Gedanken, Weisheiten, Philosophisches
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6.996 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art Verdrängungsschleifen
| erstellt von Ponorist- 1 Follower
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Verdrängungsschleifen (freie Reimversion) Aus den Augen aus dem Sinn zu dem hin was nicht drin sondern außen hüllt zugemüllt mit alten Lasten angefüllt Gut so, weg damit noch einen Tritt und das Sein beschritt ein jenseits-des-Verdrängten weg mit dem gekränkten Früher-so-gewesen-sein- Beschränkten aber halt! ist schon bald ein Geräusch, dunkel und kalt noch ganz fern ohne Gestalt Kriegt schnell eine rein dass die Pein ohne Schein niemand hören muss oh nein, keine Lust kein Verlust, wenn es nun still und todesgleich steril völl…
letzter Beitrag von Ponorist, -
feedback jeder art Worte an Dich
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Ruf ich wohl in die Dunkelheit wenn es an mir, so bitt ich dich schenk mir ein wenig deiner Zeit und ach mein Freund erhöre mich Wer mag in Unruh schon vergehn sich fragend um des Andren Not ob zwischen uns ein Missverstehn dass ein "Verzeih mir!" sich gebot So nenne mir das Vorkommnis und weise mich nur darauf hin wenn unser zartes Band zerriss uns ich nicht schuldlos daran bin Ruf ich wohl in die Dunkelheit wie mag nur dein Befinden sein vielleicht ist es nicht an der Zeit doch bitte stell das Wort nicht ein
letzter Beitrag von Darkjuls, -
nur kommentar Anfang!
| erstellt von RINA- 1 Kommentar
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Du glaubst, es wäre das Ende, lässt alles los. Es ist ein Anfang! Der Anfang von etwas neuem. Es ist nicht Schluss. Nur Anders! Wieder ein Anfang. Das macht Angst, weil es sich anfühlt, wie einmal kurz sterben, vielleicht stirbt auch etwas und etwas wunderbar neues beginnt zu blühen. Es ist Frühling! Das fühlt sich gut an. Du fühlst dich gut an. Pläne schmieden mit deinem neuen selbst. Was kannst du aus deinem neuen ICH machen? Wo willst du jetzt hin? Was siehst du jetzt, was du vorher nicht sehen konntest, weil du anders warst. Beeindruckend schön! Keine Angst! Vertrau! Das wird richtig gut. Neue Schuhe mus…
letzter Beitrag von RINA, -
feedback jeder art Einfach nur
| erstellt von Basho- 8 Kommentare
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Nur schauen, wie Gezeiten fließen, sich über nichts erregen, sich taub im Blicke selbst begegnen, die Lippen kräuselt, in Ehrfurcht beseelt. Nur leise, in mächtgen Räumen geschritten, wie herrschaftlich im eignem Ton, und seufzend, stolz zurück geblickt, erinnerungsvoll, nie haftend. Nur sich ergebend, allem Anschein nach den Momenten gelauscht, als wärens Märchen, schönste Phantasien, und doch auch schmerzend, süße Wirklichkeit. Nur nah', der eigne Wesensklang, wie Knospen, die ans Licht sich drängen, …
letzter Beitrag von Basho, -
feedback jeder art Stilles Leben
| erstellt von Lightning- 2 Kommentare
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Stilles Leben In der Stille des Lebens, in vermodernden Zimmern, nur von Büchern umgeben, die an Wissen erinnern, um den Globus der Welt nur mit Fingern gereist, im Gefühl was gefällt, und im Geiste bereit, für die Suche nach Wissen, das den Büchern bekannt, wird er selten vermissen, denn es sagt der Verstand: "Wenn du findest, was fehlt, in den Ländern der Zeit, machst du, was dir gefällt, bist zu schreiben bereit, über Tiere und Menschen, und manch fröhliches Leben, wie sich Krieger bekämpfen, und am Ende ergeben, wie die Sonnen entstehen, und wie Gottheiten denken, doch du musst erst verstehen, mir Gedanken zu …
letzter Beitrag von Lightning, -
feedback jeder art Das All
| erstellt von Thomkrates- 5 Kommentare
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Das All reicht weit zu jeder Seele hin im Schauen der klaren Nacht voll heller Zeit, und jede Welt sucht zeitlos ihren Sinn im Fragen nach dem Gott, der sie befreit fast ganz; das Dasein ist schon voll mit ihm, dem Drang das Neue aus dem Herz zu freien, so schaut die Seele in das All sublim und sucht dem Leiden all sein Heil zu weihen. Das All entfaltet Kosmos stetig weit, erblühend auch als Leid der vielen Welten recht tief hinein in die Unendlichkeit, von wo Erkenntnis und die Wahrheit gelten, wo Gleichmut jenen ewigen Tod annimmt mit Fragen, die das frische Neue wollen, wo mit dem stillen Läch…
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
feedback jeder art Was ist mit dir
| erstellt von eiselfe- 1 Kommentar
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Blasser Teint, dunkles Haar, wie es auch damals war. Große Augen, Lippen rot doch deine Seele ist wie tot. Warst vom Leben so besessen, hast du alles schon vergessen. Hattest Kraft und so viel Elan, warst so fröhlich und spontan. Wo ist die Frau von einst geblieben mußt dich wieder selber lieben. Egal, was dir auch passiert - nur wer aufgibt - der verliert.
letzter Beitrag von Gedankenpalast, -
Allein im Dunkel
| erstellt von Judas Steinbeck- 1 Kommentar
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Allein im Dunkel Alles ist dunkel keiner ist da. Wo ist die Mama, wo der Papa? Strecke die Hand aus nach meinem Licht, ich suche und taste, find den Schalter nicht. Steig aus dem Bett, ich stolper, fall hin. Lieg auf dem Boden, weiss nicht wo ich bin. Ich weine und rufe, doch niemand kommt. Steh auf, such die Tür und stoße prompt an den Schrank, die Kommode und das Regal. Ich muss aufs Klo. Jetzt ist alles egal. Kriege Panik, sitz auf dem Boden, ein zitternder Haufen. Nun ist alles zu spät, ich lass einfach laufen. Ich schäm mich, bin fertig und völlig erschöpft. Taste durchs Zimmer, wieder ins Bett gehüpft. Bin müde, schlaf ein und nieman…
letzter Beitrag von Freienweide, -
feedback jeder art Illusion
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Warst du bei deiner Geburt dabei?
letzter Beitrag von Alexander, -
feedback jeder art Die Wand
| erstellt von Windo- 6 Kommentare
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Die Wand An weißer Wand gibt's viel zu sehen. Wer Muße hat, der schaue hin. Die Zeit wird wie im Flug vergehen Und gibt dem Nichtstun einen Sinn. Die Feinstruktur einer Tapete Schafft Bilder, die noch keiner sah. Wenn ich in ihren Bann so trete, Ist jedes Wunder greifbar nah. Wo Licht und Schatten Welten schaffen, Verdrängen jede Wirklichkeit, Da dürfen Zeitenlücken klaffen, Beleben unsre Lebenszeit.
letzter Beitrag von Loewenherz, -
feedback jeder art Der letzte Tag
| erstellt von Tulpe- 9 Kommentare
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Der letzte Tag im Leben Alle Worte sind gesprochen, alles Gute ist vollbracht, kann mich fallen, fallen lassen, tiefer als die dunkle Nacht. Es gibt nichts mehr zu beklagen, keinen unerfüllten Traum, nicht mehr rastlos jagen, jagen, nur noch dieser letzte Raum. Und die Fülle meines Lebens wird in ihm zu finden sein, alles Wahre, alles Schöne lege ich in ihn hinein. Und ich werde an dich denken, an des Lebens schönste Zeit, als wir durch die Wiesen flitzten, und die Welt war endlos weit.
letzter Beitrag von Tulpe, -
feedback jeder art Der Strand
| erstellt von Ponorist- 3 Kommentare
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Der Strand Steinchen bunt und einzigartig glatt gespült vom Strom des Lebens rund, nicht mehr zusammenpassend mit dem Ursprung eures Seins seid zu Anfang schon am größten im Abrieb passiver Bewegung wächst die Welt mit eurem Schwinden breitet angenehm den Boden an dem Strand der Existenz zwischen Leben und der Tiefe in der jeder von uns nur ein kleines buntes Steinchen ist
letzter Beitrag von Sonnenuntergang, -
feedback jeder art Auf den Hund gekommen
| erstellt von Ponorist- 3 Kommentare
- 971 Aufrufe
Auf den Hund gekommen Hörte ich da einen Hund? Vielleicht habe ich nur geträumt Vielleicht waren es wir, Die von einem Hund Geträumt wurden ins Hier Von seinem Zwinger eingezäunt Gebellt aus seinem Mund.
letzter Beitrag von Josina, -
feedback jeder art Mmmmh . . . Hmm . . .
| erstellt von Monolith- 1 Follower
- 9 Kommentare
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Mmmh . . . Hmm . . . wenn ich das Ewige Spiel der Spiele beginne, um mit dem Feuer zu spielen und die Sünde küsse muss ich damit rechnen der Sühne wegen in deren Tiefenspeicher abzusteigen. Ich dort der Abrechnung wegen auf den Teufel treffe der mich zu einem grenzdebilen Duell auffordert -------– das ich nie gewinnen kann – So frage ich mich: gehe ich das Wagnis ein mit dem Feuer zu spielen und küsse die Sünde?! © Monolith
letzter Beitrag von Monolith, -
Es ist Zeit für einen Neuanfang Ich lege meine Karten bloß Schuldig bin ichs mir und vielen Suche weder Kraft noch Trost. Ich blicke auf den Weg vor mir Und sehe er verheißt Tumult Nur täuschen keine Floskeln mehr Die Ohren vor dem Rednerpult. Die Ewigkeit entflieht dem Geist Herunterzähln' kann jeder Vergänglichkeit man so begreift Schon vor dem Fall der Feder. Die Erkennung seiner wahren Grenzen Ist die große Leistung - Versuch nur sie zu sprengen Doch sie erschüttern dich am meisten! So stehe ich als Thor vor mir Und bade in der Illusion Ist Neuanfang nur Synonym Für die verfehlte Konklusion. Heimlich will ich s…
letzter Beitrag von AuruM, -
feedback jeder art Die Waage
| erstellt von Sonja Pistracher- 5 Kommentare
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Wie schwer wiegt Sehnsucht wollte ich einst wissen, wenn sie schleicht verrucht ins Herz, um es zu küssen? Sie war ganz leicht, zwar nicht im Lot, doch unerreicht im Angebot. Wie schwer wiegt Zeit wollte ich einst wissen, schwerer als Leid, nicht zu vermissen? Sie war sehr schwer, nicht abzuwiegen, verweilte leer wollte entfliegen. Wie schwer wiegt Liebe fragte ich einst mich was denn bliebe unterm Strich? Sie wog viel mehr, war nicht zu fassen, wie Welt und Meer doch viel zu leicht fürs Hassen.
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
Unendlichkeit
| erstellt von erwin- 0 Kommentare
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Unendlichkeit Der Mensch mit seinem Tatendrang, hat vieles auf der Welt erkannt. Doch richtet er seine Augen zum Himmel hinauf, er muss erkennen, wie gering er doch schaut. Unzählige Fragen bleiben ungeklärt, Antworten darauf so heiß begehrt. Die Zahl der Planeten scheint unbegrenzt, gleich Sandkörnern in der Wüste, deren Zahl man nicht kennt. Ein Meer von Sternen den Himmel ziert, ihr Leuchten uns den Sinn verwirrt. Galaxien mit ihren großen Weiten, Entdeckungen uns darüber verborgen bleiben. Das Universum in seiner Größe unvorstellbar, verbirgt Geheimnisse und stellt nur Theorien dar. Fremdes Leben wir wollen entdecken, doch sind …
letzter Beitrag von erwin, -
feedback jeder art So hab ich hier so manchen Morgen
| erstellt von Kurt Knecht- 2 Kommentare
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So hab ich hier so manchen Morgen, gesessen und noch tief verborgen; waren schon all die Gedichte in mir, die später ich brachte zu Papier. Es ist ein Zauber, fang ich an, befällt mich ein so zwingend Drang; die Worte in Reime zu fassen, sie aus mir strömen zu lassen. Die Zeilen bilden sich ganz allein, schaffen von sich aus Reim um Reim; dann wird nebenbei, so mal eben, dem Ganzen ein Sinn noch gegeben. Es klingt wie ich hoffe, am Ende gar fein, der Rhythmus soll für Euch einprägsam sein; die Worte sollen tief euch berühren, von hier euch, phantasievoll entführen. …
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
feedback jeder art An die Nacht
| erstellt von Lightning- 5 Kommentare
- 970 Aufrufe
An die Nacht Oh Nacht, zeig mir nur sanfte Orte, und meiner Feder auch die Worte, die deine Träume um mich wehn, so farbenfroh und wunderschön. Kleine große Fabelwesen, Märchen, die einmal gewesen, Päärchen, die das Glück verstehen, Jährchen, die nie mehr vergehen, das Alles würde ich gern sehen, damit, wenn sich der Tag erhellt, nur Glück durch meine Adern schnellt.
letzter Beitrag von anais, -
feedback jeder art salz des lebens
| erstellt von Perry- 5 Kommentare
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eisiger wind setzt dir die frostmaske des alters auf kurz schaust du zurück auf die spur des einstigen im schnee voraus liegt das alte elternhaus am see von dort bist du aufgebrochen hast alles heimische hinter dir gelassen das karge mahl der kindheit mit den gewürzen der welt zu gaumengenüssen kreiert irgendwann war der teller leergegessen der hunger blieb als schweigender fisch in der tiefe du grillst ihn mit einer prise salz und pfeffer über glühender asche
letzter Beitrag von Perry, -
nur kommentar Zeit am Meer!
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 2 Kommentare
- 969 Aufrufe
Zeit am Meer! Diese Zeit nennt er mein. Will nicht so gebunden sein. Braucht grad`nichts wie es steht. Wird draußen auch mal spät. Frische Luft weht vom Meer. Diese Freiheit liebt er sehr. Bernd Tunn - Tetje
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
feedback jeder art Ursprungsquelle
| erstellt von J.W.Waldeck- 1 Follower
- 2 Kommentare
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Ursprungsquelle eine altmodische Sprache niemals einsam in sich selbst umringt vom Spott der Kloake umspült belämmerter Schlamm die AbLEITUNG der Welt bleibe schmutzabweisend sind Gespaltene zersprungen und Gefangene ewig kreisend: Durst der dauert Waise ohne eigene Quelle niemals Ursprung bloß Folge blinder Welle die eigen Verzerren belauert; durchdringe solche Kreise und lasse sie verloren stehen! ihr falscher Glaube lässt GeSCHWÜRE beten verkennt den reinen Karmakuss der schöpferisch aufbaut der Ohnmacht Machtanspruch spurlos verdaut grenzenlos wahrnehmen beflügelt das Gehe…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art Finden ohne Suchen
| erstellt von Darkjuls- 4 Kommentare
- 969 Aufrufe
Finden ohne Suchen ist wie Sonne in deinem Leben als ob, Reales dich geküsst Erhofftes wahr geworden ist ein unerschöpflich Geben Finden ohne Suchen ist Natur in Pracht und Fülle denn, wenn du inmitten bist siehst du das, was vor dir ist erfährst die Ruhe und Stille Finden ohne Suchen ist wenn wir uns zwei erkennen Leidenschaft, die sich ergießt und Energie, die in uns fließt wie Flammen lodernd brennen Finden ohne Suchen ist ein ins Leben sich verlieben lächelnd du den Tag begrüßt Verbundenheit, die in uns ist Einklang und inn´rer Frieden
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Das Versprechen
| erstellt von Federtanz- 3 Kommentare
- 968 Aufrufe
The Promise Michael Nyman In der aller letzten Nacht allein deine Stimme... Lederkoffer im Sternenlicht warf einen Schatten auf meine letzte Seite In der aller letzten Nacht allein lag ich auf einem Federbett im Ohr dein Versprechen die Kälte wich aus den Gliedern aus den Augen In der aller letzten Nacht allein konnte ich hören wie mein Herz eine Blüte öffnete jahrelang weiche, liebevolle Blicke… War ich je einmal allein? -
letzter Beitrag von Lightning, -
Ermattendes Gedicht
| erstellt von Erman- 0 Kommentare
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Diejenigen, die die Welt haben, sollten überdenken, was sie mit ihr machen. Ich hingegen habe nur Worte und habe mich wunderbar in dieser ''Armut'' zurechtgefunden. Es ist tröstlich Erde zu sein. Stolz, Stein zu sein. Weise, Feuer zu sein. Schmutzig von zu sehr besungenem Wald singt der Dichter der Poesie zum Trotz, ohne Herz, ohne Gewalt und ohne Glut, wie das Wort, welches die Musik und eine Liebe verschmerzt hat. Die Freiheit ist verjährt, mein wahrer Name wartet darauf, dass ich sterbe. Frau und Vogel hinter der Sonne inmitten des Satzes, mit der ich gewaltig die Zukunft küsse. Alles verbrannte. Das ist der Feiertag. Dienliche Asche…
letzter Beitrag von Erman, -
Tanz für mich!
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 0 Kommentare
- 968 Aufrufe
Wiegt sich sanft und schwebt dahin. Denkt an ihn in seinem Sinn. Musik verklingt. Nur noch Stille. Diese Momente sein letzter Wille.
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
Können wir so tun?
| erstellt von Lina- 6 Kommentare
- 968 Aufrufe
"Kaum sehen wir ein Wimper auf unserer Wange liegen, fangen wir an uns einen Wunsch zu überlegen, obwohl wir eigentlich genau wissen, dass eine Wimper uns keine Wünsche erfüllen kann. Aber wir können ja wenigstens so tun... ." Können wir so tun, als ob die Flugzeuge am Nachthimmel Sternschnuppen sind und ich mir ganz geschwind etwas wünsch könnte? * Können wir so tun, als ob die Welt sich für einen Augenblick nicht dreht und dieser Moment nie vergeht? Können wir so tun, als ob die Sterne am Himmel die Jahre zeigen, die uns gemeinsam noch bleiben? Können wir so tun, als ob wir …
letzter Beitrag von Lina, -
feedback jeder art Und der Morgen spricht
| erstellt von Kurt Knecht- 4 Kommentare
- 968 Aufrufe
Und der Morgen spricht, mach heut kein Gedicht; keins von frühem Tau und der Wolken blau. Keins vom Frühlingsduft und der klaren Luft; keins von Blütenpracht und dem Herz das lacht. Keins von Sonnenschein, Schäfchen Wolken fein; keins vom ersten Grün, Vögel die her zieh n. Also kein Gedicht, das vom Frühling spricht; mach vom Feld kein Reim, lass es einfach sein.
letzter Beitrag von Melda-Sabine Fischer, -
feedback jeder art blindflug der schleichen
| erstellt von sofakatze- 4 Kommentare
- 967 Aufrufe
zwei schleichen, beide völlig blind versuchten sich im fliegen die eine prüfte erst den wind die andre tat sich wiegen und als sie beide startklar warn hat eine angeschoben die andre ließ die vorsicht fahrn so sind sie abgehoben welch glück, so windumbrauster flug! der mutigen gestalten und wenn sie auch kein flügel trug - es gab für sie kein halten denn beide waren unterwegs als völlig blinde schleichen da endet solch ein fluge stets am grund - und mit zwei leichen
letzter Beitrag von sofakatze, -
feedback jeder art Schön
| erstellt von schmusefisch- 0 Kommentare
- 967 Aufrufe
So selten sind die Zeilen schön, die tief in mir verborgen stehn. Mit Schnörkelschrift versuche ich, den Stift beim Schreiben zu bestechen, auf dass aus ihm zarte Worte brechen. Doch meist enttäuscht er bitterlich...
letzter Beitrag von schmusefisch, -
feedback jeder art Falten
| erstellt von Alter Wein- 1 Follower
- 2 Kommentare
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Falten Du bist Zwanzig und gesund, hast keinen Grund dich zu schminken und stylen, vor dem Spiegel zu verweilen Du bist Dreißig und gesund, hast manchmal einen Grund vor dem Spiegel zu stehen, um kleine Fältchen zu sehen Du bist Vierzig noch gesund, hast jetzt öfter Grund vor dem Spiegel zu bleiben, Crem’s und Wässerchen verreiben Du bist Fünfzig nicht gesund, hast jetzt oft Grund vor dem Spiegel zu sein, mit den Falten allein Du bist jetzt Sechzig und krank, ist das der Dank für ein arbeitsreiches Leben die Gesundheit zu geben? Falten überall, doch das ist dir jetzt egal …
letzter Beitrag von Alter Wein, -
schmeichler
| erstellt von Perry- 4 Kommentare
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unauffällig lag er da zwischen anderen steinen lediglich die form war etwas außergewöhnlich erinnerte mich an ein zu stein erstarrtes herz aufgehoben und vom gröbsten schmutz befreit schätze ich sein gewicht durch leichtes auf und ab schwenken mit der hand befand ihn für wertvoll hat ihn der zufall natürlicher erosion geformt oder eine künstlerische hand vergangener zeiten aufpoliert schmiegt er sich nun in meine hand
letzter Beitrag von Perry, -
Weg des Heils
| erstellt von Birgit Susewind- 0 Kommentare
- 967 Aufrufe
Noch niemals hat ein Mensch über einen Weg zu seinem Heil gefunden, der nicht durch die Tiefen seines eigenen Herzens geführt hat.
letzter Beitrag von Birgit Susewind, -
feedback jeder art HIER und JETZT
| erstellt von Rebekka- 2 Kommentare
- 967 Aufrufe
HIER und JETZT... Was ist es, dass dich fröhlich und unbeschwert abheben lässt? Oft sind wir dem Leben einen Schritt voraus. Wir besitzen das Privileg selbst zu bestimmen, nicht mit dem Strom müssen mitzuschwimmen und wir möchten den nächsten Lebensabschnitt planen, erreichen und wollen immer wieder über das hier und jetzt hinaus. Ist es uns möglich, in all dem den Blick ins Unbekannte anzunehmen und dies als ein Geschenk zu sehen, Pläne loszulassen und im Moment unbeschwert zu sein? Auch wenn unser Alltag einen Applaus verdient, geregelt und geradeaus verläuft, verblassen irgendwann die Farben und wir gelangen immer und …
letzter Beitrag von Rebekka, -
feedback jeder art Zwischen Nacht und Morgen
| erstellt von Carolus- 4 Kommentare
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Zwischen Nacht und Morgen Ihm war, als ob er aus großer Tiefe aufgetaucht in eine Gegenwart, die nicht die seine. Im Lampenlicht: ein Tisch, ein Stuhl mit Kleidern, Bilder an der Wand. Alles Gegenständliche lediglich anwesend im Raum. Vor dem Fenster blasse Röte, mit Schleiern lichten Blaus: Wetterform eines Herbstmorgens. Hoffnungsschimmer? Wer? Was hatte seine Zeit angehalten für unbestimmte Dauer? Eine Gemütsbewegung, hormonell bedingt? Oder was sonst? In solchen Augenblicken könnte er für immer gehen. Mild, schmerzfrei und süß der Abgang. Doch, was ließe er den Seinen zurück? …
letzter Beitrag von Silly Poetry, -
feedback jeder art vom leben und vergehen
| erstellt von Perry- 3 Kommentare
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vom leben und vergehen jugend und alter sitzen nebeneinander auf der bank die ungeduld hascht in gedanken nach schmetterlingen das bedächtige streut körner aus wartet auf die vögel schönheit und liebe schauen zusammen in den spiegel die anmut sieht die sonne wie sie strahlend vergeht der liebreiz aber nimmt wärme auf die für immer bleibt angst und hoffnung stehen wartend vorm jenseitstor die furcht malt sich dunkelheit ewiges vergessen aus das zutrauen begehrt einlass ins land zeitlosen lichts 076 vom leben und vergehen.mp4
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Von Interesse?
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
- 6 Kommentare
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Ich redete du fragtest mich worauf ich höflich reagiert "Ich erzähle gern" so sagte ich "schön, dass es dich interessiert" Ich berichtete aus meinem Leben von Dingen, die die Welt betrafen ein guter Zuhörer wärst du gewesen wenn nicht darüber eingeschlafen Ich schwieg sodann und lauschte dir
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Ohne Titel
| erstellt von Thymian- 4 Kommentare
- 966 Aufrufe
Welch wunderliche Weltenwesen: Wandern wachsam, wünschen wenig, wollen wachsen, weise werden. Wozu wagen, warten sie?
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
Tod eines Fallenstellers
| erstellt von venetische trommel- 1 Kommentar
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Tod eines Fallenstellers in verborgenen winkeln versteckt sich das kribbeln im nacken durch tastende blicke herzzerreißende doppelgänger am fließband erschaffen begründen täglich eine neue religion und opfern die kinder ihrer menschlichen vorlagen eine fährte führt nun in mehrere richtungen in plastik verhüllt ob tag ob nacht immer das gleiche grelle licht alle sind müde doch jeder bleibt wach der sternenhimmel ein denkmal aus vergangenen zeiten hat längst seinen glanz verloren nur durch kristalle betrachtet erkennt man noch was die letzte falle sollte sein meisterstück sein er tappte freudig hinein
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
Der Mondscheinangler
| erstellt von Carry- 0 Kommentare
- 965 Aufrufe
Beharrlich saß er dort am Teich geduldig einen Fisch zu fangen* ein Eimerchen an Würmern reich müssen bald am Haken bangen so vergingen viele Stunden die Nacht erschien mit ihr der Mond der Angler sah den goldig runden* wie blendend er im Wasser thront Doch fangen konnte er ihn nicht ein Wolkenband zog dort herein der Mond verbarg sein Angesicht fort war des Mondes schöner Schein
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art Musik
| erstellt von Kurt Knecht- 2 Kommentare
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Musik hat oftmals meinem Leben, ganz eigenen Sound und Drive gegeben; waren manchmal Sachen mir nicht klar, gab es eben Breakfast in Amerika. Lief irgendwas mal nicht ganz rund, entspannte ich zur Abendstund; bei Blues und Soul und Rock’n’Roll und fühlte mich unsagbar wohl. Wenn ich bei Mädels vorgesprochen, blieb unerhört ich über Wochen; legt ich mir, von der Lippe auf, war dann sofort viel besser drauf. Mike Krüger hat mir Tipps gegeben, so ließ sich mancher Nippel heben; vereint mit Insterburg & Co, liebte Mädchen ich im Irgendwo. Dann hat sich einer querges…
letzter Beitrag von Ostseemoewe, -
feedback jeder art Selbstversunkenheit
| erstellt von Schmuddelkind- 2 Kommentare
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Wer blickt denn so traurig hervor aus dem Röhricht, hervor zwischen Mond und den schwimmenden Sternen? Wer blickt ihn wohl an, ganz versunken und töricht, als böte der Anblick ihm Muse zu lernen? Ein Bild bin ich nur, das sich suchend betrachtet, ein Leser und Autor desselben Gesichts. Und wenn mich Versunkenheit völlig umnachtet, versinke ich letztlich im friedlichen Nichts. (Aus dem Fundus)
letzter Beitrag von Schmuddelkind, -
feedback jeder art In mir
| erstellt von Sonja Pistracher- 3 Kommentare
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Diese Frage, wie es denn so ist, weil ich älter im Gesicht, „was fühlst du, wie du bist?“ warum verwundert sie mich nicht? Kopfgefühl und Intuition lächeln frech das Gegenüber an, sozusagen als Reaktion „ich bin noch da und nicht hinüber“. Kann dir sagen, was ich fühle, wenn feinsinnig faltenlos ich im Rad der Lebensmühle stelle mein Innerstes dir bloß. Lebensfreude, Freiheit, Liebe, gepaart mit Zukunft und Vergangenheit, nichts bereuen und dass bliebe so manch Augenblick der Zeit. Lust, Vertrauen, verrückte Visionen, so leb´ ich den Moment in mir Lebensgl…
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
feedback jeder art Ist es eigentlich noch wichtig?
| erstellt von Schmuddelkind- 5 Kommentare
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"Ist es eigentlich noch wichtig, was das Publikum sich denkt? Dies bin ich! Ist meine Seele! Wer von Ihnen dürfte richten?" (Jack: aus "Per aspera ad astra") Still ist es für eine Weile, angespannte Ewigkeit; Augenblickes eitle Eile fürchtet dennoch um die Zeit und so löst sich eine Zeile aus gespaltnem Schöpfergeist, der da weiß, dass alles nichtig und doch nichts auf nichts verweist. Ob das Missverhältnis heißt? Ist es eigentlich noch wichtig? Da ist eine Strophe nun wie ein himmlisches Versprechen: ich kann niemals mich vertun, ehe die Gedanken brechen, ehe die Gefühle ruhn. Ganz bin ich drin aufgegangen, ganz ist diese Wel…
letzter Beitrag von Schmuddelkind, -
Einmal nicht vernünftig sein Einmal den Frust herausschreien einmal, nicht alles so wichtig nehmen. Einmal auch mal Hilfe annehmen. Einmal laut "NEIN" sagen können. Einmal nicht immer alles hinterfragen einfach tun ,,, doch sie kann nicht aus ihrer Haut.
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art Mut ist der Schlüssel zur Freiheit
| erstellt von Cecilia- 4 Kommentare
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Mut ist der Schlüssel zur Freiheit. Doch Freiheit was bedeutet das? Innere und äußere Freiheit. Losgelöst zu sein, im hier und jetzt zu leben. Selbstbestimmt zu leben, unabhängig von dem Ort an dem du bist, unabhängig von den Menschen die dich umgeben. Auch mal die eigene Komfortzone zu verlassen und genug Mut zu haben um die Zukunft selbst in die Hand zu nehmen. Mut, 3 Buchstaben und doch ein Wort mit so viel Gewichtung. Den Mut loszulassen und anzufangen zu leben.
letzter Beitrag von Josina, -
nur kommentar Täuschung
| erstellt von Gast (preenja)- 3 Kommentare
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T Ä U S C H U N G Noch einmal bäumt sich auf das Schlechte, spielt sich ins Licht, als das Gerechte. Täuscht Menschen, täuscht die Welt, das Leben, will sich im Wahn zu Gott erheben. Zeigt sich in allen möglichen Facetten, in bösen Menschen, wie in netten. Läßt liebe Menschen sich entzwei'n und lacht ins Fäusten sich, geheim. Wahr ist bereits seit Alterszeiten, dass sich der Dritte freut, wenn zwei sich streiten. Getarnt, als edler, aller Retter, täuscht uns der finstere Verräter. Sehr schwer für uns, zu unterscheiden, was zu suchen, was zu meiden ist und was zu tun, wann zu handeln, wann zu ruh'n. Es greift um sich nach allen Seiten…
letzter Beitrag von Buchstabenenergie, -
feedback jeder art auf schusters rappen
| erstellt von Perry- 9 Kommentare
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das wandern ist des müllers lust gemeint sind wohl junge burschen die hinauszogen in die welt ihr handwerkswissen und ihren horizont zu erweitern neben kameradschaft auf dem weg lernten sie auch andere sitten und gebräuche kennen sahen fremde mühlen mit flügeln aber auch kirchen und schlösser mancher lernte dabei die frau fürs leben kennen blieb bei ihr oder brachte sie mit ans heimische wasserrad vielleicht zieht ja bald eine tochter hinaus in die welt auf schusters rappen Bild- und Tongedicht.mp4
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Dazwischen
| erstellt von Schmuddelkind- 5 Kommentare
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Am Anfang und am Ende sind alle Menschen gleich. Nun, wenn man mag, man fände dazwischen arm und reich, genügsam und begierlich. Auch fänd man dumm und klug, unzähmbar und manierlich. Man fände wohl genug Nuancen, wenn man mag. Doch stimmt's mich nicht zufrieden: am Busen und am Sarg sind wir doch nicht verschieden. (Aus dem Fundus)
letzter Beitrag von Schmuddelkind, -
feedback jeder art Sukkulent
| erstellt von gummibaum- 4 Kommentare
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Ach könnten wir die Liebe speichern für Zeiten, wenn kein Tropfen fällt, wir wüchsen bald gewiss mit reichern Gedanken in die harsche Welt. Dann knospten aus verdickten Seelen gestielte Blüten, weich und groß und öffneten, wo Tränken fehlen, der Weisheit leuchtender den Schoß....
letzter Beitrag von Perry,
