Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art Rot
| erstellt von Onegin- 2 Kommentare
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Rot Du schläfst in den Schuhen du eilst bei Grün auf die sonnige Seite du singst deine Lieder dem Nichts mit den Fingern schabst du den Rost vom Geländer und mit fleckiger Hand teilst du dein brüchiges Haar Im Dorf wächst ein riesiger Baum dessen Name dir fremd bleibt Und die Hütten die lannge Straße hinauf sind verlassen und unfassbar hässlich Und du trittst vor die Tür auf die Blätter im Garten und hast deinen Seesack gepackt und schläfst in den Schuhen bis dich die Stimme im Rundfunk nachts aufwecken wird dann gehe bei…
letzter Beitrag von Onegin, -
feedback jeder art Make-A-Villain
| erstellt von Ava- 0 Kommentare
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Make me the Villain of your Story, Make me to the Monster you want me to be - I would not judge, Make your friends hate me - Made even mine. Everyone needs a bad guy in their life, to blame them what they have become, to confirm them in their kinship with their “friends”. I know I did bad – I have blood on my hands, Crippling doubts I start to believe. Do not worry about me or how it makes me feel scared, My dear, I am getting used to it. I just wish I was someone’s hero.
letzter Beitrag von Ava, -
feedback jeder art Nur ein Bild
| erstellt von Rhoberta- 0 Kommentare
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Nackt und bloß in vernichtender rotlodernder Glut schutzlos ausgeliefert den stoßenden Spitzen schlingendes Schlangengewürm fesselt die Leiber verzweifelt wehren sich die Einarmigen greifen nach zuckenden Sternen deren goldene Schönheit schwarz verbrennt die Sonne entflieht versinkend in fernes vergängliches Blau Amors Pfeile durchbohren im ziellosen Flug ein erkaltendes Herz Nur ein Bild das ich nicht mag
letzter Beitrag von Rhoberta, -
feedback jeder art Blutkehlchen
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Ein Lied aus dem Herzen presst das Blut mit Schmerzen in den roten Fleischsack aufgeblasen ein heißer Schwall herausgelassen aus voller Kehle erklingt sodann sein Lied vom Leben und stirbt daran
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
Melancholic nightmare
| erstellt von Aichi- 0 Kommentare
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Melancholic nightmare Festsitzend in einem verklebten Sog Die Morgenröte nie wieder erblickend Doch war es meine sehnlichste Begierde, mit jeglichem Zwiespalt in den Schlaf zu gleiten Ein melancholisch künstliches Koma Zu genau war der Blick … halsbrecherisch … eine verzerrte Gestalt im Todeswahn
letzter Beitrag von Aichi, -
nur kommentar Wofür
| erstellt von Seeadler- 4 Kommentare
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Der Sarg des Helden voran Ein Lorbeerkranz fällt auf den Gefallenen Kameraden tragen seine Orden auf rotem Samt zwo drei vier rechts um Abtreten Der kleine Sohn trägt einen Anzug aus schwarzem Samt An seinem Arm die Uhr des Vaters
letzter Beitrag von Seeadler, -
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Blaue Schmetterlinge landen und fangen an zu trinken Gehäutete Gedanken liegen, wo ich erfüllte meine Pflicht Ganz ergeben sie zu leben, denn mehr bin, und hab ich nicht Wie befohlen werde ich mir die Herzen holen Mit meinem Messer sie heuten, ohne sie zu betäuben So die Kampfeskraft nimmt ab, der Wille des Feindes erschlafft Der Dschungel ist in mir, die Finsternis verschlingt sie ganz Dort im Dickicht verirrt sich Moral und Menschlichkeit Ich will sie demoralisieren, so gut ich kann Der Befehl hieß: Sonnenuntergang Flüsse laufen zusammen von rohen Ufern frisch Blaue Schmetterlinge landen und fangen an zu trinken …
letzter Beitrag von Freiform, -
feedback jeder art Kurze Höllenfahrt
| erstellt von Hayk- 0 Kommentare
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Chor Fünfundvierzig! - Lack und Leder, Höllenbraut mit blauer Blume - vom Barette schwankt die Feder; in Mephistos Herzogtum bist du Fürstin, dir zum Ruhm tanzt der Teufel, summt die Muhme extraordinäre Weisen. Freunde, lasst die Humpen kreisen Shadowlady zum Gedenken! Hat sie doch Geburtstag heute, hoch die Ärsche von den Bänken! Ich sag 'Prosit!' zur Brigitte, fass sie schamlos nah der Mitte, ras mit ihr im Höllentänzchen. "Fasst die Teufel an den Schwänzchen!", alle Hexen kteischend schreien, "Heinzi tanzt den Ringelreihen mit der blonden Schattendame!" Selbst der Satan, dieser Lahme, schwingt den Pferdehu…
letzter Beitrag von Hayk, -
Liebesasche
| erstellt von efilia- 0 Kommentare
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Leise knistert die Flamme des Schmerzes in mir. Spüre Glut auf meiner Seele, welche Brandnarben hinterlässt. All meine Träume ersticken. Werden weggespült durch Tränenwasser. In jenen Momenten halte ich inne. Versuche mit letzter Kraft das Puzzle meines Herzens, zusammen zusetzen. Wir schworen uns ewige Liebe, doch geblieben ist schwarze Asche. Unser Liebesfeuer ist erloschen.
letzter Beitrag von efilia, -
nur kommentar Brugmansia
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Folge dem Duft der Nacht In einen Schlaf ohne Traum Und wie ein süßes Paar sanfter Lippen Lass die Dunkelheit dich küssen Werde eins und lös dich auf Bild: Pixabay
letzter Beitrag von WF Heiko Thiele, -
feedback jeder art Krank-sein
| erstellt von Ava- 1 Follower
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Neue Narben am Oberschenkel, wo sie niemand sehen soll, und sie niemand jemals wird. Beschämt bleib ich Zuhause, Krank, „Kopfschmerzen“. Ironisch. Bin allein gefangen in meinen eigenen vier Wänden mit einem Mörder und dem Opfer. Mit einem Richter und dem Anwalt. Mit Erinnerungen an dich und dem brennenden Hass auf mich. Die Klinge setzt an der Pulsader an und-
letzter Beitrag von Gaukelwort, -
Mal wieder zwischen den Stühlen, was oder wer zwingt mich, kann mich zwingen, unfähig Entscheidungen zu treffen, aufstehen oder sitzen bleiben, mitgehen oder stehen bleiben, schon aufgestanden, schon entschieden, nächster Schritt erfordert nicht vorhandenen Mut, nicht vorhandene Kraft, warte auf jemanden der mir die Entscheidung abnimmt, mir die Pistole an den Kopf setzt, Aufbegehren abgeschafft, Sucht nach der Suche, was nicht zu finden ist.
letzter Beitrag von Ed Zend, -
feedback jeder art Ich schlief
| erstellt von MHz- 0 Kommentare
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Ich schlief Tausend Jahre wie es scheint Als ich erwachte Dachte ich gleich an Dich. Ich schlief ein Wunder, dass ich erwachte Meine Augen sind geschlossen Nur um Dich zu vergessen. Ich träumte Von meiner selbsterbauten Welt Die Zeit verging Und ich vergaß alles. Ich flog Ließ mich treiben Fing Sterne Aber war verloren. Ich schlief Tausend Jahre wie es scheint Du kamst in mein Leben Hast alles zerstört Aber auf den Ruinen Bautest Du neue Türme.
letzter Beitrag von MHz, -
feedback jeder art Kleine Soldaten
| erstellt von Ponorist- 1 Follower
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Kleine Soldaten kleine Soldaten sind immer brav kämpfen für dich, tun was du willst kennen nur deinen, nicht ihren Bedarf wollen nicht fragen, ob du ihnen hilfst kleine Soldaten sind gut getarnt wenn du nicht aufpasst, siehst du sie nicht leben in Welten, die du nicht erahnst brechen entzwei für ihre Pflicht kleine Soldaten sind auf der Hut sehen noch vor dir eine Gafahr die von dir ausgeht, haben den Mut still zu halten, leise und starr kleine Soldaten stehen wieder auf auch wenn sie immer und ewig fallen marschieren im Kreis, aber selten bergauf wollen nur ungern …
letzter Beitrag von Managarm, -
Und dann...
| erstellt von Homo_Ingenuus- 0 Kommentare
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align=right… sehe ich die Flüsse rückwärts fließen! … werden sich die Schatten zum Licht hin neigen! … drehen sich die Zeiger der Uhr verkehrt herum! … verbleibt welkes Laub an den Bäumen! … wiegen sich die Ähren gegen den Sturm! … fallen Steine zum Himmel hinauf! Und dann... … folgt auf die Nacht kein Tag! … absorbiert der Körper Dunkelheit! … hören die Menschen auf zu träumen!
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
Im Regen tanzen
| erstellt von Winterkind- 0 Kommentare
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Wut kenn ich nicht und Ehrgeiz regiert nicht mein Ego. In meinem Brustkorb Es schlägt und zerreist, meine Gefühle sind geheim. Der Boden eines Meeres gleicht, und so bin ich mir uneins, Was geschehen ist, ist geschehen doch seht ihr was wirklich geschah? Es, vernarbt mit alten Wunden, nach außen hin getragen So trag ich sie noch heute, zu sehen für manche Menschen Die Schmerzen von anderen verursacht war ich selbst die Klinge. Sie zieht sich immer enger des Verderbens Schlinge. Ich lache und laufe, tanze und singe Doch bin ich im Begriff zu versinken Es lässt mich eine Hand herrausstrecken Naivität des Tors letzte Rettung? Was meinst du…
letzter Beitrag von Winterkind, -
feedback jeder art Was du mir bist
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Ist das nun alles, was mir bleibt der Abschied ist so schwer für mich wer ins Kondolenzbuch schreibt fühlt sich verbunden, kannte dich Die Rede sachlich, hat Zitate aus alter und aus neuer Zeit es ist nicht das, was ich erwarte was anrührt und das Herz ergreift Dein sanftes Wesen wär´ zu ehren was macht dich aus, hat dich bewegt dein Lieblingslied wollte ich hören das was du mochtest und gelebt Die Urne wird ins Grab gelassen ich seh ihr nach von Tränen blind vermag in Worte nicht zu fassen was du mir bist, du fehlst... Dein Kind
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Eiseskälte
| erstellt von dvanti- 0 Kommentare
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Ich zitter und bibber ,ich flehe und bitte doch ich bekomme nur die Kälte der Menschen zu spüren die sie ausstrahlen. Ich spüre die kalte Aura das böse ist nicht weit das kann ich spüren und das fällt nicht schwer. Es ist kalt das Herz ist aus Eis, ich erfriere von innen und finde keine wärme und keine Hoffnung ,ich glaube ich bin hier falsch. Ich spüre die kalte Aura das böse ist nicht weit das kann ich spüren und das fällt nicht schwer. Ich finde keinen Ausweg über all spüre ich Kälte und den Hass der Menschen was ist hier nur los wo bin ich hier gelandet nur Hass und Kälte das kann nicht sein. Ich spüre die kalte Aura das böse ist nicht weit…
letzter Beitrag von dvanti, -
feedback jeder art Teufels Begehren
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Wenn Seelenschreie tonlos klagen und seine dunkle Handschrift tragen die Kraft sich ihrem Ende neigt Gedankengänge weit verzweigt dir nicht mehr die Erkenntnis bringen und Größenwahn will dich bezwingen du glaubst, dem Gotte gleich zu sein dann stellt sich sein Begehren ein siegreich zieht er die Grimasse Federn fallen aus der Tasche dich zu umgarnen, dich zu streicheln den Speichelfluss dir wegzuschmeicheln dich gänzlich in die Irre führen in deinem Herzen Böses schüren er wird in dir die Zweifel stiften und dich mit seinem Zorn vergiften drum lass dich niemals darauf ein nur Teufels Han…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Verzweiflung
| erstellt von willchange- 0 Kommentare
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mein herz zerspringt vor sehnsucht aber es ist doch nur wieder die gewohnheit der flucht wann kommt die wende wann haben diese qualen endlich ein ende bitte rette mich aus Ihrem Bann sie saugt mich aus aber ich kann bitte hilf mir lass mich nicht los, halt mich fest zerschneide die fesseln ich flehe dich an, reiß mich von den seilen los das darf doch nicht alles umsonst gewesen sein rückfälle können tödlich enden ich will leben und nicht nur so tun
letzter Beitrag von willchange, -
feedback jeder art In den Schatten
| erstellt von Dionysos von Enno- 2 Kommentare
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Sie war sehr klein geworden in den Dornen Wie so ein Pflänzchen das der Schatten überwuchert hat Und in den Schatten ganz allein und eingesponnen mit den Schicksalfäden aller Nornen war ihre Blüte und ihr allerletztes Blatt schon eingefallen und ganz matt Und was uns ganz frei Wachsende beglückt: - der Morgen- hat sie ganz müde bloß gemacht Wer hat es ihr schon angemerkt sie hat doch immer so gelacht da war sie schon gefährlich schwach verzwergt und ihre Sorgen hatten sie fast gänzlich aufgezehrt Man konnte es nicht wissen wird …
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Allein
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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ALLEIN Verlockende Rufe verlockende Stille keine Besuche mein freier Wille Sprachlose Begegnung sprachloses Befühlen keine Erklärung des Friedens willen Lebender Stillstand ein Leben in Trauer den Ausnahmezustand umzäunt eine Mauer Tief traurige Augen tief trauriges Sinnen verwurzelt im Glauben den Halt nicht zu finden Schleichende Stunden schleichendes Sehnen als Ausweg befunden in Erinn´rung zu leben Aufkeimende Hoffnung keimende Gedanken am End die Begegnung zu einander gelangen
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Mein Zug fährt von dir weg. nur du stehst stumm, rührst dich nicht vom Fleck und ich frage"Warum?" Seh dich dort stehen, würde gern bei dir sein! In deine Augen sehen. Nun bleib ich wieder allein! Mein Zug fährt weit fort Tränen fallen vergeblich bringt mich an einen Ort ohne Liebe,ohne dich. Fahre zu einem andren Mann- Du hälst mich nicht mal auf. Und ich frage mich,wann ich nicht mehr weglauf. Mein Zug fährt davon. Ich trag dein Bild in mir. Was weißt du schon? Ich wäre so gern bei dir! LG Muse 9.September 2009 " Danke für die Inspiration an Sasha"
letzter Beitrag von muse 208, -
Blickwinkel
| erstellt von greeneyes- 0 Kommentare
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Ich zerre, ich ziehe, ich halte Dich An mich Ich stoße, ich drehe, ich halte Mich Von dir Fern Ist auch nur relativ gesehen weit weg Ist anders betrachtet Zu nah
letzter Beitrag von greeneyes, -
Die Macht der Gedanken
| erstellt von der Dicke- 0 Kommentare
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Nein! Nein! Ich lass‘ das nicht zu! Geht weg von mir! Lasst mich alle in Ruh‘! Verschwindet! Sofort! G’rad war Alles so schön! Ihr apokalyptischen Reiter! Ich will euch nicht seh’n! Das Tagwerk hab‘ ich noch eben verfolgt. Es war ruhig und mild, der Himmel in Gold. In der Ferne dann, ich hab’s kaum vernommen, künd’te sich an, ihr verheerendes Kommen. Nichts war mir neu. Durch ihren letzten Besuch wusst‘ ich noch gut von diesem listigen Fluch. Diese Reiter vernichten! Sie ernähr’ n sich von Furcht. Ignoriere sich sie, so steh‘ ich das durch. Und ich hab‘ es versucht! Wahrlich, ich kämpfte! Der Galopp wurde lauter doch ich hielt meine Ängs…
letzter Beitrag von der Dicke, -
Narcistic Cut yourself Speechless Dein arrogantes Wesen bringt mich zum Kotzen Fuck yourself Heartless Drück das Messer in meinem Rücken noch fester hinein Hate yourself Lifeless Verdammter Narzisst!
letzter Beitrag von Aichi, -
Ich würde töten
| erstellt von B. Deutung- 0 Kommentare
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Die Vernunft ist eingekehrt die wilden Zeiten sind vorbei Vandalismus, Barbarei sind für mich nun grundverkehrt Früher hab ich provoziert dache, ich wär’ voll von Hass Schmerzen wär’n ein großer Spaß und dass Wut den Geist verziert Was ich in Musik gehört was ich in Texten hab gelesen über Sterben und Verwesen hielt nicht für unerhört Eine Maske war geschlagen unerbittlich und brutal Ich hielt Gewalt für sehr genial lies mich von dunklen Worten tragen Nach Selbstinszenesetzung und pseudoschwarzen Sprüchen nach halbokkulten Flüchen kam des Selbstvertrauens Verletzung Der Zweifel an Idolen an der Identität an der In…
letzter Beitrag von B. Deutung, -
Unbeantwortete Fragen
| erstellt von never-known- 0 Kommentare
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Vom Leben abgeschnürte Tage, deren Inhalt so leer wie ein weißes Blatt Papier. Beschäftigen tut nur eine einzige Frage: Wieso findet die Liebe nicht zu mir? Darauf folgt der Aufbruch, der Entschluss zu leben, sich bemühen alles zu geben. Es passiert, ein Blick, ein Kuss, endende Einsamkeiten. Die Gedanken greifen schon voller Vorfreude nach neuen Zeiten. Vom Leben abgeschnürte Tage, alleine mit dem Liebsten, es gibt endlich ein wir. Bewahren das Glück für alle Tage, denn die Liebe ist nun endlich hier. Doch aller Freude hat ein Ende, stumme Szenen, tote Blicke. Das Ende nähert sich, wirft leise schattige Schritte, bevor der Bruch vol…
letzter Beitrag von never-known, -
Nagende Manie
| erstellt von Aichi- 0 Kommentare
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Nagende Manie Es klatscht in meiner Welt auf, ein beißendes Nass In meinen knochenlosen Händen spiegelt sich der hellviolette Kosmos wider Der weilende Blick holt die Ferne nicht ein Man hört nur die schrille Monotonie Sich anfüllend an Frustration …
letzter Beitrag von Aichi, -
Keine Antwort
| erstellt von Herzchen- 0 Kommentare
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Mein Freund, was bedeutet es, wenn die Federn zu Boden sinken? Mein Freund, was sagt mir der Mond, wenn er sich hinter Wolken verkriecht? Die Welt in Dunkelheit verschluckt wird? Willst nicht die Flügel ausbreiten? Nicht wegfliegen an unbestimmten Ort? Auf dem Rücken des Windes reiten? Kannst die Fragen nicht beantworten... Kannst mir nicht sagen, wo es Antworten gibt. Vielleicht wusstest du sie selbst nicht. Sieh nur, der Mond kommt hinter der Wolken hervor. Die Flügel liegen auf dem Boden. Blutbesprenkelt glitzerte das Weiß der Federn. Mein Freund, so schnell war deine Reise zu Ende.
letzter Beitrag von Herzchen, -
Hoffnungslos
| erstellt von muse 208- 0 Kommentare
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Die Zeit des Lebens gefangen im Glas rinnt unaufhörlich weiter. Die Trauer der Tränen angelangt im Meer schwimmt glitzernd dahin. Das Feld der Träume leergeerntet seit langem liegt brach im Dunkeln. Der Hoffnung letzter Schimmer gefallen zur Erde schreit sterbend im Staub. Liebe Grüße Muse Leer,6.April2010 Manchmal rennen wir im Kreis,ohne uns je zu erreichen...
letzter Beitrag von muse 208, -
feedback jeder art ...die Nacht grollt...
| erstellt von Lydia J.- 7 Kommentare
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Die Nacht grollt, Rauchfahnen wehen, Mamas Stern ist nirgends zu sehen. Sie sucht ihren Papa, sie ist erst Drei, wünscht ihn ganz fest und so innig herbei. Da ruft er, sie springt in seinen Arm, fühlt sich geborgen, beschützt und warm. Die Bombe fällt, der Morgen brennt rot, Vater und Tochter sind tot. ~
letzter Beitrag von Lydia J., -
DER RABE, DER SCHWARZE
| erstellt von Jenno Casali- 0 Kommentare
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DER RABE, DER SCHWARZE Der Rabe, der schwarze Er ächzt Er krächzt Dreht seine Kreise Bedrohlich durch die Lüfte Der Rabe, der schwarze Zeigt dem Mann mit der Sense Der scharfen Der unentrinnbaren Den Weg zum Weizenfeld Wo die letzten Ähren Den Böen zu trotzen versuchen Bote des Elysischen Oder Lakai des Satans ? © Jenno Casali
letzter Beitrag von Jenno Casali, -
heimkehrer
| erstellt von Perry- 0 Kommentare
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heimkehrer wind, den ich spürte, gab mir die richtung, landschaft, die ich sah, weckte heimatliches, während mein magen knurrte wie ein hund, der nach knochen im exhumierten sucht. der grabengel nebenan meinte flügelraschelnd, verlorenes findest du im fundbüro, dort wo früher auch für dich glocken schlugen. verzeihung gibt es für ein klingelgeld dazu.
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Erinnerungen
| erstellt von hora- 5 Kommentare
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Erinnerungen Efeu rankt durch zerbrochenes Glas, im verwilderten Garten knarrt noch die Schaukel. Durch Ritzen und Fugen klagen Erinnerungen ... mein Lachen wurde ertränkt von den Tränen und die Mauern schützten mich nicht vor den Schatten. Ein letzter Blick. Wende mich ab. Lass hinter mir.
letzter Beitrag von hora, -
Leben nach dem Tod
| erstellt von sidivoluntsidisplacet- 0 Kommentare
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Leben nach dem Tod? Jeden Abend vorm schlafen gehen merke ich wie sich meine Gedanken mit dem Gedanken quälen Was passiert eigentlich wenn man stirbt? Und ich merke, dass mich die Frage ziemlich verwirrt. Ist es so, dass man den Frieden nach den man sich sehnt Nach dem Tot wirklich lebt? Ein Leben in des Herren Reich Brüder und Schwestern - Tier und Mensch - alles ist gleich? Oder ist Rache und Hass die Devise Eingesperrt - Kohleschaufelnd in dunkle Verliese? aber will man wirklich wissen was passiert? Ist die Antwort von uns nicht beabsichtigt so distanziert? Eins kann ich auf jedenfall sagen eines Tages - Da wird die Antwort jeder erfahren.
letzter Beitrag von sidivoluntsidisplacet, -
feedback jeder art Schwebend
| erstellt von cacioepepe- 1 Follower
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schwebend bin ich kraftlos du stehst vor mir auf heiligem Boden lässt mich hinab, lass Zweifel oben dann gibst du mir den hohen Stoß schwebend bin ich machtlos du kniest vor mir mit deinen Sorgen ich hangel mich, sie mir zu borgen dann verschiebst du mich auf Morgen schwebend bin ich rastlos du liegst vor mir auf hellen Steinen die glatte Fläche, matt und rein musst eingeschlafen sein schwebend bin ich doch lässt mich nicht die Schwere los
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
Liebesbrief
| erstellt von Neolyrik- 0 Kommentare
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Mit übermenschlicher Sehnsucht geschrieben, sind nur noch diese Worte übriggeblieben. Die Hülle dieser Worte verschwommen, werden nie mehr so wahrgenommen. Die drei Worte: Ich liebe dich! Der Rest aber verschweige nich', die Zeit einer Höllenfahrt glich. Die Zeit, als er vergebens um sie warb, sein Herz allmählich starb und starb. Durch Leid und Schmerz sein Hass entbrannte, nur noch diesen Frieden kannte. Sie büßte für was sie nicht getan, starb durch Messers Hand in seinem Arm.
letzter Beitrag von Neolyrik, -
Dogma Doktor
| erstellt von Batem- 0 Kommentare
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Die Liebe oder die Unvernunft hatte der Bauer zur harten Arbeit, immer wusste er das in ihr eine Enttäuschung lag, immer wusste er das er an dieser Aufgabe verzweifeln konnte so setzt ihm Gott auf, das er fluchen durfte. Und selig war jeder seines Todes.. weil niemand über sie wachte.. vielleicht waren sie sogar alle sehr sehr traurig, krank und ihr Tod war der grausamste Riss in ihrem Leben der all ihren vorigen Schmerz noch mal aufkroch. Doch nun stehen wir wieder.. und unsere Herrscher sagten zu Gott: Dies mal lasse ich den Mensch besser für mich arbeiten. Und Gott lies ihn wieder Menschen haben. Der Mensch bekam Arznei. Durfte aber nicht mehr meckern. …
letzter Beitrag von Batem, -
Das hässliche Entlein
| erstellt von Dorn- 0 Kommentare
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Das hässliche Entlein Perlentropfen fallen hernieder. Spielen leise ihre Trauerlieder, als sie auf das Wasser treffen und das Bild darin verzerren. Denn es blickt aus diesem Spiegel, hasserfüllt dein Abbild auf. Dies misslungene Geschöpf, das so ungewollt verbleibt. Und Wintergleich fällt es weiß, regnen Federn darauf nieder. Verdecken was da wieder scheint, und hinfort mit diesem Kleid. Rubintropfen fallen hernieder. Spielen leise ihre Lieder, als sie auf das Wasser treffen und dein Bild darin verderben. Doch blickt aus diesem Spiegel, hasserfüllt ein kahles Abbild auf. Hässlich diese Kreatur doch bleibt, das kein Auswe…
letzter Beitrag von Dorn, -
Ein Appell
| erstellt von tobik- 0 Kommentare
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Ein Appell Leute, lasst mich leben! Ich kann euch nichts mehr geben, der letzte Pfennig ist verspielt und ich leide hier verlassen und alleine, im fremden Land, am fremden Strand, unter sengender Sonne, leere Taschen in der Hand. Ich bin am Ende, bin am Boden, könnt ihr mich denn nicht -ausnahmsweise- schonen? Ich sehe mich schon wie eine Marionette in meinen entglittenen Fäden, die einst in meiner Hand lagen, verwickelt und verstrickt kopfüber über scharfen Steinen baumeln und fallen wie ein Stein. Ihr, Gläubiger, Herrscher meiner Fäden, habt doch kurzerhand Erbarmen, denkt an Zeiten, als wir Kump…
letzter Beitrag von tobik, -
Seelenblut
| erstellt von dvanti- 0 Kommentare
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Seelenblut Ich sehe Leid ich sehe Schmerz und da bricht das Herz -Dann fließt es es ist Seelenblut klares Seelenblut- Jeder sieht zu doch keiner hilft die Gesellschaft tritt zu -dann fließt es es ist Seelenblut klares Seelenblut- Freunde sagen die sind immer da aber wenn man ein Freund braucht ist niemand da -Dann fließt es es ist Seelenblut klares Seelenblut- Irgendwann ist Schluss dann kommt der Schuss -dann fließt es es ist Seelenblut klares Seelenblut- Das ist mein erstes Gedicht und es scheint mir echt spass zu machen ,aber ich kann mir vorstellen das da viele dicht Fehler sind die mir nicht auffallen. Ich würde mich freue…
letzter Beitrag von dvanti, -
mutters wille
| erstellt von Perry- 0 Kommentare
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mutters wille bleiben im gewohnten, ihr haus war ihr leben, unser mittelpunkt, wenn wir um den tisch saßen. keinem zur last fallen, war ihre einstellung, auch wenn es ihr zuletzt schwer fiel. wir wollten sie zu uns nehmen, da ging sie - für immer.
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Ihr Himmel
| erstellt von Aries- 3 Kommentare
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Traurige Miene, so steht sie am Fenster Blickt stumm hinaus In tosenden Wind Wie konnte sie nur, nun ist es zu spät Zu spät zu Bedauern Sie war einfach blind Der Winter naht, sie kann ihn riechen Ein Frösteln ergreift Die eiskalte Hand Beginnt ihre Beine hinaufzukriechen Gefroren das Herz Gelähmt der Verstand * Erst gestern noch stand Die Sonne am Himmel Hell scheinend Und warm In seinem Gesicht Statt eisige Luft Roch sie seine Nähe Sanftweich Auf der Haut Sein zärtliches Tun Doch nun ist er fort Gestillt …
letzter Beitrag von Nesselröschen, -
feedback jeder art Die Daseinslüge
| erstellt von alfredo- 2 Kommentare
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Ich wurde in das Sein geschmissen. Hab ich mich je darum gerissen? Ich wurde in die Welt gegossen. Wer mutet zu mir solche Possen? Was suche ich in dieser Welt, wo man mich hasst, wo man mich quält? Fressen und gefressen werden, ist kein System zum glücklich werden! Die Lust, mit großer Müh' errungen, sie ist dahin, ist längst verklungen. Sinn und Nutzen dieses Lebens, such' nicht danach, du suchst vergebens. Ein finsterer Gedankenwald, sich im Gemüt zusammenballt. Am Horizont steht wie zum Hohn: Vergänglichkeit ist Weltenlohn.
letzter Beitrag von alfredo, -
feedback jeder art Cafe Kastanienbaum
| erstellt von Ydalir- 0 Kommentare
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Cafe Kastanienbaum Das Meer deiner verängstigten Augen brach sich vor den sehenden Spiegeln. Wanzen auf der Toilette, scharfe Teeschirm-Augen und künstliche Ohren im Cafe, das eine Kopie seines vergangenen Selbst, ein böser Scherz und nun die Fanggrube der Mächtigen war. Ein kindisches Marschlied der entmenschten Revolution: Unter der Kastanie sicherlich / verrietst du mich und ich auch dich / Wieder ließ sich die Demonstration der Macht viel Zeit. Drei einst privilegierte Besucher am anderen Ende, das russische Roulette ihrer steilen Karriere hatten sie verloren. Bald wird d…
letzter Beitrag von Ydalir, -
morgengesichter
| erstellt von Perry- 0 Kommentare
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morgengesichter fürchten sich vor spiegeln verstecken sich - gewaschen in handtüchern hinter zeitungen um nach einem küsschen zu flüchten reihen sich in der u-bahn in die galerie hohler masken hinter denen uhren ticken argumente gegen intrigen zu felde ziehen schminken sich im büro ein lächeln auf die wangen zeigen elan und zuversicht trinken afterworkbier bevor sie erschlafft heimkehren
letzter Beitrag von Perry, -
Irrgarten
| erstellt von VerloreneKindheit- 0 Kommentare
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Der Weg ist steinig, die Hände voller Blut. Die Vögel singen nicht mehr, das Leben ist schwer. Im Irrgarten verlieren wir uns, im Tal der Sehnsucht seh ich dich. Ich verliere meinen Verstand, und gehe zum Rand des Lebens. Im Irrgarten sehe ich dich, verloren im kalten Licht. Keinen Weg aus den Irrgarten, müssen wir auf den Tod warten. Kein Happy End..
letzter Beitrag von VerloreneKindheit, -
feedback jeder art Im jenseitigen Reich
| erstellt von Lotte, B. R.- 1 Kommentar
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Ein Toter in der Jenseitswelt nach neuen Gästen Ausschau hält, er will sie nett empfangen. Da kommt der Friederich daher, sein Schritt so ängstlich, etwas schwer, mit Blicken, den so bangen. „Tritt näher Freund, du bist daheim!“ „Wo bin ich denn?! Ich glaub, ich träum!“ „Du bist zuhause angekommen! Befindest dich im Totenreich, denn hier sind alle Wesen gleich, all Last ist euch genommen! Ich weile schon sehr lange hier, und wenn du´s wünschst, so zeig ich dir all das, was du musst wissen. Du kannst all deine Lieben sehen, welch Schritte sie dort unten gehen, erfährst, …
letzter Beitrag von Lotte, B. R., -
feedback jeder art Dissoziation
| erstellt von Ava- 1 Follower
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Bewegungsunfähig bewege ich mich durch den Alltag, bin nur noch Zuschauerin meines Lebens, keine Kontrolle, keine Gefühle für irgendwas, Fährt mich dieses Auto an? Wäre irgendwie schön. Ein toter Name, ein totes Gesicht, Konfrontation kann ich nicht, mein Körper schaltet sich auf Autopilot und ich schau zu. Es ist alles zu viel, So erdrückend, brechend, zerstörerisch, bin hilflos am Fallen, und unterbewusst schalte ich auf Autopilot, und schaue zu. Momente über Wasser, kann atmen, leben, fühlen. Schmerz, Angst, Trauer, kurze Blitze von Freude, und dann wieder nichts, dann wieder Unterwasser.
letzter Beitrag von Joshua Coan,
