Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art Leider zu spät
| erstellt von Tobuma- 4 Kommentare
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Leider zu spät Als ich noch auf der Suche nach mir und meinem Selbst war und Deine Liebe gebraucht hätte, um mich darin zu spiegeln, eine Orientierung und Klarheit für unser beider Leben suchte, warst du nie da, habe ich dich vergeblich um Sprache gebeten, bei der wir gemeinsam an einem gangbaren Weg für unser junges Glück und das unserer Familie hätten basteln können. heute, da du deinen Lebensmittelpunkt verloren hast und wie ein Fisch, der unversehens zappelnd an Land geraten ist, nach neuen Aufgaben suchst, indem du Dinge bestimmen möchtest, die meinem Aufgabenbereich zugehören, ja bereits so perfekt…
letzter Beitrag von Tobuma, -
feedback jeder art lebensfremd
| erstellt von Perry- 5 Kommentare
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lebensfern ein dunkler fleck an der wand wird zu einer insel im meer je länger ich sie anschaue umso größer wird der wunsch sie als zufluchtsort zu erkunden feuchte luft liegt über dem kleinen eiland es gibt keine bäume sodass ich selber schatten werfen muss im licht der abendsonne glitzern steine im ufersand ich suche schutz unter einem felsüberhang sammle holz fürs feuer in der nacht alles ist besser als in einer welt voller leid und ohne hoffnung zu leben lebensfern.mp4
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Schweigetage
| erstellt von Pegasus- 5 Kommentare
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Wie oft sitzt du im Kämmerlein, im Stillen, wenn dir die Welt verrucht schmeckt, kalt und schal. Und wieder denkst du dir, verdammt noch mal, die Seele will vor Pein dir überquillen. Von Kindheit an tat man dich ständig drillen, du machtest immer das, was man befahl, und spürtest nicht, wie man dein Ego stahl, du warst ganz brauchbar ohne Widerwillen. Doch so gemeißelt spannst du keinen Bogen, du warst und wirst stets nur der Amboss sein! Jetzt fühlst du, wie du selbst dich hast betrogen. Wie lange schreit in dir schon dieses „Nein?“ Nimm endlich deine Faust und spreng die Ketten, um etw…
letzter Beitrag von Pegasus, -
feedback jeder art Tiefdunkler Trieb
| erstellt von Dieter- 6 Kommentare
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Dunkler Weg. Klare Luft. Aufgeregt, folg ich deinem Duft Düsternis, umschließt mein Herz. Finsternis, mein Denken schwärzt. Deiner Haut süßer Düfte, durch Angst gezeugt, weckt in mir animalischste Gelüste. Mein Trieb hat dich geäugt! Tappst in meine Falle. Kein Weg zurück! Das ich dir verfalle sei nun dein größtes Glück. So heißes Blut... Nicht mal dreizehn Jahr. Steht meiner Blässe gut, wieder mal... für wahr. Leg dich nieder... Zu den andern. Ich komm nie wieder, muss weiter wandern.
letzter Beitrag von Letreo71, -
feedback jeder art Strawberry Fields
| erstellt von Dionysos von Enno- 4 Kommentare
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Leis summen die kleinen Münder. Das einzige Festgehaltene: Das Lied, das noch auf ihren schmalen Lippen lag, als man sie von zu Haus vertrieb. (Was immer auch vertreiben heißen mag) Am Ende ihrer Kindheit sind sie alle doch noch Kinder. Und wie ein fremder Riese geht der Tag durch ihr Verstummen in der Nacht. Durch jedes Glied. Und keiner wacht mehr über sie. Es ist, als sein sie nie jemandes wahrster Schatz gewesen. Starr liegen sie im Dunkeln. Die Kleinen halten sich an ihren eigenen Armen fest. Die Großen munkeln ins Nichts. Und …
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Von der Wonne
| erstellt von mirage9889- 2 Kommentare
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Ich sehne mich nach diesem Gefühl der Wonne, der Unbekümmertheit, des Fliegens meines Bewusstseins, all' Qual vergessend, den Schmerz versüßend, habe ich aber nicht vergessen, wie es sich anfühlt. Selbst im Tode nicht annehmbar; das, was ihr leider nie erlebt haben dürft. Keine Angst, sondern Mut füllt meinen Geist, die Seele stählernd, stehe ich heute auf und lasse zu, was auch kommen mag. Denn ich bin Alles und Nichts, ab jetzt, für alle Zeit, kein Weg zurück. Ich strebe den Zustand der ewigen Zufriedenheit an ; im Einklang mit allem um mich herum. S…
letzter Beitrag von mirage9889, -
feedback jeder art "Du" oder auch "Das Spiel mit der Liebe"
| erstellt von Karo- 4 Kommentare
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Ein Messer in der Brust doch du versteinertest mein Herz ... So sag mir doch, wieso Spielst du auf Risiko? Und nimmst mein Herz als Ball Im Russisch-Roulette Stall Ist dir denn klar, wie sehr Vertrauen fällt mir schwer Am Ende nur der Joker Im nächtlichen Gepoker Betörst meinen Verstand Doch stößt mich an die Wand Mein Herz im Solitaire Doch du spielst es nicht fair Spielst gut mit den Gefühlen Und musst dich nicht bemühen Ich bin dein bester Gag Im ständigen Black Jack Was gibt es noch für Spiele? Es gibt so zahlreich viele Ich bin dein A…
letzter Beitrag von Karo, -
feedback jeder art Der Stier
| erstellt von Zorri- 4 Kommentare
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Die Lanze, welche in die Haut des Stieres sticht, führt dazu das seine wilde Wut ausbricht. Mit den Hufen scharren und Nase schnaufend, Richtung rotes Tuch seinem Schicksal anlaufend. Denn der Torero wirft Lanze um Lanze in seinen Rücken, bis die Kräfte ihm entrücken. Die Wut, sie hat nur kurz seine Stärke geweckt. Das hat nun der Matador entdeckt und wenn er erscheint, wird der Stier mit dem Himmel vereint.
letzter Beitrag von Stavanger, -
feedback jeder art Die Spinnenfrau
| erstellt von Carry- 0 Kommentare
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Leichtfüßig strickt sie ihre Fäden fast unsichtbar und filigran wie ein Agent hängt sie sich dran schaufelt eifrig schon die Gräben Das Opfer lang schon auserkoren ahnt nichts von fieser Hinterlist lässt glauben dass man es vermisst bösartig kalt und unverfroren Sie lockt mit einem Lächeln fein die schönen Worte voller Gift die Spinnenfrau das Opfer trifft schreit sogleich bin nie gemein sie wäre Pazifist und gegen Kriege doch augenblicklich frisst sie dann die Fliege
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art Wo bist du
| erstellt von Flutterby- 4 Kommentare
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Ich möchte, dass du bleibst Mir noch mehr vom Leben zeigst Da bist, wenn ich dich brauch Mich ganz lieb hast auch Doch sie hat dich mir einfach weggenommen Die Depression, sie ist nun Heim gekommen Du kannst ihr wohl nicht mehr entfliehen sich ihrer nicht ein einziges Mal entziehen Was bleibt ist Leere ist Kälte, ist Schwere in Hülle und Fülle
letzter Beitrag von Ralf T., -
feedback jeder art Erlkönigs Glocke
| erstellt von WF Heiko Thiele- 0 Kommentare
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Fest umschlungen in den Armen liegt das Kind dahingerafft. Warum mußt der Knabe darben? Vater hat es nicht geschafft. Aus den Augen schwer strömen Tränen sehr. Weil die Wege nicht hergaben, daß er retten konnt‘ den Knaben. Fieberwahn ließ ihn erschauern, auf der Hast durch Sumpf und Moor. Deshalb tat es zu lang dauern, bis erreicht man Hof und Tor. Düstere Gestalt griff nach ihm eiskalt. Während fern Irrlichter flimmern, hörte man den Jungen wimmern. Sprach von Schatten, Kreaturen, die ihn in die Nebel ziehn. Jagten körperlos durch Fluren. Niemand kann dem Spuk entfliehn. Es hofft jedermann, man entkommen kann. Wenn auch wild …
letzter Beitrag von WF Heiko Thiele, -
feedback jeder art Nachtgedanken
| erstellt von Happy Handri Hippo- 0 Kommentare
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Nachtgedanken Manchmal, weißt du Da starrt es aus dem Dunkeln Raubtieraugen, die bedrohlich Zwischen meinen Gedanken funkeln Manchmal weißt du Höre ich den schwarzen Atem Als würde es nur darauf warten Mich In mir selbst Zu ersticken
letzter Beitrag von Happy Handri Hippo, -
feedback jeder art Deine Freundschaft war das Fundament
| erstellt von Ava- 1 Kommentar
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Triggerwarnung: In der fiktiven Handlung des Textes werden Suizidgedanken wie auch selbstverletzendes Behalten beschrieben. Verängstigt schaue ich dem Fundament unter mir zu wie es langsam zerbröckelt. Schnell falle ich in diesen Keller vor dem ich mich so fürchte. Tausend Spiegelbilder starren mich an. Bin das wirklich Ich? Wieso lasse ich es immer zu, dass alles bröckelt? Schlage auf mein Spiegelbild ein. Bis meine Finger blutübergossen sind, Bis ich taub in meinen Armen bin. Ich atme aus. und Langsam sinkt mein Blick nach unten. Der Boden ist voll mit Scherben. Wäre es besser jetzt zu sterben?
letzter Beitrag von aimee von klee, -
feedback jeder art Der verwaiste Name
| erstellt von somory- 3 Kommentare
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Jeden Tag spreche ich ihre Worte, aber verstehe niemals deren Bedeutung. Und jeden Tag sehe ich durch ihre Augen, doch erfasse nie ihren Blick. Höre, aber nicht zu. Fühle, aber begreife nicht. Ich bin sie, jeden Tag, und werde sie trotzdem niemals sein. Ihr Name er ist --. Wer ist sie nur, die die Leute erreichen, wenn sie diesen, meinen? ihren? unseren?, Namen rufen? Ich bin es nicht. Doch sie gibt es. Sie spricht und geht und lacht und lebt. Doch ich bin sie nicht. Ich? Ich bin nur noch Schatten. Lebe in ihrem Schatten. Unerkannt. Für immer? …
letzter Beitrag von Lydia J., -
nur kommentar Grau war ihr Höschen
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Grau war ihr Höschen Grau ihre Bluse Grau die Augen Dunkel und kühl ihr Zimmer Kaum Licht an Tagen im Winter Auf das Fenster haftete ihr Blick Wo der Schnee fiel aus dem finstergrau Grau sind heut meine Gedanken an sie Ein Zug an meiner Zigarette Dann tippe ich die Asche weg
letzter Beitrag von Alexander, -
nur kommentar Reflexionen des Nichts
| erstellt von Ponorist- 1 Kommentar
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Reflexionen des Nichts Das innere Kind kennt ein Wesen dem es vertraut weil beide bloß sind „Wir können nichts fühlen was nicht immer schon in uns gewesen…“ „Erst wenn schon alles verloren ist werden wir uns selbst bewusst“ Und dann wird die Leere sonderbar fest und alles stürzt nicht mehr zusammen.
letzter Beitrag von Ralf T., -
feedback jeder art Lass uns gemeinsam suchen
| erstellt von Ostseemoewe- 2 Kommentare
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Lass uns gemeinsam suchen Warum, Kind, finden deine suchenden Blicke in den zerlesenen Blättern nicht eine Ringelblume? Um jener Tage und Stunden zu liebe, als wir uns fühlten. Als Nähe keine Feuerwand aus Nesseln bildete? Abrechnung! Ich kenne diese Lust der Bezichtigung, das verletzte Ich, dem alles zuteil wurde, nur nicht ausreichend Zuwendung. Damals vergaß ich den Mistelzweig ins Haus zu hängen. Spürte nicht deinen Hunger nach einem warmen Mahl. Sah nicht einmal das Buch in deinen Händen. Ich sah dich oft Blütenblätter zupfen. Doch sagen mir viele Zeitzeugen der Jahre, in denen wir glücklich ineinander verflochten unsere Geschichte murmelten, du warst im…
letzter Beitrag von JoVo, -
feedback jeder art Vielleicht
| erstellt von Missgunbar- 6 Kommentare
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Alle müssen sterben. Der Gedanke unerträglich. Seit Jahrzehnten mit sich getragen, bescherte er ihr verheulte Nächte. Die Trauer, die Hoffnungslosigkeit, die Verzweiflung. Niemand verstand. Ein Schulterzucken der Eltern - „is halt so“ Alle müssen sterben. Worum geht es im Leben wenn das Ende unausweichlich ist. Die schönen Momente einfangen sie voll und ganz genießen - Die schweren Augenblicke bewusst erleben, durchleben - Mit dem Wissen Es wird auch wieder besser Mit der Hoffnung Es wird auch wieder besser Vielleich…
letzter Beitrag von Missgunbar, -
feedback jeder art Wie lange noch ?
| erstellt von Rosa- 4 Kommentare
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Du bist sehr schwach, kannst kaum noch reden und hast einen Strauß bestellt. Ein Bote brachte ihn heute und ich war sprachlos vor Freude. Ein Strauß roter Rosen als Dank für meine Liebe, meine Pflege und mein Bleiben. Dabei ist es mein innigstes Bedürfnis, die uns verbleibende Zeit zu verschönen und dem eingeschränkten Leben ein wenig Glück und Zärtlichkeit abzuringen. Wie lange noch ?
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art Des Geizhals Sorgen
| erstellt von WF Heiko Thiele- 6 Kommentare
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Schritt für Schritt wächst mein Vermögen. Ich werd reicher Tag für Tag. Ach, was könnt ich mich verwöhnen, wär im Ausgeb’n ich nicht zag. Früher warf ich’s oft zum Fenster, oder nur für Tinnef raus. Als ob drängten mich Gespenster, wie die Leber quert die Laus. Haufenweis gab ich mit Händen für den Augenblicksgenuß. Tat gedankenlos verschwenden, was im Nachhinein nur Stuß. Heute dreh ich um den Heller. Spare für die große Zeit. Erst wenn reichgefüllt der Keller, bin für ’s Nutzen ich bereit. Eines nur macht mir noch Sorgen, wenn die Masse einverleibt, habe ich genug an Morgen, oder ist das Maß vergeigt. Bleibt genug Zeit zum Ge…
letzter Beitrag von SalSeda, -
nur kommentar Tod im Schnee
| erstellt von Seeadler- 2 Kommentare
- 567 Aufrufe
Wo die morschen Elbekähne warten bis der Nebel steigt und im Reich der stolzen Schwäne sich das Licht der Sonne zeigt Dort singt eine alte Weide von dem Paar, das hier vor Jahren einmal glücklich war, bis beide eines Tags verschwunden waren Sie allein weiß zu beklagen wie es sich einst zugetragen Jeden Tag am Elbestrand trafen sie sich schon als Kinder hielten sich fest an der Hand so auch im verschneiten Winter Als im Dorf die Abendglocken läuteten zum Nachtgebet sandt der Himmel dichte Flocken Für den Heimweg wars zu spät Eine ferne Stimme rief …
letzter Beitrag von Seeadler, -
feedback jeder art Mein dorniges Sein
| erstellt von Ikaros- 2 Kommentare
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Mein dorniges Sein Dein Antlitz glänzt so sternenklar, Du lächelst einfach wunderbar! Die Wüste dämmert, nah, fast Seit’ an Seit’, trotzen wir der Dunkelheit. Die Straße reicht zum Horizont, Deine Liebe wünsch’ ich mir! Du Schönheit vor der Wüstenfront, so bleib’ doch etwas länger hier! Fühlst Du auch am Straßenrand? Komm, reich’ mir Deine zarte Hand! – Du wirst mich leider doch verlassen, Dich mit mir nicht mal befassen, Du hast mich nicht einmal bemerkt, Dich mit Chips und einer Dose Coke gestärkt, Du hebst den Daumen in die Welt, Du stehst da an der Tanke, bis ein Auto hält, …
letzter Beitrag von Ikaros, -
feedback jeder art Das Loch in meiner Seele
| erstellt von Kerstin Mayer- 2 Kommentare
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Das Loch in meiner Seele Die Nacht ist lang, schon fast vorüber, ich sitze da mit leerem Blick. Ganz langsam gleite ich hinüber, ich spür die Kälte im Genick. Ich lasse mich ganz langsam fallen, bin wie in einer andern Welt. Tief drin hör ich ein lautes Knallen, spür etwas, das mir nicht gefällt. Mein Herz ist grau und ohne Farben, ich trink den Rest vom alten Wein. Hab auf der Seele viele Narben, ich fühl mich hilflos und allein. Ganz leise falte ich die Hände, ich spür die Traurigkeit in mir. Die Hoffnung geht ganz still zu Ende Verzweiflung lebt im Jetzt und Hier. © Kerstin Mayer 2016
letzter Beitrag von Kerstin Mayer, -
feedback jeder art Müde, herzleer, tot
| erstellt von Kerstin Mayer- 4 Kommentare
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Müde, herzleer, tot Die Arme voll mit tiefen Narben, die Augen müde, kalt und leer. Das Leben grau und ohne Farben, zum Weinen keine Tränen mehr. Die Hände ganz fest an der Klinge, die Blicke still der Welt entrückt. Im Kopf zu viele schlimme Dinge, der Körper leis vom Schmerz beglückt. Von Einsamkeit erfüllte Stunden, ein Herz, das kein Gefühl mehr kennt. Die Seele voller tiefer Wunden, ein Schnitt, der so wie Feuer brennt. Gedanken schon in weiter Ferne, statt kalter Tränen heißes Blut. Auf einmal leuchten tausend Sterne, nun geht es mir bald wieder gut. © Kerstin Mayer 2007
letzter Beitrag von Dieter, -
feedback jeder art Gewichtheber
| erstellt von Ein Licht von vielen- 0 Kommentare
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Gewichtheber Wir sind wie Gewichtheber, wir tragen den Schmerz, auf unseren Schultern bis zur Grenze: Vorwärts! Hallt es in unseren Adern, was bleibt uns auch übrig weiter nur weiter, ruft der Teufel genüglich. Stehen zu bleiben, das wäre unmöglich, und ehrlich, stets aufrecht, das zeigt sich doch löblich. Also weiter, nur weiter schallt es, weiter voran. Geh durch die Hölle, halte bloß niemals an. Und bricht unsereins einst doch mal zusammen, dann bloß keine Scheu, soll das Gewissen verdammen. Denn keiner hasst jene am Grunde so sehr, als das Bild das wir nähren, unsere eigene Mär. So r…
letzter Beitrag von Ein Licht von vielen, -
feedback jeder art Seit dem letzten Tag
| erstellt von Missgunbar- 3 Kommentare
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Eine Kinderzeichnung an der Küchenwand neben dem Tisch, mit bunten Wachskreiden auf den weißen Putz gemalt. VaterMutterKindKatzeBlumeundSonne. Alle lachen. Auf dem Küchentisch seine Teetasse, ein kalter Schluck ist noch darin. Der halb volle Aschenbecher gleich neben der Tasse, ein paar Tabakkrümel und der Lederbeutel für das Kraut. Die Katze auf der Fensterbank, der gelb blinzelnde Blick geht auf den Hinterhof, unter ihr die gehäkelte Decke der Frau. Der bollernde Kohleofen an der anderen Wand, das Knacken und Zischen des unsichtbaren Feuers, der unverkennbare Geruch vo…
letzter Beitrag von Missgunbar, -
Dunkelheit
| erstellt von Vergissmein nicht- 0 Kommentare
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So viele Worte um sich warten. Man muss sie nehmen, des Schicksals Karten. Dein Körper findet keine Rast, zu viele Schmerzen, die du zu tragen hast. Blaue Augen die keine Tränen sehen, versuchst zu verstecken, was keiner kann verstehen. Immer diese kahlen Wände. Ohne Vertrauen starrst du auf deine Hände. Bitte..schenkt ihm Licht, dass er in seiner Dunkelheit nicht zerbricht.
letzter Beitrag von Vergissmein nicht, -
feedback jeder art Lückenbüßer
| erstellt von Ava- 1 Kommentar
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Soll ich dein Lückenbüßer sein? Nachdem du jetzt zwei Jahre an einen Menschen verschwendet, für ihn geblutet und geweint hast. Willst du nicht jemanden, der diese Lücke füllt? Waren jetzt schon lang genug Freunde. Ich heb dich, dein fragiles Ego, dein zerbrochenes Selbst- bewusstsein auf und dann schmeiß mich weg für jemand richtiges. Denn du bist mehr Wert als mein Selbstwert, und vielleicht gibst du mir für einen Moment das Gefühl geliebt zu sein.
letzter Beitrag von Hera Klit, -
Welche Geografie?
| erstellt von Lichtsammlerin- 0 Kommentare
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Aber niemand ist hier kundig - wo liegt Europa auf deiner Haut? Wo steht Orion in deinen Augen? Wo schon so viele gingen auf Wanderschaft aber nie in der Absicht zu bleiben auch hilft kein Atlas Heimat zu finden in der Ferne. Von Wüsten und ausgedienten Ozeanen - was ist das für eine Zuflucht zwischen deinen Beinen wo Bedürftige kommen und Land verbrennen? Den Schlafsand bedächtig in die Augen gestreut und ganze Salzberge aus den Wimpern gekämmt - war das Blut die glühende Lava eines unbekannten Vulkans? In maßloser Gier neues Land erobert während du, vertrieben durch die Sphären irrst - wo tauten Gl…
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
Nun fühlst du dich allein
| erstellt von Freiform- 0 Kommentare
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Tief unter Erdenrinden ruht die die dir einst den Atem schenkte Die Nabelschnur schon ewig durchschnitten doch du spürst immer noch ihren Herzschlag Den Herzschlag der euch gemeinsam durchs Leben trug bis das Licht der Welt durch deine Augen strömte Tief unter Erdenrinden ruht die die dir einst den Atem schenkte und nun fühlst du dich allein
letzter Beitrag von Freiform, -
feedback jeder art die einsamen
| erstellt von Nesselröschen- 3 Kommentare
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die einsamen wie weit von mir rückst du verschlossen in träumen gedanken erinnerungen nur deine hand aus versehen nach außen trägst du für mich befremdlich die ich nicht um einlass bitte und nicht eingelassen werde fremder
letzter Beitrag von Nesselröschen, -
nur kommentar Streichholzmädchen
| erstellt von Raven0607- 3 Kommentare
- 565 Aufrufe
Streichholzschachtel groß Das will ich sein Ich mach mich ganz, ganz klitze klein Will praktisch sein Nehm wenig Raum Schnell wegestellt, du siehst mich kaum
letzter Beitrag von JoVo, -
feedback jeder art Digital
| erstellt von Anonym- 1 Kommentar
- 565 Aufrufe
Digital Digitales Miteinander Wollen wir das? Es geht auch weniger Programmiert
letzter Beitrag von WF Heiko Thiele, -
feedback jeder art Auf allen Meeren: Mitternacht !
| erstellt von Dionysos von Enno- 5 Kommentare
- 565 Aufrufe
Vergiss mich nicht, wenn das Licht schwindet Wenn die Lichter schwinden und die Bühne schweigt Wenn endlich mich der schwarze Schweiger findet und alles, das ich in mir jemals Heimat machte, mich verwaist Bekennen muss ich alles ganz allein: die Wunden die mir in gebrochenen Gelübden bleiben stöhnen sich mühsam durch die schweren Stunden und durch dunkelste Gezeiten, durch die wir wie vergessenes Spielzeug treiben Spielzeug einer kind-vergesslich, vorbeigeeilten Macht. Hier und auf allen Meeren: Mitternacht!
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Warum bin ich so?
| erstellt von Ava- 1 Follower
- 3 Kommentare
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Mein Blick fixiert auf eine leere Schachtel mitten im Raum. Wie paralysiert lieg ich auf meinem Bett. Will so gerne aufstehen, ausgehen, aufräumen, nicht den ganzen Tag versäumen, doch ich kann nicht. Wieso kann ich nicht? Ich sollte es können. Ist das bloß Faulheit? Ist diese Depression bloß Ausrede? Eine leere Schachtel mitten im Raum verschwimmt als sich Tränen bilden. Es tut mir leid, Ich wünschte, ich wäre normal.
letzter Beitrag von Basho, -
feedback jeder art Mia, oh Mia
| erstellt von Kerstin Mayer- 2 Kommentare
- 564 Aufrufe
Mia, oh Mia In deinen Augen, Mia, steht so viel für mich drin. Du wolltest meine Freundin sein, und weißt kaum, wer ich bin. Mia, oh Mia – was machst du mit mir? Mia, oh Mia – gefangen in dir! In deinem Lächeln, Mia, liegt Hass nur und Verrat. Dein Herz und deine Seele sind wohl des Teufels Saat. Mia, oh Mia – ich hab dich durchschaut! Mia, oh Mia – so fremd und vertraut! In all den Jahren, Mia, warst du so wie der Wind. Ich brauchte deine Hilfe, und war vor Liebe blind. Mia, oh Mia – ich hab dir gehört! Mia, oh Mia – du hast mich zerstört! © Kerstin Mayer 2006
letzter Beitrag von Kerstin Mayer, -
feedback jeder art Bedeckt vom Meer
| erstellt von Ostseemoewe- 2 Kommentare
- 564 Aufrufe
Bedeckt vom Meer Der Kreis ist vollzogen ein letztes Signal sacht wiegen die Wellen kein Schatten wie auf Erden hält sich im Wasserspiegel Tränen und Trost fließender Wandel und ein Lösen Wind leiht Federschwingen findest im Meer letztes Ziel mein Erinnern bleibt Anker
letzter Beitrag von Ostseemoewe, -
feedback jeder art Müll.
| erstellt von Ava- 1 Follower
- 3 Kommentare
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Da liegt ein Müllsack neben meiner vollen Mülltonne und leere Augen starren auf sie. Morgen, denk ich mir, und dann ist Morgen schon Gestern. Jetzt seh ich den Müll schon in meinen Träumen, ich sollte ihn endlich wegräumen. Jetzt stapeln sich schon die Müllsäcke, und ich hab nicht die Energie. In meinem Frühstück sind kleine Seifenflaschen und sie riechen nach Vanille und sie schneiden mir ins Fleisch, wenn ich esse, sie schmecken nicht, Essen ist Folter und ich ernähre mich nur wegen des Zwangs. Müll kommt aus den Rohren, tropft von der Decke, als schwarzer Schleim, es riecht bitter und verfault. …
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
feedback jeder art Große Erwartungen
| erstellt von Carry- 4 Kommentare
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Große Erwartungen hatte ich nicht als ich den fremden Ort betrat Der Sommer war heiß warm wogten Weizenfelder Mohnblumenblüten belebt hinter den letzten Häusern wo das Land weit wurde und Gefühle sich befreiten Am Abend ein Strauß von dir draußen vor der Tür Erwartungswünsche welkten wie der Mohn du bliebst der Schatten im Mondlicht Als der Herbst nahte ging ich fort
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art Die Angst
| erstellt von Kerstin Mayer- 2 Kommentare
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Die Angst Die Angst sitzt ganz tief in der Seele, sie schluckt das Lachen und das Glück, sie gibt uns unsichtbar Befehle, zerstört die Freude Stück für Stück. Sie ruft von überall die Geister, die in uns wohnen ganz tief drin, sie findet stets auch ihren Meister, und ist so oft doch ohne Sinn. Sie legt sich wie ein dunkler Schatten, auf unser Leben als ein Fleck, vertreibt den Mut, den wir noch hatten, und geht anscheinend nie mehr weg. Sie nimmt den Atem, lässt uns hecheln, sie schnürt die Kehle ganz eng zu, sie nimmt die Fähigkeit zu lächeln, und lässt uns niemals mehr in Ruh. Man fühlt sich hilflos und gefangen, und plö…
letzter Beitrag von Ronja, -
feedback jeder art Tod des Poeten...
| erstellt von Silly Poetry- 1 Kommentar
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Wenn er seines Schreibens nicht mehr mächtig ist, und die Worte nicht findet oder sogar vergisst, dann ist die Zeit der Lyrik und Poesie vorbei. Der Poet fabriziert nur noch einen Gedankenbrei, den gar niemand versteht und lesen will. Dann legt er die Feder nieder und denkt still, dass er nie wieder ein gutes Werk vollbringt. Jedes Wort im Sinn, doch keines erklingt in den Seelen der anderen großen Poeten hier, die nun bei diesen Worten die Geduld verlier'n. "Ach, unwürdig bin ich der Tinte geworden. Dafür verdiene ich wahrlich den Distelorden. Darum sollte ich es doch lieber lassen, weiterhin solch Unsinn zu …
letzter Beitrag von Silly Poetry, -
feedback jeder art Hotelwendeltreppe
| erstellt von gummibaum- 4 Kommentare
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Ich schau hinab durch viele Schleifen aus Treppenstufen und Geländer, die sich dem Blick als schöne Bänder, die enger werden, einbegreifen. Ein Trichter, der in ferner Tiefe in einer Lounge am Boden endet, und plötzlich wirkt, als ob er riefe, ein Sog wär, der mein Leben wendet. Hier oben liegt mein helles Zimmer, hoch über einer großen Stadt, ich bin ein Mensch, der Weitblick hat und doch allein ist, wie schon immer. Ich sehe durch geschnitzte Streben in dem Geländer meine Schuhe - dann fall ich durch umringtes Schweben in eine lange, dunkle Ruhe…
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Ein letztes Aufgebot
| erstellt von Ava- 2 Kommentare
- 561 Aufrufe
Ein letztes Aufgebot sagt sich der Krieger mit den tausend Wunden. Ein letztes Aufgebot sagt sich Mozart als er das Requiem verfasst. Ein letztes Aufgebot sag ich zu mir als die rote Rose ruhig verwelkt. Der Krieger war ein mutiger heroischer Held, Mozarts Requiem wird von keinem gehasst, doch was ist mit mir? Gehör zu den Hunden.
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Wer ist das da im Spiegel?
| erstellt von Jan Fischer- 3 Kommentare
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Was ist bloß mit mir passiert?! Wer ist nur dieser alt gewordene, übergewichtige Mann, der mich da müde im Spiegel ansieht? Weniger Haare, mehr Bauch wo ist es hin,mein Leben, wohin meine Jugend, als ich mich in Momenten unsterblich, unbesiegbar fühlte? Viele starke, schöne Frauen in meinem Leben getroffen äußerlich war auch ich anziehend aber innerlich so blockiert fehlte mir oft der Mut... Himmelweites Glück traf auf tiefes, tiefes depressiv sein wollte die Welt verändern, aber SIE hat Mich verändert die Depression ist noch da... hallo, alter…
letzter Beitrag von Jan Fischer, -
feedback jeder art Nerven in Angst
| erstellt von The Restless- 3 Kommentare
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Nerven in Angst Spinnen krabbeln, hektisch wimmelnd, durch offene Augen den Sehnerv entlang in alle Windungen des Gehirns. Die Tunnel der Axone glühen im Gewimmel der Beine. Die Armee der Spinnen überrennt alle Vernunft. Jeder Gedanke wird in tiefes Schwarz getaucht. Zurück bleibt eine leblos rosa Masse. Den Blick nach außen verstellt, verliert der Geist das Sensorium für alles Schöne und der Platz wird bereitet für zerstörerischen Hass.
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art Unruhige Zeiten
| erstellt von Dionysos von Enno- 1 Follower
- 4 Kommentare
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Fest zerquetscht Dein kleiner Mund die Traube und ich weiß, wie gern Du Trauben magst Das Kaffeehaus ragt aus dem Stadtgebrause Wie ein Entschluss, der aus Gedankenstrudeln ragt Die Träume sind verschmiert, wie Deine Lippen Vom Straßenstaub ganz taub und pantherschwarz Das Glitzern in den Gläsern wird bald kippen Die Städter sehnen sich nach echtem Schmerz Die Diebe dieser Lichter, nicht die Schatten, werfen sich schon dem, was kommen wird, voraus In Fachwerkhäusern nisten wieder Ratten Und Ratten fauchen auch im Stadtgebraus Und von den Häusern fallen tote Fliegen …
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
nur kommentar Yingyangsingsang
| erstellt von Marcus Soike- 1 Kommentar
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Nacht liegt überm Meer und vermischt sich Mit ihm. Grenzen verschwommen Verstrichen Tupfer drin: Segel wie Pfähle Die Gischt bricht Drumrum. Alles ineinandergetränkt Nacht und See: wir finden uns Im Strudel. Sing und Sang sind die Tupfer Im Chaos
letzter Beitrag von Lina, -
feedback jeder art Ablenkungsversuch.
| erstellt von Ava- 0 Kommentare
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Lächeln. Lächeln, ja das kann ich gut, doch ich glaube ich hab die Reinheit verloren. Ich lächle als sich meine Fingernägel in mein Fleisch graben. Ein Moment der Befreiung, bin fast schon abhängig von dem Brennen. Es erinnert mich an das Feuer was ich mal hatte. Doch es erlosch. Mein Lächeln auch, als das Brennen aufhört, bin ich nur noch von diesem Schmerz in meiner Brust umgeben. Ich greif zur Klinge.
letzter Beitrag von Ava, -
feedback jeder art Meine Odyssee
| erstellt von Teddybär- 6 Kommentare
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Meine Odyssee Die Tränen in mir füllen Flüsse Die Schwermut ist ein tiefer See Je länger ich am Leben bleibe Desto länger dauert die Odyssee. Denn meine Irrfahrt kennt dich nicht Penelope, ich bin dir nie begegnet Ein paar Sirenen haben mich bezirzt Mit Liebe bin ich nicht gesegnet. Geblendet, wie einst Polyphem Ist mein Leben ein Irrgarten Ithaka, meiner Seele Ankerplatz Es heißt auf die Ankunft warten. 🐻 Teddybär, 2025-02-20
letzter Beitrag von Teddybär, -
feedback jeder art Tränen
| erstellt von Missgunbar- 3 Kommentare
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„Du bist stark“, hat er gesagt „Du kannst deine Traurigkeit aushalten, lass sie eine Weile bei dir, spüre ihr nach, sie hat ihre Berechtigung“ Ich schloss meine Augen die Lider ein natürlicher Damm - Die Tränen bahnten sich ihren Weg und es war gut, denn sie spülten Festgesetztes frei. Er war da, bei mir und gab mit doch den Raum. Seit diesem Augenblick gibt es kein zurück mehr - Der Damm ist rissig, spröde, durchlässig geworden - Die Tränen, die ich noch zuvor mit meinem Willen jahrelang beherrschte, sie beherrschen nun mich und ich weine, weine - Ich weine um m…
letzter Beitrag von Missgunbar,
