Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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Selbsthilfe
| erstellt von alehilz- 2 Kommentare
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Diese verfluchte Tyrannei! Kein Tag herrscht Ruh’ in meiner Hütte; ständig stürmen die Söldner durch die Stube, speziell zur Mittagszeit, wenn die Knödel saftig riechen. Wie Fliegen besetzen sie dann alle Stühle, Scheffel, Hocker, und saugen unser täglich Brot durch ihre Rüssel. Erbärmliche Huren ohne Gewissen und Reue! Mein Sohn ist schon verhungert, gestorben neben dem Mittagstisch der Soldaterei; kauend sahen sie ihm beim Sterben zu, gerade so viel Anstand, nicht nach einem Stück vom frischen Bauchfleisch zu verlangen. Meine Inge saß im Eck und weinte, nicht nur des Sohnes wegen, sondern generell über die Schmach, die diese Aggressoren Tag für Tag in unser Haus schlepp…
letzter Beitrag von alehilz, -
Gefühle aus Papier
| erstellt von Miss Rainstar- 1 Kommentar
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Gefühle aus Papier Scherenschnitte querdurch gefaltete Worte, aufgereiht an Satzhaken die Ausrufezeichen. Großschreibung lauthals herausgeschrieen, so prangern die Fragezeichen im blassen Gesicht. Und dann zerknüllt in bodenlosen Eimern verharrt das geschwiegene Wort.
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
Lieblose Berührung
| erstellt von Mike S- 0 Kommentare
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Lieblose Berührung Federkiel und Tinte stehen mir zum Dienst bereit, mühevoll enthüllt Kerzenlicht noch unbeflecktes Papier, das sich nackt und schämend, ohne mein Gedankenkleid, nur verstecken möcht‘ vor fremden Blicken und Erwartungsgier. Wie rein jungfräuliche Unschuld vor meinen Augen liegt, um im fahlen Schein der Kerze warme Worte zu empfangen. Doch schwer lastet Leere, die mehr noch als alles Sanfte wiegt; meine Liebe, die Gefühle wollen nicht zu dir gelangen. Kalt berühren meine blauen Augen deine zarte Schönheit und gefühllos zeichne ich nur stumme Worte auf dir. Ach, erspare meinem Herzen doch den Kummer und dieses Leid. Wie die …
letzter Beitrag von Mike S, -
feedback jeder art Aus Angst
| erstellt von Letreo71- 6 Kommentare
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Immer hast du totgeschwiegen das, was längst gesagt sein will, weil es leichter ist zu lügen, selbst wenn sich die Balken biegen, hältst du prompt die Füße still. Tust als wäre nichts gewesen, nichts was von Bedeutung sei, schnappst dir deinen alten Besen, simulierst das Anstandswesen und servierst den Einheitsbrei. Während andere krakeelen, lehnst du dich gelähmt zurück und anstatt dich zu empfehlen, immer weiter dich zu quälen, hoffst du auf ein großes Glück. Dass das Schicksal sich noch wendet und du mutig reagierst, deine Angst dich nicht verblendet und die T…
letzter Beitrag von Letreo71, -
feedback jeder art Misanthrope Animalis
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Insgeheim bin ich froh über jeden toten Menschen sind doch alle Idioten Die Welt ist schon genug verdreckt Und reiche Ärsche werden geleckt Seuchen, Krieg und Vulkangefahr Alles was dezimiert klingt wunderbar Töten um banale Sachen Verbrecherisch anales machen Leib und Seele verkaufen für Geld Das ist was die Welt zusammenhält Hinter allem Liebeslachen Stecken nur Triebe zum Kinder machen Der Geist dreht sich um die eigene Welt Verzweifelt bis zum Tod auf sich selbst gestellt Ängste diktieren dein ganzes Leben Für Schmerzvermeidung dein Alles geben …
letzter Beitrag von gummibaum, -
Seelenräuber
| erstellt von schuschwenka- 0 Kommentare
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Böser Münder Schlangengift - Dringen Blicke ein in mich. Eiskälte meine Seele bricht. Ich verlier, die Kälte nicht. Die Wärme - kommt sie niemals mehr? Mit Wehrwolflächeln und goldenem Speer hetzt ihr mich kreuz und quer. Finstre Gestalten, wo kommt ihr bloss her! Wie ich mich durch die Nächte quäle, entweicht kein Ton mehr meiner Kehle, dass ich mich in die Schatten stehle. Eure Stimmen schlucken meine Seele.
letzter Beitrag von schuschwenka, -
Sie packt das Bild aus, schaut in sich hinein Sein Blick so innig konnte er sein Das Lächeln warm, der Blick so klar Ein wundervoller Mensch er war Im Geiste halt ich seine Hand Die damals sich mit meiner verband Wie plötzlich kam damals das sichere sterben Er wollte die Wahrheit vor uns verbergen Der Eingriff sollte das Leben bringen Doch muss er urplötzlich darum ringen Dabei saß ich dann, jeden Tag Und hoffte, dass er leben mag Nach vielen Wochen war er wieder da Alles schien machbar, das Leben so nah Doch dann war er allein in der Nacht Das Herz hat wieder den Stillstand gebracht Die Zeit zu beleben zu lange verstrich Er s…
letzter Beitrag von Ruedi, -
Die Wiederichwerdung
| erstellt von aRTFUCK'd- 0 Kommentare
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Ein Mensch, von seiner selbst betrogen, die selbstgespinnten Lügen eifrig aufgesogen. Da er den Glauben verloren, aus niederen Instinkten neugeboren. Ein den Menschen ähnliches Wesen in Splittern, gefangen zwischen wirren Gittern, das es selbst errichtet ohne zu merken dass es sich dadurch nur vernichtet. Ein Mensch, die Kruste des Erdachten abgeschabt, sich nun an den Früchten der Realität labt, alleine hätte er die Wandlung nie geschafft, ja nicht einmal bemerkt dass die Wahrheit selbstgemacht. Doch die wahren Worte von der einschneidenden Sorte, haben ihn wachgerüttelt diese Welt zu verlassen und die Säulen der Scheinwelt in Scherben…
letzter Beitrag von aRTFUCK'd, -
feedback jeder art Das Schweigen der Schnaken
| erstellt von asphaltfee- 12 Kommentare
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Das Schweigen der Schnaken Des Abends tanzen Schnaken an dem Fenster. Er reißt ihnen - wie stets - die Beine aus. So hält er sich vom Leibe die Gespenster, die mit ihm wohnen hier in seinem Haus. Da liegen sie - bloß Rumpf - und nur ihr Zucken verrät, dass ihnen Leben innewohnt. Er sieht still zu und seine Finger jucken, solange auch nur eine bleibt verschont. Er denkt an seinen Vater, der ihn jagte mit Schlägen Tag und Nacht durchs große Haus, den niemals es berührte, wenn er klagte; dem riss als Erstem er die Beine aus. Genussvoll sah er, wie in seinem Blute bloß gurgelnd der die letzten Laute ta…
letzter Beitrag von Tulpe, -
Meer
| erstellt von MissDejavu- 1 Follower
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Das Gedicht ist mehr oder weniger spontan inmitten eines Gefühlschaos heraus entstanden und wie das natürlich so ist, war mir während des Schreibens absolut klar, was das alles zu bedeuten hat. Jetzt, nachdem ich das Stück ein wenig später nochmal gelesen habe, frage ich mich allerdings ob das überhaupt verständlich ist (wenn man nicht gerade weiß, was in meinem wirren Kopf vor sich ging o.o ) Deshalb würde ich mich diesmal nicht nur sehr über Meinungen, Kritik, ect. freuen, sondern auch über eigene Interpretationen! _______________________________________________________________________________________________ Die Sonne strahlt hinein in deine blaue Tiefe …
letzter Beitrag von Managarm, -
Schlaflos
| erstellt von Alter Wein- 0 Kommentare
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Schlaflos Wie so oft lieg' ich wach, krieg kein Auge zu, was mach' ich nur, was tu' ich bloß, wie komm' ich zur Ruh? Gedanken kommen und sie gehen, mein Einfluss ist hier sehr gering, was hat diese Plage nur für einen Sinn? Kopf-Kino ist angesagt und ich werde nicht gefragt ob mir gefällt, was da nun läuft, Probleme werden angehäuft. Wenn ich endlich schlafe zähl' ich keine Schafe; Albträume sind die Begleiter, Höhenangst bringt mich nicht weiter. Bin in Häusern ohne Treppen, muss mich durch lange Flure schleppen; auch suche ich oft ein WC - doch o weh - hab' ich es gefunden, fehlen Schlüssel oder Schloss; auch…
letzter Beitrag von Alter Wein, -
Die Schatten der Weihnacht
| erstellt von Salavan- 2 Kommentare
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Die Schatten der Weihnacht Lichterlos starren mir die Fenster entgegen, bedrohlich mit leerem Blick, getränkt von der Schwärze der Nacht. Kalter Schnee knirscht unter meinen Füßen. Kälte, scheinbar aus den herab glotzenden Fenstern sich über mich ergießend, nagt an meinen Fingern, meinem unter zerfetzten Kleidern verborgenen Leib, droht, die letzte Wärme meines Herzens, den letzten Funken Licht, zu ersticken. Zitternd, mit gesenktem Blick, die Arme um den Leib geschlungen, schreite ich die schmale Gasse entlang. Dort, am Horizont der Gasse, ein zarter Schimmer. Ein Licht, Wärme, gar Leben? Von dem unstillbaren Durst der Sehnsucht getrieben, beschleunigen mein…
letzter Beitrag von Salavan, -
feedback jeder art Spende
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Du brauchtest eine Spende Jetzt hast du mein Herz Ich werde in dir weiterleben Endlich teilst du meinen Schmerz
letzter Beitrag von Sonnenuntergang, -
Das Gesetz der Spinne
| erstellt von Damon Fry- 2 Kommentare
- 951 Aufrufe
Strafst mich mit Schweigen Dein Blick wirkt ganz leer Schenkst mir kein Lächeln Meinen Worten kein Gehör Ich habe die Befürchtung Du liebst mich nicht mehr Dein Kuss so eisig Dein Charme so unterkühlt So als würdest du wissen Wie sich der Tod anfühlt Von kalter Eitelkeit erfüllt Voller Anmut in Seide gehüllt Hängst du hier in meinem Netz Ein Opfer der Spinne und ihrem Gesetz
letzter Beitrag von Angel, -
Egodekonstruktion
| erstellt von Ruedi- 0 Kommentare
- 950 Aufrufe
Bin vom Leben besoffen, schwer verwundet, getroffen Halte mich trotzdem hin, will mich nie zurückzieh’n Weiss aber nicht mehr genau, habe ich einen Bau einen Bunker, ein Versteck? Nimm doch einer die Fragen, die mich noch plagen, die mir verbleiben, die mich stoßen und treiben zur Endlagerung, zur Einäscherung zu sich hin, bloß von mir weg. Bin zu gerne betrunken, zu gerne versunken, bin zu gerne verreist, in mir selber entgleist, auf zerbrechende Stege, zu krumme Wege, zu gerne vor mir abgereist. Selten Antwort gefunden, selten Zeit zu gesunden, nichts endgültig gecheckt; nach der Decke gereckt, voll Hingabe gefallen in die Sünden von…
letzter Beitrag von Ruedi, -
Die Drogen
| erstellt von Kanarienvogel- 1 Kommentar
- 950 Aufrufe
Wie viel Pole darf ein Mensch haben? Wie weit darf er sein um sich nicht in sich selbst zu verlieren Wie viel Wagnis erfordert Stille Eine Parallelgesellschaft Klangheimlich, Unausweichlich, Unheimlich verderblich ich finde mich wieder in kaltem Gemäuer Keine Ideen, Kein Gehen oder Sehen. Nur im Kreis drehen und nichts verstehen Dieses Leben liegt hinter mir, hängt an mir, lauert über mir und ist in mir ihc hoffe auf ein paar kommentare würde mich sehr darüber freuen
letzter Beitrag von Herr Mannelig, -
Enthüllend streifst Du eine seichte Bahn Hinab in die Gründe wo eitler Wahn sich Kämpfen um die Günste stellt einer fernen Göttin aus der Schattenwelt von Gefühlen längst unter Tage geschoben die kreischend verzweifelt sich wieder gen oben ranken und zanken wie manch eine Blume auf Kurs der Findung eines gleißenden Lichts Auf Gipfel gekommen mit zögerndem Blick zeigt sich nach unten ein Weg ins nichts als ein Nebel auflösend und dick mit der Frucht die nur eine Reise fernab in die Sucht vermag zu bieten und auch mehrfach zu deuten in Richtung Erkenntnis mit so vielen Leuten die staunen, plaudern und einfach begreifen das Ende des Suc…
letzter Beitrag von Gilpat, -
feedback jeder art RLS-wie ist das?
| erstellt von susischreib- 1 Follower
- 8 Kommentare
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Es ist Schlafenszeit und du willst ruh‘n. Aber der einzige Platz, das auch zu tun, ist ein Ameisenhaufen, und deine Beine wollen nichts als laufen. Einfach nur schlafen ist dein Begehr, doch in dir steigt die Spannung immer mehr, steigt hinauf in schwindelnde Höhe, und ruft dir zu „ Gehe! Gehe!“ Doch du bist müde, machst die Augen zu, „Ihr blöden Beine! Gebt endlich Ruh!“ Du gehst ins Bad, legst dich wieder hin, Du kochst dir Tee, doch das macht auch keinen Sinn. Du legst dich wieder auf deine Ameisen-Ruhestatt, Du hast das Ganze schon mehr als satt. Hin und wieder nickst du ein…
letzter Beitrag von susischreib, -
Empfindlichkeiten
| erstellt von Behutsalem- 1 Kommentar
- 949 Aufrufe
Wie laut wird mein Empfinden, wenn aus dem Schweigen Bilder gleiten, die gezeichnet sind aus Fragen meiner bleiernen Geduld. Man sucht, viel zu oft und immer nur bei sich die Schuld, erkennt die altbekannten Muster tiefer Schmerzempfindlichkeiten. Und doch möcht man im selben Augenblick das Schöne finden, das Gestern, das so anschmiegsam und ehrlich galt. Was mir geblieben und in Erinnerungen hallt, als wäre es mit Nichts, durch niemand, zu entbinden. Will ich dich jemals wiederfinden? Um dann erneut an deiner Hand zu sterben? Es bleiben immer mehr und mehr an Kerben, geschnitzt wie einst die Herzen in die Rinden.
letzter Beitrag von Carry, -
Mein Leben zerbricht Ich verliere das Licht Schaue nach oben doch sehe die Sonne nicht Schaue ins Meer dort spiegel ich mich Doch was ich sehe bin nicht ich Es ist eine leere Hülle ohne jeden Glauben an sich Wozu lebe ich dann letztentlich
letzter Beitrag von Benny P., -
Weltenbrand
| erstellt von Bärbel- 1 Kommentar
- 949 Aufrufe
Ich lasse sie zurück in Isolation, In Kälte, Trauer, Trotz, in Starrsinn durch Mutation, so ungewollt In Verwirrung stagnieren sie wieder einmal, und immer wieder Stille lähmt, Netze webend selbst ein Funke verglimmt Glaswelten brechen in sich ein Ich? ...breche aus links liegt, Realität, so zerbrechlich ein Durchbruch zwischen Kosmen ©C. Pradel
letzter Beitrag von Q. Salber, -
feedback jeder art Verleumdung
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
- 7 Kommentare
- 948 Aufrufe
Du hast mich gefunden ich war verletzt schwer geschunden du blicktest entsetzt Du warst mein Retter - mein Feuerwehrmann hast mich getragen nie Böses getan Die Leute zeigten mit Fingern auf dich wer war es nur danach fragten sie nicht Es blieb ungesagt kannst du mir verzeihn keiner hat mich gefragt ich war noch zu klein Kinderschänder nannten sie dich fortan ich habe es erst nach Jahren erfahrn Die Verleumdungen haben dich tief verletzt wie von einer Meute wurdest du gehetzt Die Glocke im Turm läutete…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Kunstherz
| erstellt von rupert.lenz- 2 Kommentare
- 948 Aufrufe
Kunstherz Angestaute Aggressionen militante Weiblichkeit Schönheit, die der Dornenkronen flieht und ihre Macher scheut dabei ihnen langsam gleich wird und dieselben Opfer sucht obschon sie die nicht brauchen will. Spiegelbild, was soll ich sehen ? Zeigst mir etwas schöneres doch sobald ich es verstehen, greifen will, entgleitet es... dann erklingen Kraft-Akkorde bar jeder Verminderung gleich abgetrenntem Schamgefühl. Dies ist also nun das Erbe langer Patriarchenzeit auf, dass keiner um es werbe der ihm als Besitz sich weiht sich selbst entmannend dann umher irrt es blieb' seine Eroberung ein Kunstherz nur wie aus Ac…
letzter Beitrag von rupert.lenz, -
feedback jeder art Ein Schatten im See - Zweiter Teil
| erstellt von Evey- 4 Kommentare
- 948 Aufrufe
Ein düster Brausen, Äste brechen. „Wie konntest du mir eine Lüge versprechen? Ich wartete Stunden, Tage allein, all deine Worte, nichts mehr als Schein.“ „Nein, mein Engel, ich liebte dich, es war ganz gleich wie die Zeit verstrich. Doch diese Welt war zehrend und leer, ich hatte alles, doch wollte ich mehr. Ich trug den Schmerz keinen weiteren Tag. Verzeih, meine Liebe, mir diesen Verrat. Ich verlor‘ mich im Dunkeln, der Kälte des Schnees, ruhend nun, weltvergessen, am Grunde des Sees.“ Wort der Woche mit @Emoc…
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
Now Erfroren Wo ist deine Hilfe Die mir versprochen wurde Diese Wunden werden nie verheilen Mit was kann man euch noch zufrieden stellen? Was bringt euch der große Wohlstand, wenn ihr stundenlang, kriechend um Liebe betteln müsst? Geschlagene Seele Euch wird man nie heilen Denn es wiederholt sich Ständig
letzter Beitrag von Aichi, -
Lady Mammon
| erstellt von Wolkenwolf- 1 Kommentar
- 947 Aufrufe
Einzig deiner Gier verschrieben, Deinen Freuden, deinen Trieben, Gebarst du mich ins Weltenall, Bestimmtest meinen Niederfall. Mit Silbermünzen in den Augen Wirst du den Verstand mir rauben. Die Wahrheit kannst du nicht erblicken. Nur dich selbst ins Unglück schicken. An deinem Grab will ich nicht stehen. Seh’ deine Welt schon untergehen. Die Hoffnung unlängst aufgegeben, Will nach deinem Tod ich streben. Gekappt wird auch das letzte Band Von meinem Wort, durch meine Hand. Was bist du all der Kinder schändlich, Mütterlein, nun stirb mir endlich! Nicht soo schlecht, wenn man bedenkt, dass es in wilder Hast binnen weniger …
letzter Beitrag von Knigg3, -
Vereint „Mein Blick verschmolzen mit der Seligkeit auf immer vereint Die Ewigkeit ist unser, ja dein und mein so tief wie nie zuvor es scheint. Halte mich eng, ganz eng und küss meine Wunden bei unserem Tanz in die Unendlichkeit Die rote Rose dornenhaft im Herz lächelt voller Sehnsucht zu meiner Göttlichkeit!“ ©Finley Jayden Dao
letzter Beitrag von DAO, -
Dämmerlicht
| erstellt von Black Raziel- 2 Kommentare
- 947 Aufrufe
Dämmerlicht Die Schatten zehren schon an mir, die Geige spielt den letzten Ton, verbleibt der Weg zurück zu dir, auch weiterhin mein Gnadenlohn. Denn wie ich in den Himmel blick, erscheint mir dieses Lebensglück. Im Glanz des hellsten Dämmerlichts, am Firmament des weiten Nichts. Ein Engel fern am Horizont, der nun für mich hernieder fällt. Er fängt mich, wenn die Wehmut kommt, denn du bist alles, was mich hält. Erscheint der Grund auch schrecklich nah, begleitest du den Todesflug dann, so wie es schon immer war, bis hin zum letzten Atemzug. 24.08.2009 by black
letzter Beitrag von Dyrian, -
feedback jeder art Immer diese Träume
| erstellt von Rosa- 4 Kommentare
- 947 Aufrufe
Immer diese Träume Wieder diese schlechten Träume, dass ich Wichtiges versäume. Ständig Bus und Bahn verpasse, gehe auf der falschen Straße. Keinen Menschen kann ich fragen, niemand will die Richtung sagen. Bin allein und ganz verlassen, sehe nur die leeren Gassen. Panisch such ich meine Sachen, alles fort, was soll ich machen. Wache auf mit großem Schrecken, kann zum Glück ZUHAUSE checken. Wollte die Bedeutung finden, Ursprung und den Sinn ergründen. Fand heraus, es seien Sorgen, um die Sicherheit von Morgen. Will die Träume nicht mehr haben, weil …
letzter Beitrag von Rosa, -
gullivers reisen
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
- 946 Aufrufe
da sind noch spuren der nacht auf dem gehweg die katze in der einfahrt leckt sich die pfoten mir wird beim blick in die gullyschlitze schwindlig die pappeln am straßenrand ragen in den himmel von autos aufgescheucht fliegen tauben ins licht das mir grelle pfeile in die müden augen schießt einen blendmoment lang erinnere ich mich dass man in lilliput die toten kopfüber beerdigt bin froh dass sich meine erdscheibe nicht gewendet hat
letzter Beitrag von Perry, -
Irrweg // Mag nicht essen, will nicht spielen, denn, Das, was Ich sehe; sind nur Lügen. Blinde Meschen, Irren umher, Ihre Augen erstarrt, voller Angst, sinnlos und leer. Wissen Sie nicht um Sinn ihres Leben, wenn Sie geblendet, über Ihres ( Eigen) reden.\\ ?
letzter Beitrag von Astrateh, -
Der stille Fluss - Gedicht - Florian Albrecht
| erstellt von roterrabe- 0 Kommentare
- 945 Aufrufe
Der stille Fluss Vom Leben durchtränkt Der nasse, schwache Lappen MENSCH Zahllose Wunden, eitrig offen Ohne Hoffen auf Heilung in diesen Tagen Wo stille Flüsse Gedanken bahnen Ein Leben voller Qualen Tausend Blicke der grauen Masse Widerstehen um den eigenen Weg zu gehen Blut giftet, Herz driftet Ab ins kalte Grab mit Glassarg, dass jeder sehen was Liebe anrichten kann Lustgärten sind verdorrt Efeu fällt wie kranker Regen Es ist Herbst eingekehrt in den Landen, die vor dem Horizont stehen Der stille Fluss aus vergangenen Tagen lässt verzagen mein klammes Herz Die Stunden der Verzweiflung töten Willen, nähren Schmerz …
letzter Beitrag von roterrabe, -
Dein letztes Lächeln!
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 0 Kommentare
- 945 Aufrufe
Halte dich sanft mein gehendes Kind. Du willst weichen wie milder Wind. Zu lange gelitten. Es ist dir leid. Hauchst zu mir: Es ist soweit. Die Mittel wirken. Dämmerst schon. Dein letztes Lächeln unser Lohn. Bernd Tunn tetje
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
Meine Tränen
| erstellt von think_of_you- 1 Kommentar
- 945 Aufrufe
Meine Tränen Du siehst sie nicht du schmeckst sie nicht, Sie sind salzig, voller Trauer wegen dir, Warum habe ich nicht erkannt was ich an der hatte? Warum erkenne ich es erst jetzt? war ich blind? war ich blöd? Wenn du mich nur einmal noch so anschauen würdest, wie du es vor einem halben Jahr getan hast, so zärtlich doch damals habe ich dich nur verarscht, es tut mir sooo leid du hast gelitten, mir war es egal, jetzt leide ich, dir ist es egal, wieso? Ich wünschte ich könnte es rückgängig machen! Wäre ich dann klüger? doch jetzt bin ich dir egal! Meine Tränen Wieso?
letzter Beitrag von Miss Rainstar, -
Salzsäulenblues
| erstellt von venetische trommel- 1 Kommentar
- 944 Aufrufe
von den decken in gedankengängen bröselt beton verdichtet sich bis die rostige stahltüre bricht schlag ein neues gesicht aus der versteinerten miene tränen fallen klackernd ins leere den mund voller sand einen backstein im hals atmen fällt schwer die angst ein seltsamer tanz so schön und so leicht ihr gesang auch erscheint blicke niemals zurück wirst zu stein stück für stück
letzter Beitrag von venetische trommel, -
Tränenfieber
| erstellt von Aichi- 2 Kommentare
- 944 Aufrufe
Tränenfieber Zum Klang meines wogenden Gemüts Es prasselt der klammrige Atem des Wolkenbruchs – nieder auf mein Haupt Ein wangengerötetes Geräusch Tosender Schall – ich bin taub Überrannt … der Blick verläuft sich Gläsernes Ich Splitterndes Du Lichtloses Sein
letzter Beitrag von Aichi, -
Autumn melancholy (Englisch)
| erstellt von LeMarq- 3 Kommentare
- 944 Aufrufe
Hallo, Ich bin noch recht neu hier und weiß nicht, ob man hier auch Englische Texte veröffentlichen kann. Aber wenn nicht hoffe ich, ihr könnt mir verzeihen. When summer left, the heavens cried And the plants caught a disease I had to watch as nature died Leaving only naked trees I had to see the world turn grey When the colors left as well My emotions slowly fade away Leaving behind an empty shell The days get short, the nights grow long And with the darkness come bad thoughts My mind sings melancholic songs About the battles I have fought In countless battles have I been Against anxieties and fears But for every battle …
letzter Beitrag von LeMarq, -
Qualen meines Lebens
| erstellt von derElefant- 1 Kommentar
- 944 Aufrufe
Ich möchte es nicht wahr haben, diese Qualen jeden morgen, Sie schmerzen in der Seele, jeden Morgen. Sie zu überwinden ist eine Tat, die keiner bezwingen kann, sie bleiben da, diese Qualen. Sie werden mich verfolgen, mein Leben lang. Ich werd sie brauchen Aber nehme es nicht wahr. Mein Leben wird davon bestimmt. Ich hasse sie, sie plagen mich. Ich mag sie nicht, sie mögen mich, sie verschwinden nicht. Ich werd sie behalten mein Leben lang, sie werden nicht schwinden. Ich höre sie jeden Tag Ich möchte Sie vermeiden, schaffe es nicht. Diese Qualen sind eine Last, die mich verfolgt mein Leben lang Sie sehen meine Gefühle, wie sie schwinden Die H…
letzter Beitrag von Angel, -
feedback jeder art Warum so schweigsam?
| erstellt von Lichtsammlerin- 1 Follower
- 5 Kommentare
- 944 Aufrufe
Die Stille mag mir nicht genügen als Antwort auf die eine Frage in die sich meine Träume fügen warum so schweigsam dieser Tage? Hast du die Angst schon abgelegt und alle Schalen aufgebrochen hat nicht die Schuld sich eingeprägt in Herz und Seele, Haut und Knochen? Warum so schweigsam, alter Mann gewiss bricht Schweigen irgendwann und legt auf deine Brust die Last die ich für dich getragen hab. Ich lausche dir schon in Gedanken und seh' schon deine Schritte wanken warum so schweigsam dieses Mal ist Wahrheit schon zu viel der Qual? Die Schuld mag ich nicht länger tragen sie fi…
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art Der Knabe im Moor
| erstellt von gummibaum- 7 Kommentare
- 943 Aufrufe
Ein dunkles Moor bin ich, verkleide den wasserreichen Untergrund mit schönem Wollgras, Schilf und Heide, doch tödlich küsst mein schlaffer Mund. Gehenkte mit verengten Kehlen versenkte man in meinen Schlick, doch deren ruhelose Seelen lass ich ins Abendgrau zurück. Und nun ist Abend, und ein Knabe macht sich vom Kirchlein auf nach Haus. Er quert mich eilig, doch ich grabe so gern die Angst der Kinder aus. Gleich heult der Wind auf düstrer Fläche, der Knabe duckt im Nebel sich: Ihn dünkt, der Gräberknecht verspreche Gestohlenes ihm freventlich. Er weicht zurück, doch nickt die Föhre, die wie die Spinnlenor dort steht: Er glaubt, die …
letzter Beitrag von Bote_n_stoff, -
- 3 Kommentare
- 943 Aufrufe
Ein Schlüssel zu Hilfe.. | Adventtag 19 Die zweite Türschnalle wird runtergedrückt, aufg'macht die Tür, ein dunkler Raum. Das Kramperl dreht's Licht auf und reißt's G'schenk gleich auf, drin' liegt ein Schlüssel, da steht aber nicht's d'rauf. Vielleicht eine Hilfe für andere Türen, Er findet Satans Gehilfe, der wird ihn nun führen. der Tag geht vorbei, das Engerl im Warmen, die zwei sind dabei, weiter zu kramen.
letzter Beitrag von Josina, -
im fernen verloren
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
- 943 Aufrufe
im fernen verloren mal dunkel geballt ist ihre schar, mal eine aufgefächerte hand, die den scheidenden tag liebkost. ihr flattern hinter blättern, heimliches äugen wird mir fehlen, wenn ich der laublosen allee zum unendlichkeitspunkt folge.
letzter Beitrag von Perry, -
Landschaft mit Schatten
| erstellt von Angelika- 1 Kommentar
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Stürzende Zeiten, die Wasser von Brunnen zu Brunnen getragen, im Getöse der Ödnis kein Laut, keine Stunde schenkt dir der Sommer der Träume. Schatten, wie menschlich du auch gelebt hast, kein Gelächter bringt dir dich selbst zurück. Wie menschlich du auch stirbst, du stirbst in deinem Schatten. Unablässig, unbemerkt stürzen die Jahre, in den Windbruch der Zeiten.
letzter Beitrag von Behutsalem, -
Sternenreise
| erstellt von Gast (spritinthesky)- 1 Kommentar
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Es war schon immer mein Traum zu den Sternen zu reisen, so wie Perry Rohdan, nur heimlich und leise. Doch jeder Traum geht einmal zu Ende. Das Leben ist hart und sein Inhalt füllt Bände. Doch schon auf halbem Weg hatte ich’s satt. Der Tod hört zu flüstern auf wenn er dich hat. Ein Schlauchboot, ein Messer, hinaus auf den See November, durch Nebel sind Sterne zu sehn. Man wir mich nicht finden dafür ist gesorgt. Eine Flasche Southern Comfort, das Geld war geborgt Das Messer dabei um zu zerschlitzen zwei Häute, erst den Gummi dann meine das Datum ist heute. Benommen vom Whiskey gedacht wie getan Der Grund er kommt näher und nä…
letzter Beitrag von Mementor, -
- 1 Kommentar
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Die Herrschaft der Sehnsucht -Das Ende aller Süchte ruft- Im zarten Schein der Morgenröte dämmert mir ein neues Tief, auf dass es alles Sehnen töte, das des Nachts im Kissen schlief. Nun taubedeckt entfliehe ich der Kälte dieser letzten Nacht. Doch wie ich in den Spiegel blick', entlarv' ich, was als Tau gedacht! Wie Blute, das aus Wunden bricht, verfließt das wehe Tränenmeer, im rot getauften Sonnenlicht, auf meinen Wangen - sehnsuchtsschwer. Und wieder bleibt der Zeiger steh'n, derweil ich dich im Tagestraum in meine leeren Arme nehm', dem Sehnen weiterhin im Zaum. Wie laut nur muss mein Schweigen sein, dass du mic…
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
Schmetterlingsstaub
| erstellt von Aichi- 2 Kommentare
- 940 Aufrufe
Schmetterlingsstaub Schaben scharren an der verwelkten Wand Schräg … mitten durch den Kopf Hinuntergewürgt, den Irrsinn Getreten, den allerletzten Lebensimpuls In Wehmut verpackt Eine Hand voll Schmetterlingsstaub Niedergedrückt … es war einmal
letzter Beitrag von Aichi, -
feedback jeder art Frei nach Escher
| erstellt von gummibaum- 3 Kommentare
- 940 Aufrufe
Eines Künstlers Vernissage in der oberen Etage des Museums lässt mich sehen, dass wir nichts vom Raum verstehen. Dann, im Treppenhaus des Baues, sehe ich schon Ungenaues, denn die Stufen, wie verschoben, führen abwärts und nach oben. Steige ich darauf jetzt nieder, komm ich zum Museum wieder, und die Straße zu den Linden ist weit über mir zu finden. Auch der Weg, den ich beschreite, klebt nun an der Unterseite dieser Treppe, deren Schleifen endlos ineinander greifen. Ängstlich hock ich auf Stufen und beginne laut zu rufen, doch anstatt mir Mut zu machen, höre ich mein Echo lachen… https://michaelbach.de/ot/cog-imposs…
letzter Beitrag von gummibaum, -
Das Blau in deinen Augen Heilt die tiefsten meiner Wunden Was einst verloren schien Scheint nun wieder gefunden Das Blau in deinen Augen Haucht mir neues Leben ein Was ich niemals war Will ich nun für dich sein Der Himmel in deinen Augen Hilft und führt mich durch die Nacht Was einst verstorben schien Scheint nun wieder erwacht Der Himmel in deinen Augen Und ein Feuer durch das wir gehen Was ich niemals sah Will ich nun durch deine Augen sehen Wie lange habe ich geschlafen Tausend Jahre oder mehr Dunkle Träume, Gottes Strafen Wie lange ist ein Herzschlag her Rette mich, ehe das Licht mich bricht Schenk mir einen Namen, sc…
letzter Beitrag von Damon Fry, -
feedback jeder art Goodbye
| erstellt von Hera Klit- 9 Kommentare
- 939 Aufrufe
Goodbye Ich ging des Nachts noch mal raus, um etwas Abstand zu finden. Im Grunde wollte ich nicht mehr nach Haus, aber die Dinge liegen, wie sie liegen. Warum rutschen wir immer wieder in Situationen, die wir niemals wirklich wollten? Es nützt doch nichts nett zu sein, wenn du dabei auf der Strecke bleibst. Menschen gewinnen Macht über uns, wenn wir es ihnen erlauben. Da ist nichts Magisches dran, wir machen es doch selbst. Dann ist man wieder der Schuft, auf den kein Verlass ist, den alle verdammen. Und plötzlich steht man da mit nichts als der Enttäuschung und einer Menge vertaner Zeit. Wo kann ich m…
letzter Beitrag von Hera Klit, -
Fluss der Zeit
| erstellt von Venetian_skies- 2 Kommentare
- 939 Aufrufe
Fluss der Zeit Die Zeit vergeht so schnell, wünschte mir ich könnte die Erde daran hindern sich weiter zu drehen. Leute treten in mein Leben, bleiben nur einen Moment und ziehen gleich wieder weiter ohne länger bleiben zu können, würde sie gerne festhalten. Mir erscheint dieses Leben zu kurzatmig für meinen Geschmack. Leute, die ich länger kenne, erkenne ich kaum noch wieder, zu sehr verändern sie sich. Fürchte mich vor Veränderungen. Ich schaue den Menschen ins Gesicht versuche, die Person zu sehen, die ich einst kannte, doch leider seh ich sie nur in Gedanken, wünschte mir ich könnte jede Uhr vom Ticken aufhalten. Kaum ist…
letzter Beitrag von Venetian_skies,
