Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art In Memoriam Leonard Bernstein
| erstellt von alfredo- 1 Kommentar
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Schatten senken sich in Tal, des Tages Dämmerstund' verging. Die Seele tut den ew'gen Fall, obwohl sie so am Lichte hing. Flüsternd zieht ein Hauch durchs Totenreich, es hebt ein wehes Singen an. Weht rüber überm großen Teich. Singt von einem großen Mann. Leonard Bernstein starb am 14.10.1990
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Der verwaiste Name
| erstellt von somory- 3 Kommentare
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Jeden Tag spreche ich ihre Worte, aber verstehe niemals deren Bedeutung. Und jeden Tag sehe ich durch ihre Augen, doch erfasse nie ihren Blick. Höre, aber nicht zu. Fühle, aber begreife nicht. Ich bin sie, jeden Tag, und werde sie trotzdem niemals sein. Ihr Name er ist --. Wer ist sie nur, die die Leute erreichen, wenn sie diesen, meinen? ihren? unseren?, Namen rufen? Ich bin es nicht. Doch sie gibt es. Sie spricht und geht und lacht und lebt. Doch ich bin sie nicht. Ich? Ich bin nur noch Schatten. Lebe in ihrem Schatten. Unerkannt. Für immer? …
letzter Beitrag von Lydia J., -
feedback jeder art Wunden
| erstellt von Hima- 0 Kommentare
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Ich seh etwas blitzen, so früh schon am Tag. Vergaß mich zu schützen vor dir – Menschenschlag. Aus vielen Berichten weiß ich: Jetzt ist Schluss! Du wirst mich vernichten! Auf ‚Blitz‘ folgt stets ‚Schuss‘! Gerate in Panik! Hab alles verlernt! Der Schutz der Botanik ist zu weit entfernt! „Ich will dich ablichten“, rufst du, „bleib doch stehn! Hab gute Absichten! Ein jeder soll dich sehn!“ Das soll ich dir glauben!? Nee – sagt mein Gefühl! Mein Leben zu rauben, ist dein wahres Ziel! Muss mich jetzt beeilen, verschwinden im Wald. Nur…
letzter Beitrag von Hima, -
feedback jeder art Regungslos
| erstellt von Dominik Risse- 3 Kommentare
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Auf die Plätze, fertig, regungslos. Statische Pfützen menschlicher Existenz. Wer macht den ersten Schritt? Plätschern der Zeit überspringt keine Sekunde. Und doch halten wir den Atem an, dann auf. Damit nicht ein Tropfen im Sand versiegt. Gesiegt haben wir schon lang' nicht mehr. Dafür umso mehr geschrien. Triumph der uns im Hals erstickt. Wie lange wollen wir noch schweigen? Oder müssen wir das? Möchten es vielleicht sogar? Nein. Die Stille der Musik ruht in uns allen. Möchte sich lösen. Möchte gehört werden. Möchte durch die Säle der Vernunft donnern, um je…
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
feedback jeder art Der Pyromane
| erstellt von maerC- 4 Kommentare
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Der Pyromane Ich lass die Welt um mich herum in schwarzem Rauch verschwinden wie Phönix aus der Asche komm ich dann, um zu verkünden: Ich bin der Herr in meiner Welt der toten schwarzen Stümpfe gelöscht wird hier das Feuer nur mit Blut und frischer Lymphe. Einst war ich ein gebranntes Kind gehasst und übersehen jetzt kennt mich jeder hier im Land ich hör so gern das Flehen. Mich fasziniert die rote Wand ich schwing den Flammendegen wenn es so knistert, flackert, glüht steh ich im Ascheregen. Der Wind lebt auf, mein lieber Freund zeig noch mal deine …
letzter Beitrag von WF Heiko Thiele, -
feedback jeder art Narben
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Du kritisierst es klein mein Ich und treibst es auf die Spitze erst mit der Klinge spür ich mich durch Wunden, die ich ritze Du leugnest das, was nicht sein darf verwehrst ein Hinterfragen du pflügst der Seele Boden um dort liegt mein Ich begraben Die Wahrheit ist ein Trümmerfeld nach außen Schein und Harmonie ich setze mir die Klinge an in Wahrheit aber führst du sie Ich bin kaum härter als ein Stein und teil mit ihm mein Schweigen ich kann nicht lauter, als zu schrein was meine Narben zeigen
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Rotkehlchen im Schnee
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Hier liegt sie ungerührt im Schnee Von der Kälte umarmt und durchdrungen Die Winterstille hat ihr Herz gefunden Und ihr Blick verloren in der Ferne Über Feld und Weide mit glasigen Augen Fängt ihre Leere das Himmelsgrau Der Wind streichelt über die blauen Lippen Mund und Kehle so schrecklich offen Sanft wird sie zugedeckt von großen Flocken Inspiriert durch die Gemälde von Aron Wiesenfeld
letzter Beitrag von JoVo, -
feedback jeder art Graue Jahre: III - Der Graue Grund
| erstellt von Das Fundament.- 1 Kommentar
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Graues Haar, trägt die Jungfrau der Allzeit Sie schwankt zum Wasser des grauen Grundes So verfault die Zeit, für immer Graues Jahr Wasser füllt die Allzeit seit jeher und ihre rauen Wunden. Die Stadt schläft, die schläft! Schreit der kleine Junge, voller Euphorie, im Areal der Grauen Die Menschheit schenkt dem komfortableren ihr Vertrauen Die Stadt schläft, oh ja, das wird sie noch schwer verdauen.
letzter Beitrag von Buchstabenenergie, -
Ende und aus!
| erstellt von muse 208- 0 Kommentare
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Wir haben unser Glück verspielt, uns gegenseitig stets ignoriert. Sind verschiedene Wege gegangen, haben andre Leben angefangen. Viel zu spät erkannt, uns total verrannt. Liebe auf dem Abstellgleis, Gefühle wurden zu Eis. Am Ende keine Worte, nur verlorene Orte. Von der Stille erdrückt, vom Leben abgerückt. Gebe dir den Ring zurück. Sehe das zerbrochene Glück und weiß,ich muß gehn! Wirst du es je verstehn? LG Muse 4.September 2009 "Für einen Freund"
letzter Beitrag von muse 208, -
feedback jeder art Müll.
| erstellt von Ava- 1 Follower
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Da liegt ein Müllsack neben meiner vollen Mülltonne und leere Augen starren auf sie. Morgen, denk ich mir, und dann ist Morgen schon Gestern. Jetzt seh ich den Müll schon in meinen Träumen, ich sollte ihn endlich wegräumen. Jetzt stapeln sich schon die Müllsäcke, und ich hab nicht die Energie. In meinem Frühstück sind kleine Seifenflaschen und sie riechen nach Vanille und sie schneiden mir ins Fleisch, wenn ich esse, sie schmecken nicht, Essen ist Folter und ich ernähre mich nur wegen des Zwangs. Müll kommt aus den Rohren, tropft von der Decke, als schwarzer Schleim, es riecht bitter und verfault. …
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
feedback jeder art Abschiedszeilen
| erstellt von Moni- 4 Kommentare
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Hallo liebe Poeten, mit meinem Gedicht "Abschiedszeilen" gehe ich auf folgende Nachfrage von Rüdiger in Bezug auf mein Gedicht "Zeilen aus dem Jenseits" ein: Hallo Rüdiger, ich hoffe, dass ich es einigermaßen hinbekommen habe. Ich saß in Kroatien am Meer und habe Blut und Wasser geschwitzt. 😁Ich weiß auch nicht warum. War es die Wärme oder meine Leere im Gehirn? Höchstwahrscheinlich lag es daran, weil mein Gehirn auf Urlaub programmiert war. 😉 Abschiedszeilen Nun hast Du mich verlassen. Ich steh an Deinem Grab, kann Deinen Tod nicht fassen, zerbrochen ist der Stab. Ich dacht, ich könn…
letzter Beitrag von Moni, -
feedback jeder art Das alte Leid
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Eine Spinne im Herz webt ihr Netz Fängt Gedanken die im Geiste schwirren Wickelt sie ein und saugt sie aus Frisst sich groß, fett und immer satt Doch der Hunger bleibt als ihr Leib Wie ein sinnloser Zeitvertreib In meinem Herz Da lauert noch immer eine Spinne im Netz
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
nur kommentar Tod im Schnee
| erstellt von Seeadler- 2 Kommentare
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Wo die morschen Elbekähne warten bis der Nebel steigt und im Reich der stolzen Schwäne sich das Licht der Sonne zeigt Dort singt eine alte Weide von dem Paar, das hier vor Jahren einmal glücklich war, bis beide eines Tags verschwunden waren Sie allein weiß zu beklagen wie es sich einst zugetragen Jeden Tag am Elbestrand trafen sie sich schon als Kinder hielten sich fest an der Hand so auch im verschneiten Winter Als im Dorf die Abendglocken läuteten zum Nachtgebet sandt der Himmel dichte Flocken Für den Heimweg wars zu spät Eine ferne Stimme rief …
letzter Beitrag von Seeadler, -
feedback jeder art Samadhi
| erstellt von Dionysos von Enno- 2 Kommentare
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Die Straßen erinnern sich an mich, doch ich vergaß, wohin sie führen. Nur meinem Schatten folge ich, vorbei an geöffneten Türen. Die Dunkelheit weiß genau, wo ich bin – ich weiß es nicht. Ich sehe mir selber ins Gesicht, doch ich bin ihm gleichgültig. Mein Herz schlägt an keinem Ort, es fließt mit dem Wind, der überall weht. Ich bin bloß noch ein leeres Wort in einem fremden, dunklen Gebet. Und der Wind streicht durch mich, als wär ich längst fort. Ich schaue in die Ferne hinter dem Steg. Ich war bloß Gewicht im Wort, doch die Ferne dreht sich überall weg – …
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Der Lügner auf seinem Wege
| erstellt von Ava- 0 Kommentare
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Der Lügner auf seinem Wege Allein auf seinem Wege, ungewollt und dennoch nicht in Pflege, Denn er betrug was tat ihm gut, Der Flug zu nah an das Wunderwerk, Der Sturz tief in den Schuldenberg. - Ach – Hätt er bloß geahnt, als sie sich in wen anderes verliebte Er wollt´ nicht Leben mit Gift, So greift er nach dem Stift, Denn sie Sprechen ist schwer in Geliebter Angesicht, „Es bringt nichts, wenn ich um Vergebung fleh!“ So weint er bitterlich, ihm geht es schlecht, „Ich zitter nicht!“ Er red sich´s ein, Er tat das Recht. Als sie die Lügen fraß, Sein Herz, Es brach! Als sie…
letzter Beitrag von Ava, -
feedback jeder art nächtliche niederschrift
| erstellt von Perry- 0 Kommentare
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eingenickt schreckst du auf siehst notizen vom vorabend auf dem schreibtisch liegen höhnisch grinsen dich wirre buchstaben an nach einem leichten frühstück für den noch schweren magen suchst du nach einem tieferen sinn in den hingekritzelten zeilen es scheint ein nachruf auf dein leben zu sein du spürst kalten hauch im nacken entfachst mit den zetteln schnell ein feuer im kamin
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Nichts und Welt
| erstellt von Rainer Guggenberger- 0 Kommentare
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Ich hör‘ das Nichts verheißen Wonach sich meine Seele sehnt Mir wünschend Dass die Welt vergeht Doch sie besteht
letzter Beitrag von Rainer Guggenberger, -
feedback jeder art Das Loch in meiner Seele
| erstellt von Kerstin Mayer- 2 Kommentare
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Das Loch in meiner Seele Die Nacht ist lang, schon fast vorüber, ich sitze da mit leerem Blick. Ganz langsam gleite ich hinüber, ich spür die Kälte im Genick. Ich lasse mich ganz langsam fallen, bin wie in einer andern Welt. Tief drin hör ich ein lautes Knallen, spür etwas, das mir nicht gefällt. Mein Herz ist grau und ohne Farben, ich trink den Rest vom alten Wein. Hab auf der Seele viele Narben, ich fühl mich hilflos und allein. Ganz leise falte ich die Hände, ich spür die Traurigkeit in mir. Die Hoffnung geht ganz still zu Ende Verzweiflung lebt im Jetzt und Hier. © Kerstin Mayer 2016
letzter Beitrag von Kerstin Mayer, -
feedback jeder art Müde, herzleer, tot
| erstellt von Kerstin Mayer- 4 Kommentare
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Müde, herzleer, tot Die Arme voll mit tiefen Narben, die Augen müde, kalt und leer. Das Leben grau und ohne Farben, zum Weinen keine Tränen mehr. Die Hände ganz fest an der Klinge, die Blicke still der Welt entrückt. Im Kopf zu viele schlimme Dinge, der Körper leis vom Schmerz beglückt. Von Einsamkeit erfüllte Stunden, ein Herz, das kein Gefühl mehr kennt. Die Seele voller tiefer Wunden, ein Schnitt, der so wie Feuer brennt. Gedanken schon in weiter Ferne, statt kalter Tränen heißes Blut. Auf einmal leuchten tausend Sterne, nun geht es mir bald wieder gut. © Kerstin Mayer 2007
letzter Beitrag von Dieter, -
feedback jeder art Der Bitternis Kuss
| erstellt von Monolith- 3 Kommentare
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Der Bitternis Kuss Bis in den Tod liebte ich dich und nehme heute Abschied von Dir ----* In aller Stille * Dein erfülltes Leben musst Du beenden trotz aller Sorgfalt, mit der ich Dich pflegte Mit einem letzten Blick lass ich Dich gehen – Dich, meinen geliebten Traum – © Monolith
letzter Beitrag von sofakatze, -
feedback jeder art letzter wille
| erstellt von Perry- 5 Kommentare
- 594 Aufrufe
letzter wille ein herbststurm hat die alte kastanie umgeworfen soll ich eine neue pflanzen damit auch künftig grüngezackte ufos landen und kugelige aliens mit den kindern spielen ein stück vom stamm könnt ihr mit mir verbrennen und die asche an der nordseeküste verstreuen wo wir so viele glückliche sommer miteinander verbracht haben dann bin ich bei euch wenn ihr dort mal wieder urlaub macht vielleicht stellt ihr auch für mich eine kühle dose bier in den sand stoßt mit mir an auf ein leben danach letzter wille (Music_JuliusH - The final Waltz from Pixabay).mp4
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Altruismus
| erstellt von Charlotte Sometimes- 1 Kommentar
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Altruismus Gib mir das Gefühl, dass du mich brauchst Klammer dich an mir fest An meinen Haaren Schlag deine Fingernägel In meine weiche Haut Stütz dich auf mir ab Drück mich unter Wasser Halt dich an mir fest An meiner Kleidung Meinen Händen Füßen Rette dich vor dem Fall Vor dem Ertrinken Dein Schweiß läuft mir In die Augen Und nimmt mir die Sicht Dein Griff raubt mir Die Luft zum Atmen Raue Kehle, enger Hals Ein Mund, der stumm Worte formt Und ein Körper, der nie nachgeben will
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Des Geizhals Sorgen
| erstellt von WF Heiko Thiele- 6 Kommentare
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Schritt für Schritt wächst mein Vermögen. Ich werd reicher Tag für Tag. Ach, was könnt ich mich verwöhnen, wär im Ausgeb’n ich nicht zag. Früher warf ich’s oft zum Fenster, oder nur für Tinnef raus. Als ob drängten mich Gespenster, wie die Leber quert die Laus. Haufenweis gab ich mit Händen für den Augenblicksgenuß. Tat gedankenlos verschwenden, was im Nachhinein nur Stuß. Heute dreh ich um den Heller. Spare für die große Zeit. Erst wenn reichgefüllt der Keller, bin für ’s Nutzen ich bereit. Eines nur macht mir noch Sorgen, wenn die Masse einverleibt, habe ich genug an Morgen, oder ist das Maß vergeigt. Bleibt genug Zeit zum Ge…
letzter Beitrag von SalSeda, -
feedback jeder art Auf allen Meeren: Mitternacht !
| erstellt von Dionysos von Enno- 5 Kommentare
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Vergiss mich nicht, wenn das Licht schwindet Wenn die Lichter schwinden und die Bühne schweigt Wenn endlich mich der schwarze Schweiger findet und alles, das ich in mir jemals Heimat machte, mich verwaist Bekennen muss ich alles ganz allein: die Wunden die mir in gebrochenen Gelübden bleiben stöhnen sich mühsam durch die schweren Stunden und durch dunkelste Gezeiten, durch die wir wie vergessenes Spielzeug treiben Spielzeug einer kind-vergesslich, vorbeigeeilten Macht. Hier und auf allen Meeren: Mitternacht!
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
nur kommentar Reflexionen des Nichts
| erstellt von Ponorist- 1 Kommentar
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Reflexionen des Nichts Das innere Kind kennt ein Wesen dem es vertraut weil beide bloß sind „Wir können nichts fühlen was nicht immer schon in uns gewesen…“ „Erst wenn schon alles verloren ist werden wir uns selbst bewusst“ Und dann wird die Leere sonderbar fest und alles stürzt nicht mehr zusammen.
letzter Beitrag von Ralf T., -
feedback jeder art Der Mime beim Interview
| erstellt von Marcel- 2 Kommentare
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Wenn ich gut oder böse sein kann mein Leben borniert gestalte und vergessen auf Madeira friste dann entscheidet die Schminke von damals vielleicht über die Frage wie die Frau in Grün über mich richtet wenn sie aus dem Off kommt und nur den Gangster sieht während ich die Sinnfrage stelle und erniedrigt eine Kippe anzünde an der vorherigen Kippe
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
feedback jeder art Im schwachen Licht der Kerze
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Die Ziegenmelker vor dem Fenster In wilder Kakophonie wie eine Schaar Gespenster Wollen einen Blick ins Zimmer erhaschen Ein Stück von meiner Seele naschen Im Sterben lieg ich mit der Kerze Der Leib so kühl und so schwer das Herze Mit schwachem Klopfen schleicht aus das Leben Dem Teufel muss ich nun das versprochene geben Meine letzten Worte auf dem Totenbett: „…scheuch sie weg! Scheuch sie weg! Ich will nicht das sie meine Seele fassen! Sie sollen ab und von mir lassen!“ Mit letzten Hauch mein Atem weicht Wie Luft die Seele ins Jenseits reist Die ganze Schaar ist verstummt Der…
letzter Beitrag von Managarm, -
feedback jeder art Djihad
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Geplagte Bestien, schwarz die Fahne, ein Name Glaube und Blut, Glaube und Asche Von Mossul bis Palmyra Blut und Strafe, Blut und Staub Wölfe fressen, ohne Hunger, nur um zu kauen
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
nur kommentar TABU
| erstellt von Aileas- 3 Kommentare
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Warum nur schweigt Ihr? Und immer zu lang Und immer verhüllt Ihr Sorgfältig Eure Wunden Viele hätten, wie Ihr, Gern ein Ende gemacht Und spielten doch nur Mit Gedanken Wo liegt der Unterschied? Zu spät Euer Schrei Schon aus dem Kreis getreten Habt Ihr Euch gewehrt Ein letztes, blutiges Mal Euer Tod füllt jetzt Aktenschränke Und die Angst Und der Schrei Und das Blut Sind Papier Aileas, 1986
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art Getrieben
| erstellt von Nesselröschen- 4 Kommentare
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Das Fremde in deiner Stimme verharrt lauernd in der Leitung; ein heller Ton fliegt mir zu, rinnt leis wie Gift die Windungen des Ohrs hinab und lähmt die Zunge. Von der Stimme im Hintergrund gezogen sitze ich im Auto, fahre durch das lange Feuer am Horizont. Ich erwache aus einer gütigen Ohnmacht und bin da. Aus der Ferne sehe ich dich lächeln. Die Enttäuschung reißt sich los von ihren Widerhaken, hinterlässt warmes Blut, das über die Wunden fließt, das Böse breitet sich auf dem Rasen aus. Du fasst mich locker um die Hüften; du dumme, dumme Nuss, pustest du mir hinters Ohr - …
letzter Beitrag von Nesselröschen, -
feedback jeder art Wo bist du
| erstellt von Flutterby- 4 Kommentare
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Ich möchte, dass du bleibst Mir noch mehr vom Leben zeigst Da bist, wenn ich dich brauch Mich ganz lieb hast auch Doch sie hat dich mir einfach weggenommen Die Depression, sie ist nun Heim gekommen Du kannst ihr wohl nicht mehr entfliehen sich ihrer nicht ein einziges Mal entziehen Was bleibt ist Leere ist Kälte, ist Schwere in Hülle und Fülle
letzter Beitrag von Ralf T., -
feedback jeder art Vergessene Blumen
| erstellt von Jonny- 4 Kommentare
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Die Zeit hat einen Schleier über uns gelegt, Willkommensblumen hängen sterbend aus der Vase. Der Sturm der Liebe hat sich lange nicht geregt; zusammenhalten ist nun wohl die letzte Phase. An manchen Tagen zeigt der Schleier kleine Lücken, durch diese seh ich wieder Schmetterlinge ziehn. Dann geh ich in Gedanken mit dir Blumen pflücken, und seh dich lachend in der Sommerwiese knien. Würd gern mit dir für immer vor dem Winter fliehn ...
letzter Beitrag von Jonny, -
feedback jeder art Sterntränen
| erstellt von Donna- 1 Kommentar
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Sternenpracht dieser Nacht Seltsam bedacht Quecksilber Tränen kullern, tropf tropf tropfen. In schwärzester Trauerkleidung stolperndes Herzklopfen Hängen schummrig beleuchtete Sterntränen Schauer jetzt entzündete Funken, blausilbernes schimmern sprüht Wut und Gram glüht Schmerz übermannt Leidens bestand In die Tiefe stürtzende verzweifelt Weinkrämpfe geschüttelt Voller entsetzen durchrüttelt ©Donna H. 5.4.2022
letzter Beitrag von Donna, -
feedback jeder art Kugelbombe
| erstellt von gummibaum- 5 Kommentare
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Liebst du es, aufzufallen, dann lass es richtig knallen. Tipp ein „F4“ beim Googeln und gönn dir dicke Kugeln. In Tschechien und Polen kannst du die Bomben holen, um dann auf deutschen Plätzen die Menschen zu verletzen. Kein Abschussrohr von Nöten. Heut darf die Bombe töten. Im Hausflur Feuer geben und den Big Bang erleben… Wie die Fassade zittert! Die Tür so schön zersplittert, und die Passanten rennen, weil ihre Kleider brennen. Und wow! ein Kind, erblindet nicht mehr nach Hause findet… Gern riefst du: „Geile Schote!“, wärst du nicht selbst der Tote…
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Große Erwartungen
| erstellt von Carry- 4 Kommentare
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Große Erwartungen hatte ich nicht als ich den fremden Ort betrat Der Sommer war heiß warm wogten Weizenfelder Mohnblumenblüten belebt hinter den letzten Häusern wo das Land weit wurde und Gefühle sich befreiten Am Abend ein Strauß von dir draußen vor der Tür Erwartungswünsche welkten wie der Mohn du bliebst der Schatten im Mondlicht Als der Herbst nahte ging ich fort
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art die einsamen
| erstellt von Nesselröschen- 3 Kommentare
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die einsamen wie weit von mir rückst du verschlossen in träumen gedanken erinnerungen nur deine hand aus versehen nach außen trägst du für mich befremdlich die ich nicht um einlass bitte und nicht eingelassen werde fremder
letzter Beitrag von Nesselröschen, -
feedback jeder art Hotelwendeltreppe
| erstellt von gummibaum- 4 Kommentare
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Ich schau hinab durch viele Schleifen aus Treppenstufen und Geländer, die sich dem Blick als schöne Bänder, die enger werden, einbegreifen. Ein Trichter, der in ferner Tiefe in einer Lounge am Boden endet, und plötzlich wirkt, als ob er riefe, ein Sog wär, der mein Leben wendet. Hier oben liegt mein helles Zimmer, hoch über einer großen Stadt, ich bin ein Mensch, der Weitblick hat und doch allein ist, wie schon immer. Ich sehe durch geschnitzte Streben in dem Geländer meine Schuhe - dann fall ich durch umringtes Schweben in eine lange, dunkle Ruhe…
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Vom Schmerz
| erstellt von Sternenherz- 5 Kommentare
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vom schmerz der schmerz muss nackt - wie neugeboren - in eine kuhle aus moos gebettet werden im schatten einer buche dann lasse ihn doch bleib stets in der nähe und bringe ihm walderdbeeren, hagebutten und im herbst die schlehen nach dem ersten frost übers jahr webt die spinne einen schleier aus vergessen - buchenblätter verfangen sich darin und bald brauchts keine beeren mehr.
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Mein Mädchen (Teil 2, Teil 3)
| erstellt von Karo- 4 Kommentare
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Triggerwarnung: Enthält eventuell verstörende Inhalte Teil 2 Prinzessin, so weine Lass dich nicht alleine Will dich nur bewahren Vor all den Gefahren Nichts hält mich von ab Mein Schutz ist dein Grab Bin immer bei dir Dein Daddy ist hier Rettung von Keinem Lass raus nur dein Weinen Ich streichel’ und tröst’ Du bist bald erlöst So schrei doch, mein Kind Es hört nur der Wind Nur ich bin bei dir Dein Daddy ist hier Teil 3 Die Zeit ist gekommen Das Leben zeronnen Vorbei mit dem Lieben Nur du bist geblieben Die Mutter sie …
letzter Beitrag von Karo, -
feedback jeder art Ende eines Sommers
| erstellt von Carry- 3 Kommentare
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Als der Sommer seinem Ende zustrebte die Zeit der rauen Winde näher kam Bäume ihr grünes Blätterdach verloren und auch das Haus leer wurde schien plötzlich alle Wärme dahin zu sein jetzt wächst Moos über den grauen Stein von Efeu umrankt dein Name der bleibt für immer bei mir zu allen Jahres Zeiten CM
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art Lückenbüßer
| erstellt von Ava- 1 Kommentar
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Soll ich dein Lückenbüßer sein? Nachdem du jetzt zwei Jahre an einen Menschen verschwendet, für ihn geblutet und geweint hast. Willst du nicht jemanden, der diese Lücke füllt? Waren jetzt schon lang genug Freunde. Ich heb dich, dein fragiles Ego, dein zerbrochenes Selbst- bewusstsein auf und dann schmeiß mich weg für jemand richtiges. Denn du bist mehr Wert als mein Selbstwert, und vielleicht gibst du mir für einen Moment das Gefühl geliebt zu sein.
letzter Beitrag von Hera Klit, -
nur kommentar Streichholzmädchen
| erstellt von Raven0607- 3 Kommentare
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Streichholzschachtel groß Das will ich sein Ich mach mich ganz, ganz klitze klein Will praktisch sein Nehm wenig Raum Schnell wegestellt, du siehst mich kaum
letzter Beitrag von JoVo, -
feedback jeder art Gewichtheber
| erstellt von Ein Licht von vielen- 0 Kommentare
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Gewichtheber Wir sind wie Gewichtheber, wir tragen den Schmerz, auf unseren Schultern bis zur Grenze: Vorwärts! Hallt es in unseren Adern, was bleibt uns auch übrig weiter nur weiter, ruft der Teufel genüglich. Stehen zu bleiben, das wäre unmöglich, und ehrlich, stets aufrecht, das zeigt sich doch löblich. Also weiter, nur weiter schallt es, weiter voran. Geh durch die Hölle, halte bloß niemals an. Und bricht unsereins einst doch mal zusammen, dann bloß keine Scheu, soll das Gewissen verdammen. Denn keiner hasst jene am Grunde so sehr, als das Bild das wir nähren, unsere eigene Mär. So r…
letzter Beitrag von Ein Licht von vielen, -
feedback jeder art Nachtgedanken
| erstellt von Happy Handri Hippo- 0 Kommentare
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Nachtgedanken Manchmal, weißt du Da starrt es aus dem Dunkeln Raubtieraugen, die bedrohlich Zwischen meinen Gedanken funkeln Manchmal weißt du Höre ich den schwarzen Atem Als würde es nur darauf warten Mich In mir selbst Zu ersticken
letzter Beitrag von Happy Handri Hippo, -
feedback jeder art Deine Freundschaft war das Fundament
| erstellt von Ava- 1 Kommentar
- 587 Aufrufe
Triggerwarnung: In der fiktiven Handlung des Textes werden Suizidgedanken wie auch selbstverletzendes Behalten beschrieben. Verängstigt schaue ich dem Fundament unter mir zu wie es langsam zerbröckelt. Schnell falle ich in diesen Keller vor dem ich mich so fürchte. Tausend Spiegelbilder starren mich an. Bin das wirklich Ich? Wieso lasse ich es immer zu, dass alles bröckelt? Schlage auf mein Spiegelbild ein. Bis meine Finger blutübergossen sind, Bis ich taub in meinen Armen bin. Ich atme aus. und Langsam sinkt mein Blick nach unten. Der Boden ist voll mit Scherben. Wäre es besser jetzt zu sterben?
letzter Beitrag von aimee von klee, -
feedback jeder art Die Angst
| erstellt von Kerstin Mayer- 2 Kommentare
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Die Angst Die Angst sitzt ganz tief in der Seele, sie schluckt das Lachen und das Glück, sie gibt uns unsichtbar Befehle, zerstört die Freude Stück für Stück. Sie ruft von überall die Geister, die in uns wohnen ganz tief drin, sie findet stets auch ihren Meister, und ist so oft doch ohne Sinn. Sie legt sich wie ein dunkler Schatten, auf unser Leben als ein Fleck, vertreibt den Mut, den wir noch hatten, und geht anscheinend nie mehr weg. Sie nimmt den Atem, lässt uns hecheln, sie schnürt die Kehle ganz eng zu, sie nimmt die Fähigkeit zu lächeln, und lässt uns niemals mehr in Ruh. Man fühlt sich hilflos und gefangen, und plö…
letzter Beitrag von Ronja, -
feedback jeder art Dystopie
| erstellt von gummibaum- 3 Kommentare
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Die Zeit ist umgekippt, die Kriege wandern wie Marodeure über den Planeten, es brennt ein jedes Land, das sie betreten, und Flüchtlingsströme wachsen und mäandern. Und nirgends keimt ein Stillstand des Verletzens. Zu viele nämlich, die den Halt verloren, geraten in den Sog von Diktatoren und freuen sich am Sprudeln des Entsetzens… (19.03.2022)
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Mein dorniges Sein
| erstellt von Ikaros- 2 Kommentare
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Mein dorniges Sein Dein Antlitz glänzt so sternenklar, Du lächelst einfach wunderbar! Die Wüste dämmert, nah, fast Seit’ an Seit’, trotzen wir der Dunkelheit. Die Straße reicht zum Horizont, Deine Liebe wünsch’ ich mir! Du Schönheit vor der Wüstenfront, so bleib’ doch etwas länger hier! Fühlst Du auch am Straßenrand? Komm, reich’ mir Deine zarte Hand! – Du wirst mich leider doch verlassen, Dich mit mir nicht mal befassen, Du hast mich nicht einmal bemerkt, Dich mit Chips und einer Dose Coke gestärkt, Du hebst den Daumen in die Welt, Du stehst da an der Tanke, bis ein Auto hält, …
letzter Beitrag von Ikaros, -
feedback jeder art Die Spinnenfrau
| erstellt von Carry- 0 Kommentare
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Leichtfüßig strickt sie ihre Fäden fast unsichtbar und filigran wie ein Agent hängt sie sich dran schaufelt eifrig schon die Gräben Das Opfer lang schon auserkoren ahnt nichts von fieser Hinterlist lässt glauben dass man es vermisst bösartig kalt und unverfroren Sie lockt mit einem Lächeln fein die schönen Worte voller Gift die Spinnenfrau das Opfer trifft schreit sogleich bin nie gemein sie wäre Pazifist und gegen Kriege doch augenblicklich frisst sie dann die Fliege
letzter Beitrag von Carry, -
Nun fühlst du dich allein
| erstellt von Freiform- 0 Kommentare
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Tief unter Erdenrinden ruht die die dir einst den Atem schenkte Die Nabelschnur schon ewig durchschnitten doch du spürst immer noch ihren Herzschlag Den Herzschlag der euch gemeinsam durchs Leben trug bis das Licht der Welt durch deine Augen strömte Tief unter Erdenrinden ruht die die dir einst den Atem schenkte und nun fühlst du dich allein
letzter Beitrag von Freiform,
