Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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Du und ich, und ich und Du...
| erstellt von Larsen- 3 Kommentare
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In der Nacht in meinem Auto, warte ich vor Deinem Haus. Deine Schatten gleiten lautlos, zeigen mir: Du ziehst Dich aus! Mir ist klar: Du spielst gern Spiele. Du hast mich längst auserwählt. Tief in Dir brennt eine Liebe. Wegen mir! Und nur das zählt. Fortan bleibe ich Dein Schatten, folge Dir auf Schritt und Tritt. Jag die Zeit, die wir nie hatten, weil sie durch die Finger glitt. Deine Fenster sind nun dunkel, Dich hat bald der Schlaf erreicht. Warte hier! Die Sterne funkeln, bis die Nacht den Morgen bleicht. Hin und wieder möcht ich lauschen, wie Dein schneller Atem klingt. Ich ruf an, ich will nur plauschen, weil die E…
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
Alles bleibt, alles ruht
| erstellt von Homo_Ingenuus- 2 Kommentare
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Wie soll man´s erklären, erläutern, erhellen? Wo doch Wörter nichts als Flüche darstellen. Nur verschlingt der Fluch, es bleibt die Flucht, alles bleibt, alles ruht: das Weite wird gesucht! Wie soll man´s erklären, erläutern, erhellen? Wo doch innerlich abertausend leere Hallen. Nur, die tiefste Halle bleibt stets verschlossen, alles bleibt, alles ruht: Keine Schlüssel passen! Wie vermag man wohl all dies Innerste erklären? Wo doch dieses verschlossen in Geistes-sphären. Nur die Sphären scheinen im Klange unbewegt, alles bleibt, alles ruht: nichts hat sich geregt!
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
feedback jeder art Im dunklen Strom des Lebens
| erstellt von Freiform- 4 Kommentare
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Es wurde Nacht obwohl die Sonne schien und im Herzen wurd es schwer plötzlich der Lebenswille schwankte er fand keine Ziele mehr An die er sich klammern konnte im rasend dunklen Strom der einen hinab zog bis an den Rand vom Tod
letzter Beitrag von Freiform, -
Wie sehr ich dich mir denke auf dem leeren Stuhl am Tisch, wie ich mich tröste, wie. Ach, aus dem Innern des Auges. Tod, was ist das. Ich greife nach dir durch Lüfte der Zwiesprache, erinnere mich der Nächte und Morgen. Siebenmal sah ich dich im Traum, siebenmal erwachte ich. Wie gläsern der sprachlose Monolog aus Leere und Schmerz.
letzter Beitrag von Angelika, -
feedback jeder art Danach
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Schlummernde Riesen aus der Erde befreit Knöpfchen drücken geht ganz leicht Mit den Reizen nicht gegeizt Die Besten hat man im Krieg verheizt Es regnet nachts Zitronensaft Und die Leiber leuchten geisterhaft Walking-Ghost-Phase sag ich nur Mit atomarer Sturmfrisur Endlich Ruhe durch atomare Macht Die totale Vernichtung hat uns Frieden gebracht Aber wo sind unsere Götter geblieben? Ein paar Todgeweihte kämpfen noch, ums nackte Überleben Ach ist das schön, jetzt hab ich Zeit Alle Termine im Kalender freigeräumt Und kann das Leuchten der Erde von oben genießen War ne gute Idee auf…
letzter Beitrag von Cheti, -
Selbstzweifel
| erstellt von Viko G.- 2 Kommentare
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Soll ich reden, soll ich schreien, soll ich schreiben, was ich mein, oder lieber schweigen? Ist da jemand, der mich hört, oder liest und sich dran stört? Gedanken, die mir eigen. Wie ruhig es wär, nur so für mich, die Welt und ich, jeder für sich, wir würden uns gut leiden. Also doch wohl lieber schweigen, statt fragend, klagend...nichts sagend streiten, ach könnt ich es nur meiden.
letzter Beitrag von Nils, -
feedback jeder art Ich und wir beide
| erstellt von Amadea- 5 Kommentare
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Zu dritt war ich jüngst in Madrid. Mein Alter ego war noch mit. Der hatte jemand bei sich stehn. Man könnt auch sagen „schizzophren“. Wir plauderten kurz eine Weile, doch war ich fürchterlich in Eile. Sie folgten mir auf Schritt und Tritt und kamen wie mein Schatten mit. Ich schimpfte laut, man sah's mir an, dass ich das gar nicht leiden kann. Auch Fremde schüttelten den Kopf, mir schwoll der Hals, es flog ein Knopf. Dann floh ich schnell zu dem Friseur, die beiden kamen hinterher. Ein Spiegel lachte mich kurz an, mein Alter Ego - und ein Mann. Ich sprach sodann - q…
letzter Beitrag von Amadea, -
feedback jeder art Du streichst die Träne weg
| erstellt von Lina- 5 Kommentare
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du sagst laut ich rede leise, schweige in mich hinein, du willst das beste für mich trinkst einen schluck um zu hören was bleibt, du stehst dicht vor mir wenn worte nur worte bleiben, gesten verschwimmen im zigarettenrauch versuche dich anzuschauen ich dachte wir wären mehr, du berührst mein gesicht es fühlt sich an wie ein stich in ein vakuum, du streichst die träne weg, willst sie nicht mehr sehen
letzter Beitrag von Lina, -
feedback jeder art Altlasten
| erstellt von Sunny__- 0 Kommentare
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Wir gehen auf unseren Pfaden mit vielen Altlasten beladen. Können das Ende noch nicht ansatzweise erkennen, doch wollen den Teufel nicht beim Namen nennen. Immer und immer weiter geht die Reise, dabei laufen wir so oft im Kreise, bleiben stehen und schauen zurück, drehen uns um und gehen ein Stück. Ein Stück in die falsche Richtung, ersehnen vor uns eine strahlende Lichtung. Die dabei vorbeiziehende Zeit ist so kostbar, in der Theorie ist uns das klar, aber der praktische Teil ist das Problem, weil wir viel zu oft in die Vergangenheit seh'n und …
letzter Beitrag von Sunny__, -
Infahrkt
| erstellt von Leutenberg- 1 Kommentar
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Infahrkt Es zog im oberen Brustkorb, die Muskeln Bewegten sich nicht weiter, seine Haut wurde weiß Er legte den Arm auf sein Herz und wollte Nicht mehr ausharren, er glaubte angekommen Zu sein und zu nichts Neuem mehr fähig.
letzter Beitrag von 1hit1der, -
feedback jeder art Die Toten reiten schnell
| erstellt von Cheti- 2 Kommentare
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Im Vollmondreigen einer Nacht, auf finst‘ren Pfaden tief im Wald (wo Uhu weint und Wolfskind lacht, wo heiser jeder Ruf verhallt), dort drehen Räder sich sehr schnell – von einem alten Wagen nur. Im Nebel wirkt das Mondlicht grell. Es übertüncht die nasse Spur. Der Fahrer müde von dem Tag – er soll wie jeder and‘re sein! – hat einmal nur zu viel gewagt. Der junge Mann ist nicht allein. Denn neben ihm (ganz blass und kalt) es reitet schnell des Schlafs Skelett; anbei ein Tross von Ungestalt, ihm ebnend schon das Totenbett. Das Auge zu, das Auge auf. Das Schicksal zeigt sein b…
letzter Beitrag von Cheti, -
feedback jeder art Die Glut am Vesuv
| erstellt von Ikaros- 2 Kommentare
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Die Glut am Vesuv Die Liebe glänzt’ im Abendrot, Volcanus schlief in seinem Schlot. Der Wein war lieblich, still der Klang, der aus dem Berg herüberdrang. – Doch die wilde Glut erwacht, verglüht Pompeji in Feuerpracht. Auch in mir lodern heiße Flammen! Schicksal, Du bist zu verdammen! Welch warmer Wind weht mich aufs Meer! Der Blick zurück betrübt mich sehr, Dir lag der Tod auf dem Gesicht, in Asche verdunkelt Dein Licht! Ich treib’ allein durch heiße Not, erstarrt mein Leben, kalt Dein Tod. Die Liebe tot und kalt mein Herz, erstarrt ist mir der letzte Schmerz. – …
letzter Beitrag von Darkjuls, -
nur kommentar Bolzenschuss
| erstellt von Ponorist- 1 Follower
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Bolzenschuss Halt still, mach es uns nicht so schwer Nein, das ist schon die Betäubung Glaub mir, es tut gar nicht weh Und ist für ein höheres Ziel Wirst es nicht bereuen Auch wenn du es nicht verstehst Und ganz arglos von uns gehst (angeschwemmtes Mitgefühl durch Körpergrenzen)
letzter Beitrag von Ponorist, -
Eines Tages war es da
| erstellt von Dirmiz- 1 Kommentar
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Ehrlich gesagt, würde ich dir meine letzte Frage geben. Sie ist in einer Schatule die ich versteckt habe irgendwo als die ersten Tropfen der Nacht in den Tag flossen, sodass ich mich frei bewegen konnte. Würde ich sie holen, würde ihr Zauber brechen. Ich überlasse es dir, sie zu finden. Doch habe ich etwas unter deinen Worten gesehn.. Aber ich kenne es nicht. Wieso trägst du es mit dir? So bleibt dir nur eine freie Hand. Diese werde ich aber nicht mit der meinen umschließen. Denn ich will und kann die Sonne nicht mit dir ziehn, weil ich weiß, dass der Tod sie gemalt hat um den Weg zu euch zu finden. Nur das schwarze Pendel hält ihn zurüc…
letzter Beitrag von Angel, -
feedback jeder art Bonjour Tristesse
| erstellt von maerC- 5 Kommentare
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Bonjour Tristesse Bonjour Tristesse, du kleines Luder Du gaukelst Lebensfreude vor Mit deiner Fratze, grell vor Puder Vor der so mancher schon erfror. Tristesse, du Meisterin im Grauen Du säuselst von Gemütlichkeit Wenn wir uns in die Augen schauen Erblick' ich trübe Traurigkeit. Du willst wohl meine Freundin werden Schließt uns in meiner Wohnung ein Betörst mich mit Verführgebärden Doch will ich nicht dein Sklave sein. Das Grau changiert, mal hell, mal dunkel Tristesse, du nimmst mich in Besitz Bei dir erkenn' ich kein Gefunkel Seh' keine Farben, keinen Blitz. …
letzter Beitrag von maerC, -
feedback jeder art Tod
| erstellt von Stine5- 3 Kommentare
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Weil ich selbst betroffen bin fällt es mir schwer ein Wort zu finden! Leider gibt es auch kein Wort das diese Trauer könnt beenden! Herz und Kopf sie sind jetzt leer zu verstehen fällt uns schwer! Ein toller Mensch zu früh gegangen sind in Erinnerung gefangen! Kannst jetzt nur sehen was mal war denkst das da nicht mehr viel ist doch wir sind alle für dich da wenn du selber soweit bist!!!
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art Flucht
| erstellt von Freiform- 5 Kommentare
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Wenn Wellen mir das Herz entheben und Ängste bis zum Himmel streben im Ozean des Lebens Panik herrscht die mich in ein Gefängnis pfercht Dann wird es Zeit hinfort zu gehen an einen Ort wo ich kann leben und nicht mehr nur die Angst verwalten mein Leben von Grund auf neu gestalten
letzter Beitrag von Freiform, -
feedback jeder art Der Tod eines Obdachlosen!
| erstellt von alfredo- 5 Kommentare
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An diesem gottverdammten Morgen, plagen mich schon wieder Sorgen. Wo nehm' ich was zum Essen her, ich habe keinen Groschen mehr. Das Leben hat mich ausgebeutet. Wenn es an der Türe läutet, jagt ein Schrecken durch die Glieder: Der Exekutor, nicht schon wieder! Doch er ist es, will mich pfänden, ich stehe da mit leeren Händen. Nun werd' ich auch noch delogiert, ich wollt's verhindern, hab's probiert. Das Leben ist 'ne schlimme Bürde, sprach da wer von Menschenwürde? Ich bin so mutlos und verdrossen, die Menschheit hat mich ausgestoßen. Heuer kommt der Winter bald, …
letzter Beitrag von alfredo, -
Sie sitzt vor dem Spiegel, wünscht sie hätt' Flügel, wäre längst fort, mal hier und mal dort. Sie hat sich hübsch gemacht das Spiegelbild hat sie angelacht, ist schon sehr lange her, das sie sich freute so sehr. War geladen zu einem Fest, endlich mal raus aus diesem Nest. Doch sie wartete vergebens, Schattenseiten eines Lebens. Er wurde wahr - ihr stiller Verdacht, man hat nicht mehr an sie gedacht - Sie schaut in den Spiegel - ein letzter Blick, dann setzt sie den Rollstuhl langsam zurück.
letzter Beitrag von Yue, -
wenn die seele klemmt
| erstellt von Perry- 3 Kommentare
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lange zeit ignorierte ich den schatten hinter mir wich dem bedrohlichen aus doch irgendwann holte es mich ein und ich stürzte ins bodenlose wieder aufgestanden sah ich mich von fern befremdliche bilder malen
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art flüsterzeiten
| erstellt von Perry- 9 Kommentare
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flüsterzeiten als wir unter girlanden saßen unsere augen sich einander zuwandten da ahnten wir nicht wie schnell dunkle wolken aufziehen würden während wir dem geläut der hochzeitsglocken lauschten standen alltag und vergänglichkeit bereits spalier draußen vor der kirchentür was bleibt sind namen und bilder manchmal ein flüstern im duftenden flieder unter dem wir zu später stunde dem gewesenen gedenken flüsterzeiten.mp4
letzter Beitrag von Perry, -
Weitwärts
| erstellt von Leutenberg- 1 Kommentar
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Weitwärts Im tiefen Fluss am Grunde erst Fand dein Körper halt und sank nicht mehr Was wohl jetzt beginnen mag oder längst begann Kein Stein, kein Fisch, kein Wasserrauschen sagt es an Geliebt sein, das bleibt dir noch schwach im Herzen Geliebt, und dieses eine Wort, trieb mit dir hinfort
letzter Beitrag von Angerbak, -
Familie Leid
| erstellt von Peeradox- 2 Kommentare
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Ach, der Wehmuts Zwillingsschwester Selbstmitleid macht's auch nicht besser. Mutter Trauer kann nicht helfen. Vater Recht agiert nur selten. Die zwei ungewollten Kinder kamen zugleich im tiefsten Winter. Stress der erstgeborene Sohn erwartete sie lange schon. Uropa Hass hat nichts zu sagen, hat mehr als genug Last zu tragen. Onkel Neid kann sie nicht leiden, versucht sie bloß alle zu meiden. Tante Gier hat genug für jeden, bloß will sie davon nichts geben. Vetter Trotz bleibt immer stur. Was für 'ne Familie ist das nur ?
letzter Beitrag von Peeradox, -
Bösartige Spezies
| erstellt von Leslie- 3 Kommentare
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Bösartige Spezies Und Euer, Euer ständige Hohn, lässt mich nachts nicht mehr schlafen, ich sterbe, ich sterbe davon Seht ihr denn nicht, dass ihr mir weh tut? Seht ihr denn nicht, dass bin Ich? Seht ihr nicht, dass ich Hilfe such? Seht ihr denn nicht, dass da etwas zerbricht? Seht ihr denn nicht meine Trauer? Seht ihr denn nicht mein Schrein? Ich stehe hier in der Schwärze und weiß nicht noch aus noch ein Ich kann es nicht mehr ertragen Was könnt ihr jemanden antun, den ihr so sehr solltet Lieben Wie könnt ihr nachts noch friedlich ruhn? Was denkt ihr was ihr mir antut? Mein Herz das ständig zerbricht Man kann es jetzt nicht me…
letzter Beitrag von Aichi, -
feedback jeder art Die Bitte eines sterbenden Schwans
| erstellt von Ava- 0 Kommentare
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Bitte nimm mich in den Arm, lass mich wieder Optimist werden, lass mich wieder aufatmen, ich will glücklich sein. Allein schaff ich das nicht. Heil meine graue Gicht im Gehirn, Heil meine Negativität und Naivität. Ich glaube an mich wie ein Atheist an Gott. Sag mir es wird alles gut. bin ich abhängig von dem Glück Anderer um selbst glücklich zu sein? Ich habe Angst vor der Antwort, bitte hort‘ sie in deinem Kopf, und ich lach es einfach weg. Zieh mich an, dann zieh ich mich auch aus, Ich habe das Gefühl, ich stoße jeden ab, den ich jemals geliebt habe. Mach, dass er aufhört, lach für mich, deine engelhafte Stimme …
letzter Beitrag von Ava, -
Hingehängt
| erstellt von Carry- 3 Kommentare
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Wahrheit erhängt am Baum der Verbannung Gerechte stehen am Pranger. Hinter den Palisaden feiern Lügner im Rausch ihre Gläubigen spenden Beifall Unermüdlich dreht sich das Mühlrad 2013
letzter Beitrag von Carry, -
Apokalypse
| erstellt von Sidgrani- 2 Kommentare
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Der grüne Wald ist längst passé, kein Fluss fließt noch ins Meer. Im Niltal herrschen Eis und Schnee, der Rhein erstickt im Teer. Das Land ist rot, der Wald verdorrt, die Nachtigall bleibt stumm, der Mensch beging den letzten Mord, der letzte Baum fiel um. Der schwarze Mond kommt drohend nah, am Himmel weint ein Stern. Er sah, was damals hier geschah, da war er noch ganz fern. Nie mehr erklingt im Wind ein Wort, die Schriften sind verbrannt. Kein Noah geht für uns an Bord, kein Gott reicht uns die Hand.
letzter Beitrag von Sidgrani, -
Eure Paranoia
| erstellt von B.I.N.D.A.W- 3 Kommentare
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Eure Paranoia Ihr lauft Nachts durch die Straßen, Auf der Suche nach euch selbst. Des Teufels Hunde an den Fersen, Lenkt euch die Angst über alle Maßen. Ihr seid voller Fehler und könnt euch nicht leiden, In der Dunkelheit lauert euer Ende. Jeder der euch sieht, lacht euch heimlich aus, Ihr werdet verfolgt und müsst offene Plätze meiden. Eure Paranoia, führen euch ins Verderben, Sie leiten euch steht’s auf all euren Wegen. Lasst sie gewähren oder lehnt euch dagegen, Ihr habt die Wahl, sterben oder leben. Die Nächsten wollen alle bestehlen, Die Stimmen im Kopf führen euch mehr schlecht als recht. Ihr denkt jeder will euch etwas tun, …
letzter Beitrag von Onkie IIV, -
Stille Tränen
| erstellt von fairykate- 1 Kommentar
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Mit voller Macht trifft mich die Stille Sie ist so kalt - es ist ihr Wille Kommt rein und packt mich am Genick Ich spüre ihren kalten Blick Sie lässt nicht ab, der Schock setzt ein Es kann nicht sein, es kann nicht sein Die Angst voll Macht, die Panik da Was nur, wenn alles anders war? Die Tränen laufen schnell und weit Gefangen in der Einsamkeit Ich seh den Spott, die Grausamkeit Die Klinge liegt schon längst bereit Mein Auge kann nicht von ihr lassen Die Hand bekommt sie nun zu fassen Die Tränen weichen, Stille bleibt Ich bin erlöst, ich bin befreit.
letzter Beitrag von das A-, -
feedback jeder art Abschied ... an meinem Grab
| erstellt von Karo- 4 Kommentare
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Abschied Weint keine Tränen an meinem Grab Seid ehrlich, ihr vermisst mich nicht Bringt keine Blumen, nur weil ich starb Kommt mich nur nicht besuchen Saht ihr es doch im Leben nicht als Pflicht Ihr könnt nur über mich fluchen Zeigt keine Schuld an diesen Tagen Ich seh nur falsche Trauer in eurem Gesicht Glaubt bloß nicht, euch an mein Grab zu wagen Spart euch die Tränen an meinem Grab Ich will keine Blumen nur weil ich starb Seid ehrlich Vermisst ihr mich?
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Ein letztes Lächeln, leiser Blick Du siehst nun alles und siehst nichts. Du lässt mich los, und hältst mich wieder, ich schlage meine Augen nieder. Du sollst nicht sehen, weißt es schon, Mein Lächeln nur ein leiser Hohn. Du weichst zurück, siehst auf die Uhr. Wo war die Zeit? Wo war sie nur? Wo war die Zeit? Wo war sie nur? Du weichst zurück, siehst auf die Uhr. Mein Lächeln nur ein leiser Hohn, Du sollst nicht sehen, weißt es schon. Ich schlage meine Augen nieder, du lässt mich los und hältst mich wieder. Du sahst doch alles und sahst nichts. Ein letztes Lächeln, leiser Blick.
letzter Beitrag von Onkie IIV, -
Der schwarze Spiegel
| erstellt von Vroun- 1 Kommentar
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SCHWARZ, wie die Traurigkeit, die Sorgen, die dich belasten... GLÄNZEND, wie ein Hoffnungsschimmer, das Funkeln, das mich am Leben hält... RUND, wie die Vollkommenheit, die in sich Geschlossenheit, nach der wir streben... TIEF, wie die Seele, die Unergründbarkeit, die uns fasziniert... Sie ist der Spiegel des Lebens. Würde mich über Kritik freuen... =)
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
feedback jeder art Das Urteil
| erstellt von Letreo71- 11 Kommentare
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Er schaut hoch zum Fenster, sein Blick kalt und leer, die Hände, sie ruhn in den Taschen. Er träumt von dem Draußen, wies früher mal war und plötzlich, da hört man ihn seufzen. Wohin sind die Menschen, wann leuchtet der Mond und wo sind denn nur all die Farben? Wonach schmeckt Erbarmen, wie riecht Bitterkeit, wer trocknet mir noch meine Tränen? Gibts keinen der zuhört, noch nicht mal ein Wurm - hier drinnen, wo Laute verstummen? Es ist wie ein Rufen, durchdringt finstre Mauern, mit Runzeln besetzt es die Stirn. Er wird es nicht hören, in…
letzter Beitrag von Letreo71, -
feedback jeder art Ich habe Nein gesagt
| erstellt von Darkjuls- 2 Kommentare
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Ohnmacht und du machtbesessen den Anblick werd ich nicht vergessen ein knappes heft´ges Wortgefecht ich zeig es dir, ich bin im Recht brutal du zerrst mich zu dir nieder keuchst heiß in mein Gesicht deine Hand zerreißt mein Mieder ich bin starr und wehr mich nicht das Nein aus meiner Kehle ist leis und doch zu hören du raubst mir meine Seele lässt dich dabei nicht stören es geht dir nicht um Liebe es geht dir nicht um mich es sind allein die Triebe von Macht berauscht dein Ich du kannst nicht von mir lassen ehe letzter Wille bricht die Angst in meinen Augen du suchst sie, sche…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Gläserne Frau
| erstellt von Paula- 2 Kommentare
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Durchsichtige zerbrechliche Gestalt Von Licht durchflossen Das glatte feine Glas Er schaut durch sie durch Fasziniert Von glänzender Schönheit Versucht sie zu schleifen, Wie viele nach ihm Sie ist gläserne Beute Oft gebrochen Notdürftig zusammengesetzt Abgebrochen Scherben Entsorgt auf der Glasscherbeninsel Gerissenes Glas Blind geworden Beschämt Hüllt Sie ihre zerstörte Seele In ein Tuch, Von beiden Seiten Undurchsichtig. Er entschleiert sie Vorsichtig Blicke dringen tief ein In die gläserne Hülle Sie wird transparent …
letzter Beitrag von Paula, -
Leben oder Sterben?
| erstellt von Wolf- 0 Kommentare
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Ich lebe noch nicht lange.. Noch nicht lange genug um Sterben zu dürfen. Der Tod lockt mich mit Freiheit, das Leben droht mir mit Zwängen und Schmerz. Ach wie soll ich entscheiden? Bin ich so versessen auf die Qual? Die Qual des Atmens, des Lebens? Wäre es nicht besser einfach aufzuhören? So oft möchte ich einfach nicht mehr. Und das Beste, niemand würde mich hindern... Also warum mache ich noch immer weiter? Wegen der lächerlichen Wünsche? Die nie ihre Erfüllung finden werden? Doch im Tod zählen auch die nichts mehr... Die Entscheidung ist noch nicht getroffen. Denn dies ist mein Leben, mein Tod!
letzter Beitrag von Wolf, -
Das Gastmahl
| erstellt von Ralf T.- 1 Follower
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Das Gastmahl Einleitung Eine fiktive Geschichte im Reim, die abstrus scheint aber Realität könnte sein, in dieser, von uns geschaffenen Welt, wo düstere Medien kranke Phantasien erhellt,- wo Irrsinn und Dummheit sich die Hände reichen und im Ungeist Moral und Ethik zerfleischen, hier in sarkastisch, ironischer Anlehnung an eine Rotenburger Geschmacksrichtung. Hauptteil Der Einladung war man gefolgt, die Neugier darauf war sehr groß, denn versprach sie sättigenden Erfolg, und den dazu noch kostenlos. So kehrte man ein, ganz unbeschwert, und auch naiv, ganz ohn…
letzter Beitrag von Ralf T., -
Seelenwanderung
| erstellt von Richard von Lenzano- 2 Kommentare
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Seelenwanderung Deine Augen sind geschlossen alle Wärme hat dich verlassen, du zeigst keinen Willen mehr, deine Systeme haben sich - abgeschaltet. Alles Leben ist aus dir gewichen du befindest dich in einer anderen Welt, dein Körper bleibt im irdischen Gewahrsam zurück - Erde zu Erde. Deine Seele hat den Körper verlassen sie schwebt himmelwärts, unterwegs zieht sie an allen Stationen deines einstigen Lebens vorüber – es ist ein Feedback. Vorbei eilt deine Kindheit die Jahre deiner Jugend, Schulzeit und Berufsfindung Hockzeit und Geburten – deiner Kinder. Viele Freunde und Bekannte hast du zu G…
letzter Beitrag von Richard von Lenzano, -
feedback jeder art Ich bin verloren. II
| erstellt von Ava- 1 Kommentar
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Ich bin verloren. Sollte nicht gefunden werden, Hab betrogen und gelogen, such gar nicht erst nach mir. Wieso sagst du, dass du mir vergibst? Und Wieso sagst du, dass du mich lieben kannst? Weil du es tust? Nein! Niemand kann mich lieben! Und Niemand kann mir vergeben! Solange ich es selber nicht kann. Ich bin ein Monster. Bitte schlag mich nieder. Bitte lächle wieder. Bitte leb wieder. Lass mich fallen. Hör auf nach mir zu suchen. Ich bin verloren. Ein gesunkenes Schiff. Trag keinen Schatz in mir, Also schau auch nicht nach.
letzter Beitrag von Lucia Korn, -
Die Stille Der Kopf ist schwer, voll mit Gedanken des Kummers und Sorgen. Mir ist zum heulen, mit dem Blick auf das Morgen, ich kann nicht mehr. Schon viel zu lange, schiebe ich den Ballast vor mir her. Mein altes Leben belastet mich sehr, mir ist es bange Was soll ich machen ?, verzweifelt suche ich nach einem Plan, wie ich noch etwas ändern kann. Ich hör den Teufel lachen. Ich stelle mich dem Kampf, was bleibt mir and,res übrig auch. Mein Leben bisher Schall und Rauch, gib ich mal richtig Dampf. Ich schließe meine Augen. Konzentriere mich auf das Licht in meiner Seele, schrei auch mal aus vollster Kehle, und hoff…
letzter Beitrag von DDG, -
feedback jeder art eulengeflüster
| erstellt von Perry- 8 Kommentare
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seit einiger zeit träume ich wieder vom haus in den dünen dem willkommenskonzert der brandenden wellen begleitet vom jubelgeschrei der möwen im blinkenden spiel des leuchtturms unter der lichtsichel des abnehmenden monds gleiten lautlos sumpfohreulen sie weisen mir mit ihrem düsteren hu hu hu den weg ohne umkehr über die brücke zwischen sein und schein überlege kurz was ich mitnehmen könnte auf die letzte reise eine postkarte für die zurückbleibenden am ende habe ich nur mein schmusekissen dabei das müde haupt darauf zu betten
letzter Beitrag von Perry, -
Zu wenig Licht
| erstellt von Mattt- 4 Kommentare
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Ich leb in einer Welt, in der kein Stern die nacht erhellt. Angst und tiefer Kummer, färben schwarz das Himmelszelt. Selbst wenn am Tag die Sonne, mir Licht zum Leben gibt, sie ist schwach und wenn es dunkelt, ist die Hoffnung längst versiegt. Verzeifelt such ich jemand, der mich wirklich liebt, damit im Herzen wieder Tag ist, und mein Leben neu erblüht.
letzter Beitrag von Mattt, -
Ich liege neben dir und finde keinen Schlaf
| erstellt von AltaTurris- 2 Kommentare
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Ich liege neben dir, Und finde keinen Schlaf, Ich liege neben dir, Und denk über uns nach. Auch du liegst hier, Und findest keinen Schlaf, Denn willst du auf mir liegen, Gibt meine Schulter nach. Willst dich an mich schmiegen, Hast mich doch so gern, Willst mich einfach lieben, Doch ich halte dich fern. Denn nur nachts bist du so still, Tags bist du am Dirigieren, Bin ich weg, am Spionieren, Musst mich immer Kontrollieren, Kann nicht sein, Wer ich sein will. Nur nachts da bist du still. Atmest ein und atmest aus, Atmest ohne Pause, Leise murmelst du im Schlaf, "Komm du mir nur nach Hause" Und du zeterst und du s…
letzter Beitrag von AltaTurris, -
feedback jeder art Der Sonnenjäger
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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O, du mein flammendes Verhängnis! Das Schicksal hat uns unglücklich vereint Am Himmel ziehst du deine Bahn, so feige in sichrer Höh Spottest Hitze auf mich, ich nehm´s persönlich dir Wie oft hast du mich fast, zum verdursten gebracht... Wie lange mir schon die Haut verbrannt... Zum Hohne noch, mich tätowiert mit braunen Flecken! Den Knochenspeer trag ich bei mir Meine rechte Faust sei mit ihm verwachsen Auf das der Griff kein Bar an Kraft verliere Pfählen werd ich dein Haupt Das Licht aus dir ausbluten lassen Die Sande um mich, sollen schmelzen Bis ich dich lösche Mit allen salzigen Wassern der Welt ert…
letzter Beitrag von Ponorist, -
Brückenpfeiler
| erstellt von Sam Gold- 2 Kommentare
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Gedanken verbunden; Seelen verwandt. Sah das endlose Glück, bis die Liebe verschwand. Fehler begangen; niemals verzeihen! Nicht mir und nicht jetzt; für immer allein! Zerfressene Seele, glasiger Blick, schweift in die Leere, in Träumen nach Glück. Verschwendete Jahre, in Gedanken versunken, an Früher erinnert, von wenigen Funken. Rasender Fall... das Wasser so klar... Nichts was mich hält... dem Aufprall so nah...
letzter Beitrag von Sam Gold, -
Der Tag an dem...
| erstellt von Homo_Ingenuus- 0 Kommentare
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align=right... die Welt stillsteht Ein Morgen durchsetzt mit güldnen Strahlen, bricht sich aus der Nacht, hebt sich aus den Schalen wie ein Phönix all zuletzt... Doch es scheint die Zeit im Schlaf verloren, alles harrt bewegungslos, ist still im Tag erfroren und es herrscht Unendlichkeit... Im Himmel liegt erstarrt ein ungezählter Vogelschwarm - angeschwärzt ist blauer Raum; ein Mensch erhebt den Arm, ihr Gesicht wirkt kalt und hart... Wie Marmor stehen Kinder ohne Leben auf dem Platz; reglos schwebt der Mutter Ruf im Raum- und Zeitengegensatz; seitab weilt stumm ein Blinder... Dort auf grauem Stadtasphalt, fest v…
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
feedback jeder art Missbraucht
| erstellt von Lara Preis- 6 Kommentare
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zwei funkelnde Smaragde, eingebettet in makelloser Symmetrie gerahmt von welligem Kupfer, vollendet durch ihr natürliches Lächeln perfekt ausgewogene Weiblichkeit, ein von vielen begehrter Blickfang leuchtende Hülle mit verdunkeltem Kern unsichtbare Narben unter dünner Haut vereinsamt, obwohl von Menschen umgeben erfolglose Versuche den Schmerz zu betäuben die Vergangenheit, Seele durchbohrender Stachel im grauen Nebel gedeihen trübe Gedanken erwachsener Dominanz ausgeliefert gewesen seine kalten Berührungen, schockgefrorenes Herz einst versiegelte Unschuld gewaltsam aufgebrochen erpre…
letzter Beitrag von Yeti, -
Blutgier II
| erstellt von efilia- 3 Kommentare
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Einst dem Leben zugetan, ist nun der Tod mein Elixier. Schneeweiß blitzend, umrandet von blutdurchtränkten Lippen, nagen meine Zähne an Deiner seidenen Haut. Unzählige Seelen entschwanden der Welt in meinen Armen. Ihre fragenden Augen schlossen sich alsbald. Ich lasse keine Wahl. Die letzte Berührung wird sein, dass sich Körper in leere Hüllen wandeln. So jedes Mal, bei diesem Anblick zerspringt mein steinernes Herz in tausend Splitter. Doch bleibt mir eine Wahl? Endlose Zeit vollster Einsamkeit, ohne Ziel durchstreife ich das menschliche Dasein und möchte dem Leben entrinnen. Jenem Leben, welches b…
letzter Beitrag von VerloreneKindheit, -
Rien ne va plus
| erstellt von Sternwanderer- 2 Kommentare
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Rien ne va plus Die Flügel sind gestutzt zerbrochen im Wind verloren ist die Freiheit das FederKleid zerzaust Vorbei die Leichtigkeit in Fesseln gelegter Geist verschlossen jedes Portal Erloschen ist jegliches Licht das DamoklesSchwert fällt gebrochen ist der Wille © Sternwanderer
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art Städterszenen
| erstellt von Dionysos von Enno- 8 Kommentare
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Einbahnstraßen sind Erfindungen der Stadt Ein Mann, der keinen Brunnen hat, folgt, wohin das Wasser rinnt Laternen lauern in der Stadt Riesige Tiefseetiere im Dunkel einer Kunstlichtsphäre auf den, der keinen Namen hat Irrlichter in der Städternacht, tief in die blanken Augen eingestrahlt Ständige Helligkeit bezahlt von einer dunklen Macht, die Einbahnstraßen kennt und Parkverbote; rote Ampeln, Verkehrstote Die Kälte, die wie Feuer brennt Ampeln sind Erfindungen der Stadt Ein Mann, der keine Sterne hat, folgt wohin das Kunstlicht blinkt
letzter Beitrag von Dionysos von Enno,
