Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
-
feedback jeder art Advent, Advent
| erstellt von Cheti- 5 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Advent, Advent, ein Herz, das brennt im kühlen Licht; es ächzt und bricht von Schmerzen heiß im kalten Eis, wenn dann und wann ein junger Mann sich frisch verliebt. Der Winter gibt ihm keinen Trost und lacht erbost, wenn ungehört der Knabe schwört den Sehnsuchtseid der schönsten Maid. Kein Blick, kein Tanz, ein welker Kranz bleibt nur dem Knecht. Es geht im schlecht! – Und wieder Krieg durch die Musik: balladenreich und minnebleich. Er will doch bloß der Liebsten Schoß im trauten Heim und sperrt sie ein in seinen Traum: Ein dunkler Raum, wo Schattengift die Schönheit trifft. Nur …
letzter Beitrag von Cheti, -
Das Meer ist gierig
| erstellt von Lichtsammlerin- 5 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Das Meer ist gierig hat deine Träume erst gewiegt dann in die Tiefe sinken lassen hat dich auf Gischtkronen getragen dann leis dein Herz ertränkt die Steine schlugen noch am Meeresgrund die mit dir sanken dorthin wo es dunkel war. Du wusstest es längst und deine Augen schlossen sich vor dieser Zeit verschlossen sich das Meer ist gierig die Felsen in der Brandung wie Spielsteine im Rad des Schicksals im Kampf gegen Titanen warst du das Leben so nah am Tod und Gischtzungen leckten schon die Haut im Spiegel die Mondin. Manchmal verschlingt das Meer lächelnde Menschen. Spuckt sie aus mit Salz im Haar Kristalle auf…
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art Schein Heiligkeit
| erstellt von Letreo71- 6 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Anscheinend bin ich heilig, mir dämmert' s, klar, ja freilich und hoff, dass es verzeihlich, zu leben immer nur zum Schein, ich sollte maßvoll dankbar sein, doch leuchtet mir das gar nicht ein. Die wollten mich nicht haben, mich liebend gern vergraben, trotz meiner guten Gaben, das nur, weil ich nicht glaubte und ziemlich frech behaupte, dass man mich einst beraubte. So flamme leuchtend auf mein Licht, dort wo des Messers Schneide bricht, wirf Asche mir ins Angesicht und obendrein aufs Häuptelein, wie kann ich nur so maßlos sein, zu leben immer nur zum Schein. Mi…
letzter Beitrag von Letreo71, -
ruhepause am ufer sitze ich, warte auf die fähre, die nur alle lebenlang übersetzt. neben mir schmücken blumensträuße, in irdenen vasen, mein aufgebahrtes. in den bäumen kapuzenvögel, sie stimmen gregorianische choräle an und es öffnen sich türen vergessener gedankengruften. auf dem fluss ein schleppverband, bunte wäsche flattert wie wimpel, auffliegende schatten werden zu tauben und ich schultere meinen tag neu.
letzter Beitrag von Perry, -
Ewig
| erstellt von Miss Rainstar- 0 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Ewig Wie Monster in mir sind die Worte in dir im Hals stecken gebliebene Fragmente eines Morgens aus blendend weißem Schnee Die greinenden alten Männer unterm Baume hockend, wie die Krähen im Geäst meiner Gedanken sondern sie die Teile eines aufgebrauchten Puzzles aus In ihren Händen gerinnt mein Leben im Fluß gestauter Gedankendämme brüten die Monster über abgeschlagenen Händen, die noch immer um die Gnade einer weiteren Nacht bitten
letzter Beitrag von Miss Rainstar, -
feedback jeder art Licht und Schatten
| erstellt von Sonja Pistracher- 2 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Gedanken, die meine Seele erreichen beflanken Gefühle und reichen nicht aus, um den Schmerz zu zähmen, weil sie den Verstand mir nehmen. Gedanken, die den Kopf verwirren wanken leicht im Schatten der Nacht, um die Stille zu brechen und mein Sein zu schwächen. Nur das Licht kann mir Wärme schenken, das sich erbricht beim Senken der Nebel ins Tal und reicht weit hinein in meine Unendlichkeit.
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
Schmerzwerk (Obsessionen meiner Seelenbleibe)
| erstellt von Black Raziel- 2 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
------------------------------------------------------------------------------------------------- Textversion: Schmerzwerk -Obsessionen meiner Seelenbleibe- Sinke mit mir in die Tiefe, press dich tief in meine Venen. Spare jeden Abschiedsbriefe, folge lieber deinem Sehnen. Treibe mit mir in Gedanken - Stürze in das Schmerzenswerke, überwinde alle Schranken - bis ich keinen Schmerz mehr merke. Handle frei nach deinen Lüsten, bringe uns in das Finale - ramme zwischen meinen Brüsten - kalten Stahl, das letzte Male. Sei bitte bitte hart zu mir - besorge ich es danach dir. Geöffnet sehen Augen nur die wahre to…
letzter Beitrag von TEP, -
Ein grauer Himmel, ein ruhiger Ton, gleichmäßig - macht sich breit in mir, selbst das weiße Papier blendet mich, das Rauschen der letzten Blätter, die Elstern stumm, traurig ,trist ihr Schreiten. Es wurde Zeit, die letzten Wochen zermürbend, Auszug, Umzug, Kämpfe, Krämpfe, ständiger Kampf - keine Dummheit zu begehen, nur nicht überbewerten, klammere mich an die Weisheit wie ein Ertrinkender an seinen Retter. Liegestütze, Meditation, Lunge aus dem Hals rennen, Rotwein mit Buttermilch, Kräutertee, flüssig oder trocken, nichts hilft gegen das unablässige pulsieren, 2 fingerbereit unterhalb des Sonnengeflechts - im Sekundentakt. …
letzter Beitrag von Ed Zend, -
Daddy I MISS YOU
| erstellt von Vanessa S- 1 Kommentar
- 1,1T Aufrufe
Papa ich vermisse Dich Hier sitz ich nun und denk an Dich. Mein Herz tut weh, ich seh Dich nich`! Schließe meine Augen, sehn mich nach Dir. In Dunklen erahn ich Dich, streckst Deine Hände aus zu mir! Ich halte Sie fest, lass Sie nie wieder los! Öffne meine Augen, aber wo bist Du bloß? Komm wieder her zu mir, ich brauche Dich! Will dich auch mit offenen Augen wieder seh'n, lass mich doch nicht im Stich. Schweb bei Dir auf "Wolke Sieben", nimm mich doch mit Hinauf zu meinen Träumen und lass uns gemeinsam in den Himmel fliegen. Ich vermisse dich, brauche Dich, liebe Dich, auf immer und ewig !!…
letzter Beitrag von Knigg3, -
Der Kopf ist leer und kein Gedanke kann gegriffen werden Unruhe bemächtigt sich meiner, worin wird dies enden? Und Chaos herrscht! Die Zeit entfleucht allem Dasein, wie Luft aus meinen Lungen Oh wie gern würde ich wieder einmal atmen, so ungezwungen Und Chaos herrscht! Ich vermisse den jungen Wind, geboren in Frühlings Sphären Ich erwarte ihn bald, auf das mein Geist wird sich klären. Ende in Sicht! Mögen alle Stimmen verstummen ohne Wiederkehr Auf das die Lieder der Stille erklingen und ziehen umher Ende in…
letzter Beitrag von Tulk, -
feedback jeder art Das war der Gipfel
| erstellt von Carry- 4 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Hamburg die Sonne brennt Polizei mit Helm in voller Montur Stunde um Stunde im Einsatz gegen Chaos und Gewalt während in andächtigem Lauschen im neuen Prachtbau Freude und Götterfunken beklatscht werden Danach brennt mehr 2017-07-27 CM
letzter Beitrag von Carry, -
Roter Faden
| erstellt von Yue- 2 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
In Sekunden hast Du meine Sinne gestohlen. Den zuckerner Sturm über mich gebracht. Mein Leben bestand bis dahin daraus, den roten Faden einzuholen. Gesponnen durch elterliche Wacht. Du hast ihn zerschnitten, achtlos und leicht. Ich hab mich dem willig ergeben. Und einfach gemacht, das mir die Realität nicht mehr reicht. Ein wilder Rausch an seiner statt, ersetzte ab da alles Streben. Wilde Gier und ein Höhenflug folgten, ich gab Dir meine Hand. Schon damals wusste ich instinktiv wie es endet. Doch nicht nur der Faden war zerschnitten, in Fetzen da auch schon mein Verstand. Seitdem habe ich gern und bewusst, jede Sekunde an Dich verschwendet. …
letzter Beitrag von Yue, -
Zum Geleit
| erstellt von eisenmann- 2 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Ihre Schönheit duftet ihm entgegen Und mit Träumen im Blick Haben sie im Gras gelegen Für einen Augenblick Der Anmut der ihr Sein durchströmt Auch seine Venen flutet Eine lange Brücke überquert den Fluss In den sein Herz verblutet Er hat niemanden, niemanden der noch lebt Brennt herunter wie eine Zigarette Sie tanzt noch voller Anmut und Leben An ihrer Grabesstätte Auf dem Fluss spielt die Sonne mit Millionen Perlen Wenn ihr Sein gegenwärtig ist So dass er in manchen Stunden Ganz einfach vergisst was ist
letzter Beitrag von eisenmann, -
Bogenschlagend
| erstellt von Petra Pan- 1 Kommentar
- 1,1T Aufrufe
Das Unglück es bereichert sich An dir und mir Macht zuerst roh Auf Dauer stumpft es ab Tragik in rauem Papier verpackt Weiter geht’s nur anderslang, ein Weg ein Steg ein neuer Anfang. Doch das was mit Liebe innerlich zerriss Bleibt wohl mit dem Herz im Klang Schummelt sich immer wieder ein Kann sich selbst an guten neuen Tagen Mit dem bloßen Geschmack der Tränen Einen wieder beleben und kurz und gläsern erscheinen wie ein Regenbogen darüber ganz klein Ein kommen und gehen in diesem Leben Ein fühlen streicheln und treten Scheinbar unberechenbar bis zum Vergehen Denke ja, wie man sich’s vor stellt wird es geschehen Solange bis …
letzter Beitrag von frecherDAX, -
Träume ohne Realität
| erstellt von Aileen- 2 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Ich finde Liebe In Träumen Die sich in meiner Realität verlieren Ein Verlust an Zeit Macht den Tag erträglicher Wenn ich nach einer Stunde voller Tränen In deinen Armen liege Und es doch nur meine eigenen sind Die irgendjemanden halten Der irgendjemanden hinterherweint Der sich irgendwann in der Liebe verloren hat Und nun zurück zur Realität findet
letzter Beitrag von Freienweide, -
Im Zug
| erstellt von Blaue Raupe- 2 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Bewachsene Schienen, Überfluten den Weg; Und zwischen jungen Blättern Verrosten alte Erinnerungen. Ich berühre das kalte Glas, Blicke - auf den schwimmenden Weg; Zwischen meinen Fingern rinnt - In silberner Seide : die Zeit.
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
Grabbesuch
| erstellt von Jools- 2 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
In den Straßen und den Haltestellen Werden Fotoalben schnell zitiert. Ausgebrannte Briefkästen bekommen Manchmal noch verirrte Post gesendet. Namensschilder rosten, Blumen welken, Druckerschwärze wird verblassend braun. Tische wanken dicht bedeckt mit Flaschen Einsam gähnend durch das Morgengrauen. Kapitäne winken von den Brücken, Tauben überziehen dicht den Platz. Glocken hallen durch die Fasern dieser Stadt, vom Hafen zum Hotel für Stunden. Doch ich stehe regungslos aufgewühlt, Gefühls-betrunken, hier und träume von den alten, Tagen. In der Hand dein kleines Goldrasiermesser voll Spuren So vertrauten trocknen Bluts.
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
feedback jeder art was bleibt
| erstellt von Létranger- 10 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
die Zeitung legst du gelangweilt zur Seite der Küchentisch schweigt dein Kühlschrank will nichts wissen wozu worüber reden den Körper ausziehn endlich nicht mal Erinnerung doch dein hungriges Herz wird weiter schlagen und dein Schatten sitzt nachts am Küchentisch und schweigt lange nach dir
letzter Beitrag von Létranger, -
feedback jeder art Angst
| erstellt von Ponorist- 3 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Angst Angst kennt keine Gründe fährt Bahnen, Knochenbrecher, dreht den Fleischwolf durch den Bauch, die Eingeweide durch die Augen Bis es alle sehen Furcht tut sich gern kund, lässt Angreifer, die Rächer, die dann nicht kommen, bittere Schmach, den Körper auszulaugen, nie mehr wieder gehen Stirbt niemals zuende Schutzschild aufgefächert Sinne, weißglühend verbrannt zu Rauch, Unschönheiten aufzusaugen, kann ihnen nicht widerstehen Bewahrt nicht vor der letzten Stunde Leben, ein giftiger Becher, hindert, es zu trinken, auch wenn der Welt, nach innen fau…
letzter Beitrag von Letreo71, -
feedback jeder art Toastvergnügen | Adventtag 20
| erstellt von krampus.schatten- 5 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Toastvergnügen | Adventtag 20 Reingeschaut in die dritte Tür, das Kramperl hat Angst, hat aber den Elf dafür. Knarrend bewegt sich die Holztür nach innen, doch plötzlich steht nur ein Toaster drinnen. Das Kramperl ist enttäuscht genug, mit dem Toaster kann man nicht viel machen, kein Spaß, kein Erfolg, ein Tunichtgut. Doch lässt er es nun richtig krachen. Los schreit er laut, die TOASTPARTIE und alle essen mit Vergnügen. Toasts mit Kramperl's Soß' genügen. (C) [Bild] Hintergrund von Pixabay, bearbeitet von mir
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
windstill auf dem fluss ziehen segelschiffe der mündung entgegen. wie aus einem gemälde jan van os entflohen treiben sie aufs meer hinaus. ich nehme den brief aus der flaschenpost, die ich mir vor jahren selbst geschickt habe. manches kommt erst an, wenn bereits schnee auf den hängen liegt.
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Gedankensturm
| erstellt von Atalante- 4 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Sorgen wirbeln durch meinen Kopf sie lassen mich nicht ruhen wie ein Wirbelsturm. Gedanken drehen sich im Kreis und kehren ständig zurück wie ein Boomerang. Und ich schreibe und versuche meine Gedanken in Worte zu gießen, meine Sorgen in Papier einzubrennen, und sie dort zu lassen. Bitte, nur eine Nacht.
letzter Beitrag von Atalante, -
Sieben Leben
| erstellt von Paula- 2 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Ich bin der Bach, der seine Quelle sucht, Oder auch Zuflucht im Meer. Im Augenblick versickere ich im Sand. Orientierung fällt mir schwer. Ich bin die Blume, die die Sonne sucht, Oder nur ein Hauch von Licht. Im Augenblick versinke ich im Dunklem, Wo meine Kraft zerbricht. Ich bin die Katze, die eine Zuflucht sucht, Oder auch die liebevolle Hand. Im Augenblick verzweifele ich, Weil ich keinen Menschen fand. Ich bin dass Kind, das seine Mutter sucht, Oder nur die Erinnerung an sie. Im Augenblick ich einsam bin, Doch aufgeben werde ich nie. Ich bin ein Mädchen, dass Freunde sucht, Oder auch nur den einzigen Freund Im Augenbli…
letzter Beitrag von Paula, -
Angerbak-Deine letzte Ruhe( meine schöne Truhe)
| erstellt von Angerbak- 0 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Es wurde Ruhig, um Dich, umgeben von AbSOULOUTER Dunkelheit/ UN-Sichtbar als löste sich dein, Sein auf im Nichts, blicke Hinab/ kenne deinen Ort, Doch stand ist nicht möglich, dein tiefes Leid/ Reicht, etwa 4 meter hinab, steine erde und da dein sein verpackt Du bist LEID/ Mir ist VOLLKOMMEN, Bewusst wo du bist. Du hockst, Riechst du den FRust, du verbeitest in/ Riechst du die Angst,der untergrund stinkt dort unten aus der KIST, Die Drückt auf dich, Drückt dich hinab/ panisch wirst du, wie kaltausgetriebene SUCHT, guck/ Doch dein blick, sieht nur Dunkel am tag, Zeit hat verlassen diesen Ort/ die hocke besteht keine dauer, liegst du da in deinem kleinen Gr…
letzter Beitrag von Angerbak, -
Auf einen letzten Dialog
| erstellt von Botty- 2 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
highlight=#400000Ich warte auf die meine Stunde und überdenke jede Sünde. Das Weltbild voller Niedertracht hat mich des Lebens müd gemacht. Die Augen schließen, ich schlaf ein. Seh ne Gestalt mit grellem Schein. Spricht noch bevor sie sich enthüllt: "Deine Rolle ist erfüllt" Ängstlich schrecke ich zurrück. Doch sie nährte sich ein Stück. Vor mir stand ein großer Reiter. Mit strammmen Pferd an seiner Seite. Führt mit der einen Hand sein Schwert, mit der andren sein Gefährt. Kurz darauf sah ich mich sacht, in einem Garten in der Nacht, mit ihm spaziern entlang dem Fluss. Zog kalte Luft in meine Brust, "Ich bin sehr alt und auch sehr we…
letzter Beitrag von Botty, -
Niemals wieder
| erstellt von mystic- 2 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Niemals wieder Niemals wieder werde ich deine Stimme hören in Lachen wie in Trübsal. Das Glitzern deiner Augen ist erloschen, verflossen auch deine letzte Träne der Seele. Zusammengesunken deine Schultern schultertest du doch mühelos jedermanns Leid, während deines wuchs schwerer bei jeder Gelegenheit. So liegst du wohl da- seelenlos und leer- ich bemerke still deinen Anteil in mir und gebe dir diesen -meine Träne- zurück. Für Rainer 26/03/09 Gruß! mystic
letzter Beitrag von mystic, -
feedback jeder art Albatros
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 3 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Hilf dir selber, höre ich Aber ich schaffe es nicht Ich falle, aus Sturmwolken angeschossen Durch die Brust ins Herz getroffen Blei vergiftet mich Hinab ins Meer stürze ich Kaltes Blut mit Salz vermischt Wo sind meine Gedanken heut... Von Wellen erschlagen Sie machen mich verrückt Taufen mich im Unglück Ich wollte nur einmal das Meer sehen Niemals darin untergehen Und wo warst du... Als ich dein Licht im Sturme brauchte? War nur zum Sterben dir genug Im Rücken steckt dein Messer Hast du es geschliffen gut Und mit Gallensaft poliert Bitter gemacht hast du mein Blut Nie mehr …
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
abgeweidet
| erstellt von Perry- 4 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
noch spüre ich die steife der nacht in den gelenken suche nach halt an der verblassende mondsichel trete schließlich ernüchtert den abstieg ins tal an in der mittagssonne lege ich mich erschöpft ins gras gebe mich dem müßiggang des alters hin entspreche längst nicht mehr dem ideal menschlicher nützlichkeit auf den hangwiesen beweiden bergschafe mit hingabe das licht des späten sommers ich fühle wie langsam der sinn des lebens aus meiner faltigen hülle weicht
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Dem Danach geschuldet
| erstellt von Sonja Pistracher- 3 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Momente will man nicht geschenkt die es gilt trotzdem still zu leben, selbst die Tragik scheint gelenkt es gilt sich ihr oft zu ergeben. Überwindung, die wir finden heilt die Seele im Danach, träge will sie uns verkünden, was im Herzen lieget brach. Erinnerung ist zu bewahren dank der eig´nen Willenskraft weil es gute Zeiten waren, die gelungen, die geschafft. Ein Wiedersehen werde einst unserer Seelen Wonne heben, als ein Stern bis dahin scheinst du mir ganz hell in dieses Leben.
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
feedback jeder art Die Diagnose
| erstellt von Tulpe- 9 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Wie still vergeht die Zeit im Dunkel der Nacht, alles Bangen, alles Hoffen, sinnlos verbracht. Kein Leid mehr ertragen, nimm Abschied mein Kind, hätt so viel noch zu sagen, die Zeit, sie verrinnt. Ich gehe mit Bedacht, heut ist des Lebens letzter Tag, die Sonne lacht. Ich bin noch nicht bereit, doch lass ich deine Hände los, die Seele schreit.
letzter Beitrag von Tulpe, -
Das unbekannte Tier
| erstellt von mystic- 2 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Hallo! Ich habe das Geschriebene hier eingestellt, es darf aber auch ins Labor, wenn es so sein soll. Gerade kann ich wieder wenig in Worte bringen- es geht grad nicht so gut. Das unbekannte Tier Panik ergreift mich, und ich begebe mich auf die Flucht wie vor einem bösen Tier, dass mich mit Gier verfolgt. Kein rettender Baum, kein Ufer, kein Mensch ist mir in Sicht, mich schützend zu halten in Sicherheit. Nicht die Wahrheit macht mir Angst, sondern der falsche Verdacht. Kann ich mich doch nur auf Gefühle berufen, die wahr sind aber mir keinen Weg zeigen zurück, um zu sehen, was das Tier ist. 10/05/09 mystic …
letzter Beitrag von mystic, -
Aufrecht
| erstellt von Lichtsammlerin- 6 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Groß wollte ich sein aufrecht vor dir stehen ich sah nicht wie du schwanktest von kalter Gier getrieben wie du nach allem langtest das wagte dich zu lieben verblendet war mein Blick auf dich von schönen Lügen wie entstellt und doch warst du mein Held ich suchte dir gerecht zu werden wollte, dass mein Tun gefällt und lernte - Nein musste meinen Schmerz verbergen doch war der Mensch den ich dann sah nie der Vater den ich brauchte klein hat er mich fühlen lassen nicht aufrecht stehend sondern kniend dass ich lernte mich zu hassen gezwungen aus mir selbst zu fliehen lange Jahre brauchte ich um zu erkennen wer du bist …
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
Du fehlst mir
| erstellt von Rosenrot- 2 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Du fehlst mir Hundert Anrufe nur keiner von Dir Hundert Gespräche nur keines mit Dir Hundert Glückwünsche nur keiner von Dir Hundert Tage nur Du kommst nicht zu mir Hundert Gedanken von mir zu Dir Hundertmal ein Neuanfang und dann Hundertmal das Ende neue Wände Hundertmal fehlst Du mir
letzter Beitrag von Rosenrot, -
In einem ende dieser erde...
| erstellt von Sofa1991- 1 Kommentar
- 1,1T Aufrufe
In einem ende dieser Erde, Wo scheint die Sonne hoch empor, Sitzt ein Mädchen still und leise Sitzt und weint in Mutters Ohr Sie klagt über verletzte Seele, Über Schmerzen die sie fühlt. wWe sehr das Leben sie doch quäle, Wie sehr ohr Leben sich nicht rührt. Die Mutter spricht zu ihr: "Mach dir mal keine Sorgen, Das Leben birgt noch viel für dich, Erwarte mal das Morgen." So sitzt sie da und wartet noch, Sie weiß es wir geschehen. So weiß sie doch Sie kann nicht in die Zukunft sehen.
letzter Beitrag von Black Raziel, -
feedback jeder art mit dem Tod auf Wanderschaft
| erstellt von Amadea- 4 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Wolken, dicht zurechtgeschoben, Regen perlt bereits von oben, und ich muss die Schuhe binden, um den Berg zu überwinden. Wasser tropft. Das Regenwetter klopft Gedanken auf die Blätter. Rege strömen mir Gedanken und mein Berg beginnt zu wanken. Donnernde Gedankenblitze, schwitzend will ich nur zur Spitze. Lauf mit Wasser um die Wette, Bäche quellen aus dem Bette. Längst verschwunden sind die Wege, weggespült sind alle Stege. Und wie Murmeln rollen Steine grollend mir um meine Beine. Wasser drückt mit nasser Schwere, als ich einen Strom durchquere, auf zwei Brocken, die i…
letzter Beitrag von Amadea, -
feedback jeder art E wie Einsamkeit
| erstellt von Cheti- 2 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Sag, wer hat mein Schicksal gelenkt? Seel' verschenkt; Mich versenkt; Deine Blicke; Meine Stricke; Seel' zerflossen; Mich verschlossen. Sag, wer hat mein Glück erschossen? Sag, wer hat mein Schicksal gelenkt? Herz geschenkt; Mich verrenkt; Deine Küsse; Meine Lüste; Herz gebrochen; Mich erstochen. Sag, was hab ich bloß verbrochen?
letzter Beitrag von Cheti, -
Tod oder Qualen?
| erstellt von MaInStReAm- 0 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Tod oder Qualen? Früher bin ich mal glücklich gewesen, Doch ich musste mir endlich gestehen, Dass ich viele Probleme verdrenge, Diese treiben mich nun in die Enge. Damals lebte ich in den Tag hinein, Ohne einen Gedanken an Morgen, Ich werde mir nie verzeihn, Mein Leben ist perfekt verdorben. Meine Gedanken drehen sich um das Eine, Wie ich loskomme von dieser Leine, Wie kann ich mich befrein, Ohne es öffentlich zu beschrein? Sollte ich weglaufen, Mich mit allen fetzen, Wieder Anfangen zu Saufen, Oder dem Ganzen ein Ende setzen?
letzter Beitrag von MaInStReAm, -
Auf der Flucht
| erstellt von wirbel- 1 Kommentar
- 1,1T Aufrufe
Auf der Flucht Ich laufe panisch durch die Stadt. Wohin? - Weiß nicht genau. Weiß nur: ich habe alles satt und werd aus mir nicht schlau. So vieles seh ich - und doch nicht. Ich lauf und denk im Kreis. Was such ich? Einen Freund? Ein Licht? Ist kalt mir oder heiß? Da spricht mich jemand an - o Schreck! Was will der Kerl von mir? Ja, mir geht's gut! - Ich laufe weg wie ein gehetztes Tier. Doch ist egal, wohin, wie schnell, wie lang und weit ich lauf: Wenn ich mich meiner Angst nicht stell, hört diese Flucht nie auf.
letzter Beitrag von Nils, -
feedback jeder art Angst
| erstellt von Carlos- 5 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Auf der anderen Seite der Straße üben Jugendliche mit ihren Rollerskates schnelle bedrohliche Autos rasen an mir vorbei Ich warte auf den Bus ich habe Angst Rheinschiffe fahren anstatt Touristen kleine gelbe Traktoren Ich setze meine Maske auf der Bus wird bald da sein
letzter Beitrag von Carlos, -
Kellergedichte
| erstellt von Lichtsammlerin- 4 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Deine Hände, sonst zart noch klein huschen im Dunkel über Papier nun mehr als graue Schemen im leisen Zittern wachsen die Worte deiner Gedanken, hoch und tief du schließt die Augen darin Leere, du erlauschst sie ohne Antwort zu geben es ist noch die Schlinge für dich gedreht es ist noch ein Name ins Holz geritzt es sind noch Fesseln um deine Hände es sind noch Buchstaben im Versteck deine Klage schluckt lautlos die Wand auch Schuld, nicht weniger stumm ein Kratzen und Rascheln von Papier nur heimlich, wider aller Verbote groß werden sie stehen im Verrat stellvertretend denkst du an Strafe ob der Jahre die vergangen sind wie viel…
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art Heimweg
| erstellt von aRTFUCK'd- 2 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Heimweg: "Die silbrig leuchtenden Regentropfenfäden, die aus den dicken grauen Wolken auf die Straße hernieder schossen, glänzten. Sie glänzten im warmen hellorange der Straßenlaternen. Wie vom Tau geplagte Spinnenweben. Das Wasser zeigte auf, wie vernetzt doch alles ist. Die Schatten der alten Tage werfen sich hinter deine Füße und kleben an dir wie Kaugummi. Unvorhergesehen, ganz plötzlich, unerwünscht und mit einer Eigenart verbissener Zäheit. Ja ganz wie alter Kaugummi. Aber keine Spur von Frische, nicht gezuckert, nein - bitter und eine Note fahl. So eine Art von Geschmack, die sogar nach dem zweiten Mal Zähneputzen nicht aus der Mundhöhle weichen will. …
letzter Beitrag von aRTFUCK'd, -
feedback jeder art Was bleibt mir?
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
- 1 Kommentar
- 1,1T Aufrufe
Was bleibt mir? Es ist mir nichts als Schweigen geblieben sind nur Träume tragen Not und Leiden mit sich im Reinen lebt es nicht mein Ich ziehe mich zurück von hier liegen rot lackierte Scherben spiegeln die Verzweiflung wider wächst die Angst zur Panik aus der ich doch entfliehen möchte einmal nur was Schönes träumen
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Leerstelle
| erstellt von Dionysos von Enno- 5 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Du hast mir dieses Kind gemacht, um es mir dann zu rauben. Es hat mich so schön angelacht aus seinen dunklen Augen. Nun liegt es auf dem Katafalk. So irr girren die Tauben. Der Priesterfraß, das kalte Blag. Und du willst mir nicht glauben. Dein Samen war doch Licht, wie ich. Warum dann diese Schwärze ? Zu Rauch verbrennt das Kindgesicht, (Verbesserung nach einem Vorschlag von @Oilenspiegel s. Kommentare) wie das Wachs unsrer Kerze. Hats Schädelchen schneeweiß gemacht, inmitten gähnt ein Spalt. Du hast es so schön angelacht im großen, dunklen Wald. Und in dem Sp…
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
Ich wär so gern...
| erstellt von Dilan- 1 Kommentar
- 1,1T Aufrufe
Nach vielen Streitereien mit meiner Familie und vielen Tränen ist dieses Gedicht entstanden....Manchmal wünscht man sich, man wär ganz wo anders..... Ich wär so gern... Alles nur Chaos, alles verkehrt. Immer nur streiten. Ist es das wert? Alle sagen: Mach das, dies und noch mehr. Du machst das Falsch! Kannst du nicht mehr? Ich sitze da und hör es mir an. Blicke zu Boden, ein Blick an die Wand. Sitze und denke mir: ich kann nicht mehr. Bin am Ende, bin einfach nur leer. Der Blick fällt ins Fenster. Alles so fern. Was würd ich dafür geben, ja ich wär so gern... Ein Vogel, der vorbeifliegt und nichts auf andere gibt.…
letzter Beitrag von Jínû, -
nur kommentar An jemanden wie dich
| erstellt von Lichtsammlerin- 4 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Da war ein Zimmer und die geschlossene Tür dann wichen die Wände ins Dunkel. Deine Faust ging durch mich hindurch wie Regen durch ein Sieb ein Hauch auf meiner Wange. Ich verflüchtigte mich während du in mir und aus mir hinaus sprachst vergessend wie durchlässig Liebe ist nur Türen bleiben geschlossen. Geschlossener nur mein Mund und der Geschmack von Rost. Verstehst du? Keine Wunde teilen wir länger als den Moment des Schweigens hinter verschlossenen Türen. Deine Hand wühlte durch meine Brust als wäre darin ein schlagendes Herz deines von Schläfe zu Schläfe pochend ertrank im…
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
Ich danke dir
| erstellt von Talisker- 2 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Ein Monat ist es nun her, fühlt sich an wie ne halbe Ewigkeit, Doch jetzt kommt der Moment, in dem die Sehnsucht in mir nach dir schreit, Das ist der Grund warum ich dir jetzt unter Tränen diese Zeilen hier schreib, Ich frage mich wies dir geht und welche schönen Dinge du dort oben treibst, Mein Telefon steht still, ich höre deine Stimme nicht mehr, die meinen Lippen meist ein Lachen verleiht Ich habs nicht zugelassen, habs verdrängt und verpeilt, aber jetzt macht sich der Schmerz in mir breit und alles was ich habe ist´n Foto, den Ring und die Erinnerung die mir übrig bleibt, Du warst immer für mich da wie ein Rückenwind, gabst mir ein Teil von dir und h…
letzter Beitrag von Ruedi, -
kreuz fahrt
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
fern graut der morgen am horizont der tag beginnt mit zarter röte zeigt mir den kurs zur letzten ruhestätte noch hängt der wind flau im segel dabei wünschte ich mir sturmböen die reise hinter mich zu bringen bei der landung am jenseitigen ufer läutet die sterbeglocke und ich hänge meinen hut ans totenbrett
letzter Beitrag von Perry, -
Ihr Lachen ist laut Beziehungen sind auf einer Lüge aufgebaut hat kaum jemanden ihr wahres Ich gezeigt sich vor manchen Menschen nie verneigt diese Menschen hätten das gerne Nachts schaut sie einsam in die Ferne Manchmal hat sie ein Tief und nur wenn man genau hinschaut, sieht man, ihr Lächeln hängt schief gibt sich für manche Menschen auf und nimmt viel in Kauf ihre Tränen sind nur nachts sichtbar und über sie fliegt eine Rabenschar der Zweifel über sich selbst ist groß oft hat sie das Gefühl, man stellt sie gerne bloß Es gibt Zeiten, da hat sie keine Lust zu lachen würde nicht jeden Scheiß mitmachen doch sie macht es, damit man nicht merk…
letzter Beitrag von Loui.Lou, -
Reich der Träume
| erstellt von Seelenfänger- 2 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Reich der Träume Mein Engel komm und suche mich Ich warte hier im Schattenreich Ich schreie, doch du hörst mich nicht Zu tief ist dieser Seelenteich Zu lange bin ich nun schon fort So schwindet die Erinnerung Ich kann nicht weg von diesem Ort Ich bin gefangen, blind und stumm In den kalten Stunden dieser Zeit Da wünsche ich mir jeden Tag Auf dass entschwindet dieses Leid Die Sonne nicht mehr scheinen mag So lausche meiner Stimme nun Denn nur so kann ich bei dir sein Wenn wir in unsern Träumen ruhen Sind wir zusammen - ganz allein
letzter Beitrag von Quicksilver, -
feedback jeder art Höhere Gerechtigkeit
| erstellt von gummibaum- 5 Kommentare
- 1,1T Aufrufe
Ein Stuhl stand ganz alleine da. Sonst war die Szene leer. Doch wenn er auf den Boden sah, dann sah er einen mehr. Er selbst blieb immer fest am Ort, der andre schritt um ihn von West nach Ost und über Nord, sobald die Sonne schien. Er selbst bewahrte stets die Form, der andre aber nicht, denn der war früh und spät enorm und mittags nur ein Wicht. Doch konnte auch der andre mehr und fühlte sich drum frei - Drei Dimensionen hatte er. Der andere nur zwei…
letzter Beitrag von gummibaum,
