Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art Eine Reise ins Blaue
| erstellt von Nesselröschen- 5 Kommentare
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Eine Reise ins Blaue neue Version: Totgeschwiegen tot gedacht und wenn gedacht davor geduckt noch nie so nackt mit mir irgendwo – was wie nun durch schreiben mich bedecken? nach der schlaflosen nacht vor dem grauen die frage: was waren unsere väter groß väter im krieg meiner einer war (…) zum glück nicht mehr kann ich getrost schlafen? ich schlafe nicht mach mich klein auf einmal lässt es mich nicht los ich hätte nicht her kommen sollen kinder im scharfen licht der gedanken wo müde der schlaf mit den dünnen armen fuchtelt nie hierher kommt je schl…
letzter Beitrag von Létranger, -
Mikado
| erstellt von Vokalchemist- 3 Kommentare
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Ich zieh` mal einen Stab raus, und kucke was passiert. Plötzlich bebt das ganze Haus, es war wohl nicht fundiert. Nein das ist kein Spiel, und war es auch nie. Man denkt sich zuviel, und singt ein Kyrie. Was hältst du für die letzte Schranke, etwa ein nicht gewährtes Danke? Wenn dem so ist, du gar nichts bist. © RS 2009
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
feedback jeder art tod 1 und 2
| erstellt von nadir- 2 Kommentare
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1 windakkordeon fingert nach tiefe in knotiger knospe es flucht auf die trompeten münder der menschen uns aber ruht unter tätowierung das kürzel der zeit u. auf schwarzen schiefer schreibt tod ohne zutun sein wort * auge elliptisches öhr verpixelte iris sensoren für licht die weiße perle ersetzt die schwarze pupille hinter dem lotrechten scheitel des todes.
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
Leben oder Sterben?
| erstellt von Wolf- 0 Kommentare
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Ich lebe noch nicht lange.. Noch nicht lange genug um Sterben zu dürfen. Der Tod lockt mich mit Freiheit, das Leben droht mir mit Zwängen und Schmerz. Ach wie soll ich entscheiden? Bin ich so versessen auf die Qual? Die Qual des Atmens, des Lebens? Wäre es nicht besser einfach aufzuhören? So oft möchte ich einfach nicht mehr. Und das Beste, niemand würde mich hindern... Also warum mache ich noch immer weiter? Wegen der lächerlichen Wünsche? Die nie ihre Erfüllung finden werden? Doch im Tod zählen auch die nichts mehr... Die Entscheidung ist noch nicht getroffen. Denn dies ist mein Leben, mein Tod!
letzter Beitrag von Wolf, -
Eines Tages war es da
| erstellt von Dirmiz- 1 Kommentar
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Ehrlich gesagt, würde ich dir meine letzte Frage geben. Sie ist in einer Schatule die ich versteckt habe irgendwo als die ersten Tropfen der Nacht in den Tag flossen, sodass ich mich frei bewegen konnte. Würde ich sie holen, würde ihr Zauber brechen. Ich überlasse es dir, sie zu finden. Doch habe ich etwas unter deinen Worten gesehn.. Aber ich kenne es nicht. Wieso trägst du es mit dir? So bleibt dir nur eine freie Hand. Diese werde ich aber nicht mit der meinen umschließen. Denn ich will und kann die Sonne nicht mit dir ziehn, weil ich weiß, dass der Tod sie gemalt hat um den Weg zu euch zu finden. Nur das schwarze Pendel hält ihn zurüc…
letzter Beitrag von Angel, -
Das fünfte Rad
| erstellt von Buchstabenenergie- 3 Kommentare
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Du lässt mich das in beiläufigen Nebensätzen spüren. Eine Abneigung, die mich verletzt. Ich will doch nur etwas Verständnis entführen. Ein Umgang, der mich zersetzt. Du musst mich nicht wirklich in der Tiefe berühren. Unser gemeinsamer Nenner ist durchsetzt. Ich verlange nicht, mich komplett zu kapieren. Es reicht eine Ebene die uns wieder vernetzt.
letzter Beitrag von Carlos, -
Winterpoesie
| erstellt von Aichi- 3 Kommentare
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Winterpoesie Körniger Schlaf befällt die Weiten unter meinen Lidern Der stürmische Klang aus Winters Zeit narkotisiert das Sein Der Wind trägt Poesie in geflohene Herzen Das Lächeln des Mondes sprüht silberne Funken Ruhendes Weiß, selbst der Morgen bleibt unter den Träumen bedeckt
letzter Beitrag von Mary Lou, -
Alles bleibt, alles ruht
| erstellt von Homo_Ingenuus- 2 Kommentare
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Wie soll man´s erklären, erläutern, erhellen? Wo doch Wörter nichts als Flüche darstellen. Nur verschlingt der Fluch, es bleibt die Flucht, alles bleibt, alles ruht: das Weite wird gesucht! Wie soll man´s erklären, erläutern, erhellen? Wo doch innerlich abertausend leere Hallen. Nur, die tiefste Halle bleibt stets verschlossen, alles bleibt, alles ruht: Keine Schlüssel passen! Wie vermag man wohl all dies Innerste erklären? Wo doch dieses verschlossen in Geistes-sphären. Nur die Sphären scheinen im Klange unbewegt, alles bleibt, alles ruht: nichts hat sich geregt!
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
Meine Sicht der Dinge
| erstellt von Rainbow1986- 2 Kommentare
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Meine Sicht der Dinge Tief am Boden liege Ich, fern erscheint mein Lebenslicht, kalt und dunkel ist das Loch, in dem Ich mich verkroch. Bunte Farben in einer Welt, die täglich mehr zerfällt, Glück und Euphorie, nur am Wochenende, ansonsten nie! Glücklich sein, dass will Ich nur, merke nicht, Ich fahr die falsche Spur, Geisterfahrer im System, gegen die Uhr will Ich mich drehn, in der Hoffnung, ihre Zeiger blieben stehn.................. © SL 2009 .......
letzter Beitrag von Knigg3, -
Selbstzweifel
| erstellt von Viko G.- 2 Kommentare
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Soll ich reden, soll ich schreien, soll ich schreiben, was ich mein, oder lieber schweigen? Ist da jemand, der mich hört, oder liest und sich dran stört? Gedanken, die mir eigen. Wie ruhig es wär, nur so für mich, die Welt und ich, jeder für sich, wir würden uns gut leiden. Also doch wohl lieber schweigen, statt fragend, klagend...nichts sagend streiten, ach könnt ich es nur meiden.
letzter Beitrag von Nils, -
Infahrkt
| erstellt von Leutenberg- 1 Kommentar
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Infahrkt Es zog im oberen Brustkorb, die Muskeln Bewegten sich nicht weiter, seine Haut wurde weiß Er legte den Arm auf sein Herz und wollte Nicht mehr ausharren, er glaubte angekommen Zu sein und zu nichts Neuem mehr fähig.
letzter Beitrag von 1hit1der, -
Der Tag an dem...
| erstellt von Homo_Ingenuus- 0 Kommentare
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align=right... die Welt stillsteht Ein Morgen durchsetzt mit güldnen Strahlen, bricht sich aus der Nacht, hebt sich aus den Schalen wie ein Phönix all zuletzt... Doch es scheint die Zeit im Schlaf verloren, alles harrt bewegungslos, ist still im Tag erfroren und es herrscht Unendlichkeit... Im Himmel liegt erstarrt ein ungezählter Vogelschwarm - angeschwärzt ist blauer Raum; ein Mensch erhebt den Arm, ihr Gesicht wirkt kalt und hart... Wie Marmor stehen Kinder ohne Leben auf dem Platz; reglos schwebt der Mutter Ruf im Raum- und Zeitengegensatz; seitab weilt stumm ein Blinder... Dort auf grauem Stadtasphalt, fest v…
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
auf dem deich
| erstellt von wundi- 3 Kommentare
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unter mir das nackte meer glitzernde freude gekräuselte unendlichkeit garderobenspiegel der sonne vom fernen kirchturm zitternder glockenschlag leise verwehend: flüchtigkeit des augenblicks plötzlich ein schrei eine möwe hoch oben in dunstigem blau trunken von einsamkeit wie lange noch wird mein ohr wie lange noch wird mein auge wie lange noch wird mein herz empfäglich sein für die herrlichkeiten der natur denn schon gräbt dike mit flinken fingern die runen der vergänglichkeit in mein gesicht
letzter Beitrag von Josina, -
feedback jeder art Hier
| erstellt von Nesselröschen- 4 Kommentare
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Hier Die größten Friedhöfe der Welt hier in Polen nur Schweigen will ich kein Deutsch aus trockenem Mund Schweigen ist es die Lösung uns hier freundlich empfangen zu dünken? Bangen Gott schweigt – Gott, hier?
letzter Beitrag von Carlos, -
Meine traurige Nacht
| erstellt von DieRosenFrau- 3 Kommentare
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Meine traurige Nacht Obwohl sie nie für mich gelebt – deine Liebe, entsteht sie jede Nacht erneut, wie ein Phönix aus der Asche.... und stirbt. In meinen grenzenlosen, verwirrten Träumen muss ich dich treffen - und wieder und wieder der Erniedrigung und dem Schmerz begegnen. Die Erinnerung wühlt sich wie ein roter Schatten, durch mein liebloses und verlassenes Bett .... ein kurzes, süßes Glück, das den Abschied schon in sich trug.... Dein Geruch für den dieses Bett - wie für mich- ohne dich sinnlos war, verließ mich kurz nach dir und ließ eine Leere zurück, die mich wie Schwefel angreift, wenn ich mich meiner traurigen Nacht …
letzter Beitrag von Torsul, -
feedback jeder art Gefangen
| erstellt von eiselfe- 3 Kommentare
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Als hätte man dich in Ketten gelegt, unfähig deine Hände zu gebrauchen - dein Wille zählt nicht mehr. Deine Füße kleben scheinbar für immer am Boden fest- unfähig auch nur einen Schritt zu gehen, bist wie erstarrt. Bist gefangen im eigenen Körper wie lebendig begraben - nur deine Gedanken sind frei.
letzter Beitrag von Lightning, -
Der schwarze Spiegel
| erstellt von Vroun- 1 Kommentar
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SCHWARZ, wie die Traurigkeit, die Sorgen, die dich belasten... GLÄNZEND, wie ein Hoffnungsschimmer, das Funkeln, das mich am Leben hält... RUND, wie die Vollkommenheit, die in sich Geschlossenheit, nach der wir streben... TIEF, wie die Seele, die Unergründbarkeit, die uns fasziniert... Sie ist der Spiegel des Lebens. Würde mich über Kritik freuen... =)
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
Palpitate purpure
| erstellt von Aichi- 4 Kommentare
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Palpitate purpure Die Töne des Purpur Erzeugt durch dein pochendes Herz, welches weh klagend nach Hilfe schreit Der Schnee bedeckt dich gänzlich So kühl…der Wind Im Tanz mit den Federn deiner gebrochenen Flügel
letzter Beitrag von Aichi, -
Totes Land
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
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Totes Land Kulturlandschaften sind oft das Ebenbild ihrer Erschaffer. Ohne Haltepunkte für das Auge, schlägt deren Herz meist nur für den Profit. Wo sind die Büsche und Wälder, in denen sich die Scheu versteckt, der naturbelassene Bachlauf, an dem das Abenteuer spielt, die Bank, auf der das Leben rastet? Gräber spiegeln häufig den Geist der Bestatteten oder deren Nachkommenschaft wider. In vielen Fällen hinterlassen sie Nichts, als glattpolierte Marmorplatten.
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Eine Liebe für die Ewigkeit
| erstellt von Anonyma- 5 Kommentare
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Eine Liebe für die Ewigkeit Die Sonne sinkt, der Tag erreicht sein Ende, sein Tod ist die Geburt der neuen Nacht; Erlösung naht, bedingt durch diese Wende, sie hat mir ihren Frieden mitgebracht. Das Brüllen der Motoren weicht der Ruhe, das harte Licht der sanften Dunkelheit; ach, Nacht, ich liebe deine Samthandschuhe, sie harmonieren mit dem Seidenkleid, geschmückt mit vielen, kleinen Diamanten, die glitzern, und ich weiß genau, du trägst es nur für mich; des Tages scharfe Kanten verschwinden, wenn du meine Seele pflegst. Ich atme auf und alle meine Sorgen versinken in den Wellen deiner Flut; ach, würde…
letzter Beitrag von Anonyma, -
Gläserne Frau
| erstellt von Paula- 2 Kommentare
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Durchsichtige zerbrechliche Gestalt Von Licht durchflossen Das glatte feine Glas Er schaut durch sie durch Fasziniert Von glänzender Schönheit Versucht sie zu schleifen, Wie viele nach ihm Sie ist gläserne Beute Oft gebrochen Notdürftig zusammengesetzt Abgebrochen Scherben Entsorgt auf der Glasscherbeninsel Gerissenes Glas Blind geworden Beschämt Hüllt Sie ihre zerstörte Seele In ein Tuch, Von beiden Seiten Undurchsichtig. Er entschleiert sie Vorsichtig Blicke dringen tief ein In die gläserne Hülle Sie wird transparent …
letzter Beitrag von Paula, -
feedback jeder art angst ist ein rauchender zug
| erstellt von Perry- 4 Kommentare
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gehst du nachts die straße entlang verfolgt dich fremder schritte klang wirst unwillkürlich schneller bis du schließlich keuchend an der haustür lehnst genießt du die aussicht von einem hohen berg vermeide den blick nach unten denn in der tiefe bist du ein zwerg also bleib weg vom felsenrand steigst du in den letzten zug zeig dem schaffner selbstbewusst die fahrkarte denn dein platz im jenseitsabteil ist schon von geburt an gebucht
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Alles oder nichts!
| erstellt von Anonyma- 5 Kommentare
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Alles oder nichts! Was wollte ich? Das habe ich vergessen, im Dunkel liegt der Wunsch, der einmal war. Hat ihn die Zeit am Ende aufgefressen, so gierig, wie sie ist? In welchem Jahr? Wie war ich einst von diesem Wunsch besessen, das weiß ich noch, er war mein Superstar, mein Lebenstraum. Ich warf die Petitessen hinfort! Wofür? Für nichts! Wie wunderbar! Im Heute weiß ich, dass die Kleinigkeiten in Wirklichkeit das einzig Wahre sind. Sobald mein Wunsch begann, sich auszubreiten, verschlang er mich. Ich wurde taub und blind. Verlor mein Herz in seinen kalten Weiten und mit dem Herz mein Leben: Frau und Kind. Was will ich jetzt? …
letzter Beitrag von Anonyma, -
Gefangen II
| erstellt von Kleine Bärin- 0 Kommentare
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Gefangen im Eisgestein Geschunden, verbannt Sinnlosigkeit jeder Schrei Seele unerkannt. Totgeglaubt, dem Sterben nah Der Engültigkeit ergeben Angst, welche Hoffnung gebar Auf des Todes neues Leben.
letzter Beitrag von Kleine Bärin, -
Stille Post
| erstellt von Pteiz- 2 Kommentare
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Mit Sicherheit hat’s das schon oft gegeben, es soll ja praktisch unvermeidbar sein, getratscht wird viel in unser aller Leben, und meistens schlägt es wie ´ne Bombe ein. Wir reden und wir schwatzen und erzählen, fast alle spielen stille Post schön leis`, je schlechter ist die Nachricht die wir wählen, so geiler finden Leute diesen Scheiß! Ein jeder glaubt sofort was alle sagen, man weidet schön das Unglück andrer aus, geschimpft wird leicht wer will sich denn auch plagen, und EINMAL kehren vor dem eignen Haus?!
letzter Beitrag von Pteiz, -
Du und ich, und ich und Du...
| erstellt von Larsen- 3 Kommentare
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In der Nacht in meinem Auto, warte ich vor Deinem Haus. Deine Schatten gleiten lautlos, zeigen mir: Du ziehst Dich aus! Mir ist klar: Du spielst gern Spiele. Du hast mich längst auserwählt. Tief in Dir brennt eine Liebe. Wegen mir! Und nur das zählt. Fortan bleibe ich Dein Schatten, folge Dir auf Schritt und Tritt. Jag die Zeit, die wir nie hatten, weil sie durch die Finger glitt. Deine Fenster sind nun dunkel, Dich hat bald der Schlaf erreicht. Warte hier! Die Sterne funkeln, bis die Nacht den Morgen bleicht. Hin und wieder möcht ich lauschen, wie Dein schneller Atem klingt. Ich ruf an, ich will nur plauschen, weil die E…
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
feedback jeder art Die Toten reiten schnell
| erstellt von Cheti- 2 Kommentare
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Im Vollmondreigen einer Nacht, auf finst‘ren Pfaden tief im Wald (wo Uhu weint und Wolfskind lacht, wo heiser jeder Ruf verhallt), dort drehen Räder sich sehr schnell – von einem alten Wagen nur. Im Nebel wirkt das Mondlicht grell. Es übertüncht die nasse Spur. Der Fahrer müde von dem Tag – er soll wie jeder and‘re sein! – hat einmal nur zu viel gewagt. Der junge Mann ist nicht allein. Denn neben ihm (ganz blass und kalt) es reitet schnell des Schlafs Skelett; anbei ein Tross von Ungestalt, ihm ebnend schon das Totenbett. Das Auge zu, das Auge auf. Das Schicksal zeigt sein b…
letzter Beitrag von Cheti, -
feedback jeder art Er wollte -
| erstellt von Sternwanderer- 8 Kommentare
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Er wollte – dies und das auch jenes tun Tag für Tag viele -Tage -lang – – – – – – -↓ Z e i t ? -↑ – – – – – – ° °°°°°°°° ° ° ° Neue Zeit im Anders © Sternwanderer - Gewidmet dem Sohn meiner Freundin. Lars wurde nur 42Jahre alt -
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
Apokalypse
| erstellt von Sidgrani- 2 Kommentare
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Der grüne Wald ist längst passé, kein Fluss fließt noch ins Meer. Im Niltal herrschen Eis und Schnee, der Rhein erstickt im Teer. Das Land ist rot, der Wald verdorrt, die Nachtigall bleibt stumm, der Mensch beging den letzten Mord, der letzte Baum fiel um. Der schwarze Mond kommt drohend nah, am Himmel weint ein Stern. Er sah, was damals hier geschah, da war er noch ganz fern. Nie mehr erklingt im Wind ein Wort, die Schriften sind verbrannt. Kein Noah geht für uns an Bord, kein Gott reicht uns die Hand.
letzter Beitrag von Sidgrani, -
Stille Tränen
| erstellt von fairykate- 1 Kommentar
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Mit voller Macht trifft mich die Stille Sie ist so kalt - es ist ihr Wille Kommt rein und packt mich am Genick Ich spüre ihren kalten Blick Sie lässt nicht ab, der Schock setzt ein Es kann nicht sein, es kann nicht sein Die Angst voll Macht, die Panik da Was nur, wenn alles anders war? Die Tränen laufen schnell und weit Gefangen in der Einsamkeit Ich seh den Spott, die Grausamkeit Die Klinge liegt schon längst bereit Mein Auge kann nicht von ihr lassen Die Hand bekommt sie nun zu fassen Die Tränen weichen, Stille bleibt Ich bin erlöst, ich bin befreit.
letzter Beitrag von das A-, -
Seelenwanderung
| erstellt von Richard von Lenzano- 2 Kommentare
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Seelenwanderung Deine Augen sind geschlossen alle Wärme hat dich verlassen, du zeigst keinen Willen mehr, deine Systeme haben sich - abgeschaltet. Alles Leben ist aus dir gewichen du befindest dich in einer anderen Welt, dein Körper bleibt im irdischen Gewahrsam zurück - Erde zu Erde. Deine Seele hat den Körper verlassen sie schwebt himmelwärts, unterwegs zieht sie an allen Stationen deines einstigen Lebens vorüber – es ist ein Feedback. Vorbei eilt deine Kindheit die Jahre deiner Jugend, Schulzeit und Berufsfindung Hockzeit und Geburten – deiner Kinder. Viele Freunde und Bekannte hast du zu G…
letzter Beitrag von Richard von Lenzano, -
Zeitweise
| erstellt von Vokalchemist- 4 Kommentare
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Nachher ist der Raum kalt, nachher bist du auch alt, nachher bist du erst schlauer, nachher stirbt der Erbauer. Vorher war gar kein Platz, vorher gings ohne Schatz, vorher kam er zurecht, vorher gabs keinen Hecht. Mittendrin ist nur Geschrei, mittendrin ist man dabei, mittendrin nimmt man in Kauf, mittendrin gibt man nicht auf. © RoS` 2009
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
feedback jeder art Erlkönig
| erstellt von gummibaum- 5 Kommentare
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Als Reitpferd trab ich durch den Wind der Nacht und trage Herr und Kind zu dunklen Häusern, schwachem Glimmen. Am Wegesrand sind Geisterstimmen. Ein König schwebt ins Nebelland, zeigt eine Beule im Gewand und spricht erregt und winkt dem Knaben. Er will den Kleinen bei sich haben. Der Knabe, ängstlich, redet nicht, verbirgt, so scheint mir, sein Gesicht. Doch soll das Kind wohl nichts begreifen. Der Vater spricht von Nebelstreifen. Der König grinst aus dem Gebüsch und schimmert wie ein nackter Fisch. Er säuselt immerfort: „Zum Lohne bekommst du, Schätzchen, auch die Krone.“ Das Kind bestürmt den Vater jetzt: „Ein Erlenkönig!“, un…
letzter Beitrag von gummibaum, -
Familie Leid
| erstellt von Peeradox- 2 Kommentare
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Ach, der Wehmuts Zwillingsschwester Selbstmitleid macht's auch nicht besser. Mutter Trauer kann nicht helfen. Vater Recht agiert nur selten. Die zwei ungewollten Kinder kamen zugleich im tiefsten Winter. Stress der erstgeborene Sohn erwartete sie lange schon. Uropa Hass hat nichts zu sagen, hat mehr als genug Last zu tragen. Onkel Neid kann sie nicht leiden, versucht sie bloß alle zu meiden. Tante Gier hat genug für jeden, bloß will sie davon nichts geben. Vetter Trotz bleibt immer stur. Was für 'ne Familie ist das nur ?
letzter Beitrag von Peeradox, -
Stolz auf mich
| erstellt von Redhead- 2 Kommentare
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Ich erinnere mich noch wie du vor mir lagst gebettet in einem Sarg man sagte es ging wieder aufwärts warst lange Zeit so stark ich kam grad von der Uni ein Freund brachte mich nach Haus da klingelte mein Handy und ich brach in Tränen aus alles um mich herum wurde dunkel alles um mich herum verschwamm der Freund redete auf mich ein doch kein Wort kam bei mir an ich brach die Uni ab aber zeigte keinem meinen Schmerz nach außen war ich present doch innen bröckelte mein Herz nach zwei Monaten wars vergessen alle glaubten ich komm klar ich fing an mich zu ritzen und keiner nahm es wahr ich zweifelte an …
letzter Beitrag von Dyrian, -
feedback jeder art Ich bin verloren. II
| erstellt von Ava- 1 Kommentar
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Ich bin verloren. Sollte nicht gefunden werden, Hab betrogen und gelogen, such gar nicht erst nach mir. Wieso sagst du, dass du mir vergibst? Und Wieso sagst du, dass du mich lieben kannst? Weil du es tust? Nein! Niemand kann mich lieben! Und Niemand kann mir vergeben! Solange ich es selber nicht kann. Ich bin ein Monster. Bitte schlag mich nieder. Bitte lächle wieder. Bitte leb wieder. Lass mich fallen. Hör auf nach mir zu suchen. Ich bin verloren. Ein gesunkenes Schiff. Trag keinen Schatz in mir, Also schau auch nicht nach.
letzter Beitrag von Lucia Korn, -
Wie sehr ich dich mir denke auf dem leeren Stuhl am Tisch, wie ich mich tröste, wie. Ach, aus dem Innern des Auges. Tod, was ist das. Ich greife nach dir durch Lüfte der Zwiesprache, erinnere mich der Nächte und Morgen. Siebenmal sah ich dich im Traum, siebenmal erwachte ich. Wie gläsern der sprachlose Monolog aus Leere und Schmerz.
letzter Beitrag von Angelika, -
feedback jeder art Ich habe Nein gesagt
| erstellt von Darkjuls- 2 Kommentare
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Ohnmacht und du machtbesessen den Anblick werd ich nicht vergessen ein knappes heft´ges Wortgefecht ich zeig es dir, ich bin im Recht brutal du zerrst mich zu dir nieder keuchst heiß in mein Gesicht deine Hand zerreißt mein Mieder ich bin starr und wehr mich nicht das Nein aus meiner Kehle ist leis und doch zu hören du raubst mir meine Seele lässt dich dabei nicht stören es geht dir nicht um Liebe es geht dir nicht um mich es sind allein die Triebe von Macht berauscht dein Ich du kannst nicht von mir lassen ehe letzter Wille bricht die Angst in meinen Augen du suchst sie, sche…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
nur kommentar Die Birke
| erstellt von DavidPessoa- 1 Follower
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Die Birke Von allen Bäumen spürte ich immer schon eine besondere Vorliebe für die Birke. Ich vermute, weil sie eben nicht die Größte, die Mächtigste oder Älteste ist. Sie steht oftmals selbst für sich allein, auf einer Weide, am Wegesrand, ganz ohne Plan. Und ist dennoch auf ihre Weise wunderschön. Sie holt in ihrer Rinde das Weiß der Wolken auf die Erde. Durch ihre Blätter sieht der Himmel blauer aus, wirkt der Sommerabend lauer und jedes Kinderfest zauberhafter. Erst später erfuhr ich von einem sehr erfahrenen Mann, dass dieser Baum unter den Menschen als wertlos gilt. (DavidPessoa, 24.10.2021)
letzter Beitrag von Sternenherz, -
Weitwärts
| erstellt von Leutenberg- 1 Kommentar
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Weitwärts Im tiefen Fluss am Grunde erst Fand dein Körper halt und sank nicht mehr Was wohl jetzt beginnen mag oder längst begann Kein Stein, kein Fisch, kein Wasserrauschen sagt es an Geliebt sein, das bleibt dir noch schwach im Herzen Geliebt, und dieses eine Wort, trieb mit dir hinfort
letzter Beitrag von Angerbak, -
Gedanken zum Inter – Nett
| erstellt von Ed Zend- 0 Kommentare
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Mainstream versus Individualität, gefangen im Netz der unbegrenzten Möglichkeiten, mit dem Smart - Phone den wilden Bison reiten, unbemerkt der Osten immer brauner wird, Brot & Spiele aktueller denn je, arbeitest du hart bekommst du SKY, der Rest geht Kippen & Kaugummis sammeln, säuft sich den Verstand aus´m Hirn. Safer Sex via Web – Cam, posten, twittern, tweeten, Warhol lässt grüßen, ein jeder für einen Tag ein Star, was bleibt ist eine Leere & die Suche, bis wir allem entsagt, freiwillig oder gezwungen. Kurt Leonhardcode aus "Meine Sorge" ...meine Sorge ist ein Hunger der mich die Sattheit ertragen lässt. /code
letzter Beitrag von Ed Zend, -
feedback jeder art Warte nur ein Weilchen
| erstellt von Tulpe- 1 Follower
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Der Mörder und das Lied Rote Reihe Nummer acht, hinten dran ein kleines Höfchen, Tisch, Bett, Schrank, ein Zimmeröfchen, Flammen lodern in der Nacht. Junger Grans ist sein Gehilfe, lockt die Opfer mit Bedacht, morgens geht er dann zum Fleischer, Pferdefleisch hat er gebracht. Und ein Lied, verstörend heiter, ist im ganzen Land bekannt, wie der Leierkastenmeier, habt den Mörder ihr erkannt?
letzter Beitrag von Tulpe, -
nur kommentar Bolzenschuss
| erstellt von Ponorist- 1 Follower
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Bolzenschuss Halt still, mach es uns nicht so schwer Nein, das ist schon die Betäubung Glaub mir, es tut gar nicht weh Und ist für ein höheres Ziel Wirst es nicht bereuen Auch wenn du es nicht verstehst Und ganz arglos von uns gehst (angeschwemmtes Mitgefühl durch Körpergrenzen)
letzter Beitrag von Ponorist, -
ich weis nicht wie sich das lesen lässt und ist ein altes gedicht von mir wie soll man sagen .. war eine sch*** zeit wo es entstand ich dachte mir ich veröffentliche es schweren herzens weil ich die gedichte wie tagebücher der gefühle geschrieben habe und nich mit mühe ...sondern ich habe in reimen gedacht .. krasse zeit ... ich sitz zu hause und bin allein ich sitz im bett und bin am wein ich will raus doch sagt mir wohin ich will zu jemandem bei dem ich mehr als nur ein freund bin ich bin down ich sehe es ein ich will es nicht und muss trotzdem noch immer wein man sagt die zeit heil alle wunden doch die narben bleiben bestehn meine…
letzter Beitrag von Torsul, -
feedback jeder art Unterkühlung
| erstellt von Anonyma- 1 Follower
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Unterkühlung Ich spüre immer mehr mein wahres Alter, als ob ich tausend Jahre oder länger lebte. Wovon ich träumte, was ich auch erstrebte, schlug fehl und immer wieder ließ ein kalter, erbarmungsloser Wind, des Nichts Gestalter, mich frieren bis ins Mark, die Kälte klebte wie Pech an mir, mein Herz erfror. Ich bebte im Gletschergriff des Frostes, der, ein Spalter, mich trennte, wie mit einem scharfen Messer, von Wärme, Liebe, Hoffnung; all die Tage in meiner Welt aus Eis. Was bleibt, ist Leere und eine Frage: Sollte ich nicht besser der Pein ein Ende setzen? Ich beklage mich nicht, nein, nein! Nur, diese Schwere ... …
letzter Beitrag von Anonyma, -
Ein letztes Lächeln, leiser Blick Du siehst nun alles und siehst nichts. Du lässt mich los, und hältst mich wieder, ich schlage meine Augen nieder. Du sollst nicht sehen, weißt es schon, Mein Lächeln nur ein leiser Hohn. Du weichst zurück, siehst auf die Uhr. Wo war die Zeit? Wo war sie nur? Wo war die Zeit? Wo war sie nur? Du weichst zurück, siehst auf die Uhr. Mein Lächeln nur ein leiser Hohn, Du sollst nicht sehen, weißt es schon. Ich schlage meine Augen nieder, du lässt mich los und hältst mich wieder. Du sahst doch alles und sahst nichts. Ein letztes Lächeln, leiser Blick.
letzter Beitrag von Onkie IIV, -
Leere Versprechungen
| erstellt von Freiform- 5 Kommentare
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Weißt du noch du wolltest mir die Sterne vom Himmel holen die Welt zu Füssen legen und warum lieg ich jetzt im Dreck Du versprachst mir mich immer auf den Händen zu tragen und wir wollten viele Kinder haben Die Kinder habe ich nur du bist weg Du schwörtest bis dass der Tod uns scheidet nicht eine andere Frau du Sau
letzter Beitrag von Freiform, -
Sie sitzt vor dem Spiegel, wünscht sie hätt' Flügel, wäre längst fort, mal hier und mal dort. Sie hat sich hübsch gemacht das Spiegelbild hat sie angelacht, ist schon sehr lange her, das sie sich freute so sehr. War geladen zu einem Fest, endlich mal raus aus diesem Nest. Doch sie wartete vergebens, Schattenseiten eines Lebens. Er wurde wahr - ihr stiller Verdacht, man hat nicht mehr an sie gedacht - Sie schaut in den Spiegel - ein letzter Blick, dann setzt sie den Rollstuhl langsam zurück.
letzter Beitrag von Yue, -
Gewitter im Paradies
| erstellt von Wolkenwolf- 0 Kommentare
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Selbst die Wasser in Eden sind dunkel, Wenn ein Sturm über dem Garten kreist, Glühen Äpfel so zart wie Karfunkel', Bis ein Blitz die Idylle zerreisst. Wie ein Rudel aus Ängsten und Trauer Schleicht der Nebel durchs Buschwerk heran, Liegt, getarnt als Wolf, stets auf der Lauer, Bis er den Baum doch erreichen kann. Denn dort kauern, bedeckt nur von Regen, Mann und Frau, halten sich bei der Hand Und ihr Schöpfer, er schweigt ganz verwegen, Hat er doch das Gewitter entsandt. Wie sie ächzen und zittern und frieren! Gottes Krone der Schöpfung, so schwach! Schon dabei, den Verstand zu verlieren, Bricht so schliesslich auch das Wolkendach.
letzter Beitrag von Wolkenwolf, -
feedback jeder art Blutspur
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Ich folge der Blutspur den Abgrund hinab Wo sich verdirbt der Nebel und sauer schmeckt die Luft Gärende Tümpel, aufgebläht vom Leichenduft Tanzen Fliegenschwärme über Gedärme Wie zuckende Wolken, Orgien am roten Himmel Ich folge der Blutspur um die Ecke Wo Fleischfetzenreste und Faserspinnennetze Zieren den Gerippe-Baum wie Girlanden Vereint und grob vom Fleisch befreit Viel ist nicht mehr übrig, alles aber brüchig Ich folge der Blutspur in das Bodenloch Wo glasige Augenfrüchte wie faule Äpfel verteilt am Grund Meditieren rote Geister in klumpigen Pfützen ihrer Erleuchtung Köpfe wie fressende W…
letzter Beitrag von Ponorist,
