Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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Erst einmal hallo Ich wurde von einem anderen User auf das Forum aufmerksam gemacht,und demnächst (nicht alle auf einmal) gibt es mal ältere Werke von mir. Dunkelheit empfängt mich. Ich bin allein. Keinerlei Schatten. Die Dunkelheit kriecht in mich rein. Ich fühle sie, aber sehe ein Licht. Ein Licht am Ende des Tunnels. Ist dies das Ende? Ich werde hineingezogen. Ich komme raus und erblicke mich selbst auf dem OP-Tisch. Ich gehe weiter zu einem Tor. Es ist versperrt. Es ist noch nicht so weit. Ich komme zurück und wache auf. Ich sehe die Besorgnis.
letzter Beitrag von frecherDAX, -
Das alte Lied
| erstellt von Black Raziel- 4 Kommentare
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Das alte Lied -Der 7. August- Die Geige spielt ihr altes Lied, auch wenn man's heute nicht mehr hört. Und die, die zu den Noten riet, bleibt davon gänzlich unbetört. Ein ganzes Jahr ist es nun her, dass dieses erste Lied erklang und seitdem ohne Wiederkehr, noch tiefer in dein Herz vordrang. Erinnerst du dich denn daran, wie ich mit jenem Liedchen kam, das mir dein Herz im Sturm gewann und kurz darauf mein Leben nahm? Doch heute ist noch nicht der Tag, an dem sich alles wandeln mag. Vielleicht vergeht ein weit'res Jahr, bis wieder wird, was einmal war. Nur bitte sei heut' Nacht ganz still, für jenes Lied, das ewig de…
letzter Beitrag von muse 208, -
Gedankensplitter 1
| erstellt von Alter Wein- 5 Kommentare
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Wo sind denn die Frauen hin, wo sind SIE geblieben? Worin besteht der Frage Sinn? weil Männer gerne sieben und Ausschau halten nach der Jugend, sie oft die ECHTEN übersehen, sich nicht scheren um die Tugend, und lassen SIE im Regen stehen. © alterwein
letzter Beitrag von Alter Wein, -
Ohne Gott
| erstellt von JimPfeffer- 1 Kommentar
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Ein Schiffbruch ist es hier zu sein, betrüblich, es mit dir zu sein. Es reicht nicht von dir zu träumen, genügt nicht dem Weg zu folgen. Deine Gespenster auf Erden predigen Unheil und Verderben. Im Warten gleitest du dahin wo die funkelnden Sterne sind. Traust keinem deiner Menschen mehr. Tage voll Angst und totenschwer, gefangen im Glaubenskampf stummes Gebet, im Überlebenskrampf. Menschen Vision, Menschen Magie erreichen sie deine Schöpfung nie, Tapfer ist an sie zu glauben die Hoffnung auf ihr zu bauen. Die Prediger der Menschen Worte kreuzigen die Zehn Gebote, tragen mit Stolz deinen Namen durch blutbesudelte Straßen …
letzter Beitrag von JimPfeffer, -
Yesterday Ein sanfter Regenschauer Glänzende Perle Am Rosenstock entlang Fallen etwa Tränen aus den bleichen Wolken? Verzerrte Farben Scheint wirklich die Sonne am Himmel? Die Welt Verliert sich in der Abenddämmerung Scheint nur der Mond Doch morgen… Wird man auch das Gestern vergessen haben Ja! Auf ein Neues. Zur Zeit habe ich so manches im Kopf. Auch bei diesem weiß ich noch nicht, ob ich noch etwas dran ändern sollte. Sagt mir bitte eure Meinungen. Danke. Aichi
letzter Beitrag von Aichi, -
Gefühl oder Zustand sehe den Unterschied, fühle den Schmerz, In Gedanken nirgendwo Zum reden niemanden zum streiten alle nie aufgeben träum weiter! Das Leben wird grau die Augen müde die Hoffnung erscheint sinnlos,unnötig Dann kommt die Flucht in eine Scheinwelt warum auch nicht wer hält dich auf? Wer ist da? Der Moment des Aufgebens der Zeitpunkt der Änderung innerlich Tod äußerlich das falsche Grinsen wiederspiegelnd den Zynismus des Lebens Neue Menschen, neuer Schmerz alte Menschen, alter Schmerz doch am Ende bleibt die Sehnsucht auf ein richtiges Lachen einen Moment der Freude. ^Mein erstes G…
letzter Beitrag von Empty, -
Marionette 3.Akt
| erstellt von Yue- 4 Kommentare
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Weiter geht es nun mit dem Lied der Marionette, dessen andere Akte ich hier noch einmal verlinke. Marionette Marionette 2. Akt 3.Akt Traurig ist nun uns're Puppe Ihrem Erbauer war sie schnuppe Noch eine Möglichkeit sie sieht Den Mann der ihre Fäden zieht Junger Spund die Hände flink Sicher spürt er ihren Wink Dann am Abend ist's soweit Hört ihn kommen liegt bereit Harten Schrittes tritt er ein Zerrt vom Haken sie gemein Schön schlägt um in Hysterie Jäh bricht ihr die Phantasie Immer fort im Kreis herum Tanzt wirbelnd sie für's Publikum In letzter Drehung ihrer Fädchen Sieht sie dieses kleine Mädchen Fällt …
letzter Beitrag von Yue, -
feedback jeder art zukunftsaussichten
| erstellt von nadir- 5 Kommentare
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schneewehe. atem zu herzhaut. pro metapher schnitte ins logbuch. dialoge auf löschpapier
letzter Beitrag von nadir, -
[Elfchen] Du
| erstellt von Psychosadistic- 4 Kommentare
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Du Du Hältst mich In meiner Illusion Vergessen all die Marter Liebe
letzter Beitrag von Psychosadistic, -
Escape 2018
| erstellt von lyriklebt2014- 2 Kommentare
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Escape 2018 Du warst mein Leuchtturm auf der See, die Frische nach dem Sommer. Mein Herz wird schwer, wenn ich dich seh‘ Es geht viel-leicht. Du bist so weit entfernt von mir, du gibst mir so viel Kraft. Die Zeiten sind so dunkel hier, ich kenn den Weg. Ich möcht‘ dich wieder lächeln sehn, dein Lächeln spendet Glück. Hand in Hand zusammenstehn Wir können nicht.
letzter Beitrag von lyriklebt2014, -
Todessehnsucht
| erstellt von Kydrian- 6 Kommentare
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Vorwort: Dieses Gedicht entstand im Jahre 2011. In diesem Jahr ging es mir unglaublich schlecht. Die Arbeit und mein Privatleben erschlugen mich, es gab viele Probleme, an den meisten wie ich heute weiß war ich selber Schuld. Am Ende stand eine Behandlung, ich ging in Therapie. Ja ich weiß, das Gedicht ist nicht gut geschrieben, es zeigt aber meine Gefühle die ich damals hatte, daher darf man sich hier auch ganz offen äußern, aber ändern werde ich es nicht. Es ist was es ist. Eine Mahnung an mich selbst, mich nie wieder durch Menschen und Arbeit so tief runter reißen zu lassen. Und eine Bitte an alle Leser, ich verbitte mir hier dumme Kommentare oder Witze…
letzter Beitrag von Kydrian, -
Michael Jackson ist tot, es wird nie einen zweiten geben
| erstellt von Shinta- 6 Kommentare
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Die schrieb ich aus trauer über den tod von dem wohl besten Entertainer und Künstler aller Zeiten - Michael Jackson Heal the World 26.6.2009 Zu beginn Ein normaler Tag ich komme um 7:10uhr bei der Arbeit an Antenne Bayern läuft wie immer im Radio doch was muss ich plötzlich hören, eine Nachricht so erschütternd und grausam sie schaffte es mit einem Streich mir den Tag zu zerstören. Michael Jackson ist tot sagten sie und ich konnte es einfach nicht glauben, ich ging zu meinem Kollegen der die Zeitung las und dann sah ich es mit eigenen Augen. Im Radio gehört und in der Zeitung gelesen doch glauben wollte ich es nicht, es wurde mir nur…
letzter Beitrag von Torsul, -
Insomnia Die Nacht kommt dunkel, kalt wie immer, Ich liege wach in meinem Zimmer. Und jeden Abend hoffe nur umsonst Dass heute Nacht ich schlafe nicht wie sonst. Der Schlaf, er kommt und wieder geht. Um wach zu sein ist es schon zu spät. Gedanken kreisen, den Kopf kann man nicht abschalten. Die Nacht - da muss ich einfach nur durchhalten. Und morgen früh da werd ich wieder leiden, Die schweren Augenlieder kaum offen halten, Das Gähnen ist nur schwer zu unterdrücken. Den Tag-den muss ich einfach überbrücken. Der Schlaf ist wichtig-lese immer wieder.. Ich kann nicht durchschlafen-das macht die Stimmung nieder. Kaum setzt die Dämmeru…
letzter Beitrag von eiselfe, -
Der Fährmann
| erstellt von Tamburin- 0 Kommentare
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Der Fährmann Laß dein Boot noch einmal fahren, bring mich über diesen See, du machst das schon seit vielen Jahren, im Sonnenschein und auch bei Schnee. Wenn die Sterne nachts verblassen, hast du das Ruder fest im Griff, nie hast du den Kurs verlassen und auch niemals dieses Schiff. Zur letzten Fahrt bin ich gekommen, will verlassen diese Welt, Abschied habe ich genommen, es gibt nichts mehr, was mich hier hält. Der Fährmann reicht mir seine Hand, sie ist recht kalt, er sagt kein Wort. Das Boot es schwankt im Wellengang, die letzte Reise bringt mich fort. Oh nein, ich werde immer Seekrank....
letzter Beitrag von Tamburin, -
Kriegstrauer
| erstellt von Norios- 2 Kommentare
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Kriegstrauer Täglich sehe ich die Qual Die Sünden der Männer im Kriege In dem Händen ein langer Stahl Und daheim bleibt die Liebe. Das Feuer somit entzündet Ein Leben der Erde gleich Die Liebe als tot verkündet. Und das Herzlein kalt und weich. Der Morgen rot und kalt. Die Seelen schon hoch oben. Das Fleisch schon leer und alt. Und im Bette ein Kind gewogen. Die Liebe trauert den Morgen. Im Herzen ein riesen Krater. Das Kind schon älter geworden. Und neben ihm sein toter Vater.
letzter Beitrag von Norios, -
textarbeit erwünscht Gefangen in einer Maskenwelt
| erstellt von Ava- 0 Kommentare
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Gefangen zwischen Masken. Trage beide ihrer Lasten, In zwei Dimensionen ist das hilflose Ich gefangen. Ich setz die Maske auf, mein introvertiertes Ich verhält sich mutig, hat aber so Angst. Du warst nett, Ich sag was Gemeines aus Angst dich reinzulassen, du lächelst. Verstehst du, dass ich ein verlorenes, verlogenes Kleinkind bin? Du schreibst mir. Wochenlang. Immer weniger bang Ich schreib dir, wie sehr ich dich brauch, weil ich es auch tu, ich wäre Nichts ohne ein du. Ich will bunt leben, lila Fingernägel, einen Mann finden und lieben. Gefangen zwischen Masken, Trage beide ihrer Lasten.
letzter Beitrag von Ava, -
Zeitlose Spannung
| erstellt von Minzblatt- 4 Kommentare
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Zweifelhafte Erregung lässt sich in mir nieder, unwirkliche Gedanken stehen nun im Raum. Zuckünfitiges Daseins Erwartung, scheint sich nun zu trüben. Bedenken lassen mich ertrauen. Verräterische Taten, unbewusst durchschaut, Wie konntest du es wagen? Einsame Stunden, verschwendete Zeit. Stillstehendem Zustand, geb ich klein bei. Schreiende Stille, kaum auszuhalten, und doch existent. Hinreisende Begebenheiten mit nachfolgenden Schmerz. mein Herz blutet - wieder mal. Wieso weine ich, wenn der Schmerz doch nie endet?
letzter Beitrag von Minzblatt, -
Taub, schwerelos durch die Welten gehend, die Gedanken mitnehmend und im Herzen die Wunden, Brandmale von Hass... Erinnerungen fließen im Rinnsal vorbei in der Seele das Loch, Zeichen von Verachtung. Habe gebetet, Hasse mich selbst, habe gefleht, hasse mich dafür. Schwach mein Geist, war naiv. Du hasst mich und heute sterbe ich endlich daran. Es ist vorbei, du hast es geschafft, hast mich endlich zerstört, lässt mich zwischen den Welten wandern, nehme die Erinnerung mit, wie sehr ich dich geliebt habe, was du einmal warst, was du jetzt bist. Behalte die Narben bei, die Kälte, die Angst verfliehen, denn ich weiß jetzt, …
letzter Beitrag von Miss Rainstar, -
Vergangen
| erstellt von lisabloom13- 4 Kommentare
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OH wie kalt ist es geworden, OH so traurig öd und leer. Der Sommer kommt zwar schnell daher, Doch den Frühling vermisse ich so sehr. Für das Jahr ist er gestorben, Trauer füllt sich in mein Herz. Doch ich schaff es dann am Morgen, Aufzustehen ohne Schmerz.
letzter Beitrag von rupert.lenz, -
geisterfahrer
| erstellt von moonrise- 3 Kommentare
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nacht schwarze wolken - rechtsverkehr links überholt ein stern verschwindet in die unendlichkeit schwarzer regen fällt = tränen pfützen auf asphalt ein rabe trinkt aus einer schluck für schluck hochprozentige einsamkeit nacht schwarze wolke - rechtsverkehr trunkender rabe überholt links in die unendlichkeit in den pfützen schimmern ölige regenbögen die tachonadel zittert die windschutzscheibe erblindet geisterfahrer unterwegs
letzter Beitrag von Muehlenthal, -
Unerwacht Der Himmel liegt unter mir Nein, auch dieser erwacht nicht mehr Wozu die Berge noch mit Schnee bedecken? Ich, früher und heute, bin der Gipfel jeglichen Zwiespalts Wo kommt die Lethargie zur Welt? Dort … im Hier
letzter Beitrag von Aichi, -
Des Todes Flug
| erstellt von Emily- 1 Kommentar
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Ich ging an der Straße - rauschende Stille. Autos in Fülle, Sie rasen. Licht kommt näher - bestrahlt mich ganz, Zeigt mich in neuem Glanz. Die Straße ist endlich leer. Ich verlasse den sicheren Steg. Sehe zu spät das Licht, Kann ausweichen nicht. So schnell zu Ende mein Lebensweg. Beine abgewinkelt in seltsamen Knick, Roter Asphalt, Gebrochener Blick. Mir ist kalt. Die Schmerzen erfüllen mich ganz, Lodern auf wie ein stetiger Tanz. Ich höre noch die Sirenen, Weiß aber: Ich muss schon gehen. Der letzte Atemzug Und ich gehe über in die Ewigkeit. Nie wieder Leid. Ich fliege des Todes Flug.
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
Der Himmel über meiner Welt
| erstellt von Batem- 3 Kommentare
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Der Himmel taucht sich blau, ich hab ihn blau gemalt Das Meer taucht sich rot, meine Schwester malt so gern Schwarzer Rauch steigt in die Luft, mein Bild verfärbt sich grau Ich war doch nur im Zimmer spielen Die Gedanken dazu fand ich zu dem Angriff auf Pearl Harbor (der Filmszene) vor circa 2-3 Jahren.. Mit freundlichen Grüßen
letzter Beitrag von Poetry-Ghost, -
feedback jeder art Tod einer Metapher
| erstellt von Lichtsammlerin- 9 Kommentare
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Ich starb in deiner um mein Herz geballten Faust es ist möglich in einem Wort zu ertrinken aber selten durchdringt es alle Fasern des Schweigens und bleibt. Es nur zu schreiben: Vater verhärtet die Schlinge zu Stahl als wäre ein Name Metapher genug daran zu sterben. Also sterbe ich wieder und wieder am Umfang eines Wortes. Also krümmt sich mein Herz zwischen deinen Fingern ein Ozean darin und wieder tief genug zu ertrinken. Sag wie trägst du die Scherben zersprungener Metaphern wie ihren Tod? Also bist du mein Vater …
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
So fand ich dich
| erstellt von Psychosadistic- 3 Kommentare
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So fand ich dich Ich schau durch das fenstergleiche Glas, Verloren in dem Schriftstück, das ich las. Es wird dunkel - eine finstre Nacht. Der Kuss der Sense - schön und sacht. Er fasst mich an und umgarnt, In heiligen Gewändern getarnt. Die geschrieb'nen Worte sprechen zu mir: "Folge mir, schau doch, dein Weib ist hier!" Vom Monde fällt ein rotes Licht, Die Kreatur aus Hass zerbricht. Sie berührt mich und nimmt mich auf. Ich steige in Himmels Höhen hinauf. Der Blick, er schwindet. Wer sucht, der findet. So fand ich mein Glück im Tod, Gesucht nach dir, nach all der Lebensnot.
letzter Beitrag von Psychosadistic, -
SCHOCKOLADE (Betrunken geschrieben)
| erstellt von drei- 3 Kommentare
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Wie in meinem "Hallo bin neu hier" Post erklärt, habe ich keine Ahnung vom Dichten, folgendes ist einfach gerade. Es ist dumm, ich mache es trotzdem. Als würde ich dem Advenzkalender alle Schockolade auf einmal entnehmen. Dann an Überzuckerung sterben und mir den grossen Wechsel vornehmen. Nie mehr so viel Schockolade an einem Tag Es am übernächsten Tag schönreden weil ich sie doch sehr mag Dann plötzlich an der Kasse, ich beim zu zahlenden Betrag erblasse: Dreissig Franken für nur zwölf Bier? Na gut, den Kassenzettel lass ich mal schön hier Zwar ich alles will dokumentieren Das hier ich darf vergessen, was solls, sich erinnern werden sich meine Nie…
letzter Beitrag von Yue, -
feedback jeder art Wehmutstropfen
| erstellt von SalSeda- 9 Kommentare
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Wehmutstropfen Es fließen, hin und wieder, vertraut mir in das Herz vergangne Liebeslieder und Weisen voller Schmerz. Sie bohren in der Wunde die fest geschlossen schien und bellen laut wie Hunde damit die Schatten fliehn. So brennt das Eis wie Feuer mit neuer Flamme kalt von dem was einst mir teuer noch immer in mir hallt. Die Träume sind zerschlissen vertrocknet mit der Zeit die Hoffnungen verschlissen durch tiefes Herzeleid. Den Rest hab ich vergraben in einem stillen Eck nun picken freche Raben ein Loch in das Versteck. Die alten Lieder klingen erneut aus jungem Mun…
letzter Beitrag von Alexander, -
feedback jeder art Tätowiert
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Du - mit deinem Namen hast die Seele mir verziert ihn in blutroten Lettern fein säuberlich graviert liebevoll Erinnerungen ins Feld der Träume tätowiert Bevor du mich dann letztlich für eine neue Liebe abserviert hast du durch kühle Ignoranz letzte Stoppeln kahl rasiert und mir mit scharfen Worten das Herz im Leib skalpiert Welches nun im Schmerz verwebt in Ketten aus Einsamkeit gelegt meine Gedanken darin treiben versuch den Namen zu überschreiben Wunschträume im Staub verweht was bleibt, wenn Liebe geht?
letzter Beitrag von Darkjuls, -
wo seid Ihr alle
| erstellt von Daimi- 6 Kommentare
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in der dunkelheit der Nacht bin ich wieder einmal aufgewacht wo seid ihr Leute alle hin dunkle gedanken kommen mir in den Sinn noch einsamer war ich Heute mitten am Tage ob jemand vielleicht versteht mich hoffnungslos diese Frage
letzter Beitrag von mystic, -
Berlin dein Lächeln
| erstellt von JimPfeffer- 1 Kommentar
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Das Erröten kommt ganz von selbst frisch geschminkte alte Dame du besetztes Haus in erbeuteter Sanftheit fallende Maske in reisender Enthüllung verlaufe mich Nacht für Nacht in deinen dreckigen Straßen Am Morgen mein Fußabdruck auf dem Grund der Spree kein blinder Spiegel der Zeit lebe traumatisierte Hoffnung im Klang deiner ewigen Überheblichkeit Stur hast du das Originelle längst verbrannt deine kokainsüchtigen Architekten haben meinen Horizont durch ihre Nasen gezogen übermütig tanzt du jeden Tag den letzten Tanz mit beschwipst verlegener Miene bist nie zufrieden mit dem Wenigen das uns genügt verliebst dich immer wieder mädchenhaft …
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
Zu früh gegangen
| erstellt von Halbnorweger- 2 Kommentare
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Zu früh gegangen Ach wär ich doch für immer, ein Stern am Firmament, Ein Teil von einem Sternbild, dass da unten jeder kennt, Ich würd am hellsten leuchten, ja das würde ich erstreben, So hättˋ ich noch´n kleinen Funken Anteil an Deinem Leben, Ach könntˋ ich Dich noch einmal, in meine Arme nehmen, ein letztes Mal würd ich Dir meine ganze Wärme geben, Du könntest sie bewahren, und vielleicht in schweren Zeiten, herauslassen - als würde Dich ein Teil von mir begleiten, Ach könnte ich Dein Dasein, noch weiterhin erleben, Dich groß werden zu sehen, dafür würdˋ ich alles geben, von meinem Leben ist mir jedoch leider nichts geblieben, Doch denk …
letzter Beitrag von Halbnorweger, -
Todesrätsel
| erstellt von rabensohn- 4 Kommentare
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Tanzt, ihr Seelen, tanzt, diese Worte er gesprochen, Rätsel sind sie, wahr zugleich, Kreatur gar dunkel, fasznierend schön. Manchmal kann man ihn wohl sehen, doch bleibt er auch unsichtbar. Viele Namen hat ihm Mensch gegeben. Mancher Leid und mancher Segen. Viele Worte er gesprochen, Melodien komponiert. Meisterwerke er vollbracht, künstleriche Ader hat. Sein ist das Gesetz der Stille, König der Könige er ist. Jede Kreatur auf Erden, ist ihm bitter untergeben. Jeder wird ihm einmal begegnen. Wann und wo, noch unklar bleibt. Nun Mensch verstehst du dieses Rätsel, kennst du ihn von wem ich schreibe. Wenn du in sein Antlitz si…
letzter Beitrag von rabensohn, -
feedback jeder art Rabenfrau
| erstellt von Lichtsammlerin- 7 Kommentare
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Das ist mir nicht geheuer dort brennen kalte Feuer, sag der Rabenfrau sie mag mir ihr Gefieder zeigen, genug! Ich mag nicht länger schweigen - war's Betrug? Dass schimmernd ihr der Glanz verschwand nun dies ungezähmte Tier mich nimmer kannt'? Ihr Kind kohlrabenschwarz, so sind wir doch verwandt. (Bild von Pixabay)
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
Der Kristall meiner Seele
| erstellt von Gothic_Witch- 4 Kommentare
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Ich sitze im Dunkeln und Blicke in den Spiegel meiner Seele Es ist dunkel und kalt ich bin alleine Meine Welt ist dunkel Keine Wälder, keine Pflanzen Der Kristall meiner Seele ist zerbrochen und ein kleiner splitter fällt zu boden es zerreist mich innerlich doch ich fühle keinen schmerz, kein leid nur endlose leere in meinem Herzen ------------------------------------------------------ Hey leute wäre nett wenn ihr sagt wie ihr es findet und denkt dran ich höre offt von leuten "aber das reimt sich gar nich.." meine gedichte reimen sich zwar selten sidn aber dennoch gedichte^^ und viel spaß mit meinen gedic…
letzter Beitrag von Gothic_Witch, -
feedback jeder art Vogelkunde
| erstellt von Letreo71- 7 Kommentare
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Die Vogeldame Valerie war eine schrille Braut, sie vögelte mit Jacques - Henry, dann hat sie ihn beklaut. Sie nahm ihm ab sein Federkleid, dann schickte sie ihn weg. Der arme Vogel kam nicht weit, nur bis ans nächste Eck. Dort standen viele seiner Art, sie bettelten um Geld. Das Vogelleben ist schon hart, so gar nicht meine Welt...
letzter Beitrag von Letreo71, -
feedback jeder art Maskentanz
| erstellt von Ava- 1 Kommentar
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Ich zieh mich aus, Berühre deine Lippe so zärtlich, Doch meine Maske bleibt drauf, Würdest es nicht lieben dieses richtige Ich. Kann es ja nicht mal selbst.
letzter Beitrag von SalSeda, -
Fesselschuhe
| erstellt von Lichtsammlerin- 3 Kommentare
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Es regnet Angst die schweigsamen Jahre atmen vernehmbar wie als ich der Kindheit entfloh namenlos, nur ein Überlebender nach dem Feuer erstickend sprachlos zwischen knirschenden Zähnen kriechendes Grauen die Himmel steigen aus roher Verzweiflung auf in fremde, sündige Nächte wie als meine einarmige Puppe ihr Kleid her gab die Mittel der Folter alltäglich allnächtlich sprach, sprach wortlos der Wahnsinn irre lachend nur eine Puppe Puppe nackt gemacht nur eine Puppe wie ich zwischen knirschenden Zähnen Geständnis ablege im Angstregen trauriger Überlebender kaum den Ruf vernommen: Dies ist nicht das End…
letzter Beitrag von Kirsten, -
Ich bin der Wind
| erstellt von Miss Rainstar- 5 Kommentare
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Ich bin der Wind Ich bin das Licht - Ziellos trägt mein Weg mich weit, weit hinaus. Zu weit. Ich bin der Sturm - Rasend treibt mich das Menschsein, bleibt zurück. Immer mehr. Ich bin die Sonne - Dürre verschlingt auch trockenes Hirn, so schnell. Ohne Reste. Ich bin die Nacht - Schatten wandern durch weite Herzen, auf stetigem Weg. Ohne Rast. Ich bin der Wind - Flüsternder Hauch in stillem Leben, ersterbendem Laub so ähnlich. Zu ähnlich.
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
Verzweiflung 2.0
| erstellt von Leontin Rau- 4 Kommentare
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Der Tinder in der Tinderin.
letzter Beitrag von Leontin Rau, -
feedback jeder art "Heim!"
| erstellt von Dionysos von Enno- 2 Kommentare
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Du, der Licht geblutet hat über meine Wunden Du Gastgeber der blauen Stunden in Deinem Haus will ich sein bemalt vom Lüsterschein Deiner Wintergemmen (und ich warte auf Dich) In Deinem Muster will ich träumen sie singen es in allen Deinen Räumen da steht ein Stuhl: der Raum und dort ein Tisch: die Zeit. Lichterschaum: der Geist und in dem alten Garten blüht Dein jüngster Baum mit seinen Früchten: Wahrheit, Klarheit, Mitleid In Deinen Räumen will ich sein still wie ein Stein ich warte dort auf Dich -äonenlang- und irgendwann poltert es und Du trittst ein und schaust mich an …
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
Mir träumte jüngst ein schöner Traum : Ich aß von dem verbot `nen Baum; da sah ich, dass zum Licht sich stellte ein Schatten , der bis dahin fehlte . Es ward die Dunkelheit geboren und ich ging an den Tod verloren . Nun erst fühlt`s Leben .was es ist , nachdem es sich am Tode mißt ; nachdem des Hasses Frucht ich aß , ich erst der Liebe recht ermaß, vermochte auch die Schönheit kennen, als ich die Häßlichkeit konnte nennen. So war auch dort kein Paradies das nur die Herrlichkeit verhieß , Es könnt die Hölle nimmer sein mit aller Not für sich allein. Um eines zu haben muss das andere sein , um in Wonne zu leben , bedarf …
letzter Beitrag von frecherDAX, -
Jenseits der Blicke
| erstellt von Black Raziel- 3 Kommentare
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Jenseits der Blicke Es ist nicht immer alles weiß, manchmal ist es schwarz in mir. Nicht immer gibt es einen Kreis, wenn ich ein Stück von mir verlier'. Dann heilt die Zeit nicht meinen Schmerz, sondern treibt in die Einsamkeit, wie ein still weggesperrtes Herz, das ewig zugeschlossen bleibt. Weit ab vom weißen Tageslicht bestimmt tiefstes Schwarz mein Leben, doch dafür reicht es manchmal nicht und möcht' es für die Freiheit geben. Doch am Tag sieht man mir nicht an, was ich Jenseits der Blicke leide. So tue ich, was ich nur kann, indem ich mich in Trauer kleide.
letzter Beitrag von Black Raziel, -
Der Rand
| erstellt von dunkelsonne- 4 Kommentare
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Ich wandle auf dem Rand Schau hinab, fühle Schwindel Schwindle selbst, stets Bringe die Versuchung Direkt zu mir, in meinen Geist Geister beschwören, Sie sind überall und geistern, Geistlos geistig gern. Bringen Schwindel, Bringen bleierne, blutende Wunden zum Schwingen Schwingende Wunden Bluten lautlos, aber stetig Und der Rand? Der Rand! Ist immer da, immer hier Leistet Hilfe, spendet Trost So schau ich hinab, In die Welt der Einsamkeit Und erblicke Wonne, Die der Rand ohne Blick Niemals offenbart Und so umrandet Und so verloren Aber so voll Hoffnung Ist der Rand Der Lebenszweig Dunkelsonne
letzter Beitrag von dunkelsonne, -
Bruderherz
| erstellt von Wolkenwolf- 2 Kommentare
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Du... Warst mir ein Bruder, ganz und gar Wenngleich mein Blut nicht deines war Ich wollte dich mit Stolz erfüllen Mich mit deinem Glanz umhüllen. Zweifel jagen mich ums Jahr Es war dein Lächeln immerdar Welches mir die Kräfte gab Zu nehmen auch den nächsten Tag Ich hasse dich, mein Bruderherz Und liebe dich mit tiefem Schmerz Du glaubtest stets, mich zu verstehen Hast mich mit blindem Aug gesehen Was gäb ich um ein letztes Wort In meinem Herzen lebst du fort Als König, Guru, Gitarrist Weil du mir wie ein Bruder bist...
letzter Beitrag von Wolkenwolf, -
Der Farmer
| erstellt von Dirmiz- 1 Kommentar
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Der Farmer war sehr traurig... Am heutigen Tag genoss er nicht die Aussicht. Alles Land erschien ihm so fremd... Seltsam wenn man sich heute im Spiegel erkennt... Was macht er hier? Das fragt er sich.. Das dunkle Licht aus seinem Bad.. Es schlich in seinen Augen den ganzen Tag. Abends dann im Bad vor demselben Licht War er das da draussen? Fragte er sich als er über sein Gesicht strich.. Das Bad das Licht.. Ihm wurde bewusst Ohne Seele war seine Arbeit ein großer Verlust. Aber war seine Arbeit seine Seele? wer war dieser Mann? Kein Wort verließ seine Kehle.. Er nahm einen weiteren Blick in den Spiegel.. Hatte Gott ver…
letzter Beitrag von Dirmiz, -
Nebelwarm
| erstellt von Sternwanderer- 3 Kommentare
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Nebelwarm Ich laufe in den Nebel kann die Welt nicht mehr sehen. Hilflos such' ich den Schlitz im Vorhang dicht ist er gewebt. Angst steigt auf fieberheiß rast das Blut den Körper und niederzwingend ist das Herzklopfen. Die Hände ausgestreckt klamm vom Angstschweiß lahm vom Tasten an der Nebelwand. Und da - eine warme Umarmung hält mich fest. © Sternwanderer
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
Stille des Selbst
| erstellt von efilia- 4 Kommentare
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Ich sehe sternenglitzernd den Staub verglühen, welcher mich umhüllte. Wege kreuzen sich, mein Leben fließt gegen den Strom, in die Mündung des Selbst. Nadelspitzen in meinem Kopf, sie bohren sich fest in meinen Gedanken, die schwarze Schatten werfen in der Nacht. Rinnsal der Verdammnis durchspült die Opfer vollstens Vertrauens, voller Hingabe für den kleinen Augenblick der Stille. Die Stille schlummert in den Augenblicken wo wir anfangen zu verstehen.
letzter Beitrag von Surrender, -
Freundesdienst
| erstellt von Torsul- 6 Kommentare
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Freundesdienst Füll mir das Glas mein treuer Freund, mit Schwere die vergessen macht, das Leid und all die Einsamkeit, die ich geträumt in jener Nacht. Komm lass mich fallen, schwerelos, aus den Gedanken, die so leer von Liebe und Geborgenheit und voller Sehnsucht nach viel mehr. Umfange mich und füll mich aus mit grauem Rauch bei jedem Zug, das Nebel meinen Kopf betrügt, der sehnend ist nach Lug und Trug. Verschleier mir die ganze Sicht, auf das ich nicht mehr sehen muss, was meinen Augen schmerzlich fehlt, durch stumm geweinten Tränenfluss. So bitt ich, Freund erlöse mich von dieser aschefahlen Welt, die meinen Träum…
letzter Beitrag von Simon_the_Gorecerer, -
feedback jeder art 13
| erstellt von Joshua Coan- 2 Kommentare
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13 Ich hoffe auf kein Wiedersehen Nicht ohne Grund will ich vergessen Ich geh schon mal vor Ohne Gepäck, ohne Schuh Ohne Sorgenlast Denn alles was ich sah Wird mir irgendwann folgen Das Gedächtnis ist ein schwerer Brocken Erinnerung trägt Kerben im Stein Kreuze, Striche, abgezählte Tage Niemals geschah etwas Bald geschieht alles Und endgültig Es war ein Versuch, mehr nicht Keiner auf dem ich mit dem Finger zeige Niemand der Antworten braucht Auf Fragen die ich nicht zu stellen wage Was bleibt, sind eure Gedanken Und die Asche meiner Knochen In des Windes Hand De…
letzter Beitrag von Carlos, -
Schneeflockentränen
| erstellt von ASARJA- 2 Kommentare
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Schneeflockentränen Schneeflocken fallen leis' und sacht fallen durch die bitterdunkle Nacht. Sie fallen nieder auf mein Gesicht und schon bald ihr Sein verlischt. Sie rinnen rollen tränengleich mir mein Gesicht herab, dass glänzend schmelzend ihr Tod mir Tränen gab. Tränen die ich nie geweint trotz allem Schmerz und doch, ich fühl' den kalten Dolch in meinem Herz. Die Schneetränen rollen kaltnass über meine Haut, eiseskalt und mir doch so süß vertraut. Noch immer fallen die Flocken glitzerndschön hernieder. Und ich flüster: "Liebster(,) Schmerz, ich komme wieder." © ASARJA (gewidmet M.J.)
letzter Beitrag von ASARJA,
