Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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Der Fährmann
| erstellt von Tamburin- 0 Kommentare
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Der Fährmann Laß dein Boot noch einmal fahren, bring mich über diesen See, du machst das schon seit vielen Jahren, im Sonnenschein und auch bei Schnee. Wenn die Sterne nachts verblassen, hast du das Ruder fest im Griff, nie hast du den Kurs verlassen und auch niemals dieses Schiff. Zur letzten Fahrt bin ich gekommen, will verlassen diese Welt, Abschied habe ich genommen, es gibt nichts mehr, was mich hier hält. Der Fährmann reicht mir seine Hand, sie ist recht kalt, er sagt kein Wort. Das Boot es schwankt im Wellengang, die letzte Reise bringt mich fort. Oh nein, ich werde immer Seekrank....
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Fesselschuhe
| erstellt von Lichtsammlerin- 3 Kommentare
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Es regnet Angst die schweigsamen Jahre atmen vernehmbar wie als ich der Kindheit entfloh namenlos, nur ein Überlebender nach dem Feuer erstickend sprachlos zwischen knirschenden Zähnen kriechendes Grauen die Himmel steigen aus roher Verzweiflung auf in fremde, sündige Nächte wie als meine einarmige Puppe ihr Kleid her gab die Mittel der Folter alltäglich allnächtlich sprach, sprach wortlos der Wahnsinn irre lachend nur eine Puppe Puppe nackt gemacht nur eine Puppe wie ich zwischen knirschenden Zähnen Geständnis ablege im Angstregen trauriger Überlebender kaum den Ruf vernommen: Dies ist nicht das End…
letzter Beitrag von Kirsten, -
Zu früh gegangen
| erstellt von Halbnorweger- 2 Kommentare
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Zu früh gegangen Ach wär ich doch für immer, ein Stern am Firmament, Ein Teil von einem Sternbild, dass da unten jeder kennt, Ich würd am hellsten leuchten, ja das würde ich erstreben, So hättˋ ich noch´n kleinen Funken Anteil an Deinem Leben, Ach könntˋ ich Dich noch einmal, in meine Arme nehmen, ein letztes Mal würd ich Dir meine ganze Wärme geben, Du könntest sie bewahren, und vielleicht in schweren Zeiten, herauslassen - als würde Dich ein Teil von mir begleiten, Ach könnte ich Dein Dasein, noch weiterhin erleben, Dich groß werden zu sehen, dafür würdˋ ich alles geben, von meinem Leben ist mir jedoch leider nichts geblieben, Doch denk …
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feedback jeder art "Heim!"
| erstellt von Dionysos von Enno- 2 Kommentare
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Du, der Licht geblutet hat über meine Wunden Du Gastgeber der blauen Stunden in Deinem Haus will ich sein bemalt vom Lüsterschein Deiner Wintergemmen (und ich warte auf Dich) In Deinem Muster will ich träumen sie singen es in allen Deinen Räumen da steht ein Stuhl: der Raum und dort ein Tisch: die Zeit. Lichterschaum: der Geist und in dem alten Garten blüht Dein jüngster Baum mit seinen Früchten: Wahrheit, Klarheit, Mitleid In Deinen Räumen will ich sein still wie ein Stein ich warte dort auf Dich -äonenlang- und irgendwann poltert es und Du trittst ein und schaust mich an …
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
textarbeit erwünscht Gefangen in einer Maskenwelt
| erstellt von Ava- 0 Kommentare
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Gefangen zwischen Masken. Trage beide ihrer Lasten, In zwei Dimensionen ist das hilflose Ich gefangen. Ich setz die Maske auf, mein introvertiertes Ich verhält sich mutig, hat aber so Angst. Du warst nett, Ich sag was Gemeines aus Angst dich reinzulassen, du lächelst. Verstehst du, dass ich ein verlorenes, verlogenes Kleinkind bin? Du schreibst mir. Wochenlang. Immer weniger bang Ich schreib dir, wie sehr ich dich brauch, weil ich es auch tu, ich wäre Nichts ohne ein du. Ich will bunt leben, lila Fingernägel, einen Mann finden und lieben. Gefangen zwischen Masken, Trage beide ihrer Lasten.
letzter Beitrag von Ava, -
Nebelwarm
| erstellt von Sternwanderer- 3 Kommentare
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Nebelwarm Ich laufe in den Nebel kann die Welt nicht mehr sehen. Hilflos such' ich den Schlitz im Vorhang dicht ist er gewebt. Angst steigt auf fieberheiß rast das Blut den Körper und niederzwingend ist das Herzklopfen. Die Hände ausgestreckt klamm vom Angstschweiß lahm vom Tasten an der Nebelwand. Und da - eine warme Umarmung hält mich fest. © Sternwanderer
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feedback jeder art Se murió Juana
| erstellt von Carlos- 8 Kommentare
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sagte meine Mutter Juana ist gestorben Auf Spanisch klingt es persönlicher Sie hatte ein schwarzes Kleid angezogen Juana konnte die Zukunft voraussagen und Kinder von dem bösen Blick heilen Auf halber Treppe wartete meine Mutter auf uns Es war schon dunkel sie muss eine Laterne bei sich gehabt haben Mein Vater und ich kamen zurück aus der Stadt Sahen von weitem Mutter auf der freien Treppe stehen sie trug ein schwarzes Kleid Am nächsten Tag sah ich den dunklen Sarg…
letzter Beitrag von Lucia Korn, -
Mir träumte jüngst ein schöner Traum : Ich aß von dem verbot `nen Baum; da sah ich, dass zum Licht sich stellte ein Schatten , der bis dahin fehlte . Es ward die Dunkelheit geboren und ich ging an den Tod verloren . Nun erst fühlt`s Leben .was es ist , nachdem es sich am Tode mißt ; nachdem des Hasses Frucht ich aß , ich erst der Liebe recht ermaß, vermochte auch die Schönheit kennen, als ich die Häßlichkeit konnte nennen. So war auch dort kein Paradies das nur die Herrlichkeit verhieß , Es könnt die Hölle nimmer sein mit aller Not für sich allein. Um eines zu haben muss das andere sein , um in Wonne zu leben , bedarf …
letzter Beitrag von frecherDAX, -
Jenseits der Blicke
| erstellt von Black Raziel- 3 Kommentare
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Jenseits der Blicke Es ist nicht immer alles weiß, manchmal ist es schwarz in mir. Nicht immer gibt es einen Kreis, wenn ich ein Stück von mir verlier'. Dann heilt die Zeit nicht meinen Schmerz, sondern treibt in die Einsamkeit, wie ein still weggesperrtes Herz, das ewig zugeschlossen bleibt. Weit ab vom weißen Tageslicht bestimmt tiefstes Schwarz mein Leben, doch dafür reicht es manchmal nicht und möcht' es für die Freiheit geben. Doch am Tag sieht man mir nicht an, was ich Jenseits der Blicke leide. So tue ich, was ich nur kann, indem ich mich in Trauer kleide.
letzter Beitrag von Black Raziel, -
Suche Den Blick In die Dämmerung des Nichts gerichtet Versuche ich zu finden Das Lächeln der Hoffnung Vergebens…
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
feedback jeder art Gegenwärtiges - Trauer
| erstellt von Lichtsammlerin- 7 Kommentare
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Der Himmel trägt Trauer Farbe deines Herzens die Jahre ein Schauer gezeichnet in Schmerzen deine Haut ist dünn geworden die Mauern leicht zu durchbrechen Gedanken schwer von den Sorgen damals gabst du ein Versprechen - jetzt stößt du jeden von dir du wolltest kalt und unverletzlich sein wehrtest Hände ab und hier blieb Schutz ein Traum und Sicherheit Schein jetzt will die Taubheit kaum mehr weichen du willst aus der Starre erwachen doch weißt nicht wie und wird es reichen und auch wo findest du dein Lachen die Welt ist eine schwere Last du kannst sie nicht mehr tragen s…
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
Bruderherz
| erstellt von Wolkenwolf- 2 Kommentare
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Du... Warst mir ein Bruder, ganz und gar Wenngleich mein Blut nicht deines war Ich wollte dich mit Stolz erfüllen Mich mit deinem Glanz umhüllen. Zweifel jagen mich ums Jahr Es war dein Lächeln immerdar Welches mir die Kräfte gab Zu nehmen auch den nächsten Tag Ich hasse dich, mein Bruderherz Und liebe dich mit tiefem Schmerz Du glaubtest stets, mich zu verstehen Hast mich mit blindem Aug gesehen Was gäb ich um ein letztes Wort In meinem Herzen lebst du fort Als König, Guru, Gitarrist Weil du mir wie ein Bruder bist...
letzter Beitrag von Wolkenwolf, -
Eins meiner bescheidenen Werke
| erstellt von Silvia- 4 Kommentare
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Ich hoffe, dass ich es hier richtig platziert habe. Du bist wichtig Du bist ein Mensch mit Herz und Verstand, hast dein Leben fest in der Hand. Viele Träume zierten einst deinen Weg, doch für manchen Wunsch war es leider zu spät. Du bist gestolpert, hast Kummer gespürt, ließt dich fehlleiten und wurdest verführt. Menschen schenktest du dein volles Vertrauen und auf die große Liebe wolltest du bauen. Enttäuscht vom Leben fragtest du nach dem Sinn und gabst dich falschen Vorstellungen hin. Andere Menschen waren dir plötzlich wichtig, Anerkennung und Ruhm machten dich süchtig. Bis du erkannt hast was wirklich zählt, wa…
letzter Beitrag von Silvia, -
feedback jeder art Maskentanz
| erstellt von Ava- 1 Kommentar
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Ich zieh mich aus, Berühre deine Lippe so zärtlich, Doch meine Maske bleibt drauf, Würdest es nicht lieben dieses richtige Ich. Kann es ja nicht mal selbst.
letzter Beitrag von SalSeda, -
feedback jeder art 13
| erstellt von Joshua Coan- 2 Kommentare
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13 Ich hoffe auf kein Wiedersehen Nicht ohne Grund will ich vergessen Ich geh schon mal vor Ohne Gepäck, ohne Schuh Ohne Sorgenlast Denn alles was ich sah Wird mir irgendwann folgen Das Gedächtnis ist ein schwerer Brocken Erinnerung trägt Kerben im Stein Kreuze, Striche, abgezählte Tage Niemals geschah etwas Bald geschieht alles Und endgültig Es war ein Versuch, mehr nicht Keiner auf dem ich mit dem Finger zeige Niemand der Antworten braucht Auf Fragen die ich nicht zu stellen wage Was bleibt, sind eure Gedanken Und die Asche meiner Knochen In des Windes Hand De…
letzter Beitrag von Carlos, -
Die Nacht in deinen Augen/Die Sehnsucht in mir
| erstellt von Damon Fry- 4 Kommentare
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Wie ein Schatten begleite ich dich Seit der Stunde deiner Geburt Beobachte dich heimlich Doch ich weiß du fühlst mich Ich weiß du fühlst dieses Kribbeln, mein Kind Wie ein Schatten begleite ich dich Seit der Stunde deiner Geburt Beobachte dich heimlich Doch ich weiß du hörst mich Ich weiß du hörst dieses Flüstern im Wind Keines ihrer Gebete beschützt dich für immer vor dem Vampir Ich bin die Nacht in deinen Augen und du die Sehnsucht in mir Keines ihrer Gebete beschützt dich länger vor dem Tier in dir Ich bin die Nacht in deinen Augen und du die Sehnsucht in mir
letzter Beitrag von Angel, -
Schneeflockentränen
| erstellt von ASARJA- 2 Kommentare
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Schneeflockentränen Schneeflocken fallen leis' und sacht fallen durch die bitterdunkle Nacht. Sie fallen nieder auf mein Gesicht und schon bald ihr Sein verlischt. Sie rinnen rollen tränengleich mir mein Gesicht herab, dass glänzend schmelzend ihr Tod mir Tränen gab. Tränen die ich nie geweint trotz allem Schmerz und doch, ich fühl' den kalten Dolch in meinem Herz. Die Schneetränen rollen kaltnass über meine Haut, eiseskalt und mir doch so süß vertraut. Noch immer fallen die Flocken glitzerndschön hernieder. Und ich flüster: "Liebster(,) Schmerz, ich komme wieder." © ASARJA (gewidmet M.J.)
letzter Beitrag von ASARJA, -
Der Farmer
| erstellt von Dirmiz- 1 Kommentar
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Der Farmer war sehr traurig... Am heutigen Tag genoss er nicht die Aussicht. Alles Land erschien ihm so fremd... Seltsam wenn man sich heute im Spiegel erkennt... Was macht er hier? Das fragt er sich.. Das dunkle Licht aus seinem Bad.. Es schlich in seinen Augen den ganzen Tag. Abends dann im Bad vor demselben Licht War er das da draussen? Fragte er sich als er über sein Gesicht strich.. Das Bad das Licht.. Ihm wurde bewusst Ohne Seele war seine Arbeit ein großer Verlust. Aber war seine Arbeit seine Seele? wer war dieser Mann? Kein Wort verließ seine Kehle.. Er nahm einen weiteren Blick in den Spiegel.. Hatte Gott ver…
letzter Beitrag von Dirmiz, -
Verloren im Wind
| erstellt von Dayzed- 3 Kommentare
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Verloren im Wind Er denkt nach, verliert sich im Wind. Die Gedanken Kreisen, ist ein verlor'nes Kind. Er sieht den Abgrund, das Ende ist nah' - nicht sein's, nicht um zu Fallen ist er da. Die Freundin zu quälen ist seine Pflicht. Er sagt es ihr: "Ich liebe dich nicht." Sie fällt, er wendet sich ab. Schreiende Stille das Tal hinab. Sein Herz, einst groß und schwer, nun ist es schwarz und kalt und leer. Sie ging damals fort, sein Herz nahm sie mit. Lies ihn allein, verhallen, ihr letzter Schritt. Er denkt nach, verliert sich im Wind. Die Erinnerung quält, ist ein einsames Kind. Er sieht den Weg - so einsam und leer. Er folgt ihm ent…
letzter Beitrag von Dayzed, -
Irgendwo Der Klassenleiter aus Interesse Fragt in den Raum der Oberstufe „Bevor ich eu're Leistung messe: Was wollt ihr später einmal werden?“ Die Schüler brüllen durcheinander Das Wort „Pilot“ fliegt durch den Raum Als Börsenmakler, Firmengründer Ein jeder hat den Zukunftstraum Im Mittelgang sitzt bleich ein Junge Der geht fast unter in der Herde. Ihm wächst ein Krebs in Hals und Lunge Er sagt: „Gesund“ und blickt zur Erde. "Das check' ich nicht", rief's aus der Ecke Und irgendwo, da furzte einer.
letzter Beitrag von Yue, -
Stück für Stück (Schatten alter Tage)
| erstellt von Black Raziel- 4 Kommentare
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Stück für Stück -Schatten alter Tage- Meilen entfernt schien der Abgrund, vor gar nicht all zu langer Zeit. Doch naht mir meine letzte Stund', entsprungen aus der Dunkelheit. Mit dem Rücken zur kahlen Wand blicke ich zu meinen Füßen. Es bröckelt mir das letzte Land, um den freien Fall zu grüßen. by Black Raziel 26.01.09 Verweise: Tautauierung (Horror Vacui) Bei Verweisen in Kommentare anderer werde ich mich bemühen, diese stets dieser Liste beizufügen.
letzter Beitrag von mystic, -
feedback jeder art Ich liege vor dir
| erstellt von Sonnenuntergang- 7 Kommentare
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Ich liege vor dir Siehst du wie mein Brustkorb auf geht, reißt.. Gedanken, Gefühle zu sehen sind Bloßgestellt In Teilchen des Erlebten Die Wunden des Gequälten.. Was denkst du, sag mir... Nein, ich will nur erzählen Und zeige es dir Blut, Schmerz, Leid Erlöschte Hoffnung... Für Träume zu spät, Trost dass auch Leid vergeht Lebensfreude, Weil es ein Ende gibt Ziel? Erlösung pur, Weil mich Gott doch liebt
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
Buch
| erstellt von Leererraum- 2 Kommentare
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Ein weißes Tuch, deine Haut. Zu lesen wie ein Buch. Seite für Seite entreiße ich aus deinem Leib! will sehen was zwischen den Zeilen steht. Aber ich kann dich nicht lesen. Du zartes Wesen, bist doch nur aus weißem Papier. Ich verbrenne deine Blätter! Lösche deine Zeilen! Du gehörst nicht mir... Ich zerkratze jeden deiner Buchstaben bis dein Name nicht mehr ist
letzter Beitrag von Leererraum, -
Anklage
| erstellt von Kleine Bärin- 1 Kommentar
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Du hast mich mit Worten verführt, dann meine Seele gefangen. Du hast Gefühle rauschen lassen und der Brandung Spiel genossen. Du hast bewusst die Grenzen erweitert, die Berge der Sehnsucht erklommen. Du hast der Liebe Vertrauen gefordert, ihre Ewigkeit und Allmacht beschworen, doch als Du alles erreichtest bei mir, da wurde Dir plötzlich alles zuviel: Welch kaltes, respektloses Liebesspiel!
letzter Beitrag von Richard von Lenzano, -
feedback jeder art Epigramm III: Die Träne
| erstellt von Cheti- 1 Kommentar
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Träne, erinnere mich an das Schicksal, das jede Sekunde mir die Lippen vereist! Hör wie die Hoffnung zerspringt! Keiner vermisst die traurigen Blicke des leidenden Mannes: Schließt sich nur einmal das Lid, so geht es nie wieder auf…
letzter Beitrag von Cheti, -
Kind des Sonnenscheins
| erstellt von SunnySunshine- 1 Kommentar
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Kind des Sonnenscheins Wo bist du geblieben? Schwarze Nacht um dich herum Hat alles Licht vertrieben! Wie ein Puzzleteil bist du vom Tisch gefallen Ins Dunkle, weit entfernt, getrennt von sonst noch allen! Einsam im Dunklen liegst du dort An diesem seelenlosen Ort! Kein Funken Hoffnung, Licht erstickt Wirst in der Einsamkeit verrückt! Dein Herz so kalt, die hohe Mauer Höher als je zuvor und nun von Dauer! Die Finsternis erstickt, die Liebe hohl Dein Herz schlägt nicht mehr wie zum Wohl! Unter dem Tisch, an dem einst die Liebe gesessen Nun von Liebe, Hoffnung und Glauben vergessen! Erstickt dich von innen, nimmt dir den …
letzter Beitrag von SunnySunshine, -
Vergebung? - Verleumdung. - Verachtung!
| erstellt von never-known- 4 Kommentare
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Hallo, mein Name ist Jenny, ich bin 16 Jahre alt und versuche mich seit einiger Zeit daran Gedichte zu schreiben. Jetzt wollte ich einige meiner ersten hier einstellen um mir die Meinung anderer darüber einzuholen und zu schauen ob sie überhaupt etwas taugen. Also falls euch irgendetwas dazu einfällt würde es mich freuen wenn ihr mir schreiben würdet... Der Schneesturm überm' Felde zieht weiter in mein Herz; Dort schauert's mich, dort trauer ich. Das Leid hat mich erwählt In wind'gen Böen, kalt und hart stehst du in schwarzem Angesicht. Die Knie weich, der Kopf so leer; Ich spürte wie das Herz mir bricht. Du, den ich liebte, den ich schät…
letzter Beitrag von never-known, -
feedback jeder art Seelenriss
| erstellt von Lightning- 7 Kommentare
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Seelenriss Glückliche Worte zerfallen im Meer der trauernden Orte. Ich dachte, ich wär, doch schwindet mein Sein im innersten Leer. Das Ich, es wird klein, sucht äußeren Halt, gefühlt nur allein. Jung außen, doch alt, die zerrende Seele zerreißt.
letzter Beitrag von Rhoberta, -
feedback jeder art Tot sein im Moor
| erstellt von Stavanger- 13 Kommentare
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Lautlos schlich der neunmaltote Namenlose durch das Moor, wo es Nacht zu werden drohte und ein Tag sein Licht verlor. Zwischen Monden und Planeten, als ein flüsternder Gesang, hörst du Kinderstimmen beten um ein Lob und Neuanfang. Spürst du Luftzug an der Kehle und den Pulsschlag einer Zeit? Ein Beklemmen in der Seele, Seufzen, Klagen, Ewigkeit? Dann wird niemand an dich denken und ein Mensch hört auf zu sein. Lautlos schlich der zehnmaltote Namenlose durch das Moor, wo es Nacht zu werden drohte und die Welt ein Licht verlor. (Der "Namenlose…
letzter Beitrag von Stavanger, -
Ein neuer Tag
| erstellt von Sandy71- 2 Kommentare
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Ein neuer Tag drängt sich herein, langsam und schwer- Nebel gleich ein düsteres Meer. Schaurig und laut die Krähen, weit kann ich noch nicht sehn. Kriechend eisig steigt die Kält. Was dieser frisch geborne Tag- so jung und doch unheimlich- mir auch bringen mag, ich muß ihn überstehn, durch den dichten kalten Nebel, und stetig meinen Weg lang gehn.
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
Depression
| erstellt von dichtalsDichter- 3 Kommentare
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Depression Wenn der Schatten zu ihm kommt, und sein Herz anfängt zu frösteln bis es anschließlich verstummt, vereist und gestorben. Visionen durchziehen seine Gedanken Wie der graue Schleier in der Welt, Sie bringen jene Vorstellungen ins Wanken. Was er für gut und böse hält, Kalt und Leer, Überall totes versengtes Fleisch, imaginär ein Dämonenherr und es kreischt, und windet sich vor schmerzen, als ein Impuls den Kopf erreicht, Sein Verstande kurz vorm Berzen Traurig blickt er an sich herab, vom heraneilenden Geschicke schwer betrübt, ach ging's traumlos,…
letzter Beitrag von 1hit1der, -
Was ist geschehen?
| erstellt von Alter Wein- 4 Kommentare
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Was ist geschehen? Möchte dir erzählen: von Zweifeln, die mich quälen, von Sorgen, die mich drücken, den von mir gefühlten Lücken. Du sitzt neben mir - doch bist du nicht hier. Deine Gedanken ziehen, du möchtest entflieh’n. Hab‘ viele Fragen: was willst du mir sagen? kannst du mich versteh‘n oder willst du geh‘n? Ist deine Liebe vorbei? Bin ich dir einerlei? Bitte sprich doch mit mir heute und hier! 05.12.2018 © alterwein
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
Das tröstende Streicheln
| erstellt von Mondolf- 0 Kommentare
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hmm is mal wieder etwas lang geworden aber ich hoffe es gefällt trotzdem Die Klinge streichelt sanft den Arm, ist es doch nicht lange her, das Blut es läuft, es ist noch warm, doch ich weine längst nicht mehr. Die Gefühle durchzucken mich wie Licht, bin ich so wütend auf mich, will es doch nicht, unser Streit zerreißt mein Herz, tröstet nur der streichelnd’ Schmerz. Mein Geliebter, mein Freund, habe ich es versäumt, will ihn doch aufgeben, möchte doch nur noch dich lieben, endlich mit dir leben, muss nun sein tröstendes Streicheln versiegen. Ein letztes Mal streichelt mein Freund tröstend meinen Arm, ist es mir doch so banal,…
letzter Beitrag von Mondolf, -
gefiedertes herz
| erstellt von Perry- 7 Kommentare
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gefiedertes herz stille lastet auf dem land, lässt bäche bleiche adern sein. frösteln formt gänsehaut. worte vernebelte sprechwolken. mit vollen händen türmt wind schnee auf die dächer. wurfgeschossig versuchen wir lawinen abgehen zu lassen. die rauchsäulen der kamine scheinen den himmel zu stützen, dazu klingt das säuseln des sturms wie höhnisches gelächter. selbst der wetterhahn stimmt dem raunen verstorbener zu, die uns zischraschelnd ins glitzernde locken wollen. doch das kleid der windbraut ist löchrig und man kann das gewürm in ihrem gefiederten herzen sehen.
letzter Beitrag von Perry, -
Erwachen Seelenlose Fensterflut Blickt klaffend leere Straßen an, im Dunkel, das die Nacht ersann, schimmert schwache Lampenglut. Leise bluten Rinnsteinseiten, eitern in das dumpfe Schwarz. Klebrig glänzt das Asphaltharz, dunstet in die kalten Weiten. Einsam huschend Wandersmann duckt sich an kalte Backsteinwand, im frühen Rot am Städterand. Kündigt so den Morgen an. N.J.B. 25.03.2009 entstanden im Zuge einer Anthologieteilnahme. mfg Torsul
letzter Beitrag von Knigg3, -
Bipolare Schizophrenie
| erstellt von Black Raziel- 4 Kommentare
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Ich kenne einen kleinen Wicht, verloren, ohne Zuversicht. Und alles, was ihn noch antreibt, ist das, was diese Zeilen schreibt. Nur, keiner kann die Wahrheit sehn, um nicht zu sagen Schizophren, gestört, polar, in zwei geteilt, auf ewig krank und ungeheilt. In seiner letzten guten Nacht, war er vielleicht noch um die Acht. Wie soll er denn auch schlafen gehn, wenn Reize sich im Kopf verdrehn? Aus Silhouetten an der Wand, wird nachts ein Wesen, wutentbrannt. Der arme Junge, er schweigt still, nur weil er überleben will. Des Tages ist es auch nicht leicht, wenn Zweifel, Frust, zum Auge reicht, als Bäche salzig sich ergießen …
letzter Beitrag von Black Raziel, -
Krankheit
| erstellt von DavidDichter- 3 Kommentare
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Eine Krankheit, die mich plagt, Stunde um Stunde, Tag um Tag. Ein dunkler Schatten ziert mein Gesicht durch diese Maske dringt kein Licht Nur Wut, Hass und Trauer in Sicht, Freude und Liebe kenn' ich nicht. Ich starre in ein tiefes Loch und stelle die Frage "Leb' ich noch?" Die Antwort ist in der Stille verborgen, übertönt von tausen Sorgen. Die Sonne scheint mir ins Gesicht, doch mein Herz erreicht sie nicht. Ich dachte, als erstes Gedicht in diesem Forum schreibe ich auch das erste Gedicht von mir rein. Es ist zwar ein paar Jahre alt, aber trotz würde ich gerne eure ehrliche Meinung hören.
letzter Beitrag von Onkie IIV, -
Die Frau mit dem Pinsel
| erstellt von Seraphim- 1 Kommentar
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Die Frau, noch nicht mal 21 im Keller eingesperrt. Weil es Soldaten im Wege stand, Sie hat ihnen den Weg verwehrt. Mutig und doch noch so dumm, sie sperren sie dafür ein. Als Bluter kann schon der erste Schlag für die der letzte sein. Asylrecht wurde ihr gewährt sie flieht nach Deutschland. "Frei" soll auf ihrem Grabstein stehen, doch seht her, was tun sich Menschen an? Menschen und die Sprache fremd, Einsam in diesem fremden Land Hoffnung stirbt zuletzt, denkst sie, Die Frau mit dem Pinsel in der Hand. Zitternd steht sie auf der Straße, sie weiß nicht mehr wohin. Gleichzeitig mit der Angst vor Qual verlor ihr Leben seinen Sin…
letzter Beitrag von Torsul, -
Tränentau
| erstellt von Black Raziel- 3 Kommentare
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Tränentau -- Bleib' die Nacht in meinen Armen, dich der Seele zu erbarmen, noch bevor im Morgengrauen meine ersten Tränen tauen, sich im seichten Bach ergießen und ins Meer hinfort verfließen. Bleibe eine Nacht noch liegen, um ein letztes Mal zu lieben, noch bevor der Tod auf Flügeln kommt - mein Schicksal zu besiegeln, und mit seinen Schellen - Ketten auf den Meeresgrund zu betten. © by black, 29.04.2009 -------------------------------------- "Mal dies, mal das... john is wayne" -------------------------------------- Verweise: Sternenschiff (Beiwerke der Ästhetik) Bei Verweise…
letzter Beitrag von Black Raziel, -
Treue und Wahrhaftigkeit
| erstellt von Mike S- 3 Kommentare
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Treue und Wahrhaftigkeit Wenn die Sonne sich mit ihren kraftvollen Strahlen am Horizont emporzieht und sich mit ihrem grellen Licht daran macht, die Mondin zu vertreiben, schließe ich meine Augen, nicht zu sehen, was mir ein Gott riet, das ich nicht sehen solle. Und wenn der erwachende Tag sein blaues Tuch am Himmel aufspannt und sich mit schneeweißen Wolken daran macht, auch die letzten Sterne zu verdecken, schließe ich meine Augen, zu sehen, was mir ein Gott riet, das ich sehen solle. Und wenn dann nicht Treue noch Wahrhaftigkeit mir gestatten, mein Lebensmosaik zu beenden, falle ich unvollkommen in immerwährenden Schlaf. © Mike…
letzter Beitrag von Mike S, -
Die Ballade von Billy und Bob
| erstellt von Yue- 3 Kommentare
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Billy liegt in seinem Blut Schwer verletzt und ohne Mut Kann den Revolver nicht mehr heben Rot fließt aus ihm das junge Leben Der Verstand auch schon benommen Wie konnte es nur so weit kommen? Als er ihn spürt den nahen Tod Wird`s ihm bewusst in seiner Not Wär`er doch auf der Ranch geblieben Bei seinen Eltern die ihn lieben Doch es zog ihn in die Welt Weg von der Arbeit auf dem Feld Mit großen Träumen und Pistolen Hat er sich von der Farm gestohlen Schnell war er bald fast wie ein Blitz Ein hübscher Bursche mit viel Witz Bei den Männern die dann kamen Macht sich Billy einen Namen Die Korken und Pistolen krachen Schießt all…
letzter Beitrag von Yue, -
Guten Abend zusammen! Diese Worte haben sich bei mir den Tag über eingestanzt und geformt. Es macht für mich Sinn und hoffe, Ihr versteht den Hintergrund auch. Veilchen Mit Veilchen bedecktest du meinen Körper so manche Zeit um an folgenden Tagen Rosen voller Mitleid mir anzutragen. Die Blütenblätter mögen verwehen, aber die Narben bleiben bestehen. 26.02.09 Gruß! mystic
letzter Beitrag von mystic, -
feedback jeder art Geschlagen
| erstellt von Schmuddelkind- 4 Kommentare
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Verschlagen wacht der Teufel über jeden Herzschlag. Ich schlug mich selbst im Ausschlaggeben, als du meinen Vorschlag ausschlugst. Ich schlug die Zeit tot und dem Tod Zeit aus, der Abzug am Anschlag und gab mich geschlagen. (Aus dem Fundus)
letzter Beitrag von Schmuddelkind, -
feedback jeder art ......los
| erstellt von Rhoberta- 7 Kommentare
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Träume winden sich in den feuchten Laken der trostlosen Nacht rastlose Gedankenfetzen hängen an geschlossenen Fenstern und das klopfende Herz der Verzagten prallt gegen die Mauern schwer vom Blei der Fragen wälzen sich ruhelos die Schlaflosen
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
Geh endlich weg von mir, ich will dich nicht sehen. Ich will nichts von dir. Darum sollst du gehen. Ich will endlich Ruhe, die kriege ich nur in meiner Truhe. Meine spezielle Kur. Ich bin allein und denke an dich. Ich bin nur sein, doch denk ich an mich. Ich komme jetzt raus, du wartest auf mich. Wir sind nun im Haus und ich küsse dich.
letzter Beitrag von Angel, -
feedback jeder art Fremd bin ich mir geworden
| erstellt von Teddybär- 14 Kommentare
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Fremd bin ich mir geworden Fremd bin ich mir geworden. Ich geh nicht mehr aus und kleide mich notdürftig mit einer Jogginghose und T-Shirt. Dann lunger ich am Küchentisch, blase kleine Wölkchen in die Luft und trinke schwarzen Kaffee. Der anstrengende Alltag eines Rentners, der jedes Zeitgefühl verloren hat und vom Alter angezählt in den Seilen hängt. Jeder Widerstand gegen das Unvermeidliche ist gebrochen, von mir aus könnte ruhig der Himmel über mir einstürzen. Und er tut es auch, an deinem Todestag und an unserem Hochzeitstag. Da verlasse ich das Bett nicht mehr und verschanze mich im Rest von Selbstmitleid. © Herbert Kaiser
letzter Beitrag von Wolfgang, -
Bleib, oh bleibe doch bei mir, ach, wie sehn ich mich nach dir. Wie des Morgens frischen Tau, sehn ich mich nach dir als Frau. Wie des Morgens helle Sonne, ein Erwachen, welche Wonne. Dieser Strahlen schönster Wärme, in deinen Armen ich spürt´s so gerne. Schönres kann ein Tag kaum gewinnen, als ihn an deiner Seite zu beginnen. Wie eine Blume ohne Himmelsduft, wie eine Lerche ohne Gesang und Luft. Wie ein Gewässer ohne Wasser nicht kann, so sehn ich mich nach meinem Mann. Komm, oh komm doch zu mir zurück, ich sehn mich so nach unsrem Lebensglück. Komm zurück und bleib bei mir. Ach, wie sehn ich mich nach dir! So, meine Angst überwunde…
letzter Beitrag von Mary Lou, -
feedback jeder art hinter verschlossenen Türen
| erstellt von Margarete- 4 Kommentare
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ein kind, es ist so einsam und allein der mond nur scheint zum fenster rein wie jeden abend wird er vor ihr stehn keiner sieht,was mit ihr wird geschehn oft kommt es auch in ihren sinn lieber gott, nimm mich zu dir hin es ist auf dieser welt nicht schön drum würd ich gerne zu dir gehn eines nachts, im mondenschein steht auf der brücke, sie allein schaut in die fluten unverwandt ein püppchen fest in ihrer hand ................. der fluß zieht weiter still dahin mit püppchen und zerbrochnem herz darin
letzter Beitrag von Margarete, -
feedback jeder art Es wird Nacht
| erstellt von Cheti- 1 Follower
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eigenes Bild Es wird Nacht Es wird Nacht und lila-orange Wolken ziehen am Himmel, werfen ihre Schatten auf den Boden, auf das matte Grün des blassgefrorenen Grases, spiegeln sich in den Wellen des Teiches am Zwinger, die die Lichter der Stadt tanzen lassen. Doch die Schatten sind grau, trüb und grau wie die kalten Fundamente der Häuser, trüb und grau wie die Pflastersteine, über die der Wind vertrocknete Blätter schleift. Wie lieblich er doch in den Büschen raschelt, die quakenden Enten zum Wasser entführt – weg von den letzten Hagebutten mit ihrer Morgenröte, denn es wird Nacht mit jeder Sekunde. Verschwiegen ziehen die W…
letzter Beitrag von Cheti, -
Severin
| erstellt von HankWritten- 1 Kommentar
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von einem Tag zum nächsten gehört diese Stunde zu deiner letzten verlassen willst du alle spuckst Blut und Galle zerissen wie ein Blatt Papier bist du nun fern von hier den Raben hast du selbst beschworen den Kampf hat die Vernunft verloren nun bist du frei ich bin nicht dabei
letzter Beitrag von Perry,
