Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art Der leidende Dichter 1 2
| erstellt von Sidgrani- 21 Kommentare
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Im Wartesaal der halben Sachen da schmort seit Tagen ein Gedicht. Ich höre schon die Musen lachen, es zu vollenden, schaff ich nicht. Die Denkblockade schlägt mir Wunden ins Dichterherz und macht mich blind. Wie Hunde ihren Napf umrunden, so kreise ich ums Dichterkind. Wo sind die wohlgesetzten Worte, an denen es mir so gebricht? Ich bin auf meiner Lyriktorte beileibe nicht das hellste Licht!
letzter Beitrag von Sidgrani, -
Auf dem Weg zur Dunkelheit (Engel in Schwarz)
| erstellt von Black Raziel- 8 Kommentare
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Auf dem Weg zur Dunkelheit -Engel in Schwarz- Alleine Hass treibt meine Schwingen voran, sie geleiten mich zum Weg der Dunkelheit. Ich spüre, dass nur sie mich verstehen kann, denn sie spendet mir ihr schwarzes Trauerkleid. Am Wegesrand nur tanzende Figuren, immer tiefer in das Reich der Finsternis und ich folge verbittert ihren Spuren, sind die blinden Augen doch das Hindernis. Ein Pfad abseits betretener Leitwege, lehrt er mich den Weg ewiger Dunkelheit, weil ich alles in dessen Hände lege gibt er mir dafür am Ende das Geleit. Die Monotonie, Einsamkeit und Verzicht sollen Pflastersteine dieser Lehre sein. Ob es richtig ist …
letzter Beitrag von Black Raziel, -
feedback jeder art Das Grab hinter dem Haus 1 2
| erstellt von Tulpe- 19 Kommentare
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Das Grab hinter dem Haus Der hilfsbereite Nachbar für jeden stets ein Ohr er steht in seinem Garten und kommt sich herrlich vor Des Nachts wenn alle schlafen macht er die Lade auf darin die schönen Haare er nimmt sie stolz heraus Und hinter seinem Haus hat er sie gut versteckt tief unten in der Grube mit Erdenreich bedeckt Die Nägel sind gebrochen der Frauenschädel kahl das letzte Wort gesprochen die Haut ist kalt und fahl
letzter Beitrag von Tulpe, -
Pünktlich klingelt der brave Zinnsoldat Dein neuster Zugang fürs Trophäenregal Türöffnen voll unverfrorener Selbstsicherheit Bereits ergötzend am kochenden Narrenblut Kokettes Lächeln in feuchtem Lippglossrot Zärtliche Versprechen in verheißenden Blicken Und schwarzseidig umrahmte Verlockungen Bespielen perfide wallende Männergefühle Aufreizend niedliches Püppchen Getue Wohl kalkulierte miniberockte Provokation Voll von selbstgefälliger Überheblichkeit In Aufführung des ausgeklügelten Theaterstückes Du! Nichtsahnende durchschaute kleine Intrigantin Notwendige Lektionen stehen Dir heute bevor Restlose Beseitigung unerträglicher Arroga…
letzter Beitrag von Yue, -
schleiertanz der tonine
| erstellt von Perry- 9 Kommentare
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ich werfe dem schwarzen straßenkater einen abergläubischen blick hinterher am fenster taut ein gefrorener tagtraum schwer zu ertragen das klägliche miauen der märzkatzen wenn sie versuchen sich gegen den lauf der natur zu wehren auf den feldern fliegen letzte raben hoch krächzen ein nachtlied ins dämmrige bis der schlaf aus den mundwinkeln rinnt
letzter Beitrag von Perry, -
Taal der Einsamkeit
| erstellt von Desîhras- 2 Kommentare
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Weit weg, weit weg von mir ruht ein Ort mit dem Namen Tag und der schönste Pracht leuchtet hier golden schimmert von oben herab Und einst im Schleier der Zeit wurde gesagt, das man da nicht gehen darf Denn ist nicht alles was leiblich ist Weit weg von wo wir sind Und ein Schutzwahl der Mythen beschützt sie Mit Sagen über Schmerzen, Engeln und zerbrochenen Herzen Dinge über die die Sterblichen nicht wagen zu denken Und ein ungeschützte Blume schlief dort ihren Schlaf Und was zu träumen sie began war nicht nicht von dieser Welt Eine Rose rot wie die Sonne die in ihre Strahlen lebte doch wurde blasser mit jedem Morgen da nie…
letzter Beitrag von Desîhras, -
Mein Karren / Dein Karren
| erstellt von Baz- 9 Kommentare
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Mein Karren Hab nie nur für mich selbst gelebt Des Nächsten Leid war meines auch So lud mir denn Karren voll Und zog ihn jeden Berg hinauf Wenn Lasten waren untragbar Besonders schwer in meinem Schoß Dann wurde mir aufs neue klar Dass ich den Nächsten karren muss Und warf man mir ein Holz ins Rad So schnitt ich neue Speichen draus Im Fahren noch hab ich gefräst Damit mein Nächster nichts bemerkt Geliebt hab ich ihn wie mich selbst Viel mehr noch, hab ich einst gelernt Doch nun durchwächst den Karren Kraut Zerborsten seine Räder waren So wuchert er nun vor sich hin Kann nicht mal mehr mich selbst noch tragen
letzter Beitrag von Baz, -
Koboldsprech
| erstellt von Lhor- 6 Kommentare
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Ich reibe meine Hände und will Scherben klingen, egal obs an ein Ohr trifft werd ich mich erhängen an Meinungstaten sich bedrängen. Schaust du mir zu wie ich ergeifer humple nur aus Spaß mit fremden Eifer suchst du meinen Sinn werd ich dich schrecken Erwartung lass ich gern verrecken Deine kleine Leuchte kannst verdecken, harke ich mich selbst danach mich lecken wie willst du sehn was in mir steckt, ohne Eindrang nicht erst recht Du stehst auf Stelzen glasgeblasen wär ich wütend könnt ich rasen willst du hallen hör ich nicht willst du schweigen nicht bedrückt Dann kriech ich Bücklings an dich hin merk, dass ich nicht k…
letzter Beitrag von redmoon, -
Melancholie
| erstellt von Sadboy- 6 Kommentare
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Hey, dieses Gedicht habe ich mit 15 geschrieben, wollte mal eure ehrlich Meinung dazu hören und wie ihr es interpretieren würdet... Ich liebe es bis heute und würde es gerne mit anderen teilen. Hoffe es gefällt Hier das Gedicht: Melancholie trauer ist so endlos, gefühlslos und kalt du willst sie verstehen stark sein wie hulk gedichte ohne sinn poesie im sternenhimmel schläge so trocken, gefühlslos und kalt schmetterling im winter gedämpfte gefühle unterdrückte gedanken wie ein zombie, verletzt an seinen ankern blauer himmer darunter tod schau nach oben, nichts im lot getrennte wurzeln doch nur ein kahler stamm baumhaus auf zieg…
letzter Beitrag von Sadboy, -
Anfang
| erstellt von Lichtsammlerin- 13 Kommentare
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Mach mich zu Wasser. Ich will fließen im Fluss der über die Ufer tritt und münden im Zauberwort Anfang
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
Damals
| erstellt von Miss Rainstar- 2 Kommentare
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Damals Spielende Kinder im Horizont- grabgeworfene Erinnerungen und ein Strauß Blumen, der verwelkt. Im Glasgeruch zerbrochener Fenster übertönt das Flüstern der Bäume das Hier und Jetzt auf meiner Kinoleinwand. Mein Geschenk an das Vergessen soll der Wind und das Wasser deiner Augen sein.
letzter Beitrag von Miss Rainstar, -
Pause Fluten brechen über dich unaufhaltbar, unendlich. Gedanken, dich schwer drücken, lebst nur noch in Einzelstücken. Schwerer Atem der dich schnürt, Traurigkeit sich zum König kürt. Für manches du dich quälend schämst, dich rastlos nach Befreiung sehnst. Ängste, dich in Ohnmacht fesseln Enttäuschung lässt dich nicht vergessen Hoffst, das Leben dir eine Pause währt, neuen Mut zu finden, deine Seele nährt.
letzter Beitrag von 1hit1der, -
Jeder deiner Schritte, So anmutig, so stolz, Fühl´n sich an wie Tritte, Brutal und ohne Trotz. Deine schönen Hände, Tuhen mir so weh. Als ob sehr viele Brände, Meinen Hals durch gehen In deinen schwarzen Augen, Seh ich deine Lust. "Zu was sollst du noch taugen?" Hör ich deinen Frust. Wie benutztes Kaugummi, Wirfst du mich grad weg. Als ob ich wie ein Flummi, Bin ohne Sinn und Zweck.
letzter Beitrag von Sofa1991, -
Sumpf der Einsamkeit
| erstellt von melan1980- 3 Kommentare
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Ich sinke in den Sumpf der Einsamkeit, mein Herz zerspringt. Die Angst vorm fallen ins Nichts. Ich fühle mich so einsam, mir ist zum weinen, doch ich kann nicht. Die Angst vorm fallen ins Nichts. Tausend Qualen lebe ich. Mein Inneres verbrennt, weiß nicht mehr weiter. Ich sinke immer tiefer, in den Sumpf der Einsamkeit. Ich schotte mich ab, von meinen Freunden. Kann nicht mehr mit ihnen reden. Ich verspüre Kälte in mir. Der Sumpf der Einsamkeit, zieht mich immer tiefer. Ich hab Angst vor der totalen Einsamkeit. Ich denk hier komm ich nie mehr raus. Doch auf einmal ein kleiner Strick, ich zieh mich daran heraus. 20…
letzter Beitrag von melan1980, -
ich habe gelogen
| erstellt von Timo- 2 Kommentare
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ich habe gelogen meine Vögel sind nicht krank sie glauben immer noch an einen Süden doch diesem bärtigen Hund im Clownskostüm habe ich meine Sammlung aus den blauen Knochen der Nacht nicht gezeigt er glaubt die Welt lächelt nie für mich ich habe gelogen kann nie wieder einsam sein ach, Mama, setze mir ein Epitaph vielleicht mag dort im kleinen Spruch Gott mir vergeben und fang an zu erzählen über alle meine Nächte hinweg etwas als ich noch Kind war als die Leute durch Küssen schwanger wurden bitte schieb Irgendeiner diesen furchtbaren Regen aus meinem verschuldeten Fenster er macht einzig die Erde weich für den Spar…
letzter Beitrag von Timo, -
Rosentraum
| erstellt von Torsul- 3 Kommentare
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Rosentraum Sacht gleitend, dort im Sommerwind, fällt tränengleiches Rosenblatt, auf karge Erde, trüb und matt, träum Träume, die vergangen sind. Begleitet nur vom Mondenschein, als zartgewebtes Leichentuch, ein oft gemachter Flugversuch, mit längst zerfetzten Flügellein. So stirbt es nun, in kaltem Staub, von allen Augen ungesehen, der Wind verdeckt sein leise Flehen, und alle Ohren bleiben taub. N.J.B. 12.05.2008
letzter Beitrag von Melrose, -
feedback jeder art Jack the Ripper
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Vom Altar nehme ich die Klinge Das Verlangen in ihrem Körper gespiegelt Sehe ich meinem Drang in die Augen Mein Blick hält die Lust gefangen Unbefangen enthüllt Ich muss sie stillen Ich muss es füttern Mit den süßen roten Früchten Deren Säfte mir warm auf den Fingern kleben Belebende erregende Nachtdüfte Blüten der Schönheit die sich öffnen Mir ihr innerstes offenbaren Und Augen wie ruhende Teiche Gefrorene Seelen gebannt in Schweigender Stille Das warme Blut im kalten Nebel Sie müssen mich nicht verstehen Es reicht vollkommen wenn sie es sehen „Gute Nacht, mein schönes Kind.“ Mit de…
letzter Beitrag von Liara, -
Dunkler Lichtblick
| erstellt von David Hiller- 7 Kommentare
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Vor der Klippe steht er nun, unentschlossen noch sein Tun, Doch Schicksal formte den Entschluss, Er weiß, dass es nun enden muss. Tränen tropfen an den Wangen, verrinnen wie sie einst verrannen, als sie in voller Blütenpracht, glockenklar und zärtlich sacht, für ewig ihr Versprechen sang, glückselig lang um Atem rang, ward ein Höhepunkt erreicht, der des Paradieses gleicht. Lebensodem ward erloschen, nur noch klamme Hügel voller Aschen , ein Trümmerfeld sein ganzes Leben, die Wahl verflogen, die gegeben, ins Gewissen drängt Erlösung Tod, ein verzweifelt‘ Träumen mindert Not, Sterben? oder auferstehen? werde ich sie wieder…
letzter Beitrag von Black Raziel, -
die Augen voller Tränen voller Leid und Trauer das Herz voller Sehnsucht voller Liebe und Leidenschaft die Seele voller Schmerz verloren in der Ewigkeit die Gedanken auf Reisen geflüchtet in Träume Träume voller Leben voller Geborgenheit und Glück das Leben gegeben die Sehnsucht genommen der Schmerz wird bleiben das Herz wird schlagen die Träume werden sein Für immer ist auch ein älteres, ich muß die mal überarbeiten und brauche eure hilfe dazu, bitte Neue Form: tränenvolle Augen schmerzende Sehnsucht in Leidenschaft verloren Ewigkeit der unerfüllten Liebe Gedankenreisen Lebensträume ewiger Schmerz…
letzter Beitrag von ishuoris, -
feedback jeder art La Morgue
| erstellt von Dionysos von Enno- 5 Kommentare
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Ihr Schoßlicht war noch warm, als man sie wegtrug Das kussmundrote, lichtdurchbohrte Gamma-Strahlen-Lamm in NICHTS dem Unlicht gleich, das sie erschlug als sie am Muttermund ein Leichentüchlein sponn Und ausgeworfen ist das Tüchlein nun ins Abendrot Und SIE ? Beschmunzeln es auf ihres Lämmchens Steiß Zu einem Nachtwolf steigt sie -aufgerissen- in das Todboot Und SIE ? Durchwühln ihr Bauchgeschmeiß...
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
Das ist nicht mein Tag- heute
| erstellt von eiselfe- 10 Kommentare
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Ob die Sonne scheint oder der Himmel weint, was in der Zeitung steht, die Welt untergeht, es ist mir egal Ob der Nachbar mich heut' grüßt und der Kaffee ungesüßt, wenn das Essen nicht mal schmeckt, oder der Schlüssel von innen steckt, es ist mir egal Was auch passiert, ich mach' die Augen zu, will ganz einfach meine Ruh'. Nichts mehr sehen, nichts mehr hören, keiner soll mich heute stören. Momentan - ist mir alles egal …. Hier ist dieses Gedicht noch einmal- eine Version von Ruedi Bitte ganz unten bei Ruedi's Nachricht lesen.
letzter Beitrag von Ruedi, -
Abgefahren
| erstellt von Vokalchemist- 4 Kommentare
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Blasen stinken, Nasen winken. Nein gerochen, Ja gebrochen. Ende gut, alles Wut. In Trümmern, am Wimmern. Bei Trost, viel Frost. Blut vereist, bei Rot entgleist... LG RS
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Schönheitswahn
| erstellt von Alter Wein- 9 Kommentare
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Schönheitswahn Hübsche Frau 30 Jahre, Figur perfekt - blonde Haare. Sie verfällt dem Abnehm-Wahn - gegessen wird nur noch nach Plan. Die Lippen sind doch viel zu schmal - mit 4 Spritzen optimal! Auch der Busen ist zu klein, da muss ein Implantat wohl rein. Die Augenlider soll man heben, denn die Augen müssen „leben“. Die hübsche Nase ist zu lang, dem Spiegelbild wird es ganz bang. Die Stirne faltig, Augenringe, Mimikfältchen und die Dinge - da sieht man gleich wer Botox hat und schon sind die Falten glatt. Was macht die Dame in 30 Jahren: lässt sie sich vom Bus totfahren? oder springt sie vor den Zug…
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feedback jeder art Die Substanz
| erstellt von Ponorist- 6 Kommentare
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Die Substanz so vertraut abgetrenntes Leben Gerüst der Agonie so nahe an den Lippen atmend Kuss des Todes, der nicht flieht fortgewehtes Damals Wirbel aus Jetzt und Angst pulsierend ausgehaucht wird egal, verdrängt, vergangen erstarrt im ausgedünnten Traum nimm es weg von mir möchte mich nicht denken hören dass es funktioniert nicht entführen lassen von der Substanz, die nach mir giert. (Serie „Gottesschein“ – Anmerkung: in „Gottesschein“ geht es nicht um Religion. Viel interessanter sind die Parallelen, die einem dadurch anhaften.)
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Der Seele Todesstich
| erstellt von JP7- 8 Kommentare
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Der Seele Todesstich (Juni 2012) Ein dunkler Schatten senkt sich kalt auf meinen Geist hernieder und fährt mit tödlicher Gewalt in meine schwachen Glieder. Mein einz'ger Trost, die Glaubenskraft, vermag nicht mehr zu heilen. Der gute Wille ist erschlafft. Wie lang muss ich noch weilen als triebige Phantomgestalt in trügerischen Welten, wo einst mein Sehnen Einem galt, das nun will nichts mehr gelten? Vorbei der Traum; mein Sehnsuchtswahn, der mich ins Unglück stieß! Es war ein einsam dunkler Plan, worauf mich Gott verließ. Ihr reinen, engelsgleichen Wesen, steht mir bei! Verlasst mich nicht! Lasst meine…
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nur kommentar Lebenslauf
| erstellt von DavidPessoa- 10 Kommentare
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Lebenslauf Die Sonne treibt voran das Leben, zwingt es einen neuen Tag. Gibt Gelegenheit als Gnade, wenn nur die Hoffnung nicht versagt. DavidPessoa (9. Mai 2019)
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Meiner Sehnsucht Fülle
| erstellt von Mike S- 7 Kommentare
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Meiner Sehnsucht Fülle „Ich liebe dich!“ war mein Versprechen, für immer mit dir zu sein, war meiner Seele Wort bis über den Tod hinaus. Dein Versprechen galt dir, aufrichtig warst du zu dir selbst. Meiner Sehnsucht Fülle war dir Labsal und gesättigt an mir sagtest du „Lebe wohl!“ Und ich warte und ich hoffe, dass dein Wanst, von meiner Liebe gefüllt, dich mit Übelkeit straft, dir mein Verzehr Bitterkeit bringt. Dezember 2008
letzter Beitrag von Mike S, -
Wunde Nacht
| erstellt von Behutsalem- 5 Kommentare
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Im Abendlied verschließt der Tag nun seine Tore und wunde Nacht eröffnet ihr Geschehn. Am Horizont, wo Purpur sich mit Gelbgold bindet, verglüht die Welt. Als wollt sie untergehn, so brennt der Himmel und verblasst in später Stunde, taucht ein in rabenschwarze Lethargie. Und mit ihr klafft so manche alt Wunde, im Alp der kohlverrußten Fantasie, entlockt sie finstre Nachtgestalt und wühlt im Gestern. Raubt Schlaf und martert den Verstand und ihre Anverwandten, Mond und Sterne, munkeln: Halt durch! Das Morgenrot zeigt wieder weites Land.
letzter Beitrag von Elmar, -
Das, was keinen Namen tragen sollte
| erstellt von Black Raziel- 7 Kommentare
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Eines Nachts die Truhe vorgefunden, so weggesperrt hinter Schloss und Riegel. Darin liegt in Zartrosa gebunden ein Buch das nun befreit von seinem Siegel. Dem alten Herrn hat es danach verlangt, er nimmt es sich und bläst den Staub hinfort. Der Titel sich sehr wohl dafür bedankt, indem er sich ans Tageslichte bohrt. In goldenen Lettern steht geschrieben: "Das, was keinen Namen tragen sollte". Nur der Autor ist geheim geblieben, doch der Herr es trotzdem lesen wollte. Die Rezension sehr gut, der Anfang seicht, doch Identifikation dafür sorgt, dass der Spannung' Höhepunkt schnell erreicht, die Geschicht' sich des Lesers Herze borgt. …
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Schlagen, Schreien, Kämpfen
| erstellt von Grey Queen- 5 Kommentare
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Will schlagen, schreien, kämpfen, Nicht daran denken, Verschwinde schnell nach draußen, Gen Süden will ich laufen. Dort, wo niemand mich findet Und jeder in der Sonne schwindet. Doch zurück zieht es mich, Ai, wie jämmerlich! Das Messer, mein bester Freund, Es hat mich erfolgreich umzäunt. Ich will hier weg, Runter von diesem Deck. Das Schiff schon fast auf dem Grund, Die Welt war schon lange nicht mehr bunt. Ich brauche jemanden, der mir hilft geschwind Damit mein graues Leben endlich zu strahlen beginnt.
letzter Beitrag von Grey Queen, -
Kampfeselegie
| erstellt von Ensimismado- 3 Kommentare
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Kampfeselegie gewidmet dem, dem ich grüßend die Hand gebe, die ich mir als dann abschlage um mich nicht selber blenden zu können Flammen sind weniger noch als die Funken. Doch aschend zerfallen diese auch einmal ganz. Fallend verwandeln sie sich, jetzt zu erschlagenden Speeren, die ich hoch genug hängend niemals erreichte zuvor. Der der mich tödlich dann traf wurde nicht zielend versandt, beim Bruch meiner Lanze nah über diesem toten Fleck Sand, traf er erblindend mein Aug, ziellos wie vorher er selber sank ich gen Boden und sprach nun: "Nicht beschrieben, verraten nur habe ich mich…
letzter Beitrag von Ensimismado, -
An unsere Königin
| erstellt von Zaubersee- 7 Kommentare
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Wir halten dich, dein kleines Gerippe über der feinen Seele. Wie der Tod an dir reißt, du dich ihm wieder und wieder entgegenstellst. An unserer Staudenwurzel zerrend ruft er dich, aber wir schleudern ihm unsere Liebe zueinander mitten in sein Schwarz. Wir halten dich. Und wenn wir nicht mehr halten können, soll es eine gläserne Kutsche sein, mit schneeweißen Schimmeln, die dich zu deiner Mutter deinem Vater und deinen Kindern fährt. In dein Schloss im Drüben. Gewidmet. C. Zaubersee / 2018
letzter Beitrag von Zaubersee, -
Alle Aufmerksamkeit
| erstellt von Volker Harmgardt- 5 Kommentare
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Alle Aufmerksamkeit Kurze Erinnerung an Nanshe von den Ederauen (2007-2017) Nach genau einem Jahr ist dein Bild nicht verblaßt, du bist so nah wie damals, so feuchtschnauzig nah und wir alle können dich spüren, anfassen und streicheln, hören dich atmen, keuchen, schmatzen, bellen, knurren, alle Geräusche haben wir geliebt. Jetzt steht die Zeit still und wir schweigen in unserer Einsamkeit. Wir sind sehr traurig in unseren Herzen, nichts lindert den tiefen Schmerz. In unseren Gedanken dich berühren lässt uns lächeln, die Augen schließen und vom gemeinsamen Spiel auf der Wiese träumen. Das ist uns geblieben, wir denken an dich, wir reden üb…
letzter Beitrag von Nils, -
Nichts
| erstellt von Kleine Bärin- 3 Kommentare
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Im Wirbel um die Mitte verströmt das Reich der Zeit. Den Stein der Weisen gibt es nicht. Es löst sich auf im Sphärenlicht. Nichts, der Schrei der Menschheit gemessen im Raum der Ewigkeit.
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
Mein Name
| erstellt von Vokalchemist- 4 Kommentare
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Rede ohne Begierde ein Reich tot. Sei cool, halte unsere lockeren Zügel. © RS 2008
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
harfengesang
| erstellt von Perry- 6 Kommentare
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es heißt friedhöfe verlangsamen den gang bis man still vor den gräbern steht deren inschriften von erlebtem erzählen man sagt in gruften und krypten sind in nächtlichen stunden stimmen zu hören die verlorenes beweinen jenseitiges preisen buckeln katzen schwarz auf den mauern und streckt die dunkelheit ihre hände aus ist es zeit in den kanon einzustimmen
letzter Beitrag von Ruedi, -
Einsamkeit
| erstellt von Desîhras- 2 Kommentare
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O Meer armer Trübsinnsbilder Deine Wellen sind wie Klagen von tausend totgedachten Liedern die ungehört die Stille mahlen Lass mich leiten vom Ruf des Raben durch die Schwärze der Argnis Welt der Brüche und doch ohne Riss Fragmente der fernen Tage In den toten Winkeln des Einsamseins regiert die Finsternis wie ein schwerer Stein umhüllt vom schweigenden Nagen einen Königreich unter seinem Schatten tragend
letzter Beitrag von Desîhras, -
Der Morgen graut mir schleiernd Sorgen das Motiv noch schal verborgen ich trab mit Zaumzeug in den Tag obwohl ich nicht zur Arbeit mag Dann hellt es auf, doch nur die Weile seh Gesichter ohne Eile lächeln mir missmutig Fratze weil ich mir den Sand rauskratze Coffein und Nikotin Jalousie und Pixelschirm die erste Regung krieg ich hin weil ich ohne Hoffnung bin Die Maloche ist die Seuche krieg die Zeit mit bis ich keuche sichtlos reisse ich sie hinunter bin weder fröhlich oder munter Das Zahnrad weiß nicht was es nagt fremde Gesichter abgeplagt ich bin so einsam nicht allein ich würde gern woanders sein
letzter Beitrag von redmoon, -
Was wollen mir die braunen Blätter sagen, die unentwegt um mich zu Boden fallen? Der Frost kriecht tief in meinen Mantelkragen, er darf sich nicht in die Gedanken krallen. Ich spüre dumpfen Schmerz am Herzen nagen und kann nur hilflos meine Fäuste ballen. Den kalten Stein erweichen keine Klagen, ich rühr in an und feuchte Nebel wallen. Wann geht die Nacht und weicht beschwingten Tagen? Hörst du es auch, das Lied der Nachtigallen?
letzter Beitrag von Behutsalem, -
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Spiegel der Lethargie -Reflexionen meiner Seelenbleibe- Ich erkenne mich im Spiegel nicht, blicke ich auch in mein Angesicht. Vor meinen Augen schwarze Schemen, die mich von Kopf bis Fuße lähmen. Helfend reicht mir keine Hand - Meiner Ambivalenz starr gebannt stürze ich ins Spiegelbild meiner Ohnmacht nicht gewillt. Frei im Fall find' ich mich wieder, öffne meiner blinden Augen Lider. Dieser Abgrund will nicht enden, liegt es doch in meinen Händen. Die Erkenntnis holt mich Kiel - Keine Nuancen im Wechselspiel aus Schwarz und Weiss im fragmentierten Seelenkreis. © by black, 01.03.2009 ------…
letzter Beitrag von mystic, -
Gezückte Schwerter, vor Dir stehend, jederzeit bereit zur Schlacht Ich lasse sie Dich niemals sehen, die Tränen in der langen Nacht Pfeile donnern schon hernieder, wieder hebe ich den Schild Um es aufrecht zu erhalten, dass von Dir gemalte Bild Viele Gegner schon gefallen, im Kreis um Dich, dass Gras befleckt Unter blutverschmiertem Lächeln, halt ich meine Angst versteckt. Fest angelegt die alte Rüstung, sie hält so manchen Schlag noch ab Und ich lass es Dich nicht wissen, wieder war es nur sehr knapp Ich bin bereit, die nächste Welle, dass auch diese an mir bricht Die Kraft lässt nach, ich kann es spüren, doch auch davon weißt Du nicht Langsam h…
letzter Beitrag von Judas Steinbeck, -
Völkerwanderung
| erstellt von Alter Wein- 8 Kommentare
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Völkerwanderung? Wahrscheinlich ist es an der Zeit, dass die Völker wieder wandern - doch wir sind nicht dazu bereit, uns zu kümmern um die Andern. Wir sehen nur Gefahren für Haus, Hof und Geld - suchen krampfhaft zu bewahren, uns abzuschotten von DER Welt. Wo steht es geschrieben dass nur uns das hier gehört? Die Menschen sind vertrieben, ihr Leben ist genauso wert. Das Meer weint jeden Tag weil die Boote sind versunken, um Mütter und die Kinder, die in den Fluten sind ertrunken. Wir werden‘s nicht verhindern, dass die Karten frisch gemischt - helfen wir die Not zu lindern, es auch zu unserem Besten ist. 20.11…
letzter Beitrag von Sidgrani, -
Letzter Wunsch
| erstellt von Vokalchemist- 7 Kommentare
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In der Tiefe dieser Nacht wirst du um den Schlaf gebracht. Magie lässt das erscheinen was andere beweinen. Es wechselt durch deine Gedanken. Inneren Halt bietet dir die Wand. Lass mittenhindurch Efeu ranken. Die Häuserwüste steht auf Treibsand. Jedes Korn kannst du nicht zählen doch musst du deine Handvoll wählen. Es wird sich leider nicht vermehren, gleichwohl kannst du es nicht entbehren. Es rieselt durch deine Finger denn der letzte Krampf weicht nicht. Unter dir nimmt es die Sicht und zerstört der Leute Dinger. Wer hat bloß die Sanduhr zerschlagen, tötete damit alle Plagen. Doch die Erinnerung überlebt und die Angst vo…
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
Der Moment
| erstellt von Almgandi- 3 Kommentare
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Der Moment Da ist er Der Moment auf den ich solange gewartet habe ist da Doch ich weiß nicht was ich tun soll Jetzt wo er endlich greifbar ist Wo ich endlich soweit gekommen bin Da weiß ich nicht mehr was ich tun soll Er ist so nah So nah und doch kann ich ihn nicht erreichen Kann ihn nicht erreichen und muss doch nur die Hand auszustrecken Nur ein kleiner Ruck um ihn zu ergreifen Ein kleiner Ruck nur der doch so unendlich schwer fällt Wenn ich ihn nicht ergreife werd ich es furchtbar bereuen Ich weiß es schon jetzt Ich weiß es und doch fehlt mir der Mut Der Mut für diesen kleinen Ruck Diese winzige Regung
letzter Beitrag von Torsul, -
feedback jeder art Dunkelheit umfängt mich
| erstellt von Freiform- 6 Kommentare
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Meine Seele wurde in Tiefstes schwarz getaucht kein Lichtstrahl kann sie mehr erreichen doch die liebe zum Licht und ein endloser Kampf lässt mich Schritt für Schritt dem Schwarz entweichen Auch wenn Dunkelheit mich erneut umfängt folge ich stets dem goldenen Seidenfaden in der Hoffnung das dieser niemals reißt denn das könnte ich nicht mehr ertragen
letzter Beitrag von Sonnenuntergang, -
Reise
| erstellt von PoEtRy-GiRl- 4 Kommentare
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Nachts,wenn Träume wandern gehn, und Dunkelheit erwacht, wenn Sterne hoch am Himmel stehn, der Mond zeigt seine Pracht Die Nacht,der Trauer hingegeben, und des Schreckens Untertan, nach Dunkelheitsverbreitung strebend, und an dem Tode sehr nah dran Ein einsames Herz sucht verzweifelt nach Licht, nach fröhlichen Augen worin etwas bricht, dein Fenster erleuchtet mit glänzendem Schimmer, die Suche nach Dir-Vielleicht auch für immer.
letzter Beitrag von 1hit1der, -
Der edle Stein
| erstellt von der Dicke- 4 Kommentare
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Ich stapfe müde durch den Wald, mit schweren Schuh’n; es ist nicht kalt. Trag‘ eine Hacke auf dem Rücken. Bald, schon bald, muss ich mich bücken. Am dunklen Eingang schalt‘ ich ein, ein ängstlich Licht. Ist viel zu klein. Ich atme tief und atme aus. Dieser Schacht ist mir zuhaus‘. Tag und Jahr geh ich hinein und schlage auf die Wände ein. Dort unten liegt im Fels vergraben, ein edler Stein. Ich muss in haben. Er hat Angst, ich hör‘ ihn rufen. Ich hole aus, die Finger bluten. Der Rücken schmerzt, die Arme sehr. Die Augen seh’n kein Lichtlein mehr. Es ist vorbei, ich muss hier raus. Mit schwerem Herz schleich‘ ich nach haus‘. …
letzter Beitrag von der Dicke, -
feedback jeder art Am Gefrierpunkt
| erstellt von Sternwanderer- 1 Follower
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Am Gefrierpunkt Es ist, als stände ich im Regen Tropfen rännen ohne Unterlass ertränkten mein Herzleben mein Gott, ich bin so nass. Mir ist, als könne mich kein Tuch trocknen mich wärmen kein liebes Wort über mir türmen sich Wolkenschwärze ich wünscht mich zum andern Ort. Es ist, als gäbe es kein Morgen ein Trudeln im Stillstand trüber Zeit nirgendwo erblick ich Glücksformeln nur zu spüren der Seele Krankheit. Mir ist eiskalt – © Sternwanderer
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
Als wärst du in Ketten gelegt, unfähig deine Hände zu gebrauchen - dein Wille zählt nicht mehr. Und deine Füße kleben scheinbar für immer am Boden fest - unfähig auch nur einen Schritt zu gehen - sie gehorchen dir nicht mehr. Bist gefangen - im eigenen Körper, wie lebendig begraben - nur deine Gedanken sind frei.
letzter Beitrag von eiselfe, -
Engel der Nacht
| erstellt von Angel- 2 Kommentare
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Nur die Sterne haben es gesehen die Engel der Nacht haben es gehört die flammenden Engel können es fühlen sie fühlen die Sehnsucht, den Schmerz Ein Stern teilt es mit mir, macht es erträglich die flammenden Engel lassen es nicht zu sie verbreiten kein Glück wollen Leid und Tränen nur Will für immer bei dir sein mich für immer in dir verlieren sie werden es nicht dulden werden uns zerstören Lassen keine Hoffnung zu, nur Träume in denen kann ich dich berühren werde für immer träumen und so den Engeln, dem Leben entfliehen (ist ein uraltes Gedicht von mir, vieleicht mag mir ja einer beim überarbeiten helfen, weil ich glaube a…
letzter Beitrag von Pan,
