Gedanken, Weisheiten, Philosophisches
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6.996 Themen in dieser Kategorie
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tumbe Lütt’n Lyrik [ dafür eins, zwei, drei ... ]
| erstellt von Dichtel (†)- 8 Kommentare
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- ---- befreite mich g’sund Krebs tillt mich zerfressen die Lunge, der Kopf, meta schon ging ins Lokal Beta, Idee Leck, ihn auf'gessen spürte , wie er weg'daute gings 'sund, kaute ihn bis ---------------------..- ..,. bald ------------------------------------------- Texte und links _______________________________________ : --- (1) ... befreite mich gesund --- (2) ... so einfach --- (3) ... Dachte Krull: Wow, Verlängung --- (4) ... Bleib im Spiegel … (5) ... Toffelbäck in der Küche
letzter Beitrag von Dichtel (†), -
Vom leben, lieben und sterben
| erstellt von St_Jimmy- 3 Kommentare
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Du gehst, du rennst, du fragst dich wohin. Du atmest, du lebst, du siehst keinen Sinn. Du zögerst, du wartest, du weißt nicht auf was. Du leidest, du liebst, du willst keinen Hass. Du suchst, du verlierst, du gibst niemals auf. Du stolperst, du stirbst, so endet dein lauf. Darum geht es, darum bist du hier. So leben, so lieben und so sterben wir.
letzter Beitrag von Almgandi, -
textarbeit erwünscht Ponte Vecchio
| erstellt von Cheti- 9 Kommentare
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– I – Im wundervollsten Sonnentrunk erleuchten Farben, hell und klar, wo vorher dichter Nachtdunst war, wie herrlich nur ein Götterfunk‘. Dem Mauerwerk entwächst ein Strunk, geschmückt mit einer Blütenschar – im Schattenspiel vom jungen Paar, das tänzelnd noch im Liebesschwung. Ein Reiher steigt vom Wasser auf und Federn fallen fort zuhauf – im Lichte silbern wie ein Schatz. Sie preisen Kuss und Wimpernschlag, die schüchtern noch den Frühlingstag befreien von Verdruss und Hatz. – II – Der Lenztau tropft wie frisches Blut …
letzter Beitrag von Cheti, -
feedback jeder art Im Rhythmus
| erstellt von Sonja Pistracher- 3 Kommentare
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Neues füllet Erde, denn es wird frisch gesät - Altes ewig sterbe bevor es ist zu spät - Wandel trägt das Erbe - der Ablauf so besteht.
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
Ich fresse dich auf
| erstellt von 3lifes- 3 Kommentare
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I spreche deine Sprache. Ich bin aus deinem Fleisch. Deine Seele ist meine, deine Freude mein Sein. Ich fresse dich auf und mich mit dazu. Wozu?
letzter Beitrag von 3lifes, -
feedback jeder art In mir die Welt
| erstellt von Sonnenuntergang- 10 Kommentare
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Mit Sonne im Herzen im Meer aus Gedanken besuche ich Schiffe die damals versanken In der Seele fliegen die Vögel frei hin und her Vor den Augen kommen die Sterne immer näher Danke dir Leben Schicksal komm ruhig her
letzter Beitrag von Sonnenuntergang, -
feedback jeder art Kreidebilder
| erstellt von Lichtsammlerin- 12 Kommentare
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Die Kreidezeichnung wurde vom letzten Regen aus deinem Herz gespült dann kam der Frost zog Risse in grauen Stein kalkweiß glänzte die Spur und Zeit legte schwarze Schlieren darüber wie vergesslich ist der Frühling überblühte dein kreidenes Leben mit Hoffnung die nie für dich bestimmt war nur Raum genug für zwei Dimensionen und das Bunt der Hände war Grau wie Schatten die deine Farben gierig verschlingen brannte die Junisonne darauf verglühte die Steine in den Rissen schmolz dein farbloses Herz dahin die Kreidebilder waren nie wieder gesehen nur Blinde kamen daher sie tanzten an d…
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art Dunkle Pforten
| erstellt von Elmar- 5 Kommentare
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Was ich bin und was ich werde, liegt verborgen in der Zeit. Wie ein Baum in reicher Erde, treib ich meine Äste weit. Taste mich ins Unbekannte, da sich freie Räume dehnen. Was ich vormals Zweifel nannte, ward mir Hoffnung, Mut und Sehnen. Jeder bange Schritt ins Leere, jenseits altbekannter Orte, alles Grobe, alles Schwere, führt mich an die dunkle Pforte, dran ich klopfe, unverdrossen und um Einlass bitt‘ und dränge, bis sich auftut was verschlossen; lichter Raum in Breit und Länge. Überwunden ward die Enge, die der Zweifel nur gesetzt, und entledigt alter Zwänge, strahlt die Seele unverletzt.
letzter Beitrag von Letreo71, -
feedback jeder art Besitz und Verlust
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Ich möchte dich doch nicht verlieren. Das war es, worum ich dich bat. Du sagst, man kann nur das verlieren, was man einst besessen hat.
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Worthülsen
| erstellt von schreibfederchen- 2 Kommentare
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Die schönsten Worte ergeben keinen Sinn, wenn Wort nur Hülse weil kein warmes Herz darin © Celine Rosenkind
letzter Beitrag von Volker Harmgardt, -
feedback jeder art Es ist schon halb zwei
| erstellt von Managarm- 10 Kommentare
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Ich sitz hier am Bahnhof der Zug rast vorbei Wann kommt endlich deiner ? Es ist schon halb zwei Ein alter Mann setzt sich sein Bart ist vereist Er schaut zu mir rüber "Der Zug ist entgleist !" Dann schlägt er Alarm direkt neben mir der Radiowecker ich hab ihn von dir Draußen ist Winter mein Kopf ist so leer ...muß nicht zum Bahnhof Du kommst nicht mehr Zwei ganze Jahre allein auf der Welt den Wecker, den hab ich nie umgestellt
letzter Beitrag von Managarm, -
tänzelnd dieses hier ist ein Blatt eine Linie, Ankündigung für eine Durststrecke vielleicht eine künstlichatmende Sphäre, auf der Soldaten berufen sind, den Zaun um verlorene Gestirne niederzureißen das ist eine Zeitzone die Blicke im Regen zu halten, sie in Labyrinthe zu scheuchen sie die Möglichkeiten zählen zu lassen, wohin die Tropfen fallen können, aus der Schwebe vertrieben durch meinen Durst dies ist ein Blatt wie man es auch wendet, ein Blatt und eine Frühlingswiese auf der ich spiele, meinen inneren Hund an der Leine halte mal schauen in welche Ecke er sein Häufchen macht seit sieben Uhr morgens ist dieses Gedicht erbärmlich…
letzter Beitrag von Timo, -
herbstsonne
| erstellt von Uloisius- 5 Kommentare
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herbstsonne goldene strahlen vom himmel herab erfüllen uns mit freude abschiedsgeschenk © uloisius 2017
letzter Beitrag von Wilde Rose, -
Flieg, Lebensvogel, flieg!
| erstellt von Stille Wasser- 4 Kommentare
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Schwarz trifft mich Dein Pfeil Unter die Haut Ins Herz Deine Worte Fliegen davon Wie Zugvögel In den Süden Lässt mich Im Eis zurück Ein frierendes Kätzchen Im Schnee vergraben Zu Eis erstarrt Warte ich, dass Der Himmel sich mir öffnet
letzter Beitrag von Stille Wasser, -
nur kommentar An der Klappe...
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 5 Kommentare
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An der Klappe... Hastet schnell. Will es geben. Kann so keine Zukunft leben. Ist verzweifelt. Hält es fest. Gibt es aus dem kleinen Nest. An der Klappe steht sie da. Tränen fließen. Geht ihr nah. Bernd Tunn -Tetje
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
VOM SINN DES LEBENS
| erstellt von para- 7 Kommentare
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Stell Dir vor, du stehst unter einem Sternenhimmel der nur so funkelt oder an dem ein buntes Nordlicht wie ein göttlicher Vorhang die Sterne verhüllt. Oder denke an den allerschönsten Regenbogen, den du je gesehen hast. Oder denke an einen magischen Augenblick in deinem Leben, an dem du erkannt hast, daß du jemanden liebst oder daß du geliebt wirst. Alle diese Situationen machen eines deutlich: Das Leben ist dazu da, damit es sich selber feiern kann. Alles Schöne wäre sinnlos, wenn es nicht gesehenund erlebt werden würde.
letzter Beitrag von para, -
Zwischen den Kornblumen unter den Pappeln, schlief ich ein Nur einst erinnerte an mich, der mittelgroße, graue Stein Die Gezeiten zerbröselten auch seine Schwere Was blieb nun? .....
letzter Beitrag von A.K., -
honighärte
| erstellt von Perry- 6 Kommentare
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im september verliert der sommer seine kraft und die sonntage tragen hinter der sonnenbrille einen dunklen rand unter den augenblicken während draußen der wind die blätter verweht steht drinnen alles auf seinem gewohnten platz der schaukelstuhl am fenster lockt wiegend mit der zeit ist der honig im glas hart geworden ich stelle ihn ins warme wasser damit sich das summen der bienen wieder streichen lässt
letzter Beitrag von Perry, -
textarbeit erwünscht Gefangen
| erstellt von cuvintenegre- 5 Kommentare
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Schatten der Vergangenheit. Jäger oder Gejagter? So verlockend wie die süßeste Versuchung. Ein kalter Schauer. Freiwillig gefangen. In einem Gefängnis. Doch der Schlüssel steckt in der Tasche. So nah und doch so fern. So einfach und doch so schwer. Die Kälte ergreift mich, lässt mich nicht los. Die Macht des Gewissens. Angekettet an das Vergangene. Verurteilt, strebend nach Selbstliebe. Die Sucht, die Vergangenheit zurückzuholen, zu stark. Erfüllend und zerstörend zugleich. Die Stimmen in meinem Kopf, lassen mich Zugrunde gehen. Und kein Hauch von Mitgefühl wird mich erlösen.
letzter Beitrag von cuvintenegre, -
feedback jeder art Kinder werden gemacht?
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Kinder werden aus Liebe gezeugt! Alle? Hast du mich skeptisch beäugt. Du sagst: Kinder werden gemacht durch den simplen natürlichen Akt. Sie sind ein Produkt der Vereinigung. Es dreht sich nur um Fortpflanzung. So werden die Kinder gemacht. An Liebe hat dabei keiner gedacht. Ich trete deiner Meinung entgegen, behaupte, aus Liebe wächst Leben. Oft ist es doch Wunsch von beiden, das Bestes im Kinde zu einen. Nein, Gefühle kann man nicht denken. Doch lassen sie sich denkend lenken? Ist es nicht sehr abwertend gedacht, wenn du sagst, Kinder werden gemacht?
letzter Beitrag von Amadea, -
feedback jeder art Die Stadttauben
| erstellt von Freddy All- 10 Kommentare
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Meine Hand bekommt Impulse bildet eine Faust. Zehenspitzen fest am Boden sprühen Funken aus. Unglaublich, wer soll das aushalten? Kraft der Schilde gegen Masse Schlagstock auf die Malocher Klasse auf dem Platz .... Zurechtzuweisen! Besinnliche Weihnachten Frohes Osterfest dazwischen mein Leben halte an ihm fest unglaublich, wo sind sie hin? Die Tauben der Stadt! Platze voll mit Menschenmasse sie werden nicht mehr satt. Hier mein Land meine Stadt komme jeden Tag zerreibe ein paar Bröseln in meiner starken Hand Flügelschlag, hauchdünn, berührt mich Fried…
letzter Beitrag von Freddy All, -
Noch einmal ans Meer
| erstellt von eiselfe- 11 Kommentare
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Einmal noch das Meer sehen barfuß am Strand entlang gehen. Der Wind streichelt mein Gesicht fühl' mich wohl, wie lange nicht. Die Sonne meint es wahrlich gut ich trag' am Strand den Sonnenhut. ich sammle Muscheln, wie in all den Jahren will die Erinnerung ans Meer bewahren. Die salzige Luft atme ich tief ein, dann schlafe ich im Strandkorb ein. Wenn die Sonne im Meer versinkt, auch wenn es etwas kitschig klingt - genieße ich den Augenblick spüre in mir - so viel Glück. Einmal noch das Meer sehen doch meine Sehnsucht wird nie vergehen.
letzter Beitrag von eiselfe, -
Im Unterholz
| erstellt von Timo- 2 Kommentare
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Im Unterholz Abgestorbene Äste, Adern in verriebenen Augen, liegen auf spiegellosem Waldboden, liegen unterhalb der Dichterstirn, der Himmel teilt seine Schenkel, die Nacht kommt mit erregtem Geschlecht, ein Schatten wird ein Ganzes, alles kann dieser wiedergeborne Gott, wie man auch beim Puls des Waldes bleibt, Sterne fließen aus, umschlungen von Nass die Unendlichkeit, dieser Strickknoten geheimer Weberstube, Gebet, ein Fingerhut beim Lösen von Zwangsnähten der Schulweißheit, lose auch vom Man, ahnt und träumt man - Monster verkleiden sich als Haustiere in schlafenden Bäumen, man klettert in diese undurchschaubaren Kronen, …
letzter Beitrag von Angel, -
Der Deutsche braucht seinen Wald
| erstellt von Batem- 5 Kommentare
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Der Deutsche braucht seinen Wald Der Deutsche braucht seinen Wald, weil es in seinem Dickicht genauso dunkel hervorgeht wie in ihm, dem Deutschen Es lässt ihn an Kraft gewinnen, da er so verschlossen ist Und er braucht diese Kraft auch um der Kälte zu widerstehen in der nur er sich auskennt Der Deutsche, der zerstört nicht. Denn er weiß darum die Natur zu pflegen Und abgesehen davon, dass der Deutsche doch ein Wilder ist, da zerstört er doch Aber nicht in seinem Wald, denn aus dieser Kraft da gewinnt der Deutsche seine Kraft In seinem Wald zieht ein Wind durch her, kalt das er von eigenen Gedanken spricht Und in diesem Wind liegt eine Stimme die sich k…
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Ich glaub ich steh im Wald
| erstellt von Carry- 7 Kommentare
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Meine Nachbarn die Bäume Ich stelle mir vor ein Baum zu sein. Fest verankert in der Erde mit tiefen Wurzeln. Als Nachbarn Eichen, Buchen, Kastanien Tannen und Fichten. Eichhörnchen und die ganze Vogelschar. Meisen, Raben, Tauben, Eichelhäher und Amseln kommen jeden Tag zu Besuch. Ein Apfelbaum vielleicht, wie es sie in Avalon gab. Vielleicht käme auch einmal die Herrin vom See vorbei und ich könnte ein wenig mit ihr plaudern? Oder möglicherweise Merlin, der Zauberer mit der Harfe. Ein Baum, der Schutz bietet mit seinem reichen Blätterdach. Der Blüten und Früchte trägt, je nach Jahreszeit. Doch irgendwann ist best…
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art Der liebende
| erstellt von Lucia Korn- 5 Kommentare
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Den liebenden... ...treiben nicht seine tierische Instinkte voran, aber sein eigenes Herz. Der liebende... ...erschreckt nicht vor dem Zorn in den Augen des Feindes und besiegt ihn mit einen guten Scherz. Der liebende... ...macht aus einen regnerischen Tag ein sonniges Paradies. Der liebende... ...der der das Wasser gies. Der liebende... ...beended alle Kriege, sammelt das Leid und begräbt es auf einen unbekannten Platz, gibt Essen den Hungrigen und mit den Hungrigen findet er den grössten Schatz.. Der liebende.... ...er scheint, er geht durch das Licht, ohne Ihn gäbe es Dich u…
letzter Beitrag von Lucia Korn, -
dem vater unserer mutter
| erstellt von Perry- 9 Kommentare
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wenn er uns anschaute sich mit dem handrücken den schweiß von der stirn wischte stahl sich ein leises lächeln ins zerfurchte mehr an gefühlen gab es nicht in seiner welt aus kohle und staub wenn wir aus den betten schlüpften war er längst die jacke über die schulter geworfen unterwegs zum lagerhaus hörten wie er pfeifend das grauen des morgens aus den büschen vertrieb einmal nachmittags besuchten wir ihn an seinem arbeitsplatz er schaufelte schwarzes gold auf einen anhänger war als mittler zwischen halde und ofen der rußige herr über licht und schatten
letzter Beitrag von Perry, -
nur kommentar Besuch!
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 5 Kommentare
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Besuch... Der kleine Junge stand in der Zimmermitte und war ganz ruhig. Normalerweise wippte er sanft hin und her und summte irgendetwas. Er war ein Autist und lebte in seiner Welt. Wenn ihm irgendwas nicht passte, machte er unkontrollierte Dinge die das Zusammenleben mit ihm erschwerte. Dagegen bekam er jetzt Medikamente. Er wurde sehr ruhig. Seine Persönlichkeit war kaum noch sichtbar. Außer den Eltern beachtete ihn keiner mehr. So stand er also wie immer in der letzten Zeit in der Zimmermitte und machte nichts. Es klingelte unten an der Haustür. Jemand wurde herein gebeten. Ein kleines Nachbarmädchen ging zielstrebig auf das Zimmer des Jungen zu. …
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
Vorsehung
| erstellt von Vokalchemist- 3 Kommentare
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Aus weissem Rauschen spricht das Orakel. Die Filter transkribieren Spektakel. Zufällig filmen wir das Debakel. Die Folgen erfordern ein Mirakel. Doch niemand kennt mehr die Frequenz, denn es fehlt die letzte Sequenz. Gesucht wird sie mittels Eloquenz, letzten Halt bildet die Delinquenz. Die letzten Beweise werden vertuscht, vor dem Chef hat bisher jeder gekuscht. Wir werden die Scham so schön abduschen und dann schnell unter die Decke huschen. So erfüllt sich das Orakel, wir leben nur vom Spektakel. Daraus wird immer ein Debakel. Mut changiert zum größten Mirakel. Der Herzschlag erhöht seine Frequenz. Es wird die Pille zur Kon…
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
Sehnsucht Dein Bild nimmt mich weit und tief in die Vergangenheit. Wenn ich Blick darauf werfe, verliere ich die Gesundheit. Meine Heilung kann ich finden, nur in unserer Zweisamkeit. Wadhah Abdulaziz
letzter Beitrag von Wadhah, -
Änderung Er ging zu ihr mit einem komischen Gefühl. Seine Hände tropften und am Rücken wurd es kühl. Sie sah's ihm an und fragte nach seinem Befinden. Er schaute sie an und konnte sich nicht überwinden. Er sagte: Hör mir zu, sei mir nicht böse. Akzeptiere es, wenn ich mich vor dir erlöse. Sie sagte: Spucks aus und sags mir direkt. Logisch, ich bin offen, lieb und korrekt. Ok, wie soll ich's sagen, es fällt mir nicht leicht. Mein Leben ist mir komplett entweicht. Ich trau mich nix und habe Angst vor mir selber sprich, Ich lass mich selber im Stich. Alle denken schon ich sei ein Geisteskranker Bleib bei mir, du bist doch mein Anker. …
letzter Beitrag von Scosid, -
ruhestörung
| erstellt von Perry- 6 Kommentare
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unterwegs als einsamer wolf auf kalter fährte bin ich nachts ein klagender kauz im finsterwald fliege manchmal aber auch als möwe übers meer dann spüre ich wind unter den weiten flügeln am horizont locken ferne küstenlinien vielleicht gründe ich dort eine kolonie baue neue nester ein tiefflieger reißt mich aus dem tagtraum auf dem boden der tatsachen angekommen reihe ich mich brummbärig ein in die probleme
letzter Beitrag von Perry, -
Was Glück ist
| erstellt von Almgandi- 7 Kommentare
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Was Glück ist Ist es Ein Zeichen von Stärke Wenn man Sich selbst vergisst Um andere Mit Glück zu erfüllen? Oder Ist es die Angst Sich einzugestehen Das man selbst nicht weiß Was Glück ist? Yannik P. 28.02.2009
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
kurz vor dem ende
| erstellt von Perry- 8 Kommentare
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wir trinken unseren kaffee unter kastanienbäumen die schritte vorbeigehender knirschen im kies wo sollen wir beginnen wenn der anfang so fern ist weißt du noch damals oder war das früher später hast du oder machte ich den ersten schritt vor zurück gingst du zuerst oder verlor ich dich aus den augen wir bestellen käsekuchen mit mandarinen das rot im gelbweißen wirkt wie verlorene küsse einer verblichenen zeit möchtest du etwas sahne dazu
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Eine Tür mitten im Feld
| erstellt von Lina- 1 Follower
- 8 Kommentare
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Eine Tür mitten im Feld wirft Fragen auf. Wo führt sie hin, kann ich sie öffnen, ohne anzuklopfen? Ich höre ein Klopfen von der anderen Seite, nochmal, diesmal stärker. Wer hat das Privileg „Herein“ zu sagen? Die Tür bleibt geschlossen, die andere Person geht ungesehen. War es in meiner Verantwortung, dass die Tür geschlossen blieb?
letzter Beitrag von Lina, -
Wie man es sieht ...
| erstellt von eiselfe- 8 Kommentare
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Wo ist Anfang, wo ist Ende, wo der Alltag, wo die Wende. Was ist groß, was ist klein, was ist Wahrheit, was ist Schein. Was ist dick, was ist dünn, was Verlust - oder doch Gewinn? Ist das breit oder ist das schmal, wer die Wahl hat, hat die Qual. Was ist schön und was nicht, das entscheidet jeder letztendlich- für sich.
letzter Beitrag von eiselfe, -
Ich bin das bisschen Dreck wo du nie rankommst... Ich bin aber eher das Gefühl was in deinen Finger steckt wenn du mein Bild hälst... Gleiche eher den gelben Flecken am Rande des Fotos... Weißt du,wenn ich brennen müsste um zu schlafen,würde ich um jede Kerze weinen.. Ich denke das perfekte Gespräch gleicht der Harmonie pinkelnden,gähnenden Menschen.. Ist das Leben nicht ein gefrorener Kurzschluss in einem Kristall? Und wieviel Regen muss eigentlich fallen damit der Stein rollt? Wie wohl Worte aussehn würden...
letzter Beitrag von Dirmiz, -
elektronisch
| erstellt von Uloisius- 4 Kommentare
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elektronisch geboren in einer welt vergangen und alt gestrandet in einer zeit modern und schnell köpfe geneigt blaues handylicht whatsapp getippt strahlen im gesicht freundschaft geschlossen mit einem wisch vernetzt und verbunden elektronisch abgespeichert in einer datei schön geordnet und keimfrei ist das die schöne neue welt pizza bestellen im internet analoge fettflecke auf dem mauspad registriert und gespeichert dein zweites ich eine spur hinterlassen elektronisch © uloisius 2018 klick zur audiodatei
letzter Beitrag von Uloisius, -
Oh herrlicher Tod
| erstellt von philosophocles- 2 Kommentare
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Oh herrlicher Tod, oh düstere Nacht, Von dir geküsst, bin ich erwacht. Entfacht hast du die lodernden Flammen, Die sagen wir leben und sterben zusammen. Oh herrlicher Tod, oh düstere Nacht, Zeig mir durchs Sterben all die Pracht. Ganz sacht lern ich es zu verstehen. Zu schätzen das, was wird vergehen. Denn endlich wird alles sein, was ist. Drum lieb ich so was du mir bist- Der Schatten, der mit Bedacht Über uns wacht,... ...Oh herrlicher Tod, oh düstere Nacht.
letzter Beitrag von Black Raziel, -
feedback jeder art Mutter — Tochter
| erstellt von Josina- 8 Kommentare
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Mutter — Tochter Gütige Augen schauen, irritiert. Mein Anblick, dich leicht verwirrt. Ach Anna, nun lachst du mich an, du hast mich wieder nicht erkannt. Ewig schon stehst du mir zur Seite, ich dich ins Ungewisse begleite. Halte dich behutsam in den Arm, in meinem Herzen wird es warm! Aus dem Bett ein klägliches Weinen. Willst nach Hause, fühlst dich allein. Tränen rollen über mein Gesicht, wo bin ich nur, du weißt es nicht. Halte dich, bist in einem Wahn! Wirst ruhiger, der Schlaf hat Erbarmen. Warst einst mein heller Sonnenschein, werde beschützend neben dir s…
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
Der Wecker
| erstellt von nuurayini- 4 Kommentare
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Hallo, ich bin ganz neu hier und das ist mein erstes Was-auch-immer. Bitte seid nicht zu hart zu mir . Kritik und Ratschläge sind natürlich immer willkommen Falls ich ein falsches Thema gewählt habe, verzeiht mir, wie schon geschrieben ich bin neu. Ich hoffe man versteht es um was es geht.. Der Wecker klingelt einmal Mal. Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern Höchst motiviert und optimistisch serviere ich den Esstisch. Ganz fröhlich und geladen kann ich jetzt endlich starten. Heute muss kein Make-up drauf denn ich sehe ansehnliche aus. Ja heute sieht alles herrlich aus. Ganz ohne Schminke ganz ohne Maske gehe ich hinaus auf die …
letzter Beitrag von nuurayini, -
feedback jeder art Nachtigall
| erstellt von Lichtsammlerin- 4 Kommentare
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Ich hör keine Nachtigall singen in nächtlichen Stunden langsamer Zeit höre ich deine Schritte durch meinen Kopf spazieren du faltest die Hände ums Herz und verbirgst das Licht vor den Augen des Abends die graben in Erinnerung. Es gibt keine Sterne mehr. Kein Himmel darunter und dein Wort war Lüge. Ich lege mich zu dem Traum ins junge Grab da singt die Nachtigall und deine Schritte klingen vorüber.
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art Plan B
| erstellt von maerC- 6 Kommentare
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Plan B Die Hoffnung, heißt es, stirbt zuletzt, doch manchmal ist sie längst schon tot. Hast du aufs falsche Pferd gesetzt, hilft ein Plan B dir aus der Not.
letzter Beitrag von maerC, -
Ich bin. Ich habe mich nicht geschaffen, Aber ich bin. Ich bin ich. Ich bin nicht du, mein Freund, Nicht du,meine Frau, Und nicht du, mein Nächster. Ich bin nicht Gott, noch Teufel, Nur ich allein, Ungefragt ins Leben gezeugt. Ich werde auch. Eines Tages werde ich enden. Wird mein Ende mein Ende sein, Oder mein Anfang? Wartet die rechte oder die linke Hand Gottes? Wird das Werden enden, Platz machen dem Sein? Oder werde ich endlich werden, Der ich schon war, Als du mich erdachtest, mein Gott? Wenn es soweit ist, Werde ich es erfahren. Oder auch nicht. Bis dahin Bin ich Ich (Eines meiner allerersten)
letzter Beitrag von Ruedi, -
Eine-die nicht mehr lacht
| erstellt von eiselfe- 5 Kommentare
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Sie ist eine - die viel zu selten lacht, keiner sich darüber Gedanken macht. ihre Mimik erstarrt, wie aus Eis, doch was kaum einer weiß, sie hat früher so viel gelacht, immer gute Laune mitgebracht. Doch das Leben hatte nichts Gutes vor so das sie langsam ihr Lächeln verlor. Ihr Gesicht gibt ihre Gefühle kaum noch Preis, es bleibt erstarrt- wie das ewige Eis. manchmal ist ein zartes Lächeln im Gesicht, wenn sie von früheren Zeiten spricht - sie ist eine - die nicht mehr lacht ...
letzter Beitrag von eiselfe, -
feedback jeder art Ohne Fehl und Tadel
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Ohne Fehl und Tadel Ohne Fehl und Tadel verhalten und gefasst sticht die spitze Nadel dich ohne Unterlass tief in deine Seele mitten rein ins Fleisch nimm den Apfel - schäle reib ihn butterweich dass du dich kannst fühlen vom Korsett befrein du sitzt zwischen den Stühlen und das engt dich ein gesprengt die braven Fesseln vorbei bornierter Schein es ist das Groh der Nesseln du spürst - du lebst - darfst sein
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Panta rhei
| erstellt von Amadea- 4 Kommentare
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Hurrah, im Strudel des Abgrundes geht diese heile Welt vorerst baden! Wasser ist Leben - sogar bis zum Halse. Und manchmal scheint der Quell des Lebens überzusprudeln und übermütig werden zu wollen. Wir können uns wieder spüren! - weil wir im eigenen Wohnzimmer längst nasse Füße bekommen haben, durch die Sinnflut des Lebens und Überreizung der Sinne. Vorerst reden wir weiter, wie ein Wassertfall, bis der Damm der Engstirnigkeit gebrochen ist und unser Hochmut kleinlaut hinweggespült wird. Die Flut hohler Versprechungen schwemmt sogar unsere Leichen aus dem Keller. Ein Phönix wird …
letzter Beitrag von Amadea, -
Langsam, träge und ermattet kreist er auf schmerzenden Flügeln durch die blaue Glut. Er kreist schon so lang und niemand weiß mehr, fliegt er aus Angst oder Wut? Nur mühsam tragen ihn noch seine Schwingen, nur selten noch flattert ein einzelner Schlag. Er schwebt in immer engeren Ringen von Ring zu Ring und von Tag zu Tag. Keine Nacht vermag ihm mehr Ruhe zu schenken. Immer nur vorwärts und immer im Kreis. Er schwebt stetig weiter und muss immerzu denken; er fliegt und er denkt und er zahlt seinen Preis. Er ließ die Erde einst unter sich. Er suchte im Flug erst sein Ziel. Er kreiste zu lange nur um sich, bis er - schon tot - aus dem …
letzter Beitrag von Ruedi, -
Richtlinien auf der See quadratisch und zeh Sperrig wäre der Wind aus dem die Wellen sind In tiefen Strömungen Wärme in die Kälte durchdrungen mit Sauerstoff bereichert auf den steigenden Luftblasen angereichert Temporärer Tauch Geschwungenheit die, die See im Winde zu jeder Zeit befreit Fange keine Luft...atme sie aus den Wellen der Poesie
letzter Beitrag von A.K., -
In meinen Träumen öffne ich die Pforte, ein schmaler Weg führt mich zurück nach Haus. Von ferne hör ich wohlvertraute Worte, wie früher eilt mein Herz mir weit voraus. Die alte Eiche meiner Kindertage streckt klagend ihre kahlen Äste aus. Die Eingangstür ist seltsam fremd, ich wage trotz aller Sehnsucht nicht hindurch zu gehn. Ich hebe eine Hand und löse zage die Spinnenfäden, um hinein zu sehn. Da ist der Tisch, umringt von morschen Stühlen, mir ist, als würde Vater dort noch stehn; die Mutter scheint den Nähkorb zu durchwühlen, ein Blinzeln später ist das Bild verpufft. Ich wende mich mit schmerzenden Gefühlen, und hinter mir…
letzter Beitrag von Sidgrani,
