Gedanken, Weisheiten, Philosophisches
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6.996 Themen in dieser Kategorie
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Die Angst vor der Zeit
| erstellt von THY- 1 Kommentar
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Die grösste Angst unserer Zeit ist körperlos. Sie schwebt unbeeindruckt der Menschheit über ihr. Sie ist ganz und gar ungefährlich, Doch schürrt sie mehr Furcht als das gefährlichste Tier. Unaufhaltsam begleitet die Zeit dich zum Tod. Gar grausam wirst du geschoben ins Licht. Doch die Zeit interessiert sich nicht für deine Furcht, Deshalb lohnt sie sich einfach nicht. Vielen Dank fürs Lesen Kritik ist gern gesehen Mich würde interessieren wie ihr zur Dichtung bzw Literatur gekommen seit und was euch jetzt hier hält. Thy
letzter Beitrag von THY, -
textarbeit erwünscht Nostalgie
| erstellt von DasWortamSonntag- 2 Kommentare
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Stehe auf den edlen Tropfen noch im Magen was gestern passiert ist ich kann es nicht sagen Ein Blick in den Spiegel, sehe den Glanz meiner Jugend Mein Gesicht, ein Siegel, meiner fehlenden Tugend ein bedrückendes Gefühl des endlosen Fallens ein sich erfüllendes Kalkül von verlorenem Halt spüre nichts außer der Nähe meines Schattens wenn ich neben dir stehe und mein Schrei verhallt
letzter Beitrag von DasWortamSonntag, -
feedback jeder art himmel und hölle
| erstellt von Perry- 7 Kommentare
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die straße führte ins nirgendwo der mittelstreifen schien endlos ich sprang auf einem bein durch die von der sonne als schattenbilder auf den asphalt gemalten hickelkästchen auf einem flohmarkttisch lag hape kerkelings ich bin dann mal weg die verkäuferin meinte bitte lesen und spenden sie was es ihnen wert ist für straßenkinder in santiago de compostela auf dem bereit stehenden stuhl unterm sonnenschirm pilgerte ich lesend den jakobsweg entlang sammelte stempel bis ich mich in der silhouette an dessen ende selbst erkannte
letzter Beitrag von Perry, -
Der Schein
| erstellt von Daphne- 1 Kommentar
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Der Schein Ich lächle in dein Gesicht aber nur mein Mund es ziert meine Augen erreicht es nicht die Ehrlichkeit erfüllt es nicht Ich will dich glücklich sehen dafür würde ich alles tun Auch mich selber unterdrücken wenns des einzigste wäre Denn du bist das was zählt nicht ich oder wer anders allein nur du bist es für den ich alles geben würde Doch du siehst mir in die Augen und entdeckst hier meine Lügen du kennst mich zu gut Ich kann dich nicht belügen
letzter Beitrag von Daphne, -
Illusion
| erstellt von onkelchrisch- 2 Kommentare
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Sind Gedanken eine Illusion, der wir folgen? Nach der wir träumen, unser Leben gestalten, nach der wir uns entfalten? Ist Illusion das richtige Wort für unsere Vorstellungen und Wünsche. Oder das Wandeln in einer Welt aus unseren Vorstellungen und schönsten Träumen, in einer Welt die es gar nicht gibt.. träume ich? denke ich? bin ich? Ja ich bin, denn ich denke, fühle, leide.... Freue mich natürlich über Kritik!!
letzter Beitrag von Black Raziel, -
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Wenn mich keiner sähe – Der Wunschgedanke Ach, könnte ich nur in die Himmelsferne greifen und meine Nacktheit bedecken mit dem dicht gewebten Wolkenband. Es würde mich schützen vor allem Übel das mir angeheftet von Dem und Dem der Voyeure Heißhunger bliebe ungestillt. Verhüllt wäre meine Unzulänglichkeit Reflektionen abwehrbar und gut gehütet das wahre Ich von dem ich selber nicht alles weiß. Ach, könnte ich doch nur in die Himmelsferne greifen – © Sternwanderer
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art Alles Sein ist ein Moment
| erstellt von Lichtsammlerin- 7 Kommentare
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Dieser Tag ist dir gegeben er kam mit leeren Händen an hoffend nicht auf töricht Streben im Irgendwo und Irgendwann nur heute alles Sein gestalten nach den kleinen Wundern greifen das Weite wie das Tiefe halten mit dem Blick durchs Ganze schweifen. Lass das Herz an Träumen reifen die in hellen, sanften Wogen flüchtig dein Empfinden streifen schon als wär die Zeit entflogen strandet Sinn am suchend Herz noch ein neues Wort zu schreiben über Heilung, über Schmerz. Wird Demut einmal buchstabiert und Sein auf Atmen reduziert fällt Muße in die leere Hand dem Werden staunend …
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
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Man sagt, der Schweizer sei ja reich, er hat das Heidi-land und Käse, das Leben hier, das wäre leicht, Kühe muhen ja, von früh bis späte. Der Schweizer hat ne coole rede, "Mer wüssti nöd, wiä äs so tönt", der Hochdeutsche hat daran Freude, bis er wegen der Preise stöhnt. Da kostet ein Kaffee ums Eck 5 Libre, "Dafür krieg ich Bratwurst Schranke!" Doch die Schweizer, das sind Arbeitertiere, und ohne Kaffee keine Sicht, noch Lande. Die Luft riecht nach Stress - doch sauber, das muss man der Stadt so lassen, nach Abzügen ist die Welt schon lauer, doch - die Kühe muhen ganz gelassen…
letzter Beitrag von Behutsalem, -
Zum warm werden
| erstellt von Streuner71- 2 Kommentare
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Hallo zusammen. Ich habe mich gerade registriert und beschäftige mich seit kurzem mit Poesie. Sie gefällt mir schon sehr lange doch erst jetzt möchte ich mich intensiver damit beschäftigen und daher habe ich ein paar Zeilen geschrieben. Vielleicht ein Paar Worte der Kritik? "All' der ganze Schmerz in unserer Welt.. zeigt mir einen bloß, der seinen Krieg nicht für zu rechtfertigen hält. Diesen Menschen werde ich meinen Mentor nennen.. >>Mentor, oh mein Mentor<< werd' ich ihn Fragen, >>Woran kann man noch glauben und worauf noch hoffen in den heutigen Tagen?<< Einer muss es sein der den ersten Schritt geht. Der selbe wird e…
letzter Beitrag von Streuner71, -
Lebenskrieg
| erstellt von FalschesLächeln- 1 Kommentar
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Lebenskrieg Das Leben wartet nicht es rennt davon lässt sich nicht lenken und nicht ordnen es schenkt dir Freude doch auch Schmerzen ist dein Gespiele und dein Feind Willst du spielen oder kämpfen? Beides wird geschickt vereint Ewig taktierend und doch verlierend Genieß ich nun die Endlichkeit © FalschesLächeln
letzter Beitrag von Nestor, -
feedback jeder art Herbstgedanken
| erstellt von Alter Wein- 1 Follower
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Herbstgedanken Meine Welt wird immer kleiner, die Lebensringe enger - die Nuancen spürbar feiner, die Nächte messbar länger Noch bin ich nicht am Ende auf meiner Erdenbahn, erleb‘ noch manche Wende im Familien-Clan Die Familie ist wichtig jetzt in dieser bangen Zeit, Zusammenhalt von Jung und Alt, oft zum Kompromiss bereit Stets für einander da zu sein, die Freunde nicht vergessen - bei einem Glase Frankenwein, das ist nicht zu vermessen 06.06.2021 © alter Wein
letzter Beitrag von Alter Wein, -
nur kommentar denn die Nacht...
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 5 Kommentare
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Deckt für Beide. Macht sie noch. Das Gedenken ihr ein Doch. Ein Jahr her als er ging. In der Lade liegt sein Ring. Und die Nächte sind oft schwer. Neben ihr ist es leer. Viel Vertrautes ist noch da. In dem Herzen bleibt er nah. Bernd Tunn - Tetje
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
feedback jeder art Nur der Moment zählt
| erstellt von Lotte, B. R.- 6 Kommentare
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Nur der Moment zählt Durch den Nebel etwas sehen, wird uns niemals je gelingen, ruht ein Blick am „Lang -Vorbei“, weil „Moment des Damals“ sei zu präsent, wir rückwärtsgehen. Schauen wir nur auf das „Morgen“, so wie auf das „ferne Gestern“, wird verschmäht der „Augenblick“. Gehen Blicke stets zurück, bleibt ein „Jetzt“ für uns verborgen. Im „Vorüber“ nicht verharrt, zugewandt der „Gegenwart“, spüren wir erst den „Moment“, den ein „Atemzug“ benennt, wahres „Dasein“ offenbart.
letzter Beitrag von Lotte, B. R., -
feedback jeder art Glück
| erstellt von Carlos- 0 Kommentare
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Einsilbiges Wort Luft Kürzer als Erde Wasser Fata Morgana
letzter Beitrag von Carlos, -
Test für Rot
| erstellt von Dirmiz- 1 Kommentar
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Test für Rot Verstelle gewandlich hoch, Zum unteren Bösen, Geflossen je Höher ergreifen sie tieflich Zerfall Ziemlich genial, Gedacht. Strecke dich weg von dem Geben Erlangten, vertragen Zu Demut entrinnt Der Schrei zu den Wolken. Nehme Genommnen das Geben züruck. Errege, verklebten, geklatschten den Jubel Zurück zu dem Strudel. Bewege dich schrittlich, Zurück zu dem Blick Einer Welt und erhebe den Finger mit Fick! Erfinde dir selbst den Weg zu den Sternen. Gerne, verfallen wir gnädlichen Fürzen. Gnädlich, gedanklich sehr hoch zu erleben Verfall flitzt gedanklich zum Stand Einer Reise Die schwebt über alles hin…
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
Menschen
| erstellt von FrancisEnd- 3 Kommentare
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„Dieses eine Ding.... Ich komm gleich drauf! Ach, wie hieß das noch?! Es liegt mir auf der Zunge.“ Und genauso legt sich selbiges, wie ein stetig, grauer werdendes Tuch über diese Welt. Es ist die eine Sache, die wie besessen im Kreise hetzt, für niederträchtig Spiel. Die wie ein Uhrwerk von höchster Hand gezogen dahin rasselt. Tik Tak. Wie das daneben. Und das dort drüben . Genau wie jenes, das sich quält, ist gleich dem Frohen. Gedankenfeind. Was kommt ihm nach; das soll ihm gleich kommen. Sonst ist es nichts. Nichts im Gefüge. Kein Ebenbild. Nicht regelkonform. Kein Glied X an Stelle Z. „Ihr Name, er will mir nicht einfallen. „ Dabei …
letzter Beitrag von FrancisEnd, -
feedback jeder art Seelenfrieden
| erstellt von Kerstin Mayer- 6 Kommentare
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Seelenfrieden Laute Welt und schnelles Leben, immer mehr von Tag zu Tag. Dies ist unser aller Streben, jeder will, dass man ihn mag. Immer höher, immer weiter, Haus und Auto, und viel Geld. Hoch auf der Karriereleiter, nur das zählt in dieser Welt. Doch nach all den vielen Jahren, bin ich ausgebrannt und leer. Schmerzvoll hab ich nun erfahren, niemand braucht stets immer mehr. Statt der großen weiten Reise, bleib ich lieber heut zuhaus. Sitze hier ganz still und leise, komm gut mit mir selber aus. Langsam schließ ich meine Augen, spür, dass die Natur mir reicht. Lass die Welt nicht an mir saugen, atme wieder frei und l…
letzter Beitrag von Buchstabenenergie, -
Hallo Mein Name Die Anomalie deiner Lilienpoesie Wiederstreb Gieskannenlächelndem Gesprengten Betons Ein predistige Ausrittsgeton Und Faust kennt das Salz geriebene Los
letzter Beitrag von Dichtel (†), -
Ich als Teil von nIcht erwünscht: wie passend bist du anders, bist du falsch änderst du dich, bleibt es gleich Was ist schon Original, bin ich falsch? bin ich richtig? Ich bin ich, das ist real Niemand soll was daran ändern Wem's nicht gefällt, der soll doch gehn Allein bleib ich, sie komm'n nicht mehr Mein Innern fühlt sich an wie leer Ein anderes Ich muss her Worte fröhlich, im Geiste schlicht "Du bist dumm und einfach" Halt nein warte, so bin ich nicht Ich änder mich ständig, machs niemandem recht Ich hasse mich Warum existiere ich?
letzter Beitrag von Nils, -
feedback jeder art Heimat
| erstellt von Lichtsammlerin- 5 Kommentare
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Da ist Heimat wo mein Herz schlägt in der Brust. Seit immer und für alle Zeit wo die Heimat in mir ist tief und hier bin ich Heimat. Ich kam von weit her über die Meere der Entfremdung kein Ufer empfing mein schmerzendes Sehnen anzukommen fern von mir. Ich ging weit fort aus den Tälern meiner Erwartung nie nah gewesen näher als Freiheit zu leben im Wort des Vergessens. Dann gefunden Stücke meines Ichs. War immer hier mit Kanten und heimatlich war immer Ich dieses Pochen in der Brust.
letzter Beitrag von Sonnenuntergang, -
feedback jeder art Dunkles Licht
| erstellt von Lightning- 5 Kommentare
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Dunkles Licht Ein schwarzes Meer verspiegelt Welle, sodass ihr Sein zum Schein zerbricht, gespiegelt wird die Mondenquelle, und Luna spiegelt Sonnenlicht. Das Licht spielt gerne durch Gezeiten, es zeigt am Ufer schwarzes Land, die Schatten werden immer bleiben, und Licht schenkt ihnen Farbgewand.
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
feedback jeder art Mit Teleskop im Hof
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Sternenklare Sommernacht Ich steh im Hof mit meinem Teleskop Furze getarnt im dunkeln wie verrückt Der Nachbar am Balkon lacht Mir egal denn mein Blick nimmt meinen Verstand mit Millionen Kilometer durch die schwarze Leere Bis zu einem kleinen roten Punkt am Himmel Mars genannt Dort sehe ich dunkle Stellen all die Kanäle Und die anderen Planeten und Sterne Ich wäge mich in ihren Reihen Denn schließlich verbindet uns das Licht Dasselbe das die Felsen auf dem Mars berührt Oder die Partikel auf dem Jupiter spürt Dringt durch meine Augen Entfaltet sich in meinem Verstand Erzählt mir seine Geschich…
letzter Beitrag von anais, -
feedback jeder art gefangen im bann der gestirne
| erstellt von Perry- 7 Kommentare
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legt sich die sonne tagesmüde ins hügelbett singt ihr der wind ein schlaflied von butterblumen und wiesenklee erinnerungsschwer stimme ich eine dunkle weise an im traum trägt die nacht das eisige gesicht eines sees in seinem frostspiegel lauert die fratze des ungewissen hetzt mich die steilhänge hinauf in noch kältere höhen steigt die sonne endlich morgenrot über den horizont schmilzt der reif der nacht von blättern und grashalmen auf dem see zieht ein schwarzer schwan seine kreise
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Heaven
| erstellt von Flutterby- 4 Kommentare
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Heaven Schaue hoch in die Wolkendecken, in denen zig Träume sich erstrecken. Versuche deine Fantasie zu wecken, damit auch du sie wirst entdecken. Lasse dich ein in des Geistes Rausch, Wolken wie Wattebausch. Des Windes Zauber lausch, falle in des Himmels Flausch.
letzter Beitrag von Flutterby, -
Es ist Zeit mein Sohn
| erstellt von DDG- 4 Kommentare
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Es ist Zeit mein Sohn Die Zeit ein seltsam Element Manchmal vergeht sie kaum, mal merkt man wie sie rennt. Hält einen oft am Tag im Traum. Was hat sie alles schon gesehen. Kriege, Frieden, Freude, Leid. Welten kommen, Welten gehen, Alles hat seine Zeit. Als ich noch jung und ungestüm, es ist schon eine Weile her. Da war die Zeit für mich tollkühn. Vermiss sie manchmal sehr. Jetzt bin ich alt und du bist jung, gehst in die Welt hinaus. Bald setzt du an zu deinem Sprung, die Zeit sie eilt voraus.
letzter Beitrag von DDG, -
feedback jeder art Der Eisige Hauch
| erstellt von Carry- 4 Kommentare
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Am Ende des Sommer in dem es heiß herging stieg der Herbst in den Ring nahm ihm die Farben fort an malte er mit kräftigen Pinselstrichen bis alles zu leuchten begann bevor der wilde Winter erscheint Felder Wiesen Wälder in Nebelschwaden seinen eisigen Hauch hinaus sandte alles erstarrte bis auch die letzte Empathie verloren unter ewigem Eis nach Atem rang An besonders kalten Tagen und Nächten wenn jemand an diesem Eissee umher wandert wird er wenn er lauscht und alles lautlos ist ein leises Klopfen vernehmen können und den verzweifelten Ruf nach Freiheit
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art Der Lauf der Dinge (nein du Krake, kriegst mich nicht!)
| erstellt von Leontin Rau- 2 Kommentare
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Ich war der Junge, Der im Endspiel am Turnier Verlegen keinen Elfer trat, Der Jüngling im Frack, Der nicht ans Steuer ging, An jenem glitzernden Sommertag Im Boot auf dem Maggiore, Verdammt nochmal der Knabe, Der stoisch sitzen blieb im Bus, Als du mich angelächelt hast Wie tausend Sonnen! Und nun steh' ich hier und bin der Held, Der die Schöpfung retten muss! (Doch ich sage danke, nein Und packe dich beim Schopf.)
letzter Beitrag von Leontin Rau, -
feedback jeder art Die Macht der Worte
| erstellt von Ava- 2 Kommentare
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Worte starten totale Kriege, Worte beenden und beginnen Liebe, Worte kreieren Ungeheuer, Worte starten Hexenfeuer, Worte treiben aus der Mutters Schoß, Ja die Macht der Worte ist groß.
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
feedback jeder art verfehltes Leben
| erstellt von Margarete- 4 Kommentare
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er war ein mann in reifen jahren hat optimistisch nie gedacht als kind die liebe kaum erfahren sie später dann auch nie gebracht trotz all seinem hab und gut genoss er kaum sein leben es fehlte ihm vielleicht der mut nach besserung zu streben er machte sport und auch gesang doch dadurch wurde er nicht frei war unzufrieden sein leben lang darum lief alles nur so nebenbei um ein erfülltes dasein zu erleben wär positives denken angesagt es würde sich zufriedenheit ergeben nur so wird leben glücklicher gemacht
letzter Beitrag von Margarete, -
nur kommentar Durch ihr Leid...
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 3 Kommentare
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Will da durch. Klares Doch. Dieser Weg fast ein Joch. Dunkle Büsche mahnen sie: Was da war, vergiß nur nie. Andere Wege sind nicht weit. Trotzdem will sie durch das Leid. Bernd Tunn - Tetje
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
feedback jeder art Licht und Schatten
| erstellt von Darkjuls- 6 Kommentare
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Ist für mich das Glück so nah fehlt es dem, der darum fleht erst gestern ich ein Kind gebar an jenem Tag ein andrer geht Leben gibt und nimmt auch Zeit verpasste Chancen, die wir hatten des einen Freud, des andren Leid wo ein Licht ist, ist auch Schatten Komm teilen wir doch unser Glück auch Leid trägt sich leichter zu zweit schenkst du ein Lächeln mir zurück bin ich beseelt von Dankbarkeit
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art haferflocken zum frühstück
| erstellt von Perry- 5 Kommentare
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ich öffne das fenster um zu sehen wie die zeit vergeht regen fällt auf die felder das getreide saugt ihn auf vögel picken nach den körnern bevor sie weiterfliegen auch die erde dreht sich weiter unter der hochstehenden sonne der sichelschlag der zeit fällt die halme rafft sie zu garben um sie einzuholen in die stille der scheune ich schließe das fenster rühre haferflocken in die milch frage mich wo fängt das leben an und wie endet es ist die milch mein regen die scheune mein stilles lager
letzter Beitrag von Perry, -
Erkenntnis
| erstellt von eiselfe- 2 Kommentare
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Früher, über vieles aufgeregt was einem so im Wege steht. Manchmal unzufrieden ohne Grund, dabei waren wir gesund. Gejammert, was einem ständig widerfahre, heute weiß ich - es waren wundervolle Jahre. Hab' es oft nicht so empfunden war mit Nichtigkeiten eingebunden. Doch mit Alter ich erfahre, es waren die doch die schönsten Jahre.
letzter Beitrag von Ruedi, -
feedback jeder art An Niemand
| erstellt von Lichtsammlerin- 5 Kommentare
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Das sind Worte an Niemand du hast mich nie geliebt und wenn sie dich erreichen bin ich nicht mehr dein Kind ich habe dich geliebt
letzter Beitrag von Freiform, -
feedback jeder art zwiegespräch
| erstellt von Perry- 9 Kommentare
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am horizont sehe ich mein boot wie es mit geblähten segeln und beladen mit lob und tadel gegen den wind kreuzt um irgendwann deine insel in den weiten des ozeans zu finden ich habe den ganzen tag auf den dünen für dich getanzt bis der abend seine sonnenflügel erschöpft ins meer tauchte der leuchtturm glühstrahlen auf die reise ins dunkle schickte hier an der küste bin ich zuhause und fremd zugleich das geschrei der möwen treibt mich immer wieder zum strand um mit den wellen zu reden oder mit dem wind zu flüstern
letzter Beitrag von Perry, -
Die stille Zeit
| erstellt von Alter Wein- 0 Kommentare
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Die stille Zeit Nun ist es ist schon so weit, es beginnt die stille Zeit. Zur Ruhe kommen im Advent, Fehlanzeige: "Die Hütte brennt!" Viele Termine im Büro, am Abend dann völlig k.o. Der Supermarkt ist proppenvoll, die Milch ist aus, das ist toll, Das liebe Wochenende naht, Es wird wieder ein Spagat. Samstag Schachspiel angesagt, Sonntag Mutter angefragt: "Wollen wir nicht essen geh'n und den Weihnachtsmarkt anseh'n?" Die Wochen vergehen wie im Flug, du sitzt ganz entspannt im Zug, Die Taschen mit Geschenken voll, denkst: Der Advent war wieder toll! © alterwein
letzter Beitrag von Alter Wein, -
feedback jeder art Ansichtssache
| erstellt von Letreo71- 6 Kommentare
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Neunzehn Jahre, jung und schön, ein jeder mag dich gern ansehen. Auch ich schau oft in dein Gesicht, obwohl ich weiß, du magst es nicht. Ich kann das ziemlich gut verstehen, denn einst war ich genauso schön. Ich wollte nicht betrachtet werden und äußerte es in Gebärden. Nicht alle haben das verstanden, doch die, die wirklich zu mir fanden, die finden mich noch immer schön, weil sie nicht nur mein Äußres sehen.
letzter Beitrag von Letreo71, -
nur kommentar Ein kleiner Strich...
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 0 Kommentare
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Ein kleiner Strich... Ich sehe mich um auf dem kleinen Friedhof. Wie friedlich er wirkt. Manche der Grabsteine sind voller Moos. Und Andere sind es noch nicht. Doch viele von ihnen haben etwas gemeinsam. Unter den Namen des Verstorbenen stehen zwei Jahreszahlen. Dazwischen ein Strich. Dieser Strich bedeutet ein Leben. Kurz oder lang. Leidvoll oder friedlich. Ein kleiner Strich für ein Leben. Mehr nicht? Bernd Tunn - Tetje
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
nur kommentar AUS DEM BETT DES MORGENHIMMELS
| erstellt von Fehyla- 1 Kommentar
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Aus dem Bett des Morgenhimmels kommt die Sonne sacht und lächelnd, wie eine schöne, unbedeckte Frau.
letzter Beitrag von Melda-Sabine Fischer, -
Überwindung
| erstellt von Elmar- 4 Kommentare
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Liebet, deutet alle Zeichen, die das Schicksal festgesetzt, denn zur Gunst kann nur gereichen, was geachtet und geschätzt. Jedes Übel sei durchdrungen, überwunden durch den Geist, der aus tiefsten Niederungen in die höchsten Sphären weist. Alles, alles dient dem Leben denn in tiefer Zuversicht, wo in Not wird hingegeben, Totgeglaubtes zu uns spricht. Elmar Vogel Januar 2020
letzter Beitrag von Elmar, -
feedback jeder art Das Morgengedicht
| erstellt von Ralf T.- 5 Kommentare
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Das Morgengedicht Der Dienstagmorgen, gegen sechs, sagt uns was von 13 Grad, dazu noch schönen Vogelgesang und etwas Sonne zum frühen Tag. Die Sonne soll heute bei uns bleiben wird vom Wetterbericht gesagt, selbst wenn sich auch mal Wolken zeigen, lässt sie sich letztlich nicht vertreiben. Ansonsten geht ein leichter Südwestwind, bei Höchstwerten von 20 Grad. Das war's was, uns das Wetter bringt. Und somit: "Guten Morgen und einen schönen Tag!“ R. Trefflich am 30. Juni 2020
letzter Beitrag von Ralf T., -
feedback jeder art Kalt
| erstellt von Lichtsammlerin- 2 Kommentare
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Diese Kälte in mir wenn ich dich vermiss ertränk mein Herz ich darf nicht fühlen lösch mir die Augen ich will nicht sehen zerreiß meine Welt in Stücke ich muss brennen diesen Schmerz vergessen Sehnsucht und ich brauche dich brauche den Schmerz ich darf nicht lieben
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art Allein sein
| erstellt von Daniel Walczak- 0 Kommentare
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Es gibt Momente, da fühlt man sich nur ganz und gar allein. Da steht man im Schatten, weit weg vom Licht, hat allen Grund, traurig zu sein. Nein, eigentlich ist man nicht allein, denn man ist mit vielen gemeinsam, doch all diese Leute verhindern nicht, dass man sich fühlt so einsam. Die Einsamkeit, wie ein mächtiger Feind, der in dir wohnt und lebt. Dein Herz, du hörest, wie es weint, wie bitterlich es fleht. Mit dir allein, da wird dir klar, wer eigentlich du bist. Verdrängst es gerne, vorstellbar, du sturer Egoist! Du brauchst Gesellschaft, dich zu verstecken, …
letzter Beitrag von Daniel Walczak, -
feedback jeder art kein tag wie jeder andere
| erstellt von Perry- 4 Kommentare
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du fragst mich ob es auch schwarze möwen gibt hättest im traum eine gesehen ich antworte der tag ist zu schön für dunkle träume komm lass uns zum hafen gehen und nach den schiffen schauen der kai ist wie leergefegt es scheint als gäbe es keine boote mehr ich zähle bis drei beschwöre die vom dunst verhüllte sonne aber außer dem rauschen einer überforderten dünung bleibt alles still wir setzen uns auf die mauer glauben nicht an den sog der gezeiten mag die welt auch voller unwägbarkeiten sein die fischer sind noch immer heimgekehrt selbst wenn sie nur tang in den netzen hatten
letzter Beitrag von Letreo71, -
feedback jeder art Figur mit 6 erhobenen Armen
| erstellt von nadir- 1 Follower
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Die Verunsicherung hat ein Loch in der Hand. Wer da hindurch schaut, sieht das Licht brennen, in einem hellerem Licht. * Ich passiere. Im nachhinein, erfinde ich ein Motiv, warum ich passiert bin. Es passt. Immer. * „Auf der Erde rauschen die Wasser beinah wie Wasser rauschen“, könnte er sagen. „Ich bin noch dumm genug, weise zu sein, aber nicht weise genug, dumm zu sein“, sagt er stattdessen. Wir lachen ihn aus. * Kaum hat das Denken ein Ziel wird es käuflich. Ich kaufe es in genormten Schablonen und gehe hausieren damit. – Kaum wird das Denken durchscheinend klar wird es zur Last. Ich lege es ab. * Einer, d…
letzter Beitrag von nadir, -
feedback jeder art janis
| erstellt von Perry- 6 Kommentare
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alles hast du versucht dir mit einem schrei nach liebe die seele aus dem leib gesungen um den großen traum vom blues zu leben immer wieder hast du im summer of love ein stück deines herzens verschenkt ohne je die so sehr ersehnte erfüllung zu finden angekommen auf den großen weltbühnen bliebst du nach den auftritten allein hast den schmerz einmal zu viel mit heroin betäubt
letzter Beitrag von Perry, -
Unser Planet
| erstellt von erwin- 0 Kommentare
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Unser Planet Wenn ich mir anschaue unsere Erde, sehe ich mehr und mehr verlorene Werte. Warum lässt man sie nicht einfach ruhn, anstatt ihr ständiges Leid anzutun. Tag für Tag wird sie zerstört, nur wenige, die es wirklich stört. In unserer Pflicht muss es jedoch liegen, sie zu erhalten, nicht zu bekriegen. Wenn wir nicht handeln, ohne zögern, die Kugel wird sich nicht verschönern. Viel eher wird es soweit kommen, dass ihre Schönheit ist genommen. Wie können wir solch ein Denken ändern, bei allen Menschen, in allen Ländern. Kein Lebewesen kann bestehen bleiben, wenn wir nicht lernen, zu begreifen. Schützen sollt…
letzter Beitrag von erwin, -
feedback jeder art Unendlichkeit
| erstellt von Ponorist- 1 Follower
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Unendlichkeit zehn hoch achtzig ist unendlich genug auch in Planckzeit kann das niemand zählen so viele Atome, wie das Universum hat Die Schachstellung im dreißigsten Zug Tresorkombination in einem W-Lan Zwei hoch acht Buchstaben und Ziffern statt unendlich vielen, die noch blieben Schon die Wahl des Salates vorweg für zehn hoch egal extrem lange Leben man würde von seiner Vielfalt satt Mit achtzig Dingen, die ich an dir mag auf einer Skala von eins bis zehn mit dem Taschenrechner, zwar nicht exakt, kann ich dich unendlich lieben Und doch sind so man…
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
Das Schwert
| erstellt von Kain Cash- 3 Kommentare
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DAS SCHWERT Meine Zunge durchschneidet mit ihren Worten scharf wie ein Schwert der Satanen Kohorten denn ihre Taten und Worte sind nichts wert ich habe keine Rüstung und mein Schild ist durch Glaube geehrt damit es den Sinn meiner Worte nicht durch Dünkel beschwert die Worte die ich wähle kommen aus aller Zeit und sind wie Feuer und Flamme zum brennen bereit doch es sind nur Worte und sie können dir nichts tun wenn deine Seele und deine Worte auf Frieden beruhen und kennst du den Einen, so hoffe ich so kennst du auch mich und ich hoffe meine Worte trösten dich ihr bekamt dreimal das Wort doch die meisten nahmen …
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
feedback jeder art Wachstum des Glück
| erstellt von Ralf T.- 2 Kommentare
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Wachstum des Glück Sehnsucht die treibt, Gefühle die leben, wie Hoffnung die bleibt, das mag Freude beleben. Freude verspür´n, Gefühle leben lassen, die Sinne berühr´n und das real zu erfassen. Das Ersehnte ist damit als Glück zu erleben, unvergleichlich fürwahr, ist es einzigartig gegeben... ...die Liebe am Leben, das Leben der Liebe, und dazu Hoffnung und Streben, geben wertvollen Willen und Triebe. R. Trefflich am 2008 / 2020
letzter Beitrag von Ralf T.,
