Gedanken, Weisheiten, Philosophisches
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6.996 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art Der ganz normale Wahnsinn
| erstellt von Anonyma- 7 Kommentare
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Der ganz normale Wahnsinn (Oder: Wenn einem die Wirklichkeit mit dem nackten A - verlängerten Rücken voran ins Gesicht springt) Ich dachte mir: Ich bin im Grunde so schlau wie alle andren Leute, ein Teil der ganz normalen Meute, dann schlug mir die Erkenntnisstunde. Und heftig, dreizehn Glockenschläge, von links, von rechts, dann auf die Nase; sie platzte, meine rosa Blase und aus Geradem wurde Schräge. Seither, da hängt mein Weltbild schief, mahnt krumm an der Verstandeswand und auch der Hammer, den ich fand, traf meinen Daumen und ich rief: "Verdammt seist du! Du - Wirklichkeit! Was nagelst du an meinem Sar…
letzter Beitrag von Thomkrates, -
feedback jeder art Die Welt - mein Raumschiff
| erstellt von Sonja Pistracher- 1 Kommentar
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Heute kam mir der Gedanke, dass die Welt ein Raumschiff sei, ich sah sie schwerelos schweben in der Unendlichkeit der dunklen Weite. Sie kam mir den unsichtbaren Koordinaten hilflos ausgeliefert vor. Angewiesen darauf, als Teil der Galaxie dem System untergeordnet zu sein und vom homo sapiens erklärbar gemacht - durch Quantenphysik und Relativitätstheorie - wobei sie immer darum bemüht ist, der Sonne nicht zu nahe zu kommen und den Mond durch Erdanziehung und Fliehkraft auf exaktem Abstand zu halten. Keine sichtbare Verankerung seit Milliarden von Jahren,…
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
feedback jeder art Rebellion
| erstellt von Rosa- 6 Kommentare
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Rebellion Das macht man nicht, das sagt man nicht, mach ein fröhliches Gesicht. So wurdest du erzogen. Das kannst du nicht, das ist nichts wert, deine Ziele sind verkehrt. So wurdest du verbogen. Sei schön fleißig und bescheiden, und mucke niemals auf. Diesen falschen Glauben nahm ich jahrelang in Kauf. Du spürst im Kopf die Rebellion, die Lebenszeit läuft dir davon. Drum willst du auf die alten Pflichten zukünftig verzichten.
letzter Beitrag von Rosa, -
feedback jeder art Gestatten
| erstellt von Buchstabenenergie- 2 Kommentare
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Kreisläufe statt Hamsterrad, Zurückspulen statt Bandsalat. Bandnudelsalat mit Gemüse, kein BürgerKing und Fritteuse Nie Getöse mit V8cht, nur ein Fahrrad mit ner 8cht. (K)ein Gedankenpublizierer, meist erst Quellenrecherchierer. Bin nichts besseres als du, spirituell wie Manitu. Drittes Adlerauge aktiv, in der Medi mantrisch vertieft. Etliche schwächen im Gepäck, bin ein Mensch und ihm gehts schlecht. Dann wieder voller Leben, dem Zyklus unterlegen. Nach dem auf kommt das ab, nach der Sonne der Regen. Im Rhythmus dieser Gezeiten, bleibt Hoffnung auf Gottes Segen.
letzter Beitrag von Buchstabenenergie, -
Wie eine Pusteblume
| erstellt von Herodot79- 1 Kommentar
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Wie eine Pusteblume Diese Blume, meine Güte, was hat sie für eine Blüte! Ihre Blütenblätter, sie wehen im Wind, sie erinnern mich an Dich, mein Kind. Deine Kindheit war eine erste Blüte, erwachsen wurdest Du, meine Güte! Die Zeit trug dich hinfort, mein Kind, denn gewartet hast Du auf den wehenden Wind.
letzter Beitrag von das A-, -
Feengeflüster
| erstellt von Paula- 0 Kommentare
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Feengeflüster Er hatte ein Ziel Konsequente Umsetzung Studium Abschluss summa cum laude Hochzeit mit Fee aus Wirtschaftliche Erwägung Statussymbole Inklusive Kind Er hat sein Ziel erreicht In stolze Selbstgefälligkeit Ignoriert er das Feengeflüster Welches Rettung bedeutet Tödliche Flucht ins Feenreich Ihre einzige Alternative Er spürt seinen Schmerz Alleine weint das Kind /b
letzter Beitrag von Paula, -
feedback jeder art Der Tag an dem die Zeit blank lag
| erstellt von Hase- 5 Kommentare
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Der Tag an dem die Zeit blank lag An der Wand Zwei Uhr Zeit zu gehen Die Straßen Beinahe menschenleer Stille hängt über ihnen Eine Stille Die sich der Zeit zu entziehen scheint Auf dem Kopfsteinpflaster Rote Ahornblätter Und Tauben Die Stadt liegt im Koma Hier wo wir im Sommer Strahlende Nachmittage verbrachten Zeit zu gehen Erst drei Uhr? Oben am Rathaus Ist nicht möglich! Dann zurück An der Wand Als wir gingen war es Erst ein Uhr! Wir sind zu früh gegangen Vergessen An der Zeit zu drehen Dabei war die…
letzter Beitrag von Hase, -
nur kommentar Paul und Steffen!
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 0 Kommentare
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Nach langer Zeit dieses Treffen zwischen Brüder Paul und Steffen. Denn Pauls Hass im Geschehen wollte nie ein Wiedergesehen. Lief nicht gut in beider Leben. Bruderliebe will Vergeben. Bernd Tunn - Tetje
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
feedback jeder art Der Flug der Schwäne
| erstellt von aimee von klee- 7 Kommentare
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Als meine Muse starb, war ich gefangen und Regen fiel ins satte grüne Gras. Wie sehr hab ich an deinem Schwur gehangen, als ich die Deutung deiner Träume las. Als meine Muse starb, da flogen Schwäne - ich hörte in der Nacht ihr Trauerlied. Am Morgen hatte ich noch tausend Pläne, wo mir nur noch dein helles Lachen blieb. Als meine Muse starb, bin ich gestorben, und meine Augen starrten trüb ins Leer. In deinem Lächeln lag der Tod verborgen; entriss mich dir und glitt ins tiefe Meer.
letzter Beitrag von aimee von klee, -
feedback jeder art Das Morgengedicht
| erstellt von Ralf T.- 2 Kommentare
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Das Morgengedicht Es ist Donnerstag gegen halb Sechs, und am Himmel sind so viele Wolken das man denkt es dämmerte erst jetzt,- wovon wir aber abkommen sollten... ...denn die Wolken geben Regen, der Tagesanfang ist also nass, zum wach werden das richtige Erleben, und das ist ja schon mal was. Kein Vogel singt, wenn es so schifft, bei morgendlich angenehmen 12 Grad, es schüttet und schüttet, der Morgen sifft, und besser wird´s auch nicht am Tag: Vormittags gibt es viele Wolken die nachmittags zu Quellwolken werden, so das wir mit Schauern rechnen sollten, also wird das Nass uns weiterhin beehren. …
letzter Beitrag von Ralf T., -
feedback jeder art Das Idol
| erstellt von Melda-Sabine Fischer- 5 Kommentare
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Das Idol Ja, mein Idol ist Roland Kaiser, der singt nicht laut und ist oft heiser. Sein Liedgut mag sogar mein Schwager, denn Roland Kaiser, der singt Schlager. Und auch Frau Merkel war -jawohl!- mit ihrer Art ´ne Art Idol. Mit der von ihr geformten Raute umschiffte sie so manche Flaute. Sie lernte viel von Helmut Kohl, der war für Merkel ein Idol. Mit der Affäre zu den Spenden tat sich das Blatt dann schnurstracks wenden. Auch Adenauer war für mich ne Art Idol, ganz sicherlich. Mit seinem rheinischen Gemüte er Scharfsinn mit Humor versprühte. Als Schöpfer von so manchem Knüller ist ein Ido…
letzter Beitrag von Pegasus, -
feedback jeder art Eyes wide shut
| erstellt von das A-- 0 Kommentare
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Eyes wide shut Ich halte die Augen so weit fest geschlossen. Die Seele, durchflutet Gedanken ins Meer. Versuche zu schlafen doch male ich Bilder. Wie Blitze, die zucken bin noch nicht leer. Gedanken wie Donner es ist fast wie Gewitter. Und kaum eine Wolke doch der Himmel ist schwer. Bin voller Gefühle nur nicht zu begreifen. Undefinierbar. Und daher - irgendwie leer. glG gez das A-
letzter Beitrag von das A-, -
Verborgen
| erstellt von Poetry-Ghost- 0 Kommentare
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© "Die Kunst zu verbergen liegt im Verborgenen" 21.12.2017 Liebe Grüße Poetry-Ghost
letzter Beitrag von Poetry-Ghost, -
feedback jeder art Das Rad der Geschichte
| erstellt von Kurt Knecht- 2 Kommentare
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Das Rad der Geschichte Das Rad der Geschichte, niemals bleibt stehen; so hat man es auch, an Deutschland gesehen. Geteilt nach dem Kriege, in den vierziger Jahren; daraus zwei Lager, entstanden waren. So wollte das eine, alleine stets gehen; das andere hat nur, die Einheit gesehen. Man hat es sich so, bei Tag und bei Nacht; auf beiden Seiten, schwer nur gemacht. Wenn einer was wollte, war der andere dagegen; man ging viele Jahre, auf getrennten Wegen. Und so glaubten beide, nach sehr langer Zeit; die Teilung, sie wäre, für die Ewigkeit. Denn die, noch gegen die Teilung einst waren; allsamt verstorben, in den…
letzter Beitrag von Freiform, -
Trostpflaster gegen das Verzweifeln
| erstellt von Angelika- 0 Kommentare
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Verzweifeln möchte man so manches Mal. Dann überlegt man sich’s und lässt es sein. Man findet sich in jeden Dreck hinein und windet sich darin ganz wie ein Aal. Dann sagt man sich: Bestimmt beim nächsten Mal! Und schlittert noch mal in dasselbe Glück. Und wieder gibt’s kein Vorwärts, kein Zurück. Da ist man drin. Das findet man fatal. Ach, Reisen wäre schön. Dann reißt man aus. Und findet zitternd sich am Südpol ein. Doch weithin nichts als Schnee. Und ganz allein. Man ärgert sich, denkt weinend ans Zuhaus. Des Menschen Überlebensstrategie. So sieht sie leider aus. Man kommt nicht raus. So geht es uns, tagein und auch tagaus. Na und?…
letzter Beitrag von Angelika, -
feedback jeder art Begrenzt ist meine Macht
| erstellt von Lotte, B. R.- 2 Kommentare
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Begrenzt ist meine Macht (Moralvorstellungen des Philosophen Epiktet) In meiner ganz eignen Macht steht manches nicht, nur Denken, das Handeln, das Wünschen und Meiden, nicht Ruhm, keine Würde, nicht einmal Besitz, kein Leiden am Körper verhinderte ich! Begehrte ich Dinge, die außerhalb lägen, so folgte Enttäuschung und Unglücklichsein, kann Einfluss nicht nehmen, zum Wunsch hin bewegen, wär niemals vergönnt mir, ein Unding fürwahr! Ich würde dadurch unzufrieden nur sein, denn Macht ist nicht mein, ist mir nicht beschieden, denn vieles liegt einfach nicht in mein…
letzter Beitrag von Lotte, B. R., -
feedback jeder art Ich wollte nicht mehr…
| erstellt von Guenk- 6 Kommentare
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allein sein mit mir Raus aus dem Gedankengewirr Einatmen Das Unbekannte erkennen Das Unbenannte benennen Ausatmen allein sein mit dir Rein in dein Gedankengewirr
letzter Beitrag von Sternenherz, -
feedback jeder art Ich liebte nie
| erstellt von Kurt Knecht- 1 Kommentar
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Ich liebte nie, was vorgegeben; verfiel auch nie, dem eitlen Streben; perfekt zu sein, weil das nicht geht, weil mir mein Mensch, dazwischen steht. Hab oft gezwungen, was gemacht; was von mir, so nicht ward gedacht; wähnte mich dann, in Fieberwahn; hab halt mechanisch, es getan. War oft bestrebt, nur zu Gefallen; lieb Kind zu sein, der Freund von allen, hab dabei, gar zu oft gefehlt; dann eingesehen, dass nicht‘s geht. Drum bin ich heute, nur mir treu; hab auch zu sagen, keine Scheu; was mir mißfällt, was Fre…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Antäos
| erstellt von Vincent Fürst- 3 Kommentare
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Waren wir nicht alle von der Macht des Freien soweit getragen, dass wir kaum zurück gelangten? Verführt von dunklen Funkeltürmen, abseits der Paradereihen, wo wohlvertraute Flüsterrufe aller Tage um uns bangten. Und jetzt erst, schwebend über fremdem Horizonten: Was fehlt uns, nun da dieses Bangen fehlt? Erst jetzt wird das Getragen- ein Geworfensein an ferne Fronten, da immer Fronten nur das Bollwerk dunkler Funkeltürme stählt. Wenn eine Zehe nur den Grund berührte, wir flohen vor dem Turmgespinst, das uns verführte.
letzter Beitrag von Vincent Fürst, -
- 7 Kommentare
- 797 Aufrufe
Infektionsgefahr – Vorbeugung ist alles Das Pflaster auf meiner Wunde ist zu durchlässig Schmutz d r o h t e i n z u d r i n g e n besser ich mache noch Spucke drauf ! © Sternwanderer
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
Du denkst, das ist das Leben, was man so lebt. Es gilt anzustreben, was man so anstrebt. Du denkst, so ist es richtig, wie man es richtig macht. Es gibt unwichtig und wichtig, so hat man sich das gedacht. Du denkst, das sind die Gedanken, die man so denkt. Ein jeder gerät ins Wanken, der seine Freiheit nicht erkennt. ©Bernardo
letzter Beitrag von Bernardo, -
Alles wird gut!
| erstellt von Tulk- 0 Kommentare
- 797 Aufrufe
Singend tänzeln wir der Ungewissheit entgegen, verschleiern unsere Furcht vor der Fratze des Todes. Ständig freudige Erwartung doch Handeln das wir verbergen, unter Strom und unter unseren Kleidung immer am regen. - nach Veränderung ich zehr Schreiend kriechen wir an den Rand der Zeit, hoffen gehört zu werden, das Echo wirft kein Verständnis zurück. Der Abgrund ist leer und Düsternis ist was bleibt, in fantastischen Menschenmassen trauern wir um unsere Einsamkeit. - trostloses Königreich Doch später kehren wir wieder zurück zur Lust, begatten das nächste warme Fleisch, in dessen Obhut, … bleibt alles gleich … ( trügerische Zu…
letzter Beitrag von Tulk, -
feedback jeder art Allein im Sturm
| erstellt von Nicolas McLenny- 0 Kommentare
- 797 Aufrufe
Mein ewig brausend Wind, Nun gebe doch mal Ruh! Ich friere wie ein Kind, Was mich frieren lässt bist du. Willst du die Welt beklagen, Und fürchtest dich mit mir? Und sehnst du auch den Tagen, Als Sonne schien noch hier? Mein Herz fasst keinen Frohsinn, Mein Geist ist allzu leer. Doch du bläst sturr zum Strand hin, Als ob nichts gewesen wär.
letzter Beitrag von Nicolas McLenny, -
Wie ich schreibe
| erstellt von Homo_Ingenuus- 0 Kommentare
- 796 Aufrufe
deine Intention schön zum poetischen Bild gemalt Oftmals wirbelt man die Farben wild durcheinander, mal kommt ein buntes Bild heraus, mal wird es grau und schwarz, je nach geistiger Stimmungslage schön, wirklich schön...
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
feedback jeder art Verlierer
| erstellt von Lina- 1 Kommentar
- 796 Aufrufe
man kann einen Menschen verlieren Menschen können langsam oder schnell verloren gehen sie gehen einfach aus deinem Leben ohne dich zu fragen sie wieder zu finden ist schwer wenn sie einmal verloren sind dann bist du ein Verlierer manche wollen nicht wieder gefunden werden sie bleiben für immer verschwunden auch wenn du sie noch so suchst du musst mit dem Schmerz klar kommen etwas geliebtes verloren zu haben und nicht wieder zu bekommen klar kommen damit dass du ein Verlierer bist
letzter Beitrag von Lina, -
Der an der Ewigkeit nagende Zahn der Zeit
| erstellt von Stille Wasser- 0 Kommentare
- 796 Aufrufe
Der an der Ewigkeit nagende Zahn der Zeit Die in Stein gemeißelte Frau Weder Kriegsherrin noch Freiheitskämpferin Geduldig verharrend in gleicher Haltung Die anmutige und demütige Gestalt Moos bedeckt ihr wallendes Gewand Spürt sie tief im starren Herzen Rebellion Und du spielst auf dem See ganz in ihrer Nähe Hastest Schneeflocken hinterher um sie zu sammeln Als Lebenspunkte im ewigen Spiel des Lebens So steht ihr euch gegenüber Wohl wissend, dass die Zeit uns Menschen überdauert aber mit uns stirbt….
letzter Beitrag von Stille Wasser, -
feedback jeder art Je suis Federtanz
| erstellt von Federtanz- 3 Kommentare
- 796 Aufrufe
Ich bin der sanfte Schleier der Sonne sehe das warme Licht die nach aussen geführte Gräue tanze lautlos - fröhlich mit den Sternen - mit dir? Grau - weisse Feder die in meiner Seele eintaucht dein Blick auf mein Papierherz sind für kurz und ewig meins Einst mutig aus dem Nest geklaut nach ein paar Augenklimpern einer heimlich singenden Diamantentaube Ich falle in deine Hände in dein Herz? im Federtanz
letzter Beitrag von daysoft, -
feedback jeder art Sexuelle Belästigung
| erstellt von NinaLike- 2 Kommentare
- 795 Aufrufe
Leid und Beileid Jetzt stehe ich vor dir mit zitternden Beinen und einer Haltung mich in Notfall Wehren zu können. Es war ein Abend, eine Stunde und du hast mir so viel genommen. Für dich war es vielleicht etwas normales, eine Kleinigkeit aber für mich ist es ein Ereignis was mich verfolgt. Bei einer Anzeige wäre es Aussage gegen Aussage und du würdest frei davon kommen. Du wohnst in meiner Nähe, warst nicht mals in mehr als 5 Minuten da. Kann ich es jemanden erzählen was passiert ist? Nein. Da ich weiß was andere sagen könnten : ,,Du bist selber schuld", ,, Ich hätte es besser gewusst", ,,Du warst so dumm" Ich leide…
letzter Beitrag von NinaLike, -
Kreuzlabkraut
| erstellt von Behutsalem- 0 Kommentare
- 795 Aufrufe
Der Hopfen nährt den Löwenzahn. Es gärt, was sonst im Krug versteckt, verstimmt und schäumend zum Vulkan, wird Auge veilchenblau bedeckt. Der Sauerampfer hat sein Werk vollzogen.
letzter Beitrag von Behutsalem, -
Übrig geblieben
| erstellt von Kurier- 0 Kommentare
- 795 Aufrufe
Übrig geblieben Das Du bin ich, so stellt sich`s dar, ich sehe mich, das Bild ist wahr. Kein Spiegel trickst, wie auch der Schein, es ist verflixt, ich bleib allein. © Dieter Lunow
letzter Beitrag von Kurier, -
feedback jeder art Rückblick
| erstellt von Schmuddelkind- 3 Kommentare
- 795 Aufrufe
Sag, war es ein Phantom, als wir im Taumel Blicke tauschten, beinahe wie ein Strom im Strudel unsrer Sehnsucht rauschten? Da war der Augenblick, verborgen zwischen zwei Gedanken, da blickte ich zurück - mir war, ich sah, wie wir ertranken. (Aus dem Fundus)
letzter Beitrag von Schmuddelkind, -
feedback jeder art Dass dies alles war so neu
| erstellt von Daniel Walczak- 1 Follower
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In mancher Stunde denk' ich mir, was gäb' ich für die Tag' von damals was gäb' ich für ein' Kuss von dir, für nette Worte, ebenfalls. Ich hätt' so gerne all das wieder, so wie es doch schon einmal war, die Gegenwart ist mir zuwider, sie anzunehmen, undenkbar. Du kennst doch sicher solche Tage, an denen du dir wünschest treu, du wärst nochmal in dieser Lage, mit frischer Liebe, schön und neu. Doch lass mich eines dir verraten, so sehr du dies auch wünschen magst, die Zeit wird niemals auf dich warten, nie so sein, wie du es sagst. Das Wichtigste, so merke dir, d…
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
Fließender Fleck
| erstellt von Tulk- 0 Kommentare
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Sehe hin, schau nicht weg Täglich neue Gesichter, was erkennst du in ihnen? Zwischendrin was neues, da ein Schrecklicher Fleck! Fratzen reißen Fratzen, irren umher Wahnsinn zieht mich näher Dein Leben flieht vorbei, seit jeher Plötzlicher Schreck! Diese Gestalten, laufen, rennen durcheinander jeder hat ein Ziel, und ich? … Stehe! Ich verschwimme nach außen, ich bin nur einer Sinnloser Zweck! Trübung der Sinne und Trübseligkeit steigt hinter einer Fassade alternativer Neutralität. Wo bleibt derjenige der mir den Weg hier raus zeigt? Unsicheres Versteck! Spannende Wesen spannendes Geschehen doch im Grunde will ich es gar nicht m…
letzter Beitrag von Tulk, -
Sanduhr Nur durch die Schwerkraft angezogen der Sanduhr stetiger Verlauf mit Umkehr wird nichts aufgehoben der Sand frisst die Minuten auf Das Dasein allgemein zu wichten die Wege insgesamt zu gehen nach voll erfülltem Leben richten und so gerecht die Taten sehen Die Bündigkeit muss schließlich zeigen ob sie stabil oder zerbrechlich über die Zukunft aber schweigen weil ja das Schicksal unbestechlich Wenn auch das Leben so verschieden im Rhythmus individuell wer weiß wie viel an Zeit geblieben der Sand läuft gleichermaßen schnell © Dieter Lunow
letzter Beitrag von Kurier, -
feedback jeder art Alt sein kann gut sein
| erstellt von Tobuma- 4 Kommentare
- 795 Aufrufe
Alt sein kann gut sein Es ist ein großes Glück so alt zu sein, zu wissen, wer man ist und wer man nicht mehr werden kann, ja auch nie war zu wissen, was man, genauso , doch nicht wollte die großen Dramen und Erschütterungen sind vorbei, nicht ohne Kampfesspuren und die Verluste und Erfahrungen, die jeder im Auf und Ab des Lebens so einstecken muss das eine oder andere, das man da gebaut, ist abgebröckelt, anderes lebt weiter und entwickelt sich prächtig, auch ohne dass man täglich Sorge haben muss, das es vergeht oder einem unversehens in den Rücken fällt die vielen Menschen…
letzter Beitrag von Tobuma, -
feedback jeder art die welt ist kein laufsteg
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
- 795 Aufrufe
jetzt kommen sie wieder die heißen tage die hitze legt sich auf dächer und plätze den kopf zu bedecken ist besser als oben ohne im straßencafe bei espresso und wasser zu sitzen am strand bieten fliegende händler bunte hüte feil und der panflötist pfeift aus dem letzten röhrchen unter den pinien simulieren sie volleyball mit ausgehöhlten wassermelonen die drei musikerinnen des monumento ad antonio vivaldi in san basilio geigen nur die wintersätze auf den decks der kreuzfahrtschiffe im hintergrund wird prêt-à-porter gespielt
letzter Beitrag von Berthold, -
feedback jeder art komm lass unz tanzen
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
- 795 Aufrufe
erinnerst du dich an das alte bootshaus am see mit ein paar schritten standen wir auf dem steg der ins unendliche weit der wellen hinausführte im traum lege ich immer öfter dort an bringe fisch mit fürs abendessen und wir reden bei weißbrot und wein über all das was unsere herzen erfreut manchmal wünsche ich mir eine tür in der zeit um wie damals noch einmal mit dir zur musik aus dem kassettenrekorder einen langsamen fox zu tanzen Mamas and Papas - Dream a little Dream of me
letzter Beitrag von Perry, -
Apollon und Dionysos
| erstellt von Asazel- 0 Kommentare
- 794 Aufrufe
Apollon und Dionysos Hin und hergerissen von den Mächten läuft er einsam durch die Gassen, denn die, die einst den Olymp beherrschten konnten nicht mehr Gnade gelten lassen. Berühmt und angesehen war er früher liebte die Poesie, schrieb lehrreiche Bücher, war unter seinesgleichen geschätzt und bekannt doch nun, nun wurde er in das Exil des Todes verbannt. Man sagt, die Reiselust hätte sich in ihm ausgebreitet nie hatte er von Stier und Jungfrau gelassen, doch die Angst der Wirklichkeit hat ihn geleitet geleitet von der Sehnsucht seine Heimat zu verlassen. Und wie im Rausch vergangener Tage schloss er träumend seine Augen, s…
letzter Beitrag von Asazel, -
feedback jeder art Die Nacht
| erstellt von panini- 1 Kommentar
- 794 Aufrufe
Ein kleines Licht scheint die Nacht hindurch und ist. Und im Hinterzimmer flimmert der Fernseher und das in schwarz weiß. Eine Frau raucht aus dem Fenster. Sieht ihrem Leben zu das in Gedanken an ihr vorüberzieht. Sie lächelt schwermütig. Der Mann in einem Sessel sieht müde aus. Er trinkt Tee und schaut ab und zu in ein Buch. Ist aber nicht wichtig. Alles ist trivial oder gar egal. Sie summt manchmal mit der Musik die aus dem Hof kommt. Der Sommer ist schön. Vor allem die Nächte. Und das auch für die kleinen Lichter mit dem schweren Leben. Manche kennen Gewalt und Erniedrigung. Man spricht nicht vie…
letzter Beitrag von Rhoberta, -
feedback jeder art und der märkische Landmann spricht
| erstellt von Kurt Knecht- 0 Kommentare
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Und der märkische Landmann spricht, noch ein Gedicht; er spricht es für den kleinen Mann, er hält es einfach, weil er es kann; er spricht es schlicht aus, frank und frei, es jedermann verständlich sei. Erinnert, als man Hand in Hand, einst urbar machte märkisch Land; als Holz man brach im Kiefernwald, gebraucht für Nächte, die noch kalt; und eisig starr, im Dunkel lagen, es wärmte gut in alten Tagen. Es hielt auch die Gefahren fern; noch heut erinnert man sich gern; an Nächte, als man laut gesungen, an Tagen, als man abgerungen; den Wäldern, jenes Stücklein Land, wo dann man…
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
feedback jeder art Goldene Zeit
| erstellt von Peter Jansen- 4 Kommentare
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Der Herbst ist da, komm, siehe und staun‘, über die Natur und ihre goldenen Gaben, wir sind friedlich begrenzt, nur durch einen Zaun, freuen uns über das, was wir schon haben. Dankbarkeit gilt nun in dieser Zeit, als neue universelle Währung, viel Zuversicht, es wird nichts bereut, mit Demut zeigen wir unsere Verehrung. Geduldsamkeit, flüstert uns diese Zeit, zieht Euch in Eure Häuser zurück, die Natur atmet ein und ist nun bereit, zieht verbunden alle an einem Strick. Wir kuscheln uns ein, holen Brettspiele raus, haben uns mit Büchern gut eingedeckt, Dunkelheit macht uns nichts mehr aus, Einkehr ist, was der Herbst für u…
letzter Beitrag von Peter Jansen, -
feedback jeder art Rosige Liebensanschauung
| erstellt von Rudolf Junginger- 2 Kommentare
- 794 Aufrufe
Der Liebe geht es oft wie einer Schnittrose, die ihrer Schönheit wegen gepflückt wurde - sie wird entsorgt, sobald sie anfängt zu welken. Wird sie dennoch im Wasser ihrer Vase gelassen, so fängt sie eines Tages an Wurzeln zu bilden und kann hernach für immer in den Garten des Lebens gepflanzt werden.
letzter Beitrag von Rudolf Junginger, -
feedback jeder art Erwartungen
| erstellt von kupfi- 5 Kommentare
- 794 Aufrufe
Erwartungen Wir haben sie täglich, die Erwartungen. An das Leben, an den Partner, an unsere Mitmenschen, an den Freund oder Freundin, an den Arzt, an den Staat und nicht nur zuletzt an uns selber. Und was geschieht? Wir werden mit unseren Erwartungen oft enttäuscht. Bekommen sie nicht erfüllt. Die andere Seite weiß oft nicht um unserer Erwartung. Wie soll sie es auch wissen, sind sie doch nur in unserem Kopf entstanden. Nur zu oft wissen die Erfüllungsgehilfen von diesen Erwartungen rein gar nichts. Wie sollen sie auch. Entstehen sie nicht in den Köpfen der Erwartenden, abgeschlossen, abgekapselt. In Form von Wünschen und Sehnsüc…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Ungewissheit
| erstellt von Emanuel- 0 Kommentare
- 793 Aufrufe
Die Wahrheit liegt verborgen in Ungewissheit, So nah und dennoch unerreichbar, Zeit vergeht und Leben schwinden, Das Ziel ist Stets das gleiche, nur die Wege sind es nicht, Und doch vereint, in ihrer eignen Ungewissheit
letzter Beitrag von Emanuel, -
feedback jeder art Das Buch der Wandlungen
| erstellt von Anaximandala- 6 Kommentare
- 793 Aufrufe
Konfuzius hat es geordnet und sortiert, als Teil des Kanons seiner Lehre festgelegt, - die als ein Fundament den Staat in China trägt. Die Welt ist Ordnung, systematisch konstruiert. Laotse hat daraus ein Muster abstrahiert, nach der man sich so sanft wie Wasser, Wind, bewegt, mit einem Herz, das voller Liebe friedlich schlägt. Die Welt ist wie ein Fluss der Harmonie gebiert. Begründet im Orakel aus der alten Zeit, dem man Jahrtausende der Weisheit anvertraut, im Rahmen mathematisch logisch; hoch geehrt, ergänzt teils durch Persönlichkeiten die, im Leid gewachsen, Kaiser stürzen und ihr Reich erbaut. Das Buch de…
letzter Beitrag von Anaximandala, -
feedback jeder art Der Motor des Lebens
| erstellt von Sonja Pistracher- 3 Kommentare
- 793 Aufrufe
1. Version Es gibt Phänomene, welche sich zunutze machen, dass sie etwas antreibt, um zum Schutze der Bewegung, die allein dem Ziel innewohnt, uns alle zu entlasten oder gar verschont, durch Polaritäten, die von außen beeinflusst sind in ihrer Selbstaufgabe und ihrem Frust magnetisch aufgeladen derart nun agier´n, um launisch gewagte Wünsche zu parieren, sodass Pole ineinander greifen, wechseln, dreh´n, um zum Schluss den toten Punkt zu überstehen; permanent schließt sich der rotierend rasend Kreis mit dem Beigeschmack von salzig bitt´rem Schweiß. Vergiss nicht, dass der rote Kn…
letzter Beitrag von Josina, -
nur kommentar Ich gehe immer zu weit
| erstellt von J.W.Waldeck- 3 Kommentare
- 793 Aufrufe
Ich gehe immer zu weit lasse mähnige Wildpferde über graue Gatter springen schöpfe aus den Funken der Nacht fühle das Herz jeden Vulkans bis Machtkreise zerspringen zum Zeilensprung erwacht ich gehe immer zu weit wo du genormte Regale wischt mit Weichspüler glatte Ebenen langweilst mit vierfach gezinkter Reimgabel immer in der Folgespur in der nur Bandwürmer aalen ja der Mond: rund + rot! da im Gras: grübelt der Pullerhaas‘ aller Versprecher Aschenbecher ohne Antwort als mit kräftigen Zügen neue Kippen zünden Poesie, zwischen Furchen verraten lässt der blauäugige Himmel paralysierte …
letzter Beitrag von Buchstabenenergie, -
der maler die pinselführung war nicht mehr so sicher wie früher, vor allem das licht schien blasser zu sein. vielleicht lag es an der nachlassenden sehkraft oder daran, dass ihn seine muse verlassen hatte. zuletzt malte er nur noch aus der erinnerung, sagten jene, die seine bilder für sonnenaufgänge hielten.
letzter Beitrag von Perry, -
Nazi für einen Tag
| erstellt von Mindrunner- 0 Kommentare
- 792 Aufrufe
............................................................ Ich war mal Nazi – für einen Tag Nicht das ich davon erzählen mag Nein, ich muss, denn das war nicht schön Voller Hass und Agression morgens aufzusteh´n Ich war mal Anti – für einen Tag Nicht das ich davon erzählen mag Nein, ich muss, denn das war nicht schön Voller Hass und Agression abends schlafen zu geh´n Heut bin ich ich Tag für Tag Das ist es wovon ich erzählen mag Nicht weil ich muss, denn es ist schön Die Welt mit eigenen Augen zu seh´n Und ich bin dankbar dass es so ist, denn die Freiheit man selbst zu sein ist wie ihr wisst nicht jedem vergönnt manch einem bleib…
letzter Beitrag von Mindrunner, -
feedback jeder art X - Das Wegekreuz
| erstellt von Dali Lama- 2 Kommentare
- 792 Aufrufe
X - Das Wegekreuz Was halb nur ist, soll hier zusammenschlagen, zwei Wege, doch auf welchem wirst du wandern? Auf einem fremd und einsam auf dem andern, daneben wartet dunkles Unbehagen. Das Wegekreuz zerrt dich zu beiden Seiten, womit es dich dazwischen stehen lässt. Und eine Eiseskälte hält dich fest, entstiegen aus den tiefsten Winterzeiten. In diesem kalten Griff ist jeder Schritt ein Sichverkehren und ein Endloswinden, bis es dich abseits von den Wegen zieht. Das Dunkle bringt ganz eig’ne Wege mit, nun gilt’s, sie ohne Wegekreuz zu finden. Schon eine Glut macht einen Unterschied. Dali Lama | September 2022 …
letzter Beitrag von Dali Lama,
