Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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Ansicht eines Außenseiters
| erstellt von Homo_Ingenuus- 0 Kommentare
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Von Statur und Wesen her so sagen die anderen stets bin ich weniger als ungefähr. So wenden sie sich um und ab, ich ziehe daraufhin unterwegs mein Resümee mental fernab. Schaut euch den mal an!! Schön sein, ob er das kann?? Es ist Sommer - stickig heiß - im Mantel sieht man mich, das Gesicht schneeweiß, so lebe ich gar nicht hier, sondern weit im fernen Licht. Denn eine werte Existenz wird mir unmöglich gemacht und ich finde keine Kohärenz, wenn man nur über mich lacht. In Kreisen ziehen die Gedanken, ich werf ein Stein in diesen See, er sinkt hinab ganz ohne Schranken, trifft auf Schlamm, es tut so weh...
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
Im Meer dort liegt ein Herz!
| erstellt von cPoesia- 0 Kommentare
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Im Meer da liegt ein Herz, auf Grundes Bett und weint. Es liegt dort wo der Sonne, Strahlen nicht mehr scheint. Hallo Du Meeres Herz! Was ist mit Dir geschehen? Sag, willst Du denn der Sonnenstrahlen nie mehr wieder sehen? Was weinst Du nur so sehr, sag, was ist Dir da passiert. Das solch ein weinend Herz wie Du, sich hier im Meer verliert. Ich sehe Deine Tränen ja, ich kenne diesen Schmerz. Auch Du bist auf der Suche nach einem reinen Herz? Nein! Lass es niemals zu, dass Friede in Dir bricht. Höre Meeres Herz! Schau rauf in mein Gesicht. Ich will Dir gerne geben, was mir dann immer hilft. Ich weiß, von Gottes Segen, wenn du nur Glauben willst. Den…
letzter Beitrag von cPoesia, -
feedback jeder art Das Bild
| erstellt von Carlos- 3 Kommentare
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einer Kaugummikauenden Frau jung und hübsch bei einem Stück einer Adaptation eines Stücks von Brecht erscheint vor meinem geistigen Auge Sie kaut und kaut und verachtet die Welt Sie wähnt sich ewig wir wähnen uns ewig Sie scheint nirgendwo hin zu schauen Ich bin vielleicht der letzte in dessen Geist sie kaut Ein Geist sie selbst vielleicht Kommt dir das bekannt vor? Natürlich nicht wenn du das Leben noch vor dir hast
letzter Beitrag von Nesselröschen, -
titellos
| erstellt von unbeschreiblich24- 0 Kommentare
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Gesamte Kindheit lang im Kampfe zu verbringen, war niemals schön und hat doch viel gebracht. Ohne es selbst einmal zu wissen, hab ich zu viele Feuer angefacht. Als Kind zu oft in Armen Sensenmannes sich wohl gefühlt und and`re liegen sah, spürte ich Recht und Unrecht in dem Lande und wusste unbewusst was hier geschah Doch kann jemand darüber Urteil bilden, Wenn man das Leben, wie ich sah, noch nie gekannt? Kann man von Schmerzen eines Kindes reden, Wenn man sich nie in so etwas befand? D`rum urteilt nicht! Auch wenn ihr in dem Inn`ren lacht, Denn ich bin nur ein junges Kind und grade aus einem Traum in ewigen Albtraum aufgewacht
letzter Beitrag von unbeschreiblich24, -
feedback jeder art Mitternachtsstunde
| erstellt von Lotte, B. R.- 2 Kommentare
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Mitternachtsstunde Es spuken die Geister und hauchen ganz sachte zur Mitternachtsstunde mir flüsternd ins Ohr. „Verflixt, ist das möglich, gabs dies je zuvor? Ist alles nur Humbug! - Nanu, jemand lachte?“ Dann wars wieder still und auf einmal es krachte. „Das gibt es doch nicht, Mann, das glaubt nur ein Tor, es sei denn, dass ich den Verstand schon verlor, als ob sich ein Geist über mich lustig machte!“ Und plötzlich berührte ein Händchen mein Bein. Erschrocken frag ich: „Mein Gott, kann das denn sein?!“ Jetzt müsst er noch sprechen, dann…
letzter Beitrag von Lotte, B. R., -
Der Dolch, ein Mordinstrument
| erstellt von Wölfchen- 0 Kommentare
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Der Dolch ragt mitten in das Herz Tief in der Brust ensteht der Schmerz Das Blut es springt vom Knauf hinab Und legt sich sanft am Boden ab Der Dolch er zieht das Leben raus Er bringt den Weg zum Leichenschmaus Es senkt sich seicht das hohe Haupt Der Atem wird schnell ausgeschnaubt Der Körper fällt abrupt zum Grund Der letzte Hauch entfleucht dem Mund Die Äuglein fallen langsam zu Es schneit herein die letzte Ruh Nichts ist das Herz mehr wert geteilt Wenn dies entzweit am Grunde weilt Der Träger lebt nach diesem Mord Noch weiterhin am Todesort
letzter Beitrag von Wölfchen, -
Ein Stalker ist ein kranker Mensch, versucht, den andren zu besitzen. Er jagt ihm nach und lauert ihm, schreibt Worte voller tiefer Fallen. Nur schweigen hilft, nur beten hilft, warum nur ist der Mensch so krank, dass er andre quälen muss. Es ist absurd und voller irren, wenn man auch nur daran denkt. Schweige nur und lass ihn los, er kanns nicht fassen ohne dich. Das Telefon, das Handy klingelt, kennt er den Sinn, von Trennung nicht? Einvernehmlich, lange Rede, letzten Ends wars doch so klar. Nun beginnt ein dummer Wahn, so leidet manchmal auch ein Mann.
letzter Beitrag von Plankton, -
Bela Lugosi
| erstellt von Damon Fry- 0 Kommentare
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Blind wie eine Fledermaus Im Haus der Verdammten Gezeichnet von den Dramen Die hier einst entflammten Eine Symphonie des Grauens In diesem Theater des Todes Komponiert von Schattenherzen Auf der dunklen Seite des Mondes Kinder der Nacht, ich bin es leid Das Blut, den Tod, die Dunkelheit Ich will die Sonne sehen Ohne mich an ihr zu verbrennen Ich will Auferstehen Leben, wann lerne ich dich endlich kennen
letzter Beitrag von Damon Fry, -
Entgiftung
| erstellt von Ed Zend- 0 Kommentare
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align=leftDer Agonie des wahnsinnigen Alltags entflohen, ein neues Intervall für die nächste Olympiade finden, das beruhigende Gefühl das Andere Grenzgänger existieren, Brüder, Schwestern nicht nur im Geiste, hier sind sie versammelt die dahingerafften Idole, auferstanden von den Toten, sie alle bringen das Drahtseil Leben zum schwingen, im Vergleich zu ihnen bin ich Dilletant, ein jedes Schicksal ein Mosaiksteinchen, für meinen grossen Masterplan, dem Periodensystem weitere Elemente hinzufügen, neue Kraft schöpfen für das Experiment Leben, die Weggenossen härter auf der Kante surfen, sauge gierig ihre Erlebnisse auf, kein Lehrer mir jemals meh…
letzter Beitrag von Ed Zend, -
feedback jeder art Spiegelbilder
| erstellt von eiselfe- 0 Kommentare
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Als sie vor dem Spiegel stand hat sich fast nicht mehr erkannt. Ihre schönen Augen leuchten nicht mehr sie schaut sich an, - doch ihr Blick ist leer- die Mimik erstarrt in ihrem Gesicht, ihre Gefühle erkennt man nicht. Die Haare sind nun kürzer und etwas heller, hat das Gefühl, die Zeit vergeht schneller. Sie ist ganz blass, die Haut so fahl es ist jetzt ihr Leben, hat keine Wahl. Die Beine zittern, kann kaum stehen, wie soll es mit ihr nun weiter gehen. Sie will nicht dran denken, nichts dazu sagen, es gibt keine Antwort auf all diese Fragen.
letzter Beitrag von eiselfe, -
Entfremdung
| erstellt von Markus- 0 Kommentare
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Entfremdung Peitschende Winde tragen mich fort, dass ich mich finde, an fremdem Ort. Freunde sind Tränen, die mich begleiten, die mir helfen mich fürs Licht zu bereiten. Ich spüre die Kälte, die Glocke schellt entfernt der Wiege. Doch sucht der Frühling den Hafen, das Schiff auf dem ich bin.
letzter Beitrag von Markus, -
Das Dreieck der Verlorenen. (Neu)
| erstellt von Freienweide- 0 Kommentare
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I. Die Hochzeit fällt dann wohl ins Wasser Ich habe keinen Namen. Niemand gibt mir einen, denn mein Kopf ist ein Fisch. Dies ist durchaus wörtlich gemeint und es stellt sich heraus, dass Menschen mit falschen Köpfen nicht auf der Erde wandeln sollen. Also lebe ich im Wasser, metaphorisch gesehen. Manchmal schwimme ich von Tag zu Tag oder von Stunde zu Stunde. Mal liege ich auf dem Grund meines Sees, mal auch am Ufer, aber nie würde ich meine Welt verlassen. Ich bin allein. Ich atme nicht wie die anderen und kann nicht mit ihnen sprechen. Bin nun mal stumm, wie ein Fisch, doch habe Gefühle, habe ein Herz! Clara ist der Name meiner Fischerin und es ist ihr egal,…
letzter Beitrag von Freienweide, -
feedback jeder art Haben wollen, nicht haben wollen, und ignorieren 2.0
| erstellt von Buchstabenenergie- 1 Follower
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Hier ist die Inspiration! Es ist der Schriftkram, der mich in Besitz nahm. Wenn mir etwas einfällt wie die Husaren. Dann lässt es meist die Feder Offenbaren. Mächtiger als das Schwert, ohne dich zu gefährden, berührt es auch im Herz mit geschärften Versen. Vom Geburtenfrühling bis zum Lebensherbst empfind ich so viel lesenswert. All die festgehaltenen Gedanken so bedeutungsschwanger für die Verfasser. Mit diesem Herzblut tut ihr dem Herz gut. Ich will atmen und mache mir Luft. Just bin ich mir der Nichteinreihung bewusst. Etwas Frust für die Tasten und etwas Schmutz für die Kasten. Ich will dich nicht belasten mit einem lüsternen Bl…
letzter Beitrag von Buchstabenenergie, -
feedback jeder art Das Salz brennt
| erstellt von Dali Lama- 6 Kommentare
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Das Salz brennt Der Stoff war weiß und hatte diesen einen Fleck, erträgt ihn, unbehandelt, unter Vorbehalten. Das geht mit etwas Salz doch sicher wieder weg: Ein kleiner Fleck und ein paar lange Knitterfalten. Er trägt ihn, unbehandelt unter Vorbehalten, und immer wieder aufgerieben, graugewaschen, ein kleiner Fleck und ein paar lange Knitterfalten, ist da ein Loch fast, wie vom Zigarettenaschen. Und immer wieder aufgerieben, graugewaschen: Ein kleiner, schwarzer, leerer Fleck von Traurigkeit ist da. Ein Loch, fast wie vom Zigarettenaschen, wie‘s brennt und bleibt, auf Stoff und Haut und in der Zeit. Ein kleiner,…
letzter Beitrag von Dali Lama, -
blind bin ich nicht, doch ich kann nichts sehen
| erstellt von Emjay- 0 Kommentare
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Im Alltag irre ich umher Meine Glieder werden schwer Die Last scheint mich zu erdrücken Wie eine Maschine erledige ich was zu erledigen ist Ich mache meine Sache gut Kaum ein andrer weiß wie es in mir aussieht Es war ein mal Da waren Farben hell Geräusche nicht nur laut, sondern schön Das Spiegelbild hübsch an zu sehen Das Lachen viel mir leicht Die Schönheit lag im Detail Sehnsucht der Vorbote der Erfüllung und keine Qual Jeder hat eine Wahl Ironie fand ich mal gut, dazu fehlt mir heute der Mut
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Zur Dämmerstunde
| erstellt von Homo_Ingenuus- 0 Kommentare
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Und so wandle ich hier zur Dämmerstunde, drehe abseits der Welt eine kleine Runde, sehe die Schatten lang und länger werden, welche Gefahr und Schicksal in sich bergen. Der Kreis des Lebens schließt sich hier, in diesem kriechend seh ich Menschgetier, das aus zerfetzten Schatten ausgespien und mit trägen Gliedern von dannen ziehn. Ein Schauder strömt meine Seele herab, erkenne ich doch hier des Lebens´ Grab, erkenne ich hier den eignen Widerwillen, hier wird keine Freude mein Herz erfüllen. Vollkommen entblößt die Nacht ihr Kleid, der Weg schwindet, doch ist´s noch weit, dabei sehe ich die Hoffnung fahl ergeben und sich in den Kreis…
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
feedback jeder art Meridian
| erstellt von Sternwanderer- 2 Kommentare
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Meridian Die Schleusentore bersten von viele Tränen die den Deltarand speisen das Gewoge im Seelenmeer lässt seine Wellenreiter strudeln auf den Planken der tosenden Wut zu bändigen die brandende Gischt die die Herzmauern gnadenlos unterhöhlt und zerschellen will die trudelnde Barke an dem scharfkantigen Riff der Rohgewalt. © Sternwanderer
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Ein helles Licht
| erstellt von to develop- 0 Kommentare
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Die Gedanken, verloren im weiten Himmel. Sie bilden eine Schnur, die sich immer weiter, von Westen nach Süden und von Süden nach Westen, dehnt. Bis die Gedanken uns verlassen und die kleinen, gläsernen Perlen, kennzeichnend für Hoffnung und Wille, in eine unendliche Tiefe fallen. Sie fliehen in den Raum ohne Zeit und gleißendes Lichtist nun der einzige Freund, den diese beiden menschlichen Schätze noch haben. Am Ende jedes dunklen Tunnels, steht das Licht, treibt sich verbissen umher, in jener und unserer Welt. Der Pfad, die Verbundenheit zweier Welten, die ohne einander, wohl schneller als ein einzelner Funke in der L…
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Einsam Seele
| erstellt von feuerwolke- 2 Kommentare
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Einsam Seele bist du lang Zweisam durch die Nacht gerannt, Bis dein Boden dir verschwand, Dir das Herz zu Füßen sank. Seither trägst' in deinen Händen Tränen kalt wie Winternächte, Hoffst auf dass dein Gott dir brächte, Gütig Urteil zu verenden.
letzter Beitrag von feuerwolke, -
feedback jeder art Tod der Nacht
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Vom Wein gefärbte trockene Lippen öffnen sich. Sitzt sie an die Mauer gelehnt auf der Straße. Kalt wie der nackte Boden unter den Lumpen. Über ihr läuten schon die Opiumglocken hinter den Fenstern. Die Sonne geht auf. Auch für die Verdammten und Vergessenen. So bricht sich das Licht ein letztes Mal in ihren glasigen Augen, sie blinzelt nicht. Und mit der Nacht, die blutig stirbt am Horizont, entweicht ihr Leben als letzter warmer Seelenhauch, aus ihrem Mund. Hinfortgeweht von kühler Brise. Es wird hell. Ein neuer Tag erwacht, über den vielen rauchenden Schornsteinen der Stadt.
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
feedback jeder art Der engste Freund
| erstellt von gummibaum- 4 Kommentare
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Da liegt der Bär, der oft im Arm des Kindes stiller Tröster war, ins Herz ihm sah, sein Teddyhaar um Ängste windend, treu und warm. Bei allen Schmerzen, die er barg, den größten fasst er nun nicht mehr: Im Zimmer steht ein kleiner Sarg, und die Regale sind schon leer…
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Als Mann erzogen
| erstellt von Ava- 1 Kommentar
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Ich wurde erzogen wie ein Mann. Die meisten denken ich sei männlich. Es steht in meinem Ausweis und auch auf meiner Stirn. Ich fühl mich dämlich, weil ich nicht mehr weiß, was ich bin. Doch eines weiß ich schon: ich bin nicht glücklich, wo ich gerade bin. Ich fühl mich manchmal sehr weiblich, wär gern manchmal `ne Frau. Andersherum fühl ich mich manchmal sehr männlich, wär gern dann doch ein Mann. Würd ihn gern töten diesen Namen für das, für was er steht.. Ihn abstreifen meinem Körper wie die Leiche, die er ist. Hätte man mir doch mal die Wahl gelassen und nicht Entscheidungen für mich getroffen. Hab mich …
letzter Beitrag von Sternenherz, -
nur kommentar Trübsinn, Melancholie, Erneuerung
| erstellt von Ronja- 3 Kommentare
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Manches Mal Manches Mal wandere ich über die Gänge Verloren in bitterem Trübsinn Wie in einem nie enden wollenden Labyrinth Gibt es kein Ende und kein Anfang Ich beginne zu schreien! Manches Mal scheint die Sonne über die Felder Lässt mich einen Moment der Hoffnung erspüren In dem die Welt eine andere zu sein scheint Warum dieses Trugbild? Oh, wie es mich blendet! Manches Mal höre ich Donnergrollen am Firmament Ruhe breitet sich in mir aus Ein Regenbogen Erneuerung und Metamorpho…
letzter Beitrag von Carlos, -
Gevatter Tod
| erstellt von rupert.lenz- 0 Kommentare
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Gevatter Tod Mir scheint du irrst dich Freund es ist nicht sein Gesicht das ihn so schrecklich macht für dich es sind die unseren vor der Endgültigkeit mit der er zu uns spricht. Er scheidet und vereint als unsichtbare Hand - ihr Fingerzeig wird uns zum Schlag ! - macht den Geladenen jedem zu seiner Zeit persönlich sich bekannt. Gevatter Tod grimm wie du meinst wie hab ich ihn gefürchtet einst - wer ist real wie er ? Dann nur noch dass er jene nimmt die wirklich für mich da... wie lang noch bis es so weit ist und nur noch dass er mich vergisst - ein Hirngespinst allein ! - bringt mich dann noch dem Schrecken n…
letzter Beitrag von rupert.lenz, -
feedback jeder art Am Ende des Weges
| erstellt von Rosa- 6 Kommentare
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Du hast alles gegeben hart gekämpft um dein Leben wolltest noch bei mir bleiben jeden Augenblick teilen Dein Herz war so schwach die Kraft ließ jetzt nach als wenn jeder Schlag der letzte sein mag Du warst nun bereit für die Endlichkeit zu ende dein Weg den Jedermann geht Endlichkeit fühle Leid tröste mich innerlich
letzter Beitrag von Rosa, -
Liebe, eine Droge
| erstellt von Bulletpainter- 0 Kommentare
- 782 Aufrufe
Hi, das ist mein erstes Gedicht würde mich über eure Kommis freuen. (rechtschreibung ist nicht meine stärke ) Liebe, eine Droge. Liebe, die Droge der Natur, Du kannst auf Wolke sieben schweben, du denkst du könntest fliegen, wie auf LSD. dein herz raßt wie auf Cokain, du kommst nicht mehr runter von diesem trip wie auf heroin. sie macht dich high, wie purpil thai. doch geht die liebe, kommt der schmerz der etzug der droge ist so schwer, ich will sie nicht missen, denn so wies war ist es wunderbar, die droge lässt mich vergessen, das leben nicht mehr stressen. Doch selbst drauf klar kommen, das muss ich darf sie nicht…
letzter Beitrag von Bulletpainter, -
Die Fesseln der Angst
| erstellt von VerloreneKindheit- 0 Kommentare
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Dämonische Schatten zieh'n durch die Nacht, und die Demut ist zum leben erwacht. Meine Angst ist grenzenlos, nur bei Dir finde ich trost. Ich gefesselt in den Ketten meiner Angst, suche, rufe ich nach dem Engel des Lichtes. Doch meine Worte bleiben unerhört, habe doch nur Gott gestört. Verzweiflung in meinem Kopf, der Schmerz sitzt tief im Leib. Lachen? Nein, kann ich nicht mehr, mein Herz ist zu schwer.
letzter Beitrag von VerloreneKindheit, -
feedback jeder art Narben
| erstellt von skyler- 7 Kommentare
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Narben gleich einer Bierdeckelnotation zieren den linken Unterarm Unweit dieses Zählsystems kreisrunde Male der Glut einer längst verglimmten Zigarette Das Veilchen selbst zugefügt (der Kopf hämmerte damals, fast rhythmisch, gegen die gekachelte Wand) schon lange verblasst Die sichtbaren Zeichen Der Hilflosigkeit Der Verzweifelung nach all den Jahren überschaubar unauffällig Im Innersten tief verborgen unsichtbar tobt (noch immer) ein Sturm.
letzter Beitrag von skyler, -
Ein guter Rat
| erstellt von 1hit1der- 0 Kommentare
- 781 Aufrufe
Ein guter Rat Eroberst du ein liebes Herz Zerschlage deins in 100 Teile Dann geniesst ihr, Stück für Stück Die Zweisamkeit in langer Weile Schliesst die Fenster, schliesst die Tür Ich bitt' euch hundertfach, zu hören Denn nur in Abgeschiedenheit Kann euch niemand jemals stören Seid einst gesegnet durch ein Kind Und es soll 100 Jahre leben Müsst ihm nur neben Zuckerbrot Auch ab und zu die Peitsche geben Und blüht euch noch der Tag, zu geh'n Nach 100 langen Lebensjahren Lasst das Kind nicht um euch weinen Noch bedauern, Schmerz bewahren Erlaube mir, dass ich dir rate: Geh' auf keinen Ratschlag ein Zunächst mag er zum W…
letzter Beitrag von 1hit1der, -
feedback jeder art Depressionen
| erstellt von Frank Gehlert- 1 Follower
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Depressionen Bin zerrüttet Fast kaputt Ständig Zweifel Bioschutt Dunkle Töne Dröhnen laut Und ich stöhne Gänsehaut Fehlgespiegelt Falscher Blick Blind mit Liebe Endlos Tick Halt mich fester Dreh sonst ab Traumverpester Schlaflos schlapp Zeit heilt Wunden Meine nicht Leid zerschunden Leben Pflicht
letzter Beitrag von Alter Wein, -
feedback jeder art Über die Sehnsucht
| erstellt von Tulpe- 8 Kommentare
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Es ist zu jeder Zeit, ein unstillbares Drängen, aus der Verborgenheit in bittersüßen Klängen. Sie weitet mir das Herz, drückt meine Seele aus, es ist der süße Schmerz in meinem kleinen Haus. Liebe, Heimat, Trauer, ein schmerzliches Verlangen und wohlig schöner Schauer, im Hoffen und im Bangen. Es ist ein ewig Sehnen, so hoffend und doch schwer, mag weit hinaus sich dehnen, in mir da bleibt es leer. Die Sehnsucht die ich meine, in meinem kleinen Sein, das ist nur diese eine, ich wär so gern daheim.
letzter Beitrag von Tulpe, -
Zügel in falschen Händen
| erstellt von Homo_Ingenuus- 0 Kommentare
- 780 Aufrufe
Auf dem Kutschbock fett und feist sitzt dies Menschlein lachend dreist, es hält die Zügel fest umklammert. Jammert auch der letzte Passagier vor Schmerzen bewusstlos schier, die rasende Fahrt hält weiter an. Irgendwann erscheint das Ende dieser Straße, doch die Wende nicht vollzogen - ein Jubelschrei: Herbei, oh ihr Geister die ich rief, als meine Fracht wohligst schlief und blind und dumpf versunken war! Klar scheint der Abgrund zu sein, so lenkt es die Kutsche hinein, stumme Schreie bilden ein Echo. So wurden die Zügel falsch vergeben, wie so oft in diesem traurigen Leben und der Abgrund wird wieder gefüllt.
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
Nichts
| erstellt von dunkelsonne- 0 Kommentare
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Seltsam stehe ich hier, Verbrauche Luft, atme. Fühle mich frei und Doch eisern gefangen. Langsam beuge ich mich Über den hohen Fels. Schaue hinab, atme. Doch bleibt kein Sauerstoff. Sehe die wunden Täler Meiner eigenen Selbst. Atme armes Gemisch. Nur Täler, keine Gipfel! Traurige Narren narrieren Und sind unbewusst närrisch. Sehen meine Täler nicht, Nur eigene Bestätigung. Bestätigt ist nur das Jetzt, Das ewige Sein ist spekulativ. Und Narren narrieren Sich ins Nirgenwo!
letzter Beitrag von dunkelsonne, -
feedback jeder art Die Gefahr in uns
| erstellt von Sonja Pistracher- 3 Kommentare
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Die Zelle, die zum Feind mutiert will ungehemmt sich teilen, weil sie nach Entfaltung giert, um als Zombi zu verweilen. Verdrängt egomanisch alles, was in den Weg sich stellt, tötet, was als gutes Dralles in ihr Beuteschema fällt. Ein Ziel verfolgt sie unbeirrt im heroisch wirren Siegen, dass sie keine Schlacht verliert der Wirt kommt zum Erliegen. Die Blutbahn ist ein Träger für den perfid verfolgten Plan die Zeit ihr verbündet Jäger so entwickelt sich der Clan. Grausam ob Mensch, ob Tier Verzweiflung oder Schmerz, hat dich der Teufel im Visier hilft…
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Mit mir
| erstellt von Lightning- 3 Kommentare
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Mit mir Siehst du mich, im nebligen Schein? Siehst du mich, in Trauer allein? Siehst du mich? Ich möchte nicht sein, im einsamen Meer. Es scheint mir zu leer, zu schwer und gemein. Doch muss es wohl sein, damit ich verstehe, wohin ich gehe, mit mir, und allein.
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
feedback jeder art Lakmé & Gérald
| erstellt von heiku- 6 Kommentare
- 778 Aufrufe
Lakmé ist eine Oper in drei Akten von Léo Delibes auf ein Libretto von Edmond Gondinet und Philippe Gille nach dem 1880 erschienenen Roman Rarahu ou Le Mariage de Loti von Pierre Loti. Ich habe den dritten Akt verdichtet. Lakmé & Gérald Ein Blütendach aus Jasmin, umrankt mit roten Rosen, beschirmte Sie und Ihn, im ersten zarten Kosen. Sie weckte ihn mit sanftem Kuss, gern ließ er sich mit Liebe pflegen. Die Blumen lächelten am Fluss, dem frühen Morgen entgegen. Betrübt spürte sie, es zog ihn fort, des Priesters Zorn ließ sie wanken. Sie sagte, verlass schnell diese…
letzter Beitrag von Claudi, -
Ein totes Kind im Arm. Es war nie geboren und doch- Es lebte! Kein Blut zirkulierte, kein Herz schlug je. Doch sterben darf es nach jahrelangem Sein. Die Mutter existierte nicht. Denn auch sie ward nie da. Doch was ist schon hier und was ist schon dort... Der Tod und das Leben existeren nicht. Ob im hier und jetzt, oder doch vor Jahrhunderten. Alles ist gut, denn nichts existiert.
letzter Beitrag von Wolf, -
Dein Ende: mein Beginn
| erstellt von Wolkenwolf- 0 Kommentare
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Dein Ende: mein Beginn oder Lady Mammon II Wo ich gehe, da herrscht Schweigen. Wind ballt sich in meiner Hand, Spielt auf zauberhaften Geigen, Bringt mich noch um den Verstand. Der Zweck der Hand das Töten ist, Zu enden, was der Anfang war. Weil du des Kindes Siegel bist, Verlangt der Tod dich, ganz und gar. Endlich ruht die Feder still. Es gilt, das Schwert zu wecken. Denn weil ich dies beenden will, Wirst du für mich verrecken. Und ist das letzte Werk getan, So schweigen selbst die Geigen. Ich nehme jenen Weg sodann Und aus der Mordlust-Reigen...
letzter Beitrag von Wolkenwolf, -
Und er stand. Allein. Der Tage vieler. Abgewandt von Feld und Spieler. Den Blick weit. Hinaus. Auf Erdens Nass, das mal tobt und mal verblasst. Seine Fragen, stumm und alt, verloren sich im Winde kalt. Die See hat Antwort nicht gegeben. Seine Fragen war’n sein Leben: „Nimmst du mich an? Im Tausch? Als Lohn? Gibst du ihn wieder, meinen Sohn?“ Und er stieg. Allein. Nichts war zuwider. Kein Blick zurück, kein‘ Klagelieder. Er schwamm weit. Hinaus. Ganz ohne Hast, ließ treiben sich, ins Schwarz hinab. Seine Hülle, stumm und alt, ein Angebot, verlor sich bald. Die See hat Antwort ihm geg…
letzter Beitrag von der Dicke, -
Kopfschuss
| erstellt von Syhlpan- 1 Kommentar
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Du dachtest es sei leicht Anzusetzen, abzudrücken Nein, ist es nie Das Ende wartet Ein Zeitpunkt bestimmt Die Verzweiflung zu groß Dann ist es leicht Anzusetzen, abzudrücken Zu einfach, zu schnell Sie durch dringt deinen Kopf Du spürst sie Das Leben zieht vorbei Dein Körper knickt zusammen Blut an der Wand Es war zu einfach für dich Kurz und schmerzlos Dieser Tod Es dämmert das Abendrot
letzter Beitrag von Perry, -
angst
| erstellt von angelofthedark- 1 Kommentar
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Angst Warum is die angst so groß Ich versteh es nicht Warum nur Warum Mein leben geht runter Mein leben wird beherrscht Von der angst Niemand weiß es Niemand merkt es Niemanden interessiert es Und doch Angst beherrscht mich Mein leben Begleitet von der angst Welche fragt ihr euch? Das fragt ihr noch Die angst Wieder zu leiden Wieder kaputt zu gehen Wieder was schlimmes zu erleben Wieder innerlich zu sterben Wieder jemanden zu verlieren Und ich verlier schon wieder jemanden Meinen schatz Für immer und ewig Doch er merkt es nicht Mein leben Ist zu wegwerfen Wenn ich ihn nicht mehr hab Ich könnte leben, aber…
letzter Beitrag von Blutengel93, -
Lichter
| erstellt von Geißel der Nacht- 0 Kommentare
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An den Seiten der Straße stehen sie die Lampen und Lichter mit Fratzen und Gesichtern die alle in ihren Bann ziehen. Vom Dunkel ins gleißende Licht geblendet vom Schein nehmen sie die Sicht und die Einsamkeit. Die Schatten der Freude lassen Gefühle vergeuden geblendet vom Schein niemanden menschlich sein. Keine Wahrheit nur Trug und Leid bringen die Lichter mit ihrem grellen Schein. Im Dunkeln nicht zu sehen stehen wahre Gefühle ohne neid ohne dich zu quälen. Dort bist du frei.
letzter Beitrag von Geißel der Nacht, -
feedback jeder art Annäherung an einen Unbekannten
| erstellt von Carolus- 8 Kommentare
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Annäherung an einen Unbekannten In Wirklichkeit sah ich ihn nie, nur das Ergebnis seines Wirkens. Unsichtbar und stumm begleitet er mich täglich Schritt für Schritt zur Arbeit, wie zur freien Zeit, zu fröhlich heitren Runden, zu manchem Jammertal voll Leid in einsam dunklen Stunden. Wenn ich im Traum ein Mal in großer Not, ahn ich, er ist mir nah, dann höre ich ihn flüstern: „Du bist nicht tot, ich bin noch da.“ Den unsichtbaren Unbekannten stellten vor Jahrhunderten die Alten sich als Knochenmann mit Sense, als Schnitter mit der Sichel vor, wie er den Tanz der Toten, vom Kaiser angefangen,…
letzter Beitrag von Ostseemoewe, -
Der Schuldspruch
| erstellt von professor regenbogen- 0 Kommentare
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Der Schuldspruch Schwarz der Mann grau die Nacht des Mondscheins Licht er bewacht von Schuld geplagt, der Geist geschunden im Mondscheins Licht er sich gewunden für die Taten nicht erettet vergebens um Vergebung bettelt gerichtet von des Mondes Licht der Richter ihn schuldig spricht. Kein Schritt vor, kein Schritt zurück standhaft er ist mit starren Blick im Licht des Mondes ein langer Strick ganz allein und eingeknickt angsteinflößend sein starrer Blick die Augen leer, gebrochen das Genick. In des Mondes Licht ein Mann, fahl sein Gesicht umreißt die Nacht schemenhaft die Zeit die er verbracht in des Mondes Licht standhaft…
letzter Beitrag von professor regenbogen, -
Liebster Mann am Kontrabass
| erstellt von Leontin Rau- 0 Kommentare
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Liebster Mann am Kontrabass Abends auf dem Bahnhofplatz, Nach einem weiteren Kriegestag Zeigst du mir die Leichtigkeit Des Seins: I did it my way ... Nein, meine Art ist das ja nicht, Wie ich um jeden Zentimeter Blossen Daseins kämpfen muss. So wie du deine Geige spielst, Will ich leben, friedlich-frei, Was ich brauche, fällt mir zu, Und brauchen will ich wenig. Eure rauen Rangeskämpfe Lächle ich weg, Denn wovon ich lebe, Ist für alle reichlich da. Doch schon schweift mein Blick Vom Geigenmann zu einer Dame Von der Sorte nämlich, dass Weggefegt die hehren Wünsche Ein gieriges Getier Den Ton angibt in meinem Körper. Ach,…
letzter Beitrag von Leontin Rau, -
schwarze Visionen
| erstellt von Homo_Ingenuus- 1 Kommentar
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Niemals wirst du vermögen all die leidvollen Dinge durch meine Augen zu sehen! Ich steige ewiglich hinab lege Schlinge um Schlinge auf kalte, schwarze Stufen! So ein jeder der hinaufstrebt sodann gefesselt herniedergeht! Geöffnet ward das Fenster ein Hauch von Asche zieht flammend hier herein, zeigt mir das triste Werden entblößt das sterbende Sein. Der Schnitter reitet donnernd auf schlohest weißem Pferd, erkennt in mir den Herold der sein Kommen kündet. Das Schwarz der künftigen Zeiten erreicht des Augen Innerst, erreicht den Grund der Seele, dort wird es endlos streiten....
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
feedback jeder art Der Tanz.
| erstellt von Das Fundament.- 0 Kommentare
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Die Menschheit hat es nicht verdient, die Gerechtigkeits-Bottschaft in Form von Poetik zu erfahren. Jeder nur halbgare Narr ist verdorben, so wie die Pest dir ein Lied vom Tod singen kann. Ich beschwöre das Urteil der Erkorenen, doch sie reagieren nicht, weil der Großteil der Menschheit im Bad der farblosen Blutlache tanzt. Unerhört, wankt die Welt, so zierlich, die dünne Lebenslinie erlischt, das Götterparakment, es fließt nicht, doch nur auf Erden, die 5-Sinnen Ebene, ein Gefängnis. So fällt sie, die Welt, die 5-Sinnen Ebene, Asche zu Asche, Staub zu Staub, so allumfassend ausgerottet, so wie einst erbaut. Erhabend und erpicht, euphorisch und Glückselig, …
letzter Beitrag von Das Fundament., -
Am 13. Freitag, schrieb ein einsamer Mann, so schnell, so sanft, ein Mann nur kann, er schrieb, und lachte laut, als er auf menschlichen Knochen kaut. Der Mann, ein Mörder, einst er war, niemand ihm traute, bis man ihn dort sah, man hat ihn vergessen, doch war er so nah, als man ihn dort sitzen und lachen sah. Plötzlich jemand betrat den Kreis, auf sanften Füßen, still und leis, ein einzelnes Wesen,dort im dunkeln, man hörte hier die Menschen munkeln: "Ein Dämon, er ist!" "Nein! Satanist!" "Niemals, ihr liegt falsch .., er nur streut in Wunden, das Salz" Diese Worte, er selbst sprach, es hakte auch Niemand mehr nach, er stel…
letzter Beitrag von Lvan, -
Dezemberlied
| erstellt von Pacaveli- 0 Kommentare
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Wenn sich bald die letzten Augen schließen, lass uns diesen Tanz noch wagen, wenn letzte Tränen von Eiszapfen fließen, lass uns einmal „ja!“ noch sagen, ich will ein letztes Mal dich noch erleben und hoff, du wirst mich führen, dann wird unter mir die Erde beben, werd ich heißen Atem spüren. Komm, in der Leidenschaft der alten Lieder, durch Ruinen in verlassnen Städten, komm, trampeln wir das Gestern nieder, wo Leere platzt aus allen Nähten, komm, gehen wir auf entlegensten Wegen über Schlachtfelder und Leichenberge, komm, wie Wind, lass Schnee wegfegen, durch Gärten, über Gartenzwerge, durch leere Straßen, über tote…
letzter Beitrag von Pacaveli, -
Als ich in deine Augen sah War es Frieden den ich glaubte zu sehen Mein Herz war dir von Anfang an nah Und ebenso meine Seele Unter all meiner vergangenen Zeit Hinter all dem längst vergebenen Hass War ich für neue Hoffnungen bereit Und das ehemalige Leid wurde blass Doch verborgen hinter deiner Schönheit und deinem Glanz So dass ich es nicht mal ahnte War ein Krieg den ich nicht verstand Der mir meine Hoffnung gramte Roh war deine Gewalt und meine Pein Zerstörung hinterließt du ohne reu Hinter deiner Wut war ich klitzeklein Doch du hattest keinerlei scheu Gebrochen, mehr denn je zuvor Liest du mich am Boden liegen Verschwen…
letzter Beitrag von Emjay,
