Gedanken, Weisheiten, Philosophisches
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6.996 Themen in dieser Kategorie
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Dunkler Samt
| erstellt von Berthold- 5 Kommentare
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Dunkler Samt hüllt den verglühten Tag in blinde Furcht. Sturmfinger langen nach dem Feuer während du eilst über Stock und Stein auf der Suche nach Quartier für die Nacht. Ums Licht der Sonne wissen die Sterne. Und sie erzählen ...
letzter Beitrag von Berthold, -
Wenn die Seele schmerzt
| erstellt von eiselfe- 3 Kommentare
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Er pflegt sie, gibt was er kann, doch er nimmt keine Hilfe an. Er ist für sie da, Tag und Nacht, hat lange nichts mehr für sich gemacht. Wenn es ihm nicht gut geht, wird er nichts sagen, will das Schicksal gemeinsam mit ihr tragen. Er will stark sein - nur für sie, wenn er an seine Grenzen kommt, er jammert nie. Wenn die Kinder kommen, dreht er richtig auf, tut so, als wäre er gut drauf, Denn er nimmt keine Hilfe an. Sie fragt sich, wie lange reicht noch seine Kraft, wie lange er das alles alleine schafft. Doch er nimmt keine Hilfe an ...
letzter Beitrag von Yue, -
feedback jeder art Hörst du die kleine Stimme?
| erstellt von Ava- 1 Kommentar
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Hörst du die kleine Stimme Die da spricht? Ich bin nicht gut genug Für jemanden wie dich! Lass los mich, Denn als Licht der Dunkelheit wich, Sonne am Horizont erlischt, gab ich dir den Stich! Konnt niemals lieben mich, und deshalb bricht nicht Nur meines, sondern auch deines. Ein weitrer Grund, für diesen Monstermund in meinem Ohr zu höhnen, und meine Seele zu verpöhnen, vielleicht bin das Monster auch einfach Ich?
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
In gerader Kurve
| erstellt von das A-- 5 Kommentare
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Gerade in Kurven Scheint Liebe Schiefe Lagen Zu stabilisieren
letzter Beitrag von Freiform, -
In mir ist die Welt Entdecken
| erstellt von Beteigeuze- 3 Kommentare
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In mir ist die Welt Entdecken Wie weiß ich von den fernen Dingen, als nur im Außen von mir fremd verstiegen vom Geheimnis singen, in sich bloß seien sie gehemmt, in mir erst sind sie ein Erklingen, Gewicht von Sinn in Geist gestemmt. Wie weit kann ich die Welt begreifen, wo ihre Nähe Horizont aus Blicken ist, die aus mir schweifen, die nur gewollt und nicht gekonnt aus Fließendem die Form versteifen, wie sie im Licht sich spiegelnd sonnt. Wie schenke ich mich an das Leben, als ein Gedicht von ihm erzählt, das, wie in Wünschen hingegeben, aus Kosmos in ein Selbst geschält, um ineinander zu verweben, sich im Entdecken scheu ve…
letzter Beitrag von rupert.lenz, -
Gottwerk (Obesessionen meiner Seelenbleibe)
| erstellt von Black Raziel- 2 Kommentare
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Gottwerk -Obsessionen meiner Seelenbleibe- Nenne ich mein Leidbild Dichtertume - diagnostiziere ich mir Graphomanie. Lebe ich doch zeitlos trotz Asphyxie meiner Gedankenwelt im ewig stummen Eigenkrieg. Denn mein leeres Seelenzimmer füllt sich mit Gedankenresten. Ewigkeit verdammt für immer Dichterblut an Mauerfesten. Verlor ich mich auch manche Zeit verflechtet tief in stiller Nacht, erkannte ich in Einsamkeit, wie Schlummerndes in mir erwacht. Soll mein Dunkelwerk die neue Kreation und Schöpfung werden - spiele ich ganz ohne Reue einen neuen Gott auf Erden. Denn göttergleich vollkommen - soll mein Handeln Got…
letzter Beitrag von Knigg3, -
textarbeit Angstmonster/Auf zu den Sternen
| erstellt von Federtanz- 5 Kommentare
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Leeres Tintenfass und letzter Sonnenstrahl, die schnelle Schwärze betäubt unser Land, ich greife zu Papier und die Feder zur Hand, rastlose Kunst ist stetig gebundene Angst. Ich schiebe volle Wolken über meine Torheit, öffne die Sicht und befreie mich dieser Sicht, ich sehe, weiße Angst gibt es in Farben nicht, ich spüre, mein Lachen dir Freude nicht zeigt. Ich halte die tickenden irrenden Monster auf, schreibe sie in meine entrückten Worte-lauf: "Ich bin das Monster über diese Welt-visiere-" vielleicht trank ich auch nur zu viel Baccide®.
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
feedback jeder art meine Seele
| erstellt von hora- 12 Kommentare
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meine Seele Das Meer hat meine Seele an Land gespült, entfliehen wollte sie zum Rand des Vergessens. Nun suche ich sie, denn mit nassen Flügeln können Seelen das Licht im Dunkeln nicht finden.
letzter Beitrag von hora, -
feedback jeder art regenbogen
| erstellt von michael- 2 Kommentare
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wenn regen und sonne sagst du ein optisches phänomen durchflutet von wonne höre nicht zu bleib einfach steh‘n bild wahrender schöpfung mahnung erfasst mich die ungute ahnung wir haben wohl allesamt den bogen bereits überspannt schuldspruch statt wonne beschämt dazu muss ich weitergeh‘n
letzter Beitrag von michael, -
Verlorenes
| erstellt von Freiform- 4 Kommentare
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Wo ist nur dieser Tag geblieben hätte ich ihn bloß beschrieben in den allerschönsten Wortbildern mit dem Ziel die Schatten abzumildern In strahlend bunten Farben die uns einst auch Blumen gaben hätte ich ihn auf Papier verewigt mich für fehlendes entschädigt Nun steh ich hier mit leeren Händen und auch vor kahlen Wänden die Erinnerungen sind am Trauern verschließen sich hinter Mauern
letzter Beitrag von Freiform, -
feedback jeder art Blindenweisheit
| erstellt von Amadea- 2 Kommentare
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Ein Weiser unter vielen andern wollt' erkenntnisreich mäandern, doch die Flut der vielen Fragen hat ihn unter sich begraben. Dadurch wurd ein andrer weiser Rufer dort am Ufer leiser, der dies als Erkenntnis buchte, schnell die wüste Wüste suchte. Was er rief klang richtig richtig: ,,Wasser ist zum Leben wichtig!” trocken ward ihm der Verstand, als ihn so ein Weiser fand. Jener mit nur einem Auge, glaubt', dass dies zur Weisheit tauge, wandelt unter Blinden her, gugelt sich ans Wissens -Meer. Hier kann man aus Vollem scheffeln und mit Eimern Weißheit löffeln. …
letzter Beitrag von Amadea, -
Heimatkunde
| erstellt von Angelika- 3 Kommentare
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Zu jenen Zeiten als man die Lüge eine Lüge nannte, als die Dichter Verse auf Flügeln schrieben, überstieg der Wert eines Lebens alles Menschengemachte. Wir sagten Brot, wir sagten Wasser, und wir meinten das Brot und das Wasser, wir sagten Rosen, und wir rochen ihren Duft schon beim Wort, und ein Apfelbaum war ein Apfelbaum. Die Zeit schlägt ihre Alterssitze auf, sie spricht ihre genormten Wahrheiten aus, die Dichter hausen in Eiffeltürmen, und der Zeitwert menschlichen Lebens bemisst sich in Nanosekunden. Ich sage, meine Sonne ist die Trauer, ich bin ein Schatten, und ich weiß, wohin ich fallen werde.
letzter Beitrag von Angelika, -
Einsicht
| erstellt von Dichtesten- 2 Kommentare
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Einsicht Vom höchsten der Gipfel zur Tiefe er sprang, entsagte dem Licht und damit dem Zwang. Er glaubte zu fallen, glaubte zu fliegen, er sah den Verlust und würde doch siegen. Erlebte Gewissheit, weit mehr als nur Traum, doch in seinem Flug bemerkte er kaum, dass was ihn doch trägt und hält in der Welt, verweilte am Platz, schlug auf dort sein Zelt. Im Tal aufgekommen beschwor er den Sturm, und riss ihn hinab, den goldenen Turm. Von Trümmern geschlagen, erfuhr er schon bald, was Talleben heißt, die Täuschung verhallt. Bereut er den Sprung? Bereut er zu sehen? Wer selbst einst gesprungen, nur der wird verstehen, was in eine Seele…
letzter Beitrag von Dichtesten, -
feedback jeder art Kalkweiße Stille
| erstellt von nadir- 5 Kommentare
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Kalkweiße Stille. Unter der Haut pochen Sterne. Du lässt dich fallen in die geöffnete Schale des Schlafs. Weißt du, es sind die Soldaten der Nacht die um deinen Traum feilschen. Sie lachen und lassen dich gehen.
letzter Beitrag von nadir, -
Erwartungen
| erstellt von anastasia1301- 1 Kommentar
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Mal Spaß bei Seite, Ernst aus der Ecke, meine Träume blieben bisher auf der Strecke, ich wollte reisen, die Welt sehen und mich entdecken, doch ich seh in den Spiegel und muss mich erschrecken. Frage mich, was aus mir geworden ist, denn heute bin ich überzeugter Pessimist. Mein Leben ist ganz anders, als es sein sollte, es gab so vieles, was ich erleben wollte. Doch, seht mich an, ich sitz zuhause rum und plage mich mit meinem Studium. Die Regelstudienzeit? - Gehört schon lange der Vergangenheit. Was wohl der Morgen bringen wird? - Weiß nicht, stattdessen, wie immer prokrastiniert. Nachts träum ich von der Schulzeit, das wiegt mich i…
letzter Beitrag von Perry, -
nur kommentar Ich!
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 2 Kommentare
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Viel gegangen. Wege gesucht. An den Ecken manches verflucht. Schönes gesehen. Still gelauscht. Am Rand gestanden. Abgerauscht. Oft verschätzt. Am Leben erfreut. Und so manches ehrlich bereut. Bernd Tunn - Tetje
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
nur kommentar Letzter Schein...
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 0 Kommentare
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Letzter Schein... Farben gleiten in die Nacht. Meeresrauschen nur noch wacht. Wasser spiegelt letzten Schein. Boote schwenken in Häfen ein. An der Mole Leuchtturm blinkt. Ein letztes Lied die Möwe singt. Friedlich bleibt es in der Nacht. Wetter zeigt heut keine Macht. Bernd Tunn - Tetje
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
Wenn Nacht beginnt
| erstellt von Carry- 4 Kommentare
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Ins Nichts zerfließen Tage Nächte winden sich in kühlen Kissen kraftlos hingegossen dort ruht seit jenen Tagen unverdrossen ein heimlich Sehnen in Erinnerung an dich Wenn Nacht beginnt dann kommen all die Träume zurück in eine Wehmutswirklichkeit noch immer wie vor längst vergangner Zeit erfüllt ihr Schimmer schwerelos die Räume Das Schöne aber will ich mir bewahren und an dich denken bei des Mondes Schein auch später dann nach noch so vielen Jahren bleibst du mir in Erinnerung allein ist auch der Zug der Zeit davon gefahren der Traum von uns wird immer bei mir sein
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art weggevorfen
| erstellt von Lucia Korn- 0 Kommentare
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Eine höllische Angst hat sich ihre Eigentumswohnung in dich selber eingebaut. Das Interieur ist nicht fade, kunterbund mit einem hauch von schizophrenen rot und blau und schwarz...das alles haben sie im Kindergarten gemalt, so kunterbunt. Was tot ist, ist nicht tot. Doch von wo kommt solche seltsame Musik? Hat sie denn wirklich das letzte von deinen ehrlichen lächeln geraubt? Das leben ernst zu nehmen, dies ist ja ungesund. Merkwürdig erstaunt schaust du mich an, als ich dich anschrie: "du musst die Türen dieser Agonie zerbrechen" Im klaren Wasser und in der Stille der Nacht findest du die Ruhe und d…
letzter Beitrag von Lucia Korn, -
feedback jeder art am flutsaum
| erstellt von Perry- 4 Kommentare
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an langen abenden vorm kamin erzählten wir uns geschichten von sturmfluten und seeungeheuern lauschten dem jammern des winds in den gräsern trotzdem standen wir am morgen wieder am strand schauten der gischt vertrauensvoll ins gesicht hörten wie sich welle auf welle tosend an den felsen brach wir rangelten um die hinterlassenschaften der ebbe bis uns die flut zusammen mit dem tranig salzigen geruch des meerwinds zurück in die häuser trieb
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Wie viel
| erstellt von Lichtsammlerin- 6 Kommentare
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Nicht viel ist geblieben weniger als eine Handvoll Zuviel Erinnerung kam als er ging kam und kannte keine Gnade zu wenig, sag, wie viel um zu lieben tötet ein Herz im letzten Aufbäumen der Welt wie viel zu vergessen heißt verzeihen schau wie die Würfel liegen wenn beim Spiel die Wirklichkeit verschleißt als gäbe es eine zweite nicht weniger als ein Leben zu retten nie wieder wird eine Stunde sein jenseits dieser sag, wie viel kostet die Freiheit am ersten Tag
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art Die Fremdheit
| erstellt von Lichtsammlerin- 7 Kommentare
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Wer bist du wenn du die Fremdheit ablegst diese Schale Unantastbarkeit zusammengefaltet im fernen Niewieder nur den Schein der Stille um dich tragend dies Gewand der Vertrautheit wie viele Jahre zählt ein Leben in Worten die nie gesagt von dir zu Niemand erinnerst du dich an den Geschmack Heimat wo sind die verlorenen Träume daheim? Wer bist du wenn deine Farben verblassen und Töne verklingen im Raunen der Welt ein langsames Werden wirst du die verwundete Freiheit auf der Zunge tragen - im nahen Hier ein let…
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
Blau Unendliche Weiten Weisen unkenntlichen Bergen die Lichter Zur Erde. Gewesen, erblicken Sie Noch hinter dem Blicken Schon etwas in Richtung des Blauen. Welch Freude, Sie reden und reden Sich ein nicht zu reden. Bewegen wir uns immer näher.. Zur Freude des Lebens. Enttäuschte es mich nicht zu reden, Befeuchte ich mich und erhebe den Kopf zu dem Spiegel Betrunken und Trunken geächtet, verfolgt vor dem Spiegel Erziele ich einzig gedankliches.. Damals in Bildern von Heute.
letzter Beitrag von Dirmiz, -
feedback jeder art Unter Tränen
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
- 8 Kommentare
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Ich bin allein und weine den Schmerz in den blutroten Wein mir wird schwer ums Herz Du bist in Erinnerung bei mir zu Gast Glas um Glas wächst die Angst dass dein Bild mir verblasst Ich werde die Trauer im Tropfen ertränken und bei jedem Prost alter Zeiten gedenken Mir ist, als säßest du gleich neben mir ich hebe das Glas "Auf das Uns und das Wir" Das Atmen fällt leichter ich erkenn dich verschwommen das Weinen wird seichter seit ich zu Lächeln begonnen
letzter Beitrag von Josina, -
Dereinst sind wir längst vergessen unsre Namen Schall und Rauch wie schon unsrer Eltern Ahnen so ergeht es uns dann auch Nichts wird mehr an uns erinnern nicht ´mal unser kaltes Grab denn selbst dies ist dann verschwunden gleich als ob es uns nie gab
letzter Beitrag von eiselfe, -
Manchmal ist etwas wie Leben in den Stunden wenn der Mond der Sonne folgt mit Träumen zwischen den Zeigern wenn der Himmel zum Meer wird mit weißen Booten Segel vom Wind getrieben wenn ein Lied ins Wasser fällt wellengetönt auf und ab schwingt flügelleicht sanft berührt ehe es wieder Nacht wird wenn der Tag zerfließt im Sand der Zeit 2011
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art Tief in mir
| erstellt von JulikaMarika- 0 Kommentare
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Wo bist du mein Innerstes? meine Seele zu der ich spreche so ganz verwahrlost ich fühle mich zwiegespalten so ganz entzwei gerissen ganz und gar# verbrannt am lebendigem Leibe so verbrannt wie es jemals ging ich fand dich hinter der fintersten Ecke aller Ecken so hoffnungslos Als wäre alles Gute von dir entschwunden und du auf ewig an die Einsamkeit gebunden Ich brauche dich soll ich mich dem Finsteren oder dem Hellen widmen mich eher der Natur oder zu den Menschen gesellen So klar so fürwahr nicht die einfachste Entscheidung
letzter Beitrag von JulikaMarika, -
feedback jeder art Distanz
| erstellt von Ponorist- 1 Follower
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Distanz Weit weg ist näher als die Weite Fern ist näher dran als das entfernte – Gegenteil Älter ist jünger als alt Heimlich häufig nicht zuhause Selbstverbunden ist nicht hier Nicht bei mir - meist nicht jetzt Nein ist nicht das Gegentteil Grenzen nicht der Rückwärtsgang Wo wir einst her kamen Weit weg ist näher als jetzt.
letzter Beitrag von Managarm, -
unterwegs mit hund
| erstellt von Perry- 6 Kommentare
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und wieder drehen wir eine runde du schnürst schnüffelnd am wegrand entlang und ich schreite gedankenverloren übers krustige unter dem das verderben bebt und brodelt geboren in ein leben der zufälligkeiten sind wir zumindest zeitweise auf dem gleichen pfad unterwegs du auf der suche nach paarungspartnern ich um verlorenem nachzusinnen während über uns die sonne brennt frage ich mich macht es einen unterschied ob wir unser grab selbst schaufeln oder warten bis uns die erde verschluckt deine anwort ist wuff
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art (K)ein Sternpflücker
| erstellt von Carry- 4 Kommentare
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Falls du manchmal an mich denkst nimm’s dir nicht so sehr zu Herzen all die Weisen sagen doch irgendwann verwehen Schmerzen Lass was dir noch bleibt an Schönem dir bewusst das Leben glücken denn was nützt dir all das Sehnen du kannst keine Sterne pflücken
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art das herz auf dem rechten fleck
| erstellt von Perry- 9 Kommentare
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ich schreibe gedichte nicht um dich auf eine falsche fährte zu locken breche keine zeilen damit du ins leere läufst stolperst du trotzdem fange ich dich auf verrate dir als trost dass die metapher in folgendem sinnspruch steckt -die linke weiß nicht was die rechte tut- nimmst du dein herz in die hand gibst du immer mit der guten seite
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Das Ende ist nie gleich dem Anfang und hört doch immer mit einem neuen Anfang auf.
| erstellt von The8Armed- 5 Kommentare
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Tief im Innern glüht ein Funke Sehen kann man ihn nur schwach Hab versucht ihn zu erlöschen Doch dazu nicht genug Macht Ein Tropfen auf den heißen Stein Damit ists wohl nicht getan Mach mich heute mal ganz klein Und dem Feuer untertan Gieß ein Meer aus tausend Tränen Leise auf die heiße Glut Darauf dass die Erde brenne Sie erzeugt ein wertvoll Gut Schwarz und kohlig dampft am Ende Sogar Erdreich Stock und Stein Doch grade unter all der Asche Wird doch etwas Gutes sein Kontrolliert wurd hier gerodet Auf des neuen Lebens Glück Und ein Keimling nach dem andern Bringt die Farbe her …
letzter Beitrag von Behutsalem, -
feedback jeder art Das störrische Metrum
| erstellt von Sidgrani- 6 Kommentare
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Das Metrum ist des Dichters Pferd, es kann auf Silben reiten. Wird falsch betont, springt es verkehrt, wer will, der kann es leiten. Der Jambus regelt seinen Lauf, jetzt muss das Ross parieren. Es steigt zur zweiten Silbe auf (Hebung = betont) das lässt sich leicht trainieren. Dann beim Trochäus steigt das Pferd Zur ersten hoch, zur zweiten nicht. (Hebung / Senkung = unbetont) Wer das begreift, macht nichts verkehrt, und ist bereit für ein Gedicht. Schon läuft der Gaul im leichten Trab, steigt vorne hoch und hinten ab. Genauso rhythmisch ist sein Lauf, geht‘ andersrum und hinte…
letzter Beitrag von Behutsalem, -
nur kommentar Wunder...
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 0 Kommentare
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Wunder... Fasst so sanft ihren Leib. Erwarten Beide das soweit. Erlebnis ihr ihn zu sehen, der sich übt im verstehen. Sind sich Beide so sehr nah, denn es wird ein Wunder wahr. ernd Tunn-Tetje
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
nur kommentar Diese Stille...
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 2 Kommentare
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Diese Stille... Will noch raus in den Schnee. Kälte knistert auch am See. Steht andächtig. Nicht gewohnt. Diese Stille sich gelohnt. Alles friedlich im Gemüt. Das ist gut. Gott behüt` Bernd Tunn - Tetje
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
feedback jeder art Vertrautes Leben
| erstellt von Josina- 8 Kommentare
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Einfach einmal wieder in — mich hinein spüren, mit Tagesträume visualisieren. Den Sorgenstein vom Herzen legen, Liebesgefühle ganz neu beleben! Bilder in bunten Farben malen, Schwingungen, erzeugen mit Klangschalen. Tanzen auf duftenden Blumenwiesen, ein Erdbeer – Eisbecher genießen! Gedichte lesen von Hölderlin, ein Lied singen mit viel Gefühl. Entdecken den Meeresgrund Sonnenuntergang bei Wattwanderung! @G.J. Gersberg ( Josina) ...…..im Duft des Lebens baden
letzter Beitrag von Josina, -
nur kommentar Eltern
| erstellt von DavidPessoa- 7 Kommentare
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Eltern Immer schon da, Immer schon erwachsen. Doch noch nie so alt. Einst standen Wolken still, eintönig fast. Nun zieh'n sie schnell am blauen Himmel vorüber ohne Rast. DavidPessoa (7. Mai 2019)
letzter Beitrag von DavidPessoa, -
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Mein alter Ego, der Kurt Knecht, der macht zu gern es Allen recht. Sagt oftmals ja, meint jedoch nein, kann einfach nicht er selber sein; lässt Alles zu dicht, an sich ran, weil selten er entscheiden kann Ist super einfach zu verleiten, so war er schon zu allen Zeiten; wenn jemand etwas vorgebracht, hat er darüber nachgedacht; es kurz entschlossen selbst gemacht, wenn er auch wurde ausgelacht. So kam aus Indien einst ein Mann, barfuß und nur im Turban an; der meint es wäre schlichtweg gut, man nehme ihn auch noch den Hut; das hat mein Ego nicht gemacht, hat wieder ein…
letzter Beitrag von Nesselröschen, -
hintergrundrauschen
| erstellt von Perry- 5 Kommentare
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stehe ich mal wieder allein auf dem dünenkamm spüre ich wie der wind die wärme mit sich nimmt das nahe meer rauscht es gibt mehr als sehnsucht in den stunden des glücks lagen wir hier im sand ließen die dissonanzen der welt weit hinter uns träumten davon die sonne ginge niemals unter an diesem abend fällt der regen früher als wolle er sagen suche die antwort nicht hinterm grau des horizonts sondern im licht des kaminfeuers
letzter Beitrag von Ruedi, -
feedback jeder art Rudolf ist tot
| erstellt von Carlos- 7 Kommentare
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Wenn ich das lese und ich keinen Rudolf kenne fehlt meinem Gehirn eine Information Als ich erfahre dass Rudolf ein Vogel war fällt mir ein Lied ein Dir auch?
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Das Gelbe vom Ei
| erstellt von Ostseemoewe- 9 Kommentare
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Das Gelbe vom Ei Noch läufst du heiteres Küken unbeholfen und fügsam durch deine kleine Welt. Entpuppst dich als Naseweis. Dein Geschnatter erfreut. Heute bist du das Gelbe vom Ei, als Schürzenkind umsorgt. Später wirst auch du in die Pfanne gehauen.
letzter Beitrag von Ostseemoewe, -
nur kommentar Unter den Bäumen...
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 2 Kommentare
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Unter den Bäumen begraben ihr Kind. Gestreichelte Stätte vom sanften Wind. Friedlich bestattet vor kurzer Zeit. Eltern und Freunde ergehen im Leid. Bleibt das Tschüß. Natur deckt zu. Mit Vogelgesang zur ewigen Ruh`
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
Wir sind die Gegenwart
| erstellt von Erinnerung&Sehnsucht- 2 Kommentare
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Fehler sind eine Gelegenheit ein besserer Mensch zu werden. Doch die Vergangenheit wird oft als Zukunft gedeutet. Die Zeit mag noch so viele Spuren in uns hinterlassen. Dennoch ist es nicht sie sondern unser Wille der uns leitet. Wir können sie überwinden wenn wir es wagen zu unterscheiden, zwischen dem was wir jetzt sind und was wir einst waren. Die Gegenwart ist mehr als nur eine Fortsetzung der Vergangenheit, sondern ein neuer Anfang. Unsere Geschichte wird nicht mit der Tinte der Erfahrung, sondern mit dem Mut zur Veränderung geschrieben. Wir alle sind geboren mit der Möglichkeit uns zu entscheiden. Alles was von uns verlangt wird ist die Mögl…
letzter Beitrag von Nils, -
feedback jeder art Traurigkeit
| erstellt von Margarete- 11 Kommentare
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immer wieder die gedanken sie drehen sich im kreise sind in meinem kopf gefangen vermehren sich auf ihre weise ich möchte nicht mehr traurig sein möcht gerne wieder lachen doch schleichen sich gedanken ein von viel zu ernsten sachen hab nicht den mut zu widerstehn einmal an etwas anderes zu denken alles wieder positiv zu sehen gedanken auf was schönes lenken so gehn dahin gar viele jahre frag mich nach dem sinn des lebens wär doch vorbei die stete plage doch alles hoffen ist vergebens
letzter Beitrag von Margarete, -
feedback jeder art Das Kreuz mit dem Reim
| erstellt von Aries- 12 Kommentare
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Würd mir ein Verslein einst gelingen Ganz akkurat ins Maß gesetzt Hört wohl ich Engelschöre singen Ein Tränchen mir das Aug benetzt Doch muss ich nun erkennen, und stetig wächst mein Zorn Mit Kreuzreim werd mich nie versöhnen Passt er doch niemals hinten, noch passt er jemals vorn So wird das nichts mit Himmelstönen
letzter Beitrag von Aries, -
feedback jeder art Die Zeit
| erstellt von Carlos- 7 Kommentare
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heilt alle wunden wer heilt die verwundete zeit
letzter Beitrag von Carlos, -
Un war schein lich
| erstellt von Dirmiz- 2 Kommentare
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es ist eher unwahrscheinlich,dass du an warzenschweine denkst Noch unwahrscheinlicher, dass warzenschweine deine Wahrscheinlichkeit bedenken Wahrscheinlich, das ich warzenschweine bedenk Denn bei deiner unwahrscheinlichlichkeit Muss man Schwein haben Auch wenn es kein Schwein interessiert...
letzter Beitrag von Nils, -
Gefangen in den Elementen
| erstellt von Janeida- 2 Kommentare
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Wo er sich spiegelt, im See abgeriegelt. Der Zug fuhr vorbei, aus dem März wurde nicht mehr Mai. Verkrampft erteilt er seine Kundschaft in den Beinen, ein See entstanden aus Tränen vom Weinen. In diesem Element sich zu bewegen, dem Wind entgegen. Von der Strömung gezogen, den Atem gestoppt von den Wogen, so hat Gott gelogen. An dieser Stelle, die Ehrlichkeit spülte die Welle. Es zurückzuhalten und daran zu erkalten. Es unter Wasser zu verstecken, vom See zuzudecken. Die Erinnerung daran, macht einen anderen Anfang. Der Himmel so unendlich weit, der die Sicherheit befreit. Der letzte Augenblick, gesehen das letzte Stück. Das sc…
letzter Beitrag von Janeida, -
feedback jeder art Gedanken
| erstellt von Kerstin Schmidt- 2 Kommentare
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Glücksmomente Wie auf weichen Wolken gehen Die Welt von ganz oben sehen Einfach durch die Lüfte schweben Und sich ganz dem Moment hinzugeben Das ist es wovon wir manchmal träumen Und dabei so viele Glücksmomente versäumen Weil wir die schönen Augenblicke Nicht wahr nehmen Und uns nach Größerem sehnen Dabei ist das Glück so nah Streck die Hand aus und mach es wahr Dann sind die Glücksmomente für dich da
letzter Beitrag von Kerstin Schmidt, -
feedback jeder art Was tust du?
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Ein Gleis ein Zug eine Weiche auf dem Gleis fährt der Zug hin und zurück rechts neben dem Gleis - Kinder im Kindergarten ein Mann macht sich an der Weiche zu schaffen du siehst den Mann und hast eine Waffe Was tust du?
letzter Beitrag von Lightning,
