Flora & Fauna
Hier darf alles rund um Mutter Natur veröffentlicht werden
2.241 Themen in dieser Kategorie
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Herbstliches
| erstellt von Carry- 2 Kommentare
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Grauer Regen hat den Tag, heut so kalt und still gemacht, die Vögel schweigen nun im Wald, vergangen ist der Blumen Pracht. Winde wehen, Blätter fallen, der Sommer ist davon geflogen, mit seinen Strahlen über Nacht, mein Herz mit Leisigkeit bezogen. Ach, könnt' ich von des Sommers Wärme, noch einen schönen Tag behalten, ich würde ihn im Herzen dann, besonders liebevoll verwalten, ich schicke ihn, ist dir mal kalt, in rosa Seidenglanzpapier, mit Sommerduft und Rosenblatt, und einem süßen Kuss von mir. 2002
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art Enten
| erstellt von Schmuddelkind- 4 Kommentare
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Enten finden Rast am Teich, kennen nur das Jetzt und Hier, in sich ruhend, friedensgleich, denn sie wissen nichts von dir. (Aus dem Fundus)
letzter Beitrag von Schmuddelkind, -
Flussaufwärts geschaut!
| erstellt von das A-- 7 Kommentare
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Fluss Der Fluss ins Bette schon gezwängt Wird immer mehr noch eingeengt Die Quelle häufig sehr verbaut Auf voller Länge aufgestaut Begradigt und kanalisiert Ist gar nicht schön Hast du kapiert? Die Fische woll'n den Fluss hinauf Doch können nicht Und geben auf Berge die Täler rückstandslos entwaldet Kaum ein Baum der sie noch kleidet Fichten nun statt Eichenhain So ruft der Mensch in' Wald hinein Vom Sauren Regen nur Geschichten Heute geht's um das Vernichten Sicherlich auch in den Tropen Denke hier an die Exoten Klopapier aus Tropenholz Find ich nicht schön Bin nicht so stolz Die Spitze ist's Das Eis gesch…
letzter Beitrag von das A-, -
feedback jeder art Frühlingslieder
| erstellt von anais- 3 Kommentare
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Frühlingslieder klingen wieder erhellen tiefe Seelennacht Gras und Kräuter Blumen spriessen schillernd bunte Farbenpracht Freude schwingt in lichten Höhen und Sonnenfluten strömen in ein mattes Herz heilen wunde Seelen von dumpfer Erdenschwere Schmerz
letzter Beitrag von anais, -
feedback jeder art NESTBAU!
| erstellt von Josina- 2 Kommentare
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Nestbau! Was für ein Flattern, ein Herumgeschwirr Meisen, imponieren in ihrem Revier. Ihr Gefieder glänzt im Dämmerlicht herausgeputzt, singend zeigen sie sich! Ein blauer wirft sich gekonnt in die Brust, auf ihn haben die Vogelweibchen Lust. Eins winkt kokett nun mit Flügelschlag, Weibchen, Zickerei, jede findet ihn stark! Tirilien schlägt alle mit List in die Flucht, er soll es sein, sie hat sich ihn ausgesucht. Schnäbeln, Gefieder putzen ein schönes Paar. Sie baut ein Nest aus Gras, Flechten, Feder. Haar. . Polstert es watteweich aus, mit Moos legt Eier hinein, das Ausbrüten geht l…
letzter Beitrag von Josina, -
gestrandet
| erstellt von Perry- 0 Kommentare
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gestrandet das meer brandet als spende es beifall für den versuch der aktivisten die schwer kraft zu überwinden und die schwer en walkörper wieder ins wasser zu ziehen sehenden auges sind sie ins ver derben geschwommen ihren sinnen ver trauend die gestört wurden von dem was wir engstirnig fortschritt nennen
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Du
| erstellt von Pius- 3 Kommentare
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Fernab des Lärms tauche ich ein, in deine friedvolle Stille. Nur in dir vermag ich es, Ruhe zu finden. Du empfängst mich, mit weit geöffneten Armen, erzählst mir wortlos, von deinem regen Treiben. Du schenkst mir Geborgenheit, wie der Schoß einer Mutter, welche ich nie hatte. Schützend legst du deine Hand, über mein bedeutungsloses Sein, bin ich doch auch nur ein kleiner Teil, deines großen Ganzen.
letzter Beitrag von Pius, -
Fette Tage
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
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Fette Tage Es tut gut, das Auge übers Land streifen zu lassen. Zur Linken Wiesen, durch die sich ein Bach schlängelt, von vereinzelten Bäumen und Büschen gesäumt. Rechter Hand bewaldete Hänge, nur unterbrochen von Wundkratern aufgelassener Kiesgruben. Die Wintergerste steht gut im Saft. Was einen freut, denn es kommen auch wieder magere Zeiten. Es fasziniert, Nase und Ohr in den Wind zu halten. Der Raps riecht nach Sonne und die Kartoffelblüten halten verschämt die bläulich weißen Trugdolden mit ihren gelb leuchtenden Stamen ins Mailicht. Über brachliegendes Baugebiet ziehen Distelfalter, schwärmen aus auf der Suche nach neuen Brutpl…
letzter Beitrag von Perry, -
Ebbe (Haiku)
| erstellt von Joseph- 6 Kommentare
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Misslungene Flucht Das Meer, jeden Tag erneut Was will es sagen?
letzter Beitrag von Perry, -
Bernsteinsarg
| erstellt von Piumer- 1 Kommentar
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Wenn Tannenharz tränt, Ist es schon zu spät Für ein Insekt, Dass in Not gerät Und sich nach Freiheit sehnt. Doch wollte es noch so arg Dringend fliehen, eilig, So bliebe der Effekt: Es verendet heilig in seinem engen Bernsteinsarg.
letzter Beitrag von Torsul, -
feedback jeder art Die Botschaft des Schneeglöckchens
| erstellt von Carolus- 6 Kommentare
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Die Botschaft des Schneeglöckchens Du, widerstehe der Kälte. Durchbrich Eis und Schnee. Streife ab den Schmutz vom reinen Weiß. Richte dich auf, öffne dich zu Licht und Wärme. In deiner Mitte findest du, was du zum Leben brauchst.
letzter Beitrag von Carolus, -
feedback jeder art Jeden Morgen
| erstellt von Carry- 9 Kommentare
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Früh morgens rumpelt meine Katze laut mit ihrem Freßnapf rum lieg müde noch auf der Matratze und drehe mich noch einmal um mit großem Blick schaut sie zu mir und weiß ich kann nicht widerstehen mein allerliebstes Kuchscheltier werd müde ich dann mit ihr gehen wenn sie dann ihr Futter hat will sie träumen ohne Sorgen zufrieden schläft & ich schachmatt so geht das jeden Morgen Ich hoff sie bleibt noch lang bei mir mein Herzensliebes Kuscheltier Juli 2020
letzter Beitrag von Carry, -
Dezembersonne
| erstellt von Angelika- 4 Kommentare
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Dass Stille hörbar wird und dein Schweigen mehr verrät, als du wissen kannst, Ahnungen durch deine Nächte kreisen und es ist wie ein nie endender Hürdenlauf über unendliche Meter Leben. Du machst dir ein Bild, und dein eigenes Gesicht erkennst du nicht mehr, du hoffst, dass der Spiegel dich grundlos belehrt. Und wie blind trittst du zurück in die Sonne, in den Dezember mit seinen langen Schatten.
letzter Beitrag von Angelika, -
Erotik
| erstellt von Kleine Bärin- 2 Kommentare
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/i Erotik Betörend spiegelt glitzernd Blau der Himmel entliehene Farbe im Steigen und Fallen und ewig gegeben im Kreislauf des Lebens. So wogt das Wasser, lässt in sanften Wellen die Ufer zart erbeben, benetzt der Steine rundgeschliffne Haut, um gurgeld sie dann hinzuhalten - stumm ergeben dem weißen Feuchten. Wenn glitzernd sich danach Kristalle seiner salz´gen Lust auf meiner Haut sich finden, schmeck ich den Urspung meines Seins und Sehnsucht lässt mit Macht uns in Umarmung wieder finden. PS. oder : Hymne an das Meer
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
Kirschblüte im Hof
| erstellt von Uwe-Lammla- 0 Kommentare
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In der Isarvorstadt bleibt Hoher Mittag fürs Gemüt Jedem, der Gedichte schreibt, Wenn im Hof der Kirschbaum blüht. Zarte Frist, die rasch verraucht, Der Japaner liebt das Fest, Das ins holde Duften taucht Und den Reiswein fließen läßt. Auch bei Tschechow glüht der Schmerz Aus dem Garten von Rosé, Weht der Frühlingswind ins Herz, Spricht der Rosenblust Ade. Pralle Frucht, die frisch und süß Uns befleckt mit Loderrot, Reift, daß der Verlaßne grüß, Was April als Wunder bot. Doch des Wunders höchsten Rang Birgt sein Wiederkehrn, wie nur Sonnenauf- und Untergang Gehn durch Ocker und Azur.
letzter Beitrag von Uwe-Lammla, -
haiku (weite ebene)
| erstellt von Mary Lou- 3 Kommentare
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weite ebene atmet sommer licht zu mir du auf der treppe
letzter Beitrag von Volker Harmgardt, -
Alles lebt
| erstellt von Lichtsammlerin- 5 Kommentare
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Ein dröhnendes Orchester scharf zirpen die Grillen neben mir flügelschlagende Libelle zur Rast auf meiner Hand zwischen schaukelnden Gräsern brummen die Hummeln von den weißen Schalen der Birken singt die Drossel hackt der Specht hüpfende springende Käfer von Halm zu Halm kein Mäher schwingt seine Sense durchs wilde Getümmel Distelfalter und Pfauenauge baden im ruhigen Licht ich atme es scheint alles atmet alles lebt. 1616423
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
Der alte Baum
| erstellt von Antigone- 3 Kommentare
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Vorm Haus der alte Ahornbaum steht ahnungslos in schüttrem Grün. Im Spätjahr, wenn die Stare ziehn, vergisst auch er den Sommertraum. Von Norden stürmt der Wind ins Land. In Gold schwelgt all die Blätterpracht, doch eines Morgens, über Nacht, hat ihn der Herbststurm übermannt. Ich fürchte fast, er steht im Wege. Als gäb es keinen Ort für ihn. Schon mancher hat ihn angespien, bald kommen Männer mit der Säge. Der Ewigkeit nicht zugedacht, er schwankt und wankt, mein Ahornbaum. Schwer findet er den Lebensraum in unsrer Welt der Niedertracht.
letzter Beitrag von Volker Harmgardt, -
nur kommentar Über Natur und uns
| erstellt von Carolus- 2 Kommentare
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Über Natur und uns Selbstverständlich schien uns der zinslose Riesenkredit der Natur, undenkbar, ihn jemals zurückzuzahlen. Gelebt im Glauben, immer von ihr Kredit zu bekommen. Alles für Leben, Nahrung, Kleidung, Energie und mehr von ihrem Kredit finanziert. Jetzt verschmutzt ihr Kleid, ihr Atem vergiftet, geschändet sie. Viele Spuren von Missbrauch in ihrem zerfurchten Angesicht. Irgendwann, am Ende ihrer Geduld, nimmt sie Landschaften als Pfand, überzieht diese mit Wasser und Feuer, zwingt Menschen zur Flucht. Ein Gedanke bewegt die Menschheit von nun an nur: Wie sich schützen vor Mutter Natur?
letzter Beitrag von INDI PASHA, -
feedback jeder art Gut zu Vögeln… oder auch nicht
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Du kannst mir glauben Ich liebe Tauben Schmecken Süß, vollmundig und prall Und Wein aus ihnen liebe ich auch zu saufen Die kleinen Perlen, gereift an Stauden Weißt du wie man Kiwi isst? Man hackt den Kopf ab dass er nicht mehr flitzt Rupft die Federn, rasiert die Haut Schnabel und Krallen von der Hauptfrucht geklaubt Innen Grün mit kleinen schwarzen Körnchen drinnen Saftig lecker mit vielen Vitaminen Ich hab einen neuen Sekretär im Haus Der rupft meinen Gästen die Federn heraus Stolziert grazil auf dem Parkett Und hinterlässt hin und wieder seinen Dreck Schaut in jede kleinste Ecke …
letzter Beitrag von anais, -
Die Eiche bleibt Die Eiche hier am Wegesrand, die sich dort schon immer fand, verliert im Herbst ihr grünes Kleid, goldne Blätter weht der Wind sehr weit. Über Blätter legt sich Schnee und Eis, die Winterwelt, sie liegt im Weiß. Die Eiche trägt die weiße Decke, ein Schneemann steht an jeder Ecke. Die Vöglein singen auf der Eiche, der Frühling stellt nun seine Weiche. Der Schnee hat sich abgewendet, die Sonne hat ihr Licht gesendet. Die Wärme strömt ins Eichenland, in der sie ihre Lichtung fand. Die Eiche trägt die stolze Farbe, das Blühen ist des Sommers Gabe.
letzter Beitrag von Herodot79, -
feedback jeder art Tanz der Falter
| erstellt von Sidgrani- 7 Kommentare
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Schmetterlinge, schwerelos flattern zarte bunte Falter, tanzenden Waldfeen ähnlich, über Wiesen. Taumelig flügelschlagend. Gaukler der Lüfte.
letzter Beitrag von Sidgrani, -
Zugvogel (Haiku)
| erstellt von Richard von Lenzano- 1 Kommentar
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Zugvogel (Haiku) Vogelzug südwärts Leimruten und Gewehre machen ein Ende Richard von Lenzano © 05/2006
letzter Beitrag von Volker Harmgardt, -
Schmerzende Schönheit
| erstellt von Wolfsfee- 2 Kommentare
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Du streckst deinen Laib zur Sternenform, ziehst deine Spitzen zu Rundungen ein. So treibst du dich an, durch deine Welt, langsam und stetig wechselt dein Ort. Weißlich schimmernd aus der Ferne getrieben, aus der Nähe betrachtet trägst du auch grelles Orange. Dein Weg von silbrig glänzendem Schweif begleitet, so prunkvoll gleitest du an mir vorbei. Verführt dich zu greifen, dein zart´ Leben berühren, doch dein milchiges Kleid verbietet es mir. So betrachte ich deine Schönheit, deine Sanftmut und Eleganz, lass mich verführen von deiner Ruh`. Ich geh hinterher um dir noch näher zu sein, doch du hältst nicht an, treibst langsam dahin. Deine Zarth…
letzter Beitrag von Wolfsfee, -
nur kommentar Nächtlicher Zauber
| erstellt von Carolus- 3 Kommentare
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Nächtlicher Zauber Keines Menschen Seele weit und breit. Ringsum Dunkel, Waldesruhe, Stille, nur noch Ein-sam-keit. Mondbeglänzte Lichtung. Hinter einem Vorhang stummer Riesen tauchen wie aus alten Sagen Trolle, Gnomen, Elfen auf. Necken, foppen sich tapsen, purzeln, tanzen, wirbeln durcheinander, bis ermattet sie ins taubenetzte Gras hin sinken. Keines Menschen Aug und Ohr hat jemals sie belauscht, wenn spät nach Mitternacht sie wandern heim in ihre Sagen. Tagsüber schlafen sie in Büchern,, bis sie ein fröhlich Wiedersehen auf mondbeglänzte Lichtung lockt, beäugt von überraschten Fledermäusen.
letzter Beitrag von Carolus, -
feedback jeder art Ein Rotschwänzchen
| erstellt von Kurt Knecht- 2 Kommentare
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Ein Rotschwänzchen, was rank und schlank, begleitet mich schon, ein Leben lang; als ich den Bungalow, einst baute, es interessiert, mir schon zuschaute. Bezog ein Zimmer, in dem Haus; und wollte auch nicht mehr hinaus, hat seine Jungen groß gezogen, bis dahin, blieb ich ihm gewogen. Erst als die flügge, zogen aus, baute ich Fenster in das Ferienhaus, im Wohnhaus war das ebenso, das Schwänzchen wippte und war froh. Man täglich sich so arrangierte, in Freundschaft, so auch nichts passierte; dann kam der Hund und es war klar, wer nunmehr hier der Macher war. Hat einen …
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
Das Stiefmütterchen
| erstellt von Wilde Rose- 4 Kommentare
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Das Stiefmütterchen Auf der Terrasse ganz aus Stein da keimte einst ein Blümelein in schmaler sandig Fuge, für‘s Dasein gab ihm die Natur eine karge Mitgift nur, doch wuchs es Zug um Zuge. Es trotzte Staub und Trockenheit und wuchs trotz aller Widrigkeit mit heiterem Gemüte und brachte es am Ende gar als es genug gewachsen war zu einer stolzen Blüte. Voll Anmut stand das Blümelein und blühte gelb im Pflasterstein als Wunder der Natur, bis dann ein Mensch mit Unbedacht das schöne Blümlein umgebracht mit einem Tritte nur.
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
feedback jeder art Tiger
| erstellt von Hayk- 8 Kommentare
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Du bist es also, der mit Tigerfallen, den stahlbewehrten, scharfen Krallen, des Dschungels Majestät zu fangen sucht und listigen Erfolg als Sieg verbucht? Was treibt dich, Mensch, in meinem Waldrevier mit Tücke Jagd auf mich, das Tigertier, zu machen, regungslos mit schamlos starren Augen eines Königs Tods zu harren? Trophäe bin ich dir und Stimulanz für deinen schlappen, kurzen Stummelschwanz und Bettvorleger fürs Vergnügen nur geworden; du achtest nicht des seidgen Felles Glanz, des stolzen Raubtiers edle Eleganz - wer gibt das Recht dir, feige mich zu morden?
letzter Beitrag von Hayk, -
Der traurige Schwan
| erstellt von Alter Wein- 3 Kommentare
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Der traurige Schwan Geh frühmorgens aus dem Haus, denn die Hunde müssen raus - laufe durch die Raureif-Wiesen, wo die Frühlingsboten sprießen. Bin jetzt an dem kleinen See, eingebettet in Gras und Klee steht allein ein schwarzer Schwan majestätisch - schaut mich an. Sein Blick ist traurig, weil allein, muss jetzt ohne Partnerin sein vom Morgen- bis zu Abendrot waren sich treu, bis zum Tod. 11.03.2019 © alterwein
letzter Beitrag von Wilde Rose, -
mords halali
| erstellt von Perry- 5 Kommentare
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die nacht ist ihr freund bäume sind markierungspunkte und deckung zugleich wenn sie sich anschleichen das wissen um geländeformationen ist ihr vorteil wenn sie in reih und glied die beute zur strecke bringen den bruchzweig wahlweise zwischen den zähnen oder am hut liegen lammweiß und schwarzwild im gras
letzter Beitrag von Perry, -
Der Herbst zieht ein in unsere Wälder, Nebel schwebt über kahle Felder, bis dann der Sonne gold'nes Licht den Nebel hebt und ihn durchbricht und leuchtend bunter Wald entsteht, nun ist es Herbst, der Sommer geht. Heut kam des Winters erster Gruß... ,,,November.Blues.
letzter Beitrag von Ruedi, -
WENN AS ABENDDÄMMERT ...
| erstellt von Jenno Casali- 0 Kommentare
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WENN ES ABENDDÄMMERT … Die Wilde-Weinberg-Tulipa Vom Tage erschöpft Schon längst Ihren Kelch Geschlossen Verriegelt Der letzte Käfer Vom Tage geschafft Auf Heimweg In sein Grasbüschel Sein Obdach Seinen Schlupf Sonne, Kannst getrost und ruhigen Gewissens Den Kosmos Die Infinitas Der Nacht überlassen © Jenno Casali
letzter Beitrag von Jenno Casali, -
Herbstanfang
| erstellt von eiselfe- 3 Kommentare
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Der Herbst löst nun den Sommer ab, bin nicht traurig darüber- sag ich knapp. Die Bäume prall mit Äpfel, Birnen, Pflaumen, da freut sich bestimmt ein jeder Gaumen. Gleich vom Baum frisch in den Mund, da bleibst du fit und auch gesund. Von dem Rest gibt es Marmelade, die Früchte hängen lassen- wäre schade. Bunte Blätter die schön anzusehen, ach, würde der Herbst nicht so schnell vergehen. Eicheln, Kastanien, Nüsse und viel mehr, auf das Alles freue ich mich sehr. Sollte sich der Wind mal stärker zeigen, dann lassen die Kinder ihre Drachen steigen. Die Sonne will uns eine Freude machen und läßt es noch mal so richtig krachen. Doch bitt…
letzter Beitrag von Ruedi, -
feedback jeder art Lebensfreude
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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In meinem Herzen bleibe ich wohl immer Kind lausche dem Wind, so wie Kinder eben sind leise raunend macht er mein Herz nicht bang erfreu mich staunend an der Nachtigall Gesang wenn sie ertönt, nachts vor dem Schlafgemach ebenso sehr wie an der Stille Klang danach Bild by Pixabay
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Frühling Wie die Geburt vom Kinde musst überwinden das Grau weg sind Kälte, Winterwinde wie freut sich Mann und Frau so kommst Du daher mit vielen Farben bunt mit neuem Blütenmeer Frühling, macht sich kund
letzter Beitrag von Rosenrot, -
Crotalus atrox
| erstellt von Yue- 5 Kommentare
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Zuerst hätte ich sie fast übersehen, dann wurde es mir wirklich bange, wie angewurzelt bleibe ich stehen, durch ihr Klappern warnt mich die Schlange. Wütend rollt sie den Körper zum S, ihre Zunge schätzt die Bedrohung ein. Beide stehen wir jetzt unter Stress, und möchten lieber woanders sein. Gleichzeitig fasziniert mich das Tier, welches sich mir hier entgegenstellt. Dieser Felsen ist eindeutig sein Revier, d`rum gebe ich nun lieber Fersengeld. Ruhig, obwohl ich ganz anders empfinde, trete ich langsam den Rückzug an. Besser wenn ich jetzt hier verschwinde, damit sie sich weiter sonnen kann. ©Yue
letzter Beitrag von Yue, -
Tage wie dieser
| erstellt von Dirmiz- 2 Kommentare
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An Tagen wie diesen Wenn Worte so fließen Wie Bäche die Sprudeln Inmitten des Trubels Erscheinen die Lichter Von Träumern und Dichtern Verschwimmen vor Augen Die Sehnsüchte vieler Verschlafen im Glauben Erklinge hernieder Stimmen von Fernen Fruchtbaren Ernten Hinauf zu den Sternen Der kosmischen Perlen Im Meere der Engel, Planeten und Strömen Verlassen nur manchmal Die Nächte dem summen Ihr kleines Geheimnis Um einzig dem Blick hier im Tage zu fröhnen
letzter Beitrag von Dirmiz, -
Winter
| erstellt von Rabentochter- 3 Kommentare
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Winter Der Winter ist zurückgekommen, Offenbart die Welt, kalt und grau. Das Gold der Sonne ist verglommen Gefroren die Träume des Morgentaus. Die Stadt liegt dar, benutzt und verdreckt, Kein Schnee, der ihre Hässlichkeit verdeckt, Wie das arme schwarze leblose Insekt, Die starren Beinchen empor gestreckt.
letzter Beitrag von eiselfe, -
Kreta Siehst du, wie das Meer vor unseren Füßen zurückweicht, es hat Angst getreten zu werden. Auch die Krebse fliehen, dabei sind sie wehrhaft, haben aber keinen, der sie anführt. Immer weiter laufen wir hinaus, hinab in die trockene Tiefe, sammeln die Schätze Poseidons, sehen nicht die Welle, die sich mächtig auftürmt. Urlauber ertrunken.
letzter Beitrag von Perry, -
Das alte Jahr
| erstellt von Szepan- 0 Kommentare
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Nun bist Du hin, Du Jüngling, den wir einst so hoffnungsfroh empfingen ich hör sie noch, die Glocken,, mir im Ohre klingen die Dich einst grüßten zum freudigen Willkommen, wir haben alles Gute Dir sogleich vorweggenommen. Du hast Dich bald verkühlt und warst ein kranker Mann und wie man´s anders nicht erwarten kann, haben wir beschieden uns und eingesehen; Dies Jahr wird wiederum wie viele andere gehn. So warst Du zwar nicht gut, nicht schlecht, Du warst uns eben gerade recht, Du ließest tausend Wünsche unerfüllt zurück - befahlst dem jungen Bruder Glück, der Menschen Hoffnung fortzutragen, mehr braucht es gar nicht - sozusagen.…
letzter Beitrag von Szepan, -
Frühlingsmorgen
| erstellt von Wilde Rose- 3 Kommentare
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Frühlingsmorgen Funkelnd spiegelt Morgensonne sich in taubenetztem Grün und ein Vöglein pfeift voll Wonne seine Liebesmelodien. Tief durchflutet mich die kühle morgenreine Frühlingsluft angefüllt mit frisch erblühtem zarten lila Blütenduft. So ein zauberhafter Morgen der vertreibet mit Magie augenblicklich alle Sorgen und ich fühl mich gut wie nie. Und ich tauch mit allen Sinnen in die Zauberwelt hinein und genieß in vollen Zügen dieses wundervolle Sein.
letzter Beitrag von Wilde Rose, -
Aprilgesang
| erstellt von Angelika- 3 Kommentare
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Aprilgesang Vogelzüge über der Stadt, unter den Füßen das junge Gras, und die Pappeln im Grünkleid des Frühjahrs. Wintersüber die Erde schneelos, sie dürstete, jetzt bersten die Himmel, ihre Wasserstimmen durchtönen Nächte und Tage. Stündlich singt mir die Amsel, versteckt im schützenden Laub. Und einer schrieb an die Tür seine Freude.
letzter Beitrag von Berthold, -
feedback jeder art Fallen
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Leben wie ein Regentropfen Für den Fall zur Erde geboren Nur der Himmel weiß warum
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art Ein kleiner Spaziergang
| erstellt von SalSeda- 7 Kommentare
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Ich geh im Wald so vor mich hin und hab das eine nur im Sinn: ich möchte wissen wo ich bin viel lieber noch: wie gehts hier raus der dunkle Wald ist mir ein Graus ich möchte einfach nur nach Haus dort hätte ich Erholung pur doch nein, ich latsch durch die Natur von andern Menschen keine Spur wo keiner übern Weg mir rennt den ich nach diesem fragen könnt ich hab die Abzweigung verpennt obwohl mein Smartphone teuer war -macht Fotos super scharf und klar- versagt es hier so ganz und gar denn leider fehlt hier der Empfang ich weiß nicht mehr wo geht es lang …
letzter Beitrag von SalSeda, -
auf rebhuhnjagd
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
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auf rebhuhnjagd in der morgendämmerung landeten wir in minsk, mieteten uns ein allradauto, schnitten spuren in den schee. die gewehre geschultert, hunde an der langen leine, pirschten wir durchs öde, luden schnappend schrot. wir ließen die meute los legten die läufe an, warteten auf das flügelburren der aufsteigenden kette. streuender kugelhagel riss sie aus dem gleitflug. von hechelnden Mäulern apportiert lag die strecke aufgereiht. früh sank die novembersonne, letzte blitze huschten übers land. im gegenlicht sah ich sie aufsteigen, geisterhaft in eine bessere welt.
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Ein paar Traubenworte
| erstellt von Federtanz- 1 Follower
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Spiegelbild im Wein ich tunke meine Feder ein ich schreibe über den Herbst das Loslassen die süsse Frucht die gärt die Farbe, die strahlt auf diesem Pur dann lege ich eine Traube auf dieses noch bevor du es siehst -noch das Ungesagte ahnst- Rollt eine zweite zwi schen diesen Geda nken F Ä L L T Mit ungesagten Worte n mit einem Sprung in das Glas Spiegelbild im Wein
letzter Beitrag von Federtanz, -
Traumsegel
| erstellt von Carry- 3 Kommentare
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Noch liegt Himmelsblau zwischen den Bäumen ehe samtige Dunkelheit heraufzieht und ihre Sternenschätze ausschüttet Der Tag schmeckte bitter Abendrot süß die Nacht ist voller Honiggelb leicht treibt das Traumsegel dahin Dennoch wird es mit dem Morgen am Riff der Wirklichkeit zerschellen, welches die Maske der Nacht verdeckte 2006
letzter Beitrag von Carry, -
Ostseewind
| erstellt von Ruedi- 2 Kommentare
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Ostseewind bläst kühl und rauh, fegt dir mitten ins Herz und durch alle Knochen, weicht sie auf, treibt deinen Puls, wie die Wolken, die das Blau des Himmels durch ihren Galopp verdecken. Graudrohende Wolken, Jäger und Gejagte, ohne Ziel auf ewiger Reise, geistesverwandt, schmerzhaft erkannt, zerren an deiner Seele, reißen Löcher in ihr zartes Geflecht und du blutest Melancholie Du genießt die bittersüße Wunde, die Asche weht von deinem Herzen, es bleibt die Glut, die dich hier schneller verzehrt, durch den Wind genährt und ihre Wärme tut so gut (August1993; auf Rügen)
letzter Beitrag von Ruedi, -
vertreibung aus dem paradies
| erstellt von Perry- 6 Kommentare
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fiel früher regen schlossen sich die blütten nur um sich der durchbrechenden sonne umso williger wieder zu öffnen ihren kuss zu empfangen jetzt fällt kaum noch wasser vom himmel und die sonne verbrennt die blätter das singen der stare ist verstummt vertrieben vom gespött der drosseln nur ein baum steht noch vom einstigen stadtpark ringsherum betonsilhouetten und straßenlärm in den kahlen zweigen nistet kein leben mehr
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Zu den Lerchen
| erstellt von gummibaum- 2 Kommentare
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Lerchen haben mich gerufen, als ich durch die Felder strich, und auf unsichtbaren Stufen stieg ich lauschend über mich. Flügel trug ich an den Ohren und im Innersten Musik. Irgendwann als Mensch geboren, sang ein Lied mir luftig: „Flieg!“ Nutzlos mein Hinunterschauen, niemand blieb im grünen Feld. Nein, ich fühlte mich verblauen und war Teil der Anderswelt…
letzter Beitrag von gummibaum,
