserwachen Würmchen schlängelt gut gelaunt durchs Moos staunt und denkt, ist heute hier was los? Streckt erwartungsvoll den Kopf zur Sonne weiche Frühlingsluft, welch eine Wonne. Heimlich sucht das Liebespaar, das Nette Frühlingszeit und weiches Gras zum Bette. Schlüsselblume öffnet ihre Blüte, selbst der Bösewicht, er zeigt nun Güte. Heiße Öfen ziehen raus zur ersten Tour rauf auf Straßen, Sommerwege, Wald und Flur. alte Herren liegend unterm Apfelbaum wachen auf, sie hatte einen tollen Traum.
letzter Beitrag von Ostseemoewe, -
feedback jeder art Gut zu Vögeln… oder auch nicht
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Du kannst mir glauben Ich liebe Tauben Schmecken Süß, vollmundig und prall Und Wein aus ihnen liebe ich auch zu saufen Die kleinen Perlen, gereift an Stauden Weißt du wie man Kiwi isst? Man hackt den Kopf ab dass er nicht mehr flitzt Rupft die Federn, rasiert die Haut Schnabel und Krallen von der Hauptfrucht geklaubt Innen Grün mit kleinen schwarzen Körnchen drinnen Saftig lecker mit vielen Vitaminen Ich hab einen neuen Sekretär im Haus Der rupft meinen Gästen die Federn heraus Stolziert grazil auf dem Parkett Und hinterlässt hin und wieder seinen Dreck Schaut in jede kleinste Ecke …
letzter Beitrag von anais, -
Herbstgemälde
| erstellt von Michael E.- 3 Kommentare
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Herbstgemälde blick durch die zweige hinauf in den wald nackt und kalt ein blatt tanzt noch am zweig bald stirbt es hinter den zweigen der himmel kalt-blau gibt die leinwand für wald und schloss so traurig so schön bald kommt der winter
letzter Beitrag von Nils, -
feedback jeder art Enten
| erstellt von Schmuddelkind- 4 Kommentare
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Enten finden Rast am Teich, kennen nur das Jetzt und Hier, in sich ruhend, friedensgleich, denn sie wissen nichts von dir. (Aus dem Fundus)
letzter Beitrag von Schmuddelkind, -
feedback jeder art Frühlingslieder
| erstellt von anais- 3 Kommentare
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Frühlingslieder klingen wieder erhellen tiefe Seelennacht Gras und Kräuter Blumen spriessen schillernd bunte Farbenpracht Freude schwingt in lichten Höhen und Sonnenfluten strömen in ein mattes Herz heilen wunde Seelen von dumpfer Erdenschwere Schmerz
letzter Beitrag von anais, -
haiku (weite ebene)
| erstellt von Mary Lou- 3 Kommentare
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weite ebene atmet sommer licht zu mir du auf der treppe
letzter Beitrag von Volker Harmgardt, -
Der traurige Schwan
| erstellt von Alter Wein- 3 Kommentare
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Der traurige Schwan Geh frühmorgens aus dem Haus, denn die Hunde müssen raus - laufe durch die Raureif-Wiesen, wo die Frühlingsboten sprießen. Bin jetzt an dem kleinen See, eingebettet in Gras und Klee steht allein ein schwarzer Schwan majestätisch - schaut mich an. Sein Blick ist traurig, weil allein, muss jetzt ohne Partnerin sein vom Morgen- bis zu Abendrot waren sich treu, bis zum Tod. 11.03.2019 © alterwein
letzter Beitrag von Wilde Rose, -
nur kommentar Über Natur und uns
| erstellt von Carolus- 2 Kommentare
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Über Natur und uns Selbstverständlich schien uns der zinslose Riesenkredit der Natur, undenkbar, ihn jemals zurückzuzahlen. Gelebt im Glauben, immer von ihr Kredit zu bekommen. Alles für Leben, Nahrung, Kleidung, Energie und mehr von ihrem Kredit finanziert. Jetzt verschmutzt ihr Kleid, ihr Atem vergiftet, geschändet sie. Viele Spuren von Missbrauch in ihrem zerfurchten Angesicht. Irgendwann, am Ende ihrer Geduld, nimmt sie Landschaften als Pfand, überzieht diese mit Wasser und Feuer, zwingt Menschen zur Flucht. Ein Gedanke bewegt die Menschheit von nun an nur: Wie sich schützen vor Mutter Natur?
letzter Beitrag von INDI PASHA, -
Erotik
| erstellt von Kleine Bärin- 2 Kommentare
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/i Erotik Betörend spiegelt glitzernd Blau der Himmel entliehene Farbe im Steigen und Fallen und ewig gegeben im Kreislauf des Lebens. So wogt das Wasser, lässt in sanften Wellen die Ufer zart erbeben, benetzt der Steine rundgeschliffne Haut, um gurgeld sie dann hinzuhalten - stumm ergeben dem weißen Feuchten. Wenn glitzernd sich danach Kristalle seiner salz´gen Lust auf meiner Haut sich finden, schmeck ich den Urspung meines Seins und Sehnsucht lässt mit Macht uns in Umarmung wieder finden. PS. oder : Hymne an das Meer
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
feedback jeder art Winterwunder
| erstellt von Sternwanderer- 4 Kommentare
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Winterwunder Als ich sah das Tannenglitzern im schneebeflockten Winteratem und als ich hörte das leise Raunen das nicht mehr war als ein dünnes Hauchen es ließ des Eises Zapfen zart erklingen Lieder über wortlose Melodien singen ich spürte meine Seelenwärme und mein tanzendes Herz das vor Wonne schwärmte und ich ahnte: es geschieht ein Wunder © Sternwanderer
letzter Beitrag von Melda-Sabine Fischer, -
Schmerzende Schönheit
| erstellt von Wolfsfee- 2 Kommentare
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Du streckst deinen Laib zur Sternenform, ziehst deine Spitzen zu Rundungen ein. So treibst du dich an, durch deine Welt, langsam und stetig wechselt dein Ort. Weißlich schimmernd aus der Ferne getrieben, aus der Nähe betrachtet trägst du auch grelles Orange. Dein Weg von silbrig glänzendem Schweif begleitet, so prunkvoll gleitest du an mir vorbei. Verführt dich zu greifen, dein zart´ Leben berühren, doch dein milchiges Kleid verbietet es mir. So betrachte ich deine Schönheit, deine Sanftmut und Eleganz, lass mich verführen von deiner Ruh`. Ich geh hinterher um dir noch näher zu sein, doch du hältst nicht an, treibst langsam dahin. Deine Zarth…
letzter Beitrag von Wolfsfee, -
Frühling Wie die Geburt vom Kinde musst überwinden das Grau weg sind Kälte, Winterwinde wie freut sich Mann und Frau so kommst Du daher mit vielen Farben bunt mit neuem Blütenmeer Frühling, macht sich kund
letzter Beitrag von Rosenrot, -
feedback jeder art Du
| erstellt von Pius- 3 Kommentare
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Fernab des Lärms tauche ich ein, in deine friedvolle Stille. Nur in dir vermag ich es, Ruhe zu finden. Du empfängst mich, mit weit geöffneten Armen, erzählst mir wortlos, von deinem regen Treiben. Du schenkst mir Geborgenheit, wie der Schoß einer Mutter, welche ich nie hatte. Schützend legst du deine Hand, über mein bedeutungsloses Sein, bin ich doch auch nur ein kleiner Teil, deines großen Ganzen.
letzter Beitrag von Pius, -
Das alte Jahr
| erstellt von Szepan- 0 Kommentare
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Nun bist Du hin, Du Jüngling, den wir einst so hoffnungsfroh empfingen ich hör sie noch, die Glocken,, mir im Ohre klingen die Dich einst grüßten zum freudigen Willkommen, wir haben alles Gute Dir sogleich vorweggenommen. Du hast Dich bald verkühlt und warst ein kranker Mann und wie man´s anders nicht erwarten kann, haben wir beschieden uns und eingesehen; Dies Jahr wird wiederum wie viele andere gehn. So warst Du zwar nicht gut, nicht schlecht, Du warst uns eben gerade recht, Du ließest tausend Wünsche unerfüllt zurück - befahlst dem jungen Bruder Glück, der Menschen Hoffnung fortzutragen, mehr braucht es gar nicht - sozusagen.…
letzter Beitrag von Szepan, -
Der Herbst zieht ein in unsere Wälder, Nebel schwebt über kahle Felder, bis dann der Sonne gold'nes Licht den Nebel hebt und ihn durchbricht und leuchtend bunter Wald entsteht, nun ist es Herbst, der Sommer geht. Heut kam des Winters erster Gruß... ,,,November.Blues.
letzter Beitrag von Ruedi, -
Herbstanfang
| erstellt von eiselfe- 3 Kommentare
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Der Herbst löst nun den Sommer ab, bin nicht traurig darüber- sag ich knapp. Die Bäume prall mit Äpfel, Birnen, Pflaumen, da freut sich bestimmt ein jeder Gaumen. Gleich vom Baum frisch in den Mund, da bleibst du fit und auch gesund. Von dem Rest gibt es Marmelade, die Früchte hängen lassen- wäre schade. Bunte Blätter die schön anzusehen, ach, würde der Herbst nicht so schnell vergehen. Eicheln, Kastanien, Nüsse und viel mehr, auf das Alles freue ich mich sehr. Sollte sich der Wind mal stärker zeigen, dann lassen die Kinder ihre Drachen steigen. Die Sonne will uns eine Freude machen und läßt es noch mal so richtig krachen. Doch bitt…
letzter Beitrag von Ruedi, -
feedback jeder art Die Botschaft des Schneeglöckchens
| erstellt von Carolus- 6 Kommentare
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Die Botschaft des Schneeglöckchens Du, widerstehe der Kälte. Durchbrich Eis und Schnee. Streife ab den Schmutz vom reinen Weiß. Richte dich auf, öffne dich zu Licht und Wärme. In deiner Mitte findest du, was du zum Leben brauchst.
letzter Beitrag von Carolus, -
feedback jeder art Ein Rotschwänzchen
| erstellt von Kurt Knecht- 2 Kommentare
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Ein Rotschwänzchen, was rank und schlank, begleitet mich schon, ein Leben lang; als ich den Bungalow, einst baute, es interessiert, mir schon zuschaute. Bezog ein Zimmer, in dem Haus; und wollte auch nicht mehr hinaus, hat seine Jungen groß gezogen, bis dahin, blieb ich ihm gewogen. Erst als die flügge, zogen aus, baute ich Fenster in das Ferienhaus, im Wohnhaus war das ebenso, das Schwänzchen wippte und war froh. Man täglich sich so arrangierte, in Freundschaft, so auch nichts passierte; dann kam der Hund und es war klar, wer nunmehr hier der Macher war. Hat einen …
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
blaue Berge
| erstellt von Kirsten- 5 Kommentare
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wasserblaue Bergketten am weiten Horizont zärtliche Himmelswellen in denen Sehnsucht wohnt ein Vogel krächzt dann wieder Stille Mücken tanzen im Morgenlicht die Bahn erscheint ganz in der Nähe Wind umschmeichelt mein Gesicht sorglos spreizt die Seele ihre Flügel schwingt sich freudig ins Glück hinein entflieht so dem alten Trott den Zwängen neue Federn schmücken jetzt ihr Sein
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
Tage wie dieser
| erstellt von Dirmiz- 2 Kommentare
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An Tagen wie diesen Wenn Worte so fließen Wie Bäche die Sprudeln Inmitten des Trubels Erscheinen die Lichter Von Träumern und Dichtern Verschwimmen vor Augen Die Sehnsüchte vieler Verschlafen im Glauben Erklinge hernieder Stimmen von Fernen Fruchtbaren Ernten Hinauf zu den Sternen Der kosmischen Perlen Im Meere der Engel, Planeten und Strömen Verlassen nur manchmal Die Nächte dem summen Ihr kleines Geheimnis Um einzig dem Blick hier im Tage zu fröhnen
letzter Beitrag von Dirmiz, -
feedback jeder art Der Kirschling
| erstellt von Miserabelle- 10 Kommentare
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Der Kirschling Es tönselt, zippelt, summt bizarr, die hummselige Brummel da, im rosaroten Kirschenbaum kriecht mit beflustem Pollensaum in süßgefüllte Becher. Am Grund schlaraffig Nektar ruft. Betörend, der Glückstaumelduft! Und bald, wer hätts gedacht sind dann, saftrot, prallvolle Kirschen dran und locken Flügelsänger. ...
letzter Beitrag von Miserabelle, -
nur kommentar Nächtlicher Zauber
| erstellt von Carolus- 3 Kommentare
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Nächtlicher Zauber Keines Menschen Seele weit und breit. Ringsum Dunkel, Waldesruhe, Stille, nur noch Ein-sam-keit. Mondbeglänzte Lichtung. Hinter einem Vorhang stummer Riesen tauchen wie aus alten Sagen Trolle, Gnomen, Elfen auf. Necken, foppen sich tapsen, purzeln, tanzen, wirbeln durcheinander, bis ermattet sie ins taubenetzte Gras hin sinken. Keines Menschen Aug und Ohr hat jemals sie belauscht, wenn spät nach Mitternacht sie wandern heim in ihre Sagen. Tagsüber schlafen sie in Büchern,, bis sie ein fröhlich Wiedersehen auf mondbeglänzte Lichtung lockt, beäugt von überraschten Fledermäusen.
letzter Beitrag von Carolus, -
Das Stiefmütterchen
| erstellt von Wilde Rose- 4 Kommentare
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Das Stiefmütterchen Auf der Terrasse ganz aus Stein da keimte einst ein Blümelein in schmaler sandig Fuge, für‘s Dasein gab ihm die Natur eine karge Mitgift nur, doch wuchs es Zug um Zuge. Es trotzte Staub und Trockenheit und wuchs trotz aller Widrigkeit mit heiterem Gemüte und brachte es am Ende gar als es genug gewachsen war zu einer stolzen Blüte. Voll Anmut stand das Blümelein und blühte gelb im Pflasterstein als Wunder der Natur, bis dann ein Mensch mit Unbedacht das schöne Blümlein umgebracht mit einem Tritte nur.
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
Kreta Siehst du, wie das Meer vor unseren Füßen zurückweicht, es hat Angst getreten zu werden. Auch die Krebse fliehen, dabei sind sie wehrhaft, haben aber keinen, der sie anführt. Immer weiter laufen wir hinaus, hinab in die trockene Tiefe, sammeln die Schätze Poseidons, sehen nicht die Welle, die sich mächtig auftürmt. Urlauber ertrunken.
letzter Beitrag von Perry, -
Flussaufwärts geschaut!
| erstellt von das A-- 7 Kommentare
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Fluss Der Fluss ins Bette schon gezwängt Wird immer mehr noch eingeengt Die Quelle häufig sehr verbaut Auf voller Länge aufgestaut Begradigt und kanalisiert Ist gar nicht schön Hast du kapiert? Die Fische woll'n den Fluss hinauf Doch können nicht Und geben auf Berge die Täler rückstandslos entwaldet Kaum ein Baum der sie noch kleidet Fichten nun statt Eichenhain So ruft der Mensch in' Wald hinein Vom Sauren Regen nur Geschichten Heute geht's um das Vernichten Sicherlich auch in den Tropen Denke hier an die Exoten Klopapier aus Tropenholz Find ich nicht schön Bin nicht so stolz Die Spitze ist's Das Eis gesch…
letzter Beitrag von das A-, -
Dezembersonne
| erstellt von Angelika- 4 Kommentare
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Dass Stille hörbar wird und dein Schweigen mehr verrät, als du wissen kannst, Ahnungen durch deine Nächte kreisen und es ist wie ein nie endender Hürdenlauf über unendliche Meter Leben. Du machst dir ein Bild, und dein eigenes Gesicht erkennst du nicht mehr, du hoffst, dass der Spiegel dich grundlos belehrt. Und wie blind trittst du zurück in die Sonne, in den Dezember mit seinen langen Schatten.
letzter Beitrag von Angelika, -
feedback jeder art Tierkonzert
| erstellt von SaEgg92- 6 Kommentare
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(Mein Gedicht schrieb ich mit nachstehendem Volkslied im Ohr, das ich noch aus meiner Kindheit kenne… vielleicht kennst du es auch? Du kannst mein Gedicht auf die Melodie singen, wenn du magst. Betrachte es als 3 Strophen.) „Die vier Jahreszeiten Es war eine Mutter, die hatte vier Kinder: Den Frühling, den Sommer, den Herbst und den Winter. Der Frühling bringt Blumen, der Sommer den Klee, der Herbst bringt die Trauben, der Winter den Schnee.“ (überliefert) ---- Tierkonzert 1. Es zwitschert die Meise, der Käfer surrt leise, die Hummel, die brummelt, …
letzter Beitrag von SaEgg92, -
auf rebhuhnjagd
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
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auf rebhuhnjagd in der morgendämmerung landeten wir in minsk, mieteten uns ein allradauto, schnitten spuren in den schee. die gewehre geschultert, hunde an der langen leine, pirschten wir durchs öde, luden schnappend schrot. wir ließen die meute los legten die läufe an, warteten auf das flügelburren der aufsteigenden kette. streuender kugelhagel riss sie aus dem gleitflug. von hechelnden Mäulern apportiert lag die strecke aufgereiht. früh sank die novembersonne, letzte blitze huschten übers land. im gegenlicht sah ich sie aufsteigen, geisterhaft in eine bessere welt.
letzter Beitrag von Perry, -
Der alte Baum
| erstellt von Antigone- 3 Kommentare
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Vorm Haus der alte Ahornbaum steht ahnungslos in schüttrem Grün. Im Spätjahr, wenn die Stare ziehn, vergisst auch er den Sommertraum. Von Norden stürmt der Wind ins Land. In Gold schwelgt all die Blätterpracht, doch eines Morgens, über Nacht, hat ihn der Herbststurm übermannt. Ich fürchte fast, er steht im Wege. Als gäb es keinen Ort für ihn. Schon mancher hat ihn angespien, bald kommen Männer mit der Säge. Der Ewigkeit nicht zugedacht, er schwankt und wankt, mein Ahornbaum. Schwer findet er den Lebensraum in unsrer Welt der Niedertracht.
letzter Beitrag von Volker Harmgardt, -
Alles lebt
| erstellt von Lichtsammlerin- 5 Kommentare
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Ein dröhnendes Orchester scharf zirpen die Grillen neben mir flügelschlagende Libelle zur Rast auf meiner Hand zwischen schaukelnden Gräsern brummen die Hummeln von den weißen Schalen der Birken singt die Drossel hackt der Specht hüpfende springende Käfer von Halm zu Halm kein Mäher schwingt seine Sense durchs wilde Getümmel Distelfalter und Pfauenauge baden im ruhigen Licht ich atme es scheint alles atmet alles lebt. 1616423
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
Aprilgesang
| erstellt von Angelika- 3 Kommentare
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Aprilgesang Vogelzüge über der Stadt, unter den Füßen das junge Gras, und die Pappeln im Grünkleid des Frühjahrs. Wintersüber die Erde schneelos, sie dürstete, jetzt bersten die Himmel, ihre Wasserstimmen durchtönen Nächte und Tage. Stündlich singt mir die Amsel, versteckt im schützenden Laub. Und einer schrieb an die Tür seine Freude.
letzter Beitrag von Berthold, -
Bache mit Frischlingen
| erstellt von Kurt Knecht- 2 Kommentare
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Der Mais zwei Meter, braun und gelb, ein Hauch von grün, die Waage hält; steht in Konturen scharf und klar, Im ersten Licht des Tages dar. Ein brechend Knacken hard und laut, des Wanderers Auge wachsam schaut; er sieht die Bache, die im Licht, der Dämmerung den Mais durchbricht. Sechs Frischlinge so klein und zart, die trippeln ganz auf ihre Art; noch müde, in den Beinen schwer, der Mutter tapfer hinterher. Die selbst steht witternd nun, vorm Feld; derweil der Mensch die Luft anhält. Die Kleinen kommen auch zum stehen, werden vorerst nicht weitergehen. Der Mensch ve…
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Ostseewind
| erstellt von Ruedi- 2 Kommentare
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Ostseewind bläst kühl und rauh, fegt dir mitten ins Herz und durch alle Knochen, weicht sie auf, treibt deinen Puls, wie die Wolken, die das Blau des Himmels durch ihren Galopp verdecken. Graudrohende Wolken, Jäger und Gejagte, ohne Ziel auf ewiger Reise, geistesverwandt, schmerzhaft erkannt, zerren an deiner Seele, reißen Löcher in ihr zartes Geflecht und du blutest Melancholie Du genießt die bittersüße Wunde, die Asche weht von deinem Herzen, es bleibt die Glut, die dich hier schneller verzehrt, durch den Wind genährt und ihre Wärme tut so gut (August1993; auf Rügen)
letzter Beitrag von Ruedi, -
Winter
| erstellt von Rabentochter- 3 Kommentare
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Winter Der Winter ist zurückgekommen, Offenbart die Welt, kalt und grau. Das Gold der Sonne ist verglommen Gefroren die Träume des Morgentaus. Die Stadt liegt dar, benutzt und verdreckt, Kein Schnee, der ihre Hässlichkeit verdeckt, Wie das arme schwarze leblose Insekt, Die starren Beinchen empor gestreckt.
letzter Beitrag von eiselfe, -
feedback jeder art Die alte Weide
| erstellt von heiku- 11 Kommentare
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Die alte Weide Dort draußen, einsam auf der Weide, steht spärlich aufgemacht im Kleide, die alte Weide, runzelig und hohl. Es sorgt sich niemand um ihr Wohl. Verkümmert, knorrig, auch halb krumm verharrt sie traurig müd im Todstadium. Kein Vogel singt in ihren dürren Ästen, nur Winde pfeifen ihr von Ost und Westen. Im Jahr, wenn wieder mal der Mai erwacht, wird sie von grauen Kätzchen lieb bedacht. Wenn auf ihr keine grauen Kätzchen weiden, so wird die Zeit sie von ihrer Heimat scheiden. Oh Weide, kein Anlass es gibt zum Trauern und weinen, lange wird es nicht mehr dauern, …
letzter Beitrag von Claudi, -
die Raupe
| erstellt von yvan headmiller- 0 Kommentare
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eine Raupe dick und klein frisst sich durch jeden Blätterhalm auch die Blüten hübsch und fein mampft sie in sich hinein bis sie dick und fett hinab fällt in den Dreck mit letzter Kraft schafft sie sich ein Blättergrab sie denkt sich nur ihr ist so schlecht hast übertrieben so ist´s Recht und legt sich hübsch zum sterben hin wird doch aus ihr ein Schmetterling :wink:
letzter Beitrag von yvan headmiller, -
Ebbe (Haiku)
| erstellt von Joseph- 6 Kommentare
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Misslungene Flucht Das Meer, jeden Tag erneut Was will es sagen?
letzter Beitrag von Perry, -
Traumsegel
| erstellt von Carry- 3 Kommentare
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Noch liegt Himmelsblau zwischen den Bäumen ehe samtige Dunkelheit heraufzieht und ihre Sternenschätze ausschüttet Der Tag schmeckte bitter Abendrot süß die Nacht ist voller Honiggelb leicht treibt das Traumsegel dahin Dennoch wird es mit dem Morgen am Riff der Wirklichkeit zerschellen, welches die Maske der Nacht verdeckte 2006
letzter Beitrag von Carry, -
Beschwörung der Tat ( Ein kleines Haiku)
| erstellt von Volker Harmgardt- 1 Kommentar
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B e s c h w ö r u n g d e r T a t, Gemälde und Pastelle - von Hand gemalt.
letzter Beitrag von Volker Harmgardt, -
Blätter fallen
| erstellt von eiselfe- 0 Kommentare
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Einmalig schön noch diese Farbenpracht die der Herbst uns wieder gebracht. Diese Schönheit der Natur in Wäldern und auf weiter Flur. Möchte mich in diesem Wunder verlieren, ewig diese Kräfte in mir spüren- Bin vom Herbst so fasziniert wie er sich uns so präsentiert. bis dann die Bäume ihr Laub verlieren und dieses ganz sacht zelebrieren. Eindrucksvoll dieser letzte Akt danach ist der Wald grau und nackt.
letzter Beitrag von eiselfe, -
feedback jeder art Zu den Lerchen
| erstellt von gummibaum- 2 Kommentare
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Lerchen haben mich gerufen, als ich durch die Felder strich, und auf unsichtbaren Stufen stieg ich lauschend über mich. Flügel trug ich an den Ohren und im Innersten Musik. Irgendwann als Mensch geboren, sang ein Lied mir luftig: „Flieg!“ Nutzlos mein Hinunterschauen, niemand blieb im grünen Feld. Nein, ich fühlte mich verblauen und war Teil der Anderswelt…
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Zauberharfenklang
| erstellt von anais- 1 Follower
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Frühling mit der Zauberharfe weckt mit magisch sanftem Klang die Natur aus ihrer Starre die geschlafen hat so lang Unaufhaltsam grünen, blühen Baum und Strauch in Wald und Flur Veilchen, Krokus, Hyazinthen strahlen in der Sonnenflut Blütenduft schwebt in den Lüften säuselnd, webend sanft und sacht Vögel zwitschern ihre Lieder Hoffnung schwingt im neuen Tag und des Menschen Herz erwachet das so schwach danieder lag
letzter Beitrag von anais, -
Crotalus atrox
| erstellt von Yue- 5 Kommentare
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Zuerst hätte ich sie fast übersehen, dann wurde es mir wirklich bange, wie angewurzelt bleibe ich stehen, durch ihr Klappern warnt mich die Schlange. Wütend rollt sie den Körper zum S, ihre Zunge schätzt die Bedrohung ein. Beide stehen wir jetzt unter Stress, und möchten lieber woanders sein. Gleichzeitig fasziniert mich das Tier, welches sich mir hier entgegenstellt. Dieser Felsen ist eindeutig sein Revier, d`rum gebe ich nun lieber Fersengeld. Ruhig, obwohl ich ganz anders empfinde, trete ich langsam den Rückzug an. Besser wenn ich jetzt hier verschwinde, damit sie sich weiter sonnen kann. ©Yue
letzter Beitrag von Yue, -
Verbale Niederlage
| erstellt von Wilde Rose- 3 Kommentare
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Verbale Niederlage Es schmetterte mit klarem Schall ihr Liedchen eine Nachtigall, sie sang aus voller Kehle und rührte meine Seele. Besessen vom Betreiben dies Trällern zu beschreiben vergeblich ich nach Worten rang, die ebenbürtig dem Gesang. So gebe ich geschlagen auf und lass dem Zauber seinen Lauf und lausche wortlos nächtelang noch dem betörenden Gesang.
letzter Beitrag von Nils, -
Alles hat seine Zeit
| erstellt von Sidgrani- 3 Kommentare
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Dichter Schnee fegt wirbelnd durch die Gassen, ein kalter Wind kämmt letztes Blattwerk aus. Weiße Felder ringsum ruhn verlassen, der Winter naht mit Heulen und Gebraus. Ein kalter Wind kämmt letztes Blattwerk aus, Eis und Frost sind gnadenlose Knechte. Der Winter naht mit Heulen und Gebraus, matt wich der Herbst, verloren die Gefechte. Eis und Frost sind gnadenlose Knechte, der letzte Vogelzug ist lang vorbei. Matt wich der Herbst, verloren die Gefechte, verklungen ist der Kraniche Geschrei. Der letzte Vogelzug ist lang vorbei. Weiße Felder ringsum ruhn verlassen, verklungen ist der Kraniche Geschrei. Dichter Schnee fegt wirbelnd dur…
letzter Beitrag von Sidgrani, -
Der Wald steht grau und grau die Stadt, der Wind kommt kalt und nass daher, von ferne rauscht das volle Wehr. Wie ist mein Herz so todessatt. Wo bist du, Freundin, Himmelsbraut, wo ist dein Glanz, wo deine Kraft, hat dich der Winter weggerafft? Nur Grau, so weit mein Auge schaut. Der Glanz der Lichter – Menschentand, das Grün der Tanne – Farbbetrug, die Menschen – schwarzer Trauerzug. Ich brauche Licht aus deiner Hand! Verzage nicht, mein liebes Herz! Siehst du den hellen Fleck im Grau? Die Sonne ist´s! Ich steh und schau. Vergessen ist der Winterschmerz.
letzter Beitrag von Behutsalem, -
mords halali
| erstellt von Perry- 5 Kommentare
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die nacht ist ihr freund bäume sind markierungspunkte und deckung zugleich wenn sie sich anschleichen das wissen um geländeformationen ist ihr vorteil wenn sie in reih und glied die beute zur strecke bringen den bruchzweig wahlweise zwischen den zähnen oder am hut liegen lammweiß und schwarzwild im gras
letzter Beitrag von Perry, -
Der Baum Du bist der Baum, mal grün, mal bunt, mal kahl. Deine Äste und Zweige ragen stolz in den Himmel. Du zeigst uns den Wechsel der Jahreszeiten. Und bist du mal kahl, so bist du nicht krank, nein du zeigst uns das Wunder, die Hoffnung immer wieder zu erwachen aus einem Schlaf, und du wirst stark und stärker und du zeigst uns das neue Leben. Ja, wenn ich es auch so könnte.
letzter Beitrag von dieter54, -
feedback jeder art Jeden Morgen
| erstellt von Carry- 9 Kommentare
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Früh morgens rumpelt meine Katze laut mit ihrem Freßnapf rum lieg müde noch auf der Matratze und drehe mich noch einmal um mit großem Blick schaut sie zu mir und weiß ich kann nicht widerstehen mein allerliebstes Kuchscheltier werd müde ich dann mit ihr gehen wenn sie dann ihr Futter hat will sie träumen ohne Sorgen zufrieden schläft & ich schachmatt so geht das jeden Morgen Ich hoff sie bleibt noch lang bei mir mein Herzensliebes Kuscheltier Juli 2020
letzter Beitrag von Carry, -
vertreibung aus dem paradies
| erstellt von Perry- 6 Kommentare
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fiel früher regen schlossen sich die blütten nur um sich der durchbrechenden sonne umso williger wieder zu öffnen ihren kuss zu empfangen jetzt fällt kaum noch wasser vom himmel und die sonne verbrennt die blätter das singen der stare ist verstummt vertrieben vom gespött der drosseln nur ein baum steht noch vom einstigen stadtpark ringsherum betonsilhouetten und straßenlärm in den kahlen zweigen nistet kein leben mehr
letzter Beitrag von Perry,
