Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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Herz
| erstellt von Manninschwarz_reboot- 5 Kommentare
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Du nennst mich also kalt, Weil du denkst ich weiß nicht was Wärme ist. Ich bin also kalt für dich, Weil du nicht spürst was ich spüre. Ich bin also kalt, Weil du mich nicht verstehen willst. Du denkst also du kannst über mich richten, Aber hast du je gefragt nach meinen Narben, Ihren Geschichten? Laut Dir bin ich egoistisch, Dreh den Spiegel um und schau dem den Du siehst in die Augen. Ich bin also narzisstisch, Verzeih mir, aber ich betel nicht nach Aufmerksamkeit, oder muss mich verstellen. Ja ich weiß, ich bin nicht das, was viele sich wünschen. Ja ich weiß ich bin nicht perfekt, Aber auch in mir schlägt ein Herz. Geschunden, verwu…
letzter Beitrag von Manninschwarz_reboot, -
feedback jeder art Atem
| erstellt von Zarathustra- 4 Kommentare
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In der Gosse mit Schlamm getauft Wuchs auf zwischen Messer und Glock An der Tagesordnung Gewalt und Mord Die Dinge nahmen so ihren Lauf Wollte das Höchste, was der Zeitgeist mir bot Furchtlos, spülte all meine Gegner fort Abgestumpft, nicht mal Angst vor dem Tod Der Atem, schon lange nicht mehr stockt
letzter Beitrag von Zarathustra, -
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Fragmente meiner Seelenbleibe -Verfechter der Schattenwelt- Mancher Winter ist vergangen, seit ich mir das Bette teilte. Blieb in mir doch das Verlangen, nach der Liebe, die nicht weilte. Blicke ich zur Fensterscheibe, sehe ich nur weiße Scherben fallen, meiner Seelenbleibe, und auf dem Asphalte sterben. © by black, 13.02.2009 ----------------------------- Immer stetig, immer fleisig. Immer frostig, immer eisig. Meine Welt, auch wenn sie EUCH nicht gefällt. ----------------------------- Verweise: Sei mir die Stunde auch dunkel (Aus dem Tagebuche des Revolvermannes) Bei Verweisen in Kommentaren andere…
letzter Beitrag von Aichi, -
Niemand geht bei Regen gern raus
| erstellt von maxi01- 3 Kommentare
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Niemand geht bei Regen gerne raus, um sich so richtig schlecht zu fühlen und die geballte Ästhetik seiner Melancholie auskosten zu können. Dabei denkt Niemand gern nach: wie er sich bei dem letzten Antirassismus Konzert blamiert hat, als er vor großer Runde in Frage gestellt hat, ob es Opfern von Rassismus wirklich hilft, wenn 50 weiße Menschen, mit Bierflaschen in der Hand, Indie Pop hören. Alle haben sich aufgeregt. Niemand fuhr früh nach Hause und überlegte, in der Straßenbahn, ob er sich ein Ticket kaufen soll oder lieber sein letztes Geld den Obdachlosen vor dem Bahnhof gibt. Niemand fährt heute schwarz. Niemand ist müde aber dreht eine extra Ru…
letzter Beitrag von maxi01, -
Dichte Schleier decken alles zu, diese Stille, diese Ruh´. Was geschieht, kann man nur ahnen, alles bleibt in seinen Bahnen. Geheimnisvoll ist diese Welt, die im Nebel mir gefällt. Nichts ist klar- nur schemenhaft, die Natur das alles macht. Will im Nebel mich verhüllen - und verbleiben ganz im Stillen.
letzter Beitrag von eiselfe, -
an die vorausgegangenen
| erstellt von Mary Lou- 2 Kommentare
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. an die vorausgegangenen nie mehr verfängt sich dein lachen im flieder nie mehr bäumt sich deine stimme auf meine haut nie mehr blicken augen ins tal der eichen die jetzt deinen namen umsäumen /nie mehr/ und doch seh ich manchmal deine lachende stimme im augenblick .
letzter Beitrag von Mary Lou, -
Bunkerleben
| erstellt von Carry- 4 Kommentare
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Mein Ich in einem Bunker tief, in eisigkalter Düsternis, wo ich den Sonnenschein verschlief, denn Du, du warst mein Hindernis. Die Leiter um hinaus zu klettern, hast du von Anfang an zerstört, dort oben höre ich dich wettern, mein Rufen jedoch ungehört. Da sitzt du noch und wartest ab, wann ich denn endlich ruhig bin, ein Loch geschaufelt für mein Grab, nichts andres hattest du im Sinn. 05.06.14
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art des lebens müde
| erstellt von Perry- 10 Kommentare
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jeden abend sitze ich am tresen und trinke bier um bier wäre stattdessen viel lieber ganz nah bei ihr hörte zu wie sie flüsternd flirtet laut über meine komplimente lacht ich weiß sie ist schon vor langer zeit von mir gegangen lebt jetzt hoffentlich an einem besseren ort wie gern wäre ich auch dort doch meine zeit ist noch nicht abgelaufen der kellner hinter der bar meint es wär für heute genug das letzte glas geht aufs haus ich schwanke auf die straße strecke die arme himmelweit rufe holt mich ich bin bereit
letzter Beitrag von Perry, -
Tiefdruckgebiet
| erstellt von Anonyma- 2 Kommentare
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Tiefdruckgebiet Die Tropfen rinnen an der Fensterscheibe herab, von mir getrennt durch eine Wand aus Glas. Wie gerne würde ich nur einen spüren, berühren, fühlen und durch ihn auch mich. So nah und doch so fern und ich, ich bleibe am Fenster stehen, einsam, weiß nicht, was dem Regen folgen wird, wenn er vorbei ist, was kommen soll, im Leben ohne dich. Wer soll statt dir das Sonnenfeuer schüren? *Lieber Walther, falls du das hier lesen solltest - es ist bereits gute 3 Monate alt. Wie heißt es doch so schön? Manchmal haben zwei Dumme den gleichen Gedanken - hier nur etwas zeitversetzt.
letzter Beitrag von Anonyma, -
feedback jeder art Selbstaufgabe
| erstellt von Josina- 4 Kommentare
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Traurig wie diese Liebe Dich zerstört. Denke an Deine Worte vor vielen Jahren, die ich von Dir fröhlich lachend hörte. Ja, ich liebe den Mann bin Ihm verfallen! Du warst willenlos, bist IHM verfallen. Dein Mann bestimmt kommandiert herum. Einst warst Du fröhlich, bist jetzt verdrossen. Er betrügt Dich öfter du leidest stumm! Später steht er mit roten Rosen vor Dir. Liebesschwüre lullen Dich wieder ein. Ich hasse rote Rosen, sprichst Du zu mir, doch willst Ihm die Untreue verzeihen! Siehst mich an mit verklärtem Gesicht. Wo ist dein Stolz, deine Selbstachtung. Die Liebe bedarf Selbst…
letzter Beitrag von Josina, -
Zwang
| erstellt von legolas1987- 4 Kommentare
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Zwang Du bist mein und voller Pracht mal gütig, schlau und strahlst vor Kraft mal böse, grausam, geisterhaft verlogen übst du deine Macht Mein ganzes Leben bleibst du dort es fällt mir schwer dich so zu lenken hör jeden Satz und jedes Wort seit ich begann zu denken Einmal Schweigen, ganz im Stillen ich würd' so vieles geben um nur nach meinem Willen an diesem einen Tag zu leben
letzter Beitrag von legolas1987, -
Aufs Meer
| erstellt von VoxGothica- 2 Kommentare
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Aufs Meer Ich blicke aufs Meer Auf die tosende Gischt Und spür wie das Feuer In mir erlischt Wie soll ich bereisen Dies endlose Blau? Wie soll ich entfliehen Dem trostlosen Grau? Wie kann ich zerbrechen Die eisernen Ketten? Wie kann ich versuchen Meine Seele zu retten? Wie soll ich suchen Was ich nicht find'? Wie kann ich entfesseln Den rasenden Wind? Wie soll ich es wagen Am Bug vorn zu stehen? Wie kann ich nur hoffen Nicht unterzugehen? Ich blicke aufs Meer In silbernem Licht Und hoffe, die Wasser Verschlingen auch mich.
letzter Beitrag von 1hit1der, -
Depression
| erstellt von wirbel- 2 Kommentare
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Depression Das Leben, heißt es, sei faszinierend: reich, bunt und grandios. Ich find' es nichts als deprimierend, leer, schwarz und hoffnungslos. Ich spür', ich trete auf der Stelle. Drum faßt von Zeit zu Zeit mich diese große, düstre Welle aus Frust und Traurigkeit. Es reißt mich in die tiefste Tiefe, löscht jedes Hoffnungslicht. Mir scheint, es geb' das Positive für mich im Leben nicht. Der finstere Tunnel nimmt kein Ende und raubt mir alle Kraft. Zu schwach, daß ich mein Schicksal wende, erleide ich es - dauerhaft. Januar 2016
letzter Beitrag von Alter Wein, -
feedback jeder art Irgendwann
| erstellt von Carry- 4 Kommentare
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habe ich mich verloren zwischen den Zeiten von Tag und Nacht aufgeschreckt aus meinem Traum vom Leben blieb nur Asche und Schutt lange irrte ich ziellos umher verzweifelt auf der Suche nach meinem verlorenen Ich fand ich mich wieder angebunden am Marterpfahl einer trügerischen Hoffnung fort gespült von mächtigen Wellen eines unerbittlichen Schicksals Hör auf, nach mir zu suchen auch du wirst mich nicht finden mir bleibt nur der Schmerz der mich aufrecht hält ein letzter Rest von Leben in mir
letzter Beitrag von Carry, -
Mein Verstand schreit, tobt und sieht mich zähneknirschend an. Aber mein Herz... ah mein Herz. Nun bin ich also 25 Jahre jung und noch genauso naiv und dumm wie eh und je. Ich glaube nicht, dass es einzig und allein an meiner Naivität hängt, viel mehr liegt es daran, dass man sich in unserer heutigen Leistungsgesellschaft kaum noch kennen lernt. Alles muss schnell gehen, statt Romantik und Gedichten herrschen Tinder und Fickangebote. Wie sind wir als Gesellschaft, die noch nie so weitflächig vernetzt war, dermaßen abgestumpft? Hat das Internet unsere Denkfunktionen übernommen? Ist es dermaßen unwahrscheinlich geworden, dass man als junge Frau Gedichte geschrieben bek…
letzter Beitrag von Leontin Rau, -
feedback jeder art ende einer windmühle
| erstellt von Perry- 5 Kommentare
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noch stelle ich jeden tag meine segel in den wind steuere mit der windrose durch flauten und stürme auch wenn die wellen ächzen die räder knirschen noch lohnt es sich die leintücher zu flicken wenn böen sie zerreißen und das getriebe zu schmieren wenn der zahn der zeit an den steinlagern nagt doch bald werde ich kein korn mehr mahlen können dann stelle ich die windflügel auf trauerschere warte darauf dass mich die rabenvögel forttragen
letzter Beitrag von Perry, -
Land der Stille
| erstellt von Carry- 4 Kommentare
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Der Glocke letzter Ton ist nun verklungen die Tür für immer zugefallen leise Schritte sind getan ins weite Land der Stille. Ein unsichtbarer Faden der uns noch verband er scheint zerrissen. Doch Halt ! Da ist ein Spüren noch von dem was mir noch von dir blieb flüsternd sage ich's dem Wind verzeih ich hatte dich doch immer lieb. 2008
letzter Beitrag von Carry, -
Gefühle
| erstellt von feeling_lonely- 2 Kommentare
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Gefühle gibt es viele gute und schlechte Doch sind die guten Gefühle nur ein trügerischer Vorhang vor der harten Wahrheit Denn jedes gute Gefühl geht irgendwann zu Ende Und nach diesen scheinbar wundervollen guten Gefühlen kommen die schlechten Gefühle Diese schlechten Gefühle sind ein vielfaches intensiver Sie fressen dich von innen auf machen aus dir einen anderen Menschen und sorgen dafür dass die wenigen Menschen für die man noch gute Gefühle hat sich auch von einem abwenden was denen jedoch nicht zu verübeln ist Ein Leben ohne Gefühle Ein Leben ohne Schmerz das wäre ideal Ein leben ohne Gefühle ein Leben ohne Schmerz aber…
letzter Beitrag von Jools, -
Teuflische Stimmen
| erstellt von Sternenstaubsucher- 6 Kommentare
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Tiefe Gewässer, schwarz wie die Nacht, Ohnmächtige Stille, schwer wie Blei, Trauernder Ozean unter dunklen Sternen, Allumfassendes Grauen, niemals vorbei. Lieder des Schmerzes in Wellenform, Energie, Freude und Hoffnung verlor`n ... Frieden der Seele, vergangen, zerstört, Illusionen von früherem Glück, Nacht, endlos und tückisch, Sonne kehrt niemals zurück. Teuflische Stimmen wispern mir zu, Ergib dich uns, wir kriegen dich doch, Ruhe und Frieden, wir schenken sie dir, Nur ein kleiner Schritt fehlt dir noch. Ich will entfliehen, will wieder ins Licht, Schreie und kämpfe, und schaffe es nicht ...
letzter Beitrag von Sternenstaubsucher, -
Spiegelbilder
| erstellt von eiselfe- 8 Kommentare
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Als sie vor diesen Spiegel stand hat sich selbst fast nicht erkannt. Sie schaut sich an, ihr Blick ist leer den Glanz in den Augen gibt's nicht mehr. Man kann nicht lesen in ihrem Gesicht es zeigt ihre wahren Gefühle nicht. Ihr Haar ist nun grau- meliert, in den Jahren ist viel passiert. Sie ist sehr blass, die Haut so fahl und ihr Körper auch viel zu schmal. Die Beine zittern, kann kaum stehen, wie soll es mit ihr weiter gehen- Sie will's nicht wissen, nicht's dazu sagen, es gibt keine Antwort auf all diese Fragen.
letzter Beitrag von eiselfe, -
feedback jeder art Ein Unsichbares spukt
| erstellt von Lotte, B. R.- 3 Kommentare
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Ein Unsichtbares spukt Was unsichtbar ist, nun, das gibt es auch nicht, wir glauben doch nur, was wir sehen! Ein Virus, ein Nichts, und schon alles zerbricht, verdammt! Wer soll das denn verstehen? Die Schattenwelt, Geisterspuk und Tischchen rücken, sind Humbug und werden negiert! Denn als Realisten kann uns nur entzücken, was wissenschaftlich ist fundiert. Nun treibt es sein Spielchen, das Virus Corona, ein Geist irrt umher und die Menschen erzittern, womöglich spukt länger er als nur ein Jahr, das heißt für uns fortan, versteckt hinter Gittern! Und wenn dieses Virus nicht weic…
letzter Beitrag von Lotte, B. R., -
Vom Schicksal betrogen, Missachtet vom Glück
| erstellt von white_lily- 1 Kommentar
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Glaube an Hoffnung, Liebe, Glück verloren Den Sinn des Lebens nie erkannt Was bleibt ist die Frage: Wozu geboren? Und warum wurd' ich vom Leben verbannt? Vom Schicksal betrogen Missachtet vom Glück Den Willen verloren Zu gehen ein weit'res Stück Ohne dich ist alles verkommen Ohne dich macht alles keinen Sinn Ich fühle mich taub und benommen Kann keinen Gedanken mehr fassen, weiß nicht wer ich bin Ein Leben ist nicht möglich in meiner Welt Drum versuch' ich nun zu Überleben Um etwas zu finden was dieses Gefühl in den Schatten stellt Und mein Herz dazu bewegt weiter nach Liebe Glück zu streben
letzter Beitrag von Black Raziel, -
willst du mit mir gehen....
| erstellt von Behutsalem- 2 Kommentare
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willst du mit mir gehen einen letzten weg lang neben mir sonnverflochten ist der tag neben holzgeruch und dir versucht im astwerk sich ein vögelchen zu regen stillt den hunger sich im lauten tirilieren. über wurzeln stolpernd streck ich dir die hand entgegen lass mich fallen in dem duft der an dir klebt als wäre ringsherum ein mooserbeben so bricht mein schmerz den boden unter mir. hängend in der schlucht mein fragen warum, wieso, weshalb denn immer nur mit mir oh gott ich will mich nicht mehr halten mögen komm und hilf - lass los erhöre doch mein innig flehn.
letzter Beitrag von Behutsalem, -
Sterbendes Leben
| erstellt von muse 208- 6 Kommentare
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Ertrinke in meinem Tränenmeer, habe alles verloren,nichts bleibt! Zu überleben fällt mir so schwer, weil es mich zum Abgrund treibt! Das Leben und ich ,wir wollen uns nicht! Fühl mich zu müde,um noch weiter zu geh´n. Höre die Stimme,die voller Sehnsucht spricht: "Wir werden uns auf der anderen Seite seh`n! Weiß nicht mehr,wofür ich kämpfen soll! Alles scheint so weit,völlig ohne Sinn! Bin so mit Angst und Trauer voll! Will nicht mehr,leg mich einfach hin. Habe meine Balance verloren, suche vergeblich nach dem Glück! Schließe Augen und Ohren, zerbreche Stück für Stück! will meinen endlosen Frieden... Liebe Grüße Muse …
letzter Beitrag von muse 208, -
Lost soul An die kahle Wand lehnend Verfolge ich den langen Weg der Vögel Mit zitterndem Körper habe ich meine Seele verloren Denk nicht daran Schau nicht auf die Wunden Dennoch Die Schmerzen werden sich verbreiten Nichts kann sie daran hindern Eine tiefe Qual Ich versuche ein letztes Mal zu lächeln und nicht an Morgen zu denken
letzter Beitrag von Aichi, -
feedback jeder art Dein Gesicht
| erstellt von Sidgrani- 5 Kommentare
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Auf allen Wegen die ich geh, das tut mir tief im Herzen weh, erspäh ich vage dein Gesicht, doch weiß ich wohl, du bist es nicht. Du gingst längst fort, ich blieb zurück, mit dir entschwand auch all mein Glück. Dich los zu lassen, fiel mir schwer, die Zeit rinnt fort, dich gibt’s nicht mehr. Wir hatten uns unendlich lieb, dann trennte uns des Schicksals Hieb. Doch wenn dereinst mein Auge bricht, dann schau ich wirklich dein Gesicht.
letzter Beitrag von Sidgrani, -
feedback jeder art Furcht...
| erstellt von Ponorist- 5 Kommentare
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Furcht... ...zieht, als hätte sie den Bann zu fesseln, zu umspinnen um de Eingeweide, kann innerlich erpressen Unfreiheiten binnen kurzer Zeit, vermessen klein machen und krank ...drückt von allen Seiten herab unendlich ohne Boden kann in eine Welt geleiten wo die Leere wartet, wenn Kräfte, die nicht sein dürfen nur von ihr gelenkt deinen Weg bereiten ...treibt von einander weg in die Ferne, ungesehen nahe, auf dem blinden Fleck möge nie wieder zusammen kommen, alles von sich wehen was sich, fliehend ihrer Flammen immer vor der Furcht versteckt.
letzter Beitrag von Alexander, -
feedback jeder art Erde bleib stehen
| erstellt von Sonnenuntergang- 8 Kommentare
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Erde bleib stehen und auch du Zeit Aus diesem Zug auszusteigen bin ich schon längst bereit Mach deinen Mantel auf und lass mich rein Hier wo ich bin möchte ich nicht mehr sein
letzter Beitrag von Sonnenuntergang, -
Der Romantiker (Vergiss dich nicht)
| erstellt von Black Raziel- 4 Kommentare
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Der Romantiker -Vergiss dich nicht- Einst, da kamst du mit zu mir und nahmst den Platz zur Rechten hier, im Garten, auf der Eichenbank, derweil die Sonne langsam sank. Wir beide sprachen nicht ein Wort und manche Blicke schweiften fort, vom Heime, bis zum Firmament, das rot im Sonnenlicht verbrennt. Erinnerst du dich noch daran? Wir schwiegen uns den Abend an, wann immer du auch zu mir kamst und meine Seele mit dir nahmst. Heut', da wird es wieder Zeit, ich hole dich zur Zweisamkeit, die wir im 'trauten Abendrot verbringen, eh der Herbst uns droht. Die Vögel singen uns ein Lied und eine kleine Wolke zieht am Himmel…
letzter Beitrag von Black Raziel, -
feedback jeder art T.T.
| erstellt von Carlos- 4 Kommentare
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Es war ein normaler Tag Lang und langweilig Fern von jeder Kunst Transparent nur die Hoffnung Eines nahenden Feierabends Samstag, nein, ein Dienstag war's Eine Freundin rief mich an Pochte wie das Schicksal an die Tür Tragödien verkündigend Ein unerhörtes Ereignis Mit noch offenem Ende Binnen 2 Stunden fielen sie Einer nach dem anderen Ratlos leben wir weiter
letzter Beitrag von Carlos, -
Des Dichters Weh
| erstellt von Black Raziel- 3 Kommentare
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Des Dichters Weh -Schatten alter Tage- Stets tief in Gedanken versunken zeichnet er mit Feder und Tinte Melodien von Schwarz betrunken, der ins Korn geworfenen Flinte. Doch jeder Ton verbleibt stumm gebannt, gleich dass Melancholie Einzug hält. Selbst das letzte Werk bleibt ihm verkannt, bis Vergessenheit zu ihm gesellt. Verweise: Der Sehnsucht schwer http://www.dichter-forum.de/william-vt3480.html http://www.dichter-forum.de/narrendichterschelle-vt3709.html http://www.dichter-forum.de/der-poet-vt3280.html http://www.dichter-forum.de/blasse-regung-vt3947.html Bei Verweisen in Kommentare anderer werde ich mich bemühen, d…
letzter Beitrag von Black Raziel, -
Ach wie sind die Tage schwer ...
| erstellt von Mike S- 2 Kommentare
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Ach wie sind die Tage schwer... Ach wie sind die Tage schwer Und lang sind auch die Stunden. Krank ist mir das Herz nunmehr, Weil ich mit dir verbunden. Wünscht den Bann bei dir zu brechen, Wünscht das Glück erneut zu finden, Sonst wird sich die Liebe rächen Und mein Stolz in Kummer schwinden. Liebste Blume noch so zart, Lass mich deinen Duft genießen. Zeige mir nicht allzu hart, Dass die Tränen ewig fließen. © Mike S Juni 2007
letzter Beitrag von Mike S, -
Falsche Liebe
| erstellt von Kydrian- 2 Kommentare
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Falsche Liebe! Ich habe gedacht, du hast mich so geliebt wie ich dich mit meinen ganzen Herzen doch du hast mit mir gespielt, und nun habe ich noch Schmerzen. Eines Tages fand ich einen Zettel, in meinen Briefkasten, eilig geschrieben, alles war gelogen, nichts war Echt, alle Gefühle waren übertrieben. Jeder Kuss, jedes umarmen, jedes sich lieben war Maskerade, ein billiges Theaterstück, am Ende warst immer du zufrieden, und ich dachte du wärst mein größtest Glück. Am Ende hast du mich einfach so verlassen, es gab kein Krach und kein harten Streit, du hast mich meinen Gefühlen überlassen, und da erkannte ich die Wahrheit. …
letzter Beitrag von Kydrian, -
feedback jeder art Der Morgen
| erstellt von Zazaros- 2 Kommentare
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Es ist 6 Uhr morgens, als ich durch die immer selbe Melodie geweckt werde. Wieder umgibt mich dieses befremdliche aber familiäre Gefühl der Schwere und Schwachheit. Die ersten Sekunden danach gehören wohl zu den seltenen Momenten am Tag, in welchen ich das Gefühl habe, geordnete Gedanken oder Gefühle zu besitzen. Ob es nun die Gleichheit ist die ich in diesem Moment für meine Erwartungen oder Ziele übrig habe, oder die Trägheit meiner Glieder, die mich nur den einen Wunsch spüren lassen, weiter zu schlafen. Es bringt nichts. Das denke ich im nachhinein, wenn ich mich dazu entscheide, weitere Fünf oder Zehn Minuten zu schlafen. Es ist einfach dieses beschützende Gefühl im …
letzter Beitrag von Buchstabenenergie, -
gerade aus
| erstellt von Timo- 1 Kommentar
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Das Nirgendwo ist ein Kaff und ich war dort, eine Zwischenstation, eine Nadel zwischen Großbuchstaben oder der Weise wie man einen Schluckauf flachlegt, mitten zwischen Augen, den müden, in billiges Geschenkpapier verpackten, den Freischwimmern im Dreck und ich weiß, Gedichte sind Briefe an die Endlichkeit, (schließlich fühlen sich meine Unterhosen kurz nach der Wäsche fremd an) ein Fingerhut in zwei Klammern, beim Zwangsjackennähte aufreißen fürs Baumelnhimmelhoch, so werde ich morgen schon wieder sterben, angekommen aus diesen Zeilen, umgestiegen auf ein Ziffernblatt.
letzter Beitrag von Angel, -
Puppentod
| erstellt von Miss Rainstar- 4 Kommentare
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Puppentod Glieder, wie Seile, um dich geschlungen reckst du deinen Körper in das Licht. In deinen Ohren klingt noch das letzte Lied erreicht dein Herz und zerreißt die Wand aus Papier, die deine Augen fesselt dich am Gehen hindert deine Lippen schließt. Oh Puppentod komm über mich, entführe die Gedanken wie Regen im Wind. So kann geschehen, dass sie uns übersehen, leg deine Hand in meine und folge dem Laut brechenden Eises, es führt uns in den Frühling.
letzter Beitrag von Miss Rainstar, -
Auf der Suche nach den Gedanken
| erstellt von Dirmiz- 1 Kommentar
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Irgendwo in deinen nachtumhüllten Gedanken fallen Regentropfen in denen kleine Sonnen schlummern. Trotzdem verdurste ich in deinen Armen. Du streichelst mir die Angst bis der Schmerz verweht, Während du wie ein Blatt aus den Träumen des Windes Richtung Sehnsucht reist. Ich knie und du umhüllst mich mit Demut damit das Feuer des Hasses erlischt. Ich spüre wie mich aus den Worten der Stille die Trauer und deine Tränen nicht atmen lassen.
letzter Beitrag von Angel, -
Zwiesprache mit den Gegangenen
| erstellt von Homo_Ingenuus- 2 Kommentare
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~~~~~~~~~~ ein kleines Akrostichon... ~~~~~~~~~~ align=justify--- Vos Qui Transitis --- Verzage nicht, doch die Trauer erlöse Ohne Kerker wird sie dein Befreier sein Seiendes birgt fortan Trost und Quell "Quälend war, als ihr von uns gegangen Umschlungen vom Duft des Jenseitigen Immerwährend nun im Gedankenhort Trocken verwischt Thanatos das Leben Richtet ihm gutmütig meine Grüße aus Auch sagt ihm, er solle sich Zeit lassen Nichtig wäre meine Abberufung vor selbiger So will ich mich der Jugend erfreuen Indes ich sein Urteil im Alter empfange Teuer seid ihr mir, Freunde der Seligkeit Irgendwann sei unser aller Zusammenkunft Sehe…
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
Oh du scheinheilige
| erstellt von Franzi2112- 4 Kommentare
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Duft von Tannennadeln Geschmack von Zimt, optional auch gerne Vanille oder Orange Schnee unter meinen Füßen, und noch lieber auf meiner Frontscheibe Weihnachten ist immer noch das Alte, zumindest die Sinneseindrücke. Gefühlsmäßig ist es was andres. Erwachsen werden ist nicht immer geil Aber einer der schlimmsten Momente ist, wenn du auf einmal merkst, dass Weihnachten sich nicht mehr wie Weihnachten anfühlt Wenn du merkst, dass Fuchs und Hase sich heute nicht gute Nacht sagen. Und selbst wenn sie’s täten Was nütze das, wenn’s uns gestern noch egal war Und morgen noch viel egaler wird Der Fuchs frisst den Hasen Da h…
letzter Beitrag von Franzi2112, -
Andere
| erstellt von Black Raziel- 2 Kommentare
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Komm mit, ich möchte Dir etwas zeigen. Es ist meine Seifenblase aus Glas. Doch musst Du zuerst nach oben steigen, weil ich so zu Boden zu holen vergaß. Fasse sie bitte nur ganz sachte an. Sie ist alles, was mir geblieben ist. Und weil man sie so leicht zerbrechen kann, hoffe ich, dass Du meiner würdig bist. Nein, was machst Du mit der Seifenblase? Du darfst sie keines Falls fallen lassen. Zu Boden fällt Dir mein Traum aus Glase. Warum habe ich nur erlaubt sie anzufassen. Sag' doch vorher, dass Du mir nicht gerecht wirst. In tausend Scherben ist sie zersprungen. Mit welch' Spektakel sie am Boden zerbirst, doch bald ist auch jeder Lärm…
letzter Beitrag von Black Raziel, -
Unbeschrieben
| erstellt von Noel Aysis- 4 Kommentare
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Unbeschrieben Ein leeres Blatt. Niemand im Stande es zu beschreiben. Leere Ideen... Unglückliche Einsamkeit... Ohne Worte und Sätze, ohne Bilder und Farben. Ein einsames Weiß, unfähig dem Dichter, dem Träumer einen Gedanken zu schenken. Graußame Leere... Ein trauriges Blatt geht auf die Reise, leer und einsam, unbeschrieben und verbrennt, wenn die Sonne ihre Augen öffnet.
letzter Beitrag von Baz, -
Die Ruine
| erstellt von Miss Rainstar- 2 Kommentare
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Die Ruine Alte Schatten ziehen durch diese Räume, ich trage die Stille von Zimmer zu Zimmer. In Spinnenweben verborgen liegt die Zeit sie wartet auf mein Kommen. Im Staub stehen Worte mit wunden Fingern im Stummen gemalt. Ich betrachte verschlossene Türen und alte Truhen voller Erinnerungen. Der Schritt verebbt vor der Dunkelheit in mir, den stillen Zimmern gleich. Es ist das Haus meiner Vergangenheit brüchig und fahl, zerborsten. Nur im Garten wächst eine Blume, sie kämpft sich frei und in die Höhe.
letzter Beitrag von Miss Rainstar, -
In der Stille der Nacht
| erstellt von eiselfe- 5 Kommentare
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In der Stille der Nacht haben Gedanken die Macht und ich finde keinen Schlaf. In der Stille der Nacht haben Ängste die Macht und lassen nicht los. Erst wenn der Tag erwacht endet die Stille der Nacht ich komme zur Ruh'.
letzter Beitrag von eiselfe, -
schweigende nacht
| erstellt von Mary Lou- 4 Kommentare
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schweigende nacht leise steht der mond über dem berg trauert aschfahl ins tal schwarze sterne rauben meine küsse kein wort von dir kein blick erreicht mich in dieser nacht
letzter Beitrag von Mary Lou, -
Ach, bist du nur so herrlich frei
| erstellt von Isabelle Nekrumi- 5 Kommentare
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Ach, wie bist du herrlich frei Du hast so schön viel Geld Kannst auf Malta Urlaub machen Dort, wo auch schon Sharon Stone war Ach, du bist erlösend frei Ich würde auch andauernd verreisen Wenn ich darauf Lust hätte Eigentlich fehlt mir eher die Kohle dazu Ach, wie bist du wohlig frei Bist so permanent unterwegs Man kann sich ja eigentlich kaum vorstellen Das du dir auch bloß das Leben schön verreist Ach, wie herrlich es wäre, du zu sein Gestern hier, morgen dort und nirgends Schön an Liebe vorbei gelebt Stell dir mal vor, solche Leute gibt's
letzter Beitrag von Isabelle Nekrumi, -
Abgeschoben
| erstellt von Richard von Lenzano- 4 Kommentare
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Abgeschoben Opa ist siebzig geworden - er ist zu nichts mehr zu gebrauchen, folglich wird Opa abgeschoben, raus aus der Familie - rein ins Pflegeheim. Sollen doch die sich mit Opa 'rumärgern, ewig diese Nörgelei und diese Bettnässerei, das kann man uns doch nicht mehr zumuten. Leider ist nun auch die Rente für uns abgeschrieben, aber dafür haben wir ja Opa's Haus ganz allein für uns - der Alte braucht es ja nun nicht mehr. Der wird im Heim viel besser versorgt als bei uns - endlich können wir unser Leben genießen und sind diese dauernde Belastung los. Wir werden auch Weihnachten in der Ki…
letzter Beitrag von Richard von Lenzano, -
Die Vogelscheuche (Version 1)
| erstellt von melan1980- 2 Kommentare
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Ein Sturm brühlt und weht durch die Felder. Biegt das Korn bis auf die Erde. Die Vogelscheuche reckt die Arme, als greife sie nach dem letzten Halm. Es scheint als kämpfe sie um ihr Leben. Es scheint als zöge sie etwas an. Doch weht nur der Sturm ihr in den Rücken. Kein Sog zieht sie ins Grab. Die Szene wirkt gar unwirklich, widersinnig und sonderbar. Vielleicht ahnt die Vogelscheuche was? Vielleicht kommt nach dem Sturm der Sarg? Ich sehe dies aus meinem Fenster. Den Kampf der Vogelscheuche in der Ferne. Der Himmel schwarz wie das Maul eines Monsters. Der Sturm sein Atem als es brühlt. So fühle und so denke ich. Bleib standha…
letzter Beitrag von melan1980, -
● Erlösung ● // Ich ächtse nach Dir, Meine Sehnsucht, die Hoffnung, eine verschlosse Tür. Herr Gott ; Frau Göttin Schöpfer ; Schöpfin wie sehr Ich dich gerne spürr, denke ich doch nur an Dich, Bitte, Ich frage, so erlöse auch Mich. \\
letzter Beitrag von Perry, -
Lass uns rennen, rennen in den tiefsten Wald, wo weder Licht noch Schatten weilt, wo in vollkommener Dunkelheit uns nicht ereilt des Geliebten Leid. Lass uns rennen, rennen in den tiefsten Wald, von Sinnen und Gefühlen befreit, von unseren Taten vergangener Zeit sowie den Gedanken vom gebrachten Leid. Lass uns rennen, rennen in den tiefsten Wald, in der Hoffnung, sie mögen leben frei, in der Hoffnung, sie mögen vergessen unsere Liebe, gefolgt vom Leid. Lass uns rennen, rennen in den tiefsten Wald, nur allein in lebloser Existens, nur mit dem Wissen, sie konnten genießen ihr wunderbares Leben, frei vom Leid. by Nexx …
letzter Beitrag von Nexx, -
Wahrheit
| erstellt von Jurafriend- 6 Kommentare
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Heya liebe WGler, ich bin ja nun noch ganz frisch hier und hoffe, dass ihr mir den einen oder anderen Fauxpas verzeiht Nun aber zu einem Gedicht, welches seinen Anfang letztes Jahr fand. Da fanden ein paar Worte zu mir und fügten sich zu einem einfachen, aber in seiner Tiefe für mich doch sehr mächtigen, Mantra zusammen. "und wieder werde ich gewahr ob meiner Worte Wahrheit ". Einfach eigentlich oder? Und dennoch, je länger ich drüber sinnierte, umso tiefer zogen mich die Worte in einen Strudel sich öffnender Selbsterkenntnis. Ach Du liebe Kacke dachte ich damals, das ist ja ganz nett finster da drin. Wie konnte ich mich nur so lange selbst verleugnen und belügen.…
letzter Beitrag von Jurafriend,
