Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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Öffne deine Augen
| erstellt von Campori- 0 Kommentare
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Ein starker Wind übers Lande fegt, dichter Nebel sich über den Boden legt, Blitz und Donner machen sich breit, zu dieser kalten Jahreszeit Bäume fangen an zu brennen, Städte drohn zu überschwemmen, täglich tausend von Tieren sterben, und die Welt beginnt sich schwarz zu färben Vögel hoch oben vom Himmel fallen, kopfüber auf den Boden knallen, die Welt wird von unserer Selbst zerstört, weil viele denken, dass ihnen alles gehört Doch erst wenn die Welt zusammenfällt, und niemand mehr zusammenhàlt, erst wenn Kinder weinen aus Angst vor morgen, öffnest du die Augen und machst dir Sorgen Doch um etwas zu bewegen ist es dann zu spät, …
letzter Beitrag von Campori, -
Das Meer ist gierig
| erstellt von Lichtsammlerin- 5 Kommentare
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Das Meer ist gierig hat deine Träume erst gewiegt dann in die Tiefe sinken lassen hat dich auf Gischtkronen getragen dann leis dein Herz ertränkt die Steine schlugen noch am Meeresgrund die mit dir sanken dorthin wo es dunkel war. Du wusstest es längst und deine Augen schlossen sich vor dieser Zeit verschlossen sich das Meer ist gierig die Felsen in der Brandung wie Spielsteine im Rad des Schicksals im Kampf gegen Titanen warst du das Leben so nah am Tod und Gischtzungen leckten schon die Haut im Spiegel die Mondin. Manchmal verschlingt das Meer lächelnde Menschen. Spuckt sie aus mit Salz im Haar Kristalle auf…
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
Schreckliches Gewitter
| erstellt von Paula- 3 Kommentare
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Schreckliches Gewitter Vater schleicht sich in unschuldig kindliche Träume. Vertrauen missbrauchend, lässt er eine beendete Kindheit zurück. Flehentlicher Blick! stumme Schreie! In Unverständnis des Erlebten fühlt sie sich schuldig einsam. Im letztem mutigen Versuch, sich der Mutter zu offenbaren, negiert diese selbstmitleidig die Schande, indem sie sie der Lüge bezichtigt. Endlos lang endlich! Glückliches Vergessen! Verletzungen der Seele unbeachtet vernarbt. Nicht wissend, warum sie nicht glücklich sein kann, bleibt ihr Entsetzen bei schrecklichem Gewitter
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... ich bin allein ...
| erstellt von Surrender- 2 Kommentare
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Im Alter von zwölf Jahren verlohr ich meine über alles geliebte Patantante an diesen Schlechten! (der da heißt: Brustkrebs) Damals hab ich es so verarbeitet, gleichwohl ich zum Zeitpunkt des Schreibens schon siebzehn war... Die Gefühle nieder zu schreiben, hat geholfen... ~~~ Wieso??? Vor ein paar Jahren dachte ich, es gäb nichts schöneres als unsre Lieb'! Kein engeres Verhältnis. Du und ich... Die Zeit war schön, sollt' nie vergehn, ich kann nicht glauben, dass vergehen konnte, Dieses, was so schön war ... - S' konnt geschehn... Du wurdest krank, so krank wurdst du, gleichwohl du stark gewesen. Konntest einfach nicht genesen. Dei…
letzter Beitrag von Surrender, -
Im Zug
| erstellt von Blaue Raupe- 2 Kommentare
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Bewachsene Schienen, Überfluten den Weg; Und zwischen jungen Blättern Verrosten alte Erinnerungen. Ich berühre das kalte Glas, Blicke - auf den schwimmenden Weg; Zwischen meinen Fingern rinnt - In silberner Seide : die Zeit.
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
Wechselbalg
| erstellt von Angelika- 4 Kommentare
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Einmal, als du an gar nichts denken wolltest, fiel dir dein Vater ein, der Vater, der nie dein Vater war. Was sagte er, als er erfuhr, dass er deine Mutter geschwängert hatte? Du stelltest dir die Antwort vor. Bei unpassender Gelegenheit sagte die Mutter, er habe noch nicht mal Alimente gezahlt. Du hast deutsches Blut in den Adern, germanisch-keltisches, sagte der Amtsrichter nach gründlicher Prüfung und drückte den Stempel auf deine Lebensgenehmigung. Du Wechselbalg warst amtlich würdig, weiterzuleben. Später fragtest du dich, ob er dich nicht vermissen würde, dein angeblicher Vater. Du fabuliertest in den Wind, der den Toten …
letzter Beitrag von Angelika, -
ruhepause am ufer sitze ich, warte auf die fähre, die nur alle lebenlang übersetzt. neben mir schmücken blumensträuße, in irdenen vasen, mein aufgebahrtes. in den bäumen kapuzenvögel, sie stimmen gregorianische choräle an und es öffnen sich türen vergessener gedankengruften. auf dem fluss ein schleppverband, bunte wäsche flattert wie wimpel, auffliegende schatten werden zu tauben und ich schultere meinen tag neu.
letzter Beitrag von Perry, -
Das unbekannte Tier
| erstellt von mystic- 2 Kommentare
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Hallo! Ich habe das Geschriebene hier eingestellt, es darf aber auch ins Labor, wenn es so sein soll. Gerade kann ich wieder wenig in Worte bringen- es geht grad nicht so gut. Das unbekannte Tier Panik ergreift mich, und ich begebe mich auf die Flucht wie vor einem bösen Tier, dass mich mit Gier verfolgt. Kein rettender Baum, kein Ufer, kein Mensch ist mir in Sicht, mich schützend zu halten in Sicherheit. Nicht die Wahrheit macht mir Angst, sondern der falsche Verdacht. Kann ich mich doch nur auf Gefühle berufen, die wahr sind aber mir keinen Weg zeigen zurück, um zu sehen, was das Tier ist. 10/05/09 mystic …
letzter Beitrag von mystic, -
neverendingstory
| erstellt von Petra Pan- 2 Kommentare
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das herz es darf nicht ruhen statt auf land trifft es auf die rohheit des tränenmeers das geistige auge locken erinnerungen an gemeinsame stunden immer weiter hinaus warum nur sieht der horizont gerade so düster aus der blitz möge mich treffen auf den sturm halt ich drauf der beginn der trauer nun gibt es vor ihm kein reiss aus
letzter Beitrag von Knigg3, -
Besuch Im Garten der Unvergesslichen berühre ich den brüchigen Marmor Der klanglose Blick jener Krähe… Die Tropfen des Niederschlags benetzen die Zeit der einstigen Blüte Und jeglicher Lebensmut zergeht…
letzter Beitrag von Aichi, -
Reich der Träume
| erstellt von Seelenfänger- 2 Kommentare
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Reich der Träume Mein Engel komm und suche mich Ich warte hier im Schattenreich Ich schreie, doch du hörst mich nicht Zu tief ist dieser Seelenteich Zu lange bin ich nun schon fort So schwindet die Erinnerung Ich kann nicht weg von diesem Ort Ich bin gefangen, blind und stumm In den kalten Stunden dieser Zeit Da wünsche ich mir jeden Tag Auf dass entschwindet dieses Leid Die Sonne nicht mehr scheinen mag So lausche meiner Stimme nun Denn nur so kann ich bei dir sein Wenn wir in unsern Träumen ruhen Sind wir zusammen - ganz allein
letzter Beitrag von Quicksilver, -
feedback jeder art Dem Danach geschuldet
| erstellt von Sonja Pistracher- 3 Kommentare
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Momente will man nicht geschenkt die es gilt trotzdem still zu leben, selbst die Tragik scheint gelenkt es gilt sich ihr oft zu ergeben. Überwindung, die wir finden heilt die Seele im Danach, träge will sie uns verkünden, was im Herzen lieget brach. Erinnerung ist zu bewahren dank der eig´nen Willenskraft weil es gute Zeiten waren, die gelungen, die geschafft. Ein Wiedersehen werde einst unserer Seelen Wonne heben, als ein Stern bis dahin scheinst du mir ganz hell in dieses Leben.
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
feedback jeder art Strohmann
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Stroh in den Kopf gestopft Hinaus gestellt aufs Feld Man sieht es dir an Das die Krähen dich Quälen in dieser Welt Zerrissen in Fetzen, am Leib die Lumpen Hohl die Augen, grau wie der kalte Himmel, Blick nach unten Du kannst nicht fliehen Niemals mit den Krähen ziehen Auf die Saat gib gut acht Die dir bisher so viel Unglück gebracht
letzter Beitrag von Lina, -
Gefühle
| erstellt von Seelendichter- 1 Kommentar
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Gefühle sind unbeschreiblich Unbeschreiblich schön Unbeschreiblich scheiße Unbeschreiblich grau und traurig Ein Hoch ein Tief Es kommt immer wieder Der Adler fliegt Frei und unbeschwert Ein hoch ein tief Er das Hoch und ich das Tief Er ist frei Und ich am Boden Zerstört und doch funktionsfähig Ein Kreislauf der Gefühle
letzter Beitrag von Behutsalem, -
feedback jeder art nacht aufgebrauchter emotion
| erstellt von lenizzww- 8 Kommentare
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es umhüllt uns ein vakuum toter gefühle wir haben uns nichts mehr zu sagen ganz sacht flechten worte sich auf in der luft wie der rauch deiner siebten zigarette heut’ nacht. den blick auf mir doch du siehst mich nicht an deine augen sind trüb geworden über die jahre will ein letztes mal dich berühren, nicht lang doch dein herz dreht sich weg wenn ich etwas sage. -nacht aufgebrauchter emotion
letzter Beitrag von lenizzww, -
Ich wär so gern...
| erstellt von Dilan- 1 Kommentar
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Nach vielen Streitereien mit meiner Familie und vielen Tränen ist dieses Gedicht entstanden....Manchmal wünscht man sich, man wär ganz wo anders..... Ich wär so gern... Alles nur Chaos, alles verkehrt. Immer nur streiten. Ist es das wert? Alle sagen: Mach das, dies und noch mehr. Du machst das Falsch! Kannst du nicht mehr? Ich sitze da und hör es mir an. Blicke zu Boden, ein Blick an die Wand. Sitze und denke mir: ich kann nicht mehr. Bin am Ende, bin einfach nur leer. Der Blick fällt ins Fenster. Alles so fern. Was würd ich dafür geben, ja ich wär so gern... Ein Vogel, der vorbeifliegt und nichts auf andere gibt.…
letzter Beitrag von Jínû, -
feedback jeder art Albatros
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Hilf dir selber, höre ich Aber ich schaffe es nicht Ich falle, aus Sturmwolken angeschossen Durch die Brust ins Herz getroffen Blei vergiftet mich Hinab ins Meer stürze ich Kaltes Blut mit Salz vermischt Wo sind meine Gedanken heut... Von Wellen erschlagen Sie machen mich verrückt Taufen mich im Unglück Ich wollte nur einmal das Meer sehen Niemals darin untergehen Und wo warst du... Als ich dein Licht im Sturme brauchte? War nur zum Sterben dir genug Im Rücken steckt dein Messer Hast du es geschliffen gut Und mit Gallensaft poliert Bitter gemacht hast du mein Blut Nie mehr …
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art Auf der Wartebank
| erstellt von Anonyma- 4 Kommentare
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Auf der Wartebank Der alte Mann, im Park, auf einer Bank, bemerkt sie nicht, die Frauen beim Spazieren und nicht das Kind, beim Raufen am Verlieren. Sieht nur nach innen, fühlt sich matt und krank. Das Leben, es pulsiert um ihn herum, die Bäume blühen, Vögel sind am Singen, als könnten sie die Daseinslust erzwingen. Des Mannes Rücken schmerzt, seit langem krumm. Was will ich hier, was hat mich hergeführt? Das fragt er sich, bleibt sich die Antwort schuldig und wartet weiter, einsam und geduldig. Worauf? Dass jemand ihm sein Bündel schnürt, ihn an die Hand nimmt, seine Schritte lenkt, damit er wieder weiß…
letzter Beitrag von Anonyma, -
feedback jeder art Heimweg
| erstellt von aRTFUCK'd- 2 Kommentare
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Heimweg: "Die silbrig leuchtenden Regentropfenfäden, die aus den dicken grauen Wolken auf die Straße hernieder schossen, glänzten. Sie glänzten im warmen hellorange der Straßenlaternen. Wie vom Tau geplagte Spinnenweben. Das Wasser zeigte auf, wie vernetzt doch alles ist. Die Schatten der alten Tage werfen sich hinter deine Füße und kleben an dir wie Kaugummi. Unvorhergesehen, ganz plötzlich, unerwünscht und mit einer Eigenart verbissener Zäheit. Ja ganz wie alter Kaugummi. Aber keine Spur von Frische, nicht gezuckert, nein - bitter und eine Note fahl. So eine Art von Geschmack, die sogar nach dem zweiten Mal Zähneputzen nicht aus der Mundhöhle weichen will. …
letzter Beitrag von aRTFUCK'd, -
Schau in den Spiegel und sag mir wer du bist sieh mich an und sag seit wann du von mir isst Sitzt mit mir am Tisch und meldest dich nur ab und zu doch sag mir wie weit es noch geht und sag mir noch wozu Bietest mir an mit dir das Brot zu brechen Doch seh ich in dir den Versuch sich an mir zu rächen Die kalte Grausamkeit spürbar wie noch nie bin ich wie er und sitzt er vis a vis.
letzter Beitrag von Ruedi, -
feedback jeder art Schlaf Kindlein, schlaf
| erstellt von Alter Wein- 1 Follower
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Schlaf, Kindlein schlaf Wieder bricht die Nacht herein ich kann nicht schlafen, möchte schreien - es hilft kein Tee und Meditieren, werd‘ langsam den Verstand verlieren Die Stunden verrinnen und die Vögel beginnen mit ihrem fröhlichen Gesang, doch ist mir das Herz so bang Es fehlt die Nervenkraft die des Tages Rhythmus schafft - bin ausgelaugt und müde, benehme mich oft rüde Will keine Güter und kein Geld nur Schlaf, der sich zu mir gesellt mich stärkt und Antrieb gibt, die wirren Gedanken siebt und mir Ruhe bringt, dass die Seele wieder singt 01.06.20 © alterwein
letzter Beitrag von Alter Wein, -
Ich danke dir
| erstellt von Talisker- 2 Kommentare
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Ein Monat ist es nun her, fühlt sich an wie ne halbe Ewigkeit, Doch jetzt kommt der Moment, in dem die Sehnsucht in mir nach dir schreit, Das ist der Grund warum ich dir jetzt unter Tränen diese Zeilen hier schreib, Ich frage mich wies dir geht und welche schönen Dinge du dort oben treibst, Mein Telefon steht still, ich höre deine Stimme nicht mehr, die meinen Lippen meist ein Lachen verleiht Ich habs nicht zugelassen, habs verdrängt und verpeilt, aber jetzt macht sich der Schmerz in mir breit und alles was ich habe ist´n Foto, den Ring und die Erinnerung die mir übrig bleibt, Du warst immer für mich da wie ein Rückenwind, gabst mir ein Teil von dir und h…
letzter Beitrag von Ruedi, -
feedback jeder art Cernusco sul naviglio
| erstellt von Carlos- 2 Kommentare
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Einmal sah ich ihn den kleinen Bach Ein Kloster in der Nähe die Nonne ihre hässliche Tante Wir sahen uns einen Film an Wenn die Gondeln Trauer tragen Cuore sagte ich zu ihr Wir wohnten bei Freunden Hörten wie sie sich liebten Ausflug nach Commo und zurück Den kleinen Ort verlassen den ich so lange trage Nie wieder uns gesehen Der Bach denke ich läuft unabhängig weiter
letzter Beitrag von Carlos, -
A wedding of fire and ice
| erstellt von Rob-
- Script-Sensei
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One last candle... friend. I just want to remember, how my soul once held fire... touching, without pain, the flickering flame. There's not much left I can handle... the time I spend... trust I lend... almost always the same... it's life we should blame. Day by day, my mind unravels... dark games... played by my own inner devils. No one sees my weakness, my true meaning of silent screaming... I chose to speak less. Skars and damage... kept it burning, underneath my perfect traceless skin. And i still try... this is disturbing. Some chosen can hold me... see me... really reveal me. For the others, I'm just my faceless twin. It's a…
letzter Beitrag von Rob, -
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feedback jeder art mit dem Tod auf Wanderschaft
| erstellt von Amadea- 4 Kommentare
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Wolken, dicht zurechtgeschoben, Regen perlt bereits von oben, und ich muss die Schuhe binden, um den Berg zu überwinden. Wasser tropft. Das Regenwetter klopft Gedanken auf die Blätter. Rege strömen mir Gedanken und mein Berg beginnt zu wanken. Donnernde Gedankenblitze, schwitzend will ich nur zur Spitze. Lauf mit Wasser um die Wette, Bäche quellen aus dem Bette. Längst verschwunden sind die Wege, weggespült sind alle Stege. Und wie Murmeln rollen Steine grollend mir um meine Beine. Wasser drückt mit nasser Schwere, als ich einen Strom durchquere, auf zwei Brocken, die i…
letzter Beitrag von Amadea, -
feedback jeder art E wie Einsamkeit
| erstellt von Cheti- 2 Kommentare
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Sag, wer hat mein Schicksal gelenkt? Seel' verschenkt; Mich versenkt; Deine Blicke; Meine Stricke; Seel' zerflossen; Mich verschlossen. Sag, wer hat mein Glück erschossen? Sag, wer hat mein Schicksal gelenkt? Herz geschenkt; Mich verrenkt; Deine Küsse; Meine Lüste; Herz gebrochen; Mich erstochen. Sag, was hab ich bloß verbrochen?
letzter Beitrag von Cheti, -
feedback jeder art Es tut schon weh...
| erstellt von Lichtsammlerin- 5 Kommentare
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Es tut schon weh dass du dich meldest wegen ein paar Euro die ich kaum habe es ist wie immer nur das Geld an das du denkst als gäbe es nichts anderes im Leben das zählt erst recht nicht mich willst du mich leiden sehen ist es das genießt du die Macht was willst du noch ich habe nichts nichts als mein Leben mühsam bewahrt es tut weh aber was erwarte ich es ist wie immer du tust mir weh - du bist nicht mein Kind - das waren deine Worte und es stimmt es tut schon weh aber am meisten schmerzt es …
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
Auf einen letzten Dialog
| erstellt von Botty- 2 Kommentare
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highlight=#400000Ich warte auf die meine Stunde und überdenke jede Sünde. Das Weltbild voller Niedertracht hat mich des Lebens müd gemacht. Die Augen schließen, ich schlaf ein. Seh ne Gestalt mit grellem Schein. Spricht noch bevor sie sich enthüllt: "Deine Rolle ist erfüllt" Ängstlich schrecke ich zurrück. Doch sie nährte sich ein Stück. Vor mir stand ein großer Reiter. Mit strammmen Pferd an seiner Seite. Führt mit der einen Hand sein Schwert, mit der andren sein Gefährt. Kurz darauf sah ich mich sacht, in einem Garten in der Nacht, mit ihm spaziern entlang dem Fluss. Zog kalte Luft in meine Brust, "Ich bin sehr alt und auch sehr we…
letzter Beitrag von Botty, -
windstill auf dem fluss ziehen segelschiffe der mündung entgegen. wie aus einem gemälde jan van os entflohen treiben sie aufs meer hinaus. ich nehme den brief aus der flaschenpost, die ich mir vor jahren selbst geschickt habe. manches kommt erst an, wenn bereits schnee auf den hängen liegt.
letzter Beitrag von Perry, -
Kellergedichte
| erstellt von Lichtsammlerin- 4 Kommentare
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Deine Hände, sonst zart noch klein huschen im Dunkel über Papier nun mehr als graue Schemen im leisen Zittern wachsen die Worte deiner Gedanken, hoch und tief du schließt die Augen darin Leere, du erlauschst sie ohne Antwort zu geben es ist noch die Schlinge für dich gedreht es ist noch ein Name ins Holz geritzt es sind noch Fesseln um deine Hände es sind noch Buchstaben im Versteck deine Klage schluckt lautlos die Wand auch Schuld, nicht weniger stumm ein Kratzen und Rascheln von Papier nur heimlich, wider aller Verbote groß werden sie stehen im Verrat stellvertretend denkst du an Strafe ob der Jahre die vergangen sind wie viel…
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art Missbraucht
| erstellt von Lara Preis- 6 Kommentare
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zwei funkelnde Smaragde, eingebettet in makelloser Symmetrie gerahmt von welligem Kupfer, vollendet durch ihr natürliches Lächeln perfekt ausgewogene Weiblichkeit, ein von vielen begehrter Blickfang leuchtende Hülle mit verdunkeltem Kern unsichtbare Narben unter dünner Haut vereinsamt, obwohl von Menschen umgeben erfolglose Versuche den Schmerz zu betäuben die Vergangenheit, Seele durchbohrender Stachel im grauen Nebel gedeihen trübe Gedanken erwachsener Dominanz ausgeliefert gewesen seine kalten Berührungen, schockgefrorenes Herz einst versiegelte Unschuld gewaltsam aufgebrochen erpre…
letzter Beitrag von Yeti, -
Frozen - memories to a love -
| erstellt von Aichi- 1 Kommentar
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Frozen - memories to a love - Lichtscheue Tage kündigen ihre Rückkehr an Der Wind umgarnt die buntbetupften Blätter des Herbstes, die auf den Straßen der Regenbögen selig dahintreiben Doch verharren nur die Erinnerungen in meinem Bewusstsein, die im Watt der hohen See ein Rauschen erzeugen Ich singe mit den Vögeln ein spätes Lied und zerschelle am Fels der Melancholie Ein trüber Regenguss… letztmalig berührt
letzter Beitrag von Aichi, -
Die endliche Zeit
| erstellt von Roland1984- 1 Kommentar
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Die Zeit verrinnt, wo geht sie hin. Wär‘s nur möglich sie zu halten, bewahren könnt ich meine Sehnsüchte, die man hat, wenn noch viel Zeit. Steh am Ufer und kann nicht halten, die Zeit die mir noch bleibt. Bilder rauschen vorbei, Träume bleiben Träume, Sehnsucht bleibt unerfüllt. Oh hätt ich nur gelebt, als Zeit noch vor mir war. geschrieben von Roland1984
letzter Beitrag von Perry, -
Du fehlst mir
| erstellt von Rosenrot- 2 Kommentare
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Du fehlst mir Hundert Anrufe nur keiner von Dir Hundert Gespräche nur keines mit Dir Hundert Glückwünsche nur keiner von Dir Hundert Tage nur Du kommst nicht zu mir Hundert Gedanken von mir zu Dir Hundertmal ein Neuanfang und dann Hundertmal das Ende neue Wände Hundertmal fehlst Du mir
letzter Beitrag von Rosenrot, -
´Von der Menschheit...
| erstellt von Maria. Philadelphia.- 1 Kommentar
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Alt, sehr, sehr alt. Ich habs kopiert. Hab ich mit.... 10 geschrieben? Ja, so ungefähr. Ich mags. <3 :mrgreen: Wie tief kann man nur sinken. Wie tief sind sie gesunken. Fremde Welten zu verbinden. Im Selbstmitleid ertrunken. Auch wenn sie´s sich nie eingestehn, sie betteln nur nach Liebe. Wollen sich wieder glücklich sehn. Doch fehlt ihnen die Liebe. Verloren ist, was einmal war. Alles Glück der Welt geraubt. Alles wonach die Menschheit strebt, ist die Krone auf dem Haupt.
letzter Beitrag von Lana, -
feedback jeder art Angst
| erstellt von Ponorist- 3 Kommentare
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Angst Angst kennt keine Gründe fährt Bahnen, Knochenbrecher, dreht den Fleischwolf durch den Bauch, die Eingeweide durch die Augen Bis es alle sehen Furcht tut sich gern kund, lässt Angreifer, die Rächer, die dann nicht kommen, bittere Schmach, den Körper auszulaugen, nie mehr wieder gehen Stirbt niemals zuende Schutzschild aufgefächert Sinne, weißglühend verbrannt zu Rauch, Unschönheiten aufzusaugen, kann ihnen nicht widerstehen Bewahrt nicht vor der letzten Stunde Leben, ein giftiger Becher, hindert, es zu trinken, auch wenn der Welt, nach innen fau…
letzter Beitrag von Letreo71, -
Konsumtempel
| erstellt von dunkelsonne- 1 Kommentar
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Viele Menschen rasen In die Konsumtempel, Kaufen, als ob die Welt Morgen stirbt! Sie schwimmen im Stress, Den sie sich selbst suchen. Verlieren im Konsum Ihre Werte, ihre Moral. Sie sind fett, vollgefressen, Vollgestopft mit Gütern, Die den Darm verstopfen. So lange, bis die Scheisse Aus der Fresse quillt, Ungestillt, trieft, tropft, tonnenweise! Bis sie leise am Konsum zerbrechen.
letzter Beitrag von Miauw, -
Der Tod Komm nur alter Freund Du Schnitter mit der kalten Hand nie hast du es versäumt bringst Kälte übers Land Dein Schatten verdorrt was er lautlos streift dann erstirbt selbst ein Wort das noch nicht voll gereift Brichst die Augen die neu diese Welt erst erblicken nimmst dir ganz ohne Scheu lässt die Schreie ersticken Und dein Gestank bringt die Pest über jedwedes Wesen Vernichtest ganz ohne Rest als wären sie niemals gewesen Du Tod, du Vernichter du mörder, Schafrichter, nichts kann dir entrinnen, die es versuchen, die spinnen.
letzter Beitrag von Kuschke, -
Der Absturz
| erstellt von Lucy- 1 Kommentar
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Ein zielstrebiger Flug, Steuerboard auf´s Ziel Ein Zusammenprall, fasziniert vom Schauspiel beobachte ich alles mit geweiteten Augen wird mir dies mein Leben rauben? Aber auch Tage später war mein Körper in Funktion Es begann eine rasant aufkeimende Aversion Gegen dieses Leben auf dem Boden Zu tief gefallen, so war ich zu hoch geflogen Meine zentrische Frage, nur ein Warum Warum erreiche ich es nicht mehr, mein Traumdatum? Warum musste ich stürzen, ist mir Glück missgönnt? Warum starb nur mein Inneres, ich wünschte mehr Warum Welt ziehst du nicht meine Hülle aus dem Verkehr?
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Zeit zu vergessen
| erstellt von Letreo71- 13 Kommentare
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Angst sitzt fest in meinem Nacken, so, als ob es gestern wär. Grausam musstest du mich packen, es gab keinen Ausweg mehr. Fäuste brachten mich zum Liegen, wütend drangst du in mich ein. Hab bis heute es verschwiegen, wollte lang noch Mädchen sein. Nein, ich werd das nie vergessen, doch mein liebend Herz ist rein, statt zu hassen, will stattdessen, ich den Vorfall dir verzeihn.
letzter Beitrag von Letreo71, -
feedback jeder art Angst-Gespenst
| erstellt von Alter Wein- 1 Follower
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Angst-Gespenst Seit meinen Kindertagen hab‘ ich das Gespenst getragen - ein Trauma wohl in dieser Zeit machte den Angstweg mir bereit Die Eltern tranken mal einen Wein mit Freunden oder auch allein - Trunkenheit gab es zuhause nicht, die Nachbarschaft war das Gewicht Der junge Mann von nebenan stand oft nur wacklig seinen Mann - er stieß hart ans Mobiliar, dass es für mich nicht lustig war Oft habe ich schon geschlafen, wenn er fand den Ehehafen - es gab Geschrei ums liebe Geld, die Angst hat sich zu mir gesellt Diese Zeit ist längst vorbei, doch die Angst und ich sind zwei; wenn ich e…
letzter Beitrag von Alter Wein, -
feedback jeder art Konsequenz
| erstellt von Schmuddelkind- 3 Kommentare
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Ich habe den Stuhl verbrannt, auf dem du morgens zu Tisch saßest, um die Vögel zwitschern zu hören. Das machte eine Flamme, blau wie die Bluse, die du so gerne getragen hast, wenn du zuversichtlich warst. Die habe ich freilich auch verbrannt. Da hats geknistert, wie damals - weißt du noch, damals? Jedenfalls habe ich den Kamin kurz und klein geschlagen. Und das Buch, das du immer so gerne gelesen hast... ich habs umgeschrieben. Schließlich habe ich das Haus verschenkt. Und den Arm mit der kleinen Narbe von unserem ersten Rendezvous - weißt du noch, im Zoo? Du wüsstest und müsstest jetzt gewiss lachen. Den Arm habe ich mir abgeschnitten.…
letzter Beitrag von Schmuddelkind, -
ohne Titel
| erstellt von minimal- 2 Kommentare
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Im Leben verloren, ist er Kerl oder nicht? Das Dunkel der Zukunft überwiegt bei blassem Licht! Zu erfahren ob es stimmt, das der Kerl in Ihm ist - braucht er Zeit zu begreifen wie man Starrsinn zerbricht! Soll es wirlich so sein, das er Kerl im Kern ist - wäre das seine Antwort die er oft so vermisst...
letzter Beitrag von minimal, -
Unter meiner Haut
| erstellt von Behutsalem- 2 Kommentare
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Es eiselt unter meiner Haut, als wär mein Blut gefroren, und mit ihm alles was mich nährt im Eis der Unerreichbarkeit verloren, taut nur die Zähre noch in meinen Augen. Die Nacht die mich erstarren lies und unbeweglich machte, lacht höhnisch vom Kalenderblatt als wär es rot umrandet, doch kann nichts bluten, was anfangs ausgetrocknet hoffte. So bleibt gestockt der Lebenswille im Atemzug verborgen und reibt sich wund an der Erinnerung was vor der Nacht geboren, das so erfrischend Lust und Liebe weckte.
letzter Beitrag von Behutsalem, -
feedback jeder art Tanz der Einsamkeit
| erstellt von Lichtsammlerin- 8 Kommentare
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Einsamkeit klopft ans Fenster ihre Hand ein langer Schatten auf deiner Schulter du drehst dich um mit diesem Feuer im Blick, halb Liebe halb lockender Wahnsinn. Du streckst die Hand aus und streifst das Glas um hindurch zu greifen und sie umfängt dich während Menschen dich durchziehen wie Wind, so unbeständig nur Einsamkeit bleibt. Und du wiegst dich leise verwandelst Bewegung in Tanz und sie kommt zu dir mit diesem Feuer im Blick halb Klinge halb Seide um jeden Zweifel zu beseitigen Leere sei sanfter als Schmerz. Da tanzt ihr im sich neigenden Hor…
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art Meine geliebte Nacht (zu spielen auf dem Theremin)
| erstellt von Dionysos von Enno- 5 Kommentare
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Ich habe mir ein Instrument gekauft Ich spiele es nur wenn der Morgen graut Es singt weil ich es nicht berühre es singt weil ich es erspüre Ich spiele darauf ein Liebeslied meiner geliebten Nacht die immer entflieht wenn der Morgen graut wenn mein gebrochenes Herz erblaut Ich spiele glissando ich spiele nackt und roh meine geliebte Nacht liebt mich so …
letzter Beitrag von Josina, -
wechselnde besetzung
| erstellt von Perry- 3 Kommentare
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wechselnde besetzung bis helligkeit sie verscheucht, so wie die sonne nebel vertreibt, sitzen in den bäumen nachtvögel. mondlicht hüllt sie in schemen, macht sie zu nebendarstellern in unseren alptraumfilmen, bevor sie unwillig auffliegen, um denen platz zu machen, die den tag willkommen heißen, mit ihrem frühen zirpen.
letzter Beitrag von TacticalWeasel, -
Seelenwein
| erstellt von SunnySunshine- 1 Kommentar
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Ich schwimme in einem aufgewühlten, aus unendlichem Schmerz und Seelenwein immer wieder neu gefüllten Meer. Meterhohe Türme Deines Hasses und meiner Wut und Hilflosigkeit brechen sich über mir, die Sonne und jegliches Licht verschlingend. Meine Füße tief im Schlick versunken, das Vakuum saugt sich an meinen Beinen fest, schwanke ich mit den Meereswogen, immerzu vom Ertrinken wieder frei gegeben, nach Luft schnappend, um mich schlagend, doch in der Leere der Masse endlos verloren. Überströmende Traurigkeit flutet mein Herz, meine Seele, füttert das finstere Meer. Maskerade abgelegt, Elend freigesetzt, Hoffnungslosigkeit leuchtet in die Nacht.
letzter Beitrag von Perry, -
wo bleiben die taten
| erstellt von wundi- 3 Kommentare
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ihr redet am morgen am mittag am abend wo bleiben die taten zu nächtlicher stunde brütet ihr an verschwiegenem ort der berg kreißte und gebar ein ei es fiel herab und zerschellte an der wirklichkeit papier ist geduldig wo bleiben die taten der wind weht bunte flocken ins meer geschaffen für eine kleine ewigkeit in den netzen sterben die silberpfeile eine gnadenlose sonne geißelt das antlitz der erde verkrustet in dürstender einsamkeit oder der regen der regen der regen menschen fliehen übers kochende meer im herzen die hoffnung das meer das meer das meer im blick verzweiflung das meer das meer das meer in …
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Liebesgedicht
| erstellt von Candleinthewind- 2 Kommentare
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Muss ich einfach lernen es zu akzeptieren? Dass es wehtut? Und egal wie sehr ich versuche ihn zu hassen, ich liebe ihn dennoch? Es ist leichter zu ertragen wenn ich wütend bin, aber tief innendrin, liebe ich ihn dennoch! Auch mit seinen Fehlern, trotzdem war ich ihm verfallen, und bin es immer noch? In seinen Armen lag mein Zuhause, neben ihm zu schlafen war der sicherste Ort der Welt... Seine Augen, sie haben fast dieselbe Farbe wie die meinen, nur etwas mehr Gold lag in den seinen. Und wenn er mich ansah, voller Liebe und Zuneigung, dann war es, als ob sie strahl…
letzter Beitrag von Behutsalem,
