Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
-
Nur Farben
| erstellt von Baz- 13 Kommentare
- 1,8T Aufrufe
Nur Farben Gesang eines Tünchers Wie könnte die Krähe dem Kolibri sein? So will ich's euch zeigen Ganz so wie ich's mein Erst fing ich sie ein Die freche Vermälte Die mich mit dem Raben Schon tagelang quälte Ich tunkte die Hand Ganz tief in den Topf Und färbte die Kräh mir Vom Schweif bis zum Kopf Ich malte den Vogel mir ganz einfach schön Vergaß schnell und ließ ihn mir ewiglich blüh'n Ganz stolz sah ich sie Im Kleid das ich schnitt Ich seh noch die Krähe Wie sie vor mir sitzt Ich malte den Vogel mir ganz einfach schön Schon bald konnt ich nur noch das farbige sehn Und als dann die Krähe D…
letzter Beitrag von seerocka, -
„Dreckig“ Es ist mal wieder Weihnachten... ER holt sich gerade Zigaretten... Ich höre draußen den Wind schreien..ein schreien nach Liebe...So voller Kraft und doch ohne Sinn.. Wann wird ER wieder da sein?? in 1,2..oder doch in 3 Minuten??In Der tiefen Stillen Nacht bellt ein hund.. Angst durch fährt mich..und eine Gänse haut Läuft mir den rücken hinunter , als ich darüber nachdenke, was er mir alles angetan hat. Meine Kindheit zerstört...den jungen trieb meiner Lebenskraft. Einfach zertreten. dunkle Schatten an der wand ..sie erinnern mich daran, wie seine kalten Hände meine Talje umringen ..Gierig und von Lust getrieben. Mein Magen Krampft sich schmer…
letzter Beitrag von wEySeR, -
Alt geworden
| erstellt von Tamburin- 8 Kommentare
- 1,8T Aufrufe
Alt geworden Mein Leben gelebt, Familie gehabt, erst starb die Frau, die Kinder folgten ins frühe Grab. Mein Leben war Arbeit, hab stets geschafft, Jetzt bin ich alt, jetzt fehlt mir die Kraft! Das Leben war schön, bis das Sterben begann. "Oh Gott, sage mir, was hab ich getan"? Allein sitz ich morgens am Frühstückstisch, der Kaffee ist kalt, das Brot nicht mehr frisch, der Platz ist nun leer, wo meine Frau immer saß, nein, das Leben macht mir jetzt keinen Spaß! Mein Blick geht zum Fenster, Forsythien blüh'n, am Himmel seh' ich weiße Wolken zieh'n. Die Luft ist mild, der Frühling erwacht, und ich fürchte mich wieder vor der kommenden…
letzter Beitrag von Tamburin, -
Der Parasit
| erstellt von Freiform- 8 Kommentare
- 1,8T Aufrufe
Wie Efeu umrankst du meine Seele und faselst was von Stabilität dabei willst du mich nur unterdrücken bis meine Persönlichkeit untergeht Drum beschneid ich deine Triebe bis du völlig kahl geschnitten und dann hoffentlich kapierst auf mir wird nicht herumgeritten Doch als Parasit begreifst du wenig versuchst erneut mich zu umschlingen mir bleibt dann nur dich zu vergiften jetzt bist du mit dem Tod am Ringen
letzter Beitrag von Freiform, -
feedback jeder art Ich möcht noch mal den Himmel sehn
| erstellt von Freiform- 9 Kommentare
- 1,8T Aufrufe
Der letzte Schluck Rum brennt in der trockenen Kehle der finale Zug an der Zigarette bringt vergangenes zurück nur noch einmal eine Frau gebrauchen dann wär es perfekt das verlebte Glück Ich möcht noch mal den Himmel sehn
letzter Beitrag von Freiform, -
am monatserster
| erstellt von Perry- 4 Kommentare
- 1,8T Aufrufe
am monatsersten der tag zieht sich hinter vorhängen zurück, motorgeräusche verstummen unter bogenlampen, es riecht nach feierabend. was bringen die schritte auf der treppe? eine volle lohntüte oder den fuselgeruch der enttäuschung.
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Verschärftes Verhör
| erstellt von gummibaum- 11 Kommentare
- 1,8T Aufrufe
Wir lassen die Verdächtigen jetzt baden. Ein Wasserstrahl auf Tücher im Gesicht verursacht keinen körperlichen Schaden und garantiert, dass der Verhörte spricht. Wir geben ja nur vor, ihn zu ertränken, denn trotz der Todesangst ertrinkt er nicht. Wir sollten also nicht an Folter denken, nur weil ein bisschen Willenskraft zerbricht…
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Das kleine Schwarze
| erstellt von Letreo71- 11 Kommentare
- 1,8T Aufrufe
Mein Herz weint kummerschwere Tränen, es klingt, als heulten die Hyänen im Tale der Unendlichkeit und machten ihre Fänge breit, vom Schmerz der mich gefangen nimmt, darob die Hoffnung in mir dimmt. Ja, selbst am Glück mag ich zerbrechen, als wollt sich dieses an mir rächen mit jeder Fee die mir erscheint, hab ich mein Schicksal leis beweint, samt seinem finstren Nebelschleier, bedeckt es beinah jede Feier. Und tiefster Frohsinn der entfacht, erstickt in mancher Traumesnacht, in der sich Engel um mich scharen, um mich vor Bösem zu bewahren, indes ich meinen Schlaf vergeude un…
letzter Beitrag von Letreo71, -
Die Gefahr der Narretei
| erstellt von Dd2V- 2 Kommentare
- 1,8T Aufrufe
Dunkel und neblig erscheint mir die Nacht, Flucht ist nicht möglich, der Henker, er wacht: über mein' Zukunft, die schon ward verkauft: an Herrn vandebrück; -Noch eh ich's geglaubt. Mein Schuldenstand hoch, bei Herr Vandebrück, Er leihte mir Geld,-bekam´s nicht zurück. Da ich ihn narrte, so oft ich nur konnt' Er mich verkarrte, zum Henker denpont. Auch Lord Menoza, ein übler Gesell, wünscht sich mein Tod her,und äusserst schnell: Da Ich geraubt hab sein´ Ruf und sein Glück, er mich verkauft hat an Herrn vandebrück. Das Leben als Narr; riskant, gefährlich ist doch ein Pläsir, nicht grad' erschwerlich. Doch wer's übertreibt, wie ich es …
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
feedback jeder art Mein Grab
| erstellt von Schmuddelkind- 9 Kommentare
- 1,8T Aufrufe
Ich habe mir ein hübsches Grab bestellt, wo ich zur Nacht, wenn ich nicht schlafen kann, auf feuchter Erde meine Ruhe finde. Dann sage ich zum Scherz: "Adieu, oh Welt! Nun reich mir dar dein mageres Gebinde!" und fang ganz bitterlich zu weinen an. (Aus dem Fundus)
letzter Beitrag von Schmuddelkind, -
Zweifel kommt hoch, alter Hass entfacht. Was wird aus meinem Leben gemacht. Alte Narben brechen auf, quälen mich. Ängste vermehren sich. Meine Füße laufen, kommen nicht voran. Niemand den Weg beleuchten kann? Meine Augen suchen, meine Hände finden. Aber alles scheint sich zu entwinden. Hass versperrt die Sicht, Ängste vertreiben mein Ziel. Ich verlang doch nicht viel? Meine Haut empfindet, mein Leib, er bebt. Weiß nicht ob er dennoch lebt! Mein Körper schreit, meine Seele flucht. Um Geborgenheit ersucht. Mein Schatten macht mir Angst, wird lang und länger. Verfolgt vom Schattenfänger. Dennoch such ich…
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
Die Todeszelle
| erstellt von Vokalchemist- 1 Kommentar
- 1,8T Aufrufe
Haette ich das geschrieben, duerftet ihr mich anspruchslos nennen. Hier hat sich jemand gerieben aus Angst was zu verpennen. Der Tod hat keinen Wert, sein Wort ist Gottes Schwert. Bist du so sehr entehrt, daß niemand deine Gedanken verehrt? LG RS
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
Den Weg gegangen
| erstellt von Miss Rainstar- 3 Kommentare
- 1,8T Aufrufe
Den Weg gegangen * Nasse Erde fällt in die Grube und stille Blicke, hinterher fragte niemand nach ihrem Namen * Übers Jahr kommt zartes Grün und die Blumen blühen einen Gruß unter Fremden * Die Schrift verwittert im Gras von Blütenkadavern versteckt, haben sie den Platz und ihren Namen vergessen
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
Lichtsucher
| erstellt von Black Raziel- 6 Kommentare
- 1,8T Aufrufe
Lichtsucher -Sind wir nicht alle auf der Suche nach dem Licht?- Er gräbt sich immer tiefer durch das Erdenreich und kämpft sich durch das Fundament der Welt. Seine Haut ist zerschunden und ganz bleich, weil es hier unten keinen Sonnenstrahl erhält. Er ist nur auf dem Wege zur Oberfläche und ewig auf der Suche nach dem Licht. Niemals zeigt sein Wille eine Schwäche, doch so tief er gräbt, findet er es nicht. Gefangen im Trost der tristen Einsamkeit, lebendig begraben unter Tränen und Stahl, sehnt er sich nach der Flucht in die Freiheit und setzt an den Bohrer ein letztes Mal. Splitter um Splitter platzt aus der Steinwand und fetz…
letzter Beitrag von xsabrinaxo, -
Wege
| erstellt von Miss Rainstar- 3 Kommentare
- 1,8T Aufrufe
Wege Die Spuren im Schnee schließen den Kreis mit dem Wind verfliegen die Gedanken Um meinen Kopf sammeln sich Kristalle aus dem Himmelgrau herab und die Stimme vereist Ich folge dem Wind durch einsame Städte durch Feld und Wald in die Dunkelheit Dort berühren Fingerspitzen altes Herz und Hirn die warme Haut gefriert um einen Klumpen Mensch Geh weiter, verlasse des Windes Bahn und sieh nicht zurück, eine Tür schließt sich leise Später komme ich wieder, wenn das Jahr vergangen ist liege ich auf der Strasse und halte die Welt an
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
Hermetik
| erstellt von Vokalchemist- 5 Kommentare
- 1,8T Aufrufe
Wie oben, so unten. Auf den Grund gehen. Die Formel finden. Bis zur Spitze sehen. Allem entschwinden. Farblose, die Bunten. Wie innen, so außen. Im Zentrum stehen. Herr jeder Regung. An den Rand gehen. Kopf der Bewegung. Vertreibt die Banausen. Wie im Großen, so im Kleinen. Details sind mikro. Alles aufgefächert. Regeln sind makro. Immer gespeichert. Tote Erbsünder beweinen. © RS 2007
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
Die Reise Die Reise in die endlose Weite der Nacht Führt uns Sklaven in die Welt der Seele und des Seins Erlöst von den Schlägen der Generäle In unser eigenes freies Königreich Ohne hysterisch nackte Schreie Erlebt man das erhabene Schweben Durch die gereinigten Pforten der Wahrnehmung Auch wenn das Leben uns alles nahm Und die Verzweiflung uns ausbrannte und vergiftete Ist man hier doch sicher und sieht kristallklare Wogen der Wellen Des vollkommenen Freiheitsgefühls Man schwimmt ruhig auf den sich ergießenden Schaumkronen Der Flucht, der Rettung, der Liebe Sie tragen uns immer weiter in die Ferne Fort von der gefühllosen Härte des…
letzter Beitrag von Torsul, -
und danach ohne Worte
| erstellt von Josephine- 2 Kommentare
- 1,8T Aufrufe
und danach ohne Worte... Flammende Zungen, die der Vergangenheit Zeugnis tragen. Im vertrauten Raum, Worte fliegen scharf wie Pfeilspitzen. Verletzt sind Seele und Herz... Teuflische Blicke im Engelskostüm, mit gespaltener Zunge Wahrheit verhüllen. Vertrautheit verblaßt... Erfrorene Tränen der Erkenntnis, wie Hagelkörner auf den Boden krachen. Der Raum sich zur Gitterzelle verformt. Der Zunge Flammen sind erloschen. Was bleibt ist dieser kalte Ort...
letzter Beitrag von Josephine, -
Verbundenheit
| erstellt von limonadengrundstoff- 5 Kommentare
- 1,7T Aufrufe
Hab ich nicht hervorgebracht was mir gefällt? In Stunden des Zerfalls ist's mir beschwerlich in dunklen Tunneln hallts und Freude ist entbehrlich. Ein Dichter ist nichts, ohne dahinsiechendes Leid, dem toten Grafen sprichts im Grab aus der Seele; dass alle, Goethe, Trakl, Hölderlin und ihr Schmerz den sie verspürten, in jedem die Worte nährte die in der Nacht im Nebel brüten. Aus uns spricht im Gedicht die unendliche Leere die uns ein jedes mal neu formuliert einen Dolch ins Herz stößt den wir so lieben. Im tiefsten Wasser ertrinken wir am Grunde des Sees an unseren eigenen Worten.
letzter Beitrag von Angel, -
Am Fluss der Zeit
| erstellt von Grauton- 3 Kommentare
- 1,7T Aufrufe
Wandernd am Fluss der Zeit erkenne ich Vergangenes klar spiegelnd. Gegenwärtiges nur leicht verzerrt und an Stellen der Zukunft bilden sich Strudel. Wandernd am Fluss der Zeit erkenne ich Fische - gegen den Strom schwimmend. Liebliche Zweisamkeit umgibt sie wie eine Aura. Doch nur einer von ihnen hat ein Gesicht... Hoffnungsvoll am Fluss der Zeit lasse ich Einen Stein über das Wasser tänzeln. An Stellen der Strudel beruhigt es sich um unheilvolle Tiefen preiszugeben. Wortlos am Fluss der Zeit nähere ich mich seufzend dem Abgrund. Halstief stehe ich bereits im Wasser, nur ein paar Schritte vom Tode entfernt. Müde treibend im Flus…
letzter Beitrag von 1hit1der, -
feedback jeder art Schachmatt
| erstellt von Freiform- 4 Kommentare
- 1,7T Aufrufe
Ich kenne all die Tiefen die das Leben zu bieten hat und an so manchen Tagen stand ich schon Schachmatt Das Seil hing fest am Kragen der Lebensfaden überspannt der Tod wollt mich forttragen dann kam das Leben angerannt Um mich zurück zu holen es wäre noch nicht Zeit mir den Hintern zu versohlen mit einer Portion Leid So ertrink ich in den Tiefen über den ganzen Tag und mit jedem Augenaufschlag ich das Leben nach Erlösung frag
letzter Beitrag von Freiform, -
unter krähen
| erstellt von Perry- 6 Kommentare
- 1,7T Aufrufe
als hungrige raben ziehen wir übers land suchen nach verfaultem und verwestem werfen unsere flügelschatten auf feld und flur nehmen in hinterhöfen einander ins visier führen schon mal zeternde wortgefechte haken uns aber gegenseitig kein auge aus durchkämmen hinter federmasken beharrlich versteckte sprachschätze nach sinnsätzen die barrieren zwischen uns zu überwinden
letzter Beitrag von Perry, -
Seule des Truebsins
| erstellt von Desîhras- 2 Kommentare
- 1,7T Aufrufe
Ein Augenblick, voll Trost sich scharrt um einen kleinen Gedanken der Schoenheit und durchdies wird alles rein bis die Angst sich entbrannt Der Gedanke an Verlust wie ein Windhauch vergiftet durch Rauch die Zitze der Totesbrust Schwaerze uebernimmt klammheimlich und jede Muenze waechselt die Seite werfen sich hin vor dem Lord der Breite und die Sterne gehen dahin
letzter Beitrag von Desîhras, -
nur kommentar Kindeskind
| erstellt von Lichtsammlerin- 8 Kommentare
- 1,7T Aufrufe
In Mutters Armen ruht das Kind als brächte sie ein Opfer dar haucht sie den Namen in den Wind und wird der Stille ganz gewahr das Herz, das kleine, schlägt nicht mehr und war ihm nie gewährt die Kinderaugen blieben leer und Glanz ihnen verwehrt das weiße Laken nun verrückt vom Zittern ihrer Hand hat lange, lange zugedrückt als sich das Leben wand nun ist es still im Kinderzimmer das Mädchen hüllt den Leib sacht ein doch ihre Hände fassen nimmer was war, und durfte niemals sein Lebwohl, ich komme bald zu dir unser Papa darf es nie erfahren wer du warst, ver…
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
Ganz klein
| erstellt von Lichtsammlerin- 9 Kommentare
- 1,7T Aufrufe
Du rollst dich zusammen ganz klein. "Warum weinst du?" Hat deine Lehrerin heute gefragt du hast den Kopf geschüttelt diese Schuld du hast nicht gesagt dass er der Grund ist dieses Schweigen wie ein Geständnis. Du spürst den Kloß in der Kehle und versuchst zu schlucken er steckt fest wie die Worte da ist noch ein Druckgefühl wo seine Hände waren du drängst den Schmerz weg von dir. Du rollst dich zusammen ganz klein jede Nacht aber diese Geborgenheit durchbricht er immer wieder. "Warum weinst du?" Du hast die Antwort verschluckt nur der Kloß bleibt bitter im Nachgeschmack.
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
Wo bist Du?
| erstellt von Herr Mannelig- 3 Kommentare
- 1,7T Aufrufe
Wo bist Du? Wo bist Du, ich suche Dich schon überall! Bin kurz vorm Fall, will mich halten! Doch woran? So gib mir deine Hand, damit ich mich retten kann! Damit ich mich halten kann an Dir! So zögere nicht länger, greif nach mir! Oder ich nach Dir? Der Abgrund er wächst, er wächst mit jeder Stunde! Doch sind es nicht die Stunden, Sind die Sekunden die quälen! Es verstreicht die Zeit wie tiefe Nadelstiche, Und hinterlässt die grässlichen Spuren der Realität! So lass ich mich nun Fallen, Und hoffe nicht länger auf Dich!
letzter Beitrag von Tigerauge, -
Vendetta Ich knie' mich schwer dir auf die Brust im Rausch und bin mir doch bewusst: Auf dein Blut, da hab ich Lust. Mich quält dein Leben... ...und dich Todesangst. Mein Schmerz sei dir nun zugetragen. Will deiner Seel' das Heim versagen. Du sollst mein Leid nun für mich klagen. Hab' das Herz mir aufgewühlt... ... und dir den blanken Leib. Vergrab' im Fleisch die Klinge dir, dass warmes Blut die Stirn mir kür'. Entzwei' dein Herz, wie du einst mir. Ich lache leis' dabei... ... und du nimmer mehr. Wild schlägt es mir nun in der Brust. Ich seh' dich an. Mir wird bewusst: Durch dich ward mein Blut Ziel der Lust. Heut' …
letzter Beitrag von Knigg3, -
Der verlorene Stuhl
| erstellt von ezperanto- 1 Kommentar
- 1,7T Aufrufe
Der verlorene Stuhl Jetzt steht er vor mir mit dem Grinsen, will mir nehmen, was mir wichtig ist. Vorbereitend für zukünftige Plinsen, kommt er näher, setzt die letzte Frist. Der Ärger ist zwar da, doch kühl. Es trägt mich fort dem Gefühl, das dies noch nicht alles war, was aus meiner Kompetenz gebar. Furchtlos eines Ritters gleich, schiebe ich es hin. Ich weich´. Zu guter Letzt mein Trost. Ich bin kaum noch erbost. Im Akt finaler Schande, räum´ ich alles auf und brech´ die Bande, die mich hielt wohlauf.
letzter Beitrag von ezperanto, -
Geschichte
| erstellt von Schwarzer Diamant- 1 Kommentar
- 1,7T Aufrufe
Geschichte Getrieben von allen Ohne einen Funken leben So leblos und fern sein Blick Ohne Heimat sie durchzieht Sie betritt und vollendet Ohne Wissen davon Die Waffen verstaut An beiden Beinen Seinen Tod ohne Sinn erwartet Ihn umarmt Seinen inneren Tod bekämpft Sein Leben ohne Ziel begegnet Das Ziel seiner Reise sucht Wieder bedroht ihn jemand Wieder gibt es tote Wieder geht er weiter Den Trost seines Lebens Lange bereits verloren Die Vergangenheit Seine Zuflucht Sein fester Anker Die Fesseln seines Lebens Ihn mit fester Hand umrahmen Seine Bedeutung erkämpft Die Augen davor verschlossen Seine Blicke nu…
letzter Beitrag von Nils, -
Engel
| erstellt von PoEtRy-GiRl- 3 Kommentare
- 1,7T Aufrufe
Es ist wahr, für mich hat jeder Tag ein Happy End wenn du mir ein Lächeln schenkst. Ich hab in der Nacht den Song für dich geboren bist du nicht da dann ist's als wär die Sonne eingefroren. Und jede Line ist für dich, die ich schrieb bei jeder Zeit und jedem Leib, der Licht für mich scheint. Ich brauch nichts anderes,nur nen Augenblick mit dir. Ich würd echt alles dafür tun um meine Frau nicht zu verlieren. Unsre Welt ist voller Lügen und Dreck, Mein Engel, breite deine Flügel und dann flieg damit weg. Ich weiß doch, dass es schwer ist und das Leben ist mies. Doch es regnet auf mein Herz, wenn du Tränen vergießt.
letzter Beitrag von rastlose65, -
Clown align=justify In der Manege steht der Clown viele Menschen im großen Raum unter der Maske Tränen Clown muss Gefühle zähmen er muss sie zum Lachen bringen seine Einsamkeit bezwingen Déjà-vu aus dem Sinn der Beifall, ein kleiner Gewinn wir alle setzen Masken auf im Laufe unseres Lebenslaufs verbergen geschickt Gefühle zum Erreichen unserer Ziele die Maske versteckt die Melodie Gutes und Schlechtes im Remis der Clown lädt zum Lachen ein auch in seinem Traurig sein
letzter Beitrag von Rosenrot, -
Vor der Höllenpforte
| erstellt von DerSeelenDichter- 3 Kommentare
- 1,7T Aufrufe
Vor der Höllenpforte Es war sehr ruhig an jenem Tage Wo ich mich fand am Höllentor Nicht unerwartet kam die Lage Und Satan selbst trat nun hervor Bescheiden schwankte er herüber Ich kannte seinen scharfen Blick Mein irdisch Leben war vorüber Und meine Seele hing am Strick Doch das zu Unrecht, will ich meinen Versprach er mir doch Ruhm und Geld Erfolg im Leben hatt' ich keinen Und Amors Pfeil hat mich verfehlt Er hatte mir sein Wort gegeben Doch galt mir nun sein arger Spott Er sprach zu mir: "So ist das Leben Ich bin der Teufel und nicht Gott"
letzter Beitrag von DerSeelenDichter, -
Tag im Nichts
| erstellt von Miss Rainstar- 5 Kommentare
- 1,7T Aufrufe
Tag im Nichts Das Meer ist verlassen am Ufer nur ein Stein kündet vom Ursprung, vom ewigen Sein. Am Himmel fliehen die Vögel ins Blau, im Nirgendwo fliehe ich auch. Meine Spuren im Sand verwischt der Regen, das Nass im Gesicht verräterisch, verwegen. So laufe ich endlos folge den Vögeln will auf ihren Schwingen ins Blau hinauf segeln. Doch der Sand unter meinen Füßen hält mich gefangen, denn an meinen Träumen hab ich mich erhangen.
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
Depression !
| erstellt von ramona- 1 Kommentar
- 1,7T Aufrufe
Depression ! Gefühle aus der Kinderzeit machen sich jetzt oft in meiner Seele breit. Kann 's selber kaum verstehen warum sie mir so auf die Nerven gehen. Ich bin doch eine Oma schon hab' ne Tochter und einen so starken Sohn. Enkelchen, was für ein Glück, bringen mir oft doch etwas Hoffnung zurück. Ohne einen klaren Grund: plötzliche und tiefe Trauer macht sich kund. Ich ahne es leider schon dieses sind die Vorboten der Depression.
letzter Beitrag von Black Valentine, -
Eisnacht
| erstellt von Edgar Allan Poe- 5 Kommentare
- 1,7T Aufrufe
Nur mit Mühe halte ich diesen Stift mit dem ich dies niederschreib, vorher noch vom Fieber heiß, ist mir nun wieder kalt. Es muss vom Stift kommen, sagt mir mein Gefühl, denn leg ich ihn beiseite ist mir nicht mehr kühl. Doch kaum mag ich nur ans Schreiben denken, wird hinter diesen kalten Wänden aus Stein, jeder Tropfen Wein, der mir um die Finger fließt zu Eis in meinen Händen. Gerade habe ich das letzte Glas getrunken, da bin ich auch in tiefen Schlaf gesunken und nur innerhalb paar Sekunden in eine andere Welt verschwunden. Ich sah mich an einem Ort wo weder Baum noch Gras, nur ein trüber Wind mich umgab, anbetend vor einem Grab auf welchem…
letzter Beitrag von Edgar Allan Poe, -
textarbeit erwünscht Musik an.
| erstellt von Ava- 4 Kommentare
- 1,7T Aufrufe
Musik an. Gedanken aus. ich bin abhängig – was ein Graus. Musik lauter. Auch dem Gedanken sag ich: bis dann.
letzter Beitrag von Ava, -
Rain Der Tag war voller Gedanken Der Regen schien Unwirklich Zerbrochene Hingabe Ich wünschte Der Schmerz wäre nicht so klar Wie die glasigen Perlen Die heute morgen in meine Hände fielen Waren es doch nur meine Tränen
letzter Beitrag von Torsul, -
feedback jeder art winternacht
| erstellt von Perry- 8 Kommentare
- 1,7T Aufrufe
über dem fluss treiben schneewolken hellen den horizont in den uferbäumen hängen längst verlassene rabennester es ist ein tag geschaffen das laute zu grabe zu tragen nach den jahren wärmt die tiefstehende sonne von innen die arme hängend wie die zweige der trauerweiden gehen wir hand in hand den uferweg entlang hinaus ins ländlich weite auf einer bank sagen wir küssend noch einmal ja zueinander warten dass frau holle ihren ewigen mantel über uns breitet der nachtwind endgültig das glitzern aus den augen weht
letzter Beitrag von Perry, -
nur kommentar Expression
| erstellt von Cheti- 6 Kommentare
- 1,7T Aufrufe
Kummer bricht die Herzen: Träne! Träne! Wachs tropft von den Kerzen, dort in stiller Nacht, wo nur das Auge wacht, blutunterlaufen – Wein und Bier; im Alkohol ersaufen will der stumme Mund zu jener Teufelsstund. Und überall Gespenster: Tock! Tock! Ein Rabe klopft ans Fenster, mit Aas in seinem Schnabel, wie in düstrer Fabel – blutgetränkt, Fleisch in Fetzen. Willst du dich verletzen? Stumme Silberklingen; Hör den Teufel singen! Rost'ge Gitter ziert: Eis! Eis! Oh, die Welt erfriert, ob ihrer vielen Frevel, betäubt von süßem Sc…
letzter Beitrag von Cheti, -
Dichterherz
| erstellt von Black Raziel- 5 Kommentare
- 1,7T Aufrufe
Dichterherz -Horror Vacui- Schmerz ist einzig, was mein Dichterherz treibt, wie mein Innerstes auf Papier erscheint. Und als Erinnerung erhalten bleibt, wie mein Herz als Wort nun weiter weint. Nur das leere Blatt vermag zu fassen, was meinem Munde niemals gelingt. Denn die Leere zu fürchten und zu hassen ist alles, was die Feder vorwärts schwingt.
letzter Beitrag von Black Raziel, -
Manchmal wird es mir klar, es ist seltsam aber wahr. Auch wenn's noch so schlecht geht, die Welt einfach nicht steht. Wieder man nachgedacht, mich imer wieder gafragt: Was ist hier bloß passiert? Was hat mich so berührt? Ich lebe doch bloß von Erinnerungen. Sie bringen mich durch den Tag Ich bin zeitweise ohne Besinnung weiß manchmal nicht, was ich gerade tat... Sag mir, was ist hier geschehen, Ich hab es bis jetzt einfach nicht gesehen... Meine Träume sind zerstört Ich habe nicht auf dich gehört...
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
Krieg
| erstellt von Vokalchemist- 4 Kommentare
- 1,7T Aufrufe
Wenn die Sprache nicht erfunden wäre, bräuchten wir ganz schnell größere Heere. Dann sähen wir uns wieder im Schützengraben, über den hohen Mutes Generäle traben. Die Gegner tauschen Waffen, finanziert von Lackaffen. Es geht nur so um hehre Ziele, Endgültig vorbei alle Spiele. Otto Normalverbraucher wird zum Grenadier, Deutschland einig Vaterland, jawohl das sind wir. Doch trotz allem lachen wir auch diesmal zuletzt, denn um die Macht wird sich sehr viel härter gefetzt. © RS 2007
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
feedback jeder art bitter
| erstellt von sofakatze- 7 Kommentare
- 1,7T Aufrufe
wie verlogen kann man sein? falsche schlange, haifischbecken schläfst in seinen armen ein traust dich nicht, ihn aufzuwecken traust dich nicht. ist das dein trost? liegst bequem in seinen decken und hältst still, wenn er liebkost … feige hunde müssen lecken sag, wie hält man sowas aus? spiegelblicke, nachterschrecken komm aus deinem schneckenhaus komm! und lerne wahrheit schmecken
letzter Beitrag von sofakatze, -
Den letzten Weg gehst du allein
| erstellt von Alter Wein- 4 Kommentare
- 1,7T Aufrufe
Den letzten Weg gehst du allein Irgendwann geht ER zu Ende – der so geliebte Lebensweg, und es ist die letzte Wende vor dem hohen, schwarzen Steg. Die Familie steht dir bei in den schweren Stunden, Außenwelt wird einerlei, Wünsche sind entschwunden. Doch den Kampf führst du allein, siehst dich in der Kindheit wieder, keiner kennt die Angst und Pein und sie ringt dich achtlos nieder. Dich erreicht kein Trost, kein Wort, dein Leben zieht an dir vorbei - es führt zu einem fernen Ort, alles ist nun einerlei. Du ersehnst das Ende, die Fesseln sind entzwei, du weißt, es ist die Wende - sie gibt die Seele fre…
letzter Beitrag von Alter Wein, -
Der Abgrund
| erstellt von Bienenwald- 1 Kommentar
- 1,7T Aufrufe
Leerer Sumpf und hohler Baum, seht mich tanzen im bleichen Saum, das Leid es tropft und Blut es quillt, ich steh am Rande, die Hoffnung fällt, mein Leben wurzelt, tief und stark, aber ists doch nur ein dünnes Geflecht, seht meinen Körper, gebeugt und verletzt, seht meine Hände, geschunden und benetzt, Anmut, des Lebens letzte Gift, Seh das Dunkle, das Leere vor mir, der Abgrund fern und doch dem Herzen nah, Dämmerung und Licht deuten die Zeit, ein Schritt oder nicht Die Luft kühl und klar, der Fall fast unscheinbar, das Haar im Munde und das Feld ganz nah. Der Körper gebrochen, die Knochen zerteilt, doch der Wille der bleibt Vogel, ve…
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Vorwärts!
| erstellt von Alexander- 7 Kommentare
- 1,7T Aufrufe
Vorwärts! In frischen Wiesen gehe ich, bin erleichtert und zufrieden. Vor mir die Pfade, enden nicht, hinten sieht man Asche fliegen. Eure Felder brennen heller, so tanzt mein Schatten vor mir her. Zeit heilt Wunden, immer schneller, sie trägt und prägt ein Narbenmeer. Die Kraft der eigenen Natur gedeiht in mir, in voller Pracht. Im Rücken füllt ihr, mit Bravour, die Särge die für euch gemacht. Der Wille schaut mit Stolz zum Mut. Beide sind sich fest ergeben. Die Asche fällt hinab zur Glut. Vorwärts! Vorwärts! Richtung Leben!
letzter Beitrag von Alexander, -
Das Gift
| erstellt von Neo-Dichterfürst- 2 Kommentare
- 1,7T Aufrufe
Das Gift Es fließt das Gift, das Lähmende, das übermäßig Zähmende, durch meine Adern, meine Venen und lässt mich mich nach Ruhe sehnen. Ich spür im Fluss, in meinem Herzen, jenes Gift und seine Schmerzen, wünschte nur, dass es nicht fließe und mich doch in Ruhe ließe. Ich spür das Gift im Takt pulsieren, lässt mich schwitzen, lässt mich frieren. Und holte mich wohl dann der Tod, fände ich kein Antidot. Doch sitzt das Gift unendlich tief und bin ich selbst es, der es rief, weil es Erinnerungen gibt von dir von dem, der mich nicht liebt.
letzter Beitrag von never-known, -
Schwiegermutter/Lesbenhure
| erstellt von Yue- 4 Kommentare
- 1,7T Aufrufe
Zusammentreffen in perfekter Choreographie Schlecht verhohlenen eifersüchtigen Hasses Und göttlich gerechtem homophoben Zorn Christo artig verhüllt vom Designer Kostüm Vergiftetes Süßholzraspeln zum Auftakt Pures Zyankali serviert mit Zuckergussglasur Verfeinert mit obszönen monetären Geboten Gegenleistung fürs Verleugnen meiner Gefühle Aufkeimende Wut ob fehlender Kaufoption Fahrige Gesten derangieren die Komposition Wenig elegantes Wanken auf Manolo Blahnik Schauernde Risse zeugen von Plattentektonik Schlussakt mit Verlust jeglicher Contenance Dreiste Distanzlosigkeiten als Offenbarungen Schimpfwörter nebst offener Gewaltandrohung …
letzter Beitrag von Behutsalem, -
Anfang vom Ende
| erstellt von Carla.xy- 8 Kommentare
- 1,7T Aufrufe
Dir war nie kalt Und jetzt frierst du Du warst nie müde Doch jetzt schläfst du Du warst nie leise Und jetzt schweigst du Für immer.
letzter Beitrag von Carla.xy, -
Eiszeit Abgestumpft die Spiegel der Unendlichkeit, die voller Wärme durch mich sahen. In stiller Ausdruckslosigkeit. Erstarrt der Liebe dröhnend Lebensschlag, der meiner Seele Antrieb war. An grau getrübtem Regentag. Vergessen das Lachen unbefangner Freiheit, das mein Herz beschleunigte. Im Fluss der Zeit. Gestorben Alles in mir, was war. Mit dir. N.J.B. 18.04.2008 Ich überlege ob ich es so lasse oder jeweils am Ende des ersten Verses einen Punkt bzw Auslassungszeichen setze. Irgendwelche Meinungen dazu?
letzter Beitrag von Torsul,
