Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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Angerbak-Weißer Tot
| erstellt von Angerbak- 0 Kommentare
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Ein friedlicher Trug, fordert den Verstand breitest dich vor mir aus, gut bist du nur im Traum Formst dich nach meinem Verlangen, gibst dich Formbar Habe dein wahres Gesicht erkannt, doch zu späht Verdanke dir Nichts, Formte dich zu lang´ Duch jede Form, wird das Verlangen erhöht Doch jede bewegung nach vorne, Sähst deinen Samen Raubst mir die Zeit, keimst auf als Schlafloses Leid In mir wächst dein Einfluss, Spriesst blühend hinauf flüsters deine Krankheit In meine Ohren, flüsternd Infizierst du links wie auch Rechts Wirst Flüsternd zu meiner Sprache Lüsterst endloss nach anneinander gereihten Tagen in denen du dich in mir Spiegel kannst Du nieder…
letzter Beitrag von Angerbak, -
Zu wenig Licht
| erstellt von Mattt- 4 Kommentare
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Ich leb in einer Welt, in der kein Stern die nacht erhellt. Angst und tiefer Kummer, färben schwarz das Himmelszelt. Selbst wenn am Tag die Sonne, mir Licht zum Leben gibt, sie ist schwach und wenn es dunkelt, ist die Hoffnung längst versiegt. Verzeifelt such ich jemand, der mich wirklich liebt, damit im Herzen wieder Tag ist, und mein Leben neu erblüht.
letzter Beitrag von Mattt, -
Bedrückende Stille
| erstellt von VerlorenImSein- 2 Kommentare
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Meine Tränen fließen stumm und fallen ungehindert zu Boden, als stände ich an deinem Grab, doch lebst du noch. Tief in meinen Gedanken versunken-die Sprache verloren, im Wissen- so wie es war,wird es nie wieder sein. © VerlorenImSein Fortsetzung folgt ;-)
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Gewitter im Paradies
| erstellt von Wolkenwolf- 0 Kommentare
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Selbst die Wasser in Eden sind dunkel, Wenn ein Sturm über dem Garten kreist, Glühen Äpfel so zart wie Karfunkel', Bis ein Blitz die Idylle zerreisst. Wie ein Rudel aus Ängsten und Trauer Schleicht der Nebel durchs Buschwerk heran, Liegt, getarnt als Wolf, stets auf der Lauer, Bis er den Baum doch erreichen kann. Denn dort kauern, bedeckt nur von Regen, Mann und Frau, halten sich bei der Hand Und ihr Schöpfer, er schweigt ganz verwegen, Hat er doch das Gewitter entsandt. Wie sie ächzen und zittern und frieren! Gottes Krone der Schöpfung, so schwach! Schon dabei, den Verstand zu verlieren, Bricht so schliesslich auch das Wolkendach.
letzter Beitrag von Wolkenwolf, -
Freundesdienst
| erstellt von Torsul- 2 Kommentare
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Freundesdienst Füll mir das Glas mein treuer Freund, mit Schwere die vergessen macht, das Leid und all die Einsamkeit, die ich geträumt in jener Nacht. Komm lass mich fallen - schwerelos, aus den Gedanken, die so leer von Liebe und Geborgenheit und voller Sehnsucht nach viel mehr. Umfange mich und füll mich aus mit grauem Rauch bei jedem Zug, dass Nebel meinen Kopf betrügt, der sehnend ist nach Lug und Trug. Verschleier mir die ganze Sicht, auf das ich nicht mehr sehen muss, was meinen Augen schmerzlich fehlt, durch stumm geweinten Tränenfluss. So bitt ich, Freund erlöse mich von dieser aschefahlen Welt, die meinen Trä…
letzter Beitrag von Jools, -
Danke Ein Gebet im stillen Stein, Möchte Ich dir, oh Herr Mein Vater, schenken Dir danken für das Essen Und dem Trinken Danke auch an Mutter der ewigen jungfrau Maria, Ohne euch Stände Ich Jetzt nicht hier. Und: Kann sagen im Geist-Christi -Danke dafür. aint:
letzter Beitrag von Astrateh, -
Blutgier II
| erstellt von efilia- 3 Kommentare
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Einst dem Leben zugetan, ist nun der Tod mein Elixier. Schneeweiß blitzend, umrandet von blutdurchtränkten Lippen, nagen meine Zähne an Deiner seidenen Haut. Unzählige Seelen entschwanden der Welt in meinen Armen. Ihre fragenden Augen schlossen sich alsbald. Ich lasse keine Wahl. Die letzte Berührung wird sein, dass sich Körper in leere Hüllen wandeln. So jedes Mal, bei diesem Anblick zerspringt mein steinernes Herz in tausend Splitter. Doch bleibt mir eine Wahl? Endlose Zeit vollster Einsamkeit, ohne Ziel durchstreife ich das menschliche Dasein und möchte dem Leben entrinnen. Jenem Leben, welches b…
letzter Beitrag von VerloreneKindheit, -
Brückenpfeiler
| erstellt von Sam Gold- 2 Kommentare
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Gedanken verbunden; Seelen verwandt. Sah das endlose Glück, bis die Liebe verschwand. Fehler begangen; niemals verzeihen! Nicht mir und nicht jetzt; für immer allein! Zerfressene Seele, glasiger Blick, schweift in die Leere, in Träumen nach Glück. Verschwendete Jahre, in Gedanken versunken, an Früher erinnert, von wenigen Funken. Rasender Fall... das Wasser so klar... Nichts was mich hält... dem Aufprall so nah...
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Hättest Du je Angst gehabt
| erstellt von rupert.lenz- 2 Kommentare
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Hättest Du je Angst gehabt Hättest Du je Angst gehabt und sie bezwungen und wäre Dir nur rechtzeitig bewusst etwas misslungen, Du wärst ein Mensch geworden. So bist Du, wie Tisch und Stuhl, ein funktionables Teil, ja, selbst Dein eig'ner Wille ist nichts anderes noch als laufendes Programm. Hättest Du je Angst gehabt und tief gelitten, ich hätte mit Dir gerne und sehr oft richtig gestritten, Du könntest überborden nackt aus Deinem Sündenpfuhl und fändest noch Dein Heil, ja, denn da wär' für Dich nicht dieses schwarze Loch, Du bräuchtest keinen Damm. Hättest Du je Angst gehabt und Dich gesehen: wild, den Tieren sehr verwan…
letzter Beitrag von rupert.lenz, -
Glandula lacrimalis
| erstellt von Ruedi- 4 Kommentare
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Die Sternenmäuse nagen am Käsemond. Der Löwe lässt sie als Großkatze in Ruhe. Unter dem schwarzen Himmel ist alles ruhig. Nur ich sitze bei Dir, mein Kind, und singe dich in den Schlaf mit Melodien von wunderbaren Nebeln. In deinen Augen sehe ich, Du willst dich an mir festhalten bis ich dich aus dem schwarzen Nachen gezogen habe. Doch will es mir heut‘ Nacht nicht gelingen. Wenn Du dich heute von Morpheus sanften Armen in deinen Träumen behüten lässt, wirst Du von sagenhaften Schiffen nach Nangijala getragen. (3.5.2019)
letzter Beitrag von Yue, -
Sides of Words Rows full of Pictures They burn The pieces should fade out of my body but the knife is toneless A Stab, a Cut Still numb. with emphasis i try to feel something nether less i won’t cause i can’t Free,free completely lonely You was never worth enough to hold my heart. Seiten voller Wörter Zeilen voller Bilder Sie BRENNEN Die Stücke sollen aus meinen Körper schwinden Doch das Messer ist stumpf Ein Stich, ein Schnitt Immer noch kein Gefühl Mit Nachdruck versuche ich zu fühlen doch ich kann nicht Frei, frei Ganz allein Nie warst du es wert mein Herz zu halten
letzter Beitrag von ninidu, -
Huflattichzeit
| erstellt von Leontin Rau- 2 Kommentare
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Du ahnst: da draussen sind Unzählige andere so wie du Alleine, und es wäre ein Leichtes Sich zu finden und verbünden. Nur weiss jeder allzu gut, Anfangen könnten wir nichts miteinander, Sässen zusammen und wären trotzdem Jeder für sich - alleine, einsam. Schau, wir sind halt komische Käuze, Ich zum Beispiel grüsse im März Den Huflattich am Sonntag im Wald Und nenne ihn meine erste Liebe des Jahres. Und trotzdem bin ich sicher: in jedem von uns Schlummert ein kleiner Conferencier, Ein fröhlicher Bierbrauereikutscher, Ja ein goldener Mund. Und so warten wir auf die Erweckung, Grüssen solange Freund Huflattich, Dessen Gelb sic…
letzter Beitrag von Leontin Rau, -
feedback jeder art Gift
| erstellt von Freiform- 2 Kommentare
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Tief hängen die Wolken der Vergangenheit in meinem Bewusstsein und regnen Gift Gift für meine Seele mein Erblühen mein Auferstehen Auf schorfigen Knien rutschend versuche ich zu entkommen weil ich das fliegen nie erlernt habe Langsam frisst mich das Gift auf es wird Zeit das Gegenmittel z u f i n d e n
letzter Beitrag von Freiform, -
feedback jeder art Des Lebens müde
| erstellt von Tulpe- 12 Kommentare
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Die Jacke säuberlich gefaltet sie an der Brüstung hängen ließ gepflegt und elegant gekleidet als sie sich von der Plattform stieß. Schier endlos stürzt sie in die Tiefe ein viel zu kurzes Leben lang es schien als ob sie jemand riefe und ihr das Lied vom Tode sang. Sie schlug mit aller Härte auf und alle Knochen brachen doch blieb sie außen unversehrt als würd sie friedlich schlafen. Und wie ein Engel schwebte leise ihr weißes Halstuch hoch hinaus ein letzter Gruß von ihrer Reise es war das allerhöchste Haus.
letzter Beitrag von Denios, -
Jenseits
| erstellt von dunkelsonne- 0 Kommentare
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Das Jenseits ist hier Beim Diesseits nebenan Klopf, Klopf! Wollen eintreten, Können nicht! Und verspielt, Gedanken Geifern nach mehr, Treten ein! Erstarren! Mein Leben, still! Beugt sich dem Unendlichen. Ordnet sich ein. Gedanken vereint, Fast entzweit, und Doch am Strang Des Blutes. Ich will dein Blut sein, dein Leben, dein Tod Teilhaben!
letzter Beitrag von dunkelsonne, -
Lady Labyll - Die Wiedergängerin
| erstellt von Ruedi- 0 Kommentare
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Hier liegst Du nun, mit wilden Rosen deine zu blasse Stirn verziert. Die Augen zu, die Ohren fest verschlossen spieltest Du mit hohn-igtriefend Mund die ganz Gemeine. Der Ranken scharfe Dornen ritzten Blut dir aus der spitzen Zunge. Auswurf fließt dir übers grelle Kleid. Und Schimmel sprießt auf jeder Silbe deiner einsam‘ Wut. O würdest Du doch rotten ganz alleine. Im stillen Grab des Kämmerleins daheime. Wir andern hätten alle uns’re Ruh! Wir neunundneunzig blieben dekadent und ohn‘ Gestank in unserm Element und säh’n dir beim verwesen einfach zu.
letzter Beitrag von Ruedi, -
Bin ich zu laut und aufgedreht, weil mir alles zu langsam geht und ich steh´ mit dem Rücken an der Wand, dann nimmst du einfach meine Hand. Bin ich ganz still, in meinen Gedanken und der Boden unter mir gerät ins wanken, weil ich an einem Abgrund stand, dann nimmst du einfach meine Hand. Wenn ich die Sonne nicht mehr sehe, und die Welt nicht mehr verstehe, die Angst mir raubt noch den Verstand, dann nimmst du einfach meine Hand. Hab´ mein Glück nicht mehr erkannt - doch du hältst noch immer meine Hand ...
letzter Beitrag von Ruedi, -
Wir sind nicht klug
| erstellt von roman123- 2 Kommentare
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Wir sind nicht klug, und ganz bestimmt nicht weise. Und keiner Dummheit bieten wir die Stirn. Gedanklich ziehen wir nur kleine Kreise. Das liegt allein an unsrem Spatzenhirn. Die Vorurteile sind uns sehr geläufig. Und selbst dem dümmsten Schwindel wird geglaubt. Wir sind, und das geschieht auch leider häufig, viel dümmer als die Polizei erlaubt. Wir haben nur sehr wenig auf dem Kasten. Doch Sprüche klopfen, das ist unser Ding. Und wer uns lauscht, beginnt schnell auszurasten. Den siebten Sinn, den hält man für gering. Wir würden gerne eine Weisheit pachten. Doch unsre Mittel, die sind nur beschränkt. Wer sie besitzt, der wird uns nur v…
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
feedback jeder art Es tut mir leid
| erstellt von Ava- 1 Kommentar
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Es tut mir leid. Ich bin hilflos. Ich bin abhängig. Ich brauche dich. Ich brauche Liebe. Denn selbst kann ich mich nicht ausstehen. ich habe nur eine Bitte: Bitte nicht gehen! Bitte ich liebe dich. Ich mach alles für dich. Vielleicht vergesse ich dann mein selbstverhasstes mich.
letzter Beitrag von Jenny Brailey, -
und im herzen pocht geborgenheit
| erstellt von Mike S- 1 Kommentar
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an knochig zähem ast baumelt meine seele, aufgeknüpft im morgen meines lebens. der natur niemals entsprungen findet Leben einen anderen ort. die frühlingssonne sieht mich nicht, blickt nicht dahinter, verliert sich bloß in meinen augen. und im herzen pocht geborgenheit schlag für schlag. © Mike S Juli 2009
letzter Beitrag von Mike S, -
feedback jeder art Ich falle...
| erstellt von Managarm- 2 Kommentare
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Ich falle in den Mutterleib und schwebe schwerelos ohne Augenlicht und Zeit Ich falle weiter durch die Nacht seh mich als Kind im Hof Ich hab gespielt - ich hab gelacht Ich falle tiefer in den Nebel Mein Leben zieht vorbei Mein Boot hat keine Segel Ich falle in den Traum hinein und suche dich im Regen ...er wäscht mir meine Seele rein Endlich kann ich bei dir sein
letzter Beitrag von Managarm, -
Novemberwelt
| erstellt von Miss Rainstar- 2 Kommentare
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Novemberwelt Trist und grau der Regen erzählt von früher mit seinen Tropfen wird es dunkler, wird es schlimmer. Die Äste der Bäume reißen die Wolken Tief auf, wie Messer und vor meiner Tür liegen Erinnerungen zuhauf. Auf dem Teich der Regen formt Worte ich seh sie zerfließen schick sie zurück an jene fernen Orte. Um mich herum lacht der Regen, spielt sein Spiel vom Wind getrieben wandert er weiter und hinterlässt zu viel.
letzter Beitrag von Miss Rainstar, -
feedback jeder art Du hast
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Du hast Du hasst, du hast mich angespitzt hast mir die Not ins Herz geritzt nun blutet es in vollem Schwall und will die Erd durchtränken ich will dich so, auf jeden Fall werde dir mein Leben schenken Du hasst, du hast mich blind gemacht erliege dem Drang, der Übermacht lauf schwarz gekleidet durch die Welt selbst, wenn es dir zu tiefst missfällt erkenn der Liebe Farben nicht du hasst, du hast.... ich brauche dich
letzter Beitrag von gummibaum, -
Endless ocean
| erstellt von Aichi- 3 Kommentare
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Endless ocean Du warst unsagbar schön Als der Himmel zu weinen begann Wohin treibt dich das tiefblaue Meer? Über dir Ein endloser Schwarm Dein Herz schlägt Am dunklen Boden auf Deine Stimme in meinem Kopf Ich zeichne deine Tränen nach
letzter Beitrag von Aichi, -
Trüber Gedanke
| erstellt von Lana- 3 Kommentare
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Betrübnis macht sich heute in mir breit. Traurigkeit verspür ich jede Stund. Meine Gedanken... irgendwo da Draußen. Wissen tu ich´s nicht, kann es nur erahnen und hoffen, dass es nicht so ist. Der Blick verschwommen, wann klärt sich wieder meine Sicht? ...
letzter Beitrag von Lana, -
feedback jeder art Depression
| erstellt von Sonja Pistracher- 4 Kommentare
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Schatten, die sich überflügeln, nicht zügeln, sondern sich ergießen müssen, verbreiten Angst und du wankst ihnen entgegen. Welch ein Segen, wenn Sie entschwinden, ohne zu finden, was zu entdecken in allen Ecken sie verrucht gesucht. Bleib fern als Stern und unerreicht leicht diesen Schatten, die ermatten, wenn das Licht, das sich in ihnen bricht erhebt und lebt. Zu schnell, zu grell und bewusst wäre der Verlust, wenn du dich ergibst und sie liebst.
letzter Beitrag von Freiform, -
einen herzschlag weit
| erstellt von Perry- 3 Kommentare
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ich vermisse das beständige des winters weil er schlicht nicht mehr ist wie gewohnt höre im fallen des schnees die verhaltene stille in der dein blick verweilte an den spuren sehe ich wohin du gegangen bist sie führen ins ungewisse
letzter Beitrag von Nils, -
feedback jeder art Der schwarze Regenschirm
| erstellt von Managarm- 1 Follower
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Ich sitze am Fenster...die Trauer...sie klopft an meiner Tür...doch läßt er mich träumen der Regen, der gläsern durch Goldkronen tropft glitzert im Blattwerk von wiegenden Bäumen Ich mache nicht auf...ich bin nicht zuhause Ich sitze nur hier und bin garnicht da Mein altes Herz macht hier nur mal kurz Pause Es will jetzt nicht wissen, was diesmal geschah Doch kommt sie wieder, auch wenn sie jetzt geht Den schwarzen Regenschirm kann ich noch sehen und wie sie sich frierend den Kragen hochschlägt von ihrem Mantel, um wieder zu gehen Schon lang' trägt das Klopfen in meinem Gehirn - immer im …
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
gedanken los
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
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hier ist jeder stein am rechten platz das moos gibt ihm ein bett und die schleimspur der schnecke glanz unachtsam knickt ein fuß das mäde süß verweht ihr zarter mandelhauch von fern beklagen glocken ihr ende rufen die trauernden zum gedenken an die opfer einer gerölllawine aus gelöst von einem unbedachten tritt
letzter Beitrag von Perry, -
Im Fluss des Reins
| erstellt von Desîhras- 1 Kommentar
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Klar, rein, so fließt du verträumt In Nebelgehüllten Morgen Was bringst nur aus antiken Tagen Mit deinen Weissen Edlen Wogen Ich wünscht der Tag würd kommen wo ruhe stünde an deinem Horizont Doch ist nur ein Kindheitstraum das zu Treuem ich noch wage Wie reine Tränen fällt der Regen auf dich mit Wut und so viel Trost Lässt sich toben peitschen rasen und fast zerbrechen die Ketten von Gold Deine Seiten, aus Stahl und Beton soll dich halten in fremden Grenzen So erhalle, berste, breche, Freiheit liegt dir in der Seele Ich schau noch einst zum Horizont sehe Wolken rot im Dämmerlicht Ich weine, ich lache und sehe ... Wie deine…
letzter Beitrag von Angel, -
Ich bin aus dem Schlaf erwacht
| erstellt von Paula- 2 Kommentare
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Ich bin aus dem Schlaf erwacht Mein Traum lässt mich erschaudern Ich blick in das Dunkel der Nacht Und versinke in großes Bedauern Die Gedanken sind wie der Wind Ich denk an verlorene Zeiten Ein Flügelschlag lang beginnt Mein Bewusstsein abzugleiten. Ich habe mich nie beklagt Keine Träne konnte ich vergießen Ich hoffe jetzt auf den Tag Den Sonnenschein zu genießen Die Finsternis macht mich bang Sie liegt mir auf der Seele Ich höre ihren düsteren Klang Verzweifelt die Stunden ich zähle. Endlich bricht sich das Licht Der neue Tag bricht an Er gibt mir die andere Sicht Auf die Zeit die ich vertan
letzter Beitrag von Paula, -
feedback jeder art flüsterzeiten
| erstellt von Perry- 9 Kommentare
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flüsterzeiten als wir unter girlanden saßen unsere augen sich einander zuwandten da ahnten wir nicht wie schnell dunkle wolken aufziehen würden während wir dem geläut der hochzeitsglocken lauschten standen alltag und vergänglichkeit bereits spalier draußen vor der kirchentür was bleibt sind namen und bilder manchmal ein flüstern im duftenden flieder unter dem wir zu später stunde dem gewesenen gedenken flüsterzeiten.mp4
letzter Beitrag von Perry, -
Das ist mein erstes Gedicht. Noch nicht lang auf der Welt Er sagte, deine Augen sind gelb Auch wenn's nicht gefiel... Auf zum Arzt, mieses Gefühl Hepatitis A Fehldiagnose war da Als er vier Wochen lag Die Leber versagt Dann um Mitternacht Auf die Intensiv gebracht Ein Schnitt, der Katheter war gelegt Morgen Transplantation, bevor er zugrunde geht Papa war der Superheld Aber auch ein Superheld Weint sehr schnell wenn das eigene Kind innerlich auseinander fällt
letzter Beitrag von eavenflow, -
totes Lächeln
| erstellt von GedankenFee- 1 Kommentar
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totes Lächeln nebeneinander vertraut, doch so einsam verlogen verloren sie sich im Lebensland auf dem Karussell immer mehr nach außen süße Worte schreien im Sonnenstrahl; aufatmen, Spitze ansetzen du liegst da, nackt und kalt umgeben so hilflos, starr und stumm eingebettet in Decken des schwarzen Herrn wie ist das entzückend, Hülle auf und Worte zu Stille nun so laut wie dein vergangenes Geschrei Kopf nach oben, Spitze absetzen nimm mich und wirf mich ins Wunderland, in den Abgrund der verdrängten, roten Maler
letzter Beitrag von Nils, -
feedback jeder art Weihnachtsgeschenke | Adventtag 21
| erstellt von krampus.schatten- 2 Kommentare
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Weihnachtsgeschenke | Adventtag 21 Im 21. Türchen drin, ist was ganz besond'res. Für die Melda steht ein Toaster da, für die Sonja Satan's Haar. Das Engerl stürmt gleich wild dazu, was ist für mich da, du alter Schuh?! Beschimpft wird's Kramperl nun auf's ärgste, doch Kramperl ist nunmal der stärkste. Du bekommst zu Weihnachten, das musst du dann bestimmt betrachten, ein Bild vom Bengerl und von mir, wenn nicht steht d'runter ganz viel G'schirr. Was würdet ihr dem Kramperl schenken? (C) [Bild] Hintergrund von Pixabay, selbst bearbeitet
letzter Beitrag von Melda-Sabine Fischer, -
Kühl der Wind im Herzen
| erstellt von Freiform- 4 Kommentare
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Der Kitt fällt aus den Fenstern die Scheiben werden blind die Spinnweben am Tanzen es zieht der kalte Wind Mein Blick fällt auf den Garten die besten Tage längst vorbei doch seit du bist gegangen ist mir das einerlei Ich stöbre in den Alben seh dich auf Bildern lachen mir bricht mein Herz erneut als ich erinnre mich an Sachen Die wir so lange Zeit gelebt und in liebe geteilt warum bist du nur so früh aus meinem Leben geeilt
letzter Beitrag von Freiform, -
Antworte nicht
| erstellt von Flamme- 0 Kommentare
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Sag mir... deine Lieblingszahl, ist es die Sieben? Sieben Betten stehen hier, sie spielen mit verschlafenen Würfeln. Sieben Lämpchen hier sind rot, sie singen eine unendlich leise Melodie. Du hörst sie, wenn du schläfst. Was ist deine Lieblingsstimme, ist es die Runde dort? Die runde Uhr, die mit den Zeigern klackert und, wenn sie runterfällt, die Wand zum lachen bringt? Oder die Verbrannte, die verfemte Lady mit dem Aschenbecher dort und mit den dunklen Augen? Deine Lieblingswimper, ist es die, die eine, die vom Halbmond nascht und schwarzgeschwungen durch die Blicke geistert, die in sie gedrungen? Wollte sie nicht gerade dein verhaltenes Lä…
letzter Beitrag von Flamme, -
Weihnachtszeit
| erstellt von 1hit1der- 2 Kommentare
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naja, eigentlich ja die falsche jahreszeit erwischt iwie ... keine ahnung, warum ich mir ausgerechnet jetzt darüber gedanken machen musste.^^ ... obgleich die grundidee schon etwas länger existierte, nur nie zur vollendung kam ... wünsche viel spass beim lesen. lg jörn Weihnachtszeit Der Winter hält fest seine Hand, dass er ihm nicht entfliehen kann und schlägt mit schrecklich weißer Faust sein Leben noch am Pranger an. Er reicht die blauen Finger nun den Hetzern zum Verzweiflungsgruß. Und fleht um Gnade, weiss er doch, dass er nun Weihnacht feiern muss. Es eilt vorüber christlich-taub - kein' Pfennig ist er ihnen w…
letzter Beitrag von 1hit1der, -
Verlorene Hoffnung
| erstellt von Loui.Lou- 2 Kommentare
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Ich hoffe, doch ich hoffe vergebens das Schicksal meines Lebens. Zeit schwindet umsonst dahin hat mein Denken überhaupt noch einen Sinn? Oder ist längst alles sinnlos geworden, finde mich manchmal wieder, an bestimmten Orten umgeben von Gedanken meine Hoffnungen sanken und doch waren sie immer da. Deine Worte waren nicht wahr. haben mich in den Irrsinn geführt, ich selbst jedoch von meinen Wünschen gerührt habe die Gefahr zu spät erkannt stehe jetzt einsam und gedankenverloren im Sand. Habe an deine Worte geglaubt doch jetzt hast du mir jeder Hoffnung geraubt. Für meine Tränen bist du verantwortlich, habe das Gefühl, du denkst lieber nur…
letzter Beitrag von DerSeelenDichter, -
feedback jeder art Ertrink.
| erstellt von Ava- 1 Kommentar
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Bitte ertrink endlich elendig. Ich habe genug getrunken. (Ver-)schwimmen wirst du. Morgen bist du da. Ich bin ein Wrack. Schau was du aus mir gemacht hast. Hab versucht dich zu ertränken. Mich abzulenken. Doch du Schuft willst nicht weg. Einen Ozean gegraben zwischen mir und meiner Vergangenheit. Doch die Dämonen jagen mich auch wenn ich betrunken bin. Vielleicht sollte ich auch mich ertränken.
letzter Beitrag von Alexander, -
Der Tod kann nimmer böse sein, denn die Natur kennt keine Strafen ein jeder geht für sich allein zurück, zu jenem großen Schlafen, aus dem der Geist die Bilder weckt, und dieser Welt die Vielfalt schenkt, wodurch uns dieses Leben schmeckt, bis sich das Bild zur Scholle senkt. Was ohne Geist, das wähnt die Strafe, in allem was da auferlegt. Mensch wird Tier und Herr wird Sklave, wo dieser Eisenbesen fegt. So fegt er hart, bis unser Kummer so groß, dass wir darin vergehn, versinken tief in jenen Schlummer, da uns der Geist heißt aufzustehn. Elmar Vogel Januar 2020
letzter Beitrag von Elmar, -
feedback jeder art Eine Herzgeschichte
| erstellt von Sonja Pistracher- 2 Kommentare
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Die Sonne scheint! Es jubiliert das Herz, wobei dieses verdammt noch mal - wie´s scheint - manipuliert am Herzinfarkt vorbeigeschrammt. Alles Leben rund um´s Herz schwärmt aus, um zu genießen, dieses kocht Kartoffelsterz mit Würsten zum verdrießen. Denn es ist frustvoll eingeteilt in´s heile Familienleben es fühlt sich maßlos eingekeilt, heut wird´s Gift im Essen geben.
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
feedback jeder art Legionäre
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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O Algerien, O Marokko Die Wüste ruft mich zurück Kommt wir springen meine Brüder Der Tod versucht erneut sein Glück Ade, du mein Vaterland Bist nicht mehr, was ich einst in dir fand Wieder steh ich in Reih und Glied Aber singe einem anderen Land ein Lied Harte Hunde, die knurren und beißen Brüder ich bleib bei euch im Bund Bis das ihre letzte Kugel mich trifft Gemeinsam fallen wir zu Grund Feiern, Frauen, Freiheit und Bruderschaft So küsste mich die Fremde mit einem Versprechen Auf Kamelen durch den Wüstensand Nur die Weiber ich niemals irgendwo fand Trinkt! Macht l…
letzter Beitrag von Sonnenuntergang, -
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Heimat einer enthüllten Herzensbrecherin Hände in Flammenschärpen verhandeln erogene Fährten die Finger – ineinander gebogen ergriffene Lügenfilter lichter Glücksdrogen nichts als selbsternannte Dichter in brennbaren Schaumstoffwindeln polierte Fassaden! nichts was alberne Stricher ausgelutschter Liebe salbadern spiegelt verkrustet Zinnober versunkene Winterschläfer in blauen Badewannen wo seltsame Füchse lodern aus ausgedrückten Armen abgeschürfte Kratzmuster verblasster Seelenwälder im dämonischen Dunstrost im obzönen Wundtrost verschimmelter Behälter . © j.w.waldeck …
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art Sterbendes Ich
| erstellt von Karo- 9 Kommentare
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Die Welt war jung und frisch Die Götter all am Tisch Das Werk war nun vollbracht Das Feuer schien entfacht Die Farben strahlten grell Das Licht war schön und hell Die Luft war kühl und klar Das Märchen, das ist wahr Existenz der Vergangenheit Ist für uns nur ein Dornenkleid Nun ist hier nichts mehr bunt Die Welt scheint ungesund Sie ist nur Grau und trüb Fühl mich des Lebens müd' Ein Messer in der Lunge Kein Wort mehr auf der Zunge In mir, leer und kühl Er ist schuld, dass ich nichts fühl'
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Fremdes Recht
| erstellt von roman123- 2 Kommentare
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Wir treten fremdes Recht mit Füßen. Es leistet keine Gegenwehr. Wir werden eines Tages büßen. Man zieht uns dann aus dem Verkehr. Wir werden sicher Augen machen. Erwartet haben wir das nicht. Und schnell vergeht uns lautes Lachen. Man zerrt uns vor ein Strafgericht. Umsonst wird man auf Gnade warten. Denn unser Handeln war zu dreist. Jetzt haben wir nur schlechte Karten, was uns der Staatsanwalt verheißt. Die Endabrechnung, die kommt teuer. Man nimmt uns nämlich vor die Brust. Es war ein Spielen mit dem Feuer. Wir sind uns unsrer Tat bewusst. Roman Herberth
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
Schwarze Finger
| erstellt von Glühbirne- 2 Kommentare
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Schwarze Finger Und wenn die Nacht streckt schwarze Finger nach der schlafend’ Erd, dann wird so mancher Hof verriegelt, so manche Tür versperrt. Die Finger gleiten fort, von Lieb’ und Heiterkeit, nur dunkelschwarzen Seelen zerreißen sie den Leib. Und hast du eine Seele, die nur noch tot und stumm, dann ist es vielleicht besser, frag gar nicht lang warum. Die schönen, guten Seelen soll’n ruhig lebendig sein. Was nützt es einer Erdenseel’, wenn sie ist ganz allein?
letzter Beitrag von Glühbirne, -
feedback jeder art Ring
| erstellt von Schmuddelkind- 3 Kommentare
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Jüngstens schätzt du mich gering, willst den Blick nicht zu mir wagen. Du betrachtest deinen Ring und du willst ihn nie mehr tragen, nichts von meiner Liebe wissen. Also dir die Hand abschlagen! Und ich leg sie auf mein Kissen. (Aus dem Fundus)
letzter Beitrag von SalSeda, -
feedback jeder art Missbraucht
| erstellt von Lara Preis- 6 Kommentare
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zwei funkelnde Smaragde, eingebettet in makelloser Symmetrie gerahmt von welligem Kupfer, vollendet durch ihr natürliches Lächeln perfekt ausgewogene Weiblichkeit, ein von vielen begehrter Blickfang leuchtende Hülle mit verdunkeltem Kern unsichtbare Narben unter dünner Haut vereinsamt, obwohl von Menschen umgeben erfolglose Versuche den Schmerz zu betäuben die Vergangenheit, Seele durchbohrender Stachel im grauen Nebel gedeihen trübe Gedanken erwachsener Dominanz ausgeliefert gewesen seine kalten Berührungen, schockgefrorenes Herz einst versiegelte Unschuld gewaltsam aufgebrochen erpre…
letzter Beitrag von Yeti, -
Psychotika
| erstellt von Trebor84- 2 Kommentare
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Eine Rose hat viele Stacheln meine ist glatt! Und doch sehen sie welche sie müssen!? oder sie hören nicht auf zu glauben.
letzter Beitrag von Knigg3,
