Gedanken, Weisheiten, Philosophisches
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6.996 Themen in dieser Kategorie
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Reizworte in schwarz weißer Wesenheit häuten sich Buchstaben auf Papier: Herzlaib in Finsternacht bewegtes Stummschweigen am Stiftende brechen Schreibblasen Worte brock ich mir ein und löffel mich hungrig
letzter Beitrag von Frohnatur, -
feedback jeder art Eine Frage der Interpretation
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Der Dichter gibt Gedanken frei Herzblut fließt durch seine Hände er denkt sich immer was dabei kennt Hintergründe und Umstände Aus Worten Bilder zu kreieren stellt er sich mutig der Kritik es ist am Leser zu interpretieren ein Umdeuten kein Missgeschick Kein Künstler begeht jene Torheit dass er sich selber leugnen will es gibt die dichterische Freiheit und jeder hat seinen eignen Stil
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Kein Platz für Denker
| erstellt von Finja99- 2 Kommentare
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Nun kämpf ich mich nachts durch durchzechte Nächte Und folge dem Mainstream, weil's alle doch tun Und lass meinen Körper nur selten noch ruhn. Vertraue auf Lügner und unsichere Mächte. Ich könnt so viel ändern, bewegen und machen; Ich könnt viel erreichen und vieles bestehen. Verlier mich stattdessen in gekünsteltem Lachen Und bin so wie alle damit sie mich sehn. Tiefsinnige Gespräche sind nun nur Rarität; Verlier mich im Lifestyle der modernen Welt. Wer nach Wissen dürstet ist noch selten ein Held; Ich bete und hoffe, für mich sei es nicht zu spät...
letzter Beitrag von Finja99, -
feedback jeder art Verloren
| erstellt von Carry- 7 Kommentare
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In Gedanken verloren ging ich Wege ohne Ziel zeitlos schien die Welt nur im Du tickte die Uhr keine Stunde die schlug glücklich allein im Zweifel unaufhaltsam fiel ein Ende ins Gestern
letzter Beitrag von Carry, -
Wenn Nacht beginnt
| erstellt von Carry- 4 Kommentare
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Ins Nichts zerfließen Tage Nächte winden sich in kühlen Kissen kraftlos hingegossen dort ruht seit jenen Tagen unverdrossen ein heimlich Sehnen in Erinnerung an dich Wenn Nacht beginnt dann kommen all die Träume zurück in eine Wehmutswirklichkeit noch immer wie vor längst vergangner Zeit erfüllt ihr Schimmer schwerelos die Räume Das Schöne aber will ich mir bewahren und an dich denken bei des Mondes Schein auch später dann nach noch so vielen Jahren bleibst du mir in Erinnerung allein ist auch der Zug der Zeit davon gefahren der Traum von uns wird immer bei mir sein
letzter Beitrag von Carry, -
Entfremdet
| erstellt von nadir- 5 Kommentare
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Die Poesie ist ein Makel, wer seine Eingeweide betrachten könnte, schriebe keine Gedichte, er nähme sie aus.
letzter Beitrag von nadir, -
Schreiben aus Leidenschaft
| erstellt von -Vielleicht-- 3 Kommentare
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Manchmal will ich einfach schreiben, für mich selbst, vielleicht für and're. Denn den Worten treu zu bleiben, ohne, dass ich mich verwandle, ist wie eine Offenbarung, über mich , vielleicht für and're. Eine traumhafte Erfahrung, ohne, dass ich sie verwandle. ____________________________________ ____________________________________
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
verwundert
| erstellt von Perry- 3 Kommentare
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fährt ein auto übers wasser oder spazieren leute übers meer ist das kein neues wunder sondern eher outdoorkunst schwappt verlangen übers ufer oder trotzt leidenschaft verboten ist das keine folge der erbsünde sondern erotische fantasie bleibt das dasein ohne antwort oder verhallt religion ohne echo ist das kein zweifel am leben sondern anlass es zu bewundern
letzter Beitrag von Nils, -
textarbeit erwünscht Dinge oft genug sagen
| erstellt von Ava- 1 Kommentar
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Wenn man Dinge oft genug sagt, werden sie nicht wahrer! So oft du auch leugnest unser Glück, so oft du mich erwartest mit grausem Blick, Wir hatten doch auch schöne Momente, nicht? Meine Träne, die fällt, wird immer klarer, Mein Blick, der trauert, wird immer starrer, Meine Wut, die ich verdräng, wird immer lauter, Meine Glut, die ich trag im Gesicht, wird immer grauer, Je öfter du sie über uns belügst, Je öfter du den Himmel trübst. Wenn man Lügen oft genug sagt, werden sie scheinbar für die Masse wahrer. Doch wieso wir? Mir und dir war das doch Glück doch hold! zumindestens als es gab ein uns..
letzter Beitrag von Flutterby, -
feedback jeder art Kraftlos
| erstellt von bummbummschak- 1 Kommentar
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Ich falle, doch ich komm nicht an. Ich falle, doch kein Ende ist in Sicht. Ich falle, doch nichts fängt mich auf. Ich falle, doch das ist nicht was ich brauch. Ich will lieben, ich will fühlen, ich will frei sein, ich will fliegen Kann's kaum mehr ertragen, drohe zu ersticken. In dieser Flut von Emotionen. Macht mich krank, macht mich verrückt, macht mich kaputt. Warum hört es nicht auf? Ich will es doch so sehr. Wie viel Kraft muss ich noch verbrauchen? Sag mir wie weit ist es noch? Wie lange muss ich's noch ertragen? Nichts macht mehr Sinn. Nichts macht mehr Freude. Nichts fühlt sich noch richtig an. Ich könnte platzen und gleichzeitig fühle ich mich s…
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
feedback jeder art Regenwolken über dem Meer
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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All die süßen Tropfen werden zu schwer Fallen hinab und sterben im Meer
letzter Beitrag von Helena, -
textarbeit erwünscht Ordnung & Chaos
| erstellt von Anaximandala- 6 Kommentare
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Ich würde mich über ein paar Meinungen sehr freuen, mit den Terzetten hatte ich ziemlich zu kämpfen und war irgendwie nie so ganz zufrieden, so dass ich mitlerweile gleich drei Mal je zwei Terzette als möglichen Schluss habe. Erzählt mir gerne, welcher Schluss euch am ehesten zusagt und was ihr evtl. anders machen würdet 🤗 Im Leben begrenzen, erweitert das Sein, das Werden der Dinge, sie müssen vergeh'n, die Schöpfung muss sterben, so kann sie entsteh'n. Im wachsenden Chaos, die Ordnung kehrt ein. Der Wandel im Dasein, er ändert sich nie; ein Blühen von Neuem. In Asche beginnt das Wachsen der Schwäche, wo Stärke…
letzter Beitrag von Anaximandala, -
Dunkler Samt
| erstellt von Berthold- 5 Kommentare
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Dunkler Samt hüllt den verglühten Tag in blinde Furcht. Sturmfinger langen nach dem Feuer während du eilst über Stock und Stein auf der Suche nach Quartier für die Nacht. Ums Licht der Sonne wissen die Sterne. Und sie erzählen ...
letzter Beitrag von Berthold, -
nordland musik
| erstellt von Perry- 4 Kommentare
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da stehe ich nun in meinem geliehenen leben nenne nichts wertes mein eigen außer euch die früchte einer längst vergangenen liebe da sitze ich nun mit meinen erinnerungen am runden tisch herr ober bitte noch eine lage er lächelt ich fühle mich wie alteingesessen ein engel im schwarzen seidenkleid begleitet mich musikalisch auf meinem nachhauseweg er spielt die sonata no. 3 von edvard grieg
letzter Beitrag von Perry, -
Schweres Grau
| erstellt von Carry- 2 Kommentare
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Ein grauer Schimmer lag über der Stadt als ich in der Wüstenlandschaft meiner Kissen erwachte hing noch der mörderische Hauch davonschleichender Nachtgeister in zerbröckelnden Traumruinen Schlafmüde Lider kämpften schwer mit Öffnungszeiten des Tages der sich mühsam im Morgen aufschüttelte zögernd erste Strahlen gebar und auf die Reise schickte ins Irgendwo blieb Grauen zurück
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art ein augenblick
| erstellt von Margarete- 1 Follower
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ich sah sie am frühen morgen sie ging an mir vorbei ich schaute in ihr gesicht sah einen schatten darin es berührte mich sehr zufriedenheit sieht anders aus oder war es nur das licht das auf sie fiel? ich ging weiter in meinen tag hinein
letzter Beitrag von Margarete, -
feedback jeder art Fliegende Kinder
| erstellt von Alexander- 1 Follower
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Fliegende Kinder Fliegende Kinder müssten wir sein. Mit Wunderdrachen Träume speien. Im Freiheitspark auf Erden, würde dann im Hoffnungsschein, daraus ein Lachbaum werden. Wässerten ihn mit bunten Farben. So wüchsen dort, Märchen und Sagen. Würden in Brunnen Wünsche werfen. Geborgen unsere Flügel tragen und unbewusst die Augen schärfen. Als könnten wir die Lebensklagen mit unbeschwerten Schwingen jagen. Sie, durch und durch, mit Liebe tränken. Mit ihnen froh in Wonne baden und danach im Glück versenken. Fliegende Kinder, mit Noten auf dem Federklei…
letzter Beitrag von J.W.Waldeck, -
feedback jeder art heimelige zeiten
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
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im sommer saßen wir oft stundenlang am wegrand sahen den ameisen zu wie sie straßen bauten darauf geschäftig mit ihren zangen jonglierend futter zum bau brachten auf dem wochenmarkt bestaunten wir an den ständen zu pyramiden getürmte äpfel hörten den alten zu wie sie die zeitung unterm arm über gott und die welt redeten nachts küssten wir uns heimlichen auf der gartenbank während rundherum die hofhunde den mond anbellten als witterten sie schon die in der ferne wartende fremde
letzter Beitrag von Perry, -
Gottwerk (Obesessionen meiner Seelenbleibe)
| erstellt von Black Raziel- 2 Kommentare
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Gottwerk -Obsessionen meiner Seelenbleibe- Nenne ich mein Leidbild Dichtertume - diagnostiziere ich mir Graphomanie. Lebe ich doch zeitlos trotz Asphyxie meiner Gedankenwelt im ewig stummen Eigenkrieg. Denn mein leeres Seelenzimmer füllt sich mit Gedankenresten. Ewigkeit verdammt für immer Dichterblut an Mauerfesten. Verlor ich mich auch manche Zeit verflechtet tief in stiller Nacht, erkannte ich in Einsamkeit, wie Schlummerndes in mir erwacht. Soll mein Dunkelwerk die neue Kreation und Schöpfung werden - spiele ich ganz ohne Reue einen neuen Gott auf Erden. Denn göttergleich vollkommen - soll mein Handeln Got…
letzter Beitrag von Knigg3, -
unterwegs mit hund
| erstellt von Perry- 6 Kommentare
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und wieder drehen wir eine runde du schnürst schnüffelnd am wegrand entlang und ich schreite gedankenverloren übers krustige unter dem das verderben bebt und brodelt geboren in ein leben der zufälligkeiten sind wir zumindest zeitweise auf dem gleichen pfad unterwegs du auf der suche nach paarungspartnern ich um verlorenem nachzusinnen während über uns die sonne brennt frage ich mich macht es einen unterschied ob wir unser grab selbst schaufeln oder warten bis uns die erde verschluckt deine anwort ist wuff
letzter Beitrag von Perry, -
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Pro amore vitae meae: „Tempus fugit, amor manet“ wie der Lateiner schon sagte, Während Zeit vergeht, bleibst du an meiner Seit! Bis einer von uns irgendwann allein darsteht, Doch selbst dann werden unsere Seelen beisammen sein! „Volo te scire volo manere“ flüstere ich in dein Ohr, bevor ich dich umarm, denn wenn du verschwindest, wird es auch mein Glück, wenn du kommst zurück, kommt das Glück das auch. Ich brauch dich in guten sowie in schlechten Zeiten, denn du liebst auch meine guten sowie meine schlechten Seiten, Pro amore vitae meae: Ich liebe dich auf ewig.
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art L(i)ebe mit Lust
| erstellt von Peter Jansen- 10 Kommentare
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„L(i)ebe mit Lust“ L(i)ebe mit viel Lust und nicht weil Du musst. Besuch mich nur gern, sonst bleibe mir fern. Teil Deine Nähe mit mir, such keine Enge im „Wir“. Spende großzügig Dein Geld, spiel kein Opfer, kein Held. L(i)ebe so wie Du bist, nicht wie „Mann“ Dich vermisst. L(i)ebe Freiheit im Leben, nicht was „Andre“ Dir geben. L(i)ebe Güte und Liebe, umarme Deine Triebe. Sei geduldig mit Dir, besonders morgens um Vier. Diene dem Leben ohne Reue, Angst und Zweifel zerstreue. Vertraue dem „Ganzen“, Dich nie wieder verschanzen, lieber erkennen und handeln…
letzter Beitrag von Peter Jansen, -
im windschatten
| erstellt von Perry- 3 Kommentare
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im windschatten die sonne brennt auf der haut lockt zum see zu fahren doch das cabrio vor der tür will nicht anspringen vielleicht hätten wir das tief der tankanzeige ernst nehmen sollen egal dann nehmen wir eben die fahrräder es stehen ja genügend in der garage rum seit die best ager auf e-bike umgestiegen sind haben die herkömmlichen ausgedient zum glück gehts ans wasser meist bergab sodass wir zwar durstig aber voller elan das strandbad erreichen am kiosk gibts bier vom fass denke der tag wird nass
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
feedback jeder art Per du
| erstellt von Carlos- 9 Kommentare
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Per du mit Gott zu sein ist das vielleicht die Lösung Das haben Menschen im Kloster gesucht Soweit sein den Himmel das Paradies sehen und niemandem sagen Guck mal
letzter Beitrag von Elisabetta Monte, -
Menschenleben
| erstellt von Ruedi- 2 Kommentare
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So viele Gelegenheiten und so wenig Wägbarkeiten. So viel zur Wahl und so klein die Zahl der verwirklichten Chancen. So viel Denkbares und so wenig Dankbares. So viel Möglichkeit zur Mehrsamkeit – und so wenig Zeit. So viel Unbekanntes und so viel Unbenanntes. So viel zu erfahren und so viel zu bewahren in so kurzer Leben Lauf. So viele Tragödien, so viele Komödien und so wenig Moral. Zwischen Sinn und Überleben eine ständige Wahl.
letzter Beitrag von Ruedi, -
nebenbei (3)
| erstellt von Perry- 3 Kommentare
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sind eis und schnee endlich vergangen und der himmel nicht mehr wolkenverhangen ist mein frühlingsrefugium die bank am see sobald ich sitze atmet alles um mich auf der wasseroberfläche sind erste laufwanzen unterwegs und der wind in den weiden lässt meine fantasie wie einen mückenschwarm im hochzeitstanz auf und ab schweben erwartungsvoll werfe ich einen stein übers spiegelnde und reise mit den wellenkreisen zu fernen ufern hoffe dich dort wiederzutreffen wie einst zur frühen maienzeit
letzter Beitrag von Berthold, -
feedback jeder art Rausverkauf
| erstellt von Carry- 4 Kommentare
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Wieder ist ein Raum geschlossen, wohin nun mit der Wörter Flut? Da wird jetzt einfach flott beschlossen ich lass sie raus, all meine Wut. Ein neuer Platz ist schnell gefunden, die Wortkanonen stehn bereit, da dreht der Wortheld seine Runden, und wer ihn lobt, der ist gescheit. Doch ich, ich schweige voll Entsetzen, und eine Antwort fällt mir schwer, ich möcht ja niemanden verletzen, doch steht bei Fuß mir das Gewehr. © C.M. 03.06.2014
letzter Beitrag von Carry, -
Einen Titel gibt es dazu gar nicht. Das ist vor ein paar Jahren irgendwie entstanden. Heute denke ich, hätte es noch detaillierter sein können. Träume bestimmen doch das Leben, es beginnen sich Gedanken in deinem Kopf zu weben, zu einem dichten Geäst, welches sich formt zu einem großem Fest, bei dem alles aufeinander trifft, was schon lange in der sifft, ohne ein Gehör zu finden, wollen sie sich endlich losbinden, um an deine Oberfläche zu gelangen, um deine Ängste zu fangen, sie einzuschließen, wegzusperren, sie für immer zu entfernen. Auf diesem Weg der Erkenntnis übersiehst du sorglos jedes Hindernis. Schaust nach oben in den H…
letzter Beitrag von Cheti, -
Wie Tag und Nacht
| erstellt von seerocka- 5 Kommentare
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zwei Gegner, die immer schon kämpfen zwei Gegner, von denen keiner gewinnt zwei Gegner, die nur zu zweit überleben denn einer ohne den anderen stirbt diese Gegner sind unsere taten diese Gegner, gute und schlechte genannt diese Gegner bleiben zusammen denn ohne schlechte werden gute nicht erkannt
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Das Leben kurz
| erstellt von seerocka- 2 Kommentare
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Das Leben kurz Das erste Licht, die weißen Wände, Das kleine Kind in zarten Händen. Liebe, Tränen, Mann und Frau, Schreie, Lachen, Glückesraum. Der erste Schritt. Die letzte Windel. Das erste Wort, das erste Idol. Spiele, Spaß, Freude ohne Barriere. Krippe, Garten, Schule, Karriere. Die letzte Liebe, das glückliche Paar, Er und Sie vor dem Altar. Liebe, Tränen, Mann und Frau, Schreie, Lachen, Glückesraum. Die erste Nacht. Das neue Leben. Der erste Streit, das erste Vergeben. Alltag, Arbeit, Stress und Heiter. Rente, Eisamkeit, Alter. Das letzte Licht, die engen Wände, Der kalte Leib in tiefer Erde. Liebe, Tränen, Man…
letzter Beitrag von seerocka, -
Wenn die Seele schmerzt
| erstellt von eiselfe- 3 Kommentare
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Er pflegt sie, gibt was er kann, doch er nimmt keine Hilfe an. Er ist für sie da, Tag und Nacht, hat lange nichts mehr für sich gemacht. Wenn es ihm nicht gut geht, wird er nichts sagen, will das Schicksal gemeinsam mit ihr tragen. Er will stark sein - nur für sie, wenn er an seine Grenzen kommt, er jammert nie. Wenn die Kinder kommen, dreht er richtig auf, tut so, als wäre er gut drauf, Denn er nimmt keine Hilfe an. Sie fragt sich, wie lange reicht noch seine Kraft, wie lange er das alles alleine schafft. Doch er nimmt keine Hilfe an ...
letzter Beitrag von Yue, -
feedback jeder art Recht und Unrecht
| erstellt von Karo- 1 Follower
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Recht und Unrecht, was ist das? Wer sagt und wer entscheidet, was Recht und was Unrecht ist? Recht zeigt, dass etwas auf unserer Seite, uns wohlgesonnen ist. Unrecht dagegen das Gegenteil. Doch woher wissen wir, dass es Recht ist? Wir sehen es als Recht an, wenn wir denken, dass es okay ist. Doch jeder besitzt andere Vorstellungen, andere Blicke und Ansichten. Unsere Welt ist subjektiv und man kann nicht unabhängig handeln. Wir wurden erzogen und mit diesem Wissen, gewissen Sitten und Bräuchen handeln und denken wir. Unsere Welt strahlt nicht in einem Schwarz-Weiß. Sie wurde nach und nach in immer mehr Graustufen unterteilt und selbst wenn sich eine nur einen Grad von ein…
letzter Beitrag von Thomkrates, -
Was hat er nur getan, der dumme Talisman
| erstellt von sidivoluntsidisplacet- 4 Kommentare
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Einst war einmal ein Junger Bauer, der saß auf einer brüch'gen Mauer. Um zu singen von dem Talisman, hält er sein Kind fest im Arm Nun hört ihm zu, er legt gleich los! Die Hände klatschen auf den Schoß. Der Talisman er wurd' heut Nacht, vom gutem Geist zurückgebracht. Der Talisman soviel Glück gebracht, liegt auf dem Tisch heut Nacht. Munter tanzt der Bauer, auf der brüch'gen, alten Mauer. Tanzt mit seinem Sohn umher und die Mauer hält nicht mehr. Bricht in 2 - 3 - 4 Das kommt von der Habgier. Der Talisman, der Talisman, auf dem Tisch lag er heut' Nacht. und das der Bauer ihn haben kann, wird er zu seinem Grab gebracht. Tränen …
letzter Beitrag von sidivoluntsidisplacet, -
feedback jeder art Ich wäre gern ein Kerl wie meine Mutter
| erstellt von Amadea- 3 Kommentare
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Ich wäre gern ein Kerl wie meine Mutter und stünde früh um sechs schon meinen Mann. Es liefe bei mir alles wie in Butter, und jeder wüßte gleich was ich so kann. Ich müsste mich nicht weiter profilieren. Auf jeden Pfurz wär ich auch mächtig stolz. Nicht Emanzipation - nur noch Rasieren!! Und vor der Hütte läge reichlich Holz. Dann würde ich mich permanent begrapschen, auch klatschte ich mir ständig auf den Po. Dem Willi tät ich einfach eine Patschen, „Pass auf mein lieber Freund, watt kuckste so?“ Ein Stenz wär ich im teuren Zwirn und Futter, mit doppeltem Gehalt hätt ich die Wahl. …
letzter Beitrag von Amadea, -
feedback jeder art die süße im salzigen
| erstellt von Perry- 8 Kommentare
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rau und lautstark rauscht die see darüber tief hängende regenwolken cumulo vermischt sich mit nimbus und die sonne zergeht im blassgrau einer unterbelichteten weite auf den wellen reiten heulende seehunde und brüllende löwen doch das frontale des meers bricht sich am steilen der klippen verweht gespenstisch tanzend im gischtnebel je lauter der wind ums haus braust umso näher rücken wir zusammen im lauten der natur wohnt auch das leise der liebe du musst nur nahe genug ran ans vollmundige
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art (K)ein Sternpflücker
| erstellt von Carry- 4 Kommentare
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Falls du manchmal an mich denkst nimm’s dir nicht so sehr zu Herzen all die Weisen sagen doch irgendwann verwehen Schmerzen Lass was dir noch bleibt an Schönem dir bewusst das Leben glücken denn was nützt dir all das Sehnen du kannst keine Sterne pflücken
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art erinnerung ist ein leeres zimmer
| erstellt von Perry- 5 Kommentare
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öffne ich die dachgaube setzt sich mein blick mitten unter die jungen rotkehlchen die vor ihrem ersten flug aufgeregt wippen und mit den flügeln schlagen in gedanken halte ich deine hand wir gehen durch die blühende kastanienallee unserer jugend nebenan steht eine lerche überm saatgrünen feld lenkt trillernd die aufmersamkeit auf eine heranziehende regenfront erste tropfen waschen die farbe aus dem tagtraum ich schließe das fenster ziehe mich zurück ins leere
letzter Beitrag von Perry, -
Der Sonntag
| erstellt von Carry- 2 Kommentare
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war heiß und schwül die Luft still stand dein Auto vor der Tür nicht die kleinste Regung oben am Fenster bewegte sich keine Gardine Haus und Garten verlassen sprang ich von der Mauer über meinen Schatten fahre ich fort mit dem Buch das kann warten
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art Seelenreinigung
| erstellt von rhglicht- 0 Kommentare
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Heute habe ich die Putzfrau gespielt; ihnen gefiel es nicht: Haaren, Wanzen, Mäusen, Staub und einige nette Kakerlaken; waren mir echt böse; kaum noch unterhielt. Ab und zu muss geputzt werden; ich lebe allein in meinem Eck, kann jedoch nicht leben unter Scherben, obwohl allzu viel hat gar keinen Zweck. Das moderne Putzen ist ein sanfter Schlag: Nur das oberflächliche das ins Auge geht; alles andere bleibt bis zum nächsten Tag, solange bis viel mehr Staub entsteht. Unter uns duscht man ein bis zwei Mal pro Tag; das Verschwenden ist allen egal; aber beim Putzen klingt ein neues Lied …
letzter Beitrag von rhglicht, -
Vorwärts
| erstellt von Onkel_Outlaw- 2 Kommentare
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Vorwärts Ewig suchend fest geblieben steh auch auf dem Laufband hier Und will auch nach hinten sehn doch es ist schon längst verschwommen alle leute die mich lieben ertränke ich in Wein und Bier bremse und ich bleibe stehn doch wurde ich mit fortgenommen gezwungen oft nicht da zu sein wo ich einst die Heimat sah geh ich doch weiter in dei ferne alles Laute, dass wird still ich setze vor mich Bein um Bein nichts ist wie es einmal war es leuchten mir so viele Sterne die ich garnicht sehen will EDIT: das zentrieren will bei mir nicht so recht funktionieren.. schade
letzter Beitrag von Onkel_Outlaw, -
Vierzeiler -
| erstellt von Rinardo- 2 Kommentare
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Mir wurde viel gelehrt, doch träumte ich stets betört. Die ganze Welt wurde mir erklärt, zum Glück, hatt` ich niemals zugehört. Hi Leute, würde mich mal interessieren, was ihr denkt: Seht ihr die Vermittlung von Lehrstoff als Segen an, oder stört er bei der Bildung eines individuellen Weltbildes? Vielleicht machts ja auch die richtige Mischung. Würde mich über Kommentare freuen.
letzter Beitrag von Rinardo, -
hoffen ist ein neuer tag
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
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es ist der leichte schmetterling der mich mühsal ertragen lässt wiegend im wind wird schwer mut zum flatternden segel abendrotes leuchten verschweigt das lichtlose der finsternacht an deren ende mir der morgen röte ins aufbruchgesicht treibt
letzter Beitrag von Perry, -
ein neues Sein
| erstellt von Kirsten- 5 Kommentare
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die Welt sie ist nicht mehr dieselbe ein jeder spürt's es ist uns klar denn alles ist nur noch Fassade des schönen Bauwerks das da war als Steine bröckeln aus der Mauer erscheint jetzt immer mehr das Licht das durch die Ritzen leuchtend schimmert und eine neue Zeit verspricht wann endlich öffnen wir die Türen und lassen noch mehr Licht herein öffnen endlich unsre Herzen für ein strahlend schönes Sein
letzter Beitrag von Kirsten, -
feedback jeder art Bis zum allerletzten Atem
| erstellt von Sonnenuntergang- 6 Kommentare
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Wenn du mich einmal, nach langer Zeit Wieder aufsuchen wirst Werde ich nicht mehr hier sein... Leider wird alles vergehen.. Aber einiges wird auch bleiben Vermerkt in all den Alben Und den behüteten Psalmen Ich war so wie ich war.. Vom Kind bis hin zum Alten Vom Ganz bis wieder Zu kleinsten Teilen Einfach ein Mensch, mit all den Fehlern Und den unendlich vielen Seiten Unvergesslichen Längen und Breiten Ich bedauere vieles, vorallem Die unerfüllten vergangenen Zeiten... Und trotzdem liebte ich mich Liebte ich dich, uns alle So wie wir waren …
letzter Beitrag von Sonnenuntergang, -
feedback jeder art Der Kampf
| erstellt von Sunny__- 0 Kommentare
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Es ist wie ein Schleier, der sich über alles legt und die Zeit darunter rasend schnell vergeht. Man hört die Menschheit, wie sie verzweifelt fleht und manch einen, der unverständliche Taten begeht. Wir haben alle so viele Emotionen eingesperrt, doch sie kratzen an einer brüchigen Wand. Unsere Wahrnehmung ist vor Anspannung ganz verzerrt, es ist wie ein innerlicher Brand. Das Bedürfnis nach Freiheit und Unabhängigkeit wird immer stärker, doch das Virus ist unser höchstpersönlicher Wärter. Wir strecken die Hand aus nach einer Gelegenheit zur Flucht und sehen zu wie sie immer wieder aufs Neue verpufft…
letzter Beitrag von Sunny__, -
feedback jeder art Das Sandkorn
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Das Sandkorn Getrieben gerieben dem Abgrund entgegen vom Winde verweht, zurück in das Leben gemeinsam im Staube will es etwas sein weit mehr als ein Häufchen von kleinem Gestein Vielleicht will es glänzen wie ein Diamant vielleicht wird´s im Sinne gänzlich verkannt allein, mag es klein sein und hilflos sich fühlen doch ist´s auf der Erde eines von Vielen Wichtig ist´s, Teil des Ganzen zu sein zusammen zu wirken, Sturm stellt sich ein vom Winde getragen, verändert´s das Land ohne gemeinsames Handeln, verläuft´s Bemühen im Sand
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Ich kann doch nicht...
| erstellt von Melda-Sabine Fischer- 14 Kommentare
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Ich kann doch nicht… Ich kann doch hier nicht ständig sitzen, minütlich meinen Grips anspitzen um Poesie ins Netz zu zwingen, was soll mir dieses Handeln bringen? Ich kann doch hier nicht ständig weilen um zu befüllen öde Zeilen, die ungefragt dem Hirn entspringen und wieder ein Gedicht erzwingen. Trotzdem, wie zwischen Tag und Traum, dient mir der virtuelle Raum zu posten, was ganz ungezwungen und jählings dem Gehirn entsprungen. Wer weiß schon ob man´s lesen will, die Mit-Poeten halten still, denn sie sind höflich und gelassen, ob sie wohl gar die Texte hassen? Der Lap-Top raucht, die Ma…
letzter Beitrag von alfredo, -
Verlorenes
| erstellt von Freiform- 4 Kommentare
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Wo ist nur dieser Tag geblieben hätte ich ihn bloß beschrieben in den allerschönsten Wortbildern mit dem Ziel die Schatten abzumildern In strahlend bunten Farben die uns einst auch Blumen gaben hätte ich ihn auf Papier verewigt mich für fehlendes entschädigt Nun steh ich hier mit leeren Händen und auch vor kahlen Wänden die Erinnerungen sind am Trauern verschließen sich hinter Mauern
letzter Beitrag von Freiform, -
feedback jeder art am flutsaum
| erstellt von Perry- 4 Kommentare
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an langen abenden vorm kamin erzählten wir uns geschichten von sturmfluten und seeungeheuern lauschten dem jammern des winds in den gräsern trotzdem standen wir am morgen wieder am strand schauten der gischt vertrauensvoll ins gesicht hörten wie sich welle auf welle tosend an den felsen brach wir rangelten um die hinterlassenschaften der ebbe bis uns die flut zusammen mit dem tranig salzigen geruch des meerwinds zurück in die häuser trieb
letzter Beitrag von Perry, -
Auffälligkeiten oder - - -
| erstellt von Sternwanderer- 4 Kommentare
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Auffälligkeiten oder - - - Ignoranz – ein schönes Wort in der Tat auch, für den Täter Allianz – ein herrliches Wort in der Tat auch, für die Täter Abkanzeln darf nur der Pastor die Knienden singen: Halleluja Beweihräuchern aber darf sich selbst – der Narr © Sternwanderer *** Frohe Weihnachten ***
letzter Beitrag von Sternwanderer,
