Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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Schatten des Ego
| erstellt von Windreiter- 4 Kommentare
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Maßlose Gier, unstillbares Verlangen, wie ein wildes Tier im Käfig gefangen, fehlgeleitete Energie und sturer Wille, mit Mangel an Genie – eine giftige Pille. Zerstörung und Wut, Mangel und Hass, am Ende des Weges, wozu nur all das? Belehrungen verrauchen, weil' s festhält am Brauchen, der Acker ist bestellt, mit Disteln auf dem Feld. Menschheit von Sinnen, wirst dem Tod nicht entrinnen, Hoffnung besteht, wer weg davon geht.
letzter Beitrag von Windreiter, -
feedback jeder art Danach
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Schlummernde Riesen aus der Erde befreit Knöpfchen drücken geht ganz leicht Mit den Reizen nicht gegeizt Die Besten hat man im Krieg verheizt Es regnet nachts Zitronensaft Und die Leiber leuchten geisterhaft Walking-Ghost-Phase sag ich nur Mit atomarer Sturmfrisur Endlich Ruhe durch atomare Macht Die totale Vernichtung hat uns Frieden gebracht Aber wo sind unsere Götter geblieben? Ein paar Todgeweihte kämpfen noch, ums nackte Überleben Ach ist das schön, jetzt hab ich Zeit Alle Termine im Kalender freigeräumt Und kann das Leuchten der Erde von oben genießen War ne gute Idee auf…
letzter Beitrag von Cheti, -
feedback jeder art Im dunklen Strom des Lebens
| erstellt von Freiform- 4 Kommentare
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Es wurde Nacht obwohl die Sonne schien und im Herzen wurd es schwer plötzlich der Lebenswille schwankte er fand keine Ziele mehr An die er sich klammern konnte im rasend dunklen Strom der einen hinab zog bis an den Rand vom Tod
letzter Beitrag von Freiform, -
Lady Labyll - Die Wiedergängerin
| erstellt von Ruedi- 0 Kommentare
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Hier liegst Du nun, mit wilden Rosen deine zu blasse Stirn verziert. Die Augen zu, die Ohren fest verschlossen spieltest Du mit hohn-igtriefend Mund die ganz Gemeine. Der Ranken scharfe Dornen ritzten Blut dir aus der spitzen Zunge. Auswurf fließt dir übers grelle Kleid. Und Schimmel sprießt auf jeder Silbe deiner einsam‘ Wut. O würdest Du doch rotten ganz alleine. Im stillen Grab des Kämmerleins daheime. Wir andern hätten alle uns’re Ruh! Wir neunundneunzig blieben dekadent und ohn‘ Gestank in unserm Element und säh’n dir beim verwesen einfach zu.
letzter Beitrag von Ruedi, -
Tränrnmeer
| erstellt von VerloreneKindheit- 0 Kommentare
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Oh, oh ich kann nicht ohne dich, ich verbrenne im grellen Licht. Oh, oh ich vermisse dich, und falle ins Nichts. Im Tränenmeer geh ich unter, und lass meine Träume geh'n. Im Tränenmeer fühle ich dich, doch halten kann ich dich nicht. Oh, oh verdammt für die Ewigkeit, mein Schmerz ist der Sohn der Unsterblichkeit. Oh, oh schmerhaftes Erwachen, dunkle Stimmen die lachen. Im Tränenmeer werde ich dich verlieren, im Eis der Zeit werde ich erfrieren. Im Tränenmeer lass mich völlig geh'n, und werde vor dem Tod meinen Mann steh'n. Oh, oh ich fühle die Kälte der Zeit, in Ketten gelegt von der Dunkelheit. Oh, oh langsam geht es zum En…
letzter Beitrag von VerloreneKindheit, -
Angerbak-Weißer Tot
| erstellt von Angerbak- 0 Kommentare
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Ein friedlicher Trug, fordert den Verstand breitest dich vor mir aus, gut bist du nur im Traum Formst dich nach meinem Verlangen, gibst dich Formbar Habe dein wahres Gesicht erkannt, doch zu späht Verdanke dir Nichts, Formte dich zu lang´ Duch jede Form, wird das Verlangen erhöht Doch jede bewegung nach vorne, Sähst deinen Samen Raubst mir die Zeit, keimst auf als Schlafloses Leid In mir wächst dein Einfluss, Spriesst blühend hinauf flüsters deine Krankheit In meine Ohren, flüsternd Infizierst du links wie auch Rechts Wirst Flüsternd zu meiner Sprache Lüsterst endloss nach anneinander gereihten Tagen in denen du dich in mir Spiegel kannst Du nieder…
letzter Beitrag von Angerbak, -
feedback jeder art Die Glut am Vesuv
| erstellt von Ikaros- 2 Kommentare
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Die Glut am Vesuv Die Liebe glänzt’ im Abendrot, Volcanus schlief in seinem Schlot. Der Wein war lieblich, still der Klang, der aus dem Berg herüberdrang. – Doch die wilde Glut erwacht, verglüht Pompeji in Feuerpracht. Auch in mir lodern heiße Flammen! Schicksal, Du bist zu verdammen! Welch warmer Wind weht mich aufs Meer! Der Blick zurück betrübt mich sehr, Dir lag der Tod auf dem Gesicht, in Asche verdunkelt Dein Licht! Ich treib’ allein durch heiße Not, erstarrt mein Leben, kalt Dein Tod. Die Liebe tot und kalt mein Herz, erstarrt ist mir der letzte Schmerz. – …
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Wie leise..
| erstellt von Lichtsammlerin- 4 Kommentare
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Wie leis ist doch dein Wort du schreist ich hör dich nicht ich weiß und du weißt nicht immer währt die Stille selten vor dem Sturm.
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feedback jeder art Der Clown (Ballade)
| erstellt von Eleonore- 6 Kommentare
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Der Clown …Hoppla ho… ……………..Hoppla ho… steht auf seinem Spiegel in großer Schrift, geschrieben mit rotem Lippenstift; noch einmal steht er heut Abend davor, schminkt sich, wie tausende Male zuvor, ganz dick trägt er die Farbe auf, als könnte sie aufhalten den Verlauf. Ein kräftiges Rot für die Wangen, weiß hält die Augenlieder gefangen und umrandet grell seinen Mund, der knallrot ziert diese einsame Stund´. Flachs, der Clown, ist müde und alt, seinen letzten Auftritt hat er jetzt bald; zwei traurige Augen sehen ihn an, sehen einen alten, einsamen Mann, eine salzige Träne, n…
letzter Beitrag von Eleonore, -
Jenseits
| erstellt von dunkelsonne- 0 Kommentare
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Das Jenseits ist hier Beim Diesseits nebenan Klopf, Klopf! Wollen eintreten, Können nicht! Und verspielt, Gedanken Geifern nach mehr, Treten ein! Erstarren! Mein Leben, still! Beugt sich dem Unendlichen. Ordnet sich ein. Gedanken vereint, Fast entzweit, und Doch am Strang Des Blutes. Ich will dein Blut sein, dein Leben, dein Tod Teilhaben!
letzter Beitrag von dunkelsonne, -
Rien ne va plus
| erstellt von Sternwanderer- 2 Kommentare
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Rien ne va plus Die Flügel sind gestutzt zerbrochen im Wind verloren ist die Freiheit das FederKleid zerzaust Vorbei die Leichtigkeit in Fesseln gelegter Geist verschlossen jedes Portal Erloschen ist jegliches Licht das DamoklesSchwert fällt gebrochen ist der Wille © Sternwanderer
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
wenn die seele klemmt
| erstellt von Perry- 3 Kommentare
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lange zeit ignorierte ich den schatten hinter mir wich dem bedrohlichen aus doch irgendwann holte es mich ein und ich stürzte ins bodenlose wieder aufgestanden sah ich mich von fern befremdliche bilder malen
letzter Beitrag von Perry, -
Zwei im Bund (Die Abkehr)
| erstellt von Black Raziel- 2 Kommentare
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Zwei im Bund -Die Abkehr- Vergebens scheint mir jeder Schritt, und alles, was ich bisher litt verstummt im Tief der Gegenwart, solang' man dem Vergang'nen harrt. Nur dieser Brief ist mir geblieben, von deiner Hand einstmal geschrieben. Er stammt aus einer alten Zeit, der erste Kuss war nicht mehr weit. Doch sollten es drei Worte sein, die uns von all dem Leid befrei'n. Willkommen sind die Bilder, jetzt, da keiner mehr mich sonders schätzt. Nur, die schönsten Sommer warst du mein, und sollten es all jene sein, die ohne dich vergangen sind, in denen man der Zeit erst sinnt. Trotz allem, es sind und bleiben zwei im Bund,…
letzter Beitrag von Angel, -
feedback jeder art Vogelfrei
| erstellt von Gaukelwort- 4 Kommentare
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vogelfrei Im ersten Morgensonnenstrahl flog eine Elster aus der Nacht, in unser Glück. Als sie mir frech das Ringlein stahl - das Ringlein war für dich gedacht, gabs kein zurück. Ich folgte ihr zum Räubernest, doch ließ ich ihr den Glitzerschatz. Ich hab dich lieb. Kein Ringlein hält mich bei dir fest. Ein Nistherz wär der rechte Platz für einen Dieb.
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feedback jeder art Frucht meines Ackers
| erstellt von Sidgrani- 11 Kommentare
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Der Herbst meiner Wünsche klopft laut an die Tür, so schnell hab ich ihn nicht erwartet. Für mich war das Leben stets zwanglose Kür, bin ich denn nicht grad erst gestartet? Wie hilflose Blätter im frostigen Wind umkreisen mich wirre Gedanken. War ich nicht bis gestern noch sorgloses Kind, fernab aller Hürden und Schranken? Die Frucht meines Ackers ist restlos verzehrt, mir bleiben nur Hülsen und Schalen. Die Leiter ins Glück ist mit Dornen bewehrt, ich hör Gottes Mühlstein schon mahlen. Nun schau ich dem Winter direkt ins Gesicht, verspüre des Nachts seinen Atem - und stehe ich dann vor dem Jüngsten Gericht, fühl ich mich vom S…
letzter Beitrag von Endeavour, -
Schwarze Sonne
| erstellt von Frank Gehlert- 3 Kommentare
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Das Licht gekrümmt Die Zeit gedehnt Fliegt Mark am schwarzen Loch vorbei Die Nerven blank Das Sichtfeld schmal Führt er das erste Passing by Die Lieben fern Und jetzt schon tot Dringt er in seine Zukunft ein Nichts zu verliern Die Seele kalt Tilgt jetzt die Zeit sein altes Sein Solch Suizid noch ganz modern Das Jetzt gelöscht vom schwarzen Stern Lässt Mark die alten Sünden sterben Und überlebt so deren Scherben Ausgespuckt vom krummen Raum Traut Mark nun seinen Augen kaum Knapp ein Jahrhundert ist verronnen Und ein Alptraum hat begonnen Die Zukunft nahm ihn in Empfang Ein Anblick der zu Tränen zwang Sie ließ ihn nich…
letzter Beitrag von Frank Gehlert, -
Bösartige Spezies
| erstellt von Leslie- 3 Kommentare
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Bösartige Spezies Und Euer, Euer ständige Hohn, lässt mich nachts nicht mehr schlafen, ich sterbe, ich sterbe davon Seht ihr denn nicht, dass ihr mir weh tut? Seht ihr denn nicht, dass bin Ich? Seht ihr nicht, dass ich Hilfe such? Seht ihr denn nicht, dass da etwas zerbricht? Seht ihr denn nicht meine Trauer? Seht ihr denn nicht mein Schrein? Ich stehe hier in der Schwärze und weiß nicht noch aus noch ein Ich kann es nicht mehr ertragen Was könnt ihr jemanden antun, den ihr so sehr solltet Lieben Wie könnt ihr nachts noch friedlich ruhn? Was denkt ihr was ihr mir antut? Mein Herz das ständig zerbricht Man kann es jetzt nicht me…
letzter Beitrag von Aichi, -
The emptiness - in front of me -
| erstellt von Aichi- 2 Kommentare
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the emptiness - in front of me - Der Leere zuzuweisen Das Vergessen jenes schönen Lebens Sollte nicht sein Sollte zerfallen Zerbrechen Wie das Gesicht einer Porzellanpuppe Gedicht vom Moderator entfernt. mfg Knigg3, MOD
letzter Beitrag von Aichi, -
Brückenpfeiler
| erstellt von Sam Gold- 2 Kommentare
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Gedanken verbunden; Seelen verwandt. Sah das endlose Glück, bis die Liebe verschwand. Fehler begangen; niemals verzeihen! Nicht mir und nicht jetzt; für immer allein! Zerfressene Seele, glasiger Blick, schweift in die Leere, in Träumen nach Glück. Verschwendete Jahre, in Gedanken versunken, an Früher erinnert, von wenigen Funken. Rasender Fall... das Wasser so klar... Nichts was mich hält... dem Aufprall so nah...
letzter Beitrag von Sam Gold, -
Rückblick Auf der Terrasse sitzen wir im Dunklen, blicken auf flimmernde Bilder. Die Kamera spult ab, was längst vergangen. Lachen erklingt, vermischt mit Kommentaren: „Schaut, da ist Mutter!“ Der Kleine kennt sie nur von Bildern und doch ist er glücklich, denn er sieht das Glitzern in den Augen.
letzter Beitrag von Perry, -
und im herzen pocht geborgenheit
| erstellt von Mike S- 1 Kommentar
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an knochig zähem ast baumelt meine seele, aufgeknüpft im morgen meines lebens. der natur niemals entsprungen findet Leben einen anderen ort. die frühlingssonne sieht mich nicht, blickt nicht dahinter, verliert sich bloß in meinen augen. und im herzen pocht geborgenheit schlag für schlag. © Mike S Juli 2009
letzter Beitrag von Mike S, -
Hingehängt
| erstellt von Carry- 3 Kommentare
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Wahrheit erhängt am Baum der Verbannung Gerechte stehen am Pranger. Hinter den Palisaden feiern Lügner im Rausch ihre Gläubigen spenden Beifall Unermüdlich dreht sich das Mühlrad 2013
letzter Beitrag von Carry, -
Und doch fallen wir immer wieder darauf rein.
| erstellt von In vino venitas- 4 Kommentare
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Die Erste die Liebte, Der Zweite der stahl, verkaufte dem Dritten für die Vierte die Qual. Sie quält uns am Ende, da gutes vergeht, Und aus Liebe doch etwas böses entsteht!
letzter Beitrag von Azalée, -
feedback jeder art Ein Abend mit dem Leid in der Taverne am Ende der Zeit
| erstellt von Dionysos von Enno- 5 Kommentare
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Ich war dunkel geworden in der Taverne am Rande der Zeit Als das Leid zu mir trat und mich fragte, ob Ich die Freiheit kannte Ich hatte erst letzte Woche um sie gefreit in ihrem ozeanischen Kleid Zur selben Zeit als meilenweit entfernt die Lügen brannten (Und ein alter Mann von der Mitternacht sang) Ganz Verbrannt brandete sie mit der Flut an den Strand der Einsamkeit sprach das Leid und man fand sie von ihrer größten Last befreit Dann schwieg das Leid und bestellte uns zwei Mal Wahrheit und wir tranken schweigend auf die Geliebte Freiheit und ihr Kleid (Aus blauer Ewigkeit, ozeanischer Entgre…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
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Heimat einer enthüllten Herzensbrecherin Hände in Flammenschärpen verhandeln erogene Fährten die Finger – ineinander gebogen ergriffene Lügenfilter lichter Glücksdrogen nichts als selbsternannte Dichter in brennbaren Schaumstoffwindeln polierte Fassaden! nichts was alberne Stricher ausgelutschter Liebe salbadern spiegelt verkrustet Zinnober versunkene Winterschläfer in blauen Badewannen wo seltsame Füchse lodern aus ausgedrückten Armen abgeschürfte Kratzmuster verblasster Seelenwälder im dämonischen Dunstrost im obzönen Wundtrost verschimmelter Behälter . © j.w.waldeck …
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
Antworte nicht
| erstellt von Flamme- 0 Kommentare
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Sag mir... deine Lieblingszahl, ist es die Sieben? Sieben Betten stehen hier, sie spielen mit verschlafenen Würfeln. Sieben Lämpchen hier sind rot, sie singen eine unendlich leise Melodie. Du hörst sie, wenn du schläfst. Was ist deine Lieblingsstimme, ist es die Runde dort? Die runde Uhr, die mit den Zeigern klackert und, wenn sie runterfällt, die Wand zum lachen bringt? Oder die Verbrannte, die verfemte Lady mit dem Aschenbecher dort und mit den dunklen Augen? Deine Lieblingswimper, ist es die, die eine, die vom Halbmond nascht und schwarzgeschwungen durch die Blicke geistert, die in sie gedrungen? Wollte sie nicht gerade dein verhaltenes Lä…
letzter Beitrag von Flamme, -
Bin ich zu laut und aufgedreht, weil mir alles zu langsam geht und ich steh´ mit dem Rücken an der Wand, dann nimmst du einfach meine Hand. Bin ich ganz still, in meinen Gedanken und der Boden unter mir gerät ins wanken, weil ich an einem Abgrund stand, dann nimmst du einfach meine Hand. Wenn ich die Sonne nicht mehr sehe, und die Welt nicht mehr verstehe, die Angst mir raubt noch den Verstand, dann nimmst du einfach meine Hand. Hab´ mein Glück nicht mehr erkannt - doch du hältst noch immer meine Hand ...
letzter Beitrag von Ruedi, -
Sides of Words Rows full of Pictures They burn The pieces should fade out of my body but the knife is toneless A Stab, a Cut Still numb. with emphasis i try to feel something nether less i won’t cause i can’t Free,free completely lonely You was never worth enough to hold my heart. Seiten voller Wörter Zeilen voller Bilder Sie BRENNEN Die Stücke sollen aus meinen Körper schwinden Doch das Messer ist stumpf Ein Stich, ein Schnitt Immer noch kein Gefühl Mit Nachdruck versuche ich zu fühlen doch ich kann nicht Frei, frei Ganz allein Nie warst du es wert mein Herz zu halten
letzter Beitrag von ninidu, -
feedback jeder art Es tut mir leid
| erstellt von Ava- 1 Kommentar
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Es tut mir leid. Ich bin hilflos. Ich bin abhängig. Ich brauche dich. Ich brauche Liebe. Denn selbst kann ich mich nicht ausstehen. ich habe nur eine Bitte: Bitte nicht gehen! Bitte ich liebe dich. Ich mach alles für dich. Vielleicht vergesse ich dann mein selbstverhasstes mich.
letzter Beitrag von Jenny Brailey, -
Ich liege neben dir und finde keinen Schlaf
| erstellt von AltaTurris- 2 Kommentare
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Ich liege neben dir, Und finde keinen Schlaf, Ich liege neben dir, Und denk über uns nach. Auch du liegst hier, Und findest keinen Schlaf, Denn willst du auf mir liegen, Gibt meine Schulter nach. Willst dich an mich schmiegen, Hast mich doch so gern, Willst mich einfach lieben, Doch ich halte dich fern. Denn nur nachts bist du so still, Tags bist du am Dirigieren, Bin ich weg, am Spionieren, Musst mich immer Kontrollieren, Kann nicht sein, Wer ich sein will. Nur nachts da bist du still. Atmest ein und atmest aus, Atmest ohne Pause, Leise murmelst du im Schlaf, "Komm du mir nur nach Hause" Und du zeterst und du s…
letzter Beitrag von AltaTurris, -
feedback jeder art Heimsuchung
| erstellt von Frank Gehlert- 7 Kommentare
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Heimsuchung Verloren lebt er mit der Ruh Und deckt sich mit den Brücken zu Murmelt etwas zu den Tauben Traurigkeit glänzt aus den Augen Leere Blicke schaun zurück Da war einmal ein großes Glück Es ließ ihn an die Liebe glauben Und schluckt derweil vom Saft der Trauben Der Wein trügt ihn zurück nach Hause Der Wachtraum gaugelt ohne Pause Schnäbel picken seinen Kopf Wach endlich auf du armer Tropf Nein er will zu Heim verweilen Im Geist mit ihr die Trauer teilen Gestalten brechen durch die Stille Zertreten wortlos seine Brille Mit ihr birst seine Menschlichkeit Der Legionär brach durch die Zeit Antrainiert mit wuchtig Schlägen Ni…
letzter Beitrag von Frank Gehlert, -
Bedrückende Stille
| erstellt von VerlorenImSein- 2 Kommentare
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Meine Tränen fließen stumm und fallen ungehindert zu Boden, als stände ich an deinem Grab, doch lebst du noch. Tief in meinen Gedanken versunken-die Sprache verloren, im Wissen- so wie es war,wird es nie wieder sein. © VerlorenImSein Fortsetzung folgt ;-)
letzter Beitrag von VerlorenImSein, -
Huflattichzeit
| erstellt von Leontin Rau- 2 Kommentare
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Du ahnst: da draussen sind Unzählige andere so wie du Alleine, und es wäre ein Leichtes Sich zu finden und verbünden. Nur weiss jeder allzu gut, Anfangen könnten wir nichts miteinander, Sässen zusammen und wären trotzdem Jeder für sich - alleine, einsam. Schau, wir sind halt komische Käuze, Ich zum Beispiel grüsse im März Den Huflattich am Sonntag im Wald Und nenne ihn meine erste Liebe des Jahres. Und trotzdem bin ich sicher: in jedem von uns Schlummert ein kleiner Conferencier, Ein fröhlicher Bierbrauereikutscher, Ja ein goldener Mund. Und so warten wir auf die Erweckung, Grüssen solange Freund Huflattich, Dessen Gelb sic…
letzter Beitrag von Leontin Rau, -
feedback jeder art Gift
| erstellt von Freiform- 2 Kommentare
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Tief hängen die Wolken der Vergangenheit in meinem Bewusstsein und regnen Gift Gift für meine Seele mein Erblühen mein Auferstehen Auf schorfigen Knien rutschend versuche ich zu entkommen weil ich das fliegen nie erlernt habe Langsam frisst mich das Gift auf es wird Zeit das Gegenmittel z u f i n d e n
letzter Beitrag von Freiform, -
Das Böse Es ist Nacht und ein böses Wesen erwacht. Überall Nebelschwaden, man hörte Glocken schlagen. Menschen die Trauer tragen sich nicht vor die Türe wagen wenn das Böse durch die Strassen schleicht und überall das Gute weicht, dann ist es nicht mehr weit das Grauen macht sich breit, tötet jede Frau, jedes Kind verschwindet wie der Wind dann helfen auch keine Gebete es ist ganz nah das Ende der Welt ist da
letzter Beitrag von Kydrian, -
nur kommentar Vaterwunde
| erstellt von Ponorist- 1 Follower
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Vaterwunde Kniest du noch vor deinem Herrn, vor dem Kreuz und der Folter? Vor dem Tod, den er sich wählte? Der Allmächtige, Allwissende, All-in-die-Zukunft-Schauende, Determinismus schöpfende, Freien Willen Raubende? Willst du die Qualen, so wie er es wohl von dir erwartet? Damit nur das Himmelreich dir bleibt, sich ewig Mühender, ihn Liebender, Begehrender, die Sündenfalle Suchender für die, die nach dir kommen? Mögt ihr leiden, du und er, mit den Knien, Hammerschlägen, der Demütigung, die ihr liebt? Ihr Allgefühlten, Allbeweinten, All-in-das-Vergangene, …
letzter Beitrag von anais, -
Hättest Du je Angst gehabt
| erstellt von rupert.lenz- 2 Kommentare
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Hättest Du je Angst gehabt Hättest Du je Angst gehabt und sie bezwungen und wäre Dir nur rechtzeitig bewusst etwas misslungen, Du wärst ein Mensch geworden. So bist Du, wie Tisch und Stuhl, ein funktionables Teil, ja, selbst Dein eig'ner Wille ist nichts anderes noch als laufendes Programm. Hättest Du je Angst gehabt und tief gelitten, ich hätte mit Dir gerne und sehr oft richtig gestritten, Du könntest überborden nackt aus Deinem Sündenpfuhl und fändest noch Dein Heil, ja, denn da wär' für Dich nicht dieses schwarze Loch, Du bräuchtest keinen Damm. Hättest Du je Angst gehabt und Dich gesehen: wild, den Tieren sehr verwan…
letzter Beitrag von rupert.lenz, -
Im Fluss des Reins
| erstellt von Desîhras- 1 Kommentar
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Klar, rein, so fließt du verträumt In Nebelgehüllten Morgen Was bringst nur aus antiken Tagen Mit deinen Weissen Edlen Wogen Ich wünscht der Tag würd kommen wo ruhe stünde an deinem Horizont Doch ist nur ein Kindheitstraum das zu Treuem ich noch wage Wie reine Tränen fällt der Regen auf dich mit Wut und so viel Trost Lässt sich toben peitschen rasen und fast zerbrechen die Ketten von Gold Deine Seiten, aus Stahl und Beton soll dich halten in fremden Grenzen So erhalle, berste, breche, Freiheit liegt dir in der Seele Ich schau noch einst zum Horizont sehe Wolken rot im Dämmerlicht Ich weine, ich lache und sehe ... Wie deine…
letzter Beitrag von Angel, -
Eure Paranoia
| erstellt von B.I.N.D.A.W- 3 Kommentare
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Eure Paranoia Ihr lauft Nachts durch die Straßen, Auf der Suche nach euch selbst. Des Teufels Hunde an den Fersen, Lenkt euch die Angst über alle Maßen. Ihr seid voller Fehler und könnt euch nicht leiden, In der Dunkelheit lauert euer Ende. Jeder der euch sieht, lacht euch heimlich aus, Ihr werdet verfolgt und müsst offene Plätze meiden. Eure Paranoia, führen euch ins Verderben, Sie leiten euch steht’s auf all euren Wegen. Lasst sie gewähren oder lehnt euch dagegen, Ihr habt die Wahl, sterben oder leben. Die Nächsten wollen alle bestehlen, Die Stimmen im Kopf führen euch mehr schlecht als recht. Ihr denkt jeder will euch etwas tun, …
letzter Beitrag von Onkie IIV, -
Novemberwelt
| erstellt von Miss Rainstar- 2 Kommentare
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Novemberwelt Trist und grau der Regen erzählt von früher mit seinen Tropfen wird es dunkler, wird es schlimmer. Die Äste der Bäume reißen die Wolken Tief auf, wie Messer und vor meiner Tür liegen Erinnerungen zuhauf. Auf dem Teich der Regen formt Worte ich seh sie zerfließen schick sie zurück an jene fernen Orte. Um mich herum lacht der Regen, spielt sein Spiel vom Wind getrieben wandert er weiter und hinterlässt zu viel.
letzter Beitrag von Miss Rainstar, -
feedback jeder art schöne träume
| erstellt von sofakatze- 6 Kommentare
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abertausend sternensplitter funkeln blendend auf dem rasen mitleidlose winde blasen durch die lüfte silberglitter auch die äste dieser linde sind schon lange weißgeeist sonnenlichtgebadet gleißt heut sogar die graue rinde zwischen zweigen, kaum zu sehen hockt erstarrt ein stiller gast seine krallen tief im ast stumm erträgt er alles wehen sein herz schlägt gleich dem lahmen flügel: langsam, schwer und kalt er träumt sich weg, weit weg vom winter, träumt sich einen halt: in der wolkenlosen bläue fliegt er hin zu sommertagen sanften strömen, die ihn tragen anvertraut, ganz ohne reue durch der linde sattes grün flammt am stamm ein w…
letzter Beitrag von sofakatze, -
Danke Ein Gebet im stillen Stein, Möchte Ich dir, oh Herr Mein Vater, schenken Dir danken für das Essen Und dem Trinken Danke auch an Mutter der ewigen jungfrau Maria, Ohne euch Stände Ich Jetzt nicht hier. Und: Kann sagen im Geist-Christi -Danke dafür. aint:
letzter Beitrag von Astrateh, -
Sie hat gestohlen zerrissen weggeschmissen Nichts zu hohlen was liesse sich vermissen So unverhohlen war ich so besessen Soll ich versohlen hassen lieber vergessen Ich war befohlen an die neuen Adressen Doch wiederholen ich wollte stattdessen Als zerbrach sie in Scherben die sanft zu Boden fielen sah ich zu ihrem Sterben gegen meinen Willen von unten
letzter Beitrag von Angel, -
einen herzschlag weit
| erstellt von Perry- 3 Kommentare
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ich vermisse das beständige des winters weil er schlicht nicht mehr ist wie gewohnt höre im fallen des schnees die verhaltene stille in der dein blick verweilte an den spuren sehe ich wohin du gegangen bist sie führen ins ungewisse
letzter Beitrag von Nils, -
totes Lächeln
| erstellt von GedankenFee- 1 Kommentar
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totes Lächeln nebeneinander vertraut, doch so einsam verlogen verloren sie sich im Lebensland auf dem Karussell immer mehr nach außen süße Worte schreien im Sonnenstrahl; aufatmen, Spitze ansetzen du liegst da, nackt und kalt umgeben so hilflos, starr und stumm eingebettet in Decken des schwarzen Herrn wie ist das entzückend, Hülle auf und Worte zu Stille nun so laut wie dein vergangenes Geschrei Kopf nach oben, Spitze absetzen nimm mich und wirf mich ins Wunderland, in den Abgrund der verdrängten, roten Maler
letzter Beitrag von Nils, -
Freundesdienst
| erstellt von Torsul- 2 Kommentare
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Freundesdienst Füll mir das Glas mein treuer Freund, mit Schwere die vergessen macht, das Leid und all die Einsamkeit, die ich geträumt in jener Nacht. Komm lass mich fallen - schwerelos, aus den Gedanken, die so leer von Liebe und Geborgenheit und voller Sehnsucht nach viel mehr. Umfange mich und füll mich aus mit grauem Rauch bei jedem Zug, dass Nebel meinen Kopf betrügt, der sehnend ist nach Lug und Trug. Verschleier mir die ganze Sicht, auf das ich nicht mehr sehen muss, was meinen Augen schmerzlich fehlt, durch stumm geweinten Tränenfluss. So bitt ich, Freund erlöse mich von dieser aschefahlen Welt, die meinen Trä…
letzter Beitrag von Jools, -
feedback jeder art Der Sonnenjäger
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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O, du mein flammendes Verhängnis! Das Schicksal hat uns unglücklich vereint Am Himmel ziehst du deine Bahn, so feige in sichrer Höh Spottest Hitze auf mich, ich nehm´s persönlich dir Wie oft hast du mich fast, zum verdursten gebracht... Wie lange mir schon die Haut verbrannt... Zum Hohne noch, mich tätowiert mit braunen Flecken! Den Knochenspeer trag ich bei mir Meine rechte Faust sei mit ihm verwachsen Auf das der Griff kein Bar an Kraft verliere Pfählen werd ich dein Haupt Das Licht aus dir ausbluten lassen Die Sande um mich, sollen schmelzen Bis ich dich lösche Mit allen salzigen Wassern der Welt ert…
letzter Beitrag von Ponorist, -
feedback jeder art Mir ist, als könnt' ich Wölfe hörn
| erstellt von Managarm- 5 Kommentare
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Der letzte Winter geht zu Ende Ein neuer Frühling kommt nicht mehr So geb ich mich in deine Hände und es fällt mir nicht mal schwer Mein letzter Atemzug soeben Mir ist, als könnt ich Wölfe hörn Ich atme aus, mein ganzes Leben und werd hier nicht mehr hingehörn Auf Mutter Erde hoff ich nun in Laub gebettet...weich und warm ein müdes Leben auszuruhn Dort, wo alles einst begann In ihrem Schoß von Anfang an
letzter Beitrag von Managarm, -
Ewig
| erstellt von Miss Rainstar- 0 Kommentare
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Ewig Wie Monster in mir sind die Worte in dir im Hals stecken gebliebene Fragmente eines Morgens aus blendend weißem Schnee Die greinenden alten Männer unterm Baume hockend, wie die Krähen im Geäst meiner Gedanken sondern sie die Teile eines aufgebrauchten Puzzles aus In ihren Händen gerinnt mein Leben im Fluß gestauter Gedankendämme brüten die Monster über abgeschlagenen Händen, die noch immer um die Gnade einer weiteren Nacht bitten
letzter Beitrag von Miss Rainstar, -
Wir sind nicht klug
| erstellt von roman123- 2 Kommentare
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Wir sind nicht klug, und ganz bestimmt nicht weise. Und keiner Dummheit bieten wir die Stirn. Gedanklich ziehen wir nur kleine Kreise. Das liegt allein an unsrem Spatzenhirn. Die Vorurteile sind uns sehr geläufig. Und selbst dem dümmsten Schwindel wird geglaubt. Wir sind, und das geschieht auch leider häufig, viel dümmer als die Polizei erlaubt. Wir haben nur sehr wenig auf dem Kasten. Doch Sprüche klopfen, das ist unser Ding. Und wer uns lauscht, beginnt schnell auszurasten. Den siebten Sinn, den hält man für gering. Wir würden gerne eine Weisheit pachten. Doch unsre Mittel, die sind nur beschränkt. Wer sie besitzt, der wird uns nur v…
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus,
