Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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nur kommentar Die Geige
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Edles Holz ist gut lackiert Glänzend glatt mit Wachs poliert Manche Nacht sucht sie den Mann Welcher auf ihr spielen kann Immer und immer wieder Die gleichen seelenlosen Lieder Ein wildes streichen und sie lacht Doch Tränen fallen einsam in die Nacht Und über ihr schweben die Geister Gesichts-und namenloser Streicher Auf fein gestimmten Saiten zart Gespielt für sie auf herzlose Art
letzter Beitrag von Ponorist, -
Angst
| erstellt von Erinnerung&Sehnsucht- 0 Kommentare
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Der Feder des Geistes ist's entschlüpft. Dort, durch den Haarriss meiner Zuversicht, entlang der dünnsten Wand der Träume! Dämpft nun das Licht, in meiner Sinne, Räume. Eine Kopfgeburt, die ihren Anfang nahm, als blinder Fleck. Speist Staub von silbernem Gedeck. Abkömmling von dunklen Träumen! Schüttelst in meinem Traumesgarten, die Furcht aus ihren Bäumen. Heraufgestiegen als lähmender Alb, aus den Unwässern meines tiefen Geistes. Machst mein Gesicht so bang, in dem du mir das Heiligste entweihtest. Gegenwartsscheues Kind von Gestern und Morgen! Du auf deinem Gaul, der Sorgen. Irrst da mit wachen Augen, doch zittriger Hand. Weg…
letzter Beitrag von Erinnerung&Sehnsucht, -
Mutter
| erstellt von Willamowski- 0 Kommentare
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Mutter 1 Es ist kalt, der Wind treibt viel Schnee voran 2 Das Dorf der Hundert Seelen wirkt wieausgestorben 3 Alle Lichter sind erloschen bis auf eins 4 Die geborgene Wärme ist draußen nur zuerahnen 5 Da unter den Linden friert ganz allein ein Knabe 6 Seine Blicke erfreuen sich an der gut gewärmten Stube, in der Ferne 7 Die, die Ihm so fern ist, da hinterm Fenster 8 Einst trank er dort Kakao und erfreute sich am Leben 9 Heute hofft er das es ihr gut geht, der alten Frau aus der Stube 10 Eine so manche glückliche Zeit hatte er hier erlebt 11 Viele Sommer und Winter…
letzter Beitrag von Willamowski, -
Für Sonja
| erstellt von curd belesos- 3 Kommentare
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Auch wenn dein Liebster dir zu früh verstorben, erhebe deine Hände nicht zur Klage, denn Gott allein weiß Antwort auf die Frage, ob er des Himmels Gnade sich erworben. Er ging von dir nach Kampf und schweren Mühen; hat noch sein Leben mit dir überdacht, dabei erkannt, welch Fehler er gemacht, und wird als Stern am Himmel für dich glühen. Du aber wirst dein Leben neu gestalten, dabei auch unbekannte Wege gehen und auf Zufriedenheit und Ruhe hoffen. Die Welt steht dir für neue Taten offen; du kannst gelassen in die Zukunft sehen und deinen frohen Lebensmut behalten. © Curd Belesos
letzter Beitrag von Behutsalem, -
Manuel Warst nett wie sonst kein Dritter, hattest immer einen Rat, schienst wie ein edler Ritter, halfst mir bei jeder Tat. Doch kam das böse Übel wohl In Form von reinem Alkohol, Konnt’st wohl nicht ertragen, den Tod vom alten Hagen. Hocke nun an deinem Grab, meine Gedanken so leer, merke dass ich nichts mehr hab, wenn ich doch nun bei dir wär.
letzter Beitrag von wurstpoet, -
du warst mein Rätsel in meinem Leben voller Zwiespälte dein Glaube war Luft Kälte war stets ein Teil in unserem Haus das kaputte Dach hast du nie repariert ich war verbunden mit deiner Einsamkeit es schmerzt!!! ich will dich zurück! ich seh dich in mir wo das wahre Rätsel liegt
letzter Beitrag von JP7, -
feedback jeder art Henkers Freundin
| erstellt von Sidgrani- 9 Kommentare
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Kommt herbei, geliebte Kinder, gleich habt ihr das Ziel erreicht. Höchstes Lob sei dem Erfinder, durch ihn wird das Töten leicht. Atmet meine süßen Schwaden, höret, wie der Beifall tobt. Gleich sollt ihr in Purpur baden, mein Talent wird hoch gelobt. Wer nicht gehen kann, soll kriechen, nach drei Stufen ist’s geschafft. Ich kann eure Ängste riechen, sehet, wie die Menge gafft. Hoch am Schaft blitzt meine Klinge, unter euch rinnt frisches Blut. Dass sie hell aufs Neue singe, wenn sie ihre Arbeit tut.
letzter Beitrag von Sidgrani, -
Verzweiflung
| erstellt von Frank Gehlert- 1 Kommentar
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Ein Traum von ihr bleibt ewig offen Offen sinnt ihr ganzes Hoffen Hoffen das von innen treibt Treibt sie an durch alle Zeit Zeit die so unendlich scheint Scheint die Zeit der schlimmste Feind
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Stadt
| erstellt von nadir- 3 Kommentare
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Wir standen auf in jener Stadt aus gesegnetem Stahl. Waren käuflich. Das Ave Maria Mühlchen mahlte unermüdlich unser Mutterkorn Schuld. Wir bogen nicht ab wir fanden nicht in ein anderes Nichts. * Was uns blieb ein Engel mit steinblauen Brauen über den Augen. * Nur das Licht der Neonreklame wagte den Todessprung in die Pupille.
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
anschwellend
| erstellt von Perry- 0 Kommentare
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anschwellend am morgen ist es still doch hinter nebelwänden gehen orchester in stellung den verkehrslärm könnte ich ertragen ihn mit tangerin dream übertönen wären da nicht stimmen die gesampelt davor warnen fremden klängen zu lauschen
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art In dunklen Gassen
| erstellt von Alexander- 1 Follower
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In dunklen Gassen in dunklen Gassen seh ich sie mit Männern verlassen in den Rändern der Laternlichter wimmernd bettelnd vor Gesichtern die schöne Jugend war verloren Unterschied Macht Menschenklassen und Tote neugeboren in Kleidern in Fetzen zwischen Mauern seh ich rote Flecken Wangen schöner Haut die wahr und falsch in Unrat kauern zuweilen verbraucht und abgebaut ich sah sie vor'm Fenster weinen von innen schlug man sie mit abhängigen Leinen trieb sie fort wie Vieh Wass…
letzter Beitrag von Alexander, -
Komm' heim !
| erstellt von Managarm- 2 Kommentare
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Ich will fischen an Flüssen und keine Menschen sehen müssen Einmal dösen unter Eichen und nicht hier, wo Kinder kreischen Honig klauen von den Bienen Meinem Herrn, dem Graubart dienen Ich könnt' leben, nicht mich quälen Meine Wege selber wählen Doch bin als Eigentum geboren Hab' mein Leben schon verloren als es noch nicht begonnen hat Den Wald ich nie gesehen hab' Die Menschen reden...essen...gucken Ich schlafe ein - die Tatzen zucken Wohlig steigt mir Wärme auf Ich klettere die Esche rauf Nun ist's vorbei...mein Erdenleben Der Graubart will mir Freiheit geben Ich soll in seinem Walde sein Er spricht mit mir...er sagt : …
letzter Beitrag von Managarm, -
Oh du starkes Vorbild
| erstellt von Hopefull- 2 Kommentare
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Vorweg: Es ist eins meiner ersten Gedichte und ich empfinde es als "schlecht". Würde mich über Kritik,Verbesserungsvorschläge und vlt auch Lob freuen Oh du starkes Vorbild, war ich dir nicht gut genug? Bin ich nicht deines Blutes würdig? Erkennst du nicht mein Ich? Oh du starkes Vorbild, mein Talent hast du es nicht bemerkt? Meine Freude hast du zunichte gemacht zu welchen Preis? Oh du starkes Vorbild, du bist für mich der stärkste Mensch auf Erden, hast deine Kraft aber nicht genutzt um mich zu beschützen? Bin ich in dein Augen schwach da ich dies nicht gemeistert habe? Oh du starkes Vorbild, du hattest Geld und hast es mit mir ge…
letzter Beitrag von Hopefull, -
feedback jeder art Ausgebremst
| erstellt von Alter Wein- 1 Follower
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Ausgebremst Ich höre die Vögel am Morgen ansonsten ist es still - die Hektik hat sich verborgen nur die Natur macht was sie will Sie ist erwacht der Frühling ist da mit bunter Blütenpracht - Ostern ist nah Die Menschheit hat die Natur nicht erhört über deren Tränen gelacht - jetzt ist sie empört darüber, was die Natur mit uns macht Der Virus lässt uns nicht mehr fliegen über die Kontinente weit - Urlaubsreisen fallen aus der Virus ist überall zu haus Ausgebremst und angehalten sitzen wir daheim keiner kann darüber walten, das muss jetzt wohl so sein Meinem Herzen wird es …
letzter Beitrag von Letreo71, -
feedback jeder art Eine Herde toter Pferde
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Eine Herde toter Wüstenpferde, reitet in das Morgenrot Die vier besten besattelt, mit Plage, Pest, Strafe und Tod Nur mehr Knochen offen liegen Zäh wie Leder überspannte Haut Alpträume galoppieren Das es einem furchtbar graut Eine schwarze Wolke, pfeift aus dem Zentrum der Erde Aus ihr formt sich Unheil Eine Herde toter Pferde Und zerrissene Flaggen beseelt noch immer der Wind Erzählen von den Legionen, die sinnlos mit ihnen gefallen sind Das Verderben schlummert nicht mehr Grimmig knurrt es unsanft geweckt Zieht Karren voll Schädel hinter sich her Es kommt mit d…
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
feedback jeder art Sturmnacht (Tøglag)
| erstellt von Cheti- 1 Kommentar
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Sturmnacht – ein Gedicht im skaldischen Versmaß Tøglag Tränen tanzen (tauben Staubes) in den engen Orcafjorden, wenn aus Winden Wellen quellen nach den Nächten nied‘rer Lieder: Aus dem Eise jüngster Hünen hallt des Helden helles Gellen, denn der Diener dunkler Junker fuhr zu Firnes fahlem Galgen. Bloß noch Blässe blitzt in glitzernd wildem Wallen, Wut von Fluten. Ganz am Grunde grüßt ein Flüstern Soges Segel, satt von Schatten. Nicht der Nächte Neumondträume können künden kühn von Sühne, denn im D…
letzter Beitrag von Sidgrani, -
Ode an den Abschied!!!
| erstellt von rastlose65- 0 Kommentare
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Leiden mußt du, leiden muß ich. Ein Schloß fällt zu, Wärme entwich. Bin gefangen, gar bitter ist. Muß drum bangen, Sieg einer List. Ward betrogen, alles genommen. Blut belogen, Herz beklommen.
letzter Beitrag von rastlose65, -
feedback jeder art Pantun
| erstellt von Terrapin- 1 Follower
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Im Widerhall der dunklen Abendklänge ertönt vom Horizont ein spätes Rot, der Zweige wild Gedränge, das sich bot, zieht auf dem Heidegras sich in die Länge. Es tönt vom Horizont ein spätes Rot auf grüner Flur der abgestorben Hänge. Still zieht durchs Heidegras sich in die Länge ein Schattenspiel, um dass das Licht noch loht. Auf grüner Flur der abgestorbnen Hänge kein Lärmen mehr von Stadt und Menschen droht - das Schattenspiel, um dass das Licht noch loht, allein dringt durch des Waldes hohe Gänge. Kein Lärmen mehr von Stadt und Menschen droht - der Seele schweres Schweigen in der Enge allein dringt durch des Waldes hohe Gänge, in di…
letzter Beitrag von Endeavour, -
dunkle Seite
| erstellt von Urban Monkey- 0 Kommentare
- 926 Aufrufe
Dunkle Seite Reißt mir die Haut vom Leib und spannt einen Fächer, der das Feuer entfacht. Stecht mir die Augen aus dem Schädel, fasst sie in Stein, das Ewige zu sehen. Schlagt mir die Zähne aus meinem Maul und baut die Waffe des Richters draus. Zupft mir Zunge und Stimme aus dem Hals, auf ewig im Kummer schweigend. Schneidet die Ohren ab, stopft das Loch und die Stimmen im Schädel lauter erklingen. Zieht mir das Haar vom Haupt und strickt das Seil um meinen Hals. Zerberstet mir den Brustkorb, nehmt die Lunge raus, Bläht sie auf, dass ich empor schwebe ins kalte All. Zerrt mir das Herz aus dem Leib und setzt es in den Motor des Wahn Doc…
letzter Beitrag von Urban Monkey, -
Ist es denn besser so?
| erstellt von soloveme- 2 Kommentare
- 926 Aufrufe
Wenn nur noch ein Echo übrig ist, von Schmerz, von Trauer, vom Leiden, bevor man letztendlich doch vergisst, was denn einmal war mit uns beiden, nimm doch meine Hand, mitten im Zug, dann lass dies unser Schönstes sein, zum Träumen wär's doch wirklich genug, wir schrieben und liebten allein.
letzter Beitrag von soloveme, -
Des bösen Geistes Jagd
| erstellt von Homo_Ingenuus- 2 Kommentare
- 926 Aufrufe
Gejagt werden wir vom bösen Geist, der rüde sich um unsere Seelen reißt, nicht einmal innehält, so sehr es ihm gefällt, uns in Leid zu sehen. So sollten wir eher gebückt als ehern aufrecht stehn! Wenn er geifert, fletscht, seine Klauen wetzt, werden wir gewahr daß uns niemand mehr zur Hilfe eilt! In die Ecke gekauert, das Gesicht nun starr sehen wir, wie er lauert, sehen wir es nun klar. Wir beschworen ihn, riefen ihn selbst herbei. In diesem Schwur darin war unser Niedergang, so es uns nicht gelang ihn in Kontrolle zu binden. Er wird sich ewig winden in uns, in dir, in mir, wird uns jagen und plagen, bis zum En…
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
Millionen Kinder
| erstellt von Richard von Lenzano- 0 Kommentare
- 925 Aufrufe
Millionen Kinder Millionen Föten werden abgetrieben sie bekamen nie eine Chance zum Leben, Millionen Münder werden nicht gefüttert weil sie keine Nahrung haben, Millionen Kinder müssen sterben weil sie unterernährt sind, Millionen Kinder sind behindert da keine Medikamente vorhanden sind. Millionen Kinder werden nicht geboren weil die Eltern unfruchtbar sind, Millionen Kinder werden nie geplant weil man überhaupt keine Kinder will, Millionen Kinder werden misshandelt sie waren einfach nicht geplant, Millionen Kinder sind sich selbst überlassen sie haben keine Lobby oder Connection. Millionen Kinder verkommen und sterben …
letzter Beitrag von Richard von Lenzano, -
flereo...
| erstellt von Lacrima cordis- 1 Kommentar
- 925 Aufrufe
Ich wandre in die endlose Stille der Dämmerung, die kahle Eibe starrt mich an, beobachtet meine Schritte; Blätter marschieren neben mir her, führen mich zu DIR. Mein Blick trifft die unendliche Schönheit der Kerze, sie allein erleuchtet mein verzweifeltes Wimmern, meine Trauer, meinen Hass! Hass auf die Menschen, die dir das angetan haben; Wut, weil SIE dich hierher brachten; Mitleid, weil du du täglich den Gleichschritt der Blätter hörst; Neid, da du stundenlang das flackernde Feuer der Kerze siehst; Verzweiflung, weil selbst ich dir nicht helfen kann.... Perlenförmige Tränen begrüßen die graue, von krähenschreien durchzogene…
letzter Beitrag von Mary Lou, -
Gefühlsregen
| erstellt von DAO- 0 Kommentare
- 925 Aufrufe
Gefühlsregen Ich schau aus dem Fenster die Sonne berührt das Glas Es regnet in mir Ich dreh mich um und meine Blicke berühren dich Es regnet in mir Erinnerungen an Zeilen der Liebe jedes Wort in Gedanken berührt mich Es regnet in mir Ich denk an mein nicht gelebtes Leben meine Sehnsucht berührt mich Es regnet in mir Schutzlos stehe ich da der Gefühlsregen berührt meine Seele Es regnet und ich bade in mir ©Finley Jayden Dao
letzter Beitrag von DAO, -
feedback jeder art Schwermut
| erstellt von roimtsichnich- 3 Kommentare
- 925 Aufrufe
Leer, ausgehaucht, eingefallen. Versiegte Energie der Existenz. Einsamkeit frisst hohl sich ins Hirn bis alles verschwimmt. Die Winkel der Lippen blutleer und schwer. Die Kanten der Gedanken fahl und spitz. Der Sog der Tränen trüb und zehrend. Das dumpfe Nebelhorn der Sinnferne dringt schwach in die Müdigkeit hinein. Die Feuerstelle erkaltet, die zu viel Liebe verströmte. Frostige Dunkelheit undurchdringlich. Verdorrende Hoffnung überschwemmt von Schwermut.
letzter Beitrag von roimtsichnich, -
letzte reise
| erstellt von Perry- 4 Kommentare
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sei nicht traurig aber ich muss nochmal hinaus in die welt wenn sich die sonne hinter den bergen schlafen legt bist du mein stern der mir den weg zu den fernen inseln zeigt träume dich nicht allzu weit fort und trinke nicht zuviel aus den goldenen bechern der verheißung damit du da bist wenn ich dir als liebesgabe einen fisch aus der tiefe bringe in salz gelagert und mit tränen beträufelt wartet er darauf dass ich ihn auf dem altar des ewigen feuers opfere graut der morgen verstreue ich seine asche auf dem wellengrab
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art Verzeihen
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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- 924 Aufrufe
Du hast mich für deine Machtspiele benutzt und ich durfte Gefühle nicht zeigen du hast mich mit deinen Worten beschmutzt wie sollte ich darunter leiden Du hast deine Wut an mir ausgelassen ich war eine Enttäuschung für dich tagträumend lief ich durch die Straßen ein liebend Verstehen sucht ich Du wirst im Alter nicht einsichtig werden für mein Wohl mag ich dir verzeihn doch wirst du verlassen und einsam sterben und ich bleib ohne Vater allein
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Abendgedanken
| erstellt von Carla.xy- 3 Kommentare
- 923 Aufrufe
Wie gern würd ich dieses Bild in meinem Kopf behalten helles blau, sanfte Wellen leichte Brise, feiner Sand rosa Wolken, grüne Klippen Sonne glitzernd auf dem Meer Wie gern würd ich den Fels erklimmen und eine Zeit lang dort verweilen wie gern würd ich lachend singen Hand in Hand die Zeit verbringen Wie gern hätte ich Zweisamkeit Gemeinsamkeit Heiterkeit Doch sitz ich hier mit den Gedanken still und einsam auf der Bank höre andere Menschen lachen singen, tanzen Hand in Hand Leise geht die Sonne unter Meer wird dunkler und mir fröstelts Ich steh auf werd zurück gehen in das Haus werd vorbei ziehn an de…
letzter Beitrag von Carla.xy, -
textarbeit erwünscht Hände meiner Gezeiten
| erstellt von Fox Spirit- 4 Kommentare
- 923 Aufrufe
Hände meiner Gezeiten Unser aller Leben ist ein Spaziergang am Strande der See der Gezeiten wir wandern ihn entlang bei Flut und Ebbe bei Hitze und Regen bei Eis und Sturm. wir beschreiten in ein ganzes Leben lang oft zweisam oft allein, Sowie Die Gezeiten als Richter über die Beschaffenheit der See walten mögen. So mögen wir die schaffende Hand unseres eigen Kelches sein welcher aus den Brunnen unserer Seele schöpfe. Unser Brunnen, überquellend der Erinnerung an vergangenen heil und zehrenden Schmerzes, wir gebieten darüber, ob wir weiter gehen oder im eigen schöpfen des scheitern ertrinken. Es sind deine Hände die mir halt vor dem Ertrinken ge…
letzter Beitrag von Fox Spirit, -
Vergessen, Gefangen, Verloren
| erstellt von Mondolf- 2 Kommentare
- 922 Aufrufe
Hast du mich vergessen, tagelang wach gesessen, in Gedanken versunken, von Erinnerungen betrunken. Tagelang gewartet, gehofft, gefleht, das alles was uns verband nicht einfach geht, bis sich die Realität, wie ein Schatten über mich gelegt. Überflutet von Gefühlen im sinnestauben Körper, gefangen meine Seele im Käfig, wie ein Schlächter, letale Erinnerungen gefangen in lebendigen Bildern, so nah und doch so fern, mag nichts auf dieser Welt den Verlust lindern, mein kleiner Stern. Warum konnte nichts verhindern, das ich dich verlier, mein kleiner Stern, warum leuchtest du nicht mehr hier, hat ich dich so gern. Drum lass ich…
letzter Beitrag von Mondolf, -
feedback jeder art Stolze Erben
| erstellt von Sternenherz- 5 Kommentare
- 922 Aufrufe
Stolze Erben Ja, stolze Erben, das sind wir gewesen von Milchlaternen licht behütet stets bei Nacht. Freiheit und Liebe konnt' man in uns lesen bis zu dem Tag, als Größenwahn und Gier erwacht. Ein Leichenzug aus Maden zieht zum Orkus nun; auf letzter Sänfte: Menschenhaupt - die Lefzen blank! Im Grunde aller Dinge soll er ewig ruh'n, Hochmut verseuchte Erd' und Himmel, macht sie krank. Gleichmütig küssen Fische letzte Stücke vom Schädel, der nun völlig ungeborgen zurück besinnt sich auf sein Sein als Brücke. Als stolzer Erbe tritt hier unten jeder an. Geliehen hat er nur die Welt von morgen, dass er den Kindern heil sie weiterreichen kann.
letzter Beitrag von Sternenherz, -
Crying Clouds
| erstellt von Aturazeth- 0 Kommentare
- 922 Aufrufe
Crying Clouds Der Tag ist grau und Wolken ziehen auf, Dicht aneinander liegend - Ziehen die Wolken fliegend, an dir vorbei Als wäre es ein dunkler tiefer Traum. Der Tag ist trüb als wäre es ein Winterabend, Doch es liegt kein Schnee - Auf dem begangenem Weg, und stellst fest Du befindest dich nicht im Himmelsgarten. Doch scheint das Gewitter nah - Sind die Probleme hinterher nicht mehr da, Lassen die Wolken ihren Schmerz ab - Fallen ihre Tränen auf die Welt herab, Danach tun sich die Wolken auf - Das Glück rollt ins Haus Das Pech scheint besiegt Du denkst dass dich einer liebt, Doch schaust in die Höhe Merkst wie die Wärme schw…
letzter Beitrag von Aturazeth, -
textarbeit erwünscht Der Heimkehrer
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
- 4 Kommentare
- 921 Aufrufe
Der Heimkehrer Es war der Blick in deine Augen der mir den Tag doch stets erhellt es war der Klang in deiner Stimme der mir so frisch entgegen schnellt Es war die Art von deinem Gang wie du dich keck zu mir gesellt es war der Mann in dir, der einst mir voller Freude nachgestellt Der nun gebrochen trägt sein Herz und heimgekehrt aus weiter Welt die Augen müd, kein einz´ger Ton die Beine schleppend nachgezogen Ist das das Ende nun vom Lied für seine Müh der Welten Lohn der tapfer in die Ferne zieht wo Unbeschwertheit ihm verflogen So nehme ich dich in den …
letzter Beitrag von Darkjuls, -
textarbeit erwünscht Schatten der Nacht
| erstellt von Sidgrani- 7 Kommentare
- 921 Aufrufe
Ich wandre durch die dunkle Stadt, hie und da gedämpftes Licht. Der fahle Mond blickt trüb und matt, Regen netzt mir das Gesicht. Die Straßen liegen menschenleer, schwarze Fenster starren blind, ich bleibe stehn und atme schwer, dort im Schatten steht ein Kind. Mit trüben Augen, nassem Haar, Schultern schmal, sein Blick ist stumpf. Es prüft mich mutlos, mir wird klar, dieses Mädchen steckt im Sumpf. Wie auf Befehl strafft sich sein Leib kokettiert mit bleicher Haut. Auf einmal ist das Kind ein Weib, das in einen Abgrund schaut. Mich friert, ich habe kehrt gemacht …
letzter Beitrag von Sidgrani, -
Gedanklich frei!
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 1 Kommentar
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Gedankliche Reise mit einem Schiff. Keine Sorge, es gibt kein Riff. Rieche die Winde. Luv und Lee. Denke nicht mehr an gestrigen Schnee. Fotoquelle: Pinterest.de
letzter Beitrag von nguyensminiaturen, -
feedback jeder art Treblinka
| erstellt von Dionysos von Enno- 4 Kommentare
- 921 Aufrufe
Kommst Du bitte großer Flügelschläger ? Ich habe Angst: fühlst du nicht auch die Dunkelheit ? Die Stunde rückt ja immer näher Bitte verbirg mich schnell in Deinem Lichterkleid ! Ich möchte noch nicht gehen, weißt Du ? Ich bin noch nicht bereit Aber Gott schließt meine Fenster zu und Gott braucht VIEL von meinem Leid Ich klinge schlimm verzeihe mir Ich will Dich nicht verscheuchen Bleib einfach nah, bleib einfach hier Hör nicht auf mir zu leuchten ! ( b i t t e… ) Der Himmelsweg ist nicht sehr lang So flüstern es die Toten Sie beten nackt im Todesgang Bevor sie sic…
letzter Beitrag von Managarm, -
begnadeter Pessimist
| erstellt von Homo_Ingenuus- 1 Kommentar
- 920 Aufrufe
Vor mir reihen sich zu Hauf das Leben und der Weltenlauf: Seh´ ich durch die dunkle Brille lacht allseits nur der Todeswille. Und inmitten dieser Friedhofswelt werden schwarze Rosen aufgestellt. Schummrig wird ein jeder Sonnentag kein Licht fällt auf das Schattengrab auf dem der Name "Zukunft" steht. Rosen welken - unsere Zeit vergeht bis daß die ewige Nacht uns scheidet und siehe in den toten Baumeskronen wie der Geier über allem Aase weidet nur für ihn wird sich´s letztlich lohnen. Doch nun nehm ich die dunkle Brille ab suche vergebens nach dem meinen Grab auf dem der Name "Zukunft" steht blicke um mich, alles hat´s verweht: das Le…
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
- 2 Kommentare
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Erlöser in der Not Ganz allein sitzt sie da, um sie herum die Ruinen ihres Sein. Nie zuvor war sie dem Tod so nah und fühlte sich so allein. Schemenhafte Masken vollführen um sie herum, im Echo der Schreie ihrer Seelen einen makaberen Tanz. Ihr Körper wird ganz klein und krumm, der Schmerz verschlingt sie fast ganz. Da hört sie aus der Ferne einen Ruf, so verlockend, süß und hoffnungsvoll. Er ruft sie zurück zu sich, der sie einst schuf, sein Herz ist so gütig; er ist wundervoll. Wer ist der Fremde, der sie erlöst aus tiefster Not ? Er hat knöcherne Hände; …
letzter Beitrag von day dreamer, -
Mal wieder zwischen den Stühlen, was oder wer zwingt mich, kann mich zwingen. Unfähig Entscheidungen zu treffen, Aufstehen oder sitzen bleiben, Mitgehen oder stehen bleiben. Schon aufgestanden, schon entschieden, nächster Schritt erfordert nicht vorhandenen Mut, nicht vorhandene Kraft. Warte auf jemanden der mir die Entscheidung abnimmt, mir die Pistole an den Kopf setzt, Aufbegehren abgeschafft. Sucht nach der Suche, was nicht zu finden ist, die Sucht in der Lage zu zwingen.
letzter Beitrag von Ed Zend, -
- 1 Follower
- 4 Kommentare
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Überfülle. Manchmal ist es so voll, Ist es das, was es sein soll? Manchmal bin ich so voll, Bin ich der, der ich sein soll? Versuche ich dieses Gefühl, dieses Reiten tausender Hengste in meinem Herzen, diese Fülle jedweder Ängste in meinem Herzen, dieses Erzittern bei jeder Erinnerung, die ans Ufer schwimmt, der Chor der Millionen Stimmen, der alles andere überstimmt, mit einem Wort zu beschreiben, fällt mir bloß ein: Überfülle. Überfülle, Bin ich nur eine ausgehöhlte Hülle für meine inneren Plagen? Besitze noch tausend Fragen, Denkst du mal an mich?
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art Verlassene Stadt
| erstellt von Karo- 6 Kommentare
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So düster und finster Das zitternde Land Wer war dieser Künstler? Es scheint ausgebrannt Überall Nebel So kalt und auch feucht Ein schwingender Säbel Im Dunkel aufleucht' Was mag hier passiert sein Dass alles so leer Verlassen im Mondschein Und dunkel, wie Teer? Ich wand're entlang Der Straßen, ein Windstoß Ein Jeder verschwand Auf plötzlich und spurlos Das Karussel dreht sich Und quietscht dabei laut Der Nebel wird licht Kein Kind, das im Sand baut Der Spielplatz ist leer So gehe ich weiter Int'ressiert mich doch sehr Noch …
letzter Beitrag von Darkjuls, -
lebensschiff
| erstellt von Helmut Becker- 2 Kommentare
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Die Erde ist unser Lebensschiff, vom Anfang bis zum Ende. Und niemand kennt den Reiseweg, darum reicht euch die Hände. Wir sind nur Gast auf diesem Schiff und Friede ist sein Leitbegriff. Die Zeit! Die uns bleibt, vergeht im Flug, Frieden zu schließen wäre klug. Die Zeit! Sie hat uns fest im Griff, es fährt zum Ziel das Lebensschiff. Nimmt fahrt auf und es frisst die Zeit die uns vom Leben übrig bleibt. An Bord vom Schiff das Jahre frisst, weiß niemand, wo das Ende ist. Darum den Rat an Deck für jeden, mit seinen Nächsten stets zu reden. Das Schiff! Wird schneller Tag für Tag, auch wenn kein Passagier das mag. Es fährt gezie…
letzter Beitrag von das A-, -
Unfähig zu lieben
| erstellt von Jan Brunner- 0 Kommentare
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Unfähig zu lieben, Ein pochen spür ich in meiner Brust, frag mich was ist das nur? Habs vorher nie gewusst, war es zerdrückt durch dies stählerne Schnur. Herausgerissen hab ich`s nun, halt`s fest in meiner Hand. Was soll ich denn jetzt damit tun, es tropft das Blut schon in den Sand. Es tropft weiter und weiter, gleitet es mir schon fast aus der Hand. Frag mich wo sind die Geister, welche nehmen dies Herz als Pfand. Wo seit ihr denn alle nur, kommt keiner um es zu nehmen. Zieh durch den Sand dies tiefrote Spur, um es euch hiermit zu übergeben. Ihr wollt es nicht? Dann verbrennt es doch. Spür wie das Feuer sticht, …
letzter Beitrag von Jan Brunner, -
ein lähmendes grau, unter dem teppich, ratten, ihre wirte spazieren führen, adjektivlose sinnlosigkeit, wabert unmotiviert, geruchlose verwesung, hinter gardinen, eiseskälte, verbrennt fußsohlen, synapsen perlen, unbenerkt, wellen, der übelkeit erzeugend, gewebte zeit, löst sich auf, in kette und schuß, frißt den jacquard der geschichte.
letzter Beitrag von Plankton, -
feedback jeder art höher, besser, schneller, weiter
| erstellt von JDoodle- 5 Kommentare
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Ich gehe durch die Gassen dieser Stadt, alles erscheint trostlos und matt. Ganz ehrlich? ich habe diese Trostlosigkeit satt! Dieses triste grau in grau und dabei hält sich hier jeder für besonders schlau. Ist es eine Strategie? Eine Strategie unserer Energie, alles so unpersönlich und halbherzlich wie möglich zu machen? Wir erschaffen. Erschaffen Gesetze, leben in hetze, sichern uns aus Egoismus von vornherein schon die besten Plätze. Unsere Regeln nehmen uns sinnbildlich den Wind aus den Segeln. Wie ein Boot auf dem Meer. Von innen leer. Das Leben erscheint uns unfair. Immer höher, besser, schnelle…
letzter Beitrag von JDoodle, -
feedback jeder art Sonne meiner Seelentage
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 3 Kommentare
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So schön, mir ist als könnt ich fliegen Schweben sogar über dem was bleibt Meine Seele offen legen Wie die Sonne in Lichtgestalt So herrlich ist es hier oben, frei von Ketten ungebunden Und laut die Wellen der Euphorie Haben mein tiefstes Sehnen gefunden Umspülen mich am Himmel, ich sinke So paradiesisch, erfüllender als mein schönster Traum Aus meinen Pflichten spreng mich Glück erhellt den dunklen Raum In einer Leere die nie friedvoller war Gestillt und stille in der Brust Aus meinem Munde tropft der Schaum Wie ein Stein und auch so kalt Auf dem Boden lieg ich Die Spritz…
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
Worte, so schwerelos und rein. Was ist wirklich, was nur Schein? Stille, laut hallt das Schweigen. Bald werden sich deine Taten zeigen. Illusion, ist die Wirklichkeit, klar und deutlich zwischen all dem Leid. Liebe, verschüttet und begraben unter vergangenen Träumen und so vielen Fragen. Erlösung, das Versprechen gebrochen. Langsam schleichend kommt das Leid gekrochen.
letzter Beitrag von lilie, -
feedback jeder art Über Tausend Scherben
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Wörter aus Glas fallen aus meinem Mund Über Tausend Scherben barfuß zu dir Dann tue ich die Wahrheit kund Trenne ab das Ich vom Wir Wer weiß schon was war und wirklich ist? Die Zukunft gepflanzt und gegossen Wir manipulieren uns mit psychologischer List Die letzten Früchte geklaubt und genossen Jetzt schlachten wir uns nur noch aus Verletzen wo wir blanke Stellen wissen Fordern und holen Eingeweide heraus Die alten Rüstungen vernarbt und verschlissen Kein Blick zurück auf zerstörte Brücken Ein Teil meiner Seele verlor ich in dir Die Schwere der Last muss die Augen zudrücken Und…
letzter Beitrag von Letreo71, -
feedback jeder art später spaziergang
| erstellt von Perry- 3 Kommentare
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vor mir scheint schon einer gelaufen zu sein ich sehe abdrücke im aufgeweichten straßensand als sie enden überlege ich ob hier ein übergang in die anderswelt ist ein feldhase sieht mich mit großen augen an seine löffel drehen sich in meine richtung und er klopft warnend mit den hinterläufen ich gehe rückwärts in meiner spur stoße aus versehen eine vogelscheuche um sie liegt flach und regungslos da wie ein gefallener näher dran erkenne ich züge von mir in ihrem starren holzgesicht
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art einer trage des anderen last
| erstellt von Perry- 5 Kommentare
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einer trage des anderen last *) jahrelang übten sie sich in der kunst des schweigens keiner suchte den blick des anderen und wenn der zufall sie anschaute nickten sie einem flüchtig bekannten zu selbst wenn sie an allerheiligen am grab ihres kinds standen verharrten ihre augen bei den goldenen zeichen auf dem grabstein ihrer viel zu früh verlorenen liebe erst als im herbst die krähen auf den ästen klagend nach vergebung riefen reihten sie sich in die gemeinsam trauernden streiften den schatten des vergangenen ab *) Zitat aus dem Brief des Paulus an die Galater
letzter Beitrag von Perry,
