Flora & Fauna
Hier darf alles rund um Mutter Natur veröffentlicht werden
2.241 Themen in dieser Kategorie
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Die Libelle
| erstellt von Freiform- 5 Kommentare
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Eine Libelle tanzt im Sommerwind die Flügel schlagen im Takt geschwind sie fliegt so kunstvolle Figuren mein Blick folgt ihren Spuren Im Zickzack huscht sie übern Teich als wäre ihr die Schwerkraft gleich ihr Lover setz sich auf den Rücken um liebes Nektar abzupflücken und nach dem Akt vom Liebesrad nimmt sie sich ein Sonnenbad um dann die Eier abzulegen von mir bekommt sie ihren Segen
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schmetterlingssammler
| erstellt von Perry- 5 Kommentare
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unermüdlich durchstreift er die flur auf der suche nach unentdecktem dem einen nie gesehenen flügel bild die welt um sich vergessend bereist er kontinente schwingt kescher und fokussiert fotolinsen bei all der sucht weiß er aber um die vergänglichkeit der augen blicke seiner schätzigen sammlung
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Iris
| erstellt von Sternenherz- 6 Kommentare
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Iris Auf der Waldlichtung entlang des Bachlaufs: Iris - wohin das Auge schaut.
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textarbeit Bouquet de Fleurs
| erstellt von Federtanz- 3 Kommentare
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Erste Gedanken fliegen auf vom Süden-in den sich aufbäumenden Frühling in wenigen-unbeobachteten-Blicken kurzen, eisigen Nächten ließest du in der steigenden Wärme los- aufbrechende Hoffnung was der kreative als Freiheit empfindet beobachtest du aus deinem Herzen Die ersten gelben Löwenzähne Gänseblümchen, zaghafte Tulpenköpfe sammele ich schnell ein Farben-von zartrosa bis funkend rot in meinem Nest des Frühlings wirkt alles warm Blickst du hinauf, so siehst du mich neben anderen mein Blütenmeer soll dich entzücken meine Sammlung dir Farbvielfalt bringen der Glitzer deiner …
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Das Schneckenpärchen
| erstellt von Michael-Haase-120370-
- Script-Sensei
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Weil ich Schnecken sehr gerne mag - habe ich (als ich im Garten saß) dieses Gedicht geschrieben Das Schneckenpärchen Zwei Schnecken aus dem Städtchen Hufen standen einmal vor den Stufen der Sixtinischen Kapelle und kamen nicht mehr von der Stelle Sie begeistert: "Oh - wie fein - wollen Wir da auch mal rein ?" Sagte Er genervt und sauer : "Siehst Du nicht - hier ist ´ne Mauer und dahinter gleich die Zweite - ich such lieber schnell das Weite !" "Ach - nun lass es uns versuchen - und hör bitte auf zu fluchen. Sieh doch nur - sie ist nicht groß" sagte Sie und kroch dann los…
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Der Spatz (mit Bild)
| erstellt von Richard von Lenzano- 2 Kommentare
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Der Spatz Ein Spatz der saß im Apfelbaum er war noch jung und voller Flaum, der Flaum war noch so richtig feucht weil er schnell aus dem Ei entfleucht. Neben ihm herrscht reges Leben weil es Nachwuchs hat gegeben, ganz nahe man zusammendrängt der Platz im Nest ist sehr beschränkt. Ganz langsam stellt sich Hunger ein ss muss was in den Magen rein, doch woher bekomm’ ich Futter? Hallo Vater, hallo Mutter, habt ihr uns im Nest vergessen, das ihr beiden habt besessen? Wir jetzt großen Hunger haben wollen uns mit Nahrung laben. Vor Hunger fall’n die Äuglein zu im Nest herrscht eine große Ruh’, e…
letzter Beitrag von Richard von Lenzano, -
feedback jeder art Der Tag erwacht
| erstellt von Ostseemoewe- 10 Kommentare
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Der Tag erwacht Die Stund`, bedeckt mit einem Schleier den Traum aus dieser Frühlingsnacht, ich höre Töne einer Leier und trag auf Händen sie zum Weiher. Zum Mückentanz, der hier erwacht. Sie drehen munter ihre Runden, als würd` die Stunde nie vergehen, in der vergnügt sie sich gefunden, in der im Jetzt sie eingebunden. Ein Fest ist’s - ihnen zuzusehen. Die Harmonie am frühen Morgen, ein Segen für den flinken Tag. Der Augenblick noch ohne Sorgen, ich fühle mich hier ganz geborgen. Es ruft von fern der Glockenschlag. © Ilona Pagel
letzter Beitrag von Carlos, -
Ein windiger Geselle
| erstellt von Ametyst- 3 Kommentare
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Ein windiger Geselle Nun, endlich ist er eingeschlafen, der Wind. Hat er sich nicht benommen, wie ein ungebärdet’ Kind ? Wie hat er gerüttelt an Fenster und Tür, hat Bäume geschüttelt, gar Sand ins Auge mir. Peitschte mit Gejohle über’s weite Meer. Trieb die hohen Wellen weißgischtig vor sich her, dass brausend sie ergossen sich, über das Land. Ja, weit sind sie geflossen, hoch über den Molenrand. Doch schien’s, als macht‘ den Möwen großen Spaß sein Spiel, hoch ließen sie sich treiben, nie wurd‘ es je zu viel. Dann fegt er durch die Straßen und trieb den feinen Sand. Auf türmte er die Dünen. Sand in die Ohren drang.…
letzter Beitrag von kecks1990, -
feedback jeder art Dein(e) Lämmlein [Villanelle]
| erstellt von Cheti- 4 Kommentare
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Du schmust im Gras mit Lämmelein, so fern, mir nur ein Tagestraum. O ich will auch dein Schäflein sein! Ein Regenbogen, Blumenschrein, und Schatten spend't der Erlenbaum; du schmust im Gras mit Lämmelein. Sie blöken glücklich: »Ach, wie fein – dein Händchen, ein Luzernensaum.« O ich will auch dein Schäflein sein! Die Rispen kitzeln zart dein Bein wie eines Kükens weicher Flaum; du schmust im Gras mit Lämmelein. Die Weide liegt im Sonnenschein, doch gegen dich erblüht sie kaum. O ich will auch dein Schäflein sein! Ein weißes Kind bleibt nicht allein. Nur mich …
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Meine Schöne
| erstellt von Berthold- 2 Kommentare
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Hallo Luise Maus, deine Hommage an die schöne Rose gefällt mir. Die 'Schöne' in ihrem 'gefächerten Kleid', mit ihrem 'süßen Duft' und dem 'aufregenden Aussehen' verdient wahrlich unsere Bewunderung. aint: Was mir aufgefallen ist: „In deinem … gefächerten Kleid“, müsste es meines Wissens heißen. „immer Schnuppern“ Vermeide Allsätze. Sie wirken in der Regel übertrieben und unglaubwürdig. „Wie schön, dass ich dich … entdeckt“. Luise Maus, ich habe dein Gedicht gern gelesen! LG Berthold
letzter Beitrag von Volker Harmgardt, -
feedback jeder art Altaussee
| erstellt von Sonja Pistracher- 2 Kommentare
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Der Landschaft stille Seite habe ich gesehen, zu ihr und ihrer Weite will ich gerne geh´n. Denn sie mit ihrer Würde, trägt fein ein Festgewand, mit Stolz auch jede Bürde, gern geb ich ihr die Hand. Spür tief in mir die Sehnsucht, voll Glück und Harmonie, Wege, die das Herz sucht liebevoll begeh ich sie.
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
Ach, Frühling
| erstellt von Carry- 6 Kommentare
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Ach, wie war mir oft so bang, schau aus dem Fenster, stundenlang, in den Garten, schneebedeckt, wo hat er sich denn nur versteckt? Den man launig Frühling nennt, ich glaub, der hat die Zeit verpennt. Es rieselt wieder leis der Schnee, nicht Winter, Frühling sagt Ade Hat auf dem Teide sich verkrochen und seine Ankunft unterbrochen.
letzter Beitrag von Carry, -
pink Rhapsodie im Klabauterkarton
| erstellt von Dichtel (†)- 3 Kommentare
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- pink Rhapsodie im Klabauterkarton Gelb Raps Öl Felder Helden und die Psoden............................................. iiehh, pink -------------------------------------------------------------------------, ein Rhabe, krädelisch -
letzter Beitrag von Dichtel (†), -
Die Maske der Nacht
| erstellt von Pteiz- 2 Kommentare
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Langsam zieh‘n des Abends Schatten, und umspannen leis‘ die Welt, und die Farben einst die Satten, schwinden in dem dunklen Zelt. Tages Bühne legt sich nieder, Tages Trubel schwindet dann, doch der wahren Bühne Lieder, fangen jetzt erst richtig an. Und im tiefen und im Dunkeln, stets verbergend ihre Macht, sieht man ihre Augen funkeln, sieht die Maske nun der Nacht. Unheimlich mit ihren Klängen, fremd und fern ist ihre Spur, hält die Welt in ihren Fängen, zeigt sich stets im finstren nur. Lockt die seltsamsten Gestalten, wenn verblasst des Tages Licht, doch sollst sie für bös‘ nicht halten, kennst bist jetzt nur ein Gesich…
letzter Beitrag von Volker Harmgardt, -
feedback jeder art Verlockung
| erstellt von Nesselröschen- 8 Kommentare
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Unter dem Ticken der Uhr in den Winterschlaf fallen wären da nicht diese frostigen Zehen ... Ein Blick zwischen den weißen und blauen Veilchen auf der kalten Fensterbank hindurch in den Nebel Seine Nässe wesenlos draußen thront in goldigem Orange der Halloween Kürbis *** Vorschlag loop: Unter dem Ticken der Uhr in den Winterschlaf fallen, wären da nicht diese frostigen Zehen ... Ein Blick zwischen den weißen und blauen Veilchen auf der kalten Fensterbank hindurch in den Nebel wesenlos thront in einem satten Orange …
letzter Beitrag von Nesselröschen, -
feedback jeder art Frühstücksgäste
| erstellt von Sonja Pistracher- 1 Kommentar
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Stechend schön gefärbte Wesen tummeln sich am Frühstückstisch frei erfunden wohl die Thesen, dass sie sich, weil knackig frisch als Gäste zu benehmen wissen, was kein Beweis dir garantiert, sie auch nicht die Füße küssen, du bist eher konsterniert. Angelockt durch hehre Düfte summen sie auf deinem Brot wackeln frech mit Butterhüfte, während du gelähmt devot. Angstbeflissen gib jetzt auf flüchte ins vertraute Haus, nehme leidvoll es in Kauf, dass ertönt siegreich Applaus.
letzter Beitrag von gummibaum, -
textarbeit erwünscht Herbst
| erstellt von hermann- 2 Kommentare
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Herbst Es ist Herbst geworden, frischer Wind aus Norden fährt in den Blätterwald. Ich sehne mich nach Sonne in südlicher Zone, spür, bald wird es kalt.
letzter Beitrag von Bote_n_stoff, -
DER BAUMSTAMM TRÄGT SCHWARZ
| erstellt von Jenno Casali- 1 Kommentar
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DER BAUMSTAMM TRÄGT SCHWARZ Warum ? Bäumt sich das Ahorn-Holz Beim ersten Beilschlag Das Holz Das gestern noch stolz Kräftige Äste trug Mit pubertierendem Gezweig Warum nur ? Warum ? Doch das Meutern erstickt In des Henkers Kettenzähnen Und die Jahre der Jahresringe Wirbeln in Spänen Umher © Jenno Casali
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
feedback jeder art Aufgeklärt
| erstellt von gummibaum- 2 Kommentare
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Wer macht die Babys?“, fragte ich, und ob die Eltern brüten. Da hieß es: „Babys bilden sich wie Früchte aus den Blüten." Das haftete in meinem Kopf. Ich hieß mein Weib im Garten so wie mich selbst, in einen Topf gepflanzt, das Glück erwarten. Ich winkte ihr und merkte, welch ein Wunder schon geschehen: Ihr Schlitz war weg, ein Blütenkelch an seinem Platz zu sehen. Und aus dem zarten Blätterrand ließ sie den Stempel ragen, und mit der Narbe mich charmant nach süßen Pollen fragen. Als ich verstohlen runter sah, ob ich sie wohl besäße, entdeckte ich, juchheirassa! das Bündel Staubgefäße. Es wurde mir ganz wohlig warm, ich seufze…
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Ich geh sehr früh
| erstellt von Kurt Knecht- 4 Kommentare
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Ich geh sehr früh, der Morgen hat, noch Frieden, denn kein einzig Blatt; am Baum tut sich bewegen, still ist es auf den Wegen. Die Vögel ganz verschlafen noch, stehen blinzelnd auf den Zweigen; doch schon bereit zum Singen, ihr Lied wird bald erklingen. Denn mit dem Morgensonnenschein, fallen alle in den Reigen ein; ihr Zwitschern sagt dann jedem Kind, dass sie hellwach und munter sind. Dann flattern sie von Ast zu Ast, von ihrer Quirligkeit erfasst; ist alles dann, Bewegung pur, gemäß der Allmacht der Natur.
letzter Beitrag von ConnyS, -
feedback jeder art Im Frühling
| erstellt von gummibaum- 4 Kommentare
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Ein Mädchen stand auf einer Wiese, die bunt dank schöner Blumen war, und blühte frischer noch als diese, den Sonnenglanz im Augenpaar. Ich wollte ihr gern Blumen pflücken, am liebsten aber pflückt ich sie, doch ließ ich mich nur still berücken, es war für all das viel zu früh…
letzter Beitrag von gummibaum, -
sie stelzen durchs küstennahe sediment grooven wiegend im gezeitenhoch und entlassen ihre keimlinge früh ins salzige auf den bäumen brüten pelikankolonien und albatrosse fächeln den seekühen kühlung zu wenn sie prustend luftholen wir schütten mehr rum in den cuba libre und rücken nahe ans feuer dessen glut in den augen der meerkatzen glimmt
letzter Beitrag von Frohnatur, -
Boden, ein Boden beim Wachsen der Ebbe, so schrumpft er bei der Flut, der Meere und der Ozeane wertvollstes Gut, so hat sie den Mut, definiert ihn absolut. Sie schwimmt mit ihren Fluten, lässt ein neues Meer vermuten. Auch wird sie zurückfinden, nun wird er ohne sie erblinden. Des Wassers klarer Blick, durch die Eigenschaft im geschmeidigen Geschick. Sie wird und kann entweichen, wie kann er sie nun erreichen. Die Ebbe so nun eintritt, möchte er nun mit? Es sind die Gezeiten, in den unendlichen Weiten. Die Anziehung beider Welten, lässt der Mond vergelten. Wie die Magneten, beeinflusst von den Planeten. Den freien Fluss lasse…
letzter Beitrag von Janeida, -
nur kommentar Sanfter Wandel
| erstellt von Carolus- 5 Kommentare
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Sanfter Wandel Fast unbemerkt wandelt der Sommert sich wie eine einzelne Wolke, verloren im Blau. Am Morgen im Spiegel weiteres Grau im Haar entdeckt. Innegehalten für einen Augenblick. Der Ahorn vor dem Fenster schon mit Blättern in Sonnenblumengelb, als wolle er zum Trost einen Hauch leiser Trauer überdecken. Vom Kirschbaum fallen Lanzenspitzen in Rot wie Reste sommerlicher Glut. Scharenweise schwirren Schwalben durch den Äther. Wer des Sommers Wärme auch im Herbst behält, dass selbst im Winter er nicht friert, den wird das Grau gehäufter Jahre nicht erschrecken, weil ihm des Lebens Farben auch …
letzter Beitrag von Lucia Korn, -
Niederschlag
| erstellt von Ruedi- 3 Kommentare
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Sinkend, fallend, wirbelnd und eiskalt; leise schmückend, alles erstickend, weich und sanft und voller Gewalt. Tote Sterne von Höh‘ auf dich blickend. Sauber, rein und weiß auf Asphalt, auf Flüssen, in Wolken, auf Mänteln klickend auf Dächern und Zungen schmelzend gemalt. Zu höchsten Gipfeln wütend gestieben, zu Mauern geschichtet, verhärtet zu Eis . Sumpf aus Kristallen, in Senken getrieben. Wächte schaut hoch geneigt auf das Weiß. Macht sie sich frei, vom Berge geschieden, tobt Sturm, wird Stille. Alles ist leis. Drunten ist niemand am Leben geblieben. (3.12.201
letzter Beitrag von Ruedi, -
feedback jeder art Die letzte Beute
| erstellt von Managarm- 4 Kommentare
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Abend wird es in der Steppe Grillen zirpen um die Wette Die Sonne legt ihr Nachtgewand bernsteinfarben auf das Land Vollgefressen liegen Schafe träumend schon im Dämmerschlafe während Wind die Sträucher neigt und hungrig gelbe Augen zeigt Ihr fragt euch jetzt, was wird geschehen ? Obwohl ihr glaubt, den Wolf zu sehen wie er an den Schafen nagt und sich an ihrem Fleische labt Doch weil ihr denkt, so wird es enden werde ich das Schicksal wenden : Langsam schließen sich die Augen Der Tod fängt an, sie auszusaugen Schwer verwundet von der Meute wittert er di…
letzter Beitrag von Managarm, -
feedback jeder art Wie war der Sommer sanft
| erstellt von Onegin- 10 Kommentare
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Wie war der Sommer sanft Wie war der Sommer sanft und ohne Ende und fuhr mir Knaben durch das blonde Haar und wies mit schlanker Hand auf das Gelände die zarten Wolken und der Blumen Schar Lag nicht Versprechen in dem blauen Treiben wie viele Wunder wollten noch geschehn dann schlug ein Winter wütend an die Scheiben so hat kein Mensch dies Wunderland gesehn
letzter Beitrag von Onegin, -
Musik
| erstellt von wolfgang.jatz- 4 Kommentare
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Musik die aus dem Himmel tropft und manchmal prasselt auf den Kopf Dazu noch Vogelsang und Glockenklang Das alles für das Ohr beim Anblick der Natur Was will man mehr !
letzter Beitrag von wolfgang.jatz, -
Gewitter Nachlese
| erstellt von Wilde Rose- 4 Kommentare
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Gewitter Nachlese Die Bäume stehen regenschwer vorm Fenster, durch nasse Zweige fährt gezähmt ein kühler Wind, vorbei das Toben diabolischer Gespenster, und Elemente, die nun ausgeglichen sind. Am Horizont ein letztes dumpfes Grollen, schon zeigt der Himmel wieder sein Azur, am Fenster seh ich letzte Tropfen rollen und frisch gewaschen scheint mir die Natur.
letzter Beitrag von Wilde Rose, -
Am Meer
| erstellt von Alter Wein- 6 Kommentare
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Am Meer Heute ist das Wetter schlecht den Meerbewohnern ist dies recht - die Wolken hängen regenschwer über dem leicht gekräuselten Meer Auf der Sandbank sitzen Schwäne weit draußen ein paar Fischerkähne - an dem menschenleeren Strand nur ich und die Hunde im Sand Fühle mich gut an diesem Ort die Sorgen trägt der Wind schnell fort mein Blick schweift in die Ferne - doch nur hier, hier bin ich gerne. 13.07.2019 ©alterwein
letzter Beitrag von DDG, -
gestrandet
| erstellt von Perry- 0 Kommentare
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gestrandet das meer brandet als spende es beifall für den versuch der aktivisten die schwer kraft zu überwinden und die schwer en walkörper wieder ins wasser zu ziehen sehenden auges sind sie ins ver derben geschwommen ihren sinnen ver trauend die gestört wurden von dem was wir engstirnig fortschritt nennen
letzter Beitrag von Perry, -
Flockenmeer
| erstellt von Pteiz- 3 Kommentare
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Wenn spät erst Morgensonne kommt, und abends früh erlischt das Licht, die Zeit der Winterstille frommt, aus herbstlich bunt wird kahl und schlicht. Verlässt der Schnee sein Himmelreich, mit sanften, weißen Schwingen, wie einem holden Engel gleich, um Winterruh zu bringen. Die Kälte geht mit ihm einher, doch klage ich nicht lang, wenn dieses weiße Flockenmeer, ich mir nur anseh’n kann.
letzter Beitrag von Pteiz, -
textarbeit erwünscht worte wie federn
| erstellt von maria.schuppler- 8 Kommentare
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worte wie federn aus deinem mund der wind streicht über sie hin sie fliegen davon kommen wieder erfinden sich neu gierig nach leben schöpfen, verletzen treiben dich an da steht das meer vor dir die ulme bricht dir den weg frei zwischen himmel und erde ein tiefer atemzug - worte wie federn
letzter Beitrag von Sidgrani, -
Eine Wolke hat sich auf den Weg gemacht Hat keinen Regen für uns gebracht Am blauen Himmel ein weißer Fleck Ich habe sie erst gar nicht entdeckt Klein, schmächtig, nichts Böses im Sinn Allein nicht prächtig, treibt sie dahin Ausgehungert, auf der Suche nach Nahrung Niemand in Sicht, für eine Wolkenpaarung So löst sie sich auf, zerstreut vom Wind Verschwindet im Blau, das himmlische Kind
letzter Beitrag von Tolvaire, -
Herbstliches
| erstellt von Carry- 2 Kommentare
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Grauer Regen hat den Tag, heut so kalt und still gemacht, die Vögel schweigen nun im Wald, vergangen ist der Blumen Pracht. Winde wehen, Blätter fallen, der Sommer ist davon geflogen, mit seinen Strahlen über Nacht, mein Herz mit Leisigkeit bezogen. Ach, könnt' ich von des Sommers Wärme, noch einen schönen Tag behalten, ich würde ihn im Herzen dann, besonders liebevoll verwalten, ich schicke ihn, ist dir mal kalt, in rosa Seidenglanzpapier, mit Sommerduft und Rosenblatt, und einem süßen Kuss von mir. 2002
letzter Beitrag von Carry, -
Ein kleiner Freund!
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 2 Kommentare
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Ein kleiner Vogel, es ist noch hell, hängt am Häuschen. Pickt ganz schnell. Besucht uns oft. Teilt nicht immer. Flattert am Fenster. Blickt in das Zimmer. Wo bleibt er denn? So fragen wir. Der Habicht kreist in seiner Gier.
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
feedback jeder art Zum Abendmahl
| erstellt von Freiform- 7 Kommentare
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Es singt und lacht der Mensch fortan erfreut sich seines bunten Lebens er tötet was er nicht gebrauchen kann die Einsicht scheint doch längs vergebens Es singt die Nachtigall zum letzten Mal ihr Ton wirkt düster und auch schal es bläst der Wal zum Abendmahl dann stirbt er unter großer Qual
letzter Beitrag von Freiform, -
feedback jeder art Lenzius
| erstellt von Letreo71- 6 Kommentare
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Ist ein Plätschern in der Ferne, sprudelt langsam auf mich zu. Schwimmt ein Fischlein dort im Bache, doch in Wahrheit bist das du. Ist ein Zwitschern in der Höhe, pirscht sich flugs an mich heran. Fliegt ein Vöglein durch die Lüfte, schaut mich lieb und fragend an. Ist ein Raunen in den Wäldern, dringt so zärtlich in mein Ohr. Weht ein Nordwind durch die Äste und der Frühling tritt hervor. Sprengt mit seiner frohen Laune, jedes Winters müden Frust. Weckt im Menschen und im Tiere, wieder neue Lebenslust.
letzter Beitrag von Letreo71, -
Natürlicher Katalystor Des Glücks
| erstellt von Witoldo- 2 Kommentare
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Das Land sich still und starr ganz leis um mich hüllt Die Wipfel sich im Winde wiegen Fortunas Horn mich mit Glück erfüllt Erneut nicht geschafft über Glauben und Vernunft zu siegen Silhouetten verzehrt aber doch so klar Meine Glieder gefangen in bleiernden Ketten Für mich ein vertrautes Gefühl, für manchen bizarr Der Versuch den Geist aus der Hülle zu retten. Die Melancholie sich schleichend aus meinen Gedanken entzieht Ein Hauch Glückseligkeit mich überkommt Die Quelle des Ansporn endgültig versiegt Nach harten Tagen in Glück gesonnt Das Rauschen vom Fliegen allmählich verklingt Aus dem Nimbus letzendlich befreit Der graue Alltag mic…
letzter Beitrag von Witoldo, -
feedback jeder art Sommerland
| erstellt von anais- 7 Kommentare
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Hitzevampire nisten an Seen und Flüssen verschlingen Grün sengen Risse in trockene Felder ihr Feueratem verbrennt die Wälder Trostlos ragen kahle Bäume ins wolkenlose Himmelblau die Hitzevampire ziehen durch Felder, Wiesen Stadt und Wald und ihr Feueratem strömt durch das trockene Sommerland
letzter Beitrag von anais, -
feedback jeder art Lichtmeß
| erstellt von Sternenherz- 3 Kommentare
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lichtmeß himmelsblüte weit öffnest du deine knospe ins milchige blau rosen umarmt dich die erde an deinen sanften ufern fruchtknoten wir menschen augen zärtlich bestäubt von allem was licht ist.
letzter Beitrag von Berthold, -
feedback jeder art NESTBAU!
| erstellt von Josina- 2 Kommentare
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Nestbau! Was für ein Flattern, ein Herumgeschwirr Meisen, imponieren in ihrem Revier. Ihr Gefieder glänzt im Dämmerlicht herausgeputzt, singend zeigen sie sich! Ein blauer wirft sich gekonnt in die Brust, auf ihn haben die Vogelweibchen Lust. Eins winkt kokett nun mit Flügelschlag, Weibchen, Zickerei, jede findet ihn stark! Tirilien schlägt alle mit List in die Flucht, er soll es sein, sie hat sich ihn ausgesucht. Schnäbeln, Gefieder putzen ein schönes Paar. Sie baut ein Nest aus Gras, Flechten, Feder. Haar. . Polstert es watteweich aus, mit Moos legt Eier hinein, das Ausbrüten geht l…
letzter Beitrag von Josina, -
als wären wir tot
| erstellt von Perry- 4 Kommentare
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der winter ist ein brummlig bär im höhlendunkel träumt er lenzig tritt raunig schnuppernd ins freie hasen hoppeln übers frühe feld hoffen aufs sprießen erster gräser spitzen drehen sich ins licht alles ersehnt den neubeginn und aus des lebens moder wächst erwartungsvoll des daseins sinn
letzter Beitrag von Perry, -
Kirschblüte im Hof
| erstellt von Uwe-Lammla- 0 Kommentare
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In der Isarvorstadt bleibt Hoher Mittag fürs Gemüt Jedem, der Gedichte schreibt, Wenn im Hof der Kirschbaum blüht. Zarte Frist, die rasch verraucht, Der Japaner liebt das Fest, Das ins holde Duften taucht Und den Reiswein fließen läßt. Auch bei Tschechow glüht der Schmerz Aus dem Garten von Rosé, Weht der Frühlingswind ins Herz, Spricht der Rosenblust Ade. Pralle Frucht, die frisch und süß Uns befleckt mit Loderrot, Reift, daß der Verlaßne grüß, Was April als Wunder bot. Doch des Wunders höchsten Rang Birgt sein Wiederkehrn, wie nur Sonnenauf- und Untergang Gehn durch Ocker und Azur.
letzter Beitrag von Uwe-Lammla, -
Bernsteinsarg
| erstellt von Piumer- 1 Kommentar
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Wenn Tannenharz tränt, Ist es schon zu spät Für ein Insekt, Dass in Not gerät Und sich nach Freiheit sehnt. Doch wollte es noch so arg Dringend fliehen, eilig, So bliebe der Effekt: Es verendet heilig in seinem engen Bernsteinsarg.
letzter Beitrag von Torsul, -
Fette Tage
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
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Fette Tage Es tut gut, das Auge übers Land streifen zu lassen. Zur Linken Wiesen, durch die sich ein Bach schlängelt, von vereinzelten Bäumen und Büschen gesäumt. Rechter Hand bewaldete Hänge, nur unterbrochen von Wundkratern aufgelassener Kiesgruben. Die Wintergerste steht gut im Saft. Was einen freut, denn es kommen auch wieder magere Zeiten. Es fasziniert, Nase und Ohr in den Wind zu halten. Der Raps riecht nach Sonne und die Kartoffelblüten halten verschämt die bläulich weißen Trugdolden mit ihren gelb leuchtenden Stamen ins Mailicht. Über brachliegendes Baugebiet ziehen Distelfalter, schwärmen aus auf der Suche nach neuen Brutpl…
letzter Beitrag von Perry, -
Zugvogel (Haiku)
| erstellt von Richard von Lenzano- 1 Kommentar
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Zugvogel (Haiku) Vogelzug südwärts Leimruten und Gewehre machen ein Ende Richard von Lenzano © 05/2006
letzter Beitrag von Volker Harmgardt, -
feedback jeder art Mutter Erde
| erstellt von Letreo71- 8 Kommentare
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Ein Blümlein, welk im Wiesengrund, es wimmerte, weil der Befund, die Erde stecke voller Blei, gar schädlich für sein Wachstum sei und auch das Wasser ist verseucht, von dem es täglich frisches bräucht. Ein Fischlein, das im Meer verreckt, weil dieses voller Unrat steckt, ist rücklings heut an Land geschwommen, ich hab es in die Hand genommen und legte es zu all den Fischen, die schon verstorben warn inzwischen. Ein Vöglein, das nicht fliegen konnte, weil es in einer Lache sonnte, die ölig war und ihn verklebte, worauf es nicht mehr lange lebte, hob kraftlos seine Flügel an, bis es verendete sodann. Der Mensch, der all das fabrizierte…
letzter Beitrag von Letreo71, -
In der Nacht
| erstellt von muse 208- 4 Kommentare
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Dunkelheit ist mein Begleiter- die schwarze Nacht gehört nur mir! Geräuschlos beweg ich mich weiter- Dies hier ist mein Revier! Kann die Beute schon erkennen, weiß,wer am Ende siegt. Freue mich aufs schnelle Rennen, bis sie dann vor mir liegt. Werde mit ihr ein bischen spielen, lass sie hoffen zu entkommen. Wie ihr erging es schon so vielen, allen wurd das Leben genommen. Beginnt die Nacht dann dahin zu siechen, ist die Jagd für mich vorbei. Fang ich an mich zu verkriechen- Ich bin glücklich,ich bin frei. 5.Juli 09 muse 208
letzter Beitrag von muse 208, -
WENN AS ABENDDÄMMERT ...
| erstellt von Jenno Casali- 0 Kommentare
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WENN ES ABENDDÄMMERT … Die Wilde-Weinberg-Tulipa Vom Tage erschöpft Schon längst Ihren Kelch Geschlossen Verriegelt Der letzte Käfer Vom Tage geschafft Auf Heimweg In sein Grasbüschel Sein Obdach Seinen Schlupf Sonne, Kannst getrost und ruhigen Gewissens Den Kosmos Die Infinitas Der Nacht überlassen © Jenno Casali
letzter Beitrag von Jenno Casali,
