Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art Du hast
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Du hast Du hasst, du hast mich angespitzt hast mir die Not ins Herz geritzt nun blutet es in vollem Schwall und will die Erd durchtränken ich will dich so, auf jeden Fall werde dir mein Leben schenken Du hasst, du hast mich blind gemacht erliege dem Drang, der Übermacht lauf schwarz gekleidet durch die Welt selbst, wenn es dir zu tiefst missfällt erkenn der Liebe Farben nicht du hasst, du hast.... ich brauche dich
letzter Beitrag von gummibaum, -
Ich schau auf dich, und denk ans Leben Ja, der Fortschritt, er wird’s mir geben Erklimme die Stufen der Zukunft wie man sollte Job, Mann und Kinder, waren doch alles was ich wollte Ich stehe auf um abends wieder ins Bett zu gehen „gib mir mehr“ höre ich mein Herz flehen Meine Gedanken schweifen ab zu jener Zeit Wir gingen damals zu zweit zu weit Mein Leben ist geordnet und jeder hegt Neid Weil es den Anschein von Glück verleiht Und ja mein Kopf und Verstand sind zufrieden Wird das Streben aus meinem Herz verfliegen? Nein, denn niemals werde ich dich zurück kriegen Alles ist so scheiß perfekt, doch etwas fehlt Es ist die einz…
letzter Beitrag von Cheti, -
Tod oder Qualen?
| erstellt von MaInStReAm- 0 Kommentare
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Tod oder Qualen? Früher bin ich mal glücklich gewesen, Doch ich musste mir endlich gestehen, Dass ich viele Probleme verdrenge, Diese treiben mich nun in die Enge. Damals lebte ich in den Tag hinein, Ohne einen Gedanken an Morgen, Ich werde mir nie verzeihn, Mein Leben ist perfekt verdorben. Meine Gedanken drehen sich um das Eine, Wie ich loskomme von dieser Leine, Wie kann ich mich befrein, Ohne es öffentlich zu beschrein? Sollte ich weglaufen, Mich mit allen fetzen, Wieder Anfangen zu Saufen, Oder dem Ganzen ein Ende setzen?
letzter Beitrag von MaInStReAm, -
Kühl der Wind im Herzen
| erstellt von Freiform- 4 Kommentare
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Der Kitt fällt aus den Fenstern die Scheiben werden blind die Spinnweben am Tanzen es zieht der kalte Wind Mein Blick fällt auf den Garten die besten Tage längst vorbei doch seit du bist gegangen ist mir das einerlei Ich stöbre in den Alben seh dich auf Bildern lachen mir bricht mein Herz erneut als ich erinnre mich an Sachen Die wir so lange Zeit gelebt und in liebe geteilt warum bist du nur so früh aus meinem Leben geeilt
letzter Beitrag von Freiform, -
Tu es nicht...
| erstellt von Minzblatt- 2 Kommentare
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Tu es nicht... Halt mich nicht auf wenn ich geh, die Hoffnung hab ich längs aufgegeben. Ich gesteh, hab nur noch diese letzten Worte aufgeschrieben... Dies ist kein Abschiedsbrief, doch du musst zu geben, das ist unser tiefstes Tief, da hilft auch kein reden. Leg dein Handy weg, und versuch nicht meiner Nummer zu wählen. Es hat keinen Zweck, da gibt es nichts mehr zu klären. Heb nicht ab wenn ich dich anrufe, da ich mich nicht beherrschen konnte. Nun steh ich auf der letzten Stufe, doch ich erkannte. Sag mir nicht du wirst dich ändern, ich weiß du willst es nicht. Du kannst dich nicht verändern, dir fehlt die Einsich…
letzter Beitrag von Minzblatt, -
Der Todesfahrer (Paule Hurtig)
| erstellt von Richard von Lenzano- 2 Kommentare
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Der Todesfahrer (Paule Hurtig) Der Paule Hurtig ist ein Mann der feiern und der zechen kann. Wenn seine Arbeit tags getan, ist Paul erst richtig voll Elan. Er setzt sich in sein Auto rein und fährt zur Kneipe ganz allein. Heut stürmt er aus der Firma schnell und fährt rasant - weg von der Stell'. Als eine Kneipe er geseh'n, da ist es um den Paul gescheh'n. Er bremst, hält an und steigt gleich aus, begibt sich in das Zechenhaus, bestellt ein Bier und einen Korn und sitzt am Tresen, ganz weit vorn. Das Bier schmeckt gut, der Korn ist kalt voll alkoholischem Gehalt. Wie das ihm durch die Kehle rinnt, …
letzter Beitrag von Richard von Lenzano, -
Ich muss mich betäuben für die Kontrolle es ist der Teufel der mich schleppt an der Wolle Und blicke ich auf um zu sehen wer mich trägt sehe ich nur Finsternis die mich begleitet auf dem Weg Wer möchte schon so leben als Sklave seiner Frust niemand möchte weiter gehen als es uns ist bewusst Ist es das Ende welches wir anstreben oder ist es der Anfang den wir versuchen zu leben Musste es so weit kommen frage ich mich jetzt war es zu verhindern klage ich zuletzt
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Dornenranke
| erstellt von Ava- 7 Kommentare
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Aus meinem Mund wachsen Dornenranken. Sprechen ist sinnlos. Wurzeln haben mir den Magen zerrissen. Mein Herz ist durchpfählt. Meine Lunge geplatzt. Mein Blut tropft nicht mehr von den Ästen, wo Adern waren. Meine Tränen haben die Knospen in meinen Augen bewässert. Jetzt vegetiert mein Gehirn allein vor sich hin.
letzter Beitrag von Nesselröschen, -
Nur Ersatz
| erstellt von Daphne- 2 Kommentare
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Nur Ersatz Ich bemühe mich so sehr Doch der Erfolg bleibt mir verwehrt Immer nur zurückgestoßen In das Kleine dunkle tiefe Loch Was mich mit sich reißt Und nach unten zerrt Alles versucht um noch zu kommen Doch der Kampf scheint verloren Denn alle Mühe nichts gebracht Wieder nur Ersatz Enttäuscht von der Tat Verletzt von der Art Wozu alles riskiert Wenn alles war umsonst Der Schmerz ist sehr groß Alles gegeben und nun versetzt Ganz heimlich leise schnell ersetzt Den Schein bewahrt gewollt Doch ist es alles nur ein Witz Die Trauer, die Wut aus mir spricht Der Schmerz extrem tief sitzt
letzter Beitrag von Daphne, -
feedback jeder art Nichts
| erstellt von Gewitterhexe- 4 Kommentare
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Nichts wo bleibt deine Nähe dein Hauch auf der Haut du fehlst mir kein Schrei und kein Wort erreicht dich und plötzlich spüre ich mich nicht mehr Tag und Nacht Licht wie Schatten verschwimmen Unsichtbar bin ich wie ein schwarzes Tuch umhüllt mich nichts ............................................................... Ein Gemeinschaftswerk von Lètranger und Gewitterhexe
letzter Beitrag von Gewitterhexe, -
Kreuzgeladen
| erstellt von Behutsalem- 0 Kommentare
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So trag ich all die Liebe die auf meinem Rücken lastet, näher hin zum Kreuz, dass voller Leid. Knie mich voll Hoffnung nieder, Mahnmal aus vergangener Zeit. Und denke mir... Was sind schon meine Schmerzen? Mit Dornen war sein Haupt gekrönt. Mir waren sie Symbol der Liebe. Die in der Blüte rot geküsst, durch seine Hände tröpfelt sie hernieder. Und nagelt mich am Boden fest. Steh auf, das bitt` ich immer wieder.
letzter Beitrag von Behutsalem, -
Der Wendepunkt von gut und böse
| erstellt von sidivoluntsidisplacet- 2 Kommentare
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Nach langer "Blackout"-Pause meld ich mich doch mal wieder zurück, mit einem meiner Meinung nach anspruchsvollen Stück... Ich versuche mich ja immer mal gerne darin, etwas neues zu probieren, einen "außergewöhnlichen" Sprachstil und auch gerne eine vergangene Zeitperiode zu wählen. Ich hab lange herum probiert... Themen analysiert... Nichts gebracht... Dann setz ich mich um 3:00 Uhr mal hin, den Ansatz der Idee hab ich und buhhm das Gedicht entsteht... Gerne bewerten... gerne Kritik, solang sie Konstruktiv ist. Ich freue mich auf euere Meinungen. Liebe Grüße Sidi :-) Ein seltsamer Schleier überdeckt die Stadt. Die Konturen, der Häuser unscharf und matt. Fa…
letzter Beitrag von sidivoluntsidisplacet, -
Schmerzwerk (Obsessionen meiner Seelenbleibe)
| erstellt von Black Raziel- 2 Kommentare
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------------------------------------------------------------------------------------------------- Textversion: Schmerzwerk -Obsessionen meiner Seelenbleibe- Sinke mit mir in die Tiefe, press dich tief in meine Venen. Spare jeden Abschiedsbriefe, folge lieber deinem Sehnen. Treibe mit mir in Gedanken - Stürze in das Schmerzenswerke, überwinde alle Schranken - bis ich keinen Schmerz mehr merke. Handle frei nach deinen Lüsten, bringe uns in das Finale - ramme zwischen meinen Brüsten - kalten Stahl, das letzte Male. Sei bitte bitte hart zu mir - besorge ich es danach dir. Geöffnet sehen Augen nur die wahre to…
letzter Beitrag von TEP, -
feedback jeder art Elena aus Kasachstan
| erstellt von Josina- 3 Kommentare
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Elena aus Kasachstan Sehr viele bittere Tränen sind damals geflossen wie in Trance erzählt mir Elena von dieser Zeit Vater von Beruf Wachmann er wurde erschossen Mutter flüchtete sich in Alkohol es gab oft Streit Damals in Kasachstan Mit vielen Männern hat die Mutter oft gesoffen vernebelt von dem Alkohol wurde sie rüder Ich war damals fünf war sehr verschlossen Mutter bekam drei Söhne meine kleinen Brüder Damals in Kasachstan Wir Kinder hatten oft Hunger waren viel allein liefen zu den Nachbarn wurden nicht vertrieben Die Nachbarn gaben uns Brot kannten unsere Pein Kinder ge…
letzter Beitrag von Josina, -
Machtworte
| erstellt von glance- 1 Kommentar
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Machtworte in elektronisches Papier gebrüllt, aus eifriger Sucht - unbedacht. Die Worte haben mit großer Macht, meine Seele mit höllischen Qualen gefüllt. Lieblingsfarben flüchten verschreckt, grau sind jetzt die Schatten der Welt. Missachtetes Leben, Millionen Bäume gefällt, den liebenden Geist mit Verachtung befleckt, mit deiner Worte Macht - ganz und gar unbedacht. ©glance
letzter Beitrag von mesart, -
Roter Faden
| erstellt von Yue- 2 Kommentare
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In Sekunden hast Du meine Sinne gestohlen. Den zuckerner Sturm über mich gebracht. Mein Leben bestand bis dahin daraus, den roten Faden einzuholen. Gesponnen durch elterliche Wacht. Du hast ihn zerschnitten, achtlos und leicht. Ich hab mich dem willig ergeben. Und einfach gemacht, das mir die Realität nicht mehr reicht. Ein wilder Rausch an seiner statt, ersetzte ab da alles Streben. Wilde Gier und ein Höhenflug folgten, ich gab Dir meine Hand. Schon damals wusste ich instinktiv wie es endet. Doch nicht nur der Faden war zerschnitten, in Fetzen da auch schon mein Verstand. Seitdem habe ich gern und bewusst, jede Sekunde an Dich verschwendet. …
letzter Beitrag von Yue, -
textarbeit erwünscht Die Löwin
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Scharf wie Messer die Krallen im Wind Von den Roten Bergen Die zerklüftet sind Es fegt Ihr Gebrüll Wie ein Sturm durch das Land An die Ufer des Nil Wo Sie leichte Beute fand Der Staub füllt die Lungen Heiß der Atem und schwer Die Herrin des Zitterns Streift als Seuche umher Am glühenden Himmel Der Erntemond sticht Entseelte Schreie zerfetzter Leiber Kümmert die Menschenfresser nicht ...dann war ich dran Es gab kein Zurück Sie prüfte mein Herz Mit gnadenlosem Blick Die bittere Heilung begann Kein Flehen und kein Fliehen Denn nirge…
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
Ihr Lachen ist laut Beziehungen sind auf einer Lüge aufgebaut hat kaum jemanden ihr wahres Ich gezeigt sich vor manchen Menschen nie verneigt diese Menschen hätten das gerne Nachts schaut sie einsam in die Ferne Manchmal hat sie ein Tief und nur wenn man genau hinschaut, sieht man, ihr Lächeln hängt schief gibt sich für manche Menschen auf und nimmt viel in Kauf ihre Tränen sind nur nachts sichtbar und über sie fliegt eine Rabenschar der Zweifel über sich selbst ist groß oft hat sie das Gefühl, man stellt sie gerne bloß Es gibt Zeiten, da hat sie keine Lust zu lachen würde nicht jeden Scheiß mitmachen doch sie macht es, damit man nicht merk…
letzter Beitrag von Loui.Lou, -
Träume ohne Realität
| erstellt von Aileen- 2 Kommentare
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Ich finde Liebe In Träumen Die sich in meiner Realität verlieren Ein Verlust an Zeit Macht den Tag erträglicher Wenn ich nach einer Stunde voller Tränen In deinen Armen liege Und es doch nur meine eigenen sind Die irgendjemanden halten Der irgendjemanden hinterherweint Der sich irgendwann in der Liebe verloren hat Und nun zurück zur Realität findet
letzter Beitrag von Freienweide, -
Daddy I MISS YOU
| erstellt von Vanessa S- 1 Kommentar
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Papa ich vermisse Dich Hier sitz ich nun und denk an Dich. Mein Herz tut weh, ich seh Dich nich`! Schließe meine Augen, sehn mich nach Dir. In Dunklen erahn ich Dich, streckst Deine Hände aus zu mir! Ich halte Sie fest, lass Sie nie wieder los! Öffne meine Augen, aber wo bist Du bloß? Komm wieder her zu mir, ich brauche Dich! Will dich auch mit offenen Augen wieder seh'n, lass mich doch nicht im Stich. Schweb bei Dir auf "Wolke Sieben", nimm mich doch mit Hinauf zu meinen Träumen und lass uns gemeinsam in den Himmel fliegen. Ich vermisse dich, brauche Dich, liebe Dich, auf immer und ewig !!…
letzter Beitrag von Knigg3, -
Metaphoria
| erstellt von Wolkenwolf- 2 Kommentare
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Die Wolken verbergen den glitzernden Funken, Das einzige Licht in der Schwärze des Alls, Die alleinige Hoffnung auf Wärme im Herzen, Den Untergang aller im Falle des Falls. Die Tränen des Himmels zur Gänze getrunken Und doch nie erreicht ist das gläserne Tal. Wenngleich auch der Funken so brennt wie zig Kerzen, So lindert er doch nicht die steigende Qual. Die Stille frisst selbst noch die lautesten Schatten, Wenn niemand mehr weiss: War es mehr als ein traum? Der Zweifel im Kopf gebiert Dutzende Fragen, Wirft bleierne Schwärze hinein in den Raum. (Die Menschen zerstören, was immer sie hatten, Sie malmen das Leben zurück in den Staub. Ü…
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
Das ist doch nur ein kleines Wort, Schreiben kann ich’s grade noch, Auch wenn mir da die Finger zittern Und Federn tintenblutend splittern. Das sind bloß menschenwirre Liebesstriche, Sind tausend spitze Nadelstiche Mir ins Herz, mir in die Augen, Die erlösen mich und senken dir, o Braut, Den schweren Schleier wieder nieder. Der Farbenbann ist unkennbar, Linienschnitte aufs Papier, Ins Buch – die Seiten gilben schon. Du fängst an, notierst in rot, Ich dann weiter, male blut- Entleert dein Lippenpaar, Fang’ alle deine Silben auf, Die flechte ich als sieben Siegel Um unser Buch, das deins nicht ist; Warmes Wachs dir in den Händ…
letzter Beitrag von KumboYa, -
Freiheitssehnsüchte
| erstellt von Jan Brunner- 0 Kommentare
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Freiheitssehnsüchte ! Es kotzt mich an…ich hab es so satt, muss ich in euer Wunschbild passen? Meine Welt sie wirkt so finster und matt, ich kann sie alle aus tiefster Seele nur noch hassen ! In Ketten fühle ich mich gelegt, wenn jeder mischt sich ein mein Leben ein. Nun habe ich den Wunsch gehegt, einfach weg und nicht mehr hier zu sein. Frag ich mich was wäre besser, provozieren oder kämpfen um meine Freiheit? So wollte ich an meinen Aterien ansetzen dies Messer, doch wäre dies eine Möglichkeit? Ich bin mir nicht sicher…ich denke es wäre eine Option, über dies hinaus aber auch unwiderruflich. Ja es ist wahr…ich befinde mich …
letzter Beitrag von Jan Brunner, -
Depressionen
| erstellt von Kleine Bärin- 3 Kommentare
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Bilder entlaufen dem Auge verwischen die sichtbare Welt, bringen Gedanken zum Straucheln derweil dein Vertrauen zerfällt. Buntes willst du grau schattieren sein Schattenspiel hat dich entzückt. Feigheit mit dem Mut kaschieren, doch Ängste machen dich verrückt. Gefühle werden zum Illustrator. Du kannst die Welt nicht mehr verstehn. Schmeichelde Schwächen als Diktator, die dir den Lebenslauf verdrehn. Die Freude zerfließt in Traurigkeit und Lethargie beherrscht dein Leben. Gedanken verlieren an Klarheit, lassen die Seele brennend beben. Die Wahrheit wird der Lüge bezichtigt und Licht in Schatten verkehrt. Dein Anblick ist Dir …
letzter Beitrag von mystic, -
feedback jeder art Mit deinem Verstummen
| erstellt von Miserabelle- 12 Kommentare
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Mit deinem Verstummen streifst du durch den Nebelwald Geruch von wässrigem Schnee über deinen Augen Gedankenspaliere doppelköpfige schweigen sich aus Schatten geworden zwischen den schrillen Töne der Magensonde. manchmal reichen sie ins Licht deine Blicke glanzbetört greifen sie nach Linien manchmal flackern sie stochern sie ohne Halt in dunkle in schwere Gebilde
letzter Beitrag von Miserabelle, -
feedback jeder art Schattenwelt
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Das Unheil leuchtet aus seinem Blick Spiegelt nur Schwärze in sich selbst zurück Das Licht und alle Farben ausgebleicht Todgeweiht verschlungen in seiner Dunkelheit Schwarzherz von Gewürm besessen Parasiten der Angst mittgefressen Gemästet was am Leben zehrt Am Unrat sich die Seele nährt Am tiefsten Punkt in finsterster Hölle Wo der Boden Schwarz vom Lebensruß Liegen Träume abgezogen wie Tierfälle Mit leeren Augen, dem Nichts zum Gruß Da erhebt sich ganz allein Ein abgefressenes Gerippe Und fängt an durch die Stille schreien Gestorben schon in seiner Krippe Bleib liegen un…
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
Makabre Nächte
| erstellt von Lady Lycandra- 3 Kommentare
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Makabre Nächte Die Nächte werden länger, die Tage leider auch. Wir feiern bis zum Untergang, das ist bei uns so Brauch. Die Körper zucken hektisch Im blendend grellen Licht. Man tanzt hier wie an Fäden Und denken muss man nicht. Die Herzen werden kälter, die Hirne werden leer. Die Liebe wird getötet, das fällt hier gar nicht schwer. Das Blut gefriert im Körper, der Mut am Zorn zerbricht. Man taumelt hier wie Puppen Und denken soll man nicht. Die Welt beginnt zu wanken, es öffnet sich der Schlund. Wir stehen auf und tanzen, bis auf den höllenschwarzen Grund. Das Leiden wird gigantisch, wie ein tonnenschweres Gewicht. Wir …
letzter Beitrag von Lady Lycandra, -
feedback jeder art Wer höher steigt, als er sollte, fällt tiefer, als er wollte.
| erstellt von Anonyma- 7 Kommentare
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Wer höher steigt, als er sollte, fällt tiefer, als er wollte. (Sprichwort) Die Sonne brennt seit Wochen auf Häuserreihen nieder, Beton, Asphalt und Menschen, sie kochen gleichermaßen auf höchster Stufe gar, es verdampfen Hirn und Straßen, was fehlt, das ist der Regen: Wann kommt er endlich wieder? Der Regen strömt seit Tagen auf Häusermeere nieder, Beton, Asphalt und Menschen versinken gleichermaßen, das Wasser überflutet die Keller und die Straßen, was fehlt, das ist die Sonne: Wann scheint sie endlich wieder? Der Sturm, er tobt seit Stunden, reißt Häuserwelten nieder, Beton, Asphalt und Menschen, sie liegen gleichermaßen…
letzter Beitrag von Anonyma, -
dunkel und kalt
| erstellt von yvan headmiller- 0 Kommentare
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und wieder weiter wander ich allein durchs Erzgebirge, die dunklen Tannen drängen mich Sie halten meine Ärmel fest ich habe Furcht in diesem Zustand fühle ich des Todes nah die Luft die fehlt in meinen Lungen und das Atmen ist erschwert drückt das Herz so sehr beklommen sag ich innerlich zu mir nein oh nein , ich kann nicht mehr doch Tapfer und auch klein gehalten stapf ich den dunklen Pfad entlang auf einer Lichtung inne halten wo einst ein wenig Hoffnung schwang
letzter Beitrag von yvan headmiller, -
Ein Espresso
| erstellt von Neolyrik- 2 Kommentare
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Ein Espresso Doppelt hält besser Morpheus verlässt schleichend das Zimmer Das Morgenritual überduftet Die Leiden von Gestern Es riecht nach Highlands Tief in den Nerven Sitzt der kleine Kobold Er sieht auch das Ende Den Ersten wehen auch Russlands Roggen Aus dem Wrack entgegen
letzter Beitrag von Neolyrik, -
feedback jeder art Film ab...
| erstellt von Managarm- 1 Follower
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er kommt aus dem Nichts und siedelt sich an fernab jeden Lichts und fackelt nicht lang bis er sich vermehrt er geht nicht er bleibt weil er sich ernährt von deinem Leib aus dem er erst kehrt mit leisem Gesang wenn nichts mehr sich wehrt die Sense voran ...und zeigt dir dein Leben von Anfang an Film ab...
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Niemals wieder
| erstellt von mystic- 2 Kommentare
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Niemals wieder Niemals wieder werde ich deine Stimme hören in Lachen wie in Trübsal. Das Glitzern deiner Augen ist erloschen, verflossen auch deine letzte Träne der Seele. Zusammengesunken deine Schultern schultertest du doch mühelos jedermanns Leid, während deines wuchs schwerer bei jeder Gelegenheit. So liegst du wohl da- seelenlos und leer- ich bemerke still deinen Anteil in mir und gebe dir diesen -meine Träne- zurück. Für Rainer 26/03/09 Gruß! mystic
letzter Beitrag von mystic, -
In einem ende dieser erde...
| erstellt von Sofa1991- 1 Kommentar
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In einem ende dieser Erde, Wo scheint die Sonne hoch empor, Sitzt ein Mädchen still und leise Sitzt und weint in Mutters Ohr Sie klagt über verletzte Seele, Über Schmerzen die sie fühlt. wWe sehr das Leben sie doch quäle, Wie sehr ohr Leben sich nicht rührt. Die Mutter spricht zu ihr: "Mach dir mal keine Sorgen, Das Leben birgt noch viel für dich, Erwarte mal das Morgen." So sitzt sie da und wartet noch, Sie weiß es wir geschehen. So weiß sie doch Sie kann nicht in die Zukunft sehen.
letzter Beitrag von Black Raziel, -
Der Tod kann nimmer böse sein, denn die Natur kennt keine Strafen ein jeder geht für sich allein zurück, zu jenem großen Schlafen, aus dem der Geist die Bilder weckt, und dieser Welt die Vielfalt schenkt, wodurch uns dieses Leben schmeckt, bis sich das Bild zur Scholle senkt. Was ohne Geist, das wähnt die Strafe, in allem was da auferlegt. Mensch wird Tier und Herr wird Sklave, wo dieser Eisenbesen fegt. So fegt er hart, bis unser Kummer so groß, dass wir darin vergehn, versinken tief in jenen Schlummer, da uns der Geist heißt aufzustehn. Elmar Vogel Januar 2020
letzter Beitrag von Elmar, -
hörst du diesen ton der faden der ihn fürt
| erstellt von nachtgestalt- 0 Kommentare
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fals es faslch ist bitte in bereich mythologie verschieben mfg hörts du diesen ton der faden der ihn führt hörst du diesen ton zart wie ein regentropfen der da fällt wie wenn man an den seindenen seilen eines spinnen netzes zupft welck klarer klang aus schilf und spinnengarn gar eine haarf gemacht hörst du diesen ton wenn ein vöglein singt im röhren einesn hirschen kann mans fühln siehst du diese farben wer hast sie sich erdacht all diese perfekt heit ein goldner schnitt weit und breit alles angeordnet dort alles seinen platz gar hat wer hat sich dies nur erdacht hörst du diesen ton so zart wie wenn wenn sich ein baum vere…
letzter Beitrag von nachtgestalt, -
textarbeit erwünscht Heimarbeit
| erstellt von RolandH- 5 Kommentare
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Zu Hause, im Kreis gehen in Gedanken, fliegen Realität durch geputzte Fenster strahlt der blaue Himmel
letzter Beitrag von RolandH, -
Grabbesuch
| erstellt von Jools- 2 Kommentare
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In den Straßen und den Haltestellen Werden Fotoalben schnell zitiert. Ausgebrannte Briefkästen bekommen Manchmal noch verirrte Post gesendet. Namensschilder rosten, Blumen welken, Druckerschwärze wird verblassend braun. Tische wanken dicht bedeckt mit Flaschen Einsam gähnend durch das Morgengrauen. Kapitäne winken von den Brücken, Tauben überziehen dicht den Platz. Glocken hallen durch die Fasern dieser Stadt, vom Hafen zum Hotel für Stunden. Doch ich stehe regungslos aufgewühlt, Gefühls-betrunken, hier und träume von den alten, Tagen. In der Hand dein kleines Goldrasiermesser voll Spuren So vertrauten trocknen Bluts.
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
Dieser eine Mensch
| erstellt von Tulk- 0 Kommentare
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Dieser eine Mensch, wer würde ihn vermissen? Seine Seele ist zerrissen, - in Fetzen liegt sie da keiner würde es sehen oder verstehen - es ist nicht wahr … Dieser eine Mensch, er sieht so vieles Doch wer verdient es? - so vieles woran er glaubt Alles hoffen und verlangen ist vergangen - jede Liebe ihm geraubt … Dieser eine Mensch, so oft allein gelassen Von aller Welt verlassen, - Sein Herz reich an Mut Ein Engel-Lachen wird es entfachen - doch verbrennt wie Wut … Dieser eine Mensch, sein Blick ist leer, will, kann nicht mehr - Der Tod sich nun interessiert Er also war´s, der wohl vergaß, - der ihn hat geschürt ...
letzter Beitrag von Tulk, -
Sieben Leben
| erstellt von Paula- 2 Kommentare
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Ich bin der Bach, der seine Quelle sucht, Oder auch Zuflucht im Meer. Im Augenblick versickere ich im Sand. Orientierung fällt mir schwer. Ich bin die Blume, die die Sonne sucht, Oder nur ein Hauch von Licht. Im Augenblick versinke ich im Dunklem, Wo meine Kraft zerbricht. Ich bin die Katze, die eine Zuflucht sucht, Oder auch die liebevolle Hand. Im Augenblick verzweifele ich, Weil ich keinen Menschen fand. Ich bin dass Kind, das seine Mutter sucht, Oder nur die Erinnerung an sie. Im Augenblick ich einsam bin, Doch aufgeben werde ich nie. Ich bin ein Mädchen, dass Freunde sucht, Oder auch nur den einzigen Freund Im Augenbli…
letzter Beitrag von Paula, -
Auf der Flucht
| erstellt von wirbel- 1 Kommentar
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Auf der Flucht Ich laufe panisch durch die Stadt. Wohin? - Weiß nicht genau. Weiß nur: ich habe alles satt und werd aus mir nicht schlau. So vieles seh ich - und doch nicht. Ich lauf und denk im Kreis. Was such ich? Einen Freund? Ein Licht? Ist kalt mir oder heiß? Da spricht mich jemand an - o Schreck! Was will der Kerl von mir? Ja, mir geht's gut! - Ich laufe weg wie ein gehetztes Tier. Doch ist egal, wohin, wie schnell, wie lang und weit ich lauf: Wenn ich mich meiner Angst nicht stell, hört diese Flucht nie auf.
letzter Beitrag von Nils, -
abgeweidet
| erstellt von Perry- 4 Kommentare
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noch spüre ich die steife der nacht in den gelenken suche nach halt an der verblassende mondsichel trete schließlich ernüchtert den abstieg ins tal an in der mittagssonne lege ich mich erschöpft ins gras gebe mich dem müßiggang des alters hin entspreche längst nicht mehr dem ideal menschlicher nützlichkeit auf den hangwiesen beweiden bergschafe mit hingabe das licht des späten sommers ich fühle wie langsam der sinn des lebens aus meiner faltigen hülle weicht
letzter Beitrag von Perry, -
kreuz fahrt
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
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fern graut der morgen am horizont der tag beginnt mit zarter röte zeigt mir den kurs zur letzten ruhestätte noch hängt der wind flau im segel dabei wünschte ich mir sturmböen die reise hinter mich zu bringen bei der landung am jenseitigen ufer läutet die sterbeglocke und ich hänge meinen hut ans totenbrett
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Was bleibt mir?
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Was bleibt mir? Es ist mir nichts als Schweigen geblieben sind nur Träume tragen Not und Leiden mit sich im Reinen lebt es nicht mein Ich ziehe mich zurück von hier liegen rot lackierte Scherben spiegeln die Verzweiflung wider wächst die Angst zur Panik aus der ich doch entfliehen möchte einmal nur was Schönes träumen
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Der Kopf ist leer und kein Gedanke kann gegriffen werden Unruhe bemächtigt sich meiner, worin wird dies enden? Und Chaos herrscht! Die Zeit entfleucht allem Dasein, wie Luft aus meinen Lungen Oh wie gern würde ich wieder einmal atmen, so ungezwungen Und Chaos herrscht! Ich vermisse den jungen Wind, geboren in Frühlings Sphären Ich erwarte ihn bald, auf das mein Geist wird sich klären. Ende in Sicht! Mögen alle Stimmen verstummen ohne Wiederkehr Auf das die Lieder der Stille erklingen und ziehen umher Ende in…
letzter Beitrag von Tulk, -
feedback jeder art Licht und Schatten
| erstellt von Sonja Pistracher- 2 Kommentare
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Gedanken, die meine Seele erreichen beflanken Gefühle und reichen nicht aus, um den Schmerz zu zähmen, weil sie den Verstand mir nehmen. Gedanken, die den Kopf verwirren wanken leicht im Schatten der Nacht, um die Stille zu brechen und mein Sein zu schwächen. Nur das Licht kann mir Wärme schenken, das sich erbricht beim Senken der Nebel ins Tal und reicht weit hinein in meine Unendlichkeit.
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
Liebestod
| erstellt von Wilde Rose- 3 Kommentare
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Es hat die Zeit die Liebe uns genommen. In ihrem Mahlwerk hat sie sie zerstört. Ach, könnten wir sie nur zurück bekommen. Wir haben auf ihr Rufen nicht gehört. In unser'n Herzen ist gestorben das Verlangen. In deinen Augen seh ich die erlosch'ne Glut. Nun sind im Tal der Tränen wir gefangen. Und nichts macht dieses wieder gut. Wir waren einst von Liebe so betrunken. Wie konnte sie so unbemerkt vergeh'n? Zerstoben ist der allerletzte Funken. Sag mir, wie konnte das gescheh'n ?
letzter Beitrag von Wilde Rose, -
Die letzte Strophe ist in Zusammenarbeit mit jemandem entstanden, den ich hier nur Silberwolf nennen möchte. Das Kind Tränen der Sehnsucht fall'n in die Nacht, ungesehen, unbedacht.. Schwaden der Hoffnung schweben hinfort. Das Kind sieht man an dunklem Ort. Die Tränen bilden den Strom, Den Strom der Zeit, Den Strom der Trauer, Der ewig 'weilt. Am dunklen Stamm gestützt, so steht das Kind, greis und schwach. Die Träume, einst ins Holz geritzt, Sie strahlten, doch sind nun verblasst. Geschaffen von Liebe und Kraft, Verseucht durch Sehnsucht und Hass, Gefällt von Unschuldsmädchen' Wort, So stürzt der Baum am dunklen O…
letzter Beitrag von mystic, -
Mein leuchtender Stern
| erstellt von wirbel- 1 Kommentar
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Was funkelst du so hell, du Stern? Ach ja, dort oben wär ich gern! Bei dir gäb's nicht mehr Leid und Schmerz, für mein vernarbtes, armes Herz. Nimm mich zu dir, damit es heilt! Damit dein Licht stets auf mir weilt! - Doch leider bist, mein schöner Stern, du bist mir so endlos, endlos fern. Ein schwacher Trost nur ist dein Funkeln. Mein Herz bleibt weh - und ich im Dunkeln. Jan´2016 © Claudia Behrndt
letzter Beitrag von 1hit1der, -
der Waisenvogel
| erstellt von Homo_Ingenuus- 2 Kommentare
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Da saß auf dürrem Ast im Baum ein kleiner Vogel auf engstem Raum, um ihn herum ein trocknes Nest das er wohl bald gen Süd verlässt. Doch ward er leider ein Waisenkind, seine Eltern verließen ihn mit dem Wind, auf daß ihn niemand das Fliegen lehrte und sonst gabs keinen den das scherte. So saß der kleine da und piepte träumte von allem das er liebte und eines Tages aus dem Nestchen dort stieg er hinaus...und nach unten fort...
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
Teufelskreis
| erstellt von OnceUponATime- 2 Kommentare
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Du fühlst dich sehr gut, noch zu Beginn. Einsam und alleine, nach einer Weile. Verzweifelt, wenn du siehst, es hat keinen Sinn. Niemals darf es ein and’rer erfahren, Niemand soll es jemals wissen. Du willst dich doch selbst, und deinen Ruf bewahren. Alleine auszubrechen, ist aber viel zu schwer, Die Hoffnung scheint bereits verloren, Das letzte Glück ist dir zu lange her. So spürst du bald, dass du Hilfe brauchst, Es ist zu schwer, man hat keine Kraftreserven, In eine Schutzhülle bist du längst abgetaucht. Um nicht alles noch schlimmer zu machen, Belügst du alle anderen und dich selbst, Versucht über dein böses Geheimnis zu wachen.…
letzter Beitrag von OnceUponATime,
