Gedanken, Weisheiten, Philosophisches
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6.996 Themen in dieser Kategorie
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Licht und Dunkel atmen sich frei von Ketten, frei zu Fall innig Momente traumentbrannt her vom silbernen Gesicht Leere rettet mich vorm Aufprall alles ruhend in seinem Reich (X) in dem jeder Traum zum leben verweilt und lädt ein zum vergangenen Tanz (X) Schüchtern versteckt sich der Schatten hinter den Bäumen und Winden alles Geräusch verstummt in Ewigkeiten von Ewigkeiten her geweht Ich werde Flucht Metrik ist mist, kann man mir da helfen? Besser hab ich es nicht hingeckrigt, ohne das Gedicht zu verändern, was mir aber so gefellt, wie es gerade ist, .. , also,w enn ihr vorschläge habt, einfach rein damit Lg
letzter Beitrag von Desîhras, -
Fremdes Ich
| erstellt von GedankenFee- 3 Kommentare
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Jeden Tag haucht mir Gott schwarzes Leben ein Jeden Tag gleiche Leute, gleiche Laune, gleiche Lust Jeden Morgen unter den strengen, schwarzen Augen meine wundersame, wunderschöne Maske aufsetzten- damit ich alleine bleiben kann in meiner Trümmerwelt in meinen Tränen. Keiner soll mir zu nahe kommen Niemand soll mich anfassen Niemand sieht mein wahres Ich. Jeden Abend völlig erschöpft, völlig ersetzt das fremde, vorgetäuschte Leben absetzen Jeder soll mir Wärme schenken Jeder, aber nur du nur du bist nicht da nur ich selbst nicht mehr
letzter Beitrag von GedankenFee, -
feedback jeder art Verwacht
| erstellt von Letreo71- 9 Kommentare
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Steh am Fenster es ist Regen seh die Bäume hör dir zu fällt dein Blick macht mich verlegen ich verfalle dir im Nu Stunden später scheint die Sonne hör sie lachen neben mir als sie durchdringt mich zu wärmen spür ich wieder dass ich frier Hab vergessen dass du fortgingst schon vor Jahren du bist tot und ich singe still die Lieder die mir blieben zwischen uns...
letzter Beitrag von Letreo71, -
Der Himmel ist eine Lüge
| erstellt von Uloisius- 4 Kommentare
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Der Himmel ist eine Lüge Bleib wie du bist, du bist ein cooler Typ. Das Leben verändert dich noch früh genug. Gehe deinen Weg und schiele nicht auf das „danach“. Nimm aus der Pulle des Lebens noch ein paar tiefe Züge, denn der Himmel ist eine Lüge. © uloisius 2015 Eigentlich ein Songtext, wer möchte dem kann ich den Link zum Song gerne schicken
letzter Beitrag von Uloisius, -
- 5 Kommentare
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- Ballade vom Ent’chen von Thar ... likes sonetts of dead priests Achte ./ schlug die kirchturm_Uhr, Dämmer, Raumklang_ lausch, fiel das Beil der Guillotine lag ein Köpfchen drin. Beginnt stumpf_Zeit. Rennt kopflos los, nur schnell weg zumAuerbachen Keller, läuft der Song vom Glatzschopf, wächst vielleicht doch noch? einHärchen drauf ein Zopf. Nur Denkerei, ach Faustus, ist's Nacht zu spät, erwacht bald Phisto 's Orchidee setzt sich bestimmt zu dir. Ein Freund. Hey Phist, gönn uns ne Schippe Märchenwein, will's die Welt dreht sich noch gut .__________________________ ein toll_ Haus. Guck dich um hier drinn…
letzter Beitrag von Perry, -
Seemann wohin?
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 2 Kommentare
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War ein Matrose. Fühlte sich gross. Sehnsucht zur See war sein Los. In jeden Hafen die gleichen Bars. Wenig Fremdes. Und das wars. Alter Seemann wo nur hin? Kauft d i e Kneipe aus Altersinn. Eigener Gast. Kein Heimatgefühl. Seemannsgarn vor leerem Gestühl.
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
feedback jeder art Reisezeit
| erstellt von anais- 11 Kommentare
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Sternenlicht durchflutet die Schale der Träume erwartungsvoll sammelt sie Hoffnungsfunken kleidet sich in neue Farben und wagt die Fahrt zu neuen Ufern neuen Zielen
letzter Beitrag von anais, -
Fremd
| erstellt von Caecilia31415- 2 Kommentare
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Ich bin hier fremd, Sie wollen mich nicht. Ich könnt mich dran gewöhnen Doch das wär nicht ich. Will ich mich verstellen? Viel lachen statt zu denken? Oder will ich meine Zeit Damit nicht verschwenden? Ich werd mir selber fremd, Davor habe ich Angst. Kann mich nicht mehr finden In diesem fremden Land. Ich will mich nicht verstellen. Möchte lachen und auch denken. Ich will meine Zeit Mir selber und euch schenken.
letzter Beitrag von Dichtel (†), -
Im Bann der Worte
| erstellt von Erinnerung&Sehnsucht- 5 Kommentare
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Wenn man sich einbildet schreiben zu müssen, darf man nicht davor zurückschrecken, seine Seele in das zu legen was man tut. Vielleicht auch die Dinge sichtbar zu machen, die man eigentlich lieber verbergen würde, und sich nackt vor den Spiegel zu stellen. Es hilft einem Geschichten wie Bandagen, über lose Gedanken zu binden, um sie zu etwas Festem zu machen. Dann gilt es nur noch mit aller Wortgewalt, das auszudrücken was sich eigentlich nicht sagen lässt. Etwas das so simpel und gleichzeitig doch so tief ist, dass Andere darin ihre eigene Geschichte erkennen können. Schreiben ist eine Intimität mit dem Leser, den man durch seine nackten Gedank…
letzter Beitrag von Volker Harmgardt, -
Die Frau in mir
| erstellt von Behutsalem- 9 Kommentare
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Die Frau in mir verwaist mit jeder Stunde, mit jedem Tag, der ohne Liebe ist, sie stemmt sich nicht mehr auf, sie geht zu Grunde und stellt sich selber mahnend vor Gericht. Die Frau in mir verblüht mit jeder Stunde, mit jedem Tag der ohne Sonne ist, es schließt sich nicht die letzte offne Wunde, kein Samenkorn birgt einen Keim. Es bricht die Frau in mir und mit ihr aller Reichtum, die Güte, das Vertrauen, der Respekt; kaputt getreten wurden Stolz, die Anmut und übrig bleibt die Hülle, die's versteckt. Version II Hier eine neue Variante ; Danke Alces für deine Hilfestellung!! Das Kind in mir verwaist mit jeder Stund…
letzter Beitrag von Ruedi, -
Was ich mag
| erstellt von eiselfe-
- Script-Sensei
- 8 Kommentare
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Ich mag es, wenn die Sonne scheint, auch wenn der Himmel manchmal weint. Ich mag, Kinder, wenn sie spielen, mit den Händen in der Erde wühlen. Ich mag, Rosen aus dem Garten, kann es jetzt schon kaum erwarten. Ich mag, wenn der Rasen frisch gemäht, kuscheln auch von früh bis spät. Ich mag, Männer die auch weinen, Frauen, die stehen auf beiden Beinen. Ich mag, Würstchen mit Sauerkraut, und meine Stadt- die mir so vertraut. ich mag, Gedichte lesen und auch schreiben, nicht nur zum Zeit vertreiben.
letzter Beitrag von eiselfe, -
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Spring Time
| erstellt von Carry- 8 Kommentare
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Von der Erde Last befreit, ist man schließlich doch bereit, um zu fliegen, springen, hoppen zu den Sternen - ohne stoppen. Durch das All zu den Planeten, wird man gleich hinzu gebeten, rauschen durch die Galaxie, gelingt das wohl mit Fantasie. Doch wenn dann der Träumer fällt, aus den Wolken dieser Welt, landet auf dem Neuen Grün: zu hoch geflogen, wie es schien.
letzter Beitrag von Carry, -
zu viele Verben zur Auswahl
| erstellt von Timo- 2 Kommentare
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zu viele Verben zur Auswahl ich lasse Verben einfach stehen lese nie ein Buch zu ende mein Glas ist halblicht, immer Halbdämmerung und diese heldenhafte Manier im Kino böse Zwischenrufe speien wie der Film doch grässlich ist halte ich im Herz und in entäußerten, wundersamen Vasen das ist ein Unding für jemanden der mich kennt jemand meint: mein Hirn sei einfach wehrlos gegen Stunden voller Flatterwesen fiebriger Notizen, zerkaut und ausspuckt in den Bottich des Dionysos deswegen bin ich so weltfremd draußen hungert die Kälte und der Hunger nach Blau friert sich die Augen ab alles was ich mache, mache ich bequem du…
letzter Beitrag von Timo, -
Ist das nun das Ende? Das Ende von allem? Das Ende was wirklich alles beendet? Das Ende von allem vergangen? Das Ende von allem gegenwärtigem? Das Ende von allem zukünftigem? Ist es nicht eher diese Ende? Das Ende vom allem schlechten? Das Ende was das schlechte beendet? Das Ende vom schmerzendem vergangenem? Das Ende vom verletzendem gegenwärtigem? Das Ende vom zerstörendem zukünftigem? Ist das nur eine richtiges Ende? Ist es nicht ein Neuanfang und kein Ende? Ein Neuanfang ohne das Belastende? Aber mit den schönen Erinnerungen und Gefühlen.
letzter Beitrag von Daphne, -
zeichensprache
| erstellt von Perry- 6 Kommentare
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das liebste licht am himmel war mir immer der abendstern der überm dach fenster hing wenn ich auf reisen ging später baute ich an des lebens küsten burgen mit hohen türmen verzierte sie mit muscheln als satellitenschüsseln jetzt da die sonne tiefer sinkt sehe ich immer öfter den pfau am firmament wie er mir mit seinem sternenrad zuwinkt
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Nackt
| erstellt von Sonnenuntergang- 14 Kommentare
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Mit den Ohrringen nehme ich die Aufmerksamkeit ab Mit der Schminke die Akzeptanz Mit der Kleidung die Zugehörigkeit Mache die Augen zu und steige ein In die Wahrheit
letzter Beitrag von Sonnenuntergang, -
Ach Luise
| erstellt von Dichtel (†)-
- Script-Sensei
- 7 Kommentare
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- Ach Luise grad erst dasKrumm geahnt bliebe noch: tenken, 'n Stein und drauf: weint so manchs Lyrikherz hin, Bumm & Bein u. wegBöe, erst mal 'n Hanf einen Kiff zwischen_kiemen. ach Schad; Frank iss traurig … -
letzter Beitrag von Dichtel (†), -
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Besinnung
| erstellt von Vokalchemist- 3 Kommentare
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Aus hell wird jetzt kalt, aus dunkel wird jetzt warm. Es ist Abend bald, finde Auroras Charme. Bevor sich die Augen schließen werden Zeit und Raum verfließen. In deiner Uhr ist ein Zimmer, fasziniert erklingt Gewimmer. Du stellst die Zahlen neu, nun sprudelt alles heraus. Du siehst die graue Maus, es verschwindet die Scheu. © RS 2008
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
textarbeit erwünscht Sanduhr
| erstellt von Ioannis Progakis- 2 Kommentare
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letzter Beitrag von Ioannis Progakis, -
Mein Leben: Das Schauspiel
| erstellt von Almgandi- 7 Kommentare
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Mein Leben: Das Schauspiel Durchgeplant bis ins Detail So gehe ich durch’s Leben Chaotisch wirr scheint es zu sein Wenn andere mein Leben sehn Jedoch gehört, wer dacht’ das schon Auch dieses Wirrwarr zu dem Spiel In meinem Kopf da geht es rund Gedanken zischen hin und her: „Ich mach jetzt dies, dann tut er so.“ Ich lenke meine Umwelt gern Die einz’len Szenen durchgedacht Sind wie ein Drehbuch aufgebaut Und wenn ich denk’, dann seh’ ich mich Wie auf einer Bühne stehn: Ich stehe dort mit den Statisten, Die um mich rum ein Stück bloß spielen Das Stück an sich es ist so anders Und doch so gleich wie alt bekanntes: Es …
letzter Beitrag von Almgandi, -
Seit du fort bist werden Nächte zur Wüste dem Tag fehlt das Wasser des Lebens Kraft verliert sich in dunklen Gedanken Gänge sind nicht passierbar Erinnerungsbilder flackern an kalten Wänden tonlos vom Mondlichtmonitor
letzter Beitrag von Carry, -
Spiegelbild
| erstellt von Szepan- 3 Kommentare
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Ich schau in einem Spiegel mir in mein Angesicht; denn ohne diesen Spegel, da kenne ich mich nicht. Was ist dies für ein Phänomen, dass ich mir alle kann beschauen, nur um mich selber anzusehen, muss ich den blinken Spiegel trauen. Und sieh nur, wie er mich gleich narrt, er schaut verkehrt zurück, mein rechtes Auge mir ins linke starrt, und wend`ich einen Augenblick mich von des Speigels Konterfei, damit es mir nicht peinlich sei, so bin ich fremd mir wie zuvor. Ich kenn mich nicht - ich armer Tor!
letzter Beitrag von Szepan, -
feedback jeder art Kreidebilder
| erstellt von Lichtsammlerin- 12 Kommentare
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Die Kreidezeichnung wurde vom letzten Regen aus deinem Herz gespült dann kam der Frost zog Risse in grauen Stein kalkweiß glänzte die Spur und Zeit legte schwarze Schlieren darüber wie vergesslich ist der Frühling überblühte dein kreidenes Leben mit Hoffnung die nie für dich bestimmt war nur Raum genug für zwei Dimensionen und das Bunt der Hände war Grau wie Schatten die deine Farben gierig verschlingen brannte die Junisonne darauf verglühte die Steine in den Rissen schmolz dein farbloses Herz dahin die Kreidebilder waren nie wieder gesehen nur Blinde kamen daher sie tanzten an d…
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art Weitsicht
| erstellt von Schmuddelkind- 7 Kommentare
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Einmal wirst du mich verlassen oder ich verlasse dich. Und vielleicht wirst du mich hassen - warum jetzt nicht eigentlich? Wohl weil du mich noch nicht siehst, vielmehr meine Lebensfülle aus dem eignen Mangel schließt. Noch bin ich nur eine Hülle. Findest du mein Lächeln schön, den mir eigenen Humor, wirst du darin Unfug sehn. Dafür hast du dann kein Ohr. Und auch meine "weisen Sätze" werden dir bald weltfremd sein. Nein, ich will nicht, doch ich schätze, dann sind wir erneut allein. Willst du mich solang ertragen, bis die Wahrheit Wege bahnt? Doch dann so…
letzter Beitrag von Schmuddelkind, -
feedback jeder art In mir die Welt
| erstellt von Sonnenuntergang- 10 Kommentare
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Mit Sonne im Herzen im Meer aus Gedanken besuche ich Schiffe die damals versanken In der Seele fliegen die Vögel frei hin und her Vor den Augen kommen die Sterne immer näher Danke dir Leben Schicksal komm ruhig her
letzter Beitrag von Sonnenuntergang, -
Haltlos
| erstellt von Wilde Rose- 7 Kommentare
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Haltlos Endlos überspannen Sterne silberklar das weite Land und vertieft in diese Ferne mich ein Schauern übermannt. Die beklemmenden Gedanken bei dem Blick ins Sternenmeer bringen unruhvoll zum Schwanken, was mir sicher schien bisher. Plötzlich steh ich klein und ängstlich unterm großen Sternenzelt und begreife, wie vergänglich alles hier auf dieser Welt. Nichts, von dem ich heut umgeben, nichts, was da, ist von Bestand, alles das, nachdem wir streben, wird zerfall'n zu Staub und Sand. Und ich fühle wie belanglos im galaktischen Geschehen, was im täglichen Betreiben als bedeutend wir verstehen. Ach, ich sehne mi…
letzter Beitrag von Wilde Rose, -
Alles dreht sich
| erstellt von Homo_Ingenuus- 4 Kommentare
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So ist es doch gut, wie du schreibst Im Nachhinein zu sehen, was das Unterbewusstsein ans Tageslicht gebracht hat... Die philosophische Frage: Zeit. Habe ich gestern abend auch mit einem sehr guten Freund darüber diskutiert. Er meinte, heutzutage fließt die Zeit viel schneller als früher, das sei so. Fragte ich ihn: "morgens geht die Sonne auf, abends geht sie unter, so wie seit Anbeginn der Zeit, nichts hat sich geändert." Was sich allerdings geändert hat, ist, wie du in deinem Gedicht beschreibst, die Gewichtung von "Unwichtigkeiten", alles wird minutiös geplant, man weiss heute, was morgen um diese Zeit zu tun ist. Pläne bis ins kleinste Detail, Stress, Ha…
letzter Beitrag von rabensohn, -
feedback jeder art Schrankengedanken & Boanlkramer
| erstellt von Berthold- 10 Kommentare
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Schrankengedanken & Boanlkramer Schleicht da wer entlang des Weges auf mich zu – a schiacher, lahmer? Mir wird angst und bang ums Herzen. Ist am End der Boanlkramer!? Boanlkramer? Willst mich holen? Willst mich locken? Kannst mir grad mal g'stohlen bleiben; ich bleib hocken. Zeigst auf mich, ja, winkst mich her, unter deine Düster-Joppen? Nix zu machen alter Zosse, Ich lass mich von dir nicht foppen. Keinen Schritt weich ich zurück! Kommst gar näher? Willst mir drohen? Weiß ja nicht mal mein Geschick -- Ob ins Lichte? Ob ins Lohen? Boanlkramer scher dich weg! Ich bin wichtig hier im Ort. Hab kei Zeit und keine Lust.…
letzter Beitrag von Berthold, -
Versuch einer Wiederholung
| erstellt von Timo- 2 Kommentare
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Kann ich jetzt die Augenbinde abnehmen, Liebste ? ( - tausche Scheuklappen gegen das Blaue vom Himmel in den Augen - ) Das hier könnte mein Ziel sein, meine anheim gegebenen Seufzer übergebe ich alphabetisch der Vergessenheit und es fühlt sich nach den Kernen aus flachen Sonnenblumen an, wir könnten sie spalten, unseren Teil behalten, meine Füße, Hände im Eifer von – „ … also mach was.“ ( - mein dichterisches Wachen ist zeitintensiv, gehe aus aller Welt, Vogel, der in der Ferne zittert um einen Zweig im Neuland -) Was du willst weiter mit der U – Bahn ? Wir zerreisen das Zeitungspapier, bauen aus Abfall Gedichte, im Untergrundzug meiner Haut hal…
letzter Beitrag von Timo, -
feedback jeder art Murks
| erstellt von Melda-Sabine Fischer- 8 Kommentare
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Murks Von Marx ist manche Theorie, doch war er wahrlich kein Genie, denn was die Praxis längst begründet, war vieles Murks, was er verkündet. An sich ist Murks nichts, was begeistert. Zum Beispiel, wenn man sich bekleistert beim Tapezieren einer Wand. Die Schweinerei ist eklatant. Der Maler, der sein Bild verkleckselt, ein Sänger der den Text verwechselt, erzeugen Murks in meinen Augen, das Resultat wird nicht viel taugen. Dem Fahrschullehrer der erklärt, wie man im Dunkeln Auto fährt und fährt dann selber ohne Leuchte, sein Murks zu einem Crash gereichte. Dein Chef teilt dir die Arbeit zu…
letzter Beitrag von Melda-Sabine Fischer, -
nur kommentar Trauer
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 0 Kommentare
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Unsere Freundin! Beim Tschüss noch mal erlebt. Nur Gefühl noch was erstrebt. Einer Freundin die uns gut entwich zu schnell die Lebensglut. Übern Grab ein Wind weht seicht. Dieses Tschüss fällt uns nicht leicht. Bernd Tunn - Tetje
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
textarbeit erwünscht Ponte Vecchio
| erstellt von Cheti- 9 Kommentare
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– I – Im wundervollsten Sonnentrunk erleuchten Farben, hell und klar, wo vorher dichter Nachtdunst war, wie herrlich nur ein Götterfunk‘. Dem Mauerwerk entwächst ein Strunk, geschmückt mit einer Blütenschar – im Schattenspiel vom jungen Paar, das tänzelnd noch im Liebesschwung. Ein Reiher steigt vom Wasser auf und Federn fallen fort zuhauf – im Lichte silbern wie ein Schatz. Sie preisen Kuss und Wimpernschlag, die schüchtern noch den Frühlingstag befreien von Verdruss und Hatz. – II – Der Lenztau tropft wie frisches Blut …
letzter Beitrag von Cheti, -
feedback jeder art Besitz und Verlust
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Ich möchte dich doch nicht verlieren. Das war es, worum ich dich bat. Du sagst, man kann nur das verlieren, was man einst besessen hat.
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Die Nacht, oder: Nachtgedanken
| erstellt von Dd2V- 4 Kommentare
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Des Mondes Sichel hellem Grau herniederscheint vom Weltenende, Dünen wabern grau in blau, und nur der Horizont die Grenze. Oben, dort am Himmelszelt Gestirne funkeln Tausendfach, Unten Fels sich trotzend stellt, und auf ihm eine kleine Stadt: Wo mittig Häuser dicht an dicht, dort ragen Türme hoch empor. Aussen, fast verhüllt vom Zwielicht treten Zinnen grob hervor. Leergefegt sind alle Straßen, hier und dort noch Fackelschein, die Meißten Menschen jedoch Träumen: Dem was war und wohl wird sein. Sie bau'n aus Mondlicht ihren Traum, Vertraut, doch alles anders scheint: Gedanken wabern, Zeit in Raum und doch die Zeit nur endl…
letzter Beitrag von Torsul, -
feedback jeder art Künstler 1 2
| erstellt von Anaximandala- 20 Kommentare
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Künstlerisch mit Herz und Seele, voller Kopf, die Taschen leer, was ich hierbei nicht verhehle: Künstler sein ist manchmal schwer. Doch umstürmt von den Gezeiten sind wir immer auch zugleich, und so wars zu allen Zeiten, bettelarm noch schweinereich!
letzter Beitrag von Anaximandala, -
Charakterteufel
| erstellt von jupiter- 3 Kommentare
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Er ist rot und geschmeidig, gehaltvoll wie Blut, in dem Glas schimmert Feuer vom Granat, reife Taninenteufel durchtanzen die Glut, tief im Weinsee erprobter Spagat. Dies Charakterspiel würziger Trauben im Fass, Barrique birgt die Sonne in Holz, Reflexe gehaltvoll im modrigen Nass, dieser Wein wie die Eiche so stolz. Und ich nippe die sinnliche Traube im Mund, bin der Prägung von Erde bewusst, diese würzige Fülle- Genuss edler Stund, aromatisch verführt mich die Lust.
letzter Beitrag von jupiter, -
Allein Sein
| erstellt von TEP- 4 Kommentare
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Allein Sein Ich spüre die Stille die Ruhe in mir genieße jede einzelne Sekunde könnte sitzen Stund um Stunde zwischen Licht und Schatten versunken hier.
letzter Beitrag von TEP, -
Noch einmal ans Meer
| erstellt von eiselfe- 11 Kommentare
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Einmal noch das Meer sehen barfuß am Strand entlang gehen. Der Wind streichelt mein Gesicht fühl' mich wohl, wie lange nicht. Die Sonne meint es wahrlich gut ich trag' am Strand den Sonnenhut. ich sammle Muscheln, wie in all den Jahren will die Erinnerung ans Meer bewahren. Die salzige Luft atme ich tief ein, dann schlafe ich im Strandkorb ein. Wenn die Sonne im Meer versinkt, auch wenn es etwas kitschig klingt - genieße ich den Augenblick spüre in mir - so viel Glück. Einmal noch das Meer sehen doch meine Sehnsucht wird nie vergehen.
letzter Beitrag von eiselfe, -
Zwischen den Kornblumen unter den Pappeln, schlief ich ein Nur einst erinnerte an mich, der mittelgroße, graue Stein Die Gezeiten zerbröselten auch seine Schwere Was blieb nun? .....
letzter Beitrag von A.K., -
feedback jeder art Auf der Intensivstation
| erstellt von Lamb- 1 Follower
- 4 Kommentare
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Auf der Intensivstation Draußen wandeln die Gestalten, die Haltung schwach, das Haupt gefallen, hinaus, herein an diesem Ort, ihr Hoffen ist schon lange fort. Mein Blick senkt sich zu deinen Händen, ich spüre deine Fingerenden, rosig und warm, sie zeugen von Leben, doch dort ist kein Tonus, du willst dich nicht regen. Meine Finger öffnen Lider, betrachten Iris, Pupille, Konjunktiva, suchen nach Regung, erhoffen Protest, doch finden nur ihr verlassenes Nest. Meine Lippen formen Worte, laute die bitten, stumme die fordern, ein Appell an deinen Willen, doch deine Antwort ist nu…
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
eine frage vor dem einschlafen
| erstellt von Timo- 3 Kommentare
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Die großen Schiffe verschlafen nie und sind davon, nicken mit sachtem Wellengang neuen Welten zu mit einzeiligen Segeln wie Hoffnung. Könnte ich eine Taube lehren wiederzukehren, würde der innere Frieden kein stürmisches Verlangen sein, würde sie mir einen Zweig mitbringen, den ich Wünschelrute, nicht aber Scheiten meines fiebernden Lebens nenne. Die Hände reinwaschen im Mondlicht, sie wundreiben am Fell, das nach eigenem Namen riechen muss, sie aber niederlegen auf die Haut unter den Sternen.
letzter Beitrag von Angel, -
Spiegelbild
| erstellt von eiselfe- 7 Kommentare
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Spieglein, Spieglein an der Wand, hast du mich etwa nicht erkannt. Bin etwas in die Jahre gekommen, vielleicht auch etwas mitgenommen. Die langen Haare, die gibt es nicht mehr, auf die ich damals stolz war - so sehr. Das Leben hat so manche Spuren hinterlassen, kann es manchmal selbst nicht fassen. Doch meine Augen strahlen wie immer, da ist noch dieser golden Schimmer. Spieglein, Spieglein an der Wand - es scheint, du hast mich doch erkannt ...
letzter Beitrag von eiselfe, -
Gedanken Es ist wieder soweit Wieder einmal ist es Wochenende Wieder einmal ist es ganz ruhig hier Denn wieder einmal sitze ich alleine hier Wieder einmal sitze ich hier und denke nach Doch über was ich nachdenke Das ist mir nicht klar Es ist wie ein Nebel in meinem Kopf Er ist voll mit Gedanken Und doch sehe ich sie nicht Vielleicht denke ich an morgen An die große Party Vielleicht denke ich nach über das was war Vielleicht über das was vielleicht kommen wird Oder einfach über das was ich mir so sehr wünsche Darüber endlich nicht mehr alleine hier zu sitzen Darüber wie es wäre mit Dir hier zu sitzen Wie es wäre dich…
letzter Beitrag von Torsul, -
Kurzer Wolkentanz
| erstellt von GedankenFee- 6 Kommentare
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Taub Glücklich Ich liebe mein Leben! Es könnte nicht schöner sein Für eine kurze Zeit fliegen – Und meine schwarze Welt von der Sonnenseite aus sehen. Meine Schutzengel besuchen, mal „Hallo“ sagen Mit ihnen das Leben genießen lachen, fühlen, frei sein. Doch dann ist es irgendwann wieder Zeit abzustürzen. Man landet auf hartem, kalten Stein; gewohnt, vertraut, warm zugleich. Dann wacht man auf, öffnet die zarten Augen Und fragt sich- Habe ich das wirklich erlebt? Wie kann es nur so schön gewesen sein? Man kann nicht mehr ohne und realisiert, dass all diese Glücklichkeit nur von einem abhängig ist- meiner treuen, liebevollen Sucht, …
letzter Beitrag von Freienweide, -
Rückzug
| erstellt von FairnessFighter- 2 Kommentare
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Immer wieder Schritt für Schritt Stürmen wir drauf los Und ziehn´ uns dann zurück Es hindert uns dieselbe Schand Ständig wird zuviel verlangt Niemand hat noch Zeit Für etwas mehr Gelassenheit Wenn wir uns überschlagen Wen kann das noch überraschen? Ich zieh mich jetzt zurück- Die Seele baumeln lassen!
letzter Beitrag von FairnessFighter, -
feedback jeder art מנא ,מנא, תקל, ופרסין
| erstellt von Hans Ley- 5 Kommentare
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Mene mene tekel u-parsin (מנא ,מנא, תקל, ופרסין) mene mene ekel coronarsin(n)
letzter Beitrag von Hans Ley, -
feedback jeder art Die Stadttauben
| erstellt von Freddy All- 10 Kommentare
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Meine Hand bekommt Impulse bildet eine Faust. Zehenspitzen fest am Boden sprühen Funken aus. Unglaublich, wer soll das aushalten? Kraft der Schilde gegen Masse Schlagstock auf die Malocher Klasse auf dem Platz .... Zurechtzuweisen! Besinnliche Weihnachten Frohes Osterfest dazwischen mein Leben halte an ihm fest unglaublich, wo sind sie hin? Die Tauben der Stadt! Platze voll mit Menschenmasse sie werden nicht mehr satt. Hier mein Land meine Stadt komme jeden Tag zerreibe ein paar Bröseln in meiner starken Hand Flügelschlag, hauchdünn, berührt mich Fried…
letzter Beitrag von Freddy All, -
trocken zeit
| erstellt von Perry- 7 Kommentare
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der wind spielt harfe mit den spanndrähten der weinranken in gedanken summe ich dazu eine melodie über ferne strände spüre den nachhall deines herz schlags unter meiner hand als die böen auffrischen hänge ich die erinnerungen zu den reben warte bis sie fliegen hinfort
letzter Beitrag von Dichtel (†), -
feedback jeder art Es ist schon halb zwei
| erstellt von Managarm- 10 Kommentare
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Ich sitz hier am Bahnhof der Zug rast vorbei Wann kommt endlich deiner ? Es ist schon halb zwei Ein alter Mann setzt sich sein Bart ist vereist Er schaut zu mir rüber "Der Zug ist entgleist !" Dann schlägt er Alarm direkt neben mir der Radiowecker ich hab ihn von dir Draußen ist Winter mein Kopf ist so leer ...muß nicht zum Bahnhof Du kommst nicht mehr Zwei ganze Jahre allein auf der Welt den Wecker, den hab ich nie umgestellt
letzter Beitrag von Managarm, -
Von der Leere
| erstellt von Kenjin- 2 Kommentare
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Eine kleine Abhandlung über Etwas was mich schon seit längerem stört. Von der Leere Einsam, kalt durchdrungen Die Seel, die Schlange hat‘s verschlungen Prokura dessen Geist‘s Im Inneren des mein, kein Gedanke kreist Nichts vermag ich zu entdecken Desolat und isoliert Frei von Erwägung, der leere Flecken Das Sein ohne Facetten stiert So leb ich nun, gar gänzlich unscharniert Der Existenzen mein Ein Ander wird mein Lotse sein Dessen Substanzen mein Antrieb ist Des Ander ich die Flagge nun gehißt So geh ich Ihm zu Ehr Leb mein Leben nimmer mehr Geb Ihm all die Innerei Ihm im Dienste, folg ich frei Was soll ich singen…
letzter Beitrag von Timo,
