Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art Letzter Gruß
| erstellt von Lichtsammlerin- 2 Kommentare
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Dann fand er, was er suchte im letzten Gruß und ging man hörte, wie er fluchte als ihn der Traum empfing um Schutz aufs Neue zu entreißen in Blöße ihn willkommen heißen. Danach war er dem Frost gefeit und war von innen kalt dann webte Schnee ein weißes Kleid verhüllte die Gewalt so rein, als wäre Schmerz geheilt im Abschied ihm voraus geeilt. Er hing nicht sehr am Leben seit man ihm seine Liebe nahm doch konnte er vergeben als schon der Boden näher kam.
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
Einfach nur weg
| erstellt von eiselfe- 2 Kommentare
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Alles hinter sich lassen, im Irgendwo wieder Fuß fassen, der Wirklichkeit entfliehen unter dem Jetzt und Hier einen Schlussstrich ziehen. Wo kann man neu beginnen, um dem Schicksal zu entrinnen. Die Realität zurücklassen, endlich wieder Mut fassen, das Heute einfach streichen, doch wo man auch ist- das Leben stellt die Weichen.
letzter Beitrag von eiselfe, -
Seltsam, wie der Wind heut' weht. seltsam, es schien' als wär es wahr. Seltsam, was dort hinten steht, seltsam, was ich dort sah. Schwarz und ohne Scham, seltsames Antlitz .. Auf meiner unbekümmerten Farm, und ich hier in der Stille sitz' Es sieht nicht aus, wie Menschen wir, eher wie ein seltsames, komisches Tier, Vielleicht ein Wolf, vielleicht ein Hund, es läuft große Kreise, schnell und rund. Langsam steh' ich auf und seh, seh, wie das Wesen plötzlich steht, sieht aus als würde es zu mir sehen, anfangen langsam voranzugehen. Schwarz und ohne Scham, seltsames Antlitz .. Auf meiner unbekümmerten Farm, und mein Blut im Bo…
letzter Beitrag von Lvan, -
feedback jeder art schneeschmelze
| erstellt von Perry- 5 Kommentare
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schneeschmelze es ist winter in dir die warmen zitherklänge dringen nur leise an dein ohr das wollen hat sich auf die ofenbank zurückgezogen und wartet auf den ruf des kuckucks der blick durchs teleskop brachte dir zwar den himmel näher aber die suche nach ihrem licht dem hellsten punkt im weiten sternenrund blieb bisher erfolglos draußen pocht das tropfen der eiszapfen immer lauter du öffnest die augen und siehst wie der schnee auf deinem luftschloss langsam zu tauen beginnt schneeschmelze.mp4
letzter Beitrag von Perry, -
nur kommentar Auf der Flucht
| erstellt von Ponorist- 4 Kommentare
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Auf der Flucht Keiner weiß, woher ich komme denn ich schweig‘ mich aus Keiner könnte mich vertreiben ohne ein zuhaus‘ Keiner ahnt, wohin ich gehe denn ich hab kein Ziel Keiner wird mich jemals fragen denn das wär‘ zu viel Keiner sieht mich, wenn ich ich bin denn ich bin nicht nah Keiner kennt mich in der Tiefe selbst ich war nie da Keiner will mich wiederhaben denn ich bin schon fort Keiner konnte mich je treffen sonst wär‘ ich längst tot
letzter Beitrag von Ponorist, -
feedback jeder art Trennung
| erstellt von Teddybär- 7 Kommentare
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Trennung Das Wort 'Trennung' ging durch Mark und Bein Nun hocke ich wieder zuhause allein Kein Echo begleitet die Worte in mir Die leeren Wände schreien nach dir. Die alten Fotos sind abmontiert Wie schnell man die Bilder im Kopf verliert Dein Lachen hängt noch in vergilbten Gardinen Erinnerungen, die mir nur Tränen bringen. © Herbert Kaiser
letzter Beitrag von Teddybär, -
Sucht und suchen
| erstellt von professor regenbogen- 0 Kommentare
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Gedankenspiel Gedanklicher Zustand beschrieben von Hand in Worte gefasst konfus der Verstand Fern jeder Rationalität die Umgebung bedrohlich die Gedanken verdreht Nichts, scheint wie es ist nichts, scheint wie es war oh Wirklichkeit! Du wirkst unscharf zum greifen nicht nah Ein Licht am Horizont das letzte was ich von ihr sah. copyright Professor r.
letzter Beitrag von professor regenbogen, -
leben du warst glücklich und durftest es nicht sein du wurdest entäuscht traurig, wütend du könntest schreien egal was du sagst es ist falsch du redest nicht mehr es ist falsch du unterdrückst deine gefühle zerbrichst stück für stück es wird kalt du ziehst dich zurück zählst die tage die nicht vergehen du willst hier weg irgendwohin frei sein
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
feedback jeder art Trübe Gedanken
| erstellt von Kurt Knecht- 3 Kommentare
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Trübe Gedanken, im noch trüberen Licht; die Sonne fehlt ganz heut, wärmt somit auch nicht. Eine innere Kälte, kriecht in mir hervor; führt mir vor Augen, was ich alles verlor. Da ist einmal die Jugend, unbekümmert voll Kraft; mit ihrem Anspruch, dass alles man schafft. Da sind noch Freunde, mehr als die Finger der Hand; unzählige Mädchen, die man gut hat gekannt. Da ist das Feiern und Singen, bei Tag und bei Nacht, egal ob der Mond scheint, ob die Sonne hell lacht. Das Jauchzen und Jubeln, schien nie zu vergehen; man hat voller H…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Das Vertrauen in einen Menschen lernt man von seinen Eltern! Aber wenn die Eltern das Vertrauen missbrauchen, kann das Kind nur mit einem wachsenden Misstrauen aufwachsen.
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
feedback jeder art Erkenntnis
| erstellt von Zarathustra- 0 Kommentare
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Kleine Füße, lernten leise Schritte. Bestraft wurden negativ bewertete Auftritte. Hier zählt keine Gnade, keine Bitte. Hier gibt es kein Recht auf Klage, die goldene Mitte. Konnte es weder verstehen, noch sehen. Hängend an Fäden, wie eine Marionette. Repression meiner selbst, tauchte in Dunkelheit, meine Welt. Wenn man Liebe und Vertrauen nicht kennt, leiten einen Triebe, nur auf sich zu schauen, ist das, was man lernt. Mein Herz, vor einer Ewigkeit weggesperrt. Ein Leben, verschlossen, ohne etwas zu fühlen, bin die einzige Person, für die meine Hände nicht ruhen. Rationalisieren von Betrug un…
letzter Beitrag von Zarathustra, -
feedback jeder art Epitaph
| erstellt von Endeavour- 5 Kommentare
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Für Theodor Nimmermüd-Nervling So null und nichtig war sein Quaken, so grund-, so witzlos, ohne Haken, dass insbesondere die Musen daselbst nur allzu gern erschraken.
letzter Beitrag von Endeavour, -
feedback jeder art Rechtlos
| erstellt von Tulpe- 6 Kommentare
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Ein Lied das nicht das unsre ist ihr Land das wir nicht kennen wo niemand unsre Sprache spricht und Sklaven sie uns nennen. Die Frau die nicht mehr meine ist sein Kind hat sie geboren er holt sie wenn ihm danach ist die Freiheit wir verloren. Ihr Joch uns gnadenlos umschlingt sie über uns bestimmen gequält die Zeit uns hier verrinnt von unsrem Land wir singen. Des Menschen Würde uns geraubt die Glieder schwer wie Blei die Flucht hab ich mich nicht getraut wir kommen nie mehr frei.
letzter Beitrag von Tulpe, -
feedback jeder art Im Atem der Kiefer
| erstellt von Devils.darling.- 1 Kommentar
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Im Atem der Kiefer schaukel ich stumm der Grille lauschend in meinem Zwang Ein Hauch von Wein, ein geheimer Duft umschwirrt der Lärche milden Gesang Die Schmeißfliege liebt mich, umkreist mit brummenden Ton den verwaisten Leib. Dem Specht folgend atme ich ein letztes Mal. Und versinke.
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Ein tropfen Blut im Meer
| erstellt von Impulz.lyrics- 0 Kommentare
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Mein Herz will glücklich sein doch meine Seele hat diesen Zerstörungsdrang und es ist meine Schuld das nun die Glocke des Krieges erklang es ist kein Kampf mit Waffen, ja noch nicht mal mit Worten doch es tut mehr als jede Patrone, die mich am ende ermorden mit dem Unterschied das ich traurig im Bett und nicht unter der Erde liege außer das ich unter der Erde noch etwas Blumen kriege ich kann mir nur noch einreden ja alles klar und ja alles perfekt doch wenn ich aufwache, merk ich , mein Maul ist voll Dreck um klar zu kommen, bild ich mir ein dass er schmeckt doch ich fürchte mein Engel ist vor Jahren schon verreckt. Die w…
letzter Beitrag von Impulz.lyrics, -
Ein Wunschtraum
| erstellt von soulofjimmy- 0 Kommentare
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wir kennen das alle, todmüde und trotzdem aufgewühlt, liegen wir da, kriegen kein Auge zu die Realität entschwindet unmerklich... schweben zwischen Traum und Wirklichkeit..... liegen auf dem Bett, die Gedanken haben Flügel... .....es ist spät, ich lieg noch wach hab so lang an dich gedacht weiss jetzt um dies Gefühl welches drinnen in mir wühlt mich nicht mehr loslässt seit dem Tag wo ich dich hier getroffen hab klingeln.... du am Telefon wach ich...oder träum ich schon? ich seh mich aus dem Bette sausen und durch dunkle Strassen laufen meine Füsse werden kalt denk nur an dich, mach keinen Halt unterm Dach da brennt noch Licht …
letzter Beitrag von soulofjimmy, -
feedback jeder art Maler meines Landes
| erstellt von Dionysos von Enno- 6 Kommentare
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Maler meines Landes du kennst der Heimat dunkle Farben Du hast sie selber doch dort an mein Seufzen hingemalt! Warum malst du dann nicht meine Wunden, meine Narben Wofür hast du all das Schwarz denn aufgespart .. Maler meines Landes ich weiß das Weiß ging in das Grinsen unserer Toten Das Weiß ist alles in den schwarzen Mond gefallen- -,der nicht mehr scheint und unsere Lieder kennen nur noch dunkle Noten die rot und blutend in den Mündern hallen Warum sparst du dann an unseren Wunden unseren Narben all das Schwarze das uns auf diesem Pinsel blank verhöhnt Mit all dem Schwarz kannst d…
letzter Beitrag von Dali Lama, -
feedback jeder art Nebel
| erstellt von Zarathustra- 1 Kommentar
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Geboren wo Kugeln flogen, Die Heimat in jungen Jahren verloren. So viele Seelen, die in eine fremde Welt hinauszogen. Neue Optionen, neue Visionen. Gefangen zwischen zwei Welten, Gefangen zwischen sich beißenden Werten. Welche sind höher zu bewerten? Welche sind zu entfernen? Gedanken steigen, wie Nebel, empor Alles kommt mir so undurchsichtig vor. Alles ist gleich, doch nichts ist wie zuvor.
letzter Beitrag von Zarathustra, -
Falsche Welt
| erstellt von Sarah- 0 Kommentare
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Warum erhört mich keiner??? Ich schreie aus ganzer Kraft. Bald stoppt mein Herz, dann ist vorbei der Schmerz, vorbei das Leiden der Jahre... Alle laufen sie an mir vorbei, würdigen mich keines Blickes. Ich winke und schreie, doch niemand zeigt auch nur die kleinste Reaktion. Die graue Welt abgeschnitten von mir. Doch auch bei mir gibt es keine Farben mehr! Zu weit vorgedrungen die erfrierende Kraft. Alles ist kalt, schwarz-weiß die einzigen Farben die es noch gibt. So voller Trauer die neue Welt, nur noch arbeiten im Schädel und Geld! Mehr gibt es nich in eurem Denken doch ich mach nicht mehr mit, stelle mich quer. Meinet wegen bis zum …
letzter Beitrag von Sarah, -
Aus Spaß wird Ernst
| erstellt von Tiren- 0 Kommentare
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Wie ein Apfel, ich am fallen versuche mich noch festzukrallen Doch ihr tretet mir die Finger Was seid ihr nur für böse Dinger? Hab auch Gefühle, wenns nicht so scheint Auch wenn ihr's gar nicht so meint klopfen diese Worte auf mich ein wie auf eine Kokosnuss Durch euch bekomm ich Risse die Zeiten ich sehr misse als ich noch nicht drohte zu brechen Ich brauche doch nur einen Spiegel dann hätt ich gern nen Riegel den schieb ich vor die Tür der Menschheit
letzter Beitrag von Tiren, -
feedback jeder art moratorium
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
- 760 Aufrufe
wieder ist ein sommer vergangen die blätter an den bäumen leuchten als wollten sie der sonne ein hennafarbenes dankeschön überreichen die glocken der kirche rufen zur abendandacht du hörst auf dem friedhofskies laufschritte der ministranten und beugst unwillkürlich das knie fröstelnd schlägst du den kragen hoch spritzt weihwasser aufs lila der erikastöcke fragst wäre ein weiteres jahr auf erden wirklich ein segen
letzter Beitrag von Perry, -
hab keine o.0
| erstellt von oOBladeOo- 1 Kommentar
- 760 Aufrufe
Was ist geschehen , wo ist meine kindheit hin wieso ist es so gekommen , das ich jetzt so bin weshalb konnte keiner was sagen als ich noch klein war warum liebe ich sie nicht , sie ist meine ma ... nur freunde zur familie gamacht schon oft wurde über mich so gelacht die einsamkeit so schmerzhaft , so voller qual ich wollt nicht mehr, und versuchte es auch schon mal das blatt hat sich gewendet , es hat sich gedreht ich dacht für sowas sei es zu spät ich lehrnte sie kennen und bin mit ihr zusammen es war ein wunder das wir zusammen kammen ich kämpfe weiter , so lange ich kann ich kämpfe weiter , habe angst vor dem irgend wann ich werde k…
letzter Beitrag von Aichi, -
textarbeit erwünscht Befreiung
| erstellt von mati- 1 Kommentar
- 759 Aufrufe
Tiefes, klares Wasser. Ein Sprung ins Ungewisse. Eintauchen ins kühle Nass, in die dunkle Welt, die dich verzehrt, wenn du sie nicht verstehst. Ich schaue dir nach, du schaust mich an mit leeren Augen. Dein Kopf im Wasser, streckst deine Hand gen Himmel und versuchst die Sterne zu greifen. Vergeblich. Ich reiche dir die Hand - du könntest sie ergreifen, doch du fürchtest dich. Ich greife nach deiner Hand, vielleicht lasse ich dir einfach keine Wahl. Doch du schaust mich an und du schreist. Du schreist, ohne einen Laut von dir zu geben, du weinst, ohne eine Träne zu vergießen. Ich lasse dich los, lasse dich gehen, verliere dich in der Tiefe.
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Angst in deinem Gesicht
| erstellt von eiselfe- 1 Kommentar
- 759 Aufrufe
Ich seh' die Angst in deinem Gesicht in deinen Augen fehlt dieses Licht. Täglich siehst du meinen Schmerz und es bricht dir fast dein Herz. Läßt mich keinen Moment allein deine Seele möchte schrei'n. Teilst die schwierige Zeit mit mir, paßt auch auf, dass ich nicht frier. Du willst versuchen - sie dir nicht zu erlauben - doch ich seh' sie - die Angst in deinen Augen.
letzter Beitrag von Cheti, -
feedback jeder art Wer bin ich
| erstellt von DeadProphet- 2 Kommentare
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Ich steh neben mir, sehe mein Körper an und frage immer wieder wer bist du? Wer bin ich? Wer sind wir? Ein Mensch? Ein Tier? Ein Geist, der auf der Suche nach Frieden sich durchs Leben beißt? Auf der Suche nach einem Sinn? Einer Lösung? Oder suche ich doch die Erlösung? Die Gelegenheit, die mich von all dem Schmerz befreit? Ein Weg zum Frieden, um endlich das Leben was ich lebte wieder zu kriegen? Unbeschwert und ohne Sorgen. In den Armen von jemand Geborgen. Sicher, warm und beschützt. Such ich jemand der mich hält und mit mir meine Lasten stützt. Wer bin ich? Wonach suche ich? Im Moment kann ich nur klar s…
letzter Beitrag von Amadea, -
feedback jeder art rhythmisches Standbild
| erstellt von nadir- 1 Kommentar
- 759 Aufrufe
Der Stein, den wir warfen, ist ein Mythos, dort gefriert das Lächeln zu einem dünnen Halbmond bei Nacht. So weit fort ist er, fort, wenn ein riesiges Herz die Leere der Zeit durch warmes Felsgestein pumpt, die Landschaft der Pfahlbau ist, für einen unausgesprochenen Vers – aber immer hält der seitliche Lichteinfall die Hoffnung in der Schwebe - kreisen die Stunden um den Stumpf der Jahrzehnte, kreisend, sinkend, kreisend, auf den von Stürmen gepeitschten Flüssen der Herzen. Da, hoch oben, ist die Zeit reduziert auf den Schrei eines Vogels, erstarrt zu einem rhythmischen Standbild aus nichts als Bewegung, misst er, der Vogel, die Ferne ab, an d…
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art Das Grabgedicht Paule Schmied‘s
| erstellt von Jesseit- 0 Kommentare
- 758 Aufrufe
Das Grabgedicht Paule Schmied‘s Ein goldenes Licht erscheint! Während in Dir etwas geschieht kommt es durch dein Fenster rein, wünscht Dir einen guten Appetit und plötzlich wird es in Dir wohlig warm. Das Essen, auf das Du hinunter siehst liegt nun versteckt hinter einem Schwarm warmer, goldener Lichtkugeln. Jedes, außer das Erste, wohl aus Deinem Inneren gekommen war, niedlich aufgeregt um Dich zu wuseln. Sofort Du dich vom Stuhl erhebst, Dich von deinem Schock erholst, nach hinten taumelst und verstehst: „Pass auf bevor Du Dich verkohlst“. Du schaust zurück, der Ofen glüht. …
letzter Beitrag von Jesseit, -
Der Held ist unbesiegt, doch er fällt im Krieg. Einst noch stark, so geht er nun schon im Sarg und kann nichts tun. Die letzte Reise geht er alleine, heimlich still und leise und sieht die seine. Stehend am Wegesrand sind sie getrennt, während das Band lichterloh verbrennt.
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Weiße Rosen
| erstellt von Dorn- 0 Kommentare
- 758 Aufrufe
Weiße Rosen Langsam geht die Sonne unter, und mit ihr schwindet dein Licht. So sinkt sie weiter in die Tiefe, als man auch dich ins Dunkle lässt. Die letzen Strahlen streicheln dich, gleiten über deine Haut aus Porzellan. Kalter Regen fällt auf dein Gesicht, doch deine Augen bleiben geschlossen. Siehst nicht die Rosen die dich betten, und dein weißes Kleid mit Rot bedecken. Doch die Sonne versinkt im Schatten, nimmt dein Lachen mit sich mit. Und nichts vermag sie aufzuhalten, als die Nacht dich verschlingt. So leg dich nun zur ewigen Ruh, weiße Rosen schmücken dein Bett. Erinnern ewig an dein Lachen, und ihre Dornen an dein…
letzter Beitrag von Dorn, -
Die Nacht erdrückt mich.
| erstellt von KumboYa- 0 Kommentare
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Hier mal eines meiner etwas mehr durchdachten Werke, zumindest im Bezug auf Metrik, Reime, Strophenlänge etc. wenn man will kann mich sich mit einer Analyse denke ich ziemlich lang beschäftigen, auch wenn die äußerste Botschaft (siehe die beiden *umklammernden* Verse) leicht zu erkennen ist. Natürlich gibt es auch noch paar rauhe Stellen, die geschliffen werden wollen, aber das grobe lässt sich schon mal sehen denke ich. Die Nacht erdrückt mich. In ihrer ganzen Konsequenz, mit allen ihren Mächten. Mit ihrem atemlosen Dunkelhauch, der meine Brust von innen schließt; mit ihrem tränenschweren Vakuum, das sie in meine Lungen gießt. Mir ihr…
letzter Beitrag von KumboYa, -
den rachen strömt die bitternacht
| erstellt von nadir- 1 Kommentar
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1. den rachen strömt die bitternacht hellsinn in die dunkelvene die große nacht rollt an schneefallkälte pocht im lidgewebe und die sterne leuchten einen niemandshimmel ins geäst der welt. 2. die ewigkeit verstaubt in den regalgehirnen der mond aber, blume, pflückt dich hinauf
letzter Beitrag von Perry, -
Sie kennt mich nicht, begutachtet streng mein Gesicht. Ihr vorwurfsvoller Blick, steinhart erstarrt mein Genick. Ich fahre über sie, mit meinen Lippen, die Chemie stimmt, würde sie sagen. Ich will nicht wieder klagen. Ich spüre ihre Energie, strömt über meinen Mund wie nie, in mich herein, aus ihr heraus. Vor dem Anfang das Aus. Ich sauge sie auf, lass Empfindungen den Lauf und sehe sie sich aufbauen, ich kann Ihnen nicht trauen. Ekel und Reiz zugleich, ich spüre sie hart und weich. Nicht fähig, klar zu sehen, möchte ins Nichts zergehen. Im Nichts finde ich zu mir, hätte sie nun gerne hier. Körper und Seele geb' i…
letzter Beitrag von Bernardo, -
Zur Dunkelheit sind wir verdammt
| erstellt von VerloreneKindheit- 0 Kommentare
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In kalten Tagen, werden Sie dich jagen. Im Gedanken bist du frei, in der Welt nie daheim! Zur Dunkelheit sind wir verdammt, haben uns im Paradies verrannt. Die Sehnsucht zerrt nach Dir, verloren sind wir Hier. Gezeiten zieh'n an mir vorbei, die letzte Zahl heist Drei! Zur Dunkelheit sind wir verdammt, haben uns im Leben verrannt. Der Tod wird dein Erlöser sein, und Niemand hört sich dann noch schrei'n. Ewiglich ein Teil der Einsamkeit, in unseren Herzen lebt die Dunkelheit!
letzter Beitrag von VerloreneKindheit, -
feedback jeder art Durchtrieben
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
- 5 Kommentare
- 757 Aufrufe
Schwarzkittel wie ihr vergeht euch fromm und frei - selbst unter Gottes Blick
letzter Beitrag von Darkjuls, -
An die Kurie der Katholischen Kirche (katholisch-geschieden-wiederverheiratet)
| erstellt von Alter Wein- 0 Kommentare
- 756 Aufrufe
Mir reicht's Warum seid Ihr so hart, warum quält Ihr mich so? warum seid Ihr so herzlos und macht mich nicht froh? Wer gibt Euch das Recht so grausam zu sein, mich zu halten in dieser Pein? Warum darf ich nicht zum Abendmahl gehen, warum wollt Ihr mich nicht verstehen? Ihr sagt: "Du kannst beten, komm' nur herein, aber zur Hintertür, Strafe muss sein!" Ich bin nicht mehr jung, hab' nicht viel Zeit, kann nicht warten eine Ewigkeit bis Ihr Euch entscheidet: JA oder NEIN. Ihr macht mich so hilflos, ich fühl' mich so klein. Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein - ich glaube und weiß, da wird keiner sein. Doch es gibt ja d…
letzter Beitrag von Alter Wein, -
feedback jeder art Teufelskuss
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 3 Kommentare
- 756 Aufrufe
Keinen werde ich Meister nennen Aber meine Lehrer mit Benzin und einer Kippe verbrennen Ihr habt ausgedient, nun nehmt es heiter Euer Wissen lebt doch in mir weiter Von allen die mir was beigebracht Hab ich das beste mir angelacht Und zum Schein mit meinem Namen geschmückt Die schönsten Blumen aus euren Gärten gepflückt Meine Klinge im Rücken Tief ins Herz gestoßen, gedreht und abgebrochen Ja ich bin euer undankbarer nicht gewollter Sohn Ihr wisst doch, Undank ist der Welten Lohn Der Ursprung meiner Werke, zu Asche verbrannt So lobt man meine Stärke, euer Teil bleibt ungenannt Perve…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
Judith und Holofernes
| erstellt von Rikard- 0 Kommentare
- 755 Aufrufe
Die Aura deiner Anmut die Absicht hält verborgen das des Todes ganze Wut mich trifft noch vor dem Morgen Dein Wein zeigt seine Wirkung im Wandel meiner Sinne diesem tränenschwerem Trunk ich Tapf'rer nicht entrinne So müde seh ich noch die Magd das Messer seh ich blitzen und mein Blut in blinder Jagd auf den Boden spritzen Was den Einen Ehre bringt das Ende bringt den Anderen deren Schmerz niemand besingt bis auf die Seelverwandten
letzter Beitrag von Rikard, -
Die Zigarette
| erstellt von jibazee- 0 Kommentare
- 755 Aufrufe
Hastig öffnest du die Folie, die die Schachtel einhüllt. Greifst nach einem Glimmstengel, deine Hand zittert. Dir fällt die Packung aus der Hand. 17 deiner Hoffnungsschimmer verteilen sich am Boden. Du sammelst sie ein, Ärger steigt in dir hoch. Wo ist das Feuerzeug? Verdammt wo ist es bloß. Du stellst deine Bude auf den Kopf. Endlich findest du es, im Bad neben der Wanne. Es ist naß. Die Rettung naht, Streichhölzer am Gasofen. Nur ein einziges ist übrig. Du steckst sie an. Das Ende glimmt rot, der Rauch erfüllt deine Lungen. Langsam entspannt sich deine Hast. Dein Herz pumpt den Tabak durch deinen ganzen Körper. Es…
letzter Beitrag von jibazee, -
feedback jeder art Wartende Weite
| erstellt von Sternwanderer- 2 Kommentare
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Wartende Weite Weite im leeren Blick bis hin zum glanzlosen Seelengang wo eine Tür sich öffnet gleich erreiche ich die wartende Weite. © Sternenwanderer
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
Mama du hast mich geboren. Sieh nun, was ist aus mir geworden. Warum nur gabst du mir keine Liebe? Das was ich bekam waren Tränen und Hiebe. Zu niemandem kann ich Vertrauen aufbauen. Warum nur Mama. Wohin soll ich schauen. Ich war doch noch klein, ich schaute herauf. Wollte Nähe, dein Herz, hatte ich mir erlaubt. Warum gabst du mir nur so viel Kummer und Schmerz? Ich weinte doch sehr und krank ward mein Herz. Tränen der Sehnsucht, entlegen der Welt. Dass Liebe und Güte mein Leben erhellt. So sieh doch Mama, du hast mich geboren! Mein tränendes Herz, es ist gram geworden. Warum gabst du mir immer nur Angst, Trauer, Leid? Geborgenhei…
letzter Beitrag von cPoesia, -
Hilfeschrei
| erstellt von Vergissmein nicht- 2 Kommentare
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Eingesperrt hinter Fassaden, die keine Gnade kennen. In den Augen vieler ist er noch ein Kind. In seinen die Unschuld. Die ihm nun, versteckt hinter Mauern, endgültig geraubt wird. Von Geburt an in der Hölle des Verdrängens. Zu viele Male schrie er um Hilfe, nun schrie er zu laut.
letzter Beitrag von Vergissmein nicht, -
Freund
| erstellt von Kleesblaetter- 0 Kommentare
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Schwarzes Fell und weiße Pfoten, verflucht seien die bösen Knoten, die alles geändert haben, im Gegensatz zu frohen Tagen. Als kleiner Hund hinter Tierheimgittern, ängstlich, scheu, doch stets am Wittern. Mit deinen warmen, wachen Augen gewillt die Welt ganz aufzusaugen. Mein Freund warst du seit dem Moment, der einz‘ge der nur Gutes denkt. Der keine Wohltat je vergaß in schweren Stunden bei mir saß. Ich hätte dir so gern gegeben, was du mir gabst in deinem Leben. Die Liebe, Rückhalt und die Kraft, doch hab' ich das wohl nicht geschafft. Eines, du kannst dir sicher sein, werde ich mir nie verzeihen. Das du nicht spürtest me…
letzter Beitrag von Kleesblaetter, -
Zeug
| erstellt von dunkelsonne- 0 Kommentare
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Wir stehen, wir standen, immerzu Wir prüfen, wir prüften, immerzu, Wir gehen, wir gingen, immerzu, Wir laufen, wir liefen, immerzu! Und nun flehen wir, Sehen das Leid, Gestandene Bedürftigkeit Prüfen Alles! Und nun spüren wir, Die Not der Anderen, Nächstenliebe, Gehen, bereit. Und nun gehen wir, Notwehr, Liebesgier, Treibt Schweiß, Tod Servus! Und nun laufen wir, Weg, weg, weg, Kein Weg, nur weg, Auf wiedersehen! Dunkelsonne!
letzter Beitrag von dunkelsonne, -
feedback jeder art Matrose sticht in See
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Sie wartet an meinem Messerstrand Geschärft das Schiff, verlässt das Land Spaltet langsam auf das Meer Zieht rote Spur hinter sich her Zur See da fahr ich gern hinaus Mein treues altes Schiff Und hinter mir, blutet sich leer Der stinkend alte Fisch
letzter Beitrag von Managarm, -
Das Kind
| erstellt von WaketheCadever- 0 Kommentare
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Leise die Melodie im Wind Sie erzählt von einem Kind Leise Hörts man in der Ferne Es wuchs auf ohne leuchtende Sterne Schnitt es in den Arm viele Kerben und es fing an zu Sterben
letzter Beitrag von WaketheCadever, -
feedback jeder art ein lichtern in der ferne
| erstellt von Perry- 5 Kommentare
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ein lichtern in der ferne dein blick ging weg von mir zum horizont zog dich fort ins ungewisse zerteilte mit jedem wimpernschlag unsere liebe in bruchstücke die in der brandung versanken dunkle schlieren bedecken die wellen trüben den spiegel der erinnerung an eine zeit in der du mit zerzausten haaren zum strand gelaufen bist um dich frei zu schwimmen verunsichert von vagen wettervorhersagen fühle ich wie du meinen händen endgültig entgleitest der wind dich mit deinem weißen kleid als segel ins jenseits treibt ein lichtern in der ferne (Music_Lorenzobuczek - Day of Maiden from Pixabay).mp4
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Der Stein
| erstellt von Dionysos von Enno- 5 Kommentare
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Das Schönste des Tages ist ganz behutsam aufbewahrt in ihrem ruhigen klaren Singen Nun aber legt sie sanft die Blumen ab und lässt bloß noch die Stille klingen die ihrem Schweigen folgt zum Grab Die Toten brauchen keine Lieder denkt sie und dann weint sie wieder Der schwere Stein der seine kalten Glieder überstreckt erscheint ihr viel zu schwer für ihres Liebsten einst so gut gemeintes Leben Er war so leicht Ob Gott ihn unter diesem Fels entdeckt Wie soll er je so schwere Lasten heben Und wenn ihn einst ein Engel weckt W…
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art song of crown
| erstellt von Severino- 2 Kommentare
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Kronengesang der Amsel Wenn du im Todeslaken auf dem Sterbebett liegst, wirst du nicht den Börsenbericht schauen. Was du hörst, ist der Vogel auf dem First, der sein kleines Lied singt. Dein letztes Hemd hat keine Taschen, im Jenseits brauchst du kein Geld. Deine Seele hat keine Füße, die straucheln könnten. Der Gesang kehrt zurück zu den Urvögeln. © HTF 2013/2020
letzter Beitrag von Carlos, -
Kalter Zorn bricht aus
| erstellt von B. Deutung- 0 Kommentare
- 753 Aufrufe
Wut verdunkelt meine Sicht, ich spüre meinen Herzschlag nicht. Ich schlage immer wieder ein, auf Kopf und Körper, Arm und Bein. Deine Knochen hör' ich splittern, deine Glieder seh' ich zittern. Höre laut dein Schmerzgeheul, verzerrt von Folter, Pein und Gräul. Ergötze mich an deinem Leiden, will dir deinen Wanst aufschneiden. Ich halt' dir an den Kopf den Lauf, schlag doch nur mit dem Kolben drauf. Bevor du in den Tod entfliehst, du die Hölle vor dir siehst!
letzter Beitrag von B. Deutung, -
Dich zu vergessen...
| erstellt von Schweben- 0 Kommentare
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Dich zu vergessen... ist wie mit einem Messer in mein Herz zu stechen! Dich zu vergessen... ist wie ein Herz das nichtmehr schlägt! Dich zu vergessen... ist wie das ausgetrocknete Wasser, man siehts zwar nicht aber es ist noch da! Dich zu vergessen... sind sorgen für zwei! Dich zu vergessen... ist als wär ich besessen! Dich zu vergessen... kommt mir endlos schwierig vor! Dich zu hassen... ist das Blut der Leiche... Dich zu berühren... sind Hundertmillionen brodelnde Kollensäuren!!!
letzter Beitrag von Schweben,
