Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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es vergeht kein Tag
| erstellt von Redhead- 1 Kommentar
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Es vergeht kein Tag an dem ich nicht an dich denke wo ich dir nicht mindestens Eine Träne schenke Es vergeht kein Tag an dem ich dich nicht vermisse wo ich dein Bild anschau und dich darauf küsse Es vergeht kein Tag an dem ich nicht wegen dir trauer wo ich dein Fehlen hier zu Hause nicht bedauer Es vergeht kein Tag an dem ich mich nicht an dich erinner wo ich nicht allein sitz hier in meinem Zimmer Es vergeht kein Tag an dem du mir aus dem Kopf gehst wo ich mir wünsche dass du mich immer noch verstehst Es vergeht kein Tag und es wird nie einer vergehen wo ich mir nicht sicher bin wir werden uns im Himmel wieder sehen!!
letzter Beitrag von Dyrian, -
Du gehst...
| erstellt von Emjay- 2 Kommentare
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Du gehst... Lange hab ich es nicht fertig gebracht Lange hat es mich fertig gemacht Du hieltest meine Hand Es tut mir leid, dass ich das jetzt nicht kann Ich kann es nicht aufhalten Kann dem nicht standhalten Meine Kraft reicht nicht aus Deine Kraft reicht nicht mehr aus Ich sehe wie du dich auflöst Wie du eingehst Wie eine Blume welkst Wie du im Staub zerfällst Ich strecke meine Hand nach Dir Du streckst deine Hand nach mir Berühren uns nicht mehr Fühlen uns nicht mehr Du bist noch hier und doch schon dort Gehst schritt für schritt an diesen anderen Ort Ich nehme Abschied so gut es eben geht Auch wenn ich weiß das Ab…
letzter Beitrag von eiselfe, -
Fleisches Fluch
| erstellt von Kometenstaub- 2 Kommentare
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Mehr sein, mehr als dies flache Gefäß Ich wünsche, den Kosmos zu schauen Doch diese Augen, Ohren, Hände Kennen nur ein Ende: Das Leben. Ihre Schuld mitnichten, nur Werkzeuge eines Unfähigen, Unvollkommnen Dem imperfekten Strippenzieher Der Maschine, gemacht, zu leben. Diese Kunst perfekt gemeistert Nun von eigener Größe gemartert. Grad so viel Geist, um zu sehen Nicht zu erkennen Grad so viel Geist, den Faden zu finden Nicht den Stoff zu erfassen. Ewig verfluchter Neunmalkluger! Verdammte Linien auf blassem Papier, bleiche Gefängnisse! Ein Wort ist nur ein Wort und zugleich zehn. Doch nie genug, wahrhaftig zu verstehen! …
letzter Beitrag von Kometenstaub, -
hilfe erwünscht Neurose
| erstellt von Sama- 10 Kommentare
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Neurose (überarbeitete, aber nicht endgültige Version) Einsam steh ich im roten Kleid Zur Juniwende am Plattenbau Wo ich mich keinem anvertrau’ Verberge voller Blüte mein Leid Die Bienen lassen ab von mir Ertragen meinen Duft nicht mehr Bin nicht im eigenen Haus der Herr Doch Augen nahen voller Gier So beugt sich ein Mann zu mir hinab Und reißt mich mitsamt Wurzeln aus Läuft schnellen Schrittes er fernab Bringt Todessehnsucht ihr ins Haus Sie riecht verzückt an meiner Zier Und springt danach zum Fenster raus Neurose (erste Version) …
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Schlag mich! Tritt mich! Tuh was du willst! Aber zeig mir bitte, dass ich noch lebe und noch nicht in meinem Leiden untergegangen bin.
letzter Beitrag von Torsul, -
Geliebtes Meer
| erstellt von Paula- 3 Kommentare
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Einmal noch möchte ich am Meer spazieren gehen, Sand erspüren unter meinen Füßen, Schaum auf Wellen reiten sehen. Morgenrot am Horizont begrüßen. Immer wieder zieht es mich an diesen Ort zurück, unsagbare Freiheit, die man nur dort empfindet. In Gedanken fühl ich mich beglückt, selbst wenn die Erinnerung entschwindet. Einmal noch muss ich des Windes Kraft erleben, und die salzige Luft erspüren, will ich meiner Seele Hoffnung geben. Einmal noch möcht ich mein Herz berühren.
letzter Beitrag von jibazee, -
Inspiriert vom Buch "Die schottische Braut" von Kinley Macgregor. Ich habe mir vorgestellt, dass der Protagonist Lord Sin in Wahrheit auch ein Dichter ist, auch wenn es nicht im Buch steht. Das ist dabei entstanden: Der Druck trieb mich nun zur Feder, nur Gott weiss von meinen Qualen, Gedanken schlängeln sich wie Gift, durch meine Ader diese Schwaden. Entmannt stehe ich vor der puren, linnenen Unterlage, mich reizend, die Feder eintauchend, bereitend, öffne alle Tore- mich zu beruhren. Auf dem Platz bin ich ihr Dämon, und lasse nicht auf mich warten, Keiner besiegt des Teufels Sohn! Er sei einst von den Unnahbaren. Nur Gott und er …
letzter Beitrag von Federtanz, -
Ich finde nicht mehr statt und hab das Leben satt ich lebe in vier Wänden mit untätigen Händen Das Lächeln einstudiert der Körper längst mutiert die Freude ist verloschen sie strahlt nur aus der Goschen Mein Blick ist ohne Glanz die Pflegerin ne Gans ich muss sie halt ertragen an mindestens fünf Tagen Ich nehme gern die Pillen die meinen Frust gut stillen für mehr bin ich zu feig ich wart auf’s weiße Kleid
letzter Beitrag von Freiform, -
Beherrscht
| erstellt von Aichi- 5 Kommentare
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Beherrscht Die Mitte meiner Lebendigkeit, regierst du mit dem Schwert der Unerbittlichkeit Dort wo das Trauma sein Unwesen treibt, setzt du erneut an und … Stichst wieder zu
letzter Beitrag von mystic, -
feedback jeder art Tot sein im Moor
| erstellt von Stavanger- 13 Kommentare
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Lautlos schlich der neunmaltote Namenlose durch das Moor, wo es Nacht zu werden drohte und ein Tag sein Licht verlor. Zwischen Monden und Planeten, als ein flüsternder Gesang, hörst du Kinderstimmen beten um ein Lob und Neuanfang. Spürst du Luftzug an der Kehle und den Pulsschlag einer Zeit? Ein Beklemmen in der Seele, Seufzen, Klagen, Ewigkeit? Dann wird niemand an dich denken und ein Mensch hört auf zu sein. Lautlos schlich der zehnmaltote Namenlose durch das Moor, wo es Nacht zu werden drohte und die Welt ein Licht verlor. (Der "Namenlose…
letzter Beitrag von Stavanger, -
Schizophrenie
| erstellt von Urban Monkey- 3 Kommentare
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Schizophrenie Liebe spüren und fühlen, man kann es nicht beschreiben, doch wenn sie nie wieder kehrt, mag es keiner begreifen. Hoffnung, Sehnsucht und Glück man schnell vergisst, denn alles im Leib nur noch eine graue Masse ist. Sie windet sich im Fleisch, ein Wurm der Klagen, schnürt sich um die Lunge und lässt mich hecheln, verdreht den Rücken, drückt auf Darm und Magen Ich muss kotzen, werde bald zusammenbrechen Mein Herz schlägt schnell in meiner Brust, doch es als unerbittertes Hämmern schmerzt. So steigt schnell auf der klagende Frust und der Wahnsinn nistet sich ins Herz. Es lebt in mir und schimpft mich aus. Die Stimme un…
letzter Beitrag von muse 208, -
Hinfort bist du gegangen
| erstellt von Freiform- 7 Kommentare
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Ich such dich in den Wolken des Nachts am Himmelszelt im Schlaf in meinem Herzen du warst einst meine Welt Hinfort bist gegangen meine Seele trägt so schwer wo du einst aufblühtest ist der Platz jetzt leer Ich speichre dich in Worten dein Antlitz ziert mein Bild nichts kann dich mir entreißen du warst mein Lebens Schild
letzter Beitrag von Freiform, -
Frei sein Tief in einem See liegt noch heute dein kleines Herz Oft hat es geweint, manchmal tagelang Es wollte Glück finden, Flügel haben, um endlich frei zu sein Du verlorene Seele Das Wasser des Sees ist immer noch so kalt wie damals, als ich deine Hände nicht mehr festhalten konnte
letzter Beitrag von Aichi, -
feedback jeder art Instinktiv
| erstellt von Lichtsammlerin- 7 Kommentare
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Ich ließ es zu dass seine Lippen meine berührten nur damit es nicht deine sind jede Hand war besser als deine um meinen Hals dann stieß ich ihn von mir instinktiv - liebst du mich nicht? - fragte er sein Griff war sanft und doch zu sehr wie deiner seltsam wie ähnlich sein Blick mich durchdrang als ich keine Antwort gab.
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
Trauer ist wie Winter
| erstellt von Funchfun- 3 Kommentare
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Hallo ich bins der Funchfun noch recht neu im Forum und ja ich weis nicht ob mein Beitrag hier reinpasst dennoch würde ich gerne eure Meinung zu einem Gedicht hören das ich vor kurzem selbstschrieb bitte seit nicht so hart es ist mein erstes Trauer Trauer ist wie Winter Der Winter in meinem Herzen der niemals mag aufzuhören Anscheinend muss das sein die Trauer ist die Kälte des Winters der Hass ist der Schnee die Tränen die neuen Flocken Was kann man dagegen nur tun Ich kann nichts dagegen tun bin gefangen in dieser Winterwelt jeden Tag aufs neue sehe ich den Sommer in den Herzen der anderen Menschen aber wenn ich in mein Herz sehe seh…
letzter Beitrag von Trebor84, -
Wer oder Was....?
| erstellt von TiggasDream- 0 Kommentare
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Ich schaue in den Spiegel und sehe mich, doch kommt es mir vor, als wäre nicht ich diese Person, die dort zu erkennen ist. Sie kommt so Fremd, so weit weg vor. Ich spüre nicht mehr das Gefühl von verbundenheit zwischen Seele und Herz, zwischen Körper und Geist. Doch dafür etwas anderes, etwas neues, etwas Fremdes, etwas erschreckendes... Ich merke, spüre und fühle, wie es sich in mich hinein drängt, mich von innen auffrisst und versucht mich zuzerreissen. Es kommt mir so neu vor, sooooo........FREMD! Dieses Gefühl ist mir so unbekannt, so komisch und gleichzeitig beängstigend...! Ich weiß nicht was es ist, wo her es kommt, was es vorhat und/oder ob es mich ver…
letzter Beitrag von TiggasDream, -
Kneipennacht.
| erstellt von KumboYa- 2 Kommentare
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Noch beflügelt, mit angetrunkenem Wagemut ringe ich mir ein Lächeln ab. Ein Hauch aus Glück, zu wenig, um ihn richtig fühlen zu können. Spätestens morgen schlägt ihn mir der Specht sowieso wieder aus meinem Schädeldach; wie Insekten aus marodem Holz. Freundgeflüster muss der feucht- begeisterten Aussprache des Trunkenboldes weichen – ich wollte doch das Nachtgewisper. Die quälenden Ohrwürmer gönnen mir keinen Schlaf mehr. Am Nachthimmel tummeln sich Unsterne.
letzter Beitrag von KumboYa, -
QUO VADIS?
| erstellt von Homo_Ingenuus- 0 Kommentare
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Geliebter Freund, in deinem Antlitz hielt Gram und Trauer Einzug. Einer Scheuche auch gleicht dein Aufzug und zerfranst umschlingt der Schlips deinen alten, bleichen Hals, als sei dein Urteil unlängst gesprochen! Quo vadis - wohin gehst du? Oh vom Schicksal verlass`ner Freund. Als habe sich das Leben aufgebäumt und im Kampfe dich zu Boden gerungen, so scheint es mir gar, dein Abschied sei ohnedies besungen. Quo vadis – wohin gehst du? Mit Wehmut füllen sich deine Augen, ein erschöpfter Tränenquell entspringt aus Schuld, Täuschung, Unglauben. Gezeichnet von dem, das jeden bezwingt. Quo vadis – wohin gehst du? Vorbei und von da…
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
Wenn die Not mit Blaulicht fährt
| erstellt von Perry- 3 Kommentare
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Wenn die Not mit Blaulicht fährt Wie weit ist von einem Straßenpfosten bis zum nächsten? Selbst, wenn es nur fünfzig Meter sind, sind fünfzig Kilometer endlos, wenn die Haut Blasen wirft, Verbrennungen dritten Grades. Auf der Windschutzscheibe Regentropfen, kühlendes Nass, das Linderung verspricht. Öffnet das Seitenfenster! Nein, fahrt schneller! Die Welt steht in Flammen, wo sind die Wasserwerfer? „Wir müssen künstlich verschorfen“, stellt der Arzt fest und zieht die Narkosespritze auf. Im Bett nebenan wacht ein Junge auf, schreit verzweifelt: „Wo ist mein linkes Bein?“ - Ich verkrampfe.
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
Realität
| erstellt von Aschefrühling93- 0 Kommentare
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Realität Ich bette mich zu fliehen, schreite rasch hinfort. Es scheint als wäre die Realität, gewesen Ersetz wird sie nun, von Welten fernab, von hier Die Ketten abgeschüttelt, die Zwänge vertrieben, doch den Zwang gerufen, laut Verstecke mich gänzlich, in Welten fernab, vom jetzt Es scheint wie eine Sucht, gewollt und gehasst. Wohin führt es, mich Die Fiktion wird real, in Welten fernab, hier und jetzt
letzter Beitrag von Aschefrühling93, -
feedback jeder art Das Schwesterchen
| erstellt von gummibaum- 4 Kommentare
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Im Urwald, nah am Fluss gelegen, bewohnten sie ein Palmenhaus. Am Abend, einer Taufe wegen, schlich sich das Elternpaar hinaus. Zwei Tagelöhner hielten Wache beim Haus, die Kinder schliefen schon. Im Traum vernahm der Sohn das schwache Gewimmer, seiner Schwester Ton. Die Kleine lag noch in der Wiege und ihre Stimme ließ bald nach. Der Sohn erwachte, als die Stiege vom Nahen seiner Eltern sprach. Er hieß sie nach der Schwester schauen. Sie traten durch die kleine Tür. Die Ratten flohen, und voll Grauen fand man nur Knochen noch von ihr... (aus dem Fundus)
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Ich denke die Unendlichkeit
| erstellt von Rainer Guggenberger- 3 Kommentare
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Ich denke die Unendlichkeit Und lebe in Vergänglichkeit Wohne hier im Irgendwo Komme her vom Nirgendwo Begrenzt durch einen Sternenwall Rücksehnend mich ins über-All
letzter Beitrag von Rainer Guggenberger, -
feedback jeder art Sein Himmel
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Sein Himmel Er sah den Himmel weit entfernt durch einen Spalt in der Baracke das hat sein banges Herz gewärmt wie gut, dass er ihn hatte Es war fortan für ihn das Ziel frei unter dessen Blau zu stehen der Blick hinauf bewirkte viel war Hoffnung auch bei Regen Er hat die Hölle durchgemacht ohne den Glauben aufzugeben der Himmel verlieh jene Kraft die half zu überleben
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Weh mir
| erstellt von Teddybär- 14 Kommentare
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Weh mir Weh mir, verwundet ist mein Herz, als hätte hundert Schlachten ich geschlagen. Durchbohrt von Schmerz, blicke ich himmelwärts und sehe Odins Wut in Blitz und Donner sich entladen. Und du, mächtiger Thor, schleuderst den Hammer tief in meine Seele. Bedrückend Sein, Zerrissenheit im Kampf der Welten, wo alle Schläge mir nur gelten im Zeitenlauf von Werden und Vergehen. Noch hält der Blick die blutend rote Sonne am Abendhimmel, noch nässt der Morgentau des Erdlings Zunge, eh sich die Dämmerung als Schatten auf die müden Knochen legt und der Erlöser Tod den Bruderkuss einfordert. © Herbert Kaiser
letzter Beitrag von Teddybär, -
feedback jeder art Des Todes stille Lösung
| erstellt von Jesseit- 4 Kommentare
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Ein Laut entstammt der Stille Das Licht der Finsternis Der Mut begann durch Angst die Lösung mit dem Hindernis Alles entstand zunächst in Ruhe Der Weg durch Wegelosigkeit Der Tod ist ein Geschenk, die Wesenlosigkeit Keinen Inhalt mehr zu haben Entspricht unserer Natur in uns die Wahrheit zu beschützen Wie das Reich Exkalibur Von welch Wesen wir Bestandteil wir bereits waren und noch werden Die Ehre allein zu dienen Ohne je zu sterben Die Hoffnung macht mich glücklich Was auch immer wir missverstanden haben und noch missdeuten werden Wi…
letzter Beitrag von Jesseit, -
Stille See
| erstellt von Feuerherz- 2 Kommentare
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Mitternacht, der Mond scheint leise Auf das ew'ge Meer hinauf Mit mei'm Boot auf Seemannsreise Stille herrscht, ein Sturm zieht auf Und der Mond, er wächst, wird größer Wassermassen tanzen mit Wellen türmen sich zu großen Sturm und Regen halten Schritt Auf weiter See bin ich alleine Leib und Kleider sturmdurchnässt Tropfen schwer wie Wackersteine pfeifen nieder, treffen fest. Und der Mond, er wächst, wird größer Wassermassen tanzen mit Wellen türmen sich zu Riesen Sturm und Regen halten Schritt Und es hallt mein Schrei unendlich Ich fühle mich so klein und sch…
letzter Beitrag von Torsul, -
Du hast mich feige betrogen ich lese es in deinem Gesicht hast an fremden Brüsten gesogen nicht zu Hause wie es wär Pflicht Erzählst mir was von Reue und wie es dich doch quält dabei kennst du keine Treue warum hab ich dich nur erwählt Jetzt lebst du vor der Türe nie mehr lass ich dich hinein wie sehr ich die Freiheit spüre ohne dich du Schwein
letzter Beitrag von Freiform, -
Ich kann nicht mehr
| erstellt von Daimi- 3 Kommentare
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Wenn alle Menschen den Himmel anspucken, entsteht so vielleicht der Regen? Oder versuchen gemeinsam die Sonne auszupusten, wird es dann Nacht? Von wegen! Ist der Tag nicht eine helle Nacht, oder die Nacht nicht ein dunkler Tag? Ist nicht die Sonne die beides macht, sowie wenn jemand schweigt und doch alles sagt? Gedichte hin, Gedichte her wer durchschwimmt dieses Wörtermeer, stürmisch das Wetter, die Wellen schlagen sehr, schwimmt ihr nur weiter Freunde, ich kann nicht mehr !!!
letzter Beitrag von Daimi, -
feedback jeder art Wolfsnacht
| erstellt von Managarm- 1 Follower
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vielleicht sieben vielleicht acht Wölfe war'n es in der Nacht die sich im Traum zu mir gesellten das war in einer von neun Welten einer heulte in den Morgen die Sonne schlief noch tief verborgen Nebel lag auf grauen Feldern eingesäumt von dunklen Wäldern übermannte mich Glückseligkeit die Wölfe war'n dazu bereit mich im Rudel aufzunehmen muss nach Schutz mich nie mehr sehnen so hab mein Krafttier ich gefunden in den grauen Morgenstunden und wo ich früher wollte fliehen werd ich heut mit Wölfen ziehen ...in den Kampf des Lebens
letzter Beitrag von Managarm, -
feedback jeder art Entscheidung
| erstellt von eiselfe- 4 Kommentare
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Ich sehe es an deinem Blick, ER - ist zurück. Wir haben verdrängt, dass ER wiederkommen könnt. Haben versucht uns abzulenken, wollten einfach positiv denken. Vergebens war unser Hoffen, es hat dich wieder getroffen. Wie es weitergeht - du mußt dich entscheiden, aber du hüllst dich in Schweigen.. Ich hoffe, du hast nicht längst die Entscheidung gefasst - und sagst mir - , dass du aufgegeben hast ...
letzter Beitrag von eiselfe, -
..::Danke::..
| erstellt von TheAce- 1 Kommentar
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Danke Danke, dass ich hoffen dürfte. Danke, dass ich lieben dürfte. Danke, dass ich dich vermissen dürfte. Danke, dassdu nichts empfindest. Danke, dass ich um dich trauern muss. Danke, dass ich warten musste, mit Gewissheit was passiert ist. Danke, dass ich jetz an dich denken muss. Danke, dass ich deine Stimme höre. Danke, dass ich die Worte verfluche. Danke, dass du mir wehtust. Danke, dass du mich vorgeführt hast. Danke, dass ich mich dreckig fühle. Danke, dass ich leiden muss. Vielen Dank....
letzter Beitrag von mystic, -
Welch Antlitz.. Hast du etwa den Mond geküsst? Dein Lächeln... Als hätte sich dir die Rose offenbart. Und dein Gang... Du willst also,dass die Raben nicht mehr fliegen. Diese Kleidung.. Ich sage, Wer ist sie mein Sohn? ... Willst du das von mir hören? Doch ich frage dich Wer seid Ihr? Wollt Ihr mir die Gewissheit eines sicheren Todes nehmen? Oder seid Ihr nun der neue Sensenmann? Dies ist keine Gleichgültigkeit. Dies ist geschminkte Blässe. Willst du,dass ich sage du sollst gehn? Was wirst du sagen,wenn du in diese Welt ziehst? vielleicht solltest du schweigen Lass sie dich lieben. Doch ich spüre d…
letzter Beitrag von Angel, -
feedback jeder art Es geht mir gut
| erstellt von baumkind- 4 Kommentare
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du siehst mich, siehst mein lächeln du hörst mich, hörst mein lachen du fragst mich, fragst wie es mir geht und ich antworte, antworte „es geht mir gut“ doch du merkst nicht, merkst nicht dass alles, alles was ich sage dass jedes, jedes es geht mir gut gelogen ist du siehst nicht, siehst meine Tränen nicht du hörst nicht, hörst mein Herz nicht brechen du fragst nicht, fragst nicht weiter nach und ich antworte nicht, antworte nicht wie es mir wirklich geht aber hey keine Sorge es geht mir gut
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art Egal was ich auch mache
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Der Kopf begraben zwischen den Händen auf dem Tische Die Flasche Wein fast leer, das meiste verschüttet auf dem Gedichte Um die Füße die Säfte sich vermischen und schon trocken Tinte mit Blut und Wein mit Pisse, verkleben am Boden mir die Socken Dein blanker Schädel blickt mich an, dass löscht mir schön die zornige Glut Endlich fließen mir die Tränen und dass tut wirklich sehr sehr gut Egal was ich auch mache, immer mach ich es falsch Nur Knoten kann ich gut binden, die Schlinge kommt um meinen Hals Der alte Stuhl wackelt, auf dem einst mein Opa gerne saß Wie mir nun so damals auch sein Genick am Bal…
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art Echo
| erstellt von SentimentalSentinel- 0 Kommentare
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Echo Mein erster Traum, der sich bis heute, nachts noch in mir regt Der erste Traum, doch hat er mich zu lange schon geprägt Zwar hilft Geduld doch muss ich in dem Kopf noch lange wohnen Wenn ich das Laster los sein will, darf ich den Kopf nicht schonen Vielleicht gelingts mit Zeit, vielleicht mit größeren Visionen Aber wenn dann sich wieder Finsternis und Licht In intimer Ironie umschießen Dann zeigen Schatten ihr Gesicht Dort wo aus grauen Augen schwarze Tränen fließen Dort haben Worte kein Gewicht Wenn unser heikles Bündnis bricht Entstehen Schatten ohne Licht In diesen Tiefen…
letzter Beitrag von SentimentalSentinel, -
feedback jeder art Fremd bin ich mir geworden
| erstellt von Teddybär- 14 Kommentare
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Fremd bin ich mir geworden Fremd bin ich mir geworden. Ich geh nicht mehr aus und kleide mich notdürftig mit einer Jogginghose und T-Shirt. Dann lunger ich am Küchentisch, blase kleine Wölkchen in die Luft und trinke schwarzen Kaffee. Der anstrengende Alltag eines Rentners, der jedes Zeitgefühl verloren hat und vom Alter angezählt in den Seilen hängt. Jeder Widerstand gegen das Unvermeidliche ist gebrochen, von mir aus könnte ruhig der Himmel über mir einstürzen. Und er tut es auch, an deinem Todestag und an unserem Hochzeitstag. Da verlasse ich das Bett nicht mehr und verschanze mich im Rest von Selbstmitleid. © Herbert Kaiser
letzter Beitrag von Wolfgang, -
feedback jeder art Käfige
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Für den Vogel, für den Fisch Konsumiere Schönheit mit dem Blick Sperr die Seelen in mein Glück Und bin von ihrer Gefangenschaft verzückt Denn sie sind meins… Meins allein, und ich will nicht mehr einsam sein So lock ich auch dich zu mir ins Haus Dort bleibst du mein, ziehst nie mehr aus Meine Liebe behütet dich Gib dich hin und leb nur für mich An der Leine meiner Toleranz Entfalte dich, soweit du kannst Denn du bist mein… Mein allein, und wir werden nie mehr einsam sein
letzter Beitrag von anais, -
Den ganzen Tag sind Worte um mich rum, die Gesichter um mich - ja alle reden. Sie kundtun soviel, ich lausche nur stumm, mein Fokus gerichtet auf jeden. Doch was ist es, das da gesprochen wird, was ist es, das mich nun wirklich interessiert? Wie oft bin ich haltlos umeinander geirrt, von Resignation infiziert. Denn sind es die neusten Schlagzeilenbrenner, die Journalgespräche über die man spricht, für mich sind es wohl alles Szenekenner, doch mein innerstes daran sich bricht. Meine Frage hängt sich auf an einem tieferen Sinn, diese Oberflächlichkeit lehn ich ab, und die Antwort darauf, warum ich so geworden bin, - meine Vergangenheit…
letzter Beitrag von Torsul, -
Wahnsinn (s) Familie
| erstellt von Dirmiz- 3 Kommentare
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Wahnsinn (s) Familie Drumherum ein wilder Trubel Alle sitzen sie beisammen Wärme, Liebe doch sie rufen Still das Pferd und hören sinnig Langsam, trabend seine Hufen Nah sind sie, doch fern sie denken Nimm ein Blick auf ihren Garten Überhäuft und schön verpackt Mit teuren, teuren Geldgeschenken Alles Glitzert alles funkelt Sitzen? Tun wir meist im Dunklen Selbst beim Essen, essen Sie Im Zweikampf jeder gegen jeden Jeder lässt den andren reden Reden über jeden und ich glaub ich muss mich übergeben Später gibt es warmen Kaffee Jetzt wird erstmal ausgetauscht Der Eine dies, der andre das Was bleibt ist meistens kalter Ka…
letzter Beitrag von Dirmiz, -
wenn farben verblassen
| erstellt von Perry- 3 Kommentare
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genau hingeschaut sind sie zu erkennen die feinen risse in den farbschichten des bilds auf dem wir arm in arm dahinschlendern während im vordergrund die sonne scheint wächst aus dem rahmen grauer schleier steigt wolkendüster auf hinter fernen bergen gemalt mit dem blut junger hände frisst sich die vergänglichkeit ins leinen legt patina auf letzte schwalben stürzen sich ins abendrot
letzter Beitrag von Perry, -
Zerberstender Sturm tobet über mir. Die Schlinge meines Herzens zieht sich zusammen. Verstand bringt Verzweiflung. Um mich herum, dass Karusell der Fragen. Es dreht sich schneller, weiter. Kein Ende in Sicht. Deine vollkommene Fratze kommet gleich, des Antlitzes eines Erzengels. Doch kommt die Zeit des Stillstandes, werde ich mich fragen, Warum schmähest du das Leben? Und ich werde blicken, auf den noch verwachsenen Weg, welcher sich mir nun offenbaret. Meine Füsse tragen mich. Es ist vollbracht.
letzter Beitrag von Angel, -
textarbeit erwünscht Memento mori
| erstellt von Poisonpen- 4 Kommentare
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Hier vermiss ich dich Ich vermisse dich, dabei bist du noch nicht tot. Weiß ich bald nicht mehr, was unsre Zeit mir einst bot. Bist du eines Tages endlos fern, schläfst du dann neben einem fremden Herrn. Dann seh' ich dich tausend mal nicht mehr. Schon beim Gedanken wird mein Herz ganz schwer. Ist irgendwann dein Licht erloschen, dann leg ich dir Auf die Augen die letzten Groschen. Denn ich möchte, dass du dann alles hast und niemals Sorge hast, bei dem was du machst. Löst sich dann langsam die Erinnerung, dann ist es Zeit für meine geistige Genesung. Doch hab ich Angst davor…
letzter Beitrag von Poisonpen, -
Ausnahmslos
| erstellt von Vokalchemist- 1 Kommentar
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Feuer auf dem Mond, Eis in der Sonne. Wer sind wir denn, Krankheit in Stein. Stromtote Welt, Vagabunden. Wörterlabyrinth, Komaverwaltung. Lass dich fallen, Höllentrapez. Nautilusgen, Dendrocopus. © RS 2009
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
Klaustrophobisches Ich
| erstellt von Seraphim- 1 Kommentar
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Dumpfe Welt, nahe an meinem Ich vorbeiziehend, die Wände meines Zimmers, näher als geplant bei mir, Käfig, doch nicht an den Stäben gerüttelt, lasst mich raus, kein Laut meine Worte, stumm, konfus meine Gedanken wild mein Wille zu sterben, zu leben und nichts zu fürchten, keine Angst zu sagen, "Ich liebe dich", will nie wieder lieben, im Käfig eingesperrt an schwarzem Licht gelebt, gestorben, rettet mich nicht nocheinmal diese Schmerzen in meinem Kopf. Zersprungen, gläsernes Ich in einem dumpfen Raum, nahe an meiner Zimmerwand...
letzter Beitrag von Angel, -
Menschen wie wir
| erstellt von Lichtsammlerin- 4 Kommentare
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Menschen wie wir wurden im Schmerz geboren und blieben ohne Gesicht schon im übernächsten Abschied alle Ufer verlassen Menschen wie wir kamen und gingen und durften nie bleiben wir Heimatlosen hinterlassen keine Spur als die unseres Atems im Blick eines Fremden der Seele und Leib verzehrt Menschen wie wir wurden verkauft wie Vieh im Verlies der Ausbeutung wo die Schalen der Haut ergrauen zu Säulen des Abfalls Menschen wie wir liegen im Feuer der Scham und dürfen nicht atmen nicht die Luft der Lebenden verschmutzen mit unserer Anwesenheit wir träumen die Träume der Toten die unter uns wandeln Menschen wie wir trinke…
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
Allein Die kalt feuchte Luft meines Zimmers legte sich auf meiner Haut ab. Mit jedem weiterem Atemstoß zog ich mehr der feuchten Kälte in mich hinein. Völlig ausgefüllt realisierte Ich, Ich war allein. Bei mir, niemand zum reden und quatschen, auch nichts zum Lachen, Meine Wände klinisch weiß, ich selbst dreckig grau. Und nach und nach sog ich mehr der stillen Qual in mich hinein Und ich begraf, Ich war allein. Das ruhige Fundament, überdacht vom kaltem Schleier, tat nichts, gegen das Klopfen an der Tür. Mit jedem Ächzen des lackierten Holzes, gebar meine Angst, was wirklich wahr, ich muss Schleier und Fundament gewesen sein? Mit dem öffnen …
letzter Beitrag von Heron, -
Aus und vorbei
| erstellt von Mike S- 2 Kommentare
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Aus und vorbei Eine letzte Zigarette und ein schwarzer Kaffee, weiß gekleidet sind Gedanken alter Jahre, spurlos schreite ich durch alle Kälten: Frost, Eis und Schnee, die ich seit jeher für mich bewahre. © Mike S November 2010
letzter Beitrag von Mike S, -
Scherbenherz
| erstellt von VerloreneKindheit- 0 Kommentare
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Ich liebte dich bis in alle Ewigkeit, doch du hast mich verraten. Du hast mein Herz geraubt, du hast es Dir einfach erlaubt. Was bleibt ist mein Scherbenherz, verwandelt in ewigen Schmerz. Was bleibt ist die Einsamkeit, meine einzige Wirklichkeit! Du bist kein Engel, du bist aus der Hölle. Du bist der Engel, der Engel der Dunkelheit. Was bleibt ist mein Scherbenherz, verwandelt in ewigen Schmerz. Was bleibt ist die Einsamkeit, meine einzige Wirklichkeit!
letzter Beitrag von VerloreneKindheit, -
Hi, hier mal mein erster Beitrag und mein erstes Gedicht: Rot ist die Farbe des Blutes der Toten und Verletzten. Schwarz ist die Farbe des Todes, der auf viele Menschen niederfährt Blau ist die Farbe der Tränen die über die Toten vergossen werden Gelb ist die Farbe der Wärme, die die Toten nie wieder spüren können. Grün ist die Farbe der Hoffnung, die durch Krieg erlischt. Doch welche farbe hat der Krieg?
letzter Beitrag von Ausloggen, -
feedback jeder art Das sensible Geschoss
| erstellt von gummibaum- 10 Kommentare
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Ich bin zum Töten da und nicht zum Fühlen. Doch spüre ich ein Zögern im Metall, mich aus dem letzten Halt beim Pulverknall zu lösen und in warmes Fleisch zu wühlen. Ich fliege aber schon, und ich verbiege mich weniger an Knochen als am Schreck, weil ich in einem Kinderköpfchen steck und dann noch im Kremierungsofen liege… (aus dem Fundus) (Worte über das KZ)
letzter Beitrag von gummibaum,
