Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art Eine handvoll Erde
| erstellt von Lichtsammlerin- 6 Kommentare
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Du kamst bis hierher um niemand zu sein um den Rückweg einem Fremden preiszugeben der aus den Schatten tritt und behauptet die Erde unter deinen nackten Füßen sei so gut wie der Lehm aus dem deine letzte Rippe geknetet ist und das Grab jeder Nacht wenn Anfang August die Felder noch glühen und dir der Mais über den Kopf steigt also kniest du zwischen den Stauden während die Sonne eine Stunde weiter rückt und er das Sichtbare aushöhlt die Wülste der gelben Dolden so satt und reich wie deine Zunge das Lied seiner Hingabe zwischen den Zähnen wetzt bis deine Furcht in dem Saft ertrinkt der d…
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
Die Fremde
| erstellt von fairykate- 2 Kommentare
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Ich sehe die Fremde, ist mir nicht vertraut Steht ganz plötzlich vor mir, ganz starr, sie schaut Die Haut ist so weiß, der Blick einfach leer Es ist bitterkalt, ich schaue umher Es ist nichts zu sehen, wir sind ganz allein Wann geht sie bloß weg -will nicht mit ihr sein Sie streckt ihre Hand aus und fasst meinen Arm Wann lässt sie mich los, wann wird's endlich warm Sie packt mich, sie hält mich, versperrt meine Sicht Ich schreie sie an, doch hört sie mich nicht Ihr Mund öffnet sich, die Worte zu sehen Ihr Blick ist verzerrt, ich kann nichts verstehen Der Schmerz kommt ganz plötzlich und holt mich ins hier Der Spiegel zeigt mich, ich bin …
letzter Beitrag von Perry, -
Aufgesetzt
| erstellt von TraurigesDichterlein- 1 Kommentar
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Ich hasse es. Das aufgesetzte Lachen. Das aufgesetzte fröhliche ich. Ich hasse es. Doch das ist es was die Leute sehen wollen. Sie wollen nicht das traurige wirkliche Ich sehen. Wie es Vernarbt, Traurig und zerrissen durch die Stadt rennt. Sie sollte einfach alles überspielen. Und ein aufgesetztes fröhliches Ich sein.
letzter Beitrag von Torsul, -
Das Ende
| erstellt von ArcticWolf- 0 Kommentare
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Nun stehe ich hier Mein Blick wandert zu dir Der Abgrund ist nah Aber für dich bin ich unsichtbar Ich denke zurück an unsere Zeit Doch einst endete alles im Streit Wie ich dich liebte und bewunderte Nun zerbricht mein Herz in Teile, in Hunderte Die Entfernung zu dir ist unendlich Aber sind Fehler denn nicht menschlich? Mir zu verzeihen schien dir unmöglich Wieso ist die Liebe denn so tödlich? Ich schreite voran, geprägt von dem Leid Vorbei ist es mit der Zweisamkeit In all der Dunkelheit sehe ich das Licht Und leise hört man, wie meine Seele zerbricht
letzter Beitrag von ArcticWolf, -
Acheilia Wund gelaufene Körperschlucht Drückendes Desaster Kirschrot verstimmt und verdreckt Das Lippenherz zerfleischt Ein ungelöster Versuch zu atmen … Gewissenlos, brenn die Zweige des Elends nieder Bebend … in die Schlinge gestiegen
letzter Beitrag von Aichi, -
Fluss der Zeit
| erstellt von Venetian_skies- 2 Kommentare
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Fluss der Zeit Die Zeit vergeht so schnell, wünschte mir ich könnte die Erde daran hindern sich weiter zu drehen. Leute treten in mein Leben, bleiben nur einen Moment und ziehen gleich wieder weiter ohne länger bleiben zu können, würde sie gerne festhalten. Mir erscheint dieses Leben zu kurzatmig für meinen Geschmack. Leute, die ich länger kenne, erkenne ich kaum noch wieder, zu sehr verändern sie sich. Fürchte mich vor Veränderungen. Ich schaue den Menschen ins Gesicht versuche, die Person zu sehen, die ich einst kannte, doch leider seh ich sie nur in Gedanken, wünschte mir ich könnte jede Uhr vom Ticken aufhalten. Kaum ist…
letzter Beitrag von Venetian_skies, -
feedback jeder art Die Frist
| erstellt von Sternwanderer- 5 Kommentare
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Die Frist Noch fünf Minuten dann schlägt's voll Noch Minuten Zeit Nur fünf Minuten mich zu besinnen nach fünf Minuten kein Entrinnen Tick – Tack ein gehetzter Blick Tick – Tack kurz vor voll Die Uhr schlägt - © Sternwanderer
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art Au rora
| erstellt von Sternenherz- 8 Kommentare
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au rora so oft waren wir zusammen unterwegs - auch auf den notsitzen vor hell erleuchteten abteilen - auf meinem schoß die tasche mit den püppchen die möglichkeiten mich daneben zu benehmen waren legendär mein rosiger atem in deinem schlagschatten
letzter Beitrag von Sternenherz, -
Verträumt Eingeengt verstümmelt, verletzt im Innersten zerstört wandert sie in einem Traum der zu düster ist um ihr Leben zu sein -Wie sie glaubt- Dabei sieht sie nicht wie das Glück zurückkehrt langsam zu einer Knospe der Hoffnung wird und schließlich aufblüht (-Sie muss es nur noch greifen-)
letzter Beitrag von Samara, -
feedback jeder art Alles und nichts
| erstellt von Gruenerle- 6 Kommentare
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Ich bin wütend. Weil ich alles hab und nichts. Endlich angekommen und dann - alles nichts mehr Wert. Alles zu viel, und zu verkehrt. Ich will das nicht. Das sollte anders sein, schön. Nicht traurig und wütend. Unfair. Bin ich schuld? Woran? Wo liegt der Fehler? Was wäre wenn alles anders gewesen wär? Egal wo ich sein will, egal woher ich gekommen bin. Ich muss hier bleiben. Ich muss ich bleiben. Damit alles besser wird. Damit ich alles was ich hab verwenden kann. Denn ich hab alles was ich brauch. Nur das eine nicht. Das eine, kleine, riesen…
letzter Beitrag von hautnah, -
Schmetterlingsstaub
| erstellt von Aichi- 2 Kommentare
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Schmetterlingsstaub Schaben scharren an der verwelkten Wand Schräg … mitten durch den Kopf Hinuntergewürgt, den Irrsinn Getreten, den allerletzten Lebensimpuls In Wehmut verpackt Eine Hand voll Schmetterlingsstaub Niedergedrückt … es war einmal
letzter Beitrag von Aichi, -
Tränenfieber
| erstellt von Aichi- 2 Kommentare
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Tränenfieber Zum Klang meines wogenden Gemüts Es prasselt der klammrige Atem des Wolkenbruchs – nieder auf mein Haupt Ein wangengerötetes Geräusch Tosender Schall – ich bin taub Überrannt … der Blick verläuft sich Gläsernes Ich Splitterndes Du Lichtloses Sein
letzter Beitrag von Aichi, -
feedback jeder art Szene Kind
| erstellt von tocoho- 5 Kommentare
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Für Omar Berlin ist kalt und regnerisch, ein Tag, der für dich scheußlich ist. Die Nacht wird hart und endlos sein, mit deinen Hunden und allein. Du nimmst es hin , du trinkst dich fort, der Träume Welten, schöner Ort. Ein Bierchen noch dann gehts dir gut, wenn du auf harter Platte ruhst. Auf engem Raum, kannst du nicht leben, bist nur gereist dein ganzes Leben. du braucht die Freiheit und das Nichts, fühlt dich so leicht und wirklich reich, kommst an und gehst und ziehst dann weiter, ein Lächeln stets, die Flasche hoch, du strahlst uns an, trotz aller Not. Auch wenn …
letzter Beitrag von das A-, -
RIP
| erstellt von Gretas Traum- 0 Kommentare
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RIP Ich hülle dich in leichtes Tuch und weine nicht um dich. Der allerletzte sanfte Fluch, er tötet doch nur mich. Geboren wurde ich aus Stein und lebte wie ein kalter Berg. Ich wollte einst ein Mohnfeld sein, gefallen, so wie Gottes Werk. Doch brannten Sterne nur am Tag und all die Lichter sah ich nie. Weil ich das Lachen nicht verbarg, obwohl ich nachts um Hilfe schrie. Ich nehme zärtlich deine Hand, es fällt mir so unendlich schwer. Das unerträglich feste Band verbindet dich und mich nicht mehr.
letzter Beitrag von Gretas Traum, -
Sie packt das Bild aus, schaut in sich hinein Sein Blick so innig konnte er sein Das Lächeln warm, der Blick so klar Ein wundervoller Mensch er war Im Geiste halt ich seine Hand Die damals sich mit meiner verband Wie plötzlich kam damals das sichere sterben Er wollte die Wahrheit vor uns verbergen Der Eingriff sollte das Leben bringen Doch muss er urplötzlich darum ringen Dabei saß ich dann, jeden Tag Und hoffte, dass er leben mag Nach vielen Wochen war er wieder da Alles schien machbar, das Leben so nah Doch dann war er allein in der Nacht Das Herz hat wieder den Stillstand gebracht Die Zeit zu beleben zu lange verstrich Er s…
letzter Beitrag von Ruedi, -
Mein Leben zerbricht Ich verliere das Licht Schaue nach oben doch sehe die Sonne nicht Schaue ins Meer dort spiegel ich mich Doch was ich sehe bin nicht ich Es ist eine leere Hülle ohne jeden Glauben an sich Wozu lebe ich dann letztentlich
letzter Beitrag von Benny P., -
Weiterleben
| erstellt von Charma- 0 Kommentare
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Tränen fließen übers Gesicht, Schmerzen machen sich langsam breit. Etwas, das in mir zerbricht, und scheinbar still steht die Zeit. Der Schmerz wird schlimmer, unendlich fast, ich fühle wie das Blut durch meine Adern rast. Eine Öffnung am Arm, ums fließen zu lassen, ein Gefühl, welches mit Worten kaum zu fassen. Fühle mich leicht, beinahe wie Luft, blutrot färbt sich langsam meine Kluft. Ich sinke zu Boden, lächle dabei, fühl mich befreit, denn bald ist’s vorbei. Das Leben und damit auch der Schmerz, doch immer schneller schlägt mein Herz. Es weigert sich mich aufzugeben, der Befehl lautet: Weiterleben! (Nur als kleine Anmerkung: Ich …
letzter Beitrag von Charma, -
Die Schatten der Weihnacht
| erstellt von Salavan- 2 Kommentare
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Die Schatten der Weihnacht Lichterlos starren mir die Fenster entgegen, bedrohlich mit leerem Blick, getränkt von der Schwärze der Nacht. Kalter Schnee knirscht unter meinen Füßen. Kälte, scheinbar aus den herab glotzenden Fenstern sich über mich ergießend, nagt an meinen Fingern, meinem unter zerfetzten Kleidern verborgenen Leib, droht, die letzte Wärme meines Herzens, den letzten Funken Licht, zu ersticken. Zitternd, mit gesenktem Blick, die Arme um den Leib geschlungen, schreite ich die schmale Gasse entlang. Dort, am Horizont der Gasse, ein zarter Schimmer. Ein Licht, Wärme, gar Leben? Von dem unstillbaren Durst der Sehnsucht getrieben, beschleunigen mein…
letzter Beitrag von Salavan, -
Seelenräuber
| erstellt von schuschwenka- 0 Kommentare
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Böser Münder Schlangengift - Dringen Blicke ein in mich. Eiskälte meine Seele bricht. Ich verlier, die Kälte nicht. Die Wärme - kommt sie niemals mehr? Mit Wehrwolflächeln und goldenem Speer hetzt ihr mich kreuz und quer. Finstre Gestalten, wo kommt ihr bloss her! Wie ich mich durch die Nächte quäle, entweicht kein Ton mehr meiner Kehle, dass ich mich in die Schatten stehle. Eure Stimmen schlucken meine Seele.
letzter Beitrag von schuschwenka, -
feedback jeder art Ein Feld voller Rosen
| erstellt von Kerstin Mayer- 6 Kommentare
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Ein Feld voller Rosen Ich sitze ganz still hier am Fenster, mein Blick geht nach draußen ins Feld. Die Schatten sehn aus wie Gespenster, und irgendwo dort ist mein Held. Wir sahen uns nicht mehr seit Jahren, die Sehnsucht wohnt tief in mir drin. Die Hoffnung muss ich mir bewahren, er weiß sicher nicht wo ich bin. Ich halt in der Hand eine Rose, getrocknet und längst schon ganz blass. Ich fühle mich wie in Hypnose, die Augen vor Tränen ganz nass. Nun gehe ich stets in den Garten, und bleibe oft stundenlang dort. Für immer wollt ich auf ihn warten, hier gab ich ihm damals mein Wort. So lief ich durchs Feld manche Stund…
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
feedback jeder art Im Kreis
| erstellt von Eleonore- 7 Kommentare
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Im Kreis Hab einen Kreis um mich gezogen, meine stumme Seele eingeschlossen, nach tausend einsam´ Dialogen, die Worte einfach hingegossen. Nun sprießen sie ins Nirgendwo, wem könnten sie was sagen? Irgendwo im anderswo, werden sie erneut versagen. Im Kreise werd ich stille sein ~ und alles überwinden, all die Worte war´n zu klein, um mein Glück zu binden. © Eleonore Görges
letzter Beitrag von Eleonore, -
Irrweg // Mag nicht essen, will nicht spielen, denn, Das, was Ich sehe; sind nur Lügen. Blinde Meschen, Irren umher, Ihre Augen erstarrt, voller Angst, sinnlos und leer. Wissen Sie nicht um Sinn ihres Leben, wenn Sie geblendet, über Ihres ( Eigen) reden.\\ ?
letzter Beitrag von Astrateh, -
feedback jeder art Trügerisch (und Angst gewinnt)
| erstellt von Lichtsammlerin- 6 Kommentare
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Ich hielt mich fern dachte ein Nichts an Begegnung wär genug zu vergessen welche Angst mich forttrieb nein, sag es nicht ich will nicht hören wie naiv ich war. Wenn die Tore eingerannt werden ist es zu spät eine Verteidigung zu planen. Dabei tat ich mein Leben nichts anderes als Mauer um Mauer zu bauen ein Schutzwall gegen Verzweiflung die tobte von innen heraus. Ich entfernte mich so weit dass ich glaubte mein schlimmster Feind wär der Alb meiner Träume die Angst mir vor Augen führt eine törichte Stimme kämpfte dagegen als sei es vernünftig …
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art nächtlicher besuch
| erstellt von Perry- 7 Kommentare
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nächtlicher besuch als die tage immer eisiger wurden worte die wir streuten keinen halt mehr gaben rief ich dir noch zu gib mir deine hand doch eine lawine riss dich fort der holzvorrat aufgebraucht fehlt wärme im zimmer in dem sich blätter stapeln angeschrieben gegen das was fauchend ums haus schleicht durch ritzen dringt seit du nicht mehr da bist bleibt der platz an meiner seite leer eine decke liegt bereit doch ich schlafe erst ein wenn dein leiser atmen mich sanft berührt nächtlicher besuch.mp4
letzter Beitrag von Perry, -
im fernen verloren
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
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im fernen verloren mal dunkel geballt ist ihre schar, mal eine aufgefächerte hand, die den scheidenden tag liebkost. ihr flattern hinter blättern, heimliches äugen wird mir fehlen, wenn ich der laublosen allee zum unendlichkeitspunkt folge.
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Der Wind weht drüber
| erstellt von Nesselröschen- 6 Kommentare
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Die Dorfstraße hält noch die Wärme des letzten Sommers die lauen Abende, die langen Tische das Kinderlachen und den Wermutstropfen am anderen Ende Du stärkst ihr nicht mehr den Rücken seit ich an ihrem Haus vorbei in die Berge blicke und mich in die Stille der satten Wälder bette, hinausgezogen und wiederkommend denn du bist da Ach wüsste sie nur, dass wir es sind die vor ihrem Haus auseinanderdriften dein brennender Blick in der Windschutzscheibe dazu die offene Verachtung auf den Lippen deine Kratzfüße ließen sie erröten hoffen, bangen, verlangen Steh dr…
letzter Beitrag von Nesselröschen, -
Lieblose Berührung
| erstellt von Mike S- 0 Kommentare
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Lieblose Berührung Federkiel und Tinte stehen mir zum Dienst bereit, mühevoll enthüllt Kerzenlicht noch unbeflecktes Papier, das sich nackt und schämend, ohne mein Gedankenkleid, nur verstecken möcht‘ vor fremden Blicken und Erwartungsgier. Wie rein jungfräuliche Unschuld vor meinen Augen liegt, um im fahlen Schein der Kerze warme Worte zu empfangen. Doch schwer lastet Leere, die mehr noch als alles Sanfte wiegt; meine Liebe, die Gefühle wollen nicht zu dir gelangen. Kalt berühren meine blauen Augen deine zarte Schönheit und gefühllos zeichne ich nur stumme Worte auf dir. Ach, erspare meinem Herzen doch den Kummer und dieses Leid. Wie die …
letzter Beitrag von Mike S, -
Empfindlichkeiten
| erstellt von Behutsalem- 1 Kommentar
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Wie laut wird mein Empfinden, wenn aus dem Schweigen Bilder gleiten, die gezeichnet sind aus Fragen meiner bleiernen Geduld. Man sucht, viel zu oft und immer nur bei sich die Schuld, erkennt die altbekannten Muster tiefer Schmerzempfindlichkeiten. Und doch möcht man im selben Augenblick das Schöne finden, das Gestern, das so anschmiegsam und ehrlich galt. Was mir geblieben und in Erinnerungen hallt, als wäre es mit Nichts, durch niemand, zu entbinden. Will ich dich jemals wiederfinden? Um dann erneut an deiner Hand zu sterben? Es bleiben immer mehr und mehr an Kerben, geschnitzt wie einst die Herzen in die Rinden.
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art Unvergessen
| erstellt von Liara- 9 Kommentare
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Dein Lächeln befüllte den Raum, spann Brücken uns über die Zeit, entfaltete wärmenden Traum, der uns in Erinnerung bleibt. Dein Lächeln, es zauberte Spuren der Sanftheit in welke Gesichter, verwischte auf einsamen Fluren den Trübsinn, versprühte uns Lichter. Wie draußen die Bächelein fließen, und Blätter vom Baume verwehn, wie Regen die Felder begießen, so plötzlich, da musstest du gehn. Wir müssen die Augen schließen, um dich nur noch einmal zu sehn.
letzter Beitrag von Liara, -
Kunstherz
| erstellt von rupert.lenz- 2 Kommentare
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Kunstherz Angestaute Aggressionen militante Weiblichkeit Schönheit, die der Dornenkronen flieht und ihre Macher scheut dabei ihnen langsam gleich wird und dieselben Opfer sucht obschon sie die nicht brauchen will. Spiegelbild, was soll ich sehen ? Zeigst mir etwas schöneres doch sobald ich es verstehen, greifen will, entgleitet es... dann erklingen Kraft-Akkorde bar jeder Verminderung gleich abgetrenntem Schamgefühl. Dies ist also nun das Erbe langer Patriarchenzeit auf, dass keiner um es werbe der ihm als Besitz sich weiht sich selbst entmannend dann umher irrt es blieb' seine Eroberung ein Kunstherz nur wie aus Ac…
letzter Beitrag von rupert.lenz, -
feedback jeder art und leise fällt der schnee
| erstellt von Perry- 6 Kommentare
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und leise fällt der schnee erwachst mal wieder mit ‘nem brummschädel verfluchst den langen gestrigen abend und draußen vorm fenster fällt laut der schnee frühstückst den kaffee schwarz und ungesüßt mit einer zigarette verwünscht deinen job und den ganzen tag fällt dicht der schnee gehst trotzdem wieder mit lady horror ins bett erhoffst dir einen nie endenden schlaf und auf dein grab fällt leise der schnee
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Zyklop
| erstellt von Rainer Guggenberger- 2 Kommentare
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Mir ist bloß ein Auge Wie's ziemt dem Zyklop Wahrlich, ich tauge Allein zum Misanthrop
letzter Beitrag von Rainer Guggenberger, -
textarbeit erwünscht Das letzte Lied?
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
- 4 Kommentare
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Nur einen Steinwurf weit entfernt kauert der Mensch auf hartem Grund der einst sein banges Herz gewärmt ein stiller Schrei entfährt dem Mund Die Finger krampfend Erde greifen er spürt und riecht die Endlichkeit ein letztes Bäumen vorm Versteifen er weiß, es ist nun an der Zeit Es ist die Zeit sich hinzugeben kein Echo hallt in ihm mehr wider er raunt das Abschiedslied vom Leben denn Mutter Erde liegt im Fieber Erinnerung im Fieberwahn an duftend blühend Morgenstunden die einst noch all sein Hoffen warn bevor die Gier aus ihm entbunden Enttäuschung, Trauer, tiefe Nac…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
im sommer paaren sich die seehunde
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
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zu diesem haus am strand würde ich immer wieder fahren die brandung ist das eine der gesang des winds das andere und da sind auch noch die ungeschriebenen gedichte im kopf manchmal wenn ich aus dem fenster schaue sehe ich dich den mantelkragen hochgeschlagen auf der düne stehen wie du das totenschiff erwartest für die reise zur walhalla verzweifelt renne ich hinunter zum strand dich aufzuhalten doch du bist bereits hinter der horizontlinie verschwunden schaumkronen umtanzen meine bloßen knöchel ich friere
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art galgennacht
| erstellt von sofakatze- 3 Kommentare
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der mond wirft schatten finster schaut sein kraternarbiges gesicht er zieht sich wolken vors gelicht die nacht ist haut ist bleich und schleicht so lautlos wie die ratten
letzter Beitrag von sofakatze, -
feedback jeder art Wenn der Damm bricht
| erstellt von Windreiter- 2 Kommentare
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Bei jedem Dammbruch man sieht, wie hektisches Treiben geschieht, weil alles plötzlich gesprengt, was bisher zurückgehalten und verdrängt. Die Fluten bringen Verzweiflung, Genie und Schmerz, in unser bisher so sorgenfrei lebendes Herz. Da - während die Leidenden voll Sorgen schauen - die Kreativen bereits eine neue, schönere Stadt erbauen. So ist die Flut die kommt - und himmelhoch springt, wohl ein Bote, der unsere wahre Natur zum Vorscheinen bringt.
letzter Beitrag von Windreiter, -
Depression
| erstellt von frecherDAX- 0 Kommentare
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Depression Ich weiß, es gilt als schlimme Sünde, den Lebensfaden durchzutrennen, Doch ich habe meine Gründe Und die werde ich jetzt nennen: Die Liebe ist, genau genommen, Nichts für mein wehes Wehgefühl Nichts konkretes, nur verschwommen Oft zu wenig, oft zuviel Die Schönheit ist kein wahrer Wert, Das Alter hat da die Regie Weil das Bild von ihr verzerrt Nichts Reales, nur Manie Die Weisheit ist ein hartes Brot welches meist nur schwer zu kauen Jedoch, sie hilft mir in der Not Auf sie könnt ich vielleicht noch bauen. Die Freunde sind Schönwettertäter Die mich ließen hier allein So nenne ich sie jetzt Verräter Und ertr…
letzter Beitrag von frecherDAX, -
Morgenandacht
| erstellt von Miss Rainstar- 2 Kommentare
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Morgenandacht Still ins Gebet versunken, die Hände umklammern noch immer die leere Flasche von letzter Nacht. So flüstern blutleere Lippen, trübe Augen und die fahle Haut eines weiteren Fehltrittes, gegen die Sonne an. Erste Geräusche durchdringen den Nebel eines toten Hirns, Chaos hinter schmerzenden Augäpfeln. Ein Schrei von irgendwoher, aus eigener Kehle, die Zellen des Körpers rebellieren, geben schließlich auf. Zurück bleibt eine betäubte Hülle, ziellose Gedanken, Leere - nicht zu füllen- und der Flaschenhals am Mund.
letzter Beitrag von Miss Rainstar, -
Die Frage der Welt
| erstellt von Plankton- 0 Kommentare
- 993 Aufrufe
Soll sich nun, der Mensch erheben, den schlechten ihre Würde nehmen. Töten, was längst hilflos ist, doch kalt und schlecht, dein Herz auffrisst? Ja, wo soll das denn, nur alles Enden, Wenns eine Leid dem andren schreit. So leidet jeder, und lebt doch vom andren, verdammt nochmal, was ist das nur.
letzter Beitrag von Plankton, -
Enttäuscht
| erstellt von seerocka- 2 Kommentare
- 992 Aufrufe
Enttäuscht Von einer Feder, wie ein naiver Knabe erhoffte ich Zaubermacht, die Wunder entfacht. Ich war voller Lust, nur fehlte die Gabe. Ich bemühte mich sehr, immer mehr, um später zu merken, dass all' meine "Werke" unlebend sind, von innen leer. Die von mir gekratzten Zeilen, die ungelesen nur verweilen, sie entstanden aus Gier. Sie enttäuschen das Papier.
letzter Beitrag von seerocka, -
feedback jeder art Abschreckung
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 4 Kommentare
- 992 Aufrufe
Stumm geworden, haben sie nun mehr zu sagen Als tausend seelenlose Worte vorher Die Münder versiegelt und gedreht Lippe an Lippe fest genäht Blind wie sie jetzt sind, sehen sie mehr als vorher Die abtastenden Augen die nichts taugen Wie Steine aus Früchten entkernt Lid an Lid genäht, Tore nach Außen entfernt Und die Gedanken, sind nicht mehr im Kopf gefangen Statt Gehirn, nur Kohle drinnen Und Stroh hineingestopft In den dummen, blöden Kopf Schädeldecke zugenäht Der Scherenmann, hat euch einen gefallen getan Jetzt könnt ihr eure Kinder suchen Die schreiend nach euch im Schatten…
letzter Beitrag von Managarm, -
feedback jeder art warte noch ein weilchen
| erstellt von Perry- 10 Kommentare
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warte noch ein weilchen ein anruf komm schnell mit mir gehts zu ende halte noch einmal meine hände eine notoperation ist die letzte chance aufgewacht aus der narkose ist der bohrende schmerz die lähmende angst vor einer endgültigen diagnose geblieben gib nicht auf das jenseits kann warten draußen im garten blühen erste blumen lass sie uns gemeinsam bestaunen warte noch ein weilchen (Music_Lorenzobuczek - Waitin in Vain from Pixabay 2.mp4 warte noch ein weilchen (KI - aimusik) komp 2.mp4
letzter Beitrag von Perry, -
Das Blau in deinen Augen Heilt die tiefsten meiner Wunden Was einst verloren schien Scheint nun wieder gefunden Das Blau in deinen Augen Haucht mir neues Leben ein Was ich niemals war Will ich nun für dich sein Der Himmel in deinen Augen Hilft und führt mich durch die Nacht Was einst verstorben schien Scheint nun wieder erwacht Der Himmel in deinen Augen Und ein Feuer durch das wir gehen Was ich niemals sah Will ich nun durch deine Augen sehen Wie lange habe ich geschlafen Tausend Jahre oder mehr Dunkle Träume, Gottes Strafen Wie lange ist ein Herzschlag her Rette mich, ehe das Licht mich bricht Schenk mir einen Namen, sc…
letzter Beitrag von Damon Fry, -
feedback jeder art Des Cowboys letzter Ritt
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 3 Kommentare
- 991 Aufrufe
Er kam spät nach Haus Wieder roch ich ihr Parfüm Er gibt sich keine Mühe Ich will ihn nicht teilen, aber ich muss 7 Stiche um 2 All die Liebesbriefe nagle ich auf deinen endgliederten Rumpf Ich hasse deinen Kopf Und suche mich vergebens in deinem Herz Vielleicht war ich nicht nett genug? Was für eine Sauerei… Das Miststück hol ich mir auch gleich Und überreiche ihr, von dir, ihr Lieblingsteil
letzter Beitrag von anais, -
verstrichener Augenblick
| erstellt von realitaetsfern_- 2 Kommentare
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Leiblos sitzt sie in der aufgestiebten Erde, blond, schwerherzig, braungläubig. denkt an ein paar Dutzend spartanische Glaubenssätze, Raubformeln ihres zweckentfremdeten Daseins. Im Spagat zwischen inexistent und betriebsbereit spannt sie ihre Wünsche, ihre Würde und Selbstliebe in eine Steinschleuder und zielt auf die Daunenheimat. denkt an ein paar Dutzend erkaltete Schweißtropfen an den spiegelnden Wänden ihres Herzens denkt an ein paar Dutzend vergessene Bilder. die Hände geh'n auf Wanderwege, suchen einen roten Knopf, suchen einen Schlitz im samtenen Theatervorhang, aber finden nur, was sie mal weggekramt hat. die Imitation von Se…
letzter Beitrag von Marek, -
Meine Sicht der Dinge
| erstellt von professor regenbogen- 3 Kommentare
- 990 Aufrufe
Meine Sicht der Dinge Tief am Boden liege ich fern erscheint mein Lebenslicht kalt und dunkel ist das Loch in dem ich mich verkroch. Bunte Farben in einer Welt die täglich mehr und mehr zerfällt Glück und Euphorie nur am Wochenende ansonsten nie! Glücklich sein, dass will ich nur und merke nicht ich fahr die falsche Spur Geisterfahrer im System gegen die Uhr will ich mich drehn. Verletz Menschen die mir nahe stehn und merke nicht ich bin allein in mein eigenen System. copyright Professor r.
letzter Beitrag von Nils, -
Gespiegelt - Wenn
| erstellt von Lichtsammlerin- 4 Kommentare
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Wenn Augen Spiegel wären und du ein einziges Mal dich selbst darin sähest du müsstest ersticken an dieser Verachtung mit der du mich ansiehst wie den Abschaum der Welt wenn Hände zurück nähmen was sie gaben an Schuld du würdest zerbrechen an dieser Last mit der du die Liebe tauschst gegen brennende Scham dein Feuer in mir würde dich verschlingen Flammen gierig wie deine Hände wenn Worte Pfeile wären die sirrend das Ziel der Seele durchschlagen wie Schweigen du müsstest zerbrechen wenn ein einziges deiner Worte zurück zu dir fände in der grausamen Kälte mit der du mir drohst wie ins Mark der Knochen gegrabenes Geheimn…
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art Entwurzelt
| erstellt von Nesselröschen- 3 Kommentare
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Entwurzelt Vor des Vaters Fenster: eine Birke, ein Lindenbaum. Längst vergessen, die Tage, als sie um die Bäume getanzt: um die Birke, den Lindenbaum. Fester, die Schritte, und schneller durch den warmen Staub, breiter ihr Lächeln auf vertrauten Wegen über Wurzeln, die sie tragen. Vorm Haus der Väter an alter Stätte steht noch immer der Lindenbaum. Süß wie Küsse, seine Blüten, ihr Duft, Blatt für Blatt, hängengeblieben am Kleidersaum. Daneben, so einsam in den Himmel gewachsen: die alte Birke – fremd und vertraut, stolz und biegsam. Flammende Blätter aus Tagträumen. Fernab dieses O…
letzter Beitrag von Nesselröschen, -
gullivers reisen
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
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da sind noch spuren der nacht auf dem gehweg die katze in der einfahrt leckt sich die pfoten mir wird beim blick in die gullyschlitze schwindlig die pappeln am straßenrand ragen in den himmel von autos aufgescheucht fliegen tauben ins licht das mir grelle pfeile in die müden augen schießt einen blendmoment lang erinnere ich mich dass man in lilliput die toten kopfüber beerdigt bin froh dass sich meine erdscheibe nicht gewendet hat
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art die uhr
| erstellt von sofakatze- 5 Kommentare
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im zimmer ist es still. ein mildes schweigen legt allem schmerz ein ruhekissen hin ich höre deinen atem fallen - steigen und schweige auf der suche nach dem sinn und halte hilflos deine weißen hände und halt mich selber knapp nur in der spur das weiß der laken schwärzt die weißen wände und an der schwarzen wand hängt eine uhr sie tickt und tickt und schlägt sekundenwunden in deine zeit, als hättest du genug mit jedem schlag betrügt sie uns um stunden ich lausche deinem nächsten atemzug doch lauter übertönt dich dieses ticken das ungedämpft in meinen ohren lärmt wie soll ich n…
letzter Beitrag von sofakatze,
