Gedanken, Weisheiten, Philosophisches
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6.996 Themen in dieser Kategorie
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Ein Pünktchen löst sich vom dem Auge schwebt zum Bildschirm pixelt sich als wenn er mich in sich sauge Ein Fluss von Licht verbindet uns und lässt die Zone grau erscheinen Von unten frisst sich mein Gesäß nach oben durch mich durchgefräst trennt mich in Mensch und Tastentipper und cyborgartig starr ich hin bis ich endlich fühllos bin Hinaus gesehen seh ich den Tag wie es wohl im Stehn sein mag? So tanzend fliegend wie die Biene nicht wie hier als Zeitmaschine Ich halte durch, weil automatisch es ist halt Arbeit, halb so tragisch? seh hinüber zu den andren die wie ich zum Fenster blicken. Doch Sehnsucht seh ich nicht, nur Auge…
letzter Beitrag von Angel, -
what a wonderful world
| erstellt von soulofjimmy- 3 Kommentare
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Sonnenaufgang, Tag erwacht, Maschine blubbert, Kaffee macht, der grosse Wunsch, ständiges denken, schön wärs, ihn nicht allein zu trinken. Und hoffst und betest noch so sehr, der Platz bei dir, noch immer leer, oh, was für eine wundervolle Welt, Wo niemand ist, der auf dich zählt. Motor starten, was tun fürs Geld, So sehr die Einsamkeit auch quält, fährst tausend Kilometer weit, Und bists doch innerlich schon leid. Berufung, Traumjob, mal gewesen, ferne Länder und noch Spesen, zum Glück gereicht, hat es doch nie, weil etwas fehlt, und das ist Sie. Sie, die alles schöne mit dir teilt, und auch im Pech bei dir verwei…
letzter Beitrag von eiselfe, -
textarbeit erwünscht Leid
| erstellt von ladyeverything- 2 Kommentare
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Leiden ist für sie keine Realität. Krieg ist keine Realität. Es ist nur ein Wort und real nur für andere Leute, die sie in den Nachrichten sehen. Nur ein Strom unangenehmer Bilder, die sie weg schalten. Nur ein Wirtschaftszweig mit Waffen und Schiffen und Hierarchien den sie überhaupt nicht bemerken.
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Beizeiten
| erstellt von Darkjuls- 2 Follower
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Wenn die Zeit sich hinter mir versteckt mir ständig Nackenschläge gibt ist es nicht so dass sie mich neckt eher so als ob sie mich aufweckt mir sagen will es ist schon spät denn das woran mir so viel liegt versiegt bevor ich mich suchend danach umgedreht Die Zeit ist beständig in ihrem Lauf um zu verschnaufen bleibt mir wenig nichts und niemand hält sie auf früher hatt ich sie zu Hauf doch scheint sie schneller mit den Jahren läuft mir fort - nichts währet ewig was auch passiert sie schreitet gnädig bei allem was mir widerfahren zum Ende dankbar - lächle ich selig
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art traum schaum
| erstellt von Perry- 6 Kommentare
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auf zehenspitzen balanciere ich den flutsaum entlang doch nicht einmal das dünengras schenkt mir aufmerksamkeit wo ich auch hinsehe nirgends bewunderer weit und breit unvermittelt wirft die flut dich direkt vor meine füße weiß und unschuldig liegst du hingestreckt im nassgrauen sand das herztattoo auf der schulter vernebelt mir den verstand für einen moment glaube ich deine augen zu spüren um sie an den nächsten wellenschlag wieder zu verlieren bist du nur ein schäumender nixentraum ich denke wohl kaum
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art Küsschen gern
| erstellt von Letreo71- 12 Kommentare
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Ach - ich möchte so gern küssen, niemand hier will davon wissen, keiner will ein Küsschen geben, ja, noch nicht mal eines haben. Nein! So will ich nicht mehr leben, lasse mich sehr bald begraben. Söhnchen brüllt:"Geh weg, ganz weit!" Tochter chillt, hat keine Zeit und mein lieber Ehemann, meint:"Ich war schon gestern dran." Nun steht fester, mein Entschluss, dass ich es beenden muss! Eins ihr Lieben, lasst Euch sagen, wenn ihr dann am Grabe steht, braucht ihr gar nicht mehr zu fragen, Küsschen, sind ab jetzt zu spät! Auf meinem Steinchen da soll stehen: "Küsschen gern…
letzter Beitrag von Letreo71, -
feedback jeder art Lass mir die Tränen..
| erstellt von Lichtsammlerin- 10 Kommentare
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Lass mir die Tränen flüssigen Glücks die Welt erschauen sie fließen schmerzend für jedes Jahr wo Angst obsiegte und Mut verborgen lag sie netzen Wunden mit salzigem Feuer lösen eiternde Erinnerung lass mir die Tränen schmerzender Heilung ich spüre Leben sie waschen Schuld von mir von Haut und Seele aus dem Herz nur Wahres bleibt lass mir die Tränen ich hab zu lange nicht geweint.
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
Was ich dir noch sagen möchte
| erstellt von Carry- 8 Kommentare
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Wenn ich dir nur helfen könnte raus aus deiner Traurigkeit reich dir gerne meine Hand heute und für alle Zeit das Leben kostet dich viel Kraft du gibst alles was nur geht hast so vieles schon geschafft weißt nur nicht wie's weitergeht wenn ich kann werd ich dich halten alle Wege mit dir gehen in dieser Welt der grauen kalten hilft ein Herz dich zu verstehen möchte dir noch viel mehr geben meine Seele Herz und Hand nur die Liebe lässt uns leben gegen jeglichen Verstand
letzter Beitrag von Carry, -
kindchen hab nen baum
| erstellt von Dichtel (†)- 6 Kommentare
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- ... ein Stück. Ein Kuchenstück; teilt’s die kleine Gabel, ne kleine Hand, bröselt zuweil ___________________ kindchen hab nen baum mama sitzt am bettchen papi nickt das köpfchen denkt luise , an das pipi voll das töpfchen ... mama bitte bitte noch ein lustiges lumm märchen ...................................................... für den baum. ..................... ----- baumeln schlehen, dollen beerenblau .. bucklige hexenbesen fegen dort wo häcksel eben, neben duftet’s leis ... nach leb und kuchen, häns & gret bitte bitte ... ...................................................----- kindl. beißt manch…
letzter Beitrag von Dichtel (†), -
Ein Tropfen im Sturm eines regnerischen Tages? Ein Korn Hopfen im Turm, erwerblich für Bares ? Erdenkliche Bäume am Schopfe des Haares ? Bedenkliche Träume im Kopfe des Schahr'es ?
letzter Beitrag von Nils, -
feedback jeder art Entschwunden
| erstellt von Behutsalem- 5 Kommentare
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Da steht sie nun mit Ihren altbekannten Liedern. Zeitlos schön gepflegt in ihrer Eleganz. Sucht, im Geist verformt, Erinnerungen wieder, im Schritt die Angst, sie fordert auf zum Trippeltanz. Ihr Leben war sortiert wie ihre Schellackplatten. Wohlvertraut die Ordnung ihrer Jugendzeit. Heut weiß sie nicht, dass Mann und Kind sie hatte, erkennt sie nicht, wird wütend und sie schreit. Doch findet sie im Kopf den Ton der altenbekannten Lieder, bespielt das Grammophon ihr Dasein, den Moment. Auch wenn die Platte schleift, sie dreht sich immer wieder und zaubert ihr ein Lächeln in die Welt.
letzter Beitrag von Behutsalem, -
warm
| erstellt von GedankenFee- 6 Kommentare
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es waren keine Worte notwendig, um das zu sehen, was unsichtbar ist
letzter Beitrag von GedankenFee, -
Schlaflos
| erstellt von regen.tropfen- 5 Kommentare
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Hey, ich bin neu im Forum (gerade heute angemeldet) und würde mich sehr über etwas konstruktive Kritik freuen Allein, im Dunkeln tief versunken, hör ich die Gedanken munkeln, die wie ein Schauer Handgranaten den Angriff auf mein Bewusstsein starten. Gedanken die des Nachts nur lauern und wartend in der Ecke kauern, die sich finden, sich verbinden und durch die Synpasen winden. Tag-Nacht Schwäche-Macht Himbeersaft Chaos in meinem Kopf und kein Selbstzerstörungsknopf. Theorien, tief vergraben, die sich in meine Augen nagen. Sind von der Nacht gemacht und halten mich doch wach. Doch jetzt wird das Flüstern leiser, mein Ge…
letzter Beitrag von regen.tropfen, -
Vergeblich
| erstellt von Carry- 6 Kommentare
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Sind Angst und Schmerz deine Begleiter, wenn Freund und Liebe dich vergisst, ist das wie eine Hühnerleiter, zu leicht gebaut und voller Mist. Wenn du auf dich selbst gestellt, die Leiter fort und weg den Mist, vorwärts schreitest, froh die Welt, wieder schön und heiter siehst. Doch trägt Jemand im Herzen fort, die grünen Zweige die noch blühen, und nicht ein Vogel singet dort, dann ist vergeblich alles Mühen.
letzter Beitrag von Carry, -
Situs Inversus (Reflexionen meiner Seelenbleibe)
| erstellt von Black Raziel- 5 Kommentare
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Situs Inversus -Reflexionen meiner Seelenbleibe- Scharfer Klingen Musenkusse unterbindet es zu inspirieren. Jedoch zirkuliert der rote Flusse unentwegt trotz kollabieren. Tiefer gleitet noch die Schneide hart entlang dem Rippenbogen, öffnet mir des Lebens Kleide und entblößt des Ursprungs Wogen. Liegt am rechten Fleck die Natur tief im weichen Fleisch begraben, scheint der reflektierte Blick nur allgemein Bestand zu haben. © by black, 09.03.2009 -------------------------------------- "Der Musenkuss ist die Inspiration des Künstlers; und die Inspiration ist die Atmung der Lebenslehre. Kunst braucht …
letzter Beitrag von Black Raziel, -
feedback jeder art Perspektivisch
| erstellt von Letreo71- 6 Kommentare
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Die Welt steht Kopf, ich sag es dir, denn hier ist alles andersrum, die Wolken schweben unter mir und Bäume stehn verkehrt herum, die Blätter gehn nach oben. Die Vögel kreisen hoch, dann tief, als stürzten langsam sie hinab. Mir scheint es geht just alles schief und alles das auch nicht zu knapp, doch gern will ich es loben.
letzter Beitrag von Gaukelwort, -
Irreparabel
| erstellt von Rosiel- 1 Kommentar
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. . . Irreparabel Lichte Momente malen wie Pinselstriche ins Dasein grell und farbenfroh. Einsamer, lächelnder Narr. . . .
letzter Beitrag von Timo, -
feedback jeder art Das ewig Seiende
| erstellt von Lotte, B. R.- 9 Kommentare
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Das ewig Seiende Du fragst: “Wo sind denn all die Jahre geblieben?“ Viel zu schnell verstrichen, gleich einem Wimpernschlag gewichen, hin von der Wiege bis zur Bahre? Gesetzt ins Leben, ins Polare, weilst du nur kurz im Weltlichen, wo Pro und Kontra wird verglichen, konträr auf Erden, ist das Wahre. Hast Erdenzeit du überwunden, ist Schluss mit der Polarität, jenseitig sie nicht mehr besteht, weil EINHEIT du dann hast gefunden. Mit Odem warst du einst beseelt, du bist fürs Ewig auserwählt, denn was beseelt, kann nimmer sterben, fortdauern wird für alle Zeit. …
letzter Beitrag von panini, -
Dimensionen
| erstellt von Akasha- 4 Kommentare
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Dimensionen Vertraut und fremd zugleich, real und doch nicht echt. Was für ein wirres Reich? Entkomme ihm so schlecht! In all den seltsamen Träumen hab' ich so vieles erlebt, doch habe mich in Wahrheit, nur hin und her gedreht. Ich bin der Welt oft entflohen, in die der Schlaf mich brachte, Ob ich wohl aus dem Leben, auch einst so erwache? Das Leben scheint mir nur ein realerer Traum zu sein. Doch dann war ich im Leben, so wie auch im Traum allein. Und nach dem Leben kommt noch eine weitere Dimension. Ich sehe und begreife die große Illusion. ***Akasha***
letzter Beitrag von Daimi, -
Ich bin anders, genau wie Du!
| erstellt von Yue- 6 Kommentare
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Bin ich es oder bin ich's nicht? Hat das für Dich denn ein Gewicht? Ich wollt' es Dir schon lange sagen Stell' sie mir ruhig die vielen Fragen Sag ich es Dir ganz ohne Scheu? Hab Angst das ich's dann gleich bereu' Kannst noch in meine Augen schauen? Wenn ich's Dir sag: Ich liebe Frauen! Bist' eine die mich danach schmäht? Die sagt dass zwischen uns nichts geht? Muss ich ihn wahren meinen Schein? Will lieber ganz offen zu Dir sein Denn ich bin gay und steh' dazu Sonst liebe ich genau wie Du Will Dich nicht damit erschrecken Bin es nur leid mich zu verstecken Dann ist der Augenblick zu Ende Als ich noch die Aspekte wende Ich w…
letzter Beitrag von Yue, -
Bitterer Tee
| erstellt von Angelika- 6 Kommentare
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Bitterer Tee Schattenrisse, die durch mein Leben gingen, die kleinen Lieben. Ach, die kurzen Sommer. Ein Frühlingssturm. Vorüber, schöngeredete Träume. Abschiede ohne Geständnisse. Schweig über Wunden, Herz. Passanten, Gesichtslose. Bitterer Tee, ich trank ihn ohne Vergnügen. So muss es gewesen sein.
letzter Beitrag von Wilde Rose, -
feedback jeder art Restmüll
| erstellt von Carry- 7 Kommentare
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Restmüll An meine Seelentüre angeklopft gewährte ich dir Einlass jede Kammer hast du betreten deine Lasten abgelegt ich legte dir mein Herz zu Füßen Nach deinem Auszug blieb dein Müll der meine Leere füllt
letzter Beitrag von Carry, -
Dein Herz , es droht dir zu versagen, kann solche Spannung nicht ertragen. Du bündelst deinen Lebensmut, spürst keinen Hass und keine Wut, lässt los, lässt alles hinter dir, Freud und Wahnsinn, alle Gier, kommst an, im Neuen, wohlbehalten, und kannst noch einmal neu gestalten.
letzter Beitrag von redmoon, -
feedback jeder art Xlein
| erstellt von Kurt Knecht- 1 Kommentar
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Xlein, groß und klein, schreibt er sauber fein; in sein Büchlein rein. Ich tun nicht ebenso; bin im Herzlein froh: weil in meiner Welt, noch der Zauber hält. Weil hier jedermann, es auch anders kann; bringt mit seinen Stück, uns Magie zurück, das mit viel Geschick. Und so will ich hoffen, es steht jedem offen; täglich zu gestalten, hier sich zu entfalten. Verse will ich singen, sie sollen frei erklingen; werde sie euch bringen.
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Eine kleine Bedeutung
| erstellt von habakuk- 12 Kommentare
- 1,8T Aufrufe
Ich geh raus auf die Straße der Smog in der Nase die Wege wie Adern der Stadt 1000 Menschen am rennen die sich nicht mal kennen hamn' Hunger doch werden nie satt Wolln' Brot, wolln' Spiele so klein sind die Ziele vom System haben sie ihren Platz so sind sie am kauern in riesigen Mauern verlieren ganz langsam ihrn' Schatz Aus ich will wird du musst dieser lähmende Frust und die Zeit sie fließt leblos vorbei Wolln von allem noch mehr denn wir fühlen uns leer doch ein Zahnrad ist nie wirklich frei In meim' Herzen das Licht warum ist es erlischt der Konsum hat uns wieder…
letzter Beitrag von Lightning, -
Biographe eines Haltbarkeitsdatums
| erstellt von Timo- 2 Kommentare
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Biographe eines Haltbarkeitsdatums einst da litt ich durch den Türspalt sowie der Horizont nur eine halbe Welt beschaut bei flüchtenden Karos auf der Tischdecke wusste ich mehr meine Schönschrift zu beweißen das Schöne will ein Blumentopf auf die Brust fokussiert, bei ausgeweidetem Morgenstern schlief ich im geheimen Leben dem von einer Gitarre auf billigsten Kinositz Filmausschnitte blinzelten auf, kaum verstand jemand einen größeren Zusammenhang in Marihuanaqualm vor Gleisen, abgestelltem Lebenswillen und vor einem abfahrenden Zug winkte ich, doch ich weinte nicht, ich winkte mit Zeilen und schnaufte, gleich einer erzürnten L…
letzter Beitrag von Timo, -
feedback jeder art Gedanken zum Lesen
| erstellt von INDI PASHA- 13 Kommentare
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Gedanken zum Lesen Ich sage immer wieder: Lesen ist keine reine Angelegenheit der Augen. Auch soll lesen nicht nur Gedankenbeschäftigung sein. Lesen: Nimm das Geschriebene durch lesen in Dich auf, so, wie Du die Lebensmittel durch essen in Dich aufnimmst. Führe das Gelesene in Dein Herz, so, wie das Gegessene in Deinen Bauch geführt wird. Lass Dein Herz das Gelesene nach Brauchbarem durchforschen, …
letzter Beitrag von INDI PASHA, -
Glaubenskrise
| erstellt von Finja99- 4 Kommentare
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Vater unser im Himmel, der du dort sitzt auf dem heiligen Thron. Schaust herab auf das Menschengewimmel. Entdeckst du mich schon? Als Wimpernschlag vor dem Gemälde des Zeit. Als Millisekunde der Ewigkeit, Wär ich für jedes Zeichen bereit; Und würde es hinnehmen ohne jeglichen Streit. Nun soll ich dich sehen im Menschenwort. Dich ehren und spürn in der Seele Dir treu sein und dankbar an jedem Ort; Und negieren die Zweifel, mit denen ich mich quäle. Nun kann ich nicht glauben und recht verstehen. Wie du willst mich als Nadel im Heuhaufen sehn. Mir Bedeutung zuweisen, mich gänzlich verstehen So wird's mir wohl bis zum Ende ergehen...
letzter Beitrag von Ruedi, -
feedback jeder art Mein kleines Gedicht 1 2
| erstellt von Nibe- 17 Kommentare
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Mein kleines Gedicht Im Kerzenlicht, da liegt es leis' Die Stimme ist jedoch nicht heiß Die Tinte fast komplett verblasst Die Verse schon vor Jahrn' verfasst Die Worte nicht nur frei gewählt Die Verse fein, wie Kieselstein Der Reim so schön wie Sonnenschein Das Metrum nicht nur abgezählt Jedoch fehlt mir der Intellekt Das Deutschbuch war von Staub bedeckt Ich kannte weder Vers noch Reim Nicht schön muss das gewesen sein Doch ändern tut dies alles nichts Die Fragen sind wie eine Qual Der Leser ist schon ganz erpicht Doch anfangen muss ich erstmal Der Inha…
letzter Beitrag von Nibe, -
Dragonheart
| erstellt von Carry- 5 Kommentare
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Der große Drache kämpft nicht mehr zu tief sind seine Wunden die alten Adern schwach und leer das Schuppenkleid zerschunden der Kampfgesellen großes Heer ist aus der Zeit gefallen das Herz des Drachen einsam schwer und seine Klagen hallen in eisig kalter Nächte Grund kaum hörbar noch ganz leise schon naht für ihn die letzte Stund zu seiner großen Reise
letzter Beitrag von Ruedi, -
Fliegen
| erstellt von Wunderkind- 3 Kommentare
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Wunderbar lasst mich schweben über irden Weiten lasst mich fliehen in Höhen höher und höher denn in jene Höhen will ich gleiten und ich lass´geschehen, ich schör. (Wunderkind)
letzter Beitrag von MrDrown, -
Irgendwann im März
| erstellt von Timo- 2 Kommentare
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Irgendwann im März ein Anruf endet: 2 sec. Inkubationszeit braucht die Giftmixtur aus Abschied und – die Wände müssten mal neu bestrichen werden- besonders heute läuft mein Business schlecht Grau sickert durch die Gardinen und mein Innern parodiert nicht die ausdruckslosen Pfützen dieser Tag ist gedruckt in einer fremden Sprache, drehe beharrlich Reportagen über geeignete Alleen für einsame Spaziergänge nichts verführt zum Seitensprung, nah hält mich die Langeweile und mein Teig besteht aus dunklem Tabak und vier Esslöffel Kaffe pro graue Stunde schwer marschiert der Regen vor meinem Fenster, ausgiebig wird er auf se…
letzter Beitrag von Timo, -
feedback jeder art Rote Äpfel
| erstellt von Onegin- 8 Kommentare
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Wieder mit roten Äpfeln Boskoop-Boule spielen auf den gesäuberten Pausenhöfen und der Ober reicht den Morgenkaffee durchs geöffnete Fenster ins Bett der Begonien Oh süßes Lächeln der Kandidatin wenn der Rundfunk von Regen und Dürre redet pfeife ich ein Liebeslied und kaufe Kartoffeln (fest kochend) und Ziegenkäse dann werf ich vier Euros den Tauben vor fünf Euros verstecke ich mühevoll unter dem Tischfuß Ich bin so müde Oh Donna Clara Ach der Ober hat niemand, der ihm ein Trinkgeld aufzählt
letzter Beitrag von Onegin, -
feedback jeder art Süß-Sauer
| erstellt von Letreo71- 1 Follower
- 9 Kommentare
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Das Badezimmer frisch geputzt, der Rasen ist nun auch gestutzt, die Schuhe stehen blitze blank und gut sortiert in ihrem Schrank. Ganz nebenbei der Braten köchelt, es klingt als ob das Herze röchelt, weil es schon lang nicht mehr erfahren, was einst in wilden jungen Jahren, als alles noch so sorglos war, bis sie ihr erstes Kind gebar und somit alle Träume schwanden, die scheinbar nie mehr zu ihr fanden. So tischt sie auf tagein, tagaus den allerbesten Festtags-Schmaus. Ein Dankeschön erfährt sie nicht, sieht „Mann“ es doch als ihre Pflicht. Genau wie all die andren …
letzter Beitrag von Letreo71, -
feedback jeder art Wenn Liebe fehlt
| erstellt von Freiform- 8 Kommentare
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Wenn zu viel Herbst im Herzen schwelt und du dich nur durch die Tage quälst dein Glück stets im vergangenen suchst und über jeden Tag der Zukunft fluchst Dann fehlt dir Liebe Die Liebe die du brauchst zum Leben die du an andere kannst weiter geben die dich nährt in all den Stunden und die dir hilft auch zu gesunden
letzter Beitrag von Freiform, -
nur kommentar Die gleiche Wahrheit
| erstellt von J.W.Waldeck- 2 Kommentare
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Wahrheit ist niemals leicht und wo sie leicht gemacht wird, schwimmt sie eindeutig oben wie eine abgetriebene Leich‘ . © j.w.waldeck 2018
letzter Beitrag von DavidPessoa, -
textarbeit erwünscht Herzschlag
| erstellt von Lina- 14 Kommentare
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Kraft in den Muskeln spüren, mit jedem Treffer einen Gedanken verlieren, die Wut bekommt ein Ziel, nur ein Spiel? jeder Schlag auf den folgenden, ohne abzuwenden, mit den Fäusten in den Sack voll Sand, gut geschützt die Hand, vor jedem Schmerz, doch wo ist der Schutz für mein Herz?
letzter Beitrag von Lina, -
In manchen Abendstunden
| erstellt von Carry- 6 Kommentare
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In manchen Abendstunden, wenn Rot der Tag verglüht, frag ich mich unumwunden, hab ich mich recht bemüht? Den Weg zu finden in der Zeit, bewusst mir meines Lebens Ziel, war ich denn immer so bereit, gab ich zu wenig oder viel? Hab ich mit der Seele mein, gar manches Herz berührt, konnt jemandem ich wichtig sein, zu lieben wie es sich gebührt? Keine Antwort auf die Fragen nicht im Jetzt und nicht im Hier irgendwann in fernen Tagen sagst du es ganz sicher mir. 2014
letzter Beitrag von Carry, -
textarbeit erwünscht Heimweg
| erstellt von Lina- 8 Kommentare
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leises Murmeln zu weit weg verliert sich in der Nacht wie ich auch, nur der Schein zwischen den Schatten zeigt mir den Weg zu dir, irgendwann finde ich alles wieder in deinen Armen
letzter Beitrag von Lina, -
Die Frage nach dem Sinn des Lebens
| erstellt von Homo_Ingenuus- 5 Kommentare
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Man merkt, es ist dein innerstes Fühlen, das hier Ausdruck findet. Und niedergeschrieben wird es in gewisser Weise ja auch zum eigenen Manifest. Solange es die von dir genannten Dinge gibt, solange hast du deinen Sinn gefunden im Leben. Für mich gibt es soetwas wie Schicksal. Meine beste Freundin lernte ich kennen durch Fügungen und Glück, wie es nur das Schicksal bewerkstelligen kann. Der bisherige Weg, den ich im Leben ging, ist geprägt durch Menschen und Momente, durch die ich nun nicht hier sitzen würde, dichtend, mit dem Bewusstsein, welches sich während der letzten 2 Jahre entwickelt hat. Und zurückblickend kann ich mit einem lächeln sagen: ich würde …
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
das tränende herz verblüht legt der sommer seine hitzige hand aufs land was sie berührt verdorrt eidechsen sonnen sich auf kahlem stein und ich frage mich ist das der preis fürs frühe glück
letzter Beitrag von Perry, -
Rosen und Menschen
| erstellt von Ruedi- 3 Kommentare
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Eine Schale voller Rosenblüten schwimmend in schlafendem Wasser Eine Schale voll Farbe und Duft geschaffen zu erfreuen geworden zu erblühen bestimmt zu ersterben Einmalig im Werden einmalig im Sein einmalig im Tod Gerade noch lebend In Schönheit auf dem Weg ins Andere Wie wir.
letzter Beitrag von Ruedi, -
in memoriam mark twain
| erstellt von Perry- 7 Kommentare
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jahrelang war ich auf den hund gekommen schnürte tagaus tagein durch die landschaft die duftspuren gleichgesinnter zu erspüren dabei folgte er mir treu auf schritt und tritt bis er sich eines tages zur letzten rast legte fortan zog ich wieder allein durch feld und flur schließlich kreuzte huckleberry finn in gestalt eines streunenden katers meinen weg bis er mich als tom saywer akzeptierte dauerte es
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Jahresrückblick
| erstellt von Kerstin Mayer- 1 Kommentar
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Jahresrückblick Das Jahr ist still und leis vergangen, der Alltag hielt uns lange fest. Dezember hat nun angefangen, vom Jahr bleibt nur ein kleiner Rest. Die Wochen gingen schnell vorüber, das Jahresende ist schon nah. Nun sitzen wir uns gegenüber, und schaun auf all das, was geschah. Das Jahr hat hoffnungsvoll begonnen, wir hatten so viel Zuversicht. Dass dieses Glück ist bald zerronnen, das ahnten wir noch lange nicht. Die Welt war plötzlich voller Kriege, ein Frühjahr voll mit Angst und Leid. Die Herrscher wollten ihre Siege, und schon gab’s eine neue Zeit. Dann kam ein Sommer voller Hitze, die Dürre zog still …
letzter Beitrag von Tobuma, -
feedback jeder art Inferno
| erstellt von Freiform- 5 Kommentare
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Im Rausch meiner Gedanken prasseln die Worte hernieder ein Inferno das jedes Blatt verschlingt Im Abgang lässt sich ein Stück Seele nieder verleiht dem Geschriebenem Leben
letzter Beitrag von Freiform, -
feedback jeder art ich bin soweit
| erstellt von Managarm- 12 Kommentare
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ein Rabe sitzt auf deinem Stein ich bin mit ihm und dir allein im Nebel döst er über dir im Jenseits wie im Diesseits hier wo deine Chrysanthemen welken sie folgen dir in fremde Welten geholt hat sie der Tod für dich wann kommt er endlich und holt mich ich bin soweit
letzter Beitrag von Managarm, -
feedback jeder art abenddünung
| erstellt von Perry- 5 Kommentare
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am horizont legt sich das rot des abends auf das meer breitet sich verfließend aus und versinkt in der tiefe wir versuchen mit strandfeuern der nacht zu trotzen ein handtuch gegen die aufkommende dünenfrische um die schultern gelegt lauschen wir dem anrollen der wellen frösteln mit der brausesprache der gischt die sandnarben des tages geheilt liegt der strand da die zeit erhebt sich wie ein kormoran mit reichem fang aus dem meer seidiges licht wiegt uns in den schlaf
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Hoffnung ist
| erstellt von Rhoberta- 7 Kommentare
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Hoffnung ist ein wildes Kraut das wächst wie es will, da und dort mit zäher Kraft an jedem Ort Hoffnung ist eine immergrüne Pflanze die wächst und gedeiht und mangelnde Pflege verzeiht Hoffnung ist eine Welle die an das Ufer fließt immer und ewig sich ergießt Hoffnung ist eine Motte wild flatternd sucht sie das Licht dass sie dort verbrennt, weiß sie nicht
letzter Beitrag von Letreo71, -
Ich kenne mich. zumindest glaube ich das. will ich das glauben. naiv. ein adjektiv, dass mich ziemlich gut beschreibt. tut es das? Intelligente menschen sind einsam. intelligenz. Auch wieder nur eine undefinierte worthülse. angeber. heuchler. selbstbetrug? Fühl mich wie der mittelpunkt des universums. ganz klein. kopernikus. menschliche selbstherrlichkeit. grenzenlos? Die moderne frau ist unabhängig. wieder nur ein anderes wort für beziehungsunfähig. einfach leben und leben lassen? Sekündlicher selbstbetrug. bis wir uns selbst glauben. liebe. glück. besitz. FASSADE. glück? Der mensch fürchtet die dunkelheit. sein ursprung, sein ende. ironisch. was…
letzter Beitrag von Finja99, -
Träumerwelten - Philosophenträume
| erstellt von TEP- 6 Kommentare
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Träumerwelten Philosophenträume Auch meine wolkenleichten Flügel, tragen mich in alle Welt. Nicht nur die der kleinen Vögel! Die Freiheit ists allein die zählt. Freiheit, ein Tango mit Wolkenfiguren, wann immer mir danach beliebt. Der Wind verweht meine Spuren, in Welten, wo‘ s keine gibt. Freiheit, die Melodien der Seelen ins weite Universum zu singen. Mit Leichtigkeit werd‘ ich sie spielen, sie, die im Unendlichen verklingen. Freiheit, die Route zu lenken wohin auch immer meine Gedanken entschweben. Zu folgen dem Sehnen, dessen Sinn allein darin besteht, zu leben. So kehr ich zurück aus diesem Traumesreich Im l…
letzter Beitrag von Mary Lou,
