Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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Angst
| erstellt von Erinnerung&Sehnsucht- 0 Kommentare
- 955 Aufrufe
Der Feder des Geistes ist's entschlüpft. Dort, durch den Haarriss meiner Zuversicht, entlang der dünnsten Wand der Träume! Dämpft nun das Licht, in meiner Sinne, Räume. Eine Kopfgeburt, die ihren Anfang nahm, als blinder Fleck. Speist Staub von silbernem Gedeck. Abkömmling von dunklen Träumen! Schüttelst in meinem Traumesgarten, die Furcht aus ihren Bäumen. Heraufgestiegen als lähmender Alb, aus den Unwässern meines tiefen Geistes. Machst mein Gesicht so bang, in dem du mir das Heiligste entweihtest. Gegenwartsscheues Kind von Gestern und Morgen! Du auf deinem Gaul, der Sorgen. Irrst da mit wachen Augen, doch zittriger Hand. Weg…
letzter Beitrag von Erinnerung&Sehnsucht, -
feedback jeder art Treblinka
| erstellt von Dionysos von Enno- 4 Kommentare
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Kommst Du bitte großer Flügelschläger ? Ich habe Angst: fühlst du nicht auch die Dunkelheit ? Die Stunde rückt ja immer näher Bitte verbirg mich schnell in Deinem Lichterkleid ! Ich möchte noch nicht gehen, weißt Du ? Ich bin noch nicht bereit Aber Gott schließt meine Fenster zu und Gott braucht VIEL von meinem Leid Ich klinge schlimm verzeihe mir Ich will Dich nicht verscheuchen Bleib einfach nah, bleib einfach hier Hör nicht auf mir zu leuchten ! ( b i t t e… ) Der Himmelsweg ist nicht sehr lang So flüstern es die Toten Sie beten nackt im Todesgang Bevor sie sic…
letzter Beitrag von Managarm, -
textarbeit erwünscht Schatten der Nacht
| erstellt von Sidgrani- 7 Kommentare
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Ich wandre durch die dunkle Stadt, hie und da gedämpftes Licht. Der fahle Mond blickt trüb und matt, Regen netzt mir das Gesicht. Die Straßen liegen menschenleer, schwarze Fenster starren blind, ich bleibe stehn und atme schwer, dort im Schatten steht ein Kind. Mit trüben Augen, nassem Haar, Schultern schmal, sein Blick ist stumpf. Es prüft mich mutlos, mir wird klar, dieses Mädchen steckt im Sumpf. Wie auf Befehl strafft sich sein Leib kokettiert mit bleicher Haut. Auf einmal ist das Kind ein Weib, das in einen Abgrund schaut. Mich friert, ich habe kehrt gemacht …
letzter Beitrag von Sidgrani, -
feedback jeder art Faulheit oder Depression?
| erstellt von Ava- 1 Follower
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Stapelweise stapeln sich benutzte Teller in der Küchenspüle. Haufenweise häufen Klamotten sich seit Wochen überall verteilt Ein fast leerer Kühlschrank. In den Lieblingsschuhen hausen Spinnen. Ein ungenutztes ungemachtes Bett. Papiere liegen lose herum. Hier Gedichte, dort der Anfang eines Abschiedsbriefes. Ein fast leeres Telefon, keine verpassten Anrufe, nicht, dass ich sie angenommen hätte, keine neuen Nachrichten, nicht, dass ich sie beantwortet hätte, bin auf dem Chat mit ihr, lese alte Nachrichten. Ein Monitor der seit Stunden brennt damit er mich ablenkt. Ein Kopf der schreit, dass ich zu faul bin, und ein…
letzter Beitrag von Ronja, -
Unnatürlich Menschendank
| erstellt von David Hiller- 1 Kommentar
- 953 Aufrufe
In der Schwebe hing der Baum, als das Gift sein Fleisch verletzte, als Todeshauch Verstand benetzte, welke blätter wehen am Waldessaum. Ergraute Wälder imponierend kräftig, imposante Forste in der Feuerbrunst, trotzen ungestüm der Menschen Kunst, die vollends vernichtend mächtig. Schlussendlich wird der Lebensspender, durch den bloßen Mangel seinerseits, und säumig offenbartem Daseinsreiz, gekleidet in des Tod's Gewänder.
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
Das Licht am Ende des Tunnels
| erstellt von TacticalWeasel- 0 Kommentare
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Titel: Das Licht am Ende des Tunnels ist nicht selten nur der entgegenkommende Zug Mein Herz tut weh, vom Fencheltee. Ich bin allein, so soll es sein. E.O Ich wollte eigtl. nur mal darauf aufmerksam machen, dass noch kein Weltliterat vor mir (natürlich!!!) ein Gedicht zustande gebracht hat, dessen Titel länger ist als der Inhalt. Primitiv und genial, der Eindruck könnte aber auch an meiner Bewusstseinserweiterung liegen. Ich weiß aber nicht von wem das Zitat mit dem Tunnel stammt, dass ich auch noch etwas abgeändert hab. Man verzeihe mir genauso mein Objektiv beim Verfassen, war einfach nicht schön der Tag. Nicht schön, verdammt! Ich buche das h…
letzter Beitrag von TacticalWeasel, -
Wassergeist
| erstellt von Baz- 0 Kommentare
- 952 Aufrufe
Schwiegen Eichen, Kirschen und Holunder, als ich tief hinab entschwand, denn gewitterschwerer Brodem stieß mich derb in schwarzes Land, gemacht aus trübem Wasser. Wo ich leben abwärts trieb und aufgrund von Ruß und Schlamm mir nichts mehr zu erkennen blieb, blies fast leis’ Schalmeienklang fern hallend, weit sein Lied. L.K. 2012
letzter Beitrag von Baz, -
feedback jeder art Stadt
| erstellt von nadir- 3 Kommentare
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Wir standen auf in jener Stadt aus gesegnetem Stahl. Waren käuflich. Das Ave Maria Mühlchen mahlte unermüdlich unser Mutterkorn Schuld. Wir bogen nicht ab wir fanden nicht in ein anderes Nichts. * Was uns blieb ein Engel mit steinblauen Brauen über den Augen. * Nur das Licht der Neonreklame wagte den Todessprung in die Pupille.
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
Komm' heim !
| erstellt von Managarm- 2 Kommentare
- 951 Aufrufe
Ich will fischen an Flüssen und keine Menschen sehen müssen Einmal dösen unter Eichen und nicht hier, wo Kinder kreischen Honig klauen von den Bienen Meinem Herrn, dem Graubart dienen Ich könnt' leben, nicht mich quälen Meine Wege selber wählen Doch bin als Eigentum geboren Hab' mein Leben schon verloren als es noch nicht begonnen hat Den Wald ich nie gesehen hab' Die Menschen reden...essen...gucken Ich schlafe ein - die Tatzen zucken Wohlig steigt mir Wärme auf Ich klettere die Esche rauf Nun ist's vorbei...mein Erdenleben Der Graubart will mir Freiheit geben Ich soll in seinem Walde sein Er spricht mit mir...er sagt : …
letzter Beitrag von Managarm, -
feedback jeder art Auf ewiger Flucht
| erstellt von Sternenherz- 5 Kommentare
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Auf ewiger Flucht Durch die menschenleere Bahnhofshalle - uralt, funktional, voller Hall und mit Oberlicht - macht Ihr Euch davon: Er mit kariertem Hut, fast dreieckig Sie verhuscht, ohne Kontur Es stinkt ihnen zu sehr Mit ihren Koffern und wehenden Fahnen sind sie auf ewiger Flucht. Nur die Kleinen haben sie im Gepäcknetz liegen gelassen oder einem vorübereilenden Hehler anvertraut: Schwarzmarktware. Er ist der Messerwerfer, der Muskelmann, der ewige Cowboy. der Fabelhafte. Sie wünscht sich einen VW und ist eine der ersten im Wohnblock mit Schwarz-Weiß-Fernse…
letzter Beitrag von Sternenherz, -
Depressive smile
| erstellt von Aichi- 2 Kommentare
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Depressive smile Es hat sich eingenistet in allen Facetten auf meiner wundgezupften Haut Der Mond scheint nicht zu scheinen Doch ist das Schluchzen der Nacht noch so tief, tief, tief, tief … bleibt nichts davon an meinen Lippen hängen Ein Portrait meines haltlosen Ichs Geflüsterter Tränenberg
letzter Beitrag von Aichi, -
Der Junggeselle
| erstellt von wolfgang.jatz- 0 Kommentare
- 950 Aufrufe
Der Junggeselle Fassung 1: Der ewige Vorwurf von Eltern nicht reif nicht erwachsen geworden zu sein Und der Vorwurf des Egoismus. Fassung 2: Der ewige Vorwurf von Eltern nicht reif zu sein nicht erwachsen geworden Und der Vorwurf des Egoismus.
letzter Beitrag von wolfgang.jatz, -
Frau Sorge
| erstellt von Szepan- 1 Kommentar
- 950 Aufrufe
Frau Sorge, böse allte Frau, kommst du schon wieder angeschlichen? du bist längst zahnlos und auch grau und kaum mir noch vom Rock gewichen. Bist du schon wieder da? Was willst du immer noch von mir? Ich gab dir schon mein letztes Hemd. So nimm den Fuß aus meiner Tür, damit er dir nicht klemmt. Ich habe nichts und niemand mehr ha, ha! Ich habe nichts und niemand mehr, was willst du noch, sag an; Ich habe getragen der Sorgen schwer und brach das Rückgrat dran. Nun leid' ich große Pein. Magst füllen dir den gier 'gen Schlund wo immer du auch magst wo immer du auch magst wetz deinen zahnlos Mund. kehr nun woanders ein!
letzter Beitrag von Quicksilver, -
Ich will nach Hause
| erstellt von TiggasDream- 1 Kommentar
- 949 Aufrufe
Aus Liebe gab ich auf was mir so wichtig war... mein Zuhause, meine Heimat! Meine Freunde, Familie und alles was dazu gehört ließ ich zurück! Ich dachte ein Neuanfang das ist es, aber ich merke wie mich was bedrückt...wie mich etwas daran erinnert was ich hatte und nun hab! Ich mein ich kann mich nicht beschweren ich hab einen Mann der mir jeden wusch von den Augen abliest und mich auf händen trägt und mir niemlas weh tut, zumindest nicht mit absicht und doch hab ich heimweh nach zu hause, heimweh nach der Weser, den Stadtmusikanten, dem Dom, meinen Freunden (meiner 2ten familie), meiner Familie, meinem Hund einfach nach allem was mich über 20 Jahre lang begleitet hat…
letzter Beitrag von Angel, -
Abendgedanken
| erstellt von Carla.xy- 3 Kommentare
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Wie gern würd ich dieses Bild in meinem Kopf behalten helles blau, sanfte Wellen leichte Brise, feiner Sand rosa Wolken, grüne Klippen Sonne glitzernd auf dem Meer Wie gern würd ich den Fels erklimmen und eine Zeit lang dort verweilen wie gern würd ich lachend singen Hand in Hand die Zeit verbringen Wie gern hätte ich Zweisamkeit Gemeinsamkeit Heiterkeit Doch sitz ich hier mit den Gedanken still und einsam auf der Bank höre andere Menschen lachen singen, tanzen Hand in Hand Leise geht die Sonne unter Meer wird dunkler und mir fröstelts Ich steh auf werd zurück gehen in das Haus werd vorbei ziehn an de…
letzter Beitrag von Carla.xy, -
Leer Meine Flasche ist leer. Am Grund des Bodens noch wenige Tropfen des Lebenssaftes. Welch eine Mär! Wandere von Quelle zu Quelle, die Wasser spenden mit bitteren Geschmack, eher todbringend als Leben zu spenden! Suche ich weiter Tag um Tag. 08.02.09 Gruß! mystic
letzter Beitrag von mystic, -
feedback jeder art In dunklen Gassen
| erstellt von Alexander- 1 Follower
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In dunklen Gassen in dunklen Gassen seh ich sie mit Männern verlassen in den Rändern der Laternlichter wimmernd bettelnd vor Gesichtern die schöne Jugend war verloren Unterschied Macht Menschenklassen und Tote neugeboren in Kleidern in Fetzen zwischen Mauern seh ich rote Flecken Wangen schöner Haut die wahr und falsch in Unrat kauern zuweilen verbraucht und abgebaut ich sah sie vor'm Fenster weinen von innen schlug man sie mit abhängigen Leinen trieb sie fort wie Vieh Wass…
letzter Beitrag von Alexander, -
Abschied Farblose Blätter, furchtbare Donnerwetter, leblose Fensterbretter, hilflose Retter, Das Herz stoppt. Eine Hand so kalt. Zeit vergeht. Ohne Gedanken. Leere, unendliche Leere. Erinnerungen, so schön. Liebe Gesten, Rücksichtsvolle Art. Wunderbarer Charakter. Toller Mensch. Von Einsamkeit überwältigt, Trauererfüllt. es ist an meine oma, die mir wahnsinnig viel bedeutet hat und vor kurzer Zeit gestorben ist. ich werde dich nie vergessen. Musste einfach ein Gedicht schreiben, auch wenns nicht so besonders ist, es kommt von herzen
letzter Beitrag von mystic, -
Liebe ist für alle da!
| erstellt von Rabentochter- 0 Kommentare
- 948 Aufrufe
Liebe ist für alle da! Silvester, ein Feuerwerk der Gefühle Jugendliche, unkontrollierbare Lust. Freunde werden zu Fleisch Und die Fleischeslust endet nicht beim Fondue. Ihr Rock sollte doch kurz sein! Und ihr Ausschnitt weit! Immerhin der Ausschnitt. Und der geile Blick klebt daran, Starrt auf die zarten Rundungen ihrer Brüste, Kriecht unter ihr T-Shirt, Verschlingt ihren Körper in Phantasie… Doch Blicke sind nicht genug! Er will sie anfassen, packen, aber darf nicht, traut sich nicht, weiß ja gar nicht wie… Wenigstens ein bisschen kitzeln? „Kommt, Jungs! Ihr haltet sie fest Und ich übernehm den Rest.“ Sie windet sich au…
letzter Beitrag von Rabentochter, -
feedback jeder art Die Hallen der Zwerge
| erstellt von Anaximandala- 4 Kommentare
- 948 Aufrufe
Es führten einst Stollen bis tief in die Berge. Von Hande gegraben, in riesige Netze, erwuchsen vor Langem die Hallen der Zwerge. In Marmor geschlagene Kammern für Schätze. Als Gletscher und eisige Massen durchzogen die Erde, die Menschen mehr Tiere noch waren und magische Wesen die Lüfte durchflogen, die Zwerge schon gruben seit tausenden Jahren. Und Hallen aus Marmor voll Schätzen erstreckten sich weit, so als wären es goldene Meere, als sie so den Hunger der Drachen erweckten, verbrannten in Kürze die mächtigen Heere der Zwerge, die mutig die Hallen beschützten. Die Reiche im Herzen der Berge errichtet, Jahrt…
letzter Beitrag von Anaximandala, -
Keep real;)
| erstellt von RIPPER- 2 Kommentare
- 948 Aufrufe
realität ein mann geht nach hause denkt schläft überlegt was ist das fürn leben jeden verfickten tag das selbe lebt sein leben vergisst sich macht leute an provoziert schlägt sich ist unkontrollierbar seine lebensinstinkte versagen ist bereit für seinen gedanken zu sterben kämpft sich durch tötet die trostlosen gestalten der stadt das grau macht ihn wahnsinnig keine perspektive läuft weg immer weiter wird geschnapt sieht in die gesichter der polizisten ``trostlos alles grau`` greift sie an um sie zu vernichten wird angeschossen hechts, artmet schwer humpelt fällt stirbt wacht auf!!!
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SCHULD Die Schuld erdrueckt mich Es zerreist mich das ich nicht weiss warum ich so schwach war Warum ich es nicht Verhinderte das du mein Herz so brachst in kleinen Tausendstuecke Es verfolgt mich bei Tag und auch bei Nacht Wohin ich geh die Schuld Und der Schmerz ist immer da Es laesst mich nicht los Es drueckt mich runter In die kalte Kluft Die vor dem Tode kluft Der Tode ruft aus dem Schwarzen Untergrund Es zieht mich ganz Magisch zu sich hinab
letzter Beitrag von Daphne, -
feedback jeder art Menschenkein
| erstellt von S. Athmos Welakis- 1 Follower
- 9 Kommentare
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19.11.2013 Menschenkein Menschenkein Schaut vergittert auf die Straße Menschenkein Keine Seele Hier Kein Wort Vater – Vater!!! Winkt Und geht Der Körper bebt Wehrend Schlägt das Herz Der Geist Gefangen In Sprachlosigkeit Zwang und Schmerz Drosseln Menschenkein Mutter – warum??? Wach auf! Ewigkeit Menschenkein Starrt vergittert auf die Straße Leer Der Körper quält Das Herz Ist ausgeschlagen S. Athmos Welakis
letzter Beitrag von S. Athmos Welakis, -
feedback jeder art Der todkranke Nachbar
| erstellt von Carlos- 8 Kommentare
- 947 Aufrufe
hat an seiner Tür ein extra Schloß und eine Alarmanlage angebracht Im Eingangsbereich einen Zettel mit der Bitte keinem Frenden zu öffnen "Bitte immer fragen wer klingelt und was er im Haus will" Ich werde bei ihm klingeln oder direkt an seine Tür anklopfen.
letzter Beitrag von Carlos, -
Allein sie begreift die Zeit nicht mehr
| erstellt von Homo_Ingenuus- 2 Kommentare
- 947 Aufrufe
Allein sie sitzt im Schaukelstuhl Ihr weißes Haar weht wirr im Wind Leise flüsternd: „es tut mir leid, oh Kind!“ So blickt sie traurig in den Sündenpfuhl Der da befremdlich „Weltgeschehen“ heißt Wo ein Teufel dem andern in die Kehle beißt Wo Visionen mit Blut und Tränen geschrieben Wo das Pergament des Friedens liegengeblieben Und über allem fallen Flammen hinab Zischen ein letztes Mal tiefer ins Grab Wo zu tausenden ausgestreckte Leiber liegen Wo Dunkelheit und Tod niemals versiegen Allein sie sitzt im Schaukelstuhl Ihr Verstand begreift das Sein nicht mehr So focht sie einst für Kind und Enkel Die hilflos nun im Sündenpfuhl
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
Ich wandle im Nebel umher fühle die Kälte, fühle mich Leer fühl mich verloren, fühl mich schon tot schneide das Fleisch, ergötz mich am Rot Ich suche schon lange ums Herz wird mir bange Ich möchte hier raus , möcht hier nicht bleiben ich spür die Verwesung an meiner Haut schon reiben Niemand sieht mich im Nebeldicht niemand hört wie mein Herz leise spricht nun ergebe ich mich leise, trete an , die beschwerliche Reise Ich wandle im Nebel umher fühle die Kälte, fühle mich Leer Sehe nur Nebel, erkenne nur mich ich geh einfach weiter , und suche dich
letzter Beitrag von Nils, -
Mutter
| erstellt von Willamowski- 0 Kommentare
- 947 Aufrufe
Mutter 1 Es ist kalt, der Wind treibt viel Schnee voran 2 Das Dorf der Hundert Seelen wirkt wieausgestorben 3 Alle Lichter sind erloschen bis auf eins 4 Die geborgene Wärme ist draußen nur zuerahnen 5 Da unter den Linden friert ganz allein ein Knabe 6 Seine Blicke erfreuen sich an der gut gewärmten Stube, in der Ferne 7 Die, die Ihm so fern ist, da hinterm Fenster 8 Einst trank er dort Kakao und erfreute sich am Leben 9 Heute hofft er das es ihr gut geht, der alten Frau aus der Stube 10 Eine so manche glückliche Zeit hatte er hier erlebt 11 Viele Sommer und Winter…
letzter Beitrag von Willamowski, -
feedback jeder art Stolze Erben
| erstellt von Sternenherz- 5 Kommentare
- 946 Aufrufe
Stolze Erben Ja, stolze Erben, das sind wir gewesen von Milchlaternen licht behütet stets bei Nacht. Freiheit und Liebe konnt' man in uns lesen bis zu dem Tag, als Größenwahn und Gier erwacht. Ein Leichenzug aus Maden zieht zum Orkus nun; auf letzter Sänfte: Menschenhaupt - die Lefzen blank! Im Grunde aller Dinge soll er ewig ruh'n, Hochmut verseuchte Erd' und Himmel, macht sie krank. Gleichmütig küssen Fische letzte Stücke vom Schädel, der nun völlig ungeborgen zurück besinnt sich auf sein Sein als Brücke. Als stolzer Erbe tritt hier unten jeder an. Geliehen hat er nur die Welt von morgen, dass er den Kindern heil sie weiterreichen kann.
letzter Beitrag von Sternenherz, -
feedback jeder art höher, besser, schneller, weiter
| erstellt von JDoodle- 5 Kommentare
- 945 Aufrufe
Ich gehe durch die Gassen dieser Stadt, alles erscheint trostlos und matt. Ganz ehrlich? ich habe diese Trostlosigkeit satt! Dieses triste grau in grau und dabei hält sich hier jeder für besonders schlau. Ist es eine Strategie? Eine Strategie unserer Energie, alles so unpersönlich und halbherzlich wie möglich zu machen? Wir erschaffen. Erschaffen Gesetze, leben in hetze, sichern uns aus Egoismus von vornherein schon die besten Plätze. Unsere Regeln nehmen uns sinnbildlich den Wind aus den Segeln. Wie ein Boot auf dem Meer. Von innen leer. Das Leben erscheint uns unfair. Immer höher, besser, schnelle…
letzter Beitrag von JDoodle, -
Verzweiflung
| erstellt von Frank Gehlert- 1 Kommentar
- 945 Aufrufe
Ein Traum von ihr bleibt ewig offen Offen sinnt ihr ganzes Hoffen Hoffen das von innen treibt Treibt sie an durch alle Zeit Zeit die so unendlich scheint Scheint die Zeit der schlimmste Feind
letzter Beitrag von Perry, -
textarbeit erwünscht Der Heimkehrer
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
- 4 Kommentare
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Der Heimkehrer Es war der Blick in deine Augen der mir den Tag doch stets erhellt es war der Klang in deiner Stimme der mir so frisch entgegen schnellt Es war die Art von deinem Gang wie du dich keck zu mir gesellt es war der Mann in dir, der einst mir voller Freude nachgestellt Der nun gebrochen trägt sein Herz und heimgekehrt aus weiter Welt die Augen müd, kein einz´ger Ton die Beine schleppend nachgezogen Ist das das Ende nun vom Lied für seine Müh der Welten Lohn der tapfer in die Ferne zieht wo Unbeschwertheit ihm verflogen So nehme ich dich in den …
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Hunger Gedanken, Gefühle, sie bilden den ständigen Kreis, vergessen, verdrängen unmöglich. Gefühle, Gedanken, sie halten ihn wach, den Hunger. © Dieter Lunow
letzter Beitrag von Kurier, -
Ist es denn besser so?
| erstellt von soloveme- 2 Kommentare
- 944 Aufrufe
Wenn nur noch ein Echo übrig ist, von Schmerz, von Trauer, vom Leiden, bevor man letztendlich doch vergisst, was denn einmal war mit uns beiden, nimm doch meine Hand, mitten im Zug, dann lass dies unser Schönstes sein, zum Träumen wär's doch wirklich genug, wir schrieben und liebten allein.
letzter Beitrag von soloveme, -
anschwellend
| erstellt von Perry- 0 Kommentare
- 944 Aufrufe
anschwellend am morgen ist es still doch hinter nebelwänden gehen orchester in stellung den verkehrslärm könnte ich ertragen ihn mit tangerin dream übertönen wären da nicht stimmen die gesampelt davor warnen fremden klängen zu lauschen
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Über Tausend Scherben
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 6 Kommentare
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Wörter aus Glas fallen aus meinem Mund Über Tausend Scherben barfuß zu dir Dann tue ich die Wahrheit kund Trenne ab das Ich vom Wir Wer weiß schon was war und wirklich ist? Die Zukunft gepflanzt und gegossen Wir manipulieren uns mit psychologischer List Die letzten Früchte geklaubt und genossen Jetzt schlachten wir uns nur noch aus Verletzen wo wir blanke Stellen wissen Fordern und holen Eingeweide heraus Die alten Rüstungen vernarbt und verschlissen Kein Blick zurück auf zerstörte Brücken Ein Teil meiner Seele verlor ich in dir Die Schwere der Last muss die Augen zudrücken Und…
letzter Beitrag von Letreo71, -
feedback jeder art Ausgebremst
| erstellt von Alter Wein- 1 Follower
- 2 Kommentare
- 944 Aufrufe
Ausgebremst Ich höre die Vögel am Morgen ansonsten ist es still - die Hektik hat sich verborgen nur die Natur macht was sie will Sie ist erwacht der Frühling ist da mit bunter Blütenpracht - Ostern ist nah Die Menschheit hat die Natur nicht erhört über deren Tränen gelacht - jetzt ist sie empört darüber, was die Natur mit uns macht Der Virus lässt uns nicht mehr fliegen über die Kontinente weit - Urlaubsreisen fallen aus der Virus ist überall zu haus Ausgebremst und angehalten sitzen wir daheim keiner kann darüber walten, das muss jetzt wohl so sein Meinem Herzen wird es …
letzter Beitrag von Letreo71, -
Träume Vorbei zieht der große Schwarm Warte im Schnee Träume von Regentropfen Wie sie Im Licht der Sonne tanzen Und sie Langsam zu glitzernden Kristallen werden
letzter Beitrag von Aichi, -
feedback jeder art Bewegung
| erstellt von Letreo71- 4 Kommentare
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Ich wollte dir vergeben, mein Herz rast kriminell, ich renne um mein Leben, doch du bist doppelt schnell. Vergreifst dich meist an Frauen, die sind das schwächre Glied, gern wär ich abgehauen, dass niemand mich so sieht. Es will mir nicht gelingen, die Welt schaut sprachlos zu und zwischen all den Sprüngen komm niemals ich zur Ruh. Wie sehr du mich geschunden, fast totgeprügelt hast, doch unter all den Wunden, ruht eine schwere Last. Die heißt es zu vergraben, so tief das Herz es trägt, den Kummer den wir haben all das, was uns bewegt. Wie…
letzter Beitrag von Letreo71, -
feedback jeder art Sturmnacht (Tøglag)
| erstellt von Cheti- 1 Kommentar
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Sturmnacht – ein Gedicht im skaldischen Versmaß Tøglag Tränen tanzen (tauben Staubes) in den engen Orcafjorden, wenn aus Winden Wellen quellen nach den Nächten nied‘rer Lieder: Aus dem Eise jüngster Hünen hallt des Helden helles Gellen, denn der Diener dunkler Junker fuhr zu Firnes fahlem Galgen. Bloß noch Blässe blitzt in glitzernd wildem Wallen, Wut von Fluten. Ganz am Grunde grüßt ein Flüstern Soges Segel, satt von Schatten. Nicht der Nächte Neumondträume können künden kühn von Sühne, denn im D…
letzter Beitrag von Sidgrani, -
feedback jeder art Ein Bär in meiner Brust
| erstellt von Dali Lama- 1 Follower
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Ein Bär in meiner Brust In einem dunklen Winkel meiner Brust ist eine Höhle für den Winterschlaf versteckt. Darin hat sich ein Bär auf bunten Blättern für noch kält‘re Zeiten eingerichtet. Und wie sein Atem mehr und mehr zu einem trägen Nebel sich verdichtet, fällt auch der Bär, vom tiefen Herzschlag müde, nieder, schwer vom Schnee bedeckt. Ein Auge geht von Zeit zu Zeit, als hätt‘ der Frühling ihn geweckt, nur einen spaltbreit auf, ist auf ein Ziel im Traum gerichtet. Ein fernes Ziel, das er mit Leichtigkeit vernichtet, mit Pranken, die er sich danach zufrieden leckt. Doch wie sein Atem, Herzschlag meine waren, so war ich Winter ihm und…
letzter Beitrag von Endeavour, -
du warst mein Rätsel in meinem Leben voller Zwiespälte dein Glaube war Luft Kälte war stets ein Teil in unserem Haus das kaputte Dach hast du nie repariert ich war verbunden mit deiner Einsamkeit es schmerzt!!! ich will dich zurück! ich seh dich in mir wo das wahre Rätsel liegt
letzter Beitrag von JP7, -
feedback jeder art Verzeihen
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Du hast mich für deine Machtspiele benutzt und ich durfte Gefühle nicht zeigen du hast mich mit deinen Worten beschmutzt wie sollte ich darunter leiden Du hast deine Wut an mir ausgelassen ich war eine Enttäuschung für dich tagträumend lief ich durch die Straßen ein liebend Verstehen sucht ich Du wirst im Alter nicht einsichtig werden für mein Wohl mag ich dir verzeihn doch wirst du verlassen und einsam sterben und ich bleib ohne Vater allein
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Des bösen Geistes Jagd
| erstellt von Homo_Ingenuus- 2 Kommentare
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Gejagt werden wir vom bösen Geist, der rüde sich um unsere Seelen reißt, nicht einmal innehält, so sehr es ihm gefällt, uns in Leid zu sehen. So sollten wir eher gebückt als ehern aufrecht stehn! Wenn er geifert, fletscht, seine Klauen wetzt, werden wir gewahr daß uns niemand mehr zur Hilfe eilt! In die Ecke gekauert, das Gesicht nun starr sehen wir, wie er lauert, sehen wir es nun klar. Wir beschworen ihn, riefen ihn selbst herbei. In diesem Schwur darin war unser Niedergang, so es uns nicht gelang ihn in Kontrolle zu binden. Er wird sich ewig winden in uns, in dir, in mir, wird uns jagen und plagen, bis zum En…
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
feedback jeder art Für Väter
| erstellt von gummibaum- 6 Kommentare
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Ich kam erst spät. Nach einer schweren Phase der Arbeit schlief ich aus und bin erfrischt. Vom Wüstenmarsch zurück in der Oase, will ich genießen, was mir aufgetischt! Ich streife gleich wie früher einmal immer, um alle zu begrüßen, durch mein Haus. Doch dunkel sind und ausgeräumt die Zimmer, denn niemand, scheint es, hielt hier länger aus. Und in der Tat, wenn ich mich recht bedenke und die Momente, die ich fern war, zähl und nacheinander mich in sie versenke, sind's Jahre, die ich aus dem Leben schäl… (aus dem Fundus)
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Merci - gut, dass es dich gibt
| erstellt von Sonja Pistracher- 2 Kommentare
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Es war einmal ein einsamer Bauer, der Tag und Nacht auf dem Feld arbeitete, um sich und seine Familie zu ernähren. Weil er so viel zu tun hatte, vergaß er sogar nach Hause zu gehen, um zu essen. Seine Frau kam ihm aufs Feld nach und brachte ihm eine Jause: „Das sagt mir doch der Hausverstand, Du musst etwas essen- mach mal Pause“. „Ja natürlich, liebe Frau“ sprach der Bauer. Hungrig setzte sich der Bauer ins Gras und fing zu essen an, während sich seine Frau wieder auf den Heimweg machte. Als er gerade genüsslich vom Wasser trank und sich dachte „das belebt die Sinne“, fing sich unter ihm der Boden zu bewegen an. Der Bauer erschrak fürchterlich. Eine klebrige braune Gesta…
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
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Leere. Manchmal ist es so leer, Ob es anders besser wär? Manchmal bin ich so leer, Ob ich anders besser wär? Versuche ich dieses Gefühl, dieses konstante Dröhnen in meinem Herzen, dieses Fehlen jedweder Freude, bloß Schmerzen, Müdigkeit vom Versuch des lebensfrohen Winkens, diese Hilflosigkeit im Moment des Ertrinkens, mit einem Wort zu beschreiben, fällt mir bloß ein: Leere. Leere. Weiß nicht, ob es besser wäre, wenn ich mich kämpfend wehre. Doch es fällt mir schwer Kraft zu erschließen, Doch ich hatte Kraft, bevor wir uns verließen.
letzter Beitrag von Darkjuls, -
letzte reise
| erstellt von Perry- 4 Kommentare
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sei nicht traurig aber ich muss nochmal hinaus in die welt wenn sich die sonne hinter den bergen schlafen legt bist du mein stern der mir den weg zu den fernen inseln zeigt träume dich nicht allzu weit fort und trinke nicht zuviel aus den goldenen bechern der verheißung damit du da bist wenn ich dir als liebesgabe einen fisch aus der tiefe bringe in salz gelagert und mit tränen beträufelt wartet er darauf dass ich ihn auf dem altar des ewigen feuers opfere graut der morgen verstreue ich seine asche auf dem wellengrab
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
Oh du starkes Vorbild
| erstellt von Hopefull- 2 Kommentare
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Vorweg: Es ist eins meiner ersten Gedichte und ich empfinde es als "schlecht". Würde mich über Kritik,Verbesserungsvorschläge und vlt auch Lob freuen Oh du starkes Vorbild, war ich dir nicht gut genug? Bin ich nicht deines Blutes würdig? Erkennst du nicht mein Ich? Oh du starkes Vorbild, mein Talent hast du es nicht bemerkt? Meine Freude hast du zunichte gemacht zu welchen Preis? Oh du starkes Vorbild, du bist für mich der stärkste Mensch auf Erden, hast deine Kraft aber nicht genutzt um mich zu beschützen? Bin ich in dein Augen schwach da ich dies nicht gemeistert habe? Oh du starkes Vorbild, du hattest Geld und hast es mit mir ge…
letzter Beitrag von Hopefull, -
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Erlöser in der Not Ganz allein sitzt sie da, um sie herum die Ruinen ihres Sein. Nie zuvor war sie dem Tod so nah und fühlte sich so allein. Schemenhafte Masken vollführen um sie herum, im Echo der Schreie ihrer Seelen einen makaberen Tanz. Ihr Körper wird ganz klein und krumm, der Schmerz verschlingt sie fast ganz. Da hört sie aus der Ferne einen Ruf, so verlockend, süß und hoffnungsvoll. Er ruft sie zurück zu sich, der sie einst schuf, sein Herz ist so gütig; er ist wundervoll. Wer ist der Fremde, der sie erlöst aus tiefster Not ? Er hat knöcherne Hände; …
letzter Beitrag von day dreamer, -
flereo...
| erstellt von Lacrima cordis- 1 Kommentar
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Ich wandre in die endlose Stille der Dämmerung, die kahle Eibe starrt mich an, beobachtet meine Schritte; Blätter marschieren neben mir her, führen mich zu DIR. Mein Blick trifft die unendliche Schönheit der Kerze, sie allein erleuchtet mein verzweifeltes Wimmern, meine Trauer, meinen Hass! Hass auf die Menschen, die dir das angetan haben; Wut, weil SIE dich hierher brachten; Mitleid, weil du du täglich den Gleichschritt der Blätter hörst; Neid, da du stundenlang das flackernde Feuer der Kerze siehst; Verzweiflung, weil selbst ich dir nicht helfen kann.... Perlenförmige Tränen begrüßen die graue, von krähenschreien durchzogene…
letzter Beitrag von Mary Lou,
