Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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Emanzipation der niedlichen Puppe
| erstellt von Yue-
- Script-Sensei
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Hängst Dich wieder an mich dran Siehst mich als Dein Spielzeug an Nimmst meine Worte nicht für voll Nennst mich wieder Baby Doll Die alte Zeit fehlt Dir so sehr Ich entsinne mich nicht mehr War es als wir dauernd stritten Und die Fotos dann zerschnitten Als ich alleine saß zu Haus Du mit anderen Frauen aus Hast mir ins Gesicht gelogen Und mich hundert Mal betrogen Was darf ich heute für Dich machen Soll ich auf Dein Kommando lachen Die Puppe sein hübsch und adrett Schön für’s Auge und Dein Bett Doch ich muss mir eingestehen Ein Teil von mir wollte Dich sehen Macht sich immer noch Gedanken Bringt mein Inneres ins Wanken …
letzter Beitrag von Yue, -
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Du fremder Mensch ein Unbekannter und doch viel mehr als ein Verwandter Stille mehr nicht eine Figur in meinem Leben ein Name nur Dann wieder Kontakt kurze Blase präsente und schöne Daddy Phase Habe Dich lieb kurzer Moment zu lange von meinem Papa getrennt Dann wieder Leere großer Schmerz warum brichst Du wieder mein Herz? Sehnsucht weicht Trotz dann Verzeihen so wie ich hoffe wird es nie sein Tochter sagst Du schönes Kind Dann wieder fort und verweht im Wind
letzter Beitrag von Frohnatur, -
Stille Tränen
| erstellt von Leontin Rau- 6 Kommentare
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Mädchen, Mädchen, spiele noch Deine Blütenspiele weiter Unter meinem Fenster, doch Bald ruft dich die Mutter. Mit den Blüten formst du Kreise Auf dem Boden ungezählt; Schaffest dir auf diese Weise, Deine kleine Kinderwelt. Leise, leise trag‘ ich hier, Um dich nicht zu stören, Einsamen Mahles Tischgeschirr In die Küche, kann dich hören. Kann dich hören, wie du redest Mit dir in dem Spiele, ahnen, Wie du Kindheitsglück erlebest, Endlich wein‘ ich stille Tränen.
letzter Beitrag von Ruedi, -
ein künstlicher Untergang
| erstellt von Timo- 0 Kommentare
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ein künstlicher Untergang alles ist Schlachtfeld ist Umhäuten von ermüdeter Haut sowie die weinenden Geigen die elenden Augen ausm Himmelsbett peitschen sie sollen ihr Innerstes zu deinem Kriege der unendlicher Intrige und Angriff auf Postulat der Zeit nochmals ins Wasserrad der Kunst beigeben du musst als Dieb ins jahrhundertalte Haus schleichen die Türen hinter dir schließen die Kerzen ausmachen, deinen Leib aushöhlen fürs Wasser, das sich selbst ein Durstender ist alles wird zu deinem Grab zu deiner unendlicher Tiefe ins Maul der Tragik streust du Sommersprossen aus zu Monumenten, Säulen von mürrischem Alten ungefasst do…
letzter Beitrag von Timo, -
Mein Freund der Tod
| erstellt von Mike S- 8 Kommentare
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Mein Freund der Tod Ich grüße Euch, Gevatter Tod, bin meines Lebens leid und bitte Euch in meiner Not um Hilfe, Eure Zeit. Geleitet mich ins Schattenland, die Ruhe dieser Welt, zertrennt für mich das Lebensband, auf dass der Vorhang fällt. So kommt herbei und lasst mich ein, nehmt alle Last von mir, in Eurer Obhut möcht‘ ich sein des Teufels Großwesir. Gebt mir die Hand in dieser Stund‘, die Pein mich endlos plagt, zieht mich hinab in tiefen Schlund, mein Geist, die Seele klagt. Es kam der Tod, es ist vorbei, die Blicke kalt und leer, das Leben war, ich bin jetzt frei und niemand quält mich mehr. © Mike S Deze…
letzter Beitrag von Mike S, -
feedback jeder art Mein Bruder - Ballade
| erstellt von Sidgrani- 12 Kommentare
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Mein Bruder war schön und erfolgreich zugleich, ihn liebten die Mädchen in Massen. Umgarnte er sie, dann wurden sie weich, er konnte von ihnen nicht lassen. Ihn hassten die Männer und Väter zuhauf, das Schicksal vergisst nicht, es nahm seinen Lauf, das Damoklesschwert musste fallen. Mamà war wie blind, sie hat ihn verehrt, für sie bleibt er immer der Beste. Egal was er tat, es war nie verkehrt, was nützten da meine Proteste. Nur er war der Stolz von Vater im Haus, das war nicht gerecht, doch hielt ich es aus, denn schließlich war er ja mein Bruder. Dann kam jener Tag, an dem er verschwand, wir können es alle nicht fassen. Er gilt als verm…
letzter Beitrag von Sidgrani, -
Der Glanz in Deinen Augen
| erstellt von Akasha- 5 Kommentare
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Der Glanz in Deinen Augen Wo ist der Glanz in Deinen Augen, der mich einst ertrinken lies? Noch tiefer als der Ozean und Wie ein Buch in dem man liest. Sie hat unendlich gut getan, diese Klarheit in deinem Blick! So viel Wärme, soviel Liebe, ich denke gern zurück! Doch heute ist gesenkt Dein Haupt und Du siehst müde aus. Verkriechst Dich in Dein Schneckenhaus. Wann schaust Du wieder raus? Die Hoffnung die Du anderen gabst hast Du für Dich verloren. Hast Du sie nur auf Eis gelegt, oder ist sie gar erfroren? Für alle die Dich lieben, wäre es ein Glück, der Glanz in Deine Augen, fänd recht bald zurück. 10.12.1996
letzter Beitrag von Akasha, -
Sonnenblumen für X
| erstellt von Akasha- 3 Kommentare
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Sonnenblumen für X Wo sind die fröhlichen Augen? So strahlend wie an jenen Tagen, als sie in meine schauten, nach dreiundzwanzig Jahren! Die Schmerzen die Du leidest, fügst Du Dir selber zu. Das Du ins Fleisch Dir schneidest, das lässt mir keine Ruh! Wann werd ich sie wiedersehen, Deine Fröhlichkeit? Die Schmerzen Dir zu nehmen, das braucht seine Zeit. Doch einem werde Dir bewusst: “Du musst zuerst verzeihen!“ Erst dann kannst Du von all dem Frust, Deine Seele endlich befreien. Ein Mensch der in Gedanken, nur Schreckensbilder hat, gerät dabei ins wanken und zieht sich selbst hinab. Du hast sie tief begraben, …
letzter Beitrag von Akasha, -
Der Herbst trägt in diesem Jahr kein buntes Kleid
| erstellt von Mike S- 8 Kommentare
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Der Herbst trägt in diesem Jahr kein buntes Kleid In diesem Jahr trägt der Herbst kein buntes Kleid. Die Vögel sind bereits im Frühjahr davongezogen. Und der Himmel verliert nicht eine Träne über das Ausglühen des Sommers. Einzig der Wind pustet mir aus voller Lunge die Kälte ins Gesicht, schiebt die Wolken vor die Sterne, die mich sonst so liebevoll anschauen, die mir sonst eine Leuchte in dunkelstem Dunkel sind. Nun reiche ich Dir meine Asche, reiche sie Dir in einem wundervollen Gefäß, dass Du mich in diesem herbstlosen Herbst begräbst, nachdem Du mich im Frühling getötet hast als die Vögel sich davonmachten, um mic…
letzter Beitrag von Mike S, -
Wahnmodell
| erstellt von TacticalWeasel- 6 Kommentare
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Bevor ich auf Tabletten kam, war ich wohl in einem Wahn. Obwohl ich es nich besser wüsste, mich der Doktor nich mal küsste, habe ich es erzwungen zugegeben, Lug und Trug das halbe Leben. Den Plan habe ich dann gelassen bevor andere mich dafür hassen. "Ein ander' Mal" so dacht' ich mir aufgeschoben meine Geltungsgier.
letzter Beitrag von TacticalWeasel, -
Sehr emotionaler Moment den du hier beschreibst, hört sich für mich nach einem Moment auf einer Beerdigung an. Trauer ist ein starkes Gefühl das die Menschen verbindet und, Trauer ist das natürlichste von der Welt wenn ein geliebter Mensch für immer von uns gegangen ist. Ich finde deine Zeilen sehr beeindruckend
letzter Beitrag von Nils, -
Placebo
| erstellt von Vokalchemist- 8 Kommentare
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Wir reissen alles aus den Saiten, virulente Boshaftigkeiten. Kreischende Existenzen, feiern alle Sentenzen. Tausend Monde werden ausbrennen, bis sich Riffe vom Chaos trennen. Die weisse schwitzende Unschuld tobt, alles explodiert so ungeprobt. Die Bühne ist die verquere Welt, und die Menge ein winkendes Feld. Alles passt zur heissen Atmosphäre, wir tanzen gegen glitzernde Schwere. © RS 2009
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
Herzstille
| erstellt von Ruedi- 4 Kommentare
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Schweig still mein Herz Glaube nicht dem Glauben Liebe nicht die Liebe Traue nicht der Treue Schweig still mein Herz Hoffe nicht auf Hoffnung Lache nicht dein Lachen Schlag nicht deinen Schlag Schweig still mein Herz Stille deine Stille Ruh in deiner Ruhe Stirb dich aus dem Leben ca. 1994
letzter Beitrag von eiselfe, -
Mitternächtlich
| erstellt von Behutsalem- 8 Kommentare
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Wie irrt das letzte lieb gewonn'ne Denken als Spukgestalt in meinem Kopf umher, verleiht dem Tag ein unermüdlich kämpfen umschwebt mich nachts, und seelenschwer sind meine Träume. Es nährt die Nacht nichts außer Sorgen, bezwingt so mühlos meine Gegenwehr. Die Bitte, bleibt im Wunsch verborgen, im Morgen aufzuwachen, ohne Wiederkehr der illustrierten Bildgeschichten. Du geisterst mitternächtlich manche Stunde und lädst im weißen Laken mich zum Tanz; die Unruh schlägt und gibt mir Kunde vom Herzen, das sich selbst verspielt im Glanz der gestrig schönen Mär.
letzter Beitrag von Dichtel (†), -
Symphony Wie mir das Herz zu springen droht Mit jedem Saitenton reißt eine Faser Schlägt hart auf rohes Fleisch Ein Paukenschlag in meiner Brust Sie streichen unerbittlich weiter Die Vibration wallt fort und fort Zwängt sich durch Kammern Klappen Venen In jeden Winkel dringt sie ein Und schmerzt und freut In gleichen Stücken Es sehnt die Sehnsucht sich nach Fühlen Gleich einem Geiger nach der Violine Und hat den Bogen er gesetzt So weint kein Auge mehr Nach Innen
letzter Beitrag von Rosiel, -
Montagmorgen Poesie
| erstellt von Jools- 5 Kommentare
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Montagmorgen Poesie Durch U-Bahnen und Busse Wehen Kaffeegeruch und müde Augen Hier gehen manche unter Die wenig schliefen Die sich außerhalb Der Zäune trafen Die Erfahrungen in Die nächtliche Luft schrieen Die tragisch starben Die wieder auferstanden Deren Tränen nun Wieder untergehen Bei denen man manchmal Noch Funken durch Die Augen huschen sieht Deren Schuhe noch fernen Staub In die klaustrophobischen U-Bahnschächte tragen Nun sind auch sie wieder Gefangen ---
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
27.10.2007
| erstellt von Miss Rainstar- 3 Kommentare
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27.10.2007 Nacht in meinen Händen, irgendwo zerbricht ein Glas ich laufe Spuren in meine Gedanken und denke doch nicht, schon gar nicht daran. Meine Füße treten das Morgengrauen aus mir heraus, genauso, wie im letzten Augenblick diese Worte meine Zunge beschneiden. Verdammt zum Schweigen wartet der Tag auf seinen Höhepunkt, den einzigen, der mich und mein Leben zur Strecke bringt.
letzter Beitrag von Miss Rainstar, -
Gedanken eines Mutlosen
| erstellt von MrDrown- 3 Kommentare
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Es ist nicht ganz ausgereift, aber hinterlasst schon mal eure Meinungen. Gedanken eines Mutlosen Was ist die Welt Was ist diese Leere Was ist das Freundschaft, Macht und Geld Was ist die resultierende Lehre Die meine Seele bloß entstellt Was ist der Sinn dieses ganzen Trubels In welchen die Leute leben Wo das quittiert wird mit gejubel Was als Almosen wird vergeben Die Almosen sind Spannung und Hoffnung Doch diese sind schnell verbraucht Denn die Leere, die in uns allen Wird in unserer Welt viel öfter gebraucht Sie, versuchen alle zu überdecken Doch jeder hat sie in sich Hinter Mauern wollen wir sie verstecken Gebaut a…
letzter Beitrag von Miauw, -
Erste Liebe
| erstellt von franz_s- 3 Kommentare
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Was ist passiert, ich kanns nicht verstehn`, warum und wieso, weshalb musstest du gehn`? Wo bist du nur hin, ich brauch dich so sehr, denn ohne dich ist mein Leben so leer. Jetzt sitz ich hier, weiß nicht wohin, nach Süden, nach Osten, doch egal wohin ich ging, in meinem Herzen warst du immer bei mir, und was ich auch tat, es wollte zu dir. Du kannst mich nicht lieben, ich kann dich nicht hassen, hab alles versucht um dich loszulassen, ging täglich aus bis nachts halb Vier, und trotz alledem zog es mich immer zu dir. Ich nahm all mein Mut, wollte ganz neu beginnen, versuchte dich also als Freund zu gewinnen. Doch was ich auch tat, es e…
letzter Beitrag von franz_s, -
Dunkelheit
| erstellt von rabensohn- 7 Kommentare
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Ein spontaner Einfall von mir und in 3 Minuten niedergeschrieben. Hoffe es gefällt euch. LG Rabensohn König ist sie über allem, vielgeliebt und auch gehasst. Unendlich weit ist doch ihr Mantel, ausgebreitet auf der Erdenwelt. In Herzen Samen sie gelegt, einst noch düster heute hell. In jedem Wesen sie doch ist, ob Tier ob Mensch, man findet sie. Blut hat sie vergossen, Leben erzeugt. Gefallen aus tiefer Seligkeit. Dunkelheit.
letzter Beitrag von rabensohn, -
Gefangen in einer Welt
| erstellt von N.L.S.S.- 3 Kommentare
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Gefangen in einer Welt umgeben vieler Lichter, vieles mir entgeht doch zu Hören, dies bleibt mir verwehrt Gefangen und Befreit um mich herum, andere dies nicht so sehen davon bin ich befreit, bei dem Lärm Die Zeit wird sich niemals ändern, sag mit diesen Worten - auch in meiner Welt, es Laut vor sich geht.
letzter Beitrag von Jools, -
Verlassen mein Sein mein Denken mein Fühlen Verraten Dein Leben dein Hoffen dein Träumen Verzichten auf Zukunft Vertrauen und Schein
letzter Beitrag von Angel, -
Das Schönste
| erstellt von Daimi- 8 Kommentare
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schön ist ein schönes Mädchen anzusehen schön wäre es mit ihr zu gehn schöner ist ein schönes Leben was würde ich nicht darum geben doch am schönsten ist der Tod, für wahr denn schön zu sterben ist doch wunderbar
letzter Beitrag von Aichi, -
feedback jeder art Schwarzes Herz [Raum der Vergangenheit]
| erstellt von Foxedge- 4 Kommentare
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Schwarzes Herz Raum der Vergangenheit Tief hinter der Brust liegt mein Herz verborgen umhüllt von Dunkelheit. Dunkelheit, die einst von Außen kam und sich ihren Weg ins Innere fraß. Dieser Ort war ein Zuhause - Er war mein Zuhause. Ich wusste, wenn es draußen zu grausam wird, kehre ich in mich und bin in Sicherheit. Doch eines Tages beschlich mich der Gedanke, wie lange ich hier drin wohl noch sicher sein würde, wie lange es dauern wird bis die Dunkelheit einen Weg unter der Tür hindurch findet. Lange. Aber nicht lange genug. Ich war noch nicht bereit dafür. Sie kam und verwüstete alles. …
letzter Beitrag von Foxedge, -
Schlussgedanken
| erstellt von Torsul- 5 Kommentare
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Schlussgedanken Hilflos ermattet im Angesicht des Schicksals brechen die Dämme. Trauergäste, tränenschwer beladen, werfen weiße Rosen mit kraftlos zugeschnürten Kehlen. Abschied. Trotz all dem, oder gerade deshalb, denken wir lächelnd zurück. aus aktuellem Anlass im Gedenken gewidmet. N.J.B. 08.08.2008
letzter Beitrag von Torsul, -
Lebenssinn
| erstellt von Angel- 2 Kommentare
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Tropfen ohne Sonnenglanz Nebelschwaden ziehen durch Gedankenfetzen seelenleerer Körper Stiller Schrei in Finsterniss verpuffend Engelsflügelschlag halt in Träumen wider Trauervolle Augen blicken unverstanden ernstes Lachen im Seelenwahn gefangen Tote Worte gesprochen gehört von tauben Ohren leere Zeilen geschrieben gelesen ohne Sprache Hoffnungslose Träume verlorene Wünsche verlebtes Leben ohne Sinn einem Freund gewidmet Die Metrik passt glaub ich nicht, ist aber hier nicht so wichtig! Angel
letzter Beitrag von Angel, -
Nacht
| erstellt von Miss Rainstar- 5 Kommentare
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Nacht Der alte Mann, dort am Fenster starrt blind auf die Strasse, irgendwo zerbricht ein Glas, unter meinen Füßen sammeln sich die Stunden und ich wandere durch eine tote Stadt Grauer Nebel zieht um die Häuser, ein Hund jagt in meinem Schatten, meine Hände brechen die Blüte einer letzten Rose, aus geöffneten Fenstern dringen Stimmen in die Dunkelheit. Licht, als stumme Frage, leuchtet mir den Weg, ich schaue in die Fenster und sehe tote Blicke Masse fressend, ihre leeren Hände umschließen flackerndes Abendmahl, allein.
letzter Beitrag von Miss Rainstar, -
feedback jeder art Nachtwanderung 1 2
| erstellt von Alexander- 1 Follower
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Nachtwanderung Nun liegst du da, du schwarze Nacht bist ruhig eingekehrt in deinem Kleid, den Mond zur Wacht und ruhst ganz unbeschwert. In deinen Bergen, Tälern, Weiden, wander ich umher. Bin stets bemüht dich zu entkleiden, doch es fällt mir schwer. Denn deine Quellen stillen mich bis ich daran ertrinke. Das Leben lacht so wunderlich, auch wenn ich tiefer sinke. Bin fest gefangen, am ermüden, trotzdem seh ich Land. Es liegt jedoch im fernen Süden unter deiner Hand. In manchen Fenstern brennt noch schwach ein kleines, flackerndes Licht. Auch wenn ich dich zum Tage mach,…
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
Zwangsjacke
| erstellt von Tigerauge- 4 Kommentare
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Das Bild in meinem Kopf verblasst, ich seh nur noch Konturen, Farben aufgelöst schon fast, es bleiben nur noch Spuren. Tiefe Spuren, die sich graben, in Magen, Herz und Hirn, Reste derer, die sich legen auf die zerfurchte Stirn. Ich weiß nichts mehr, ich weiß nicht weiter, vertreiben will ich sie, da legt man mir die Jacke um. Ich lese: Psychiatrie.
letzter Beitrag von Onkie IIV, -
gerade noch überlebt
| erstellt von Timo- 1 Kommentar
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gerade noch überlebt Wache Träne, wache in deinem Grund! - Wer will ein so langes Seil für deine Tiefe finden? ( - mir ist die Nacht zum Schlaf entflohen, ich werde nie mehr froh - ) Ein Gedicht ? Ja, eines mit riesigen Augen, uferlosen Ohren, wie Streicheleinheiten von mutigen Ungeheuern, die mit dir in der Grube fallen wollen, und selbst dort veranstalten sie mit dir sinnlich einen Regenmachertanz! ( - Fluten werden wir herbeirufen, selbst ertrinken, Wildwasser, Wasserfälle, Fälle aus’ m verletzen Herz, Fluten, da die Welt nun mal nicht schwimmen kann - ) Wache Träne, hör’ nicht auf! - Weil du, meine Liebste, nie Spiegel suchst um d…
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
Das lächelt sich doch weg
| erstellt von Angelika- 8 Kommentare
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Im Bad der Spiegel sieht dich an. Ist erst halb sechs, so früh am Morgen, dass jeder Mensch bloß gähnen kann. Und was du siehst, verkündet Sorgen. Dein ganzes Elend über dich, du fühlst sowas wie innre Leere. Probierst ein Lächeln für dein Ich, als ob dir nur nach Frohsinn wäre. Der Spiegel riecht sogleich Betrug, wie Tränen siehst du Tropfen rinnen. Wirst wieder ernst: Nun ist’s genug. Der falsche Frohsinn flieht von hinnen. Und in der Hand der Türe Knauf, ein kleines Lächeln vor dem Gehen. Du setzt die Alltagslarve auf: Dir geht es gut. Kann jeder sehen.
letzter Beitrag von Angelika, -
Das Begräbnis o. Der Fall A.
| erstellt von Miss Rainstar- 2 Kommentare
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Das Begräbnis Oder Der Fall A. Wie eine Prinzessin soll sie sterben. Ihm folgend sich ergeben, der ihren Willen bricht, die Hand ihr hält und ihr diesen Abgrund zeigt. Auf Rosen wird er sie betten. Der Dornen unbeschnitten, ihrer Blüten beraubt, die im Mund ihr nun stecken und dort ihren Duft verströmen. Ein Schleier versteckt was SIE nicht sehen dürfen. Bedeckt das Gesicht, mit Augen, die aufgerissen. Verdeckt rotfeuchte Hände, die das kalte Herz nun halten. Ein letztes Licht erreicht so ihren Leib, der blasskalt und berührt sich der Erde ergibt, aus der er sie empor gehoben und dem Schnee nun überlässt…
letzter Beitrag von Miss Rainstar, -
Schach Matt
| erstellt von Vokalchemist- 3 Kommentare
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Das Pferd wird gezogen, vom schweren Wagen Der Turm als Tor, für die es wagen. schlaue Bauern logen, an den Reiswaagen. Die Dame kommt vor, im schweren Gewand Der Läufer rochiert, gegen den Treibsand. Der König pochiert, gar winkt die Hand. © RS 2007
letzter Beitrag von Timo, -
feedback jeder art Aus die Maus 1 2
| erstellt von Letreo71- 16 Kommentare
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Heute nun war bügeln dran, schon stand neben mir mein Mann, fragt, was mit den Hemden wär, schließlich sei sein Schrank so leer. Meiner indes quillt schon über und ich sagte:,,He, mein Lieber, such dir eine neue Alte, eine, die dir jede Falte glättet aus den Anziehsachen, oder lerns dir selbst zu machen! Wo wir schon beim Thema sind, kümmer dich mal um das Kind! Es gehört nicht mir alleine, nur, weil ich dereinst die Beine, dir zum Liebesakte spreizte, als dein Charme noch göttlich reizte." Kurz darauf, so gegen viere, knallte heftigst eine Türe wenigstens…
letzter Beitrag von Letreo71, -
Was bleibt, sind Erinnerungen an längst vergangene Tage; schöne Tage im Herbst voll Sonnenschein. Es ist lange her, als du mit mir sprachst, gelacht, geweint hast, Teil meines Lebens warst. Du bist gegangen, ohne dass ich es verstehe, ohne ein Wort, ohne Abschied. Die Rose verblühte, noch eh es Frühling war, ohne Grund, ohne Sinn. Du warst die Rose, so wie die Sonne, die sank, bevor es Abend war. Was bleibt, sind Erinnerungen an vergangene Tage, so schön wie blühende Rosen und sinkende Sonnen.
letzter Beitrag von Torsul, -
Abgeschottet
| erstellt von Torsul- 5 Kommentare
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Abgeschottet Bekannte Gesichtslose ziehen träge vorbei, achten nicht auf die, die zurückbleiben, hauptsache im Mainstream treiben, überhören meinen stummen Schrei. Wissen nicht was sie vernichten, interessieren sich auch nicht dafür, nähren nur ihr Ich-Geschwür, mit leeren Phrasen und Geschichten. Verletzen einen mit ihrer Ignoranz, erahnen dabei nur die Oberfläche, und geifern nach gezeigter Schwäche, durch Leerkritik mit Dilettanz. Gleichgültig in einem Meer von Grau, versink ich unter trägen Massen, bin nicht gewillt mich anzupassen, im gleichgeschaltnem Meinungsgau. N.J.B. 16.21.2007
letzter Beitrag von Torsul, -
Der Astronaut
| erstellt von koollook- 3 Kommentare
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Der Astronaut Der Astronaut, fernab der Welt Er schwebt da oben, als ein Held Er lebt alleine ohne Halt Verdrängt die Leere, luftlos, kalt. Der Astronaut ist so allein Erforscht die Weiten, menschlich klein Die Nacht ist schwarz, so wie der Tag Nur Neonlicht im Hightech-Sarg. Der Astronaut, vergisst und schläft. In seinem Traum, in dem er geht, fest zwischen grünen Bäumen steht, spürt er den Wind, der Freiheit weht. Und auf der Erde steht ein Haus Zwei Augen blicken weit hinaus Aus ihnen eine Träne fällt Sie schwebt hinauf zum Himmelszelt. Sie drängt durch Leere, zu ihm hin. Als wüsste sie genau wohin. Aus ihr wird Meer…
letzter Beitrag von maniak, -
Krieg
| erstellt von Miss Rainstar- 5 Kommentare
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Krieg Kalte Ruinen pressen tief an rauchgestorbene Erde sich. Wo die heißen, roten Schwären fressen in des Bodens Steingesicht. Und flehend weiße Hände in das Himmelgrau sich recken. Nach der Lüge blinder heißer Sonnenglut sich strecken. Doch Nebel legen bald über tot geglaubten Sinnen ihre feuchten, schweren, stummen, atemlosen Linnen.
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
Ashes to Ashes
| erstellt von Carry- 5 Kommentare
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Der Mensch mag lügen, intrigieren laut toben, poltern, drangsalieren, auch foltern, morden und erpressen, hat bei dem Unheil nur vergessen, mit Macht besessen tief im Keim selbst der wird bald nur Asche sein
letzter Beitrag von Carry, -
Gefangen
| erstellt von Gothic_Witch- 6 Kommentare
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Ich schaue in den Spiegel meiner Seele doch ich sehe nichts nicht mich, nicht die Umgebung nur eine kalte schwarze Welt von allem und jeden verlassen weder Licht noch Dunkelheit nur den kalten Schmerz in meinem Herzen Der Wind weht mir durchs Haar keine bewegung kein einziges Wort durchdringt die stille Tränen spüre ich meine bleichen Wangen hinunterlaufen Tränen so rot wie Blut Ich möchte schreien doch niemand würde mich hören ich bin allein allein und gefangen in meiner selbst :evil: So hier mit richtiger rechtschreibung^^ -------------------------------------------------------- Hey wie schon bei meinem anderen ge…
letzter Beitrag von Gothic_Witch, -
Flieg zu den Sternen
| erstellt von Sternenstaubsucher- 5 Kommentare
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Flieg zu den Sternen, kleine Seele, sag dem Sandmann leis "Hallo", schenk dem Mann im Mond ein Blümchen, flieg zu den Sternen, leicht und froh. Tanz zwischen Sternen, kleine Seele, der Bärenhüter schützt auch dich, Drache und Einhorn spielen mit dir, tanz zwischen Sternen für mich. Schlaf bei den Sternen, kleine Seele, werde selbst zu einem kleinen Licht, die Liebe ist endlos in unseren Herzen, schlaf bei den Sternen und fürchte dich nicht.
letzter Beitrag von Sternenstaubsucher, -
So weit weg
| erstellt von Almgandi- 4 Kommentare
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Ju das war das erste oder zweite "gedicht" das ich geschrieben habe...is glaub ich im januar diesen jahres entstanden...ich wusst nich genau ob ich es hier rein tun soll oder gleich bei prosa...das lass ich euch mal entscheiden So weit weg... Ich sah dich nur manchmal Mal hier und mal dort Sonst war da nichts Alles nur von weit weg Dann kam der Geburtstag Wir sprachen miteinander Danach sah ich dich öfter Alles noch weit weg Wir lernten uns besser kennen Wir redeten oft und viel Ich sah dich noch öfter Alles rückte näher Dann gingen mir mal weg Mal hierhin und mal dorthin Ich sah dich nun täglich Alles war so nah …
letzter Beitrag von N.L.S.S., -
feedback jeder art Letzter Garten
| erstellt von Freiform- 11 Kommentare
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Leben kommt und Leben geht bis zu dem Tag wo du ganz alleine stehst Alle haben dich bereits verlassen ihre Gesichter und Taten verblassen Dein Blick geht weit zurück nun fühlst du dich bedrückt du spürst die Angst bei jedem Schritt fühlst deine Seele ist aus dem Tritt ergibst dich in ein stummes warten bis du ruhst im letzten Garten
letzter Beitrag von Freiform, -
Schließ mich nicht aus!
| erstellt von Yue- 4 Kommentare
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Ein Blick genügt! Alle sind herum um Dich verschlossen ist das Tor allerdings nur für mich Ich bleibe außen vor Keiner da als es tat Not einsam in langer Nacht kein Anruf, kein Erkundigen allein hab ich gewacht Aufbauarbeit nur wir zwei Dein Weinen und Dein Flehen hast mir die Arme aufgekratzt das wollte keiner sehen Verzweifelt war ich manches Mal konnte Dein Leid kaum fassen hilflos hab ich mich gefühlt Dich schrei'n und toben lassen Wo waren all die Menschen da als wir gestellt die Weichen ich möchte keine Dankbarkeit ich wart' nur auf ein Zeichen Kleines Zwinkern reicht mir schon bin vieles doch gewohnt …
letzter Beitrag von Yue, -
Nicht mehr!
| erstellt von muse 208- 8 Kommentare
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Du hast mir mein Herz gebrochen. Ich habe mich tief verkrochen. jetzt stehst du mal wieder hier und ich kämpfe,weil ich sonst verlier! Du sagst,du willst zurück zu mir. Seh dich an,fast glaub ich dir. Du setzt dein schönstes Lächeln ein und wieder würd ich gern bei dir sein! Du grinst:"Wir fangen noch mal vorne an". Ich weine,weil ich dir nicht glauben kann! Und schlage fest alle Türen zu. Bitte,lass mich nur in Ruh! Zitternd dreh ich mich um, einmal ist man immer dumm. Doch zweimal,nein das kann ich nicht, weil dann auch meine Seele bricht! LG Muse 1.09.2009
letzter Beitrag von muse 208, -
Gefangen
| erstellt von Kleine Bärin- 3 Kommentare
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Festgetreten in der kalten Tiefe des Felsgesteins Geknechtet, geschunden, verkümmert, verbannt Gefühlloser Schmerz, gemiedene Pein Was sich nicht regt, wird nicht erkannt War totgeglaubt und weggedacht Suche vergebens Blind durch die Nacht Selbst der Schlüssel der Zeit Verrostet in seiner Vergeblichkeit.
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
The world in black
| erstellt von Aichi- 11 Kommentare
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The world in black Wenn mein Herz zu Boden geht Ich nachgebe Und meine Schwächen aus mir brechen Die Welt vor meinen Augen In Schwarz verfällt Dann wegen dir Und deiner unverfälschlichen Grausamkeit
letzter Beitrag von mystic, -
Veränderung
| erstellt von clara- 9 Kommentare
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Hast du manchmal Angst was zu verpassen? diese eine Chance, den perfekten Augenblick- dich später dafür zu hassen Nur für den einen kurzen Tik- tak. Die Uhr schlägt und die Zeit rennt schon wieder den Moment verpennt. An dem sich alles ändert, an dem alles anders wird, das Blatt sich wendet, mein Blatt und sich- verirrt.
letzter Beitrag von clara, -
feedback jeder art Bedeutungslos
| erstellt von Freiform- 13 Kommentare
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Dein Herz in Händen zu halten hat mir nichts bedeutet du warst nur Mittel zum Zweck Du pflücktest Sterne für uns die ich im Ozean meiner Gefühllosigkeit kühlte bis sie zu Asche zerfielen Erst spät erkanntest du den Unmenschen badetest dich im Schmerz deiner verletzten Seele während ich meiner Wege ging
letzter Beitrag von Freiform, -
Baum in Netzgespinsten
| erstellt von Timo- 5 Kommentare
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Darin liegt meine Geistesgegenwart - - - - - - - Baum in Netzgespinsten ohne die Bäume, die in Grün und Gold gepflanzten, einen guten Morgen zu wünschen ohne die Brände der Schlaftrunkenen zu löschen seelendürste ich nach einer Romanze im Heimlichen den tiefen Wurzeln der Dunkelheit weihe mein Zimmer wieder in einen Käfig zimmere einzig aus dem Nabel der Nacht einen Flur ………Fluchtweg……… strecke den Horizont der Umarmung und Abschiedsgesten von Kreisrumdrehungen der Welt, dem Tier mit gefühlskalten Hacken hänge meinen Geist von der Lampe beschatte meinen Gesang, weine Gedichte und schüttele von den Gardinen d…
letzter Beitrag von Desîhras,
