Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art Leerstelle
| erstellt von Dionysos von Enno- 5 Kommentare
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Du hast mir dieses Kind gemacht, um es mir dann zu rauben. Es hat mich so schön angelacht aus seinen dunklen Augen. Nun liegt es auf dem Katafalk. So irr girren die Tauben. Der Priesterfraß, das kalte Blag. Und du willst mir nicht glauben. Dein Samen war doch Licht, wie ich. Warum dann diese Schwärze ? Zu Rauch verbrennt das Kindgesicht, (Verbesserung nach einem Vorschlag von @Oilenspiegel s. Kommentare) wie das Wachs unsrer Kerze. Hats Schädelchen schneeweiß gemacht, inmitten gähnt ein Spalt. Du hast es so schön angelacht im großen, dunklen Wald. Und in dem Sp…
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
Atlas
| erstellt von Wolkenwolf- 0 Kommentare
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Über meinem Haupt, Da ziehen Sterne. Mein Blick fährt tränenschwer Ins All auf, in die Ferne. Den Krieg verloren, Trage ich die Schuld Auf meinen Schultern, In Sehnsucht eingelullt. Das Firmament wiegt schwer, Die Brust erbebt. Ein Wunsch in meinem Herz, Der sich erhebt. Im Auge tanzt ein Sturm: „Kannst du mich hören? Lass los die Weltenlast, Das Gleichgewicht zu stören!“ Die Strafe einstmals Von den Göttern auferlegt. Die Knochen morsch, Kein Muskel sich bewegt. Ich muss dich tragen, Die Sünden zu vergelten. In meinen Händen liegt Das Schicksal aller Welten.
letzter Beitrag von Wolkenwolf, -
Der Regenschirm
| erstellt von Lars Lametta- 0 Kommentare
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Seit Jahren liegt er in einem Bord Seit Jahren nimmt ihn niemand mit sich fort Voll gestaubt schaut er sich das Geschehen an Sieht uns leiden, sieht und schwitzen Sitzen uns stammelnd auf dem Stuhle sitzen Wenn uns nimmt der Lehrer dran Seit Jahren wird er nur von Spinnen beachtet Seit Jahren wird er von niemandem betrachtet Voll gestaubt lauscht er unseren Worten Hört uns langweilige Fakten wiedergeben Hört uns in Vertrauen reden Hört uns wenn wir durchqueren des Gebäudes Pforten Seit Jahren hat ihn niemand bewegt Seit Jahren hat niemand sich zu ihm gelegt Voll gestaubt schmeckt er förmlich die schlechte Luft Schmeckt den Staub der durch das…
letzter Beitrag von Lars Lametta, -
Arzt-Termine
| erstellt von eiselfe- 1 Kommentar
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Heute ist nicht mein Tag, zu schnell ist mein Herzschlag, gibt mir ein Zeichen, wird nichts erreichen, werde ihn ignorieren, es wird nichts passieren …. Der Puls ist am Rasen, höre immer nur Phrasen, bei jedem Termin steigt mein Adrenalin. man sagt - alles Routine - das ist nicht meine Bühne. Laß' alles hinter mir, ich weiß, das ich verlier.
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Ode an den Schmerz (Beiwerke der Ästhetik)
| erstellt von Black Raziel- 3 Kommentare
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Ode an den Schmerz -Beiwerke der Ästhetik- Geliebter süßer Schweremut - verborgen tief im Dichterherz verführst du mein Gedankengut und treibst mich einsam in den Schmerz. Die Feder eisern in der Hand, geleitest sie mir Meilen fort bis über jeden Seitenrand und hin zu meinem Seelenhort. Getrocknet ist das schwarze Blut, wie unabwaschbar auf der Haut die Narbe nie versiegen mag, ein ewiger Erinn'rungsrest. Denn unvergänglich, wie Asbest, ist einzig totes Mauerfest, wenn Niederschrift mich überlebt - mein Herz auf Blättern weiterschlägt. © by black, 07.04.2009 ---------------------------------…
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Der Grenzgänger
| erstellt von brusss- 2 Kommentare
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Er lebt in zwei Welten, im Früher und im Jetzt Einen Fuß in der Vergangenheit, einen im Hier Weil er nicht weiß wer er ist, spinnt er sein Netz All die Zeit suchte er nur einzig nach Dir Er zeigt dir die Liebe, er zeigt Dir die Welt Wird nach und nach was Du immer wolltest Wird wie eine Illusion zu dem, was Dir gefällt Du weißt trotzdem nicht, ob Du ihn halten solltest Bald ist es so weit, ihr beide habt sehr viel Streit Auch wenn Du verzeihst, wird's schlimmer mit der Zeit Du wirst sie langsam Leid, die ewigen Tänze Doch liebst Du ihn sehr, kannst ohne nicht mehr Er geht und bricht Dir das Herz, Du brichst an dem Schmerz Und er sucht si…
letzter Beitrag von brusss, -
feedback jeder art Advent, Advent
| erstellt von Cheti- 5 Kommentare
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Advent, Advent, ein Herz, das brennt im kühlen Licht; es ächzt und bricht von Schmerzen heiß im kalten Eis, wenn dann und wann ein junger Mann sich frisch verliebt. Der Winter gibt ihm keinen Trost und lacht erbost, wenn ungehört der Knabe schwört den Sehnsuchtseid der schönsten Maid. Kein Blick, kein Tanz, ein welker Kranz bleibt nur dem Knecht. Es geht im schlecht! – Und wieder Krieg durch die Musik: balladenreich und minnebleich. Er will doch bloß der Liebsten Schoß im trauten Heim und sperrt sie ein in seinen Traum: Ein dunkler Raum, wo Schattengift die Schönheit trifft. Nur …
letzter Beitrag von Cheti, -
Einst lebte in einer öden, grauen Welt Ein Wolf, alleine, einsam, verlassen Nichts kannte er, was ihm gefällt Erst konnte er's nicht wirklich fassen Doch fand er, auf seiner Suche Nach einem Grund zu leben In dieser Welt was schönes Ein Sinn war ihm gegeben Ein kleines Mädchen, kaum richtig auf den Beinen Brannte sich tief in sein Herz So trug er das Mädchen, musste oft weinen Denn er nahm auf sich den größten Schmerz Ein kleiner Moment - Unachtsamkeit - Das Mädchen fiel von des Wolfes Rücken Doch plagte ihn so schwer das Leid Denn er war einst des Mädchens Krücken Die Zeit ging vorbei, das Mädchen lernte laufen und eines Tage…
letzter Beitrag von Wölfchen, -
Kerzenlicht im Schnee
| erstellt von Ewiges Sein- 2 Kommentare
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Kerzenlicht im Schnee Unendlich weit die weiße Fläche, zu Eis gefroren das kleine Bächle. Gefangenes Boot, alles Leben Tod. Ein Sämann ging übers Land, er streute Kalte, tote, weise Saat aus seiner Hand. Bedeckte Flora, im Wintermantel der Wald, grimmige Kälte erstarrt das Leichengewand. Ein Rabe gräbt nach Speise, pickt durchs weiße Tuch, eine Schneise, zieht heraus einige Bissen Speise. Spätabends, alles öd und grau in grau, fahles Mondlicht mischt sich mit Rauh, am Wegrand ein trübes Licht brennt. Wachs heiß wie Tränen herunterrennt. Wagenspuren querkreuz um den Altar, die unberührte Schneedecke, einmal war. Der Sensenm…
letzter Beitrag von 1hit1der, -
Dein Kummerkasten
| erstellt von doreen- 4 Kommentare
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Da bocke ruhig weiter doch das Leben geht weiter bald wirst Du gescheiter und kommst auch heraus. Solange bange und seufze und trommele wütend gegen Wände schlage helfende Hände aus Die Tür steht offen im Fenster steht ein Licht Doch vor Selbstmitleid ertränkt, siehst du es wieder nicht. Jede neue Perspektive findest Du ganz alleine auf der Lebenwiese Aber du stehst Dir wieder selber nur im Weg.
letzter Beitrag von doreen, -
feedback jeder art Unsere Masken
| erstellt von Carly- 0 Kommentare
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Jeder hat eine Maske hinter der er sich versteckt niemand ist vollkommen frei innerhalb konstruierter Konventionen wir selbst sind längst vergessen vergessen wir uns selbst versuchen andere zu hintergehen hintergehen uns doch selbst Masken sind wie Schatten die uns vor dem Licht der Sonne verstecken lassen es sind unsere Masken, die wir tragen sehen das Licht nicht mehr doch hinter all dem hinter dem Schatten und der Maske ist unsere Menschlichkeit verborgen verborgen vor den Augen anderer unsere Augen sehen nicht mehr draußen bleibt uns die Welt verborgen …
letzter Beitrag von Carly, -
feedback jeder art Geschändet
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Du bist eine armselige Gestalt du stehst auf physische Gewalt du hast am Kinde dich vergriffen hast du denn gar kein Gewissen Dich an der Unschuld zu vergehen wie soll ein Mensch das nur verstehen wenn deine Hand gewaltsam streichelt und sich das Unrecht hier abzeichnet Hast du als Kind nicht selbst gelitten und nun die Grenzen überschritten doch das macht nichts ungeschehen so darf und kann´s nicht weiter gehen Erkennst du denn das Leiden nicht die Angst und Scham im Kindgesicht wie sollen die Kinder friedlich ruhn mit Zuneigung hat das nichts zu tun Verlangst von deinem Opfer Schweigen ich wünscht, es würde dich anzeigen und so de…
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art vom fehlen des lichts
| erstellt von Perry- 6 Kommentare
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noch ein paar schritte hinaus in die natur bevor die nacht alle ritzen mit dem zartbitter des vergessens verklebt uns im traum durch das minenfeld der erinnerungen treibt da ist eine dunkle macht die meine welt spinnengrau färbt dem gute nacht lied den text raubt seinen klang unterdrückt die blühenden rosen am spalier zu schnell verwelken lässt ich weiß an das allein sein muss sich jeder selbst gewöhnen so wie man die hitze des sommers und die kälte des winters zu ertragen lernt mit wenigen tropfen licht den durst stillt
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Toastvergnügen | Adventtag 20
| erstellt von krampus.schatten- 5 Kommentare
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Toastvergnügen | Adventtag 20 Reingeschaut in die dritte Tür, das Kramperl hat Angst, hat aber den Elf dafür. Knarrend bewegt sich die Holztür nach innen, doch plötzlich steht nur ein Toaster drinnen. Das Kramperl ist enttäuscht genug, mit dem Toaster kann man nicht viel machen, kein Spaß, kein Erfolg, ein Tunichtgut. Doch lässt er es nun richtig krachen. Los schreit er laut, die TOASTPARTIE und alle essen mit Vergnügen. Toasts mit Kramperl's Soß' genügen. (C) [Bild] Hintergrund von Pixabay, bearbeitet von mir
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
Swallow pain
| erstellt von Aichi- 0 Kommentare
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Swallow pain Die Hände blutlos abgetrennt Das Elend in aller Dämmerung Finsternis aus dem Kopf geschnitten Doch fortwährend dem Erdenleben zugewandt Bleibt mein Innerstes geschändigt Auf alle Zeiten ein unheilbares Wrack Und die Fröhlichkeit verschluckt…
letzter Beitrag von Aichi, -
danke für den fisch
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
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ich spüre meine finger und zehen nicht mehr weiß nicht wie lange ich den kopf noch über wasser halten kann alle guten gefühle scheinen schon abgestorben zu sein die tiefe unter mir zupft bereits an den hosenbeinen saugt mit ihrem glitschigen maul an der wade ich schreie friß mich doch bis mir ein wellenschwall den atem raubt abgetaucht verlässt mich das leben als letzte luftbläschen die zum licht streben während ich tiefer ins dunkle sinke dort wartetet ein fisch der mich mit auf die reise nimmt
letzter Beitrag von Perry, -
Seelenleben
| erstellt von semek- 2 Kommentare
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Seelenleben Brennender schmerz durch dunkle einsamkeit abgelöst der gefühle dolch steckt in miener brust Mein herz scheint nicht mehr zu schlagen die realität durch der leibenden auge verzerrt Die asche meiner seele vom winde verweht der furcht grausame krallen schlagen sich in meinen leib Des lebens steinerne last ruht auf mir Gefangen in der seele kerker bau´ ich meinen sarg aus stroh die dornenkrone auf dem kopf
letzter Beitrag von semek, -
feedback jeder art Fauchend, giftig, hungrig
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Du bist gegangen mich loszulassen Und einen anderen statt meiner zu hassen Das was für dich Liebe ist Die Seelen deiner Beute wie Säure zerfrisst Es war nicht so schön wie von mir erdacht Meine Rosen welkten bei dir nach der ersten Nacht Deine Lust hat mich wie mit Messern zerschnitten Sag mir… wie viele vor mir haben ähnlich gelitten? Am Boden, fast nackt und geschunden Höhnend dein Salz in all meinen Wunden Ein weiser Narr bin ich, der sich darin wälzt Ich schinde hier, eigentlich nur mich selbst Merk dir meinen Namen, merk dir mein Gesicht Dein Schatten bin ich wo du stehst im Licht …
letzter Beitrag von Managarm, -
Aufrecht
| erstellt von Lichtsammlerin- 6 Kommentare
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Groß wollte ich sein aufrecht vor dir stehen ich sah nicht wie du schwanktest von kalter Gier getrieben wie du nach allem langtest das wagte dich zu lieben verblendet war mein Blick auf dich von schönen Lügen wie entstellt und doch warst du mein Held ich suchte dir gerecht zu werden wollte, dass mein Tun gefällt und lernte - Nein musste meinen Schmerz verbergen doch war der Mensch den ich dann sah nie der Vater den ich brauchte klein hat er mich fühlen lassen nicht aufrecht stehend sondern kniend dass ich lernte mich zu hassen gezwungen aus mir selbst zu fliehen lange Jahre brauchte ich um zu erkennen wer du bist …
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
Kein Gebet
| erstellt von Gretas Traum- 0 Kommentare
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Kein Gebet Die Melodie des Todes klingt, sie ist mir wie ein stummes Lied. Das weise Worte schüchtern singt und Sonnen hinter Bergen sieht. Der Himmel kennt mich leider nicht, die Pforten bleiben fest verschlossen. Schau her oh Gott, schau mein Gesicht, die Tränen die für dich geflossen. Verzeihe mir in dieser Nacht, den Zweifel, den ich bitter spürte. Das Herz das ich zu Grab gebracht, war das, mit dem ich dich verführte.
letzter Beitrag von Gretas Traum, -
feedback jeder art Dunkle Abgründe
| erstellt von curd belesos- 8 Kommentare
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Still liegt der See und glänzend wie ein Spiegel. Man spürt die Nacht langsam hernieder steigen. Kein Weltenlärm, nur abendliches Schweigen, im Schatten ihrer sanften, dunklen Flügel. Doch auch die Alben kommen bald und drohen, die Lebenshülle deines Seins zu brechen, wenn sie mit grauenvollen Stimmen sprechen, als seien sie dem Höllenschlund entflohen und hätten sich all gegen dich verbunden, um Leib und Sinn in ihren Bann zu ziehen. Dir fehlt die Kraft, dem Grauen zu entfliehen in diesen schwarzen, albtraumhaften Stunden. Dann liegst du da, in panischer Erregung, derweil die Angst sich in der Seele spreitet und das Erträgliche fast übersch…
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
Verrückt vor Sorgen
| erstellt von Freiform- 3 Kommentare
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Keinen Tag kannst du genießen wirst erdrückt von schwerer Last dabei will dein Leben niemand vermiesen ich weiß wie du deine Sorgen hasst Eigentlich scheint für dich die Sonne hast längst im Wohlstand ausgesorgt dein Hirn versteht nur nichts von Wonne all die Sorgen hat es sich geborgt Nur um dich verrückt zu machen dir keine ruhige Minute zu schenken man hört dich leider niemals Lachen könnte man nur deine Gedanken umlenken
letzter Beitrag von Freiform, -
Ungeliebt
| erstellt von Black Raziel- 1 Kommentar
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Ungeliebt Des öfteren bin ich allein. Die Liebe, wo mag sie nur geblieben sein? Nur trostlos, leer und ungeliebt ist alles, was zwischen diesen Versen liegt. So unästhetisch, schleimig, zäh erscheint es, wenn Leidenschaft der Langweil weicht und jede Stund der nächsten gleicht. © by black, 08.12.2009 -------------------------------------- "..." -------------------------------------- Verweise: Neurosen im Rausch (Vergiss dich nicht) Bei Verweisen in Kommentaren anderer werde ich mich bemühen, diese stets dieser Liste beizufügen.
letzter Beitrag von Aichi, -
AM ENDE DER VERGANGENHEIT ...
| erstellt von Jenno Casali- 0 Kommentare
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AM ENDE DER VERGANGENHEIT … heute gingen wir hinter dem ersten in still in schwarz die alten kumpel von einst heute gingen wir hinter dem ersten und die vergangenheit kam uns entgegen sie flackerte auf und flammte empor so nahe und jetzt so schier unvergänglich und fühlte sich an wie ohne zeit dazwischen heute gingen wir hinter dem ersten und die vergangenheit --- „bis dann demnächst “ raunte sie noch zage, entschwand und ließ uns mit ihr allein … © Jenno Casali
letzter Beitrag von Jenno Casali, -
feedback jeder art und bleibe still
| erstellt von SalSeda- 8 Kommentare
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Du sagtest Verzeih und ich habe verziehen als meine Wange brannte erlosch ein Feuer und ich wurde still Du sagtest Verzeih als die Spuren sichtbar wurden du fuhrst aus der Haut ich in das Schneckenhaus ganz still Du sagtest nie mehr Verzeih ich verwische die Spuren beginne zu zittern noch bevor deine Schritte zu hören sind bleibe still Unsere Gäste lächeln und sagen welch ein herrlicher Blumenstrauß wie sehr muss er sie lieben denken sie still Auf den Blütenblättern liegt der Schatten Verzeih in ihrem Duft liegt der Geschmack von f…
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art Gedankensturm
| erstellt von Atalante- 4 Kommentare
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Sorgen wirbeln durch meinen Kopf sie lassen mich nicht ruhen wie ein Wirbelsturm. Gedanken drehen sich im Kreis und kehren ständig zurück wie ein Boomerang. Und ich schreibe und versuche meine Gedanken in Worte zu gießen, meine Sorgen in Papier einzubrennen, und sie dort zu lassen. Bitte, nur eine Nacht.
letzter Beitrag von Atalante, -
Trauer - Definition ein Fremdnis, ohne Bekenntnis. Trauer - der Schmerz, vom Herz. Trauer - ein Leid, das bleibt. Trauer - Mit Tränen verbunden, im Kummer gefunden. Trauer – Ich hass, eng wie eine Gass. Trauer - Ich verspüre, wenn dein Stein berühre. Trauer - Ich nicht versteh, denn sie tut so weh. Ohne Trauer, wäre nicht derselbe, hätte nie jene Herzenskälte. Trauern, Ich tu allein, es soll so sein!
letzter Beitrag von Took, -
Bilder der Depression
| erstellt von Paula- 1 Kommentar
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Lautlos dringt die Schmerznatter in mein Gefühl. Das Blut von Wahnviren zersetzt, pocht in meinen Schläfen, während Sorgenwürmer den Verstand aushöhlen. Panikgeier attackieren die Psyche, paaren sich mit Trübsalseulen, die den Blick verschleiern. Beklemmungsschlangen, winden sich um meine Seele, Hoffnung erstickend. Angstpinnen weben Netze der Hysterie, in dem sich Wertigkeit verfängt. Die zitternde Psyche, lässt tausende Todessehnsuchtslarven schlüpfen . Der letzte Glücksmoment badet noch In meinem Angstschweiß.
letzter Beitrag von Paula, -
Glaube… dieses Wort das uns zwingt immer wieder hinzusehen Unglück und Tod bringt mit dem Wort, zu viel geschehen Glaube und in Gottes Namen so hat das kein Gott gemeint Attentäter und Mörder kamen in der Scheinheiligkeit vereint Vergewaltigt nicht nur dieses Wort was hat das mit Glauben zu tun früher, heute, hier und dort und wo die vielen Toten ruh`n woran kann man glauben an die Liebe, Hoffnung, Frieden Bibel, Koran verstauben Glauben,- zu viele vertrieben
letzter Beitrag von Rosenrot, -
feedback jeder art Walking-Ghost-Phase
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 4 Kommentare
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Der Tod macht sich lustig über mich Mit dieser Gnadenfrist als Hohn Unter Trümmern folgen Blicke Meinen wertlosen Schritten Nirgendwohin
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art Höhere Gerechtigkeit
| erstellt von gummibaum- 5 Kommentare
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Ein Stuhl stand ganz alleine da. Sonst war die Szene leer. Doch wenn er auf den Boden sah, dann sah er einen mehr. Er selbst blieb immer fest am Ort, der andre schritt um ihn von West nach Ost und über Nord, sobald die Sonne schien. Er selbst bewahrte stets die Form, der andre aber nicht, denn der war früh und spät enorm und mittags nur ein Wicht. Doch konnte auch der andre mehr und fühlte sich drum frei - Drei Dimensionen hatte er. Der andere nur zwei…
letzter Beitrag von gummibaum, -
Rabenstein
| erstellt von Beteigeuze- 2 Kommentare
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Auch ein betagteres Gedicht, welches ich als Hommage an Edgar Allan Poe schrieb. Es hat sich unter meinen Gedichten mittlerweile als Evergreen gemausert, da es zu einem meiner bisher beliebtesten zählt (was sich sogar mit meinem eigenen Empfinden trifft). Rabenstein Meines Sternes lichte Runden bahnten in die Abendstunden, Alle Sehnsucht schloss die Lider, grau schlief meine Liebe ein. Nichts und niemand kann behalten, was sich Schicksals Klauen krallten; – Doch auf einmal Lichter wallten rundherum in hellem Schein. Vor mir lag, vom Stern gefallen, in dem hellen Lichterschein – Schwarz und glatt – ein fremder Stein. Tief in meine Lebenssc…
letzter Beitrag von Beteigeuze, -
feedback jeder art ...als könnt sie über Wolken gehen
| erstellt von Managarm- 4 Kommentare
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Neun Jahre war das Mädchen alt als es verschwand, in diesem Wald die Spur, die konnte man noch sehen es war nicht schwer, ihr nachzugehen sie hörte auf, vor einem Baum verschwunden, wie in einem Traum nirgendwo war was zu sehen ...als könnt sie über Wolken gehen seitdem erzählt man von dem Hain er hätt ein kleines Töchterlein das konnt zwar nicht gefunden werden doch man glaubt, es lebt bei Zwergen Ein kleines Mädchen rennt ums Leben die Nornen weinen und sie weben auch sie wird man nicht wiedersehen ...als könnt sie über Wolken gehen …
letzter Beitrag von Managarm, -
feedback jeder art Das Mädchen
| erstellt von Sunny__- 1 Follower
- 7 Kommentare
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Seht dort das Mädchen am Fenster stehen, in ihren Augen ein stummes Flehen. Sie möchte so gerne in die Außenwelt, möchte die Sonne spüren, die sie erhellt. Sie drückt ihre Handflächen an das Glas, zwischen ihren Fingern wünscht sie sich grünes Gras. Sie schnauft die modrige Luft des Raumes aus und verflucht innerlich dieses alte Haus. Die Bäume bewegen sich im Wind. Sie bewegt sich mit ihnen und wundert sich, wie biegsam sie sind. Sie hat schon vergessen, wie sich die Luft anfühlt, hat vergessen, wie diese die Wangen kühlt. Ihr Blick wandert zu den Blumen, die ihre Köpfe …
letzter Beitrag von Sunny__, -
feedback jeder art Angst
| erstellt von Carlos- 5 Kommentare
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Auf der anderen Seite der Straße üben Jugendliche mit ihren Rollerskates schnelle bedrohliche Autos rasen an mir vorbei Ich warte auf den Bus ich habe Angst Rheinschiffe fahren anstatt Touristen kleine gelbe Traktoren Ich setze meine Maske auf der Bus wird bald da sein
letzter Beitrag von Carlos, -
wie du mir so ich dir
| erstellt von Sofa1991- 1 Kommentar
- 996 Aufrufe
Mit einem Beil in meiner Hand Schaue ich auf dich gebannt. Einst warst du tief in meinem Herzen. Hinterliest mir damals Schmerzen. Nun tuh ich dir erstmals weh, Damit ich deinen Eindruck seh. Du sollst wissen was du tatest, Als du mich verraten hattest. Nun siehst du aus fast wie ich. Ich seelisch und du äuserlich.
letzter Beitrag von Hippolyt, -
der eine Clown
| erstellt von Walter C.- 2 Kommentare
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Verkleidet und geschminkt Verdeckt Er sein Gesicht Im innern nach außen Dies nicht zeigen will So schaut Er nach außen Sein Lachendes Gesicht Keiner es erahnen läst Was in ihm innen steckt Tanzend zieht er vieles Sein Humor ist so groß Dass Kinderaugen lachen Das zählt nur für ihn Lasse ihn niemals alleine Schenke nun etwas von dir Damit er weiß - dass was er tut Nicht umsonst auch ist.
letzter Beitrag von Walter C., -
Verloren
| erstellt von TommyJaeseong- 0 Kommentare
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Sie schreien, die verlorenen Seelen, irren rastlos und einsam durchs Nichts. Die versprochene Belohnung bleibt aus, und alles wird nichts. Sie irren durch die schwarze Kälte, blind, taub, stumm, ihrer Sinne beraubt. Sie können nicht mehr denken, und doch spüren sie, dass ihre Existenz verging. Und sie sehnen sich nach Leben, egal wie schrecklich es doch sei, doch kein Schritt kann diesen Abhang überwinden. Und sie irren umher, Jahrhunderte, ohne es zu spüren, und doch spüren sie, dass es aus dieser Hölle kein Entkommen gibt, denn sie haben diese Welt verlassen, ohne über das Ende nachzudenken. © Tommy Böhmer
letzter Beitrag von TommyJaeseong, -
feedback jeder art Die Brück' am Tay
| erstellt von gummibaum- 2 Kommentare
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Ich bin die größte aller Brücken. Auf meinen Schultern rollt der Zug hoch übern Fluss. Doch hat mein Rücken durch Pfusch beim Bau kaum Kraft genug. Die Winde spüren, dass ich wanke. Wie böse Hexen lachen sie, und boxen sie mich in die Flanke, vibriert das Eisen bis ins Knie. Seit Weihnacht sind sie ganz verschworen und wachsen heute zum Orkan. In früher Nacht steh ich verloren und harr des letzten Zuges Nahn. Vom Brückenhaus erreicht mich Schimmern. Der Lichterbaum will wohl im Spuk dem Brückner etwas Hoffnung zimmern - Lenkt doch sein eigner Sohn den Zug. Da naht er sich, die Gleise beben und singen nun im Sturm ihr Lied. Mir schwi…
letzter Beitrag von gummibaum, -
Verschwommen - meine Gedanken, mein Gehirn - leer, gleichgültig - meine Gefühle. Im Loch Da unten Das bin Ich. Ich schreie - niemand antwortet. Aufgegeben, Plan vergessen, das Loch ist bequem. Träume gefressen, fett geworden, Liegengeblieben. Umhüllt von Watte - Stille Nichts gemacht, nichts geschafft. Da ist die Leiter, sie ist so lang. In der Ferne, schreiende Gedanken - fett und müde. Will ich überhaupt hier raus - aus meinem Loch? Weiche Watte. Ich hoffe auf die Revolution, den gedanklichen Bürgerkrieg. Erhebe dich. Spuck die Träume aus. Hol dich hier raus. Gib dir mehr Ponyhof.
letzter Beitrag von Julie, -
Der Geist In der Stille der Nacht kommt der Geist. Und er lacht mit seiner fiesen Fratze! Schattenspiel, ein Gesicht hinter dem Rollo, erkenne ich dich nicht, aber mein Herzchen hämmert! Du machst mir Angst und weiß nicht, was du von mir verlangst in all diesen Nächten. 26/06/09 mystic Gruß! mystic
letzter Beitrag von mystic, -
Momente aus dem Leben
| erstellt von AlexInBlack- 3 Kommentare
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Die Verborgene Seite eines Photobuchs Jahr 3 Ich habe dieses Photo gefunden, es ist mein ältester Besitz. Schwarz-weiße Schönheit in Mutters jungem Anlitz. Der kugelig runde Bauch, ich erinnere mich genau, ich war drei und du warst das Weihnachtskind, es sind nur Stunden bevor du geboren wirst, schwarzes Haar und Deckchen blau. Jahr 9 Ein Prachtessen in diesem Jahr, schöne Kleider, schwarzer Anzug, eingeladen waren Freunde, Kollegen, Nachbarn, die ganze Schar. Hähnchen, Kartoffeln, Erbsen, Brötchen und Reis. Dein halbes Gesicht verdeckt die Schüssel Mais. Wir standen eng, gequ…
letzter Beitrag von AlexInBlack, -
- 3 Kommentare
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Die Zeilen der Liebe und Lust -Das Ende aller Süchte ruft- Verschlossen, versiegelt, von niemand erwähnt, vom Gifte der Trauer gebunden, gelähmt, verbleibt ein Geheimnis im Tiefen versteckt und wartet seit jeher, dass man es erweckt. Im letzten der Träume, vergangene Nacht, ist dieses Verdrängnis von Neuem erwacht. Ein jüngerer Dichter, als ich es heut' bin, verfasste drei Worte mit deiner im Sinn. Beim Blick in den Spiegel, da wurd' mir dann klar, dass dieser, noch Jüngling, mein Eigen einst war. Erschrocken, versunken, vom Ekel gerührt, wird dieser Gedanke gezielter verführt. Ich schrieb dir die Zeilen der Liebe und Lust, doc…
letzter Beitrag von Knigg3, -
Flutwellen
| erstellt von wolfgang.jatz- 3 Kommentare
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Flutwellen Warum tu ich mir das an den Lärm vom Crash ? Vielleicht weil er mir so vertraut ist von unserer Autobahn an der wir wohnten in der Jugend und mein Bruder immer noch Wir Masochisten aus München.
letzter Beitrag von Schreibfee, -
ohne netz auf dem boden der tatsachen
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
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fühle mich als wäre ich der letzte mensch auf erden taubstumm zurückgelassen auf einem planeten ohne kommunikation gehetzt laufe ich durch leere straßen über plätze rufe von höchsten häusern doch nur die stille schenkt mir ihr lautloses echo schwer zu glauben dass außer mir keiner den digitalen supergau überstanden hat oder erlebe ich nur einen analogen traum
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Des Lebens müde
| erstellt von Tulpe- 12 Kommentare
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Die Jacke säuberlich gefaltet sie an der Brüstung hängen ließ gepflegt und elegant gekleidet als sie sich von der Plattform stieß. Schier endlos stürzt sie in die Tiefe ein viel zu kurzes Leben lang es schien als ob sie jemand riefe und ihr das Lied vom Tode sang. Sie schlug mit aller Härte auf und alle Knochen brachen doch blieb sie außen unversehrt als würd sie friedlich schlafen. Und wie ein Engel schwebte leise ihr weißes Halstuch hoch hinaus ein letzter Gruß von ihrer Reise es war das allerhöchste Haus.
letzter Beitrag von Denios, -
Wunsch eines verlorenen Menschens
| erstellt von Poeticphil- 2 Kommentare
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Ein Mann der sagt das er sich was wagt, hat entweder in seinem Leben versagt, oder nix zu verlieren, zumeist wegen innerlich quälenden Viren!!! Sie Fressen ihn, erpressen ihn, er solle mit seinen Bösen Fantasien dienen. Erst zögert er, überlegt, sind sie für mich der richtige Herr? Kommt aber dann zum Entschluss! Was soll’s für mich zählt im leben eh nix mehr! Er dient dem bösen Herr tag ein, tag aus, für ihn war es befreiend, endlich war der Frust raus, Beim ausführen einer dieser Fantasien, ist ihm mal ein Wunsch erschienen, er würde sich gerne dem zwang der Viren entziehen, Fliehen! In eine schönere Welt! Die ihn hält! An einem sozialen stand, v…
letzter Beitrag von Poeticphil, -
feedback jeder art Städterszenen
| erstellt von Dionysos von Enno- 8 Kommentare
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Einbahnstraßen sind Erfindungen der Stadt Ein Mann, der keinen Brunnen hat, folgt, wohin das Wasser rinnt Laternen lauern in der Stadt Riesige Tiefseetiere im Dunkel einer Kunstlichtsphäre auf den, der keinen Namen hat Irrlichter in der Städternacht, tief in die blanken Augen eingestrahlt Ständige Helligkeit bezahlt von einer dunklen Macht, die Einbahnstraßen kennt und Parkverbote; rote Ampeln, Verkehrstote Die Kälte, die wie Feuer brennt Ampeln sind Erfindungen der Stadt Ein Mann, der keine Sterne hat, folgt wohin das Kunstlicht blinkt
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art flüsterzeiten
| erstellt von Perry- 9 Kommentare
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flüsterzeiten als wir unter girlanden saßen unsere augen sich einander zuwandten da ahnten wir nicht wie schnell dunkle wolken aufziehen würden während wir dem geläut der hochzeitsglocken lauschten standen alltag und vergänglichkeit bereits spalier draußen vor der kirchentür was bleibt sind namen und bilder manchmal ein flüstern im duftenden flieder unter dem wir zu später stunde dem gewesenen gedenken flüsterzeiten.mp4
letzter Beitrag von Perry, -
Between us
| erstellt von Aichi- 2 Kommentare
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Between us Zwischen uns liegt diese Brücke Sie scheint brüchig zu sein Doch gehen wir jetzt nicht vorwärts, werden sich unsere Hände nie berühren Zwischen uns liegt der Schmerz der Vergangenheit Er scheint beständig zu sein Doch halten wir jetzt daran fest, werden unsere Herzen nie geheilt werden
letzter Beitrag von Aichi,
