Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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Der im Tale liegend Berg
| erstellt von Muehlenthal- 0 Kommentare
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Ich merke, dass ich nicht bemerk, Wie sich Einsamkeit vereint, Mit dem im Tale liegend Berg. Was ich sag, war nicht gemeint, So wie er es zu sagen scheint. Ich bin mit mir selbst per du, Der eine lacht, der andre weint. Öffne dich, und ich mach zu.
letzter Beitrag von Muehlenthal, -
nur kommentar Die Geige
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Edles Holz ist gut lackiert Glänzend glatt mit Wachs poliert Manche Nacht sucht sie den Mann Welcher auf ihr spielen kann Immer und immer wieder Die gleichen seelenlosen Lieder Ein wildes streichen und sie lacht Doch Tränen fallen einsam in die Nacht Und über ihr schweben die Geister Gesichts-und namenloser Streicher Auf fein gestimmten Saiten zart Gespielt für sie auf herzlose Art
letzter Beitrag von Ponorist, -
nur kommentar Zwei wie Teer und Feuer
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Mit langer Spinnenhand greife ich tief in dein Herz Und wühle im Morast deiner Seele nach Sinn Ziehe eine Perle aus dem angesammelten Teer Ich nehme sie mit der Rest kann verbrennen Du brauchst ihn nicht, der Dunkelheit widerlich an dich bindet Und auch sonst braucht dich keiner Am wenigsten Ich Steig auf aus den schreienden schwarzen Flammen In den erstickenden schwarzen Rauch Lass dich zerreißen vom Wind und verwehen ins Nichts Und ich krieche zurück in meine Höhle Mit meinem Lohn der Erinnerung
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
Zerfrressen
| erstellt von jahanna- 1 Kommentar
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Es frisst mich auf von Innen. Ich schrei laut auf, von Sinnen. Das tiefe Schwarz, das an mir nagt und das Gewirr von tausend Stimmen. Ich sollte mich erheben. Hab mich längst schon aufgegeben. Schritt für Schritt und Tritt für Tritt. Kann mich nicht mehr Bewegen. Das letzte Glimmen am verblassen. Kann nicht anders als mich zu hassen. Dieser schöne Ort, bin nicht mehr dort. und der Geist wie leere Gassen.
letzter Beitrag von Edward Newgate, -
Wie Es Immer War
| erstellt von Max Prosa- 1 Kommentar
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Leb wohl, du fischerbemanntes Boot, dass du den Anker lichtest, weil ich es will und nicht will. Das war immer dein Signal. Die Segel zu spannen, und für das letzte Festessen, war ich noch da. Dann ging ich von Bord. Unser altes Ritual. Und jetzt steh ich und seh euch übers Wasser gleiten. Lautlos, wie ein Vogel der fliegt, Und nur in mir tobt der Lärm, von einem Sturm. Und ich will es nicht glauben, dass das Wasser so glatt ist, dass sich mehr Sterne spiegeln, als am Himmel stehn. Und in mir tobt der Sturm, der das Boot zerbricht wie eine Nuss. Und ihr ertrinkenden, rettet euch zum nahen Ufer, in meine Arme. …
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
Oft im Sturm!
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 0 Kommentare
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Bist wie ein Schiff. Kompass die Seele. Beachtest die Winde damit nichts fehle. Lebst oft im Sturm trotz flauer Segel. Schnell gelernt, gehört zur Regel. Gefühle wollen Matrosen sein. Schiff zu warten um gut zu sein. Steuerst wieder unter Gottes Hand. Gesegnet und sicher an das Land. Bernd Tunn tetje
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
feedback jeder art Für Väter
| erstellt von gummibaum- 6 Kommentare
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Ich kam erst spät. Nach einer schweren Phase der Arbeit schlief ich aus und bin erfrischt. Vom Wüstenmarsch zurück in der Oase, will ich genießen, was mir aufgetischt! Ich streife gleich wie früher einmal immer, um alle zu begrüßen, durch mein Haus. Doch dunkel sind und ausgeräumt die Zimmer, denn niemand, scheint es, hielt hier länger aus. Und in der Tat, wenn ich mich recht bedenke und die Momente, die ich fern war, zähl und nacheinander mich in sie versenke, sind's Jahre, die ich aus dem Leben schäl… (aus dem Fundus)
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Identitätssuche
| erstellt von Ava- 2 Kommentare
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Wer will ich sein? Was will ich sein? Vielleicht ist es besser für mich, wenn ich dieser Niemand für dich bleib. Wer bin ich? Was bin ich? Und falls dir mein neues Ich nicht gefällt, so bitte ich dich: schweig. Will ich wer sein? Will ich was sein? Bin fragil und mental nicht stabil. Breche dann zusammen wie ein Kartenhaus, wenn du etwas Gemeines sagst, ist es aus mit mir. Meine Identität ist auf einer Wanderung durch Ebenen des Bewusstseins, Meine Identität durchlebt eine Wandlung, die ich selbst nicht versteh. Vielleicht hasse ich eine Version von mir selbst nicht.
letzter Beitrag von loop, -
Schlafen gelegt
| erstellt von Aichi- 2 Kommentare
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Schlafen gelegt Silbrige Mondstreifen ruhen auf der Fensterbank Entlang dem unbiegsamen Spalt klettert die Trübheit hindurch Mit eingedrückter Kehle suche ich nach der Gier in deinen Augen, die meinen Atem verschlungen hat Mit dem Stethoskop an der pochenden Schläfe Mein Puls hat sich schlafen gelegt …
letzter Beitrag von Aichi, -
Seelenfenster
| erstellt von Aichi- 2 Kommentare
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Seelenfenster Mit einem Fingerdeut Durch den Blickwinkel deines verfärbten Seins Wir, Hand in Hand im trüben See Das Zirpen der purpurgoldenen Zikaden Die Sekunden stürzen … unzählbar elendig Wir, mit welkenden Gemütern
letzter Beitrag von Aichi, -
feedback jeder art Oh du schreckliche...
| erstellt von Letreo71- 5 Kommentare
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Das Weihnachtsfest ist nicht mehr weit, sie sieht es heut beim Shoppen, schnell macht sie ihre Beine breit, will für Geschenke poppen. Der Bruder, der im Bau noch sitzt, möcht bald ins Kino gehn, wie einer einen andern schlitzt, das will er gerne sehn. Das Schwesterherz gilt als vermisst, drum bleibt sie außen vor, hat selber Schuld, wenn sie vergisst, dass sie sich einst verlor. Dem Vater reicht ne Pulle Schluck, paar selige Sekunden, die säuft er aus, mit einem Ruck und schon ist er verschwunden. Für Mutter soll's was Nettes sein, vielleicht ein tolles Buch: …
letzter Beitrag von Letreo71, -
Ad infinitum
| erstellt von Aichi- 1 Kommentar
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Ad infinitum Das Schweigen Sitzt mit mir in der Dunkelheit Ich winde mich Im Schmerz der Vergangenheit Und mein eingeschlagenes Herz Bleibt für immer Eine ewige Krankheit Wohin gehen die Tränen, die lange schwarze Bahnen über mein Gesicht ziehen Der Schrei Erstickt durch die eine Wahrheit, die ich mir selbst in das Ohr geflüstert habe Wohin… An diesem Gedicht arbeite ich schon länger. Habt ihr noch irgendwelche Verbesserungsvorschläge? Würde mich über ein paar Kommis freuen. Gruß Aichi
letzter Beitrag von Mary Lou, -
textarbeit erwünscht Schatten der Nacht
| erstellt von Sidgrani- 7 Kommentare
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Ich wandre durch die dunkle Stadt, hie und da gedämpftes Licht. Der fahle Mond blickt trüb und matt, Regen netzt mir das Gesicht. Die Straßen liegen menschenleer, schwarze Fenster starren blind, ich bleibe stehn und atme schwer, dort im Schatten steht ein Kind. Mit trüben Augen, nassem Haar, Schultern schmal, sein Blick ist stumpf. Es prüft mich mutlos, mir wird klar, dieses Mädchen steckt im Sumpf. Wie auf Befehl strafft sich sein Leib kokettiert mit bleicher Haut. Auf einmal ist das Kind ein Weib, das in einen Abgrund schaut. Mich friert, ich habe kehrt gemacht …
letzter Beitrag von Sidgrani, -
feedback jeder art Wenn die Nacht vom Himmel fällt
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 7 Kommentare
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Wenn die Nacht vom Himmel fällt Wie ein Tuch auf meine Welt Erstickt mich ganz in Dunkelheit Die Seele meinem Schatten gleicht Dann werd ich still und nichts mehr sagen Nur mein Geist kämpft gegen Fragen Die Antworten will ich gar nicht wissen Gedanken zu Fetzen in Stücke gerissen Halb benommen und fast ersoffen Erlöst von Pflichten, befreit vom hoffen Betäubt in Trance vor dem Licht sich ducken Doch weckt mich noch ein Muskelzucken Vor dem großen erliegen… vor der Starre wie Eisen Denn wenn die Nacht vom Himmel fällt Verlasse ich die bewusste Welt Vom Aufgang bis zum Abendrot In jeder …
letzter Beitrag von Amadea, -
Flügelschlag
| erstellt von Aichi- 2 Kommentare
- 840 Aufrufe
Flügelschlag Das Licht am Horizont Das Licht Meiner Hoffnung Verblasst Im Tanz mit der Dunkelheit Die Schmetterlingsflügel Zerfallen Zu Sternenstaub Im Traum mit dem Wahnsinn der Welt
letzter Beitrag von Aichi, -
leere wie lange noch kannst du deine gefühle unterdrücken wochen...monate...jahre... bis du irgendwann nichts mehr fühlst endlose leere du weißt es ist der falsche weg dennoch lebst du weiter tag für tag und kannst sie nicht mehr zulassen starr...kalt...erfroren... fliehst du in den schatten deiner selbst
letzter Beitrag von Kitt, -
Irgendwo, im Nirgendwo
| erstellt von Herzchen- 0 Kommentare
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Irgendwo, im Nirgendwo Irgendwo ist ganz verborgen, ein Regenbogen. Irgendwann ist er verblasst. Irgendwo schreit ein Kind, herzzerreißend, Irgendwann blieb nur Verzweiflung in der Stille. Irgendwo ist Blut geflossen, im Scherbenmeer. Irgendwo war ein Freund, der Brücken baute über die gefährlichen Spitzen. Irgendwann gab es diese nicht mehr. Zurück blieb nur der verblasste Regenbogen, über der Stille im roten Gewässer.
letzter Beitrag von Herzchen, -
Abschied Sie ist von mir gegangen, obwohl ich sie nie gehabt. Wie soll ich mich nun verhalten, wenn ich sie wieder seh´. Jede Begegnung, sie schmerzt, jeder Blick tut so weh. Es bleibt mir nur eins, ihr aus dem Wege zu gehen. Ist dies jedoch richtig? Wird sie es verstehen? Mein Innerstes sträubt sich dagegen so sehr; mir ist, als falle ich in ein tiefes Meer. Kann ich sie vergessen mit der Zeit? Nein, zu lange ist die Ewigkeit. E.
letzter Beitrag von erwin, -
feedback jeder art Albtraumwelt
| erstellt von Anonyma- 5 Kommentare
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Albtraumwelt Es sitzen Raben, dort im Baum, versammelt für die Nacht; sie schlafen, aber einer wacht, verzichtet auf den Traum. Der Baum ist kahl, die Nacht ist kalt, der Frühling weit entfernt und selbst der Himmel blickt entsternt herab zum Häuserwald. Ich trinke einen kleinen Schluck von meinem heißen Tee; erkenne, dass der Wolken Druck Gewitter sagt, und Schnee. Die letzten Jahre waren schwer und dieses Jahr wird hart. Die Welt ist in der Zeit erstarrt, der Frieden? Nimmermehr. Ob jemals wieder Sommer wird - wer weiß das schon, im Jetzt? Geschossen wird und kriegsgehetzt. Es schweigt…
letzter Beitrag von Anonyma, -
feedback jeder art Auf Abstand
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
- 11 Kommentare
- 839 Aufrufe
Ach lass mich gehn, ich bitte dich lass einfach los und halt mich nicht dein Schreien trifft auf taube Ohren die Nägel, die ins Fleisch sich bohren zerkratzen Arme und Gesicht ich halt es aus und wehr mich nicht Wer konnte das zuvor vermuten die Liebe droht uns auszubluten und würdest du nicht um dich schlagen auf Händen könnte ich dich tragen bevor ich anfang´, uns zu hassen versuche von mir abzulassen
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Trust me - goodbye to myself -
| erstellt von Aichi- 0 Kommentare
- 839 Aufrufe
Trust me - goodbye to myself - Wenn die Vögel am Himmel entlang ziehen und die Nacht selbst zur Ruhe bittet Sich das Rad des Lebens für dich weiterdreht während ich an das Tor des Endes schreite Sage ich dir „Vertraue mir“ Ich werde weiterleben In dir In unserem Herz Für die Ewigkeit
letzter Beitrag von Aichi, -
Ich streiche durch die Wälder Ich fühle keinen Schmerz Denn meine Wunden heilen Nur eine Narbe schmückt mein Herz Die Zärtlichkeit der Wölfe Nicht lang genug mit dir geteilt Nur fünfunddreißig Stunden Bis der Ruf des Mondes mich ereilt Diese Liebe ist verboten Sie leugnet was wir sind Küss mich, Untoter Ein neuer Zyklus beginnt
letzter Beitrag von Angel, -
Wie lange noch?
| erstellt von Gerri- 1 Kommentar
- 838 Aufrufe
Die Zeit verrinnt Korn für Korn fällt durch das Glas Immer weiter fort, die Erinnerung an einen fernen Traum. Ein Traum von Licht und Wärme, von Hoffnung und Vertrauen, Stück für Stück zerfließt, verblasst wie Nebelschwaden, die Hoffnung stürzt hinab, Zweifel zernagen das Vertrauen. Nur eine Frage beherrscht den Raum: Wie lange noch?
letzter Beitrag von Gerri, -
Decider Lebt man nicht von innerlicher Schönheit? Gibst du etwa auf? Du könntest mir vertrauen Trauer besiegt man nicht mit Hass Welches Band wirst du wählen um dich zu verschließen? „Was bin ich?“ Eine Sonnenblume, in einer Glaskugel, die man langsam aufhängt? Die Sonne Sie fällt vom Himmel
letzter Beitrag von Aichi, -
Manche Tage
| erstellt von Homo_Ingenuus- 1 Kommentar
- 837 Aufrufe
Alles grau, alles schwarz, verwischt Ein Wirrwarr aus vielen dunklen Fäden Die einen immer weiter runter ziehen Manche Tage an denen sich alles Schlechte addiert {{All das Gute wird subtrahiert, die Reste ausradiert Ein Rechenspiel im Negativen und in Miesen}} Alles zu viel, das meiste zu schwer, und selbst wenn man es packt, {{Sinn erkennt man heute nicht mehr}} Manche Tage, an denen {{häufig}} Schläge treffen Ein Kampf, in den man friedlich ohne Waffen geht Doch den die anderen mit Schwertern schlagen Alles wirkt schlecht, kein Licht Ein ewiger Regenschauer Alles schwarz, Fenster dicht {{Manche Tage die nur ätzen, nur nerven…
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
feedback jeder art An einem Abend
| erstellt von Dionysos von Enno- 5 Kommentare
- 837 Aufrufe
Ich habe mich an Deinem letzten Mutterlicht betrunken Nun winke ich (wo ich nicht folgen will) Dir hinterher Wie oft hast DU MIR nachgewunken Warum ist Nachwinken so schwer…
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
Niedergang
| erstellt von maxi157- 0 Kommentare
- 836 Aufrufe
Die Sonne scheint. Das Lächeln eines Kindes. Frieden, kein Krieg. Dann Krieg, kein Frieden. Die Sonne sinkt. Und das Kind weint.
letzter Beitrag von maxi157, -
Es blieb bei dem Gedanken
| erstellt von llisjustanill- 1 Kommentar
- 836 Aufrufe
Erkältend herzlich ist die Umarmung, so heisst sie mich gern willkommen die Sehnsucht nach einer Hoffnung, die Depression in eleganter Tarnung. Beinah unmöglich ihr zu entkommen und ihrer Versprechen´ Verlockung. Ihr dunkles Lachen, schon fast polem´ und die grell durchbohrenden Augen die die Verfehlungen nach oben saugen werden mir zum gehassliebten Problem. Die Hassliebe ist nicht bloß platonisch. Auf Suche ist mein Gedankenkarussell, es verzehrt nach einem festen Gestell´, denn dessen Mangel wirkt aithonisch. Es überkommt ein eis´ger Schauder der sich wie ein Tuche herum legtet und Gefühle mehr erhellt denn ebnet. Die Verzweifelu…
letzter Beitrag von das A-, -
feedback jeder art Auf ewiger Flucht
| erstellt von Sternenherz- 5 Kommentare
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Auf ewiger Flucht Durch die menschenleere Bahnhofshalle - uralt, funktional, voller Hall und mit Oberlicht - macht Ihr Euch davon: Er mit kariertem Hut, fast dreieckig Sie verhuscht, ohne Kontur Es stinkt ihnen zu sehr Mit ihren Koffern und wehenden Fahnen sind sie auf ewiger Flucht. Nur die Kleinen haben sie im Gepäcknetz liegen gelassen oder einem vorübereilenden Hehler anvertraut: Schwarzmarktware. Er ist der Messerwerfer, der Muskelmann, der ewige Cowboy. der Fabelhafte. Sie wünscht sich einen VW und ist eine der ersten im Wohnblock mit Schwarz-Weiß-Fernse…
letzter Beitrag von Sternenherz, -
feedback jeder art Die Hallen der Zwerge
| erstellt von Anaximandala- 4 Kommentare
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Es führten einst Stollen bis tief in die Berge. Von Hande gegraben, in riesige Netze, erwuchsen vor Langem die Hallen der Zwerge. In Marmor geschlagene Kammern für Schätze. Als Gletscher und eisige Massen durchzogen die Erde, die Menschen mehr Tiere noch waren und magische Wesen die Lüfte durchflogen, die Zwerge schon gruben seit tausenden Jahren. Und Hallen aus Marmor voll Schätzen erstreckten sich weit, so als wären es goldene Meere, als sie so den Hunger der Drachen erweckten, verbrannten in Kürze die mächtigen Heere der Zwerge, die mutig die Hallen beschützten. Die Reiche im Herzen der Berge errichtet, Jahrt…
letzter Beitrag von Anaximandala, -
feedback jeder art Die Moorleiche
| erstellt von gummibaum- 8 Kommentare
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Wie gut hab ich im Moor gelegen, nachdem ich von den harten Wegen einst abkam und im Schlick versank. Kein Sehnen mehr nach dunklen Tropfen, die Löcher mir im Herz zu stopfen. Ich war durchs böse Leben krank. Im Moor, das gluckernde Entgasen, das linde Sprudelbad der Blasen, war wie Massage immerzu, und Säuren, die mich zart umspielten und für die Ewigkeit erhielten, versprachen mir entspannte Ruh. Doch kam das Leben, sich zu rächen. Sie fingen an, den Torf zu stechen, und im Museum liege ich. Gebettet hart und trocken wieder zeig ich der Welt die morschen Glieder, und böse spricht sie: „Widerlich!…“ 2020
letzter Beitrag von Alexander, -
Am Ende steht ein Wort. Es steht einsam geschrieben, treibt mit den Tränen fort. Nichts ist mehr geblieben! Eine einzige,traurige Frage. Die Antwort schweigt sich aus. Und immer wieder diese Klage, wie halt ich es nur aus? Buchstaben aneinandergereiht, lassen mich verwirrt zurück. war es wirklich schon so weit? Zerbrochenes , kostbares Glück! Spreche weinend dieses Wort, doch der Himmel bleibt stumm. Es trug dich weit von mir fort. und am Ende steht es "Warum?". Liebe Grüße Muse Leer,den 3.Oktober 2009
letzter Beitrag von muse 208, -
feedback jeder art Die Unbekannte
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
- 6 Kommentare
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Meine Seele liegt vor dir wie ein offnes Buch und du bist nicht einmal versucht darin zu lesen Mein Innerstes bleibt ungelesen ein Schöngeist bist du nie gewesen entschuldigst du dich interessierst du dich nicht - überhaupt noch für mich?
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Terpentin on the rocks
| erstellt von Ed Zend- 1 Kommentar
- 835 Aufrufe
Bier an einem sonnigen Vormittag, keine Uhr, kein Kalender, Termine nur aufgezwungen, geh Lady, geh zum Frisör, komm wieder oder nicht, ich bin da oder nicht. Zieh mit Celine in den Krieg, gehe mit Solschenizyn in den Gulag, lebe mit Masarik in ner WG, lebe den Beat, wir sehen uns im Rad der Zeit. Tag & Nachtgleiche – Diagnose retardierte Wahrnehmung, Flug durch die Geschichte, satellitengestützte Beobachtungssysteme. Zieht mich runter der ganze Quatsch, da hilft kein Terpentin on the rocks, auch kein Job, einzig die Süße des Honigs hält mich wach, Honig…
letzter Beitrag von tobik, -
feedback jeder art Mäuler
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 4 Kommentare
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Hund frisst Hund erzählen mir die Streuner Und alles verkommt zu leichter Beute Zerreißen sich selbst am Ende gar Ist sonst kein anderer mehr zum Töten da Auf ihren Scheiterhaufen fluchen alle, sie hätten es nicht so gewollt Der Tod hat keine Ohren Aber lidlose Augen aus Gold Seelen aus den Flammen gepeitscht Funken noch fliegen, letzter Aufschrei So schnell auch schon wieder vorbei Aufgestiegen ins Nichts Vom Vergessen gefressen Im Schlund der Schlange die sich selber beißt Ein fallen durch die Ewigkeit In Finsternis mit der Stille eins Das Maul schließt sich
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
feedback jeder art frei
| erstellt von hora- 9 Kommentare
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frei unter der Brücke zuhause Schiffe ziehen vorüber. Ratten nagen an den Trümmern der Träume. Schatten wandern wo das Ende heilt. nichts mehr erwarten nichts mehr befürchten frei
letzter Beitrag von hora, -
Moritat vom Puppenspieler
| erstellt von rabensohn- 2 Kommentare
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Menschengesellschaft, hört die böse Geschichte vom Puppenspieler die ich hier berichte. Von der bösen Tat die der Meister der Kunst vollzogen hat. Seit Kindesbeinen steht er da, dunkle Augen, langes Haar. Auf Rummel und Markt, bei Fest und Spiel, Der Puppen hat er wohl gar viel. Die Jahre vergingen, mit spielen und singen. Aus dem Schüler wurde Gesell die Zeit verging wohl gar schnell. Selten bejubelt wurde der Künstler wohl, wurde oft Opfer von Spott und Hohn, In vielen Städten führte er auf, nahm des Volkes Hohn in Kauf. Er wandert weiter von Stadt zu Stadt, in der Hoffnung, dass er Glück wohl hat. Fortuna die Göttin…
letzter Beitrag von rabensohn, -
Platzende Narben, längst verheilt geglaubt und doch noch tiefer als jemals zuvor. Ein lauter Schrei, verhallt in Deinem Schweigen. Bis hier hin und nicht weiter. Nur bittersüßer Nachgeschmack. Nichts mehr ... ... nicht wieder. Doch leider viel zu oft und viel zu schwer. © *mania*
letzter Beitrag von *mania*, -
feedback jeder art stillgelegt
| erstellt von asphaltfee- 8 Kommentare
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stillgelegt ein atelier in regalen feinsäuberlich gestapelt vergessene ideen verworfene entwürfe sich selbst überlassen verblichen die freude am schaffen unter schichten von staub begraben träume tuben schweigen sich an auch das cadmiumgelb schreit nicht länger zu lange schon recken pinsel dürre borsten in einst aus- und nicht wieder eingeatmetes kein hauch der ahnen ließe wieviel erfüllung hier schon war und noch zu finden wäre nur die sommersonne sucht einen weg durch blinde fenster .aug_2024
letzter Beitrag von Wortbildhauer, -
feedback jeder art Elixier der Nacht
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Der Mohn vergießt sein Blut für mich Auf Wunden die die Zeit nicht heilt Die Natur hat Mitleid, hält Erlösung in Säften bereit Der Drache aus Rauch, steigt aus der Pfeife auf Ein Tanz wie in Trance, die Sinne befreit von Sinnhaftigkeit Weint der Mond erleichtert im Palast, einen Fluss aus blauem Licht Ineinander gewunden, in tiefe Träumen verwoben Enden verbunden, umschlungen, zueinander gefunden Sie und ich, Demeter neben mir auf den Kissen Ich bin soweit, befrei mich aus Süchten Das Sehnen, das Lüsten, alles wird mir gleich Wie dem Kind im Mutterleib Mit eupho…
letzter Beitrag von anais, -
nur kommentar Wie geht es dir?
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Aus dem Schatten wie ein Blitz Ein schneller tiefer Messerstich Klinge trennte Fleisch entzwei Er sinkt zu Boden mit einem Schrei „Wie geht´s dir?“ Frage ich mit Griff am Messer „Danke, es geht, aber ging schon besser.“
letzter Beitrag von Ponorist, -
Abschied
| erstellt von yvan headmiller- 0 Kommentare
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Abschied was ist nur los mit dir mein Schatz, hab ich dich ums Wort gebracht? warum redest du nicht mehr? weil unser Spiel zu Ende ist naja was soll es schon bedeuten Spieler sind gut auszutauschen und ersÄtzen(d) mich für deine Triebe denk nur dran du spielst mit Liebe und so schön die Liebe ist ist sie auch mit Leid erfüllt Hiermit geb ich Dir mein Segen sollst wirklich glücklich sein auf deinen Wegen
letzter Beitrag von yvan headmiller, -
bad deal bube im schwarzen wams, gesell dich zu mir, doch stoß den dolch tief sonst dreh ich den spieß um, hauche dir mein leben ein, dann spürst du, dass es viel mehr spaß macht hoch zu fliegen, als tief zu liegen.
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Ein Stern ist erloschen
| erstellt von Carlos- 5 Kommentare
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Das hat mir leid getan ewig nicht von ihr ge hört ewig nicht an sie ge dacht 95 Jahre Sie lebte wahrscheinlich schon lange in ihrer Phantasie Welt wie einige Andere Lange nicht mehr im Spiegel geschaut sich blind geschminkt an Männer gedacht die längst Staub was sie ihr sagten was sie sie glauben ließen die Ekstasen die sie verursachte vielleicht war das das Wahre dies nur eine lange Täuschung die jetzt zu Ende geht
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Yersinia Pestis
| erstellt von Dionysos von Enno- 1 Follower
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Die Ofenflamme zeichnet tanzende Schatten in den Raum Darin der Junge schlimm in Fieberschmerzen liegt Die Mutter hält ihn HIER nur durch ihr Raunen ohne ihr heldenhaftes Schöpfen wäre die kleine Quelle längst versiegt Sie kühlt sein Fieber mit den Tränen Und singt ihn seltsam vorsintflutlich ein Immer länger wird sein Gähnen Und schon dunkelt sein Augenschein (Oh Mutter, BITTE schlaf nicht ein..) Der Schleim in Mund und Nase quillt die kleinen Lungen darben schwer Und aus dem grünen Eiter schwillt Ein Geist aus Schleim, aus gelbem Teer Der speit nun über ihn sein Gas Da…
letzter Beitrag von Managarm, -
Ende der Zeiten
| erstellt von B. Deutung- 1 Kommentar
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Ich setzte mich nieder auf fahlen Boden, kalt Meine Hand voll Asche die zwischen meine Finger rinnt wie die Vergänglichkeit der Zeit Die Fadenscheinigkeit der Existenz endet mein Dasein, meinen Geist Er schmilzt wie Reif unter tauschwangerer Morgensonne
letzter Beitrag von Mary Lou, -
Der Rabe
| erstellt von CommanderCool- 0 Kommentare
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Hi ich würde mich über ein paar nützlichen kritiken zu meinem Gedicht freuen --------------------------------------------------------------------------- Der Rabe Ein Licht am Ende ich kann es sehen Der Gezeiten wende kann ich noch widerstehen Wie lange noch? Ich weiß es nicht. Der Rabe warf bereits seinen Blick auf mich Breiter und breiter wird er bis er fliegt Vorbei der Punkt an dem man flieht Mein Gesicht wird kalt Bin ich denn wirklich schon so alt Ref.: Leblose Hülle, sie bleibt zurück Es wird heller Stück für Stück Er nimmt mich mit Mit großen Schwingen aus der Dunkelheit Der Rabe beendet meine Einsamkeit Er nimmt mich mit…
letzter Beitrag von CommanderCool, -
Wo bist du?
| erstellt von Redhead- 1 Kommentar
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Ist es dunkel und einsam oder hell und freundlich? spürt man es noch oder merkt man es nicht? Wir hatten uns ein Ziel gesetzt "Lass uns aus der kurzen zeit das beste machen wollten nciht zu lange trauern sondern lieber noch oft gemeinsam lachen Nun ist es vorbei und es ist schwer zu aktzeptieren warum muss man die Menschen die einem so viel bedeuten so früh verlieren? Ich kann es nciht begreifen Ich kann es nicht verstehen warum muss ein Mensch wie du so früh nur von uns gehen? Es ist nicht zu beschreiben wie kalt und leer es ist ich versuche nicht zu zeigen w…
letzter Beitrag von Black Raziel, -
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Mal wieder ein paar tiefe Gedankengänge. Was soll man tun, wenn man sieht, wie jemand am Boden liegt, und um Gnade fleht? Während ein guter Freund auf ihn einschlägt. Sein Gesicht ist vom Blut verschmiert und es ist nicht klar ob er sein Leben verliert. Tritte folgen. der Mann wartet nur darauf des es aufhört. Soviele Hilferufe, doch keiner der drauf hört. Soll man dazwischen gehen um zu riskieren, einem würde das gleiche passieren? Ich habe keine Antwort auf diese Frage Manche Menschen kennen keine Gnade Sie wollen Gerechtigkeit, nur nicht die der Justiz Sondern ihre und man sieht Sie benehmen sich wie Tiere. Was würdet ihr tun…
letzter Beitrag von sidivoluntsidisplacet, -
Ausbruch Stagnation und Frustration Das Glas ertrinkt in der weinroten Flut Ein unkontrollierbarer Alptraum im Wachstum… Jene Wiege des Lichts Zerrinnt im Schlummertrunk der geistigen Lethargie Wandelnd… im Leben zertrümmernden Gang Die Hand erdrückt die Klinge Schließ nicht ab…
letzter Beitrag von Aichi,
