Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
-
feedback jeder art Mein heimlicher Gast
| erstellt von Frank Gehlert- 3 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
Mein heimlicher Gast Lang von dir nichts mehr gehört Umso mehr bin ich verstört Besinnend rinnt das Naß nach unten Mein feuchter Hals scheint zugebunden Hab dich vor mir hergeschoben Jetzt hat der Tod dich mir entzogen Zieh deine Bilder in mein Sein Verweil bei mir, so komm herein Sei mein Gast bis ich verbleiche Und dir die Hand der Seele reiche Mußt nicht klingeln oder klopfen Trink mit mir geträumten Hopfen Laß meinen Geist ein Spalt weit offen Um auf baldigen Besuch zu hoffen Darf dich mit so vielen teilen Weiß du kannst nicht lang verweilen Wenn d…
letzter Beitrag von Frank Gehlert, -
Das Lechzen meiner Seele
| erstellt von Trauerliebe- 5 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
Als meine Augen Ihren Glanz verloren, verschwanden des Fisches Kiemen. Nicht imstande zu sterben, erstickt bis ans Ende der Zeit. Als meine Augen Ihren Glanz verloren, verbrannten des Vogels Federn, nicht imstande zu sterben, seiner Freiheit auf ewig beraubt. Als meine Augen Ihren Glanz verloren, brachen des Löwes Zähne, nicht imstande zu sterben, so stirbt er jeden Tag. Als meine Augen ihren Glanz verloren, verschluckte das Firmament den Stern, der seit jeher für uns bestimmt war. Umgeben von der Schwärze der Nacht, verlor ich mein Augenlicht. Getrieben von Sehnsucht suche ich blind nach jenem Ort, zu dem meine Füße den Weg …
letzter Beitrag von Behutsalem, -
feedback jeder art Er wollte -
| erstellt von Sternwanderer- 8 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
Er wollte – dies und das auch jenes tun Tag für Tag viele -Tage -lang – – – – – – -↓ Z e i t ? -↑ – – – – – – ° °°°°°°°° ° ° ° Neue Zeit im Anders © Sternwanderer - Gewidmet dem Sohn meiner Freundin. Lars wurde nur 42Jahre alt -
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art Stille
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 4 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
Die See in mir ohne Wellen der bleiche Mond hält Wacht ein paar Sterne unereichbar in ewig finsterer Nacht
letzter Beitrag von Sonnenuntergang, -
feedback jeder art Eine Liebe für die Ewigkeit
| erstellt von Anonyma- 5 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
Eine Liebe für die Ewigkeit Die Sonne sinkt, der Tag erreicht sein Ende, sein Tod ist die Geburt der neuen Nacht; Erlösung naht, bedingt durch diese Wende, sie hat mir ihren Frieden mitgebracht. Das Brüllen der Motoren weicht der Ruhe, das harte Licht der sanften Dunkelheit; ach, Nacht, ich liebe deine Samthandschuhe, sie harmonieren mit dem Seidenkleid, geschmückt mit vielen, kleinen Diamanten, die glitzern, und ich weiß genau, du trägst es nur für mich; des Tages scharfe Kanten verschwinden, wenn du meine Seele pflegst. Ich atme auf und alle meine Sorgen versinken in den Wellen deiner Flut; ach, würde…
letzter Beitrag von Anonyma, -
Wenn der Schmerz über vertane Chancen dich übermannen, du vergessen hast wie man das Kriegsbeil begräbt, die Artefakte die du um dich verteilt, zu Fußnoten deiner Geschichte werden. Wenn sich die ungeweinten Tränen in dir stauen, das letzte Lachen Lichtjahre entfernt, die Bibliothek langsam verstaubt, die Weisheit in dir reifen läßt wie guten Wein. Wenn du den Fortschritt an dir vorüberziehen lässt, SS und Eszet keinen Unterschied mehr machen, die Lehrer zu Schülern werden, bist du auf der Überholspur in den Tod.
letzter Beitrag von Perry, -
Der Tod ist verlockend
| erstellt von lovvy- 4 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
der tod ist verlockend immerdar eine rote träne erzählt wie es war denn tatsächlich ES WAR EINMAL vergiss nicht es wär' so leicht du willst es doch es geht nicht und niemand, der lebt versteht dich "komm und vergiss bekomme unschuld zurück" das ist was sie sagen an all diesen tagen die sinnlos verstreichen ohne ein zeichen doch alles sind lügen und nichts als intrigen dein leben – dahin Was willst du, wohin? der tod ist verlockend immerdar – ein roter duft hängt in der luft
letzter Beitrag von lovvy, -
feedback jeder art Das Seil
| erstellt von Devils.darling.- 2 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
Auf dem Drahtseil balancierend blicke ich in die Dunkelheit unter mir. Ich bin alleine und will alleine sein. Langsam schwanke ich vorwärts, stets im Bewusstsein, dass eine falsche Bewegung mich stürzen lassen wird. Ich weiß nicht, ob ich sterben werde, aber ich werde vermutlich nie wieder raus kommen, wenn ich erstmal dort bin. Meine Ohren schallen schmerzhaft bei jedem kleinen Geräusch. Ich kann meine Augen kaum offen halten. Die Sonne scheint eine unangenehme Erscheinung zu sein. Blinzelnd wende ich meinen Blick ab und sehe nach unten, während ich langsam einen Schritt nach dem anderen mache. Ich habe keine Angst. Die Zeit verstreicht langsam. Es ist so viel Zeit. 24 S…
letzter Beitrag von Devils.darling., -
feedback jeder art Die Verschwörungstheoretiker
| erstellt von alfredo- 1 Follower
- 2 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
Ein Verschwörungstheoretiker, er ahnt den Trug, denn er weiß mehr. Er sieht hinter die Kulissen, dort wird gelogen und beschissen. Die Erd' ist flach, das ist bewiesen, unterm Nordpol wohnen Riesen. Man hat den Mond noch nie betreten, am Himmel viele Chemtrails jetten. Wer an Nine Eleven denkt, dort hat der CIA gesprengt. Wer hat Lady Di gemeuchelt? Der Royals Mitleid war geheuchelt. Wer feuerte auf Kennedy? Lee Harvey Oswald war das nie. Wer regiert die ganze Welt? Die Juden sind's mit ihrem Geld. Mit Ufos kommen Aliens her. Jesus harrt der Wiederkehr. Un…
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
Ode an Leolo
| erstellt von Eric_W- 3 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
Süßer Traum, komm herab, lass Wasserfälle Niederrauschen – Wie ein Vorhang mich umhüllen – Küsse sanft meine Stirn. Jenes ferne Land erblickt – Aufgang des dunklen Ätherblau, über die Einsamkeit der Nacht, goss Liebe in die kleine Welt. Erschaffer dieser Herrlichkeiten, erstrahlend in der eigen Glut, und ich in ihren sanften Wogen, eine ganze Welt mir Untertan. Ich Träume, also bin ich… Ich Träume, also bin ich nicht, bin ich nicht, in diesen matten, kalten Schein zu Haus. Auf den Grundeis der Träume – Augen schauen erloschen. Unter meinen Träumen – Schweigend ruht die Menschheit. Ich werde fallen vom Berg ins Tal, …
letzter Beitrag von Eric_W, -
feedback jeder art Mit deinem Verstummen
| erstellt von Miserabelle- 12 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
Mit deinem Verstummen streifst du durch den Nebelwald Geruch von wässrigem Schnee über deinen Augen Gedankenspaliere doppelköpfige schweigen sich aus Schatten geworden zwischen den schrillen Töne der Magensonde. manchmal reichen sie ins Licht deine Blicke glanzbetört greifen sie nach Linien manchmal flackern sie stochern sie ohne Halt in dunkle in schwere Gebilde
letzter Beitrag von Miserabelle, -
Wenn Worte ungehört verhallen, Hände sich zum Protest hin ballen. Wenn Vandalismus die Strassen säumt und der Frieden hat sich ausgeträumt. Wenn Nähe und Liebe zum Fremdwort werden und übers Land ziehn wilde Herden. Wenn selbst Ares sich die Augen zu hält dann naht schon bald das Ende der Welt. Wenn Steine aus blinder Wut fliegen und überall nur Leichen liegen. wenn Rot zur Hauptfarbe wird und Blut in sämtlichen Adern gefriert. Wenn Angst den Mut ersetzt, Seele und Körper schwer verletzt. Wenn kein Laut mehr vom Wind getragen, keiner in der Lage ist ,etwas zu sagen. Wenn eine Mutter ihren Sohn beweint, die Sonne nicht mehr kra…
letzter Beitrag von muse 208, -
Schatten im Mantel der Zeit
| erstellt von nopoet.de- 2 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
Wieviel Blut müssen Augen weinen, wenn Meere voller Tränen, wenn junge Unschuld , sich ergießt, im Mantel der Zeit. Wieviel Schuld wird vergeben oder gesühnt wenn ein Lächeln im Schatten der Sonne, sein Glanz verliert. Wieviele Münder tratschen in Hoffnung, den Klang ihrer Namen, gehaucht zu hören...
letzter Beitrag von nopoet.de, -
feedback jeder art Alles oder nichts!
| erstellt von Anonyma- 5 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
Alles oder nichts! Was wollte ich? Das habe ich vergessen, im Dunkel liegt der Wunsch, der einmal war. Hat ihn die Zeit am Ende aufgefressen, so gierig, wie sie ist? In welchem Jahr? Wie war ich einst von diesem Wunsch besessen, das weiß ich noch, er war mein Superstar, mein Lebenstraum. Ich warf die Petitessen hinfort! Wofür? Für nichts! Wie wunderbar! Im Heute weiß ich, dass die Kleinigkeiten in Wirklichkeit das einzig Wahre sind. Sobald mein Wunsch begann, sich auszubreiten, verschlang er mich. Ich wurde taub und blind. Verlor mein Herz in seinen kalten Weiten und mit dem Herz mein Leben: Frau und Kind. Was will ich jetzt? …
letzter Beitrag von Anonyma, -
Ohne Titel
| erstellt von ChaosTyp- 3 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
Ohne Titel Mein Herz ist eine lodernde Flamme, die aus ihr ich diese Worte stammle, ich hab die Liebe, das Leid und das Leben neu entdeckt, hab mein herz wiederum mit einer fremden befleckt. doch diese Fremde, sie bereitet mir freude in meinem herz, sie ist mal da, mal nicht, doch trotzdem lindert sie mir den schmerz. diese wunde blutete mehr als sie eigentlich sollte, kann es sein das es diese Frau ist wen es wollte? mir scheint es so zu sein, trotzdem bleibt es nur dein, auch nach so vielem blutenden Schmerz, es ist und bleibt auf ewig dein Herz. es bleibt einfach aus für uns zwei, doch du bist gefangen, ich bin frei. hast dir e…
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
Winteranfang
| erstellt von limonadengrundstoff- 1 Kommentar
- 1,2T Aufrufe
Stillschweigend hängen die Schwaden in der Luft, die Grau des Dunstes über der vernarbten Kluft vereinzelt Menschen zum Nachdenken bringen. Tristesse breitet sich aus, und in der Ferne deuten sich die Berge an. Der Herbst ist fortgeschritten in seiner braunen Verwesung, und mittendrin leben in Hütten alternde Menschen.
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Das Vergessen
| erstellt von Alter Wein- 1 Follower
- 4 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
Das Vergessen Du warst so fröhlich und gesund deine Augen blau und hell beim Treffen für mich der Grund für gute Laune und zwar schnell Wir haben uns alles erzählt mit einander geweint und gelacht hat uns etwas gequält haben wir es erträglich gemacht Doch über Nacht brach es herein anfangs mit Hoffnung verbunden ‚es kann eigentlich nicht sein‘ doch Leichtigkeit entschwunden Das erste Jahr es war nur etwas eingeschränkt nicht alles so klar du hast manches vermengt Du sprachst von der Vergangenheit sie war jetzt deine Welt Gegenwart nicht deine Zeit weit hintenangestellt He…
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art sing seinen namen
| erstellt von Perry- 4 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
der wind trägt den gesang der wellen ans land und eine warme brise legt sich sanft auf dein gesicht streichelt wie einst sie mit zarter hand die wettergegerbte haut die möwen auf dem meer haben bereits den sommer im schlepptau vielleicht musst auch du bald weiterziehen zu jenem lichten ort der hinterm nebel auf dich wartet auch wenn das jahr mit himmlischem flimmern endet dröhnt das winterliche brausen immer lauter an dein ohr du kannst es mit weihnachtschorälen nicht übertönen
letzter Beitrag von Perry, -
Schwarz ist die Nacht Schwarz ist das Meer Doch am schwärzesten ist Deine Seele Nichts andres so leer Deine Blicke voll Hass Dein blutverschmierter Mund Dieses Herz voller Qualen Ein Leben für den Tod Einst war da Angst Sorgen und Leid Jetzt bleibt nur noch Leere und Leblosigkeit Und seh ich in den Spiegel Dann seh ich Dich Ich sehe Deinen gebrochenen Körper - Ich sehe mich...
letzter Beitrag von Nesselröschen, -
Mein Ich
| erstellt von HartesWort- 1 Kommentar
- 1,2T Aufrufe
Ein Pfuhl erstreckt sich hier vor mir. Blicke neugierig hinein. Ich seh das Spiegelbild von Dir. Blicke tiefer, tiefer rein. Begib mich auf die Reise, In mein tiefes innres Ich. Seh mich auf ne andre Weise. Wer ich bin, ich weiss es nicht. Sehe Hass, sehe Schmerz. Soviel Trauer und Zerrissenheit. Wander durch mein kaltes Herz. Dort die Angst, dort die Tränen Und auch soviel Dunkelheit. Plötzlich geht die Sonne auf, Es klopft nun an die Tür. Von dem Tisch, ich schrecke auf. Sie ist nun endlich hier. Mark Maximilian M./b
letzter Beitrag von muse 208, -
Träne Sie weilt im Untergrund Wartet auf den Grund Der Grund ist da Sie kämpft sich empor Sie sucht den Weg Drückt sich aus Zeigt den Schmerz Die Trauer, die Wut Das Herz zerbricht Das Leben erstirbt Die Kraft verblast Der Sinn verschwand Die Drüse entflammt Die Leere schmerzt
letzter Beitrag von Daphne, -
Abysm Mit weit ausgebreiteten Flügeln, fliege ich auf die Erde hinzu Versuche sie zu retten Vor dem Abgrund, an dem sie mit ihren blutenden Herzen stehen Doch scheint es aussichtslos Die Welt, umgeben von einem Mantel aus Schmerz Mit weit ausgebreiteten Flügeln, verlasse ich die Erde Im Arm die immer noch blutenden Seelen Naja, gut! Ich habs in 10 Minuten geschrieben. Wird wohl irgendwann noch mal überarbeitet. Aber wie findet ihr es so? Aichi
letzter Beitrag von Aichi, -
Akai ame Roter Regen Der Regen zerschmettert am laufenden Rot, gebrannt auf meine Lider Unter meiner Haut sucht springendes Glas nach einem Echo Doch nichts hallt wider, nur ein Ruf in die Unerreichbarkeit, nie kommt er an Elend schneidet meine Zunge, Schwarz verdirbt das Weiß Langsam wächst der Tod heran
letzter Beitrag von Aichi, -
In Memoriam Ludwig Hirsch
| erstellt von rupert.lenz- 4 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
In Memoriam Ludwig Hirsch ( 26.2.1946- 24.11.2011 ) Es liegt nicht nur am November dass die Welt schon wieder kälter ist Es liegt nicht nur an der Kälte dass mich friert Noch mehr schaudern Deine Lieder nun, da Du von uns gegangen bist "gänsehautnah" hast Du sie uns präsentiert. Und wir ließen uns entführen von dem Zauberer der vor uns stand ein ums andere mal in tiefe finstere Nacht Um dann Menschlichkeit zu spüren und hinauszuseh'n über den Rand den unsere Gesellschaft sich gemacht. Eine Stimme zum Erzählen die uns schreckt und aus dem Schlummer reißt in den wir gelockt mit süßer Harmonie Diese …
letzter Beitrag von rupert.lenz, -
die Angst in uns manches sehen dies real zu erleben Gedanken danach dies auch es gibt uns Stärke in unsere Seele Immer die Angst dies könnte eintreten so ist es in unserem Leben.
letzter Beitrag von N.L.S.S., -
Keine Nachricht
| erstellt von Homo_Ingenuus- 4 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
Bedächtig sickert schwarze Tinte aus zerbrochnem alten Fass hervor, ertränkt in ihrem steten Flusse Wort für Wort das sie einst beschwor! Es sollte Nachricht sein an jene die in des Kerkers Knechtschaft lagen, gebiert doch unsre Zeit nur Tote in diesen schreckensvollen Tagen! So liegt ihr Federkiel verwaist neben unbewegter kalter Hand, ein roter Fluss umarmt den schwarzen, doch ist es Leid, das sie verband.
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
Der Kampf in mir
| erstellt von VerloreneKindheit- 1 Kommentar
- 1,2T Aufrufe
Jeder Mensch kämpft in sich gegen den Dämon der Zeit Blätter tanzen im Wind, leise weint ein kleines Kind. Die Raben ziehen Kreise, die Vögel gehn auf eine Reise. Unendlich weit ist der Weg zu Dir, bist du nicht mehr bei mir. Verzweiflung macht sich breit, in meine einzigen Wirklichkeit. In brennt eine Wut, aber ich hab keinen Mut. Im Traum kämpfe ich, suche das helle Licht. Sehnsucht nach der Vergangenheit, sehne mich in die Freit. Ich kämpfe gegen mir, ich sehne mich zu Dir. Ich kann den Kampf nicht gewinnen, die Zeit wird verinnen. Vergänglich ist der Tag, denn bald liege ich neben Dir im Grab. …
letzter Beitrag von 1hit1der, -
Stress
| erstellt von Blutengel93- 2 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
Stress - eine sehr dunkle Seite des Lebens! Nach dem ich nun fast ein Jahr lang keine Zeit hatte mich mit dem Schreiben zu beschäftigen und zeitweise kurz vor einem nervlichem Zusammenbruch stand habe ich mich entschlossen diesem Gefühlszustand wenigstens einige Zeilen zu widmen... Stress Zu viele Gedanken in meinem Gehirn Es hämmert und pocht hinter meiner Stirn Die Stimmen sind wirr der Kopf ist nicht klar 'Gedankenfrei' wäre wunderbar! Hab' so viel zu tun und doch so wenig Zeit Dass um was zu machen keine Zeit mehr verbleibt So sitze ich hier mit dem Chaos allein Könnt' innerlich weinen und äußerlich schrei'n! Die Angst ist so gro…
letzter Beitrag von Blutengel93, -
Vergänglichkeit
| erstellt von Elmar- 1 Kommentar
- 1,2T Aufrufe
Die Zeit trägt alle Dinge mit sich fort und nichts vermag zu widerstehn. Sie wirkt in Stille, unsichtbar und ohne Ort. Wer kann ihr Schranken setzen, ohne zu vergehn? Wer kann dort hin, wo weder Zeit noch Raum noch irgendein Verlust die Seele rühren kann? Gefangen zwar hängen wir doch an jenem Traum, dass Freiheit möglich sein wird - irgendwann. Verfall und Tod scheint unser Los zu sein vor dem es kein Entweichen, kein Entrinnen gibt Wir fügen uns und hoffen dennoch insgeheim dass wo wir selbstlos lieben,werden wir geliebt. Elmar Vogel 21. Juli 2019
letzter Beitrag von Perry, -
Gemeinsam allein sein
| erstellt von Judas Steinbeck- 1 Kommentar
- 1,2T Aufrufe
Gemeinsam allein sein Hab versucht dich zu verbannen, dich von mir zu stossen. Doch du bliebst bei mir, egal was geschah. Hast viel Schmerz verursacht im Innern meiner Seele, doch nichts auf der Welt war mir je so nah. All das Leid, für das die Schuld ich dir gab ist nun vergessen, denn ich hab erkannt kein Sinn liegt darin noch weiter zu kämpfen. Im Kreis bin ich bisher nur gerannt. Ich werd nicht mehr versuchen dich los zu werden. Sondern dich akzeptieren als einzige Warheit. Versuchen dich zu lieben als einen Teil von mir. Denn das bist du. Schon seit so langer Zeit. Niemals mehr werd ich suchen einen Ersatz für dich. Den g…
letzter Beitrag von Dichtel (†), -
Süßes Ende
| erstellt von Urban Monkey- 3 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
Süßes Ende Wenn tote Engel wie Schneeflocken vom Himmel fallen, der Wahnsinn wie Frühlingsblüten in den Köpfen sprießt. Eine Frühlingsbriese lässt das Grauen in den Schluchten hallen, rein und frisch der Schmerz im Bächlein fließt. Wenn das Böse wie Grashalme aus dem Boden gedeiht, der Tot im Regenbogen plätschernd vom Wolkendach tropft. Wenn der Schrei wie der Morgennebel zum Himmel steigt, das Ende wie der Frühling ans Tor unserer Sinne klopft Wenn ein roter Sommerregen die Häupter mit Blut befeuchtet, die Morgensonne im tiefen Schwarz des Unheils strahlt, das vergossene Blut kräftig rot wie die Mohnfelder leuchtet. Wenn Gewalt sich wie …
letzter Beitrag von klee, -
feedback jeder art Eine Reise ins Blaue
| erstellt von Nesselröschen- 5 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
Eine Reise ins Blaue neue Version: Totgeschwiegen tot gedacht und wenn gedacht davor geduckt noch nie so nackt mit mir irgendwo – was wie nun durch schreiben mich bedecken? nach der schlaflosen nacht vor dem grauen die frage: was waren unsere väter groß väter im krieg meiner einer war (…) zum glück nicht mehr kann ich getrost schlafen? ich schlafe nicht mach mich klein auf einmal lässt es mich nicht los ich hätte nicht her kommen sollen kinder im scharfen licht der gedanken wo müde der schlaf mit den dünnen armen fuchtelt nie hierher kommt je schl…
letzter Beitrag von Létranger, -
Mors
| erstellt von wolfgang.jatz- 2 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
Mors Begreife es kaum Fürchte die Begegnung Kenne ihn nur von fern und Erzählung. Sehe ich euch ahnungslos vor der Schlachtung Unausweichlicher Weg durch den Schlund des Raubtiers.
letzter Beitrag von wolfgang.jatz, -
the great famine
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
meerwind trägt das gezänk der seevögel bis zu den geduckt harrenden steinhäusern vor denen auswanderer die karren beladen sie müssen ihr cottage für immer verlassen tauschen das todbringende elend der tage gegen eine im künftigen liegende hoffnung irgendwann werden wieder sterne blinken wo jetzt der bleiche hungermond thront wenn auch in einem weit entfernten land
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Hier
| erstellt von Nesselröschen- 4 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
Hier Die größten Friedhöfe der Welt hier in Polen nur Schweigen will ich kein Deutsch aus trockenem Mund Schweigen ist es die Lösung uns hier freundlich empfangen zu dünken? Bangen Gott schweigt – Gott, hier?
letzter Beitrag von Carlos, -
verlorenes lachen
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
du hast mir den abschied auf die zunge gelegt den geschmack nach süßem gegen saures getauscht nun trage ich die last des verlorenen auf ameisenschultern zum opferberg lasse sie brennend aufsteigen an die schweigemauer gelehnt sehe ich den vögeln zu wie sie ernten was sie nicht gesät haben
letzter Beitrag von Perry, -
Ich schreie
| erstellt von Kelysia- 1 Kommentar
- 1,2T Aufrufe
Und ich schreie um Hilfe, laut und verzweifelt, renne mit blutender Seele und gebrochenem Geist. die Leute sehen mich, heben den Blick um ihn wieder zu senken. Ich schreie um Hilfe, so laut, so klar und deutlich, halte mein Blut in den Händen, und des Blutes rote Farbe sticht heraus aus dem schwarz-weißen Leben der Menschen, doch sie beachten es nicht. die Leute entfernen sich von meines Herzen Blutes. Wollen nicht aus ihrer farblosen Welt schwinden, leben um nicht zu schwinden. Ich schreie um Hilfe, verzweifelter Hilfe, sehe weder das Licht des Anfanges noch das des Endes, die Dunkelheit regiert in meinem Leben, und so laufe ich ohne Ho…
letzter Beitrag von Richard von Lenzano, -
Schwarzer Stern
| erstellt von Black Raziel- 2 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
Schwarzer Stern Immer wenn die Nacht hereinbricht tauchst Du die Welt in Dein schwarzes Licht. Du wanderst unentwegt am Sternenzelt, weil Dich nichts an Ort und Stelle hält. Es scheint, als wärst Du Welten entfernt, doch in mancher Nacht habe ich gelernt, Du stehst mir näher als ein Jeder und bist einzig der Ansporn meiner Feder. Im von Dir schwarz reflektierten Licht zeigt ein Jeder sein wahres Gesicht. Selbst die Sonne hat Angst vor Dir und hat uns zurückgelassen hier. Am Tage scheinst Du unendlich weit weg, doch des Nachts bietest Du uns ein Versteck. Nur dem, der Dir vertraut weist Du den Pfad hinaus aus dem geistigen Ver…
letzter Beitrag von Black Raziel, -
feedback jeder art Erlkönig
| erstellt von gummibaum- 5 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
Als Reitpferd trab ich durch den Wind der Nacht und trage Herr und Kind zu dunklen Häusern, schwachem Glimmen. Am Wegesrand sind Geisterstimmen. Ein König schwebt ins Nebelland, zeigt eine Beule im Gewand und spricht erregt und winkt dem Knaben. Er will den Kleinen bei sich haben. Der Knabe, ängstlich, redet nicht, verbirgt, so scheint mir, sein Gesicht. Doch soll das Kind wohl nichts begreifen. Der Vater spricht von Nebelstreifen. Der König grinst aus dem Gebüsch und schimmert wie ein nackter Fisch. Er säuselt immerfort: „Zum Lohne bekommst du, Schätzchen, auch die Krone.“ Das Kind bestürmt den Vater jetzt: „Ein Erlenkönig!“, un…
letzter Beitrag von gummibaum, -
Marionette
| erstellt von Yue- 2 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
Vorhang auf zum ersten Akt Publikum es klatscht im Takt An den Fäden stets gelenkt Die hübsche Marionette hängt Ohne Willen tanzt sie nun Muss es zum Gefallen Tun Hilflos an den dünnen Seilen Hat nicht Muße zu verweilen Niemand fragt nach ihrer Trauer Der Mund gezogen vom Erbauer Lächelt stupide voll von Schmerz Niemand weiß vom blutend Herz Dann ist die Vorstellung vorbei Bleibt ungehört ihr stummer Schrei Hängt beim Fenster gleich daneben Träumt wieder vom richt'gen Leben In Liebe und Hoffnung, dass Du nie wieder tanzen musst... 07.08. 2018 J. Hier entlang zum zweiten Akt, denn ich konnte sie dort nicht so hängen…
letzter Beitrag von Yue, -
Der schwarze Vogel der Vergangenheit
| erstellt von GedankenFee- 0 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
Einsamkeit ist schwer Angst ist schwer Ich habe damals vertraut. Mein Herz geteilt. Dieses Vertrauen wurde missbraucht Tag für Tag Mensch für Mensch Schlimmer, immer stärker. Irgendwann stand ich ganz alleine da Klar, das sagt man so Aber ich meine wirklich alleine Der Duft von warmen Blut und Tränen Blut floss bis in meine Träume Schreie, laut und angsterfüllt Tritte, Schläge, schneiden, kämpfen, sich wehren Mama wo bist du? Ich habe mir meine eigene Welt aufgebaut Schutz, Frieden Ich lebe nicht, ich versuche zu überleben Vor zwei Jahren hab ich jemanden kennen gelernt, dem ich langsam die Gitter zu meiner Welt geöffne…
letzter Beitrag von GedankenFee, -
Abschied
| erstellt von Richard von Lenzano- 1 Kommentar
- 1,2T Aufrufe
Abschied (Senryu) Hallo, alter Mann deine Zeit ist gekommen - ja, ich geh mit dir Richard von Lenzano © 05/2006
letzter Beitrag von Richard von Lenzano, -
feedback jeder art angst ist ein rauchender zug
| erstellt von Perry- 4 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
gehst du nachts die straße entlang verfolgt dich fremder schritte klang wirst unwillkürlich schneller bis du schließlich keuchend an der haustür lehnst genießt du die aussicht von einem hohen berg vermeide den blick nach unten denn in der tiefe bist du ein zwerg also bleib weg vom felsenrand steigst du in den letzten zug zeig dem schaffner selbstbewusst die fahrkarte denn dein platz im jenseitsabteil ist schon von geburt an gebucht
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Vater
| erstellt von Federtanz- 1 Follower
- 2 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
Blätter rascheln, weiter Weg Füße in Sandalen Blicke die über den Wald schweben kindliches Lachen Gedanken fließen um die Ecken deiner Wege ich blicke in deine Mitte du fotografierst Mein Lachen - an dich ich wusste, es war alles und irgendwie nichts vermisst du auch das zwitschern?
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Kellerraum
| erstellt von candyraver- 2 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
Kellerraum Umschließend erdrückende Mauern Unerträglich weich wie die Küsse meines Liebsten Geziert von roter Milch und Verdünntem Schweiß Zeit im Fraktal angeordnet Schaue ich zum letzten Mal Nach oben, nach unten, nach rechts und nach links Alles liegt ganz unverändert Die Ruhe schlägt gegen meine Brust Verschwinden wird schon bald die Luft Harte Stöße meines Kopfes Treffen nicht auf Widerstand Stattdessen der Fall ins nahezu Unendliche Was gestern heute war ist morgen Anderswo So hoffe ich – kläglich erdrücken sie mich
letzter Beitrag von christophfriedrich, -
feedback jeder art Blutspur
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 6 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
Ich folge der Blutspur den Abgrund hinab Wo sich verdirbt der Nebel und sauer schmeckt die Luft Gärende Tümpel, aufgebläht vom Leichenduft Tanzen Fliegenschwärme über Gedärme Wie zuckende Wolken, Orgien am roten Himmel Ich folge der Blutspur um die Ecke Wo Fleischfetzenreste und Faserspinnennetze Zieren den Gerippe-Baum wie Girlanden Vereint und grob vom Fleisch befreit Viel ist nicht mehr übrig, alles aber brüchig Ich folge der Blutspur in das Bodenloch Wo glasige Augenfrüchte wie faule Äpfel verteilt am Grund Meditieren rote Geister in klumpigen Pfützen ihrer Erleuchtung Köpfe wie fressende W…
letzter Beitrag von Ponorist, -
Mikado
| erstellt von Vokalchemist- 3 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
Ich zieh` mal einen Stab raus, und kucke was passiert. Plötzlich bebt das ganze Haus, es war wohl nicht fundiert. Nein das ist kein Spiel, und war es auch nie. Man denkt sich zuviel, und singt ein Kyrie. Was hältst du für die letzte Schranke, etwa ein nicht gewährtes Danke? Wenn dem so ist, du gar nichts bist. © RS 2009
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
Wellen der Angst
| erstellt von mystic- 2 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
Wellen der Angst Wellen der Angst, Wogen der Macht, plätschern der Ruhe wechselt mit Krach. 19.02.09 Gruß! mystic
letzter Beitrag von mystic, -
nur kommentar Die Birke
| erstellt von DavidPessoa- 1 Follower
- 6 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
Die Birke Von allen Bäumen spürte ich immer schon eine besondere Vorliebe für die Birke. Ich vermute, weil sie eben nicht die Größte, die Mächtigste oder Älteste ist. Sie steht oftmals selbst für sich allein, auf einer Weide, am Wegesrand, ganz ohne Plan. Und ist dennoch auf ihre Weise wunderschön. Sie holt in ihrer Rinde das Weiß der Wolken auf die Erde. Durch ihre Blätter sieht der Himmel blauer aus, wirkt der Sommerabend lauer und jedes Kinderfest zauberhafter. Erst später erfuhr ich von einem sehr erfahrenen Mann, dass dieser Baum unter den Menschen als wertlos gilt. (DavidPessoa, 24.10.2021)
letzter Beitrag von Sternenherz, -
Der Mann im weißen Kittel
| erstellt von Disillusion- 0 Kommentare
- 1,2T Aufrufe
Der Mann im weißen Kittel Gar herrlich wie es schmeckt, Jeden Abend es beginnt zu strömen. Seine Wirkung dich nicht verschreckt Den ständig' Schmerz zu übertönen. Wie lange kann das gehen? Es frisst dich auf von innen! Die anderen werden sehen, Dein Antlitz wird zerrinnen. Die Zeit wird es nicht heilen, Unmöglich zu übersehen! Es beginnt voran zu eilen, Zu spät noch zu umgehen! Die süße Dosis beginnt zu steigen, Heimlich beschreibt die Unheimlichkeit! Es lässt sich lang nicht mehr vertreiben, Das leere Sein in Gleichgültigkeit. Versuche bleiben unbelohnt, Hilflosigkeit macht sich breit, Niemand bleibt dabei verschont, …
letzter Beitrag von Disillusion,
