Gedanken, Weisheiten, Philosophisches
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6.996 Themen in dieser Kategorie
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Der Fels
| erstellt von BengelBart- 0 Kommentare
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Der Fels Steht in der Landschaft Und die verseuchte Brandung, umspült ihn immerzu. Aber dessen Kern zu durchdringen Ist ihr unmöglich weil seine Seele unbeirrbar ist.
letzter Beitrag von BengelBart, -
feedback jeder art Wortefall
| erstellt von mariecolette- 2 Kommentare
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die Worte fließen durch den Strom des Flusses und dann fallen sie so tief so tief das es keinen Weg heraus gibt was bleibt? die Wahrheit ohne Worte mit Worte mit zu viel Worten mit viel zu wenig Worten was bleibt? ausgesprochene Worte und eine Erkenntnis.
letzter Beitrag von mariecolette, -
feedback jeder art Hallo Nachbar
| erstellt von tocoho- 1 Kommentar
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Hallo Nachbar Auf einmal ist es doch passiert, das Internet ist weg, ich teste ,suche, an und aus, nichts bringt mich online jetzt. Die Wut steigt auf und explodiert, verdammt, das darf nicht sein, Die Zeit vergeht, Verzweiflung steigt und Leere macht sich breit. Geh auf den Flur und schau mich um, so still das ganze Haus, da öffnet sich ne Wohnungstür, ein Nachbar schaut heraus. Er blickt sich um und fragt mich dann, hast du noch Internet ? egal was ich auch hab probiert, das Internet ist weg. Oh hallo Nachbar sei gegrüßt, mir gehts genau wie dir, hab all die Zeit dich nicht gesehn, lebst du schon lange hier? 10 Ja…
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Emotionen schaukeln übers Meer
| erstellt von Poetry-Ghost- 2 Kommentare
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©"Emotionen schaukeln übers Meer" ©Poetry-Ghost Die Sehnsucht trägt sich, wie Wellen übers Meer. Der Blick ins Weite bleibt leer, Emotionen schaukeln sich hoch und tief, bis der Verstand wieder rief. Mondlicht sich in den Wellen bricht. Wieder sehe ich dein Gesicht. Erinnerungen rascheln aus dem Baum der Träume, Sehnsucht, das Gefühl etwas zu versäumen? Wäre die Erinnerung nicht existent, dann wäre die Sehnsucht auch nicht präsent. Vielleicht ein Greifen nach den Sternen, oder liegt die Sehnsucht immer in der Ferne?
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Die Generation
| erstellt von Schwarzer Diamant- 0 Kommentare
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Die Generation Es wird Zeit Ihr wisst nicht was ihr wollt Habt kein Ziel So leicht zu zerstören Ihr seid die Zukunft Die Waffen der Kultur, Staates, Landes Nur eines seid ihr nicht lernt ihr nie zu sein Der Frieden
letzter Beitrag von Schwarzer Diamant, -
Einsicht
| erstellt von Dichtesten- 2 Kommentare
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Einsicht Vom höchsten der Gipfel zur Tiefe er sprang, entsagte dem Licht und damit dem Zwang. Er glaubte zu fallen, glaubte zu fliegen, er sah den Verlust und würde doch siegen. Erlebte Gewissheit, weit mehr als nur Traum, doch in seinem Flug bemerkte er kaum, dass was ihn doch trägt und hält in der Welt, verweilte am Platz, schlug auf dort sein Zelt. Im Tal aufgekommen beschwor er den Sturm, und riss ihn hinab, den goldenen Turm. Von Trümmern geschlagen, erfuhr er schon bald, was Talleben heißt, die Täuschung verhallt. Bereut er den Sprung? Bereut er zu sehen? Wer selbst einst gesprungen, nur der wird verstehen, was in eine Seele…
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Nebelmeer
| erstellt von Vergissmein nicht- 6 Kommentare
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Von hier aus die Welt sehn, einfach mal nicht gehen. Halten die Gedanken die flüchten wollen. Von mir aus. Sollen sie, doch ich bleib stehen. Und sehe zu wie es schweift umher, das Nebelmeer. Mit sich trug sie trüge Gedanken jene nicht mir galten. Die Leisen in denen Enttäuschung flüstert. Vertieft in meinen Seelen-schmerz hoffte ich auf Lichtung des Meers. Doch ihre Absicht war es nicht mich zu besuchen. Der Nebel blieb in meiner Richtung. Erst als sie sich entfernte, kam mir das Licht, welches sie nie zu greifen vermag.. und nicht mal wollte.
letzter Beitrag von Vergissmein nicht, -
feedback jeder art Schnellzug
| erstellt von Der Sentimentalist- 1 Kommentar
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Wenn Sie mich über ganz früher fragen, gibt es wirklich vieles zu sagen. Doch eines, dass werden Sie nicht erfahren. Es geht um das Heulen in meinen Kindertagen. Es waren keine Sirenen und auch kein eigenes Klagen, sondern auf stählernen Wegen rollende, eiserne Wagen, die sich von selbst angetrieben haben. Es mag vielleicht komisch klingen, doch nach all den Jahren hör ich es singen. Elektrisch, wie von magischer Hand, rollten sie hecktisch und im dichten Takt durch jene Wege meiner Heimsatstadt. Heimatsgesang durch des Zuges Gretriebe, bleibt es für immer eingebettete Liebe. So viel erfahren, so viel gele…
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art Corona borealis
| erstellt von Hayk- 5 Kommentare
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Ariadne, Tochter des kretischen Königs, Gehilfin des Helden Theseus, wer, so frag ich, konnte es wagen, Dionysos Weib, dessen Krone als Sternbild nächtens unsre Augen entzückt, als Corona des Nordens bekannt ist und nimmer Böses bringt, als Namen für Krankheit und Tod zu missbrauchen und frech zu besetzen? Wagt ihr Ignoranten denn nicht, der verteufelten Seuche die passenden Namen, „Lanius, der Würger“, vielleicht auch „Vernichter“zu geben, um Klarheit zu schaffen? Cholera und Pest, auch die spanische Grippe benennen mit ehrlichen Worten Unheil, Siechtum, tödliche Nähe und mahnen zur Vorsicht die bangenden Menschen. Einen Sinn erkenn ic…
letzter Beitrag von Hayk, -
feedback jeder art Blindenweisheit
| erstellt von Amadea- 2 Kommentare
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Ein Weiser unter vielen andern wollt' erkenntnisreich mäandern, doch die Flut der vielen Fragen hat ihn unter sich begraben. Dadurch wurd ein andrer weiser Rufer dort am Ufer leiser, der dies als Erkenntnis buchte, schnell die wüste Wüste suchte. Was er rief klang richtig richtig: ,,Wasser ist zum Leben wichtig!” trocken ward ihm der Verstand, als ihn so ein Weiser fand. Jener mit nur einem Auge, glaubt', dass dies zur Weisheit tauge, wandelt unter Blinden her, gugelt sich ans Wissens -Meer. Hier kann man aus Vollem scheffeln und mit Eimern Weißheit löffeln. …
letzter Beitrag von Amadea, -
Auf dem weißen, weiten Papier
| erstellt von Erinnerung&Sehnsucht- 3 Kommentare
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Mein Verstand blutet Gedichte, aus allen Wunden des Lebens, also hülle ich den Schmerz in Geschichten, die ich über den Leerraum der Zeilen fliegen lasse. Schreiben ist wie Seefahrt zwischen Erinnerung und Träumen, in einem Sturm der Stille, auf dem weißen, weiten Papier.
letzter Beitrag von Nils, -
sammelleidenschaft
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
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einst als der frühe flieder üppig blühte spielten wir mit den mädchen verstecken ein unschuldiges lächeln im gesicht fleißig sammelten wir pappig süße küsse wie paninibilder ließen röcken den vortritt auf der leiter hinauf zum baumhaus mittlerweile fallen schatten aufs gras und die turteltauben vom himmel dein schleierblick scheu hinter schwarz
letzter Beitrag von Perry, -
Ich begebe mich auf eine Flucht vor dir. Oder fliehe ich bereits vor mir selbst? Ich verdränge Erinnerungen an die Schmerzen durch dich. Oder verdränge ich nur die Taten meiner Selbst? Räumliche Distanz hebt seelische Nähe nicht auf. Und ich frage mich stets: Womit habe ich dich verdient? Womit habe ich verdient, was du aus mir machst? Womit hast du verdient, dass du immer noch lachst? Und wohin ich auch gehe, ich kann dich noch sehn; in Pfützen, in Meeren, oh lass mich doch gehn. Du setztest der Welt einen Schleier auf Und kannst mich nicht davon befreien. Und so lauf ich und lauf ich durch die dunkelsten Nächte, Doch fürchte des Tages …
letzter Beitrag von Finja99, -
feedback jeder art In dir sind ungenutzte Feuer
| erstellt von Ostseemoewe- 7 Kommentare
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In dir sind ungenutzte Feuer (Kreuzschleife) Beginne deinem Ich zu trauen, in dir sind ungenutzte Feuer. Der Vater schilderts im Vertrauen, dem Sohnemann am Lagerfeuer. Erzählt vom Lebensabenteuer, dem Sohnemann am Lagerfeuer. Beginne deinem Ich zu trauen. Nur fange an, nach Vorn zu schauen. Das Gestern nimm es, nimms als Steuer, nur fange an nach Vorn zu schauen. Erzählt vom Lebensabenteuer, wie er dem Ich lag auf der Lauer. Der Vater schilderts im Vertrauen, wie er dem Ich lag auf der Lauer. Das Gestern nimm es, nimms als Steuer, in dir sind ungenutzte Feuer. © Ilona Pagel 2016
letzter Beitrag von Ostseemoewe, -
Ode an den FALKEN!
| erstellt von Kydrian- 4 Kommentare
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Ode an den Falken Du warst und bist ein großer Star, hast mir wundervolle Stunden gegeben, dein Wiener Blut lies dich cool wirken, deine Texte waren wunderbar, einige dachten du würdest untergehen, wie die Titanic schreckten dich keine Risiken. Immer wieder erfandest du dich neu, deine Lieder sind immer noch genial, du warst im Texten ein großer Poet, und trotz einiger Flops, bliebst du dir treu, das Vienna Calling blieb dein Original, und am Pophimmel erschien dein Komet Jeanny war eine geniale Ballade, sie erzürnte in den 80er Jahren, mit Coming Home ging sie weiter, die Geschichte, Jeanny lebte, der Skandal verebbte und wahre …
letzter Beitrag von Kydrian, -
In mir ist die Welt Entdecken
| erstellt von Beteigeuze- 3 Kommentare
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In mir ist die Welt Entdecken Wie weiß ich von den fernen Dingen, als nur im Außen von mir fremd verstiegen vom Geheimnis singen, in sich bloß seien sie gehemmt, in mir erst sind sie ein Erklingen, Gewicht von Sinn in Geist gestemmt. Wie weit kann ich die Welt begreifen, wo ihre Nähe Horizont aus Blicken ist, die aus mir schweifen, die nur gewollt und nicht gekonnt aus Fließendem die Form versteifen, wie sie im Licht sich spiegelnd sonnt. Wie schenke ich mich an das Leben, als ein Gedicht von ihm erzählt, das, wie in Wünschen hingegeben, aus Kosmos in ein Selbst geschält, um ineinander zu verweben, sich im Entdecken scheu ve…
letzter Beitrag von rupert.lenz, -
Des Zweckes Sinn
| erstellt von StePpenwoLf- 4 Kommentare
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Was ist es nur, welch Ungemach, treibt die Menschen jeden Tach' ? Liegts an meinem eigenen Wesen, oder erkennt noch ein jemand, ein Sinn nach Lebens Tellerrand, abgesehn der Mär von Wein und Reben? Alles Streben, alles Hoffen, ganz ergeben und befleißt, worin sich Menschenkind verbeißt, Ende bleibt doch immer offen. Selbst weise wissen, Wissenschaft, hat keinem nach dem Tode was gebracht. Ach wobei man kanns nicht wissen, am End' in zweiter Karnation, der Schlaue dumm, Spekulation, vormals Dumme nun die Fahne hissen. Deshalb schwirrt hin, herum und her, mein armes Hirn in dem Gedankenmeer. (Bitte keine Zurückhaltung ;D)
letzter Beitrag von StePpenwoLf, -
feedback jeder art schwankend zwischen wunsch und sein
| erstellt von Perry- 8 Kommentare
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hin und wieder wäre ich gern ein stein rollte nie allein spränge hinab ins tal dächte nicht an not und qual fände ruhe im wasserbett sänge mit im wellenduett manchmal wäre ich lieber ein fisch bliebe immer frisch schwämme flussab kehrte zurück ans quellgrab tauchte neugeboren wieder auf im ewigen kreislauf als mensch schwanke ich zwischen wunsch und sein fühle mich riesengroß dann wieder zwergenklein verlösche ohne macht wie ein zündholz in der nacht
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Judo (Haiku)
| erstellt von Schmuddelkind- 2 Kommentare
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Gleichgewicht finden verstehen und nachgeben Gleichgewicht brechen (Aus dem Fundus)
letzter Beitrag von Schmuddelkind, -
feedback jeder art Glücksrad Leben
| erstellt von Lichtsammlerin- 8 Kommentare
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Mensch im Glücksrad Leben Willkür oder Schicksal? wohin führt dein Streben mehr Qual oder Wahl? vor die Tore des Seins geführt sich verneigend zu den Sternen steigend weil kein Pfad dich tiefer fallen lässt Mensch du auserwählter gut oder schlecht? vom Zweifel Gequälter ist's Schein oder echt? würfel noch einmal am Rand des Himmels.
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art Es ist Zeit
| erstellt von eiselfe- 4 Kommentare
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Nicht endende Nächte die Angst machen, Albträume immer wieder. Aufatmen, wenn der Tag die Nacht - endlich ablöst. "Positiv denken" "zähl' die Sonnenstunden nur" gut gemeinte Ratschläge. Aber wenn die guten Stunden sich mehr und mehr verabschieden- kaum noch greifbar sind, sich langsam in " Nichts" auflösen. Entscheidungen müssen fallen - die Zeit ist nun da.
letzter Beitrag von eiselfe, -
nur kommentar Ich!
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 2 Kommentare
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Viel gegangen. Wege gesucht. An den Ecken manches verflucht. Schönes gesehen. Still gelauscht. Am Rand gestanden. Abgerauscht. Oft verschätzt. Am Leben erfreut. Und so manches ehrlich bereut. Bernd Tunn - Tetje
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
Blau Unendliche Weiten Weisen unkenntlichen Bergen die Lichter Zur Erde. Gewesen, erblicken Sie Noch hinter dem Blicken Schon etwas in Richtung des Blauen. Welch Freude, Sie reden und reden Sich ein nicht zu reden. Bewegen wir uns immer näher.. Zur Freude des Lebens. Enttäuschte es mich nicht zu reden, Befeuchte ich mich und erhebe den Kopf zu dem Spiegel Betrunken und Trunken geächtet, verfolgt vor dem Spiegel Erziele ich einzig gedankliches.. Damals in Bildern von Heute.
letzter Beitrag von Dirmiz, -
feedback jeder art Ich kann -
| erstellt von Sternwanderer- 11 Kommentare
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ICH KANN - Ich kann fliegen ohne Flügel zu haben Ich kann singen obwohl ich bin stumm Ich kann hören bin aber taub Ich kann sehen trotz meiner erblindeten Augen Ich kann streicheln obwohl mir die Hände gebunden sind Ich kann küssen trotz meines Knebels im Mund Ich kann, weil ich BIN – © Sternwanderer
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
Tier der Tiere
| erstellt von rabensohn- 3 Kommentare
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Freue mich auf eine interessante Diskussion. Der Mensch ist das am meisten entwickelte Tier und dennoch vernichtet er sich trotz seiner Intelligenz selbst. Das Tier der Tiere bist du wohl, Hülle kräftig innen hohl. Der Spaß am Töten ist dir gegeben, stichst gern in Fleisch mit deinem Degen. Nicht nur einer deiner Rasse schon am Stricke hing, Rufst den Armen deine Hymnen zu mit den Worten Sing! Du befehligst Legionen einem biblischen Dämon gleich, noch ist nicht getan dein letzter Streich. Geigen des Blutes spielst du immerdar, folgst blind und taub der großen Schar. Die Wissenschaft wurd' dir gelehrt, das Wissen hast du wohl entehrt. …
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
Zeit in mir
| erstellt von Behutsalem- 4 Kommentare
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Zeit sie trägt und lässt mich fallen, steht still und tanzt im Kreis. Im Lauten wie im Leisen, in Freud sowie im Leid. Ist hässlich und vergänglich, mal mutig, manchmal schwach. Schenkt Lachen wie auch Tränen, verrinnt im Lebensbach. Und sie umarmt und tröstet, verzeiht und liebt zugleich, öffnet Herz und Sinne, bewahrt was unerreicht. Macht satt und lässt mich dürsten, begreift und fragt und schreit, blüht und welkt in Unruh, ist Lehrmeister im Streit. Bedauert und besiegelt, malt alles Leben bunt. Näht Narben fest zusammen und reibt mein Herz mir wund.
letzter Beitrag von das A-, -
Tage im Wind
| erstellt von Carry- 2 Kommentare
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Tage die im Wind verwehn ziehen durch die alten Zeiten werden uns nicht wiedersehen Sehnsucht wird uns jetzt begleiten Bleiben wir von nun an stumm heute - morgen - alle Zeit bleibt doch die Erinnerung die für uns noch übrig bleibt .August 2018
letzter Beitrag von Carry, -
textarbeit erwünscht Die Blume der Könige
| erstellt von Anaximandala- 10 Kommentare
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O Lilie, so rein, von Eva geweint, erblühst du für wenige, wie Schönes so oft, als Blume der Könige.
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
feedback jeder art Endlichkeit
| erstellt von Thymian- 6 Kommentare
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Nicht an Krankheit werd ich sterben, nicht an Unfall, nicht an Mord: Grund wird sein der letzte Tropfen, den die Lebensfülle schenkt.
letzter Beitrag von Thymian, -
Manchmal ist etwas wie Leben in den Stunden wenn der Mond der Sonne folgt mit Träumen zwischen den Zeigern wenn der Himmel zum Meer wird mit weißen Booten Segel vom Wind getrieben wenn ein Lied ins Wasser fällt wellengetönt auf und ab schwingt flügelleicht sanft berührt ehe es wieder Nacht wird wenn der Tag zerfließt im Sand der Zeit 2011
letzter Beitrag von Carry, -
Glanzvolles Verlies
| erstellt von Freienweide- 1 Kommentar
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Es ist das Herz, was jede Kur, Und jede Form von Leid verschmäht. Und auf den ewig bindend Schwur, Bezieht sich der, der´s nicht versteht. Die Tragik hinter diesem Werk, Liegt schweigsam in der Sittlichkeit. Legt man das Hauptaugenmerk, Auf die Unvereinbarkeit, Von Ewigkeit und Freiheit. Doch das Verlies kann glanzvoll sein, Zart das Band an das gekettet, Das der einstmals trügend Schein, Von Flüchtigkeit in Scham gebettet.
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Bestimmung
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Hat´s Schicksal mir vorherbestimmt ein solches Sehnen und Begehren das mir die Luft zum Atmen nimmt als Schmerz durch jede Pore rinnt erfühl dadurch, das pure Leben Am Pulsschlag jener Leidenschaft kann ich auch meine Liebe spüren ersehn weit mehr, als eine Nacht das ist es, was mich hoffend macht mich nicht noch vollends zu verlieren Die Zeit verrinnt, die Nächte gehen zäh fließt das Blut in meinen Adern das Sehnen ist so schmerzhaft schön mag dem Gefühl nicht widerstehen und auch nicht mit dem Schicksal hadern unbenannt.mp3
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Das Glück
| erstellt von alfredo- 7 Kommentare
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Das Glück ist gläsern und zerbrechlich, behandle nie es nebensächlich. Auf ewig ist dir nichts gegeben, begrenzt ist jedes Glück im Leben. Du kannst das Glück nicht arretieren, es wird verhungern und erfrieren. Nur ohne Zwang kannst du es halten, drum lasse frei das Schicksal walten!
letzter Beitrag von Alexander, -
nur kommentar Kurze Stücke VII - Glaube
| erstellt von Stavanger- 1 Follower
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Glaube versetzt Zwerge. Nicht mehr und nicht weniger.
letzter Beitrag von Stavanger, -
Chinstla
| erstellt von wolfgang.jatz- 0 Kommentare
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Chinstla 1) Sie nannten ihn extrem Hugo den Wolf Mir so vertraut. Viel angeeckt auch als Lehrer Sehe mich lieber als Producer von Text Bild Musik. 2) Den Platz behaupten du mit deiner tonalen Musik Letzter Romantiker Anachronist. Was die Avantgarde wohl dazu sagt. 3) Der nervöse zwanghafte Hund in dir frisst dich mal auf schafft das Geschwür Doch wenn er bellt dann sind es Werke Riesen und Zwerge der Phantasie. 4) Schwupp, da flog ein Geist heran und so spukte es fortan in dem Kopf von Bamm. Einfälle waren ja immer schon da nun waren es Zwei-Drei-Vielfälle gar Und wenn ihn nicht der Wahn erei…
letzter Beitrag von wolfgang.jatz, -
feedback jeder art Das Morgengedicht
| erstellt von Ralf T.- 0 Kommentare
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Das Morgengedicht Die Woche hat ihren Anfang namentlich mit dem Montag, jener sagt sich heute an und um Acht sind´s 18 Grad. Ansonsten ist der Morgen grau da am Himmel zuviel Wolken sind, was uns heute, laut Wettervorschau, schauerartigen Regen bringt. Die Temperaturen werden nicht steigen, es bleibt also bei 18 Grad, zur Nacht werden sie dann wieder fallen, da sind es dann angenehme 14 Grad. Ein leichter Westwind soll noch wehen, als lauer Fön, so über'n Tag. Und was ferner noch ist zu sehen, hier informativ zum Jahrestag: Der Tag der Macht des Lächelns* ist für heute angesagt, auf da…
letzter Beitrag von Ralf T., -
feedback jeder art Gedankenfragmente
| erstellt von Lichtsammlerin- 6 Kommentare
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Du kannst ein Wort nicht an seiner Bedeutung festnageln doch es nicht zu versuchen hieße keinen Boden zu haben auf dem liegen zu bleiben sich lohnen würde. Wie also aufstehen. Wo fallen so leicht ist mit dem Kopf voran und wen kümmert ein gebrochenes Herz. Schon wieder schürfen meine Knie über die Dielen aber Splitter bohren sich in die Seele und ein Mund mich auszuleeren so viel bis Schweigen überfließt. Ich möchte wissen wie es ist wenn die Sonne den Horizont küsst aber kein Untergang währte lange genug um im Sinken zu verschmelzen. Vielleicht gibt es keine Worte. …
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art Ombos
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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-Ein Hohepriester des Seth belehrt einen Reisenden- Sandstaub im Rachen, sag wie es schmeckt Dort draußen hat keiner dir Glück versprochen Über deinem Haupt flackert die Luft Nach Wasser frägst du mich? Und irgendwo hab ich es gesehen Nur musst du es selbst dir finden Und glaub nicht, dass sich jemand dir erbarmt Das dir die Sonne ihren Schatten spendet Vertrau nur sicher auf den Tod Überleben ist alles in deiner Waagschale -Mene, mene, tekel, u-parsin- Vernimm noch dies: -Nutrisco et extinguo- Jedes Gramm mehr, dass sich zu deinen Gunsten senkt Das sei dir als Freude geschenk…
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art Die Macht der Worte
| erstellt von Anaximandala- 6 Kommentare
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Worte wollen wirken, wallen, senken sich durch Ohr in Geist, die Rhetorik baut sich Hallen, leer das Wort ganz achtlos kreist. Meisterhafte Wortgebilde heben Stämme aus zum Staat, Zivilisten waren Wilde, Worte die Kulturensaat, lassen Pyramiden steigen fast ans Himmelsfirmament einfach um der Welt zu zeigen, dass sie in der Lage sind. Worte können Wunden heilen, sinken sie in Seele, Herz, oder ganze Völker teilen, streun sie Salz in Leid und Schmerz, können uns ganz hoch erheben, formen Wissen, machen klug, ihre Macht beendet Leben, oft genug schon Flammen schlug, doch sie können Ein…
letzter Beitrag von Anaximandala, -
feedback jeder art regenbogen
| erstellt von michael- 2 Kommentare
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wenn regen und sonne sagst du ein optisches phänomen durchflutet von wonne höre nicht zu bleib einfach steh‘n bild wahrender schöpfung mahnung erfasst mich die ungute ahnung wir haben wohl allesamt den bogen bereits überspannt schuldspruch statt wonne beschämt dazu muss ich weitergeh‘n
letzter Beitrag von michael, -
feedback jeder art Blaue Stunde
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Blaue Stunde Wangenrot nimmt Atempause Apfeltaschen zum Dessert lieblich mundet rote Traube für dich einen Kirschlikör Jadegrün in deinen Augen schimmert sanft im Kerzenlicht Bernsteinfarben Atem rauben Erdbeermund formt ein Gedicht Welch Genuss in blauer Stunde Seele baumelt am Kamin letztes Glas geführt zum Munde wohlig Ruh - entspannter Sinn
letzter Beitrag von Darkjuls, -
nur kommentar Unter den Bäumen...
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 2 Kommentare
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Unter den Bäumen begraben ihr Kind. Gestreichelte Stätte vom sanften Wind. Friedlich bestattet vor kurzer Zeit. Eltern und Freunde ergehen im Leid. Bleibt das Tschüß. Natur deckt zu. Mit Vogelgesang zur ewigen Ruh`
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
feedback jeder art Auf einem Spaziergang
| erstellt von Ostseemoewe- 9 Kommentare
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Auf einem Spaziergang Weder du noch ich können die ganze Welt retten, sagst du und ich entgegne nichts. Sehe schweigend auf deine Ellenbogen, erst jetzt sind sie mir aufgefallen.
letzter Beitrag von Ostseemoewe, -
feedback jeder art Ich bin kein Engel
| erstellt von Freiform- 1 Follower
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Ich bin kein Engel ich bin Mensch mit all seiner Liebe seinem Hass seinen Zweifeln und Ängsten Ich bin kein Engel ich bin ein Mensch großherzig aufopfernd selbstverliebt mit unzähligen verwerflichen Gedanken Ich bin kein Engel und so schreibe ich
letzter Beitrag von Freiform, -
feedback jeder art Hörst du die kleine Stimme?
| erstellt von Ava- 1 Kommentar
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Hörst du die kleine Stimme Die da spricht? Ich bin nicht gut genug Für jemanden wie dich! Lass los mich, Denn als Licht der Dunkelheit wich, Sonne am Horizont erlischt, gab ich dir den Stich! Konnt niemals lieben mich, und deshalb bricht nicht Nur meines, sondern auch deines. Ein weitrer Grund, für diesen Monstermund in meinem Ohr zu höhnen, und meine Seele zu verpöhnen, vielleicht bin das Monster auch einfach Ich?
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
feedback jeder art Distanz
| erstellt von Ponorist- 1 Follower
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Distanz Weit weg ist näher als die Weite Fern ist näher dran als das entfernte – Gegenteil Älter ist jünger als alt Heimlich häufig nicht zuhause Selbstverbunden ist nicht hier Nicht bei mir - meist nicht jetzt Nein ist nicht das Gegentteil Grenzen nicht der Rückwärtsgang Wo wir einst her kamen Weit weg ist näher als jetzt.
letzter Beitrag von Managarm, -
Heimatkunde
| erstellt von Angelika- 3 Kommentare
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Zu jenen Zeiten als man die Lüge eine Lüge nannte, als die Dichter Verse auf Flügeln schrieben, überstieg der Wert eines Lebens alles Menschengemachte. Wir sagten Brot, wir sagten Wasser, und wir meinten das Brot und das Wasser, wir sagten Rosen, und wir rochen ihren Duft schon beim Wort, und ein Apfelbaum war ein Apfelbaum. Die Zeit schlägt ihre Alterssitze auf, sie spricht ihre genormten Wahrheiten aus, die Dichter hausen in Eiffeltürmen, und der Zeitwert menschlichen Lebens bemisst sich in Nanosekunden. Ich sage, meine Sonne ist die Trauer, ich bin ein Schatten, und ich weiß, wohin ich fallen werde.
letzter Beitrag von Angelika, -
feedback jeder art Hohlraumgewölbe
| erstellt von Ponorist- 1 Follower
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Hohlraumgewölbe Tempel, die zu Ehren derer, an die ich nicht glauben mag, mit Fleiß und Sorgfalt hoch errichtet, glitzerfunkelnd wundergleich von vielen Menschen, lange her zu ergötzen arm und reich. In Mühsal und Liebe gefertigt, um Menschen, die an sowas glauben zu gefallen, nütze sein, unbewiesen mit dem Schwert, bezahlt mit Glubens-, Schweigegeld ohne tatsächlichen Wert. Eingetauscht für Naturalien, die sonst nichts gekostet hätten als Regen und der Sonnenschein, getarnt als Segen, hell und rein, heilig genug um ohne Menschen Götterhände Werk zu sein. …
letzter Beitrag von Managarm, -
feedback jeder art An der strömenden Zeit
| erstellt von Ikaros- 0 Kommentare
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O Zeit – was ist Dein Sinn? Du schreitest immer weiter, mal sind wir traurig, mal sind wir heiter. Du ewig mächtiger Strom! Du fließt hinab zum fernen Meer, von unser aller Ursprung her. Jedes Wesen wird auf Dir getragen – Du gehörst zu unsren letzten Fragen. Was bedeutet Dein Fließen, was unser Fort- schreiten, dem wir nicht entrinnen? Wir sollten uns besinnen auf des Lebens Moment, auf des Schönen Firmament, an jedem Ufer, jedem Ort. Ist ewig alle Liebe? Schön wär’ es, wenn sie nicht verborgen bliebe. Sie möge fließen, zu jeder Zeit, sie möge sprieß…
letzter Beitrag von Ikaros, -
Un war schein lich
| erstellt von Dirmiz- 2 Kommentare
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es ist eher unwahrscheinlich,dass du an warzenschweine denkst Noch unwahrscheinlicher, dass warzenschweine deine Wahrscheinlichkeit bedenken Wahrscheinlich, das ich warzenschweine bedenk Denn bei deiner unwahrscheinlichlichkeit Muss man Schwein haben Auch wenn es kein Schwein interessiert...
letzter Beitrag von Nils,
