Gedanken, Weisheiten, Philosophisches
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6.996 Themen in dieser Kategorie
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feedback jeder art wanderschuhe
| erstellt von Perry- 9 Kommentare
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wanderschuhe neu gekauft trug ich sie zur jeans und lederweste die orangen verzierungen der senkelösen lugten neugierig durch den fransensaum der ausgestellten hosenschläge die vielen kilometer haben sie schadlos überstanden zwar sind die sohlen abgelaufen das obermaterial abgenutzt ansonsten haben die nähte aber dem druck standgehalten dass ich sie jetzt in die tonne werfe liegt an den dicker gewordenen einlagen die noch guten schuhbänder werde ich als reserve mit auf kommende wegstrecken nehmen wanderschuhe (mit sound).mp4
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Formlos
| erstellt von Sternwanderer- 2 Kommentare
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Formlos Stimmen werden laut - ganz leis' in mir und gebannt höre ich zu - Sie erzählen Geschichten in prosaisch-lyrischer Norm als sie zu den Gedichten kommen kreieren sie 'ne freie Form Ich lasse sie gewähren dränge ihnen kein Muster auf und lasse meiner Fantasie in der Ideallinie ihren selbstbewussten Performancelauf denn Ich bin Ich und bin keiner formvollendeten Norm in der Pflicht DAS ist meine Freiheit oder etwa nicht? © Sternwanderer
letzter Beitrag von Sternwanderer, -
feedback jeder art Was einmal war
| erstellt von Sonja Pistracher- 11 Kommentare
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Der Tage schnelles Gehen erschreckt mich immer mehr, kaum dass ich sie gesehen, sind sie der Stunden leer. Der Abend legt sich nieder so schwer auf mein Gemüt, es kommt ja doch nie wieder was gestern war verfrüht. Nur Zukunft trägt das Leben vom Jetzt ins nächste Jahr, vielleicht bleibt ja ein Beben von dem, was einmal war.
letzter Beitrag von Darkjuls, -
Moderne Zeiten
| erstellt von weegee- 4 Kommentare
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Der Mensch ging nach innen auf, die Liebe ist ein fahlscher Strauch, Mensch hat ein krummes Scheinen, Liebe kratzt sich an den kruxen Beinen, er kauert hart in seinem Kern, Liebe keucht vorbei, sie pratzt vorüber und Mensch wird wimmernd leiser, verschalt wie allein im lebenslangen Nebel, sehnt sich heiser. (weegee)
letzter Beitrag von weegee, -
feedback jeder art zurück zu den wurzeln
| erstellt von Perry- 3 Kommentare
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kindheit ist für mich schottersteine an das eisentor des bahnhofsschuppens zu werfen knietief im bach zu waten mit bloßen händen fische zu fangen um sie am lagerfeuer gewürzt mit dem salz des verbotenen zu braten schließlich heißhungrig zu verzehren im silbersee nach schätzen zu tauchen unter der eisenbahnbrücke heimlich zu rauchen vielleicht finde ich das unbeschwerte wieder wenn ich einst über wolkenauen wandle sehe wie der seidelbast sprießt der tod erschreckt mich nicht denn ich erblühe vieläugig
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Grenzenlose Freiheit
| erstellt von Rhoberta- 6 Kommentare
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Wo mag die Freiheit wohl grenzenlos sein über den Wolken fliegend im goldenen Sonnenschein In blaulauen Lüften singt ein Lied sinkt klingend zur Erde verdurstet im Staub bis strömender Regen in Tiefen ertrinkt verdunsten die Töne und steigen hinauf In blaulaue Lüfte erhebt sich ein Lied verfliegt in den Wolken im goldenen Schein da mag die Freiheit wohl grenzenlos sein
letzter Beitrag von Sonnenuntergang, -
feedback jeder art Gereift wie alter Wein
| erstellt von Lotte, B. R.- 5 Kommentare
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Gereift wie alter Wein Beim Anblick im Spiegel fragst du: „Ist das mein Gesichtchen, so runzlig, als wie noch vor Tagen?!“ Zeigt deutliche Spuren, lässt bange dich fragen: „Wo ist nur die Zeit hin, wie kann das denn sein?“ Doch innerlich fühlst du dich nicht alt, o, nein, als wollt eine Stimme dir flüsternd gar sagen: „Der Zahn der Zeit konnte an dir gar nicht nagen, vergleichbar vielmehr einem guten Schluck Wein!“ Ein älterer Wein wird gereift hoch geschätzt, und wir, wenn wir älter, wir werden zu Letzt vielleicht etwas weise und könn…
letzter Beitrag von Lotte, B. R., -
die kinder von torremolinos
| erstellt von Perry- 3 Kommentare
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lange wärmten wir uns im schatten des monds an sommerlichen gedanken über frieden uneingeschränkte freiheit im sternenlicht tanzten wir zu beat- und sitarklängen verschliefen vernebelt das lärmende gebaren der tage längst ist touristische tristesse in die bars eingekehrt nur unterm blütenfall der bougainvilleas träumt noch die liebe *) Die Kinder von Torremolinos ist ein Roman von James A. Michener aus dem Jahr 1971
letzter Beitrag von Nils, -
feedback jeder art Der Totengräber
| erstellt von alfredo- 4 Kommentare
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Es ist der Tod mein Arbeitgeber, denn ich bin ein Totengräber. Um meinen Lohn ist mir nicht bange, Freund Hein ist jeden Tag zugange. Doch ist die Grube ausgehoben, will mich dann niemand dafür loben. Wenn Tränen meinen Aushub tränken, wird man dich ins Grab versenken. Und geht es dann zum Leichenschmaus, dann kram' ich meine Schaufel raus. Ich schütte flugs die Stätte zu, auf dass nun herrscht die ew'ge Ruh. Auch ich mach mal den letzten Stich, darauf freu' ich riesig mich. Ganz sicher ist an diesem Tag, zu End' des Lebens Müh' und Plag'.
letzter Beitrag von alfredo, -
nur kommentar Masken
| erstellt von RINA- 6 Kommentare
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Und eines Tages sitzen sie da und sagen. Die Masken, die wir tragen, nützen nichts. Die Masken, die wir tragen, nützen nichts. Du hältst dich zurück, zurück es zu Wagen, weil irgendwann in vergangenen Jahren, eine Person, versucht hat dich zu ertragen, so wie du bist und sie niemals war. Denn du spiegeltest ihr das eigene Versagen. Der goldene Käfig, in dem du sitzt, wirkt rostig und starr. Und dann, da, kurz öffnet sich die Tür, du müsstest nur fliegen, aber sitzt nur da. Ich bin zu schwach, gib mir mehr Zeit. Doch dass du an Stärke gewinnst, wenn du deine Flügel schwingst, ist dir nicht klar. …
letzter Beitrag von RINA, -
feedback jeder art Ich brauche nicht viel
| erstellt von Sonnenuntergang- 12 Kommentare
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Ich brauche nicht viel Ein Tropfen genügt mir und ich schwimme Ein Korn genügt und ich glaube Ein Blick und ich hoffe Wort und ich lächle Berührung und Ich liebe Schenk mir einen Gedanken Und ich lebe
letzter Beitrag von Darkjuls, -
feedback jeder art Das Neue
| erstellt von Daniel Walczak- 1 Follower
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Wir wollen nicht das Neue seh‘n was uns nun täglich neu ereilt. Wollen lieber bleiben steh‘n als jemand der nur so verweilt. Wollen nicht die neue Zeit die uns wird empfangen wohl. Sind dafür noch nicht bereit, unwissend was sie bringen soll. Ich sage dir, denk einmal nach, was ist die alte Zeit für dich? War sie nicht einst dieser Krach, den du ablehntest, nicht?
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
feedback jeder art Verführerisch
| erstellt von Rhoberta- 4 Kommentare
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Willst du nach den Sternen greifen den leuchtend Schimmernden verführerisch Glitzernden am weiten Rund mattschwarzer Himmelsnacht Sei vorsichtig ihre goldenen Kronen werden deine sehnenden Hände zerschneiden in ihrer unendlichen Schönheit sind sie nicht zu begreifen
letzter Beitrag von Rhoberta, -
Deja vue
| erstellt von Kleine Bärin- 2 Kommentare
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Deja vue Wie kann es geschehen, dass jemand gleich empfindet vor schon so langer Zeit? Das, was ich bin und was ich fühl, ist alles, was mich an ihn bindet. Ich kenn ihn nicht, hab weder Stimme noch Gesicht gefühlt, hört nie sein Wort gesprochen. Und doch hat ein Gedankensprung sich jeder Zeitlichkeit entbunden und gleiche Seelen eng verbunden.
letzter Beitrag von Urban Monkey, -
Projekt8zvsjw
| erstellt von Animalation- 2 Kommentare
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Und ich sah eine bestie aus dem meer steigen mit zehn hörnern und sieben köpfen und auf den hörner waren 10 diademe und auf seinem gesicht standen blasphemische namen... und der drache gab ihm seine kraft und seinen thron und große autorität sie verehrten den drachen weil er seine autorität der bestie gab und sie verehrten die bestie und sagten „wer ist wie die bestie und wer kann gegen sie antreten?“ Offenbarung 13:1-4 Ich öffne meine Augen. Ich befinde mich in einem verlassenen, verwahrlosten gebäude. Es ist kalt. Der geruch ist unausstehlich: alt – leblos – bedrängend. Ich richte mich auf. Es tut in den knochen und …
letzter Beitrag von Animalation, -
feedback jeder art Ich bin zurück
| erstellt von Federtanz- 5 Kommentare
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Du bist in meinen Gedanken vom Morgen bis zum nächsten zwischen den fliehenden Stürmen den treibenden Wolken Du bist in meinen Gedanken so schaue ich als Kind im Spiegel in der Morgensonne aufgewacht ein krähender Hahn öffnet den Tag Du bist in meinen Gedanken wenn sich Kastanien öffnen wenn sich Kastanien öffnen wenn sich Kastanien öffnen Und mit jedem Mal - noch ein Jahr du bist in meinen Gedanken ich öffne mich dir nun - fürimmerdar bist du in meinen Gedanken
letzter Beitrag von Federtanz, -
feedback jeder art Selbstreflexion
| erstellt von Elmar- 4 Kommentare
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Ach, du unergründlich tiefer Brunnen, der mein Angesicht auf der Wasserfläche spiegelt, die der Sonne Strahlen bricht. Tief und dunkel scheint dein Wesen doch dein Wasser ist so klar, steter Blick in deinen Spiegel, macht mein Antlitz offenbar. Trinken möchte ich dein Wesen, ganz darinnen untergehn voller Zuversicht versinken, und im Lichte auferstehn. Dresden 6. August 2021
letzter Beitrag von Elmar, -
Normalität
| erstellt von Luna- 2 Kommentare
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Normalität als Ausdruck deiner selbst Und du läufst, bis du daran zerschellst Du weißt nicht an was du dich hier hälst Und du fällst, du fällst Im Ausdruck deiner selbst Als Normalität Im leiden der Diät Ohne dass sie fragen wie es dir geht Allein in der Normalität
letzter Beitrag von Volker Harmgardt, -
feedback jeder art Wert-voll
| erstellt von Lichtsammlerin- 4 Kommentare
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Die Schatzkammer war reich gefüllt doch was die Zeit in Schweigen hüllt war nie in Reichtümern bemessen darum von vielen auch vergessen worin der wahre Wert bestand Freiheit! Die lange unerkannt im Herzen schlief als Tod schon vor den Toren stand und Schweigen rief hat Leben neuen Mut geweckt die Hände Richtung Licht gestreckt dass kein Mensch es je vergisst: Du bist wertvoll, wie du bist.
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art Abschiedsbriefe
| erstellt von Carry- 10 Kommentare
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Du bist ein Held ein Gernegroß, spielst auf so mancher Wiese, doch ich hab jetzt genug davon, mach’s gut mein Schatz Luise
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
Gläserne Augen
| erstellt von Onkel_Outlaw- 3 Kommentare
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Ein weiteres Stück von mir, welches versucht die wirren Gedanken und Emotionen in klägliche Worte zu fassen. Ich bin mit der hier dargebotenen Fassung noch nicht ganz zufrieden, da es ursprünglich als Songtext gedacht war, ich die Strophen aber nicht abändern wollte. Das Lied wird vermutlich auch erst einiges später fertiggestellt, da ich musikalisch gerade schwerpunktemäßig auf ein anderes Projekt fokussiert bin. (hier sei ein Gruß an Black Raziel angebracht^^) Gläserne Augen Ständig kehren immer wieder Phasen in mein Leben, ich habe mich bemüht, doch Erfolge bleiben aus. Chronisches Gedankengut zermartert meine Seele und alles was mir wichtig i…
letzter Beitrag von Black Raziel, -
feedback jeder art Liebesbus
| erstellt von Federtanz- 2 Kommentare
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Was für ein Tag, ich muss gehen. Schneebedeckte Eisfläche, wärmende, ungewaschene Kleider, sich verlierendes Herz Erster Bus fährt um 5.30 Uhr. Die Nacht bewegt sich. Ich sehe den Weg nur mit meinem Handylicht. Ich rutsche hier und da aus. Ich hole mich ab, wenn der Weg sich wie die Fahrt zum Mond anfühlt, mein sehnendes Herz zerfrass… Bei dir aussteigen werde ich nicht. Drücke auf Stopp, Richtung Liebe. Du willst Zeit, Last und Mich, warmer Tee und Trost- Resonanz meiner Liebesreise.
letzter Beitrag von anais, -
Zentrale Ermüdung
| erstellt von A.K.- 4 Kommentare
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Gestanzte Schicksale auf Pflastersteinen umzäunt mit Galerie aufblizender Ideen Einbetoniert im Relief verzerrtem Blattgolde auf zahnpastaweissen Sonntagslächelnseen Eilend im Geschäftsmodus der Zeiger verstrickter Hinweise in der Cityschneide Schenkte Furchen die Furcht, in der Suche nach dem Rythmus der selbstlosen Weide Triebe des wachsamen Schreitens vor eigenen Spuren, hinterlassen das Träumen nach Einigkeit aller Widersprüche ...
letzter Beitrag von Perry, -
feedback jeder art Dank
| erstellt von gummibaum- 8 Kommentare
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Was sterben müsste, ausgelaugt und müde, erhältst du mir und steigerst es sogar, und manches, das so sehr gefesselt war, entfaltest du erst jetzt zu reicher Blüte. Wie ist mein Dasein wunderbar gerundet, wenn Herbst noch einmal alles übertrifft, aus meinen Wurzeln steigt ein Gegengift, an dem sogar Verkrüppeltes gesundet. Lass mich dir danken, unbekanntes Leben, in mir verwahrt, ein Rätsel, das sich löst, lang zögerte, sich völlig preiszugeben und nun die still gehegte Kraft entblößt, aus Kellern Wein hebt, noch aus Jugendreben, und ihn gereift in meine Seele flößt.
letzter Beitrag von gummibaum, -
feedback jeder art Wolkenwanderer
| erstellt von Carry- 6 Kommentare
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An einem Frühlingsmorgen der Himmel ist noch weit gehen Wolken wandern allein oder zu zweit Hoch oben ist das blaue Tuch pastellgespannte Seide die Gedanken ziehen mit ach, wie ich sie beneide Bald schon kommen Schäfchen im weißen Kräuselkleid und auch der Wolkendrache scheint wie zum Kampf bereit Der Wind singt alte Weisen spielt mit den Schleierfeen würd gern mit ihnen reisen und fremde Länder sehn Doch muss ich hier wohl bleiben und weiter Sehnsucht leiden
letzter Beitrag von Carry, -
In deinem Land
| erstellt von Volker Harmgardt- 0 Kommentare
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Es ist die richtige Zeit und du bist Schuld für das Irgendwo, wo unentwegt das Chaos tobt, Ideale zerköpft das Weite suchen, das Geheimnis den grauen Fleck umkreist, so abgehetzt, so fertig, im Sand verrieselt, bleiben stumpf die Kolosse, wälzen die blauen Felsen in die edlen Katastrophen, auszudeuten den passenden Schatten verlorener Sonnen, der Theorie versperrter Wege, in memorandum die Erde sich niederwälzt, am Regenmorgen der Bogen gespannt sich dem Himmel offenbart, Gezielt. Und ein Kind den Horizont erreicht, die Augen niederfallen, das Licht verglüht, pupillenstarr, die Silbermünze über allem verwirkt scheint. Die Promenade nur…
letzter Beitrag von Volker Harmgardt, -
Leben und Tod
| erstellt von Chr- 4 Kommentare
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Wir starrten in des Todes Augen die Furcht in uns, verlorener Glauben Vor Trauer begruben wir den Morgen. Unsre Angst unbeschreiblich, seine Augen verdorben. Doch jetzt gibt's kein zurück, der Tod als Abbild Unserer Seele am Strick. Mit all unseren Glauben ans Licht Wir müssen es lösen Das Widerwärtige Seil des bösen. Wir kennen seine Natur. Seht ins verderben Es herrscht Aufruhr es gibt kein verbergen. Seine Augen erstarren Die Ahnungslosen wissen nicht was geschieht. Wir haben das Leben den Tod uns selbst besiegt. Dunkler Raum leere Hülle Gefangen im nichts gefangen in der Stille. Dies war des Todes letzter Wille. ©Alle…
letzter Beitrag von Chr, -
Ein lautes Schweigen
| erstellt von Rainbow1986- 2 Kommentare
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Ein lautes Schweigen Pssssst, ich darf doch bitten, sie schweigen mir zu laut, etwas mehr Stille im Schweigen sie wissen doch, nur leise ist erlaubt aber ihr Schweigen! Ihr Schweigen macht mich taub, absichtlich, ist ihr schweigen doch so laut............. © SL 2009
letzter Beitrag von Rainbow1986, -
Grünkraut (Beiwerke der Ästhetik)
| erstellt von Black Raziel- 5 Kommentare
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Grünkraut -Beiwerke der Ästhetik- Der Wüstendürre unterlag schon manche zarte Blütenpracht, beim Wechselspiel vom heißen Tag zu frostig, kalter Dunkelnacht. Verspricht mir auch das Grüne Kraut versteckt im weiten Felsenmeer, dass Hoffnung auf Ausdauer baut - erscheint Geduld unendlich schwer. Doch spendet mir ihr Angesicht inmitten trister Trauerqual den einen Funken Hoffen nicht, denn jede Blume welkt einmal. © by black, 08.04.2009 -------------------------------------- "Da war ich heute aber extrem fleisig... O_o' " -------------------------------------- Verweise: Nicht alle Worte di…
letzter Beitrag von Black Raziel, -
feedback jeder art Die kleinste Hoffnung
| erstellt von Lichtsammlerin- 11 Kommentare
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Ich frag nicht mehr wohin und nein - ich frag nicht wann frag nicht warum und nicht wofür es gibt nicht Grund noch Sinn der Weg, er fängt erst an und führt längst ohne mein Gespür ins ferne, unbekannte Land wo alles Streben einst verschwand. Wer bin ich dies zu sagen zu zweifeln - gar zu fragen? Ich bitte nicht um etwas Zeit nicht um Antwort oder Lügen die versprechen, es sei leicht zu leben jenseits Dunkelheit möge mir ein Licht genügen dass die kleinste Hoffnung reicht. Bild: © Lichtsammlerin
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art Intuitiv
| erstellt von Elmar- 6 Kommentare
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Was jenseits allen Sinnes, darüber will ich sinnen zugunsten des Gewinnes, der über allen Stimmen und über allem Raunen dem gilt, der wie ein Kind das Dasein kann bestaunen: Unfassbar wie der Wind scheint es uns nur zu streifen? sucht es uns auszublasen? Wie möcht ich dich begreifen in Maß und Übermaßen. Dann stünde alles offen und selbst was fest verriegelt eröffnet‘ sich dem Hoffen, wodurch es ward besiegelt, schon lang vor allen Zeiten, wo alles einst begann, fernab von allem Streiten steh ich in deinem Bann.
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art waldweihnacht
| erstellt von Perry- 5 Kommentare
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waldweihnacht im fahlen dezemberlicht frage ich das wegkreuz welcher pfad zum christbaumverkauf führt wo sägesirren passend macht was sich sträubt im unterholz warten rehe auf die bescherung bis sie hunger ins büchsenlicht treibt das leittier stellt sich als erstes auf den präsentierteller an den feiertagen steht wild auf der speisekarte stockenten rudern bang gegen das zufrieren an aus dem hohlweg fließt friedenslicht in den see waldweihnacht.mp4
letzter Beitrag von Perry, -
DING Dieses Ding ist wie eine Gitarre, mit Saiten aus Stein. Wie Leichtathletik, mit nur einem Bein. Wie ein Bett, nur ohne Matratze. Wie ein Auto ohne Bremsen und darunter eine tote Katze. Wie ein wichtiger Termin und du kommst drei Stunden zu spät. Wie Honig lecken aus einem Dornenbeet. Wie eine Bombe entschärfen, doch kurz vor dem Ziel geht sie in die Luft. Wie ein romantisches Date in einer dunklen Gruft. Wie Salsa tanzen auf einem Boden aus Feuer. Wie Monopoly spielen, nur in teuer. Wie ein Sofa, gemacht aus Menschenhaut. Wie ein Haus, nur aus Leichen gebaut. Ob gut oder schlecht, da ist es immer. Manchmal besserts, manchmal wirds schli…
letzter Beitrag von Nils, -
feedback jeder art Mein neues Segel
| erstellt von Managarm- 1 Follower
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die Fotos sind weg die Wände sind nackt nur noch einsame Nägel nichts erinnert an dich bin alleine im Boot ich setze mein neues Segel es weht nur für mich der letzte Sturm hat das alte endgültig zerrissen doch lieg ich im Bett dann riech ich dein Haar immer noch an meinem Kissen
letzter Beitrag von Kurt Knecht, -
feedback jeder art Der Samariter
| erstellt von Kurt Knecht- 5 Kommentare
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Schon gut Bruder; hat er einfach gesagt, er sah meine Not, hat nicht weiter gefragt; ein mir völlig Fremder, hat beherzt zugefasst, nahm mir von den Schultern, wortlos die Last. Namenlos geblieben, hat er mir damit mal eben, Selbstvertrauen und Hoffnung wieder gegeben; ich konnte nicht danken, doch da fiel mir ein, was spricht dagegen, selbst Samariter zu sein.
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
alles was ich zum leben brauche
| erstellt von Perry- 6 Kommentare
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ein haus mit garten und einer mauer drum herum mit einem tor das angenehmes einlässt und die unbilll draußen hält dazu brot wein und allzeit und ein weiches bett für dich und gute freunde zusammen mit euch unter freiem himmel sitzen dabei über gott und die welt reden sich dazu im takt der musik wiegen das alles möglichst ohne krankheit und not bis zum allerletzten abendrot zeit haben im kerzenlicht den schweigenden worten der rosen zu lauschen die getrocknet im regal liegen begleitet vom beredten gemurmel der bücher daneben und all den bildern an der wand
letzter Beitrag von Perry, -
Wehmut
| erstellt von Wilde Rose- 5 Kommentare
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Jüngst schoss mir heiß die Wehmut durch die Glieder, als ich in unserm Keller einmal wieder den eingestaubten Hamsterkäfig sah, und flüchtig sah ich die Vergangenheit erwachen, so lang verhallt schon ist das helle Kinderlachen, und nun sind schon die Enkelkinder da.
letzter Beitrag von Wilde Rose, -
feedback jeder art Sortierkasten
| erstellt von Ponorist- 1 Follower
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Sortierkasten Es war einmal ein Viereck das wollte keines sein denn es gab eine Ecke die blieb zurück allein sie war einst abgebrochen als kleines Dreiecks-Stück der Viereck-Rest als solcher er wollte gern zurück sie wieder anzukleben das wäre nicht sehr schwer um es neu zu beleben durch seine Wiederkehr mit einer glatten Narbe es trüge sie fortan in einer blassen Farbe die jeder sehen kann es sind viele Geschichten die diese dann erzählt von Grenzen, die sie richten und die man sich nicht wählt wenn einmal dieser Kasten n…
letzter Beitrag von Joshua Coan, -
Der Lauf
| erstellt von Impulz.lyrics- 3 Kommentare
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renn ich meinem Leben hinterher oder renn ich nur davon es ist ein Lauf ohne Ziel wo ich am Ende nichts bekomm aber stehen bleiben geht nicht, als wären Tretminen unter mir zu weit gelaufen, guck mich um, man wo bin ich hier? an keinem Ort bin ich Willkomen, sag mir wo ist mein Zuhaus ist es das Loch in das ich falle?! man ich komm hier nicht mehr raus und es ist nichts was mir bleibt, nur die Dunkelheit mich schützt in meinem Leben ist es so das mir die Sonne nichts mehr nützt ich bin erst 15 doch ich denk ich hab mein Leben schon gelebt der ganze Scheiß um mich rum hatt mich Stück für Stück zerlegt so wie ein Auto auf de…
letzter Beitrag von Maikind, -
feedback jeder art Die Lösung
| erstellt von Daniel Walczak- 1 Kommentar
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Es heißt, das Warten sei die Kunst, die zeigt, wie‘s Schicksal diesmal spielt, doch man versteht nicht recht die Brunst, die das Herz trifft, die es kühlt. Man soll es nur geschehen lassen, abwarten, wie es kommen mag, doch was, wenn ich es nicht kann fassen, wo ist er hin, der heut‘ge Tag? Wo ist der Tag, den Gott gemacht, der wollte, dass ich glücklich bin, hab ihn mit Warterei verbracht, ohne Ziel und ohne Sinn. Was, wenn es Menschen‘s Schicksal ist, zu tun, zu sein, zu werken? Was, wenn der heut‘ge Tag der ist, an dem es gilt, mich selbst zu stärken? Ich sage …
letzter Beitrag von Sonja Pistracher, -
Glaubensfrage
| erstellt von Behutsalem- 3 Kommentare
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Und wieder nur ein Blatt in der Geschichte. Ein Leisetreter mitten drin. Beherzt und mutig wie ich bin, versuch ich stets das Gute zu belichten, vertrau dem Wort und Sachberichten, und breche immer wieder ein. In meiner Ehrlichkeit im Sein zu denken, Wahrheit währt und nicht das Richten bezeugt Charakter - Edelmut, mitnichten. Je mehr du Glauben schenkst, dich freust, dein Wesen preis gibst und nichts scheust, wird alles Hoffen, alles Sehnen jäh vernichtet.
letzter Beitrag von Dichtel (†), -
feedback jeder art Dein gebügeltes Herz
| erstellt von Federtanz- 2 Kommentare
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Deine Decke als Traumtrost für mich liegt nun auf meiner Haut ich spüre kühlgrobes Leinen- dein fröhlich ausgesuchtes Garn gerade zu mir laufend nur die reissfesten so prüfend stramm lag zart dein Blick dein Atem auf mir? Unter der alten- eingestaubten Lampe sahst du einst jünger aus- unschuldig die monotonen Stichtöne mein wiegendes Herzpochen schwebten tröstend unerzählt zwischen uns nur deine Gedanken an mich behieltst du für dich Ich sah die ersten dunklen Blätter fallen fange sie im milden L…
letzter Beitrag von Federtanz, -
feedback jeder art Vergänglichkeit
| erstellt von Rhoberta- 3 Kommentare
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Schmerz breitet sich aus und gräbt sich in die Wunden der Vergänglichkeit Matte Traurigkeit haucht ihren Atem in das Leben
letzter Beitrag von Rhoberta, -
feedback jeder art Ein weiterer Sommer -
| erstellt von Lichtsammlerin- 7 Kommentare
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Die Junisonne zerrieb all jene Gesichter die du verließt der Asphalt ist so glühend dass du in der Asche verbrannter Stunden gehst du hauchst Danke durch den dünnen Stoff des T-Shirts weil die Worte Verzeih mir keine Bedeutung tragen und der Stoff das Zittern der Stimme kaschiert wie eine Maske der Entfremdung stellst du dir vor dich auszulöschen und wiederholst nur Danke weil er dir erlaubt einen weiteren Sommer zu leben so lange die Jahre jung sind bis August die Karten neu austeilt immer Pik Sieben und du weißt er wird die Dame darunter legen und so tun als hättest du diesmal eine Wahl …
letzter Beitrag von Lichtsammlerin, -
feedback jeder art Geliebt und ungeliebt
| erstellt von Sonnenuntergang- 8 Kommentare
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Wenn die Sonne untergeht Wer denkt an dich Und wenn sie aufkommt An wen erinnerst du dich... Kommt es dir so vor Als würde es dich nicht geben? Wenn du nicht in Gedanken Von einer Person existierst Bist du überhaupt am Leben? Fragst du dich wie es wäre Jemandem zu bedeuten Seinen Verstand einzunehmen Gerade du, von allen Leuten.. Fühlst du dich auch besonders Wenn Niemand an dich denkt? Erkennst du deinen Wert Auch wenn du dir alleine vorkommst auf dieser Welt? Das ist die Frage Herausforderung Das Ziel Du, ganz allein Nicht wei…
letzter Beitrag von Sonnenuntergang, -
mein Hindernis
| erstellt von Dirk- 2 Kommentare
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Es ist ein so zartes, dünnes Hindernis das mich zurückhält. Meine Träume schienen durch es hindurch ,und ihre Erfüllungen sind hinter dieser dünnen Haut ,die aus meinen Ängsten geflochten (zitternd wie die Oberfläche eines schmalen Flusses), diejenigen Dinge von mir spiegelt, die ich nicht berühren kann ohne an mir selbst zu zerbrechen. Wie kann man etwas berühren das man nicht für Wahr halten will? Ich bin mir ganz im klaren darüber dass dieses Hindernis (sollte ich es begreifen) unweigerlich in sich zusammenfallen würde. Aber was rede ich da? Ich weiss ja nicht einmal wie ich es anfassen sollte, so dünn ist es. Es ist so schwach das man durch es hindurch sieht. Das …
letzter Beitrag von Dirk, -
feedback jeder art Trinket zum Wohl.
| erstellt von Das Fundament.- 0 Kommentare
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Dieses destruktive Wesen in mir ist nicht aufzuhalten. Immer nervt es mich, spannt mich von innen an. Es zerreißt mich durch Mittels meiner Gedanken, wie ein Zwang. Meine Emotionen kollabieren. Nein, ICH WERDE NICHT STAGNIEREN. Doch das tue ich... Hahaha, welch fröhlicher, herlicher Tag. Seht, was nicht ist und "ist gleich seht" gleich auch wirklich alles, was man sieht? Betrachte von der Perspective deines Individuums. Ich bin verwirrt, Nein. Ehrlich gesagt angetrunken. Ehrlich, ja. Das bin ich wahrhaftigkeit gerade. Hemmungslos Wahrhaftig auf der wankenden Gerade, warhaft wahr, so Steige ich in die Bar, warte, sind das gerade Rap-bars? Ich b…
letzter Beitrag von Das Fundament., -
Meine Sehn-Sucht
| erstellt von Ruedi- 2 Kommentare
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Manchmal, sehr selten, fast nie überkommt sie mich, ich spüre sie wie ein Seufzen in einsamer Nacht, wenn sie mich zum Kinde macht. Ich werde notgedrungen weich. Ich fühl' mich arm und doch auch reich. Sie schmerzt und ängstigt mich, behauptet, sie währe ewiglich, umklammert mich mit tausend Armen, kennt keine Ruhe noch Erbarmen, raubt mir den Schlaf, die letzte Rast. In steter Unruh, voller Hast verzehrt sie Kraft und Energie, tilgt Freude und Melancholie, lässt nur den dunklen Todestrieb, will, daß ich mich in sie verlieb', in ihr verlier', vergeß' und sterbe, in ihrer kalten Glut verderbe, in ihrer Todesliebe untergeh', wie grüner …
letzter Beitrag von Yue, -
Juliblues über den gesichelten Halbmond bis zur Kugel nimmt die Nachtsonne Ihren Lauf, bewandert das Firnament wandelt sich als Mondtäuschung zum Gigant am Horizont entfernt - mit gereckter Kehle in dieser Julinacht, zieht im Spiegellichtbruch das Geheul der Wölfin knorrig stülpt sich ihr Geäst entgegen, wenn Mondschein sickert in das Fundament -sattgewaltig so nimmer er zu, der Blutmond in die Hände der Finsternis gelegt .
letzter Beitrag von Frohnatur, -
feedback jeder art Schmetterling Effekt
| erstellt von Sonnenuntergang- 9 Kommentare
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Des Flügelschlages Hauch berührt mich mehr als ich das jemals glaubte Das jemals glaubte verschwindet für immer in meinen Gedanken Meinen Gedanken zu Verdanken habe ich diese Welt in mir Diese Welt in mir wäre nichts ohne Worte schon erzählt von dir Ich habe dieses Gedicht geschrieben inspiriert durch das Haiku von Elmar, seine letzte Zeile ist die erste in diesem Gedicht.
letzter Beitrag von Sonnenuntergang,
