Gedanken, Weisheiten, Philosophisches
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6.996 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art Ein Kick muss her...
| erstellt von Lotte, B. R.- 2 Kommentare
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Ein Kick muss her… Du suchst und suchst dein liebes Leben lang, doch weißt du nicht wonach, nicht so genau, hast Autos, Jachten, auch Häuser, Nebenfrau, doch all dies ist für dich nicht von Belang! Nur stets das Neue reizt und turnt dich an, doch selbst der Kick ist nicht von langer Dauer, schon bist gelangweilt du, liegst auf der Lauer nach dem, was dir noch mehr gefallen kann. Im Innern spürst vielleicht du eine Leere, die ohne Kaufrausch kaum erträglich wäre, doch sättigt es dich nicht, es ist vergänglich, denn nur dein Ego ist dafür empfänglich. Benötigst wenig …
letzter Beitrag von Lotte, B. R., -
Weisheit
| erstellt von Windreiter- 2 Kommentare
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Wenn Du die Blume am Wegrand siehst und dem Wind auf den Feldern lauschst, wenn Du mit Freude das Leben genießt und Dich hingibst, wenn der Wasserlauf rauscht, wenn Du die Kraft des Mondes berührst und die Liebe des Universums spürst, wenn Du beim Lachen des Kindes weinst und den Mann und die Frau in Dir vereinst, dann wirst Du wahrlich erkennen, was die Weisen „Erleuchtung“ nennen.
letzter Beitrag von Windreiter, -
feedback jeder art Wenn das Schiff den Hafen verlässt
| erstellt von Wakeup- 2 Kommentare
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Ich wollte immer mit dir ans Meer Den hinter diesen Wänden aus Beton Fiel dir das Atmen so schwer Zu finden warst du immer in der Raucher-Sektion Doch aufhören war nie eine Option Du hast es vermieden zu schlafen In der Angst der Tod sei schon im Hafen Doch nun weiß ich genau Der Tod stand nur im Stau
letzter Beitrag von Carlos, -
Dieses Kribbeln
| erstellt von Sternwanderer- 2 Kommentare
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Dieses Kribbeln Ersehntes Beflügeln Glück fühlen Ekstase erleben erfüllende Vollendung gefunden im kleinen Tod © Sternwanderer
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art Wolkenschiffe
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
- 5 Kommentare
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Hoch hinaus zu fliegen ein rausch ein sich hineinlegen in wattewolken zu bewegen gar in luftigen höhen klingen worte schön aufgebauscht beim versuch sich nahe anzulehnen an diese die einst wortreich gaben werden höchste töne aufgefahren wenn wir nur bei uns sein wollten wir haben doch einander zu geben bunt sollt es sein das dichterleben auch fessel zu lösen ein bestreben vogelfrei ist der himmel doch weit zu kreisen wie es das herz erfreut und auf solidem fundament erbaut die kunst ein freies entfalten erlaubt wir werden sein was wir sein sollten wir wachsen hinein in eigene wolken
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Gestalt
| erstellt von SecondChance98- 0 Kommentare
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Ein weiteres Jahr, weitere Tage und Stunden sind vergangen Viele graue Haare, viele fehlerhafte Taten begangen Das erneute Abfrage der individuellen Fähigkeiten Nachdenklich, denn ein Meisterwerk hat seine Einzelheiten Der Engel auf der Schulter schreibt seine lange Biographie Doch wie dieser armen Seele fehlt auch ihr die notwendige Energie Es braucht ein Wunder, aber er wird es schaffen irgendwie Denn in dieser Horrorkomödie seines Lebens führt er die Regie Ein glänzender Komplex aus zerstörtem Sternenstaub Alle perplex, weil er zwischen jedem Herzen eine Straße baut Er legt seine Hand ins lichterlohe Feuer…
letzter Beitrag von SecondChance98, -
Vergiss mich
| erstellt von Lichtsammlerin- 3 Kommentare
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Lass mich vergessen sein wenn die Wolken vorüber ziehen lass sie mich fort wischen wenn deine Gedanken entfliehen denk nicht an mich unsere Zeit war nur geliehen wer gab sie dir? Lass mein Bild aus deinem Herz gib mich frei, du allein schürfst meine Wunden lass meine Worte gehen du kannst sie nicht halten lass meine Stimme verklingen dann Flügel entfalten vergiss wer ich war und bin und lass Friede walten.
letzter Beitrag von Vergissmein nicht, -
feedback jeder art Seelenraub
| erstellt von Rosenmaedchen- 2 Kommentare
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Ganz alleine rinnt eine Träne Hinab in die Täler, voll mit tiefen Seen, in denen Geheimnisse begraben liegen, die selbst die weichsten Wellen nicht unter den Grabsteinen hervorholen können. Ganz alleine treibt sie durch den grundlosen See, gefangen in ihrer Zeit, Die sie immer zurückwirft, Ihr gnadenlos alles vor Augen führt, was längst vergangen. Ganz alleine schlief sie damals, ungeahnt des Engels der sie holen würde, friedlich still und fröhlich war sie, doch er kam und hat genommen, was ihr einst gehörte, das Herz ist nicht das selbe was es einmal war. Ganz alleine wollte sie ihre Schlacht kämpfen, gewinnen oder v…
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
Land erstarrt im Sand
| erstellt von R.C.Flock- 0 Kommentare
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AUS DEM LAND ERSTARRT IM SAND WO DIE FLÜSSE NIE MEHR FLIESSEN WO DIE FELDER NIE MEHR SPRIESSEN WO DIE WÄLDER NIE MEHR GRÜN WO DIE BLUMEN NIE MEHR BLÜHN AUS DEN RÄUMEN DEN ENTRÄUMTEN KAMEN DIE DIE NIE MEHR TRÄUMTEN AUS DEM LAND WO KEINE UHREN HINTERLIESSEN NIE MEHR SPUREN Ich freue mich auf Kritik und Resonanz. Falls euch das Gedicht gefällt, findet ihr weitere Gedichte hier im Forum oder in meinen Gedichtband. Viel Spaß beim Lesen, Reiner
letzter Beitrag von R.C.Flock, -
feedback jeder art Das Morgengedicht
| erstellt von Ralf T.- 0 Kommentare
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Das Morgengedicht Es ist der Sonntag kurz nach Zehn als Ruhetag erstmal zu seh´n, und so passt nun dieser Reim, der zum Morgen noch soll sein, weil man da Ruh' hat an sich, was Aufsteh´n und Frühstück betrifft. Wenn man aus dem Fenster sieht, weiß man was es draußen gibt und man ist froh das man nicht dort ist, weil's da nass und Regen spricht, und das schon seit früh, um Sieben, der Morgen mag nass im Argen liegen. Und doch ist es angenehm, die Temperatur ist bei 18 Grad zu seh'n', die warme Luftfeuchtigkeit macht was aus und den Morgen zum Sonntaggewächshaus, das man mal so hinnehmen sollte, egal ob man s…
letzter Beitrag von Ralf T., -
Freundschaft
| erstellt von Scorpion2488- 0 Kommentare
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Freundschaft: Freunde kommen und freunde gehn, doch wahre Freundschaft bleibt ewig bestehn. Es ist vertrauen das einen bindet, in manchen dingen auch die Augen verbindet. Man weiß nicht was recht ist und was es bedeutet, die Bande von zwei in Arglist geblendet. Die wahre Freundschaft ist wohl ein Trugschluss oder ist sie Realität, Es gibt sie sehr selten doch es besteht der Bruchteil einer chance das sie ensteht! Meine Worte hier ergeben vieleicht nicht völlig einen Sinn für manch einen, doch versuch ich zu vermitteln einen weg zu beschreiten der viel tiefsinniger ist als man glaubt, Selbst wenn einem der Weg den verstand Raubt!
letzter Beitrag von Scorpion2488, -
nur kommentar Kleines Glück...
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 2 Kommentare
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Kleines Glück... Demutszeiten. Nichts gesagt. Hat sich nie, nie beklagt. In den Jahren bleibt sie still, bis er stirbt wie sie es will. Lernt nun Witwe. Stück für Stück. Betrachtet es als kleines Glück. Bernd Tunn - Tetje
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
feedback jeder art Das Scheinbare
| erstellt von Carry- 0 Kommentare
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Scheinbares Er hat es wieder mal geschafft, mit Hämeschriften, bös, gemein, den Unbequemen hingerafft, blind geputzt den Heilgenschein, vom vielen wienern, schon ganz dünn und lügen wird er nie, oh, nein, doch irgendwann dann ist es hin, das schöne Lorbeerkränzelein.
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art Nur ein Baum
| erstellt von habakuk- 2 Kommentare
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Die Autos sind am fahren Und ihr Motor dröhnt im Hirn Das Kaufhaus zeigt die Waren Schreit dich an zu konsumiern Durch die Reize blind am schwimmen Werbung zeigt viel nackte Haut Es ist ein Meer diffuser Stimmen Die Gesellschaft ist so laut Gedanken sind am wüten Nein der Wahnsinn wird nicht satt Doch dann siehst du Bäume blüten In der Grauheit deiner Stadt All die Stimmen wolln dich stören Der Lärm ist kaum zu ertragen Doch mit dem Herz kannst du es hören Dieser Baum will dir was sagen Und so spürst jetzt sein Singen Viel zu oft ist es entstellt Es steckt in all den Dingen Dieser wunderschönen Welt Nun ertönt die…
letzter Beitrag von habakuk, -
feedback jeder art Mit dem Herzen so rein
| erstellt von antonia.rose- 3 Kommentare
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Einer jener herzensguten Menschen Wie sie im Buche stehen Besorgt um Herz und Seele anderer Ein Besonderer Er Trägt die Last der Welt allein Mit dem Herzen so rein Was will man mehr? Doch wessen Herz rettet er? Mein Herz, Dein Herz, Ein Herz Oder haben wir doch alle kein Herz Ist die Müh‘ vergebens? Oder gibt‘s den Sinn des Lebens?
letzter Beitrag von antonia.rose, -
feedback jeder art der frühling beginnt mit regen
| erstellt von Perry- 5 Kommentare
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der frühling beginnt mit regen jetzt wo wieder blumen blühen mache ich mich auf zu einem spaziergang durch eine welt deren vergänglichkeit genauso undurchschaubar ist wie die selbstverständlichkeit des seins in einem bunker singt ein mädchen das lied let it go aus der eiskönigin während vom himmel über kiew bomben fallen spricht der aggressor mit unschuldsmiene von falschen behauptungen regen durchnässt meine dünne kleidung nährt die depressionen in mir und ich frage den mond ob er die katastrophe versteht er macht der morgensonne platz die land und wange wärmt der frühling beginnt mit regen.mp4
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Abschied vom Abschied
| erstellt von Ralf T.- 4 Kommentare
- 829 Aufrufe
Abschied vom Abschied Manchen ist Er ein Problem,- manchmal kann man Ihn auch so sehn,... …doch kommt er heftig, wohl keines ist, weil Er dann, vielleicht betont, endgültig ist. Doch lässt man diese Sicht nun eben, mal von Ihm weg und außen stehen, lässt aufkeimend einen Willen leben, mit dem es dann mag Hoffnung geben, um vielleicht mit dieser auch zu leben,... ...heißt es so Abschied vom Abschied nehmen, - für die Freude auf ein Wiedersehen! R. Trefflich 2006 / 2020
letzter Beitrag von Ralf T., -
feedback jeder art Fischblut
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
- 1 Kommentar
- 829 Aufrufe
Gesegnet sind die die Träumen und ihre Stimmen erheben wie Glockenklang durchbebt die Luft aber in der Stille unten keiner ruft Gesegnet sind die die Singen mit feinen Stimmen in die Herzen dringen der Himmel öffnet sich mit Licht kein Laut dringt durch die Finsternis Weil sie keine Stimmen haben fängt man sie mit Netzen in Scharen weil sie keiner schreien hört ist auch niemand dann empört wenn sie ihre Leben auskeuchen gesegnet sind die die eine Stimme haben und den Wohlklang in sich tragen
letzter Beitrag von Letreo71, -
Wie, ich darf nicht?
| erstellt von das A-- 2 Kommentare
- 829 Aufrufe
Ob Wilhelm Busch Ob Erhard Heinz Ist beiden selbiges doch eins Sie waren Mensch Aus Fleisch und Blut Natürlich zieht man ihn' den Hut Doch sag mir bitte dennoch nie Man dürfe nicht probieren sie Ein Mensch soll machen was wer will Das reicht fürs Erste - ich bin still
letzter Beitrag von das A-, -
textarbeit erwünscht gottgegeben
| erstellt von melan1980- 3 Kommentare
- 828 Aufrufe
gottgegeben Dieses System, in dem wir leben und das uns quält, ist nicht gottgegeben, sondern von uns gemacht. Warum legen wir es dann nicht einfach ab, wenn nur wir selbst machen diese Last? Sind wir denn willig ihm erlegen, oder nur zu schwach? Dieses System, in dem wir leben, ist von Menschen ausgedacht. Niemand zwingt uns danach zu leben, kein Gott, keine höhere Macht. Einzig wir allein sind´s die uns quälen, zur Arbeit Tag für Tag. Zum Geldverdienen und wieder geben, für Produkte die wir selbst gemacht. Warum nicht erschaffen und einfach nehmen? …
letzter Beitrag von melan1980, -
feedback jeder art Gefühle
| erstellt von Sonja Pistracher- 2 Kommentare
- 828 Aufrufe
Die Seele spürt ganz iritiert die Zeit, die sie nicht hat und schlägt den Rat, der gutgemeint im Hirn erscheint aus, wodurch Applaus der sich zusammenbraut, hämisch laut das Herz erschreckt, das unbedeckt nun taktvoll jeden Zoll der Nervenzellen im grellen Licht kreislaufbedingt zum Schwingen bringt, was wiederum verdächtig krumm die Magenwand versetzt in Brand. Das alles, weil die Seele spürt, dass iritiert sie ganz vergisst, was Sache ist.
letzter Beitrag von sofakatze, -
feedback jeder art Pfad und Irrsinn
| erstellt von panini- 2 Kommentare
- 828 Aufrufe
ich erzähle alles vom Haus und dem Garten und alles ist wahr, doch ich suche immer nach dem nächsten Ich in einem Lebensstil mit mir in Einigkeit und find mich nicht. Ich erzähle alles und alles ist wahr und fühle ich was neues bin ich in Gefahr vor meiner Angst die mir sagt lieber nicht weiter gehen, etwas einfordern oder wollen. Nun weiß ich nicht weiter will jemand sein in einem guten Leben doch mein Kummer liebt sich in mir fest bis es schmerzt. Ich will sein wer ich könnte und finde nur Verletzlichkeit. Wenn ich versuche etwas zu wiederholen, ein Gefühl wieder zu erleben dann mache ich im…
letzter Beitrag von Josina, -
feedback jeder art Nietzsches Nachsinnen über Jesus
| erstellt von Dionysos von Enno- 5 Kommentare
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Wie bist du, Heiliger, dem Weib entstiegen Ausgetragen in der Mühsal einer Menschenmutter Schooß. Geburt ist nur für die, die sich an Gräbern aneinander schmiegen. Und starren drauf: Wie ist der Tod doch selbst für unsre Größten noch zu groß Eli, Eli, lema sabachtani Solche wie dich, sollte man nicht unter Menschen finden dürfen. Sie sollten keine Kreuze schleppen müssen. Euch sollte man mit bloßen Händen aus dem Herz des Raubtiers schürfen. Und eure Füße sollten Menschen anflehen, nicht küssen ! Wir müssen mehr von euch vor eurem Anfang lernen. Von eurem Ende, das nie…
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art auf wortfang
| erstellt von Perry- 4 Kommentare
- 827 Aufrufe
auf wortfang früher glaubte ich meine gedanken wären frei mit der zeit wurde mir aber immer klarer dass es eine brandung gibt deren wellen mich bedrängen ihre lieder aufzuschreiben beim täglichen gang über die dünen lasse ich meinen blick einem lenkdrachen gleich steigen bis die welt sich rundet um mich dann mit angelegten flügeln in die tiefe zu stürzen bleibt mein schnabel fischleer lasse ich steine übers wasser springen freue mich an den verlaufenden kreisen auch wenn mal keine flagge am mast des entdeckerschiffs weht auf wortfang Bild- und Tongedicht.mp4
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Fantasie
| erstellt von melan1980- 2 Kommentare
- 827 Aufrufe
Fantasie Ich mag die Luft, wenn es kurz vorm Regnen ist und ein angenehmer Wind weht. Nur ganz leicht über das Gesicht streichelt. Ich mag den Geruch der Luft, wenn sie nach Regen riecht und diesen trüben Himmel. Dann stelle ich mich gerne draußen hin und atme tief. Dieser Geruch, diese Atmosphäre, die meinen Geist beflügelt. Sie wirkt unwirklich und doch real. Es scheint fast als wäre alles möglich. In meiner Fantasie stelle ich mir eine Landschaft vor. Dort stehe ich unter einem Baum und blicke auf ein freies Feld. Der Wind raschelt in Ästen und Blättern und durch das G…
letzter Beitrag von melan1980, -
feedback jeder art Tauche ein in das Wort
| erstellt von Sonja Pistracher- 4 Kommentare
- 827 Aufrufe
Es verdichtet sich der Gedanke des poetisch angehauchten Werkes im gebrauchten utopisch teuren Zustand, erkennbar schon anhand des Antiquariats, das es zu ersteigern gilt, was wiederum verzerrt das Bild, dass nur der Wert dich lehrt, zu lieben, was geschrieben nicht der Inhalt, der in Gestalt eines Zettels allein den Schein erwecken könnte, dass nicht beschönte Aussagen es wagen zu gefallen. Wende dich ab, dem Grab der allgemeinen unreinen Meinung dazu und lese nur, was rein und pur dich leicht, ganz tief erreicht dem…
letzter Beitrag von Managarm, -
feedback jeder art Selbstverwirklichung
| erstellt von Flutterby- 3 Kommentare
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Selbstverwirklichung Blicke tief in den Spiegel hinein Tauche bis in die Seele ein Durchquere Wüsten und Meere Dann verwüste und leere All die Strukturen All die dunklen Spuren Und erschaffe ohne Rücksicht Dir ein neues Angesicht
letzter Beitrag von asphaltfee, -
feedback jeder art Die Rast
| erstellt von Schmuddelkind- 4 Kommentare
- 827 Aufrufe
Und endlich, endlich fand er Rast bei dem alten Wall des Waldes; vorm Tore Strauchwerk stand. Er trat durch das Gesträuch. Da schritt er durch dunkle, enge Gänge und hörte ein Geräusch. Ihm wurde plötzlich bang: "Nun, ist in der Trutzburg Einer?" "Keiner." Dann Stille auf dem Gang. "Ich frag mich, wessen Geist hier schleichet durch das Gemäuer." "Euer." Kurz grübelnd, was dies heißt, zog er sein Schwert und sprach: "Nun sagt mir, was dies bedeutet!" "Deutet!" Er ging der Stimme nach. In wildem, blindem Zorn nun schwang er das Schwert dem Weg entgegen und stieß erregt nach vorn. Der Balken, den er traf im Kampf gegen fast vertrau…
letzter Beitrag von Schmuddelkind, -
feedback jeder art Hinter deinen Mauern
| erstellt von Lehn- 3 Kommentare
- 827 Aufrufe
Atmen! Kann nicht Lunge lichterloh Augen zu den Tränen nah Fäuste ballen baust Mauern stehe davor wurde hier vergessen Ich schreie laut und ächzend Stimmversagen schlage dagegen Schlag für Schlag Kräfteschwinden
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
Ich atme ich sehe ich höre ich fühle ich spreche ich denke ich schreibe dafür sollte ich dankbar sein -
letzter Beitrag von Yue, -
feedback jeder art Noch kein Titel ( Zwischenzeitlich )
| erstellt von Sternwanderer- 12 Kommentare
- 826 Aufrufe
? Auf dem Weg des Lebens begegnete die Gegenwart der Vergangenheit und riet ihr: Verschwinde wieder ins Gestern und lass mich in Ruhe weiter gehen. Die Vergangenheit tat, wie ihr geheißen wurde. Unbeirrt ging die Gegenwart weiter und traf an einer Wegkreuzung auf die Zukunft. ° ° ° Schockiert blieb die Gegenwart stehen. © Sternwanderer
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art gedicht an vivi
| erstellt von nadir- 1 Kommentar
- 826 Aufrufe
umso desto schärfer zu sehen das derer deren gesichter sichtbar luchsaugen tragen leer sind bedarf es vivi wieder zuwider den wällen die wildere woge des worts wieder zuwider den wällen der sätze die kühleren köpfe des verses stimmabdrücke einzeln entrückte tippelnde tölpel so schillerndes scharrt dieser schalk um seine lila leichten lippen duftig luftig leise leichte lippen küsse ja doch derer dessen bilder wo mans faktisch greift - - wer aber packt es faktisch vivi wo es sprachlich reif ist reifte reift?
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
nur kommentar Sonnenwesenheit
| erstellt von J.W.Waldeck- 4 Kommentare
- 825 Aufrufe
Sonnenwesenheit ausweglose Wesensprojektile oder die lineare Seinsstille subtiler Ventile für das uniforme Viele vermag sich ein Tod schlimmer verewigen und schamlos vereinen als durch die Leiden verdammter Opferkinder? nur die gepriesene Wesensstille bringt uns wahres Scheitern! zuwider ist die befohlene Liebe - zu Willen dem leibhaftigen Leiden mit seinem virilen Vater vermählt ist beileibe kein Privileg - erst wenn die Sonne stirbt befreit sich das ewige Licht! © j.w.waldeck 2015
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art Gut und Böse
| erstellt von Kerstin Mayer- 10 Kommentare
- 825 Aufrufe
Gut und Böse Ich spüre was ganz tief in mir, es ist, als sei ich nicht mehr hier. Der Engel, der sonst in mir wohnt, wird heut vom Teufel nicht verschont. Es kommt etwas von innen rauf, schon nehmen Dinge ihren Lauf. Ein Dämon sich tief in mich zwängt, das Gute wird ganz schnell verdrängt. Dann tu ich was, was ich nicht will, der Engel in mir wird ganz still. Das Böse übernimmt die Macht, und hämisch schon der Teufel lacht. Doch irgendwann ist es vorbei, der Teufel gibt mich wieder frei. Der Engel kommt ganz schnell zurück, begreift das Grauen, Stück für Stück. Dann bald schon das Gewissen plagt, der Zweifel leise …
letzter Beitrag von Carolus, -
nur kommentar Kurs Heim....
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 4 Kommentare
- 825 Aufrufe
Kurs Heim! Wir müssen zurück! Der Schiffer des kleinen Fischerbootes lehnte sich aus dem kleinen Fenster des Ruderhauses. Weit voraus braute sich am Horizont etwas zusammen. Schwarze Wolken zogen getrieben vom aufkommenden Wind in den Kurs des Fischkutters. Die kleinen unruhigen Wellen wurden größer. Das Wasser färbte sich von blau in grün grau. Manchmal zuckte ein Blitz aus einer der Wolken. Einer schlug nah beim Fischerboot ein. Das war für die Mannschaft nicht so beängstigend. Es war ehr der wachsende Wind der zu pfeifen anfing. Er gestattete den Wellen nicht mehr nur herum zu tollen. Sie wurden grösser! Der kleine Kutter tuckerte noch in…
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
feedback jeder art Bin ich mich?
| erstellt von elianora- 2 Kommentare
- 825 Aufrufe
Ich bin faul, aber nicht die Faulste. Ich bin klug, nicht aber die Klügste. Ich bin hübsch, aber nicht die Hübscheste. Bin ich mich, mit meinen Gedanken und Worten und Taten und Nicht-Taten. Bin ich mich, mit meinen Fehlern und Fehlern und Fehlern. Ich bin ich? Wäre ich mich, wenn meine Umgebung eine andere wäre? Wäre ich mich, wenn mein Name nicht der meine wäre? Wäre ich mich, wenn meine Mutter eine andere wäre? Bin ich mich? Doch wartet, eins, das kann ich sagen: Meine Gedanken sind mich. Meinen Gedanken, die sich stabeln und kreisen und tanzen. Drehen und Drehen und Drehen, immer weit…
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Am Strande steh ich
| erstellt von Kurt Knecht- 3 Kommentare
- 825 Aufrufe
Am Strande steh ich, dem ganz weiten, an Uferzonen längst vergangener Zeiten; Erinnerungen haben mich hingetragen, Antworten, auf so nie gestellte Fragen. Was in mir ist, mein Lebtag schon, vergessen als des Alters Lohn; als Bürde, die mich oft bedrängt, ein Leben lang schon an mir hängt. Ich steh am Strande der Gezeiten, schau in die Ferne, der ganz weiten; denk dabei, mit fast frohem Sinn, wie glücklich ich doch heute bin. Es gestern noch ganz anders war, da war so vieles noch nicht klar; da wehte mir auf allen Wegen, ein durchaus scharfer Wind entgegen. Da hab ich ja, so oft geirrt, nicht gewußt, was kommt, was wird; da war in al…
letzter Beitrag von Melda-Sabine Fischer, -
feedback jeder art Seit alters her
| erstellt von Kurt Knecht- 4 Kommentare
- 825 Aufrufe
Seit alters her, kann man ihn sehen, hoch oben seine Kreise drehen; dort schwebt er mächtig, frei und stark, das holde Wappentier der Mark. Sein Federkleid rötlich im Sonnenlicht, weshalb man auch vom roten Adler spricht; er zeigt sich uns, stets erhaben und schön, gibt dem Märker Kraft, seinen Weg zu geh'n. Gibt ihm Hoffnung auf morgen und Zuversicht, wenn von den Höhen, sein Ruf zu uns spricht; sein Selbstbewusstsein und seine Kraft, gibt er jeden von uns, der Neues jetzt schafft. Aber vom Warten und der Hoffnung allein, wird im Lande wohl keine Veränderung sein; doch wenn wir uns…
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
feedback jeder art Foucaultsches Pendel
| erstellt von gummibaum- 4 Kommentare
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Ein langes Pendel schwingt im Raum mit massereichem Bleigewicht, die Schwingungsweite schwindet kaum und was dem Umkehrpunkt entspricht, durchwandert eines Kreises Saum in einer bodennahen Schicht. Was dreht sich hier? - Das Pendel schwingt in immer gleicher Richtung fort, und seine Unbeirrtheit zwingt zu dem Erkennen, dass der Ort und was ihn trägt die Kreise schlingt - Die Erde dreht sich immerfort... (1851, Nachweis der Erddrehung) https://de.wikipedia.org/wiki/Foucaultsches_Pendel
letzter Beitrag von gummibaum, -
nur kommentar Übers Meer...
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 0 Kommentare
- 825 Aufrufe
Übers Meer pfeift der Wind. Am Horizont kaum Lichter sind. Wellen toben wie sonst nie. Zwingt Gemüter in die Knie. Wasser drückt auf das Schiff. Steuerrad dreht fest im Griff. Dieses Meer lautstark singt. Küste in schwarzgrau versinkt. Bernd Tunn - Tetje
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
feedback jeder art trau dich
| erstellt von Margarete- 3 Kommentare
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trau dich traue dich du selbst zu sein geh nicht nur kompromisse ein dein leben wurde dir geschenkt es wird von höherem gelenkt geh deinen weg gerade aus folgt unbill mach das beste draus und wird versucht dich umzuformen zu leben nach gesetzten normen so gehe niemals darauf ein habe den mut du selbst zu sein trau dich
letzter Beitrag von Margarete, -
feedback jeder art Helfende Hand
| erstellt von Buchstabenenergie- 0 Kommentare
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Eine helfende Hand wenn du dich der Angst nicht erwehren kannst. So schenk ich dir Balance, und ein „doch du kannst“. Und sollte dich dennoch das Schicksal schlagen, du lebst, gewinn neue Kraft und hoff auf bessere Tage. So wie der Held des Alltags mit festem Griff um jene Krankentrage. Ein Dank für all die Schaffenshände die trotzen der Gesellschaftskälte. Ein Dank aus tiefsten Herzen in Versen all den Ärzten. Ein Dank, der tief berührt und eure Seelen kürt. Ein Dank für all die Menschen, die gegen das mulmige Gefühl ankämpfen, die ihre Pflicht erfüllen und all diese Bedürfnisse stillen. So lasst in schweren Zeiten auch d…
letzter Beitrag von Buchstabenenergie, -
feedback jeder art basala dusala dim
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
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der kuckuck ruft aus dem wald die jahre sind gezählt zieh hinaus in die welt nutze die zeit die dir noch bleibt solange die sonne am himmel steht deinen weg erhellt die bäume an der straße tragen schon ihr farbiges kleid auf einer anhöhe im westen schneiden windradflügel das letzte licht des tages in flackernde kintoppmomente vom wandern müde setzt du dich auf eine bank wartest darauf dass der mond die wolken auseinanderschiebt ein sternenschiff dich zur letzten reise an bord nimmt Der Titel stammt aus dem Lied "Der Kuckuck" von Hannes Wader
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Du Schöne
| erstellt von Schmuddelkind- 3 Kommentare
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Wie die Narren, die aus Neugier sterben, zu erleben, wie der Tod mag sein, so begab ich mich in mein Verderben, dir ergeben und mit allem dein. Doch ich bin im Unterschied zu diesen neu geboren und der Liebe Last, die zu tragen du niemals erwiesen, doch geschworen, jüngst erneuert hast, diese Liebe kann mich nicht mehr täuschen, denn das Leben hat mich klug gemacht. Wenn dir Lüste durch die Sinne schleichen, Lippen beben in der schwülen Nacht, küss das Spiegelbild, das dir bescheidet, dass du Schöne über allem stehst, bis das Alter dich entkleidet und du Schöne deinen Blick wegdrehst. (Aus dem Fundus)
letzter Beitrag von Schmuddelkind, -
Vom Gutsein in der bösen Welt
| erstellt von Angelika- 1 Kommentar
- 824 Aufrufe
Ich wär so gern ein gutes Menschenkind, so eins, das man bloß lieben kann und soll. Doch sehe ich, die Lebenszeit verrinnt, hab’s nicht geschafft. Begreif ich einsichtsvoll. Ich bin doch fürs Humane oder so, bin höflich und meist nett zu jedermann, ich mach doch mit das ganze Pipapo, ich bin der reinste liebe Friedemann. Der Mensch ist gut. Ich glaub es aber nicht. Ich sehe es an mir. Der Zweifel nagt. Das Gutsein ist die höchste Bürgerpflicht, hat irgendwer mal außerdem gesagt. Man sieht: Der schlechte Kerl kommt ewig durch, der hat, was man so braucht in dieser Welt, der hat ein Leben wie ein frommer Lurch. Ob’s ihm was nützt, das …
letzter Beitrag von Angelika, -
feedback jeder art Das Verstehen
| erstellt von Ralf T.- 5 Kommentare
- 824 Aufrufe
Das Verstehen Es ist nicht so leicht und spricht sehr leis´, doch ist es wohl da, innig fest und spürbar. Es wird, wie es ist, unbeirrt, wie es spricht, im Vertrauen gegeben, und soll andauernd leben. Es gibt sich teils warm, eigentlich als bejahen, kommt von innen heraus wo man´s sinnend braucht. Es ist auch, so ganz typisch, ein Hauch vom eigenen ich, also von dem, der es will geben wenn´s denn heißt zu verstehen. R. Trefflich 2009 / 2020
letzter Beitrag von Ralf T., -
Nacht
| erstellt von Freienweide- 0 Kommentare
- 824 Aufrufe
Es ist nicht leicht mich mit einem Gedicht so sehr zu berühren...Aber das hat es geschafft.
letzter Beitrag von Freienweide, -
"Cogito ergo sum"
| erstellt von Michael E.- 0 Kommentare
- 823 Aufrufe
"Cogito ergo sum" spricht ein kluger, alter Mann, "Dieser Satz ist freilich dumm!" obwohl er es nicht wissen kann. "Was du siehst", spricht ein junger Schüler, "deucht dir freilich echt zu sein. Streck aus deine Hand genannten Fühler, du spürst die Welt, fühlst grob und fein. Doch bemerkst du einen Trug, wenn du alles angefasst, wachst du auf nach Schlaf genug, und merkst, dass du geträumet hast. Was also, um dich herum, kann beweisen, dass es ist? Die Welt, das Pandämonium, es kommt der Tag, da du's vergisst. Du aber, dein Geiste wach, du zweifelst, denkst, erkennst den Schein. Du bist der Träumer, der gedacht. Somit muss…
letzter Beitrag von Michael E., -
feedback jeder art Ein leises Flüstern
| erstellt von Kurt Knecht- 5 Kommentare
- 823 Aufrufe
Ein leichtes Flüstern, vom Winde getragen, ein leises Wispern, der uralten Sagen; magische Zeichen an diesem Ort, halten gefangen und tragen mich fort. Geben den Blick frei, auf das was vergangen, lassen mich sehen, das Hoffen und Bangen; das Anpacken, Ackern und endlose Streben, der Altvorderen einfach mühsames Leben. Die schier unermüdlich in ihrem Tun, diese Welt hier gestaltet, ohne zu ruhn; sie gaben uns alles, letztendlich das Leben, so wird es an uns sein, wie wir weiter es geben.
letzter Beitrag von anais, -
Auf in die grosse Welt
| erstellt von THY- 0 Kommentare
- 823 Aufrufe
Ich bin klein, die Welt ist gross. Meine Zeit ist begrenzt also los. Erkunde die Welt, wie gross sie ist. Renne, weil ihr davon nichts wisst. Unendlichkeit, ist was mir gefällt. Im Neste, mich nichts mehr hält. Ausser der Angst vor dem Sprunge. Nun bin ich halt noch ein Junge. Ich warte auf eine bessere Lage. Ob ich es morgen wohl wage? Vielen Dank fürs Lesen Kritik ist gern gesehen Es ist beabsichtigt das kein "ß" vorkommt Thy
letzter Beitrag von THY,
