Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art Weihnacht, hab´ Dank!
| erstellt von Sonja Pistracher- 3 Kommentare
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Weihnacht, hab´ Dank, für die Ofenbank, zieh mich zurück, schwer mein Blick, es ist zäh, - ich geh´! Weihnacht, verzeih mir, ich kann nichts dafür, geschenklos mein Tun, will ruh´n nichts müssen - vergessen! Weihnacht, sei leise, nur kein Getöse, wärme mich nicht, die Kälte kriecht mir in die Glieder, ich lege mich nieder. Weihnacht, bleib weg, ich mag mein Versteck, gekrümmt ist mein Sein, schwer die Pein, lass es sein. Weihnacht, gib Ruh, decke mich zu, der Ofen ist kalt, ich sehe den Spalt, und Dich am Bett,…
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
Nachtwache (Reprise)
| erstellt von Damon Fry- 1 Kommentar
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Ich verzehre mich nach dir In jeder morbiden, mondlüsternen Nacht Die dich todesbleich bestrahlt Über der Draculas Atem wacht Denn nach Stunden, die wir teilten Ist meine Sucht nach deinem Blut erwacht Ein Herz gilt´s zu betrauern Wenn der rufende Totenvogel fliegt Wie lange wird´s wohl dauern Bis mein Hunger über die Liebe siegt
letzter Beitrag von Damon Fry, -
Lichtsucher II (Beiwerke der Ästhetik)
| erstellt von Black Raziel- 1 Kommentar
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Lichtersucher II -Beiwerke der Ästhetik- Seit Äonen im Erdenreich vergruben und zerschunden bleich, gefangen in der Einsamkeit ersehnte er sich die Freiheit. Ewig auf dem Weg nach oben hatte er sich stets erhoben - kratze an der Erdenkruste, gleich wie oft er kriechen musste. Gereckt bis fast der Nacken bricht verblieb ihm stets die Zuversicht an eine bess're helle Welt, in der er eine zweite Change erhält. Immer noch ein Stückchen tiefer bahnte er den Weg im Schiefer bis zum Ende der enstellten, feuchten, dunklen Trümmerwelten. Doch seine Hoffnung unterlag dem aller letzten Pickelschlag. Als er zur Oberfläche brac…
letzter Beitrag von Miss Rainstar, -
zu früh
| erstellt von hol den Wein- 1 Kommentar
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ich würde mich nicht umbringen nein das passt nicht zu mir ich würde mich nicht umbringen das macht keinen Sinn ich weiß dass es keinen Sinn macht ich würde mich nicht umbringen ich glaube eher ich sowieso zu früh
letzter Beitrag von tocoho, -
feedback jeder art trügerische Liebe
| erstellt von la nuit- 1 Kommentar
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Ich dachte, du passt auf mich auf. Ich dachte, du behältst mich für immer bei dir. Ich dachte, du lässt mich nicht einfach so fallen. Ein starker Impuls durchfuhr mich und ich setzte entschlossen, von trügerischer Liebe getrieben, den entscheidenden Schritt ins Leere. Denn ich wusste, du würdest mich halten. Doch gerade in dieser Sekunde, kurz bevor ich deine Hand hätte ergreifen können, verschwand das Bild deiner Gestalt, als wäre es nie da gewesen. Ich griff ins Leere, während der Moment, in dem meine Füße auf Grund hätten treffen müssen, verstrich. Und dann brach eine Kaskade voll Lügen über mich ein, als ich merkte, dass ich bei dir…
letzter Beitrag von la nuit, -
Geschwister
| erstellt von Blutengel93- 3 Kommentare
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Geschwister Das kleine Kind blickt zu dem Stein auf welchem steht geschrieben der Name seines Schwesterlein darunter: „Ruh' in Frieden“!
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Verdrängung
| erstellt von ViolinLady22- 0 Kommentare
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Für meine geliebte Oma Jeden Tag sehe ich dir leidend zu, bei dem Versuch Hoffnung zu ernten, auf dem verdorrten Feld deines Überlebens. Jeden Tag hoffe ich, dass ich erwache aus dem bösen Traum, der das Unmögliche möglich, das Unwahrscheinliche wahrscheinlich und das Unsichtbare sichtbar macht. Ich hoffe weiter, dass der Traum nur ein Traum ist, und schlafe weiter bis du wieder bei mir bist. c by ViolinLady22
letzter Beitrag von ViolinLady22, -
feedback jeder art Heiligabend doch kein Ende
| erstellt von krampus.schatten- 5 Kommentare
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Heiligabend, doch kein Ende Heiligabend ist schon da, das Baby geboren, am Morgen, namens Krasus. Wie kam es dazu, ich erzähle im Nu, doch alles Begann um 4:26. Um 4, 26 stand Kramperl und's Engerl, schon früh im Krankenhaus, 10 Kilometer, weit weg vom Haus. Begeisterung der Eltern, Hebammen um's Engerl. G'schwind geht's ins Bett, das Engerl gebärt. Kein Kaiserschnitt, nicht Natur, von Wehen keine Spur. Krächzen tut etwas, da ist er doch schon, der Storch van Kletzwas, nimmt Platz am Storchthron.…
letzter Beitrag von Melda-Sabine Fischer, -
feedback jeder art Faustgeladen
| erstellt von Behutsalem- 3 Kommentare
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Sie stellte sich an allerletzte Stelle. Bei allem was sie tat galt's, nur für dich. Ihr Mühsal war geplagt und unumgänglich war die Erkenntnis, sag: " Wann Lebe ich". Ihr Tagwerk war gefüllt mit Emotionen. Die ausgestreckte Hand zu streng und hart. Zu oft verhallt das Flehen ihrer Lippen, weil blaugetränkt die Haut im Weh erstarrt. Das Sinnen nach Umarmung und nach Liebe, verkleidete den Alltag, doch zum Lohn, erfuhr sie mit geballten Seitenhieben den Erntedank im schrillen Ton.
letzter Beitrag von Perry, -
Mit dir, oder...
| erstellt von Miss Rainstar- 0 Kommentare
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Mit dir, oder… Mit der Nacht im Herzen wandern gebundene Füße durch deine eisigen Fluten, die tiefsinnig nach einem anderen Morgen fragen. Die Wüste hinter deinen Lippen erzählt von der Kälte deiner Hände und den längst überbordenden Fragen dieser anderen Zeit bleib stehen rühr dich nicht, wenn meine Vögel deine Augen auspicken auf das sie nicht mehr sehen, als ich ich frage dich nach unserem Alter und wohin es ging aber du schweigst dich durch die Tage ich packe mich ein und gehe.
letzter Beitrag von Miss Rainstar, -
Bergröslein
| erstellt von andaristan- 0 Kommentare
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Ich fand dereinst ein Röselein Am höhenlichten Plan, So liebelich, so schön, so klein Wards meiner zugetan Und sprach zum weißen Röselein, Wie´s abendmüde blickt: So schön bist Du, gar hold und rein, Mich dünkt, ich nehm Dich mit. Nun brach ich´s kleine Röselein, Gewärmt an meiner Brust Und trug es seliglich nach Heim Zu Blumengartens Lust. Das liebe, kleine Röselein, Es ward so sehr geliebt, Doch wollt es länger nicht mehr sein Und zeigte sich getrübt. "Ach, lass mich kleines Röselein, Die Buhle macht mich welk. Fürder bin ich nicht mehr Dein, Ich lieb genug von selbst!" O höhenlichtes Röselein! Welch inbegriffner …
letzter Beitrag von andaristan, -
feedback jeder art Das Schleppen von Blumen
| erstellt von Ayse Simsek- 2 Kommentare
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Es rief eine ekelhafte Stimme aus einer dunklen Ecke: Komm! Ich fragte: Wohin? Sie rief: Komm werde eins mit mir. Es gibt nichts zu sehen. Ich näherte mich jener Stelle. Was möchtest du? Die Stimme sagte: Ich möchte dich schützen. Ich antwortete ihr: Wenn ich dir verspreche, dass ich dir jeden Tag eine Blume bringe, kannst du mich dann im Gegenzug erblinden lassen, sodass ich niemals merke, dass es nichts zu sehen gibt? Die Stimme schwieg. Aber das nächste Jahr hindurch, schmückte ich jenen Ort des Raumes jeden Tag mit einer neuen Blume. Als ich mir dann sicher war, von dieser Ecke nicht mehr diese widerliche Stimme hören zu mü…
letzter Beitrag von Hase, -
feedback jeder art In Memoriam
| erstellt von Carlos- 5 Kommentare
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Ich habe den Namen dieses Mannes vergessen er saß auf der Terrasse der "Zeitungsente" die Diplomarbeit seiner Tochter lesend Ein paar Monate später folgte ich seiner Asche die Urne mit seiner Asche mit beiden Händen vornweg von seiner Tochter getragen
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Lebensmosaik
| erstellt von its-only-my-skin- 5 Kommentare
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Je höher du fliegst, desto tiefer fällst du. Doch je tiefer der Schmerz, desto höher das Risiko. Wo ist mein Kopf, geblendet, farbenfroh ist die Welt, getrieben, farblos und leer. Zwischen zwei extremen hin und her. Wundes Herz, wunder Kopf, wunder Körper, diese Manie gefüllt von Leidenschaftlicher Selbstüberschätzung werden von Jahr zu Jahr immer härter. Der schönste Teil daran ist, ist der, den du meistens vergisst, es bleibt nur ein Lücken bestückter Filmriss, wo das Ende immer derselbe ist, der Abspann, dein Schuldbekenntnis. Ich, viele ungekannte Teile meines mit Lücken bestückten Umriss.
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Das Licht in Dir
| erstellt von Relby- 5 Kommentare
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In deinen Augen erkenne ich, zwischen Tränen und Leid, einen Gedanken, der dir Freiheit verleiht. Dein Lächeln schon lange nur noch künstlich ist, sprich über deine Sorgen, verschließe dich nicht. Behalte Gedanke und Gefühl nicht für dich allein, dein Name soll nicht auf einem Grabstein sein. Ich kenne das Gefühl, auch wenn du mir nicht glaubst, ich helfe dir, wenn du dich mir anvertraust. Lass mich nicht diesen Brief lesen müssen, ich werde dich beschützen, du hast kein Grund verzweifeln zu müssen. Deine Seele ist zersplittert und liegt in Scherben, lass mich sie kleben und wieder bunt färben. Du si…
letzter Beitrag von Terrapin, -
Neid der mich zerfrisst
| erstellt von miyaa- 1 Kommentar
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Neid der mich zerfrisst Blicke die mich pfählen Eine Welt die mich vergisst Worte die mich quälen Jeder Tag wird zur Tortur Jede Stunde frag ich mich Jede Minute braucht Korrektur Jede Sekunde quält mich Bin nur Mittel zum Zweck Hab für niemand einen Wert Jeden Tag werft ihr mich weg Keiner der sich um mich schert Fühl mich verlassen und allein Kein Trost in dieser Welt; Muss ich für immer einsam sein ? Es gibt nichts das mich hier hält
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
feedback jeder art Der todkranke Nachbar
| erstellt von Carlos- 8 Kommentare
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hat an seiner Tür ein extra Schloß und eine Alarmanlage angebracht Im Eingangsbereich einen Zettel mit der Bitte keinem Frenden zu öffnen "Bitte immer fragen wer klingelt und was er im Haus will" Ich werde bei ihm klingeln oder direkt an seine Tür anklopfen.
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Meine Tat
| erstellt von Ava- 0 Kommentare
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Mein Herz voll Selbsthass, Meine Haut wird blass, denn allein sitz ich dort, an dem Ort, wo Licht auf dunkel traf, wo ich dir das brach, was nicht repariert werden darf, und dann nicht die Wahrheit sprach. So viele schlechte Taten gehen Von mir aus, Hab übrig Nichts für mich, Nahm das Lächeln aus deinem Gesicht, Und zum Glück das Leben nicht. Ich werde büßen für den Akt, Schloss mit dem Rothorn Pakt, Ich nehme mir das, was du dir nicht nahmst, Er gibt dir zurück, dein Lächeln und Glück! Als ich setz an das Messer, der Tod gefällt mir immer besser, Die S…
letzter Beitrag von Ava, -
Der Schatz
| erstellt von leviathan- 0 Kommentare
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Ich schicke mein Herz dahin wo du bist und du bist ein Regenbogenweit entfernt von mir .am Ende jedes Regenbogens sei ein Schatz begraben ,wohin verlorene wünsche den Weg dahin suchen ,sagen alte Legenden .und die weisen sprachen davon dass ein Schatz sich nie beherrschen ließe , vielmehr aber einen beherrscht .
letzter Beitrag von leviathan, -
*Ohne Worte* Warum? Dies' Gefühl... So lang vergangen... Und doch bin ich erneut gefangen... Im Inner'n ist's schön, doch außen so hart... Emotion, die zu töten vermag... Armors Pfeil durchbohrte mein Herz... Groß war die Freud', doch nun folgt der Schmerz... Die Widerhaken ins Fleisch gebohrt, Und trotzdem reißt's den Pfeil hinfort... Im Staub zerläuft das heiße Blut... Doch nie erlischt die frische Glut... Mit nassen Augen frage ich..: "Warum?! Warum tötest du mich...?" MfG, Asraiel
letzter Beitrag von mystic, -
Hab nichts zu verlieren
| erstellt von eiselfe- 1 Kommentar
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Was kann mir schon passieren hab nichts mehr zu verlieren. Egal, was andere von mir denken, muß mein Leben selber lenken. Laß sie reden - was geht's mich an, sie hören damit auf- irgendwann. Was mich stört- einfach ignorieren, muß mich auf Wichtigeres konzentrieren. Will all das Schöne inhalieren- was kann mir schon passieren ...
letzter Beitrag von Alter Wein, -
Perditus (Aus dem Tagebuch eines Verlorenen)
| erstellt von Damon Fry- 0 Kommentare
- 809 Aufrufe
Vater, warum hast du mich verlassen Hast mich gelehrt nicht zu fallen Hast mich gelehrt nicht zu sterben Hast mich gelehrt nichts zu fürchten Hast mich gelehrt zu töten Das Morgengrauen brennt in meinen Augen Ketten der Dunkelheit, welch Maskerade Hinter dem Schleier der Traurigkeit Eine Hymne an die Nacht Seele die zu staub zerfällt Jeder weiß ich bin verloren Verloren in der Schattenwelt
letzter Beitrag von Damon Fry, -
oder da drinnen und außen
| erstellt von nadir- 3 Kommentare
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blick aus fenstern. die erde trinkt regen. tropfen stecken dem wind tropfen stecken dem wind im körper tropfen stecken dem wind im körper wie abgetrennte stecknadelköpfe im fleisch. es rieselt das licht und rieselt wie staub in den nebel. der macht die welt ertrinken. der macht ein netz aus luft und regen. aus grau und grau. blick nach innen. in ihr ist eine landschaft versteint. ihre last macht schweigen. schweigen. sie lebt in einer einzigen pose. - weil's fein ist, nennts sie's erinnern. sprache. ihre zunge löscht ihr gesicht mit klirrenden worten. zuweilen schiebt sie schiebt ein lächeln in die hohle gebärde ihrer hände. …
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art Die Depression
| erstellt von alfredo- 1 Follower
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Ich bin voll Schmerz, ich bin voll Trauer, mich durchjagen Todesschauer. Am Lebensabgrund ich nun stehe, ich möchte schreien, wehe, wehe! Der Nachtmahr meinen Schlaf begleitet und auf meinen Träumen reitet. Wenn der Morgen wieder graut, dann hab' ich die Angst geschaut. Warum die Angst, warum die Pein? Warum kann Leben schrecklich sein? Du suchst nach Sinn, wirst keinen finden, er wird sich stets dem Geist entwinden. Du suchst nach Hilfe, lass es bleiben, kein Mensch kann deine Krankheit leiden. Sie werden dich noch mehr zerrütten, den letzten Hoffnungsquell zuschütten. …
letzter Beitrag von alfredo, -
Einsam der Wind umweht dein Gesicht. Sucht uns, die wir sind, verdeckt unser Licht. Leer die Gedanken und aufgeriss'ne Augen. Mit Körpern die wanken und niemandem trauen. So still sitzen wir, das Inn're der Menschen. Kein Hass, keine Gier, mit einfachen Wünschen. Die Hände in Kälte und ohne Bewegung. Jetzt gehe und schelte, in finst'rer Ergebung! Du gehörst nicht zur Seite, der einen von jenen. Nun sei klug und leite ohne zu erwägen. Gedanken verboten und ängstlich geschaut. Bevor sie uns holen, haben wir es bereut! Nur Angst ohne Sinn, versteinert in Furcht, mit gerecktem Kinn und Blick wer nicht ho…
letzter Beitrag von Jínû, -
feedback jeder art Der Konflikt
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
- 5 Kommentare
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Widerwillig folg ich dir Angst und Kummer sind in mir mit Worten und mit deinem Blick sitzt du mir ständig im Genick mich zu brechen, klein zu halten lässt du keine Gnade walten lächelst, wenn ich aufbegehre wartest nur, dass ich mich wehre um auf´s Neue abzustrafen Ängste schürn, die in mir schlafen wie soll ich nur zu mir finden Vertrauen wachsen, ich mich binden wenn mir jede Basis fehlt ich bin von Traurigkeit beseelt worunter meine Liebe leidet bin ich nur zu zartbesaitet?
letzter Beitrag von Tobuma, -
Einbruch der Dunkelheit
| erstellt von rupert.lenz- 0 Kommentare
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Anmerkung: Dies ist eigentlich kein Gedicht, sondern ein verdichteter Prosa ( Sprech )-Text von anno dunnemal, aber meiner Ansicht nach gehört er trotzdem hier zur "Schattenwelt" ! Einbuch der Dunkelheit Es gibt Dinge, sag ich Dir, die lassen Dich verstummen und es ist so, als ob Du nie etwas gesagt hättest oder geschrieben, ja, Du bist Dir dann fast schon sicher, dass es jemand anders gewesen sein muss, der sich auf unerklärliche Weise Deines Mundes bedient hat, oder Deiner Hände. Und was ist mit Deinen Augen ? Haben die je etwas Schlechtes gesehen ? Hast Du je etwas Schlechtes gesehen ? Nein ? Siehst Du, dann hat jemand anders die…
letzter Beitrag von rupert.lenz, -
Der Alltag holt mich wieder ein da hilft kein Bier, kein Wein. Mit dem Fett auf den Rippen hole mir wieder diese Soße zum Dippen. Iss Cornflakes mit Zucker umhüllt, Pralinen, die mit Nougat gefüllt. Doch das alles will ich nicht Schokolade versperrt mir die Sicht. Wenn gar nichts mehr bringt hänge ich über dem Klo habe ein schlechtes Gewissen, dennoch bin ich froh. Mein Wille, nichts zu essen, baut sich so langsam wieder auf die Chance, wieder ein paar Kilos leichter zu sein gehen rauf. Möchte meine Knochen sehen fange nun wieder an, zum Sport zu gehen. Will wieder leichter sein und nie wieder mehr ein schwerer Stein.
letzter Beitrag von Loui.Lou, -
Zerschellte Splitter, welche auf dem Boden liegen Der Phänotyp meines Herzens, du kannst es kriegen Der Krieg war grausam, doch du wolltest siegen Bau uns eine Zeitmaschine, um in die Vergangenheit zu fliegen Sind die Splitter transparent oder schaust du weg? Auch andersherum, zeig dich unbedeckt, komm aus deinem Versteck Zeige dir mein Herz, meine Seele, meinen Geist, bitte sieh Öffne deine Augen, Oh Wunder, Unmögliches, geschieh! Wieder und wieder sind es die Gedanken, die rasen Wie sehr möchte ich mich mit deiner Liebe vergasen Doch so warte ich hier, von Irrelevanz wie lange, auf den Tag An dem er sich umsieht und meine Splitter zu…
letzter Beitrag von Lucy, -
feedback jeder art Aníbal
| erstellt von Carlos- 2 Kommentare
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Trotz der Maske erkannte ich ihn Zwanzig Jahre lang hatte ich ihn nicht mehr gesehen An der Kreuzung wo das Taxi hielt in dem ich auch maskiert saß Er ein Raubtier erkannte mich auch
letzter Beitrag von Carlos, -
Vom Ersten Moment
| erstellt von willchange- 1 Kommentar
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ohne jede rücksicht verbrennst du das was war es war klar von dem moment, wo meine augen dich berührten dauerte es nicht einen augenblick bis die deinen mich verführten die dinge nahmen schnell seinen lauf schon nach kurzer zeit nahm ich sehr viel in kauf um deine nähe zu spüren, deine aufmerksamkeit zu haben für die kurzen momente der sonne, nachfolgend die klagen meine seele ständig in Aufruhr, kommt nie zur ruhe dein leben ist eine so vielfältig gefüllte truhe voller Grausamkeiten, Facetten und Dunkelheiten vor mir ein Scherbenhaufen voller Traurigkeiten ich kämpfe für ein neues leben um schließlich schmerzhaft Abschied von dem alten …
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
Hab' den Mut
| erstellt von eiselfe- 0 Kommentare
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Hab' den Mut, dich auf jeden Tag zu freuen hab' den Mut auch mal Nein zu sagen hab' den Mut für deine Sache zu kämpfen hab' den Mut auch Tränen zu zeigen hab' den Mut optimistisch zu sein Doch dein Mut ging mit der Zeit verloren.
letzter Beitrag von eiselfe, -
Reunion Niemals ein Wort darüber verloren Streiche über deine Wangen Eiskalt und wunderschön zugleich Niemals den Wunsch geäußert Dem Tod zu begegnen Wollte dir doch noch sagen „Ich hoffe, wir sehen uns bald wieder“ Ist gerade mein neustes Gedicht. Könnte man vielleicht noch überarbeiten. Was meint ihr dazu? Viele Grüße Aichi
letzter Beitrag von Aichi, -
feedback jeder art Antwort gesucht
| erstellt von Sternwanderer- 1 Kommentar
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Antwort gesucht Wie soll es nur weiter gehen mit mir und dem Ungeträumten! Wie kann ich die Zukunft sehen wenn Sehnsüchte die Wege säumen? Sag es mir – Wie soll ich mein Leben leben wenn mir so Vieles fehlt? Wer kann mir das Alles geben vom Existieren mir niemand erzählt? Sag es mir – Wie soll das gehen, wenn nur Fragen allbestimmend sind und die Antworten die nicht gesagt mich unwissend lassen wie ein Kind! © Sternwanderer
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
Überraschung
| erstellt von Loui.Lou- 0 Kommentare
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Mein Leben ist so furchtbar ich gehe gerne an die nächste Bar Hau mir den nächsten Alkohol rein benehme mich dann nicht mehr ganz so fein Am nächsten Tag habe ich dann wieder einen Kater bekomme am Morgen prügel von meinem Vater Schreie, trete, kotze höre meine Mutter wieder motzen Habe keine Lust mehr auf dieses Leben würde es am liebsten dem Teufel geben werde wieder unterschätzt habe mich mit jedem gefetzt Wartet nur, ihr werdet sehen denn so schnell werde ich nicht gehen!
letzter Beitrag von Loui.Lou, -
aus den augen
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
- 806 Aufrufe
aus den augen im schlepptau der jahre, wolkentiere ziehen dorthin, wo alles aufeinander zu läuft. die cornuta am ohr verliert ihre pazifische sprache, rauscht nur noch weiß. schatten werden länger unter schützender hand, unscharf der segellose horizont.
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Nicht bereit
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
- 4 Kommentare
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Nicht bereit Du bist nicht bereit die Tür nach dir zu schließen nicht einmal bereit hindurchzugehen du bleibst für den Moment noch bei ihm sitzen versuchst zu fassen versuchst zu verstehn fühlst dich hilflos verlassen und leer haderst mit dem Schicksal dem Sinn, deinem Leben ihn gehen zu lassen fällt unsagbar schwer befürchtest manchmal die Bilder verblassen was euch einst gegeben es fehlt dir so sehr
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Das Leben ist endlich
| erstellt von eiselfe- 0 Kommentare
- 806 Aufrufe
Das Alter hat ihre Spuren hinterlassen beschwerdefreie Tage immer mehr verblassen. Könnte man doch die Zeit anhalten hier und jetzt einfach innehalten. Diese Angst uns zu verlieren läßt mein Herz sogleich gefrieren. Wollte solche Gedanken ignorieren doch der Kopf läßt sich nichts diktieren uns so geht das Leben weiter ….. bis der Lebensbaum sich tief verneigt dann ist sie gekommen - unsere Zeit.
letzter Beitrag von eiselfe, -
Hunger
| erstellt von .___#Steppenw0lf^- 0 Kommentare
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Hunger Etwas sitzt in mir. Es scheint hunger zu haben. Es frisst sich durch mein Fleisch. Es verspeist mein Innerstes. Ich kann es fühlen. Was übrig bleibt kenne ich nicht. Ist nicht von mir, so scheint es. Es raubt mir den Verstand, doch was lag mir daran. Es raubt mir die Sinne, doch was interessieren die mich. Es raubt mir sogar das Gefühl. Nein! Bitte Nicht! Nimm mir nicht das Gefühl! Es ist der einzig Freund den ich habe! Kann es nicht sprechen? Oder gehorcht es nicht? Es hört meine Rufe nicht. Oder doch? Höre! Lass mir das Gefühl! Ich bitte dich! Unaufhaltsam vertilgt es eines nach dem Anderen. Übrig bleibt …
letzter Beitrag von .___#Steppenw0lf^, -
Nicht geheuer
| erstellt von roman123- 1 Kommentar
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So vieles ist uns nicht geheuer. Die Finger weg, mahnt der Verstand. Und dennoch spielt man mit dem Feuer, wir handeln dumm und hirnverbrannt. Wir tappen in die Mausefalle. Geködert hat man uns mit Speck. Die Katze droht mit ihrer Kralle. Jedoch man rührt sich nicht vom Fleck. Wir spielen gerne mit Gefühlen. "Es ist mir ernst", behauptet man. Man möchte nur sein Mütchen kühlen. Es wird entdeckt, und man eckt an. Wir sind nicht so, wie wir uns geben, wir führen andre hinters Licht. Es lässt sich nämlich leichter leben, wenn man sein Spiegelbild 'zerbricht'. Wir sind ein wahres Ungeheuer. (Nicht immer, aber ziemlich oft.) Die …
letzter Beitrag von tatjana, -
feedback jeder art Gratwanderung
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Gratwanderung Die Gedanken an uns schleichen mir nach, dringen tief in mein Narbengewebe. Das Herz liegt offen für Verletzungen brach, eine Gratwanderung für meine Seele. Und nichts, was mir Halt gibt, als nur mehr die Hoffnung, dass ich nicht mehr erwache mit Tränen im Gesicht. Mein Wünschen verläuft nur in eine Richtung: Der Schmerz mag verblassen, doch die Erinnerung nicht.
letzter Beitrag von Darkjuls, -
All ein Alles eins Aus Subjekt wird Objekt Eins mit dem Raum der einen umgiebt Objekt werden und doch fühlen
letzter Beitrag von eniele, -
feedback jeder art Raubtier
| erstellt von Zarathustra- 1 Follower
- 2 Kommentare
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Mein Herz irgedwann Während der Kindheit Starb War so besessen Von der Dunkelheit... Fuck Zermürbte meine Gegner Stück für Stück Macht wurde in Zahlen Ausgedrückt Mit Medaillen Geschmückt Unzählige Blumen Gepflückt Nichts brachte Glück Einzig Schande Blieb zurück
letzter Beitrag von Zarathustra, -
Gefüllte Leere
| erstellt von Blaue Raupe- 1 Kommentar
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Verlassen wurdest du Bitter schien die Luft Flügeldünne Entfernung zum Sprung ins Glück. Heiße Funken fielen vom erhitzten Gesicht verwischen sinnlose Erinnerungen ins Nichts. Und du standest da, versunken in Tränen zerissen in Stücke vergessen (ist) - die Hoffnung. Dann berührte ich dich, griff in große Leere Fingerspitzen verbaten mir ein letztes Wort.
letzter Beitrag von Knigg3, -
Sinnlos vergeudet
| erstellt von onkelmariolein- 1 Kommentar
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Dies hier widme ich mir Denn all meine Kraft gab ich dir Du hinterlässt Spuren auf meiner Haut, in Ewigkeit Keiner hätte es dir zugetraut, mit Sicherheit Ich wünschte dich fort in deiner Gegenwart Und warst du nicht bei mir, verzehrte ich mich nach dir Der Teufel spielt mit mir, raubt meinen Schlaf Dabei bist nur du der Grund, warum ich nicht schlafen mag Worte können nicht beschreiben, was ich empfinde Kein Herz, verbrannt, die Asche verstreut in alle Winde Ich schmecke nicht, fühle nicht, ich weiß es nicht Nur zum essen, trinken, dazu zwinge ich mich Sie nahm mir so viel und hat mein Innerstes zerstört Voll Scham muss ich sage…
letzter Beitrag von onkelmariolein, -
Hast solange vor mir gestanden, hinter mir gestanden, je nachdem was ich brauchte, bloß Seite an Seite, will nicht so recht gelingen. Die Liebe die wir uns schworen, gewichen einem täglichen Kampf, die ewge Frage die uns verfolgt, wer behält Recht, auf der Strecke bleiben die Gefühle.
letzter Beitrag von Ed Zend, -
Naturgewalt
| erstellt von Wolkenwolf- 1 Kommentar
- 804 Aufrufe
Ein Feuersturm erfasst das Schweigen, Spielt auf unsichtbaren Geigen, Trägt mich hoch zum Himmelszelt Und setzt in Brand die ganze Welt! Das Meer bäumt sich wie brüllend auf Und setzt in Gang des Schicksals Lauf, Spült fort, was fest am Leben hängt Und nicht vom Feuer ward versengt! Die Winde kreischen um mich her, Sind wie ein unsichtbares Heer Aus tausend Klingen, weltenweit, Zerschneiden sie, was da noch schreit! Ein Beben flüstert, murmelt leis... Bedeckt das Land mit blauem Eis... Die Erde, für den Neubeginn... Gibt sich all meiner Sehnsucht hin... Der Zorn, er macht mich müde..
letzter Beitrag von VerloreneKindheit, -
schatztaucher
| erstellt von Perry- 3 Kommentare
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schatztaucher habe sie vergessen die namen der wellen, die unsere sandburgen einst schleiften, unsere schiffe hinauszogen ins ungewisse. überbelichtete bilder im album verlorener zeit. sah dämme brechen, dünen versanden, tauchte zu den wracks gescheiterter eroberer, um ihre schätze in die vitrinen einer welt zu legen, deren erinnerungen nur digitale echos sind. unter dem licht verblassender sternbilder fand ich den weg zurück zum haus am meer. auf dem tisch steht eine vase mit stranddisteln, ich hänge meine wollmütze an den haken.
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Im Fernbus in die Nacht
| erstellt von habakuk- 0 Kommentare
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Tiefe schwarze Traurigkeit, die Welt sie zieht vorbei, mein Virus für die Ewigkeit, wann bin ich endlich frei, Dann seh ich's wieder, völlig klar, das Bild von diesem Mädel, es ist mal hier, es ist mal da, dreht Runden durch mein Schädel, Mir wird bewusst, ich halts nicht aus, denn du und ich, das kann nicht sein, doch schaue aus dem Fenster raus, der Horizont im lila Schein, Der Kopf wiegt oft wie eine Tonne, ohne Pause wird gedacht, doch fahr im Licht der späten Sonne, im Fernbus in die Nacht, Auch wenn durch dich die Trauer frisst, dich gar …
letzter Beitrag von habakuk, -
Kein Gefühl
| erstellt von Ed Zend- 1 Kommentar
- 803 Aufrufe
Das Herz schmerzhaft versteinert, die Seele unnatürlich glatt gebügelt, der Geist unfähig zu verstehen. Existenzängste latent (permanent), schwer lastet die Vergangenheit, tröstlich kreisen die Gedanken um den nahenden Tod. Grabe tiefer mein Grab, Dunkelheit ist mein Begleiter, und hoffe doch – noch, das nächste Tief noch tiefer wird.
