Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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Die Ballade von Billy und Bob
| erstellt von Yue- 3 Kommentare
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Billy liegt in seinem Blut Schwer verletzt und ohne Mut Kann den Revolver nicht mehr heben Rot fließt aus ihm das junge Leben Der Verstand auch schon benommen Wie konnte es nur so weit kommen? Als er ihn spürt den nahen Tod Wird`s ihm bewusst in seiner Not Wär`er doch auf der Ranch geblieben Bei seinen Eltern die ihn lieben Doch es zog ihn in die Welt Weg von der Arbeit auf dem Feld Mit großen Träumen und Pistolen Hat er sich von der Farm gestohlen Schnell war er bald fast wie ein Blitz Ein hübscher Bursche mit viel Witz Bei den Männern die dann kamen Macht sich Billy einen Namen Die Korken und Pistolen krachen Schießt all…
letzter Beitrag von Yue, -
gefickt eingeschädelt
| erstellt von Ed Zend- 2 Kommentare
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autonome sklaven, konsumieren verzicht, revolutionäres dienen, extrahierendes dehnen, animierte langeweile, vorhersehbarer kick, lack, leder, latex, befriedigen nicht, lange her das lieben auf einer sommerwiese, schöne neue welt, mama, wo bist du, mess mir fieber, wo ich es nie wollte.
letzter Beitrag von Ed Zend, -
Schwarze Schwinge
| erstellt von Kaya- 4 Kommentare
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Guten Morgen ^_^ Das ist mein erstes Gedicht das ich geschrieben hab und hätte gerne ein paar Kommis dazu © by Kaya Schwarze Schwinge allein steh ich hier sehe wie sich die Leute abwenden sie drehen ihre Rücken zu mir die Zeit vergeht Tag und Nacht wechseln im Sekunden Takt der Wind dreht noch immer steh ich hier allein der Abstand wird größer zu mir die Zeit bleibt stehen es wird Nacht alle gehen ein Schatten über mir verdunkelt das Mondlicht ich schließe meine Augen Tränen laufen über mein Gesicht eine große Schwinge hüllt mich ein ich sehe schwarze Seidenfedern sie glitzern im Mondschein ich spür…
letzter Beitrag von 1hit1der, -
feedback jeder art Der Schmerz in dir
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Dich zu erretten, bin ich hier. Dein Blick ist starr, von Tränen leer. Er quält dich nun fortan nicht mehr. Ich nehme allen Schmerz von dir. Du solltest froh und dankbar sein. Die Augen klar, der Blick voll Licht. Ein Ton, welcher dein Schweigen bricht. Doch nichts von alledem tritt ein. Willst du den Schmerz im Herzen tragen? Dem Kummer also nicht entsagen? Hast du dich ihm gänzlich verschrieben? Der Dorn sitzt tief, du hältst ihn fest, weil er dein Ich erspüren lässt, du hast gelernt, ihn gar zu lieben.
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Nacht am See
| erstellt von DocLorisson- 2 Kommentare
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Eine Oberfläche, rein wie ein spiegel, funkeln auf ihm die Gestirne. Ein kleiner Stein durchbricht das Siegel, macht den See zu einer Dirne. Der Jüngling steht am Uferrand, der See scheint ihn zu faszinieren. Ein zweiter Stein ruht in der Hand, will der See ihn provozieren? Der Wurf erfolgt mit wildem Eifer, gewaltig der Stein ins Wasser dringt. Nun wirkt der Jüngling plötzlich reifer, Verstand ist dafür nicht bedingt. Die dunklen Augen nun feucht schimmern, was ist geschehen in dieser Nacht? Nun hört er das Stöhnen, hört das Wimmern, der See hat ihn zum Mann gemacht.
letzter Beitrag von DocLorisson, -
nimm das herz in die hand
| erstellt von Perry- 4 Kommentare
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wähle bedacht den weg durch die nacht denn in manchem eck wartet ein schreck gespenst sich an der angst zu weiden frage nicht nach dem warum und wieso sondern gib dich unbeeindruckt und froh sei es drum drehe den spieß einfach um schick mit einem laut tönenden puuh den dämon zurück woher er kam wach auf und vergiss den ganzen kram
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art ANGST
| erstellt von Hayk- 3 Kommentare
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Im September neunundsiebzig, Wärme war und laue Luft, weit entfernt noch Herbstes bunte Blätter, klangen noch in meiner Brust die Liebesseufzer einer engelsgleichen Frau und gaben Antwort auf das Flehen eines liebeskranken Mannes - Glücks genug! Allmählich senkte nun die Sonne ihre Bahn, die Schatten wurden länger, kühler wehte abends schon der Wind. Noch erhitzt von Sonnenwärme ließ die abgestandne Luft im Flur der grauen Villa, ließen auch die Bohnerwachsgerüche und billigen Parfüms Odeur die olfaktorisch sehr verwöhnten Sinne schaudern; Resultat war Gänsehaut und erstes Ahnen nicht genehmer Stunden. Strenge Mienen ernster Männer, …
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
Einsam (Juni 2007)
| erstellt von Melrose- 1 Kommentar
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Einsam (Juni 2007) Ich vergaß zu antworten In meinem einsamen Lande Und vergaß, dass du Mich so nicht kanntest Ich denke an meine Zeit An das was mir noch bleibt Du musst mich verstehen Ich bin schon lang vernarbt So wie mich die Einsamkeit schürte So brauch ich sie jetzt auch In Gedanken hör ich sie rufen Und als schatten zu mir kriechen Hab keine Angst! Es tut mir nicht mehr weh Aber bleib wie du bist Und wer du bist Ich brauche dich!
letzter Beitrag von Angel, -
gefiedertes herz
| erstellt von Perry- 7 Kommentare
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gefiedertes herz stille lastet auf dem land, lässt bäche bleiche adern sein. frösteln formt gänsehaut. worte vernebelte sprechwolken. mit vollen händen türmt wind schnee auf die dächer. wurfgeschossig versuchen wir lawinen abgehen zu lassen. die rauchsäulen der kamine scheinen den himmel zu stützen, dazu klingt das säuseln des sturms wie höhnisches gelächter. selbst der wetterhahn stimmt dem raunen verstorbener zu, die uns zischraschelnd ins glitzernde locken wollen. doch das kleid der windbraut ist löchrig und man kann das gewürm in ihrem gefiederten herzen sehen.
letzter Beitrag von Perry, -
Ehrgeiz
| erstellt von OnceUponATime- 1 Kommentar
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Du weißt mehr von mir als ich doch nahmst mich nicht für voll Noch immer ist es deine Schuld Tust niemals was du sollst Du warst mir nicht genug Und ich für dich die Welt Du hättest alles für mich getan Doch niemals für dich selbst Gerne ehrliche Kritik!
letzter Beitrag von Nils, -
Wozu zündet man das Pulverfass? Bis wann dauert auf der Welt der Hass? Wann versteht die Menschenrasse, die Erde hat vom Blut die Nässe.
letzter Beitrag von Wadhah, -
feedback jeder art Narben
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Ich kann´s nicht erwarten deine Narben zu küssen die Gewissheit zu haben auch dir geht es beschissen Ich möchte dich ansehen und in Mitleid zerfließen so wie mir, soll es dir gehen Tränen wirst du vergießen Es ist nichts, wie es scheint werde laut um mich weinen hoff, dass Herzblut uns eint deine Narben, die Meinen Bild by Pixabay
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Du bist gegangen, somit auch mein Herz
| erstellt von Sarah- 2 Kommentare
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Du warst immer bei mir, bis auf den tag an dem für mich die welt zusammenbrach. Ich fühlte mich so machtlos, so zerrissen, so tod. Ich fühlte gar nichts, einfach nur leer. der gedanke an dich macht alles so schwer... wenn ich an dich denke bringt es mich dem wahnsinn näher, wenn bete, dass alles gut werden solle, fühle ich gnadenlose Leere. Damals habe ich dir mein herz geschenkt. du hast es mitgenommen, mich in schmerz ertränkt... ich kann dich nicht zwingen, drum bitten kann ich dich, also bitte schick mein herz zurück an mich...bitte♥ ------------- ein kleiner text dazu wie ich mich gefühl habe als jamand gegangen ist der mir sehr v…
letzter Beitrag von Tamara20, -
feedback jeder art Traum
| erstellt von nadir- 8 Kommentare
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Manche Menschen sterben zu laut und leben zu leise. Das sind die, von denen einer sagte: „sie träumen zu viel“ Der Traum – müde von Melancholie. In stillen Stauden, Blüten. Die Nacht lang, ein Kind vielleicht, wurzellos, ein Kind, - ein Junge, ein Niemandsgeblüt, eine Pause, zwischen zwei Flächen gekrümmt. In manchen Menschen ist Etwas das will sich erlösen, in immer neuen Metaphern auf altem Papier. Ungefähr so, wie das Blatt den Baum überlistet und fällt.
letzter Beitrag von nadir, -
feedback jeder art Ich liege vor dir
| erstellt von Sonnenuntergang- 7 Kommentare
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Ich liege vor dir Siehst du wie mein Brustkorb auf geht, reißt.. Gedanken, Gefühle zu sehen sind Bloßgestellt In Teilchen des Erlebten Die Wunden des Gequälten.. Was denkst du, sag mir... Nein, ich will nur erzählen Und zeige es dir Blut, Schmerz, Leid Erlöschte Hoffnung... Für Träume zu spät, Trost dass auch Leid vergeht Lebensfreude, Weil es ein Ende gibt Ziel? Erlösung pur, Weil mich Gott doch liebt
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
In deinen Armen
| erstellt von Freiform- 8 Kommentare
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Kein Tropfen Blut mehr in meiner Seele nur noch pures Gift in jedem einzelnen Augenblick tropft es aus deinem Gesicht Ich frage mich jeden Tag warum wurde ich nur geboren wie halte ich das nur aus warum bin ich nicht gestorben Jeden Moment ertrage ich ich weiß nur nicht warum du greifst erneut nach meinem Körper wie immer bleib ich stumm
letzter Beitrag von Freiform, -
feedback jeder art Deck mich zu...
| erstellt von Sonnenuntergang- 1 Follower
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Deck mich Mit der Nacht zu Wenn du den Wind hörst Lass ihn nicht kommen Siehst du den Schatten Lass ihn nicht gehen Wenn meine Seele zittert Und das Herz weint Sind wir endlich Vereint...
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Persönlichkeit
| erstellt von Lucy- 3 Kommentare
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Sie sprechen zu dir, du weißt sie lügen nicht Doch trotz allem führen sie dich hinter das Sonnenlicht Wer glaubt dass Schatten Farben haben und strahlen Der wird auch die schillernde Natur rabenfarben malen Schau aus dem Fenster, Schatz, sie haben alles abgebrannt Zöger nicht durch Feigheit sondern zerschmettere die Wand Bleibst du in deiner Kugel aus Glas, so wirst du nicht sterben, doch verwehrt bleibt dir das Leben, denn Leben ist Streben Es sind die eigenen Gedanken,ja die Fähigkeit des Überdenken Denn sie können nur die Anschauung einer Marionette lenken Interessant ist das Individuum mit Persönlichkeit Keine Kopie-eine eigene Phi…
letzter Beitrag von Psychosadistic, -
Istzustand
| erstellt von mystic- 4 Kommentare
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Istzustand Gefühllos und leer so gerade, reite ich in Depressionen tiefer und tiefer wie in einem Dickicht von Wald. Warum nur lasst ihr mich nicht in Frieden leben- Ihr Täter, wo ich euch schon fast vergessen hatte? Wird nun wieder vergangenes Realität und ich zum Kind- euer Opfer. 10.02.09 Gruß! mystic
letzter Beitrag von mystic, -
Oh wildes Tier
| erstellt von Plankton- 0 Kommentare
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Oh wildes Tier und deine Gier, zu oft spricht schnell der Hass aus dir. Das was du vermeiden willst das wurde nun zu deinem Wesen. Ich kann nur hoffen und auch beten, dass ich neu zum leben komme. Gefallen in den Grund der Stimmen, gelockt von ihrer stillen Absicht. Da sitz ich nun und hab verleugnet, was ich immer leben will. So hab ich wohl, noch viel zu lernen, ich hoff, ich werd den Grund verlassen. Wie kann man nur so einfach hassen, den Hass zu hassen ist der Hass. So will ich wieder Liebe sehen, selbst dem Hass noch Liebe geben. So werd ich irgendwann erneut, den Pfad der Freude neu beschreiten.
letzter Beitrag von Plankton, -
feedback jeder art hinter verschlossenen Türen
| erstellt von Margarete- 4 Kommentare
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ein kind, es ist so einsam und allein der mond nur scheint zum fenster rein wie jeden abend wird er vor ihr stehn keiner sieht,was mit ihr wird geschehn oft kommt es auch in ihren sinn lieber gott, nimm mich zu dir hin es ist auf dieser welt nicht schön drum würd ich gerne zu dir gehn eines nachts, im mondenschein steht auf der brücke, sie allein schaut in die fluten unverwandt ein püppchen fest in ihrer hand ................. der fluß zieht weiter still dahin mit püppchen und zerbrochnem herz darin
letzter Beitrag von Margarete, -
feedback jeder art Adventtage 12 und 13
| erstellt von krampus.schatten- 3 Kommentare
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Da ich meine Gedichte von nun an schon vor der Schule hochladen möchte, werde ich heute zwei Gedichte auf einmal hochladen! Ab sofort schaue ich, dass die Gedichte um 6:45h am Morgen online gestellt sind! - Vielen Dank, für euer Verständnis! ~ Ich freue mich auf Kommentare! Wilde Kg, krampus.schatten ~~~~❄️~~~~ Winter- Wunderland | Adventtag 12 Das Kramperl ist nun in der Höll‘ sieht ganz viel Lava und Geröll. Sitzt im Knast, den er nicht kennt der Satan feiert froh Advent. Sieben Tage soll er sitzen, dabei kommt er ins Schwitzen, der Satan laut und deutlich spricht…
letzter Beitrag von krampus.schatten, -
feedback jeder art Angst
| erstellt von Carly- 1 Kommentar
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In der Dunkelheit trat sie an mich heran ihre Augen sahen mich flehend an und sie schlug mein Herz in ihren Bann ja, ich war schwach und sie gewann Ich wollte ihr niemals zu nahe kommen um sie herum war alles furchtbar veschwommen doch sie hatte bereits mein Herz genommen und bald lies sie mein ganzes Leben verkommen Sie hielt mich einfach so fest baute sich in meinem Kopf ihr Nest verbreitete sich in mir wie Pest und gab meiner kläglichen Seele den Rest Ich konnte sie nicht mehr ertragen wollte doch über ihr aufragen wollte ihr endlich die Meinung sagen und an ihrer Kraft nage…
letzter Beitrag von Nils, -
feedback jeder art ......los
| erstellt von Rhoberta- 7 Kommentare
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Träume winden sich in den feuchten Laken der trostlosen Nacht rastlose Gedankenfetzen hängen an geschlossenen Fenstern und das klopfende Herz der Verzagten prallt gegen die Mauern schwer vom Blei der Fragen wälzen sich ruhelos die Schlaflosen
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
Selbstrezession
| erstellt von reimereien- 3 Kommentare
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der Januar, ein schöner Ort es wäre schrecklich nett wenn man mit dir die Kälte wärmt in einem schönen Bett der Februar bricht Launen auf es naht die warme Zeit das Gück mit dir trägt Kospen bald der Frühling nicht mehr weit im März erscheint dein Antlitz gold es spricht mir magisch zu der Liebe den Tribut gezollt was mir noch fehlt bist du April stellt Weichen für den Tag der endlich Sonne zeigt so langsam brennt die Sehnsucht hell sie steigert sich und steigt zum Mai hat die Erinnerung an deine Frucht gesiegt ob ich sie wohl ergattern kann wenn sie mir offen liegt als Juni naht, werd ich nervös dein Blick verspric…
letzter Beitrag von reimereien, -
Engel tot
| erstellt von Black Raziel- 2 Kommentare
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In meinen Händen blutverschmierter Stahl, er ist seine Flügel los geworden. Ich bereite ihm gerne lange Qual, sonst macht es mir keinen Spaß zu morden. Ich weiß ganz genau wie sehr es wohl schmerzt, denn auch ich war Einmal sterblich wie ihr. Doch ich bin nicht mehr der, mit dem man scherzt, und umso mehr gefällt es heute mir.
letzter Beitrag von Black Raziel, -
feedback jeder art Seelenriss
| erstellt von Lightning- 7 Kommentare
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Seelenriss Glückliche Worte zerfallen im Meer der trauernden Orte. Ich dachte, ich wär, doch schwindet mein Sein im innersten Leer. Das Ich, es wird klein, sucht äußeren Halt, gefühlt nur allein. Jung außen, doch alt, die zerrende Seele zerreißt.
letzter Beitrag von Rhoberta, -
Niemals
| erstellt von VerloreneKindheit- 2 Kommentare
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Niemals.. Niemals.. Ich gehe meinen Weg allein, auf der Suche nach dem Sein. Niemals.. Niemals.. Werde ich dich berühren, deine Liebe noch einmal spüren. Niemals.. Niemals.. Der Tod hat dich zu sich gerufen, ich werde dich immer, immer suchen. Niemals.. Niemals.. Werden ich dich küssen, niemals mehr, werde ich dich halten.
letzter Beitrag von Torsul, -
Ganz, ganz alt, aber ich bin immer wieder berührt davon und froh, dass ich heute nicht mehr ganz so oft hoffe, von Nebeln umhüllt zu werden. Seichter Nebel, umgibt mich wie der Schleier der Vergessenheit. Rufe, nah und fern, laut und leise. Wenn ich antworte, so hört mich dennoch keiner, denn mein Schrei erstickt, gluckst die Stimme, gebrochen in tausend leise Töne. Nebel, seichter Nebel, hülle mich ein, wie eine warme Decke in Wintertagen. Lass mich vergessen, dass ich es war, die rief! Streichle mich, oh seichter Nebel, sei meine Liebe in dieser Nacht, weil nur Du mich siehst! Liebe mich, mit meiner Hand, mit meinen Augen…
letzter Beitrag von smilla, -
Das Duett der Toten
| erstellt von Black Raziel- 2 Kommentare
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Das Duett der Toten Liebste, nimm mich mit auf Deinen schwarzen Schwingen und lass' uns das Duett der Toten anstimmen. Sag' mir, wann waren wir das letzte Mal vereint? Viel zu oft habe ich seitdem um Dich geweint. Jede Träne ist für Dich geflossen, wie ein Herz das tödlich angeschossen bis zum letzten Herzensschlag weiter macht, wenn es der Blutverlust hat umgebracht. Liebste, nimm mich mit auf Deinen schwarzen Schwingen und lass' uns das Duett der Toten erklingen. Wann habe ich das letzte Mal um Dich geweint?, und alle meine Gefühle für Dich verneint? Ich habe versucht Dich zu vergessen und mich von Dir abgelenkt stattdessen.…
letzter Beitrag von Black Raziel, -
Verstand so wach, er ließ sich treiben Wollt nicht mehr in den Träumen bleiben So wach war er und schaute hin Schärft Augen, Herz und auch den Sinn Der Blick hing dort, wo er nicht wollte Weil nichts davon entdeckt sein sollte Die Linsen starr, die Wangen blass Die blauen Augen trüb und nass Betrachten alles, sehn das Bild Verstand zerbricht, das Herz so wild Das Zittern folgt, die Schmerzen da Die Kälte ist - wo Wärme war Sie greift zur Klinge, es rinnt das Blut Das Herz in Flammen - nichts wird gut Die Panik da, erfasst mein Herz Verbrennt, greift zu - spürt keinen Schmerz
letzter Beitrag von Perry, -
melancholie
| erstellt von eiselfe- 3 Kommentare
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es geht nicht gut, das zu sagen hab keinen mut. wer will sowas hören, würde nur stören. bin unendlich müde, seh' alles nur trübe. schlimme Gedanken sollen weichen, nichts kann mich erreichen, steh' hinter einer Nebelwand, kann sie nicht fassen - deine Hand.
letzter Beitrag von Bernardo, -
feedback jeder art Im Stich gelassen
| erstellt von Kerstin Mayer- 1 Kommentar
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Im Stich gelassen Du warst für mich wie ein Geschenk, ich liebte dich mal viel zu sehr. Doch wenn ich heute an dich denk, dann fällt mir diese Liebe schwer. Wir hatten Zeiten voller Glück, so unbeschwert war stets der Tag. Doch diese Zeit kommt nicht zurück, auch wenn ich dich noch immer mag. Der Alltag kehrte bei uns ein, genauso wie bei jedem Paar. Doch irgendwann war ich allein, ich weiß genau noch, wie es war. Die Sorgen kamen über mich, da warst du nicht mehr für mich da. Du ließest mich ganz schnell im Stich, du warst mir plötzlich nicht mehr nah. Ich fühlte mich so tief verletzt, da war ein Mensch, der mich bedroht.…
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
Suche
| erstellt von arrebatada- 1 Kommentar
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Kalter, grauer Morgen Alles leer und starr Ich bahne meinen Weg durch die Menge Doch da bist Du Leuchtender Blick Von dem ich mich nicht lösen kann Funke Glühendes Herz Erwachen Wir beide wissen es Tausend Gedanken Tausend Worte Waren einmal Nur das Feuer bleibt Schweigen Und plötzlich bist Du weg Hinterlässt eine lodernde Flamme Ich will Dir folgen Kann Dich nicht finden Nacht Dunkelheit Stille Doch ich finde keine Ruhe Irre durch den Wald Kenne den Weg nicht Du bist mein Ziel Das Feuer verschlingt mich Verbrennt mein Herz Ich rufe deinen Namen in die Nacht Stolpere Falle zu Boden Verbrenne …
letzter Beitrag von EineFürAlle, -
Land der Stille
| erstellt von Carry- 2 Kommentare
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Der Glocke letzter Ton ist nun verklungen die Tür für immer zugefallen leise Schritte sind getan ins weite Land der Stille. Ein unsichtbarer Faden der uns noch verband er scheint zerrissen. Doch Halt ! Da ist ein Spüren noch von dem was mir noch von dir blieb flüsternd sage ich's dem Wind verzeih ich hatte dich doch immer lieb 2008
letzter Beitrag von Carry, -
blinde Straßen
| erstellt von KumboYa- 3 Kommentare
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Niemand sieht den Herbst, während mir der kalte Regen die erste stille Nacht verschafft. Der Himmel ist welk, seine Farben sind gefallene Blätter. Niemand hört mich, feuchtes Laubrascheln stummt. Was derweil Töne nuschelt, ist verbotener Wind. Keiner bestaunt die ballett-tanzenden Explosionen, weil meine Seele längst den anderen Weg eingeschlagen hat. (nur einige Laternen flüsterten über meinen Schatten, den sie kurz in Pfützen sahen)
letzter Beitrag von Beteigeuze, -
Selbstzweifel
| erstellt von Aichi- 3 Kommentare
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Selbstzweifel Das Elend herausschreien Ununterbrochen Die Ruhe zerschlagen Die Tränen nach außen lassen An der Wand entlang Zusammensinken Ununterbrochen Den Schmerz aus mir herausbrechen lassen Im Meer der Selbstzweifel den Atem anhalten Ersticken bis zum Tode hin
letzter Beitrag von Aichi, -
Dämonen
| erstellt von wolfgang.jatz- 0 Kommentare
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Dämonen und andere Nachtstücke Schwarzer Drache jagte Werwolf Einer fraß den anderen Anderer fehlte einem Einer also forderte mich zum Endlauf Er gab mir einen Vorsprung Ich konnte mich auf ein Dach flüchten Nicht hoch genug Das lange Untier verbiss sich in meine Hand und zerrte mich - aus dem Traum. Unheimlich still wissend Mein Gegenüber Herr und Hund Der Hund reckt seine Schnauze empor berührt die entscheidende Stelle die der Mensch so lange verdrängte: Die Frucht vor dem Aufbrechen. In jener Nacht kam der Vorwurf zur Welt Auswürfe Brechstücke die einen würgen mit Riesenhand Scharfkralle immerfort Ein Dämmerhirn das niem…
letzter Beitrag von wolfgang.jatz, -
Vergebung
| erstellt von MaInStReAm- 4 Kommentare
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Es ist so weit, ich habe viele Fehler begangen, Es tut mir leid, ich wär lieber Gottes Weg gegangen, Bitte verzeiht, denn ich habe das große Verlangen, trotz Einsamkeit, reumütig um Vergebung zu bangen. meiner Schwester gewidmet...
letzter Beitrag von HartesWort, -
Du und Ich
| erstellt von St_Jimmy- 1 Kommentar
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Du hier, ich da. Du bist und ich war. Du gehst und ich stehe. Du bittest nur, ich flehe. Du findest was ich suche. Du singst und ich fluche. Du kämpfst und ich verliere. Du wärmst doch ich friere. Du lachst und ich weine. Kurz gesagt, du liebst während ich leide.
letzter Beitrag von Almgandi, -
Was ein Mensch ertragen kann
| erstellt von Freienweide- 2 Kommentare
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Trümmerlandschaft, Scherbenhaufen, Einsamkeit und Aggression Worte, die die Tränen taufen, Auf den Namen Depression. Jetzt erkenn ich dann und wann, Was ein Mensch ertragen kann. Wer einsam ist, muss nicht allein, Wer Alleine ist, nicht einsam sein.
letzter Beitrag von Freienweide, -
Deine Seele - meine Seele
| erstellt von Richard von Lenzano- 0 Kommentare
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Deine Seele - meine Seele ? Meine Seele liebt - keiner will es wissen, meine Seele bebt - man sieht es ihr nicht an. Meine Seele trauert - doch die Augen lächeln, meine Seele weint - aber mein Mund der lacht. Meine Seele friert - obwohl Wärme um mich ist, meine Seele hungert - irgendwie nach Nahrung. Meine Seele dürstet - nicht nach Flüssigkeiten, meine Seele begehrt - Zuwendung und Liebe. Meine Seele fürchtet sich - ist sehr oft alleine, meine Seele stirbt - alles ist so sinnlos. Ist es wirklich sinnlos und - muss das so sein, in deiner oder meiner Seele? © 06-2010 by …
letzter Beitrag von Richard von Lenzano, -
feedback jeder art Renaissance
| erstellt von Gast (Nachtgeist)- 2 Kommentare
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Das Tageslicht verbrennt die Haut Die Dunkelheit ist mir vertraut Doch schätze ich die Schwärze nicht Sie widert mich an, ich brauche Licht Ich will Licht von Kerzen, Lampen, Leuchten Laternen und Feuer wär'n das was ich bräuchte Ich fliehe hinaus aus der Dunkelheit Meine Seele stirbt und auch mein Geist Ich bin ich nicht mehr ich sondern nur noch die Schale Leer im Inneren doch etwas vitaler Erwärmt durch Hitze, doch nicht auch erleuchtet Glühend vor Flammen, brennend im Feuer
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
Tränen im November
| erstellt von Tennessee- 3 Kommentare
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Hallo miteinander, das ist mein erster Post hier, gleich wie das erste Gedicht, dass ich anderen Leuten zugänglich mache, da ich gemerkt habe, dass ich ohne Kritik nicht wirklich weiterkomme, es wäre also schön, wenn ihr mein Gedicht auseinander nehmt, damit das nächste evtl. ein bisschen besser wird Der Bäume Blätter sind gefallen, wie Tränen, so sacht, so zart Klänge der Trauer erhallen, der Winter erwacht, verharrt Dunkelheit verhüllt das Leben, wie Tränen das Antlitz verbergen, trostlose Menschen schweben, verhüllt, wie einsame Schergen Stille die Landschaft bedeckt, wie Tränen, die niemand hört Wird das Geheimnis entdeckt, d…
letzter Beitrag von Tennessee, -
feedback jeder art Labyrinth
| erstellt von Cheti- 3 Kommentare
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Erblick ich nie den Weg aus diesem Labyrinth? Es türmt ein hoher Wall sich auf aus Leibern (starr), als Flut von Angst und Pein, wo einst ein Weg noch war. Der Schmerz hat mir verwehrt, dass ich ihn wiederfind. Wie Hagel fällt herab, es peitscht wie kalter Wind die Geißel tief in mir und es bleibt sonderbar: Kein Traum schenkt mir das Glück, das Liebe einst gebar. So hab ich‘s nicht verdient, des rechten Pfades blind! Verirrt ist längst mein Geist. Sein Ziel erreicht er nicht. Es lauert diesem auf, worüber niemand spricht, im Unterholz der Welt, wo still die Zeit verrinnt. Erblick ich nie das Lich…
letzter Beitrag von Cheti, -
Bin mir manchmal selbst nicht gut und ich kämpf mit meiner Wut, du schaust mich dann hilflos an, habe dir doch nichts getan. Dann tut es mir unendlich leid - wieder mal ging ich zu weit. Bin ich schlecht gelaunt an manchen Tagen, sehe ich deine Augen die mich fragen, was ist geschehen, sprich mit mir bin für dich da und helfe dir. Dann tut es mir unendlich leid, wieder mal ging ich zu weit.
letzter Beitrag von eiselfe, -
Der jüngste Tag
| erstellt von Larsen- 5 Kommentare
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Das schwere Holz ist klamm und feucht. Es trägt mich durch die Fluten. Das Dunkel wird vom Blitz verscheucht, die schwarzen Wolken bluten. Vier Tage ist es nunmehr her, da kam der erste Tropfen. Ein Späher nur. Doch immer mehr, verhöhnen mich mit Klopfen. Es ist der alten Eichentür -das kann man sicher sagen- Verdienst, dass ich das Leben spür. Der Regen fällt seit Tagen. Das Meer hat sich die Welt gekrallt, der Angriff kam von oben. Passiert kein Wunder, werden bald die Wellen auf mir toben. Ich knüpfe Hoffnungsfetzen nun, in kühlen, nassen Nächten. Und träume seit die Sterne ruh'n, dass sie mir Sonne brächten. …
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
Leben - Ein Vergessnes
| erstellt von Ensimismado- 0 Kommentare
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Leben – Ein Vergessnes Die Sonne ist auch nur ein Stern und verbrennt deine Augen, so schließe die Lider, erinner’ dich lieber der Nächte, die uns schwelend umschlossen, Geliebte!, bewahre die Bilder. Und stahl uns’re Wimpern in Hitze gegossen verlieren wir schweigend uns selber im Scham der Gedanken. Verfließe!, wie damals die Zeit, oh Verlorene; trinke ich Wärme und Tage, vermische das Feuer mit Wein und ertränke mein’ Namen, nicht deinen. Auch Bücher verbannt ich, verlernte das Lesen, selbst Fotos verneinen das Vorher und heischen nur selten nach Leben. Verzeih mir die Klage, die fragend verlautet, wie sähe der Mond denn im Nebel erwachend …
letzter Beitrag von Ensimismado, -
Unterirdischer Engel
| erstellt von Jools- 1 Kommentar
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Oh bärtiger, unterirdischer Engel, deine verrückt glitzernden Augen erhellen meine leblose Nacht, deine sterbende Seele zeigt mir die Unsterblichkeit. Wie ich dich nachts unerkannt weinen höre, sauge ich in meine FILL ausgetrocknete Seele auf. Ich ergreife deine derben, traurigen Hände, auf dass sie mich ziehn und FILL führen. Dein ertränktes, spanisches Temperament umrandet deine abgewetzte FILL Kleidung und gerbt deine leuchtende Haut. Wenn du auf der Hauptstraße schreiend und kreischend deinen Selbstmord FILL inszenierst, betrunken dein zartes Schiff steuerst, atemlos in das elektrisierte Tränenmeer springst und unschuldig rein von FILL d…
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
Das Zimmer
| erstellt von Daimi- 5 Kommentare
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Vier Wände um mich herum, starren mich kalt an, warum? Die Decke und der Boden feste, Fenster und Türen sind die Reste. Dort, draußen wächst doch der Unkraut, diese vier Wände sind aber meine zweite Haut. Und sterbe ich eines tages im Zimmer hier, Zimmer gehöre ich dann für immer Dir?
letzter Beitrag von Daimi,
