Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art Windstill
| erstellt von Schmuddelkind- 3 Kommentare
- 938 Aufrufe
Nun schenk mir etwas Ironie, worin ich Trost erhoffen kann! Ein Spott auf deine Empathie allein klingt sinnhaft bei mir an. Denn deine Worte, wie ein Wind, vermögen meine Stirn zu kühlen, solange sie nicht ehrlich sind und weiter möglichst gar nichts fühlen. (aus dem Fundus)
letzter Beitrag von Schmuddelkind, -
Ein Ritt durch den dichten Nebel, es packt dich der erste Zweifel. Spürst du die Stille vorm kühlen Hauch der starren Grausamkeit, der dich mit unerfüllten Augenblicken füllt? Ein steiniger Weg - dein armes Pferd - geprägt von verstohlenen Blicken, zeigen dir die richtige Richtung. Du hast es vergessen, grundlos reitest du einfach weiter. Schatten, die freudlos deinen Weg kreuzen, erzittern bei deinem Anblick. Die Ungewissheit lässt dich weiter ziehn. Es wird kalt, Gänsehaut durchzieht deinen Körper, als du vom Pferd steigst und den Weg zu Fuß weiter gehst. Jenseits des Nebels endet der Weg. Nur ein reisender Fluss, de…
letzter Beitrag von Minzblatt, -
sucht war in ihm zu greifen nach dem licht wie ein unstillbarer trieb der heimat ihm verspricht was den leeren händen blieb das wissen, dass es stets erlischt so tat er es voll not: der wut über den schmerz dass verlust sein täglich brot drehte er mit mut im herz kurzerhand den rücken zu und es geschah in ihm war ruh
letzter Beitrag von oby, -
Die Fremde
| erstellt von fairykate- 2 Kommentare
- 938 Aufrufe
Ich sehe die Fremde, ist mir nicht vertraut Steht ganz plötzlich vor mir, ganz starr, sie schaut Die Haut ist so weiß, der Blick einfach leer Es ist bitterkalt, ich schaue umher Es ist nichts zu sehen, wir sind ganz allein Wann geht sie bloß weg -will nicht mit ihr sein Sie streckt ihre Hand aus und fasst meinen Arm Wann lässt sie mich los, wann wird's endlich warm Sie packt mich, sie hält mich, versperrt meine Sicht Ich schreie sie an, doch hört sie mich nicht Ihr Mund öffnet sich, die Worte zu sehen Ihr Blick ist verzerrt, ich kann nichts verstehen Der Schmerz kommt ganz plötzlich und holt mich ins hier Der Spiegel zeigt mich, ich bin …
letzter Beitrag von Perry, -
Die Frau hinterm Fenster
| erstellt von Freiform- 4 Kommentare
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Ihr Körper makellos die Brüste voll und schwer aber tief im Innern fühlt sie sich nur leer Ihr Lächeln wirkt stets ehrlich niemals aufgesetzt aber hinter der Fassade alles nur zerfetzt Ihre Worte sind meist freundlich klug und auch charmant aber ihre Seele längst schon ausgebrannt Ihr Leben hinterm Fenster führt sie ins Verderben und während sie auf Freier wartet träumt sie nur vom Sterben
letzter Beitrag von Freiform, -
störte beker
| erstellt von Perry- 0 Kommentare
- 937 Aufrufe
störte beker retteten uns auf höheres bäume wurden zu wasser pflanzen als wir kopf los vor den fluten flüchteten feuer aus letzten zweigen wärmte uns bevor wellen die flammen löschten laternen fische lockten
letzter Beitrag von Perry, -
Die Rune im Sand
| erstellt von der Anderedichter- 1 Kommentar
- 937 Aufrufe
Runen im Sand Mit der Erde verbunden Von fremden Göttern geschaffen Ein Mann mit langen Haaren und bart sitzt im Sand Lange ist es her Der Feind ist in der Nähe er will sich schützen, voll Gott vertrauen nimmt seinen Stock mahlt ein Symbol und stirb durch das Schwert des Feindes ! Wer war der dumme könnte man Fragen der eine verschwendet seine Zeit mit Beten, stribt der andere lernt kämpfen, lernt hassen, tötet Denkt darüber nach ! doch in mancher Zeit waren die beiden eine Person
letzter Beitrag von Judas999, -
feedback jeder art Die Diagnose
| erstellt von Tulpe- 9 Kommentare
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Wie still vergeht die Zeit im Dunkel der Nacht, alles Bangen, alles Hoffen, sinnlos verbracht. Kein Leid mehr ertragen, nimm Abschied mein Kind, hätt so viel noch zu sagen, die Zeit, sie verrinnt. Ich gehe mit Bedacht, heut ist des Lebens letzter Tag, die Sonne lacht. Ich bin noch nicht bereit, doch lass ich deine Hände los, die Seele schreit.
letzter Beitrag von Tulpe, -
Sinnlosigkeit und Leichtsinn
| erstellt von Minzblatt- 1 Kommentar
- 935 Aufrufe
Wortlos Schreie füllen meinen Verstand, mich verwirrt dieses kahle wertlose Land. Wo einst bunte Farben die Wiesen schmückten, wir früher süße Früchte vom Baume pflückten. Verspeist es nun meines Wesens Dasein, und erzwingt in mir die Pein.
letzter Beitrag von Angel, -
feedback jeder art Engel ohne Flügel
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
- 4 Kommentare
- 935 Aufrufe
ENGEL OHNE FLÜGEL Wie ein Vogel willst du schweben hin zum Horizont entfliehen bist geplagt von deinem Leben deine Narben sprechen Bände möchtest mit den Schwalben ziehen Im Grunde liebst du dieses Leben bist der Angst und Schmerzen müde kannst nicht mehr als alles geben deine Gedanken lässt du fliegen träumst dich auf die grüne Wiese Ich sing für dich die schönste Weise verliere nur den Glauben nicht ich flüstre dir ganz sanft und leise ich geb dich frei mein kleiner Engel bin auf der Reise dir dein Licht Bild by Pixabay
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Verzweifelt und unentschlossen reck ich mich der Nacht entgegen betrübt und traurig lasse ich es Sterne regnen Hoffnungsvoll und verloren wart ich auf deine Antwort wart ich auf dein Zeichen Feedback jeder Art erwünscht
letzter Beitrag von das A-, -
Kurz auf die schnelle.... Trennung Reden tue ich mit dir bei Tag und bei Nacht. Und weiß: Du wolltest mich nie anhören! Kalt ist dein Herz, Menschen nur Werkzeug in Deinen Händen. Wär’ ich mit Dir, ich weiß, ich würde erfrieren. 02.01.09 Gruß! mystic Ab dafür in die Schattenwelten, da gehört es hin :wink: lg Torsul
letzter Beitrag von mystic, -
Verträumt Eingeengt verstümmelt, verletzt im Innersten zerstört wandert sie in einem Traum der zu düster ist um ihr Leben zu sein -Wie sie glaubt- Dabei sieht sie nicht wie das Glück zurückkehrt langsam zu einer Knospe der Hoffnung wird und schließlich aufblüht (-Sie muss es nur noch greifen-)
letzter Beitrag von Samara, -
…ich werde wach!? kehre zurück - Wanderer zwischen den Welten, zurück in den Körper, dazwischen zäher, klebriger Nebel, der an den Fronten von 2 Systemen entsteht Blut, Schweiß und Tränen sind der Lohn, nicht Puls, Herz- & Hirnaktivität sind Navigationsinstrumente auf unseren Reisen, Leben und Tod die einzigen Tatsachen allein ein Blick zur Uhr, ein Ausdruck der Hilflosigkeit, ein dilettantischer Versuch mit Hilfe einer Maßeinheit, dem Leben einen Sinn abzuringen aber irgendwo sitzt einer, in die Betrachtung seiner Fingerprints versunken, liest in seiner Geschichte, in der Geschichte seiner Ahnen, uninteressiert irgende…
letzter Beitrag von Ed Zend, -
Der Prozess des Schweigens
| erstellt von Homo_Ingenuus- 0 Kommentare
- 934 Aufrufe
Hui, nach einer Ewigkeit bin ich wieder in diesen Gefilden... Schweigsam steht ein Mensch im Nebel , schweigsam ach, und ganz allein . Findet weder Wort noch Laute , noch den Sinn in seinem Sein . Sucht und trachtet nach der alten , unbeschwerten heilen Zeit , Sucht verlor`nes aufzuhalten , im Soge der Vergänglichkeit . Sieht sein Leben selbst entschwinden , Jahr um Jahr zerrinnt dahin , bis das Alter ihn umschließet und bis das Ende ihm Gewinn ...
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
feedback jeder art Dunkelweiße Tage
| erstellt von Sternenherz- 4 Kommentare
- 934 Aufrufe
Dunkelweiße *Tage * * Unter weißen Stoffla*ppen friere*n Menschen ein. * Blic*ke studie*ren *einander - manchmal schamlos, manc*hmal verschworen, trübe au*ch, gleichgültig* * * Erstarrt* fallen Trä*ume in mich ein - eine Herde Schme*tterling*e, ein Sc*hwarm wil*der Narzissen. * * Ich bin ihnen* Baum, Nest und An*ker. * Erklärt Euch m*ir, ich *bitt Euch, damit meine Blicke das* Lächeln lernen * * * *
letzter Beitrag von Sternenherz, -
Morgenandacht
| erstellt von Miss Rainstar- 2 Kommentare
- 934 Aufrufe
Morgenandacht Still ins Gebet versunken, die Hände umklammern noch immer die leere Flasche von letzter Nacht. So flüstern blutleere Lippen, trübe Augen und die fahle Haut eines weiteren Fehltrittes, gegen die Sonne an. Erste Geräusche durchdringen den Nebel eines toten Hirns, Chaos hinter schmerzenden Augäpfeln. Ein Schrei von irgendwoher, aus eigener Kehle, die Zellen des Körpers rebellieren, geben schließlich auf. Zurück bleibt eine betäubte Hülle, ziellose Gedanken, Leere - nicht zu füllen- und der Flaschenhals am Mund.
letzter Beitrag von Miss Rainstar, -
feedback jeder art The Fog
| erstellt von Sternwanderer- 6 Kommentare
- 933 Aufrufe
The Fog Der Nebel greift durchs Fenster - ach, wär es doch nicht geöffnet gewesen! Es wabert Milchiges vor den Augen und legt sich als schale Angst um meinen Hals. Da steh ich nun fest geknotet mit dem Schal des Ungewissen am verrosteten Fensterknauf und warte, stramm stehend wie ein Zinnsoldat auf den nächsten Schachzug im Spiel des Lebens. © Sternwanderer Ich wünsche dem Forum ein Frohes Neues Jahr!
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art Gefangen
| erstellt von Sonja Pistracher- 4 Kommentare
- 933 Aufrufe
Gefangen in der Seelentiefe schreit ein Fluch nach dir, schwinde, fliehe, triefe ich gehör nicht mir. Angstvoll drängt der Atem dem Leben bittend nach, bleibe, sei im sattem Überdrusse wach. Erlösung wünscht nach oben im Sog der dunklen Nacht, verbogen, stets umwoben zerbirst sie ohne Macht.
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Noch keinen Titel! Vorschlagsoffen! Kälte und Leere, sagte man über das Universum, erfüllt von tausend Höllenfeuern strahlend und funkelnd wie Diamanten. In mir Kälte. In mir Leere. In Mir, keine Diamanten. In mir Salzwasser, säuerlich und grau, zieht es jedes Mal, wie Schweißnähte aussehende Narben hinter sich her, aus welchen lief, was bildete zu meinen Füßen ein Schwarzes Meer, freudig zu empfangen, was tropfte und schlug. Mit einem Notsignal würde es versuchen zu retten, ja wahrlich zu beleben, was doch längst verrottet. In Zeiten der Wärme war mir stets kalt, weil Totfleisch nicht warm ist. Doch mir würde die Ehre der Lebensbejahung sowie der…
letzter Beitrag von Heron, -
feedback jeder art Entwurzelt
| erstellt von Nesselröschen- 3 Kommentare
- 932 Aufrufe
Entwurzelt Vor des Vaters Fenster: eine Birke, ein Lindenbaum. Längst vergessen, die Tage, als sie um die Bäume getanzt: um die Birke, den Lindenbaum. Fester, die Schritte, und schneller durch den warmen Staub, breiter ihr Lächeln auf vertrauten Wegen über Wurzeln, die sie tragen. Vorm Haus der Väter an alter Stätte steht noch immer der Lindenbaum. Süß wie Küsse, seine Blüten, ihr Duft, Blatt für Blatt, hängengeblieben am Kleidersaum. Daneben, so einsam in den Himmel gewachsen: die alte Birke – fremd und vertraut, stolz und biegsam. Flammende Blätter aus Tagträumen. Fernab dieses O…
letzter Beitrag von Nesselröschen, -
Trauer
| erstellt von Barbaraldo- 0 Kommentare
- 932 Aufrufe
Trauer umhüllt mich, Tränen laufen über mein Gesicht. Sitze hier so traurig und allein. Tausend Gedanken schießen mir durch den Kopf. Wieso ist das alles geschehen? Ich werde dich nie mehr sehen. Tief ist der schmerz in meinem Herzen. Trost ist nirgendswo zu finden. Tot war für einen momentlang der einzige Ausweg. Doch trotz alledem muß ich weiterleben. Ich vermisse dich schrecklich.
letzter Beitrag von Barbaraldo, -
Entfremdung
| erstellt von Piumer- 2 Kommentare
- 931 Aufrufe
align=rightEntfremdung Altbekannte Lichter, Neonflackern im Hintergrund; vibriert stimmungslos und zeigt sich verdeckt vom Vorhang im Wind. Mein 8-Stunden-Lebensraum, auf 10 qm verteilt, wird sich im Gleichschritt der pulsierenden Atmung füllen, denke ich. Ich zahle ein Ticket zum Fahrgeschäft auf dem steht: „Aussteigen verboten!“ Ein letztes Stoßgebet; hinein ins Gefecht! Auf dem Tisch liegt mein tägliches Brot - einer muss es ja essen. Ein gleichgültiger Blick darauf entscheidet: Ich bin, was ich sein muss. Dasselbe Schauspiel. Dann verschließt sich der Vorhang - Windstille zieht auf. Mein Raum erfüllt mit leichenblasser Atmosphäre…
letzter Beitrag von Piumer, -
verstrichener Augenblick
| erstellt von realitaetsfern_- 2 Kommentare
- 930 Aufrufe
Leiblos sitzt sie in der aufgestiebten Erde, blond, schwerherzig, braungläubig. denkt an ein paar Dutzend spartanische Glaubenssätze, Raubformeln ihres zweckentfremdeten Daseins. Im Spagat zwischen inexistent und betriebsbereit spannt sie ihre Wünsche, ihre Würde und Selbstliebe in eine Steinschleuder und zielt auf die Daunenheimat. denkt an ein paar Dutzend erkaltete Schweißtropfen an den spiegelnden Wänden ihres Herzens denkt an ein paar Dutzend vergessene Bilder. die Hände geh'n auf Wanderwege, suchen einen roten Knopf, suchen einen Schlitz im samtenen Theatervorhang, aber finden nur, was sie mal weggekramt hat. die Imitation von Se…
letzter Beitrag von Marek, -
feedback jeder art humankapital
| erstellt von Sternenherz- 1 Follower
- 6 Kommentare
- 930 Aufrufe
mit ruhigem flügelschlag die erde umkreisen: die frau dort trägt ihr fleisch zur frischfleischbeschau das verfallsdatum der schenkel ist bald abgelaufen. die anderen stempel sind verwischt. die meute setzt im wettbüro wieviele runden sie noch machen wird. auf hochhackigen hufeisen läuft sie ins asphaltierte stadion ihr herz ist länger haltbar ; das hat sie schockgefrieren lassen beim teuersten spezialisten der city. dieser verwitterte alte mann dort - in der maske seines gesichts sind die augenlöcher ausgeschnitten. du fällst direkt ins universum, wenn du hineinsteigst ... schmerz und wahnsinn von eisigkalten nächten…
letzter Beitrag von Sternenherz, -
feedback jeder art Tageintagaus
| erstellt von Ava- 0 Kommentare
- 929 Aufrufe
Fühle mich so nackt, entblößt und beschämt kauere ich auf der Mitte der Tanzfläche. Schau wie glücklich sie sind. Wieso kann ich das nicht? Wieso? Warum? Jeder Tag ein bisschen härter ohne dein positives Denken. Jeder Tag ein bisschen ferner von der Welt mit dir. Jedes Wort lässt meine Maske bröseln. Ich lieg im Bett, bevor es losgeht, und ich weine aus Angst, Horror und Trauer. Ich hoffe dir geht’s gut so ganz ohne mich, sag's nicht, bitte, lass mich weiter hoffen. Aber innerlich weiß ich: jedem geht es besser, wenn ich verschwinde.
letzter Beitrag von Ava, -
So mächtig grelles Licht brennt Löcher in mein Seelenheil. Flammendes Inferno unter meine Nägeln. Ich wandele tief durch das finstere Tal. Möcht´ meine Augen schließen vor der bitteren Wahrheit. Eisiger Regen sticht in meine Haut. Tropfen aus Blut bahnen sich ihren Weg. Zu Rinnsälen verdammt. Und mein Herz, pochernd und stechend in meiner Brust, zerfließt in schwarze Unendlichkeit.
letzter Beitrag von efilia, -
Ich denke an unsere Zeit. Wir beide,brüderlich vereint. Zusammen voller Heiterkeit Aber sie ist nie verheilt. Sie hat sovieles zerstört, was ich nie richten konnte. Darum war unser Verhältnis gestört. Obwohl ich es nie wollte. Wir haben uns entzweit, aber was uns verbindet, ist die brüderliche Kindheit, auch wenn alles verschwindet. Ich war ohne dich, als sie ausbricht, dennoch bin ich glücklich, weil sie zerbricht.
letzter Beitrag von cherie, -
Kummer aus Liebe
| erstellt von Paul M.- 0 Kommentare
- 929 Aufrufe
Gedrängt, gesunken trotz 1000 Küsse, Bäche der Tränen, formen die Flüsse. Innig geliebt und nun verworfen, Liebe der Lust, diese weiblichen Kurven. Verdreht mir den Kopf mit ihrem Charme, wirft strahlend aus ihr Liebesgarn. Trotz Frustration und schweigend Stille, versinke in mir, dank hoher Promille. Nur so werd ich getröstet und kanns für mich halten, die einzigste Liebe ist nun gespalten. Gereift aneinander, nur du und ich, gehen auseinander, vermisse dich. Drum hoff ich für dich, Glück mit dem Neuen, muss mich wohl endlich, für dich freuen. Doch eines solltest du niemals vergessen, keiner kann sich an meinen Gefühlen für dich messen…
letzter Beitrag von Paul M., -
Meine Sicht der Dinge
| erstellt von professor regenbogen- 3 Kommentare
- 929 Aufrufe
Meine Sicht der Dinge Tief am Boden liege ich fern erscheint mein Lebenslicht kalt und dunkel ist das Loch in dem ich mich verkroch. Bunte Farben in einer Welt die täglich mehr und mehr zerfällt Glück und Euphorie nur am Wochenende ansonsten nie! Glücklich sein, dass will ich nur und merke nicht ich fahr die falsche Spur Geisterfahrer im System gegen die Uhr will ich mich drehn. Verletz Menschen die mir nahe stehn und merke nicht ich bin allein in mein eigenen System. copyright Professor r.
letzter Beitrag von Nils, -
Ich bin gekommen nur für dich, die Angst zeichnet dein Gesicht, ein Messer geschmiedet für ale wie dich, GIft getränkt, es riecht widerlich, rot tropfts, du ohne Zuversicht und nun ohne Leben in sich, Falken schreien, dies war ich, laute Schritte tretten an mich. Ein Schritt zur Seite, ein Stich, auch er verliert sein Lebenslicht. Leise Schritte, flüchte ich, nein. Du bist meiner Klinge sein.
letzter Beitrag von TJ, -
feedback jeder art Gedankenwelt
| erstellt von Sea Moon- 2 Kommentare
- 929 Aufrufe
rather overthinking than not to think i´m paying the price -sleep
letzter Beitrag von Sea Moon, -
feedback jeder art Die letzte Rose
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 6 Kommentare
- 928 Aufrufe
Für dich pflückte ich Die letzte Sommerrose Vom Felde Zu spät jedoch Auf deinem Grabe Ungesehen verwelkte
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
Der Pantomime
| erstellt von Seelenfänger- 1 Kommentar
- 928 Aufrufe
Der Pantomime Ich hab kein Vertrauen mehr zu dieser Welt Denn sie hat meinen Glauben gebrochen Ich habe das Reden eingestellt Und mich in meine Kiste verkrochen Ist hier denn Niemand der mich versteht Niemand der mein Klagen erhört Ich spiele dir vor wie es mir ergeht Du erklärst mich für geistesgestört Da sind Wände vor mir Sie versperren den Weg So dass ich mein Schicksal dir In deine Hände leg Ich kann nicht entkommen Bis du erräts wer ich bin Bald schon bin ich verkommen Die Freiheit ist mein Gewinn
letzter Beitrag von ramona, -
feedback jeder art Eiskalte Sehnsucht
| erstellt von VerloreneKindheit- 0 Kommentare
- 927 Aufrufe
Graue Nebelschwaden ziehn-verdecken alte Wunden. Eis läßt Mensch und Tier erstarrn - Ein sinnloser Kampf gegen den Tod. Bäume - Skeletten gleich - Durch die der Nachtwind heult... Verlassene Straßen, dunkle, leere Ecken - Ein einsamer Mensch, der auf dem Friedhof weilt, Erinnerungen an vergangene Zeiten. Der erste Schnee deckt alles zu - Wie neu erscheint die Welt! So weich! In weißes Linnen eingehüllt - Versteckt sie Tod und Gram ! Der weiße Schleier in tausend Funken glüht - Läßt doch heiße Tränen gar gefriern, Und blutende Herzen - zu Eisb…
letzter Beitrag von VerloreneKindheit, -
feedback jeder art Kalt ist mir
| erstellt von Freiform- 5 Kommentare
- 927 Aufrufe
Trauer ist in meinen Geist gezogen der Ursprung meines Lebens wurde mir genommen Hilflos fühle ich mich so ganz ohne Halt und es schmerzt die Stelle die uns lange verband Wohin mit den Worten die nie gesprochen wohin mit den Entschuldigungen die nie angekommen Wohin mit dem Danke dass du hättest verdient wohin mit dem in den Arm genommen ich habe dich lieb Kalt ist mir die Schuld wiegt schwer ich habe alles unterlassen was dir zustand
letzter Beitrag von Freiform, -
nur kommentar Vater mein Vater
| erstellt von Seeadler- 5 Kommentare
- 926 Aufrufe
Vater, du hast mir die Welt nicht gezeigt Vater, mein Vater du warst nicht bereit Vater zu sein, hast dich lieber verneigt vor dem Mammon, schenktest ihm deine Zeit Vater mein Vater, nun irr ich umher - suche, doch find meinen Weg nicht mehr stoße an Grenzen, fang stetig neu an Vater, sag mir, was macht mich zum Mann? Vater mein Vater, wo war deine Hand,- als ich mich im Dschungel des Lebens verrannt? Ein höhnisches Lächeln in deinem Gesicht wollte mir sagen: Du kannst es nicht Vater, du hast mir die Welt nicht gezeigt Vater, mein Vater du warst nicht bereit Vater zu sein, hast dich…
letzter Beitrag von Seeadler, -
Manchmal
| erstellt von Klaus Wilken- 1 Kommentar
- 926 Aufrufe
Im spitzen Winkel fliegt ein Spruch quer durch meine Deckung - mitten in die Brust. An grauen Tagen liegt ein Tuch schwer auf meiner Seele, schwärzlich steigt der Frust auf und ab kurz und knapp und dann wieder ausgedehnt. Wut, ganz in sich selbst verdreht. Schmerz, so fürchterlich und doch schweige ich schreiend still in meinem Hass. Manchmal macht es keinen Spaß.
letzter Beitrag von Nils, -
feedback jeder art Trauer
| erstellt von Frank Gehlert- 0 Kommentare
- 926 Aufrufe
Verlöscht Dämmert so des Nachts dahin Verlor sich in des Traumes Sinn Bilder die sein Geist geboren Entzogen ihm die schmerzend Sorgen Sonst immer Szenen wie durch Schaum Verblüfft ihn nun ein scharfer Raum Bewußt im Wissen das er träumte So hoffend dass er nichts versäumte Endorfine schütten über Und werfen diese Leichte drüber Läuft jung mit ihr an Meeresklippen Fein salzig Gicht benetzt die Lippen Dabei küßt Liebchen seine Hände Und denkt herbei all die Momente Kniet nah am Bett und lößt sich auf Der feuchte Schmerz nimmt ihren Lauf Ihr salzig Naß fäl…
letzter Beitrag von Frank Gehlert, -
Baron von Münchhausen
| erstellt von a²- 0 Kommentare
- 926 Aufrufe
Es sah der Pfarrer zu seiner Trauer ein schönes Paar, das unverschmolzen war. Auch wenn er gern geholfen hätte, besaß er anderer Werte: "Nur die Frechen können heilige Ehen brechen." Der Baron sah mit Bedauern: Er musste es verdauen, wie ihm zum Trotz stand der goldene Kreuz. Seine Geschichten waren wahr. Dies war ihm klar. Doch als der anderen Lohn, empfing er nur lauten Hohn. Nach sein Unsinn hatte die Familie den Spürsinn, dass für das viele Geld der Irre räumen muss das Feld. Für Liebe und ein Stückchen Brot, getauscht wurde Mammon und der Tod, denn nach den großen Trug, bekam er den normalen Pflug. Di…
letzter Beitrag von a², -
feedback jeder art Zwiegespräch
| erstellt von Nesselröschen- 6 Kommentare
- 925 Aufrufe
was sagst du nun neben dir sitz ich allein auf dem totenbett und frag in die dunkelheit: „was sagst du nun über den tod“ deine antwort kommt leicht wie der dämmernde tag: „und du über das leben“ du bist da in deinem kleiderschrank der nach vergangenheit riecht ordentlich gestapelt zwischen gestorbenen hemden streifst mich und überträgst einen bunten mix aus ahnung und uraltem heimweh ein kurzer lichtstrahl du spielst mit mir über eine kleine rote nachttischlampe die an und aus geht entlockst mir ein lächeln aus immerwährender zukunft …
letzter Beitrag von Nesselröschen, -
Wenn ich hoffnungslos bin, bist du es der mich zum lachen bringt. Wenn ich nicht mehr weiterweiß, komme ich zu dir und weine mich aus. Wenn ich keinen hab, den ich es erzählen kann, du bist eine Person, der ich blind vertrauen kann. Wenn es mir gut geht, komm ich zu dir und lache darüber. Wenn ich Kummer hab, weiß ich du bist für mich da. Das sind wahre Freunde, Freunde fürs Leben. Man kann ihnen blind vertrauern, Es gibt nicht viele solche Freunde, man soll gut auf sie aufpassen. Ich danke dir .
letzter Beitrag von Liisa, -
Einsame Kälte
| erstellt von Jan Brunner- 0 Kommentare
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Einsame Kälte, So viele von den Individien da draußen, haben schon den warmen Strand gefunden. Lassen einander in sich hausen, haben sich aneinander gebunden. Haben will auch ich endlich jemand, der für mich da ist und mich liebt. Jemand der mich erkannt, und sich für mich hergibt. Doch will mich nicht binden, nicht zu schnell und zu fest. Will ihn aber finden, und unterziehen einem Test. Immer und immer frag ich mich, bin ich vielleicht unfähig zu lieben? Warum lässt man so lange warten auf sich… Hat man mich aus der Welt vertrieben? Fühl mich einsam und allein, spür die Kälte und die Härte. Nun endlich kommt der Mond…
letzter Beitrag von Jan Brunner, -
feedback jeder art Tagesscheide
| erstellt von Schmuddelkind- 5 Kommentare
- 923 Aufrufe
Die Nacht begann, der Vollmond schien. Er sah sie an. Sie kannte ihn. Sie wollte, dachte er. Sie tranken schweren Wein im blassen Mondenschein. Er wollte immer mehr. Und sie versank in warmen ihr zugedachten Armen. Er wollte immer mehr. Vom Busen langsam glitt die Hand ihm bis zum Schritt. Sie wollte nimmer mehr und schrie: "Hör auf! Lass los! Hör auf! Was tust du bloß?" Er wollte sie so sehr und daher nahm er sie. Sie weinte und sie schrie. Der Tag begann, die Sonne schien. Er sah sie an. Sie kannte ihn. (Aus dem Fundus)
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
EIN PANZER
| erstellt von Diana-Celine- 2 Kommentare
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An manchen Tagen überkommt mich ein Gefühl und ich starre stundenlang hinaus. Ein Gefühl der Einsamkeit und Verletztheit, welches sich verstärkt, sehe ich ich die Vergangenheit vorbeigehen. Dadurch wächst langsam aber doch stetig eine Mauer. Eine Mauer,welche mein Herz umgibt, es einhüllt und vor Schmerz bewahrt-jedoch auch unzugänglich macht, unzugänglich macht für eine neue Liebe.
letzter Beitrag von Knigg3, -
Das Licht am Ende des Tunnels
| erstellt von TacticalWeasel- 0 Kommentare
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Titel: Das Licht am Ende des Tunnels ist nicht selten nur der entgegenkommende Zug Mein Herz tut weh, vom Fencheltee. Ich bin allein, so soll es sein. E.O Ich wollte eigtl. nur mal darauf aufmerksam machen, dass noch kein Weltliterat vor mir (natürlich!!!) ein Gedicht zustande gebracht hat, dessen Titel länger ist als der Inhalt. Primitiv und genial, der Eindruck könnte aber auch an meiner Bewusstseinserweiterung liegen. Ich weiß aber nicht von wem das Zitat mit dem Tunnel stammt, dass ich auch noch etwas abgeändert hab. Man verzeihe mir genauso mein Objektiv beim Verfassen, war einfach nicht schön der Tag. Nicht schön, verdammt! Ich buche das h…
letzter Beitrag von TacticalWeasel, -
In den Wellen (Das Ende aller Süchte ruft)
| erstellt von Black Raziel- 2 Kommentare
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In den Wellen -Das Ende aller Süchte ruft- Eisenheim: Oh bitte Fährmann sage mir, kennst du den Weg zurück zu ihr? Erlaube mir den Tiefenritt, wenn ich um den Gefallen bitt'. Der Fährmann: Der Weg zu ihr führt in den Tod, noch hinter jenem Morgenrot, das du so zu verachten scheinst. Und bis du dich mit ihr vereinst, verbleibt's in meinen Händen dein Leben zu beenden. Eisenheim: Es soll die letzte Bitte sein, denn dafür sei die Seele dein. Nun bringe mich an einen Ort, wo sie mich nicht erreichen kann und noch Stückchen weiter fort, von meinem größten Leidensbann. Der Fährmann: Gewährt sei dir dein letz…
letzter Beitrag von Black Raziel, -
feedback jeder art schwarzer schmetterling
| erstellt von Perry- 5 Kommentare
- 923 Aufrufe
worte sind werkzeuge dem kopfgefängnis zu entfliehen unermüdlich feilen sie an gitterstäben graben tunnel bis sie schließlich ans licht der außenwelt gelangen gedichte sind jod für die geschundenen hände balsam für die lange geknebelte zunge die endlich ihre not in worte kleiden die pein in die welt hinausschreien kann ein totenkopfschwärmer fliegt hoch als ich das buch aufschlage dreht ein paar runden im zimmer bevor er gelockt vom mondlicht durchs offene fenster entflieht
letzter Beitrag von Perry, -
textarbeit erwünscht Das letzte Lied?
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
- 4 Kommentare
- 923 Aufrufe
Nur einen Steinwurf weit entfernt kauert der Mensch auf hartem Grund der einst sein banges Herz gewärmt ein stiller Schrei entfährt dem Mund Die Finger krampfend Erde greifen er spürt und riecht die Endlichkeit ein letztes Bäumen vorm Versteifen er weiß, es ist nun an der Zeit Es ist die Zeit sich hinzugeben kein Echo hallt in ihm mehr wider er raunt das Abschiedslied vom Leben denn Mutter Erde liegt im Fieber Erinnerung im Fieberwahn an duftend blühend Morgenstunden die einst noch all sein Hoffen warn bevor die Gier aus ihm entbunden Enttäuschung, Trauer, tiefe Nac…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Melancholiegedanken
| erstellt von Neo-Dichterfürst- 2 Kommentare
- 922 Aufrufe
Melancholiegedanken Kennst du das Gefühl? Das Gefühl von Lähmung in dir? Das Gefühl von Wut, die tobt? Das Gefühl von Hoffnung, die schwindet? Kennst du es -nicht-? Ein Kompass, der dir den Weg zeigt. Doch mein Körper gleicht einer Ansammlung Magnete. -Wohin führt dich der Weg? -Ein Weg? -Dein Weg? -Welcher Weg? -Lebst du noch? Willst du fliehen? -Wohin? Ich weiß es nicht... Es ist keine Angst, nein, Frust, Hilflosogkeit, erbarmungssuchend. Gott? Egal, ich war, ich bin und ich weiß nicht... Wäre ich nicht hier wäre es mir egal. Was soll man auch denken, wenn man nicht existiert. Aber jetzt... Ich lebe und das st…
letzter Beitrag von efilia,
