Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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Nichts bleibt
| erstellt von Mike S- 0 Kommentare
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Ein Hauch von hinten, müde blicke ich zurück. Es ist die Zeit, ich lege meinen Kopf in ihre Hände, meine Tränen versickern schnell in der Vergangenheit. © Mike S Juni 2013
letzter Beitrag von Mike S, -
feedback jeder art lonesome cowboy
| erstellt von Perry- 4 Kommentare
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mit großen schritten gehst du die staubige straße entlang trägst den duster offen dein blick zieht eine linie von der vergangenheit bis zum horizont hinter dir liegen die abenteuer der jugend ein foto grub die alten kriegsgesänge wieder aus und am marterpfahl stehen die vergessenen lebenslügen du drehst dich um als wartest du auf jemanden fragst die gestalt hinter dir wie sie heißt ich bins dein schatten antwortet sie mich wirst du nie los
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Die Hoffnung bleibt
| erstellt von eiselfe- 1 Kommentar
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Auch wenn alles noch so trostlos ist, glaubst, dass du am Ende bist - die Hoffnung bleibt. Wenn der Schmerz, dir die Luft zum atmen nimmt du spürst, das in dir nichts mehr stimmt - die Hoffnung bleibt. Wenn die Traurigkeit fast dein Herz zerreißt und du den Grund dafür nicht mal weißt - die Hoffnung bleibt. Wenn die Angst tief in der Seele brennt, du aufgibst - für einen Moment - die Hoffnung bleibt.
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
auge in auge
| erstellt von oby- 0 Kommentare
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auge in auge wahnsinn gedeiht an diesem ort die hand auf den ohren verstummt gottes wort an der liebe gepackt auf dass er ziehe bis sie hass was blinde rache in mir schüre es ist passiert ich falle einer verliert ich brauche gott denn ich stehe auge in auge mit dem teufel
letzter Beitrag von oby, -
feedback jeder art Das verlorene Wir
| erstellt von Sternwanderer- 1 Follower
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Das verlorene Wir Weißt du noch, als wir durch Sternengassen schwebten unsere Träume fest darin verwebten sie mit Sternschnuppen zum Leuchten brachten und dachten, wir würden unser Glück fest pachten. Erloschen ist das Träumeleuchten und zerrissen ist unser Netz aus Glück, verschwunden sind die Sternenstraßen und verloren hab ich Dich * * * Dich, mein Erdenglück * * * © Sternwanderer
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
Verbundene Knie
| erstellt von Caecilia31415- 1 Kommentar
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Verbundene Knie Ein dickes Seil umschlingt meine Beine Seitdem ich denken kann Es schnürt sich immer fester zu Die Schritte werden kleiner Gefesselt an die Wohnung Vom eigenen Körper Entrissen der Sonne Ein Gewicht zieht mich zum Boden Ich spüre es überall „Eines Tages wird es fliegen.“ Wann ist es so weit? Gefesselt ans Bett Niemand weiß wieso Einsamkeit
letzter Beitrag von Perry, -
Eine kleine Zeitreise gesammelter Werke
| erstellt von aRTFUCK'd- 0 Kommentare
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1. (13th Jan. '11) Title: Im Wandel des Raumes Text: Die Menschlichkeit ist tot. Zeugnis dafür ist der fortschreitende unaufhaltsame Vorgang der jeglich Leben verfallen lässt während die Tage langsam ineinander fließen. Wenn der Sinn sich aus den Fäden der Existenz eines jeden Individuums wäscht, entflieht auch der Geist in das einzige Scheinversteck das ihm noch bleibt, welches den dort Unterkunft Suchenden, so scheint es, einen zum Bestreben verleitenden Sinn gibt. Welcher jedoch tatsächlich nur aus aussichtslosen Gepflogenheiten und verwirrend verschlungenen Netzen besteht, so karg doch angemalt um munterer als jeglicher natürlicher Form vermag, z…
letzter Beitrag von aRTFUCK'd, -
Schwarze Seele
| erstellt von Blutengel93- 0 Kommentare
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Schwarze Seele Ich schau mir einen Spiegel an und sehe einen schwarzen Mann mit schwarzer Kleidung, schwarzem Haar, schwarz das ist er ganz und gar. Er steht in einem schwarzen Raum und Alles erscheint wie im Traum. Das schwarze Zimmer viel zu klein lässt nur schwarzes Licht herein. Von einem Fenster kann er sehn den schwarzen Garten wunderschön in welchem ward vor sieben Tagen von ihm seine Frau begraben. Mit schwarzem Unkraut weit und breit lebt er nun in Einsamkeit doch er ist glücklich seit der Nacht als er sein Weib hat umgebracht! Viele Grüße Blutengel93
letzter Beitrag von Blutengel93, -
Spiegel Ich sehe in den Spiegel und ich sehe eine Gestalt mit Gefühlsleeren Augen die sind kalt und scheinen aus Eis zu sein. Ich sehe in den Spiegel und sehe ein Mann der aus dem Krieg kommt ,er hat den Krieg nicht überlebt seine Seele ist gefallen und die hülle steht vorm Spiegel. Ich sehe in den Spiegel und sehe einen gebrochenen Mann, er musste Sachen tun und sehen die für uns nicht vorstellbar sind. Ich sehe im Spiegel und sehe einen unschuldigen Mann der für Rest seines Lebens nicht mehr glücklich sein kann. Ich sehe in den Spiegel und verstehe nicht wie es soweit gekommen sein kann ,ich verstehe nichts mehr Ich sehe ein letztes mal i…
letzter Beitrag von dvanti, -
feedback jeder art Gefallen
| erstellt von ajay- 4 Kommentare
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Einst hat mir diese Welt gefallen doch dann bin ich in ein Loch gefallen, welches von bösen Geistern war befallen, jene fanden an meiner Seele gefallen, nach einiger Zeit war ich Ihnen verfallen. Mein Herz gequetscht mit ihren Krallen und den Ausweg versehen haben mit Fallen. So ließ ich sie hinein in die wunderschöne Welt die einst war mein, nun sehe ich es ein, Dunkel muss man in einer Schwarzen Welt sein und gebe auf das Befreien.
letzter Beitrag von Carlos, -
In Gedanken
| erstellt von *KleinerStern*- 0 Kommentare
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InGedanken Dieses Bild das ich jeden Tag sehe, ja das von uns beiden. Es geht mir nicht mehr aus dem kopf. Ich will es endlich vergessen. Wir beide hatten so eine schöne Zeit, doch nun bist du weg. Ich werde dich nie wieder sehen, doch du wirst immer in meinem herzen bleiben. Ich wünschte ich hätte es verhindern können, deinen plötzlichen Tod. War es vorausbestimmt? Sollte dies geschehen? Ich muss jeden Tag an dich denken, doch ich weiß du wirst nicht zurückkommen. Ich bleibe stark und lebe mein leben weiter, und versuche glücklich zu sein. Denn ich weiß, dass du es auch willst, dass ich endlich aufhöre zu weinen.
letzter Beitrag von *KleinerStern*, -
Egon und der Schrebergarten
| erstellt von huby- 0 Kommentare
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Egon und der Schrebergarten Egons Rentnerleben ist zwar sehr bequem, aber ein bisschen wehleidig ist er schon an zu sehen. Die Kinder führen ihr eigenes Leben, keiner braucht ihn mehr, so ist das eben. Daaa-Egon schreckt vom Stuhle auf, warum zum Teufel kam ich da nicht eher drauf. Ich pachte mir einen Schrebergarten, dann habe ich wieder ein paar Aufgaben die auf mich warten. Manche Leute kaufen sich einen Hund, ich züchte jetzt Gemüse und leben gesund. Mit Fleiß und Schweiß werden Beete angelegt, auf denen allerlei Gemüse steht. So ein Gemüse, frisch geerntet und von reinster Natur, findet man in keinem Laden vor. Möhren, Radieschen, Kohlrabi und B…
letzter Beitrag von huby, -
Die Liebe ist...
| erstellt von unbeschreiblich24- 0 Kommentare
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Die Liebe ist... ...der erste Kinderschrei nach der Geburt. ...der erste sanfte Kuss der Mutter ...das erste süße Kinderlächeln ...die erste Krankheit zu besiegen ...den ersten Schritt zu sehen ...das erste Wort zu hören ...der erste volle Satz ...die erste Kindergartenhochzeit ...der erste Kampf um ihre Anerkennung ...die erste Freundin in der ersten Klasse ...die erste Schultasche dem Mädchen nachzutragen ...der erste Kuss leicht auf die Lippen ...der erste Sonnenuntergang zu zweit ...der erste Zungenkuss unter der Laterne ...den ersten Sex in Dunkelheit zu haben ...die erste Beziehung länger als 3 Wochen ...die erste Trennung …
letzter Beitrag von unbeschreiblich24, -
feedback jeder art Schatten deines Schatten
| erstellt von Teenua- 1 Kommentar
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Schatten deines Schatten Die Lehrerin droht mit einem Einzelgespräch mit deinem Vater Auf die rote Färbung des Sandes verweisend der sich zu dem Ozean deiner Augen gesellt deine Kiefermuskeln spannen sich an Ich weiss das halt zu regeln wenn mir welche blöd kommen Du wirfst deinen Blick - dein Auge in meine Richtung Ich fange es auf und streichle es - verhake mich beim geschlossenen Fenstergriff der Seele und merke ich muss etwas tun Ich empfinde deinen Mund als ein schwarzes Loch - ein schwarzes Loch im Weltall, in dem nichts reelles zu finden ist einfach nur Leere Des häufigeren schwebt jedoch Zusammengepresster Müll wieder zu…
letzter Beitrag von Létranger, -
Schneekind
| erstellt von efilia- 1 Kommentar
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Bäume fallen in ihren Schlaf. Schütteln ab ihre Last. Die Früchte der Natur ruhen nun alsbald. Ergrauter Horizont. Verhangener Himmel lässt Strahlen der Sonne die Erde nicht berühren. Nur vereinzelte Funken. Farblosigkeit umgibt uns in jenen Stunden. Der eisige Wind nagt an unserem Gemüt. Fegt über verlassene Straßen, rüttelt an Fenstern. Dunkle Wolken ziehen über das Land. Die Kälte vermag erstarren den letzten Sommerhauch. Leise und von tadelloser Eleganz rieseln vereiste Tränen auf uns herab. Prächtiges Schauspiel. Makellose Schönheit taucht die Welt in blütenzartes Weiß. Scheint so verle…
letzter Beitrag von Mary Lou, -
feedback jeder art Warum?
| erstellt von Sidgrani- 6 Kommentare
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Warum sie sprang in jener Nacht, das hab ich nie verstanden. Sie war doch froh, hat viel gelacht , ich starb, als wir sie fanden. Mein Leben ist nun ohne Sinn, weil ich alleine nutzlos bin, mein Herz quält sich zuschanden.
letzter Beitrag von Sidgrani, -
Charaktermanipulation
| erstellt von Tony_rhyme- 1 Kommentar
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Hinter jeder aktion Verbirgt sich eine Tiefe manipulation Wie eine kleine Einfache Division Teilt sich der wille durch das wort Meine inspiration? Irgendwann ist alles fort Was wenn der umweg Kein ende hat Wenn alles vergeht Wo exestier ich dann? Meine mauer steht Keiner kann sie bezwingen Kann man solange man lebt Ueberhaupt gewinnen? Was ist echt wenn recht sich Schlecht reflektiert Wieso machen flammen licht Hat dich nie interessiert. Wenn der diamant zerbricht Tanzen wir den zerstoerten willen Unter meiner schicht Will ich das chaos in meinem kopf stillen
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
MMXVII
| erstellt von Wolkenwolf- 0 Kommentare
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Auszug aus Kuro's Herzfinster-Reisen Ich fiel von namenlosen Klippen Wie von abgebrochenen Zähnen, Die vom Wind und den Gezeiten schwarz gefärbt. Wie oft nur brach ich mir die Rippen, Hab ich das Herz, das schwer von Tränen Nach dem Ziel, vielmehr der Reise Sinn gefragt? Oft waren da nur Schwarz und Schweigen Fernab der Wege, kaum zu sehen, Wenn Solana ihr Gesicht zur Nacht gewandt. Ein scharlachroter Tobsucht-Reigen; Ich konnte lange nicht verstehen, Wie mein Schicksal minutiös gänzlich verschwand. Doch selbst der stärkste Bann kann brechen Und «Schicksal» ist ein Wort von vielen, So wie «Freundschaft» und «loyal», der Sinn verkannt…
letzter Beitrag von Wolkenwolf, -
feedback jeder art Nicht zu verstehen
| erstellt von Anaximandala- 5 Kommentare
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Im Kopf ein Dämon, brauche Stress nicht suchen, und keine Küche, auch so kann ich kochen nicht Wespe, Biene, immer wie gestochen, und keine Gründe, werde trotzdem fluchen. Schon wieder Unglück, hab ich was verbrochen? So gute Absicht, krieg nen Scheißekuchen, ich helfe gerne, muss nen Spruch verbuchen. Ich kann doch sehen, alles abgesprochen. Ich armes Wesen, ich muss wirklich leiden, der Lauf der Dinge, konnte nur verlieren, ein kleiner Ausblick, man wird mich noch meiden. Es macht mir Freude, tiefe Wut zu spüren, noch schöner find ich, mich drin einzukleiden, nur eines geht nicht. Nämlich reflektieren!
letzter Beitrag von Anaximandala, -
Vor den Toren des Todes
| erstellt von Schreiber- 0 Kommentare
- 788 Aufrufe
Hören wir doch Sterbenden zu, was sie uns über den Tod sagen: Es ist das große Loslassen. Wer wahrhaftig leben will. muss schon früh nach dem Tode fragen, denn niemand kann besser leben, als wer gut sterben gelernt hat. Wer nicht sterben gelernt hat, der hat noch nie gelebt. Nehmet Beispiel am harten Sahmen, der zu neuem Leben stirbt. Wenn eure Leiber sterben, wirft die Seele eure alten trockenen Blätter ab, um dem Erwachen einen neuen Morgen zu bereiten. Der Tod ist ein Weber deines irdischen Lebens. Alle Fäden dieser Welt, an denen du festhälst, webt er in das Leichentuch deiner Vergänglichkeit ein. Setze dein irdisches Leben voll ins …
letzter Beitrag von Schreiber, -
Wandernde Seele
| erstellt von Aichi- 0 Kommentare
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Wandernde Seele Fast dicht und undurchdringlich Scheint die Dunkelheit Doch ist die Morgendämmerung Nicht mehr fern Wandernde Seele Geh einfach Hindurch Durch das Chaos Der dunklen Nacht
letzter Beitrag von Aichi, -
Die letzten Schatten im Lebensfluss
| erstellt von Homo_Ingenuus- 0 Kommentare
- 787 Aufrufe
Trauernde Schatten einer übervollen Zeit, brennende Tränen fallen und nähren, mehren den allerletzen Lebensfluss... ...der bald der endlosen Stille geweiht. Verhalten im Strome, ein leiser Gruß aus vergangner Ewigkeit herbeigeeilt, teilt mit im Wirbel all das Schöne auf daß nun alles ewig ruhen muss. Oh meine schattenhaften Söhne und Töchter, ziehet einher mit mir, wir sind die letzten sterbender Art, die letzten Seelen im Strom der Ströme.
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
Im Dunkeln steh ich umgarnt, verführt durch deine Worte, jedes weich wie Samt, jene von der gefährlichen Sorte doch am glauben möchte ich nichts rütteln, möcht nichts brechen, möcht nicht wanken sie sollen scheinen wie ein Fanal der Hoffnung allein dafür möcht ich dir schon danken doch geb ich jenes Gefühl in deine obhut, vetrau darauf das du es hegst wie dein eigen, schenkst ihm Liebe, Zeit und Raum zum wachsen, werden seine Blüten statt zu der Sonne, nur zur deinen neigen doch frag ich mich in später Stund, warum liest du diese Saat verdursten,so das sie zerfall waren deine Worte doch nur flüchtig wie Nebel, waren sie doch…
letzter Beitrag von Acedia, -
feedback jeder art Verlockend
| erstellt von Emoceanal- 1 Kommentar
- 787 Aufrufe
Am Ende der Brücke, ein Fenster in die Freiheit, lange nicht geputzt, die Sicht verdreckt. Fallend starr ich, im Bett liegend, an die weiße Wand. Farben vermischen sich mit den vorbeirauschenden Autos. rot und grau, gelb und blau. Die Klarheit liegt in der Luft. Wort der Woche mit @corvus: VERLOCKEND
letzter Beitrag von Lina, -
Ich rufe Dich Vater! Bitte, bitte erhör mein Gebet!
| erstellt von cPoesia- 0 Kommentare
- 787 Aufrufe
Vater bitte hilf mir! Ich habe Angst! Ich werd untergehen. Ich bin traurig! Mein Herz! Ich werd nicht bestehen. Hilf mir Gottvater! Ich will bei Dir sein! Ich bete, ich hoffe, doch ich bin allein. Schau in mein Herz! sende mir Licht! Ohne Dich Vater schaff ich es nicht! Mein Herz es ist leer, ich will es zurück! Bitte schick mir mein Vater, den Glauben zurück! Du willst, dass ich bete. Ich will doch bestehen! Für meine Zukunft nicht untergehen. Hilf mir! Ich leide so sehr! Ja beten und hoffen, das ist doch sehr schwer. Ich will Deine Nähe! Ich brauch Dein Vertrauen! Gern will ich mit Dir, zum Glauben schauen. Ja, ich hab nicht gebetet, hab nich…
letzter Beitrag von cPoesia, -
GNADENTOD
| erstellt von Jenno Casali- 0 Kommentare
- 786 Aufrufe
GNADENTOD auch die letzten wehen fragen sich im vor-dem-nachher : ist der hund nur hund oder der mensch immerhin mensch ? zur antwort pfeife ich auf jeden würdebegriff, lerne scharren und bellen – möchte mir doch diese pergola zum nach-dem-vorher in bester erinnerung erhalten ! © Jenno Casali
letzter Beitrag von Jenno Casali, -
Wer bist du?
| erstellt von ~Corinna~- 1 Kommentar
- 786 Aufrufe
Wer bist du? Wenn du nicht ich bist. Ich kenn dich nicht. Besser gesagt, ich will dich nicht kennen. Du machst alles komplizierter, als es schon ist. Sag, was willst du? Willst du mich leiden sehen? Du weißt, dass schaffst du. Du schaffst es sogar sehr oft. So häufig, dass ich dich dafür verabscheue. So sehr hasse, dass ich lieber nicht auf die Welt gekommen wäre. Durch dich kann ich Tage lang nicht durchschlafen, weil du mich unbedingt leiden sehen willst. Du willst mich ausgepowert, schlecht gelaunt und blass sehen, was hast du davon? Du weißt es glaube selber nicht, hauptsache du siehst mich unglücklich. Ich würde dich so gerne töten, …
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
feedback jeder art Was hältst du von Wegrennen?
| erstellt von Ava- 1 Follower
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- 786 Aufrufe
Einfach einmal wegrennen, ja das klingt gut. Wegrennen vor dir, Entkommen von ihr, ihm, euch und mir. Ein neues Leben, mich selbst neukreieren. Neugeboren mit Amnesie. Endlich ein neues Ich, Ein besseres Ich und heiles Ich. Aber lauf ich los, dann komm ich immer wieder zurück zum Anfang, zu dir, zu ihr, zu ihm und leider auch zu mir. Ich bin wohl Gefangener meiner selbst in einem Käfig aus Glas.
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art Lächeln
| erstellt von gummibaum- 5 Kommentare
- 785 Aufrufe
Ein Lächeln spielt um deinen Mund, macht mir mein Atmen schwer, ich fühle meine Seele wund, und wie ein Stein, geschliffen rund im Fluss, rollt sie ins Meer. Und liegt da immerfort auf Grund, fühlt sich zersetzt und leer. - Ach, hättest du doch keinen Mund, der mich einst küsste, warm und rund, ich ginge froh umher...
letzter Beitrag von gummibaum, -
1987
| erstellt von wolfgang.jatz- 1 Kommentar
- 784 Aufrufe
1987 Was für ein großes Glück für mein kleines Buch Traumsplitter einen so schönen kleinen Verlag gefunden zu haben. Doch der Gipfel war nicht dass wir für das Buch einen schönen großen Betrag zahlen mussten sondern dass meine schönen kleinen Bilder für das Buch – danach verschwunden waren. Was für ein schwarzes Loch !
letzter Beitrag von wolfgang.jatz, -
Finsternis
| erstellt von Mattt- 1 Kommentar
- 784 Aufrufe
Jeder Moment in deiner Nähe, war ein Stück Glückseligkeit. Bei dir war meine Seele, so sorglos und befreit. Doch grenzenloser Liebe, folgte abgrundtiefer Schmerz. Die großen Unterschiede, zerrissen mir das Herz. Schöne Vergangenheit im Gedächtnis, schwarze Gegenwart im Blut, das finstere Vermächtniss, birgt Einsamkeit und Wut. Im Herzen brennt ein Feuer, dass Liebe schenken will, doch umschlossen von Gemäuern, erreicht es nie das Ziel. Wie kann ich dich aufgeben, wenn das Feuer nicht erlischt, nur im Herz darf Liebe leben und außen stehe ich - in der Finsternis
letzter Beitrag von Mattt, -
textarbeit erwünscht Die Flucht im schweigen
| erstellt von Fox Spirit- 2 Kommentare
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Die Flucht im Schweigen Durch die erlittenen Wunden der Vergangenheit wir den Keim der Furcht, Neid, Zwist und Hader sowie schein und Trug in uns tragen. Unwissend davon erkrankt, erkrankt an unsrer eigen Mistrauens Fragen. Die Seele blutend und vor Schmerzen klagt, das Schweigen deiner Stimme sei das Zepter der Folter meines Wahnsinnes, durch die mein Geist verzagt. In unser aller Wahrheit sich eine Lüge windet, durch dein Schweigen, mein Vertrauen entschwindet. Meine dich Fragen Seele, tief im Moor deiner Schweigen Antwort zu Grunde geht. Mir nun bewusst der Lüge, den die Antwort die im Sc…
letzter Beitrag von Lightning, -
feedback jeder art Hypnoticum
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 0 Kommentare
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Arkaner Schleim auf meiner Klinge Trugbildschatten schimmernde Wellenlichter Durch dein Auge in deine Seele ich springe Mit einem goldenen Löffel Schab ich ab, von nackter Wand im Verstand Die Wahrheit Ein Ruf ins Jenseits, ritt auf dem Licht Augur der Unendlichkeit erscheint Bringt Hirn in Schwingung, Gedankenschloss das bricht Mit einem flammenden Schwert Das Ich zersetzt, durch die Tunnel des Todes gehetzt Das Ego Schwarzes Himmelauge faules Sternenglimmen Den eigenen Kopf am Schopf Wenn Träume wie Sandstaub zwischen den Fingern zerrinnen Mit einer Flöte beschwören Die tanzenden Speier, die…
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
Irgendwo
| erstellt von LittleBigHeart- 1 Kommentar
- 784 Aufrufe
Wo Licht ist, ist auch Schatten Wo Schatten ist, da ist auch Licht Und wenn ich mich im Kreise drehe Dann bin da irgendwo auch ich
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Tornado
| erstellt von habakuk- 2 Kommentare
- 784 Aufrufe
Es zieht leise in der Luft Ein kleiner Hauch vom Wind Nach Zerstörung riecht der Duft Und der Verstand wirkt plötzlich blind Da hilft mir auch kein Wollen Denn nun geht es plötzlich los Aus der Ferne dumpfes Grollen Ein Tornado riesengroß Alles wird in ihn gezogen Und entwurzelt werden Bäume In ihm fliegen all die Drogen Und das Mädchen meiner Träume Alles ist so wichtig Und nix soll mich mehr kümmern Nichts ist falsch und nichts ist richtig Alleine unter Trümmern Dem Chaos will er dienen Und das Einfache zerbricht Doch versteckt unter Ruinen Sc…
letzter Beitrag von habakuk, -
nur kommentar Wiederbelebungsversuch
| erstellt von Stavanger- 8 Kommentare
- 784 Aufrufe
Am Lauf der Düssel wuchs ich auf, als Brombeer- und Revolverheld. Zwar war's kein großer Wasserlauf, doch mindestens die halbe Welt. Ich galt in Fach- und Kinderkreisen mit nur zehn Jahren auf dem Rücken als Schreck der Witwen und der Waisen und König aller Düsselbrücken. Auf einer solchen steh ich wieder, um jener Zeit Tribut zu zollen. Ich schaue auf das Flüsslein nieder - und hätte doch nicht kommen sollen. Denn nirgends ist hier eine Spur von mir und meiner Zeit zu finden. Ich seufze, und es bleibt mir nur, so schnell wie möglich zu verschwinden.
letzter Beitrag von Stavanger, -
feedback jeder art Wenn sich plötzlich die Welt verändert
| erstellt von Rosa- 9 Kommentare
- 783 Aufrufe
Mit Lachfalten im Gesicht und voller Vorfreude auf eine Tour mit deinem neuen Motorrad, so sehe ich dich noch heute, genau wie vor einem Jahr. Du sagtest "Tschüs, ich bin bald wieder da", nicht ahnend, dass es dein letztes Tschüs und Lächeln war. Auf einmal hörte ich den Knall, mein schwaches Herz schien still zu steh'n. Die Ölspur brachte dich zu Fall, hast die Gefahr nicht kommen seh'n. Verzweifelt war mein Hilfeschrei, die Rettung kam für dich zu spät. Dein junges Leben war vorbei, die Welt war plötzlich wie verdreht. Warum nur mein geliebter Sohn? ich frage täglich nach dem Si…
letzter Beitrag von Rosa, -
feedback jeder art Zorro in Ketten
| erstellt von Carlos- 3 Kommentare
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Schwarz-weiß Held unserer Sonntags Nachmittage in einer großen Stadt in den Anden Still reitest du dem Vergessen entgegen Weinst du? In Spanien hat jemand einen Fuchs in Ketten gefangen gehalten So musste ich an dich denken
letzter Beitrag von Carlos, -
wie ein Stier
| erstellt von Jules Champain- 1 Kommentar
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wie ein Stier Ich renne wie ein Stier an die Wand, doch ich will einfach an einen Strand, wo nur Sand und das weite Meer meinen Verstand belehren. Wenn ich könnte würde ich ziehen um dich mal glücklich zu sehen. Du sollst lachen, tanzen und die Erde umdrehen. Liebe scheint nicht genug, der Verstand verkalkt - fest gewalkt. Wen ich könnte würde ich von neuem beginnen und mit ganzem Herzen nochmal um deine Liebe ringen. Dir zuhören, dich drücken, dich unendlich lieben - ohne dich verkrümmen zu wollen. Mein Wesen ist schlecht, ich rieche wie die Pest. Tue nur schlechtes, denke ich gebe mein bestes. Wenn ich könnte würde ich re…
letzter Beitrag von Jules Champain, -
Ohne Trost III
| erstellt von Mike S- 0 Kommentare
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Ohne Trost III Täglich, kein Licht. Mir ist so schrecklich kalt und in dieser Dunkelheit macht sich Frost über mich her, kriecht unter meine Haut, um mir nah zu sein. Kein Kuss und dennoch: Meine Lippen erstarren zu Eis. Die Lebenszeit geht dahin. Ich gehe stillstehend mit ihr. © Mike S
letzter Beitrag von Mike S, -
Unsterblich
| erstellt von Damon Fry- 1 Kommentar
- 782 Aufrufe
Eine Seele wie die meine Dreißig Silberstücke wert Seit Jahrtausenden verloren Ohne das sie zur Hölle fährt Seinem Kreuze schwor ich ab Um über die Finsternis zu wachen Im Land der Diebe und Gespenster Nannte man mich den Sohn des Drachen Kein Spiegel der mein Bild erträgt Die Gier führt mich von Weib zu Weib Kein Totenbuch schreibt meinen Namen Selbst die Pest verschmähte meinen Leib Die Huren von London Meinem Schatten so nah Einsam war die Winternacht In der ich die Titanic sinken sah Endlos wie die Ewigkeit Ohne Grab und Stein Gottes Fluch und Satans Segen Unsterblich zu sein
letzter Beitrag von Kewalu, -
Heinrich...
| erstellt von Daath- 0 Kommentare
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Heinrich, das Mädchen hast du geminnt; dies muss man sich eingestehen; doch sie sah dich nie. Wer weiß, was ihr entgangen? Du hast ihr geschrieben ,viele Nächte, mit Herzblut einen Brief. Ein großes Wunder ist's, dass Amors Pfeil annoch wirkt an dir. Wohl ist dein Geist ganz nah an ihr, aber sie hat ihre Lust im Leugnen. Dein Brief war ein kleines Wunder, doch du konntest ihn ihr nicht geben, da sie lebte und nicht verblich - wie es mit dir geschah. Du kehrtest den Rücken, allem was dir war bekannt. Du wolltest vergessen. Also wardst du ein Mönch in Corvey. Heinrich, wärest du mein Freund gewesen, hätte ich dir erzählt, dass Liebe sich immer erinnert…
letzter Beitrag von Daath, -
feedback jeder art Schwere Zeiten
| erstellt von Anaximandala- 5 Kommentare
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Wir sitzen hier am Mittagessen als jene, die zu Hause blieben, die Nahrung karg am portionieren, im Spätnovember, sind am frieren, selbst Brennholz ist schon knapp bemessen, zum Abgrund hat es uns getrieben! Die große Freude von vor Jahren, sie wurd verbannt von unsrem Leiden, dem kleinen, haben Essen, Löhne, wo unsre heißgeliebten Söhne in Massen in die Ferne fahren und blutig aus dem Leben scheiden! Doch wie wir am Esstisch kauern, schallt Alarm vom Glockenturm, um im Donner zu verhallen, dann, im nächsten, lauten, Knallen bebt das Haus, zerbersten Mauern, tobt um uns ein Feuersturm!
letzter Beitrag von Anaximandala, -
- 1 Kommentar
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Sie kichern es von den Dächern des Ashram Die Affen aus ihren seligen Kehlen Balancieren das Dharma wählen den Regen Ich streichele meine Schenkel im Regen Schauern meiner Gedanken in kalten Versen und alles wird bersten wenn wir uns segnen (Wenn..) Du fängst mit deinen zarten Händen Tau von eisblauen Kanonieraugen Flößt mir ein aus Deiner Sehnsuchtschale Bemalst die schmale kleine Höhle mit deinen wohltuenden Ölen Wir kichern Liebeslieder aus seligen Kehlen Balancieren das Dharma Wählen den Regen Und wenn ich sage JA ist es wahr …
letzter Beitrag von loop, -
Soziopath
| erstellt von B. Deutung- 0 Kommentare
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Geniesse, es ist doch so leicht Wieso erfreut es dich nicht wo ich mich doch so amüsiere? Treibt dir das fröhliche Spiel denn nicht so den Schalk in den Nacken? Man hat mir doch gesagt wir sind alle gleich Warum freust du dich nicht wie ich? Ich brülle dich an deine Antwort ist nur Geschrei ich soll aufhören Aber warum sagst du es mir nicht? Wieso tust du mir das an?
letzter Beitrag von B. Deutung, -
Geht gerade nichts!
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 0 Kommentare
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Geht gerade nichts. Nicht nach Belieben. Als einzigste Habe eine Tasche geblieben. Schicksal schlug zu. Vieles zeronnen. Darüber erkrankt. Nichts mehr gewonnen. Dämmerst nur noch. Fühlst dich leer. Dein Leben gibt derzeit nichts her. Versuchst zu kämpfen. Geht gerade nicht. Dein müdes Gemüt trägt viel Gewicht. Bernd Tunn tetje
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
Frostnebel
| erstellt von Lichtsammlerin- 2 Kommentare
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Du warst nur ein flüchtiger Gruß im September mein Herz im Wind rief deinen Namen rief viele Worte ins Nichts. Ich friere wie im letzten Schneefall Dezember vor meiner Geburt. Als Bittsteller stand ich vor deiner Tür blaulippig und Kristalle im Haar. Und ging als Büßer im Frühling vor sechzehn Jahren und starb elf Winter auf der Flucht fragend auf der Schwelle verschlossener Herzen und abweisender Hände die Asche der Liebe von den Kleidern kehrend. Deine in Flammen erstickte Zeit in der Fremde meines Schweigens. Ich war nur ein leiser Abschied im Rauch als dein Atem Nebel um mich blies und Sprache verschl…
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
Es war einmal schön.
| erstellt von Tamburin- 0 Kommentare
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Es war einmal schön Wie war es doch einmal so schön. Ich denke an Dich und ich träume von dir Du bist mir dann immer sehr nah, im Herzen öffnet sich eine Tür die Zeit, sie ist wunderbar. Lass uns gemeinsam die Wege geh’n die das Schicksal für uns hat bestimmt, lass uns den Himmel, die Sterne seh’n, weil die Zeit unablässig verrinnt. Jung war die Liebe, war unser Glück, auch im Alter soll es so sein, die Uhr dreht keiner von uns zurück, liebe ist "Regen und viel Sonnenschein". So geh’n wir durchs Leben, Hand in Hand, gemeinsam stark, aber auch schwach, einmal geht jeder in ein fremdes Land, vergessen die Jahre voll…
letzter Beitrag von Tamburin, -
feedback jeder art SeelenLos II
| erstellt von Carry- 4 Kommentare
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Am Horizont der Silberstreif er ist schon bald verschwunden dünn wie ein Strich - fast unsichtbar so hoffnungslos das dunkle Bangen am Abgrund tief seit vielen Monden verharren die verlorenen Seelen und dennoch warten auf das Licht hinter all den schwarzen Wolken dass grüne Zweige erneut spießen 11.04.21 Überarbeitet vom 30 Januar 2021
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art Zu den großen Kristallen
| erstellt von nadir- 3 Kommentare
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Die Wendeltreppe hinab, gehen die Menschen mit rauschendem Kleid, zu den großen Kristallen, in denen die Unzeit den Sternen begegnet. Zerbrochene Hände, die rastlos im Schlaf scharren, pulsieren im Licht, ein dunkles Erschrecken, das sprachlos durch die Gewölbe irrt.
letzter Beitrag von gummibaum,
