Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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Ein Lichtstrahl fällt von droben ein, der Tag, er hat begonnen. Die Leute schaun verdrießlich rein die Glocke tönt beklommen. Von Mann zu Mann, von Frau zu Frau herrscht einig großes Schweigen Die Lider schon ein wenig blau vom nächtlichen Verzweifeln. Die Orgel stimmt die Messe an mit langen, schweren Akkorden Die Leute fangen zu beten an, sie teilen mit Gott ihre Sorgen: Warum, wieso, weshalb grade er? so jung er doch an Jahren! Ich kannt´ ihn schon von kleinauf her wofür ist er gefallen? Und wenn mein Leben mal vorbei: Werd ich ihn wiedersehen? Wird deine Gnade ihm zuteil für alle seine Vergehen? Die Leute beten la…
letzter Beitrag von Skald Njöllblys, -
Sehnsucht und Liebe
| erstellt von Kleine Bärin- 3 Kommentare
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Sehnsucht ist Leiden, weil Gefühltes unerreichbar erscheint. Verlangen zeugt neue Qualen. Die Vorstellungen malen Potenzen in gedanklichen Prozessen, die nicht mehr passen. Gefühle entwickeln Begierden, die nach Erfüllung gieren im handelden Tun, das nur in der Vorstellung lebt. Nicht Erreichbares schürt Hoffnungen, lässt Sehnsüchte wuchern in abstruse Unermesslichkeit und erschaffen dabei erneutes Leiden. Und das soll Liebe sein?
letzter Beitrag von Angel, -
Sehnsucht II
| erstellt von Miss Rainstar- 3 Kommentare
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Sehnsucht II Und wieder eine neue Nacht, Schattenvögel ziehen in Schwärmen durch meine Rippen. Sehnsucht gleich ergreifen sie mein Herz und tragen es fort in die Weite. Hinfort aus meines Leibes Haus und die Weite hält mich gefangen. Dort lieg ich nun den Blick im Himmel, die Hände in der Erde und das Herz im Wind.
letzter Beitrag von Timo, -
Blähungen und Einsamkeit und offene Fenster
| erstellt von Dichtel (†)- 2 Kommentare
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- Blähungen und Einsamkeit und offene Fenster Der Grund stinkt gehörig; .Option: aus dem Fenster raureifen auf den pracht_Schopf unten , zufällig vorbei , ändert sich Da schlagartig grau ................./ .behaupten Rillen, sei’s Kopfstein -
letzter Beitrag von Dichtel (†), -
Schwarze Seele
| erstellt von Mike S- 4 Kommentare
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Schwarze Seele Dein Stern steht noch dunkel am Himmel und die Nacht verschlingt meinen Schatten, mit meiner kalten Wärme entzünde ich dich, um in deinem Funkeln meinen Weg zu finden. Ich gebe dir Vertrauen und ich nehme das Vertrauen. Ich reiche dir die schönsten Strahlen der Sonne und geblendet trittst du hinter den blauen Vorhang. Ich schenke dir die schmerzhafte Sehnsucht, mich am Tage nicht sehen zu können. Ich gebe den Schmerz und ich nehme den Schmerz. Und wenn das Rauschen der Bäume sein Gesicht in deinem blauen Schein zeigt, weiß ich um dein Geschenk und ich nehme es an und ich setze meinen Weg fort bis mein du…
letzter Beitrag von Mike S, -
du treibst durch den schwarzen Raum ohne Licht weg vom Erkenntnisbaum siehst ihn nicht Du spürst die leere dich übernehmen die Seele hält dich nicht der Ohnmacht übergeben es in dein Herzen sticht Du öffnest deine Augen du fühlst dich leer du willst es nicht glauben und kannst nicht mehr hi ich bin neu hier und wollte mal einfach wissen was andere, welche selbst gedichte schreiben oder sich damit beschäftigen, davon halten Mfg nordisch
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
Angstbildniss
| erstellt von Desîhras- 1 Kommentar
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Hallenweise stoßende Schreie betören den Verstand mit Qualen versetzte Wehmutsklagen die vom Herzen selbst erhallen(?) Ungewollte Hilferufe die ungehört verwelken Vom Wind der Angst gefressen In ungeschminkten Wänden Fließende Hoffnung mit blick zum Himmel Kristallklar entschwindend Allenfalls ein Gedanke der beim Denken verschwindet Nun kehrt Ruhe ein, und Stürme sterben Doch Angst steigt stetig, unvermindert Allein mit der Frage, sich selbst fürchtend Und vergebens nach Schreck in sich suchend.
letzter Beitrag von Angel, -
Parlier Erfahrener
| erstellt von Dirmiz- 4 Kommentare
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Du sitzt auf deinen Gedanken und treibst mit dem Verständnis im Kreis zu reisen Manchmal steigt einer dazu wie du um eine Frau wirbst... Gerne erzählst du dir selber von der einen da der einen die mal einstieg Unsichtbares Band,ja,ja ich sehs... Parlierst mit den Finger,nuschelst vor verdeckter Hand doch eigentlich hast du hier schon lange Wurzeln geschlagen.. Alter,seniler Mann...
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
feedback jeder art Und am Ende..
| erstellt von Behutsalem- 7 Kommentare
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Und am Ende... ... nimmt das Schweigen, aus dem Herz die Melodie, klanglos weichen die Nuancen, einst gespielter Symphonie. Wandelt Dur in Mollakkorde, bis zum Stillstand, ohne Takt, seitenlos die letzten Fjorde, Heimat fern und seelennackt, tropft die Wehmut aus den Augen, nimmt der Sicht das Gradeaus; schwemmt die Bilder aus dem Rahmen, kampflos gibt sie wieder auf.
letzter Beitrag von The8Armed, -
feedback jeder art Geimpft
| erstellt von Darkjuls- 2 Follower
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Mit perfider Taktvorgabe tropfen Worte in die Haare gleiten von dort in die Ohren wo sie bohren, drohen, bohren schmerzhaft meine Seele quälen mir die Haut vom Leibe schälen Risse in das Fleisch mir ritzen diese Worte, diese spitzen will mich doch der Teufel holen denn ich bin ihm Schutzbefohlen Missgunst wird mir eingetrichtert von dem Sabbern eingeschüchtert nage ich mir Nägel ab als den Kontakt, den ich noch hab zu mir und meiner reinen Seele auf der ich schon ´zig Narben zähle ich irre durch ein Labyrinth dir ausgeliefert als dein Kind am meisten Sorge macht mir, dass in mir…
letzter Beitrag von Alter Wein, -
Eine Weihnachtsgeschichte
| erstellt von 1hit1der- 6 Kommentare
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Eine Weihnachtsgeschichte Kam jüngst zurück von seiner Reise, wie jedes Jahr, die alte Weise, er schaltet an das Radio und lauscht und lächelt schadenfroh. Mal wieder Terror, dort und hier. Er gönnt sich nun das erste Bier und lässt sich faul auf's Sofa fallen. Durch's Haus hört man sein Lachen schallen. Schon lange ist's ihm einerlei, hat er doch schließlich früher frei, wenn Mensch um Mensch dahingerafft, wo Krieg des Lebens Ende schafft. Gelangweilt schaltet er nun leiser. "Komm' her du Zwerg" krächzt er heiser. Er wird so richtig wiederlich, nimmt er erst ein paar Bier zu sich. Der kleine Elf tritt zaghaft ein. …
letzter Beitrag von Salavan, -
feedback jeder art An den Riffen
| erstellt von Freiform- 4 Kommentare
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An den Riffen des Lebens habe ich mich aufgebraucht mir die Haut vom Körper gerissen mein Innerstes nach außen gekehrt Offen und weidwund liege ich nun darnieder mich an den letzten Strohhalm klammernd den man Hoffnung nennt Ich sollte es besser wissen doch meine Seele schreit noch nach Leben während mein Körper schon hinübergleitet Ich schließe die Augen warte auf das Licht auf die Vergebung doch nur Dunkelheit umfängt mich Aura meines Lebens
letzter Beitrag von Liara, -
Leben ist der langsame Weg zu sterben
| erstellt von Miss Rainstar- 7 Kommentare
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Leben ist der langsame Weg zu sterben Stöhnend kotzt die Lunge den Rauch vergangener Nächte aus den Poren stinkt noch immer dein Parfum Die Blicke verschleierter Pupillen betteln die Flaschen auf dem Tisch an denen noch immer Lippenstift klebt Zu den Scherben zerbrochener Seelen gesellt sich Glas in den Fußsohlen doch auf Narben liegt sichs leichter als auf dem Boden der Wahrheit
letzter Beitrag von Miss Rainstar, -
Shinigami Dunkelst Sog lässt Kummer kreisen, um die eine Frage die nur zählt, muss man wirklich ewig reisen, auf dem Pfad der einst gewählt? Doch Geistespfade stricken weiter, Muster welch das Auge quält, gibt es keinen Wegbereiter, der für mich die Wege wählt? Entscheidung führt zu neuer Frag, Ein ewig Kreis, ich will ihn brechen, lebt kein Ausweg der’s vermag, das Schicksal dieser Welt zu schwaechen? Das Herz erschöpft in eigenem Bestreben, wünscht es dem Wahnsinn guten Tag, Wozu noch dieses Leben leben, wenn man es nicht mehr leben mag? Ganz oben, über alle dem, schwebt schwarz gefiedert Bote, grinst diabolisch angen…
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
Versponnene Wahrheit
| erstellt von Petra Pan- 3 Kommentare
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Wie verzichten Auf einen Blick in Augen Auf den Klang eines Namens Weil Augen oft Lügen Weil Namen nichts sagen ... Tausend Fragen und Gewissheit Alles was Ist Ist und Umstreckt sanft den Rahmen
letzter Beitrag von Petra Pan, -
Prächt’ger Reiter
| erstellt von Knigg3- 2 Kommentare
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Der reitet immer das Schwert zur Rechten, Zur Linken hält er seinen Schild, Bereit jederzeit den Feind zu schächten, In seinem Herzen ist ein Bild, Eingemeißelt in seinen Panzer, Doch ist die Zeit vorbei, Da es ihn ließ werden mild. Vorwärts treibt er sein Ross, Immer durch die blut’gen Linien, In seiner Hand der kleine Spross, Geschenkt von seiner Lieben, Hebt sein Schwert, Zu trennen Fleisch von Knochen, Legt ab seinen eignen Wert, Hat jeden Feind zerbrochen. Sein eigen’ Geist ist längst zerstört, Sein Herz verblutet, Immer auf der Suche, je verstört, Er reitet stets da, wo man Tod vermutet, Seine Feinde zittern, Wohl wissen…
letzter Beitrag von Knigg3, -
Augen-blick
| erstellt von KumboYa- 8 Kommentare
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Absurd geweintes Morgenlicht floh ausgehauchten Sternen. Den nächsten Tanz der Fernen sehen diese Augen nicht. Denn Nacht ergoss sich tief in sie, obgleich die Sterne schienen. Ihr helles Hoffen sieht man nie, weil sie stets glanzlos dienen. Sie betrachten nur und seufzen stumm. Jede Freude schürt ihr Leid, jeder Kuss entfacht den Neid, und jedes Lächeln bringt sie um. Es will das Dunkle nicht entschwinden, denn was das Leben bisher sang, hat nichts erbaut, zu viel zerstört, verweht der Seele ungehört. Verhallten Schrittes Schattenklang zerwarf sich an den Wänden. Trost, Geleit sind nicht zu finden, denn in des Schicksals…
letzter Beitrag von Seth, -
feedback jeder art Im kühlen Wind
| erstellt von Freiform- 4 Kommentare
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Im kühlen Wind deines Lächelns ist keine Ehrlichkeit zu finden in deinem Kuss nur Berechnung pur Du fühlst dich überlegen glaubst du wärst gerissen von Gewissen fehlt dir jede Spur Doch ich habe dich durchschaut vom ersten Augenblick bis zu deinem letzten Wort Langsam packe ich meine Sachen und als du es begreifst bin ich schon längst fort
letzter Beitrag von Freiform, -
feedback jeder art Dizius
| erstellt von Letreo71- 7 Kommentare
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Was ist dir Schlimmes widerfahren, zermürbte dich mit Seelenleid? Die Antwort ruht seit vielen Jahren und schlummert tief, in Ewigkeit. Es heißt, dass wir uns ähnlich sind, ich trag dein Lachen im Gesicht und bin wie du, ein braves Kind, doch leider nützt das alles nicht. Ich träum davon dir zu begegnen und immer ist es wunderschön. Der Himmel lässt es kräftig regnen, als könnt er meine Träume sehn.
letzter Beitrag von Letreo71, -
Meine Stimmen sind besessen, können mich nicht vergessen, sie müssen sich mit mir messen, aber Schattenboxen stattdessen, so bekämpfen sie ihre Blässen, da sie sonst würden gefressen, wären nicht länger die kessen. Die Feigheit ist also Wessen?!
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
Was nie war eins
| erstellt von Jaybird- 4 Kommentare
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Auch hier bin ich noch nicht ganz zufrieden bzgl. des Titels und/oder der letzten Strophe. Ihr könnt mir mal Eure Eindrücke teilen Was nie war eins Eine dunkle Linie zieht sich, teilt, was nie war eins Und die Fransen jeder Hoffnung verlieren sich im Einst Deine Wünsche, Dein Gedanke, alles was Dich tief berührt, Zwischen Herz und Kopf sich ranken Rosenbüsche uns verführn Zwischen Tag und Nacht gefangen, ob ja, ob nein, ob irgendwann Und in der Dämmerung verhangen, Freude, Qualen, Sinne, Wahn Geh! Vergiss nur Deine Liebe, was Dich treibt und jagt und hetzt Hoffnungslos sind alle Triebe, gefangen wir sind im eigenen Netz. Was ich schre…
letzter Beitrag von Jaybird, -
feedback jeder art Schlaflose Stunden
| erstellt von MRE- 10 Kommentare
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Schlaflied Deine schwarzen Schiffe nehmen Kurs auf die Gedanken, die du nie zu denken wagst. Träume, die dich tief in dir berühren. Wie das Meer, so wild, so frei, fast atemlos – nicht zu greifen, wie die Ewigkeit. Eine tiefe stumme Sorge setzt die Segel - weckt die Angst, vergessen und vergraben in der Zeit. Gedanken, die dich donnernd, kalt umspülen - wie ein Sog, ein Tosen tief in deiner Mitte. Nicht zu fassen, wie die Dunkelheit. Deine Wellen brechen, aus den Wogen steigt der Schlaf wie ein Plätschern, fast schon feige, fast schon still. Und aus deiner Seele tiefen Schluchten tritt ein Tag und legt sich auf dei…
letzter Beitrag von Sonnenuntergang, -
Wirst du?
| erstellt von Miss Rainstar- 3 Kommentare
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Wirst du? Mit jedem Atemzug kommt sie wieder die Angst legt sich zu mir nieder und lacht mich an. Ihre kalten Finger umschließen meine Hände ihre Augen brennen schreiben Worte an Wände und hüllen mich ein. Geschichten erzählt sie mir verschließt damit meine Ohren hält mich gefangen hier an diesem kalten Ort. Wirst du mich beschützen wenn sie auch morgen lacht, wirst du bei mir sein in diesem tiefen Schacht dessen Leiter die Sprossen fehlen?
letzter Beitrag von Angel, -
Klang der Stille
| erstellt von Aichi- 8 Kommentare
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Klang der Stille Zu sehen, wie dein Blut auf das dunkle Parkett tropft Gemeinsam, mit den süßen Klängen des schwarzen Flügels Den Atem anzuhalten und die Stille zu genießen Die unheimliche Begierde, im fahlen Licht jener Nacht Würde mich über Komis freuen! Gruß Aichi
letzter Beitrag von Aichi, -
feedback jeder art Kurz davor, ein Paar Fragen...
| erstellt von Sonnenuntergang- 8 Kommentare
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Woran denkst du wenn du runter schaust und dich nach dem Ende sehnst? Was denkst du vorher und was denkst du das nachher kommt? Denkst du überhaupt oder möchtest du nur das Alles aufhört? Und willst nur Fallen Zerbrechen Zerfallen Verschwinden dich auflösen… Ich weiß das du die Sterne siehst und die Wärme spürst und das du weißt dass das Gute irgendwo, egal wie weit entfernt existiert Was bringt dich dazu dich doch für die Kälte zu entscheiden? Im Kampf gegen die Bewegung? Im Krieg gegen den Atem? Nach Ausgang suchend für Gefühle die entarten? …
letzter Beitrag von Liara, -
Versenkung
| erstellt von Angel- 1 Kommentar
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Die Erde bricht steinerne Wolken senken sich auf mich drohen die Gefühle zu erdrücken meine Seele ringt nach Luft kein sicherer Hafen in dem die Gedanken ankern können im Wüstensturm verirrt brennende Tränen der Taubheit schwarzes Drachenfeuer lässt mein Herz verstummen die Hoffnung stirbt mit meinem letzten Atemzug
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
Unter der Brücke
| erstellt von muse 208- 6 Kommentare
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Er sitzt unter der Brücke und weiß nicht wohin. Das ganze Leben scheint ohne Sinn! Er sieht die Menschen und sieht das Leben. Irgendwann hat er sich selbst aufgegeben. Damals,als alles noch in Ordnung war schien die Zukunft für ihn sonnenklar. Verheiratet,zwei Kinder,ein eignes Haus so sieht wohl sein perfektes Leben aus. Dann ganz leise Schritt für Schritt gab es nach und nach `nen Tritt. Er verlor die Arbeit,er verlor sein Haus. Die Frau zog mit den beiden Kindern aus. Später versuchte er etwas Neues aufzubauen, doch wollte ihm das keiner mehr zutrauen, denn er war für sie zu alt. Sein Absturz kam schon bald! Jetzt sitzt er …
letzter Beitrag von muse 208, -
Alptraum (Schatten alter Tage)
| erstellt von Black Raziel- 5 Kommentare
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Alptraum -Schatten alter Tage- Der Himmel grau und Tränen schwer, behangen ohne Lichtblick mehr. Die Tränen fallen plumb herab, auf mein vielleicht schon bald'ges Grab. Um uns geschlossen stehen sie, nur die Gesichter erkennt man nie. Sie sehen aus wie eine schwarze Front, die einer Silhouette nahe kommt. Die Kulisse einer sterbenden Welt hat man für uns beide aufgestellt. Ich bin sicher, dass es an der Zeit ist und froh, dass Du an meiner Seite bist. So eng umschlungen stehen wir, drängt es mich ein letztes Mal nach Dir. Doch statt dem Kuss weist Du mich ab, steigst in die Namenlosigkeit hinab. Meine Hand zuckt schnel…
letzter Beitrag von Black Raziel, -
jeder tag ein funkenschlag
| erstellt von Perry- 7 Kommentare
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sprachlosigkeit greift mit leeren händen nach lauten legt sich schweigend wie ein zu enger mantel um den körper all das gewesene lachen ist verhallt es wird zeit dich selbst auf den arm zu nehmen dich durch eine welt ohne vergangenheit zu tragen jeden tag als den ersten einer nicht endenden gegenwart zu leben was war schlummert tief in briefen und fotoalben nun schenkt dir jedes frühstückscroissant neu dieses buttrig auf der zunge vergehende bevor es sich verabschiedet
letzter Beitrag von Sidgrani, -
nur kommentar Über Grenzen gehen
| erstellt von Ponorist- 5 Kommentare
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Über Grenzen gehen Könnte ich jemals vergeben, was vergangen und vorbei? Nicht urteilen, nur zu finden schuldlos Schicksal anzunehmen werde es auch niemals heil dachten niemals schwingungsgleich Welten, die sich drehen, abgrenzen unter seichten Ozeanen reibungsflachen Scheiben gleich brauchen uns nicht mehr zu schmerzen Zähne, die an starren Händen brachen - mit dem Fleisch und Blut Lügen-Scham als Futter nahmen Lebenskräfte bloß verschwenden hätten sein sollen mit Mut Kind von einst, stets wach geblieben, lange still und ungesehen es rumort, schreit, wein…
letzter Beitrag von Ponorist, -
feedback jeder art Hurensohn
| erstellt von Freiform- 8 Kommentare
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Aus dem Schoß der Hure in das Pralle düstre Leben eine Hypothek mit Schwere programmierte starke Beben Die Sucht floss in den Venen ein Geschenk aus Mutters Blut ein unaufhörliches sehnen es verschlang ihn wie die Glut Die Tage waren bitter nie klopfte Liebe an die Tür es fehlte ein Vater als Ritter drum fehlte jedes Gespür Wie man sich verhält und wie man Leben achtet in der normalen Welt wird niemand geschlachtet So zog er los mit Banden sorgte stets für Ungemach bis er wurde gefasst und die Gerechtigkeit ihn brach
letzter Beitrag von Freiform, -
feedback jeder art La Chapelle (Die Kapelle)
| erstellt von Cheti- 1 Follower
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La Chapelle J'entends les cloches au loin, sans écouter la tempête. Et leurs voix crient strident, pour pénétrer dans ma tête. Les chants rugueux des moines sont enterrés par leur or; et il ne reste rien que le sourire de la mort. Derrière des lourdes portes un crâne repose sur l'autel. Il garde le lit des morts, le secret de la chapelle. Et moi, je suis piégé comme un fantôme de tristesse. Seuls trois mots abrégés chantent tranquillement ma jeunesse à l'ombre de la nuit: R·êve! – I·mplore! – P·éris! ____________________________________ Wörtliche Übersetzung: Ich höre die Glocken in der Fern…
letzter Beitrag von Freiform, -
Rauschgift
| erstellt von Black Valentine- 3 Kommentare
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Rauschgift Ich will gewinnen! Schätze finden, ein Atemzug... Glückseligkeit. Ich muss träumen, Ich renn in Kreisen in tödlichen Gegebenheiten. Ohne Bewusstsein... Es hypnotisiert mich... ...und die Einfältigkeit... Es ätzt sich in die Haut Für die Ewigkeit Heldenzeit! Terror weit und breit und zerstört... Erschaffen... Wir kommen uns zu Hilfe, wir wollen Frieden, greifen zu Waffen... Giftharpunen... Ich sehe... Düsternis, Wahnsinn...! Schweren Leichtsinn, Schmerzen, Menschen, Monster..., die sich schwärzen. Jetzt, bin ich tot? ... Nur in Atemnot... Kein Echolot... doch... Ich... Bin niemals to…
letzter Beitrag von redmoon, -
nur kommentar Als du -
| erstellt von Lichtsammlerin- 7 Kommentare
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Als du meinen Körper nahmst war ich schon fort als du in mir warst war ich nicht dort ich sah Hände Hände umklammern zwei Körper kontrastiert so groß so klein leere Augen starrend wohin als du die Hülle von innen nach außen kehrtest sah ich ein Tier seine Beute verschlingen rohes Fleisch in Raubtierklauen war nicht ich ich sah zwei Welten kollidieren fand Sternenstaub im Haar ein grässlich entstelltes Gesicht für immer eine lange Zeit als du kein Mensch mehr warst
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art schwarz-weiß Sonnenuntergang
| erstellt von Lina- 1 Follower
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Ganz still und leis geht die Sonne heute unter in schwarz und weiß schauen wir zu dir hinunter versuchen wir die letzten Strahlen einzufangen in Gedanken ganz bei dir als wärst du nie von uns gegangen
letzter Beitrag von Lina, -
feedback jeder art SOS - Signale
| erstellt von eiselfe- 2 Kommentare
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Da stehst du nun, dein Blick ist leer, wohin geht dein Weg - du weißt es nicht mehr. Fühlst dich ausgebrannt und allein, die Stimme versagt- kannst nicht mal schrei'n. Spürst keine Freude, auch kein Schmerz nur langsam noch schlägt dein krankes Herz. Alles in dir ist wie tot SOS-Signale des Körpers- Leben in Not wartest auf ein Zeichen von irgendwoher die Hoffnung vergebens, da kommt nichts mehr. Da stehst du noch immer- hast den Weg aus den Augen verloren denkst - wärst du doch niemals geboren.
letzter Beitrag von Freiform, -
Ferne (2008)
| erstellt von Ensimismado- 2 Kommentare
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Ferne (200 Ich flocht an Sommertagen Blumen in dein Haar, die nächtelang mit ihrem Duft gefangen hielten und ewigkeitsgefärbte Bilder kokettierten. Doch neigten sie sich wie zum Ende hin das Jahr verging und Knospen sanken kaltgefroren nieder. Die frühren Blüten waren nur noch blass und klein, der einst von uns erdachte Strauß verblieb als Schein und sank hernach zu Boden, ward zu Erde wieder. Vergraben haben wir darunter mehr als nur Gedanken, die nicht ruhen wollten – und versenkten Erinnerungen, schwer wie Steine, und ertränkten noch immer die Gefühle. Doch gefrorn azur- verblassend irgendwann auch diese. So zerschlugen wir Eis u…
letzter Beitrag von Ensimismado, -
feedback jeder art Hinter den Mauern
| erstellt von Sternwanderer- 7 Kommentare
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Hinter den Mauern Stein auf Stein baute er die Mauern jahrelang mit Akribie eine Festung entstand um seine Seele glänzend schön bemalt mit Regenbogenfarben. Dort kann er sein so wie er ist Verfallener der Melancholie weich gebettet auf Lethargie und heimlich Geliebter der Apathie. Niemand sieht je die Tränen quellen er zerdrückt sie mit jedem Wimpernschlag sie würden sonst sein Buntgesicht verwischen und ließen das Lachen verstummen. Der Clown - © Sternwanderer
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
Der Wind malt Kinderschatten
| erstellt von Gretas Traum- 6 Kommentare
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Der Wind malt Kinderschatten Ein Rauschen geht durch alle Kronen, die Äste neigen sich im Wind. Dort oben, wo die Vögel wohnen, dort oben, wo die Träume sind. Die Wolken sammeln sich zur Wand und werden dunkel, fast wie Nacht. Ein Kind liegt still an Mutters Hand, Ein Kind, dass ängstlich aufgewacht. Der Himmel weint ein Klagelied er öffnet sich und schickt die Flut. Die Mutter weiß was heut’ geschieht, die Mutter schützt ihr eigen Blut. Es brechen Blitze durch die Luft, es donnert laut, die Erde bebt. Ein Gott, der laut nach Opfern ruft, ein Gott, der jäh nach Rache strebt. Oh Mutter, gib mich jetzt nicht her, verlass…
letzter Beitrag von Gretas Traum, -
Gefangen voller Frust
| erstellt von N.L.S.S.- 4 Kommentare
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Gefangen voller Frust die Gedanken liegen fest frei zu werden, und nieder zuschreiben Zeit fliegt von mir fort der drang es zu finden diese Gedanken, sind noch im Kerker. Lass mich nicht erdrücken um nur zu schreiben wie es heißt, nimm dir einfach - die Zeit.
letzter Beitrag von N.L.S.S., -
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Bipolares Spiegelmosaik -Reflexionen meiner Seelenbleibe- Der Spiegel macht uns alle gleich, können wir doch nur Reflexion oder Teil des Reflektierten sein, lässt mich auch mein Spiegel mit mir selbst allein'. Bin ich kein Ergebnis meines Lebens, so zeigt mir mein Ebenbild, was unter'm Strich noch von mir bleibt und was am Grunde stiller Wasser treibt. Scheine ich doch nicht die Summe meiner Teile zu ergeben, sondern ein Mosaik eines fragmentierten Leben'. Jede Scherbe nur für sich existent in dem Wechselspiel aus Depression und Manie einer zwielichtigen Poesie. © by black, 02.03.2009 ----…
letzter Beitrag von TEP, -
Die Fremde
| erstellt von Torsul- 2 Kommentare
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Die Fremde Wie eiserne Nägel, Schlag auf Schlag, mit Wiederhacken durch Fleisch und Haut. Festgenagelt von nur diesen einem Tag. Ist es die Stille vor der mir graut. Das kalte Schweigen, das die Tore sprengt. und das Siegel der verbotenen Pforten bricht. Wo Finsternis sich in die Ketten zwängt, umhüllt von frierend Dämmerlicht. Mein Herz, ein Tropfen auf den heißen Stein, blutet Liebe und Schmerz ins das endlose Nichts. Durchbohrt von schimmernd Lanzenschein, mit einer Wunde des Verzichts. Auf ewig von der schwarzen Flut bedeckt, wird eine gnadenlose Rettung geboren. Die Fremde, mit Händen so blutbefleckt, zum dunklen Engel ause…
letzter Beitrag von Torsul, -
Allein
| erstellt von rupert.lenz- 8 Kommentare
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Allein Wir sind allein unterwegs im Frost der Seelenkatakomben wo Gebete eingetrocknet auf den Zungen liegen bleiben Sind uns selbst ausgeliefert wie der Zeit, die wir verbannen statt uns was von ihr zu stehlen mit dem Schreibstift in der Hand. Bleiben allein Frau und Mann unfrei aber ungebunden fast akribisch darauf achtend, diesen Codex nicht zu brechen Wir sind allein, ich und ich, ein jedes bleibt in seiner Zelle etwas Schutz, doch kein Zuhause nicht mal mehr im Heimatland. Rupert 15.11.2011
letzter Beitrag von Beteigeuze, -
Dämmerung
| erstellt von Alter Wein- 6 Kommentare
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Dämmerung Warst lang ein feiner Kamerad, hast viel erzählt und gelacht, immer gute Geschichten parat und mit uns Blödsinn gemacht. Die Krankheit hat dich weggetragen aus deinem Freundeskreis - manchmal möchten wir dich fragen: Weißt du, wie ich heiß‘? Du lebst in deiner eignen Welt, man kann dich nicht erreichen - siehst hinauf zum Sternenzelt, die Realität muss weichen. Wir wünschen dir von Herzen, dass du glücklich bist - ein Leben ohne Schmerzen und - dass keiner dich vergisst. 13.12.2018 © alterwein
letzter Beitrag von Alter Wein, -
Wie lange noch?
| erstellt von Wunderkind- 5 Kommentare
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Zur Ruhe kommen, ja das wünsch´ ich mir ein Ende der Hetze von dort nach hier von hier nach dort und noch weiter fort.... und wieder zurück Stück für Stück wie lange noch wie lange noch ertrage ich dieses Joch? (Wunderkind)
letzter Beitrag von KumboYa, -
Das ewige Licht
| erstellt von DocLorisson- 3 Kommentare
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Ich sah dichte graue Nebelschwaden, elegant sich um die Bäume schmiegen. Der Mond ging auf, die Nacht geht baden, der Tau blieb reglos auf mir liegen. Sah Lichter die am Himmel tanzen, sich umwerbend - wild und heiter. Wurden eins, zu einem Ganzen, doch mein Zittern trieb sie weiter. Die Kälte zerrte an den Gliedern, das alte Herz schlug nicht mehr schnell. Mein Körper schien sie zu erwidern, so kam das Licht, nun blendend hell. „Da bist du wieder alter Freund, hast mich doch nicht ganz vergessen. Das letzte Licht das mir erscheint….“ So kapitulierte ich das Kräftemessen. So ist das Leben - „C’est la vie“, „Nimm mich mit auf …
letzter Beitrag von DocLorisson, -
textarbeit erwünscht Inside
| erstellt von MelZas- 5 Kommentare
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Inside You can feel my soul, but can you fill my whole? It's hard to please you and I'm looking for something new. But is it the real one? Aren't i handsome? Aren't i enough? Inside of me its been pretty dark I am marked by my lonliness This is my never ending story to find the real glory And to heal my heart from inside Can't you hold me tight? But someday i will shine bright Inside I will shine bright I will always be here and standing in front of the mirror I don't know who i am 'Cause i can't seem me I don't know, what i do there 'Cause that's only me Aren't i enough? Inside of me its been pretty dark I am marked by my …
letzter Beitrag von Freiform, -
Feuerschuld
| erstellt von mystic- 8 Kommentare
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Feuerschuld Ich war euer Feuer mit viel Wärme und Licht bis ich zu Asche zerfiel, und euch in Dunkelheit ließ. Ich vergaß euch zu lehren neu zu entzünden was euch wärmt und leuchtet, und so führte euch kein Weg mehr zu mir. 20/04/09 mystic Hmmm so richtig paßt es auch nicht in die Kategorie, aber hmmm. Viel Spaß beim Lesen! mystic
letzter Beitrag von mystic, -
feedback jeder art Sein helles Kleid
| erstellt von gummibaum- 8 Kommentare
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Sein helles Kleid im dunklen Raum. Das zarte Kind hat tiefe Augen. Es scheint, dass sie aus Träumen saugen. Und aus noch mehr. Es redet kaum. Es steht wie eine Puppe dort. Und möchte doch vielleicht gestehen, was in dem Raum mit ihm geschehen. Von seinen Lippen kommt kein Wort.
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Beizeiten
| erstellt von Freiform- 1 Follower
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Unter den Lidern spüre ich schon den Tod doch noch fühle ich Kraft in meinem Herzen des Lebens Gleichgewicht ist bereits aus dem Lot es schwelen leicht die Totenkerzen Noch brennen sie nicht Lichterloh aber ich weiß die Zeit wird kommen über jede Minute bin ich froh wenn vom Leben auch benommen Es bleibt noch Zeit der Stundenstrahl fließt in seinem Fluss seit Ewigkeiten er langsam meine Energie zermahlt bis dann das Ende kommt Beizeiten
letzter Beitrag von Freiform,
