Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art Am Ende des Weges
| erstellt von Rosa- 6 Kommentare
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Du hast alles gegeben hart gekämpft um dein Leben wolltest noch bei mir bleiben jeden Augenblick teilen Dein Herz war so schwach die Kraft ließ jetzt nach als wenn jeder Schlag der letzte sein mag Du warst nun bereit für die Endlichkeit zu ende dein Weg den Jedermann geht Endlichkeit fühle Leid tröste mich innerlich
letzter Beitrag von Rosa, -
was bleibt
| erstellt von seerocka- 0 Kommentare
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Was bleibt von mir, wenn Licht erlischt das meine Augen einst füllte wenn Seelenfänger, die erwischt die mein Körper sorgsam hüllte wenn meine Spuren, leicht wie Staub der schnelle Zeitenwind verweht, und mein Grabstein unter Laub in der Vergessenheit eingeht Bleibt nichts, was die Welt an mich errinert? Vielleicht ein Kind? das mich in sich erwiedert
letzter Beitrag von seerocka, -
Herz
| erstellt von silberFuchs- 1 Kommentar
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HERZ Herz... Hör auf zu bluten, was nützt es? Sie sieht dich nicht, und ist keiner der Guten. Herz... Hör auf zu schreien, was nützt es? Sie hört nicht, wie es dich bricht. Herz... Hör auf zu lieben, was nützt es? Sie liebt dich nicht, wo ist die Liebe geblieben? Herz.. Hör auf zu weinen, was nützt es? Sie sieht es nicht, und nicht dein trauriges Gesicht. Herz... Hör auf zu schlagen, was nützt es? Sie hört es nicht, hört dich nicht klagen. Herz... Hör auf zu vermissen, was nützt es? Sie fühlt es nicht, wie es dich sticht. Herz... Hör auf zu schmerzen, was nützt es? Sie interessiert es nicht, es ist e…
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Die Nacht der liebenden Toten
| erstellt von Damon Fry- 0 Kommentare
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Da brennt ein Licht an deinem Grab Dort wo die wilden Rosen blühen Dort wo das Leben verwelkt Doch die Sterne nie verglühen Da brennt ein Feuer tief in mir Dort wo kein Herz mehr schlägt Dort wo der Frieden ruht Doch die Seele Trauer trägt Und ich spiele dir ein Lied auf der roten Violine Und ich spiele dir ein Lied von Liebe und Tod Schneeweiß wie der Winter In einer Nacht der langen Schatten So segeln wir davon Auf diesem Schiff voller Ratten
letzter Beitrag von Damon Fry, -
feedback jeder art Wirst du da sein ?
| erstellt von Zarathustra- 0 Kommentare
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Wirst du da sein ? Wenn der Wahn ergreift die Überhand Wirst du da sein ? Wenn der Kopf mal wieder steckt im Sand Wirst du da sein ? Wenn der Körper läuft - unbemannt Wirst du da sein ? Wenn ich mal wieder verliere - den Verstand
letzter Beitrag von Zarathustra, -
feedback jeder art Teufelskuss
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Keinen werde ich Meister nennen Aber meine Lehrer mit Benzin und einer Kippe verbrennen Ihr habt ausgedient, nun nehmt es heiter Euer Wissen lebt doch in mir weiter Von allen die mir was beigebracht Hab ich das beste mir angelacht Und zum Schein mit meinem Namen geschmückt Die schönsten Blumen aus euren Gärten gepflückt Meine Klinge im Rücken Tief ins Herz gestoßen, gedreht und abgebrochen Ja ich bin euer undankbarer nicht gewollter Sohn Ihr wisst doch, Undank ist der Welten Lohn Der Ursprung meiner Werke, zu Asche verbrannt So lobt man meine Stärke, euer Teil bleibt ungenannt Perve…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art Der Tod fragte einst das Leben
| erstellt von Fox Spirit- 0 Kommentare
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Der Tod fragte einst das Leben warum es ihn so sehr fürchte. Darauf antwortete das Leben, Ooo Tod ich habe keine Furcht vor dir, ich begegne dir mit Respekt, du bist das letzte Ziel des Weges, meines vergehenden Körpers und zugleich der Anfang und die Befreiung meiner ewigwährenden Selle. Selbst die Götter beneiden uns für unsere Sterblichkeit da wir uns jener Vergänglichkeit bewusst sind die das Leben mit sich bring und durch jene Vergänglichkeit des Lebens lernen wir Dankbar zu sein, dankbar für all das was wir haben, hatten und noch haben werden. O Tod du bist der Rücken meiner gebenden Hand, sowie ich die Münze des Fährmannes bin wenn du …
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Lüfte wehen durch mein Haar
| erstellt von Walter C.- 0 Kommentare
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Lüfte wehen durch mein Haar hoch auf einer Brücke, erblickt der Sehnsucht drang - in die Tiefe. Zeit bleibt zu stehen das Haar - schon durch gewühlt, mehr nach unten schau die Sehnsucht - sie ergreift mich zu fliegen. Gefangen von allem, wie Ikarus zu fliegen weit hinaus, wer weiß dies heute schon - wird man landen. Davon hält mich eines warum wohl auch, läst dieses nicht geschehen und kehre zurück – zur realen Welt zurück. @ Walter C.
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November II
| erstellt von Ed Zend- 0 Kommentare
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Die Sonnenstrahlen auf dem Papier blenden mich, Serotonin im Überfluss, alles strebt nach Glück, ich will nur die andere Seite, denn kaum es erfasst, ist es mir verhasst, einsamer Wanderer zwischen den Polen, sehne mich nach Assimilation mit den Sternen, der Mond der einzige Dollar den man nicht verzocken kann, die Menschen die von mir gegangen, heute mehr zu sagen, eine Essenz in Dekaden mir erarbeitet, das Gehasste anzunehmen und zu lieben.
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feedback jeder art schneeschmelze
| erstellt von Perry- 5 Kommentare
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schneeschmelze es ist winter in dir die warmen zitherklänge dringen nur leise an dein ohr das wollen hat sich auf die ofenbank zurückgezogen und wartet auf den ruf des kuckucks der blick durchs teleskop brachte dir zwar den himmel näher aber die suche nach ihrem licht dem hellsten punkt im weiten sternenrund blieb bisher erfolglos draußen pocht das tropfen der eiszapfen immer lauter du öffnest die augen und siehst wie der schnee auf deinem luftschloss langsam zu tauen beginnt schneeschmelze.mp4
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Raler Engel?
| erstellt von Syhlpan- 0 Kommentare
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Mir eröffnet sich eine neue Hölle Es öffnet sich eine neue Welt Wo Glaube besiegt Von harter Existenz Sie fallen herab Ihre zierlichen Gesichter Prallen auf die Realität Und zerbrechen wie Spiegel der Seele Sie sind gebrochen und verkrüppelt Wie die Kinder der Menschen In dunklen Straßen kannst du sie sehen Gebrochene Flügel, gebrochene Hoffnung Was einst wunderschön Verkommt in der Hoffnung auf Glück Die naiven Kinder der Zeit Erstickt an den Ketten ihrer Dummheit
letzter Beitrag von Syhlpan, -
textarbeit erwünscht Euphorie
| erstellt von darius- 1 Kommentar
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Erblicket den Sturm, der wehet die Flamme vom Herzen empor, erloschen bei Nacht.
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feedback jeder art Epitaph
| erstellt von Endeavour- 5 Kommentare
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Für Theodor Nimmermüd-Nervling So null und nichtig war sein Quaken, so grund-, so witzlos, ohne Haken, dass insbesondere die Musen daselbst nur allzu gern erschraken.
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feedback jeder art Alles
| erstellt von Missgunbar- 7 Kommentare
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Alles hast du Gesunde Kinder, die gedeihen Einen Mann, der sich um dich sorgt Ein Haus, das trocken und warm ist Einen Garten, der dich ernähren könnte Eine Katze auf deinem Schoß Eine Arbeit mit einer Bedeutung Geld, das genug ist, um nicht als arm zu gelten Sogar einen Therapeuten hast du (einen Guten noch dazu) Und doch Wie ein tiefer, giftiger Stachel Sitzt diese Traurigkeit In deinem Fleisch In deinem Geist In KopfHerzBauch Wie eine chronisch-eitrige Wunde Die mal mehr Mal weniger stark schmerzt Sie frisst dich von innen heraus Pochend und gierig…
letzter Beitrag von Ponorist, -
Herkunft unbekannt
| erstellt von Gretas Traum- 0 Kommentare
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Herkunft unbekannt Ich empfinde nichts beim Anblick von Leichen, aber der Geruch stört mich beim Essen. Und die Fliegen, ich schwöre dir, die Fliegen nerven mich. Ich brauche meine Ruhe. Einen Moment der Muße. Ein Körper ist letztendlich nur ein Stück Fleisch. Verzichte mal eine Woche auf diesen penetranten Gestank von Tod, dann merkst du erst, wie nah du selber dran bist. Ach ja, die Kinder. Sie liegen gestapelt zur Identifikation. Such dir eines aus, mach einen Zettel dran und vergrabe es mit den anderen. Anonym, oder mit Namen. Nur Namen habe ich keine mehr.
letzter Beitrag von Gretas Traum, -
Ich vermisse dich
| erstellt von Barbaraldo- 0 Kommentare
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Ich vermisse dich, frage mich siehst du mich? Ich will noch einmal mit dir lachen, wollte so viel mit dir machen. Du warst immer für mich da, warst mir immer so nah. Du wolltest noch so viel sehen, Doch du musstest gehen. Du musstest sterben, weil jemand leichtsinnig war. Ich konnt mich nicht mehr verabschieden. Doch hoffe ich du ruhst in Frieden. ICh vermisse dich sehr, Und vergesse DICH nie mehr!
letzter Beitrag von Barbaraldo, -
feedback jeder art Weißer Tod
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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In deinem Hals Das es dich graut Kugel für Kugel Einen Schneemann gebaut
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art Trennung
| erstellt von Teddybär- 7 Kommentare
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Trennung Das Wort 'Trennung' ging durch Mark und Bein Nun hocke ich wieder zuhause allein Kein Echo begleitet die Worte in mir Die leeren Wände schreien nach dir. Die alten Fotos sind abmontiert Wie schnell man die Bilder im Kopf verliert Dein Lachen hängt noch in vergilbten Gardinen Erinnerungen, die mir nur Tränen bringen. © Herbert Kaiser
letzter Beitrag von Teddybär, -
Verlorenes
| erstellt von smilla- 0 Kommentare
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Wer Nein sagt hat verloren, dass haben wir als Kinder beschworen, haben blutige Finger aneinander gepresst, unter Heizungsrohren gebaut unser Nest. Wir waren so keck, gingen forsch drauf los, wühlten emsig im Dreck, hatten Schätze im Schoß und dann grinsten wir, weil wir Freude empfanden, schlossen mit geheimen Schwur ganz fest unsre Banden. Doch nun haben wir verraten, vergessen, verloren, haben Nein gesagt zu unserem Geschwor´nen, haben keinen Dreck mehr unter den Nägeln, sind beständig geworden mit eingezogenen Segeln. Wo ist der Traum von damals nur hin welches Leben führen wir wo liegt ein Sinn? Können Schätze nicht mehr im…
letzter Beitrag von smilla, -
Zwei Fürsten
| erstellt von wolf53- 0 Kommentare
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Wenn zwei Fürsten stehen vor den Pforten, stellvertretend für die Welten, hell und dunkel in Tat und Kraft, weiß nicht mein Herz wem es folgen soll, an welchen Ort. Doch reiset mein Verlangen nach der Finsternis, und meine Blicke fangen ein letztes stilles Kerzenlicht, und wie die Hände suchend, greifend, nach Rettung, die gab es nicht.©
letzter Beitrag von wolf53, -
Auf (sonnen)lichtem Gras
| erstellt von Wolkenwolf- 0 Kommentare
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Der Tag reißt die Segel hernieder Passt sie der Schwere des Felsenriffs an Macht mich taub für die bleiernen Wellen Ich schwimm' weiter, so weit ich nur kann! Viel zu schnell bricht die führende Nadel Weist den Weg über das Pergament Durch den tiefblauen Ozean dringend Der stumm all meine Namen noch kennt Der Horizont öffnet all seine Fronten Und der Wind bläst gemahlenen Stahl Weit über die Schädel der Bäume Tief hinab in der Erde Saal
letzter Beitrag von Wolkenwolf, -
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~ ~ ~ ~ Unter Winterflocken mit hängenden Socken Adventkalenderl, s'Kramperl und's Engerl. Beide verzwickte nicht ganz geschickt halten die Waffe der Liebe in der Hand und werfen gemeinsam das Herz vor Vorstand. Dann passiert was, unmöglich- das war nicht klug, der Satan und Gott schmieden Komplott, sie lachen gefährlich, ein Wunder ganz ehrlich. Der Kramperl, ein Schläfer, sie war'n doch vereint, das Engerl ist weg, der Kramperl verweint. Die Augen sind offen, es war nur ein Traum, er wär gern besoffen er glaubt es kaum. ~ ~ ~ ~
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
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Brich meinen Brustkorb mit dem Gewicht auf meinen Schultern, Erblinde meine Augen mit dem Hoffnungsschimmer in meinem Herzen, Zerreiß meine Haut mit blauen Rasierklingen auf deiner Zunge. Befrei dich von dem Gewicht, das da bin ich, Raub die Sterne, sodass der Himmel ist sternenlos. Gib mir Leid, Angst und Schmerzen, nachdem du mich nichtmehr brauchst. Verführ mich mit deinen braunen Augen, Ich lasse mir auch meinen letzten Atem rauben. Würdige mich keines Blickes mehr, Ist schon in Ordnung, irgendwann, so sagt man es doch.
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
Fräulein Wehmut
| erstellt von Wolkenwolf- 0 Kommentare
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Frau Wehmut geht ins Badehaus, Zieht langsam die Gewänder aus. Die Quelle scheint im Mondeslicht, Wie helles Silber, schön und schlicht. Von dichtem Unterholz umringt Des Fräuleins Stimme leis' erklingt, Wenn sie der Nacht ein Lied anstimmt, Ob sie ihr wohl die Sehnsucht nimmt. Das Wasser wärmt, die Luft ist kalt Und in der Brust der Kummer wallt, Wie tausend Federn und ein Stein. Doch schließlich nickt Frau Wehmut ein. Im Traum küsst sie des Todes Mund. Sie läuft ihm nach, die Füße wund. Als sie erwacht, erlischt die Nacht, Der Tag beginnt, die Sonne lacht... (sie aus)
letzter Beitrag von Wolkenwolf, -
Leidenschaft
| erstellt von Wolkenwolf- 0 Kommentare
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Du wolltest mehr sein, als nur das, Was du dir selbst erschaffen hast. Ich gab dir Namen, Klinge, Macht. Die Folgen hast du nicht bedacht. Du liebst die schönen Melodien, Lässt sie durch deine Welten ziehen, Weil du sonst nur den Tod verschenkst, Das Unglück and’rer Leute lenkst. Du führst den Bogen ohne Stolz, Die nackte Haut an kaltem Holz. So gnadenlos, mit Leidenschaft Gibst du nur bittren Tönen Kraft. Du schneidest mit der blossen Hand Durch das Papier, meinen verstand, Bist für die Menschheit nicht gedacht, Doch für die Ewigkeit gemacht. Mit einem Augenzwinkern zu lesen. Leidenschaft, die Leiden schafft...
letzter Beitrag von Wolkenwolf, -
Abschied
| erstellt von wolfgang.jatz- 0 Kommentare
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Abschied Die Farm verödet. Die Hähne, die täglich begrüßt, geschlachtet. Die wir geliebt, von uns verschlungen. Langsam ersticken am Festtagsbraten.
letzter Beitrag von wolfgang.jatz, -
feedback jeder art jagdsaison
| erstellt von Perry- 4 Kommentare
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jagdsaison jetzt dreht es sich wieder das mühlrad des kriegs von langer hand aufgerüstet schlägt es seine eisenbewehrten schaufeln ins unschuldig fließende wasser der freiheit während jagdhunde eilfertig über den himmel hetzen suchen geiße und kitze schutz im unterholz müssen schließlich die deckung aufgeben um ihr leben rennen die brücke am grenzbach gesprengt stürzen sie sich ins kalte wasser der fremde hoffen auf helfende hände während die herztöne der heimat immer leiser schlagen jagdsaison 2.mp4
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Dichterketten zum Schlafen
| erstellt von Geschichtenerzählerknopf- 2 Kommentare
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Ich höre sie wieder, die Familie in meiner Wand Ihre hellen Stimmen lachen sie lachen mich laut an und machen meine Lichter aus Ich gehe wieder ganz nah ran und komm alleine nicht mehr raus wie gerne würde ich auch dort wohnen in einer Familie, in einer weißen Wand Ein fremdes Leben zu gestalten alte Bilder der Verwandten in Erinnerung be-halten, Aufnahmen zusammengefasst, die dort so liebevoll und von Hand befestigt sind. Neben Rissen in der Mauer lehnt ein frisch verlorenes Kind Es steht so da wie ich: ja, völlig neben sich — A…
letzter Beitrag von Geschichtenerzählerknopf, -
Wie ein Vogel im ewigen Flug, kein Ort zum landen. Die Flügel schwer und wund. Seh dich auf deinem Ast, würde gern bei dir sein. Schreie laut vor Schmerzen. Spüre den Atem des Todes wie er näher kommt. Lasse eine Träne fallen. Habe keine Kraft mehr, noch länger zu fliegen höre den Wind heulen. Liebe Grüße Muse 16.März 2010 Jeder Mensch,der uns begegnet bereichert uns auch gleichermaßen.
letzter Beitrag von muse 208, -
Ich (Angelspit-Wreak Havoc Umsetzung)
| erstellt von B. Deutung- 0 Kommentare
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Brutale Homo Sapiens Ekeln selbst Jehova an Nicht mehr als clevere Affen Grausamer noch als Satan Ich bin der sechste Sohn des sechsten Sohns des sechsten Sohns. Ich bin vom Krieg selbst adoptiert Führe Technologie, gegen die die Sonne verliert Der Teufel hat mich dazu gebracht! Zum ultimativen Ausbruch, entfessle die Hölle! Preiset an den Segen des Hades Sprenget ab des Himmels Last der Zwischenwelten Untergang schrecklich durch des Geistes Mast Ich bin ein göttlicher Virus der die Mutter Hure zerfrisst In jedem meiner 77 Köpfe Eine selbstzerstörerische List Ein schwacher Mensch im Wahnsinn der Hölle Nachtschatten li…
letzter Beitrag von B. Deutung, -
6. April
| erstellt von coraltyphoonkry- 0 Kommentare
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Der 6. April. Eigentlich ein Tag wie jeder andere aber dennoch so bedeutungsvoll. Tief in mein Gedächtnis gebrannt. Wird niemals schwinden. Trotzdem verdräng ich’s. Es soll mich nicht finden. Es soll nicht an mich rankommen. Obwohl es so wichtig ist. Der schmerz der darin steckt ist unerträglich. Dieser schmerz niemals schwindet. Egal wie man die Jahre zählt. Man soll es an sich ranlassen, sagen sie. Man soll es fühlen, sagen sie. Man soll es zulassen, sagen sie. Aber wozu? Ich lebe lieber damit als es einmal zu ertragen. Ich bin lieber den ganzen Tag wo anders. Anwesend aber auch nicht. Mit einem überzeugendem lächeln im Gesicht damit du nicht fragen k…
letzter Beitrag von coraltyphoonkry, -
Jeder hat eine Maske im Gepäck, Die er benutzt als sein Versteck, Aus Angst, aus Furcht, aus was auch immer, Bei jedem Gebrauch wird es noch schlimmer, Man verrät sein vergangenes, sein jetziges Leben, Nur um nichts von sich Preis zu geben, So verändert man sich Stück für Stück, Und mit ein wenig Glück, Wirst du merken, als alter Greis, das war der Preis KH
letzter Beitrag von Kaltherz, -
Nur ein wenig
| erstellt von Lichtsammlerin- 1 Kommentar
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Wie wenn ich Trost suche in deinen Zauberformeln nur ein wenig Zuneigung für mich aber ohne dafür geben zu müssen was ich nicht zu geben bereit bin. Den sanften Schutz einer Welt die mich atmen lässt nicht liebend und nicht hassend nur ein wenig Sicherheit in deinen großen Armen die halten ohne festzuhalten und loslassen ohne allein zu lassen. Nur ein wenig sein dürfen. Dass du nicht Geben sagst und Nehmen meinst wenn du nimmst was Liebe versprach zu geben.
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art Vertraute Ungewissheit
| erstellt von Ydalir- 0 Kommentare
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Vertraute Ungewissheit Monoton rollen Zugräder auf Gleisen zwischen Weichen, insolvent erlebter Orte. Wegfahren, endlich wegfahren. Hinterlassen das Nichts, vor mir wartet Welt voll geheimer Chance. Leugne nicht Weise noch Wiederholung in anderer Form. Komme Schicksal, Tod und Ende deine leicht gefürchteten Pseudonyme, sind für Leben und Neuanfang zwei andere Wörter. Trotz allem stetig wachsendem Bewusstsein, vertraute Ungewissheit.
letzter Beitrag von Ydalir, -
Die Bootstour
| erstellt von Lastwill90- 0 Kommentare
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align=rightSand ist mein Gefährte und hält mich wo er nur kann, mein Boot findet keinen Halt in dem Boden, der schon seit langer Zeit keinen Tropfen Wasser mehr gesehen hat. Das majestätisch aussehend weiße Segel hängt schwer am Mast. Die Sonne ist gnadenlos und der Wind rühmt sich mit entweder mit seiner Abwesenheit oder mit Stürmen, die jedesmal ein Stück meines Selbstbewusstseins mitnehmen und tonnenschweren Sand zurücklassen. Dieses Meer trägt seit endlos langer Zeit kein Schiff mehr und obwohl es noch keiner geschafft hat, ist es das Ziel eines jeden Kapitäns, einmal im Leben, jenes Meer zu durchqueren und seinen großen Fang zu machen.
letzter Beitrag von Lastwill90, -
der bleiche Nachtwandler
| erstellt von Homo_Ingenuus- 0 Kommentare
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align=leftWie in Trance taumel ich durch nächtliche Straßen, bis selbst mein Schatten gar ängstlich vor mir wich. Ein Geleit, kleine Ratten, wie kann ich euch hassen, folgt mir im Mondeslicht. Voll steht der bleiche Mond, scheint als ein letzter Zeuge auf weiße Haut und Gebein. Warum ward ich verschont, ich kann mir nicht verzeihn, sieh nur wie ich mich beuge, werde mit Hohn belohnt... So hinfort mit euch Spötter, meine Last ist schwer genug, brauche nicht noch euer Leid oder das Mitleid eurer Götter. In dieser Schwärze meilenweit gehe ich mit jedem Atemzug hin zur Mutter aller Mütter...
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
Gedankenwelt
| erstellt von efilia- 0 Kommentare
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Die Nacht verhüllt die Schatten derer, welche nicht existieren. Willst Du mich sehen, so schau in das Spiegelbild Deiner Angst. Purpurne Tränen meiner Seele lassen nicht zu, dass ich vergeh. Willst Du mich hören, so öffne mein Herz. Meine Hoffnung existiert in jedem Augenblick. Die Dämmerung des Scheins vernebelt jenes Angesicht derer, welche vergessen haben zu sein. Willst Du mich verstehen, so frage nicht WARUM?. Die Vergangenheit ist das Produkt, ohne Wirklichkeit. Die Gegenwart ist jene Gerade meiner Verwirklichung. Die Zukunft ist ein Dickicht vollster Träume, ohne Raum.
letzter Beitrag von efilia, -
Kalt umfasst (Die Abkehr)
| erstellt von Black Raziel- 0 Kommentare
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Kalt umfasst -Die Abkehr- Ein mancher meint: "Welch schöner Tag!", auch wenn ich ihm nicht glauben mag. Sie blicken auf die hohe See und denken sich sehr fern vom Weh. Doch ich seh' auf die See hinaus und denk' an jenen Leichenschmaus, den du dem Meer bereitet hast und mir das Herz so kalt umfasst. Vor langer Zeit, da war'n wir zwei, auf meinem Schiff, gar vogelfrei. Wir setzten Kurs zum Horizont, ganz gleich, was auch dahinter kommt. Wir wissen es bis heute nicht. Und gleich wohin der Strom stets schickt, kein Wasser blieb uns unerblickt. Selbst jenes, das zum Auge reicht, wenn Glaube der Verzweiflung weicht. Mei…
letzter Beitrag von Black Raziel, -
feedback jeder art Spanischer Maler
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Vor leerem Weiß stehe ich in all dem Nichts erblick ich dich verdünnt das Rot im Eimer gemischt den schönen Körper entformt mit dem Messer meiner Inspiration so malt die Wut mit all deinem Blut den Geist so ausgedrückt in Lebensfarben neu gestaltet durch meine Gedanken das Bild zieht den Betrachter an dass er nicht mehr wegschauen kann
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art Leere Herzen
| erstellt von Lightning- 2 Kommentare
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Leere Herzen Intrigen schmieden, falsche Worte, Orte voller Zorn und Neid. Leeres sagen, Seelenmorde, Dolch in Herzen, bin es leid. Falsches Urteil birgt Beschwerden, diese fördern Einsamkeit. Menschen sammeln sich in Herden, ich hingegen sammle Zeit.
letzter Beitrag von Lightning, -
Mein verlassener Hof
| erstellt von Herodot79- 2 Kommentare
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Mein verlassener Hof Zum einsamen Hof komm ich nun geritten, hab mich mit meinem eigenen zerstritten. Was bringt es mir, König zu sein, wenn nur Gedichte schreiben ist mein? Schaut! Meine Vasallen, die da stehen in den Hallen. Sie suchen wieder meine Nähe, naht euch nicht, sage ich, wehe! Meine Ruhe möchte ich genießen, an diesem verlassenen Ort, erst Gedanken sprießen, ich setzte meine Dichtung fort. Mein Könighof, er scheint zu brennen, der lange Krieg keine Gnade zu kennen. Die Botschaft des Feuers erhellt meine Sicht, in seinem Schatten kann ich lesen mein Gedicht.
letzter Beitrag von Herodot79, -
textarbeit erwünscht Der Blick in den Fluss
| erstellt von Ava- 0 Kommentare
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Ich schaue in den Fluss hinein, ist das was ich seh mein Angesicht, wie fürchterlich! Doch das glaub ich nicht! Augen aus dem Dunkelreich, Deine Haut schön längst erbleicht, zersetzt durch faulen dunklen Glibber! Der Fluss er scheint zu ächzen, als er dich erspiegeln muss! Ich bin gefüllt von Dunkelheit? Bin doch das helle Licht! Ein guter Mensch - oder? ich schau traurig nieder, da lächelt es mir bieder, diese Lustlosigkeit ist für mich fast schon Grausamkeit! Bist du dasselbe ich? Das will ich nicht! Kann nicht akzeptieren mich Und dich, zu gleicher Zeit, Mein Kopf, er spielt mit mi…
letzter Beitrag von Ava, -
feedback jeder art Nachhall
| erstellt von Lichtsammlerin- 2 Kommentare
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Ihr lebt nur wieder, Traumgestalten im Nachhall der Erinnerung. Schon klingt der nächste Schrei durch Urgewalten und Angst erwacht, die alles Sein durchdringt. Ein Echo nur? Wird lauter doch durch Zeit und Raum verstärkt und fasst mich kälter, immer noch steht glühend dort vermerkt. Wie lange bis die Schatten weichen aus mir wo sie geboren waren einäugig so zum Tode schleichen auch Tag um Tag und das seit Jahren doch niemals dieses Ziel erreichen.
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art kein oben und unten
| erstellt von Nesselröschen- 3 Kommentare
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ausgebreitet unter mir ihr allerhand auf deinem langen atem du versitzt dich auf dem teppich bunter worte sie ziehn über verdorrte landschaft windstilles blau in meinen wüstenaugen verglüht vorwurf
letzter Beitrag von Nesselröschen, -
feedback jeder art Kindersoldaten
| erstellt von Teddybär- 1 Follower
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Kindersoldaten Mit der Kalaschnikow im Arm Steht er da und starrt die Toten an Es riecht nach Blut, die Leichen noch warm Die Uniform macht ihn zum Mann. Um die Kindheit ganz betrogen Haben Soldaten ihn verschleppt Man hat die Uniform ihm angezogen Und mit Parolen aufgepeppt. Im Traum verfolgen ihn die Geister Gebrochen hat man des Kindes Willen Der Korporal ist ihm ein strenger Meister Er wollte doch nur Fußball spielen. © Herbert Kaiser Am 12. Februar ist Welttag gegen den Einsatz von Kindersoldaten und Kindersoldatinnen
letzter Beitrag von Teddybär, -
Neuordnung in Flammen
| erstellt von Homo_Ingenuus- 0 Kommentare
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Frierend stehen sie dort, die Menschen jener Zeit, die sich als Leichenblässe tief in die Haut gräbt... Angst, Hilflosigkeit und Leid wabern schemenhaft als zerfetzte Schatten um ausgemergelte Körper... Nichts war, nichts bleibt und fortan wird Nichts sein, denn alles war lange verschlungen und verbrannt... Langsam versickern die roten Flüsse in der Erde, nähren sie mit Schrecken für eintausend Jahre... Totenvögel wachen über Heerscharen von Skeletten, laben sich an Verwesung, trinken menschliche Trauer... Doch der flammende Regen hört nicht ein mal inne, Tropfen um Tropfen wird das Antlitz der Erde gereinigt... Ich stehe dort, siehst du mich de…
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
Nur eine Chance
| erstellt von Süßer kleiner Poet- 0 Kommentare
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Nur eine Chance Was dachtest du dir, als du mich hast betrogen? Dachtest du, egal wäre es mir? Warum hast du gelogen? Ich gab dir so viel, das war dir egal! Dies war ein Spiel. Ich spiel es nicht noch mal... Was dachte ICH mir? Ich kannte das Ende. Es gibt keine glückliche Wende! Ich wusste ich verlier... Dies war mein zweites Gedicht, ich glaube es ist ein weinig besser als das erste... schreibt mir doch einfach eure Meinung! :wink:
letzter Beitrag von Süßer kleiner Poet, -
feedback jeder art Organoid (Einsamkeit)
| erstellt von Dionysos von Enno- 0 Kommentare
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Ein Licht. Ein Dunkel. ES kann unterscheiden ES? Kann ES leiden? ES kann mich nicht verstehen Aber: kann ES sehen ? Kann ES mich spüren ? Will ES etwas, jemanden berühren ? Gefällt ihm etwas in seiner Hell-Dunkel Welt ? in seinem nassen Schälchen ist nur Köpfchen Knöpfchenaugen Warum fühle ich so stark? Mitleid Traurigkeit Einsamkeit Ich bete für mich und dich Organoid Wir sind Töne und doch kein Lied …
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Der Tod ist ein Niemand
| erstellt von Alexander- 1 Kommentar
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Der Tod ist ein Niemand Der Tod ist ein Niemand eine Jagd um mich hetzt und beisst atme ruhig atme wehr dich Der Tod ist ein Niemand ein Nebel um mich ein Schatten zieht am Gesicht hin und her atme ruhig langsam standhalten Der Tod ist ein Niemand ein Licht um mich Schmerz schwindet in Gedanken leicht schwerelos leise tausend Dank für alles alles was war es tut mir leid Der Tod ist ein Niemand ein Rinnsal auf meiner Wange nass warm he…
letzter Beitrag von Ponorist, -
Öffne den Kasten mit dem Chirurgenbesteck, Narbengewebe trennen, Tupfer, gescheiterte und unerwiderte Lieben, Lügen und Inkonsequenz, Orte, Worte, Schall & Rauch, ein halbes Jahrhundert geistigen Dünnschiß verarbeitend, absaugen, Kreislauf stabilisieren, Perfusion, defibrinieren, Glauben gefunden, wieder verloren, Herzkammerflimmern, Frontallappenepilepsie, Ende, Gelände.
letzter Beitrag von Ed Zend,
