Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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Am Ufer meiner Seele
| erstellt von Trauerliebe- 7 Kommentare
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Die Sonne vergaß diesen Ort, dafür schien der Mond stets heller. Nebelschwaden malen Bilder in den verhangenen Horizont und blutrote Wolkenwände verdecken den blassblauen Himmel. Risse und dampfende Kluft - entsprungen aus dem Zittern der Erde. Dämonische Brut - deren Antlitz ich stets zu vermeiden ersuchte Zehrt seinesgleichen und wuchert Angst wird zu Fleisch Windend steigen Tentakeln aus der Dunkelheit empor. Entsagen den Fesseln der Tiefe, um sich an jenen zu rächen, die sie verleumdet haben. Ihr Saurer Atem umarmt den bitteren Dunst, der diesem Ort anhaftet. Früchte verdorren, Blumen verwelken und Gräser vertrocknen. Was bleibt…
letzter Beitrag von Josina, -
feedback jeder art Dieses Haus
| erstellt von Sonnenuntergang- 9 Kommentare
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In diesem Haus wohnt niemand Niemand der kommt ans Licht Dich erkennt auch keiner Schon längst verloren die Sicht Die Wände beschlagen Fenster zerbrochen Wind der einzige Besuch Zufällig eingebrochen Dieses Heim ist leer So leer wie du selbst Besuchst du es gibst du zu Du hast auch nichts wofür du lebst
letzter Beitrag von Jesseit, -
feedback jeder art Epigramm III: Die Träne
| erstellt von Cheti- 1 Kommentar
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Träne, erinnere mich an das Schicksal, das jede Sekunde mir die Lippen vereist! Hör wie die Hoffnung zerspringt! Keiner vermisst die traurigen Blicke des leidenden Mannes: Schließt sich nur einmal das Lid, so geht es nie wieder auf…
letzter Beitrag von Cheti, -
Das tröstende Streicheln
| erstellt von Mondolf- 0 Kommentare
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hmm is mal wieder etwas lang geworden aber ich hoffe es gefällt trotzdem Die Klinge streichelt sanft den Arm, ist es doch nicht lange her, das Blut es läuft, es ist noch warm, doch ich weine längst nicht mehr. Die Gefühle durchzucken mich wie Licht, bin ich so wütend auf mich, will es doch nicht, unser Streit zerreißt mein Herz, tröstet nur der streichelnd’ Schmerz. Mein Geliebter, mein Freund, habe ich es versäumt, will ihn doch aufgeben, möchte doch nur noch dich lieben, endlich mit dir leben, muss nun sein tröstendes Streicheln versiegen. Ein letztes Mal streichelt mein Freund tröstend meinen Arm, ist es mir doch so banal,…
letzter Beitrag von Mondolf, -
Anklage
| erstellt von Kleine Bärin- 1 Kommentar
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Du hast mich mit Worten verführt, dann meine Seele gefangen. Du hast Gefühle rauschen lassen und der Brandung Spiel genossen. Du hast bewusst die Grenzen erweitert, die Berge der Sehnsucht erklommen. Du hast der Liebe Vertrauen gefordert, ihre Ewigkeit und Allmacht beschworen, doch als Du alles erreichtest bei mir, da wurde Dir plötzlich alles zuviel: Welch kaltes, respektloses Liebesspiel!
letzter Beitrag von Richard von Lenzano, -
Irgendwo Der Klassenleiter aus Interesse Fragt in den Raum der Oberstufe „Bevor ich eu're Leistung messe: Was wollt ihr später einmal werden?“ Die Schüler brüllen durcheinander Das Wort „Pilot“ fliegt durch den Raum Als Börsenmakler, Firmengründer Ein jeder hat den Zukunftstraum Im Mittelgang sitzt bleich ein Junge Der geht fast unter in der Herde. Ihm wächst ein Krebs in Hals und Lunge Er sagt: „Gesund“ und blickt zur Erde. "Das check' ich nicht", rief's aus der Ecke Und irgendwo, da furzte einer.
letzter Beitrag von Yue, -
Gefangen Eingesperrte Wut - Jahre lang mit Hass gewürzt - sitzt tief in mir in meinem Bauch. Diese dunkle, immer mehr schmerzende und wachsende Geschwulst ohne Ablassventil übernimmt die Macht über meinen Körper und meine Seele. Will nicht mehr - kann nicht mehr. Tränen der Hoffnungslosigkeit erlösen mich nicht - sehne mich nach Ruhe, ewiger Ruhe – Renate Braun
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
Eins meiner bescheidenen Werke
| erstellt von Silvia- 4 Kommentare
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Ich hoffe, dass ich es hier richtig platziert habe. Du bist wichtig Du bist ein Mensch mit Herz und Verstand, hast dein Leben fest in der Hand. Viele Träume zierten einst deinen Weg, doch für manchen Wunsch war es leider zu spät. Du bist gestolpert, hast Kummer gespürt, ließt dich fehlleiten und wurdest verführt. Menschen schenktest du dein volles Vertrauen und auf die große Liebe wolltest du bauen. Enttäuscht vom Leben fragtest du nach dem Sinn und gabst dich falschen Vorstellungen hin. Andere Menschen waren dir plötzlich wichtig, Anerkennung und Ruhm machten dich süchtig. Bis du erkannt hast was wirklich zählt, wa…
letzter Beitrag von Silvia, -
Ratschlag Weinend kommst du an die Tür Deine Seele wund von Leid Und ich lausche gerne dir Eine halbe Ewigkeit So wie du dich heute fühlst Ging es mir schon manches Mal Frühe Tage anzuschaun Wäre wohl die beste Wahl Und je länger ich dir helf Geht es auch schon besser mir Denn ich fliehe vor mir selbst ___Wenn ich Ratschlag gebe
letzter Beitrag von Baz, -
feedback jeder art Schwarz
| erstellt von Alexander- 12 Kommentare
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Schwarz Grau gesponnen legst du dich in mein Grübeln, vor die Schritte. Siehst mich durch den Schleier streifen. Hältst noch immer meine Hand. Schwer erdrückst du meine Stimme, stehst in jedes Raumes Mitte. Dein Geruch verweilt im Kissen und in Kreisen mein Verstand. Auf dein Lachen und die Worte legt sich heimlich weisser Nebel. Blind noch irre ich umher, suche dich allein, im Schatten. Trocken hält die Dürre an, in den Bächen steigt der Pegel und ich opfer jeden Tropfen jener Tiefe, die wir hatten. Du, in deinem Lichtgewand, tanzt in mir noch auf Parkett. Träge l…
letzter Beitrag von Alexander, -
Buch
| erstellt von Leererraum- 2 Kommentare
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Ein weißes Tuch, deine Haut. Zu lesen wie ein Buch. Seite für Seite entreiße ich aus deinem Leib! will sehen was zwischen den Zeilen steht. Aber ich kann dich nicht lesen. Du zartes Wesen, bist doch nur aus weißem Papier. Ich verbrenne deine Blätter! Lösche deine Zeilen! Du gehörst nicht mir... Ich zerkratze jeden deiner Buchstaben bis dein Name nicht mehr ist
letzter Beitrag von Leererraum, -
Zurück Es regnet Hoffnungslosigkeit Die Hände in den Himmel gerichtet Ziehen wir uns doch wieder zurück Und warten Bis der Sturm vorüber ist
letzter Beitrag von Aichi, -
feedback jeder art Se murió Juana
| erstellt von Carlos- 8 Kommentare
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sagte meine Mutter Juana ist gestorben Auf Spanisch klingt es persönlicher Sie hatte ein schwarzes Kleid angezogen Juana konnte die Zukunft voraussagen und Kinder von dem bösen Blick heilen Auf halber Treppe wartete meine Mutter auf uns Es war schon dunkel sie muss eine Laterne bei sich gehabt haben Mein Vater und ich kamen zurück aus der Stadt Sahen von weitem Mutter auf der freien Treppe stehen sie trug ein schwarzes Kleid Am nächsten Tag sah ich den dunklen Sarg…
letzter Beitrag von Lucia Korn, -
Verloren im Wind
| erstellt von Dayzed- 3 Kommentare
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Verloren im Wind Er denkt nach, verliert sich im Wind. Die Gedanken Kreisen, ist ein verlor'nes Kind. Er sieht den Abgrund, das Ende ist nah' - nicht sein's, nicht um zu Fallen ist er da. Die Freundin zu quälen ist seine Pflicht. Er sagt es ihr: "Ich liebe dich nicht." Sie fällt, er wendet sich ab. Schreiende Stille das Tal hinab. Sein Herz, einst groß und schwer, nun ist es schwarz und kalt und leer. Sie ging damals fort, sein Herz nahm sie mit. Lies ihn allein, verhallen, ihr letzter Schritt. Er denkt nach, verliert sich im Wind. Die Erinnerung quält, ist ein einsames Kind. Er sieht den Weg - so einsam und leer. Er folgt ihm ent…
letzter Beitrag von Dayzed, -
feedback jeder art Wenn
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Wenn ... Tränend Herz zerreißend weint weil Unzertrennlich nicht vereint kein Mohn den Feldrand blutrot färbt und Liebe nur noch Schmerz vererbt Wenn ... rastlos ich im Kreis mich dreh trotz Frühling rieselt leis der Schnee wenn Leid mir in der Seele brennt der Tag nur Nacht kein Morgen kennt Kann ich dich niemals wiedersehn werd ich vor Trauer still vergehn
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Die Frau mit dem Pinsel
| erstellt von Seraphim- 1 Kommentar
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Die Frau, noch nicht mal 21 im Keller eingesperrt. Weil es Soldaten im Wege stand, Sie hat ihnen den Weg verwehrt. Mutig und doch noch so dumm, sie sperren sie dafür ein. Als Bluter kann schon der erste Schlag für die der letzte sein. Asylrecht wurde ihr gewährt sie flieht nach Deutschland. "Frei" soll auf ihrem Grabstein stehen, doch seht her, was tun sich Menschen an? Menschen und die Sprache fremd, Einsam in diesem fremden Land Hoffnung stirbt zuletzt, denkst sie, Die Frau mit dem Pinsel in der Hand. Zitternd steht sie auf der Straße, sie weiß nicht mehr wohin. Gleichzeitig mit der Angst vor Qual verlor ihr Leben seinen Sin…
letzter Beitrag von Torsul, -
feedback jeder art Aus dem Takt
| erstellt von Freiform- 7 Kommentare
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In den Stunden der Abendglocke fällt die Sonne in das dunkle Tal in meinen Gedanken sich Kräfte messen dieses Leben betet nur zur Qual Was hat sich der Allmächtige nur dabei gedacht mir zwei Seelen in mein Hirn zu pflanzen die täglich kämpfen um die Vorherrschaft anstatt gemeinsam im Schritt zu tanzen
letzter Beitrag von Freiform, -
Severin
| erstellt von HankWritten- 1 Kommentar
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von einem Tag zum nächsten gehört diese Stunde zu deiner letzten verlassen willst du alle spuckst Blut und Galle zerissen wie ein Blatt Papier bist du nun fern von hier den Raben hast du selbst beschworen den Kampf hat die Vernunft verloren nun bist du frei ich bin nicht dabei
letzter Beitrag von Perry, -
Mein Weg...
| erstellt von Seraphim- 0 Kommentare
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Mein Weg Bevor ich ging, war ich ein Schatten, der Welt so Fremd, umgeben von einem Käfig aus Hass und Einsamkeit. Ich lebte nur , auf jeden Moment hin, in dem ich sie sah... Sie mir die Wärme gab, die mir all die Jahre so fehlte, Ich sie in die Arme nahm und spürte, dass ich da war. Und doch ließ sie mich im Stich, wo sie doch wusste, wie sehr ich sie brauchte um noch zu leben. Sie ließ mich alleine in diesem Hass, als Schatten in der Kälte. Ich wartete geduldig aus Liebe zu ihr obwohl ich wusste, dass sie mich alleine ließ all die Stunden, Tage und Nächte die ich mit Tränen in den A…
letzter Beitrag von Seraphim, -
feedback jeder art Lebendig begraben
| erstellt von Ennovy- 8 Kommentare
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LEBENDIG BEGRABEN Manchmal möchte ich in einem scharlachroten Gewand weinen. Ein Gewand meines eigenen Todes. Will es in Tränen rinnen lassen. Meine Seele tropft direkt von meiner fälschlichen Mimik geleitet aus meinem Gesicht heraus. Auf die Straße meines Seins möchte sie sich gänzlich leeren. Dieser Körper, der nie besonders war, fließt mit dem stechendem Regen davon. Und färbt die Erde und das Land auf dem ihr geht. Ein ereignisloser, leerer Tod. Ich erhebe das Glas auf mein ganzes unnützes Leben. Der Stachel des Nichts ist deutlich spürbar. Nichts als ein einsam…
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feedback jeder art Des Meisters Lehre
| erstellt von Alexander- 1 Follower
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Ich sage dir.... Du hast hier zu kriechen und mir den Arsch zu lecken. Meine Rache soll dich holen willst du dich vor mir verstecken. Wenn ich rufe, kommst du her. Wenn ich lache, lachst du mit. Wenn ich einen Ständer hab dann bück dich her zum Ritt. Ich geißel dir den Rücken wund, reisse Fetzen aus deinem Leib. werde dich im Blut ertränken. Knie dich hin auf ein Scheit. Du kleines, kleines dummes Ding! Hast geglaubt hier wär dein Reich, hast gedacht ein Paradies, mache es dem Boden gleich. Wenn ein neuer Tag anbricht wirst du ihn auch nie er…
letzter Beitrag von Managarm, -
Treue und Wahrhaftigkeit
| erstellt von Mike S- 3 Kommentare
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Treue und Wahrhaftigkeit Wenn die Sonne sich mit ihren kraftvollen Strahlen am Horizont emporzieht und sich mit ihrem grellen Licht daran macht, die Mondin zu vertreiben, schließe ich meine Augen, nicht zu sehen, was mir ein Gott riet, das ich nicht sehen solle. Und wenn der erwachende Tag sein blaues Tuch am Himmel aufspannt und sich mit schneeweißen Wolken daran macht, auch die letzten Sterne zu verdecken, schließe ich meine Augen, zu sehen, was mir ein Gott riet, das ich sehen solle. Und wenn dann nicht Treue noch Wahrhaftigkeit mir gestatten, mein Lebensmosaik zu beenden, falle ich unvollkommen in immerwährenden Schlaf. © Mike…
letzter Beitrag von Mike S, -
Geh endlich weg von mir, ich will dich nicht sehen. Ich will nichts von dir. Darum sollst du gehen. Ich will endlich Ruhe, die kriege ich nur in meiner Truhe. Meine spezielle Kur. Ich bin allein und denke an dich. Ich bin nur sein, doch denk ich an mich. Ich komme jetzt raus, du wartest auf mich. Wir sind nun im Haus und ich küsse dich.
letzter Beitrag von Angel, -
Ein neuer Tag
| erstellt von Sandy71- 2 Kommentare
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Ein neuer Tag drängt sich herein, langsam und schwer- Nebel gleich ein düsteres Meer. Schaurig und laut die Krähen, weit kann ich noch nicht sehn. Kriechend eisig steigt die Kält. Was dieser frisch geborne Tag- so jung und doch unheimlich- mir auch bringen mag, ich muß ihn überstehn, durch den dichten kalten Nebel, und stetig meinen Weg lang gehn.
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
feedback jeder art Bacchus goldene Henne
| erstellt von nadir- 2 Kommentare
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Spindelsprache, dürre Letter. Die Flüsterfäden, im Bett der nestelnden Hände. Weberknechte nisten in Davids heiliger Harfe. * Skalpellzungen zum Schneiden von Plattitüden. Fruchtfliegenfelle für winzige Fragen. Es trällert Tristesse. * Wie lächerlich der Barden Balz um Bacchus goldene Henne. Red doch vom Mond, Söhnchen. Vielleicht legt sie goldene Eier.
letzter Beitrag von nadir, -
Stück für Stück (Schatten alter Tage)
| erstellt von Black Raziel- 4 Kommentare
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Stück für Stück -Schatten alter Tage- Meilen entfernt schien der Abgrund, vor gar nicht all zu langer Zeit. Doch naht mir meine letzte Stund', entsprungen aus der Dunkelheit. Mit dem Rücken zur kahlen Wand blicke ich zu meinen Füßen. Es bröckelt mir das letzte Land, um den freien Fall zu grüßen. by Black Raziel 26.01.09 Verweise: Tautauierung (Horror Vacui) Bei Verweisen in Kommentare anderer werde ich mich bemühen, diese stets dieser Liste beizufügen.
letzter Beitrag von mystic, -
SOLITÄR
| erstellt von Jenno Casali- 0 Kommentare
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SOLITÄR da ist nur dieser briefkasten, nur dieser mülleimer, ohne gesicht, ohne stimme - einfach nur da ein leben rund.he.rum ab.ge.holzt ein.ge.i.gelt in der öde stirbt sogar den tod für niemanden, stirbt ihn nur bürokratisch, datum/uhrzeit/ort /unterschrift - wenigstens das ende in mehrfacher ausfertigung © Jenno Casali
letzter Beitrag von Jenno Casali, -
Erwachen Seelenlose Fensterflut Blickt klaffend leere Straßen an, im Dunkel, das die Nacht ersann, schimmert schwache Lampenglut. Leise bluten Rinnsteinseiten, eitern in das dumpfe Schwarz. Klebrig glänzt das Asphaltharz, dunstet in die kalten Weiten. Einsam huschend Wandersmann duckt sich an kalte Backsteinwand, im frühen Rot am Städterand. Kündigt so den Morgen an. N.J.B. 25.03.2009 entstanden im Zuge einer Anthologieteilnahme. mfg Torsul
letzter Beitrag von Knigg3, -
Introvertiert
| erstellt von jupiter- 1 Kommentar
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Hast Du Ihre Blicke gesehen? Nein hab ich nicht. Ich konnte sogar ihr tuscheln verstehen... Nein ich nicht. Hast Du nicht gemerkt, wie sie sich heimlich Zeichen gaben, nein hab ich nicht, hast du nicht gesehen, wie sie nach unten gekuckt haben, nein hab ich nicht. Hast Du wenigstens notiert wie sie aufgestanden sind, nein auch das hab ich nicht, hast Du gesehen wie sie weggelaufen sind, nein hab ich nicht. Hast Du überhaupt irgendetwas im Saale wahrgenommen, nein habe ich nicht, dann hast Du von der Lesung nix mitbekommen, doch ich las ja mein Gedicht.
letzter Beitrag von Torsul, -
feedback jeder art Gegenwärtiges - Trauer
| erstellt von Lichtsammlerin- 7 Kommentare
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Der Himmel trägt Trauer Farbe deines Herzens die Jahre ein Schauer gezeichnet in Schmerzen deine Haut ist dünn geworden die Mauern leicht zu durchbrechen Gedanken schwer von den Sorgen damals gabst du ein Versprechen - jetzt stößt du jeden von dir du wolltest kalt und unverletzlich sein wehrtest Hände ab und hier blieb Schutz ein Traum und Sicherheit Schein jetzt will die Taubheit kaum mehr weichen du willst aus der Starre erwachen doch weißt nicht wie und wird es reichen und auch wo findest du dein Lachen die Welt ist eine schwere Last du kannst sie nicht mehr tragen s…
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
Kind des Sonnenscheins
| erstellt von SunnySunshine- 1 Kommentar
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Kind des Sonnenscheins Wo bist du geblieben? Schwarze Nacht um dich herum Hat alles Licht vertrieben! Wie ein Puzzleteil bist du vom Tisch gefallen Ins Dunkle, weit entfernt, getrennt von sonst noch allen! Einsam im Dunklen liegst du dort An diesem seelenlosen Ort! Kein Funken Hoffnung, Licht erstickt Wirst in der Einsamkeit verrückt! Dein Herz so kalt, die hohe Mauer Höher als je zuvor und nun von Dauer! Die Finsternis erstickt, die Liebe hohl Dein Herz schlägt nicht mehr wie zum Wohl! Unter dem Tisch, an dem einst die Liebe gesessen Nun von Liebe, Hoffnung und Glauben vergessen! Erstickt dich von innen, nimmt dir den …
letzter Beitrag von SunnySunshine, -
Eine hülle
| erstellt von Mondolf- 0 Kommentare
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Naja das gedicht ist ziemlich durcheinander ähm reimt sich glaub ich auch an manchen stellen überhaupt nicht. Habe es in einem Zustand volkommener Verwirrung geschrieben naja hoffe es gefält euch trotzdem xD Es ist nur noch eine Hülle, sie hat keinen Zweck, es ist nur noch eine Hülle; denn alles ist weg, es ist nur noch eine Hülle, die aufrecht stehen muss, es ist nur noch eine Hülle, sie findet keinen Trost, es ist nur noch eine Hülle, alles fehlt ihr, es ist nur noch eine Hülle, sie verletzt sich nicht mehr, es ist nur noch eine Hülle, das Leben fällt ihr schwer, es ist nur noch eine Hülle, sie unterdrückt ihre Wut, es ist nur noch …
letzter Beitrag von Mondolf, -
Bipolare Schizophrenie
| erstellt von Black Raziel- 4 Kommentare
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Ich kenne einen kleinen Wicht, verloren, ohne Zuversicht. Und alles, was ihn noch antreibt, ist das, was diese Zeilen schreibt. Nur, keiner kann die Wahrheit sehn, um nicht zu sagen Schizophren, gestört, polar, in zwei geteilt, auf ewig krank und ungeheilt. In seiner letzten guten Nacht, war er vielleicht noch um die Acht. Wie soll er denn auch schlafen gehn, wenn Reize sich im Kopf verdrehn? Aus Silhouetten an der Wand, wird nachts ein Wesen, wutentbrannt. Der arme Junge, er schweigt still, nur weil er überleben will. Des Tages ist es auch nicht leicht, wenn Zweifel, Frust, zum Auge reicht, als Bäche salzig sich ergießen …
letzter Beitrag von Black Raziel, -
Vom Ende Der Welt
| erstellt von schuschwenka- 1 Kommentar
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Tod und Wasser Schwindender Kimm Die Sonne scheint blasser Nimm die Milch, nimm Tod und Stein Verfluchte Hölle auf Erden Lebend Gebein Will nicht begraben werden Feuer und Tränen Fernere Ewigkeit Junge Leute, sie gähnen Träumen wieder ihr Leid Feuer und Überreste Verderbende Weggenossen Diese nehmen das Beste Und haben die Milch vergossen Luft und Raum Schwebende Ungeheurer Die kommen als Traum Und sprühen ihr Feuer Luft und Lebenszeit Schwellend Wasser, stürzt alles nieder Mütter kennen ihr Leid Kind bringt die Milch nie wieder
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
Guten Abend zusammen! Diese Worte haben sich bei mir den Tag über eingestanzt und geformt. Es macht für mich Sinn und hoffe, Ihr versteht den Hintergrund auch. Veilchen Mit Veilchen bedecktest du meinen Körper so manche Zeit um an folgenden Tagen Rosen voller Mitleid mir anzutragen. Die Blütenblätter mögen verwehen, aber die Narben bleiben bestehen. 26.02.09 Gruß! mystic
letzter Beitrag von mystic, -
Vergebung? - Verleumdung. - Verachtung!
| erstellt von never-known- 4 Kommentare
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Hallo, mein Name ist Jenny, ich bin 16 Jahre alt und versuche mich seit einiger Zeit daran Gedichte zu schreiben. Jetzt wollte ich einige meiner ersten hier einstellen um mir die Meinung anderer darüber einzuholen und zu schauen ob sie überhaupt etwas taugen. Also falls euch irgendetwas dazu einfällt würde es mich freuen wenn ihr mir schreiben würdet... Der Schneesturm überm' Felde zieht weiter in mein Herz; Dort schauert's mich, dort trauer ich. Das Leid hat mich erwählt In wind'gen Böen, kalt und hart stehst du in schwarzem Angesicht. Die Knie weich, der Kopf so leer; Ich spürte wie das Herz mir bricht. Du, den ich liebte, den ich schät…
letzter Beitrag von never-known, -
Tränentau
| erstellt von Black Raziel- 3 Kommentare
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Tränentau -- Bleib' die Nacht in meinen Armen, dich der Seele zu erbarmen, noch bevor im Morgengrauen meine ersten Tränen tauen, sich im seichten Bach ergießen und ins Meer hinfort verfließen. Bleibe eine Nacht noch liegen, um ein letztes Mal zu lieben, noch bevor der Tod auf Flügeln kommt - mein Schicksal zu besiegeln, und mit seinen Schellen - Ketten auf den Meeresgrund zu betten. © by black, 29.04.2009 -------------------------------------- "Mal dies, mal das... john is wayne" -------------------------------------- Verweise: Sternenschiff (Beiwerke der Ästhetik) Bei Verweise…
letzter Beitrag von Black Raziel, -
Depression
| erstellt von dichtalsDichter- 3 Kommentare
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Depression Wenn der Schatten zu ihm kommt, und sein Herz anfängt zu frösteln bis es anschließlich verstummt, vereist und gestorben. Visionen durchziehen seine Gedanken Wie der graue Schleier in der Welt, Sie bringen jene Vorstellungen ins Wanken. Was er für gut und böse hält, Kalt und Leer, Überall totes versengtes Fleisch, imaginär ein Dämonenherr und es kreischt, und windet sich vor schmerzen, als ein Impuls den Kopf erreicht, Sein Verstande kurz vorm Berzen Traurig blickt er an sich herab, vom heraneilenden Geschicke schwer betrübt, ach ging's traumlos,…
letzter Beitrag von 1hit1der, -
Was ist geschehen?
| erstellt von Alter Wein- 4 Kommentare
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Was ist geschehen? Möchte dir erzählen: von Zweifeln, die mich quälen, von Sorgen, die mich drücken, den von mir gefühlten Lücken. Du sitzt neben mir - doch bist du nicht hier. Deine Gedanken ziehen, du möchtest entflieh’n. Hab‘ viele Fragen: was willst du mir sagen? kannst du mich versteh‘n oder willst du geh‘n? Ist deine Liebe vorbei? Bin ich dir einerlei? Bitte sprich doch mit mir heute und hier! 05.12.2018 © alterwein
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
Die Nacht in deinen Augen/Die Sehnsucht in mir
| erstellt von Damon Fry- 4 Kommentare
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Wie ein Schatten begleite ich dich Seit der Stunde deiner Geburt Beobachte dich heimlich Doch ich weiß du fühlst mich Ich weiß du fühlst dieses Kribbeln, mein Kind Wie ein Schatten begleite ich dich Seit der Stunde deiner Geburt Beobachte dich heimlich Doch ich weiß du hörst mich Ich weiß du hörst dieses Flüstern im Wind Keines ihrer Gebete beschützt dich für immer vor dem Vampir Ich bin die Nacht in deinen Augen und du die Sehnsucht in mir Keines ihrer Gebete beschützt dich länger vor dem Tier in dir Ich bin die Nacht in deinen Augen und du die Sehnsucht in mir
letzter Beitrag von Angel, -
feedback jeder art Fremde Seele
| erstellt von Kerstin Mayer- 2 Kommentare
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Fremde Seele Die Nacht ist kalt und voller Sterne, ich fühl mich so allein. Mein Blick schweift weithin in die Ferne, trink wieder zu viel Wein. Ich hab ein Loch in meiner Seele, nur Leere tief in mir. Das Glück, das ich mir manchmal stehle, ist lang schon nicht mehr hier. Ich möcht so gerne etwas fühlen, doch ich bin tot und leer. Ich sitze zwischen allen Stühlen, mir ist das Herz so schwer. Ein fremder Mensch in meinem Spiegel, weiß nicht mehr wer ich bin. Ein kranker Geist mit Brief und Siegel, ein Leben ohne Sinn. © Kerstin Mayer 2021
letzter Beitrag von INDI PASHA, -
SiegVerlust
| erstellt von Marius- 3 Kommentare
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Siegverlust von Marius Winterfeld: Ein tiefes Groll'n durchzieht den Wald Es laut durch Ficht' und Buche schallt Und immer wenn ich mich umdreh' Sind neue Spuren tief im Schnee Ich fühl's ich spür's es hat mich gleich Es will mich zerr'n ins dunkle Reich Man hört die Schritte ganz genau Es hetzt wie ich von Baum zu Baum Nun ras' ich auf die Lichtung zu Ohne Pause, ohne Ruh Und was dort steht ist widerlich Im Spiegelbild seh ich nur mich Ich blick' umher, voll panisch Wut Kann nicht versteh'n was es da tut Denn vor mir steht, im roten Kilt Die Bestie in mei'm Spiegelbild Voll Angst, voll Wut, voll Hass, vor Schmerz R…
letzter Beitrag von Hippolyt, -
Hoffnungslose Liebe
| erstellt von nick- 1 Kommentar
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Einsam wache ich über dich Bewache dich in jeder Minute Deine Sicherheit beruhigt mich Deine Schönheit ist für mich eine wunderschöne Blüte Leider kann ich dich nur beobachten Dabei würd ich dich gerne berühren Und deinen wahren Liebhaber Verachten Und dich sanft in meiner Zärtlichkeit einführen Jede Nacht rieche ich an deinem Halstuch Was ich dir heimlich entnahm Wickle mich dann in mein Sanftes Baumwolltuch Und träume du liegst in meinen Arm Und so träum ich jede Nacht qualvoll von dir Ohne jede Hoffnung, und Schmerz im herzen Und wünschte du wärst hier bei mir Und erleide quälende schmerzen.
letzter Beitrag von rastlose65, -
feedback jeder art Geschlagen
| erstellt von Schmuddelkind- 4 Kommentare
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Verschlagen wacht der Teufel über jeden Herzschlag. Ich schlug mich selbst im Ausschlaggeben, als du meinen Vorschlag ausschlugst. Ich schlug die Zeit tot und dem Tod Zeit aus, der Abzug am Anschlag und gab mich geschlagen. (Aus dem Fundus)
letzter Beitrag von Schmuddelkind, -
Suche Den Blick In die Dämmerung des Nichts gerichtet Versuche ich zu finden Das Lächeln der Hoffnung Vergebens…
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
Krankheit
| erstellt von DavidDichter- 3 Kommentare
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Eine Krankheit, die mich plagt, Stunde um Stunde, Tag um Tag. Ein dunkler Schatten ziert mein Gesicht durch diese Maske dringt kein Licht Nur Wut, Hass und Trauer in Sicht, Freude und Liebe kenn' ich nicht. Ich starre in ein tiefes Loch und stelle die Frage "Leb' ich noch?" Die Antwort ist in der Stille verborgen, übertönt von tausen Sorgen. Die Sonne scheint mir ins Gesicht, doch mein Herz erreicht sie nicht. Ich dachte, als erstes Gedicht in diesem Forum schreibe ich auch das erste Gedicht von mir rein. Es ist zwar ein paar Jahre alt, aber trotz würde ich gerne eure ehrliche Meinung hören.
letzter Beitrag von Onkie IIV, -
Bleib, oh bleibe doch bei mir, ach, wie sehn ich mich nach dir. Wie des Morgens frischen Tau, sehn ich mich nach dir als Frau. Wie des Morgens helle Sonne, ein Erwachen, welche Wonne. Dieser Strahlen schönster Wärme, in deinen Armen ich spürt´s so gerne. Schönres kann ein Tag kaum gewinnen, als ihn an deiner Seite zu beginnen. Wie eine Blume ohne Himmelsduft, wie eine Lerche ohne Gesang und Luft. Wie ein Gewässer ohne Wasser nicht kann, so sehn ich mich nach meinem Mann. Komm, oh komm doch zu mir zurück, ich sehn mich so nach unsrem Lebensglück. Komm zurück und bleib bei mir. Ach, wie sehn ich mich nach dir! So, meine Angst überwunde…
letzter Beitrag von Mary Lou, -
Störfaktor der Symmetrie (Beiwerke der Ästhetik)
| erstellt von Black Raziel- 2 Kommentare
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Störfaktor der Symmetrie -Beiwerke der Ästhetik- Wir streben nach der Perfektion und binden uns zum Zwecke nur, seit Angebinn von Zeit und Raum - Vollkommenheit dicht auf der Spur! Zur Ewigkeit sind wir verdammt und geh'n aus jedem Bindungsspiel in gleichen Zahlen stets hervor, doch ohne Sinn und - oder Ziel. Entsprungen durch ein Missgeschick sind wir der Inbegriff des Fehlers, Störfaktor der Symmetrie und Sklaven eines Teilchenzählers... © by black, 26.04.2009 -------------------------------------- "Schade, dass ich heute um 1 Uhr bereits etwas in die Philosophenrunde geschrieben habe." ------------…
letzter Beitrag von Black Raziel, -
böse männer
| erstellt von angelofthedark- 0 Kommentare
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böse männer zerstörten mich böse männer machten mein leben zu einer ruine wie gehts nur weiter wie ist es schaffbar vergessen? verdrängen? oder doch leben? böse männer mag ich nicht böse männer machen was sie wollen böse männer hass ich sie taten mir weh als ich war noch ganz klein niemand sah mein leid war allein ganz allein böse m änner gehörten zu meiner familie jetzt is alles kaputt und ich habe keine familie mehr die bösen m änner haben alles kaputt gemacht böse männer waren meine verwandten redeten mir ein ich sei ein böses kind ich müsse schweigen also blieb ich stumm erstummte nun bin ich g…
letzter Beitrag von angelofthedark, -
Das tote Herz
| erstellt von muse 208- 3 Kommentare
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Gefangen in der dunklen Nacht, ausgestoßenvom Leben. tragend die schwere Fracht Nichts mehr da zu geben! Verloren in der Gleichgültigkeit, mit Tränen reich bedeckt, zum Schlagen kaum noch Zeit! tief im Inneren versteckt. Gestorben,ohne Freude zu kennen. Angst war ihr einziger Begleiter. Immer nur stolpernd und rennend, mein in der Brust toter Streiter! Liebe Grüße von Muse Leer,der 7.Januar2010
letzter Beitrag von muse 208,
