Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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vorhang fällt
| erstellt von Perry- 1 Kommentar
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vorhang fällt der lichtschluckende hut, den du neuerdings trägst, dir verwegen ins gesicht ziehst und dieser lauernde rabe, der provozierend sein gefieder auf deiner schulter putzt, haben sich gesucht – gefunden. schwarz war schon immer die farbe des abgangs, kannst es ruhig glauben.
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Abzählreim
| erstellt von Lichtsammlerin- 4 Kommentare
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Du hast die Stunden abgezählt Worte vermessen und Schweigen gewogen das letzte Licht des Abends aufgesogen dann hat die Nacht dich zugedeckt und Schatten haben dich geweckt in Kälte leer und unbeseelt. Dein Herzschlag eilte schon voraus als Traum noch flüchtig rief und Schwere zog dich tief in schon verklungenen Applaus da längst die Grenze überschritten - half kein Klagen half kein Bitten.
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
Und dann erkannte ich Ihn...
| erstellt von Sam Gold- 1 Kommentar
- 829 Aufrufe
Und bricht mein Innerstes hinaus; auf dass ich wirklich sterben kann... Ziehen mich Erinnerung und ferner Klang, von jeder Hoffnung abgewandt, schon wieder in den Bann... So zeugt das Ende unverdrossen blinden Widerhall; und geht erneut in sich verloren... Ein zarter Keim des Lebens; in der Wiege alter Träume; vor Einsamkeit erfroren...
letzter Beitrag von Nils, -
Globalisierung
| erstellt von Sue K- 1 Kommentar
- 829 Aufrufe
Der tägliche Staub, den gibst du mir heute Mein Leben ist mir fremd, ein Prozessablauf im großen Getriebe einer Maschine, die mir unbekannt ist. In fernen Regionen gibt es Menschen, die den Staub, den ich schlucke, vergoldet erhalten. Wir kennen uns nicht, sind uns nie begegnet. Ich stelle mir vor, sie sind wie Aliens, mit Gesichtern ohne Menschlichkeit. Ihr Blick ist starr und eingefroren. Ihr Gehirn verarbeitet Daten und Zahlen. Ihr Herz ist verkümmert, sie wissen selbst nicht, wer sie sind.
letzter Beitrag von Perry, -
weil es nie ein Ganzes gab
| erstellt von nadir- 2 Kommentare
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Rauhnachtgedanken. Der Raum atmet Schlaf. Die Pupille schluckt Nacht wie einen Strom dunklen Verlangens. Vor dem Spiegel fließt das Gesicht meiner Eltern zu etwas Fremden zusammen, das mich anstarrt, wie die Natter vorm Biss. Ich stoße mein Gesicht ab wie eine Krankheit und trete nur mit den Füßen bekleidet in den gewölbten Nachtraum hinaus. Alle Menschen in meinem Kopf sind wie Embryonen gerollt um den Leib ihres Kindes, das oft sehr klein ist und bedeutungslos. Meine Sprache ist immer kurz vor der Ankunft. Manchmal wird einem Wort so wenig Raum geliehen, das es nie aus der Zeit fällt. Andere brechen wie Glas auf der Zunge u…
letzter Beitrag von nadir, -
feedback jeder art Verharren
| erstellt von Marcel- 3 Kommentare
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Verharren Machen oder bleiben lassen versuchen gibt es nicht deshalb lebt sie sich ab an seiner Lieblosigkeit Die Leere tut kaum noch weh dieses Nichts im Bauch das auch mit Rotwein und Schokolade kein sprießendes Etwas mehr wird Sie putzt und kocht löst Kreuzworträtsel versucht jede neue Diät und scheitert an einem Hunger der sie aufbläht zu einem gewaltigen Vorwurf Nachts zählt sie seine Atemaussetzer morgens hört sie ihn gehen die schweren Schritte im Treppenhaus dann liegt sie still ganz still
letzter Beitrag von Marcel, -
nur kommentar Geborgenheit
| erstellt von Ponorist- 2 Kommentare
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Geborgenheit weine ruhig mein Kind um die Welt, die dir rinnt durch die zarten Finger unfassbar, unbezwingbar lauf davon im Kreise um die Welt, bereise mit den wehen Füßen unbeirrt im Suchen schlafe ein im dunkeln in Träume versunken von Schatten bewacht in Frieden erwacht
letzter Beitrag von Ponorist, -
der Vergessene auf der Veranda
| erstellt von Homo_Ingenuus- 0 Kommentare
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dropshadow=brownTraurig sitzt er im Schaukelstuhl lässt die alten Beine baumeln... Frischer Herbstregen fällt nieder, tränkt sein graues Haupt und Haar - ein Vergessener auf der Veranda. Wasser benetzt die trüben Augen, doch der Blick geht nach Innen, flieht in längst vergangene Zeiten. Regenströme gleiten an ihm herab, und in der schimmernden Pfütze spiegelt sich jugendliches Leben. Eine Träne löst sich, fällt langsam und wellend löst sich das Trugbild. Wie er sich selbst unlängst vergaß, so wurde er vom Leben vergessen. Knarrend geht sein Thron zurück und vor und zurück - geisterhaft. Die Zeit eilt...die Blätter fallen. Der Herbstr…
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
Ratlos Wo ich damals Noch den Verlauf des Weges Einschätzen konnte und am Horizont sah Wo er hinführen sollte Schaue ich nun weiße Nebelschwaden Die mich blenden und in Unkenntnis lassen Nach jedem Schritt den ich mache verändert sich der Anblick Der sich mir bietet nicht eine Winzigkeit
letzter Beitrag von Baz, -
Verwirrt, verstört, zu denken das klappt jetzt/ Gehirn zerstört, zerschreddert, wie Dubstep/ Herzschlag im Einklang, doch dann bricht der Beat/ Im Anblick des Todes, keine Miene verzieht/ Die Klinge der Bogen, die Adern wie Saiten/ Musik in den Ohren, mit zartestem Streichen/ So sprießt's aus dem Korpus, rötlicher Flieder/ Denn das eigene Blut singt die schönsten Lieder.
letzter Beitrag von Wölfchen, -
Schuldenbock
| erstellt von rupert.lenz- 0 Kommentare
- 828 Aufrufe
Schuldenbock Große Augen, die verschlungen sind von Zielen ohne Einhalt in Käfigen, die Gitterstäbe zügellose Gier. Die Bank, Du Dilettant, gewinnt bezahlst mit Deiner Einfalt als ob es sich im Traum ergäbe widerspricht sie Dir: Nein ! Auch wenn es Wunden kostet die, vom Recht geboren, klagen es ist gleich. Nur Kraft besteht und reines Wollen ist gewachsen ihm. Verrostet liegt die Macht aus alten Tagen vor dem Schöpfungsthron. Zu spät kommt alles Sollen. Wo mag der Wunderteufel stecken ? Modernd im Verlies kann er den Würgegriff nicht lockern er ummantelt Dich statt der Vergebung weiche Decken. Wer sie von sich stieß ? …
letzter Beitrag von rupert.lenz, -
Tanz der Elektronik
| erstellt von Memento Mori- 1 Kommentar
- 827 Aufrufe
Der Bass dröhnt auf, die Platten drehen. Mit deinen Augen werd`ich sehen. Der Tanz beginnt, mach dich bereit. Erwarte meine Fröhlichkeit. Der Schweiss schmeckt süss, probiere ihn, er schützt dich, heut`Nacht vorm erfrieren. Ab morgen früh bist du allein, hab auch angst vorm alleine sein. Wenn Töne töten und das tuen sie, ich weiss es, bist du gefangen, an dem Ort, wo eigentlich dein Geist ist. Doch die dich umgebende Musik, die auch dein Geist so liebt, gibt nicht auf, euch zu entzweien, mal sehen wer morgen früh gesiegt. ............... ....... ................. Die Töne schreddern, was für ein Sound. Ich sehe nichts, Musik so laut. Wie`s …
letzter Beitrag von Angel, -
textarbeit erwünscht Trennung
| erstellt von Ping- 1 Kommentar
- 827 Aufrufe
While we are wrong… Überschüssige Phrasen liegen über uns. Sie bringen uns zum Schweigen. Immer mehr, immer länger und immer tiefer. Phantasielos gestalteten wir den Alltag, unsere gemeinsamen Momente. Die so selten geworden sind, weil wir sie selten machen. So selten wie irgend möglich. Es sickert eine Vorahnung in unsere Gedanken. Knok, Knok „hier bin ich – EUER Ende“ . Nein, du bist schon lange da, bist längst eingezogen und machst dich so breit, das man fast erstickt! Wir haben alle Spiegel abgehangen, um unsere Lügen nicht mit ansehen zu müssen. Unser falsches Lachen, falsche Küsse, falschen Sex. Momentaufnahmen letzter Jahre hängen eingerahmt wie …
letzter Beitrag von Ping, -
Lebenszeit
| erstellt von Alter Wein- 2 Kommentare
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Die Lebenszeit Unsere Lebenszeit ist endlich - das ist mir bewusst daraus ergibt sich manchmal Frust für dieses Leben kann niemand einen Zuschlag geben sich auf das Wesentliche besinnen da die Stunden schnell verrinnen zum Leben, Lieben und Hassen das Letztere werde ich lassen zum Weinen und Lachen um anderen Freude zu machen. 21.07.19 © alterwein
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
Ich und die Freude
| erstellt von Franz von Tanne- 2 Kommentare
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Froh bin ich nur betäubt Denn das mich mal etwas freut Dafür blend’ ich hundert Dinge aus Schluck ich tausend Schatten runter Lass sie nicht mehr raus Nie wieder Dann bin ich für ne Weile munter Tanze, singe Lieder Bis ich spüre Dass es nicht so einfach ist Dass ich mich belüge Dass mein Innerstes mich frisst
letzter Beitrag von eiselfe, -
Werde dich zerstören
| erstellt von Loui.Lou- 0 Kommentare
- 824 Aufrufe
Was hast du mir angetan treibst mich in den Wahn nur noch geweint hast wohl nicht gemeint, dass ich dich jetzt hasse dich an deiner Nase fasse dir das heim zahl dein Herz wird kahl ich werde dich kaputt machen und dabei noch genüsslich lachen sollte ich dich vorwarnen? nein, du wirst es selbst merken an deiner Strategie herum werken es wird dir jedoch nicht helfen verlassen haben dich die Elfen bin bereit dabei, dich zu zerstören würdest mir eh nicht zuhören naja, selbstschuld hast es nicht anders gewollt warte nur darauf, dass dein Herz davon rollt hast mich unterschätzt während dessen habe ich die Messer gewetzt wirst das jet…
letzter Beitrag von Loui.Lou, -
feedback jeder art Depression
| erstellt von Ponorist- 4 Kommentare
- 824 Aufrufe
Depression kompressiv ungeatmete Pein strahlend nach innen mit Dunkelheit, die vor dem Licht schon war die mich fühlend tasten lässt, Ohne Licht, das überflutet schwarz verbrannt vom blinden Sehen trizyklisch antidepressiveskes Siechtum in Watte geschmiertes Automatendasein unkrank unwehrhaftes Panzergetier aus Leere eingetaucht in klebriges Negativ konserviert mit projektiven Halbwahrheiten anhaftend überdeckt mit Alltag
letzter Beitrag von Ponorist, -
Alles braucht seinen weg, alles braucht seine zeit. Auch wenn wir es nicht glauben Macht sich freiheit breit Verlieren wir auch die geduld, vergeben wir uns nicht. Und am ende steht die schuld, die in unsere herzen sticht wir sollten es hinter uns lassen. Uns endlich erheben. Wenn die narben verblassen, werden wir trost erleben. Wer fragt denn nach dem warum Wer glaubt an einen sinn. Und doch bleibe ich stumm, weil auch ich schuldig geblieben bin.
letzter Beitrag von FJAK, -
feedback jeder art Versunken
| erstellt von Schmuddelkind- 4 Kommentare
- 824 Aufrufe
Du sankst fast wie der Mond hinab in jenes unbekannte Grab, so tief durch wirre Kreise. Verschwommen gab die Drift dich dar, als einen trüben Schatten gar. Da ward es schrecklich leise. Und als der See zur Ruhe kam, dein Bild darin verschwunden, da habe ich nur Schuld und Scham in seinem Glanz gefunden. (Aus dem Fundus)
letzter Beitrag von Schmuddelkind, -
Egoismus eines Gebrochenen
| erstellt von Melinamareen- 0 Kommentare
- 823 Aufrufe
Die Leere in meinen Augen, siehst selbst dass du kein Feuer entfachst. Inzwischen habe ich gelacht, was hab ich mir selber an Emotionalität vorgemacht? Denkst du meine Zärtlichkeiten sind wirklich dir gewidtmet? Erahn das es so ganz sicher nicht ist. Einziges verlangen ist Zärtlichkeiten zu verteilen, es kann auch fremde Körperwärme völligst ausreichen. Man du hast es nicht verstanden, Ängste sind bei mir ausschließlich vorhanden, nicht die Angst genau dich zu verlieren, sondern zu wissen wen anderes für meine zwecke finden zu müssen, erneut Kraft aufbringen um die männliche härte zu entrüsten. Um mich folglich damit zu brüsten wie eine Schlange See…
letzter Beitrag von Melinamareen, -
Die Lieder der Toten
| erstellt von daata- 0 Kommentare
- 823 Aufrufe
Die Lieder der Toten Die Zeit eigentlich ist niemand bereit Doch alles zerfällt zu Staub Es ist nur ein Raub Der Funke vergeht im Wind Seelen versinken im Morast Unschuldige kommen in den Knast Was das bringt? Und doch Erlösung wie das klingen der Mandoline wie der Waffenstillstand der Marine wie das Lächeln der Sonne und doch keine Wonne der Natur ´s Lösung Es ist wie Ertrinken in Feuer wie das einstürzen von Gemäuern Herzen werden von Säure verzehrt und doch wird jeder Niedergang geehrt Die Lieder der Toten sind die Wehklagen der Lebenden Es gehört sich verboten Das Lächeln der Sterbende
letzter Beitrag von daata, -
Trübe Aussichten
| erstellt von Freiform- 4 Kommentare
- 823 Aufrufe
Bindfäden tränken die Landschaft in Tristes mein Antrieb fest in Melancholie verwurzelt langsam ziehen die Tage vorbei während im Haus Stillstand herrscht Nur träge schlägt mein Herz und jedes einzelne Pochen erinnert mich daran dass ich noch lebe Geduldig warte ich dass es endlich wieder aufklart nicht nur das Wetter
letzter Beitrag von Freiform, -
Liebe macht aus Menschen Diebe
| erstellt von Poeticphil- 1 Kommentar
- 822 Aufrufe
Wenn man Liebe bekommt, ist man froh! Aber ist die Liebe mal nicht da, fühlt man sich als ob man innerlich verkommt! So als wenn etwas fehlt. Als wenn dich grad jemand bestehlt. Man kann sich nicht dagegen wehren, Sich nur selbst belehren, Wer die Liebe will muss auch dem Schmerz gewähren.
letzter Beitrag von Hippolyt, -
feedback jeder art Fünf Buchstaben des Entsetzens
| erstellt von Sternwanderer- 5 Kommentare
- 822 Aufrufe
Keine Worte für die 5 Buchstaben des Entsetzens - KRIEG ~ und wieder müssen Menschen wegen eines Despoten sterben ~ und wieder geht die Sonne im Rauchschwaden der Bomben unter ~ und ich hoffe sehr, dass sich das Tor zur Verdammnis für den machtgierigen Herrn öffnet "Sag mir wo die Blumen sind" - Marlene Dietrich Das Spruchbild ist schon fünf Jahre alt und ich würde es heute ein klein wenig anders formulieren leider finde ich kein geeignetes Bild mit Schwert mehr bei Pixabay um es abzuändern.
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
Ich bin dann mal weg
| erstellt von Freiform- 2 Kommentare
- 822 Aufrufe
Ich würd dir gerne schreiben ich würde gern noch bleiben doch so wie ich hier stehe bin ich froh das ich gehe Zu lang hab ich gewartet deine Launen sind entartet was einst war immer spaßig heute nur noch garstig Die Liebe scheint verflogen aus der ich Kraft gesogen bring Amor seinen Pfeil und suche nun mein Heil
letzter Beitrag von Freiform, -
Schwarzes Kleid
| erstellt von fairykate- 1 Kommentar
- 822 Aufrufe
Die dunkle Seite hat sich gezeigt Niemals war ich dafür bereit Der Abgrund vor mir, kalt, bizarr Wie glücklich ich bis eben war Die Seele trägt ein schwarzes Kleid Bringt Kummer, Ohnmacht, Wut und Leid Verdeckt das Gute, bringt den Hass Ich bin voll Angst, die Liebe blass Die Trauer bringt nicht mehr die Tränen In Sicherheit mich niemals wähnen Ich lauf davon, weit weg von ihm Will nur hinfort, ihn nicht mehr sehn Das schwarze Kleid, so eng geschnürt Hat meine Seele tief berührt Bringt nur noch Schatten, niemals Licht Erstickt es und mein Herz zerbricht Die Hoffnung stirbt, kein Funke da Es bleibt nur Trug, nichts scheint mehr…
letzter Beitrag von das A-, -
feedback jeder art Verwehte Hoffnung
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
- 3 Kommentare
- 821 Aufrufe
Verwehte Hoffnung Es ist die Angst, die mich umtreibt wie viel Zeit bleibt mir mit dir wenn sich der Tag dem Ende neigt stehe ich vielleicht alleine hier Es ist das Herz, das bleibt zurück es schlägt doch nur für dich allein wir brauchen nur einen Funken Glück dann stellt sich Besserung schon ein Es ist das Leben, was dir geraubt du kämpfst, doch dich verlässt der Mut verwehte Hoffnung, ich habe geglaubt es wird bestimmt alles wieder gut Es ist der Abschied, der mich quält der Kummer, den das Leben schreibt es ist die Zeit, die letztlich fehlt als dieser Tag sich de…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Am Ende angekommen
| erstellt von to develop- 0 Kommentare
- 821 Aufrufe
Menschen, Hüllen um Hüllen, die sich voneinander zu befreien versuchen. Jeder einzelne, geplagt von stechenden Selbstzweifeln, unmöglich sie abzuschütteln. Brennender Atem, zerreist die innere Stärke. Täglich werden erdrückende Worte, ohne Wahl verinnerlicht. Das Herz verschließt die Augen vor der unendlichen Freiheit. Ein bodenloser Abgrund, erbaut von und unseren eigenen Leuten. Ein wiederhallender Seufzer der Depression, wie Wasser das erdrückt und ertränkt. Der dunkle Schleier dreht sich im Kreis, von unsichtbarer Hand zu Unheil verführt. Atemlose Stille wird der größte Freund, unserer gekreuzigter Geister,…
letzter Beitrag von to develop, -
feedback jeder art Himmel und Hölle
| erstellt von Zarathustra- 2 Kommentare
- 821 Aufrufe
Schaue gen Himmel, getroffen von Wonne Spreize meine Flügel, schreie:"ich komme!" Über jeder Wolke, fliege höher als ich sollte Wie bei Ikarus, zum Verhängnis wird die Sonne Verliere meine Flügel, stürze hinab Körper gespannt, wie ein Adler auf Jagd Flüsse, Täler, Hügel zersprangen Die Unterwelt nimmt mich wieder gefangen Hades grüßt und lacht, fragt:"Warum so blass?" Bleibe ruhig und gefasst, doch kurz nicht aufgepasst Von Dämonen überrascht, aus dem Gleichgewicht gebracht Spüre ihre Macht, regungslos von all der Last "Sinnlos diese Schlacht, hier ist dein Platz!" "Bin ein Enthusi…
letzter Beitrag von Zarathustra, -
feedback jeder art Dein Amen
| erstellt von Dionysos von Enno- 1 Kommentar
- 821 Aufrufe
Übervoll gehst du zur Neige Je länger man Dich schweigend betrachtet umso verzweifelter gibst Du Dich her weil Du nicht aus Deiner Quelle schöpfst wird sie versiegen Wie das Licht in Deiner Brust das heiße Träume staut Sie treten über die Ufer der Nacht und stören laut Dein Amen
letzter Beitrag von Carlos, -
Meine Beine wurden immer kürzer, keiner hats gemerkt. Hab mich mit fremden Federn geschmückt und vorher geteert. Du wusstest, du hast nichts von meinem Leben gesehn. Ich ließ dich nicht in mein Kartenhaus, sondern am Eingang stehn. Hier wartet: unerforschtes Gebiet Territorium: welches niemand sonst sieht. Meine Eigenarten hab ich für dich frisch verpackt es liegt nicht an dir, ich fühl mich nur immer so nackt. Deshalb hab ich mir auch etwas gestrickt, niemand hat je das Innere des Gebildes erblickt. Hätt ich's dir nur gesagt oder geschrieben... Vielleicht wär es dann anders und du wärst geblieben...
letzter Beitrag von Rethor, -
feedback jeder art Dunkel bleibt die Nacht
| erstellt von Teddybär- 10 Kommentare
- 820 Aufrufe
Dunkel bleibt die Nacht Die Kinder sehen aus wie Greise Die Alten tanzen Ringelreihen Der grimme Tod spielt seine Weise. Die Erde liegt in Schutt und Asche Bomben bringen Tod und Elend Schnell geleert die letzte Flasche. Der Mensch gleicht einem Wurm Kein Gott wird ihn erlösen Stumm steht da der Glockenturm. Das Licht am Horizont ist Feuer Gelegt durch Niedertracht und Wahn Und dafür bezahlt man teuer. Wir ahnten, dass es einmal kracht Des Menschen Lichter sind erloschen Auf ewig dunkel bleibt die Nacht. © Herbert Kaiser
letzter Beitrag von Teddybär, -
Kein Platz
| erstellt von Bakhadi- 0 Kommentare
- 820 Aufrufe
Hallo zusammen! Das Folgende entstand aus der Not heraus einem großen Schmerz ein Ventil zu geben. Jetzt nachdem ich ein wenig Abstand von meiner damaligen Situation habe frage ich mich vor allem im Hinblick auf das was ich geschrieben habe, was ein Außenstehender darin erkennt, und ob es vielleicht dem entspricht was ich damals beabsichtigt habe auszudrücken. Ich bin noch neu hier und was Lyrik betrifft wohl das was man einen Amateur nennt. :lol: Mich interessiert vor allen Dingen auch konstruktive Kritik überall wo sie zu finden ist! :roll: KEIN PLATZ Das geistig‘ Aug‘ es schmachtet. Es wittert ihre Nähe. Nur auf den Sieg es achtet, und …
letzter Beitrag von Bakhadi, -
feedback jeder art Auf heimlichen Wegen
| erstellt von Rhoberta- 1 Follower
- 4 Kommentare
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Auf heimlichen Wegen wanderten Gedanken und erkundeten verborgene Orte ruhten aus an geheimen Plätzen flüsternder Zärtlichkeit schickten Botschaft und Antwort kam geflogen ganz heimlich still und leise an verborgene Orte auf heimlichen Wegen wanderten Gedanken sie haben dich belogen
letzter Beitrag von Rhoberta, -
textarbeit erwünscht Hurt
| erstellt von ajay- 1 Kommentar
- 819 Aufrufe
Ich tat mir heute weh nur um zu wissen ob ich des fühlens noch mächtig bin Ich tat mir heute weh. Was wurde nur aus mir, ich habe eine lüge geträumt. Ich bin bis heute nie echt gewesen und doch weiß ich was echt ist denn ich tat mir heute weh Nimm mir alles denn ich habe nichts Ich sitze in einem cafe und tu mir weh Im radio Hurt von Johnny cash Ich weiß was echt ist denn ich tat mir heute weh Vielleicht kann ja der ein oder andere eine eigeninterpretation des Songs hier Posten? LG Jassir
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art Gutgemeinte Lobotomie
| erstellt von Dionysos von Enno- 1 Follower
- 3 Kommentare
- 819 Aufrufe
Man hat sie leer gemacht im Vorderhirn. Die Haut so rosig und so licht. Feiner Schweiß auf ihrer Stirn zeugt noch vom Kampf um ihr Gesicht. (den sie verlor) Blut tropft ihr aus dem Ohr. Das kommt vom Hämmern. (Bevor sie wegdämmern, kommt sowas schonmal vor) Das Kind bleibt jetzt ganz still und lieb !! Ein Kind, das nie mehr Mutter schrie. Ein Kind, ein bisschen littiti. Ein Kind, das fortan schwieg. Dem kommt nichts mehr böses in den Sinn ! (Es sucht, doch weiß es nicht mehr was. Es tastet sein Gesichtchen ab...) Da! Dem fehlt e…
letzter Beitrag von Amadea, -
Kreis der Angst
| erstellt von Judas Steinbeck- 0 Kommentare
- 819 Aufrufe
Kreis der Angst Ich stehe hier vor meiner Tür und schau auf die Welt, wie sie schlimmer nicht könnte sein. Die Welt, die ich seh, ist voller Haß und Gewalt und ich steh allein, verängstigt und klein. Ich blick durch den Schleier, der da Hoffnungslosigkeit genannt. Seh in meiner Verblendung nicht die Hand, die mir gereicht wird um zu trösten meine Seele. Erkenne nicht, daß ich selbst mich quäle und so weiche ich zurück voller Schmerz, Angst und Pein. Zieh mich zurück, schließe die Tür und bin wieder allein. Mein Dasein, bestimmt von Angst und Schmerz verkümmert immer mehr. Ich fürchte mich vor der Welt und es ist unfaßbar schwer …
letzter Beitrag von Judas Steinbeck, -
feedback jeder art schweigezeit
| erstellt von Perry- 6 Kommentare
- 819 Aufrufe
schweigezeit ausgelaugt vom wellen des alltags liege ich auf dem bett trauere den zeiten hinterher als wir uns noch gegenseitig mut und trost zusprachen im traum irre ich durch gänge der erinnerung öffne zimmer in denen wir gemeinsam gelacht geweint und uns scheinbar zeitlos geliebt haben alles mutet wie früher an nur das ticken der uhr ist verstummt die rosen sind vertrocknet und der sprudelnde quell deiner worte ist versiegt schweigezeit (mit Sound).mp4
letzter Beitrag von Perry, -
Soziale wirklichkeit
| erstellt von LadyLou- 0 Kommentare
- 819 Aufrufe
Es ist immer der selbe Trott, Morgens viel schieben langeweile, Andere leben in stetiger Eile, Beides gemischt in einem Raum geht kaum. Zuhause bei den Eltern schleimen, Um das Geld in den Arsch geschoben zu bekommen, Dann gehts los zum Schminke kaufen, Und Partys planen ohne Elterns wissen. Am Abend gehen viele Heim, Oder Eltern denken sie schlafen bei Freunden, Dabei sind sie auf Party mit hartem Alk, Während die anderen schlafend Zuhause liegen.
letzter Beitrag von LadyLou, -
feedback jeder art Träne
| erstellt von Ponorist- 2 Kommentare
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Träne Lauf, Tropfen, zur Erde nieder. Ausgestoßenheitsgefühl Lass das Universum beben Von dem du, abgetrennt, entstammst. Werde Meer aus Wasser, Salz Krieche in der Demutsgeste, Die dir eigen ist. So folge Der Spur über der Wangen Weite. Ist so sehr deine Natur Zu öffnen die Gewalten Durch deine Flucht. Zu halten Gibt es nichts, die Seelen nur.
letzter Beitrag von Ponorist, -
Des Lebens wirre Wege
| erstellt von Happyseed- 0 Kommentare
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Des Lebens wirre Wege Schwer des Lebens wirre Wege liegen, auf Schultern die eigentlich viel gewohnt. Doch scheinen Bemühungen nichts zu wiegen, nicht vor eigenem Spott und Hohn . Nur ein weiterer flüchtiger Moment mir gegeben wart, wurd jedoch sofort durch den nächsten Ersetzt. Ein weiteres Ereignis welches in mein Leben trat, nur eins das sich wieder nicht durchsetzt. Nicht voll Trauer, nicht voll Wut, die mich lässt ermatten. Nur die Leere selbst es tut, stellt mich in ihren dunklen Schatten. Schwer des Lebens wirre Wege liegen, auf Schultern die eigentlich viel gewohnt. Doch scheinen Bemühungen nichts zu wiegen, nicht vor ei…
letzter Beitrag von Happyseed, -
Las kaum ein Abschiedsbrief wo nur eine Träne lief Meine letzten Worte gerichtet an dich alle warn sie so ersichtlich Trotz Lügen die ich erlebte innerlich nur noch bebte drohte mir kein Bangen nur mein ewiges Verlangen Getrauen wollt ich mich und weg rennen augenblicklich Hinter mir alles lassen gehen entlang den Straßen Verkünden stolz mein Gewinn erkennen wer ich wirklich bin Begreifen müsst ich noch lernen Wissen nahm ich aus den Sternen Vertraute voll und ganz ihren lieblichen Glanz Und doch Gewandelt hast du dich... Ja und schnell dies ge…
letzter Beitrag von Minzblatt, -
feedback jeder art Ein Omen
| erstellt von Hera Klit- 5 Kommentare
- 817 Aufrufe
Ein Omen Ich sehe es mit Schrecken, Elstern brüten auf meinem liebsten Gartenbaum. Streckt die Todesgöttin Hel nun doch schon ihre Hand nach mir aus? Sollte dies ein Omen sein? Was wollen Satans Seelenräuber von mir? Bald werde ich hier fort sein, können sie nicht warten, bis ich in Sicherheit bin? Ich habe das Treiben dieser diebischen Räuber niemals dulden können. Aber ich greife nicht zum Besenstil und steige nicht ins Geäst hinauf. Wird mir dieses Erdulden des Bösen letztlich zum Verhängnis werden? Oder ist meine Nachgiebigkeit ein Zeichen meiner tieferen Ak…
letzter Beitrag von Amadea, -
feedback jeder art Menschenkein
| erstellt von S. Athmos Welakis- 1 Follower
- 9 Kommentare
- 817 Aufrufe
19.11.2013 Menschenkein Menschenkein Schaut vergittert auf die Straße Menschenkein Keine Seele Hier Kein Wort Vater – Vater!!! Winkt Und geht Der Körper bebt Wehrend Schlägt das Herz Der Geist Gefangen In Sprachlosigkeit Zwang und Schmerz Drosseln Menschenkein Mutter – warum??? Wach auf! Ewigkeit Menschenkein Starrt vergittert auf die Straße Leer Der Körper quält Das Herz Ist ausgeschlagen S. Athmos Welakis
letzter Beitrag von S. Athmos Welakis, -
Schattenwelt
| erstellt von eiselfe- 0 Kommentare
- 816 Aufrufe
Du stehst nur da, dein Blick ist leer wohin dein Weg geht, du weißt es nicht mehr. Fühlst dich so ausgebrannt und allein die Stimme versagt, kannst nicht mal schrein. Spürst keine Freude auch keinen Schmerz nur langsam noch, schlägt dein kaltes Herz. Der Rest deines Körpers - ist wie tot sendet SOS - Signale - Leben in Not. Du hoffst auf ein Zeichen von irgendwoher die Hoffnung vergebens, es kommt nichts mehr. Da stehst du noch immer, hast den Weg aus den Augen verloren wärst du doch nie geboren ...
letzter Beitrag von eiselfe, -
Aufgefangen
| erstellt von fairykate- 0 Kommentare
- 816 Aufrufe
Ich spüre den Druck, schon sah ihn kommen Lass ihn an mich ran, ich bin wie benommen Gefangen bin ich, kann garnichts mehr tun Mein Geist ist voll Chaos, niemals kann ich ruhn Du sprichst mich dann an, doch ich höre nicht So laut deine Stimme den Raum auch durchbricht Sie prallt an mir ab, ich lasse dich kalt Dein Wille auf meine Unnahbarkeit prallt So sehr du auch bittest und dein Blick mich fragt Die Antwort von mir, die Regung versagt Ich bin wie versteinert, voll Härte, verschlossen Nichts kann mich bewegen, nichts macht mich betroffen Ich blende dich aus, spür Wut in mir steigen Doch kann sie nicht raus, ich will sie nicht zeigen …
letzter Beitrag von fairykate, -
nur kommentar Hinter dem Horizont
| erstellt von Elisabetta Monte- 5 Kommentare
- 816 Aufrufe
Hinter dem Horizont Einst nanntest du mich deinen Sechser im Lotto. Nun fühle ich mich wie ein Fehllos. Hinter dem Horizont geht’s weiter ~ irgendwann © Elisabetta Monte
letzter Beitrag von Elisabetta Monte, -
feedback jeder art Rückblick
| erstellt von gummibaum- 6 Kommentare
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Er schlief kaum mehr, die Nacht war wie zerrissen, und planlos jagte er durch seinen Tag, hob vieles auf, war kurz darin verbissen und ließ es und verspielte den Ertrag. Er riss sich selbst die Federn aus, zerfetzte, was ihn beflügeln sollte und nicht trug, so war nun alles gut, was ihn verletzte, womit er sein Versagen niederschlug. Sein Anspruch war zuvor zu hoch gewesen, das ließ ihn taumeln, warf ihn aus der Bahn. Erst dann entpuppte sich dies sture Wesen als gänzlich sinnlos, als begehrter Wahn. (aus dem Fundus)
letzter Beitrag von gummibaum, -
!Brennendes Herz!
| erstellt von Diana-Celine- 0 Kommentare
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Brennendes Herz, geschunden, voll Trauer, zuckend im Schmerz, drum herum eine Mauer. Unüberwindlich an Höhe und Stärke. Ist die Seele auch kindlich, hier ist Böses am Werke. Es hält mich gefangen in Dunkelheit, von Tränen verhängen- zum Sterben bereit. So soll es nun sein! Dieser Welt entrückt, tanz ich den letzten Walzer allein und es gibt kein zurück. Ein Stummer Schrei, zerreißt die Stille der Nacht. Sehnsucht, Hoffnung - vorbei und Lizifer hält Totenwacht. Brennendes Herz, erloschen in Trauer, ein Stein nur im Schmerz, drum herum eine Mauer!
letzter Beitrag von Diana-Celine, -
Wie weh mir ist
| erstellt von Behutsalem- 2 Kommentare
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Wie weh mir ist, so scharf gekantet, bin zweigeteilt, mit einem Mal, es schneidet Sorge tiefe Wunden, wie ein Messer, hart aus Stahl. So blut ich aus in diesem Stillstand, der von mir das Schöne nimmt. Die Trauer lässt den Atem stocken, weil nur Verzweiflung mich bestimmt. Am Grat steh ich und kenn den Abgrund, und lass ich los, dann falle ich. doch halt ich mich am letzten Ast, so spüre ich, wie weh mir ist.
letzter Beitrag von Perry,
