Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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Blind
| erstellt von Leererraum- 2 Kommentare
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Ein unsichbares Band schnürt uns ein Wir werden getrieben bis zum Rand Hören auf wir zu sein. In Fesseln gelegt, treiben wir in unserer eigenen Unendlichkeit Haben sie selbst geschaffen wir verderben in der Ewigkeit bis offene Wunden in unseren Herzen klaffen . Wir haben uns verloren in unserer Blindheit. Die Hoffnung fängt an sich in uns zu bohren. Wir verkauften unsere Freiheit Haben nicht gelernt zu Lieben Können uns nichts geben Nichts ist geblieben Wir können nur alleine leben.
letzter Beitrag von Leererraum, -
Kriegerherz
| erstellt von Seelenfänger- 2 Kommentare
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Kriegerherz Der Abend trägt die Dunkelheit Das Licht zerfällt in Scherben Am Horizont ein Sternenkleid Ein Lichtstrahl fällt auf Erden Der Nebel wandelt schleierhaft Über Körper gefallener Krieger Hier am Ort der letzten Schlacht Ferne Schreie hallen wieder Die Kälte frisst sich in die Brust Und sticht ganz tief im Herzen Eine Frau die schmerzlich weinen muss Entzündet einsame Kerzen Zum Kampfe sind sie ausgezogen Zu beschützen ihr Heiligtum Ihr Leben haben sie verloren Die Freiheit ist ihre - für immer nun
letzter Beitrag von Seelenfänger, -
Meine traurige Nacht
| erstellt von DieRosenFrau- 3 Kommentare
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Meine traurige Nacht Obwohl sie nie für mich gelebt – deine Liebe, entsteht sie jede Nacht erneut, wie ein Phönix aus der Asche.... und stirbt. In meinen grenzenlosen, verwirrten Träumen muss ich dich treffen - und wieder und wieder der Erniedrigung und dem Schmerz begegnen. Die Erinnerung wühlt sich wie ein roter Schatten, durch mein liebloses und verlassenes Bett .... ein kurzes, süßes Glück, das den Abschied schon in sich trug.... Dein Geruch für den dieses Bett - wie für mich- ohne dich sinnlos war, verließ mich kurz nach dir und ließ eine Leere zurück, die mich wie Schwefel angreift, wenn ich mich meiner traurigen Nacht …
letzter Beitrag von Torsul, -
Des Dichters Spiegelbild
| erstellt von Desîhras- 0 Kommentare
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Fahl faellt des Mondes myriader Glanz auf die nocturnen Felder Blattberaubte Baeme mahlen Schattenbilder des Unausgesprochenen Alte Traeume benetzen meine noch jung geblendeten Augenhoehlen Der suesse Duft des versoenenden Regens bedeckt die tristen Waelder Einzig der Wind bricht wuerdevoll die Stille mit seinem nie endenden Lied Der letzte Tropfen wie Evas Traene spricht noch ungeschriebene Baender O Mond, O Schnee, ihr Zwilingskinder des Nieendenwollenden Verduerstet meine Augen und schwaengert meinen Mund mit innigen Worten Doch werden von einem durch Kuss verbrannten Lippen totgeboren Dahingewaeht wo die Kinder wahren ihre Traeme, die verschollene…
letzter Beitrag von Desîhras, -
Heute Der heut'ge Tag war wieder mies, erstickend und wie immer gleich. Jeder ist zu jedem fies, da wird meine Seele bleich.. Jeden will man nur beglücken, mit Leistung, Worten sowie Geschick. Doch wer wird sich schon entzücken, niemand niemals in kei'm Augenblick. Du versuchst dich zu bemühen, strengst dich an und funktionierst so sehr. Doch dein Feuer wird verglühen, heute interessiert es keinen mehr. Doch obacht denn jemand hat die Macht, er wird dich sehen und bemerken. Hast du 'was kaputt gemacht, wird er sich an dei'm Leid nur stärken. So lange nichts daneben geht, hat er wirklich …
letzter Beitrag von FexXo, -
ANGST Schwerfällig Löcher in die Luft kratzen Sie sind zu hören schon, wieder Sirenenlaut Die Wände Rennen auf mich ein
letzter Beitrag von Yelyah, -
feedback jeder art schöne träume
| erstellt von sofakatze- 6 Kommentare
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abertausend sternensplitter funkeln blendend auf dem rasen mitleidlose winde blasen durch die lüfte silberglitter auch die äste dieser linde sind schon lange weißgeeist sonnenlichtgebadet gleißt heut sogar die graue rinde zwischen zweigen, kaum zu sehen hockt erstarrt ein stiller gast seine krallen tief im ast stumm erträgt er alles wehen sein herz schlägt gleich dem lahmen flügel: langsam, schwer und kalt er träumt sich weg, weit weg vom winter, träumt sich einen halt: in der wolkenlosen bläue fliegt er hin zu sommertagen sanften strömen, die ihn tragen anvertraut, ganz ohne reue durch der linde sattes grün flammt am stamm ein w…
letzter Beitrag von sofakatze, -
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Des Schlafes Bruder Musenkuss -Das Ende aller Süchte ruft- Die Stunden wiegen schwer, wie Blei, an diesem schönen Sommermai. Die Sonne scheint, der Himmel lacht, doch nichts sei mir heut’ angedacht. Und wieder auf der Fensterbank Verweile ich und ziehe blank und sinne der Begebenheit vor gar nicht all zu langer Zeit. Ich blickte Richtung Himmelszelt – erkannte in der Wolkenfront den Schelme, der hernieder fiel. „Verspott’ du mich, in dem Exil!“ „Nun seht euch diesen Dichter an, mit seiner Liebsten dort im Arm. Verliebt in eine Traumgestalt, wird er des Tages einsam alt!“ Ich sann über die Worte nach. In allen Ehren g…
letzter Beitrag von Black Raziel, -
Ruhelos Schwindet die Kraft der Sonne, scheint die Finsternis dunkler. Es ist, als würde das Leben schwarze Luft atmen. Es heißt, dass in Raunächten verlorene Seelen letztes Licht einsammeln, für ihren Weg ins Jenseits. Ich fühle mich näher bei dir, im Schein des Wintermonds. So, als würdest du auf mich warten, unter schneeschweren Zweigen.
letzter Beitrag von Perry, -
Stille des Selbst II
| erstellt von efilia- 5 Kommentare
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Ich bin allein, gefangen in einem dunklen Raum. Meine Augen suchend. Verzweifelt erkenne ich, der Ausweg, flüchtend aus der Finsternis, muss entspringen aus eigener Kraft. Nur dann, sehend mein verwunschenes Selbst in dem Spiegelbild, von mir betrachtet, löse ich die Ketten, welche Zwänge umschlingen. Nur dann, erleuchtet wird sein, jenes Tränenmeer. Und der Horizont gleicht der meinigen Freiheit.
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feedback jeder art tod 1 und 2
| erstellt von nadir- 2 Kommentare
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1 windakkordeon fingert nach tiefe in knotiger knospe es flucht auf die trompeten münder der menschen uns aber ruht unter tätowierung das kürzel der zeit u. auf schwarzen schiefer schreibt tod ohne zutun sein wort * auge elliptisches öhr verpixelte iris sensoren für licht die weiße perle ersetzt die schwarze pupille hinter dem lotrechten scheitel des todes.
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
Gefangen-mein ewiger Kreis
| erstellt von Athanasia- 1 Kommentar
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So befreie mich doch jemand Aus dem Elend namens Leben Der Spiegel zeigt mich jammernd Dem kein Stolz gegeben Schlage, trete so fest ich kann Meine Tränen sind herbeigeeilt Kämpfe gegen das Bild an Dass mir der Spiegel zugeteilt Gebrochen in tausend Stücke In tausend Narben Zwischen jedem eine Lücke Und keines passt zusammen Unter mir der rote See Fließt um meine Füße Salzig von den Tränen Gibt mir meine Blöße Ich-Mensch ohne Stolz Nicht auf mein Leben Zeige mich erneut Kann mich nicht entsinnen Wann war die letzte Freud’? Kein Recht auf Güte des Lebens Kein Recht auf nichts Streife vergebens Durch den Schatte…
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
Winterpoesie
| erstellt von Aichi- 3 Kommentare
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Winterpoesie Körniger Schlaf befällt die Weiten unter meinen Lidern Der stürmische Klang aus Winters Zeit narkotisiert das Sein Der Wind trägt Poesie in geflohene Herzen Das Lächeln des Mondes sprüht silberne Funken Ruhendes Weiß, selbst der Morgen bleibt unter den Träumen bedeckt
letzter Beitrag von Mary Lou, -
textarbeit erwünscht Die Löwin
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Scharf wie Messer die Krallen im Wind Von den Roten Bergen Die zerklüftet sind Es fegt Ihr Gebrüll Wie ein Sturm durch das Land An die Ufer des Nil Wo Sie leichte Beute fand Der Staub füllt die Lungen Heiß der Atem und schwer Die Herrin des Zitterns Streift als Seuche umher Am glühenden Himmel Der Erntemond sticht Entseelte Schreie zerfetzter Leiber Kümmert die Menschenfresser nicht ...dann war ich dran Es gab kein Zurück Sie prüfte mein Herz Mit gnadenlosem Blick Die bittere Heilung begann Kein Flehen und kein Fliehen Denn nirge…
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art Gefangen
| erstellt von eiselfe- 3 Kommentare
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Als hätte man dich in Ketten gelegt, unfähig deine Hände zu gebrauchen - dein Wille zählt nicht mehr. Deine Füße kleben scheinbar für immer am Boden fest- unfähig auch nur einen Schritt zu gehen, bist wie erstarrt. Bist gefangen im eigenen Körper wie lebendig begraben - nur deine Gedanken sind frei.
letzter Beitrag von Lightning, -
Nebel (Juli 2006)
| erstellt von Melrose- 1 Kommentar
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Nebel (Juli 2006) In meinen Gedanken war es nur ein Schatten Ein Umriss in der Nacht, der sich bloß durch seine Augen bemerkbar macht Ich wusste nie genau wer Sie war Und als ich die Augen offen hat War es nicht mehr Sie, ohne ein Gesicht Es war der Tod, bei vollem Tageslicht
letzter Beitrag von Angel, -
Der Traum vom Paradies
| erstellt von Szepan- 1 Kommentar
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Einst träumte mir das Paradies: Es gab in Fülle Licht und Wärme, des Blühens Pracht war ohne Ende und Früchte prangten süß voll Saft. Es gab Getier von allen Sorten, und niemand war des anderen Feind, im Felde blitzten blaue Diamanten, genug zu schmücken Völker aller Fernen aller Zeiten, unendlich zierte Gold des Himmels Saum und Liebe gab es weit und weich und alles deckend, ein Seidenmantel hell und zart, Es gab Erfüllung nur und keine Wünsche und alles dieses gab es jetzt und auch in aller Ewigkeit, und hat es immer schon gegeben. Doch wer in dieser Pracht und Fülle war, der wußte nur von dieser und würde niemals anderes w…
letzter Beitrag von Almgandi, -
Meine Sicht der Dinge
| erstellt von Rainbow1986- 2 Kommentare
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Meine Sicht der Dinge Tief am Boden liege Ich, fern erscheint mein Lebenslicht, kalt und dunkel ist das Loch, in dem Ich mich verkroch. Bunte Farben in einer Welt, die täglich mehr zerfällt, Glück und Euphorie, nur am Wochenende, ansonsten nie! Glücklich sein, dass will Ich nur, merke nicht, Ich fahr die falsche Spur, Geisterfahrer im System, gegen die Uhr will Ich mich drehn, in der Hoffnung, ihre Zeiger blieben stehn.................. © SL 2009 .......
letzter Beitrag von Knigg3, -
auf dem deich
| erstellt von wundi- 3 Kommentare
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unter mir das nackte meer glitzernde freude gekräuselte unendlichkeit garderobenspiegel der sonne vom fernen kirchturm zitternder glockenschlag leise verwehend: flüchtigkeit des augenblicks plötzlich ein schrei eine möwe hoch oben in dunstigem blau trunken von einsamkeit wie lange noch wird mein ohr wie lange noch wird mein auge wie lange noch wird mein herz empfäglich sein für die herrlichkeiten der natur denn schon gräbt dike mit flinken fingern die runen der vergänglichkeit in mein gesicht
letzter Beitrag von Josina, -
Das fünfte Rad
| erstellt von Buchstabenenergie- 3 Kommentare
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Du lässt mich das in beiläufigen Nebensätzen spüren. Eine Abneigung, die mich verletzt. Ich will doch nur etwas Verständnis entführen. Ein Umgang, der mich zersetzt. Du musst mich nicht wirklich in der Tiefe berühren. Unser gemeinsamer Nenner ist durchsetzt. Ich verlange nicht, mich komplett zu kapieren. Es reicht eine Ebene die uns wieder vernetzt.
letzter Beitrag von Carlos, -
Tief in meinem Seelenringen Kampf mit schwarzen Schmetterlingen dort im Dunkeln eingesperrt spür ich wie es nagt und zerrt und an wolkenschweren Tagen wirklich kaum noch zu ertragen sehne mich nach ihren Farben doch die Schmetterlinge starben Aus dem Fundus
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art Der Clown (Ballade)
| erstellt von Eleonore- 6 Kommentare
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Der Clown …Hoppla ho… ……………..Hoppla ho… steht auf seinem Spiegel in großer Schrift, geschrieben mit rotem Lippenstift; noch einmal steht er heut Abend davor, schminkt sich, wie tausende Male zuvor, ganz dick trägt er die Farbe auf, als könnte sie aufhalten den Verlauf. Ein kräftiges Rot für die Wangen, weiß hält die Augenlieder gefangen und umrandet grell seinen Mund, der knallrot ziert diese einsame Stund´. Flachs, der Clown, ist müde und alt, seinen letzten Auftritt hat er jetzt bald; zwei traurige Augen sehen ihn an, sehen einen alten, einsamen Mann, eine salzige Träne, n…
letzter Beitrag von Eleonore, -
Friede und Freude
| erstellt von Alter Wein- 2 Kommentare
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Friede & Freude Friede und Freude ein glückliches Paar möchten gerne zusammen leben - doch beiden ist inzwischen klar, das kann und wird es niemals geben. Geboren von derselben Frau - die Väter sind verschieden, beide wissen ganz genau - man würde SIE bekriegen. Es trennt SIE nur ein i & u, die Gene Ihrer Väter, für sie der Ehestand tabu - sonst wäre Friede immerzu! 16.12.18 © alterwein
letzter Beitrag von Alter Wein, -
Alles bleibt, alles ruht
| erstellt von Homo_Ingenuus- 2 Kommentare
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Wie soll man´s erklären, erläutern, erhellen? Wo doch Wörter nichts als Flüche darstellen. Nur verschlingt der Fluch, es bleibt die Flucht, alles bleibt, alles ruht: das Weite wird gesucht! Wie soll man´s erklären, erläutern, erhellen? Wo doch innerlich abertausend leere Hallen. Nur, die tiefste Halle bleibt stets verschlossen, alles bleibt, alles ruht: Keine Schlüssel passen! Wie vermag man wohl all dies Innerste erklären? Wo doch dieses verschlossen in Geistes-sphären. Nur die Sphären scheinen im Klange unbewegt, alles bleibt, alles ruht: nichts hat sich geregt!
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
Zeitweise
| erstellt von Vokalchemist- 4 Kommentare
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Nachher ist der Raum kalt, nachher bist du auch alt, nachher bist du erst schlauer, nachher stirbt der Erbauer. Vorher war gar kein Platz, vorher gings ohne Schatz, vorher kam er zurecht, vorher gabs keinen Hecht. Mittendrin ist nur Geschrei, mittendrin ist man dabei, mittendrin nimmt man in Kauf, mittendrin gibt man nicht auf. © RoS` 2009
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
feedback jeder art Ein Abend mit dem Leid in der Taverne am Ende der Zeit
| erstellt von Dionysos von Enno- 5 Kommentare
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Ich war dunkel geworden in der Taverne am Rande der Zeit Als das Leid zu mir trat und mich fragte, ob Ich die Freiheit kannte Ich hatte erst letzte Woche um sie gefreit in ihrem ozeanischen Kleid Zur selben Zeit als meilenweit entfernt die Lügen brannten (Und ein alter Mann von der Mitternacht sang) Ganz Verbrannt brandete sie mit der Flut an den Strand der Einsamkeit sprach das Leid und man fand sie von ihrer größten Last befreit Dann schwieg das Leid und bestellte uns zwei Mal Wahrheit und wir tranken schweigend auf die Geliebte Freiheit und ihr Kleid (Aus blauer Ewigkeit, ozeanischer Entgre…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art Heimsuchung
| erstellt von Frank Gehlert- 7 Kommentare
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Heimsuchung Verloren lebt er mit der Ruh Und deckt sich mit den Brücken zu Murmelt etwas zu den Tauben Traurigkeit glänzt aus den Augen Leere Blicke schaun zurück Da war einmal ein großes Glück Es ließ ihn an die Liebe glauben Und schluckt derweil vom Saft der Trauben Der Wein trügt ihn zurück nach Hause Der Wachtraum gaugelt ohne Pause Schnäbel picken seinen Kopf Wach endlich auf du armer Tropf Nein er will zu Heim verweilen Im Geist mit ihr die Trauer teilen Gestalten brechen durch die Stille Zertreten wortlos seine Brille Mit ihr birst seine Menschlichkeit Der Legionär brach durch die Zeit Antrainiert mit wuchtig Schlägen Ni…
letzter Beitrag von Frank Gehlert, -
ich weis nicht wie sich das lesen lässt und ist ein altes gedicht von mir wie soll man sagen .. war eine sch*** zeit wo es entstand ich dachte mir ich veröffentliche es schweren herzens weil ich die gedichte wie tagebücher der gefühle geschrieben habe und nich mit mühe ...sondern ich habe in reimen gedacht .. krasse zeit ... ich sitz zu hause und bin allein ich sitz im bett und bin am wein ich will raus doch sagt mir wohin ich will zu jemandem bei dem ich mehr als nur ein freund bin ich bin down ich sehe es ein ich will es nicht und muss trotzdem noch immer wein man sagt die zeit heil alle wunden doch die narben bleiben bestehn meine…
letzter Beitrag von Torsul, -
Du und ich, und ich und Du...
| erstellt von Larsen- 3 Kommentare
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In der Nacht in meinem Auto, warte ich vor Deinem Haus. Deine Schatten gleiten lautlos, zeigen mir: Du ziehst Dich aus! Mir ist klar: Du spielst gern Spiele. Du hast mich längst auserwählt. Tief in Dir brennt eine Liebe. Wegen mir! Und nur das zählt. Fortan bleibe ich Dein Schatten, folge Dir auf Schritt und Tritt. Jag die Zeit, die wir nie hatten, weil sie durch die Finger glitt. Deine Fenster sind nun dunkel, Dich hat bald der Schlaf erreicht. Warte hier! Die Sterne funkeln, bis die Nacht den Morgen bleicht. Hin und wieder möcht ich lauschen, wie Dein schneller Atem klingt. Ich ruf an, ich will nur plauschen, weil die E…
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
Stolz auf mich
| erstellt von Redhead- 2 Kommentare
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Ich erinnere mich noch wie du vor mir lagst gebettet in einem Sarg man sagte es ging wieder aufwärts warst lange Zeit so stark ich kam grad von der Uni ein Freund brachte mich nach Haus da klingelte mein Handy und ich brach in Tränen aus alles um mich herum wurde dunkel alles um mich herum verschwamm der Freund redete auf mich ein doch kein Wort kam bei mir an ich brach die Uni ab aber zeigte keinem meinen Schmerz nach außen war ich present doch innen bröckelte mein Herz nach zwei Monaten wars vergessen alle glaubten ich komm klar ich fing an mich zu ritzen und keiner nahm es wahr ich zweifelte an …
letzter Beitrag von Dyrian, -
geteiltes leid
| erstellt von Perry- 0 Kommentare
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geteiltes leid auf dem fluss treiben stämme. dein blick klammert sich an sie, als wären es strohhalme, die dich ans rettende ufer tragen. auf dem weg liegen blätter. der wind hat sie den bäumen von den zweigen gerissen. jetzt stehen sie frierend am rand. du trennst deinen umhang in streifen, legst sie um ihre kahlen hälse. hoffst, dass sie dir einst floß sind, wenn du über den jordan gehst.
letzter Beitrag von Perry, -
Palpitate purpure
| erstellt von Aichi- 4 Kommentare
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Palpitate purpure Die Töne des Purpur Erzeugt durch dein pochendes Herz, welches weh klagend nach Hilfe schreit Der Schnee bedeckt dich gänzlich So kühl…der Wind Im Tanz mit den Federn deiner gebrochenen Flügel
letzter Beitrag von Aichi, -
feedback jeder art Im dunklen Strom des Lebens
| erstellt von Freiform- 4 Kommentare
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Es wurde Nacht obwohl die Sonne schien und im Herzen wurd es schwer plötzlich der Lebenswille schwankte er fand keine Ziele mehr An die er sich klammern konnte im rasend dunklen Strom der einen hinab zog bis an den Rand vom Tod
letzter Beitrag von Freiform, -
Leere Versprechungen
| erstellt von Freiform- 5 Kommentare
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Weißt du noch du wolltest mir die Sterne vom Himmel holen die Welt zu Füssen legen und warum lieg ich jetzt im Dreck Du versprachst mir mich immer auf den Händen zu tragen und wir wollten viele Kinder haben Die Kinder habe ich nur du bist weg Du schwörtest bis dass der Tod uns scheidet nicht eine andere Frau du Sau
letzter Beitrag von Freiform, -
feedback jeder art Zeit zu vergessen
| erstellt von Letreo71- 13 Kommentare
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Angst sitzt fest in meinem Nacken, so, als ob es gestern wär. Grausam musstest du mich packen, es gab keinen Ausweg mehr. Fäuste brachten mich zum Liegen, wütend drangst du in mich ein. Hab bis heute es verschwiegen, wollte lang noch Mädchen sein. Nein, ich werd das nie vergessen, doch mein liebend Herz ist rein, statt zu hassen, will stattdessen, ich den Vorfall dir verzeihn.
letzter Beitrag von Letreo71, -
Stille Post
| erstellt von Pteiz- 2 Kommentare
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Mit Sicherheit hat’s das schon oft gegeben, es soll ja praktisch unvermeidbar sein, getratscht wird viel in unser aller Leben, und meistens schlägt es wie ´ne Bombe ein. Wir reden und wir schwatzen und erzählen, fast alle spielen stille Post schön leis`, je schlechter ist die Nachricht die wir wählen, so geiler finden Leute diesen Scheiß! Ein jeder glaubt sofort was alle sagen, man weidet schön das Unglück andrer aus, geschimpft wird leicht wer will sich denn auch plagen, und EINMAL kehren vor dem eignen Haus?!
letzter Beitrag von Pteiz, -
Schatten des Ego
| erstellt von Windreiter- 4 Kommentare
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Maßlose Gier, unstillbares Verlangen, wie ein wildes Tier im Käfig gefangen, fehlgeleitete Energie und sturer Wille, mit Mangel an Genie – eine giftige Pille. Zerstörung und Wut, Mangel und Hass, am Ende des Weges, wozu nur all das? Belehrungen verrauchen, weil' s festhält am Brauchen, der Acker ist bestellt, mit Disteln auf dem Feld. Menschheit von Sinnen, wirst dem Tod nicht entrinnen, Hoffnung besteht, wer weg davon geht.
letzter Beitrag von Windreiter, -
Totes Land
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
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Totes Land Kulturlandschaften sind oft das Ebenbild ihrer Erschaffer. Ohne Haltepunkte für das Auge, schlägt deren Herz meist nur für den Profit. Wo sind die Büsche und Wälder, in denen sich die Scheu versteckt, der naturbelassene Bachlauf, an dem das Abenteuer spielt, die Bank, auf der das Leben rastet? Gräber spiegeln häufig den Geist der Bestatteten oder deren Nachkommenschaft wider. In vielen Fällen hinterlassen sie Nichts, als glattpolierte Marmorplatten.
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Die Toten reiten schnell
| erstellt von Cheti- 2 Kommentare
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Im Vollmondreigen einer Nacht, auf finst‘ren Pfaden tief im Wald (wo Uhu weint und Wolfskind lacht, wo heiser jeder Ruf verhallt), dort drehen Räder sich sehr schnell – von einem alten Wagen nur. Im Nebel wirkt das Mondlicht grell. Es übertüncht die nasse Spur. Der Fahrer müde von dem Tag – er soll wie jeder and‘re sein! – hat einmal nur zu viel gewagt. Der junge Mann ist nicht allein. Denn neben ihm (ganz blass und kalt) es reitet schnell des Schlafs Skelett; anbei ein Tross von Ungestalt, ihm ebnend schon das Totenbett. Das Auge zu, das Auge auf. Das Schicksal zeigt sein b…
letzter Beitrag von Cheti, -
feedback jeder art Wölfin verrissen
| erstellt von Amadea- 1 Follower
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war ein Six- Pack kaufen hab mir ne Wölfin gelaufen bin noch ganz wund im Schritt musste ich dringend pissen hat mich das Biest voll gebissen - nur Mist von sich gegeben hab ich ungelogen blitzschnell ihr gehörig das Fell über die Ohren gezogen war blabla wischi auch waschi verdreckt hab ich darob und soeben den ganzen Haufen verrissen - in den Reizwolf gesteckt. Hab noch viel Harm bin nicht ganz fit wegen der Gase (Problem mit Reizdarm und - Harmblase) hab ich einfach leicht angewinkelt ihr mal gehörig ans Bein gepinkelt jetzt sind wir quitt! - kann nun in Ruhe…
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
Eines Tages war es da
| erstellt von Dirmiz- 1 Kommentar
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Ehrlich gesagt, würde ich dir meine letzte Frage geben. Sie ist in einer Schatule die ich versteckt habe irgendwo als die ersten Tropfen der Nacht in den Tag flossen, sodass ich mich frei bewegen konnte. Würde ich sie holen, würde ihr Zauber brechen. Ich überlasse es dir, sie zu finden. Doch habe ich etwas unter deinen Worten gesehn.. Aber ich kenne es nicht. Wieso trägst du es mit dir? So bleibt dir nur eine freie Hand. Diese werde ich aber nicht mit der meinen umschließen. Denn ich will und kann die Sonne nicht mit dir ziehn, weil ich weiß, dass der Tod sie gemalt hat um den Weg zu euch zu finden. Nur das schwarze Pendel hält ihn zurüc…
letzter Beitrag von Angel, -
feedback jeder art Wie leise..
| erstellt von Lichtsammlerin- 4 Kommentare
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Wie leis ist doch dein Wort du schreist ich hör dich nicht ich weiß und du weißt nicht immer währt die Stille selten vor dem Sturm.
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
Selbstzweifel
| erstellt von Viko G.- 2 Kommentare
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Soll ich reden, soll ich schreien, soll ich schreiben, was ich mein, oder lieber schweigen? Ist da jemand, der mich hört, oder liest und sich dran stört? Gedanken, die mir eigen. Wie ruhig es wär, nur so für mich, die Welt und ich, jeder für sich, wir würden uns gut leiden. Also doch wohl lieber schweigen, statt fragend, klagend...nichts sagend streiten, ach könnt ich es nur meiden.
letzter Beitrag von Nils, -
Rückblick Auf der Terrasse sitzen wir im Dunklen, blicken auf flimmernde Bilder. Die Kamera spult ab, was längst vergangen. Lachen erklingt, vermischt mit Kommentaren: „Schaut, da ist Mutter!“ Der Kleine kennt sie nur von Bildern und doch ist er glücklich, denn er sieht das Glitzern in den Augen.
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Vogelfrei
| erstellt von Gaukelwort- 4 Kommentare
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vogelfrei Im ersten Morgensonnenstrahl flog eine Elster aus der Nacht, in unser Glück. Als sie mir frech das Ringlein stahl - das Ringlein war für dich gedacht, gabs kein zurück. Ich folgte ihr zum Räubernest, doch ließ ich ihr den Glitzerschatz. Ich hab dich lieb. Kein Ringlein hält mich bei dir fest. Ein Nistherz wär der rechte Platz für einen Dieb.
letzter Beitrag von Gaukelwort, -
feedback jeder art Die Bitte eines sterbenden Schwans
| erstellt von Ava- 0 Kommentare
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Bitte nimm mich in den Arm, lass mich wieder Optimist werden, lass mich wieder aufatmen, ich will glücklich sein. Allein schaff ich das nicht. Heil meine graue Gicht im Gehirn, Heil meine Negativität und Naivität. Ich glaube an mich wie ein Atheist an Gott. Sag mir es wird alles gut. bin ich abhängig von dem Glück Anderer um selbst glücklich zu sein? Ich habe Angst vor der Antwort, bitte hort‘ sie in deinem Kopf, und ich lach es einfach weg. Zieh mich an, dann zieh ich mich auch aus, Ich habe das Gefühl, ich stoße jeden ab, den ich jemals geliebt habe. Mach, dass er aufhört, lach für mich, deine engelhafte Stimme …
letzter Beitrag von Ava, -
Leben oder Sterben?
| erstellt von Wolf- 0 Kommentare
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Ich lebe noch nicht lange.. Noch nicht lange genug um Sterben zu dürfen. Der Tod lockt mich mit Freiheit, das Leben droht mir mit Zwängen und Schmerz. Ach wie soll ich entscheiden? Bin ich so versessen auf die Qual? Die Qual des Atmens, des Lebens? Wäre es nicht besser einfach aufzuhören? So oft möchte ich einfach nicht mehr. Und das Beste, niemand würde mich hindern... Also warum mache ich noch immer weiter? Wegen der lächerlichen Wünsche? Die nie ihre Erfüllung finden werden? Doch im Tod zählen auch die nichts mehr... Die Entscheidung ist noch nicht getroffen. Denn dies ist mein Leben, mein Tod!
letzter Beitrag von Wolf, -
feedback jeder art Altlasten
| erstellt von Sunny__- 0 Kommentare
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Wir gehen auf unseren Pfaden mit vielen Altlasten beladen. Können das Ende noch nicht ansatzweise erkennen, doch wollen den Teufel nicht beim Namen nennen. Immer und immer weiter geht die Reise, dabei laufen wir so oft im Kreise, bleiben stehen und schauen zurück, drehen uns um und gehen ein Stück. Ein Stück in die falsche Richtung, ersehnen vor uns eine strahlende Lichtung. Die dabei vorbeiziehende Zeit ist so kostbar, in der Theorie ist uns das klar, aber der praktische Teil ist das Problem, weil wir viel zu oft in die Vergangenheit seh'n und …
letzter Beitrag von Sunny__, -
wenn die seele klemmt
| erstellt von Perry- 3 Kommentare
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lange zeit ignorierte ich den schatten hinter mir wich dem bedrohlichen aus doch irgendwann holte es mich ein und ich stürzte ins bodenlose wieder aufgestanden sah ich mich von fern befremdliche bilder malen
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Ich habe Nein gesagt
| erstellt von Darkjuls- 2 Kommentare
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Ohnmacht und du machtbesessen den Anblick werd ich nicht vergessen ein knappes heft´ges Wortgefecht ich zeig es dir, ich bin im Recht brutal du zerrst mich zu dir nieder keuchst heiß in mein Gesicht deine Hand zerreißt mein Mieder ich bin starr und wehr mich nicht das Nein aus meiner Kehle ist leis und doch zu hören du raubst mir meine Seele lässt dich dabei nicht stören es geht dir nicht um Liebe es geht dir nicht um mich es sind allein die Triebe von Macht berauscht dein Ich du kannst nicht von mir lassen ehe letzter Wille bricht die Angst in meinen Augen du suchst sie, sche…
letzter Beitrag von Darkjuls,
