Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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Verhangenes Mondlicht, mein Begleiter durch zitterndes Espenlaub. Keine Schatten verweisen auf eine Spur, nur ein Nebelschleier. Fortan verdammt zu zerstören, mein Lebensdurst hält an. Treibt mich hinfort, jeglicher Existenz. Schaurig schönes Angesicht lässt meine Opfer beherzen mir zu folgen, in angstschwelende Gassen. So meint man. Doch in meinen Augen blitzet Vertrauen. Stillschweigen schmiegend in meinen Armen, hauche ich den Lebensatem aus. Süßer Saft, benetzet meine Kehle. Ruhe durchströmt den meinigen, leblosen Körper. Zu neuen Kräften kommend. Oh Unschuldslamm, vergieb mir. Ich habe Deine Seele e…
letzter Beitrag von Knigg3, -
meine welt
| erstellt von kreativ17- 3 Kommentare
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hi ihr schreibt mal bitte euere meinung hier zu bin noch total der anfänger würde mich sehr freuen über ein paar tipps usw. mein leben besteht aus trauer leid und zerissenen träumen meine seele erhängt wie leute im mittel-alter an bäumen ich laufe geduckt durch diese welt gottes liebe und mein talent ist das einzigste was mich noch erhelt in mir strahlte es eins wie polar lichter am himmel dann ist es geschehen es zerfrass mich wie schimmel ich wünschte ich wär wieder der alte ein glücklicher mann der sich wieder freut auf einen wochen anfang.
letzter Beitrag von Aichi, -
feedback jeder art Nur Nacht
| erstellt von Sonnenuntergang- 1 Follower
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Sonne, komm nicht mehr auf ich möchte für immer im Schatten bleiben Bleib fern, lass niemanden sehen was ich in mir habe Geh weg wenn ich es dir sage.. Möchtest du wirklich zusehen wie ich es noch ertrage? Wieso kannst du meine Wünsche nicht einfach erhören und mich in Ruhe lassen, ich möchte nur der Nacht gehören
letzter Beitrag von Sonnenuntergang, -
blutiger mond
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
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zäune grenzen ab trennen lust von leid lassen blicke ins grab fallen mauern halten ungemach ab aufeinander zuzugehen macht sie kleiner brücken schlagen über verbinden hüben mit drüben auf gräbern blüht mohn
letzter Beitrag von Perry, -
Vergänglichkeit
| erstellt von leviathan- 4 Kommentare
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Ich könnte weinen und tausend Tränen vergiessen . Ich könnte lachen und einen Lachanfall kriegen . Wenn ich will, kann ich um die glücklichen Momente meines Lebens trauern, die mich allzuoft beglückten. Handvoll waren sie, die verflogenen Freudentage und weit gerückt, wie meine Jugend und deine Hoffnung .
letzter Beitrag von leviathan, -
Licht und Schatten
| erstellt von Behutsalem- 4 Kommentare
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Du liegst in meiner Hand und stellst mein Denken auf den Kopf. Wie gerne hätte ich dich groß getragen. Dir diese Welt erklärt und auch gelehrt im Schuhwerk zu vernabeln, damit du ausgewachsen niemals auf die Nase fällst. Nun leg ich dich zum Rosenstrauß und schaufle Erd‘ hernieder, grad vor dir wächst der Flieder , daneben wilder Mohn, gebrechlich zart, wie deine Blüte Leben, die aus dem Samen reift und all zu früh genommen.
letzter Beitrag von Buchstabenenergie, -
Mein Ich
| erstellt von HartesWort- 1 Kommentar
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Ein Pfuhl erstreckt sich hier vor mir. Blicke neugierig hinein. Ich seh das Spiegelbild von Dir. Blicke tiefer, tiefer rein. Begib mich auf die Reise, In mein tiefes innres Ich. Seh mich auf ne andre Weise. Wer ich bin, ich weiss es nicht. Sehe Hass, sehe Schmerz. Soviel Trauer und Zerrissenheit. Wander durch mein kaltes Herz. Dort die Angst, dort die Tränen Und auch soviel Dunkelheit. Plötzlich geht die Sonne auf, Es klopft nun an die Tür. Von dem Tisch, ich schrecke auf. Sie ist nun endlich hier. Mark Maximilian M./b
letzter Beitrag von muse 208, -
Flucht aus dem Qualen
| erstellt von AequitasVeritas- 3 Kommentare
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Ein letzter Blick zurück es ist verrückt Das Gefühl frei zu sein es war nur Trug und falscher Schein Ich wurde nur belogen und betrogen und so lieg ich nun am Boden So kannst ich nurnoch bitter hassen denn alle haben mich verlassen Ich will nur noch vom Leben scheiden und nie wieder solche Qualen leiden Ein tiefer schnitt ins Fleisch so erheb ich mich ins Himmelsreich Gleich ist es vorbei und ich bin endlich frei... Ein Leben ohne Sorgen blieb mir für alle Zeit verborgen Das ist mein erstes Gedicht das ich jeh geschrieben habe (außer die gedichte für die Schule) Ich würde mich sehr über Feedback freuen da ich mi…
letzter Beitrag von AequitasVeritas, -
Wenn der Schmerz über vertane Chancen dich übermannen, du vergessen hast wie man das Kriegsbeil begräbt, die Artefakte die du um dich verteilt, zu Fußnoten deiner Geschichte werden. Wenn sich die ungeweinten Tränen in dir stauen, das letzte Lachen Lichtjahre entfernt, die Bibliothek langsam verstaubt, die Weisheit in dir reifen läßt wie guten Wein. Wenn du den Fortschritt an dir vorüberziehen lässt, SS und Eszet keinen Unterschied mehr machen, die Lehrer zu Schülern werden, bist du auf der Überholspur in den Tod.
letzter Beitrag von Perry, -
von vätern und söhnen
| erstellt von Perry- 5 Kommentare
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als jungs spielten wir auf dem sandplatz die landung der alliierten an der küste der normandie nach lasen laut die namen der gefallenen auf dem kriegerdenkmal später schoss ich im wald mit schrot ein wildkaninchen bereits während des sprungs färbte sich das fell rot noch im schlaf hörte ich seine schreie als echo im kopf wird ein sohn geboren pflanzt der vater einen baum stirbt der erzeuger stellt sein sproß ein kreuz aufs grab friedhöfe sind selbst an flirrenden tagen kalte orte
letzter Beitrag von Perry, -
Ende
| erstellt von no-one nowhere- 3 Kommentare
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Stille , die zerstört, die schmerzt. Unendlicher Scherz ,welcher in der Seele brennt. Feuer ,welches unaufhörlich verwundet. Wunden die wiederaufklaffen ,aus alten Tagen und bleiben. Keine Hilfe, von niemanden, keine Hoffnung, keine Chance. Nur eine letzte Entscheidung. Eine Entscheidung der Endgültigkeit. Ein Schuss welcher beendet. Alles Feuer ,welches brande in der Seele wird gelöscht. Allen Schmerz, welcher gestillt wird. Alle Wunden ,welche klafften werden geheilt. Alles zu Ende ! Es ist geschafft.
letzter Beitrag von no-one nowhere, -
Wo ist mein Make-Up Wie lange bin ich schon fort Ich bin hier im innern gefangen An diesem kalten, dunklen Ort Der Geruch dieser Hölle Ein von Motten beflecktes Licht Habe die Zeit auf meiner Seite Denn entkommen kann ich nicht Das Spiel ist zu Ende Alles scheint steril und weiß Ich wurde lebendig begraben Und dieses Feuer brennt so heiß Hört ihr mich lachen, hört ihr mich schreien Selbstmord appelliert an mich allein Hört ihr mich lachen, hört ihr mich schreien Wie konnte die Welt nur so grausam sein
letzter Beitrag von Damon Fry, -
Stille Angst
| erstellt von fairykate- 1 Kommentar
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Ganz sanft berührst du mein Gesicht Die Angst in mir - du ahnst es nicht Ich möcht mich einfach dir hingeben Mein Glück in deine Hände legen Du bist so nah, doch ich weit weg Bin so durcheinander, es hat keinen Zweck So sehr mein Körper und Herz danach zehrt Es bleibt mir die Freiheit einfach verwehrt Ich bin noch gefangen, bin kalt und erstarrt Dein Blick er dennoch auf mir verharrt Er will mich gewinnen, die Ängste vertreiben Sie wollen nicht gehen, sie wollen noch bleiben Du schaust mich an, dein Blick so weit So warm und tief, voll Zärtlichkeit Die Angst sie schwindet, macht endlich Platz Für Vertrauen und Liebe - für dich, mein …
letzter Beitrag von Ruedi, -
die Angst in uns manches sehen dies real zu erleben Gedanken danach dies auch es gibt uns Stärke in unsere Seele Immer die Angst dies könnte eintreten so ist es in unserem Leben.
letzter Beitrag von N.L.S.S., -
Herbstzeitlos
| erstellt von Galadian- 3 Kommentare
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Herbstzeitlos Ziellos streif ich durch die Nacht und seh den Herbst auf Bäume kriechen. Sehe welke Blätter fallen und kann der Zeit Verwesung riechen. Klamme Kälte läßt sich nieder, zerrt an Geist, an müden Gliedern, noch ein Blatt zu Boden fällt, dann sink auch ich auf schwarzen Grund, und finstre Träume kehren wieder. Kahles Astwerk krümmt sich trauernd, Wind spielt auf, zum letzten Tanz. Und Blätter, die am Boden liegend raunend sich im Takte wiegen, bilden zart geschmiegt an mich den herbstlich bunten Totenkranz. Reglos lieg ich weichgebettet in der Bäume Tränenmeer. Ein kleiner Vogel singt sein Lied, doch klingt e…
letzter Beitrag von StePpenwoLf, -
Verlorene Kindheit
| erstellt von VerloreneKindheit- 4 Kommentare
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Liebes Tagebuch... Seine Blicke verbrennen meine Seele, so tief in meine Brust, so tief. In jede Nacht seh ich sein Gesicht, und wünsche mich ins Licht. Als er Nachts in mein Zimmer kam, wusst ich nicht was passiert. Ich rufte nach Mama doch sie war nicht da, ich weinte doch es verging. Er zog mich an meinen Haaren, ich wollte einfach weg fahren. Doch er war so mächtig, so unglaublich stark. Er schlug mit seine Faust in mein Gesicht, und meine Liebe zu ihm erlischte. Tage ohne Sonnenlicht, in meine Welt ganz normal! Tag für Tag im Keller der Dunkelheit, ja, dies ist meine Wirklichkeit. Keine Sonne in meinem Leben, doc…
letzter Beitrag von Mary Lou, -
feedback jeder art Aus dem Herz
| erstellt von Lichtsammlerin- 7 Kommentare
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Sie gehen leise aus dem Herz. Dort trägt der Wind Mutters Liebe fort ihr Duft liegt glänzend im taunassen Gras Frost zieht übers Land Hände reißen Türen aus Angeln die behütet waren Trommelfeuer brechen ein zerschlagen das Wort auf geschwollener Lippe. Stille wohnt im Sturm er türmt im Herz die Schreie des Ungesagten auf eben ging Vater nieder im Aschemeer sein Durst giert vergebens das salzige Nass der Wangen zu stillen Finger tasten die Leere am Himmel ab die Mondin liegt im Schoß der Hoffnung die starb …
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art Das Seil
| erstellt von Devils.darling.- 2 Kommentare
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Auf dem Drahtseil balancierend blicke ich in die Dunkelheit unter mir. Ich bin alleine und will alleine sein. Langsam schwanke ich vorwärts, stets im Bewusstsein, dass eine falsche Bewegung mich stürzen lassen wird. Ich weiß nicht, ob ich sterben werde, aber ich werde vermutlich nie wieder raus kommen, wenn ich erstmal dort bin. Meine Ohren schallen schmerzhaft bei jedem kleinen Geräusch. Ich kann meine Augen kaum offen halten. Die Sonne scheint eine unangenehme Erscheinung zu sein. Blinzelnd wende ich meinen Blick ab und sehe nach unten, während ich langsam einen Schritt nach dem anderen mache. Ich habe keine Angst. Die Zeit verstreicht langsam. Es ist so viel Zeit. 24 S…
letzter Beitrag von Devils.darling., -
Das Verdorbene Lied
| erstellt von Skullface- 3 Kommentare
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Das Verdorbene Lied Schwarze Schatten, dunkle Nacht, ich habe dir ein Lied gebracht. Böse Worte, wirr der Klang, du wirst bleich, es wird dir bang. Verse dich hinunter reissen, schräge Töne, die dich beissen. Sie dringen in dein Kopf hinein, machen Angst, Sie bringen Pein. Kriecht ganz tief in deine Seele, Bringt dir Schmerz, wie spitze Pfäle. Es fühlt sich an, wie längst gestorben, Denn dieses Lied, es ist verdorben.
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
Der Schrei
| erstellt von nguyensminiaturen- 1 Kommentar
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DER SCHREI stechender Schmerz ein Gürtel eng um den Thorax geschnürt kalter Schweiß perlt die Wangen hinab im Nirgendwo Schwärze röcheln nach Luft dunkler Himmel mit dem Band der Milchstraße im breiten milchig-hellem Streifen über dem Firmament ein einsam leuchtender Stern der Planet am glühen Feuerball rollt schnell leuchtend lodernd nicht zu bremsen rollt schlingernd in die linke Koronararterie ein Schrei nichts bleibt http://www.nguyensminiaturen.de
letzter Beitrag von nguyensminiaturen, -
zu Allerheiligen
| erstellt von N.L.S.S.- 2 Kommentare
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Einst warst du Geboren das Glück gewonnen hast, nahmst in deine Hände und zeigst es dieser Welt. In all den vielen Jahren hast vieles erlebt, gabst vieles von dir - viele nahmen es - einfach. Der Tag ist gekommen wir Denken an dich, wie warst du gewesen, danach – keinen es mehr stört. Ruhe sanft in Frieden unter der neuen Welt, du hast uns verlassen, wo wir - noch warten werden. es ist ein nachdenken an die Verstorbenen zu Allerheiligen
letzter Beitrag von N.L.S.S., -
feedback jeder art Bis in den Tod
| erstellt von Sidgrani- 12 Kommentare
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Ein kleiner Hund durchstreift die menschenleeren Straßen, vorbei die Zeit, als hier noch frohe Menschen saßen. Ein Junge hatte sich so lieb um ihn gekümmert, er muss ihn finden, doch die Stadt ist ganz zertrümmert. Vorbei an ausgebrannten Autos zieht er weiter, wo mag er sein, der Freund und ständige Begleiter. Dann plötzlich heult er laut, er hat ihn aufgefunden, er kriecht zu ihm und leckt behutsam seine Wunden. Als sie ihn bergen, liegt der Hund ihm treu zur Seite, der Blick des Jungen weilt in unbekannter Weite.
letzter Beitrag von Sidgrani, -
Wut
| erstellt von .___#Steppenw0lf^- 3 Kommentare
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Hallo zusammen, ich bin neu hier. ich habe in letzter zeit einfach den drang nach publikum gehabt, also habe ich mich hier angemeldet. ich möchte einige meiner Gedichte (ich bevorzuge freie formen) der nymphe kritik aussetzen. Hoffe es gibt dem ein oder anderen etwas Inspiration, denn dazu sind wir ja alle hier. Wut meine gedanken überfallen mich, ich habe wut, enorme wut nicht gegen jemand anderen, aber gegen mich selbst. warum? ich bin nichts. ich kann nichts. meine gedanken umspielen sie, sie, die lösung meiner wut, meiner enormen wut nicht gegen jemand anderen, aber gegen mich selbst. warum? ich bin immernoch nichts. aber ich k…
letzter Beitrag von Angel, -
feedback jeder art Aus einem betrübten Herzen
| erstellt von Hayk- 5 Kommentare
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Oh, welche Lust war es für mich, in freier Luft zu atmen, Blumenpracht und zarten Blütenduft in vollen Zügen zu genießen, Sonnenglut und Windeshauch auf nackter Haut zu spüren, in lauen Nächten voller Jugendübermut manch leichtgeschürztes Mädchen zu verführen. Mit Bacchus und Amor im trauten Verein, da hab ich getrunken, geliebt und gesungen, ich nippte so gerne den funkelnden Wein, mehr lauter als schön hat mein Liedchen geklungen. Aus und vorbei, zu gewagt war der Flug, krachend der Sturz und zerschmettert die …
letzter Beitrag von Hayk, -
feedback jeder art Einst
| erstellt von Sonja Pistracher- 7 Kommentare
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Er wird sich noch erinnern, wenn ich es nicht mehr weiß, ein feuchtes Augenschimmern begleitet mich dann leis. Erinnerung alleine bleibt von der schönen Zeit wenn einst meine Gebeine für Höheres bereit. Den Kummer will ich achten, beim Abschied ganz devot ihn schattengleich betrachten, wenn in mir alles tot.
letzter Beitrag von Ponorist, -
Gemeinsam allein sein
| erstellt von Judas Steinbeck- 1 Kommentar
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Gemeinsam allein sein Hab versucht dich zu verbannen, dich von mir zu stossen. Doch du bliebst bei mir, egal was geschah. Hast viel Schmerz verursacht im Innern meiner Seele, doch nichts auf der Welt war mir je so nah. All das Leid, für das die Schuld ich dir gab ist nun vergessen, denn ich hab erkannt kein Sinn liegt darin noch weiter zu kämpfen. Im Kreis bin ich bisher nur gerannt. Ich werd nicht mehr versuchen dich los zu werden. Sondern dich akzeptieren als einzige Warheit. Versuchen dich zu lieben als einen Teil von mir. Denn das bist du. Schon seit so langer Zeit. Niemals mehr werd ich suchen einen Ersatz für dich. Den g…
letzter Beitrag von Dichtel (†), -
Hallo, ich hab auch mal wieder was geschrieben, diesmal etwas Längeres. Findet ihr das Gedicht gelungen, oder eher nicht? Schicksal In dem Rausche scharfer Laute, Matter Bilder, kalter Blicke, Stand sie, als der Abend graute Am Geländer einer Brücke, Stand nur da und sah hinunter Und das Atmen fiel ihr schwer. Hinter ihrem Rücken munter Rauschte der Berufsverkehr. Es wird kühl, und klamm die Hände, "Nein, es muss jetzt gleich gescheh'n!" Sie will springen, will am Ende Mit der Sonne untergeh'n. "Da, die letzten Strahlen winken, Nun bestimm' ich selbst mein Los! Ich will in der Nacht versinken!", Doch die Hand, …
letzter Beitrag von Onkie IIV, -
feedback jeder art Masken
| erstellt von Alter Wein- 1 Follower
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(Hinweis: Wurde vor Corona verfasst!) Masken Masken, Masken überall das Leben ist ein Maskenball - Küsschen hier und Küsschen dort tragen Ehrlichkeit weit fort Wirst du gefragt wie es dir geht, wie‘s um die Familie steht - will die Wahrheit keiner wissen „recht gut“ sagst du, vielleicht beflissen Erzählst du jedoch von deinen Sorgen fragt keiner „soll ich was borgen? oder brauchst du Hilfe heute?“ eiligst entfernen sich die Leute Du setzt nun auch die Maske auf und lässt dem Leben seinen Lauf - tanzt fröhlich auf dem Maskenball Masken, Masken überall. …
letzter Beitrag von Alter Wein, -
Der Kampf in mir
| erstellt von VerloreneKindheit- 1 Kommentar
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Jeder Mensch kämpft in sich gegen den Dämon der Zeit Blätter tanzen im Wind, leise weint ein kleines Kind. Die Raben ziehen Kreise, die Vögel gehn auf eine Reise. Unendlich weit ist der Weg zu Dir, bist du nicht mehr bei mir. Verzweiflung macht sich breit, in meine einzigen Wirklichkeit. In brennt eine Wut, aber ich hab keinen Mut. Im Traum kämpfe ich, suche das helle Licht. Sehnsucht nach der Vergangenheit, sehne mich in die Freit. Ich kämpfe gegen mir, ich sehne mich zu Dir. Ich kann den Kampf nicht gewinnen, die Zeit wird verinnen. Vergänglich ist der Tag, denn bald liege ich neben Dir im Grab. …
letzter Beitrag von 1hit1der, -
feedback jeder art Die Verschwörungstheoretiker
| erstellt von alfredo- 1 Follower
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Ein Verschwörungstheoretiker, er ahnt den Trug, denn er weiß mehr. Er sieht hinter die Kulissen, dort wird gelogen und beschissen. Die Erd' ist flach, das ist bewiesen, unterm Nordpol wohnen Riesen. Man hat den Mond noch nie betreten, am Himmel viele Chemtrails jetten. Wer an Nine Eleven denkt, dort hat der CIA gesprengt. Wer hat Lady Di gemeuchelt? Der Royals Mitleid war geheuchelt. Wer feuerte auf Kennedy? Lee Harvey Oswald war das nie. Wer regiert die ganze Welt? Die Juden sind's mit ihrem Geld. Mit Ufos kommen Aliens her. Jesus harrt der Wiederkehr. Un…
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
Gefangen
| erstellt von Caecilia31415- 3 Kommentare
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Gefangen. Wände zu allen Seiten Licht von oben Hoffnung Gefangen. Er schaut sich um Niemand zu sehen Allein Gefangen. Beginnt zu klettern Mauer zu hoch Deprimiert Gefangen. Er ruft nach draußen Sie gehen weiter Ignoranz Gefangen. Schreit nach Hilfe Nichts geschieht Wut Gefangen. Tränen fließen Er setzt sich Verzweiflung
letzter Beitrag von Caecilia31415, -
Ein Lächeln wagen
| erstellt von Onkie IIV- 4 Kommentare
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Ein Lächeln wagen Mir ist in diesen kalten Tagen als liefe alles falsch und schief - einjeder Mensch ist depressiv und manchem platzt der Kragen. Tagein, tagaus wie Schlaftabletten die einsam durch die Städte ziehn. Der Mensch holt sich die Medizin um sich sofort ins Bett zu retten. Mir ist, als kreiselt er im Kreise zurückgelehnt und krumm und schief und weil der Nachbar vielleicht schlief ist er auch lieber leise. So wird es mir in diesen Tagen zu schnell zu bunt und still denn keiner, leider keiner will auch nur ein Lächeln wagen.
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Vielleicht kommt er Morgen
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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In seinem Schaukelstuhl zittert der alte Mann Ich geh vorbei und er zündet sich die Pfeife an „Wieder kein Glück heut?“ Frage ich Er zuckt müden Blickes mit den Schultern Spricht nicht „Vielleicht kommt er Morgen.“ Jeden Tag die selbe wage Hoffnung Ein Warten auf die Nacht am Abend Es macht mich traurig Das er sich niemals freut Der alte Mann hat nie gelebt Und bitter er es jetzt bereut
letzter Beitrag von anais, -
feedback jeder art EndLosFall
| erstellt von Carry- 4 Kommentare
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Das Schiff es steht bereit zur großen Reise vielleicht wird’s nicht mehr lange dauern der Wind spielte ein Abschiedslied ganz leise stand schon bereit zum Sprung über die Mauern Ein Endlos fallen in ein neues fernes Land das ich bisher noch niemals sah wird man mich finden irgendwo am Strand endlich entkommen jeglicher Gefahr Sehe ich dich dort dann endlich wieder um dir zu sagen was ich dir verschwieg und blüht dort auch der weiße Flieder wenn ich dich dann in meinen Armen wieg
letzter Beitrag von Carry, -
Abschied
| erstellt von Richard von Lenzano- 1 Kommentar
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Abschied (Senryu) Hallo, alter Mann deine Zeit ist gekommen - ja, ich geh mit dir Richard von Lenzano © 05/2006
letzter Beitrag von Richard von Lenzano, -
Ode an meinen Kater oder Katzen sind keine Menschen
| erstellt von Plaaatsch- 3 Kommentare
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Katzen sind keine Menschen Es gibt im Leben so Momente, man sich nach einem Freunde sehnt. Ein Tier, mit dem man sprechen könnte, Seele ehrlich und nicht abgelehnt. Drum holt‘ ich einen Kater mir, Aus’m Tierheim ist doch selbstverständlich Der mauzte fröhlich und ohne Gier, Die Freundschaft bot er an unendlich. Sodann hatt‘ ich nen wahren Freund, Der teilte mit mir alle Sorgen. Ne Katze wird nie zu deinem Feind, schmust auch mit dir am nächsten Morgen. Kater „Ping“ hat immer “zugehört“ Er dankte alles mit viel Liebe Egal ob’s ihm auch noch so „stört“ Ein Katerherz kennt‘ keine Hiebe. Mein Kater ist weder Mensch noch Hund, …
letzter Beitrag von Plaaatsch, -
Sie geht zum Warten an das Meer. Ihr Herz ist durch Sehnsucht so schwer. Seit er vor drei Jahren weggefahren, schaut sie täglich voll Behagen, ob er gekommen sei. Ihr Herz so schwer wie Blei, steht sie immer an der Küste. Als wenn sie es noch nicht wüsste, er schon längst das Tor zum Himmel küsste.
letzter Beitrag von W. August, -
Vergänglichkeit
| erstellt von Elmar- 1 Kommentar
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Die Zeit trägt alle Dinge mit sich fort und nichts vermag zu widerstehn. Sie wirkt in Stille, unsichtbar und ohne Ort. Wer kann ihr Schranken setzen, ohne zu vergehn? Wer kann dort hin, wo weder Zeit noch Raum noch irgendein Verlust die Seele rühren kann? Gefangen zwar hängen wir doch an jenem Traum, dass Freiheit möglich sein wird - irgendwann. Verfall und Tod scheint unser Los zu sein vor dem es kein Entweichen, kein Entrinnen gibt Wir fügen uns und hoffen dennoch insgeheim dass wo wir selbstlos lieben,werden wir geliebt. Elmar Vogel 21. Juli 2019
letzter Beitrag von Perry, -
... er ist weg ...
| erstellt von Surrender- 3 Kommentare
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Dieses wird so bleiben wie es ist (Einzig der Titel ist hier verändert), gleichwohl müsst/sollt/dürft ihr natürlich sachlich kritisieren... ^^ Ich beschäftigte mich einst mit der Frage, was wohl passierte, würde ein Zwilling bleiben, wärend der andere ging... ~~~ (© by Surrender) Bruder Bin in Bewegung, ohne Ruh. Mein Geist der schaut von oben zu. Bin voll von Kraft, ein' Urgewalt. Mein Leben ist so leer und kalt. Bin traurig, ob der Einsamkeit. Mein Herz schlägt voller Bitterkeit Bin müde jetzt, und brauche Rast, doch hetze mich zu Tode fast. Bin verschwunden. "Weh und ach"! Solch' Worte die Familie sprac…
letzter Beitrag von seerocka, -
Schatten im Mantel der Zeit
| erstellt von nopoet.de- 2 Kommentare
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Wieviel Blut müssen Augen weinen, wenn Meere voller Tränen, wenn junge Unschuld , sich ergießt, im Mantel der Zeit. Wieviel Schuld wird vergeben oder gesühnt wenn ein Lächeln im Schatten der Sonne, sein Glanz verliert. Wieviele Münder tratschen in Hoffnung, den Klang ihrer Namen, gehaucht zu hören...
letzter Beitrag von nopoet.de, -
Der schwarze Vogel der Vergangenheit
| erstellt von GedankenFee- 0 Kommentare
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Einsamkeit ist schwer Angst ist schwer Ich habe damals vertraut. Mein Herz geteilt. Dieses Vertrauen wurde missbraucht Tag für Tag Mensch für Mensch Schlimmer, immer stärker. Irgendwann stand ich ganz alleine da Klar, das sagt man so Aber ich meine wirklich alleine Der Duft von warmen Blut und Tränen Blut floss bis in meine Träume Schreie, laut und angsterfüllt Tritte, Schläge, schneiden, kämpfen, sich wehren Mama wo bist du? Ich habe mir meine eigene Welt aufgebaut Schutz, Frieden Ich lebe nicht, ich versuche zu überleben Vor zwei Jahren hab ich jemanden kennen gelernt, dem ich langsam die Gitter zu meiner Welt geöffne…
letzter Beitrag von GedankenFee, -
Schwarzer Stern
| erstellt von Black Raziel- 2 Kommentare
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Schwarzer Stern Immer wenn die Nacht hereinbricht tauchst Du die Welt in Dein schwarzes Licht. Du wanderst unentwegt am Sternenzelt, weil Dich nichts an Ort und Stelle hält. Es scheint, als wärst Du Welten entfernt, doch in mancher Nacht habe ich gelernt, Du stehst mir näher als ein Jeder und bist einzig der Ansporn meiner Feder. Im von Dir schwarz reflektierten Licht zeigt ein Jeder sein wahres Gesicht. Selbst die Sonne hat Angst vor Dir und hat uns zurückgelassen hier. Am Tage scheinst Du unendlich weit weg, doch des Nachts bietest Du uns ein Versteck. Nur dem, der Dir vertraut weist Du den Pfad hinaus aus dem geistigen Ver…
letzter Beitrag von Black Raziel, -
Winteranfang
| erstellt von limonadengrundstoff- 1 Kommentar
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Stillschweigend hängen die Schwaden in der Luft, die Grau des Dunstes über der vernarbten Kluft vereinzelt Menschen zum Nachdenken bringen. Tristesse breitet sich aus, und in der Ferne deuten sich die Berge an. Der Herbst ist fortgeschritten in seiner braunen Verwesung, und mittendrin leben in Hütten alternde Menschen.
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Das vierte Gebot
| erstellt von Lichtsammlerin- 5 Kommentare
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Das sind die Lebenden das die Toten die geknechteten Spieler vom Glück verraten der hohle Schrecken vieler grausamer Taten schau, ihr Gott ist tot die beten zu Niemand das vierte Gebot Hohn in ihrem Verstand die ehren nicht Mutter nicht Vater für Tage und Jahre der Marter hart war das Spiel der Hände Kindheit nichts nur kalte Wände und wie das Schweigen brennt in ewig tauben Ohren ihr Mund der Hunger kennt hat Sprache lang verloren die sündlosen Wesen als Hoffnung ein Stern nie nahe gewesen der Nachthimmel fern Unschuld ruht im jungen G…
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art Aleppo - Gaza – Tel Aviv - Irgendwo
| erstellt von Sidgrani- 12 Kommentare
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In den Ohren noch das Dröhnen, steht mit staubbedeckten Haaren im Gewirr ein Mädchen – stumm - und blickt sich apathisch um. Dort, wo grad noch Häuser waren, dringt aus Trümmern leises Stöhnen. Rastlos drückt es seine Puppe, Arm und Bein sind abgerissen, sie ist alles, was ihm blieb. Niemand hat es jetzt noch lieb, keiner wird es je vermissen. Vorwärts stürmt die Einsatztruppe. In den Krieg hineingeboren, mitten in das Kampfgeschehen, hat es Leid und Tod erlebt. Und obwohl die Erde bebt, fängt es an, sich sacht zu drehen, leise summend, weltverloren.
letzter Beitrag von Sidgrani, -
Ode an Leolo
| erstellt von Eric_W- 3 Kommentare
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Süßer Traum, komm herab, lass Wasserfälle Niederrauschen – Wie ein Vorhang mich umhüllen – Küsse sanft meine Stirn. Jenes ferne Land erblickt – Aufgang des dunklen Ätherblau, über die Einsamkeit der Nacht, goss Liebe in die kleine Welt. Erschaffer dieser Herrlichkeiten, erstrahlend in der eigen Glut, und ich in ihren sanften Wogen, eine ganze Welt mir Untertan. Ich Träume, also bin ich… Ich Träume, also bin ich nicht, bin ich nicht, in diesen matten, kalten Schein zu Haus. Auf den Grundeis der Träume – Augen schauen erloschen. Unter meinen Träumen – Schweigend ruht die Menschheit. Ich werde fallen vom Berg ins Tal, …
letzter Beitrag von Eric_W, -
Ich schreie
| erstellt von Kelysia- 1 Kommentar
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Und ich schreie um Hilfe, laut und verzweifelt, renne mit blutender Seele und gebrochenem Geist. die Leute sehen mich, heben den Blick um ihn wieder zu senken. Ich schreie um Hilfe, so laut, so klar und deutlich, halte mein Blut in den Händen, und des Blutes rote Farbe sticht heraus aus dem schwarz-weißen Leben der Menschen, doch sie beachten es nicht. die Leute entfernen sich von meines Herzen Blutes. Wollen nicht aus ihrer farblosen Welt schwinden, leben um nicht zu schwinden. Ich schreie um Hilfe, verzweifelter Hilfe, sehe weder das Licht des Anfanges noch das des Endes, die Dunkelheit regiert in meinem Leben, und so laufe ich ohne Ho…
letzter Beitrag von Richard von Lenzano, -
Abysm Mit weit ausgebreiteten Flügeln, fliege ich auf die Erde hinzu Versuche sie zu retten Vor dem Abgrund, an dem sie mit ihren blutenden Herzen stehen Doch scheint es aussichtslos Die Welt, umgeben von einem Mantel aus Schmerz Mit weit ausgebreiteten Flügeln, verlasse ich die Erde Im Arm die immer noch blutenden Seelen Naja, gut! Ich habs in 10 Minuten geschrieben. Wird wohl irgendwann noch mal überarbeitet. Aber wie findet ihr es so? Aichi
letzter Beitrag von Aichi, -
In Memoriam Ludwig Hirsch
| erstellt von rupert.lenz- 4 Kommentare
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In Memoriam Ludwig Hirsch ( 26.2.1946- 24.11.2011 ) Es liegt nicht nur am November dass die Welt schon wieder kälter ist Es liegt nicht nur an der Kälte dass mich friert Noch mehr schaudern Deine Lieder nun, da Du von uns gegangen bist "gänsehautnah" hast Du sie uns präsentiert. Und wir ließen uns entführen von dem Zauberer der vor uns stand ein ums andere mal in tiefe finstere Nacht Um dann Menschlichkeit zu spüren und hinauszuseh'n über den Rand den unsere Gesellschaft sich gemacht. Eine Stimme zum Erzählen die uns schreckt und aus dem Schlummer reißt in den wir gelockt mit süßer Harmonie Diese …
letzter Beitrag von rupert.lenz, -
Ohne Titel
| erstellt von ChaosTyp- 3 Kommentare
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Ohne Titel Mein Herz ist eine lodernde Flamme, die aus ihr ich diese Worte stammle, ich hab die Liebe, das Leid und das Leben neu entdeckt, hab mein herz wiederum mit einer fremden befleckt. doch diese Fremde, sie bereitet mir freude in meinem herz, sie ist mal da, mal nicht, doch trotzdem lindert sie mir den schmerz. diese wunde blutete mehr als sie eigentlich sollte, kann es sein das es diese Frau ist wen es wollte? mir scheint es so zu sein, trotzdem bleibt es nur dein, auch nach so vielem blutenden Schmerz, es ist und bleibt auf ewig dein Herz. es bleibt einfach aus für uns zwei, doch du bist gefangen, ich bin frei. hast dir e…
letzter Beitrag von Vokalchemist,
