Melancholisches, Düsteres, Trauriges
Kummer, Sorgen, Leid - Die düstere Seite des Lebens (ehemals Schattenwelt)
4.504 Themen in dieser Kategorie
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Mein unbeschwaertes Welken
| erstellt von Desîhras- 1 Kommentar
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Der Fluss so klar und verstubt dem Spiegel hat, wer sein glanz geraubt Im schimmer hinter mir schwimmt ein Hauch des einstig weissen Rauchs, grau vom Eifer und Gier Wir wanderten so schwer und doch unerreicht die Peitschenhiebe leer gekostet im eigenen Reich Durstig nach Flecken Trunken vom weichen Teich voll vom Schein und Bleich Mein unbeschwaertes Welken
letzter Beitrag von Timo, -
Ich hab' mich mal an einem Sonett versucht, allerdings an der englischen Form, die da ist: abab - cdcd - efef - gg Ist das soweit richtig? ^^ Kann mir vielleicht noch jemand ein paar Tipps zu Sonetten (Wie ist'n der Plural davon? xD) geben? (Hab' dazu auch noch einen Threat geöffnet: http://www.dichter-forum.de/kadenzen-vt4282.html) Weil das ewig Böse im Sterben liegt, Reiten wir zu viert hinaus in die Nacht, Bis gar kein Mensch mehr seinen Nächsten liebt, Auf dass der Feind des Herren Krone lacht. Der Erste wird euch zum Siege zwingen, So kann der Zweite euch tiefer reißen. Drei soll euch den wahren Hunger bringen, Der Letzte euch mit dem …
letzter Beitrag von Knigg3, -
Den Stricke legt sie sich um den Hals... Sieht ihr Leben vor sich selbst...alles gute alles schlechte..und auch alles ungerechte..weiss nicht was sie tuen soll...in ihr jede menge groll..entscheidet sich mit Blut und Hertz für den Tod und dessen Schmerz... naja erhoffe mir zahlreiche kritiken...dieser öhhhmmm text entstand beim hören eines Liedes XD Within Tamtation -->memories^^ :oops:
letzter Beitrag von wEySeR, -
Himmelssterben
| erstellt von Aichi- 6 Kommentare
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Himmelssterben Vom Schwarz besudelt erhängt sich die Liebe des Mondes im endlosen Tal Unter den Augen der Sonne bricht das Wolkenmeer entzwei, sickernd, über das Himmelsufer Ein früher Tod, der Wind ging mit einem Flüstern, Blüten senken ihre Häupter Durch das Nichts, ein letztes Gebet … schwerelos
letzter Beitrag von Aichi, -
Der Schneemann
| erstellt von Hopefull- 3 Kommentare
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Der Schneemann Der Winter glänzt. Oh wie schön! Der Winter,der Winter, er ist da! Der Winter glänzt. Der Schnee glänzt, erhellt die Welt. Und mein Herz vor Freude springt. Der Winter glänzt. Oh sie nur,was ich habe erschaffen! Ein rundum dickler Schneemann! 2 Augen,1 Karottennase und 3 Knöpfe! Der Winter glänzt. Oh weh,Mutter ist wieder traurig. Mein Vater,wieder betrunken, so wie er nunmal ist. Der Winter glänzt. Oh Schneemann! Kannst du nicht mein Herr Vater sein? Dein Schneemantel,erhellt sicher Mutters Herz! Der Winter glänzt. Schneemann! Oh Schneemann! Komm zu mir! Der Alkohohl wieder spricht! Beschütz…
letzter Beitrag von Hopefull, -
seelenlos
| erstellt von Kleine Bärin- 6 Kommentare
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Tiefe Triebe wild entfacht zucken im Zauberland der Nacht. Rasend pocht das heiße Herz, verstärkt gesuchten Liebesschmerz. Machtvoll sperrt des Blutes Lauf Geistes Kräfte für Momente aus. Wenn der neue Tag anbricht, ist fremd im Spiegel dein Gesicht.
letzter Beitrag von Mary Lou, -
feedback jeder art Schererei
| erstellt von Behutsalem- 10 Kommentare
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Es läuten die Scheren durch blühendes Leben, verkünden die Macht im verschärfenden Ton, sie ziehen Register und nichts wird vergeben, beherrschen besonnen die Situation. Verstecken gekonnt die gedengelte Klinge, nach innen gewendet zerstörende Wut, sie nehmen das Opfer bewusst in die Zwinge, verherrlichen nichts und vertreiben den Mut. Gewächs aus verdorbenem Unheil geboren, ans Messer geliefert ist unser Verstand, doch bleiben wir Kämpfer, noch ist nichts verloren, die Stunde des Abschieds hat Gott in der Hand.
letzter Beitrag von Darkjuls, -
wenn der stapel der alten zeitungen zu hoch wird das herbstlaub vorm fenster flammend leuchtet weißt du das leben ist nur eine leihgabe ferner hügel dabei nichts tun als deine hand zu halten die sich anfühlt wie rohe seide beim blick in deinen augengrund sehe ich einen vogel der unruhig darauf wartet auszufliegen ich lausche dem sehnsuchtsgesang seiner todeselegie bis die stunde gekommen ist das leben endgültig erlischt wie das letzte von ast zu ast hüpfende elmsfeuer
letzter Beitrag von Perry, -
Deutsche Vers-Sprecher
| erstellt von Vokalchemist- 2 Kommentare
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Schritt für Schritt, dem Verlauf den Weg heimverlangen. Der Tanz weist die Richtung gleich mit. Fon hintana nah forna gilangon. Kyrie Eleison. Wer von uns erreicht die öde Lichtung, dort gefangen, in der Buche Staeben der Melodie Dichtung. Sollen sie verbrennen denn nur mein Feuer leuchte, den Ton zu erkennen, wie hell er uns einst deuchte. Zu dieser Weise werden viele sterben, niemand soll ihre Seele erben. Ruhelos zwischen Anfang und Ende, gestopft der Mund , gebunden die Haende. Alle Sinne verwirrt, die Gefuehle verirrt, von den Ahnen verlacht, in den Venen fließt die Nacht. © RS 2006
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
feedback jeder art Sonnenblumen
| erstellt von gummibaum- 7 Kommentare
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Am Wegrand tote Sonnenblumen, als ob man dieses Feld vergaß. Es weckt in meiner Seele Krumen des Brotes, das sie einmal aß. Und wie benommen geh ich weiter, auf hohen Stängeln ausgeblüht und leergepickt, doch seltsam heiter im toddurchdrungenen Gemüt…
letzter Beitrag von gummibaum, -
Schrei Wiedereinmal enttäuscht die Hoffnung Stehe in der Mitte und schrei laut „hier“ Doch keiner ist da der mich hört Immer wieder kommen Menschen näher Doch schon bald darauf sind sie wieder weg und ich steh weiter allein in der Mitte Warum kann mich denn niemand hören? Ist mein Schrei nicht laut genug Und warum verstummen alle schreie die zu mir gelangen gleich darauf auch wieder Was mache ich nur falsch, so oft? Warum verdammt bin ich noch immer allein? Jede Freude ist nur von so kurzer Dauer Darf immer nur naschen vom Glück Das Glück das alle anderen mit großen Löffeln essen So nach langer langer Pause auch mal wieder was von…
letzter Beitrag von frecherDAX, -
Ein kleines Stück (Stolz)
| erstellt von Black Raziel- 2 Kommentare
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Ein kleines Stück -Stolz- Komm, begleite mich ein kleines Stück. Vielleicht finde ich in dir das große Glück. Tief in dir bist du ebenso verletzt, einsam und menschenfern. Doch Gleich und Gleich gesellt sich gern'. Unser Liebestreiben bleibt am Ende nur ein Zeitvertreib einsamer Seelen. Es war nett mit mir, aber dass meine Seele alleine bleibt, interessiert nicht selbst im Spiegel mein Angesicht. © by black, 28.02.2009 -------------------------------------- Stilbruch um Stilbruch. Das tut weh. -------------------------------------- Verweise: Jenseits dieser Zeilen (Stolz) …
letzter Beitrag von Black Raziel, -
Das Gefühl der Leere....
| erstellt von Vroun- 4 Kommentare
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Wenn die Einsamkeit alles überschattet, Wenn man nur noch in den Tag hineinlebt... ohne die Hoffnung, selbst einmal das große Glück zu erfahren, Wenn sogar das brennen der weinenden Augen ein schönes Gefühl darstellt und die Sehnsucht nach roten Tränen immer größer wird, Wenn man sich schon aufgegeben hat und sich selbst als wertlos erachtet, Wenn der Tag nichts neues birgt und man nur noch wartet bis man wieder schlafen kann, Wenn man am liebsten weit weg wäre... ...An einem Ort... Wo man Schwächen zeigen kann, Wo man sich nicht besser machen muss als man ist um liebenswert zu sein...
letzter Beitrag von Knigg3, -
Vom Reichtum in das Altersheim
| erstellt von Batem- 4 Kommentare
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Damals war der Mensch vielleicht Sklave Heute ist er Schuldner. Ich weiß vom Mensch, das er nicht würdig behandelt wurde, aber ihm war nichts frei außer unwürdig zu gehorchen. Wie würdevoll war der Mensch wenn er nicht gebrochen werden konnte. Wie arm in seiner Herkunft ist der Mensch gegen seinen Respekt, gegen seinen Willen zu gehorchen. Gar merke ich doch, das der Mensch erst nun seinen Willen lernen soll. Das der Sklave keinen Willen hat? Wie wäre ich willig, wenn ich mich ergebe fragte man ihn wohl. Aber würdevoll, das war er doch. Wie kann der Mensch nur Dinge erwarten und lernen die ihn nicht beschreiben? Wie kann ich von einem Menschen erwarten…
letzter Beitrag von Behutsalem, -
Ich will nackt sein und nur mich selbst haben. Nur die Haut, welche mein, nicht mehr als sie tragen. Ich will an nichts denken und nur die warme Luft spür'n. Die Gelenke nicht verrenken, nur Baumrinden berühr'n. Ich will nackt sein und springen über alle Schranken. Nur das Wesen, welches mein, keine ballaststoffreichen Gedanken. Ich will fliegen und schwimmen und nackt sein ohne Reue. Den Gipfel der Frechheit erklimmen, auf diesem mir schwören die Treue. ©Bernardo
letzter Beitrag von Bernardo, -
Der Tod, ein Freund
| erstellt von Szepan- 2 Kommentare
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Ach, komm nur Tod, lieber Gesell hülle mich in dein dunkles Gewand, bemüh`Deinen Schritt und gehe recht schnell und führe mich in das Niemandsland! Ich träume längst von den schwarzen Weiten in die ich auf schnellen Rossen sprenge; Sie tragen mich fort in Ewigkeiten, die Sinne umfloren kosmische Klänge. So schwebe ich in ein Nichtmehrsein, es endet das Fühlen und Wollen, wie könnte der Himmel schöner sein - Oh, Tod wer sollte Dir jemals grollen?
letzter Beitrag von Angel, -
Der letzte Tag
| erstellt von sumasa- 0 Kommentare
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"Wenn alle Dämme brechen-" Es bricht nur einer allein Leg dich in Austernfelder Wirst Tulpenblumen sein Ein seltsames Erbrechen Nach selbstverliebtem Sein In unsre kalten Herzen Webt sich ein Fieber ein Und alle Lichter Die meinen Weg fluten Blenden mich Und in allen Schatten Die über mir tanzen Seh ich nur eines - Dich.
letzter Beitrag von sumasa, -
Am Ende....
| erstellt von Volker Harmgardt- 0 Kommentare
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Für Nanshe ( *2007-+2017) Am Ende des Regenbogens werden wir uns wiedersehen....! 3681280 © Volker Harmgardt Titel: Nanshe von den Ederauen in einem glücklichen Moment fotografiert !
letzter Beitrag von Volker Harmgardt, -
feedback jeder art Wir werden Licht !
| erstellt von Dionysos von Enno- 2 Kommentare
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Du hast mich heute Nacht Ich bin nun DEIN Du bist überall, du bist das ALL, ich FALLE Fang mich auf, fang mich ein ! Lass uns so SEIN: ERWACHT ! Wenn Du mich erkundest Wenn Du mich schmeckst Und mir meine Ängste stundest Und meine Narben leckst Lass uns so SEIN: EINS ! Ich wusste nicht wie sehr ich will Weil Wollen mir die Sinne raubt Ich habe Angst vor Sinnesraub Doch! ich WILL Sinnesraub und VIEL ! Deine Haare fallen wild und frei Ich will DICH wild und frei SEI MEIN ! Du bist anders bei Kerzenschein .. Du …
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
Zu leben bereit?
| erstellt von Struve- 2 Kommentare
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Zu leben bereit? Tote Eltern, die da nagen, an den Beinen, an den Armen, todbringend scheinen. Die Vergangenheit schreit, durch leere Seelenhallen, tief in mir und tief in dir, hören wir das lockende Echo. Die Spur verläuft im Sand, spurlos schleichend, durch die Nacht, in der Sterne sterben. Ungewolltes Geschenk, glitzernd verpackt, Überraschung, Hier ist meine Geburt! Ein Gottesfunke, blendet das Auge, ungesehene Welt und irgendwie gelebt. Ein Brief von mir, er ist an mich, ungelesen weggeworfen, nichts als Worte. Geküsste Scham, in Leidenschaft und wieder sterben En…
letzter Beitrag von Struve, -
Mit ihrem Handicap kommt sie kaum raus, bleibt die meiste Zeit nur im Haus. Sie hat sich zurück gezogen, fühlte sich vom Leben betrogen. Kann ihre Krankheit nicht mehr verstecken, sieht wie Leute die Köpfe zusammenstecken- Sie sagten so Sachen, die sie quälen - sie kann nichts sagen oder erklären. Die Stimme ist heiser, wird immer leiser. Sie fängt an zu zittern und zu zucken und die Leute - wie sie gucken - müde und wortlos geht sie dann weiter, nur der Rollator - ist ihr stiller Begleiter ...
letzter Beitrag von eiselfe, -
feedback jeder art Die Pest
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Die nagenden Zähne singen Lieder Hungernde Löcher in Körper und Glieder Seelen einst am Leben erfreut Durch Schmerz und Folter mit dem Unrat vereint Die Dunkelheit der Gedanken ist hier am Werke Der Tod und seine Gehilfen gewinnen an Stärke Ein Stück der Hölle aus dem Abgrund gehoben Sünden haben uns um das Paradies betrogen Ich versteck mich im Eck will mich hüten Den Tod aus meinem Leib auszubrüten Der Syndikus am Fenster mich ruft Und zählt mich bereits zu jenen in der Gruft Aderlass und Gold ist der Preis Für Seelenfrieden und Herrlichkeit Bezahlt sie gut, ihr werdet sehen …
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
Die Blutgräfin
| erstellt von HeavenlyBeing- 4 Kommentare
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Blutgräfin Dunkel ist die Zeit, kalt ist die trostlose Einsamkeit. Keiner spürt meine Angst, die Angst die in meiner Seele lebt. Tausend mal wurde ich belogen, wurde ich in den Schatten gezogen. Frust macht sich breit, Hass bis in alle Ewigkeit. Meine Opfer haben es verdient, habe ich Ihnen den Tod verlieh'n. Schmerzen haben ich Ihnen zugefügt, denn Sie haben es verdient. Jung und zart, des Gottes Engelsart. Blut verlieh mir ewige Schönheit, ich war die wirkliche Graumsakeit. Durst nach Blut, denn es schmeckt so gut. Meine Opfer glänzen im Licht, still versinkt Ihr Gesicht. Niemals Reuhe zeigen, werden wir doc…
letzter Beitrag von Angerbak, -
feedback jeder art Licht am Ende.
| erstellt von Ava- 4 Kommentare
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Es gibt kein Licht am Ende des Tunnels - vielleicht starr ich auch einfach nur nach hinten.
letzter Beitrag von Ava, -
Geschlagene Liebe
| erstellt von muse 208- 6 Kommentare
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Geschlagen von deiner Liebe verwundet in meiner Seele Brutalität mit viel Hiebe Hass,den ich nicht verhehle! Versteckt in einem Schrank immer Angst vor dir kleines Kind ganz krank bin immer noch hier! Tränen vergeblich geweint Schmerzen mit Träumen ertragen nie ehrlich gemeint keine Antworten auf meine Fragen! Hab`s geschafft frei zu sein dich einfach zu überleben bin nicht mehr wehrlos klein hab noch soviel zu geben! Gruß Muse
letzter Beitrag von muse 208, -
Ich sah eine Wolke am Himmel, ich sah sie dort Einsam stehen, auch sah ich die Sonne dort , sie musste ich auch Einsam sehen. Doch was machen ihre Regentropfen, wenn sie runter auf die Erde gehen; und ist es nicht des Sonnenerleuchtung, wenn wir nachts den Mondschein sehen? Und hier bin ich, unter tausend Menschen, tausend Menschen, und ich, Allein! Denn niemand wird feucht von meinem Regen, und niemanden erleuchtet mein Sonnenschein !?
letzter Beitrag von Almgandi, -
Aktion - Reaktion
| erstellt von Quicksilver- 5 Kommentare
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Aktion - Reaktion Wer hat es denn schon so schwer wie ich Wut, Verzweiflung und keiner gibt Halt So fühle ich mich innerlich bitterkalt Zerstört, bekämpft und unglücklich Kommt keiner, der mir helfen kann Fühl' mich allein, es ist so leer hier Jetzt steht vor mir ein großes Tier Ein fieser, harter, starker Mann Hat mich ganz in seiner Macht Er sticht und tut mir sehr weh Wenn ich Mannsgesichter seh Denk ich nur an diese Nacht Geh zu Mama, sag es ihr Weine dabei bitterlich Doch ists vergeblich Lag doch nur an mir Bin mitgegangen Wollte ihn haben Angegraben Gefangen So rauh Brille Stille Au Hass Lie…
letzter Beitrag von Quicksilver, -
Ich war verliebt in Dich, in dein Gesicht. Ich war verliebt in Dich und du verstandest mich. Die Zeit mit Dir, die war so schön. Die Tage mit Dir, die Nächte mit Dir, voller gier. Warum ist das alles kaputt gegangen? Die Liebe wie ein Fisch eingefangen, geknebelt und gefoltert, um zu erlöschen....
letzter Beitrag von Dirmiz, -
feedback jeder art Hurt
| erstellt von JoVo- 1 Follower
- 12 Kommentare
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Heut' hab ich mich selbst verletzt, mit der Klinge Schnitt für Schnitt, Stück für Stück die Haut zerfetzt, Wahre Schmerzen, Schritt für Schritt. All die Träume die ich lebte, ein Imperium von Schutt. Mein Herz, ach so oft schon bebte, all die Liebe, ist kaputt. Würde ich nochmal beginnen, ganz von Kindesbeinen an. Wege würde ich ersinnen, derer ich mich nie besann.
letzter Beitrag von JoVo, -
weltschmerz
| erstellt von Perry- 3 Kommentare
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wo ist sie hin die lust bäume auszureißen die nacht zum tag zu machen immer weiter schneller höher hinaus zu wollen liegt es am nie endenden bombenhagel schlechter nachrichten dem saisonalen grippalen infekt der uns niederzwingt oder ist es nur die frühjahrsmüdigkeit die uns depressiv dahinvegetieren lässt morgen schreie ich meinen frust hinaus
letzter Beitrag von Nils, -
feedback jeder art Allein
| erstellt von Sonja Pistracher- 7 Kommentare
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Sie sitzt allein auf einer Bank, im Park, spürt Einsamkeit, die leise um sie schleicht, zutiefst empfunden fährt sie ihr durch Mark als Pein, in ihrer Kraft wohl unerreicht. Im Grunde ist sie sorgenfrei, erhöht, ein ganzes Leben wurd' sie reich beschenkt, kein kalter Gegenwind, der sie umweht und fröstelnd in die falsche Richtung lenkt. Den Schatten, der sich nähert, sieht sie nicht, erspürt doch seine Gier, die nach ihr greift, verzehrt sich sehnsuchtsleise nach dem Licht, obwohl ihr Herz sich krümmt, eiskalt bereift.
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
Schlechter Sohn
| erstellt von Campori- 3 Kommentare
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Bin ein schlechter Sohn, das ist mir bewusst, mich zu verlieren ist kein großer Verlust, mich loszulassen ist zwar schwer, doch kann ich jetzt einfach nicht mehr. Ich weiß Du wirst mich leiden sehn, ich weiß ich werde von euch gehn, doch bitte rühre keine Träne, weil ich mich nach dem Tode sehne. Tag und Nacht habe ich diese Schmerzen, wioe tausend Stiche tief in meinen Herzen, immer wieder rede ich mir ein, mein Leben wird bald besser sein. Kann mir niemand mehr helfen in dieser Nacht, nur noch Gott über meinen Bette wacht, mit glasigen Augen schau ich mich um, doch nur Dunkelheit um mich herum Das Blut aus meinen Adern schiess…
letzter Beitrag von Torsul, -
feedback jeder art Dschungel
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 3 Kommentare
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Am wohlsten fühl ich mich Bemalt mit Tarnfarbe im Gesicht Keine Gesetze und keine Räume Straflos erfülle ich meine Träume Darwin hat der Bestie ins Auge geblickt Und erkannt, nur der Mensch ist verrückt Die Natur zeigt Wege, kein Erbarmen Leichte Beute sind die geistig Armen So passe ich mich meiner Umgebung an Das ich in ihr auch überleben kann Wenn die Stunde schlägt werden wir es wissen Wer wurde hier von wem gefressen Tut was ihr wollt, alles ist erlaubt Gesetze und Schwüre, nur wer Wörtern glaubt Verborgen im Herzen, der Dschungel schlägt Tief im Dickicht die Bestie lebt …
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art grau
| erstellt von sofakatze- 6 Kommentare
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kälte weht durch meine blicke wenn ich aus dem fenster seh angst schnürt stärker noch als stricke hoffnung ist nur ein klischee grau ermattet stauben sterne grau der fluch unendlichkeit sehnsucht taumelt in die ferne und verwaist im atem zeit nichts bleibt abgebrannten lichtern nicht mal blasser widerschein spiegelt sich auf den gesichtern jeder stirbt für sich allein
letzter Beitrag von sofakatze, -
feedback jeder art Schuld
| erstellt von melan1980- 2 Kommentare
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Schuld Es war Heute vor hundert Jahren als sie mich holten als sie mich brachten das sie mich verachten und dabei lachten als sie mich knüpften am Baume auf warum sie das machten warum sie mich hassten weil es einfach war weil ich da war ihre Angst brauchte einen Ausgang ihre Wut einen mit Schuld Schuld war das Andere das Andere war ich ich war eigentlich nicht Schuld doch ich war greifbar angreifbar nicht wie die die schuldig war´n so war ich alles so wurd´ ich böse sie hassten mich sie nahmen stellvertre…
letzter Beitrag von melan1980, -
feedback jeder art Schattenreich
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
- 6 Kommentare
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Der Tag hüllt sich in schwarze Seide es weht ein lauer Abendwind das Land liegt still, ich ahn die Weite Schatten treffen ´s Seelenkind Sie rufen fordernd meinen Namen und tanzen zuckend an der Wand nehmt mich mit, ach, habt Erbarmen kann Einsamkeit nicht mehr ertragen reich willens ihnen meine Hand Dreh mich um meine eigne Achse vage hoffend, bang zugleich Flamme ertrinkt im Kerzenwachse dann führn sie mich ins Schattenreich Und als der Morgen früh erwacht bin ich längst fern, weit fort von hier bin nun ein Kind, ein Teil der Nacht in der ich nicht mehr einsam frier …
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Sie holen uns ein
| erstellt von Nesselröschen- 6 Kommentare
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Sie holen uns ein Wild wuchsen deine Zähne wie unsere achtlos fallengelassenen Worte ohne Bedeutung in den Armen eines Wüstlings in denen du deine Jungfräulichkeit verlorst. Nichts die Blindheit von Messer und Gabel Zinken ohne Zahl gegenüber den Vorwürfen und Tränen in deinen Augen mit den tausend Gesichtern. Direkt und zielsicher ohne Nachhilfe hinterließt du Abdrücke mit der Regelmäßigkeit von Zahnspangen so als hättest du welche besessen in den Handrücken jener die sich schuldig gemacht haben. Die gestohlene Nähe ohne Reue haben wir längst vergolten mit taus…
letzter Beitrag von Nesselröschen, -
Alles verloren
| erstellt von Campori- 2 Kommentare
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Deine Vergangenheit trüb, deine Blicke so leer, hast deine Eltern verloren, hast keine Freunde mehr. Deine Seele so dunkel, deine Tränen aus Blut, dein Herz voller Trauer, dein Kopf voller Wut. Noch nie wurdest du geliebt, noch nie in den Arm genommen, noch heute zitterst du vor Angst, und deine Blicke sind verschwommen. Hast nie viel geredet, hast nie viel gelacht, wurdest von jeden ignoriert, von jeden nur schlecht gemacht. Nun sitzt du hier, in einen dunklen Raum, versuchst ihn zu vergessen, deinen bösen Traum. Wünschtest es hätte ihn nie gegeben, greifst zu der Klinge und nimmst dir das Leben
letzter Beitrag von Angel, -
feedback jeder art Wenn Engel weinen müssen 1 2
| erstellt von hora- 1 Follower
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Wenn Engel weinen müssen Wenn Engel weinen müssen über das Elend dieser Welt... wenn Engel erschossen werden inmitten des Kriegsgeschehens wildgewordener Horden... wenn die Gewässer rot, die Himmel sich aschgrau verfärben... dann, mein Freund, nehme ich dich in die Arme um noch einmal Wärme und Liebe zu spüren.
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
DENN ICH GING DER SONNE ENTGEGEN
| erstellt von Jenno Casali- 2 Kommentare
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DENN ICH GING DER SONNE ENTGEGEN Und meine Pupillen sie blinzelten / zu hell war es / so sah ich nicht die verdörrten Kontinente, die hungernden Ausgehungerten / ach so weit weg / sah nicht die verbombten Städte mit ihren Verwundeten, Geschändeten / nicht die Slums in elendiger Verwahrlosung / zu grell war das Licht / aber auch zwei Schritte vor mir sah ich nicht die Stapfen der Heuchler, der Mächtigen aller mächtigen Macht / ich ging ja der Sonne entgegen / konnte so nicht den billigen Sherpas folgen, den keuchend Ausgeschöpften / denn wie betrunken war ich / hörte nicht die Selbstgeilheit aller Raffker, die Regeln ihrer abgekarteten Sp…
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
Hallo zusammen! Jetzt habe ich malohne Punkt und Komma ein kleines Werk geschaffen. Mal shwauen wer was dazu sagt? Wenn überhaupt und so... :mrgreen: w t s h wogende wellen weite tragen tiefe traurigkeit so sehr schmerzvoll hoffnunglos hohler horizont 27.01.09 Gruß! mystic
letzter Beitrag von mystic, -
Verlustangst
| erstellt von Daphne- 4 Kommentare
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Verlustangst Die Angst ist immer da das du mich verlässt und ganz alleine lässt Mit dir geht mein Halt und damit meine letzte noch verbleibende Kraft Jetzt bin ich am ende ich sitze hier am Boden und flenne es schmerzt so sehr dein Gesicht zu sehen mit deiner falschen Sicht
letzter Beitrag von Daphne, -
Im Nebelreißer
| erstellt von Wolkenwolf- 1 Kommentar
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Man stelle sich ein mittelalterliches Gasthaus vor, düster, ein wenig heruntergekommen. Die Gesichter der Männer und Frauen an den Tischen sind in Schatten gehüllt, Rauch treibt in Schwaden durch den Raum. Auf der kleinen Bühne steht ein Mädchen mit wirrem Haar, die Kleider zerlumpt, der Blick voll Furcht. Nur ihr Lied weiß zu sagen, wie sie sich fühlt, die kleine Lyria, und welchem Grauen sie tagtäglich in dieser Schänke ausgesetzt ist, die Seelen verschlingt wie eine hungrige Bestie... Wo bunte Nebel wallen Und böse Zungen lallen, Lass alle Ehre fallen: Im Bauch der Bestie! Da, wo die Schatten fließen, Sich über uns ergießen, Aus jeder Ecke sprießen:…
letzter Beitrag von Wolkenwolf, -
Einmal sah ich aus dem Fenster und wollte das Licht fangen. Ständig entkam es mir und lachte mich aus. Doch heute war mein Tag, dass wusste ich! Ich rannte also los, ich wollte nicht mehr der Narr sein, ich sprang und streckte die Arme empor, denn ich hatte keine Angst. Ich bekam es zu fassen und ließ nicht los. Das Licht erlischte und ich war tod... by Nomi
letzter Beitrag von HerrNomi, -
feedback jeder art Leise und vage
| erstellt von Sonja Pistracher- 6 Kommentare
- 1,4T Aufrufe
Um diese Tage führ´ ich Klage, bin betroffen und offen für Veränderung, die gut mir täte, weil diese stete Wiederholung dessen, unvermessen hoch als Preis dafür, dass zwischen dir und mir ein Loch entsteht, das weitergeht und ohne Einsicht am Schweigen zerbricht. Was schade ist, weil du mir bist viel mehr, doch leer empfinde ich dann dich, der nicht erkennt, es brennt zu laut, zu tief, zu hoch in mir die Angst davor, was ich verlor in dem Moment, der kein Erbarmen kennt, der hochgespielt, aufgewühlt, sich potenzi…
letzter Beitrag von Letreo71, -
Erinnerung an...
| erstellt von Miss Rainstar- 2 Kommentare
- 1,4T Aufrufe
Erinnerung an ... Federweißes Fallen und Boden küsst nurmehr genässter Blick wo die Hand sich verschließt und ein Herz schlagend gedenkt. Sein Gesicht gleicht Kugelgesiebter Wand wie ihre Toten, die nicht klagen nur sehen, nur sehen und fragen. Was will der Körper noch lieben wenn zersetzt er nur steht und fällt mit den Winden, die sich gleichen. Lass ihn wandern durch und mit der Frage auf allen Wegen und den Lippen, die aufgesprungen nun sich verzehren.
letzter Beitrag von Miss Rainstar, -
Ein einsamer Morgen nach einer langen Nacht
| erstellt von B. Deutung- 4 Kommentare
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Die Zeiten verstreichen des Nachthimmels Grau verändert sich stetig zu leuchtendem Blau Die Nachtvögel flattern in hektischem Tanz um den sterbenden Mond liegt ein schwarzer Kranz Die flackernde Kerze ihr lüsterner Schein macht mich fast glauben ich wär' nicht allein Doch streben und ziehen gegen's Gewisse bringt nur heran der Wirklichkeit Bisse
letzter Beitrag von B. Deutung, -
feedback jeder art . . .
| erstellt von Sternwanderer- 7 Kommentare
- 1,4T Aufrufe
. . . Als ich für dich sang brach meine Stimme nach den ersten Tönen es bebte mein Herz und meine Seele fiel ins Bodenlose. Zu Ende summte ich das Wiegenlied für dich wog deinen Kopf in meinen Schoß und mit einem Lächeln atmetest du tief ein. Zum letzten Mal – Und die Stille die mich umgab schmerzte sie ließ mich verstummen und wischte mir meine Tränen fort Worte des Trostes flüsterte sie ich wusste: Gnädig war der Tod – © Sternwanderer
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art Nebel
| erstellt von Devils.darling.- 3 Kommentare
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Dein Atem haucht eiskaltes Stöhnen, den blauen Rauch mich zu verhöhnen Die starre Hand greift züngelnd zu, die Nebelwand find keine Ruh. Ein Windzug zischt, der Dunst verzieht, wie weggewischt, das Wolken-Lied. Die Decke schwer, so wohlig, warm, der Kopf so leer, in deinem Arm.
letzter Beitrag von Devils.darling., -
Kinderseelen
| erstellt von lyblyac- 5 Kommentare
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Versuche, artig zu sein und unauffällig, niemals zu stören; Träume, in denen alles besser ist, voll von Liebe und Geborgenheit; Verstecke, die nicht sicher sind und Suche nach echtem Schutz; Lügen, um zu entkommen und der Glaube an das, was nie sein wird; Rebellion, mit dem Ziel, Anerkennung zu erreichen, bei denen, die es besser haben; Angst vor denen, die zu viel wissen wollen, gesteigert zu Hass und das schlechte Gewissen, wenn die Erkenntnis kommt; das Zittern auf dem Weg "nach hause" ... und Kinderseelen auf der Flucht...
letzter Beitrag von Knigg3,
