Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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Die Zeilen der Liebe und Lust -Das Ende aller Süchte ruft- Verschlossen, versiegelt, von niemand erwähnt, vom Gifte der Trauer gebunden, gelähmt, verbleibt ein Geheimnis im Tiefen versteckt und wartet seit jeher, dass man es erweckt. Im letzten der Träume, vergangene Nacht, ist dieses Verdrängnis von Neuem erwacht. Ein jüngerer Dichter, als ich es heut' bin, verfasste drei Worte mit deiner im Sinn. Beim Blick in den Spiegel, da wurd' mir dann klar, dass dieser, noch Jüngling, mein Eigen einst war. Erschrocken, versunken, vom Ekel gerührt, wird dieser Gedanke gezielter verführt. Ich schrieb dir die Zeilen der Liebe und Lust, doc…
letzter Beitrag von Knigg3, -
Trauer - Definition ein Fremdnis, ohne Bekenntnis. Trauer - der Schmerz, vom Herz. Trauer - ein Leid, das bleibt. Trauer - Mit Tränen verbunden, im Kummer gefunden. Trauer – Ich hass, eng wie eine Gass. Trauer - Ich verspüre, wenn dein Stein berühre. Trauer - Ich nicht versteh, denn sie tut so weh. Ohne Trauer, wäre nicht derselbe, hätte nie jene Herzenskälte. Trauern, Ich tu allein, es soll so sein!
letzter Beitrag von Took, -
feedback jeder art Gaza
| erstellt von gummibaum- 5 Kommentare
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Meine Tochter Jil war drei, als die Bomben trafen. Lag im Schutt so still, kein Schrei und schien noch zu schlafen. Legte ihr das Köpfchen frei in gewecktem Hoffen. Ihr Gehirn lief aus wie Brei. Hinten war es offen.
letzter Beitrag von gummibaum, -
Einst lebte in einer öden, grauen Welt Ein Wolf, alleine, einsam, verlassen Nichts kannte er, was ihm gefällt Erst konnte er's nicht wirklich fassen Doch fand er, auf seiner Suche Nach einem Grund zu leben In dieser Welt was schönes Ein Sinn war ihm gegeben Ein kleines Mädchen, kaum richtig auf den Beinen Brannte sich tief in sein Herz So trug er das Mädchen, musste oft weinen Denn er nahm auf sich den größten Schmerz Ein kleiner Moment - Unachtsamkeit - Das Mädchen fiel von des Wolfes Rücken Doch plagte ihn so schwer das Leid Denn er war einst des Mädchens Krücken Die Zeit ging vorbei, das Mädchen lernte laufen und eines Tage…
letzter Beitrag von Wölfchen, -
feedback jeder art Casual Dating
| erstellt von Elaine- 3 Kommentare
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Schreibe mich an Und antworte mir niemals. Besuche mich wann du willst Und verschwinde genau so schnell wieder. Führ mich an die schönsten Orte Und zieh mich in den tiefsten Abgrund. Flüstre mir leise in Ohr Und sag mir, wie sehr du mich hasst. Zieh mich vorsichtig an dich heran Und beiß mir auf die Lippen. Leg sanft deine Hände um meinen Hals Und drück fest zu. Lass los oder lass mich gehen. Es ist mir egal.
letzter Beitrag von loop, -
danke für den fisch
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
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ich spüre meine finger und zehen nicht mehr weiß nicht wie lange ich den kopf noch über wasser halten kann alle guten gefühle scheinen schon abgestorben zu sein die tiefe unter mir zupft bereits an den hosenbeinen saugt mit ihrem glitschigen maul an der wade ich schreie friß mich doch bis mir ein wellenschwall den atem raubt abgetaucht verlässt mich das leben als letzte luftbläschen die zum licht streben während ich tiefer ins dunkle sinke dort wartetet ein fisch der mich mit auf die reise nimmt
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Der Unfall
| erstellt von Michi- 3 Kommentare
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Verblasst und grau Trist und trüb Das ist meine Welt , die stumm mich umgibt. Stumm wie ein Schrei, durch Kraft unterdrückt Erstickend in Stille, so kraftlos sich fügt .. Verblasst und grau , trostlos und leer, Der lebendige Junge, es gibt ihn nicht mehr. Was bleibt ist eine Hülle bloß , müde und tief im Schmerz ertränkt. Die zeit verfloss, nach dem Verlassen meiner Mutter Schoß, wie Sand. Und so war es oft , als wäre ich , mit dieser Welt nicht verwandt... verbannt, ein Bastard genannt , bin ich so oft zur Hoffnung gerannt , doch streifte ich sie nicht einmal mit der Hand, von der Verzweiflung übermannt Genug der Doppelreime , das hier ist ein tief…
letzter Beitrag von Michi, -
´Von der Menschheit...
| erstellt von Maria. Philadelphia.- 1 Kommentar
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Alt, sehr, sehr alt. Ich habs kopiert. Hab ich mit.... 10 geschrieben? Ja, so ungefähr. Ich mags. <3 :mrgreen: Wie tief kann man nur sinken. Wie tief sind sie gesunken. Fremde Welten zu verbinden. Im Selbstmitleid ertrunken. Auch wenn sie´s sich nie eingestehn, sie betteln nur nach Liebe. Wollen sich wieder glücklich sehn. Doch fehlt ihnen die Liebe. Verloren ist, was einmal war. Alles Glück der Welt geraubt. Alles wonach die Menschheit strebt, ist die Krone auf dem Haupt.
letzter Beitrag von Lana, -
Kerzenlicht im Schnee
| erstellt von Ewiges Sein- 2 Kommentare
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Kerzenlicht im Schnee Unendlich weit die weiße Fläche, zu Eis gefroren das kleine Bächle. Gefangenes Boot, alles Leben Tod. Ein Sämann ging übers Land, er streute Kalte, tote, weise Saat aus seiner Hand. Bedeckte Flora, im Wintermantel der Wald, grimmige Kälte erstarrt das Leichengewand. Ein Rabe gräbt nach Speise, pickt durchs weiße Tuch, eine Schneise, zieht heraus einige Bissen Speise. Spätabends, alles öd und grau in grau, fahles Mondlicht mischt sich mit Rauh, am Wegrand ein trübes Licht brennt. Wachs heiß wie Tränen herunterrennt. Wagenspuren querkreuz um den Altar, die unberührte Schneedecke, einmal war. Der Sensenm…
letzter Beitrag von 1hit1der, -
feedback jeder art The Fog
| erstellt von Sternwanderer- 6 Kommentare
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The Fog Der Nebel greift durchs Fenster - ach, wär es doch nicht geöffnet gewesen! Es wabert Milchiges vor den Augen und legt sich als schale Angst um meinen Hals. Da steh ich nun fest geknotet mit dem Schal des Ungewissen am verrosteten Fensterknauf und warte, stramm stehend wie ein Zinnsoldat auf den nächsten Schachzug im Spiel des Lebens. © Sternwanderer Ich wünsche dem Forum ein Frohes Neues Jahr!
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art Goodbye
| erstellt von Hera Klit- 9 Kommentare
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Goodbye Ich ging des Nachts noch mal raus, um etwas Abstand zu finden. Im Grunde wollte ich nicht mehr nach Haus, aber die Dinge liegen, wie sie liegen. Warum rutschen wir immer wieder in Situationen, die wir niemals wirklich wollten? Es nützt doch nichts nett zu sein, wenn du dabei auf der Strecke bleibst. Menschen gewinnen Macht über uns, wenn wir es ihnen erlauben. Da ist nichts Magisches dran, wir machen es doch selbst. Dann ist man wieder der Schuft, auf den kein Verlass ist, den alle verdammen. Und plötzlich steht man da mit nichts als der Enttäuschung und einer Menge vertaner Zeit. Wo kann ich m…
letzter Beitrag von Hera Klit, -
Der Geist In der Stille der Nacht kommt der Geist. Und er lacht mit seiner fiesen Fratze! Schattenspiel, ein Gesicht hinter dem Rollo, erkenne ich dich nicht, aber mein Herzchen hämmert! Du machst mir Angst und weiß nicht, was du von mir verlangst in all diesen Nächten. 26/06/09 mystic Gruß! mystic
letzter Beitrag von mystic, -
Momente aus dem Leben
| erstellt von AlexInBlack- 3 Kommentare
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Die Verborgene Seite eines Photobuchs Jahr 3 Ich habe dieses Photo gefunden, es ist mein ältester Besitz. Schwarz-weiße Schönheit in Mutters jungem Anlitz. Der kugelig runde Bauch, ich erinnere mich genau, ich war drei und du warst das Weihnachtskind, es sind nur Stunden bevor du geboren wirst, schwarzes Haar und Deckchen blau. Jahr 9 Ein Prachtessen in diesem Jahr, schöne Kleider, schwarzer Anzug, eingeladen waren Freunde, Kollegen, Nachbarn, die ganze Schar. Hähnchen, Kartoffeln, Erbsen, Brötchen und Reis. Dein halbes Gesicht verdeckt die Schüssel Mais. Wir standen eng, gequ…
letzter Beitrag von AlexInBlack, -
Flutwellen
| erstellt von wolfgang.jatz- 3 Kommentare
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Flutwellen Warum tu ich mir das an den Lärm vom Crash ? Vielleicht weil er mir so vertraut ist von unserer Autobahn an der wir wohnten in der Jugend und mein Bruder immer noch Wir Masochisten aus München.
letzter Beitrag von Schreibfee, -
Hitzeflimmern
| erstellt von Yue- 4 Kommentare
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Mein Fenster steht offen, ein Tag voller Sonne. Ein kleines Mädchen auf dem Weg in den Wald. Im schneeweißen Kleidchen, es singt voller Wonne, ein fröhliches Lied das mein Zimmer beschallt. Bevor die Kleine den Blicken entschwindet, glaube ich noch das Flimmern zu sehen, ein Schattenwesen, das Sonnenlicht bindet, es flattert umher, wie dunkler Schwarm Krähen. Drei Männer folgen der Kleinen verstohlen, sie sind betrunken und suchen nach Streit. Ihr Ziel ist das Mädchen im Wald einzuholen, ihm Schmerz zuzufügen, bis es laut schreit. Kälte durchfährt mich, dann muss ich lächeln. Mein Blick folgt den abgerissenen Toren, die lüstern dem eig…
letzter Beitrag von Yue, -
Frozen - memories to a love -
| erstellt von Aichi- 1 Kommentar
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Frozen - memories to a love - Lichtscheue Tage kündigen ihre Rückkehr an Der Wind umgarnt die buntbetupften Blätter des Herbstes, die auf den Straßen der Regenbögen selig dahintreiben Doch verharren nur die Erinnerungen in meinem Bewusstsein, die im Watt der hohen See ein Rauschen erzeugen Ich singe mit den Vögeln ein spätes Lied und zerschelle am Fels der Melancholie Ein trüber Regenguss… letztmalig berührt
letzter Beitrag von Aichi, -
wechselnde besetzung
| erstellt von Perry- 3 Kommentare
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wechselnde besetzung bis helligkeit sie verscheucht, so wie die sonne nebel vertreibt, sitzen in den bäumen nachtvögel. mondlicht hüllt sie in schemen, macht sie zu nebendarstellern in unseren alptraumfilmen, bevor sie unwillig auffliegen, um denen platz zu machen, die den tag willkommen heißen, mit ihrem frühen zirpen.
letzter Beitrag von TacticalWeasel, -
feedback jeder art Spürst du nicht, dass ich dich brauch?
| erstellt von Lina- 6 Kommentare
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Und schon wieder höre ich die Melodie der Lieder, spüre den kalten Rauch. Wo bist du, wenn ich dich brauch? Suche überall, warst mir nie egal. Finde zwischen dem ganzen Kummer nur deine alte Handynummer. Ich dachte, du fühlst das, wenn ich nicht weiter weiß, aber lass, deine Nähe hat sich verloren im Sand, zwischen der verdorrten Pflanze der Liebe, bald, frage ich mich, gibt es noch uns oder nur noch mich, nur dich?
letzter Beitrag von Lina, -
Seelenwein
| erstellt von SunnySunshine- 1 Kommentar
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Ich schwimme in einem aufgewühlten, aus unendlichem Schmerz und Seelenwein immer wieder neu gefüllten Meer. Meterhohe Türme Deines Hasses und meiner Wut und Hilflosigkeit brechen sich über mir, die Sonne und jegliches Licht verschlingend. Meine Füße tief im Schlick versunken, das Vakuum saugt sich an meinen Beinen fest, schwanke ich mit den Meereswogen, immerzu vom Ertrinken wieder frei gegeben, nach Luft schnappend, um mich schlagend, doch in der Leere der Masse endlos verloren. Überströmende Traurigkeit flutet mein Herz, meine Seele, füttert das finstere Meer. Maskerade abgelegt, Elend freigesetzt, Hoffnungslosigkeit leuchtet in die Nacht.
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art aura
| erstellt von Zaubersee- 3 Kommentare
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lass uns mal schlafen gehen der wind weht leis der tag war müde heut ich will verstehen was ich in mir schon weiß und wie die ahnung mir das salz in meine offnen wunden streut und wie die angst zur wahrheit dräut die hände fest um meinen hals. C. Mara Krovecs / Zaubersee / Regenlibelle / 2018
letzter Beitrag von Zaubersee, -
feedback jeder art Nachdenken über Nächte
| erstellt von Dionysos von Enno- 8 Kommentare
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I. Die Nächte waren verspielte Gefährten die einander an Sternen zogen Die Monde in Wolken versteckten und vor den Tagen flohen Gefährten auf getrennten Fährten konnten sie sich nie berühren II. Die Nächte sind erstes Dunkeln und letztes Sie schwinden zum Tage hin Einst waren sie bloß Lichtverletzte jetzt sind sie nur noch Dunkelsinn Und hinter einer in der Hand vergrabenen Stirn sind Nächte um Nächte bis zum Tage hin III. die Nächte werden einmal wie ein Vater sein der von sehr langer Reise wiederkehrt Der dich einsi…
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
Nein ich bin nicht schlecht
| erstellt von melan1980- 3 Kommentare
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Nein ich bin nicht schlecht Mauern bauen um mich zu beschützen Worte sagen die unbeholfen klingen Nein ich bin nicht schlecht hab mich nur eingeschlossen in mir selbst damit ihr mich nicht verletzt Menschenmassen meiden dem Leben fern bleiben Mich doch sehnen nach einem anderen Leben Nein ich bin nicht schlecht bin nur zu schwach der Kampf mit meinen Ängsten kostet jeden Tag zu viel Kraft In meiner Fantasie Lache ich mir dir Beweise der Welt mein Genie und Ängste hab ich nie Nein ich bin nicht schlecht hab mich nur versteckt die Mauer schwarz gemalt und alle Tore zugemacht Glaube mir ich sehe dich…
letzter Beitrag von Gutmensch, -
Glaube… dieses Wort das uns zwingt immer wieder hinzusehen Unglück und Tod bringt mit dem Wort, zu viel geschehen Glaube und in Gottes Namen so hat das kein Gott gemeint Attentäter und Mörder kamen in der Scheinheiligkeit vereint Vergewaltigt nicht nur dieses Wort was hat das mit Glauben zu tun früher, heute, hier und dort und wo die vielen Toten ruh`n woran kann man glauben an die Liebe, Hoffnung, Frieden Bibel, Koran verstauben Glauben,- zu viele vertrieben
letzter Beitrag von Rosenrot, -
feedback jeder art Das Traumkind
| erstellt von Sternwanderer- 3 Kommentare
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Das Traumkind Eine Träne nach der anderen perlt an dem farblosen Antlitz herunter in einem Augenblick der Verlorenheit Allein so allein in der Traumwelt dort hineingelangt durch das mächtige TOR Erinnerung ***** Die Seelenschale füllt sich Zähre für Zähre Herzensstich für Herzensstich mit unendlicher Qual Wie kann es den unwirklichen Ort wieder verlassen ohne sich zu verletzen und ohne ein Wort ***** Träume weiter mein Kind, träum einfach weiter! © Sternwanderer
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art Namenlos
| erstellt von Seeadler- 9 Kommentare
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Irgendwie war sie Irgendwo trieb sie Nirgendwo an Land Irgendwann schrieb sie Gedichte - sagt man
letzter Beitrag von JoVo, -
Der Regenschirm
| erstellt von Lars Lametta- 0 Kommentare
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Seit Jahren liegt er in einem Bord Seit Jahren nimmt ihn niemand mit sich fort Voll gestaubt schaut er sich das Geschehen an Sieht uns leiden, sieht und schwitzen Sitzen uns stammelnd auf dem Stuhle sitzen Wenn uns nimmt der Lehrer dran Seit Jahren wird er nur von Spinnen beachtet Seit Jahren wird er von niemandem betrachtet Voll gestaubt lauscht er unseren Worten Hört uns langweilige Fakten wiedergeben Hört uns in Vertrauen reden Hört uns wenn wir durchqueren des Gebäudes Pforten Seit Jahren hat ihn niemand bewegt Seit Jahren hat niemand sich zu ihm gelegt Voll gestaubt schmeckt er förmlich die schlechte Luft Schmeckt den Staub der durch das…
letzter Beitrag von Lars Lametta, -
Warum ich?
| erstellt von alex- 1 Kommentar
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Immer das Selbe Warum bloß ich? Wie kann das sein, niemand liebt mich, ich bin allein.. Treffe ich sie, die perfekte Frau, liebt sie mich nie, das weiß ich genau. Verliebe ich mich, spielt sie nur mit mir, sie denkt nur an sich, was soll ich noch hier? Ich halt es nicht aus, sie bricht mir mein Herz, ich möchte hier raus, weg von dem Schmerz. Sie tut mir nur weh und verletzt mich, als ob ich`s nicht seh, sie machts absichtlich. Und ich fall drauf rein, jedes einzelne Mal, danach bin ich allein, mit einer tödlichen Qual.
letzter Beitrag von Minzblatt, -
feedback jeder art Der Knabe im Moor
| erstellt von gummibaum- 7 Kommentare
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Ein dunkles Moor bin ich, verkleide den wasserreichen Untergrund mit schönem Wollgras, Schilf und Heide, doch tödlich küsst mein schlaffer Mund. Gehenkte mit verengten Kehlen versenkte man in meinen Schlick, doch deren ruhelose Seelen lass ich ins Abendgrau zurück. Und nun ist Abend, und ein Knabe macht sich vom Kirchlein auf nach Haus. Er quert mich eilig, doch ich grabe so gern die Angst der Kinder aus. Gleich heult der Wind auf düstrer Fläche, der Knabe duckt im Nebel sich: Ihn dünkt, der Gräberknecht verspreche Gestohlenes ihm freventlich. Er weicht zurück, doch nickt die Föhre, die wie die Spinnlenor dort steht: Er glaubt, die …
letzter Beitrag von Bote_n_stoff, -
feedback jeder art Warum
| erstellt von Freiform- 4 Kommentare
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Warum steckt man dich in einen Zwinger obwohl du der König der Wälder bist Warum schüttet man dich in ein Aquarium obwohl der Ozean dein Spielplatz ist Warum verfrachtet man dich in eine Box obwohl du Wiesen und Steppen deine Heimat nennst Warum sperrt man dich in einen Käfig wo du doch die schönste Stimme des Himmels bist Warum Weil wir einfach grausam sind
letzter Beitrag von Freiform, -
Arzt-Termine
| erstellt von eiselfe- 1 Kommentar
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Heute ist nicht mein Tag, zu schnell ist mein Herzschlag, gibt mir ein Zeichen, wird nichts erreichen, werde ihn ignorieren, es wird nichts passieren …. Der Puls ist am Rasen, höre immer nur Phrasen, bei jedem Termin steigt mein Adrenalin. man sagt - alles Routine - das ist nicht meine Bühne. Laß' alles hinter mir, ich weiß, das ich verlier.
letzter Beitrag von Alter Wein, -
Wurfmaschine
| erstellt von Freiform- 4 Kommentare
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Jedes Jahr ein neues bis ihr Körper den Dienst versagt geschunden und verbraucht wird die Verbannung noch vertagt Gepflegt wird nur die Brut der Stolz der Männlichkeit ist der Nachwuchs Flügge vorbei die Höflichkeit
letzter Beitrag von Freiform, -
feedback jeder art Offline
| erstellt von Leni 99- 4 Kommentare
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Vorhin habe ich nachgeschaut, wann du das letzte Mal online warst, Ich habe mir Sorgen um dich gemacht Natürlich verletzt es mich auch ein wenig, dass du mich ignorierst, aber die Sorge überwiegt, weil ich weiß wie es dir ging als du mir zuletzt geantwortet hast. Du warst vor ein paar Minuten online Ich werde dir nicht mehr schreiben, Aber ich werde manchmal schauen ob du online warst Um sicher zu gehen, dass du noch lebst Als könnte ich irgendwas ändern. Könnte ich das würdest du mir ja auf meine Nachrichten antworten- aber das tust du nicht Ich weiß du bist nicht meine Verantwortung, ich weiß wir kennen un…
letzter Beitrag von Leni 99, -
feedback jeder art Verleumdung
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Du hast mich gefunden ich war verletzt schwer geschunden du blicktest entsetzt Du warst mein Retter - mein Feuerwehrmann hast mich getragen nie Böses getan Die Leute zeigten mit Fingern auf dich wer war es nur danach fragten sie nicht Es blieb ungesagt kannst du mir verzeihn keiner hat mich gefragt ich war noch zu klein Kinderschänder nannten sie dich fortan ich habe es erst nach Jahren erfahrn Die Verleumdungen haben dich tief verletzt wie von einer Meute wurdest du gehetzt Die Glocke im Turm läutete…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Unsere Masken
| erstellt von Carly- 0 Kommentare
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Jeder hat eine Maske hinter der er sich versteckt niemand ist vollkommen frei innerhalb konstruierter Konventionen wir selbst sind längst vergessen vergessen wir uns selbst versuchen andere zu hintergehen hintergehen uns doch selbst Masken sind wie Schatten die uns vor dem Licht der Sonne verstecken lassen es sind unsere Masken, die wir tragen sehen das Licht nicht mehr doch hinter all dem hinter dem Schatten und der Maske ist unsere Menschlichkeit verborgen verborgen vor den Augen anderer unsere Augen sehen nicht mehr draußen bleibt uns die Welt verborgen …
letzter Beitrag von Carly, -
der eine Clown
| erstellt von Walter C.- 2 Kommentare
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Verkleidet und geschminkt Verdeckt Er sein Gesicht Im innern nach außen Dies nicht zeigen will So schaut Er nach außen Sein Lachendes Gesicht Keiner es erahnen läst Was in ihm innen steckt Tanzend zieht er vieles Sein Humor ist so groß Dass Kinderaugen lachen Das zählt nur für ihn Lasse ihn niemals alleine Schenke nun etwas von dir Damit er weiß - dass was er tut Nicht umsonst auch ist.
letzter Beitrag von Walter C., -
feedback jeder art Er scheint uns zu verfolgen
| erstellt von leonie- 2 Kommentare
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Ich habe Angst vor dem Tod, fürchterliche Angst, und möchte niemals wirklich sterben. Umgeben von Mahnmalen, all diese Qualen, ich fürchte mich so sehr. Nimm mich doch bitte in den Arm. Wen kann ich fragen? Komm doch bitte zu mir her und beschütze mich vor dem Unausweichlichen. Ich wünschte, der Tod wäre niemals in mein Leben gekommen, doch immer wieder drängt er sich in meine Welt, kommt leise angeschlichen, hat plötzlich angegriffen, oder legt dort sanft seine Hände nieder, wo man ihn schon für eine lange Zeit erwartet hat. Es macht mich traurig. Und so ä…
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
Wie kann ich einen Gott lieben?
| erstellt von dunkelsonne- 3 Kommentare
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Wie kann ich einen Gott lieben, Der dem Menschen Krankheit schickt? Unaufhörlich, neue Seuchen, neue Viren Bakterien, die Kinderaugen fressen Wie kann ich einen Gott lieben, Der Menschen züchtet, bereit zu sterben Um andere in den Tod zu schicken? Als Grabbeigabe Gold - geraubt Wie kann ich einen Gott lieben, Der den Menschen das Brot verwehrt Ohne Rücksicht auf die Schwachen, Kranken? Fleischlose Gerippe - warum? Welcher Sinn? Wie kann ich einen Gott lieben, Der den Menschen das Wasser nimmt Sie verdursten lässt, mit hässlichem Grinsen Den Saft entzieht, blutleer saugt Wie kann ich einen Gott lieben, Der den eigenen Sohn am K…
letzter Beitrag von dunkelsonne, -
feedback jeder art Es ist vielleicht
| erstellt von Carlos- 5 Kommentare
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der süße Geruch des Todes was sie anzieht sie wollen dich sehen bevor du gehst sich vergewissern während Geier und Hyäne Kreise drehen scharf auf dein Fleisch immer wieder enttäuscht von deiner geruchslosen Seele
letzter Beitrag von Zarathustra, -
Er starb am Wegrand im Winter. Hatte zuvor im Wald sein Lager aufgeschlagen. Bei Nagern, Fischen gewohnt. Im kupfernen Steinkreis mit den Hirschen gespeist. Hinter ihm glühten die Horizonte - der Herbst. - So kamen härtere Tage -; Nächte; über den Wald hin lag ihr silbernes Haar - abweisend, stumm. - überfroren ist er; eine Zeile, Die sich der Winter erfand. Ich trug ihn, den Steifen, zum Boot. flussabwärts stieß ich's. Bis ihn die Ferne verschlang, hinwirft vielleicht an andere Statt; - liedlos - stumm.
letzter Beitrag von nadir, -
Zeit zu gehen
| erstellt von Josina- 4 Kommentare
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In meinem Herzen ist Trauer Ich will es nicht verdrängen Eine unheilvolle Nachricht Wieder einmal! Suche etwas was mich ablenkt Mein Leben geht so oder so weiter Ich atme ich weine ich liebe ich lebe Will nicht untergehen Wieder einen lieben Menschen verloren ! Es war ihre Zeit zugehen Josina
letzter Beitrag von eiselfe, -
feedback jeder art Die Brück' am Tay
| erstellt von gummibaum- 2 Kommentare
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Ich bin die größte aller Brücken. Auf meinen Schultern rollt der Zug hoch übern Fluss. Doch hat mein Rücken durch Pfusch beim Bau kaum Kraft genug. Die Winde spüren, dass ich wanke. Wie böse Hexen lachen sie, und boxen sie mich in die Flanke, vibriert das Eisen bis ins Knie. Seit Weihnacht sind sie ganz verschworen und wachsen heute zum Orkan. In früher Nacht steh ich verloren und harr des letzten Zuges Nahn. Vom Brückenhaus erreicht mich Schimmern. Der Lichterbaum will wohl im Spuk dem Brückner etwas Hoffnung zimmern - Lenkt doch sein eigner Sohn den Zug. Da naht er sich, die Gleise beben und singen nun im Sturm ihr Lied. Mir schwi…
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Der Wert des Dichtens
| erstellt von Anaximandala- 8 Kommentare
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Dichten scheint sich nicht zu lohnen so als Quelle für sein Geld, erst wenn wir in Gräbern wohnen, fällt wem auf, dass doch gefällt, was zu Lebzeit wir geschrieben, kaum beachtet, selbst verschenkt. Plötzlich wollens alle lieben. Schelm ist, wer nun böses denkt. Ist der Dichter erst verstorben, wird sein Werk gar int'ressant. Ist nicht weiter drum verdorben, dass man ihn noch atmend fand. Herzensblut schrieb er in Zeilen - wertlos, wenn es weiterfließt! Menschen wolln beim Drama weilen, tragens in sich, wie du siehst. Gibts drum nichts zu kritisieren, so bedarf es der Kritik, denn statt Schönes zu…
letzter Beitrag von Endeavour, -
ohne netz auf dem boden der tatsachen
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
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fühle mich als wäre ich der letzte mensch auf erden taubstumm zurückgelassen auf einem planeten ohne kommunikation gehetzt laufe ich durch leere straßen über plätze rufe von höchsten häusern doch nur die stille schenkt mir ihr lautloses echo schwer zu glauben dass außer mir keiner den digitalen supergau überstanden hat oder erlebe ich nur einen analogen traum
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Am Ende seiner Kräfte
| erstellt von DeadProphet- 2 Kommentare
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Am Ende Und plötzlich ist man Ende Man schreit, weint, haut gegen Wände. Kneift sich, tut sich weh um etwas zu fühlen, Läuft auf und ab auf und ab Auf und ab Auf und… Und dann bleibt man stehen, mitten im Raum Man fühlt sich kaum Man legt sich hin auf den kalten Boden und wird ganz still. Der Blick ganz starr, der Kopf ganz leer Und für einen Moment dreht sich die Welt nicht mehr. Man will auch nicht das sie sich dreht weil in einem selber alles steht. Die letzten Energiereserven sind verbraucht. Man kann und will nicht mehr. Und im Kopf dreht sich nur noch dieser eine Gedanke… Wenn man doch nur eine Lösung fände, Denn an diese…
letzter Beitrag von DeadProphet, -
wohin
| erstellt von realitaetsfern_- 2 Kommentare
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Schon des Lebens Ruhe genossen, doch die Ablenkung ist nachtaktiv. Margarine tropft aus Augen und Arme rennen gegen die Wand. Wenn ich mich verfahre, wer holt mich ab? Kalkadern, das graue Weiß, erstarrt. Errate meinen Antrieb, dann bist du weiter als ich. Irgendwo untergegangen. Eisschollen sind über meinem Kopf. Wenn ich die Augen aufreiße, brennt es in meiner Seele. Zierkürbisse lügen im trockenen Vakuum. Ich breite eine Decke über die dreckige Erde, doch sie verunsichert mich, hämisch und eingraviert.
letzter Beitrag von clara, -
wer bist du?
| erstellt von Perry- 3 Kommentare
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wer bist du? all unser streben, sehnen endet, sobald die schrift kleiner wird, sich gar ins papier zurückzieht. wer will schon in büchern lesen, die in geheimschrift verfasst sind, sich letztlich als märchen entpuppen. doch noch gründet unvergessenes in aufklarenden seen, dann lachen wir über unerwartetes anglerglück.
letzter Beitrag von Perry, -
Between us
| erstellt von Aichi- 2 Kommentare
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Between us Zwischen uns liegt diese Brücke Sie scheint brüchig zu sein Doch gehen wir jetzt nicht vorwärts, werden sich unsere Hände nie berühren Zwischen uns liegt der Schmerz der Vergangenheit Er scheint beständig zu sein Doch halten wir jetzt daran fest, werden unsere Herzen nie geheilt werden
letzter Beitrag von Aichi, -
Wundmal
| erstellt von Vokalchemist- 2 Kommentare
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Digitaler Hass zerreisst die Nerven, keiner will sich in das Feuer werfen. Jede Seite ist eine Flamme, Energie von der ich abstamme. Adressen liegen blank, selbst der Weg ist schon krank. Ich erkenne ihn, Schlächter der Sophien. Doch ich weiche nicht, wenn er leise spricht. Schmerzensgüte, Herzenswüte. © RS 2009
letzter Beitrag von muse 208, -
Bilder der Depression
| erstellt von Paula- 1 Kommentar
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Lautlos dringt die Schmerznatter in mein Gefühl. Das Blut von Wahnviren zersetzt, pocht in meinen Schläfen, während Sorgenwürmer den Verstand aushöhlen. Panikgeier attackieren die Psyche, paaren sich mit Trübsalseulen, die den Blick verschleiern. Beklemmungsschlangen, winden sich um meine Seele, Hoffnung erstickend. Angstpinnen weben Netze der Hysterie, in dem sich Wertigkeit verfängt. Die zitternde Psyche, lässt tausende Todessehnsuchtslarven schlüpfen . Der letzte Glücksmoment badet noch In meinem Angstschweiß.
letzter Beitrag von Paula, -
feedback jeder art Gebrochen.
| erstellt von la nuit- 1 Kommentar
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Eine fehlerfreie, unbeschwerte Fassade gilt es stets aufrechtzuerhalten. All den tristen Schmutz, den deine Wunden hinterlassen, birgst du immerzu hinter makellosen, prachtvollen Stoffen. Tränen überströmen dein Gesicht. Deine Hand ergreift die Türklinke und du verschließt den Riegel, du brauchst nicht zu denken. Es geschieht ganz automatisch. Schutzmechanismen, um dich vor noch mehr Leid zu bewahren. Du presst dir deine Hand auf den Mund und spürst, wie deine Zähne sich einen immer tieferen Weg in dein Fleisch bahnen. Du willst schreien, aber du kannst nicht, du darfst nicht. Reiß dich zusammen. Deine Beine fangen an …
letzter Beitrag von mariecolette,
