Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art Das Urteil
| erstellt von Letreo71- 11 Kommentare
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Er schaut hoch zum Fenster, sein Blick kalt und leer, die Hände, sie ruhn in den Taschen. Er träumt von dem Draußen, wies früher mal war und plötzlich, da hört man ihn seufzen. Wohin sind die Menschen, wann leuchtet der Mond und wo sind denn nur all die Farben? Wonach schmeckt Erbarmen, wie riecht Bitterkeit, wer trocknet mir noch meine Tränen? Gibts keinen der zuhört, noch nicht mal ein Wurm - hier drinnen, wo Laute verstummen? Es ist wie ein Rufen, durchdringt finstre Mauern, mit Runzeln besetzt es die Stirn. Er wird es nicht hören, in…
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Verlorene Krieger
| erstellt von Samara- 2 Kommentare
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Verlorene Krieger Mit dem Untergang der Sonne sehe ich sie nahen getragen auf den Armen der Walküre. Vom Schmutz des Schlachtfelds bedeckt vom Blut überströmt sind sie zu Kindern geworden die traumlos schlafen. Ich trete zu ihnen und singe ihnen von Sommer und Liebe von Leben und Tod. Wenn sie die Augen aufschlagen und mich ansehen sehe sie die Gesichter derer die sie lieben. Und ich nehme sie bei der Hand und führe sie durch Sommer und Blumen in die Halle der Ruhe.
letzter Beitrag von Samara, -
Er starb am Wegrand im Winter. Hatte zuvor im Wald sein Lager aufgeschlagen. Bei Nagern, Fischen gewohnt. Im kupfernen Steinkreis mit den Hirschen gespeist. Hinter ihm glühten die Horizonte - der Herbst. - So kamen härtere Tage -; Nächte; über den Wald hin lag ihr silbernes Haar - abweisend, stumm. - überfroren ist er; eine Zeile, Die sich der Winter erfand. Ich trug ihn, den Steifen, zum Boot. flussabwärts stieß ich's. Bis ihn die Ferne verschlang, hinwirft vielleicht an andere Statt; - liedlos - stumm.
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feedback jeder art aura
| erstellt von Zaubersee- 3 Kommentare
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lass uns mal schlafen gehen der wind weht leis der tag war müde heut ich will verstehen was ich in mir schon weiß und wie die ahnung mir das salz in meine offnen wunden streut und wie die angst zur wahrheit dräut die hände fest um meinen hals. C. Mara Krovecs / Zaubersee / Regenlibelle / 2018
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Wie kann ich einen Gott lieben?
| erstellt von dunkelsonne- 3 Kommentare
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Wie kann ich einen Gott lieben, Der dem Menschen Krankheit schickt? Unaufhörlich, neue Seuchen, neue Viren Bakterien, die Kinderaugen fressen Wie kann ich einen Gott lieben, Der Menschen züchtet, bereit zu sterben Um andere in den Tod zu schicken? Als Grabbeigabe Gold - geraubt Wie kann ich einen Gott lieben, Der den Menschen das Brot verwehrt Ohne Rücksicht auf die Schwachen, Kranken? Fleischlose Gerippe - warum? Welcher Sinn? Wie kann ich einen Gott lieben, Der den Menschen das Wasser nimmt Sie verdursten lässt, mit hässlichem Grinsen Den Saft entzieht, blutleer saugt Wie kann ich einen Gott lieben, Der den eigenen Sohn am K…
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Das Ende
| erstellt von ArcticWolf- 0 Kommentare
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Nun stehe ich hier Mein Blick wandert zu dir Der Abgrund ist nah Aber für dich bin ich unsichtbar Ich denke zurück an unsere Zeit Doch einst endete alles im Streit Wie ich dich liebte und bewunderte Nun zerbricht mein Herz in Teile, in Hunderte Die Entfernung zu dir ist unendlich Aber sind Fehler denn nicht menschlich? Mir zu verzeihen schien dir unmöglich Wieso ist die Liebe denn so tödlich? Ich schreite voran, geprägt von dem Leid Vorbei ist es mit der Zweisamkeit In all der Dunkelheit sehe ich das Licht Und leise hört man, wie meine Seele zerbricht
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feedback jeder art Warum
| erstellt von Freiform- 4 Kommentare
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Warum steckt man dich in einen Zwinger obwohl du der König der Wälder bist Warum schüttet man dich in ein Aquarium obwohl der Ozean dein Spielplatz ist Warum verfrachtet man dich in eine Box obwohl du Wiesen und Steppen deine Heimat nennst Warum sperrt man dich in einen Käfig wo du doch die schönste Stimme des Himmels bist Warum Weil wir einfach grausam sind
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RIP
| erstellt von Gretas Traum- 0 Kommentare
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RIP Ich hülle dich in leichtes Tuch und weine nicht um dich. Der allerletzte sanfte Fluch, er tötet doch nur mich. Geboren wurde ich aus Stein und lebte wie ein kalter Berg. Ich wollte einst ein Mohnfeld sein, gefallen, so wie Gottes Werk. Doch brannten Sterne nur am Tag und all die Lichter sah ich nie. Weil ich das Lachen nicht verbarg, obwohl ich nachts um Hilfe schrie. Ich nehme zärtlich deine Hand, es fällt mir so unendlich schwer. Das unerträglich feste Band verbindet dich und mich nicht mehr.
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Liebeslüge
| erstellt von Paula- 2 Kommentare
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Betörende Blicke Gespieltes Verlangen Verständnis heuchelnd Von Eigennutz getrieben Schwört er Liebe Und ewigliche Treue Endlose Wünsche Deren Erfüllung er durchsetzt Mit Liebesentzug Sie will nicht verstehen Noch wäre Zeit Davon zu rennen Selbstvergessen tanzt sie Den Reigen der Sehnsucht In Gedanken bei ihm Dem treulosem Geliebtem Dem sie alles glaubt Weil sie nicht anders kann Er hat bekommen Wonach ihm gierte Er schüttet Häme über sie Die er verlassen Denn jetzt hat er alles Was ihr je gehörte Mit der Hoffnung Stirbt ihr Gefühl Sie spürt noch ihrer Sehnsucht nach Ihr Körper verzehrt sich Immer noc…
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feedback jeder art Offline
| erstellt von Leni 99- 4 Kommentare
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Vorhin habe ich nachgeschaut, wann du das letzte Mal online warst, Ich habe mir Sorgen um dich gemacht Natürlich verletzt es mich auch ein wenig, dass du mich ignorierst, aber die Sorge überwiegt, weil ich weiß wie es dir ging als du mir zuletzt geantwortet hast. Du warst vor ein paar Minuten online Ich werde dir nicht mehr schreiben, Aber ich werde manchmal schauen ob du online warst Um sicher zu gehen, dass du noch lebst Als könnte ich irgendwas ändern. Könnte ich das würdest du mir ja auf meine Nachrichten antworten- aber das tust du nicht Ich weiß du bist nicht meine Verantwortung, ich weiß wir kennen un…
letzter Beitrag von Leni 99, -
feedback jeder art Heute RoT - Morgen ToT
| erstellt von Sternwanderer- 2 Kommentare
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Heute RoT - Morgen ToT Im Bett kann mir nichts passieren unter der Decke ist mein Versteck im Kissen fühl ich Geborgenheit doch mein Denken hat ein Leck. Sattes Grün und Blätterrauschen Vögel die mir ein Lied zwitschern wippende Blumenköpfe und das im Wind sich wiegende Feld. Strahlender Sonnenschein im warmen Sommerregen der mir das Wunder am Blau zaubert und die rosé Wolken die sich ans Firmament schmiegen. Das Alles ist so nichtig erfreuen kann mich nichts ohne Liebe ist mein Leben und mein Denken hat ein Leck. Einst waren die Wangen rosig-rot …
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Auch noch dieses Jahr?
| erstellt von Mike S- 0 Kommentare
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Auch noch dieses Jahr? In fahlem Weiß der Sonnenschein, ein kaltes Auge blickt von oben. Die ganze Welt ist farblos rein, mit altem Kummer eng verwoben. Mein Blick flieht übers bleiche Land, Gedanken bersten frostig klar. Das bunte Laub war früh verbannt. Nimmt Schmerz mir auch noch dieses Jahr? © Mike S Januar 2011
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Nun fliege ich fort
| erstellt von JimPfeffer- 0 Kommentare
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Nun flieg ich fort, wechsel die Seiten brech endlich aus, den Sortieranstalten. Reklameschilder, mein Gesicht im Sand kein Land in Sicht, vor den Fallen am Rand. Gefräßigkeit im Nachrichten Kreise, frisst nur Leichen, lieber laut als leise. Fabriken in Trauma Hirne verpflanzt, zentrierter Gleichschritt in Normen gestanzt. Nun fliege ich fort, wechsel die Fronten bald zu Hause, in den Irrenanstalten.
letzter Beitrag von JimPfeffer, -
feedback jeder art graue Mauern
| erstellt von hora- 10 Kommentare
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graue Mauern Als das Lächeln erwachte, die Stimme kräftig schrie, die zarten Knospen trieben, brach man ihm die Hörner... verwundet, wehrlos, ausgebeutet trottet es durch's Leben; dumpf prallen seine beiden Stümpfe gegen graue Mauern.
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
feedback jeder art Namenlose Flüsse
| erstellt von Miss Rainstar- 2 Kommentare
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Namenlose Flüsse Sieh dort, den Kanal, in dem Gerechte und Ungerechte gleichermaßen ertrinken, das schwarze Wasser mit fleischfarbenen Flecken betupfen, die unter Sonne und Mond auf und ab tanzen, als hätten sie Spaß daran, als lachten sie heimlich über die Zurückbleibenden, über die, die das Inferno Seele überlebt haben.
letzter Beitrag von Miss Rainstar, -
feedback jeder art Das Traumkind
| erstellt von Sternwanderer- 3 Kommentare
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Das Traumkind Eine Träne nach der anderen perlt an dem farblosen Antlitz herunter in einem Augenblick der Verlorenheit Allein so allein in der Traumwelt dort hineingelangt durch das mächtige TOR Erinnerung ***** Die Seelenschale füllt sich Zähre für Zähre Herzensstich für Herzensstich mit unendlicher Qual Wie kann es den unwirklichen Ort wieder verlassen ohne sich zu verletzen und ohne ein Wort ***** Träume weiter mein Kind, träum einfach weiter! © Sternwanderer
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
Wie tief kann ein wesen in seiner Art sinken ohne jemanden dabei zu verletzen? Wie viel Ignoranz erträgt die Welt bevor sie mit der Verzweiflung der Vergessenen schreit? Wann hört man, was man sonst nur aus weit entfernten Liedern kennt, als vertraute Melodie? Vergessen kann uns nicht vor der Katastrophe retten, die sich in unseren Herzen anbahnt! Erblinden wir vor dem unübersehbaren und werden Taub vom Unüberhörbaren? Ja! Schreit das unerreichbare Paradies der Träume unserer unbefriedigten Herzen, wo wir in warmen azurblauen Fluten, unter den schmeichelnden Strahlen der Sonne auf kunstvoll geflochtenen Fischerbooten, mit reicher Beute in Richtung samtweicher Sa…
letzter Beitrag von Kuschke, -
feedback jeder art Ohne Worte
| erstellt von gummibaum- 5 Kommentare
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Wie ist nur immer alles Schweigen um mich und in mir selbst kein Laut, die Luft steht still, der Himmel staut nur Grau, um nichts von sich zu zeigen. Stumm reift im Feld zwar manche Ähre, weil sie nichts anderes vermag, der Wald grünt fort ins Ungefähre, doch ziel- und fühllos bleibt der Tag. Ein Schmerz allein in meiner Seele hat sich noch nicht ganz ausgeblüht. Er summt in mir und sucht die Kehle - dann taucht er unter im Gemüt…
letzter Beitrag von gummibaum, -
Depression
| erstellt von frecherDAX- 0 Kommentare
- 967 Aufrufe
Depression Ich weiß, es gilt als schlimme Sünde, den Lebensfaden durchzutrennen, Doch ich habe meine Gründe Und die werde ich jetzt nennen: Die Liebe ist, genau genommen, Nichts für mein wehes Wehgefühl Nichts konkretes, nur verschwommen Oft zu wenig, oft zuviel Die Schönheit ist kein wahrer Wert, Das Alter hat da die Regie Weil das Bild von ihr verzerrt Nichts Reales, nur Manie Die Weisheit ist ein hartes Brot welches meist nur schwer zu kauen Jedoch, sie hilft mir in der Not Auf sie könnt ich vielleicht noch bauen. Die Freunde sind Schönwettertäter Die mich ließen hier allein So nenne ich sie jetzt Verräter Und ertr…
letzter Beitrag von frecherDAX, -
Erratique
| erstellt von Vokalchemist- 2 Kommentare
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Aus der Luft fahren, knochenlos. Sich zum Wind scharen, themenlos. Schwere Hand, Leinentuch. Unbekannt, keinem Fluch. Geschundene Hoffnung, Gewundene Öffnung. © RS 2009
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
feedback jeder art Spürst du nicht, dass ich dich brauch?
| erstellt von Lina- 6 Kommentare
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Und schon wieder höre ich die Melodie der Lieder, spüre den kalten Rauch. Wo bist du, wenn ich dich brauch? Suche überall, warst mir nie egal. Finde zwischen dem ganzen Kummer nur deine alte Handynummer. Ich dachte, du fühlst das, wenn ich nicht weiter weiß, aber lass, deine Nähe hat sich verloren im Sand, zwischen der verdorrten Pflanze der Liebe, bald, frage ich mich, gibt es noch uns oder nur noch mich, nur dich?
letzter Beitrag von Lina, -
feedback jeder art Am Ende seiner Kräfte
| erstellt von DeadProphet- 2 Kommentare
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Am Ende Und plötzlich ist man Ende Man schreit, weint, haut gegen Wände. Kneift sich, tut sich weh um etwas zu fühlen, Läuft auf und ab auf und ab Auf und ab Auf und… Und dann bleibt man stehen, mitten im Raum Man fühlt sich kaum Man legt sich hin auf den kalten Boden und wird ganz still. Der Blick ganz starr, der Kopf ganz leer Und für einen Moment dreht sich die Welt nicht mehr. Man will auch nicht das sie sich dreht weil in einem selber alles steht. Die letzten Energiereserven sind verbraucht. Man kann und will nicht mehr. Und im Kopf dreht sich nur noch dieser eine Gedanke… Wenn man doch nur eine Lösung fände, Denn an diese…
letzter Beitrag von DeadProphet, -
grenzgänger
| erstellt von Don Quichote- 3 Kommentare
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in momenten der stille sehne ich mich nach Deinem schatten leise wärmte er meinen zerklüfteten mantel und warf mir zum abschied ein lächeln zu in momenten der einsamkeit sehne ich mich nach Deinem lachen laut streichelte es meine gerunzelte stirn und glättete stets freundlich meine sorgen in momenten der angst sehne ich mich nach Deinem blick sanft ruhte er an meiner schulter und grub sich heiter in meine adern doch Du bist fort und ich noch hier
letzter Beitrag von Don Quichote, -
nur kommentar Evelyn
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 8 Kommentare
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Den Kopf gesperrt in eine Maske Soll sie hungern durch die Zeit Büßen mit ihrer Unsterblichkeit Nie wieder sich am Blut erfreuen Bleich wie der Mond und schön bei Nacht Ich träum ich wär bei ihr zu Gast Und in den Adelsstand erhoben In einem leeren kalten Schloss Komme an mit Lilien in der Hand Schmücke ihren leblosen Thron Und blute dicke Tropfen dann Gebührend sie zu Grüßen Uns öffnet sie die Nacht Das Schwarz mit einem betäubenden Duft Mein Herz es schlägt wie ungezähmt Ein Rausch auf einem wilden Traum Zwei Taschen für meine Königin In der einen ein Schlüss…
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
Schaudern
| erstellt von freizeitpoet- 1 Kommentar
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Ein Schaudern regt sich tief in mir, bringt diesen Brief hier zu Papier. Die Furcht, gebohr´n aus Zorn und Zweifel, genährt von Stolz und Übereifer; Zerfrisst behutsam, leis und zart, die Art die Ich an Mir so mag. Die Art zu sehn, was an´dre missen, Den Blick für das was Sie nicht wissen. Die Kunst zu spürn was Menschen schwächt, Den Blick für Gut und Ungerecht. Den Mut zu steh´n wenn andre bangen, Den Arm zu strecken, aufzufangen. Doch zährt Verlangen nun die Kraft, Die sonst die größten Kräfte schafft. Nach einem kleinen Ort der Stille, Wo nicht´s mehr zählt, Nur eins, Mein Wille.
letzter Beitrag von Sofa1991, -
feedback jeder art Der Unfall
| erstellt von Michi- 3 Kommentare
- 964 Aufrufe
Verblasst und grau Trist und trüb Das ist meine Welt , die stumm mich umgibt. Stumm wie ein Schrei, durch Kraft unterdrückt Erstickend in Stille, so kraftlos sich fügt .. Verblasst und grau , trostlos und leer, Der lebendige Junge, es gibt ihn nicht mehr. Was bleibt ist eine Hülle bloß , müde und tief im Schmerz ertränkt. Die zeit verfloss, nach dem Verlassen meiner Mutter Schoß, wie Sand. Und so war es oft , als wäre ich , mit dieser Welt nicht verwandt... verbannt, ein Bastard genannt , bin ich so oft zur Hoffnung gerannt , doch streifte ich sie nicht einmal mit der Hand, von der Verzweiflung übermannt Genug der Doppelreime , das hier ist ein tief…
letzter Beitrag von Michi, -
feedback jeder art Gaza
| erstellt von gummibaum- 5 Kommentare
- 963 Aufrufe
Meine Tochter Jil war drei, als die Bomben trafen. Lag im Schutt so still, kein Schrei und schien noch zu schlafen. Legte ihr das Köpfchen frei in gewecktem Hoffen. Ihr Gehirn lief aus wie Brei. Hinten war es offen.
letzter Beitrag von gummibaum, -
Der Preis der Einsamkeit (Die Abkehr)
| erstellt von Black Raziel- 1 Kommentar
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Der Preis der Einsamkeit -Die Abkehr- Die Sonne sinkt am Firmament und färbt den Himmel zart in Rot, auf dass heut' Nacht die Sucht verbrennt, bevor das Licht des Morgens droht. Und du, und ich, wir blicken fern, daheim, im Garten, vor der Tür, zum abendlichen Dämmerstern, derweil ich dich zu Tränen rühr'. Ein kalter Stich ins Sonnenherz, ich wende dir den Rücken zu, doch leiden wir den selben Schmerz, denn du bist ich, und ich bin du. Es heißt zwar nun Aufwiederseh'n, für kurze Zeit, bis Morgen früh', nur widerstrebt sich mir das Geh'n, aus Angst, dass ich des Nachts verglüh'. Wie gern' ich dich in Armen hielt, es b…
letzter Beitrag von Quicksilver, -
und ich weine
| erstellt von muse 208- 2 Kommentare
- 962 Aufrufe
Still dein Mund, die Augen leer. Seele wund- nichts mehr! Selbst gewählt, einfach aufgegeben. Nichts mehr zählt. Weggeworfenes Leben. Regen fällt herab. In Blut getaucht, Körper völlig schlapp, Leben ausgehaucht. Fragen wehen dahin. Ängste sind vorbei. Wo ist der Sinn? Bist du jetzt frei? und ich weine... LG Muse 3.September 2009
letzter Beitrag von muse 208, -
Zeit zu gehen
| erstellt von Josina- 4 Kommentare
- 961 Aufrufe
In meinem Herzen ist Trauer Ich will es nicht verdrängen Eine unheilvolle Nachricht Wieder einmal! Suche etwas was mich ablenkt Mein Leben geht so oder so weiter Ich atme ich weine ich liebe ich lebe Will nicht untergehen Wieder einen lieben Menschen verloren ! Es war ihre Zeit zugehen Josina
letzter Beitrag von eiselfe, -
feedback jeder art Scheissstadt
| erstellt von Dionysos von Enno- 2 Kommentare
- 961 Aufrufe
Du schlündige Kleinststadt Schlüchtchen aus Muskelmaul Einspeichelungskontrakt Schleimhautkontakt im Stroboskopkontrast von: Fleischrot, Wärmetod, Zahnschmelzfaul Finger aus Speichel und Schleim Sekretgeflüster, Sekretgestöber Rektalreim, After-Sein, Anus-Heim Blutsaufer, Saftlauscher, Zungenköder Würgewände in Darmgewändern Rosettenrythmusschlucker Hingespuckt zum feuchten Rand Die gliedlosen Torsozucke…
letzter Beitrag von Josina, -
Fibromyalgie
| erstellt von ConnyS- 6 Kommentare
- 960 Aufrufe
Ich bin ein komplizierter Fall Das gibt es echt nicht überall Denn Schmerzen hab ich hier und dort Sind selten stets an einem Ort Mein Orthopäd' schickt mich umher Zu tausend Ärzten. Das nervt sehr Ein MRT mal hier, mal da Mich gibt's als Bild von Zeh bis Haar Mir schmerzen Muskeln ohne Tat Die Ärzte wissen keinen Rat Ich bin auch manchmal von der Spur: "Wie heißt der Weg, wo wohn ich nur?" Der Körper spielt total verrückt Was mich so gar nicht mehr entzückt Da schmerzt es hier und zwickt mal da Der Körper würfelt, das scheint klar Der Speiseröhrenkrampf dazu M…
letzter Beitrag von ConnyS, -
Vergangenheit
| erstellt von kleine Träumerin- 0 Kommentare
- 960 Aufrufe
Du musstest viel zu früh gehen, vorzeitig war beendet dein Leben. Wollt dich doch näher kennen lernenn, doch, das Schicksal musste uns trennen. Ich finde das so ungerecht, und es mir das Herz zerfetzt Du wohnst,jetzt im hellen Licht hoff du bist da auch glücklich ohne mich.
letzter Beitrag von kleine Träumerin, -
Hass ist nur ein Wort?
| erstellt von Miss Rainstar- 2 Kommentare
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Hass ist nur ein Wort? Bleiches Gesicht, ein Finger über blindem Glas warum fragst du nicht, ob ich deine Seele aß? Der Körper noch warm von der letzen Nacht Haut in meinem Arm nicht tot, nur erwacht. Fragen ziehen umher, doch stumm gelassen bereit zur Wehr kannst du noch hassen? Rote Gefühle in mir ersticken noch nicht in der Bedeutung des „Wir“ diesem dunklen Licht. Der Tag versinkt an unserem Wort unrettbar ertrinkt der Zweisamort. An uns wächst die Nacht bis ins Herz hinein greift nach dir und mir. Lass ich sie ein?
letzter Beitrag von Miss Rainstar, -
feedback jeder art „Du Mensch!“ Flucht das halbe Schwein
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Ich will keine Gedichte mehr schreiben Sondern nackt im Blutrausch Menschen zerfleischen Mensch will doch nach höherem Streben So kamen sie und gaben ihr Leben Aus allen Nationen Organe entnommen Den Turm der Zerstückelten erklommen Die weiße Fahne auf den Kadavern gehisst Ein Paar Namenlose im Meer vermisst Der Tod lacht euch aus und erzählt mir finstere Witze Eine Schweinekopf als Krone grinst auf der Spitze Ach Harmonistan! Was tun dir deine Narren nur an… Einigkeit am Arsch der Würde klebt Recht und Freiheit auf Dummheit und Geilheit Rückschritte in die Gute Alte Zeit Weil man ja im Gestern s…
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
Hoffnung bekommen?
| erstellt von Imy- 1 Kommentar
- 960 Aufrufe
Hoffnungsstrahlen Vor mir nur ein schwarzes Loch, seine Kreise ziehen noch, die Trauer, das Entsetzten. Das Glückliche sie besetzen. Hebe ich den Blick, hinter Wolkenschichten dick, ein helles Licht, Welch' mich anspricht. Die Strahlen der Hoffnung, eine Herrausforderung Ich will sie erreichen, sie sind ein gutes Zeichen. Das hohe Leuchten, soll für schwärze eintreten. Das wird kein leichter Weg, ein innerlicher Krieg. Das schwarze Loch ist groß, den ganzen Boden es einschloß. Doch ich mache mich auf, zum Licht hinauf. Die Strahlen der Hoffnung, eine Herrausforderung …
letzter Beitrag von Imy, -
feedback jeder art Mama heute ist dein erster Todestag
| erstellt von Myāthiẏāsa- 0 Kommentare
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Mama heute ist dein erster Todestag. Wut und Unverständnis lassen langsam nach, weil ich deine Persönlichkeit mehr verstehe, die Zusammenhänge eher sehe, indem ich mich selbst weiter kennenlerne. Unsere persönlichen Herausforderungen waren ähnlich, unser Lebensstil ging in die selbe Richtung, nur zu verschiedenen Zeiten. Wir wollten beide flüchten, verirrten uns in so manchen Süchten, wollten ausbrechen aus unserer Unsicherheit, aus unserem Kummer und dieser Welt, Sahen beide oft keinen Sinn in dem Ganzen. Während es bei dir schleichend aber stetig bergab ging, befand ich mich schon im Jugendalter im fr…
letzter Beitrag von Myāthiẏāsa, -
feedback jeder art was bleibt
| erstellt von Létranger- 10 Kommentare
- 959 Aufrufe
die Zeitung legst du gelangweilt zur Seite der Küchentisch schweigt dein Kühlschrank will nichts wissen wozu worüber reden den Körper ausziehn endlich nicht mal Erinnerung doch dein hungriges Herz wird weiter schlagen und dein Schatten sitzt nachts am Küchentisch und schweigt lange nach dir
letzter Beitrag von Létranger, -
Die Frage der Welt
| erstellt von Plankton- 0 Kommentare
- 958 Aufrufe
Soll sich nun, der Mensch erheben, den schlechten ihre Würde nehmen. Töten, was längst hilflos ist, doch kalt und schlecht, dein Herz auffrisst? Ja, wo soll das denn, nur alles Enden, Wenns eine Leid dem andren schreit. So leidet jeder, und lebt doch vom andren, verdammt nochmal, was ist das nur.
letzter Beitrag von Plankton, -
An manchen Tagen bin ich leer, ich will nicht mehr, es fällt mir schwer noch irgendeinen Sinn zu finden, die Übelkeit zu überwinden. So träge und so depressiv, so perspektivlos, so naiv, so schöpfungsarm - so fühl´ ich dann. Den ganzen Tag könnt´ ich krakeelen, um die Dinge, die uns fehlen, die die einen Andern stehlen - doch bin ich down, dann kümmert´s kaum. O nein, ich weiß es nicht genau, warum ich überhaupt vertrau´, dass meine Seele, kalt und rau, das Kleinste nur vollbringe und irgendwer gewinne. Ich habe mir wohl mehr ersehnt, als diese Welt zu geben wähnt, und fühle mich auch wie gelähmt, ich fühle sie in dieser Zeit ganz…
letzter Beitrag von Red Stone, -
Weiterleben
| erstellt von Charma- 0 Kommentare
- 958 Aufrufe
Tränen fließen übers Gesicht, Schmerzen machen sich langsam breit. Etwas, das in mir zerbricht, und scheinbar still steht die Zeit. Der Schmerz wird schlimmer, unendlich fast, ich fühle wie das Blut durch meine Adern rast. Eine Öffnung am Arm, ums fließen zu lassen, ein Gefühl, welches mit Worten kaum zu fassen. Fühle mich leicht, beinahe wie Luft, blutrot färbt sich langsam meine Kluft. Ich sinke zu Boden, lächle dabei, fühl mich befreit, denn bald ist’s vorbei. Das Leben und damit auch der Schmerz, doch immer schneller schlägt mein Herz. Es weigert sich mich aufzugeben, der Befehl lautet: Weiterleben! (Nur als kleine Anmerkung: Ich …
letzter Beitrag von Charma, -
feedback jeder art Es ist vielleicht
| erstellt von Carlos- 5 Kommentare
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der süße Geruch des Todes was sie anzieht sie wollen dich sehen bevor du gehst sich vergewissern während Geier und Hyäne Kreise drehen scharf auf dein Fleisch immer wieder enttäuscht von deiner geruchslosen Seele
letzter Beitrag von Zarathustra, -
Aufgesetzt
| erstellt von TraurigesDichterlein- 1 Kommentar
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Ich hasse es. Das aufgesetzte Lachen. Das aufgesetzte fröhliche ich. Ich hasse es. Doch das ist es was die Leute sehen wollen. Sie wollen nicht das traurige wirkliche Ich sehen. Wie es Vernarbt, Traurig und zerrissen durch die Stadt rennt. Sie sollte einfach alles überspielen. Und ein aufgesetztes fröhliches Ich sein.
letzter Beitrag von Torsul, -
feedback jeder art Pandemische Sorgen (I-III)
| erstellt von Rio_Blanc- 2 Kommentare
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Pandemische Sorgen (I-III) I Nur aufgeregt. Ich bin aufgeregt, vielleicht ein bisschen ängstlich und Sorgen schlummern in mir. Denn mein Land, wird krank und meine Freunde, ignorieren es. II Warum besuchst du eine Schule für soziales, wenn dir deine Mitmenschen egal sind? Weißt du, ich sitze neben Mitmenschen, in diesem kleinen Warteraum, irgendwo am hintersten Eck dieser Welt, die ich noch nie gesehen habe und dennoch will ich sie, mit ihren Familien und Leben schützen sowie ich euch schützen will. Es gehört doch zum Leben dazu, sich solidarisch und aufopfernd zu zeigen, verlernt ma…
letzter Beitrag von Rio_Blanc, -
feedback jeder art Die Memoiren eines Sünders.
| erstellt von Ava- 1 Kommentar
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Das strahlende Licht – es ist erlischt. Ein letzter Schluck bevor mich die Henkerin nimmt, Ich hab meine weiße Weste mit Rotwein und weitren Sünden befleckt. Bring mich (ins) Heim, Der Heilungsprozess braucht wohl Zeit. Wo auch immer ihr, meine Opfer, seid, Es tut mir leid. Ich wünschte, ich könnte sie zurückdrehen, Doch die Uhr, für mich, tickt nur vorwärts, Eure hat jetzt einen Sprung - blieb stehen. Habe jahrelang mit mir gerungen, Hab doch nicht erwartet, euch wirklich zu töten, meine Familie. Irgendwas muss ich doch bringen, für irgendwas muss ich doch gut sein - oder?
letzter Beitrag von Alexander, -
Acheilia Wund gelaufene Körperschlucht Drückendes Desaster Kirschrot verstimmt und verdreckt Das Lippenherz zerfleischt Ein ungelöster Versuch zu atmen … Gewissenlos, brenn die Zweige des Elends nieder Bebend … in die Schlinge gestiegen
letzter Beitrag von Aichi, -
Der schwarze Eichensarg
| erstellt von nordisch- 0 Kommentare
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Übern Friedhof geht ein Trauermarsch dahinter trauernde Gestalten die die Prozedur verwalten Übern Friedhof geht ein Trauermarsch was mag bleiben? außer den Gebeinen? Übern Friedhof geht ein Trauermarsch mag die Seele dort treiben? während die Menschen um sie weinen? oder ist sie gefangen? nicht gegangen der schwarze Eichensarg nur das Trauerspiel verbarg? wieveile mögen es sein, die gefangen mit ihren Gebein gefangen im Grab in einem schwarzen Eichensarg Tag ein Tag aus warten und nie sehn den paradisischen Garten Übern Friedhof geht ein Trauermarsch mit einem schwarzem Eichensarg Ich würde mich sehr über Rüc…
letzter Beitrag von nordisch, -
Tropfen der Angst
| erstellt von seerocka- 0 Kommentare
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Tropfen der Angst In dunkle Stille getauchter Raum. Ein weiche Wärme bietendes Nest. Ich küsse vorsichtig träumende Frau, mit Mühe genieße die Pracht ihrer Gest'. Sich leicht mit Blei füllende Lider. Starke Schwäche in meinen Gliedern. Nun werde ich auch in Ferne getrieben, um in anderen Welten sie ähnlich zu lieben. Mit lauter Helle weckender Morgen. Ein vom Schlafen ermüdetes Bett. Und ich werde zerrissen von Sorgen, hier fehlt eine Hälfte des Liebes-Duett. Erstarrt sehe ich sie liegen In meinem Inneren hämmert der Schmiede noch unbekannten schärfsten Schmerz. Ich suche verzweifelt nach Unterschieden zu irgend einem Natur…
letzter Beitrag von seerocka, -
feedback jeder art Blutrot
| erstellt von Lightning- 6 Kommentare
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Blutrot Wenn Herzschmerz blutig sichtbar wäre, dann stünde ich im Tränenrot, das Einzige wovon ich zehre, sind meine Träume - häufig tot. Mein Zimmer längst schon eine Zelle, aus der mich nur mein Geist befreit, ich bau mir Welten - oft auch helle, und doch herrscht nur die Einsamkeit. Von besten Freunden längst verlassen, belausche ich die fremde Welt, die frohen Zeiten, sie verblassen, kein Mensch, der mich in Armen hält. Die Liebe war mir nie vergönnt, das Leben schenkt mir Leid und Not, wenn ich doch nur verstehen könnt, warum die Welt mir täglich droht. Ich wollte immer nur das Beste,…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Ertrunkenes Lächeln!
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 1 Kommentar
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Nichts sortieren gut oder schlecht. Ihr sind lieber Tabletten recht. Trägt sehr viel. Spürt es nicht. Erschwert so seelisches Gewicht. Harte Mimik zeigt klar was. Ertrunkenes Lächeln im seelischen Fass.
letzter Beitrag von Trickie-Wouh,
