Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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Seelenfenster
| erstellt von Aichi- 2 Kommentare
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Seelenfenster Mit einem Fingerdeut Durch den Blickwinkel deines verfärbten Seins Wir, Hand in Hand im trüben See Das Zirpen der purpurgoldenen Zikaden Die Sekunden stürzen … unzählbar elendig Wir, mit welkenden Gemütern
letzter Beitrag von Aichi, -
feedback jeder art Heiligabend doch kein Ende
| erstellt von krampus.schatten- 5 Kommentare
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Heiligabend, doch kein Ende Heiligabend ist schon da, das Baby geboren, am Morgen, namens Krasus. Wie kam es dazu, ich erzähle im Nu, doch alles Begann um 4:26. Um 4, 26 stand Kramperl und's Engerl, schon früh im Krankenhaus, 10 Kilometer, weit weg vom Haus. Begeisterung der Eltern, Hebammen um's Engerl. G'schwind geht's ins Bett, das Engerl gebärt. Kein Kaiserschnitt, nicht Natur, von Wehen keine Spur. Krächzen tut etwas, da ist er doch schon, der Storch van Kletzwas, nimmt Platz am Storchthron.…
letzter Beitrag von Melda-Sabine Fischer, -
feedback jeder art Das verflixte siebente Jahr
| erstellt von Moni- 1 Follower
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Das verflixte siebente Jahr Er sitzt am Fluss, versunken in Gedanken. Sein Herz ist voll mit Kummer bis zum Rand. Die heile Welt von einst bringt ihn ins Wanken beim Blick auf dieses Bild in seiner Hand. Das Hochzeitsbild entstand vor sieben Jahren, zeigt Menschen voller Liebe und Respekt. Wie glücklich sie doch miteinander waren. Ihr großer Tag war grenzenlos perfekt. Sie tanzten voller Glück auf Wolke sieben, die Braut in Weiß mit rotem Rosenstrauß. Statt Eheschwur, sich ehren, achten, lieben, liegt nun ein Haufen Scherben vor dem Haus. Er denkt zurück, wann hat es angefangen? Wann schlich die große Liebe leise fort? Zwei Tränen…
letzter Beitrag von Moni, -
Nebel
| erstellt von TommyJaeseong- 0 Kommentare
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Nachdem ich in letzter Zeit endlich einmal wieder kreative Phasen erlebe, kommt natürlich auch mal das ein oder andere Gedichte dabei durch, dass ich hier gerne mit euch teilen würde. Heute geht es um ein düsteres, mysteriöses was ich für eines meiner besten Werke halte. Dunkel sind die Nebel die sich ziehen durch die Länder und sie streifen in ihrer Dunkelheit durch die Wälder über Felder bis zu Dörfern und in Städte. Und im Nebel herrscht das Böse was die Länder gar zerstört und das Leben welches es findet ohne Gnade in Stücke reist. Und der Nebel als dieser Mörder und Zerstörer lässt die Welt wohl untergehn we…
letzter Beitrag von TommyJaeseong, -
feedback jeder art Gutgemeinte Lobotomie
| erstellt von Dionysos von Enno- 1 Follower
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Man hat sie leer gemacht im Vorderhirn. Die Haut so rosig und so licht. Feiner Schweiß auf ihrer Stirn zeugt noch vom Kampf um ihr Gesicht. (den sie verlor) Blut tropft ihr aus dem Ohr. Das kommt vom Hämmern. (Bevor sie wegdämmern, kommt sowas schonmal vor) Das Kind bleibt jetzt ganz still und lieb !! Ein Kind, das nie mehr Mutter schrie. Ein Kind, ein bisschen littiti. Ein Kind, das fortan schwieg. Dem kommt nichts mehr böses in den Sinn ! (Es sucht, doch weiß es nicht mehr was. Es tastet sein Gesichtchen ab...) Da! Dem fehlt e…
letzter Beitrag von Amadea, -
Schlafen gelegt
| erstellt von Aichi- 2 Kommentare
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Schlafen gelegt Silbrige Mondstreifen ruhen auf der Fensterbank Entlang dem unbiegsamen Spalt klettert die Trübheit hindurch Mit eingedrückter Kehle suche ich nach der Gier in deinen Augen, die meinen Atem verschlungen hat Mit dem Stethoskop an der pochenden Schläfe Mein Puls hat sich schlafen gelegt …
letzter Beitrag von Aichi, -
feedback jeder art Warum?
| erstellt von Sidgrani- 6 Kommentare
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Warum sie sprang in jener Nacht, das hab ich nie verstanden. Sie war doch froh, hat viel gelacht , ich starb, als wir sie fanden. Mein Leben ist nun ohne Sinn, weil ich alleine nutzlos bin, mein Herz quält sich zuschanden.
letzter Beitrag von Sidgrani, -
feedback jeder art Verharren
| erstellt von Marcel- 3 Kommentare
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Verharren Machen oder bleiben lassen versuchen gibt es nicht deshalb lebt sie sich ab an seiner Lieblosigkeit Die Leere tut kaum noch weh dieses Nichts im Bauch das auch mit Rotwein und Schokolade kein sprießendes Etwas mehr wird Sie putzt und kocht löst Kreuzworträtsel versucht jede neue Diät und scheitert an einem Hunger der sie aufbläht zu einem gewaltigen Vorwurf Nachts zählt sie seine Atemaussetzer morgens hört sie ihn gehen die schweren Schritte im Treppenhaus dann liegt sie still ganz still
letzter Beitrag von Marcel, -
feedback jeder art Terpentin on the rocks
| erstellt von Ed Zend- 1 Kommentar
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Bier an einem sonnigen Vormittag, keine Uhr, kein Kalender, Termine nur aufgezwungen, geh Lady, geh zum Frisör, komm wieder oder nicht, ich bin da oder nicht. Zieh mit Celine in den Krieg, gehe mit Solschenizyn in den Gulag, lebe mit Masarik in ner WG, lebe den Beat, wir sehen uns im Rad der Zeit. Tag & Nachtgleiche – Diagnose retardierte Wahrnehmung, Flug durch die Geschichte, satellitengestützte Beobachtungssysteme. Zieht mich runter der ganze Quatsch, da hilft kein Terpentin on the rocks, auch kein Job, einzig die Süße des Honigs hält mich wach, Honig…
letzter Beitrag von tobik, -
Erkenntnis
| erstellt von Dyrian- 0 Kommentare
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Erkenntnis Die Zuversicht gerät ins Wanken, Die tragende Säule, der Hoffnung bricht. Kraftlos, stürzt das Fundament, Wundervoll, grausam in sich zusammen. Die Blume des Lebens beginnt zu welken, Schwächlich neigt sie der Erde sich zu. Die letzen Blätter sinken bedächtig, Und einsam legt sie sich müde zur Ruh. Mit einem letzten bunten Leuchten, Versinkt die Sonne am Horizont. Taucht ein letztes mal noch in Liebe, Die Traurige Welt, die nun entstellt.
letzter Beitrag von Dyrian, -
feedback jeder art Es
| erstellt von Letreo71- 7 Kommentare
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Kinder die Gewalt erfahren, leiden noch in späten Jahren, spüren stets den Schmerz, die Pein, hören niemals auf zu schrein. Lernen nicht es loszulassen, liebend gern sich selbst zu hassen, scheitern oft damit zu brechen und behüten ihr Versprechen. Still zu schweigen, zu vergessen, doch der Frust scheint sie zu fressen, weil sie sich als Täter fühlen und die Angst, es wegzuspülen, sitzt so fest in ihrem Leibe und der Grund, weshalb ichs schreibe, dürfte kein Geheimnis sein. Unermesslich groß, nicht klein, ist, was mir zu schaffen macht, so wie neulich, es war N…
letzter Beitrag von Georg C. Peter, -
Ad infinitum
| erstellt von Aichi- 1 Kommentar
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Ad infinitum Das Schweigen Sitzt mit mir in der Dunkelheit Ich winde mich Im Schmerz der Vergangenheit Und mein eingeschlagenes Herz Bleibt für immer Eine ewige Krankheit Wohin gehen die Tränen, die lange schwarze Bahnen über mein Gesicht ziehen Der Schrei Erstickt durch die eine Wahrheit, die ich mir selbst in das Ohr geflüstert habe Wohin… An diesem Gedicht arbeite ich schon länger. Habt ihr noch irgendwelche Verbesserungsvorschläge? Würde mich über ein paar Kommis freuen. Gruß Aichi
letzter Beitrag von Mary Lou, -
feedback jeder art So oft
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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So oft Wie oft hab ich die Welt verflucht wenn sie sich einfach weiterdreht mein Leben zu halten versucht das ständig immer weitergeht Wie oft hab ich den Wind befragt wenn er aus fernen Ländern kam wie oft die Einsamkeit beklagt die mich in ihre Arme nahm Wie soll mein Leben weitergehn wenn Sehnsucht übermächtig ist ich hoffe auf ein Wiedersehn und finde dich, wo du auch bist
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Irgendwo, im Nirgendwo
| erstellt von Herzchen- 0 Kommentare
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Irgendwo, im Nirgendwo Irgendwo ist ganz verborgen, ein Regenbogen. Irgendwann ist er verblasst. Irgendwo schreit ein Kind, herzzerreißend, Irgendwann blieb nur Verzweiflung in der Stille. Irgendwo ist Blut geflossen, im Scherbenmeer. Irgendwo war ein Freund, der Brücken baute über die gefährlichen Spitzen. Irgendwann gab es diese nicht mehr. Zurück blieb nur der verblasste Regenbogen, über der Stille im roten Gewässer.
letzter Beitrag von Herzchen, -
Ich und die Freude
| erstellt von Franz von Tanne- 2 Kommentare
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Froh bin ich nur betäubt Denn das mich mal etwas freut Dafür blend’ ich hundert Dinge aus Schluck ich tausend Schatten runter Lass sie nicht mehr raus Nie wieder Dann bin ich für ne Weile munter Tanze, singe Lieder Bis ich spüre Dass es nicht so einfach ist Dass ich mich belüge Dass mein Innerstes mich frisst
letzter Beitrag von eiselfe, -
feedback jeder art In Memoriam
| erstellt von Carlos- 5 Kommentare
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Ich habe den Namen dieses Mannes vergessen er saß auf der Terrasse der "Zeitungsente" die Diplomarbeit seiner Tochter lesend Ein paar Monate später folgte ich seiner Asche die Urne mit seiner Asche mit beiden Händen vornweg von seiner Tochter getragen
letzter Beitrag von Carlos, -
nur kommentar Wiederbelebungsversuch
| erstellt von Stavanger- 8 Kommentare
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Am Lauf der Düssel wuchs ich auf, als Brombeer- und Revolverheld. Zwar war's kein großer Wasserlauf, doch mindestens die halbe Welt. Ich galt in Fach- und Kinderkreisen mit nur zehn Jahren auf dem Rücken als Schreck der Witwen und der Waisen und König aller Düsselbrücken. Auf einer solchen steh ich wieder, um jener Zeit Tribut zu zollen. Ich schaue auf das Flüsslein nieder - und hätte doch nicht kommen sollen. Denn nirgends ist hier eine Spur von mir und meiner Zeit zu finden. Ich seufze, und es bleibt mir nur, so schnell wie möglich zu verschwinden.
letzter Beitrag von Stavanger, -
Am Ende steht ein Wort. Es steht einsam geschrieben, treibt mit den Tränen fort. Nichts ist mehr geblieben! Eine einzige,traurige Frage. Die Antwort schweigt sich aus. Und immer wieder diese Klage, wie halt ich es nur aus? Buchstaben aneinandergereiht, lassen mich verwirrt zurück. war es wirklich schon so weit? Zerbrochenes , kostbares Glück! Spreche weinend dieses Wort, doch der Himmel bleibt stumm. Es trug dich weit von mir fort. und am Ende steht es "Warum?". Liebe Grüße Muse Leer,den 3.Oktober 2009
letzter Beitrag von muse 208, -
Ich streiche durch die Wälder Ich fühle keinen Schmerz Denn meine Wunden heilen Nur eine Narbe schmückt mein Herz Die Zärtlichkeit der Wölfe Nicht lang genug mit dir geteilt Nur fünfunddreißig Stunden Bis der Ruf des Mondes mich ereilt Diese Liebe ist verboten Sie leugnet was wir sind Küss mich, Untoter Ein neuer Zyklus beginnt
letzter Beitrag von Angel, -
Abschied
| erstellt von yvan headmiller- 0 Kommentare
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Abschied was ist nur los mit dir mein Schatz, hab ich dich ums Wort gebracht? warum redest du nicht mehr? weil unser Spiel zu Ende ist naja was soll es schon bedeuten Spieler sind gut auszutauschen und ersÄtzen(d) mich für deine Triebe denk nur dran du spielst mit Liebe und so schön die Liebe ist ist sie auch mit Leid erfüllt Hiermit geb ich Dir mein Segen sollst wirklich glücklich sein auf deinen Wegen
letzter Beitrag von yvan headmiller, -
oder da drinnen und außen
| erstellt von nadir- 3 Kommentare
- 864 Aufrufe
blick aus fenstern. die erde trinkt regen. tropfen stecken dem wind tropfen stecken dem wind im körper tropfen stecken dem wind im körper wie abgetrennte stecknadelköpfe im fleisch. es rieselt das licht und rieselt wie staub in den nebel. der macht die welt ertrinken. der macht ein netz aus luft und regen. aus grau und grau. blick nach innen. in ihr ist eine landschaft versteint. ihre last macht schweigen. schweigen. sie lebt in einer einzigen pose. - weil's fein ist, nennts sie's erinnern. sprache. ihre zunge löscht ihr gesicht mit klirrenden worten. zuweilen schiebt sie schiebt ein lächeln in die hohle gebärde ihrer hände. …
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
Wie lange noch?
| erstellt von Gerri- 1 Kommentar
- 864 Aufrufe
Die Zeit verrinnt Korn für Korn fällt durch das Glas Immer weiter fort, die Erinnerung an einen fernen Traum. Ein Traum von Licht und Wärme, von Hoffnung und Vertrauen, Stück für Stück zerfließt, verblasst wie Nebelschwaden, die Hoffnung stürzt hinab, Zweifel zernagen das Vertrauen. Nur eine Frage beherrscht den Raum: Wie lange noch?
letzter Beitrag von Gerri, -
feedback jeder art Träne
| erstellt von Ponorist- 2 Kommentare
- 864 Aufrufe
Träne Lauf, Tropfen, zur Erde nieder. Ausgestoßenheitsgefühl Lass das Universum beben Von dem du, abgetrennt, entstammst. Werde Meer aus Wasser, Salz Krieche in der Demutsgeste, Die dir eigen ist. So folge Der Spur über der Wangen Weite. Ist so sehr deine Natur Zu öffnen die Gewalten Durch deine Flucht. Zu halten Gibt es nichts, die Seelen nur.
letzter Beitrag von Ponorist, -
Fieber Schatten an den Wänden Hundert Meter hoch Getürmt Auf deren Spitze Ich stehe. Salzige Wangen Getrocknet von Händen Heiße Die haltsuchend keine Stütze finden. Ein Schrei Aus trockener Kehle Während Der Turm zusammenbricht Dunkelheit. © by TEP, 30.10.2009
letzter Beitrag von TEP, -
Moritat vom Puppenspieler
| erstellt von rabensohn- 2 Kommentare
- 864 Aufrufe
Menschengesellschaft, hört die böse Geschichte vom Puppenspieler die ich hier berichte. Von der bösen Tat die der Meister der Kunst vollzogen hat. Seit Kindesbeinen steht er da, dunkle Augen, langes Haar. Auf Rummel und Markt, bei Fest und Spiel, Der Puppen hat er wohl gar viel. Die Jahre vergingen, mit spielen und singen. Aus dem Schüler wurde Gesell die Zeit verging wohl gar schnell. Selten bejubelt wurde der Künstler wohl, wurde oft Opfer von Spott und Hohn, In vielen Städten führte er auf, nahm des Volkes Hohn in Kauf. Er wandert weiter von Stadt zu Stadt, in der Hoffnung, dass er Glück wohl hat. Fortuna die Göttin…
letzter Beitrag von rabensohn, -
Und dann erkannte ich Ihn...
| erstellt von Sam Gold- 1 Kommentar
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Und bricht mein Innerstes hinaus; auf dass ich wirklich sterben kann... Ziehen mich Erinnerung und ferner Klang, von jeder Hoffnung abgewandt, schon wieder in den Bann... So zeugt das Ende unverdrossen blinden Widerhall; und geht erneut in sich verloren... Ein zarter Keim des Lebens; in der Wiege alter Träume; vor Einsamkeit erfroren...
letzter Beitrag von Nils, -
Der im Tale liegend Berg
| erstellt von Muehlenthal- 0 Kommentare
- 863 Aufrufe
Ich merke, dass ich nicht bemerk, Wie sich Einsamkeit vereint, Mit dem im Tale liegend Berg. Was ich sag, war nicht gemeint, So wie er es zu sagen scheint. Ich bin mit mir selbst per du, Der eine lacht, der andre weint. Öffne dich, und ich mach zu.
letzter Beitrag von Muehlenthal, -
leere wie lange noch kannst du deine gefühle unterdrücken wochen...monate...jahre... bis du irgendwann nichts mehr fühlst endlose leere du weißt es ist der falsche weg dennoch lebst du weiter tag für tag und kannst sie nicht mehr zulassen starr...kalt...erfroren... fliehst du in den schatten deiner selbst
letzter Beitrag von Kitt, -
feedback jeder art Auf heimlichen Wegen
| erstellt von Rhoberta- 1 Follower
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Auf heimlichen Wegen wanderten Gedanken und erkundeten verborgene Orte ruhten aus an geheimen Plätzen flüsternder Zärtlichkeit schickten Botschaft und Antwort kam geflogen ganz heimlich still und leise an verborgene Orte auf heimlichen Wegen wanderten Gedanken sie haben dich belogen
letzter Beitrag von Rhoberta, -
feedback jeder art Nicht bereit
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
- 4 Kommentare
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Nicht bereit Du bist nicht bereit die Tür nach dir zu schließen nicht einmal bereit hindurchzugehen du bleibst für den Moment noch bei ihm sitzen versuchst zu fassen versuchst zu verstehn fühlst dich hilflos verlassen und leer haderst mit dem Schicksal dem Sinn, deinem Leben ihn gehen zu lassen fällt unsagbar schwer befürchtest manchmal die Bilder verblassen was euch einst gegeben es fehlt dir so sehr
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art trügerische Liebe
| erstellt von la nuit- 1 Kommentar
- 862 Aufrufe
Ich dachte, du passt auf mich auf. Ich dachte, du behältst mich für immer bei dir. Ich dachte, du lässt mich nicht einfach so fallen. Ein starker Impuls durchfuhr mich und ich setzte entschlossen, von trügerischer Liebe getrieben, den entscheidenden Schritt ins Leere. Denn ich wusste, du würdest mich halten. Doch gerade in dieser Sekunde, kurz bevor ich deine Hand hätte ergreifen können, verschwand das Bild deiner Gestalt, als wäre es nie da gewesen. Ich griff ins Leere, während der Moment, in dem meine Füße auf Grund hätten treffen müssen, verstrich. Und dann brach eine Kaskade voll Lügen über mich ein, als ich merkte, dass ich bei dir…
letzter Beitrag von la nuit, -
Ende der Zeiten
| erstellt von B. Deutung- 1 Kommentar
- 861 Aufrufe
Ich setzte mich nieder auf fahlen Boden, kalt Meine Hand voll Asche die zwischen meine Finger rinnt wie die Vergänglichkeit der Zeit Die Fadenscheinigkeit der Existenz endet mein Dasein, meinen Geist Er schmilzt wie Reif unter tauschwangerer Morgensonne
letzter Beitrag von Mary Lou, -
feedback jeder art Himmel und Hölle
| erstellt von Zarathustra- 2 Kommentare
- 861 Aufrufe
Schaue gen Himmel, getroffen von Wonne Spreize meine Flügel, schreie:"ich komme!" Über jeder Wolke, fliege höher als ich sollte Wie bei Ikarus, zum Verhängnis wird die Sonne Verliere meine Flügel, stürze hinab Körper gespannt, wie ein Adler auf Jagd Flüsse, Täler, Hügel zersprangen Die Unterwelt nimmt mich wieder gefangen Hades grüßt und lacht, fragt:"Warum so blass?" Bleibe ruhig und gefasst, doch kurz nicht aufgepasst Von Dämonen überrascht, aus dem Gleichgewicht gebracht Spüre ihre Macht, regungslos von all der Last "Sinnlos diese Schlacht, hier ist dein Platz!" "Bin ein Enthusi…
letzter Beitrag von Zarathustra, -
Ratlos Wo ich damals Noch den Verlauf des Weges Einschätzen konnte und am Horizont sah Wo er hinführen sollte Schaue ich nun weiße Nebelschwaden Die mich blenden und in Unkenntnis lassen Nach jedem Schritt den ich mache verändert sich der Anblick Der sich mir bietet nicht eine Winzigkeit
letzter Beitrag von Baz, -
feedback jeder art Lebensmosaik
| erstellt von its-only-my-skin- 5 Kommentare
- 861 Aufrufe
Je höher du fliegst, desto tiefer fällst du. Doch je tiefer der Schmerz, desto höher das Risiko. Wo ist mein Kopf, geblendet, farbenfroh ist die Welt, getrieben, farblos und leer. Zwischen zwei extremen hin und her. Wundes Herz, wunder Kopf, wunder Körper, diese Manie gefüllt von Leidenschaftlicher Selbstüberschätzung werden von Jahr zu Jahr immer härter. Der schönste Teil daran ist, ist der, den du meistens vergisst, es bleibt nur ein Lücken bestückter Filmriss, wo das Ende immer derselbe ist, der Abspann, dein Schuldbekenntnis. Ich, viele ungekannte Teile meines mit Lücken bestückten Umriss.
letzter Beitrag von Perry, -
vorhang fällt
| erstellt von Perry- 1 Kommentar
- 860 Aufrufe
vorhang fällt der lichtschluckende hut, den du neuerdings trägst, dir verwegen ins gesicht ziehst und dieser lauernde rabe, der provozierend sein gefieder auf deiner schulter putzt, haben sich gesucht – gefunden. schwarz war schon immer die farbe des abgangs, kannst es ruhig glauben.
letzter Beitrag von Perry, -
Niedergang
| erstellt von maxi157- 0 Kommentare
- 860 Aufrufe
Die Sonne scheint. Das Lächeln eines Kindes. Frieden, kein Krieg. Dann Krieg, kein Frieden. Die Sonne sinkt. Und das Kind weint.
letzter Beitrag von maxi157, -
bad deal bube im schwarzen wams, gesell dich zu mir, doch stoß den dolch tief sonst dreh ich den spieß um, hauche dir mein leben ein, dann spürst du, dass es viel mehr spaß macht hoch zu fliegen, als tief zu liegen.
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Versunken
| erstellt von Schmuddelkind- 4 Kommentare
- 860 Aufrufe
Du sankst fast wie der Mond hinab in jenes unbekannte Grab, so tief durch wirre Kreise. Verschwommen gab die Drift dich dar, als einen trüben Schatten gar. Da ward es schrecklich leise. Und als der See zur Ruhe kam, dein Bild darin verschwunden, da habe ich nur Schuld und Scham in seinem Glanz gefunden. (Aus dem Fundus)
letzter Beitrag von Schmuddelkind, -
feedback jeder art Als der Krieg mir den Herbst nahm
| erstellt von Tulpe- 7 Kommentare
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Herbst soll es sein, ich kann ihn nirgends sehn und denke an daheim, die Zeit bleibt stehn. Die Vögel ziehn, der Himmel malt sie rot, vorm Schöpfer möcht ich knien, bald sind wir tot. Goldene Zeit, die Ernte ist verbrannt, kein Baum mehr weit und breit, ein ödes Land. Doch gibt's noch eine Welt, wo alles Ordnung hat, und auf die Erde fällt ein gelbes Blatt.
letzter Beitrag von Tulpe, -
Es blieb bei dem Gedanken
| erstellt von llisjustanill- 1 Kommentar
- 859 Aufrufe
Erkältend herzlich ist die Umarmung, so heisst sie mich gern willkommen die Sehnsucht nach einer Hoffnung, die Depression in eleganter Tarnung. Beinah unmöglich ihr zu entkommen und ihrer Versprechen´ Verlockung. Ihr dunkles Lachen, schon fast polem´ und die grell durchbohrenden Augen die die Verfehlungen nach oben saugen werden mir zum gehassliebten Problem. Die Hassliebe ist nicht bloß platonisch. Auf Suche ist mein Gedankenkarussell, es verzehrt nach einem festen Gestell´, denn dessen Mangel wirkt aithonisch. Es überkommt ein eis´ger Schauder der sich wie ein Tuche herum legtet und Gefühle mehr erhellt denn ebnet. Die Verzweifelu…
letzter Beitrag von das A-, -
Lebenszeit
| erstellt von Alter Wein- 2 Kommentare
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Die Lebenszeit Unsere Lebenszeit ist endlich - das ist mir bewusst daraus ergibt sich manchmal Frust für dieses Leben kann niemand einen Zuschlag geben sich auf das Wesentliche besinnen da die Stunden schnell verrinnen zum Leben, Lieben und Hassen das Letztere werde ich lassen zum Weinen und Lachen um anderen Freude zu machen. 21.07.19 © alterwein
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
Ich bin dann mal weg
| erstellt von Freiform- 2 Kommentare
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Ich würd dir gerne schreiben ich würde gern noch bleiben doch so wie ich hier stehe bin ich froh das ich gehe Zu lang hab ich gewartet deine Launen sind entartet was einst war immer spaßig heute nur noch garstig Die Liebe scheint verflogen aus der ich Kraft gesogen bring Amor seinen Pfeil und suche nun mein Heil
letzter Beitrag von Freiform, -
Platzende Narben, längst verheilt geglaubt und doch noch tiefer als jemals zuvor. Ein lauter Schrei, verhallt in Deinem Schweigen. Bis hier hin und nicht weiter. Nur bittersüßer Nachgeschmack. Nichts mehr ... ... nicht wieder. Doch leider viel zu oft und viel zu schwer. © *mania*
letzter Beitrag von *mania*, -
textarbeit erwünscht Trennung
| erstellt von Ping- 1 Kommentar
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While we are wrong… Überschüssige Phrasen liegen über uns. Sie bringen uns zum Schweigen. Immer mehr, immer länger und immer tiefer. Phantasielos gestalteten wir den Alltag, unsere gemeinsamen Momente. Die so selten geworden sind, weil wir sie selten machen. So selten wie irgend möglich. Es sickert eine Vorahnung in unsere Gedanken. Knok, Knok „hier bin ich – EUER Ende“ . Nein, du bist schon lange da, bist längst eingezogen und machst dich so breit, das man fast erstickt! Wir haben alle Spiegel abgehangen, um unsere Lügen nicht mit ansehen zu müssen. Unser falsches Lachen, falsche Küsse, falschen Sex. Momentaufnahmen letzter Jahre hängen eingerahmt wie …
letzter Beitrag von Ping, -
Abschied Sie ist von mir gegangen, obwohl ich sie nie gehabt. Wie soll ich mich nun verhalten, wenn ich sie wieder seh´. Jede Begegnung, sie schmerzt, jeder Blick tut so weh. Es bleibt mir nur eins, ihr aus dem Wege zu gehen. Ist dies jedoch richtig? Wird sie es verstehen? Mein Innerstes sträubt sich dagegen so sehr; mir ist, als falle ich in ein tiefes Meer. Kann ich sie vergessen mit der Zeit? Nein, zu lange ist die Ewigkeit. E.
letzter Beitrag von erwin, -
nur kommentar Geborgenheit
| erstellt von Ponorist- 2 Kommentare
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Geborgenheit weine ruhig mein Kind um die Welt, die dir rinnt durch die zarten Finger unfassbar, unbezwingbar lauf davon im Kreise um die Welt, bereise mit den wehen Füßen unbeirrt im Suchen schlafe ein im dunkeln in Träume versunken von Schatten bewacht in Frieden erwacht
letzter Beitrag von Ponorist, -
Tanz der Elektronik
| erstellt von Memento Mori- 1 Kommentar
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Der Bass dröhnt auf, die Platten drehen. Mit deinen Augen werd`ich sehen. Der Tanz beginnt, mach dich bereit. Erwarte meine Fröhlichkeit. Der Schweiss schmeckt süss, probiere ihn, er schützt dich, heut`Nacht vorm erfrieren. Ab morgen früh bist du allein, hab auch angst vorm alleine sein. Wenn Töne töten und das tuen sie, ich weiss es, bist du gefangen, an dem Ort, wo eigentlich dein Geist ist. Doch die dich umgebende Musik, die auch dein Geist so liebt, gibt nicht auf, euch zu entzweien, mal sehen wer morgen früh gesiegt. ............... ....... ................. Die Töne schreddern, was für ein Sound. Ich sehe nichts, Musik so laut. Wie`s …
letzter Beitrag von Angel, -
feedback jeder art Sibel
| erstellt von Dionysos von Enno- 6 Kommentare
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Das Stöhnen dieser Stadt in meinen Ohren ist wie eine Bedrängnis, eine schwüle Qual Als habe mich ein Dämon auserkoren das Lamm zu schlachten für sein Sündermal (Und es allein und roh zu fressen) Als wachse aus dem dunkelblauen Muttermal an meinem Munde, -inferioren dunkelblauen Flammen gleich- inwendig ein brennender Pfahl sich aus zur dreigehörnten Zahl des Tieres Wie ist Dein Gesicht Sibel? Wie ist Dein Gesicht? Ich erinnere mich nicht mehr an Dein Gesicht ... Und zwänge ihn zu tun Kunde von der Gier und von der Lasterhaftigkeit, gleichwie v…
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
Wie weh mir ist
| erstellt von Behutsalem- 2 Kommentare
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Wie weh mir ist, so scharf gekantet, bin zweigeteilt, mit einem Mal, es schneidet Sorge tiefe Wunden, wie ein Messer, hart aus Stahl. So blut ich aus in diesem Stillstand, der von mir das Schöne nimmt. Die Trauer lässt den Atem stocken, weil nur Verzweiflung mich bestimmt. Am Grat steh ich und kenn den Abgrund, und lass ich los, dann falle ich. doch halt ich mich am letzten Ast, so spüre ich, wie weh mir ist.
letzter Beitrag von Perry,
