Gedanken, Weisheiten, Philosophisches
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6.996 Themen in dieser Kategorie
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In gerader Kurve
| erstellt von das A-- 5 Kommentare
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Gerade in Kurven Scheint Liebe Schiefe Lagen Zu stabilisieren
letzter Beitrag von Freiform, -
Schreiben aus Leidenschaft
| erstellt von -Vielleicht-- 3 Kommentare
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Manchmal will ich einfach schreiben, für mich selbst, vielleicht für and're. Denn den Worten treu zu bleiben, ohne, dass ich mich verwandle, ist wie eine Offenbarung, über mich , vielleicht für and're. Eine traumhafte Erfahrung, ohne, dass ich sie verwandle. ____________________________________ ____________________________________
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
Schweres Grau
| erstellt von Carry- 2 Kommentare
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Ein grauer Schimmer lag über der Stadt als ich in der Wüstenlandschaft meiner Kissen erwachte hing noch der mörderische Hauch davonschleichender Nachtgeister in zerbröckelnden Traumruinen Schlafmüde Lider kämpften schwer mit Öffnungszeiten des Tages der sich mühsam im Morgen aufschüttelte zögernd erste Strahlen gebar und auf die Reise schickte ins Irgendwo blieb Grauen zurück
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art Die Los-Trommel des Lebens
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Ein Mann im schwarzen Umhang mit Fliege steht vor einer Los-Trommel und winkt die nächsten Kandidaten herbei „Treten Sie näher! Treten Sie näher! Im Spiel des Lebens wartet Ihre große Chance auf Sie! Versuchen Sie Ihr Glück!“ Der erste Kandidat greift hinein und zieht einen der kleinen weißen Bälle heraus, dreht ihn auf und ließt den Text auf dem kleinen Zettel vor: „Magenkrebs und Depressionszustände…“ „Oh, Schade! Leider nichts gewonnen! Aber Kopf hoch! Sie sind noch jung! Einfach nochmal anstellen, hm?“ „Ja aber… ich hab mich doch immer gesund ernährt… ich versteh das nicht.“ Die nächste Kandidatin greift aufgeregt hinein. …
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
Die alte Kühlbox von vor Jahren, in denen wir noch schwer verliebt und albern zueinander waren - sie schaut mich an, ist schwer betrübt. Sie leidet heimlich, still und leise, zeigt Risse, ist total verletzt. Ahnt sie von ihrer letzten Reise? Ich schick sie auf den Sperrmüll jetzt. Nun wird es Zeit „Adieu“ zu sagen, Erinnerungen werden wach von Kinderzeit und Jugendtagen. Fern höre ich den Müllmannkrach...
letzter Beitrag von Letreo71, -
textarbeit Angstmonster/Auf zu den Sternen
| erstellt von Federtanz- 5 Kommentare
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Leeres Tintenfass und letzter Sonnenstrahl, die schnelle Schwärze betäubt unser Land, ich greife zu Papier und die Feder zur Hand, rastlose Kunst ist stetig gebundene Angst. Ich schiebe volle Wolken über meine Torheit, öffne die Sicht und befreie mich dieser Sicht, ich sehe, weiße Angst gibt es in Farben nicht, ich spüre, mein Lachen dir Freude nicht zeigt. Ich halte die tickenden irrenden Monster auf, schreibe sie in meine entrückten Worte-lauf: "Ich bin das Monster über diese Welt-visiere-" vielleicht trank ich auch nur zu viel Baccide®.
letzter Beitrag von Dionysos von Enno, -
Der Sonntag
| erstellt von Carry- 2 Kommentare
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war heiß und schwül die Luft still stand dein Auto vor der Tür nicht die kleinste Regung oben am Fenster bewegte sich keine Gardine Haus und Garten verlassen sprang ich von der Mauer über meinen Schatten fahre ich fort mit dem Buch das kann warten
letzter Beitrag von Carry, -
unterwegs mit hund
| erstellt von Perry- 6 Kommentare
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und wieder drehen wir eine runde du schnürst schnüffelnd am wegrand entlang und ich schreite gedankenverloren übers krustige unter dem das verderben bebt und brodelt geboren in ein leben der zufälligkeiten sind wir zumindest zeitweise auf dem gleichen pfad unterwegs du auf der suche nach paarungspartnern ich um verlorenem nachzusinnen während über uns die sonne brennt frage ich mich macht es einen unterschied ob wir unser grab selbst schaufeln oder warten bis uns die erde verschluckt deine anwort ist wuff
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Erzählt, gezählt, was zählt
| erstellt von Lightning- 7 Kommentare
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Erzählt, gezählt, was zählt Zählt die Tage, deren Stunden, zählt die Liebe, deren Glück, schenkt mir dann ein paar Sekunden, und spult in der Zeit zurück, zählt mir auf, von eurem Leben, wenn es zählt, zählt euer Geld, manchmal ist es wohl daneben, doch Hauptsache ist: man zählt. Andernfalls kann man aufgeben, es zerbricht oft Eigenwelt, an der Lüge, die man strickt, die nur geflickt zusammenhält, es sind Menschen gar erstickt, weil sie den Schein nicht lange hält, daher bleibt im Leben offen, und erzählt von eurer Welt. Denn es zählen alle Tage, dank der Stunden und Sekunden, fühlen wir uns ohne Frage…
letzter Beitrag von Josina, -
hoffen ist ein neuer tag
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
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es ist der leichte schmetterling der mich mühsal ertragen lässt wiegend im wind wird schwer mut zum flatternden segel abendrotes leuchten verschweigt das lichtlose der finsternacht an deren ende mir der morgen röte ins aufbruchgesicht treibt
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Die Zeit
| erstellt von Carlos- 7 Kommentare
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heilt alle wunden wer heilt die verwundete zeit
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Erträumt
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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Er will raus, will fort von hier raus aus dem, was ihn erdrückt fort hinfort und möglichst weit hinaus aus jener Zweisamkeit zurück in seine Wirklichkeit die ihn von dieser Pflicht befreit das Sehnen macht ihn noch verrückt auf dass, das Schicksal ihn vereint mit der, an die er ständig denkt wenn es nur seine Schritte lenkt das Altvertraute wird zum Feind der ihm Luft nimmt und ihn einengt doch da nichts ist, wie es erscheint lebt er für sich, weiter im Wir und träumt sich jede Nacht zu ihr
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art erinnerung ist ein leeres zimmer
| erstellt von Perry- 5 Kommentare
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öffne ich die dachgaube setzt sich mein blick mitten unter die jungen rotkehlchen die vor ihrem ersten flug aufgeregt wippen und mit den flügeln schlagen in gedanken halte ich deine hand wir gehen durch die blühende kastanienallee unserer jugend nebenan steht eine lerche überm saatgrünen feld lenkt trillernd die aufmersamkeit auf eine heranziehende regenfront erste tropfen waschen die farbe aus dem tagtraum ich schließe das fenster ziehe mich zurück ins leere
letzter Beitrag von Perry, -
Ich begebe mich auf eine Flucht vor dir. Oder fliehe ich bereits vor mir selbst? Ich verdränge Erinnerungen an die Schmerzen durch dich. Oder verdränge ich nur die Taten meiner Selbst? Räumliche Distanz hebt seelische Nähe nicht auf. Und ich frage mich stets: Womit habe ich dich verdient? Womit habe ich verdient, was du aus mir machst? Womit hast du verdient, dass du immer noch lachst? Und wohin ich auch gehe, ich kann dich noch sehn; in Pfützen, in Meeren, oh lass mich doch gehn. Du setztest der Welt einen Schleier auf Und kannst mich nicht davon befreien. Und so lauf ich und lauf ich durch die dunkelsten Nächte, Doch fürchte des Tages …
letzter Beitrag von Finja99, -
Gottwerk (Obesessionen meiner Seelenbleibe)
| erstellt von Black Raziel- 2 Kommentare
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Gottwerk -Obsessionen meiner Seelenbleibe- Nenne ich mein Leidbild Dichtertume - diagnostiziere ich mir Graphomanie. Lebe ich doch zeitlos trotz Asphyxie meiner Gedankenwelt im ewig stummen Eigenkrieg. Denn mein leeres Seelenzimmer füllt sich mit Gedankenresten. Ewigkeit verdammt für immer Dichterblut an Mauerfesten. Verlor ich mich auch manche Zeit verflechtet tief in stiller Nacht, erkannte ich in Einsamkeit, wie Schlummerndes in mir erwacht. Soll mein Dunkelwerk die neue Kreation und Schöpfung werden - spiele ich ganz ohne Reue einen neuen Gott auf Erden. Denn göttergleich vollkommen - soll mein Handeln Got…
letzter Beitrag von Knigg3, -
feedback jeder art geschwungene Meditation über eine Dialektik „to go“
| erstellt von Dionysos von Enno- 2 Kommentare
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Halt finden Loslassen suchen Zeit finden Raum suchen Raum finden …
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feedback jeder art Wortlos
| erstellt von Darkjuls- 1 Follower
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WORTLOS Die Gedankensplitter in meinem Kopf wie spitze Pfeile schießen sie hindurch habe so viel erlebt, durchlebt und doch schweigt mein Mund, ich bleibe ruhig Mir fehlen die Worte, das zu sagen was mich umtreibt und mich bewegt es werden, sich ergebende Fragen in einen Mantel aus Schweigen gelegt Versteht mich denn einer ohne Worte wer hält sie schon aus, diese Situation lässt mich zurück an noch stillerem Orte wo Schweigen schreit mit lautlosem Ton Ohne zu benennen, bewehrt ich im Stillen so schreite ich durch dunkle Täler ins Licht wer meint, mich zu kennen, um meine…
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Was hat er nur getan, der dumme Talisman
| erstellt von sidivoluntsidisplacet- 4 Kommentare
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Einst war einmal ein Junger Bauer, der saß auf einer brüch'gen Mauer. Um zu singen von dem Talisman, hält er sein Kind fest im Arm Nun hört ihm zu, er legt gleich los! Die Hände klatschen auf den Schoß. Der Talisman er wurd' heut Nacht, vom gutem Geist zurückgebracht. Der Talisman soviel Glück gebracht, liegt auf dem Tisch heut Nacht. Munter tanzt der Bauer, auf der brüch'gen, alten Mauer. Tanzt mit seinem Sohn umher und die Mauer hält nicht mehr. Bricht in 2 - 3 - 4 Das kommt von der Habgier. Der Talisman, der Talisman, auf dem Tisch lag er heut' Nacht. und das der Bauer ihn haben kann, wird er zu seinem Grab gebracht. Tränen …
letzter Beitrag von sidivoluntsidisplacet, -
Wenn die Seele schmerzt
| erstellt von eiselfe- 3 Kommentare
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Er pflegt sie, gibt was er kann, doch er nimmt keine Hilfe an. Er ist für sie da, Tag und Nacht, hat lange nichts mehr für sich gemacht. Wenn es ihm nicht gut geht, wird er nichts sagen, will das Schicksal gemeinsam mit ihr tragen. Er will stark sein - nur für sie, wenn er an seine Grenzen kommt, er jammert nie. Wenn die Kinder kommen, dreht er richtig auf, tut so, als wäre er gut drauf, Denn er nimmt keine Hilfe an. Sie fragt sich, wie lange reicht noch seine Kraft, wie lange er das alles alleine schafft. Doch er nimmt keine Hilfe an ...
letzter Beitrag von Yue, -
feedback jeder art Ich wäre gern ein Kerl wie meine Mutter
| erstellt von Amadea- 3 Kommentare
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Ich wäre gern ein Kerl wie meine Mutter und stünde früh um sechs schon meinen Mann. Es liefe bei mir alles wie in Butter, und jeder wüßte gleich was ich so kann. Ich müsste mich nicht weiter profilieren. Auf jeden Pfurz wär ich auch mächtig stolz. Nicht Emanzipation - nur noch Rasieren!! Und vor der Hütte läge reichlich Holz. Dann würde ich mich permanent begrapschen, auch klatschte ich mir ständig auf den Po. Dem Willi tät ich einfach eine Patschen, „Pass auf mein lieber Freund, watt kuckste so?“ Ein Stenz wär ich im teuren Zwirn und Futter, mit doppeltem Gehalt hätt ich die Wahl. …
letzter Beitrag von Amadea, -
feedback jeder art (K)ein Sternpflücker
| erstellt von Carry- 4 Kommentare
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Falls du manchmal an mich denkst nimm’s dir nicht so sehr zu Herzen all die Weisen sagen doch irgendwann verwehen Schmerzen Lass was dir noch bleibt an Schönem dir bewusst das Leben glücken denn was nützt dir all das Sehnen du kannst keine Sterne pflücken
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art ein augenblick
| erstellt von Margarete- 1 Follower
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ich sah sie am frühen morgen sie ging an mir vorbei ich schaute in ihr gesicht sah einen schatten darin es berührte mich sehr zufriedenheit sieht anders aus oder war es nur das licht das auf sie fiel? ich ging weiter in meinen tag hinein
letzter Beitrag von Margarete, -
feedback jeder art Regenwolken über dem Meer
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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All die süßen Tropfen werden zu schwer Fallen hinab und sterben im Meer
letzter Beitrag von Helena, -
textarbeit erwünscht Ordnung & Chaos
| erstellt von Anaximandala- 6 Kommentare
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Ich würde mich über ein paar Meinungen sehr freuen, mit den Terzetten hatte ich ziemlich zu kämpfen und war irgendwie nie so ganz zufrieden, so dass ich mitlerweile gleich drei Mal je zwei Terzette als möglichen Schluss habe. Erzählt mir gerne, welcher Schluss euch am ehesten zusagt und was ihr evtl. anders machen würdet 🤗 Im Leben begrenzen, erweitert das Sein, das Werden der Dinge, sie müssen vergeh'n, die Schöpfung muss sterben, so kann sie entsteh'n. Im wachsenden Chaos, die Ordnung kehrt ein. Der Wandel im Dasein, er ändert sich nie; ein Blühen von Neuem. In Asche beginnt das Wachsen der Schwäche, wo Stärke…
letzter Beitrag von Anaximandala, -
Vierzeiler -
| erstellt von Rinardo- 2 Kommentare
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Mir wurde viel gelehrt, doch träumte ich stets betört. Die ganze Welt wurde mir erklärt, zum Glück, hatt` ich niemals zugehört. Hi Leute, würde mich mal interessieren, was ihr denkt: Seht ihr die Vermittlung von Lehrstoff als Segen an, oder stört er bei der Bildung eines individuellen Weltbildes? Vielleicht machts ja auch die richtige Mischung. Würde mich über Kommentare freuen.
letzter Beitrag von Rinardo, -
sammelleidenschaft
| erstellt von Perry- 2 Kommentare
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einst als der frühe flieder üppig blühte spielten wir mit den mädchen verstecken ein unschuldiges lächeln im gesicht fleißig sammelten wir pappig süße küsse wie paninibilder ließen röcken den vortritt auf der leiter hinauf zum baumhaus mittlerweile fallen schatten aufs gras und die turteltauben vom himmel dein schleierblick scheu hinter schwarz
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Aufgeheizt
| erstellt von Behutsalem- 1 Follower
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Nun schält sich alles Angenagte, verbrennt sich tief in meinen Kopf den aus dem Sand ich mir gezogen, am Schopf gepackt und hochgehoben - weil es „ mein Gott“ noch weiter gehen soll. Die Höllenfahrt biegt in die letzte Kurve, gelenkt vom Henker meiner Ängstlichkeit, vorbei an Engelschören, such händeringend nach Barmherzigkeit - weil es „ oh Gott“ noch weiter gehen soll. Die Asche lässt die Glut aus ihren Augen. Die Blume welkt auch ohne einen Kranz. Die Kerze webt kein weißes Leinen, im Glauben kreuzt sich Zorn und Dank - weil es „ lieb‘ Gott“ noch weiter gehen soll.
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Bis zum allerletzten Atem
| erstellt von Sonnenuntergang- 6 Kommentare
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Wenn du mich einmal, nach langer Zeit Wieder aufsuchen wirst Werde ich nicht mehr hier sein... Leider wird alles vergehen.. Aber einiges wird auch bleiben Vermerkt in all den Alben Und den behüteten Psalmen Ich war so wie ich war.. Vom Kind bis hin zum Alten Vom Ganz bis wieder Zu kleinsten Teilen Einfach ein Mensch, mit all den Fehlern Und den unendlich vielen Seiten Unvergesslichen Längen und Breiten Ich bedauere vieles, vorallem Die unerfüllten vergangenen Zeiten... Und trotzdem liebte ich mich Liebte ich dich, uns alle So wie wir waren …
letzter Beitrag von Sonnenuntergang, -
Einen Titel gibt es dazu gar nicht. Das ist vor ein paar Jahren irgendwie entstanden. Heute denke ich, hätte es noch detaillierter sein können. Träume bestimmen doch das Leben, es beginnen sich Gedanken in deinem Kopf zu weben, zu einem dichten Geäst, welches sich formt zu einem großem Fest, bei dem alles aufeinander trifft, was schon lange in der sifft, ohne ein Gehör zu finden, wollen sie sich endlich losbinden, um an deine Oberfläche zu gelangen, um deine Ängste zu fangen, sie einzuschließen, wegzusperren, sie für immer zu entfernen. Auf diesem Weg der Erkenntnis übersiehst du sorglos jedes Hindernis. Schaust nach oben in den H…
letzter Beitrag von Cheti, -
Der Fels
| erstellt von BengelBart- 0 Kommentare
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Der Fels Steht in der Landschaft Und die verseuchte Brandung, umspült ihn immerzu. Aber dessen Kern zu durchdringen Ist ihr unmöglich weil seine Seele unbeirrbar ist.
letzter Beitrag von BengelBart, -
Wie Tag und Nacht
| erstellt von seerocka- 5 Kommentare
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zwei Gegner, die immer schon kämpfen zwei Gegner, von denen keiner gewinnt zwei Gegner, die nur zu zweit überleben denn einer ohne den anderen stirbt diese Gegner sind unsere taten diese Gegner, gute und schlechte genannt diese Gegner bleiben zusammen denn ohne schlechte werden gute nicht erkannt
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Verlorenes
| erstellt von Freiform- 4 Kommentare
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Wo ist nur dieser Tag geblieben hätte ich ihn bloß beschrieben in den allerschönsten Wortbildern mit dem Ziel die Schatten abzumildern In strahlend bunten Farben die uns einst auch Blumen gaben hätte ich ihn auf Papier verewigt mich für fehlendes entschädigt Nun steh ich hier mit leeren Händen und auch vor kahlen Wänden die Erinnerungen sind am Trauern verschließen sich hinter Mauern
letzter Beitrag von Freiform, -
Entfremdet
| erstellt von nadir- 5 Kommentare
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Die Poesie ist ein Makel, wer seine Eingeweide betrachten könnte, schriebe keine Gedichte, er nähme sie aus.
letzter Beitrag von nadir, -
Auf dem weißen, weiten Papier
| erstellt von Erinnerung&Sehnsucht- 3 Kommentare
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Mein Verstand blutet Gedichte, aus allen Wunden des Lebens, also hülle ich den Schmerz in Geschichten, die ich über den Leerraum der Zeilen fliegen lasse. Schreiben ist wie Seefahrt zwischen Erinnerung und Träumen, in einem Sturm der Stille, auf dem weißen, weiten Papier.
letzter Beitrag von Nils, -
feedback jeder art Wahres
| erstellt von Basho- 11 Kommentare
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War immer eine, die aus dem Leben fiel, in Flügen sich gebahr, in steter Taubheit weise, wohlig, dem Sein so leis' und nah, in stummen Lippenlauten. War immer mit dem Wachsen duckend, weil jenes Dach so tief beengend, mir nahm die Luft zum Aufrechtgehen, es war, als wollte sie sich zwängen stenotisch durch die Denkkanäle. War immer durch mein Kind so zärtlich, durch seine Augen blickender Glanz, so wahr, spontan im Worte, so zeichnend wie die Skizze mit dem bleiernen Stift, die Wahres preist, in Form und linientr…
letzter Beitrag von Carlos, -
feedback jeder art Schnellzug
| erstellt von Der Sentimentalist- 1 Kommentar
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Wenn Sie mich über ganz früher fragen, gibt es wirklich vieles zu sagen. Doch eines, dass werden Sie nicht erfahren. Es geht um das Heulen in meinen Kindertagen. Es waren keine Sirenen und auch kein eigenes Klagen, sondern auf stählernen Wegen rollende, eiserne Wagen, die sich von selbst angetrieben haben. Es mag vielleicht komisch klingen, doch nach all den Jahren hör ich es singen. Elektrisch, wie von magischer Hand, rollten sie hecktisch und im dichten Takt durch jene Wege meiner Heimsatstadt. Heimatsgesang durch des Zuges Gretriebe, bleibt es für immer eingebettete Liebe. So viel erfahren, so viel gele…
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
Chinstla
| erstellt von wolfgang.jatz- 0 Kommentare
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Chinstla 1) Sie nannten ihn extrem Hugo den Wolf Mir so vertraut. Viel angeeckt auch als Lehrer Sehe mich lieber als Producer von Text Bild Musik. 2) Den Platz behaupten du mit deiner tonalen Musik Letzter Romantiker Anachronist. Was die Avantgarde wohl dazu sagt. 3) Der nervöse zwanghafte Hund in dir frisst dich mal auf schafft das Geschwür Doch wenn er bellt dann sind es Werke Riesen und Zwerge der Phantasie. 4) Schwupp, da flog ein Geist heran und so spukte es fortan in dem Kopf von Bamm. Einfälle waren ja immer schon da nun waren es Zwei-Drei-Vielfälle gar Und wenn ihn nicht der Wahn erei…
letzter Beitrag von wolfgang.jatz, -
nebenbei (3)
| erstellt von Perry- 3 Kommentare
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sind eis und schnee endlich vergangen und der himmel nicht mehr wolkenverhangen ist mein frühlingsrefugium die bank am see sobald ich sitze atmet alles um mich auf der wasseroberfläche sind erste laufwanzen unterwegs und der wind in den weiden lässt meine fantasie wie einen mückenschwarm im hochzeitstanz auf und ab schweben erwartungsvoll werfe ich einen stein übers spiegelnde und reise mit den wellenkreisen zu fernen ufern hoffe dich dort wiederzutreffen wie einst zur frühen maienzeit
letzter Beitrag von Berthold, -
feedback jeder art Das Nachtsonett
| erstellt von horstgrosse2- 6 Kommentare
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Das Nachtsonett Das Tagwerk wandert langsam in die Ferne. Die Sonne fällt dem Horizont entgegen. Flugs wachsen Schatten und am Himmel kleben der Mond, erhaben, und sein Volk die Sterne. Düsterkeit lässt Ohren wachsen und? Jetzt erwacht die Zeit der schwarzen Katzen. Keine Maus ist sicher vor den Tatzen selbst der laue Nachtwind, er verstummt. So manche der Träume, sie taumeln so blindlings umher, sie suchen den Hafen des Ursprungs und finden nichts mehr. Doch Ruhe, da schleicht, so ein Schnarchen so durstig nach Bier. Es freut sich auf schmerzenden Morgen aufs Leben aufs Hier. Ach Sonne so lasse dir Zeit, um das Leben zu wecken, denn manch…
letzter Beitrag von horstgrosse2, -
feedback jeder art Zeit zum Denken
| erstellt von Lina- 1 Follower
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Jeden Tag fällt ein Kalenderblatt auf die Stufen meines Lebens ab Heute ist Morgen Zeit vergeht wartet nicht auf Sorgen bleibt nicht stehen Zeit zum Leben wurde jedem gegeben Der Spiegel zeigt die Uhr im Rahmen bin ich ein Momentkämpfer, Freiheitsleber, Liebessieger Angstunterdrücker, Einsamkeitsloser Die Zeit füllt mein Glas mehr als halb voll Wer bestimmt das Gewicht? Kann ich etwas benennen ohne es zu kennen? Ich verliere Worte an Menschen und Orte mit bleibender Nostalgie Bin ich ein Baum pflücken Menschen mei…
letzter Beitrag von Lina, -
feedback jeder art Judo (Haiku)
| erstellt von Schmuddelkind- 2 Kommentare
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Gleichgewicht finden verstehen und nachgeben Gleichgewicht brechen (Aus dem Fundus)
letzter Beitrag von Schmuddelkind, -
feedback jeder art Der Kampf
| erstellt von Sunny__- 0 Kommentare
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Es ist wie ein Schleier, der sich über alles legt und die Zeit darunter rasend schnell vergeht. Man hört die Menschheit, wie sie verzweifelt fleht und manch einen, der unverständliche Taten begeht. Wir haben alle so viele Emotionen eingesperrt, doch sie kratzen an einer brüchigen Wand. Unsere Wahrnehmung ist vor Anspannung ganz verzerrt, es ist wie ein innerlicher Brand. Das Bedürfnis nach Freiheit und Unabhängigkeit wird immer stärker, doch das Virus ist unser höchstpersönlicher Wärter. Wir strecken die Hand aus nach einer Gelegenheit zur Flucht und sehen zu wie sie immer wieder aufs Neue verpufft…
letzter Beitrag von Sunny__, -
Glanzvolles Verlies
| erstellt von Freienweide- 1 Kommentar
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Es ist das Herz, was jede Kur, Und jede Form von Leid verschmäht. Und auf den ewig bindend Schwur, Bezieht sich der, der´s nicht versteht. Die Tragik hinter diesem Werk, Liegt schweigsam in der Sittlichkeit. Legt man das Hauptaugenmerk, Auf die Unvereinbarkeit, Von Ewigkeit und Freiheit. Doch das Verlies kann glanzvoll sein, Zart das Band an das gekettet, Das der einstmals trügend Schein, Von Flüchtigkeit in Scham gebettet.
letzter Beitrag von Perry, -
In mir ist die Welt Entdecken
| erstellt von Beteigeuze- 3 Kommentare
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In mir ist die Welt Entdecken Wie weiß ich von den fernen Dingen, als nur im Außen von mir fremd verstiegen vom Geheimnis singen, in sich bloß seien sie gehemmt, in mir erst sind sie ein Erklingen, Gewicht von Sinn in Geist gestemmt. Wie weit kann ich die Welt begreifen, wo ihre Nähe Horizont aus Blicken ist, die aus mir schweifen, die nur gewollt und nicht gekonnt aus Fließendem die Form versteifen, wie sie im Licht sich spiegelnd sonnt. Wie schenke ich mich an das Leben, als ein Gedicht von ihm erzählt, das, wie in Wünschen hingegeben, aus Kosmos in ein Selbst geschält, um ineinander zu verweben, sich im Entdecken scheu ve…
letzter Beitrag von rupert.lenz, -
feedback jeder art am flutsaum
| erstellt von Perry- 4 Kommentare
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an langen abenden vorm kamin erzählten wir uns geschichten von sturmfluten und seeungeheuern lauschten dem jammern des winds in den gräsern trotzdem standen wir am morgen wieder am strand schauten der gischt vertrauensvoll ins gesicht hörten wie sich welle auf welle tosend an den felsen brach wir rangelten um die hinterlassenschaften der ebbe bis uns die flut zusammen mit dem tranig salzigen geruch des meerwinds zurück in die häuser trieb
letzter Beitrag von Perry, -
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Ein langer Steg am Ende eines weiten Wegs der Rhein - er rauscht die fremde Sprache der Franzosen Gedanken hängen an den Klängen der Musik, vor dem Café die Luft verbreitet den Duft von frischen Croissants auf meinen Sprossen ruhen Sonnenstrahlen der blaue Himmel durch die Blätter scheint die Zeit verliert sich in frohen Gesichtern Weiter Weg am Ende ein langer Steg unter mit der Rhein rauscht während mein Ohr der unbekannten Sprache lauscht die Erinnerungen hängen noch an den Klängen der Straßenmusikerin vor dem Bäcker wo es so lecker duftete nach frischen Cr…
letzter Beitrag von Lina, -
Emotionen schaukeln übers Meer
| erstellt von Poetry-Ghost- 2 Kommentare
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©"Emotionen schaukeln übers Meer" ©Poetry-Ghost Die Sehnsucht trägt sich, wie Wellen übers Meer. Der Blick ins Weite bleibt leer, Emotionen schaukeln sich hoch und tief, bis der Verstand wieder rief. Mondlicht sich in den Wellen bricht. Wieder sehe ich dein Gesicht. Erinnerungen rascheln aus dem Baum der Träume, Sehnsucht, das Gefühl etwas zu versäumen? Wäre die Erinnerung nicht existent, dann wäre die Sehnsucht auch nicht präsent. Vielleicht ein Greifen nach den Sternen, oder liegt die Sehnsucht immer in der Ferne?
letzter Beitrag von Poetry-Ghost, -
feedback jeder art Rausverkauf
| erstellt von Carry- 4 Kommentare
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Wieder ist ein Raum geschlossen, wohin nun mit der Wörter Flut? Da wird jetzt einfach flott beschlossen ich lass sie raus, all meine Wut. Ein neuer Platz ist schnell gefunden, die Wortkanonen stehn bereit, da dreht der Wortheld seine Runden, und wer ihn lobt, der ist gescheit. Doch ich, ich schweige voll Entsetzen, und eine Antwort fällt mir schwer, ich möcht ja niemanden verletzen, doch steht bei Fuß mir das Gewehr. © C.M. 03.06.2014
letzter Beitrag von Carry, -
Die Generation
| erstellt von Schwarzer Diamant- 0 Kommentare
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Die Generation Es wird Zeit Ihr wisst nicht was ihr wollt Habt kein Ziel So leicht zu zerstören Ihr seid die Zukunft Die Waffen der Kultur, Staates, Landes Nur eines seid ihr nicht lernt ihr nie zu sein Der Frieden
letzter Beitrag von Schwarzer Diamant, -
Auffälligkeiten oder - - -
| erstellt von Sternwanderer- 4 Kommentare
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Auffälligkeiten oder - - - Ignoranz – ein schönes Wort in der Tat auch, für den Täter Allianz – ein herrliches Wort in der Tat auch, für die Täter Abkanzeln darf nur der Pastor die Knienden singen: Halleluja Beweihräuchern aber darf sich selbst – der Narr © Sternwanderer *** Frohe Weihnachten ***
letzter Beitrag von Sternwanderer,
