Gedanken, Weisheiten, Philosophisches
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6.996 Themen in dieser Kategorie
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Das Leben leben.
| erstellt von TEP- 1 Kommentar
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Das Leben leben Er suchte den Sinn des Lebens, eilte bald von Ort zu Ort, jagte und haschte in einem fort, das ganze Leben vergebens. Der Sinn des Lebens war sein Begier, seines Wissens Macht und Zier. Unendliche Weite seiner Reisen, sah die schönsten Ecken der Welt, das größte Elend, Gier nach Geld. Suchte Antwort bei allen Weisen. Keiner konnte ihm Antwort geben, es schien als war er umsonst zu leben. Wer suchet, der findet ward ihm gesagt jetzt liegt er in der Totenstille, er hatte gesucht, geirrt, gefragt, am Ende kraftlos, verloren der Wille. Einsame Träne, als er entschlief, "Der Weg ist das Ziel" - und er lä…
letzter Beitrag von Vokalchemist, -
feedback jeder art Vermessenheit? (Ein Herbstgedicht)
| erstellt von Leontin Rau- 3 Kommentare
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Mir geht’s inzwischen besser Als dem Psychiater, Mein Leiden liegt darin, Dass ich nicht willens bin Auch nur ein Gramm zu leiden. Ich will Tage, die wie Kirchen Zu Erntedank geschmückt sind, Mit Sonnenblumen und Sommerfülle, Ich will nur noch Frauen, Die untenrum nach Quitte riechen, Rein sein wie Septemberblau. In solchen Fällen kommt der Teufel Und eröffnet dir mit strenger Miene: „Mein Herr, Sie müssen in die Lehre In das Bierzelt dieser Welt!“ Und das nennt sich dann Spiritualität! - Und du denkst: wie schade!
letzter Beitrag von Leontin Rau, -
feedback jeder art Sehnsucht
| erstellt von Josina- 8 Kommentare
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Schicke deine Träume mit den Wolken auf die Reise. Einige werden zurückkommen und sich erfüllen! G.J. Gersberg (Josina)
letzter Beitrag von Josina, -
Abends unter der Stehlampe
| erstellt von Angelika- 4 Kommentare
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Ach ja, jetzt wird es langsam Nacht. Ein blasser Mond steht schon am Himmel, durch dunkle Wolken schwebt er sacht, vom nahen Kirchturm leis Gebimmel. Der Tag ist bald Vergangenheit. Gemischt war er wie alle Tage. Mir ist ein Brief ins Haus geschneit, Tariferhöhung, diese Plage. Die Welt wird unversehens still. Die Bäume sind jetzt nur noch Schatten. Ein Jemand hupt vorm Hause schrill. So langsam fühl ich mich ermatten. Doch plötzlich schreit ein Nachbarskind. Mich treibt es um mit Nachtgedanken. Und zärtlich weht ums Haus der Wind, beinahe müsste man ihm danken.
letzter Beitrag von Angelika, -
Nicht in Deiner Hand
| erstellt von Carry- 4 Kommentare
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Die Brunnenworte sind verdorrt, es fegt ein Sandsturm übers Meer, die Drachenbanner, alle fort und Zelte, Hütten: Einsam - leer. Zu spät noch wenden viele Plagen, versprochen war ein neues Land verzweifelt höre ich dich sagen: Es lag doch nicht in meiner Hand 2012
letzter Beitrag von Carry, -
morgenbranden
| erstellt von Perry- 4 Kommentare
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in der bewegung des zurück streifens der haare liegt beruhigung und aufforderung zugleich mich dem unermüdlich brausenden und brandenden meer entgegen zu stellen das im wellentakt immer neue kieselbotschaften in den frischgespülten sand schreibt
letzter Beitrag von Perry, -
gedankenflucht
| erstellt von Perry- 5 Kommentare
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beim erkunden von straßen unbekannten gebieten vergesse ich manchmal einfach weiterzugehen verliere mich in der betrachtung des gegenwärtigen dann wieder suche ich schutz unter überständen vorm starkregen der tagesmeldungen entfliehe mit einem hastig gespannten schirm dem aktuellen träume davon in einer tonne übers meer zu treiben unter mir all die versunkenen schätze des gestern vor mir verlockend glänzende strände des morgen
letzter Beitrag von Perry, -
Eine Revolte
| erstellt von Sternwanderer- 4 Kommentare
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Eine Revolte Als die Seele aufbegehrte machte sie den Körper krank, jedoch dieser die Geheimsprache nicht verstand. Niemand übersetzte ihm die Sprache in verständliche Worte, so wähnte er die Seele am falschen Orte. Eines Tages lernte er zu begreifen und fing an sich zu ereifern. Er fand die Seele und klopfte an ihre Tür und hörte ein lautes: „Was willst du hier?“ „Gesunden!“ sagte er verschämt und bekam einen Rat mit auf den Weg: „Bring deinen Geist in Einklang mit dir und du wirst sehen: es geht dir gut mit mir!“ © Sternwanderer
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art Epigramm IV: Pinot noir
| erstellt von Cheti- 0 Kommentare
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Rosiger Wein versprüht den fruchtigen Duft junger Beeren, während blutroter Samt wohlig das Lippenpaar küsst gleich dem schillernden Glas. Ganz zärtlich liebkost er die Zunge, dass ihres Wortes Klang aufgeht in Musengesang. Purpurne Quellen erscheinen wie Blütentränen der Venus, die – in den Bergen verstreut – rufen Aurora herbei.
letzter Beitrag von Cheti, -
feedback jeder art Erwachen
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Auf Wolken in den Himmel sticht Das letzte Schiff im Morgenlicht Die Nacht verblasst, am Horizont in der Ferne Und mit meinen Träumen, entschwinden die Sterne
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
Die Pupille
| erstellt von Lichtsammlerin- 6 Kommentare
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Das blasse Mondgesicht abgewandt. Hält geborgtes Licht wie auch deine Pupille sich das Schwarz der Nacht nur leiht. Darin zu schlafen und Glanz bedeckt von sanft geschlossenen Lidern schreckgeweitet dann der Schall. Nein kein Schrei Sternenfall. Auch sie kreisrund an weiß und schwarz geschmiegt als Täuschung die Gestalt verbergend eine Kugel. Wie du auf dieser Erde nie fällst vom Rand schwimmt deine Iris nicht in Begrenzung. Aus Gittern dein Wimpernschlag entsagt der Welt. Wenn du den Vorhang schließt fällt Seide aus deinem Haar ins Hinab. Dort schlingen die Träume sich um deinen Leib verzehren dein Ich …
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
nur kommentar Kleine Freunde!
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 0 Kommentare
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Pillen wirken. Geben Halt. Für paar Stunden ihr nicht kalt. Diese Ruhe ist ihr Ding. Die Gefühle leichter Swing. Will das halten. Steigert was. Kleine Freunde danken das. Letzten Tage nicht so gut. Dosis hoch. Verlöschte Glut.
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
zeitiges erwachen
| erstellt von Perry- 4 Kommentare
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im sommer wäre es jetzt draußen schon hell und die sonne hätte längst ans fenster geklopft lockend gerufen komm endlich aus den federn noch aber steht das jahr vor der frühlingsswende die spatzen sitzen mit matten vogelbeeraugen und gebauschten federn im sträuchergeäst auf dem tisch steht noch das bauchige weinglas der rest des rots darin gleicht dem lippenoval dessen atem ich nach wie vor hauchwarm spüre
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art Erhellung
| erstellt von Letreo71- 5 Kommentare
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Mein neues Tageslichtgerät, erweckt den Anschein, es berät, mich schon in frühen Morgenstunden, das wollt ich fröhlich mal verkunden. Es schickt die Sorgen einfach fort, ich denke gar nicht mehr an Mord und möchte jeden nur noch herzen, ihr seht, ich kann sogar schon scherzen.
letzter Beitrag von Letreo71, -
nur kommentar Geht die Strasse...
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 2 Kommentare
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Geht die Straße... Setzt gern ein die Gestalt. Lächeln ist Distanzlos kalt. Freier buhlen um die Pflicht. Auch mit Schicksal im Gesicht. Geht die Straße im Revier. Manche Blicke folgen ihr. Summt die Lieder vor sich hin. Lenkt sie ab vom Alltagsinn. Diese Arbeit im Geschehen lassen Träume schnell vergehen. Bernd Tunn - Tetje
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
feedback jeder art Es regnet Träume
| erstellt von Schmuddelkind- 3 Kommentare
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Träume steigen auf wie Dunst, himmelwärts, und bilden Fratzen, graue Flecken flüchtger Kunst, bis sie über uns zerplatzen, und man ihnen erst begegnet, wenn es aus dem Wolkenbruch schwer und heftig Träume regnet. Atme frischen Traumgeruch! Träume fließen durch das Land, bahnen ihren Weg sich, bohren sich durch steinern-harte Wand, gehn im offnen Meer verloren. (Aus dem Fundus)
letzter Beitrag von Schmuddelkind, -
Sinne in Moll
| erstellt von Muehlenthal- 3 Kommentare
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Hörst nicht, womit ich mich quäle, Lust und Kraft zum Reden fort, Obwohl ich dir so viel erzähle, Sag ich doch kein einz´ges Wort. Will dir in die Augen schaun, Was du sagst, will ich verstehn. Will deinen Worten blind vertraun. Ich will im Grunde alles sehn.
letzter Beitrag von Nils, -
feedback jeder art Ohne Titel
| erstellt von gummibaum- 12 Kommentare
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Das Wasser fließt und malt Figuren. Es wäscht sie langsam ins Gestein und lagert ihnen Neues ein als Zeiger großer, stummer Uhren. So lass mich sein in deinem Leben! Ein Fließen, das mit zarter Kraft, was hemmt, herauslöst und es schafft, dir Zeit für deinen Weg zu geben…
letzter Beitrag von gummibaum, -
von einer parkbank aus gesehen
| erstellt von Perry- 4 Kommentare
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von fern grollt die brandung in den auslaufenden wellen flieht ein schwarm heringe vor laut bellenden silbermöwen auf dem markt sind austern und taschenkrebse im angebot im blendenden schein der junisonne fallen türkentauben wie tot vom himmel erst das von windrädern getaktete licht fängt sie ein und bringt ihren lebensfilm wieder zum laufen junge bordsteinschwalben lassen männerherzen hüpfen auch wir lehnen wechselseitig erregt die körper aneinander auch wenn die vielbeschriebene liebe von lyrikern selten hält
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Hitze
| erstellt von Schmuddelkind- 4 Kommentare
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Und Liebe trennten wir von Kunst und Treue von Begehr. Ihr Sehnen war der Dunst, mein Sinnen war das Meer. (Aus dem Fundus)
letzter Beitrag von Schmuddelkind, -
feedback jeder art Nur ein paar Fragen...
| erstellt von Federtanz- 4 Kommentare
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Dein Gesicht Mich für dich nicht verlassen ich verlasse mich auf dich ich verlasse dich nicht ich verlasse dich ich verlasse mich nicht auf dich Ich verlasse mich unendlich für dich für dich - mich verlassen ich verlasse mich nicht für dich? Ich bin in dir verlassen Verlassen bin ich du du bist ich Du bist mein verlassenes ich als ich dich verliess verliess ich meine Einsamkeit Verlassen zu sein? Wann hast du mich verlassen? Wann verliess ich mich für dich? Wann verlässt du mich? Du dich für mich? Auf mich? Wann hört die Verlassenheit auf? …
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
Freude
| erstellt von PoEtRy-GiRl- 0 Kommentare
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Du bist, der meine Tränen trocknet, doch sie sind wegen dir geflossen. Allein bist du des Lebens Sinn, doch vor dir hab ich's mehr genossen. Beschützst mich vor den andern immer, doch fügst mir Leid hinzu noch mehr. Du teilst mit mir des Lebens Last, doch wegen dir ist sie so schwer. Warum lieb ich dich zu sehr, um dich deswegen zu verlassen? Warum fühl ich mich viel zu leer, als das ich könnt dich wirklich hassen? Doch nicht geteiltes Freud durch Leid Bringt einen Menschen nicht sehr weit. Um menschlich zu bleiben braucht man auch Tränen, und Freunde wie dich, um sich glücklich zu wähnen! DIESES GEDICHT IST FÜR MEINEN FREUND…
letzter Beitrag von PoEtRy-GiRl, -
Auf dem Felde des Schicksals
| erstellt von Homo_Ingenuus- 4 Kommentare
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Dies Leben wie es heute scheint, so hart und voller Sorgen, es weckt in ihm mit jedem Tag die Hoffnung auf den Morgen. Auf freiem Felde steht er nun, lässt den Blick gen Himmel ragen, Gedanken reissend, Wörter formend, sein Schicksal anzuklagen. Ist nicht gewillt gar zornesrot, schreit in den Wind hinein: "Der Schöpfer meiner Welt bin ich! Wie sollt es anders sein?!" Die Jahre vergehn, das Haar wird grau, auf selbem freien Felde, nicht gebrochen, nicht erschüttert, doch im Geiste milde. Ruft der einstmals jung Rebell mit klarer, weiser Stimmen: "Oh Schicksal du, versöhnen wir uns, es ward ein hartes Ringen!" War eines meiner ersten Werk…
letzter Beitrag von Homo_Ingenuus, -
nur kommentar Momentaufnahme
| erstellt von Lina- 1 Follower
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Ich sitze hier am Fenster im Treppenhaus vermutlich 3. Stock die Sonne geht unter neben mir der Himmel regenbogenfarben heiße Luft drückt durchs offene Fenster ich höre von unten frohe Menschen vorbeiziehen beneide sie still sie haben einander doch alleine bin ich auch nicht neben mir am Fenstergeländer krabbelt eine Spinne es macht Spaß sie zu beobachten während ich so schreibe kommt eine Nachricht unerwartet muss ich lächeln unten sehe ich Autos alle fahren sie ich frage mich wohin langsam wird es angenehm kühl ich habe keine Angst obwohl 10 cm weiter …
letzter Beitrag von Rudolf Junginger, -
Auf einer Lichtung hell mit Birken sah ich des nachts die Elfen wirken und im Mondschein golden fein tanzend fröhlich Ringelrein Mit Elfenschuhn den lila zarten schweben sie im Mondlichtgarten grad will ich mich hinzu begeben und zur Musik mit ihnen schweben Jedoch ein lauter Donnerknall mit unheimlichem Widerhall sprang wild heran ein Ungeheuer verdarb die schöne Elfenfeier der Mond knipst alle Lichter aus fall unsanft aus dem Traum heraus
letzter Beitrag von Carry, -
Alles abgelegt das weiße Hemd auch die Scham so völlig entblößt willst du dich zeigen Doch täuschst du mich nicht denn ich sehe unter deine Haut Es hilft dir nicht deinen Namen zu ändern ich erkenne dich an jedem Wort von dir
letzter Beitrag von Carry, -
feedback jeder art Lotus
| erstellt von Joshua Coan- 1 Follower
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Glaube Buddha kein Wort Finde es selbst heraus Im kleinen wie im großen Und gehe wie eine Lotusblüte auf Schicht um Schicht bricht Gold strahlt dir ins Gesicht
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art fraglos leise
| erstellt von sofakatze- 6 Kommentare
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mama, warum brechen wellen? sag, ist ihnen schlecht? und die schiffe dort weit draußen sind die wirklich echt? gib mal ruhe und geh spielen komm doch mit nach muscheln schaun oder können wir am strand einen sandmann baun? kind, nun lass mal das geschrei! mama, ich will doch nur wissen wie macht uns die sonne braun? ist das zauberei? stimmt es, dass im meer die sterne ganz lebendig sind? nerv nicht länger, ich will schlafen! still im sande spielt das kind
letzter Beitrag von sofakatze, -
Gewissheit
| erstellt von purpe_wings- 0 Kommentare
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Gewissheit Meine Güte, immer diese Fragen, doch nun habe ich sie, die Lösung. Fast wie ein Zufall fiel sie mir vor die Augen, ganz unbeabsichtigt war sie da, meine Idee, der Vergangenheit nachzujagen, eben etwas zu tun, das doch unmöglich ist. Aber ich werde es versuchen, einfach weil ich es brauche, weil ich dieses Gefühl der Gewissheit brauche, weil ich ohne nicht kann. Ich kann schon, doch ich will nicht. Nicht jetzt. Es ist so leicht, ich brauche mich nur um zu sehen. Doch gleichzeitig ein bisschen Zweifel, ob es funktionieren würde, wer weis? Aber keine Angst, jetzt werde ich nicht mehr umkehren, ich kann ja gar nicht anders als dir zu fol…
letzter Beitrag von purpe_wings, -
Über Prioritäten: Jene Mädchen hinter Kutschen
| erstellt von rupert.lenz- 2 Kommentare
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Jene Mädchen hinter Kutschen Jenes Mädchen, das der Hochzeitskutsche wortlos hinterherklagt, ohne sich zu wundern, offene Augen, steht es da. Jenes Mädchen heißt zurückgelassene Zukunft abgelegtes Leben und sein Blick durchbohrt das Herz wenn’s nur der Liebe pochen mag. Noch regt sich Wut, schon wird sie überrollt von gischtbehängten Trauerzügen. Was auch dem, der sich eine andre Zukunft wählte, bleibt an Mitleid geht dahin wie jenes Mädchens letztes Hoffen. Ich bleib bei ihm stehen und immer wieder kommt es mir als bessere Wahl in meinen Sinn. Es bleibt die Frage, auch bei Festen gottgesegnet wie sie seien, was Menschen…
letzter Beitrag von rupert.lenz, -
Sonnenfäden
| erstellt von Kirsten- 5 Kommentare
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das Leben verwebt sich in jedem Moment neu farbenfroh oder traurig grau ein jeder Atemzug ist ein Geschenk wenn du den Puls des Ganzen kennst in dem du wohnst und das auch in dir wohnt als dein Zuhause trocknet es jede Träne hüllt dich in warme Sonnenfäden der Freude ein in seiner goldenen Mitte lebt dein Herzens Schein schenkt dir neue Wurzeln tief verankert im Sein
letzter Beitrag von Kirsten, -
feedback jeder art Sein
| erstellt von NaturalTini- 3 Kommentare
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Nichts muss gelebt werde - Nichts getan. Nur er-lebt, er-fahren. Angenommen. Angekommen.
letzter Beitrag von NaturalTini, -
feedback jeder art Hier, jetzt und heute
| erstellt von eiselfe-
- Script-Sensei
- 3 Kommentare
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Ich denke nicht mehr in Wochen, will auf den nächsten Tag nur hoffen. Schau' nicht mehr in die Ferne, lebe jetzt und hier so gerne. Was der Tag so bringt- ich nehme es an, frage nicht mehr - was kommt dann. Lass' mich führen, lass mich leiten, was da kommt in diesen Zeiten. Es wird nicht nur Schönes geben - doch es ist und bleibt - MEIN LEBEN.
letzter Beitrag von eiselfe, -
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Ankunft
| erstellt von rastlose65- 2 Kommentare
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Ankunft Ankommen, was ist das schon? Zeit, Raum, eine Fiktion? Bin ich angekommen, weil ich ward geboren oder völlig benommen in Deinen Armen verloren? Ist es, wo ich lebe, wo ich liebe, lache, auch vor Schmerz weine? Der Gedanke sich hebe und über mich wache, will nicht sein alleine. Ja, was ich denke, nicht komme zur Ruh' ? Alles dahin lenke, kann nicht versinken. Mach die Türen zu, werd in Augen ertrinken. Geh durch dunkle Nacht, dem Morgen entgegen, hat Schlaf nicht gebracht, Fragen nicht sich legen. Was? Was wird es geben? Die Frage eines jeden Leben !? Antwort könnte sein 42
letzter Beitrag von rastlose65, -
nur kommentar Vor der Mole...
| erstellt von Bernd Tunn - Tetje- 0 Kommentare
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Vor der Mole... Vor der Mole kämpft ein Kahn. Für die Männer blanker Wahn. Schlimmer Sturm will die Beute. Von der Kirche Notgeläute. Bernd Tunn - Tetje
letzter Beitrag von Bernd Tunn - Tetje, -
feedback jeder art die moderne
| erstellt von Perry- 8 Kommentare
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manchmal sitze ich ungeduldig vorm bildschirm warte dass sich gedanken reihen aber es will sich nichts fügen dann tippe ich einfach drauf los hoffe auf ein dadaistisches meisterwerk hast du was zu trinken kandinsky macht auf dauer durstig blau findet gelb aufdringlich punkte sind sperma ohne schwänzchen komposition acht schmeckt nach kandis verursacht augenkaries manchmal bin ich froh dass ich mein lustbedürfniss nicht mehr sofort an fast jedem ort ausleben muss so kann ich in aller ruhe und im stillen immer weiter nippen konservativ an roten lippen
letzter Beitrag von Nesselröschen, -
Zwei Wochen
| erstellt von Sunshine- 4 Kommentare
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Zwei Wochen sind vergangen Derselbe Hügel wie am Neujahrstag Die Landschaft damals kalt und frostig Heute warm die Sonne scheint Wie anders doch die Umwelt wirkt Wenn alles braun und grün statt weiß Die Sterne sind auch nicht zu sehen Nur kleine Wölkchen ziehen durch Der Zauber des vergangnen Neujahrstags Mit Eiskritalln vom Mond erhellt Davon ist heut nichts mehr zu spüren Natur und Menschen wird es warm Die dicke Jacke fast zu viel Sein schwarzes Fell erwärmt sich auch Die Vögel zwitschern schon herbei Die ersten Frühlingstage Der Wegbegleiter ist der selbe Hufe dumpf im braunen Schlamm An meiner Seite wacht er ruhig Bis…
letzter Beitrag von Sunshine, -
Auf ein letztes Wort
| erstellt von Sternwanderer- 3 Kommentare
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Auf ein letztes Wort mein Freund der du mir gabst viel Trost verpackt in vielen lieben Worten Mein Tränenfluss füllt das Gedankenmeer an dich und bauscht verdichtelte Erinnerungswellen auf - an der einsamen LyrBrandung die ich allein entlang gehe mit einem tosendem Applaus an dich - mein Freund. © Sternwanderer
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art Merkst du
| erstellt von Kurt Knecht- 1 Kommentar
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Merkst du, so wird nichts draus, verlass schnell dein Schneckenhaus; fang unverzüglich an, bleibe jetzt endlich dran. Nimm, was du kannst kriegen, lass sorglos kein Thema liegen; gib dem dann deinen Gehalt; und forme seine Gestalt. Alles was vorgegeben, macht dir öde dein Leben; mach deine eigenen Sachen, dann kannst du wieder lachen. Schwebe sorglos und frei, zaubere Lyrik herbei; dann bist dem Himmel du nah, und fühlst dich wunderbar.
letzter Beitrag von Managarm, -
Über die Großen und Kleinen dieser Welt /Sonett
| erstellt von Szepan- 2 Kommentare
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'Wir sind die Großen dieser Welt', reden die Großen zu den Kleinen 'die Welt ist gut durch uns bestellt -' den Kleinen will das auch so scheinen. Die Großen wissen ganz genau wie alles gehen muss, den Kleinen ist's da eher flau, sind ratlos und ganz ohn' Entschluss. Die Großen haben stets die Wahrheit, die Kleinen suchen stets nach ihr; Ach,schafft euch doch ihr Kleinen Klarheit! Es gäb'sie nicht, der Großen Gier! Es gibt'sie nicht,der Großen Wahrheit, ach,würd'euch immer dies zur Klarheit!
letzter Beitrag von Szepan, -
Auf der Suche nach Freiheit
| erstellt von THY- 3 Kommentare
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Wie kann ein Mann es je wagen Seinen Sohn zu grabe zu tragen Schlimmer als jeder makabre Witz Wenn er blickt in seines Sohnes antlitz Das gezeichnet ist durch Tod und Verderben Wie viele müssen noch sinnlos sterben Bis die Menschheit endlich erkennt Dass sie in eine Sackgasse rennt Doch die Menschen suchen immer nur Freiheit Und denken sie finden sie in Gleichheit Aber absolute Freiheit findet man nur in Anarchie Dennoch Anarchie ist wie als man dem Narr die Krone verlieh Denn Regeln braucht es leider immer Sonst wird die weltliche Lage nur schlimmer Aber warum findet man absolute Freiheit nur da Weil absoluter Krieg auch…
letzter Beitrag von Isabelle Nekrumi, -
feedback jeder art Stufenlos
| erstellt von Rhoberta- 5 Kommentare
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Die Zeit vergeht, wir gehen mit sie schreibt das Leben Schritt für Schritt ein Anfang liegt in den Sekunden und Neubeginn in allen Stunden was lange währt, ist meistens gut und die Veränderung braucht Mut ein Ende setzt sie in die Zeit doch ist die Zukunft schon bereit Vergangenheit wird eingepackt die Gegenwart kommt aus dem Takt nur humpelnd kann sie sich noch regen und sich auf Krücken fortbewegen die engen Stufen abwärts steigen ein neuer Weg wird sich nun zeigen mit Mühe alle Kisten schleppen ins neue Leben ohne Treppen
letzter Beitrag von Rhoberta, -
feedback jeder art Auf den Hund gekommen
| erstellt von Letreo71- 7 Kommentare
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Ganz Deutschland lebt in Angst und Schrecken, ein jeder möchte sich verstecken. Obwohl wir fest in Häusern kleben, so fürchten wir um unser Leben. Wer geht denn heut noch vor die Tür, sei denn, er hat ein Hundetier und muss mit ihm mal Gassi gehen. Na klar, das kann man gut verstehen. Fast so, als wär's ein Alibi, zum Schutz vor dieser Hysterie und drinnen hört man sie dann klagen und lauter dumme Dinge sagen. Ich baue mir jetzt Drachenflügel und gleite dann von einem Hügel. Das wollt ich immer schon mal machen. Ich liebe so verrückte Sachen.
letzter Beitrag von Letreo71, -
Am Kinderbett
| erstellt von Angelika- 4 Kommentare
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Sand in Händen, Trauer in den Augen der Frauen. Der Kinder Schlaf, sie wissen nichts von Verlusten. Krank die Welt, Macht angestammt, jahrtausendealt. Und was war, noch als Totes gefürchtet. Wäre ich eine Zikade, ich sänge von Gräsern, von Kräutern. Mensch bin ich, ausgehungert, hineingestoßen ins Muss.
letzter Beitrag von Angelika, -
feedback jeder art L'année
| erstellt von Schmuddelkind- 6 Kommentare
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Quand le chaleur me sonne, des larmes refroidissent, je rêve de l'autumn, la source de mon délice. Et quand le paysage se rend à la tristesse, l'hiver brillant et sage: l'espoir que je caresse. Et quand il fait si froid, printemps que je désire obtient que moi, je crois: la vie va revenir. Et comme même le printemps ne suffit pas encore, rien reste que seulement bientôt enfin la mort.
letzter Beitrag von Schmuddelkind, -
feedback jeder art Arschkarte
| erstellt von Sternenherz- 1 Follower
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Dass doch jeder mit dem ersten Atemzug die Arschkarte des Todes erhält macht es nicht unbedingt leichter.
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
feedback jeder art Er war noch so kleen
| erstellt von Kurt Knecht- 1 Follower
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Er war noch so kleen, konnte gerade erst stehen; doch konnte schon sehen, da würde was gehen. Dann wurde er zehn, war nicht zu verstehen; die Lehrer am Saufen, die Haare sich raufen. Nicht viel später dann, fing er wahrlich an; hat die ganze Welt, auf den Kopf gestellt. Seine Theorien, noch bis heute ziehen; doch damals die Zeit, war noch nicht bereit. Konnte nicht verstehen, nicht die Zukunft sehen; so ist sie noch heute, blind, zu dumm die Leute. Erkennen ihn nicht an, den kreativen Mann; wollen in ihre Sachen, sich nicht …
letzter Beitrag von Alter Wein, -
seelengabe
| erstellt von moonrise- 1 Kommentar
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seelengabe durchtrennter stengel stummes leiden letzte tage in vasen augelitten schmückendes sterben welkender liebreiz vergehender duft krepierende anmut liebesgeschenk aus der gruft der herzen geschrieben ende der 90er jahre
letzter Beitrag von Nils, -
feedback jeder art Ich denke grad
| erstellt von Kurt Knecht- 0 Kommentare
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Ich denke grad, könnt was bewegen, das Universum ist dagegen; ich denke grad, da könnt was gehen, die Sterne voll dagegen stehen. So denk ich dann, lass mich nur machen, ob Unsinn sei, verrückte Sachen; ob Nonsens schmückt mein Blatt Papier, den Freifahrtschein, den hab ich hier. Kann tun und sagen was ich will, Kritik schweigt vorerst gänzlich still; Ist damit dann auch gut beraten, denn ich bin grad, am voll durchstarten. Glaubt mir und lasst euch drauf ein, dann wird ein großer Jubel sein; wenn ich mich bringe, ganz leise ein, bei den ganz Großen, das wird fein.
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
es gibt noch Zauber
| erstellt von Kirsten- 4 Kommentare
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im Pfirsich Himmel leuchtet ein Traum er spiegelt sich schüchtern in bunten Bändern von meinem knorrig alten Weidenbaum bekleidet alles mit seinen Gewändern auch das Lagerfeuer will sich vermischen mit dem süßen Glanz der Dämmerung in der Bratäpfel laut knacken und zischen verlocken den Geist der Erinnerung wo meine Weide große Augen macht als Funken ihre Magie hoch versprühen erhebt sich mit mächtigem Flügelschlag die Eule und der Zauber lässt sie glühen
letzter Beitrag von Kirsten,
